{"id":38382,"date":"2017-05-19T16:02:31","date_gmt":"2017-05-19T14:02:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382"},"modified":"2017-05-19T16:02:31","modified_gmt":"2017-05-19T14:02:31","slug":"hinweise-des-tages-ii-295","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h01\">Lug und Trug: Einigung bei Autobahnprivatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h02\">Mehrheit im Bundestag zieht Entscheidung &uuml;ber Incirlik hinaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h03\">Macrons GroKo ist kein gro&szlig;er Wurf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h04\">Portugal w&auml;chst noch st&auml;rker als erwartet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h05\">Brasilien: Deutsche Entwicklungsgelder beg&uuml;nstigen Korruption und Steuersenkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h06\">Schweizer Spion Daniel M.: die Rolle der UBS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h07\">Neues Personalausweis-Gesetz: Bundestag erlaubt massenhaften Zugriff auf Passfotos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h08\">Konzepte von vorgestern sind bei Unionsinnenministern sicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h09\">Dark money is pushing democracy in the UK over the edge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h10\">Die McCarthy-Masche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h11\">Mit der Courage einer freien Frau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h12\">Hinweise auf rechtes Netzwerk an Bundeswehr-Uni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h13\">NSU-Tribunal in K&ouml;ln: &ldquo;Die rassistischen Strukturen anklagen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h14\">SPD stimmt wieder nicht f&uuml;r die &bdquo;Ehe f&uuml;r Alle&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h15\">SPD-Kampagne: Wahlkampf-Profi Machnig soll Schulz helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38382#h16\">Zu guter Letzt: Scheibenwischer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lug und Trug: Einigung bei Autobahnprivatisierung<\/strong><br>\nAm Mittwoch abend verbreitete die SPD im Bundestag per Pressemitteilung: &raquo;Die Spitzen der SPD- und der CDU\/CSU-Fraktion haben sich auf noch offene Fragen bei der geplanten Bund-L&auml;nder-Finanzreform verst&auml;ndigt.&laquo; So viel Wahrheit muss sein. Was folgte, war eine L&uuml;ge: &raquo;Eine Privatisierung von Bundesautobahnen (wird) ausgeschlossen.&laquo; Ehrlich w&auml;re: Die Privatisierung kommt und die Maut auch, f&uuml;r In- und Ausl&auml;nder, nicht sofort, aber in ein paar Jahren, dann, wenn keiner mehr ans Politikergeschw&auml;tz von gestern denkt. Sobald Planung, Bau und Betrieb der deutschen Fernstra&szlig;en ab 2021 durch eine privatrechtliche Infrastrukturgesellschaft &raquo;gemanagt&laquo; werden, geht Gewinnmaximierung vor Gemeinnutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/310986.lug-und-trug.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Aufruf: Geplante Privatisierung der Autobahnen stoppen<\/strong><br>\nAm Dienstag, den 16. Mai 2017, war ich im Bundestag in Berlin und habe &uuml;ber 100.000 Unterschriften an die zust&auml;ndigen Abgeordneten aus dem Haushaltsausschuss &uuml;bergeben.<br>\nUnd tats&auml;chlich: unser Protest wirkt. Die f&uuml;r Freitag fest geplante Abstimmung wurde um mindestens zwei Wochen verschoben. Jetzt wird erst Anfang Juni 2017 im Bundestag dar&uuml;ber abgestimmt. Die SPD als erkl&auml;rte Gegnerin einer Autobahnprivatisierung hat noch einmal mit der Union (Bef&uuml;rworterin der Privatisierung) verhandelt und am Mittwoch, 17.05.2017 gemeinsam mit der Union einen Kompromiss verk&uuml;ndet. Doch anders als von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann und in den Medien dargestellt, ist die Gefahr der Privatisierung unserer Autobahnen weiterhin nicht vollst&auml;ndig gebannt. Eine gro&szlig;e Mehrheit der SPD ist erkl&auml;rterma&szlig;en gegen die Autobahnprivatisierung und wird von ihrer eigenen Fraktionsf&uuml;hrung offenbar get&auml;uscht.