{"id":38388,"date":"2017-05-22T08:17:28","date_gmt":"2017-05-22T06:17:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388"},"modified":"2017-05-22T08:17:28","modified_gmt":"2017-05-22T06:17:28","slug":"hinweise-des-tages-2879","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h01\">Der F&ouml;deralismus wird kaputt gemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h02\">Sch&auml;ubles Schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h03\">Euro-Ausstieg: Nutzlos und gef&auml;hrlich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h04\">Von wegen deutsche Sparer leiden unter EZB-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h05\">Betriebsrat, nicht Volksrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h06\">Gr&ouml;he setzt Krankenhausreform auf Kosten von Besch&auml;ftigten und Patienten durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h07\">Sahra Wagenknecht &uuml;ber Immobilienspekulationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h08\">Verkaufsoffene Sonntage schaden den Verk&auml;ufern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h09\">Neuer deutscher Gr&ouml;&szlig;enwahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h10\">Gasangriff in Syrien: Hat Trump falsch gespielt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h11\">Harvard-Studie: ARD bei negativer Berichterstattung &uuml;ber Trump weltweit an der Spitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h12\">Der Blick auf einen abstrakten Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h13\">Noch mehr Waffen bei der Bundeswehr verschwunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h14\">&raquo;Hau ab &ndash; Gesetz&laquo;: Bundestag entscheidet &uuml;ber erneute Asylrechtsversch&auml;rfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h15\">Falsche Erw&auml;gung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h16\">Feel the Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h17\">Was Martin Schulz anders machen w&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38388#h18\">Ohne Geld kein Mandat? Die teure Mitgift der Bundestagskandidaten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der F&ouml;deralismus wird kaputt gemacht<\/strong><br>\nMit der gro&szlig;en Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und L&auml;ndern wird der Finanzausgleich abgeschafft. Diese Reform ist ein sehr schlechtes Geschenk zum Grundgesetz-Geburtstag. (&hellip;)<br>\nNun steht eine gewaltige Reform bevor, eine mit sage und schreibe 13 Grundgesetz&auml;nderungen: Es werden die Finanzbeziehungen zwischen Bund und L&auml;ndern und die zwischen den L&auml;ndern untereinander v&ouml;llig neu geregelt. Es &auml;ndert sich alles, nichts bleibt so wie bisher &ndash; aber besser wird es nicht, im Gegenteil. Der Finanzausgleich zwischen den finanziell und wirtschaftlich starken und den schwachen Bundesl&auml;ndern, &uuml;ber den so viel gestritten worden ist, soll abgeschafft werden; an dessen Stelle treten Geldzuweisungen des Bundes an die schwachen&nbsp;L&auml;nder. (&hellip;)<br>\nIn diesem neuen Finanzsystem ist sich jeder selbst der N&auml;chste &ndash; jedes einzelne Bundesland und der Bund auch. Jeder denkt an sich, niemand an alle. Das Solidarit&auml;tsprinzip zwischen den Bundesl&auml;ndern, das ein Kern des F&ouml;deralismus in Deutschland war und das ein Vorbild f&uuml;r Europa h&auml;tte sein k&ouml;nnen &ndash; es existiert nicht mehr. Die L&auml;nder in ihrer Gesamtheit, der F&ouml;deralismus also, geraten in noch st&auml;rkere Abh&auml;ngigkeit vom Bund als bisher. Das Bund-L&auml;nder-Verh&auml;ltnis ist damit v&ouml;llig au&szlig;er&nbsp;Balance. Diese Reform ist ein sehr schlechtes Geschenk zum Grundgesetz-Geburtstag am 23. Mai.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/foederalismus-geplatzte-weisswurst-1.3512932\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutschland wird zentralistischer<\/strong><br>\nNahezu unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit hat das Bundeskabinett an diesem Mittwoch wichtige Gesetze beschlossen, die das Leben in Deutschland entscheidend beeinflussen werden, und zwar mindestens f&uuml;r die kommenden 20 Jahre. Die Bundesregierung verabschiedete am Vormittag ein Gesetzespaket, das die finanzielle und b&uuml;rokratische Zusammenarbeit von Bund, L&auml;ndern und Kommunen vom Jahr 2020 an neu&nbsp;regelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/laenderfinanzausgleich-deutschland-wird-zentralistischer-1.3294573\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sch&auml;ubles Schuld<\/strong><br>\nGriechenland hat geliefert &ndash; und das bisher h&auml;rteste K&uuml;rzungs- und Reformpaket der achtj&auml;hrigen Eurokrise beschlossen. Doch Deutschland will nicht liefern &ndash; und blockiert eine Einigung mit dem IWF. Wenn es nun wieder kracht, ist es Sch&auml;ubles Schuld. 50:50. So sch&auml;tzten Br&uuml;sseler EU-Experten noch Ende letzter Woche die Chance auf eine Einigung in der Eurogruppe am Montag. Doch seit Samstag sinkt diese Chance gegen Null.<br>\nDenn an diesem Tag lie&szlig; Bundesfinanzminister Sch&auml;uble (CDU) die Katze aus dem Sack. Im neuen Zentralorgan der Bundesregierung, der BILD-Zeitung, lie&szlig; er mitteilen (zit. nach n-tv):<br>\nDeutschland sei gegen l&auml;ngere Kredit-Laufzeiten und die &Uuml;bernahme von Darlehen des IWF durch den Euro-Rettungsschirm ESM. &ldquo;Solche wie auch andere Schuldenma&szlig;nahmen stehen nicht an.