{"id":3842,"date":"2009-03-23T16:14:21","date_gmt":"2009-03-23T15:14:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3842"},"modified":"2014-01-29T11:14:45","modified_gmt":"2014-01-29T10:14:45","slug":"wuerden-sie-diesen-finanzexperten-trauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3842","title":{"rendered":"W\u00fcrden Sie diesen Finanzexperten trauen?"},"content":{"rendered":"<p>Eine Kurzstudie der Nichtregierungsorganisationen Corporate Europe Oberservatory, Friends of the Earth Europe, LobbyControl und Spinwatch kritisiert, dass sich die EU-Kommission bei der Bew&auml;ltigung der Finanzkrise einseitig auf Experten aus der Finanzindustrie verlasse, die ma&szlig;geblich zur gegenw&auml;rtigen Krise beigetragen haben. Die Studie <a href=\"http:\/\/www.corporateeurope.org\/docs\/would-you-bank-on-them.pdf\">&bdquo;Would You Bank on Them?&ldquo; [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a> untersucht die Zusammensetzung und Hintergr&uuml;nde der so genannten de Larosi&egrave;re Expertengruppe, die der EU-Kommission Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Reform der Finanzm&auml;rkte unterbreiten soll, die wiederum die Grundlage f&uuml;r eine gemeinsame europ&auml;ische Position beim Fr&uuml;hjahrstreffen des Europ&auml;ischen Rates bilden soll. Die Vorschl&auml;ge des Expertenteams beeinflussen ma&szlig;geblich die Verhandlungen des G20-Finanzgipfels, der am 2. April 2009 in London stattfindet. Die eingangs genannten Organisationen haben die achtk&ouml;pfige Expertengruppe, die extrem einseitig besetzt ist, durchleuchtet. &Uuml;bertragen von Christine Wicht und Roger Strassburg<br>\n<!--more--><br>\n<em>Jacques de Larosi&egrave;re<\/em> war lange Zeit als Berater der franz&ouml;sischen Gro&szlig;bank BNP Paribas t&auml;tig, die als erste europ&auml;ische Bank Alarm geschlagen hat, und ist einer der zwei Vorsitzenden der in Paris ans&auml;ssigen Denkfabrik und Lobbygruppe Eurofi, die sich f&uuml;r die Integration und Effizienz der Finanz-, Versicherungs- und Bankenm&auml;rkte einsetzt. Zu den Akteuren dieser Institution geh&ouml;ren Axa, Aviva, BNP Paribas, Cassa Depositi E Prestiti, Caisse des D&eacute;p&ocirc;ts et Consignations, Caisse Nationale des Caisses d&rsquo;Epargne, CNP Assurances, Citigroup, Cr&eacute;dit Agricole, Deutsche Bank, NYSE Euronext, Goldman Sachs, JP Morgan Chase, La Banque Postale, Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale, and the European Investment Bank. De Larosi&egrave;re betont, dass die positiven Aspekte der Verbriefungen verst&auml;rkt werden sollen. Er meint, mehr Regulierung sei nicht notwendig, sondern nur mehr gesunder Menschenverstand. Jacques de Larosi&egrave;re zeigt seine Pr&auml;ferenz f&uuml;r die Selbstregulierung. Seine Meinung steht im klaren Gegensatz zu der Meinung der meisten unabh&auml;ngigen Analysten, dass fehlende Aufsicht und Kontrolle der Banken sehr stark zu der jetzigen Krise beigetragen haben.<\/p><p><em>Otmar Issing<\/em>, Berater von GoldmanSachs, wird als &bdquo;Europas hoher Priester der monetaristischen Orthodoxie&ldquo; bezeichnet. Nach einer Karriere bei der deutschen Bundesbank wechselte er zur Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) und wurde einer der Hauptarchitekten des Euro. Issing sitzt im Aufsichtsgremium der deutschen Friedrich August von Hayek Stiftung, die eine neoliberale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung f&ouml;rdert. 