<\/p>\n<p>Rufen Sie jetzt Ihre Wahlkreisabgeordneten an. Sie erreichen die Abgeordneten unter: 030-227-0.<\/p>\n<p>Hier k&ouml;nnen Sie sich entsprechend verbinden lassen. Wenn Sie Ihre Abgeordneten nicht kennen, dann nutzen Sie die Postleitzahlenssuche &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\">abgeordnetenwatch.de<\/a>. Wenn Sie nur Mitarbeiter erreichen: kein Problem. Bringen Sie Ihre Kritik trotzdem an. Wenn tausende Menschen anrufen, wird ihre Stimme nicht ungeh&ouml;rt bleiben. Sobald Sie jemanden erreicht haben, dokumentieren Sie das Gespr&auml;chsergebnis bitte <a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1RmGV29IS6IXvwrBwg_UsJC7AckmYYxeX-d_7GJJIleM\/edit\">hier<\/a>, sodass andere nach ihnen, bei den jeweiligen Abgeordneten noch einmal nachhaken k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: Marianne Grimmenstein\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehrheit im Bundestag zieht Entscheidung &uuml;ber Incirlik hinaus<\/strong><br>\nUnion und SPD verschleppen Antrag der Opposition nach sofortigem Abzug der deutschen Soldaten. Linken-Abgeordnete Dagdelen: &ldquo;Kumpanei mit Erdogan wird fortgesetzt&rdquo;<br>\nDie deutsche Regierung und die Parteien der gro&szlig;en Koalition wollen trotz des erneuten Verbots der t&uuml;rkischen Regierung f&uuml;r deutsche Parlamentarier, die auf dem Flugwaffenst&uuml;tzpunkt Incirlik stationierten deutschen Soldaten zu besuchen, keine Entscheidung treffen (Incirlik: T&uuml;rkische Regierung verweigert Besuchsrecht deutscher Abgeordneter). Die deutsche Regierung hatte sich an die amerikanische Regierung gewandt, damit diese im Streit zu vermittelt. Die liegt aber auch im Clinch &uuml;ber die Syrienpolitik mit Ankara, traut sich aber auch nicht, eine klare Position zu beziehen.<br>\nLinke und Gr&uuml;ne hatten gestern einen Antrag an das Parlament gestellt, die deutschen Truppen nun sofort aus Incirlik abzuziehen. Die Formulierung ist knapp und klar: &ldquo;Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und die parlamentarische Kontrolle muss zu jedem Zeitpunkt m&ouml;glich sein. Die Bundeswehr wird daher mit sofortiger Wirkung vom Standort Incirlik (T&uuml;rkei) abgezogen.&rdquo;<br>\nAuf die Klarheit erfolgte seitens der Regierung das Erwartbare, wie das schon seit geraumer Zeit gegen&uuml;ber der T&uuml;rkei beobachtet werden kann. Der Antrag wurde zwar von Union und SPD nicht direkt abgelehnt, aber die Mehrheit der Abgeordneten wollte sich nicht entscheiden und verwies ihn erst einmal zur Diskussion an den Ausw&auml;rtigen Ausschuss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mehrheit-im-Bundestag-zieht-Entscheidung-ueber-Incirlik-hinaus-3717896.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Mehr Macht am Golf<\/strong><br>\nMit den aktuellen &Uuml;berlegungen zur Stationierung deutscher Kampfjets in Kuwait kn&uuml;pft Berlin an den systematischen Ausbau seiner Stellung in dem mittel&ouml;stlichen Emirat an. Zwar ist noch unklar, ob die Bundeswehr-Tornados, die sich am Krieg gegen den IS beteiligen, tats&auml;chlich von der t&uuml;rkischen Luftwaffenbasis Incirlik abgezogen und wo sie gegebenenfalls ersatzweise in Stellung gebracht werden. In Frage kommen auch das K&ouml;nigreich Jordanien oder die britische Kolonie auf Zypern (Akrotiri und Dekelia). Kuwait b&ouml;te sich an, weil die Bundesregierung ohnehin seit einiger Zeit ihre Zusammenarbeit mit dem Emirat intensiviert &ndash; nicht nur auf allgemein &ouml;konomischer Ebene, auch bei Waffenlieferungen. Mit einer gr&ouml;&szlig;eren Milit&auml;rpr&auml;senz in Kuwait w&uuml;rden die deutsch-kuwaitischen Beziehungen auf ein neues Niveau gehievt. Zugleich erhielte die Bundeswehr ein neues milit&auml;risches Standbein direkt am Persischen Golf. Bislang sind in der Region mit ihren Streitkr&auml;ften vor allem die Vereinigten Staaten, Gro&szlig;britannien und Frankreich pr&auml;sent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59601\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macrons