&rdquo; Sollte Sch&auml;uble bei dieser harten Haltung bleiben, so d&uuml;rfte am Montagabend die n&auml;chste Schuldenkrise um Griechenland ausbrechen. Denn alle warten auf &ldquo;Schuldenma&szlig;nahmen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/schaeubles-schuld\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jeder zweite Grieche lebt von der Pension der Gro&szlig;eltern<\/strong><br>\nLaut einer neuen Studie ist die soziale Lage weiter prek&auml;r: Fast drei Viertel blicken pessimistisch in die Zukunft<br>\nDie soziale Lage ist f&uuml;r viele Griechen weiterhin prek&auml;r. Rund die H&auml;lfte der Haushalte in Hellas h&auml;lt sich mit den Pensionen der Gro&szlig;eltern &uuml;ber Wasser. Das ergab eine Studie des Instituts GSEVEE (Hellenic Confederation of Professionals, Craftsmen &amp; Merchants). Darin &auml;u&szlig;erten sich 73,5 Prozent der Befragten sehr pessimistisch &uuml;ber ihre zuk&uuml;nftige wirtschaftliche Lage. Nur 5,1 Prozent glauben an eine baldige Verbesserung, der Rest zeichnet ein eher d&uuml;steres Bild f&uuml;r die Zukunft des Landes. 32,6 Prozent der Haushalte (also knapp 1,1 Millionen Haushalte) haben mindestens eine arbeitslose Person in der Familie. 16 Prozent der Haushalte erkl&auml;rten, dass ihre Einkommen nicht ausreichen, um ihre Grundbed&uuml;rfnisse zu decken. 22,4 Prozent aller Haushalte haben ein Mitglied in der Familie, das f&uuml;r einen offiziell festgelegten Mindestlohn von 586 Euro brutto (490 Euro netto) arbeitet. Zwei Drittel der Haushalte sind gezwungen, erhebliche Einschnitte zu machen, um ihr &Uuml;berleben zu sichern. Mehr als ein Drittel der Haushalte (37,1 Prozent) erkl&auml;rten, mit einem j&auml;hrlichen Jahreseinkommen von unter 10.000 Euro auskommen zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000057842716\/Jeder-zweite-Grieche-lebt-von-der-Pension-der-Grosseltern\">der Standard<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was w&uuml;rde eigentlich geschehen, wenn sich die Situation hierzulande in solch einem Ausma&szlig; darstellen w&uuml;rde?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Euro-Ausstieg: Nutzlos und gef&auml;hrlich?<\/strong><br>\nDie Linke in Deutschland bleibt in der Frage, ob es eine L&ouml;sung der Eurokrise innerhalb des Eurosystems geben kann oder nicht, gespalten. Derweil erteilt ein neuer Beitrag im &bdquo;Sozialismus&ldquo; allen Euro-Ausstiegs-&Uuml;berlegungen eine Absage.<br>\nDie Debatte innerhalb der Linken &uuml;ber die Zukunft des Euro geht weiter. Dabei stehen sich zwei Positionen gegen&uuml;ber: Die eine lehnt alle linken Ausstiegsszenarien aus dem Euro entschieden ab, die andere fordert genau einen solchen Austritt einzelner L&auml;nder, eine geordnete Aufl&ouml;sung der Eurozone oder zumindest eine Aufrechterhaltung und intensivierte Diskussion dieser Exit-Optionen.<br>\nWir haben zu begr&uuml;nden versucht, warum wir zur zweiten Position tendieren &ndash; nicht aus einer wie auch immer gearteten Europafeindlichkeit, sondern weil es uns zunehmend schwerer f&auml;llt, an eine Krisenl&ouml;sung im Rahmen der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion zu glauben. Vielmehr bef&uuml;rchten wir, dass es gerade die Ausgestaltung dieser W&auml;hrungsunion ist, die Europa spaltet und zugleich die &uuml;berall zu beobachtenden Nationalismen f&ouml;rdert.<br>\nIn die Diskussion eingeschaltet hat sich jetzt auch Michael Wendl, Mitherausgeber der Zeitschrift &bdquo;Sozialismus&ldquo;, der sich in einem Artikel (hier) direkt auf unseren Beitrag f&uuml;r Makroskop zu der Thematik (hier und hier zu finden) bezieht. Er steht einem Ausstieg aus der W&auml;hrungsunion sehr kritisch gegen&uuml;ber, vor allem, weil er eine positive Wirkung nominaler Abwertungen, die den Exit-L&auml;ndern ja wieder als Anpassungsinstrument zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden, generell bezweifelt. Zum zweiten sieht er unsere Kritik an der These von der allumfassenden Macht der Finanzm&auml;rkte skeptisch, weil sie auf der &bdquo;Modern Money Theory&ldquo; (MMT) basiere, die &bdquo;(i)n den deutschen &ouml;konomietheoretischen Debatten [&hellip;] weitgehend unbekannt&ldquo; (S. 62) sei. In jedem Fall w&uuml;rden die verantwortlichen Politiker und &Ouml;konomen in den potenziellen Euro-Ausstiegsl&auml;ndern vor einer Anwendung der MMT sehr wahrscheinlich zur&uuml;ckschrecken.<br>\nWir werden uns mit dem erstgenannten Punkt in diesem und dem anderen Aspekt in einem weiteren Beitrag auseinandersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/05\/euro-ausstieg-nutzlos-und-gefaehrlich\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von wegen deutsche Sparer leiden unter EZB-Politik<\/strong><br>\nDie deutschen Sparer sind die Hauptleidtragenden der Niedrigzinspolitik der Notenbanken, hei&szlig;t es immer wieder. Sie bekommen keine Zinsen mehr auf das Ersparte. Das stimmt, ist aber nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Wer Verm&ouml;gen hat, profitiert massiv von der EZB-Politik. Der Grund f&uuml;r die Kritik aus Deutschland liegt ganz wo anders.<br>\nWas man f&uuml;r sein Erspartes bekommt, h&auml;ngt stark davon ab, wie man es anlegt. W&auml;hrend es f&uuml;r Giro- und Sparguthaben und f&uuml;r Anleihen kaum noch etwas gibt, haben Immobilien, Aktien und Betriebsverm&ouml;gen in den letzten Jahren kr&auml;ftig an Wert zugelegt, angetrieben insbesondere von den niedrigen Zinsen.