{"id":38336,"date":"2017-05-17T08:23:17","date_gmt":"2017-05-17T06:23:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336"},"modified":"2017-05-17T08:23:17","modified_gmt":"2017-05-17T06:23:17","slug":"hinweise-des-tages-2876","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h01\">Sahra Wagenknecht &uuml;ber die NRW-Wahl: &bdquo;Unser Angebot steht ja&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h02\">US-Wahlkampf-Leaks: Neue Spur?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h03\">Einreiseverbot nach Incirlik: &ldquo;Auch eine Frau Merkel wei&szlig;, dass sie das nicht weiter tolerieren kann&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h04\">Deutsche Erwerbst&auml;tige arbeiten immer mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h05\">Facebook-Gesetz auf der Kippe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h06\">Abgasskandal mit t&ouml;dlichen Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h07\">EuGH erh&ouml;ht die H&uuml;rden f&uuml;r EU bei Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h08\">Deutschland exportiert so viele Lebensmittel wie noch nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h09\">Weltgesundheitsorganisation: Der verh&auml;ngnisvolle Einfluss der Pharmakonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h10\">Ehemaliger Deutschland-Chef der verbotenen Neonazi-Organisation Blood and Honour offenbar Quelle des Verfassungsschutzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h11\">Gef&auml;hrliche Flucht durch die W&uuml;ste: &ldquo;Gott kann mich auch nach Lampedusa bringen!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h12\">Thessaloniki wird deutsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h13\">Die neue FDP ist die alte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h14\">Gro&szlig;britannien: Labour will wieder Labour sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h15\">Russland: Feindbild, Trugbild, Abbild?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38336#h16\">Das Letzte: Spielen Sie Krieg gegen Russland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &uuml;ber die NRW-Wahl: &bdquo;Unser Angebot steht ja&ldquo;<\/strong><br>\nHat Ihnen Hannelore Krafts Ansage, Sie seien nicht regierungsf&auml;hig, eher gen&uuml;tzt oder geschadet?<br>\nDas hat vor allem Frau Kraft geschadet, denn sie hat den W&auml;hlerInnen der SPD deutlich signalisiert, dass sie ihre bemerkenswerte Ignoranz gegen&uuml;ber Bildungsmisere, Armut und Langzeitarbeitslosigkeit auch in Zukunft nicht ver&auml;ndern will. Denn die Absage an uns war ja gleichbedeutend mit der Ansage, sie m&ouml;chte mit CDU oder FDP koalieren. Und ich denke schon, dass sich in diesem Moment der eine oder andere endg&uuml;ltig &uuml;berlegt hat, Frau Kraft definitiv nicht noch einmal seine Stimme zu geben. [&hellip;]<br>\nDas ist die dritte Landtagswahl in Folge, bei der SPD, Gr&uuml;ne und Linke in verschiedenen Konstellationen keine Mehrheit bekamen. Ist Rot-Rot-Gr&uuml;n im Bund gestorben?<br>\nWir w&uuml;nschen uns eine Bundesregierung, die den Sozialstaat wiederherstellt und auf Frieden und Abr&uuml;stung setzt. Die Frage ist, ob SPD und Gr&uuml;ne das ebenfalls wollen. Herr Schulz ist zwar mit der Ansage gestartet, die Politik der Agenda 2010 zu hinterfragen und f&uuml;r soziale Gerechtigkeit einzutreten. Das hat einen unglaublichen Hype entfacht. Dann stellten die Menschen ern&uuml;chtert fest, dass Schulz nicht liefert. Also: Nicht die verlorenen Landtagswahlen haben den Schulz-Hype beendet, sondern die Entt&auml;uschung dar&uuml;ber, dass bei der SPD doch alles weitergeht wie zuvor. Wenn die SPD so weitermacht, wird es auch rechnerisch keine Mehrheit f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n geben. Viel wichtiger ist aber: Es gibt keine inhaltliche &Uuml;bereinstimmung, Agenda-Politik kann die SPD tats&auml;chlich am besten mit der CDU machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Sahra-Wagenknecht-ueber-die-NRW-Wahl\/!5409662\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US-Wahlkampf-Leaks: Neue Spur?