GroKo ist kein gro&szlig;er Wurf<\/strong><br>\nEin unerfahrener Premierminister, ein unpolitischer Umweltminister, eine ungl&uuml;ckliche Armeechefin: Das erste Kabinett von Frankreichs neuem Pr&auml;sidenten Macron ist kein gro&szlig;er Wurf. [&hellip;]<br>\nSeine Wahl wurde offenbar von einem speziellen Proporzdenken geleitet: 50 % M&auml;nner, 50 % Frauen, ein paar Sozialisten, ein paar Konservative und Liberale, und nat&uuml;rlich auch ein paar aus der Zivilgesellschaft. Das sieht bunt und neu aus, ist aber nichts anderes als eine Gro&szlig;e Koalition ohne Koalition &ndash; denn die etablierten Parteien hatten nichts zu melden und d&uuml;rften nun ihre eigenen Leute verleugnen. Macron treibt damit den Zerfall der Altparteien voran, setzt selbst aber auf (wenige) etablierte Politiker und (viele) Technokraten. Ob daraus ein echter Aufbruch entstehen kann?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/macrons-groko-ist-kein-grosser-wurf\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Macron schottet sich von Journalisten ab<\/strong><br>\nZum &Eacute;lys&eacute;e-Palast haben Journalisten keinen freien Zugang mehr, auf Reisen d&uuml;rfen nur handverlesene Reporter mit: Emmanuel Macron ger&auml;t f&uuml;r seinen Umgang mit der Presse in die Kritik. [&hellip;]<br>\nDoch damit nicht genug. Macron greift zu h&auml;rteren Mitteln. Die richten sich aber nicht gegen seine eigenen Leute &ndash; sondern gegen die Medien. K&uuml;nftig d&uuml;rfen Journalisten nicht mehr in den Innenhof des &Eacute;lys&eacute;es-Palasts, um von dort die Kabinettssitzungen zu verfolgen. Bisher war ihnen das erlaubt, berichtet die &ldquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&rdquo;.<br>\nRegierungssprecher Christophe Castaner sprach von einem neuen Umgang mit der Presse. Was das hei&szlig;t, konnte man unter anderem bei den Aufnahmen der traditionellen Kabinettsfotos mit allen Ministern sehen. TV-Kameras waren nicht zugelassen, nur ein Regierungsfotograf durfte das Mannschaftsbild festhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/frankreich-emmanuel-macron-verschaerft-regeln-fuer-journalisten-a-1148399.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein ganz neuer Stil: weltoffen, liberal, proeurop&auml;isch&hellip; Erinnert mich aber eher an einen anderen neuen Pr&auml;sidenten, der die Medien nur per Twitter als &ldquo;fake news media&rdquo; beleidigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Portugal w&auml;chst noch st&auml;rker als erwartet<\/strong><br>\nDas Ende der Austerit&auml;tspolitik durch die Linksregierung bringt dem Land ein Wachstum von 2,8%, was manche &ldquo;&uuml;berraschend&rdquo; finden<br>\nErneut hat die portugiesische Linksregierung gute Gr&uuml;nde, stolz auf die vergangen 16 Monate zur&uuml;ckzuschauen. Es hat sich gelohnt, dass sich Sozialisten und die beiden linksradikalen Unterst&uuml;tzer &uuml;ber tiefe Gr&auml;ben hinweg zusammengerauft haben. Das spiegelt sich in den Zahlen wieder, die das Nationale Statistikamt (INE) gerade ver&ouml;ffentlicht hat. Demnach wuchs die Wirtschaft des Landes im ersten Quartal gegen&uuml;ber dem vorhergehenden Quartal um 1%. Das bedeutet ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr um 2,8%, gab das Nationale Statistikamt bekannt.<br>\nMan hat es mit dem st&auml;rksten Wachstum seit dem vierten Quartal 2007 zu tun, bevor die weltweite und europ&auml;ische Krise aufbrach. Um ein noch st&auml;rkeres Wachstum zu ermitteln, muss man sogar ins Jahr 2000 zur&uuml;ckschauen. Es ist auch das erste Mal seit dem Jahrtausendwechsel, dass das portugiesische Wachstum h&ouml;her als der Durchschnitt in der EU ist. Es ist nun sogar doppelt so hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Portugal-waechst-noch-staerker-als-erwartet-3716493.