&nbsp;Immerhin drei Viertel des Bruttoverm&ouml;gens der Deutschen, also des Verm&ouml;gens vor Abzug der Schulden, besteht aus Immobilien und Betriebsverm&ouml;gen. Im verm&ouml;gensm&auml;&szlig;ig mittleren F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung liegt der Immobilienanteil bei gut der H&auml;lfte, in der gehobenen Mittelschicht und bei den Wohlhabenden bei knapp 70 Prozent. Bei den Reichen betr&auml;gt er nur knapp 60 Prozent. Weil diese aber knapp ein Viertel ihres Verm&ouml;gens in Betriebsverm&ouml;gen halten, haben sie den h&ouml;chsten Sachverm&ouml;gensanteil am Portfolio.<br>\nFestverzinsliche Anlagen haben nur bei den unteren 40 Prozent in der Verm&ouml;gensverteilung einen h&ouml;heren Anteil als das Sachverm&ouml;gen.<br>\nIm mittleren F&uuml;nftel ist der festverzinsliche Anteil mit unter 30 Prozent nur halb so hoch wie der Sachverm&ouml;gensanteil, bei den Reichen liegt er gar nur bei gut zehn Prozent.<br>\nWeil aber Sachverm&ouml;gen durch die Niedrigzinspolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) und ihrer Anleihek&auml;ufe stark im Wert gestiegen ist, haben allenfalls die unteren 40 Prozent einen Nachteil. Allerdings ist deren Verm&ouml;gen so gering, dass dieser Nachteil kaum ins Gewicht f&auml;llt. (&hellip;)<br>\nEs sind also nicht die kleinen Sparer, die unter der Notenbankpolitik leiden. Es sind diejenigen ohne nennenswerte Verm&ouml;gen und vor allem ohne Immobilienbesitz. Das sind normalerweise nicht diejenigen mit einer effektiven und lautstarken Lobby, was zu der Frage f&uuml;hrt:<br>\nWarum dann solcher Widerstand?<br>\nGesch&auml;digt durch die Niedrigzinspolitik der EZB werden die Banken und Versicherer, vor allem die deutschen. Die Banken k&ouml;nnen bei den meisten ihrer Kunden keine Negativzinsen durchsetzen und k&ouml;nnen daher ihre gewohnten Zinsmargen bei Nullzinsen nicht dauerhaft aufrecht erhalten. Die Versicherer, die &uuml;berwiegend im festverzinslichen Bereich anlegen (m&uuml;ssen), leiden unter niedrigen Renditen auf ihr Anlagekapital.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/834-sparer\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Betriebsrat, nicht Volksrat<\/strong><br>\nDer Spiegel macht sich Sorgen um die Verg&uuml;tungsh&ouml;he von Betriebsr&auml;ten. Aber leider nur im Zusammenhang mit VW und ohne jeden sachlichen Zusammenhang mit der Funktion eines Betriebsrates. Blickt da Neid durch?<br>\nDie Verg&uuml;tungsfrage f&uuml;r Manager und Betriebsr&auml;te ist in der Tat eine Frage von allgemeinem Interesse. Dabei ist aber der Aspekt, welche Verg&uuml;tungsh&ouml;he innerhalb eines speziellen Unternehmens als angemessen betrachtet werden kann, nur ein Aspekt. Es ist sicher kein Zufall, dass der Spiegel in seiner Betrachtung das Preis-Leistungsverh&auml;ltnis (Lohn f&uuml;r geleistete Arbeit) ebenso au&szlig;er Acht l&auml;sst wie die Au&szlig;enwirkung von Verg&uuml;tungen in gro&szlig;en Unternehmen.<br>\nEines kann man schon von vornherein sagen: an Produktivit&auml;tsentwicklungen sind die Verg&uuml;tungen in den betrieblichen Top-Etagen nicht gekn&uuml;pft. Es muss also ein interessanter innerbetrieblicher Selbstfindungsprozess sein, der zu &bdquo;Eingruppierungen&ldquo; von Spitzenpersonal in der Gehaltstabelle f&uuml;hrt. Dabei k&ouml;nnen wir zun&auml;chst sowohl den Managern wie auch den Konzernbetriebsr&auml;ten positiv unterstellen, dass sie f&uuml;r das Unternehmen in dem sie t&auml;tig sind, nur das Beste wollen. Was auch immer das ist. Denn beide Gruppen sind dem Wohl des Unternehmens verpflichtet. (&hellip;)<br>\nEs kann aber nicht davon ausgegangen werden, dass das, was dem Wohl des Unternehmens dient, auch automatisch dem Allgemeinwohl dient. Da ist der Fall VW nun in der Tat ein pr&auml;chtiges Beispiel. Lassen wir Diesel-Gate zun&auml;chst einmal au&szlig;en vor. In der Regel sitzen Konzernbetriebsr&auml;te auch in den Tarifkommissionen der Gewerkschaften. Dort bringen sie ihren betrieblichen (betriebswirtschaftlichen?) Sachverstand und ihre pers&ouml;nliche einzelwirtschaftliche Einsch&auml;tzung, zum Beispiel in Bezug auf die Frage zuk&uuml;nftiger Lohnzuw&auml;chse, ein.<br>\nSteht ein gro&szlig;es Unternehmen vor gro&szlig;en Herausforderungen in einem Ausma&szlig;, das auch Gemeinwohlinteressen ber&uuml;hrt, dann geht von diesem Unternehmen ein doppelter negativer Druck auf die Lohnfindung aus. Nach innen (Betrieb) wie nach au&szlig;en (&uuml;berbetrieblich). In diesem Fall werden Konzernbetriebsr&auml;te zu hochbezahlten Vertretern einzelbetrieblicher Interessen mit gro&szlig;em Einfluss auf die allgemeine Lohnfindung. Mit anderen Worten, der Konzern bezahlt einen Lohnagenten in der Tarifkommission der Gewerkschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/05\/betriebsrat-nicht-volksrat\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gr&ouml;he setzt Krankenhausreform auf Kosten von Besch&auml;ftigten und Patienten durch<\/strong><br>\n&bdquo;Wir brauchen ein Finanzierungssystem, das die Existenz der Krankenh&auml;user sichert, und keines, das die Besch&auml;ftigten sowie die Patientinnen und Patienten jeden Tag aufs Neue gef&auml;hrdet&ldquo;, erkl&auml;rt Harald Weinberg, Sprecher der Fraktion DIE LINKE f&uuml;r Krankenhauspolitik und Gesundheits&ouml;konomie, anl&auml;sslich des heute und morgen stattfindenden AOK-Kongresses zur Qualit&auml;t der deutschen Krankenh&auml;user. Weinberg weiter:<br>\n&bdquo;Bundesgesundheitsminister Hermann Gr&ouml;he l&auml;sst sich wahlkampfgerecht f&uuml;r eine Krankenhausreform feiern, die diesen Namen nicht verdient. Eine ernstgemeinte Reform m&uuml;sste das krude Finanzierungssystem der Krankenh&auml;user &auml;ndern. Statt den Krankenh&auml;usern Fallpauschalen f&uuml;r Diagnosen und Operationen zu zahlen, sollten die Krankenh&auml;user in Verhandlungen mit den Krankenkassen festlegen, wie hoch der Finanzbedarf ist, und am Ende des Jahres eine Spitzabrechnung machen. Qualit&auml;t dr&uuml;ckt sich au&szlig;erdem in ausreichendem Pflegepersonal aus &ndash; der Personalmangel bleibt jedoch bestehen.