<\/strong><br>\nEin privater Ermittler im Mordfall Seth Rich behauptet Verbindungen zwischen dem DNC-Mitarbeiter und WikiLeaks. (&hellip;) Aktuell, so stellen es die konservativen US-Medien Fox News und Drudgereport heraus, best&auml;tige sich eine andere Sicht auf die Urheberschaft der Ver&ouml;ffentlichung der DNC-Mails. Auch hier spielt viel Mysteri&ouml;ses mit hinein und die Vertrauensfrage m&uuml;ssen die Leser selbst beantworten. Handfestes gibt es allerdings nur in Form von Ank&uuml;ndigungen. Der Privatdetektiv Rod Wheeler, laut Fox fr&uuml;her bei der Mordkommission in Washington t&auml;tig, also ein Mann mit professioneller Erfahrung, &auml;u&szlig;ert in der Fox-Story den Verdacht, dass sich auf dem Laptop von Seth Rich &ldquo;handfeste Beweise&rdquo; f&auml;nden, die best&auml;tigen, dass ein Mann namens Seth Rich vor seinem Tod mit WikiLeaks in Kontakt stand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Wahlkampf-Leaks-Neue-Spur-3715256.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Family&rsquo;s private investigator: There is evidence Seth Rich had contact with WikiLeaks prior to death<\/strong><br>\nIt has been almost a year since Democratic National Committee staffer Seth Rich was murdered in the nation&rsquo;s capital. There have been no solid answers about why he was killed until now. Rich was shot and killed last July in Northwest D.C and police have suggested the killing in the District&rsquo;s Bloomingdale neighborhood was a botched robbery. However, online conspiracy theories have tied the murder to Rich&rsquo;s work at the DNC. Just two months shy of the one-year anniversary of Rich&rsquo;s death, FOX 5 has learned there is new information that could prove these theorists right. Rod Wheeler, a private investigator hired by the Rich family, suggests there is tangible evidence on Rich&rsquo;s laptop that confirms he was communicating with WikiLeaks prior to his death.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fox5dc.com\/news\/local-news\/254852337-story\">Fox<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Einreiseverbot nach Incirlik: &ldquo;Auch eine Frau Merkel wei&szlig;, dass sie das nicht weiter tolerieren kann&rdquo;<\/strong><br>\nDer Linken-Politiker Alexander Neu hat Konsequenzen aus dem Besuchsverbot deutscher Abgeordneter auf dem t&uuml;rkischen NATO-St&uuml;tzpunkt Incirlik gefordert. Staatspr&auml;sident Erdogan habe den Bogen &uuml;berspannt, sagte er im DLF. Im Namen seiner Partei sprach sich Neu unter anderem f&uuml;r den Abzug der Bundeswehr aus der T&uuml;rkei aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/einreiseverbot-nach-incirlik-auch-eine-frau-merkel-weiss.694.de.html?dram:article_id=386277\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche Erwerbst&auml;tige arbeiten immer mehr<\/strong><br>\nIm ersten Quartal 2017 leisteten Arbeitnehmer so viele Arbeitsstunden, wie seit 1992 nicht mehr. Zeitgleich stieg die Zahl der Erwerbst&auml;tigen saisonbereinigt leicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-05\/arbeitsmarkt-deutschland-wirtschaft-wiesbaden\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Konsequenterweise befindet sich nicht nur die Zahl der Arbeitsstunden, sondern befinden sich auch die L&ouml;hne auf dem Niveau von 1992. Jetzt mal im Ernst: was f&uuml;r eine Jubelmeldung. Wenn die <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/nachschlagen\/zahlen-und-fakten\/soziale-situation-in-deutschland\/61685\/entwicklung-der-erwerbstaetigkeit\">Zahl<\/a> der Erwerbst&auml;tigen von ca. 38 Millionen auf inzwischen ca. 44 Millionen gestiegen ist bei gleichbleibender Arbeitsstundenzahl, dann arbeitet jeder Besch&auml;ftigte im Durchschnitt etwa 15 Prozent weniger, kompatibel mit der Durchschnittsarbeitszeit von 30 Stunden pro Woche und der unglaublichen Zunahme von allen m&ouml;glichen Formen der Teilzeitarbeit. Die Zahl der Arbeitslosen w&auml;re viel interessanter: und die hat bestenfalls minimal von offizi&ouml;s vielleicht 5 auf 4 Millionen abgenommen, und zwar zulasten existenzsichernder