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Brasilien: Deutsche Entwicklungsgelder beg&uuml;nstigen Korruption und Steuersenkung<\/strong><br>\nKritik an 17,5-Millionen-Euro-Darlehen von KfW-Tochter DEG an brasilianisches Unternehmen Rima Industrial. Konzern nimmt direkten Einfluss auf Politik und Gesetze<br>\nIn Brasilien werden fragw&uuml;rdige Unternehmen und mutma&szlig;lich kriminelle Akteure offenbar durch Darlehen aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit beg&uuml;nstigt. Die Millionenkredite der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) waren bereits Thema bei einem Fachgespr&auml;ch im Bundestag und parlamentarischen Anfragen. Doch das Entwicklungsministerium unter Leitung von Minister Gerd M&uuml;ller (CSU) wiegelt ab: Man habe keine entsprechenden Informationen und sehe keinen Handlungsbedarf. Trotz entsprechender Hinweise aus dem s&uuml;damerikanischen Land und Kritik aus den Reihen der deutschen Opposition will sich die Bundesregierung mit dem Thema nicht befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2017\/05\/176385\/brasilien-deutschland-rima-deg\">amerika 21<\/a>\n<p><strong>dazu: Neue Enth&uuml;llungen im Korruptionsskandal: Brasiliens B&ouml;rse st&uuml;rzt um zehn Prozent ab<\/strong><br>\nBrasiliens Pr&auml;sident Michel Temer wird vorgeworfen, einen Mitwisser im Korruptionsskandal zum Schweigen gebracht zu haben. In der Folge f&auml;llt der Leitindex heftig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/korruptionsskandal-brasiliens-boerse-stuerzt-um-zehn-prozent-ab-a-1148315.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die B&ouml;rse st&uuml;rzt ab &ndash; das ist ja ganz schlimm. Die hohe Arbeitslosigkeit, die Rezession, die viele Menschen in die Armut st&ouml;&szlig;t, so what. &Auml;rgerlich, dass jetzt die &ldquo;Privatisierungspl&auml;ne&rdquo; von Temer &ldquo;und einschneidende Arbeitsmarktreformen, die Unternehmen mehr Freiheiten geben sollen&rdquo;, nicht mehr ganz so einfach umgesetzt werden k&ouml;nnen; Ma&szlig;nahmen, die nat&uuml;rlich die B&ouml;rse angeschoben haben, selbstverst&auml;ndlich auf Kosten der Arbeitnehmer, deren Rente zus&auml;tzlich gek&uuml;rzt werden soll(te). Dass Temer und Partei total korrupt sind und die Absetzung von Rousseff aktiv betrieben haben, wird nicht erw&auml;hnt. Der SPIEGEL ist und bleibt ein neoliberales B&ouml;rsenbarometer; ob die dpa-Meldung hier oder praktisch wortgleich in der konservativen FAZ erscheint, macht keinen Unterschied.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Watergate am Zuckerhut<\/strong><br>\nKorruptionsskandal erreicht Brasiliens Pr&auml;sident Temer. Mitschnitte belegen Beteiligung an Schweigegeldzahlung. Proteste weiten sich aus<br>\nHelle Panik auf der &raquo;Titanic&laquo;: Am Mittwoch um Punkt 19.15 Uhr (Ortszeit) rammte die konservative Tageszeitung O Globo eiskalt Brasiliens Regierungsschiff unter dem Kommando von Michel Temer. Sie ver&ouml;ffentlichte auf ihrer Website einen Bericht, aus dem hervorgeht, dass der f&uuml;hrende Manager des Lebensmittelkonzerns JBS Joesley Batista mit Billigung Temers Schweigegeld an den wegen Korruption und Geldw&auml;sche in Haft sitzenden fr&uuml;heren Parlamentspr&auml;sidenten Eduardo Cunha gezahlt hat. Batista, selbst im Visier der Justiz, soll den Beh&ouml;rden im Rahmen einer angestrebten Kronzeugenregelung den Mitschnitt eines Gespr&auml;chs mit dem Pr&auml;sidenten vom 7. M&auml;rz dieses Jahres &uuml;bergeben haben, in welchem er von Temer ausdr&uuml;cklich aufgefordert wird, diese Praxis fortzusetzen. Wenig sp&auml;ter wurde, so geht aus dem Bericht weiter hervor, von der Polizei die &Uuml;bergabe eines von ihr mit einer Wanze pr&auml;parierten Geldkoffers mit 500.000 Reais (umgerechnet 146.000 Euro) an den Abgeordneten Rodrigo Rocha Loures gefilmt. Dieser war von Temer als Mittelsmann in der Angelegenheit benannt worden. Beide geh&ouml;ren der Partei der demokratischen Bewegung (PMDB) an, deren Spitze tief in den &raquo;Lava Jato&laquo;-Korruptionsskandal um den Petrobras-&Ouml;lkonzern verwickelt ist. Insgesamt sollen f&uuml;nf Millionen an Cunha geflossen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/310950.watergate-am-zuckerhut.