{"id":3836,"date":"2009-03-20T09:34:15","date_gmt":"2009-03-20T08:34:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3836"},"modified":"2009-03-20T09:34:15","modified_gmt":"2009-03-20T08:34:15","slug":"hinweise-des-tages-855","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3836","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Neue Hiobsbotschaft f&uuml;r die Weltkonjunktur<\/li>\n<li>Alle Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung sind zu optimistisch<\/li>\n<li>Ifo-Chef erwartet scharfen Konjunktureinbruch<\/li>\n<li>Norbert Bl&uuml;m: Die neoliberale Revolution frisst ihre Kinder<\/li>\n<li>Thomas Fricke &ndash; Abschied vom dummen Staat<\/li>\n<li>Freih&auml;ndler und Junker<\/li>\n<li>Linksfraktion will Zukunftsfonds einrichten<\/li>\n<li>Union und SPD wollen &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften st&auml;rken<\/li>\n<li>CSU fordert &ldquo;strafrechtliche Aufarbeitung&rdquo; der Wirtschaftskrise<\/li>\n<li>Bankenrettung: Kontrolleure ohne Kontrollrechte<\/li>\n<li>Auch 2008 wieder Reallohnverlust<\/li>\n<li>Unterhalt: Problematisches Urteil<\/li>\n<li>Sarrazin verl&auml;sst die Unterschicht<\/li>\n<li>Freund Fiskus holt sich Geld zur&uuml;ck<\/li>\n<li>Wie die geplatzte Jobcenter-Reform Berlin trifft<\/li>\n<li>Arbeits-Unrecht in Deutschland <\/li>\n<li>Koalition knickt beim Datenschutz vor Wirtschaftslobby ein<\/li>\n<li>Ex-Chef Claassen verklagt EnBW <\/li>\n<li>Horst-Eberhard Richter: &bdquo;Wir brauchen mitrei&szlig;ende Vorbilder&ldquo;<\/li>\n<li>Wasser &ndash; Eine gef&auml;hrdete Ressource<\/li>\n<li>Dieter Althaus in der &ldquo;Bild&rdquo;-Reha <\/li>\n<li>Blockfl&ouml;ten zwangsvereinigt<\/li>\n<li>Streiken gegen Sarko<\/li>\n<li>Wut auf Bologna-Prozess <\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3836&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Neue Hiobsbotschaft f&uuml;r die Weltkonjunktur<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) erwartet erstmals seit 60 Jahren einen R&uuml;ckgang der globalen Wirtschaftsleistung. Am schwersten wird es demnach in diesem Jahr die reichen L&auml;nder treffen: &bdquo;Die sieben gr&ouml;&szlig;ten Industriestaaten werden den mit Abstand sch&auml;rfsten Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg erleben&ldquo;, hei&szlig;t es in der Studie des Fonds. Der Fonds rechnet mit einem Minus zwischen 0,5 und einem Prozent. F&uuml;r die Eurozone erwartet der Fonds einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Bericht zufolge einen Einbruch um 3,2 Prozent, in den USA wird ein Minus von 2,6 Prozent erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/neue-hiobsbotschaft-fuer-die-weltkonjunktur;2207894\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Alle Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung sind zu optimistisch<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank muss die Geldpresse anwerfen, sagt Heiner Flassbeck, Chef&ouml;konom der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz. Inflation drohe trotzdem nicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F03%2F20%2Fa0113&amp;cHash=12316131f0&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Frage ist nur, wie schnell lassen sich die Statuten der EZB &auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ifo-Chef erwartet scharfen Konjunktureinbruch<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des M&uuml;nchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, rechnet f&uuml;r 2009 mit einem R&uuml;ckgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von mehr als 4 Prozent. Danach werde sich die Wirtschaft erst langsam wieder erholen, so das Institut. HWWI-Chef Thomas Straubhaar forderte unterdessen drastische Ma&szlig;nahmen gegen die Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/_b=2207774,_p=31,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Anstatt eines eigenen Kommentars lassen wir Volker Pispers sprechen: &bdquo;Fr&uuml;her sa&szlig; das Gesindel noch auf der Kirmes im Zelt mit der Glaskugel.&ldquo; Die Aufnahme ist f&uuml;nf Jahre alt und leider immer noch aktuell.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ko5CCSomDMY\">YouTube<\/a><\/p>\n<p><em>Und passend dazu:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Norbert Bl&uuml;m: Die neoliberale Revolution frisst ihre Kinder<\/strong><br>\n&bdquo;Des Kaisers neue Kleider&ldquo; ist die m&auml;rchenhafte Antizipation der Finanzkrise 2008. Stellen wir uns vor, der Kaiser h&auml;tte Analysten, Bankexperten, Ratingagenturen, gar kluge Professoren an die B&ouml;rsen der Welt geschickt, um den universalen Reichtum und die globale Konjunktur zu bestaunen. &bdquo;Die Aussichten sind prima&ldquo;, hatten sie allesamt gemeldet. Die Staatslenker der G 7 lobten noch zu Beginn des Jahres 2008 die robuste Weltkonjunktur. Mitte Juli 2008 erkl&auml;rte das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaft: &bdquo;Der Aufschwung geht in Verl&auml;ngerung.