Vollzeitbesch&auml;ftigung. Dann ist Arbeit vor allem in Deutschland anscheinend Selbstzweck; eine sch&ouml;nere Meldung h&auml;tte z. B. gehei&szlig;en, &ldquo;Arbeitszeit um 20 Prozent gesunken, Produktivit&auml;t, BSP und L&ouml;hne um 30 Prozent gestiegen&rdquo;, und allen w&auml;re es besser gegangen. Stattdessen liegt der durchschnittliche Stundenlohn gerade ein paar Prozent h&ouml;her als vor 25 Jahren, was aber nicht einmal erw&auml;hnt, geschweige denn problematisiert wird. Soll das hier Optimismus verbreiten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Facebook-Gesetz auf der Kippe<\/strong><br>\nNoch vor der Bundestagswahl will Heiko Maas sein &ldquo;Facebook-Gesetz&rdquo; durchsetzen. Der Justizminister geht auch davon aus, dass alles klappt. Doch der Gesetzesentwurf droht gleich aus mehreren Gr&uuml;nden zu scheitern. (&hellip;) Noch in dieser Woche wird das Gesetz in den Bundestag eingebracht, best&auml;tigte der parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Br&ouml;mer, dem Handelsblatt. Eigentlich zu sp&auml;t f&uuml;r eine &ldquo;ordentliche Beratung eines so wichtigen Gesetzes&rdquo;, sagte die Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses, Renate K&uuml;nast (Gr&uuml;ne). Es bleibe fast keine Zeit mehr, um eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rungen im Rechtsauschuss zu organisieren. &ldquo;Die Sachverst&auml;ndigen werden wohl keine Zeit haben, das Gesetz in einer Endfassung zu lesen. Wir Abgeordnete auch nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/hassrede-im-netz-facebook-gesetz-auf-der-kippe-1705-127852.html\">Golem<\/a>\n<p><strong>dazu: Nicht einmal mehr die Simulation von Partizipation<\/strong><br>\nEin Gesetz f&uuml;r neue Regeln gegen Hetze im Netz ist geplant. Die Gesellschaft f&uuml;r Informatik wurde um Expertise gebeten. Sie lieferte fristgerecht, doch da gab es schon eine neue Fassung. (&hellip;) Das eigentlich Erschreckende ist jedoch, dass nicht einmal mehr versucht wird, die Simulation einer Beteiligung der Zivilgesellschaft aufrechtzuerhalten. Neben Berufsverb&auml;nden machen sich zeitgleich ja auch Hochschulprofessoren und ihre Mitarbeiter sowie weitere professionelle und ehrenamtliche Institutionen ans Werk, den Referentenentwurf zu bewerten. Was sie alle lernen: Ihre Expertise muss hinter Politerw&auml;gungen zur&uuml;ckstehen, die oft weniger mit Sachverstand gemein haben als mit Taktik. Man braucht die Gutachter nur, um zu betonen, man f&uuml;hre doch einen Dialog mit der Zivilgesellschaft. Die Meinungen und Ratschl&auml;ge der hinzugezogenen Experten sollen ge&auml;u&szlig;ert und der Vorgabe nach ber&uuml;cksichtigt werden. In Wahrheit ist das Interesse an begr&uuml;ndeten Erw&auml;gungen und dem Expertenblick auf geplante Gesetze gering. (&hellip;) Das Neue ist wohl: So richtig verborgen ist die heimliche Demokratieverachtung nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/aus-dem-maschinenraum\/netzwerkdurchsetzungsgesetz-nicht-einmal-mehr-die-simulation-von-partizipation-15015559.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Abgasskandal mit t&ouml;dlichen Folgen<\/strong><br>\nWeil Stickoxide gesundheitssch&auml;digend sind, gibt es Grenzwerte f&uuml;r den Ausstoss. Diese werden aber von vielen Dieselfahrzeugen nicht eingehalten. Was das f&uuml;r die globale Gesundheit bedeutet, haben Forscher nun berechnet. Rund 38 000 Personen sind gem&auml;ss einer Hochrechnung weltweit wegen nicht eingehaltener Abgasgrenzwerte bei Dieselfahrzeugen 2015 vorzeitig gestorben. 11 400 dieser Todesf&auml;lle entfallen auf die EU, wie ein Forscherteam um Susan Anenberg von der Organisation Environmental Health Analytics (LLC) in Washington berichtet. Die Gesamtzahl vorzeitiger Todesf&auml;lle durch Stickoxide aus Dieselabgasen lag demnach f&uuml;r die weltgr&ouml;ssten Autom&auml;rkte bei 107 600.