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schweizer Spion Daniel M.: die Rolle der UBS<\/strong><br>\nEs ist ein Agententhriller aus dem wahren Leben: Seit knapp drei Wochen sitzt der mutma&szlig;liche Schweizer Spion Daniel M. in einem Mannheimer Gef&auml;ngnis, weil er deutsche Steuerfahnder ausspioniert haben soll. Doch MONITOR-Recherchen zeigen jetzt: Die Geschichte ist weitaus brisanter. Die Hauptrolle spielen dabei zwei ehemalige BND-Agenten und die Schweizer Gro&szlig;bank UBS. Ausgerechnet die Bank, bei der auch etliche Deutsche ihr Schwarzgeld deponierten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/schweizer-spion-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neues Personalausweis-Gesetz: Bundestag erlaubt massenhaften Zugriff auf Passfotos<\/strong><br>\nDie Onlinefunktion in Personalausweisen wird k&uuml;nftig standardm&auml;&szlig;ig aktiviert. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen Geheimdienste und Fahnder bei Melde&auml;mtern automatisiert auf die Fotos zugreifen. Datensch&uuml;tzer sind entsetzt.<br>\nDer Bundestag hat mit den Stimmen der Gro&szlig;en Koalition gegen die Stimmen von Linken und Gr&uuml;nen am sp&auml;ten Donnerstagabend eine &Auml;nderung des Personalausweisgesetzes beschlossen. Darin sind vor allem zwei Dinge neu geregelt: \n<ul>\n<li>Zum einen sollen Personalausweise k&uuml;nftig standardm&auml;&szlig;ig mit einer einsatzbereiten Onlinefunktion ausgegeben werden.<\/li>\n<li>Zum anderen werden mit dem Gesetz auch Zugriffsrechte der Sicherheitsbeh&ouml;rden auf Ausweisbilder stark erweitert. [&hellip;]<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch die Gesetzes&auml;nderungen wird die ungeliebte Onlinefunktion nun aber trotzdem zum Standard erkl&auml;rt &ndash; und bei der Ausgabe aktiviert, sofern man dem nicht widerspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/elektronischer-personalausweis-eid-bundestag-erlaubt-zugriff-auf-ausweis-fotos-a-1148394.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Beh&ouml;rde Nimmersatt: Geheimdienste ausbauen, ohne dass es jemand merkt<\/strong><br>\nEs gibt viele Wege, Geheimdienste gl&uuml;cklich zu machen. Nicht immer ist das so offensichtlich wie beim BND-Gesetz. Denn wer w&uuml;rde schon denken, dass im Bundesarchivgesetz ein Freischein f&uuml;r Vertuschung steckt? Das Beste: (Fast) niemand bemerkt es.<br>\nEin neues Gesetz &bdquo;zur F&ouml;rderung des elektronischen Identit&auml;tsnachweises&ldquo; (eID-Gesetz) hat den Bundestag passiert. In Zukunft bekommen Geheimdienste und andere Beh&ouml;rden automatisierten Zugriff auf Pass- und Ausweisdaten, darin sind auch die biometrischen Passbilder enthalten. Geheimdienste erhalten dadurch eine Befugniserweiterung durch die Hintert&uuml;r eines anderen Gesetzes. Das eID-Gesetz ist l&auml;ngst nicht das einzige Gesetz, das auf diese Weise Geheimdiensten mehr M&ouml;glichkeiten schafft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/behoerde-nimmersatt-geheimdienste-ausbauen-ohne-dass-es-jemand-merkt\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Konzepte von vorgestern sind bei Unionsinnenministern sicher<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn die Union Innere Sicherheit sagt, meint sie eigentlich Kontrolle und &Uuml;berwachung. Das Einzige, was in den H&auml;nden der Union sicher ist, sind die Ideen und Konzepte von vorgestern. Man fragt sich, wann die Unionsinnenminister aufh&ouml;ren, sich selbst und der Bev&ouml;lkerung vorzumachen, dass man die &Uuml;berstundenberge bei der Polizei mit Datenbergen aufwiegen kann, oder dass man die Freiheit verteidigen kann, wenn man sie nur klein genug macht&ldquo;, erkl&auml;rt Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter: &bdquo;Ausgerechnet die Unionsinnenminister, in deren Verantwortung Sicherheitsbeh&ouml;rden beim NSU-, NSA- und BND-Skandal vielfach versagt haben, halten sich f&uuml;r die Verteidiger der Sicherheit im Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/konzepte-von-vorgestern-sind-bei-unionsinnenministern-sicher\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Dark money is pushing democracy in the UK over the edge<\/strong><br>\nHow is this acceptable? A multimillionaire City asset manager has pledged to spend up to &pound;700,000 on ousting Labour MPs who campaigned against Brexit. Jeremy Hosking will use his money to ensure that there is as little parliamentary opposition to a hard Brexit as possible. Why should multimillionaires be allowed to try to buy political results?