<br>\nDie Bundesregierung setzt weiter auf mehr Markt. Gr&ouml;he will unwirtschaftliche Kliniken schlie&szlig;en. Die Reform f&uuml;hrt dazu, dass ein Krankenhaus am besten f&auml;hrt, wenn m&ouml;glichst wenig Personal m&ouml;glichst viele und m&ouml;glichst schwere Operationen durchf&uuml;hrt. Die Leidtragenden sind die Besch&auml;ftigten sowie die Patientinnen und Patienten. Hier muss dringend umgesteuert werden. Krankenhaus-Politik muss sich am Gemeinwohl orientieren und darf nicht dem Wettbewerb geopfert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/groehe-setzt-krankenhausreform-auf-kosten-von-beschaeftigten-und-patienten-durch\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &uuml;ber Immobilienspekulationen<\/strong><br>\nDa hat die Gro&szlig;e Koalition ja wieder mal ein echtes &ldquo;Erfolgsprojekt&rdquo; auf den Weg gebracht: Die mit viel Tamtam eingef&uuml;hrte &ldquo;Mietpreisbremse&rdquo; von Justizminister Heiko Maas wirkt, &ndash; nur leider in gegenteiliger Richtung. Seit sie eingef&uuml;hrt wurde, steigen die Mieten noch st&auml;rker als zuvor. So wurden im letzten Jahr im Schnitt 7,65 Euro pro Quadratmeter f&auml;llig. Das waren 36 Cent mehr als im Vorjahr. Zwischen 2012 und 2015 waren es j&auml;hrlich lediglich 23 oder 24 Cent mehr. Das ist kein Zufall: wer nicht das R&uuml;ckgrat hat, sich mit der Lobby der Immobilienspekulanten und Miethaie anzulegen, der kann auch nicht f&uuml;r bezahlbare Mieten sorgen. N&ouml;tig w&auml;re: statt einer wirkungslosen &sbquo;Mietpreisbremse&lsquo; ein sofortiger Mieterh&ouml;hungsstopp. Die Investitionen in den sozialen Wohnungsbau gemeinn&uuml;tziger Tr&auml;ger m&uuml;ssen massiv erh&ouml;ht werden. Dabei muss das Prinzip gelten: Einmal Sozialwohnung, immer Sozialwohnung. F&uuml;r bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, ist eine &ouml;ffentliche Aufgabe, die nicht privaten Renditej&auml;gern &uuml;berlassen werden darf!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/posts\/1711703285513728\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verkaufsoffene Sonntage schaden den Verk&auml;ufern<\/strong><br>\nF&uuml;r uns Kunden ist das &auml;rgerlich, sicher. Aber es gibt gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass die L&auml;den an den Sonntagen geschlossen bleiben und die Gewerkschaft Ver.di so vehement gegen jeden einzelnen verkaufsoffenen Sonntag k&auml;mpft. Und zwar aus Sicht der Verk&auml;ufer in den L&auml;den. Mit jeder Stunde n&auml;mlich, die ein Gesch&auml;ft l&auml;nger offen bleibt, steigt f&uuml;r sie die Gefahr des sozialen Abstiegs. Um diesen scheinbar paradoxen Zusammenhang zu erkl&auml;ren, muss man gar nicht weit ausholen. L&auml;ngere &Ouml;ffnungszeiten bedeuten mehr Kosten: f&uuml;r Strom, Heizung, vor allem aber f&uuml;r das Personal, das die Grillkohle, die Ostereier oder die T-Shirts nachbestellt, in Regale verstaut und an der Kasse abrechnet. [&hellip;]<br>\nEigentlich klar, best&auml;tigt auch der Einzelhandelsverband HDE auf Anfrage. Woher soll auch das zus&auml;tzliche Geld kommen, das die Kunden in den L&auml;den lassen? Zumal derjenige Anteil am Einkommen, den deutsche Kunden f&uuml;r Nahrung und Kleidung ausgeben, seit Jahren schrumpft. Das konstatiert etwa das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI).<br>\nAnders ausgedr&uuml;ckt: Egal, wie lange die L&auml;den offen sind, egal, wie gro&szlig; die Verkaufsfl&auml;chen &ndash; es l&auml;sst sich einfach kaum mehr aus den Portemonnaies der Kunden locken. Stattdessen machen sich die Ladenbesitzer nur gegenseitig Konkurrenz. Es ist derselbe Effekt wie im Kino: Wenn vorne jemand aufsteht, m&uuml;ssen alle, die hinter ihm sitzen, auch aufstehen, um noch etwas sehen zu k&ouml;nnen. Am Ende hat niemand einen Vorteil. Es wird ganz einfach f&uuml;r alle nur unbequemer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article164711002\/Verkaufsoffene-Sonntage-schaden-den-Verkaeufern.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neuer deutscher Gr&ouml;&szlig;enwahn<\/strong><br>\nSeit 1990 hat der Osten unz&auml;hlige Gebietsreformen erlebt &ndash; und die n&auml;chsten werden schon geplant. Doch dort, wo Gemeinden sehr gro&szlig; sind, gedeiht der Populismus. [&hellip;]<br>\nDie Reformen wurden mit Sparzw&auml;ngen begr&uuml;ndet, mit dem Wunsch nach effizienteren Verwaltungen. Jetzt aber gibt es erstmals Studien, die das Gegenteil belegen: Offenbar haben die gro&szlig;en Gebietsreformen im Osten so gut wie kein Geld gespart. Aber eben, stattdessen, der Demokratie geschadet.