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/amp\/wissenschaft\/medizin\/internationale-gesundheit-ld.1293420\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EuGH erh&ouml;ht die H&uuml;rden f&uuml;r EU bei Freihandelsabkommen<\/strong><br>\nWer darf &uuml;ber den Abschluss von Freihandelsabkommen entscheiden? Auf diese Frage gibt es nun die mit Spannung erwartete Antwort. Auf die Handelspolitik der EU k&ouml;nnten unruhige Zeiten zukommen. Die Pl&auml;ne der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r ambitionierte Freihandelsabkommen haben vor dem h&ouml;chsten Gericht der Staatengemeinschaft einen D&auml;mpfer erhalten. Der Gerichtshof der EU (EuGH) erkl&auml;rte, dass Teile des Abkommens mit Singapur die Zustimmung der Mitgliedsl&auml;nder ben&ouml;tigten. Deshalb k&ouml;nne es in seiner aktuellen Form nicht von der EU allein abgeschlossen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article164608006\/EuGH-erhoeht-die-Huerden-fuer-EU-bei-Freihandelsabkommen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Asterix jubelt<\/strong><br>\nDer EuGH urteilt, dass die Parlamente der Einzelstaaten mitsprechen k&ouml;nnen. Die Wallonie begr&uuml;&szlig;t das Urteil, das Europaparlament ist gespalten. [&hellip;]<br>\nUngew&ouml;hnlich wortkarg gab sich dagegen die EU-Kommission. Sie begr&uuml;&szlig;te das Urteil zwar, weil es endlich Klarheit bringe. Gleichzeitig k&uuml;ndigte die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde aber an, die Entscheidung aus Luxemburg nun sorgf&auml;ltig zu pr&uuml;fen. Offenbar hoffen Kommissionschef Jean-Claude Juncker und sein Team, noch ein Schlupfloch zu finden.<br>\nDie EU-Kommission hatte das Gericht selbst angerufen, nachdem sie sich 2013 mit Singapur grunds&auml;tzlich auf ein Freihandelsabkommen geeinigt hatte. Die EU-Beh&ouml;rde wollte damit erreichen, dass ihre Kompetenzen in der Handelspolitik gest&auml;rkt werden &ndash; zulasten der nationalen und regionalen Parlamente. Das ist nun schiefgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EuGH-Urteil-zu-EU-und-Freihandel\/!5410324\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Volksinitiative &ldquo;Schleswig-Holstein stoppt CETA&rdquo; reicht 25.612 Unterschriften beim Landtag ein<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis der &ldquo;Volksinitiative Schleswig-Holstein stoppt CETA&rdquo; hat heute 25.612 Unterschriften beim Landtag eingereicht. Das ist deutlich mehr als die gesetzlich erforderlichen 20.000 Unterschriften. Die Vertreter des B&uuml;ndnisses appellieren an den Landtag, sich f&uuml;r eine Ablehnung des Handelsabkommens CETA im Bundesrat einzusetzen. Landtagsvizepr&auml;sidentin Marlies Fritzen nahm die Unterschriften entgegen. &ldquo;Schleswig-Holstein braucht keine Sonderrechte f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren, wie sie in CETA vorgesehen sind&rdquo;, sagt Andreas Meyer von Attac und Vertrauensperson f&uuml;r das B&uuml;ndnis. &ldquo;Die Mehrheit der Menschen w&uuml;nscht sich eine Handelspolitik, bei der Arbeitnehmerschutz nicht l&auml;nger eine Randnotiz ist. Abkommen wie CETA, die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge als St&ouml;rung des freien Wettbewerbs verstehen, leisten Privatisierungen weiter Vorschub und f&uuml;hren zum Ausverkauf &ouml;ffentlichen Eigentums.&rdquo; (&hellip;) Nach Abschluss der Pr&uuml;fung der Unterschriften hat der Landtag vier Monate Zeit, um den Antrag der Volksinitiative anzunehmen oder abzulehnen. Lehnt der Landtag die Volksinitiative ab, steht es dem B&uuml;ndnis frei, ein Volksbegehren und im Anschluss daran einen Volksentscheid &uuml;ber CETA zu beantragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/olksinitiative-schleswig-holstein-stoppt-ceta-reicht-25612-unterschriften-beim-landtag-ein\/\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland exportiert so viele Lebensmittel wie noch nie<\/strong><br>\nDeutsche Lebensmittel sind im Ausland gefragt wie noch nie. Die Branche exportierte im vergangenen Jahr Waren im Wert von 56,7 Milliarden Euro. Die Topseller sind dabei Fleisch und S&uuml;&szlig;igkeiten. Die deutsche Lebensmittelindustrie macht rund ein Drittel ihres Umsatzes im Ausland. Im vergangenen Jahr erzielte die Branche bei den Exporten einen Rekordwert von 56,7 Milliarden Euro, zwei Milliarden mehr als im Jahr zuvor, teilte der Branchenverband BVE am Dienstag mit. Der Gesamtumsatz der Branche lag bei 171,3 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutschland-exportiert-so-viele-lebensmittel-wie-noch-nie-a-1147952.