&ldquo; Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut gab selbst nach dem Zusammenbruch von Lehman-Brothers noch Entwarnung f&uuml;r alle Bef&uuml;rchtungen. Keiner der &bdquo;gescheiten Leute&ldquo; hat das Desaster kommen sehen. Nie hat sich eine Zunft, die das Etikett Wissenschaft in Anspruch nimmt, mehr blamiert als die der &Ouml;konomen. Sie ist auf dem Seriosit&auml;tsstatus der Astrologie gelandet. Die Suggestion des Finanzkapitalismus wurde mit der Realit&auml;t von G&uuml;tern und Dienstleistungen verwechselt. Erwartungen wurden f&uuml;r Wirklichkeit gehalten. Illusion, Hoffnung und Erwartung stapelten sich wechselseitig hoch (&hellip;)\n<p>Wo ist das Kind, das die Nacktheit der Geldwirtschaft aufdeckt? Auch der Sozialstaat geriet unter die Fuchtel des Finanzkapitalismus. Weltweit sollte das an die Arbeit gebundene Umlagesystem durch Kapitaldeckung ersetzt werden. Nachdem die Privatisierung aller Lebensbereiche abgegrast war, selbst der Strafvollzug, Polizei und Soldaten von dem Privatisierungshunger erfasst worden waren, blieb nur noch der Sozialstaat als Weideland. Der Versuch blieb vorerst stecken, er kam zum falschen Zeitpunkt. Es spricht sich langsam herum: Billiger ist die Kapitaldeckung n&auml;mlich auch nicht als die Umlagefinanzierung, gegen demografische Ver&auml;nderungen entgegen anderslautender Meldungen auch nicht immun, und sicherer eh nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Finanzkrise;art141,2755354?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Abschied vom dummen Staat<\/strong><br>\nDrei Jahrzehnte war das Vertrauen in die &Uuml;berlegenheit des Marktes unersch&uuml;tterlich. In der Not r&auml;cht sich, dass keiner mehr dar&uuml;ber nachgedacht hat, was der Staat am besten tut und was nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Thomas-Fricke-Abschied-vom-dummen-Staat\/489880.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Freih&auml;ndler und Junker<\/strong><br>\nIn jeder Wirtschaftskrise sind mehrere &ldquo;Antworten&rdquo; vorstellbar: zum Beispiel Protektionismus, Monetarismus, Verstaatlichung, Abwertung der W&auml;hrung oder gar Revolution. Um die Entscheidung eines Staats zu verstehen (die h&ouml;chst selten vom Willen nur einer Person abh&auml;ngt), muss man das Zusammenwirken von f&uuml;nf Elementen analysieren: erstens die wirtschaftliche Position der ma&szlig;geblichen gesellschaftlichen Kr&auml;fte und das Gewicht ihrer repr&auml;sentativen Organe (Gewerkschaften, Arbeitgeberverb&auml;nde); zweitens die F&auml;higkeit der politischen Akteure, Koalitionen zwischen Parteien, Gruppen und Vereinigungen zu schmieden; drittens die Bereitschaft und das Verm&ouml;gen des Staats, in die T&auml;tigkeit der Unternehmen einzugreifen; viertens die (mehr oder weniger liberalen) Traditionen des Staats; und f&uuml;nftens die Position des jeweiligen Staats innerhalb des globalen Machtgef&uuml;ges. Die Reaktion auf gleichartige Krisen, Br&uuml;che oder Probleme wird also ganz unterschiedlich ausfallen, je nach St&auml;rke der Arbeiterklasse und der Gewerkschaften, nach der politischen Einstellung der Machteliten oder der Bereitschaft eines Staats, grundlegende Produkte (wie Weizen, Stahl, Elektronik) auf dem Weltmarkt zu beschaffen. Diese allgemeinen &Uuml;berlegungen und weitere f&uuml;nf Variablen (sozial, politisch, institutionell, ideologisch, strategisch), die schwer zu umrei&szlig;en sind, helfen uns bei der Erkl&auml;rung der Realit&auml;t schon ein gutes St&uuml;ck weiter. Das hier skizzierte Analysemodell hat Peter Gourevitch vorgelegt, nachdem er die Reaktionen von f&uuml;nf L&auml;ndern &ndash; USA, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Deutschland, Schweden &ndash; auf die gro&szlig;en wirtschaftlichen Krisen studiert hat, die zwischen 1873 und den 1980er-Jahren die westliche Welt heimgesucht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2009\/03\/13.mondeText1.artikel,a0035.idx,7\">Monde Diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es gab nat&uuml;rlich auch eine weitere Antwort auf Krisen: Krieg. So setzte sich beim japanischen &Uuml;berfall auf China der traditionelle rohstoffbasierte Sektor gegen&uuml;ber dem modernen freih&auml;ndlerischen Sektors durch. Aber man muss gar nicht so strickt &ouml;konomisch argumentieren. Falls die Krise anh&auml;lt, werden bald die &uuml;blichen Rattenf&auml;nger auftauchen und Feindbilder pr&auml;sentieren, im Lande und jenseits der Grenzen. Die Islamophobie bietet z.B ein vielf&auml;ltiges Potential.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Linksfraktion will Zukunftsfonds einrichten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung soll einen Zukunftsfonds einrichten, in dem &ouml;ffentliche Kredite, Subventionen und Beteiligungen an Unternehmen geb&uuml;ndelt werden. Dies verlangt die Linksfraktion in einem Antrag (16\/12294). Ziel des Fonds m&uuml;sse es sein, die Produktion auf energie- und rohstoffeffiziente Verfahren und Produkte umzustellen. Die Gew&auml;hrung &ouml;ffentlicher Gelder m&uuml;sse an klare Bedingungen zur Besch&auml;ftigungssicherung und zur &ouml;kologischen Innovation gekn&uuml;pft sein, verlangen die Abgeordneten. Der Zukunftsfonds soll &uuml;ber eine Anleihe finanziert werden. Unternehmen sollen sich in Form einer Sonderabgabe am Fonds beteiligen. \n<p>Au&szlig;erdem verlangt die Linksfraktion, die Stellung von Leiharbeitern und den K&uuml;ndigungsschutz bei Arbeitnehmern zu verbessern. Die Gewerkschaften sollen ein Verbandsklagerecht erhalten. Die parit&auml;tische