<br>\nAllowed? That&rsquo;s too soft a word. It is enabled by our pathetic, antiquated and anti-democratic rules on political spending. Hosking claims he wants to secure &ldquo;the sovereign future of this independent-minded democracy&rdquo;. But there is no greater threat to sovereignty, independence or democracy than the power money wields over our politics.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2017\/may\/17\/dark-money-democracy-billionaires-funding\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die McCarthy-Masche<\/strong><br>\nDie versuchte Auss&ouml;hnung der USA mit Russland ist das mit Abstand Beste, was Donald Trump in seinem ganzen Leben in Angriff genommen hat. Warum der US-Pr&auml;sident abgesehen von diesem lebenswichtigen Vorhaben eine politische und &auml;sthetische Katastrophe ist, muss hier nicht erneut ausgef&uuml;hrt werden. Umso bizarrer ist, dass die &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit der deutschen Medien ausgerechnet diesen einzigen positiven Aspekt Trumps besonders d&auml;monisiert. [&hellip;]<br>\nNicht zuletzt werden wegen der irren, durchschaubaren und die Intelligenz beleidigenden Russland-Kampagne zahlreiche echte Vergehen Trumps (etwa Finanz- und Pressederegulierungen) momentan kaum noch thematisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1051436.die-mccarthy-masche.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mit der Courage einer freien Frau<\/strong><br>\nAm Mittwoch verl&auml;sst die 29-j&auml;hrige Chelsea Manning nach sieben Jahren das Gef&auml;ngnis &ndash; f&uuml;r ein Leben in einem ver&auml;nderten Land.<br>\nAls &bdquo;Geschenk an die Welt&ldquo; bezeichnet der alte Whistleblower Dan Ellsberg die Neunundzwanzigj&auml;hrige, die am Mittwoch das Milit&auml;rgef&auml;ngnis Fort Leavensworth in Kansas verlassen wird: Sie sei &bdquo;einer von ganz wenigen Gr&uuml;nden, in dieser dunklen Zeit zu feiern&ldquo;. Eine &bdquo;Heldin&ldquo; nennt der Journalist Glenn Greenwald sie. Und Chase Strangio, der in der B&uuml;rgerrechtsgruppe ACLU die Rechte von Transgender-Leuten vertritt, spricht von einer &bdquo;Lichtgestalt&ldquo;. [&hellip;]<br>\nDamals war sie Bradley Manning &ndash; ein Nachrichtenanalyst der US-Armee, der in der Basis &bdquo;Hammer&ldquo;, 60 Kilometer &ouml;stlich von Bagdad, im Einsatz war. Sie war ein einsamer junger Mann, der eine schwere Kindheit mit geschiedenen Eltern und eine chaotische Odyssee durch abgebrochene Ausbildungen und zahlreiche Bundesstaaten der USA sowie eine Zeit im britischen Wales hinter sich hatte. Manning hielt sich noch f&uuml;r schwul, hatte aber bereits eine E-Mail mit einem Foto von sich selbst &ndash; geschminkt, unter einer blonden schulterlangen Per&uuml;cke &ndash; an Vorgesetzte im Milit&auml;r verschickt.<br>\n&Uuml;ber den Bildschirm des jungen Nachrichtenanalysten flimmerten damals schockierende Details &uuml;ber US-amerikanische Kriegsverbrechen in Afghanistan und im Irak, &uuml;ber Folter in Guant&aacute;namo und &uuml;ber die Korruption bei Verb&uuml;ndeten quer durch den Nahen Osten und im Maghreb. Manche dieser Daten befanden sich seit Jahren in dem internen Netz, zu dem Hunderttausende Geheimnistr&auml;ger in den USA Zugang haben. Aber Manning war der Einzige, der sie nicht mit seinem Gewissen vereinbaren wollte. Er kopierte rund 720.000 davon, weil er fand, die &Ouml;ffentlichkeit habe ein Recht, sie zu kennen. Als Zeitungen, an die er sich wandte, kein Interesse zeigten, gab er sie an die Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5406750\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hinweise