<br>\nEs ist immanent: In jenen Ecken von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, in denen die Gebiets- und Verwaltungsreformen besonders drastisch ausgefallen sind, konnten AfD-Leute Direktmandate erobern. Sind AfD-Kreisverb&auml;nde besonders stark aufgestellt. Sind B&uuml;rger besonders w&uuml;tend. Nicht jedes Problem ist auf die Kreisgebietsreformen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, nat&uuml;rlich nicht. Aber manches Problem ist durch sie vergr&ouml;&szlig;ert worden. So verliert die Politik den Kontakt zu vielen B&uuml;rgern, und schlimmer noch: Viele B&uuml;rger verlieren den Kontakt zur Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/21\/gebietsreformen-ostdeutschland-landkreise-populismus\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Interessante Betrachtung eines vielleicht untersch&auml;tzten Themas. Dass ein solcher Abbau von wohnortnahen Institutionen zumindest einen Mosaikstein in der Entfremdung von der Demokratie bedeuten, klingt plausibel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gasangriff in Syrien: Hat Trump falsch gespielt?<\/strong><br>\nEx-US-Geheimdienstler sagen: Verantwortlich f&uuml;r die Gift-Freisetzung in Khan Sheikoun waren Assad-Gegner. Washington wusste es.<br>\nAm vergangenen 6. April haben die USA zum ersten Mal seit Kriegsausbruch Syrien direkt milit&auml;risch angegriffen. Washington hat zwar in Kooperation mit seinen NATO-Verb&uuml;ndeten den Aufstand gegen die Regierung Assad von Beginn an politisch sowie milit&auml;risch unterst&uuml;tzt und sich keine grosse M&uuml;he gegeben, dies zu verheimlichen. Am 6. April aber feuerte die US-Armee von einem Zerst&ouml;rer im Mittelmeer 59 Tomahawk-Raketen auf einen syrischen Luftwaffenst&uuml;tzpunkt. Als Begr&uuml;ndung f&uuml;r den v&ouml;lkerrechtswidrigen Erstschlag wurde im Weissen Haus angegeben, man m&uuml;sse Pr&auml;sident Assad f&uuml;r seinen Giftgasangriff in Khan Sheikun am 4. April bestrafen. Man habe Beweise f&uuml;r die Verantwortung der Regierung in Damaskus, hiess es. Diese Beweise sind aber bis heute nicht vorgelegt worden.<br>\nZwei Wochen sp&auml;ter liess Trump die gr&ouml;sste nicht-nukleare Waffe der USA &uuml;ber Afghanistan abwerfen. Die neun Meter lange Mother of All Bombs (MOAB) mit einer Sprengkraft von elf Tonnen TNT habe einen Tunnelkomplex des Islamischen Staates zerst&ouml;rt, wurde bekannt gegeben. &laquo;Ein weiterer erfolgreicher Job&raquo;, sagte Donald Trump im Weissen Haus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Gasangriff-in-Khan-Sheikoun-Hat-Trump-falsch-gespielt\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Harvard-Studie: ARD bei negativer Berichterstattung &uuml;ber Trump weltweit an der Spitze<\/strong><br>\nIn einer Studie analysierte das zur Harvard-Universit&auml;t geh&ouml;rige Harvard Kennedy School&rsquo;s Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy die Medienberichterstattung &uuml;ber die ersten 100 Tage der US-Pr&auml;sidentschaft Donald Trumps. Das Ergebnis war eindeutig: Die Behauptung Trumps und seiner Anh&auml;nger, es gebe eine einhellige, einseitige Negativberichterstattung &uuml;ber seine Amtsf&uuml;hrung, erfuhr eher Best&auml;tigung als dass sie widerlegt worden w&auml;re.<br>\nIn&nbsp;ihrer Analyse&nbsp;konzentrierten sich die Wissenschaftler bez&uuml;glich der Printausgaben von US-Zeitungen auf die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post. Im Bereich der Nachrichtensender waren CBS, CNN, Fox News und die NBC Teil der Analyse. Das Shorenstein Center hat auch die Berichterstattung europ&auml;ischer Medien untersucht. Darunter die der britischen Ausgabe der Financial Times, der BBC und auch der deutschen ARD.<br>\nDie Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die mediale Berichterstattung &uuml;ber US-Pr&auml;sident Donald Trump &ldquo;neue Negativ-Ma&szlig;st&auml;be&rdquo; setzte. Demnach war die Berichterstattung in 80 Prozent der untersuchten F&auml;lle negativ. In keiner Phase seiner noch jungen Amtszeit fiel dieser Wert nach Erkenntnissen der Wissenschaftler auf unter 70 Prozent, an seinem H&ouml;hepunkt erreichte er sogar stattliche 90 Prozent. Aus der Medien-Analyse der Harvard-Wissenschaftler geht hervor, dass die Medienberichtung &uuml;ber den US-Pr&auml;sidenten mit 87 Prozent Negativ-Berichten ihren schlechtesten Wert w&auml;hrend seiner dritten und vierten Amtswoche erreichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/50923-harvard-studie-ard-bei-negativer-trump-berichterstattunt-weltweit-spitze\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Interessant. So kennen wir die ARD und die etablierten Medien. Sie loben Trump, wenn er Krieg f&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Blick auf einen abstrakten Krieg<\/strong><br>\nIm Dokumentarfilm &ldquo;National Bird&rdquo; sprechen drei Whistleblower &uuml;ber das US-Drohnenprogramm und seinem Schrecken, von dem man sonst nichts mitbekommt<br>\nDie Drohne blickt auf eine W&uuml;ste. Aus mehreren tausend Metern H&ouml;he zeichnet sie sechs kleine, schwarze Punkte auf, die im G&auml;nsemarsch den kleinen Landschaftsausschnitt durchqueren. Aus dem Off spricht Heather Linebaugh: &ldquo;There&rsquo;s at least two possible children.&rdquo; Dann verschwindet alles in der der schwarzen Wolke einer Explosion. Bevor die schwarze, mit Pixeln durchzogene Rauchs&auml;ule den Blick wieder freigibt, endet das Video.