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Lebensmittel sind nun sicher eher Low Tech als High Tech. So viel zu der Schutzbehauptung, Deutschlands wahnsinnige Export&uuml;bersch&uuml;sse beruhten nicht auf Lohn- und Sozialdumping, sondern auf der unnachahmlichen Qualit&auml;t der Produkte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Weltgesundheitsorganisation: Der verh&auml;ngnisvolle Einfluss der Pharmakonzerne<\/strong><br>\nDie Mittel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stammen zu 80 Prozent von Spendern. Das klingt zun&auml;chst einmal gut und engagiert. Tats&auml;chlich aber seien Stiftungen wie die Bill und Melinda Gates Stiftung T&uuml;r&ouml;ffner f&uuml;r Pharmakonzerne, die die Gesundheitspolitik der WHO beeinflussten. Allein 629 Millionen Dollar &ndash; also mehr als 14 Prozent des gesamten Budgets &ndash; stammen zum Beispiel von der Bill und Melinda Gates Stiftung, viel Geld kommt auch direkt von der Pharmaindustrie. Kritiker sagen deshalb schon l&auml;nger, dass die WHO nicht unabh&auml;ngig agieren k&ouml;nne. Der Journalist und UNO-Experte Andreas Zumach bringt es auf den Punkt: F&uuml;r die Betroffenen &ndash; die Kranken weltweit &ndash; sei dies die schlimmstm&ouml;gliche Entwicklung: &ldquo;Weil damit diese privaten Spender ganz wesentlichen Einfluss haben auf das, was die WHO dann tut oder was sie nicht tut. Und wenn sie wesentlich jetzt Programme finanziert, bei denen die gro&szlig;en Pharmaindustrien ihre Gewinne machen &ndash; das sind, erstens, Impfprogramme &ndash;, statt die Basisgesundheitssysteme in vielen L&auml;ndern zu st&auml;rken (&hellip;), dann ist das im Ergebnis schlecht, weil immer mehr Menschen sterben beziehungsweise keinen Zugang haben zu den Basisgesundheitsdienstleistungen, damit sie gar nicht erst mehr krank werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/weltgesundheitsorganisation-der-verhaengnisvolle-einfluss.1008.de.html?dram:article_id=386282\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ehemaliger Deutschland-Chef der verbotenen Neonazi-Organisation Blood and Honour offenbar Quelle des Verfassungsschutzes<\/strong><br>\nRecherchen der ARD-Politikmagazine FAKT, REPORT MAINZ und report M&uuml;nchen legen eine V-Mann-T&auml;tigkeit des fr&uuml;heren Bundesvorsitzenden von Blood and Honour nahe. In einem amtlich geheim gehaltenen Vermerk aus dem Jahr 2000, den die beteiligten Journalisten einsehen konnten, hei&szlig;t es, er sei vom LKA Berlin an das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz vermittelt worden. Die verbotene Neonazi-Organisation Blood and Honour war eines der wichtigsten Unterst&uuml;tzernetzwerke des NSU. Aktivisten von Blood and Honour haben dem NSU-Trio Wohnungen zur Verf&uuml;gung gestellt; einem ehemaligen Spitzenfunktion&auml;r wird vorgeworfen, mit der Beschaffung einer Waffe f&uuml;r den NSU beauftragt worden zu sein. Der Deutschland-Chef von Blood and Honour hat laut Sicherheitsbeh&ouml;rden die Strukturen in Deutschland wesentlich mit aufgebaut. Er zeichnete nach Beh&ouml;rden-Erkenntnissen mutma&szlig;lich auch f&uuml;r die Blood-and-Honour-Publikationen verantwortlich. In einem Blood-and-Honour-Heft wurde auch der sogenannte f&uuml;hrerlose Widerstand als Prinzip propagiert &ndash; so wie es sp&auml;ter der NSU umsetzte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/v-mann-des-bundesamtes-fuer-verfassungsschutz-an-der-spitze-von-nsu-unterstuetzerorganisation-ehemaliger-deutschland-chef-der-verbotenen-neonazi-organisation-blood-and-honour-offenbar-quelle-des-verfassungsschutzes\/-\/id=233454\/did=19554374\/nid=233454\/1mwc2f\/index.