2003 wurde Issing neben Margaret Thatcher der International Price der Friedrich Hayek Stiftung verliehen.  Des Weiteren ist Issing Pr&auml;sident des &bdquo;Center for Financial Studies&ldquo; an der Universit&auml;t Frankfurt, das von der Gesellschaft f&uuml;r Kapitalmarktforschung getragen wird, die aus &uuml;ber 80 Banken, Versicherungen, Beraterfirmen und Wirtschaftsverb&auml;nden besteht. Issing schied im Juni 2006 aus der EZB aus und war vier Monate sp&auml;ter als Berater der Investmentbank Goldman Sachs t&auml;tig. F&uuml;r gew&ouml;hnlich untersagt die EZB eine solche T&auml;tigkeit innerhalb der ersten 12 Monaten nach dem Ausscheiden. Im Fall Issings wurde  eine Ausnahme gemacht, da diese T&auml;tigkeit nichts mit dem Tagesgesch&auml;ft des Finanzdienstleisters zu tun habe. Finanzexperte Klaus C. Engelen bezeichnet Issings Ernennung zur Larosi&egrave;re-Kommission als &bdquo;strategisches Coup&ldquo; f&uuml;r Goldman Sachs, da Issings Rolle als Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Finanzkrise, der Wall-Street Gigant in den wichtigsten neuen Expertengremien Europas sitze.<br>\nGoldman Sachs profitierte im Gegensatz zu anderen Investment-Banken von der Subprime-Krise, indem sie Leerverk&auml;ufe f&uuml;r Subprime-Papiere t&auml;tigte. Leerverk&auml;ufe wurden in mehreren L&auml;ndern vor&uuml;bergehend verboten, weil sie in erheblichem Ma&szlig;e zur Finanzinstabilit&auml;t beigetragen haben. Dennoch lie&szlig; die Expertengruppe um Issing Leerverk&auml;ufe bei ihren ersten Vorschl&auml;gen au&szlig;er Acht, dadurch k&ouml;nnte Issing wegen seines Verh&auml;ltnisses zu Goldman Sachs in der Larosi&egrave;re-Gruppe in einen Interessenkonflikt geraten.<\/p><p><em>Onno Ruding<\/em> ist heute Berater der CitiGroup, w&auml;hrend seiner Laufbahn wechselte er zwischen  &ouml;ffentlichen und privaten Sektoren. Ruding war beim Internationalen W&auml;hrungsfond (IWF) und bei der niederl&auml;ndischen Bank AMRO t&auml;tig, bevor er in den 1990er Jahren in die Politik wechselte und Finanzminister unter Premier Ruud Lubbers wurde. Lubbers Regierung war ber&uuml;chtigt f&uuml;r ihre Deregulierungs- und Privatisierungspolitik, beispielsweise die fr&uuml;he Liberalisierung des Finanzsektors in den Niederlanden. In den neunziger Jahren war Ruding bei Citicorp und wurde im Jahr 1992 Vize-Vorsizender der Citibank. Er war auch als Lobbyist f&uuml;r niederl&auml;ndische und europ&auml;ische Arbeitgeberverb&auml;nde t&auml;tig, vorwiegend im Bereich Unternehmenssteuern. Obwohl er 2003 in den Ruhestand trat, ist er Berater bei der Citigroup geblieben und ist dar&uuml;ber hinaus   Aufsichtsratsvorsitzender beim neoliberalen Centre for European Policy Studies (CEPS) in Br&uuml;ssel. Als die Citibank von den amerikanischen Steuerzahlern gerettet wurde, sprach sich Ruding im selben Monat gegen eine zu starke Regulierung aus und begr&uuml;ndete dies mit der Krise. Der &bdquo;Finanzexperte&ldquo; hat  im Gegensatz zu anderen Experten, die nicht in der Larosi&egrave;re-Gruppe vertreten sind, das Ausma&szlig; der Finanzkrise nicht vorausgesehen. <\/p><p><em>Rainer Masera<\/em> ist der ehemalige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Lehman Brothers Italy. Der italienische Banker war &uuml;ber ein Jahrzehnt im Aufsichtsrat der European Investment Bank vertreten, die 2004 wegen potentieller Interessenkonflikte bei einigen Direktoren, einschlie&szlig;lich seiner Person und fehlender Intransparenz in die Schlagzeilen geraten ist. &Auml;hnliche Bedenken werden jetzt gegen die Larosi&egrave;re-Gruppe ge&auml;u&szlig;ert &ndash; fehlende Tranzparenz und Rechenschaft. Des Weiteren war er Zentraldirektor der italienischen Nationalbank, Chef der Italien Sanpaolo INI Bankgruppe und Vorsitzender der ehemaligen Banca Fideuram, einer Privatbank.  