<br>\nLinebaugh, die f&uuml;r die Air Force am Drohnenprogramm teilnahm, erkl&auml;rt, was als n&auml;chstes passiert. Der Einsatz ist erst beendet, wenn das Ziel best&auml;tigt werden kann. Die Drohne bleibt also in Position, wartet bis der Krater abk&uuml;hlt und der Rauch abgezogen ist. Dann werden die Ziele identifiziert. Es sind Menschen, die in St&uuml;cke gerissen wurden.<br>\nManchmal kriechen sie ohne Beine vom Krater der Explosion weg, manchmal bleiben nur ihre K&ouml;rperteile zur&uuml;ck, verstreut &uuml;ber den Ort des Einschlags. Um den Einsatz als abgeschlossen zu best&auml;tigen, werden abgetrennte Beine, Arme oder die Reste eines Torsos dokumentiert. Gleichzeitig sammeln die Familien der Opfer die Einzelteile ihrer Angeh&ouml;rigen ein und tragen sie in Decken davon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Blick-auf-einen-abstrakten-Krieg-3718613.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Noch mehr Waffen bei der Bundeswehr verschwunden<\/strong><br>\nBei der Bundeswehr sind nach einem &raquo;Spiegel&laquo;-Bericht in den vergangenen Jahren mehr Kriegswaffen verschwunden, als bisher bekannt. Nach Schie&szlig;&uuml;bungen der Truppe h&auml;tten im Jahr 2015 drei G36-Sturmgewehre, zwei G3-Gewehre und eine P8-Pistole gefehlt. Im folgenden Jahr seien zwei G36, eine P8 und drei Signalpistolen als abhanden gekommen, schrieb das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf eine Aufstellung des Verteidigungsministeriums.<br>\nVerschwundene Waffen bei der Bundeswehr waren zuletzt durch den Skandal um den rechtsterrorverd&auml;chtigen Oberleutnant Franco A. und dessen mutma&szlig;lichen Komplizen Maximilian T. in den Fokus ger&uuml;ckt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt, ob die beiden Inhaftierten etwas mit dem Diebstahl von Waffen am Bundeswehr-Standort Munster zu tun haben. Dort waren im Februar aus einem Panzer zwei G36-Sturmgewehre, eine P8-Pistole, zwei Funkger&auml;te und 60 Schuss Munition gestohlen worden. Franco A. hatte bei Schie&szlig;&uuml;bungen auch gr&ouml;&szlig;ere Mengen Munition gestohlen und bei Maximilian T. gelagert. Beide stehen im Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1051667.noch-mehr-waffen-bei-der-bundeswehr-verschwunden.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Hau ab &ndash; Gesetz&laquo;: Bundestag entscheidet &uuml;ber erneute Asylrechtsversch&auml;rfung<\/strong><br>\nDieses Gesetz baut Deutschland vom Aufnahmeland zum Abschiebeland um und perfektioniert die Abschiebemaschinerie, um die Betroffenen au&szlig;er Landes zu schaffen. PRO ASYL appelliert an den Deutschen Bundestag, das Gesetz nicht zu beschlie&szlig;en.<br>\nDer &raquo;Gesetzentwurf zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht&laquo; sieht unter anderem vor, im Asylverfahren durch die Massenauslesung von Handydaten den &raquo;gl&auml;sernen Fl&uuml;chtling&laquo; zu schaffen. Nach einem erneuten &Auml;nderungsantrag soll das Bundeskriminalamt (BKA) nun auch Daten an Drittstaaten &uuml;bermitteln d&uuml;rfen.<br>\nSchutzsuchende sollen au&szlig;erdem &uuml;ber die bisherige sechsmonatige Frist hinaus in Erstaufnahmeeinrichtungen festgehalten werden k&ouml;nnen. Das kann zu einer Dauerisolierung von bis zu zwei Jahren f&uuml;hren und erschwert f&uuml;r die Betroffenen den Kontakt zu Ehrenamtlichen, Beratungsstellen und Rechtsanw&auml;ltInnen.<br>\nZudem erm&ouml;glicht das Gesetz &uuml;berfallartige Abschiebungen ohne vorherige Ank&uuml;ndigung selbst f&uuml;r Menschen, die l&auml;nger als ein Jahr geduldet sind. Betroffene werden in den Ausreisegewahrsam oder in Abschiebehaft genommen. Hier ist der Zugang zu Rechtsmitteln erschwert.<br>\nEin neuer Abschiebehaftgrund soll eingef&uuml;hrt werden, um Personen, von denen eine erhebliche Gefahr f&uuml;r Leib und Leben Dritter oder bedeutende Rechtsg&uuml;ter der inneren Sicherheit ausgeht, in Abschiebehaft zu nehmen. Ausl&auml;nderrecht und Strafrecht wird hier v&ouml;llig vermischt.<br>\nDas bereits vom Bundesverfassungsgericht verworfene Recht zur Vaterschaftsanerkennung wird nun im neuen Gewand eingef&uuml;hrt &ndash; auf Wunsch von CDU\/CSU und SPD. Kinder bleiben so lange ohne gekl&auml;rte Staatsangeh&ouml;rigkeit.<br>\nDieser Gesetzentwurf setzt eine Maschinerie in Gang, in der Schutzsuchende unter die R&auml;der zu kommen drohen. PRO ASYL appelliert daher an den Deutschen Bundestag, das Gesetz nicht zu verabschieden.<br>\nAusf&uuml;hrliche Stellungnahme von PRO ASYL (PDF)<br>\nZur Kritik des Gesetzentwurfs im Einzelnen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/pressemitteilung\/hau-ab-gesetz-bundestag-entscheidet-ueber-erneute-asylrechtsverschaerfung\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Falsche Erw&auml;gung<\/strong><br>\nVenezuela und Deutschland zeigen: Es braucht keine soziale Revolution, um den Unmut der Herrschenden auf sich zu ziehen<br>\nAusgerechnet die Frankfurter Allgemeine Zeitung feiert eine Randaliererin. Sie bezeichnet sich selbst als Guerillera und wirft mitten auf der Stadtautobahn Steine auf Beamte &ndash; daf&uuml;r bezeichnet die FAZ sie wahlweise als &raquo;Ikone des Widerstandes&laquo;, &raquo;Ikone des Protestes&laquo; oder gar als &raquo;Wonder Woman&laquo;. Respekt und Aufmerksamkeit schenkt die &raquo;Zeitung f&uuml;r Deutschland&laquo;, wie die FAZ sich selbst nennt, der Steinewerferin allerdings nur aus einem einzigen Grund: Ihr Protest richtet sich &raquo;gegen das repressive Krisenregime