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.B.:<\/strong> Wie von ihnen und auch Prof Mausfeld bereits ergiebig dargelegt, &uuml;ben sich einige Massenmedien auch hier wieder in Nichtbeachtung (FAZ) und Dekontextualisierung: Spiegel versteckt den Artikel unter der Kategorie &ldquo;Panorama&rdquo;, und das obwohl Spiegel sonst regelm&auml;&szlig;ig sehr viel seichtere Themen unter &ldquo;Politik&rdquo; rubriziert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Flucht durch die W&uuml;ste: &ldquo;Gott kann mich auch nach Lampedusa bringen!&rdquo;<\/strong><br>\nDie W&uuml;stenstadt Agadez im bitterarmen Niger ist f&uuml;r Tausende Afrikaner zum Knotenpunkt f&uuml;r den Transport nach Libyen geworden. Doch die Route durch die T&eacute;n&eacute;r&eacute;-W&uuml;ste ist mindestens ebenso gef&auml;hrlich wie die &Uuml;berquerung des Mittelmeeres. Sch&auml;tzungen zufolge starben im vergangenen Jahr in der W&uuml;ste rund dreimal so viele Menschen wie im Meer. (&hellip;) Wer die Fahrt durch die W&uuml;ste &uuml;berlebt hat, hat es bis Libyen geschafft. Aber viele Migranten erleben dort, was diese junge Frau berichtet: &ldquo;Sie kamen in unsere Unterk&uuml;nfte, an unsere Arbeitspl&auml;tze, um uns festzunehmen&rdquo;, sagte sie. &ldquo;Sie haben uns alles weggenommen.&rdquo; &ndash; Aus verschiedenen Quellen kommen glaubw&uuml;rdige Berichte dar&uuml;ber, dass Migranten in Libyen beraubt, ausgebeutet und erpresst werden. Teilweise werden sie gefoltert, um zu erreichen, dass sie Verwandte zuhause dazu bringen, L&ouml;segeld zu schicken. Die Migranten, die auch das &uuml;berleben und noch Geld haben, werden dann auf kaum seet&uuml;chtige Boote gepfercht und aufs Meer geschickt. Viele dieser Boote geraten in Seenot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gefaehrliche-flucht-durch-die-wueste-gott-kann-mich-auch.1773.de.html?dram:article_id=386271\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Europas W&uuml;stengrenze<\/strong><br>\nBundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re verlangt die Entsendung einer EU-Grenzschutzmission an die Grenze zwischen Libyen und Niger. Weil die bisherigen Ma&szlig;nahmen zur Abschottung dieser Grenze nicht die gew&uuml;nschte Wirkung entfalteten, m&uuml;sse man weitere Schritte ergreifen und &ldquo;fact-finding missions&rdquo; in die libysch-nigrische W&uuml;ste entsenden, hei&szlig;t es in einem Schreiben, das de Maizi&egrave;re gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Italien in der vergangenen Woche an die EU-Kommission geschickt hat. Berlin und Br&uuml;ssel sind schon seit geraumer Zeit bestrebt, die nigrischen Repressionsbeh&ouml;rden mit politischem Druck und mit Trainingsprogrammen zum Einschreiten gegen unerw&uuml;nschte Migranten zu veranlassen. Zwar gelingt dies inzwischen; doch weichen die Migranten wie &uuml;blich auf gef&auml;hrlichere Routen aus. Lokale Menschenrechtsorganisationen klagen, das sei eine direkte Folge europ&auml;ischen Drucks und f&uuml;hre zu einem deutlichen Anstieg an Todesopfern beim Transit durch die Sahara. Wie Beobachter berichten, bietet die EU der verarmten Stadt Agadez als Ersatz f&uuml;r Einkommenseinbu&szlig;en in der lukrativen Migrationsbranche unsinnigen Ersatz an: Landwirtschaftsprojekte mitten in der W&uuml;ste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59597\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Thessaloniki wird deutsch<\/strong><br>\nDen Auflagen der Geldgeber folgend, werden Flughafen und Hafen in Thessaloniki nun von deutschen Firmen gef&uuml;hrt &ndash; die Gewerkschaften sind sauer. [&hellip;]<br>\nDass der Investor ausgerechnet aus Deutschland kommt, hat f&uuml;r Nanouris einen besonders bitteren Beigeschmack. Deutschland gilt als m&auml;chtiger Bef&uuml;rworter der harten Sparpolitik in Griechenland. &bdquo;Der deutsche Staat kauft den griechischen Staat&ldquo; sagt Nanouris und verweist auf die knapp 31-prozentige Beteiligung des deutschen Bundeslandes Hessen an Fraport. Deutsche Unternehmen kauften nun auch Hotels in der Umgebung. &bdquo;Die Touristen kommen dann vom deutschen Flughafen ins deutsche Hotel und Griechenland hat nichts davon.