auf rechtes Netzwerk an Bundeswehr-Uni<\/strong><br>\nStudenten und Absolventen der Bundeswehr-Universit&auml;t M&uuml;nchen in Neubiberg sollen nach SZ-Informationen Verbindungen zur rechtsextremen sogenannten Identit&auml;ren Bewegung haben. Der Milit&auml;rische Abschirmdienst &uuml;berpr&uuml;ft im Moment vier Studenten wegen des Verdachts auf Rechtsextremismus. Es wird auch ermittelt, ob die Studenten Kontakt zum terrorverd&auml;chtigen Oberleutnant Franco A. oder zu seinem Komplizen hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/exklusiv-hinweise-auf-rechtes-netzwerk-an-der-bundeswehr-uni-1.3511849\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NSU-Tribunal in K&ouml;ln: &ldquo;Die rassistischen Strukturen anklagen&rdquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend in M&uuml;nchen der NSU-Prozess weitergeht, findet in K&ouml;ln ein mehrt&auml;giges NSU-Tribunal statt: K&uuml;nstler, Aktivisten und Betroffene des NSU-Terrors wollen im Schauspiel K&ouml;ln Aspekte der Mordserie beleuchten, die vor dem echten Gericht zu kurz kommen.<br>\nF&uuml;nf Tage lang halten K&uuml;nstler, Aktivisten und Betroffene im Schauspiel K&ouml;ln ein symbolisches Tribunal zu den Verbrechen ab, die dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) angelastet werden. Die Serie mit zehn Morden, drei Bombenanschl&auml;gen und zahlreichen Verletzten ist immer noch nicht endg&uuml;ltig aufgekl&auml;rt, die einzige NSU-&Uuml;berlebende Beate Zsch&auml;pe steht seit einer gef&uuml;hlten Ewigkeit in M&uuml;nchen vor Gericht.<br>\nBis heute hat die Justiz den Opfern keine Gerechtigkeit widerfahren lassen &ndash; so sehen es Betroffene des NSU-Terrors als auch die Veranstalter des Tribunals. Es ist ein Projekt des Aktionsb&uuml;ndnisses &ldquo;NSU-Komplex aufl&ouml;sen&rdquo;, ein Zusammenschluss bundesweiter Initiativen, die der Ansicht sind, dass bei der juristischen Aufarbeitung der Mordserie wichtige Fragen ausgeklammert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nsu-tribunal-in-koeln-die-rassistischen-strukturen-anklagen.1008.de.html?dram:article_id=386459\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>SPD stimmt wieder nicht f&uuml;r die &bdquo;Ehe f&uuml;r Alle&ldquo;<\/strong><br>\nLiebe SPD, da setzt Ihr Euch heute wahlkampfwirksam f&uuml;r die &ldquo;Ehe f&uuml;r alle&rdquo; ein und stimmt am selben Tag im Rechtsausschuss des Bundestags daf&uuml;r, das Thema &ndash; mal wieder &ndash; zu vertagen. Versteht Ihr das unter Glaubw&uuml;rdigkeit?<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170519-Bild_Ehe-fuer-alle.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/1401605346545068\">Monitor via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: F&uuml;r die SPD geht es weiter abw&auml;rts<\/strong><br>\nNach der dritten verlorenen Landtagswahl steckt die SPD im Umfragetief: Laut DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin w&uuml;rden 26 Prozent der Deutschen f&uuml;r die Sozialdemokraten stimmen. Die Union landet bei 38 Prozent. Dahinter wird es einstellig.<br>\nDrei Monate ist es her, dass das schier Unm&ouml;gliche f&uuml;r die SPD m&ouml;glich schien: Erstmals seit 2006 lagen die Sozialdemokraten vor der Union. Drei Monate und drei Landtagswahlen sp&auml;ter ist die Tristesse wieder zur&uuml;ck. W&uuml;rde am Sonntag gew&auml;hlt, bek&auml;me die SPD laut dem DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin gerade noch 26 Prozent. Die 32 Prozent vom M&auml;rz scheinen nach den verlorenen Wahlen im Saarland, Schleswig-Holstein und NRW undenkbar.<br>\nDie Union hat sich dagegen wieder gefangen &ndash; sie landet bei 38 Prozent. AfD und FDP erhalten jeweils neun Prozent der Stimmen. Die Gr&uuml;nen w&uuml;rden acht Prozent der B&uuml;rger w&auml;hlen, die Linkspartei sechs Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-789.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD-Kampagne: Wahlkampf-Profi Machnig soll Schulz helfen<\/strong><br>\nMartin Schulz holt Verst&auml;rkung f&uuml;r das Duell gegen Angela Merkel. Nach SPIEGEL-Informationen soll der erfahrene Wahlkampfmanager Matthias Machnig die SPD-Kampagne unterst&uuml;tzen.