von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro&laquo;, also &raquo;gegen das sozialistische Regime in Venezuela&laquo;. (s&auml;mtliche Zitate aus der FAZ vom 12. Mai 2017). V&ouml;llig egal, dass dort Randale und Krawall auch mit Schusswaffengebrauch einhergehen, die mittlerweile &uuml;ber 40 Toten der letzten Wochen werden einfach dem &raquo;Regime&laquo; in die Schuhe geschoben. Das kann man machen, ohne direkt zu l&uuml;gen: In einer AFP-Meldung, abgedruckt in der Berliner Zeitung vom 17. Mai hei&szlig;t es zum Beispiel, dass ein 17j&auml;hriger gestorben sei, weil er &raquo;w&auml;hrend einer Demonstration von Regierungsgegnern &hellip; aus einer Gruppe heraus beschossen&laquo; worden sei. Diese Meldungen sind meistens so konstruiert, dass der Eindruck entsteht, die Verantwortung f&uuml;r die Tode l&auml;ge bei der Regierung. Dabei kann man dies in der Regel zu Meldezeitpunkt gar nicht wissen. Die junge Welt berichtete, dass man der Polizei nur die Verantwortung f&uuml;r den Tod zweier Demonstranten nachweisen konnte, drei Beamte wurden umgehend verhaftet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311084.falsche-erw%C3%A4gung.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Feel the Corbyn<\/strong><br>\nLabour holt im Wahlkampf gegen die Konservativen auf. Die linke Momentum-Bewegung will Jeremy Corbyn zum Sieg verhelfen. Sie hofft auf einen Bernie-Sanders-Effekt. [&hellip;]<br>\nNoch vor wenigen Wochen lag Labour in Umfragen abgeschlagen hinter der regierenden konservativen Partei. Doch seit Corbyn vor wenigen Tagen das traditionell sozialdemokratische Wahlprogramm seiner Partei vorgestellt hat, holt Labour auf. Laut einer der j&uuml;ngsten Umfragen hat die Partei innerhalb weniger Tage ganze acht Prozentpunkte zugelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-05\/wahl-grossbritannien-momentum-jeremy-corbyn-premierminister\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Was Martin Schulz anders machen w&uuml;rde<\/strong><br>\nR&uuml;ckkehr zum Abitur nach neun Jahren, Investitionen in die Bildung, F&ouml;rderungen von Schulen durch den Bund: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sich in Sachen Bildungspolitik viel vorgenommen. Doch unter anderem bei seinen Wahlkampfauftritten in Schulen wird klar: Lehrer, Sch&uuml;ler und Eltern k&auml;mpfen aktuell mit ganz anderen Problemen.<br>\nDie Zahlen sprechen f&uuml;r sich: Vier von zehn Kindern in Neuk&ouml;lln kommen mit Sprachst&ouml;rungen in die erste Klasse. Die Schule ist nicht in der Lage, diese Nachteile auszugleichen &ndash; fast jeder siebte verl&auml;sst die Schule ohne Abschluss. Die SPD hat also f&uuml;r die Rede von Martin Schulz zur Bildungspolitik den richtigen Ort ausgesucht.<br>\n&ldquo;Dieser Satz: Herkunft darf kein Schicksal sein, muss bei uns in der Bildungspolitik beherzigt werden.&rdquo;<br>\nDiese Aussage erwartet man von einem Kanzlerkandidaten der Sozialdemokratischen Partei, die schon immer viel Wert darauf gelegt hat, dass Bildung gleichbedeutend ist mit gesellschaftlichem Aufstieg.<br>\n&ldquo;Ich pers&ouml;nlich hab zur Bildung einen besonderen Bezug, ich bin im traditionellen Bildungssystem gescheitert, ich war ein ganz schlechter Sch&uuml;ler, ich musste von der Schule abgehen. Aber Bildung hat mein Leben gerettet, die Berufsbildung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/spd-bildungspolitik-was-martin-schulz-anders-machen-wuerde.680.de.html?dram:article_id=386619\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dass der SPD-Kanzlerkandidat Bildung als ein Thema im Wahlkampf entdeckt, d&uuml;rfte nicht wundern. Das Misstrauen d&uuml;rfte dennoch recht gro&szlig; sein, denn auch z.B. Gerhard Schr&ouml;der hat in Wahlkampfzeiten viel von Bildung geredet und dabei auch auf seine Biographie verwiesen &ndash; in Niedersachsen und in der Bundespolitik. Fortschritte in den Schulen hat es seitdem kaum oder gar nicht gegeben. &Auml;hnliches d&uuml;rfte auch von Herrn Schulz zu erwarten sein.<\/em><\/p>\n<p>dazu passt: <strong>SPD sagt Vorstellung der Kerninhalte ab<\/strong><br>\nEs besteht offenbar erh&ouml;hter Beratungsbedarf: Kurzfristig hat die SPD die Pr&auml;sentation der Eckpunkte ihres Wahlprogramms abgesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-verschiebt-praesentation-von-eckpunkten-fuer-wahlprogramm-a-1148717.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ohne Geld kein Mandat? Die teure Mitgift der Bundestagskandidaten<\/strong><br>\nGeorg Restle: &bdquo;Und da w&auml;ren wir schon beim n&auml;chsten Thema. Eines, &uuml;ber das die gro&szlig;en Parteien in Deutschland am liebsten schweigen w&uuml;rden. Denn eigentlich sollte man ja davon ausgehen, dass jeder Mensch in Deutschland die gleichen Chancen hat, f&uuml;r den Bundestag zu kandidieren. Stimmt aber nicht, denn vor allem die gro&szlig;en Parteien erwarten von ihren Kandidaten regelm&auml;&szlig;ig jede Menge Geld. Bis zu 70.000 Euro sollen Bundestagskandidaten f&uuml;r den Wahlkampf bezahlen. Kann sich nat&uuml;rlich nicht jeder leisten, und deshalb f&uuml;hrt dieses sogenannte Brautgeld auch dazu, dass Geringverdiener deutlich schlechtere Chancen haben in den Bundestag einzuziehen. Da sitzen dann &ndash; wen wundert&rsquo;s &ndash; vor allem die Besserverdienenden. Martin Suckow und Kim Otto berichten.