&ldquo;<br>\nDer Weg zum n&auml;chsten deutschen Anlageobjekt f&uuml;hrt &uuml;ber die K&uuml;stenstra&szlig;e rund um die Bucht von Thessaloniki. An der weitl&auml;ufigen Strandpromenade spazieren P&auml;rchen, im Hintergrund die riesigen Kr&auml;ne des Hafens. Bis vor Kurzem stand dieser Hafen auch auf der Privatisierungsliste des HRADF. Ende April bekam ein internationales Konsortium f&uuml;r 232 Millionen Euro den Zuschlag f&uuml;r eine 67-prozentige Pachtbeteiligung bis 2051. Angef&uuml;hrt wird das Konsortium von der Deutschen Invest Equity Partners. [&hellip;]<br>\nDie Begeisterung, dass nun ausgerechnet ein deutsches Unternehmen in den Hafen einsteigt, ist auch hier gering. Afentoulidis sagt: &bdquo;Die Deutschen m&uuml;ssen beweisen, dass sie uns wie Partner behandeln k&ouml;nnen. Bisher betrachten sie uns eher als Kolonie.&ldquo; Afentoulidis und auch Flughafen-Gewerkschafter Nanouris haben den Kampf gegen die Privatisierung noch nicht aufgegeben. Im Europaparlament soll dazu eine Anh&ouml;rung stattfinden, an griechischen Gerichten sind noch Verfassungsklagen anh&auml;ngig.<br>\nUnterdessen verpflichtet sich Athen mit der Freigabe neuer Gelder, die Privatisierung weiter voranzutreiben. Unter anderem sollen die Wasserwerke von Thessaloniki unter den Hammer. Ein Yachthafen und ein gro&szlig;es Strandgrundst&uuml;ck in der N&auml;he der Stadt steht &shy;ebenfalls auf der Liste des Privatisierungsfonds. Ob es auch hier Interessenten aus Deutschland gibt, ist nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Privatisierungsprojekte-in-Griechenland\/!5408941\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die neue FDP ist die alte<\/strong><br>\nFDP-Chef Christian Lindner wird nicht m&uuml;de, zu betonen: &bdquo;Wir haben uns erneuert.&ldquo; Niemand soll heute seine Partei mit der alten FDP in Verbindung bringen, die eine Lobbyorganisation f&uuml;r Unternehmer und Besserverdienende war. Ausgerechnet BILD hat uns jetzt daran erinnert, dass die &bdquo;neue&ldquo; FDP die alte ist. Weil sie &bdquo;seit Januar die meisten Gro&szlig;spenden (&uuml;ber 50.000 Euro) eingefahren&ldquo; hat. &bdquo;Insgesamt 616.300 Euro klingelten in der Kasse und damit mehr als bei CDU und SPD.&ldquo; Donnerwetter! Was lernen wir daraus? Die liebste Partei und treueste Dienerin der Banken und Konzerne ist die neue alte FDP.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1417994621595334\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Labour will wieder Labour sein<\/strong><br>\nDie britische Labour-Partei hat ihr Wahlprogramm vorgestellt. Die Unterschiede zu den Vorschl&auml;gen der Konservativen sind so gro&szlig; wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die britische Labour-Partei will die Steuern f&uuml;r Besserverdienende erh&ouml;hen und die Bahn verstaatlichen. Das sind zwei ihrer Wahlkampfthemen. Das Wahlprogramm werde &ldquo;unser Land ver&auml;ndern&rdquo;, sagte Parteichef Jeremy Corbyn bei der Vorstellung. In Gro&szlig;britannien wird am 8. Juni ein neues Parlament gew&auml;hlt. Dem Programm zufolge will Labour die Einkommensteuer f&uuml;r Jahresgeh&auml;lter zwischen 80.000 und 150.000 Pfund (94.000 bis 177.000 Euro) von derzeit 40 auf 45 Prozent erh&ouml;hen. Aktuell gilt der Steuersatz von 40 Prozent f&uuml;r Geh&auml;lter von 45.000 bis 150.000 Pfund. Zudem soll ein neuer Spitzensteuersatz von 50 Prozent eingef&uuml;hrt werden. Die Einnahmen will Labour in den nationalen britischen Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) investieren. Die Partei verspricht in ihrem Wahlprogramm eine Verstaatlichung der Bahn sowie von Wasser- und Energieversorgern. Auch eine Erh&ouml;hung der Unternehmenssteuer auf 26 Prozent bis 2022 und die Einf&uuml;hrung einer Steuer auf Finanztransaktionen werden darin angek&uuml;ndigt. Der Mindestlohn soll angehoben und die Ausgaben der &ouml;ffentlichen Hand erh&ouml;ht werden. &ldquo;Es ist ein Programm, das unsere nationalen Priorit&auml;ten umkehrt und die Interessen der vielen &uuml;ber die von wenigen stellt&rdquo;, sagte Corbyn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-05\/labour-partei-grossbritannien-wahl\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist bezeichnend, dass betont werden muss, wie gro&szlig; die Unterschiede zwischen Labour (unter Blair: Tories light) und den Tories sind, und tragisch, dass diese absolut vern&uuml;nftigen, der gro&szlig;en Masse der Menschen dienlichen, nicht im entferntesten radikalen Ideen in den kurzen drei Wochen bis zur Wahl wahrscheinlich von den strikt konservativen britischen Medien hart attackiert werden. Wenn die Wahlprognosen stimmen, hat Labour keine Chance und werden die Konservativen mit einem asozialen Programm haushoch gewinnen. Schwierig ist nat&uuml;rlich im Labour-Manifest die ebenfalls vern&uuml;nftige und menschenfreundliche Haltung, EU-B&uuml;rgern Aufenthalts- und Arbeitsrecht zu lassen: f&uuml;r Brexit-Bef&uuml;rworter, die &ldquo;Ausl&auml;nder raus&rdquo; haben wollen, wird Labour damit unw&auml;hlbar sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Russland: Feindbild, Trugbild, Abbild?<\/strong><br>\nBei einer Russland-Debatte mit Fachleuten in Hannover gab es spannende Diskussionen, aber auch unvers&ouml;hnliche Konfliktlinien. Welches Bild haben wir von Russland? Kein eindeutiges, kann man sicher sagen. Die deutsche Bev&ouml;lkerung spaltet sich auf, wenn es um Fragen zu Russland geht. H&ouml;chstens das Bild von den USA sorgt hierzulande noch f&uuml;r vergleichbares Diskussionspotenzial. Von erbitterten Russlandgegnern &uuml;ber Menschen mit ambivalentem Russlandbild bis hin zu treuen Freunden des Landes sind in Deutschland zahlreiche Haltungen vertreten. Bei einer Veranstaltung an der Universit&auml;t Hannover trafen nun Experten und Zuh&ouml;rer ganz verschiedener Russlandperspektiven aufeinander und diskutierten &ldquo;Bilder von Russland, Bilder von Deutschland&rdquo;. Eingeladen hatte der &ldquo;Verein f&uuml;r Geschichte des Weltsystems&rdquo;. Die gut f&uuml;nfst&uuml;ndige Debatte brachte viel Erhellendes, zeigte im Lauf der Zeit aber auch immer st&auml;rker unvers&ouml;hnliche Konfliktlinien auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russland-Feindbild-Trugbild-Abbild-3714562.html\">Stefan Korinth bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Spielen Sie Krieg gegen Russland<\/strong><br>\nDie Agentur f&uuml;r Arbeit hat ein auf ihrer Seite beworbenes Jobangebot korrigiert, mit dem russischsprachige Statisten f&uuml;r Man&ouml;ver der US-Armee in Europa gesucht werden. Das entsprechende Inserat der Firma Optronic HR GmbH mit Sitz im bayerischen Ottobrunn hatte die Statistenjobs mit dem Zusatz beworben, eine Beteiligung an den Kriegs&uuml;bungen sei &ldquo;geeignet, die Integration Zugewanderter zu unterst&uuml;tzen&rdquo;. Auf Nachfrage der Linken-Abgeordneten Heike H&auml;nsel (Seite 41) wurde die Ausschreibung korrigiert. Eine solche, die Integration f&ouml;rdernde Wirkung werde nicht gesehen, schrieb die Bundesregierung: &ldquo;Inzwischen wurde der Hinweis entfernt.&rdquo; Dennoch bleiben Fragen offen. Optronic sucht nach wie vor Statisten f&uuml;r Rollenspiele bei Trainingseins&auml;tzen der US-Armee auf dem Truppen&uuml;bungsgel&auml;nde in Hohenfels zwischen N&uuml;rnberg und Regensburg. (&hellip;) Nach Angaben von Spiegel Online ist das Unternehmen schon seit 1999 im US-Auftrag t&auml;tig, was sich durchaus als lukrativ erwies: Die &ldquo;taz&rdquo; vermutet, dass Firmeninhaber Hans-Werner Truppel bis zu 3.000 Komparsen f&uuml;r die Man&ouml;ver auf dem Truppen&uuml;bungsplatz in Hohenfels organisierte. Daf&uuml;r habe die Firma rund zehn Millionen Euro j&auml;hrlich von den US-Milit&auml;rs erhalten. &ldquo;2002 versuchte er (Truppel) jedoch, 22 Tonnen nahtloser Aluminiumrohre zur Herstellung von waffentauglichem Uran nach Nordkorea zu schmuggeln&rdquo;, hei&szlig;t es bei Spiegel Online. Im Mai 2004 wurde der Optronic-Chef f&uuml;r vier Jahre in Haft geschickt, danach schrieb die Armee den Auftrag zur Statisten-Akquise neu aus. Nun hat Optronic den Job offenbar wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Spielen-Sie-Krieg-gegen-Russland-3713931.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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