Mitbestimmung soll in Unternehmen ab 500 Besch&auml;ftigten eingef&uuml;hrt werden. &ldquo;Die Reregulierung des Arbeitsmarktes, die Ausweitung der Mitbestimmung und wirtschaftspolitische Ma&szlig;nahmen zur St&uuml;tzung der privaten und &ouml;ffentlichen Nachfrage m&uuml;ssen durch eine industriepolitische Kehrtwende unterst&uuml;tzt werden&rdquo;, verlangt die Linksfraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_083\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Union und SPD wollen &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften st&auml;rken<\/strong><br>\nDie Bundesregierung soll noch in dieser Wahlperiode ein Gesetz zur Vereinfachung der Umsetzung von &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) vorlegen. Dies fordern die Fraktionen von Union und SPD in einem gemeinsamen Antrag (16\/12283). Danach sind &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften bereits jetzt ein anerkanntes und erfolgreiches Instrument der &ouml;ffentlichen Beschaffung oder Leistungserstellung. Nach Angaben der Fraktionen gibt es 116 PPP-Projekte mit einem Investitionsvolumen von zusammen 3,5 Milliarden Euro. Ein Viertel dieser Projekte befinde sich bereits in der Betriebsphase. Die Effizienzvorteile und damit Kosteneinsparungen f&uuml;r den Steuerzahler w&uuml;rden sich auf 5 bis 25 Prozent belaufen, schreiben die Fraktionen weiter. \n<p>&ldquo;&Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften haben sich deshalb als ein wirksames Instrument erwiesen, den haushaltsrechtlich normierten Grunds&auml;tzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit besser gerecht zu werden&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Antrag. Das &Ouml;PP-Beschleunigungsgesetz von 2005 habe wesentlich zum Erfolg dieser Partnerschaften beigetragen. So seien die Investitionen in PPP-Projekte von 65 Millionen in den Jahren 2002 und 2003 auf 875 Millionen im Jahr 2007 gestiegen. Erinnert wird an das Ziel der Bundesregierung, den PPP-Anteil an den &ouml;ffentlichen Beschaffungen von derzeit 4 Prozent auf 15 Prozent zu erh&ouml;hen. <\/p>\n<p>Zugleich weisen die Fraktionen von Union und SPD auf ein Problem bei PPP-Projekten hin. Wenn die &ouml;ffentliche Hand mit eigenem Personal bei PPP-Projekten engagiert ist, falle Umsatzsteuer an. &ldquo;Damit werden &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften gegen&uuml;ber der konventionellen Leistungserstellung durch die &ouml;ffentliche Verwaltung weniger attraktiv&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Antrag. Denn wenn die &ouml;ffentliche Hand hoheitliche Leistungen mit eigenem Personal erbringe, falle keine Umsatzsteuer an, schreiben Unions- und SPD-Fraktion. Sie regen ein Modellprojekt an, mit dem die Auswirkungen der umsatzsteuerlichen Mehrbelastung genau untersucht werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_083\/04.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein weiterer Beleg, dass Union\/SPD auch nach der Finanz- und Wirtschaftskrise weiter machen, wie bisher. Obwohl selbst die Rechnungsh&ouml;fe erkannt haben, dass &ouml;ffentliche Investitionen meist g&uuml;nstiger w&auml;ren, als Privatisierungen oder PPP behauptet man das Gegenteil und will die PPP-Projekte gar noch drastisch ausweiten. Lesen Sie nochmals &bdquo;<a href=\"?p=3758\">Schuldenbremse = &Ouml;PP-Beschleunigung + Rot-Rot-Gr&uuml;n-Behinderung<\/a>&ldquo; oder &bdquo;<a href=\"?p=3320\">Heuschrecken im &ouml;ffentlichen Raum: Public Private Partnership &ndash; Anatomie eines globalen Finanzinstruments<\/a>&ldquo; oder geben Sie einfach die drei Buchstaben ppp in unsere Suchfunktion ein, sie finden dort hunderte von Hinweise &uuml;ber die Problematik derartiger &ouml;ffentlicher Beschaffung oder Leistungserstellung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>CSU fordert &ldquo;strafrechtliche Aufarbeitung&rdquo; der Wirtschaftskrise<\/strong><br>\nDie CSU hat dazu aufgerufen, die Finanz- und Wirtschaftskrise auch juristisch aufzuarbeiten. &ldquo;Die Finanzkrise ist nicht aus heiterem Himmel gekommen, sondern weil Fehler in den Chefetagen gemacht wurden &ndash; auch bei uns in Deutschland&rdquo;, sagte Generalsekret&auml;r Alexander Dobrindt dem Hamburger Abendblatt. &ldquo;Aufgabe der Politik muss es sein, hier klare Verantwortlichkeiten zu benennen und Konsequenzen einzufordern. Die strafrechtliche Aufarbeitung ist dabei ein Teil.&rdquo; Ein zweiter Teil sei, dass Unternehmen selbst zivilrechtliche Regressanspr&uuml;che gegen Manager geltend machen, die das Unternehmen heruntergewirtschaftet haben, betonte Dobrindt. &ldquo;Das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft k&ouml;nnen wir nur wieder herstellen, wenn die Fehler der Vergangenheit auch ordentlich aufgearbeitet werden.&rdquo; Zuvor hatte der stellvertretende CDU-Vorsitzende Christian Wulff einen harten Kurs der Justiz bei der Aufarbeitung der j&uuml;ngsten Bankenskandale gefordert. &ldquo;Eine pflichtwidrige Vernichtung von Kapital ist eine Straftat&rdquo;, sagte Wulff der &ldquo;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&rdquo;. Er erwarte von den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, dass die verantwortlichen Vorst&auml;nde und Aufsichtsr&auml;te etwa des angeschlagenen M&uuml;nchner Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate jetzt vernommen werden. Die Justiz m&uuml;sse auch daf&uuml;r sorgen, dass privates Verm&ouml;gen von Bankvorst&auml;nden gesichert werde, um eine Durchsetzung m&ouml;glicher Schadenersatzanspr&uuml;che zu erleichtern.