&ldquo;<br>\nBlumen f&uuml;rs Wahlvolk, denn nur auf die Themen setzen &ndash; das reicht nicht. CDU-Kandidat Bj&ouml;rn Franken vor ein paar Tagen, im NRW-Wahlkampf. Sein Wahlkreis Rhein-Sieg I ging bei der letzten Landtagswahl an die SPD. Franken k&auml;mpft, damit das diesmal anders wird. Und es ist nicht nur seine Zeit, die er investiert. (&hellip;)<br>\nMonitor hat in den Parteizentralen angefragt, warum von Kandidaten eine so hohe Eigenfinanzierung ihres Wahlkampfes erwartet wird. Die Unionsparteien wollten dazu kein Statement abgeben. Von der SPD hei&szlig;t es, zu Studien, die man nicht kenne, &auml;u&szlig;ere man sich nicht. Generell aber sei f&uuml;r die Finanzierung von Wahlk&auml;mpfen die Partei zust&auml;ndig. Klingt gut, doch die Realit&auml;t, die sieht bei den Parteien anders aus. Die Investition von Bj&ouml;rn Franken jedenfalls hat sich vermutlich gelohnt: Seinen Wahlkreis in NRW hat er gewonnen. F&uuml;r Olaf Mangold, der seinen Wahlkreis vor vier Jahren verloren hat, kam eine Kandidatur bei der diesj&auml;hrigen Bundestagswahl nicht in Frage. Zu gro&szlig; der Zeitaufwand, zu teuer der Wahlkampf. Und Barbara Roth begn&uuml;gt sich mit Lokalpolitik. Sie glaubt, dass eine Kandidatur f&uuml;r ein Landtagsmandat f&uuml;r sie auch in Zukunft nicht m&ouml;glich sein wird &ndash; und das allein des Geldes wegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/bundestagskandidaten-100.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vollbezahlt und &uuml;berversorgt<\/strong><br>\nDer Verfassungsrechtler Hans Herbert von Arnim kritisiert die Macht der Parteien, fordert mehr direkte Demokratie und h&auml;lt eine Reform des Wahlrechts f&uuml;r unerl&auml;sslich<br>\nHerr von Arnim, wenn am n&auml;chsten Sonntag Bundestagswahl w&auml;re, w&uuml;rden Sie w&auml;hlen?<br>\nHans Herbert von Arnim: Aus alter Gewohnheit, ja.<br>\nSie halten das politische System Deutschlands f&uuml;r gescheitert &ndash; Ihr Vorwurf: Die Parteien h&auml;tten sich ihren eigenen Staat geschaffen und entmachteten die B&uuml;rger.<br>\nHans Herbert von Arnim: Gescheitert ist zu viel gesagt. Wir klagen auf hohem Niveau. Aber die Ansicht, die Politiker entschieden &uuml;ber die K&ouml;pfe der B&uuml;rger hinweg, ist weit verbreitet und trifft den Kern. Auf Bundesebene besteht seit langem keine M&ouml;glichkeit der direkten Demokratie. Uns allen bleibt nur der Gang zur Wahlkabine, alle vier Jahre. Das Wahlrecht aber ist weitgehend entwertet, und das beklagen viele B&uuml;rger &ndash; so auch ich. (&hellip;)<br>\nSie k&ouml;nnen Regierungen abw&auml;hlen und neue Parteien in den Bundestag w&auml;hlen.<br>\nHans Herbert von Arnim: Die Parteien in der Mitte sind inhaltlich immer mehr zusammenger&uuml;ckt. Sie lassen offen, mit wem sie koalierten. Das ist ein gro&szlig;es Problem. Der W&auml;hler m&ouml;chte vor der Wahl wissen, was mit seiner Stimme geschieht, schlie&szlig;lich vergibt er jene aus guten Gr&uuml;nden: er will, dass die Partei das umsetzt, was sie im Wahlprogramm ank&uuml;ndigt, ja wof&uuml;r sie steht. Tritt dieselbe Partei allerdings nach der Wahl als Juniorpartner in eine Koalition ein, besteht f&uuml;r sie keinerlei Chance mehr, ihre Kernpunkte umzusetzen. Der W&auml;hler hat mit seiner Stimme also eine Regierung erm&ouml;glicht, die wom&ouml;glich das Gegenteil dessen tut, was er will.<br>\nKoalitionen bedeuten seit jeher Kompromisse, sind die nicht notwendig in einer Demokratie?<br>\nHans Herbert von Arnim: Wenn eine Koalition erst nach der Wahl und hinter dem R&uuml;cken der W&auml;hler ausgekungelt wird, verliert der W&auml;hler an Einfluss &ndash; und eigentlich abgew&auml;hlte Parteien k&ouml;nnen sich mit neuem Koalitionspartner vielleicht doch an der Regierung halten. Sehr demokratisch ist das nicht. Fr&uuml;her, als es noch Lagerwahlk&auml;mpfe gab, wusste der W&auml;hler vorher, welche Politikrichtung und -konstellation er mit seiner Stimme st&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vollbezahlt-und-ueberversorgt-3716750.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> von Armin bringt es in diesem Interview auf den Punkt: Viele B&uuml;rger empfinden zu Recht, dass unser Wahlsystem nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; ist und in vielen Bereichen auf dem Stand des Postkutschenzeitalters stehen geblieben ist &ndash; mit Ausnahme der &Uuml;berversorgung der Abgeordneten und den Einschr&auml;nkungen der erk&auml;mpften b&uuml;rgerlichen Freiheiten mit seinen &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen und G&auml;ngelungen in vielen Lebensbereichen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wes Brot ich ess (Spende ich bekomme), des Lied ich sing<\/strong><br>\nWas haben sich einige FDP&rsquo;ler aufgeregt, weil ich ihren Christian Lindner mit einem Anzug gezeigt habe, auf dem die Logos der Firmen zu sehen waren, die der FDP Geld zukommen lassen, damit sie auch richtig entscheidet. Dabei ist doch Transparenz eine Grundvoraussetzung jeder Demokratie. Ein Transparenzgesetz m&uuml;sste die Mitglieder des Deutschen Bundestages dazu verpflichten, nur in Kleidern oder Anz&uuml;gen aufzutreten, auf denen die Firmenlogos ihrer Geldgeber zu sehen sind. Wie bei der Formel 1. W&auml;re das ein Vergn&uuml;gen. Nur DIE LINKE k&ouml;nnte dann in normaler Kleidung im Bundestag erscheinen und die B&uuml;rger k&ouml;nnten dann sehen, welche Partei ihre Interessen vertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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