<br>\nWirtschaftsstaatssekret&auml;r Matthias Machnig soll nach SPIEGEL-Informationen den Wahlkampf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz unterst&uuml;tzen. Nach einem Treffen wahlkampferprobter Spitzengenossen am vergangenen Dienstag in Berlin, an dem unter anderen Schulz und Vizekanzler Sigmar Gabriel teilnahmen, hie&szlig; es in der Parteispitze, Machnig solle dem technischen Wahlkampfleiter Markus Engels beratend zur Seite stehen. Engels soll aber weiter Chef der Wahlkampfzentrale bleiben.<br>\nDer 57-j&auml;hrige Machnig, der schon bei der Schr&ouml;der-Wahl 1998 im SPD-Kampagnenteam stand, gilt als einer der erfahrensten Wahlkampfmanager der SPD. Seit Oktober 2014 ist er Staatssekret&auml;r im Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie, das seinerzeit von Gabriel geleitet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/martin-schulz-holt-sich-im-wahlkampf-hilfe-von-matthias-machnig-a-1148437.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein wirtschaftsh&ouml;riger Staatssekret&auml;r, der schon f&uuml;r Gerhard Schr&ouml;der einen Wahlkampf geleitet hat, ein neoliberaler &Ouml;konom (Henrik Enderlein), noch ein neoliberaler &Ouml;konom und Versicherungslobbyist (Marcel Fratzscher), der sich als Linksliberaler tarnt, ein Versicherungslobbyist und Rentenzerst&ouml;rer (Bert R&uuml;rup), dazu das Rentenkonzept von Andrea Nahles: ich glaube, das Wahlprogramm dieser Herren und Damen muss ich nicht lesen, weil es nur die SPD-Klassiker der letzten 20 Jahre (mit ein bisschen roter So&szlig;e obendrauf: &ldquo;nicht ganz so schlimm wie die anderen&rdquo;, &ldquo;soziale Gerechtigkeit f&uuml;r die hart arbeitenden Menschen&rdquo;) bieten wird. Schulz strebt wirklich einen neuen Negativrekord beim SPD-Wahlergebnis an.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Und t&auml;glich, in diesem Falle alle vier Jahre, gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier. Immer wieder wird Machnig medienwirksam in ein Wahlkampfteam der SPD berufen. Auch 2013, um Steinbr&uuml;ck zu unterst&uuml;tzen. Das Ergebnis ist bekannt.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Scheibenwischer<\/strong><br>\nAm 23. Mai 2017 w&auml;re Dieter Hildebrandt 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass strahlt der rbb noch einmal die allererste Folge des &ldquo;Scheibenwischers&rdquo; aus. Dieter Hildebrandt, Joseline Gassen und Gerhard Polt widmen sich in dieser kabarettistischen Sendung den Themen: Ausgewogenheit und Satire im Fernsehen sowie der Moskauer Olympiade.<br>\nAls Hildebrandt am 20. November 2013 im Alter von 86 Jahren einem Krebsleiden erlag, ging zugleich einer der einflussreichsten Kabarettisten in der Geschichte der Bundesrepublik von dieser Welt. Von 1980 bis 2003 war er das Gesicht des &ldquo;Scheibenwischers&rdquo; in der ARD. Hildebrandt brachte sein Publikum nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken. Seine unverkennbaren Markenzeichen: Schlagfertigkeit, Spontanit&auml;t und Improvisationstalent. Daf&uuml;r wurde er mit Auszeichnungen &uuml;bersch&uuml;ttet. Den Adolf-Grimme-Preis erhielt er mehrfach.<br>\nSo 21.05.2017 | 22:40 &ndash; 23:25<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/fernsehen\/programm\/21_05_2017\/123418646.html\">rbb<\/a>\n<p><strong>und: Scheibenwischer (34) &ndash; Mo 22.05.2017 | 00:10 &ndash; 01:10<\/strong><br>\nTschernobyl<br>\nSchwerpunkte dieser Sendung des damaligen Senders Freies Berlin (SFB) sind Sketche zu den Themen &ldquo;Heimat&rdquo; und &ldquo;Reaktorunfall in Tschernobyl&rdquo;. Zu spektakul&auml;rer Ber&uuml;hmtheit gelangte diese Folge durch den Ausstieg des Bayerischen Rundfunks aus der laufenden Livessendung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/fernsehen\/programm\/22_05_2017\/124029481.html\">rbb<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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