\n<p>Generalbundesanw&auml;ltin Monika Harms wies solche Forderungen zur&uuml;ck. &ldquo;Es mag wirtschaftliche Fehlentwicklungen gegeben haben, aber die Sachlage ist so diffus, dass es wohlfeil w&auml;re, lediglich nach dem Strafrecht zu rufen&rdquo;, sagte Harms dem Abendblatt. &ldquo;H&auml;ufig wenn irgendwo in dieser Gesellschaft etwas schiefl&auml;uft, wird nach dem Strafrecht gerufen, das aber auch nicht alles richten kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/daten\/2009\/03\/18\/1089167.html?prx=1\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist plumper Populismus. Warum stellt etwa der zur&uuml;ckgetretene Finanzminister Huber keine Strafanzeige. Er hat doch Insider-Wissen aus der BayernLB. Typisch f&uuml;r die Bei&szlig;hemmung der Staatsanw&auml;lte sind die Ausfl&uuml;chte der Generalbundesanw&auml;ltin.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bankenrettung: Kontrolleure ohne Kontrollrechte<\/strong><br>\nDer Bundestagsausschuss, der die Rettung der Banken &uuml;berwachen soll, bekommt geschw&auml;rzte Berichte vorgelegt. Das Finanzministerium will die Aufregung dar&uuml;ber nicht verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1693161&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>2008: &Uuml;berstundenabbau und Kurzarbeit d&auml;mpfen Anstieg der Verdienste<\/strong><br>\nNach ersten Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die durchschnittlichen Bruttoverdienste aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2008 um 2,3% auf 27 754 Euro gestiegen. Der Anstieg der Verdienste lag damit leicht unter der Teuerungsrate von 2,6%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/03\/PD09__103__812,templateId=renderPrint.psml\">destatis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Warum nur schafft es das Statistische Bundesamt nicht, die zentrale Aussage ihrer Mitteilung auszusprechen: Auch im Jahr 2008 Reallohnverlust? Wenn man &ldquo;Bruttoverdienste&rdquo; und &rdquo; 2008&Prime; googelt, kl&auml;rt sich das auf einen Blick. Es wimmelt nur so von Meldungen wie: Bruttoverdienste in Deutschland stiegen 2008 um; Bruttoverdienste ziehen in 2008 an. Ganz selten mal: Einkommen steigen langsamer als Inflation. Ganz bewusst wird darauf abgezielt, dass bei oberfl&auml;chlichem Lesen der Meldung allein das Bild vom Anstieg der L&ouml;hne h&auml;ngenbleibt. Leider korrigieren die Medien nur&nbsp; in wenigen F&auml;llen diesen Eindruck &ndash;&nbsp; Fr&uuml;her nannte man das Hofberichterstattung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schluss mit 08\/15<\/strong><br>\nAlleinerziehende m&uuml;ssen k&uuml;nftig schneller eine Vollzeitstelle annehmen. Dies hat der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung zum neuen Unterhaltsrecht festgestellt. Entscheidend, so die Karlsruher Richter, seien aber die Umst&auml;nde im Einzelfall<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F03%2F19%2Fa0048&amp;cHash=99cb5782fc&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Unterhalt: Problematisches Urteil<\/strong><br>\nEs ist kein abschlie&szlig;endes Urteil, das der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch zum neuen Unterhaltsrecht gef&auml;llt hat. Wegweisende Bedeutung kommt ihm aber trotzdem zu. Wenn nur irgendwie die Arbeitszeiten der Mutter mit den &Ouml;ffnungszeiten der Einrichtungen &uuml;bereinstimmen und das Kind einigerma&szlig;en gesund ist, dann ist ein Vollzeitjob zumutbar &ndash; gleich, welche nervlichen und zeitlichen Belastungen eine Kinderbetreuung noch mit sich bringt. Genau dieser Tenor aber zeigt, wie schwierig es ist, Unterhaltsleistungen zu verrechnen mit dem Verschlei&szlig; an Nerven, Aufmerksamkeit und Zeit, die Kinderbetreuung mit sich bringt &ndash; und zwar als Bereitschaftsdienst rund um die Uhr. Schon im Vorfeld des BGH-Urteils sorgte die Aussage des Anwalts des Vaters, die Mutter m&uuml;sse doch abends &ldquo;nur eine Kartoffel mehr&rdquo; in den Topf werfen, um ihren Sohn zu versorgen, wohl f&uuml;r zynische Heiterkeit bei vielen Betreuenden. Die Gerichte m&uuml;ssen in der Einzelfallpr&uuml;fung nun wieder tief in die Privatsph&auml;re eintauchen. Doch es gibt noch andere soziale Folgekosten des neuen Unterhaltsrechts. Dass es n&auml;mlich manche Leute, M&uuml;tter wie betreuende V&auml;ter, einfach nervlich nicht schaffen, als Alleinerziehende einem Vollzeitjob und der Schulkindbetreuung &uuml;ber viele Jahre hinweg gleicherma&szlig;en gerecht zu werden &ndash; diese &Uuml;berforderung kam nur kurz zur Sprache. Es w&auml;re gut gewesen, der BGH w&auml;re darauf ausf&uuml;hrlicher eingegangen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2009%2F03%2F19%2Fa0044&amp;cHash=6af3cb55af&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Kindheit in der gro&szlig;en Stadt<\/strong><br>\nThilo Sarrazin hat zum Abschied das Wort in den Mund genommen, das Politiker nur ungern aussprechen. Berlin hat eine Unterschicht, sagt er, und sie w&auml;chst in beunruhigendem Ausma&szlig;. Das Wort wird selten ausgesprochen, weil es gef&auml;hrlich ist. F&uuml;r die Menschen, die dort &ndash; unten &ndash; leben, klingt es kr&auml;nkend und herabsetzend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Unterschicht-Thilo-Srrazin;art141,2753802?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Hartz IV in Berlin : Wie sehen die Zahlen f&uuml;r die Hauptstadt aus?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages;art693,2753815?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gestern hat der Tagesspiegel sehr neutral von Sarrazins neuesten Auslassungen berichtet. Eine Stellungsnahme war f&auml;llig. Wirklich beunruhigend ist allerdings, dass Sarrazin diesen Krisenzeiten in das wichtigste Gremium der Bundesbank aufsteigt. Nat&uuml;rlich war die Bundesbank noch nie ein Hort des Sozialstaatsprinzips, aber wenn der Vorstand durch solch abgehobene Zyniker verst&auml;rkt wird, wird die Realit&auml;tsferne unserer Geldpolitik, die als deutsches Erbe an die EZB weitergereicht wurde, nur verst&auml;rkt. Man sollte nie vergessen, dass die Bundesbank im Namen der Geldwertstabilit&auml;t dazu f&auml;hig war, die deutsche Konjunktur abzuw&uuml;rgen. Leute wie Sarrazin machen das, ohne auch nur eine Sekunde lang &uuml;ber die sozialen Folgen nachzudenken.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu noch die Glosse:<\/em><\/p>\n<p><strong>GEW BERLIN voll auf Sarrazins Seite<\/strong><br>\nDie Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke: &bdquo;Herr Sarrazin kritisiert, dass in den Kitas zu viel gespielt und zu wenig auswendig gelernt werde; auch das Erz&auml;hlen von M&auml;rchen komme seiner Meinung nach zu kurz. Das deckt sich mit unseren Beobachtungen: Schon die Zweij&auml;hrigen werden zum Spielen gezwungen und d&uuml;rfen ihre Liedertexte nicht auswendig lernen, sondern m&uuml;ssen sie vom Blatt ablesen. Als Motivation zum M&auml;rchenerz&auml;hlen wird die GEW BERLIN den Kitas die bildungspolitischen Aussagen der SPD aus den letzten Wahlk&auml;mpfen kostenfrei zur Verf&uuml;gung stellen.&ldquo; Auch der Vorschlag, Lehrkr&auml;fte nach Leistung zu bezahlen und deren Leistung daran zu messen, wie viele ihrer Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler einen Abschluss geschafft h&auml;tten, weist in die richtige Richtung. Eine entscheidende Frage wird sein, welches externe Gremium dann &uuml;ber die Pr&auml;mienvergabe und &uuml;ber eine Ver&ouml;ffentlichung auf der &bdquo;Stra&szlig;e der Besten&ldquo; entscheidet. <\/p>\n<p>Die GEW BERLIN schl&auml;gt vor:<\/p>\n<p>Hartmut Mehdorn &ndash; denn er kann gro&szlig;e Datenmengen erfassen und verarbeiten, Josef Ackermann &ndash; denn er kann mit Geld umgehen, Klaus-R&uuml;diger Landowsky &ndash; denn er wei&szlig;, wie man Leuten eine Pr&auml;mie zuschanzt, und Frau Sarrazin &ndash; denn bei ihr ist die p&auml;dagogische Kernkompetenz. &bdquo;Die GEW BERLIN stellt sich die Frage, wie es nach Thilo Sarrazins Weggang mit der Bildungspolitik in dieser Stadt &uuml;berhaupt weitergehen soll. Eines aber kann man jetzt schon sagen: Die L&uuml;cke, die er hinterl&auml;sst, f&uuml;llt ihn vollkommen aus.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew-berlin.de\/18567.htm\">GEW Berlin<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Freund Fiskus holt sich Geld zur&uuml;ck<\/strong><br>\nB&ouml;se &Uuml;berraschung: Ab 2010 k&ouml;nnen zwar alle Versicherten den Gro&szlig;teil ihrer Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich absetzen. Doch der Staat holt sich einen Teil des Geldes zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/steuern\/versicherungen-freund-fiskus-holt-sich-geld-zurueck_aid_381823.html?drucken=1\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Scheinbar werden wir nur noch von Blendern regiert, immer nach dem Motto, Hauptsache es entsteht der Eindruck, dass sich was bewegt. Also bereits im Mittelalter wurden Falschspieler bestraft. Es muss ja nicht gleich Handabhacken oder Pranger sein &ndash; aber abgew&auml;hlt zu werden, dass haben die sich ehrlich verdient.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie die geplatzte Jobcenter-Reform Berlin trifft<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat die gemeinsame Zust&auml;ndigkeit von Bund und Kommunen f&uuml;r die Jobcenter als verfassungswidrig eingestuft. Bundesarbeitsminister Scholz und die L&auml;nder wollten deshalb das Grundgesetz &auml;ndern. Doch die Union blockiert dies nun &uuml;berraschend &ndash; mit Folgen besonders f&uuml;r Berlins 612.000 Erwerbslose.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article1057711\/Wie_die_geplatzte_Jobcenter_Reform_Berlin_trifft.html?print=yes\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: N.T.:<\/strong> Ich finde dieses ganze Gewese um die geplatzte &ldquo;Reform&rdquo; der Jobcenter\/Argen eine Heuchelei sondergleichen. Das Gesetz ist Murks und Verfassungswidrig. Anstatt sich mit dem Urteil und den darin enthaltenen aufgezeigten Weg zu befassen soll das Gesetz dem Urteil angepasst werden! Politiker ganz wie Kleinkinder, denen man den Nuckel geklaut hat. Und die Presse spielt mit!!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeits-Unrecht in Deutschland<\/strong><br>\nAm Samstag tagte eine Konferenz der Business Crime Control in K&ouml;ln. Unser Arbeitsrecht wandelt sich, die sozialen Unterschiede zwischen &ldquo;oben&rdquo; und &ldquo;unten&rdquo; klaffen immer weiter auseinander. Laut den Akteuren des Vereins Business Crime Control sind selbst unsere Arbeitsgesetze nicht mehr ganz korrekt verabschiedet. Das Netzwerk, das sich seit 1991 mit der Recherche, Analyse und Bek&auml;mpfung von Wirtschaftskriminalit&auml;t besch&auml;ftigt, hat entsprechend am vergangenen Wochenende eine Konferenz veranstaltet, die sich mit unserer derzeitigen Arbeitssituation kritisch auseinandersetzte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr3.de\/resonanzen\/details\/artikel\/wdr-3-resonanzen-87776df8ee.html\">WDR3-H&ouml;rfunk (4:45 min)<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Michael Wolf: Der gewollte Feind<\/strong><br>\nSeit etlichen Jahren hat die Stigmatisierung und Diskriminierung von Arbeitslosen als &bdquo;Sozialschmarotzer&rdquo; in Politik und Medien wieder Hochkonjunktur. Kenner der Materie sind davon nicht &uuml;berrascht. Denn f&uuml;r sie ist dies nichts Neues, weil seit Bestehen des Wohlfahrtsstaats Arbeitslose immer wieder als arbeitsunwillige M&uuml;&szlig;igg&auml;nger und Schmarotzer denunziert worden sind. Und doch signalisiert meines Erachtens die in den letzten Jahren erneut aufgeflammte Kampagne gegen Arbeitslose und insbesondere gegen sogenannte Hartz-IV-Empf&auml;nger eine neue Qualit&auml;t. Hinter ihr verbirgt sich mehr als eine der &uuml;blichen und in Konjunkturen verlaufenden Debatten &uuml;ber Sozialleistungsmi&szlig;brauch. Sie ist, so meine These, Ausdruck eines sozialen Krieges, der gegen die zum innerstaatlichen Feind erkl&auml;rten Arbeitslosen gef&uuml;hrt wird. Diese Formulierung mag Ihnen wom&ouml;glich etwas martialisch vorkommen, aber sie reflektiert im Grunde blo&szlig;, warum ich meine Ausf&uuml;hrungen unter den Titel gestellt habe &bdquo;Der gewollte Feind. Die Geburt des &lsquo;Sozialschmarotzers&rsquo; aus dem Geiste des Staatsrassismus&rdquo;. Ich kn&uuml;pfe damit an &Uuml;berlegungen an, die einerseits von Carl Schmitt und Georgio Agamben und andererseits von Michel Foucault vorgetragen worden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13570&amp;css=print\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/p>\n<p>Ein Videoclip mit einem Zusammenschnitt der Einleitungsreden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13579\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Politischer Streik als &raquo;kalkulierte Regelverletzung&laquo; <\/strong><br>\nFr&uuml;herer IG-Medien-Vorsitzender sieht &raquo;Zeitfenster&laquo; f&uuml;r Offensivaktionen zur Ausweitung von Besch&auml;ftigtenrechten.<br>\nWir dokumentieren einen Bericht von J&ouml;rn Boewe &uuml;ber unsere Konferenz &ldquo;Arbeits-Unrecht in Deutschland&rdquo;, der in gek&uuml;rzter Fassung in der Tageszeitung Junge Welt vom 16. M&auml;rz 2009 erschien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/businesscrime.de\/?p=249#more-249\">Business Crime Control<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Koalition knickt beim Datenschutz vor Wirtschaftslobby ein<\/strong><br>\n&ldquo;Der Druck der Wirtschaftsverb&auml;nde und zahlreicher Lobbyisten zeigt offenbar Wirkung&rdquo;, stellt Jan Korte fest. &ldquo;Der Gesetzentwurf zum Datenschutzrecht wird immer weiter aufgeweicht. Von strengem Datenschutz kann keine Rede mehr sein. Wenn es nach CDU\/CSU und SPD geht, sollen vor allem Wirtschaftsinteressen und nicht die Sicherheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ber&uuml;cksichtigt werden&rdquo;, so der Datenschutzbeauftragte der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter: &ldquo;Nach immer neuen Ausnahmeregelungen entpuppt sich die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Novelle des Datenschutzgesetzes immer mehr als Rohrkrepierer. Die von Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble j&uuml;ngst noch als gro&szlig;en Erfolg bezeichnete Streichung des so genannten Listenprivilegs soll g&auml;nzlich gekippt werden. Und das obwohl die geplante Abschaffung dieses Privilegs gar keine ist. Denn zum einen soll den betroffenen Unternehmen eine &Uuml;bergangsfrist von drei Jahren gew&auml;hrt werden. Zum anderen gilt die nun im Gesetzentwurf verankerte Einwilligungserfordernis nicht f&uuml;r Eigenwerbung von Unternehmen mit eigenen Kundendaten. Doch auch diese Zugest&auml;ndnisse gehen den Unternehmen noch zu weit. Dem Schutz pers&ouml;nlicher Daten w&uuml;rde der Gesetzentwurf dann in keiner Weise mehr gerecht. Ich appelliere eindringlich an die Datenschutzexperten der Koalition, die Lehren aus den Datenschutzskandalen der j&uuml;ngeren Vergangenheit ernst zu nehmen und dem Verbraucherschutz den Vorrang vor Gesch&auml;ftsinteressen zu geben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?r=360681&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0&amp;n_firmanr_=109427&amp;pfach=1&amp;detail=1&amp;sektor=pm&amp;popup_vorschau=0\">Presserelations<\/a><\/li>\n<li><strong>Ex-Chef Claassen verklagt EnBW<\/strong><br>\nUtz Claassen zieht gegen seinen alten Arbeitgeber vor Gericht: Der fr&uuml;here EnBW-Chef fordert j&auml;hrliche Pensionszahlungen in sechsstelliger H&ouml;he. Der Stromkonzern wirft Claassen vor, keine Angaben &uuml;ber seine Beratungst&auml;tigkeit beim Finanzinvestor Cerberus gemacht zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-614183,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Horst-Eberhard Richter: &bdquo;Wir brauchen mitrei&szlig;ende Vorbilder&ldquo;<\/strong><br>\nEr ist Deutschlands bekanntester Psychoanalytiker: Im Handelsblatt-Interview spricht Horst-Eberhard Richter &uuml;ber die Krise als Folge des allgemeinen Werteverfalls, das stille Leiden der Menschen und ihre Sehnsucht nach &uuml;berzeugenden F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten.\n<p>Wie ist es eigentlich m&ouml;glich, dass Leute, die an den Finanzm&auml;rkten kr&auml;ftig verdient haben, jetzt von Regierungen zur Leitung von Gruppen bestellt werden, die den Weg aus der Krise weisen sollen?<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich wissen Nutznie&szlig;er des bisherigen Regelungsmangels am besten, welche Schlupfl&ouml;cher dichtgemacht werden m&uuml;ssten. Doch es erstaunt schon, wenn solche Leute ausgerechnet mit der Abschaffung von Vorteilen betraut werden, von denen sie bisher profitiert hatten.<\/p>\n<p>Fehlt es solchen Leuten an Schamgef&uuml;hl?<\/p>\n<p>Schamgef&uuml;hl? Ich hoffe, dass dieses Gef&uuml;hl bald wieder gefragt sein wird. Im Augenblick z&auml;hlt man es noch zum Gutmenschen-Kitsch.<\/p>\n<p>Insgesamt sind die Menschen bislang erstaunlich ruhig in dieser historischen Krise geblieben. Glauben Sie, dass das so bleiben wird, wenn die Krise l&auml;nger andauert?<br>\nEs k&ouml;nnte bald unruhiger werden, wenn die staatliche Hilfe bei einigen ankommt und bei vielen anderen ausbleibt. Die Wut &uuml;ber Ungerechtigkeiten ist nicht vorausberechenbar.<br>\nWie gehen die verunsicherten Menschen eigentlich mit ihren Aggressionen um?<\/p>\n<p>Nach au&szlig;en weicht das Benehmen im Allgemeinen nicht besonders vom &Uuml;blichen ab. &Auml;rzte und Psychotherapeuten begegnen geh&auml;uft Menschen, bei denen Unbehagen und Angst eher nach innen schlagen. Die Leute &bdquo;medizinalisieren&ldquo; gleichsam Pessimismus und ein diffuses Leidensgef&uuml;hl. Chronische M&uuml;digkeit, Ersch&ouml;pfbarkeit und Schlafst&ouml;rungen beklagen die Menschen. Sie suchen zunehmend Medikamente und psychotherapeutische Gespr&auml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/journal\/vermischtes\/_b=2203798,_p=149,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine gef&auml;hrdete Ressource<\/strong><br>\n140 Liter Wasser sind n&ouml;tig, damit eine Tasse Kaffee auf den Tisch kommt. Der &bdquo;Wasser-Fu&szlig;abdruck&ldquo; verr&auml;t globale Folgen des Konsums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/wissen\/wissenschaft\/mensch\/wasser-eine-gefaehrdete-ressource_aid_381321.html?drucken=1\">Focus<\/a><\/li>\n<li><strong>Dieter Althaus in der &ldquo;Bild&rdquo;-Reha <\/strong><br>\nOb die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung positiv &uuml;ber jemanden berichtet, ist unter Chefredakteur Kai Diekmann nicht unbedingt eine Frage der Ideologie. Viel entscheidender ist es, ob jemand bereit ist, mit &ldquo;Bild&rdquo; zu kooperieren. Das wichtigste Prinzip ist das des Geben und Nehmens. Wie das funktioniert, l&auml;sst sich sehr plastisch am Fall des th&uuml;ringischen Ministerpr&auml;sidenten Dieter Althaus zeigen. Althaus gibt der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung exklusive Informationen. Daf&uuml;r gibt &ldquo;Bild&rdquo; ihm die Berichterstattung, die er sich w&uuml;nscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/6535\/dieter-althaus-in-der-bild-reha\/\">BildBlog<\/a>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Heribert Prantl: Der Fall Althaus: Erkauftes Mitleid<\/strong><br>\nDer Unterschied zwischen dem realen Fall des ungl&uuml;cklichen Ministerpr&auml;sidenten und einem Trauerspiel ist, dass erst die Bild-Zeitung ein solches Trauerspiel daraus macht: Sie stellt den kranken Ministerpr&auml;sidenten auf ihre B&uuml;hne und macht den Vorhang auf, wenn es ihr passt, &ndash; und Althaus l&auml;sst es geschehen, weil er meint, dass ihm das so erzeugte Mitleid politisch hilft. Es handelt sich um einen politisch-publizistischen Deal: Exklusivit&auml;t gegen Mitleid. Das ver&ouml;ffentlichte Wohlwollen ist die Gegenleistung daf&uuml;r, dass Althaus zwar nicht seiner Partei, nicht dem Parteitag und nicht der demokratischen &Ouml;ffentlichkeit zur Verf&uuml;gung stand, aber daf&uuml;r exklusiv ein paar Journalisten (und nur diesen)&hellip;Ein Ministerpr&auml;sident ist nicht einer Zeitung, sondern seinen W&auml;hlern gegen&uuml;ber exklusiv verantwortlich; er kann sich nicht dem Parteitag, der ihn zum Spitzenkandidaten w&auml;hlt, aus Krankheitsgr&uuml;nden entziehen und sich zugleich einer Zeitung zu Krankheitsvermarktungszwecken pr&auml;sentieren. Nicht das t&ouml;dliche Ungl&uuml;ck, das Althaus verursacht hat, belastet die Politik; es ist die Art und Weise, wie dieses Ungl&uuml;ck inszeniert wird, wie es die Politik in Th&uuml;ringen beherrscht und den Wahlkampf dominiert. Die R&uuml;ckkehr und die Befindlichkeit des potentiellen Hauptwahlk&auml;mpfers ger&auml;t zum Hauptthema.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/578\/462197\/text\/print.html\">sueddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lufthoheit &uuml;ber die Meinungsdeutung <\/strong><br>\nDer &ldquo;Historiker&rdquo; Hubertus Knabe hat vor handverlesenem Publikum (CDU) in der th&uuml;ringer Staatskanzlei sein neues Buch vorgestellt: &ldquo;Honeckers Erben &ndash; Die Wahrheit &uuml;ber die LINKE&rdquo;. Das Buch ist in etwa so wissenschaftlich wie es klingt; die SZ konstatiert &ldquo;heiligen Eifer&rdquo;. Interessant sind deswegen weniger seine detaillierten (und sachlich durchaus richtigen) Einlassungen dar&uuml;ber, welcher LINKE-Funktion&auml;r Stasi-Kontakte hatte oder schon in der SED war, wie die PDS in der Wendezeit versucht hat, das SED-Verm&ouml;gen zu retten etc. Interessanter ist vielmehr die Rolle, die Knabe den Blockfl&ouml;ten zugesteht: Demzufolge sind die CDU- und FDP-Blockparteien n&auml;mlich vollst&auml;ndig schuldfrei. Sie alle wurden lediglich von der SED gezwungen. Bei dieser schlicht bl&ouml;dsinnigen Aussage bleibt Knabe aber nicht; er stellt den ehemaligen Blockfl&ouml;ten sogar noch Ablassbriefe aus. So berichtet der SZ-Artikel, dass er CDU-Vertretern die Zellen des Stasi-Folterknasts H&ouml;henhausen mit den Worten &ldquo;Hier in diesen Kerkerzellen ist euren Leuten das Genick gebrochen worden&rdquo; gezeigt habe. Ja, die hat man bestimmt alle dazu gezwungen, die ganzen armen Blockfl&ouml;ten. Nur die SED ist schuld, die allein. Und nat&uuml;rlich die LINKE, zu der auch explizit die WASG geh&ouml;rt. Denn die hatte ja schon lange Kontakte zur PDS (=SED) und war damit selbst eine getarnte SED. Daraus folgt der messerscharfe Schluss, dass der Zusammenschluss geplant war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.com\/2009\/03\/lufthoheit-uber-die-meinungsdeutung.html\">Oeffinger Freidenker<\/a><\/li>\n<li><strong>Streiken gegen Sarko<\/strong><br>\nMit einem Generalstreik protestieren die Gewerkschaften gegen die Krisenpolitik der Regierung Sarkozy. Sie legen den &ouml;ffentlichen Dienst und weite Teile der Privatwirtschaft lahm. Hunderttausende demonstrieren in den Stra&szlig;en von Paris, Marseille und Lyon<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F03%2F20%2Fa0036&amp;cHash=226d2a4c9d&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Sogar die Presse spricht von der Krise<\/strong><br>\nDie sonst eher boulevardesken franz&ouml;sischen Medien sind voll von Berichten &uuml;ber verarmende Rentner<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F03%2F20%2Fa0045&amp;cHash=3a71059d36&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &ldquo;Aux armes, citoyens, Formez vos bataillons, Marchons, marchons!&rdquo; Auch wenn die Waffen die des Generalstzreiks sind, es gl&auml;nzt immer noch der Geist des Widerstands gegen die Unterdr&uuml;ckung durch&nbsp; M&auml;chtigen. Das sind die Tage, an denen man den Franzosen in sich wecken m&ouml;chte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wut auf Bologna-Prozess<\/strong><br>\nF&uuml;r die Bundesregierung ist die unter dem Namen Bologna bekannte Studienstrukturreform eine einzige Erfolgsgeschichte. Aus dem Munde von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) klingt das so: &raquo;Die Reform gewinnt an Zugkraft, die Umstellung auf die gestuften Studieng&auml;nge macht gute Fortschritte. Immer mehr Hochschulen in Deutschland sind f&uuml;r den internationalen Wettbewerb ger&uuml;stet.&laquo; Ihre Ministerkollegen im Bundeskabinett nahmen Schavans Worte am Mittwoch wohlwollend zur Kenntnis und winkten den von ihr vorgelegten nationalen Bericht zum Stand der Umsetzung des Bologna-Prozesses ohne Einwand durch. An den Hochschulen selbst herrscht eine andere Stimmung, und vielleicht erlebt man hierzulande bald sogar katalanische Verh&auml;ltnisse: In Barcelona hatten bis Wochenmitte Hunderte Studenten das Rektorat der st&auml;dtischen Universit&auml;t aus Protest gegen die europ&auml;ische &raquo;Hochschulreform&laquo; vier Monate lang besetzt gehalten. Vorgestern wurde das Geb&auml;ude durch die Polizei ger&auml;umt, anschlie&szlig;end kam es zu einer Stra&szlig;enschlacht mit Blockaden, Schlagstockeinsatz und sechs Festnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/03-20\/049.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Neue Hiobsbotschaft f&uuml;r die Weltkonjunktur<\/li>\n<li>Alle Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung sind zu optimistisch<\/li>\n<li>Ifo-Chef erwartet scharfen Konjunktureinbruch<\/li>\n<li>Norbert Bl&uuml;m: Die neoliberale Revolution frisst ihre Kinder<\/li>\n<li>Thomas Fricke &ndash; Abschied vom dummen Staat<\/li>\n<li>Freih&auml;ndler und Junker<\/li>\n<li>Linksfraktion will Zukunftsfonds einrichten<\/li>\n<li>Union und SPD wollen &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften st&auml;rken<\/li>\n<li>CSU fordert &ldquo;strafrechtliche Aufarbeitung&rdquo;<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3836\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3836","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3836"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3836\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}