Sanpaolo IMI war auch Mehrheitsaktion&auml;r bei den EIB Zwischenbanken, Slovenias Koper und Ungarns Inter-Europa. Einem Bericht The International Economy zufolge wurde Maseras Nominierung zur Larosi&egrave;re-Gruppe scharf kritisiert.<\/p><p><em>Callum McCarthy<\/em>, wird als Chef der britischen Finanzaufsicht FSA grobes Versagen vorgeworfen. Als sich 2007 die Krise abzeichnete, argumentierte McCarthy noch f&uuml;r weiche Regulierung. Bis Herbst 2007 hatte die EZB bereits 95 Milliarden Euro zur Verbesserung der Liquidit&auml;t in den Markt gepumpt, und Gro&szlig;britannien hatte einen Run an die Bank Northern Rock hinter sich. Dennoch tat McCarthy die wachsenden Rufe nach mehr Regulierung der Finanzindustrie als &Uuml;berreaktion ab. Am Anfang der Krise bezeichnete er die FSA Northern Rock als solide. Kritiker werfen der FSA vor, die Entwicklungen verschlafen oder sich gar in ein Koma versetzt zu haben. Einige Kritiker berichten, McCarthy habe ihnen Panikmache vorgeworfen und versucht, sie zum Schweigen zu bringen.<\/p><p><em>Leszek Balcerowicz<\/em>, gilt als marktradikaler Gegner der Finanzmarkt-Regulierung. Balcerowicz ist ein polnischer &Ouml;konom und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der polnischen Nationalbank. Er ist seit Juni 2008 Vorsitzender der Br&uuml;sseler Denkfabrik Bruegel, deren erkl&auml;rtes Ziel es ist, &bdquo;zur Qualit&auml;t der Wirtschaftspolitik in Europa beizutragen&ldquo;. Ihre Mitglieder sind u.a. die Deutsche Bank, Goldman Sachs, Unicredit und Fortis (eine der ersten europ&auml;ischen Banken, die nach Rettungsgeldern gerufen hat). Noch im Februar 2008 hatte sich Bruegel nicht als Lobby-Organisation bei der EU-Commission registriert. In seiner Eigenschaft als Finanzminister, in den 1990er Jahren, steuerte Balcerowicz mit dem &bdquo;Balcerowicz-Plan&ldquo; &ndash; auch &bdquo;Schocktherapie&ldquo; genannt &ndash; Polen aus der Planwirtschaft in die freie kapitalistische Marktwirtschaft. Seine Rezepte klingen heute wie eine Karikatur des Thatcherismus: &bdquo;Strikte Geldpolitik, freie Preise, Privatisierung, Reduzierung des staatlichen Haushalts&ldquo;, schrieb The Times 2006. Damals r&auml;umte Balcerowicz ein, dass sein Plan reale Einkommensverluste f&uuml;r die polnische Bev&ouml;lkerung von bis zu 20 Prozent innerhalb eines Jahres, eine Reduzierung der industrielle Produktion um f&uuml;nf Prozent und die Entlassung Tausender Arbeitnehmer verursachen k&ouml;nnte. Der freie Marktkapitalismus produzierte zudem zahlreiche Finanzskandale. Die Washington Post schrieb, &bdquo;skrupellose Unternehmer profitierten von Schlupfl&ouml;chern und korrupte Politiker machten sich mit Milliarden davon.&ldquo; Balcerowicz erhielt beispielsweise im Jahr 2000 den Hayek-Preis, 2001 den Bertelsmann-Preis und 2007 den Preis als &bdquo;Der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Reformer 2007&ldquo;. Das US-amerikanische, ultrakonservative Cato Institute, eine der einflussreichsten &ouml;konomisch-politischen Denkfabriken, nannte ihn &bdquo;einen der gr&ouml;&szlig;ten Helden des Liberalismus in der Welt&ldquo;. Mit Balcerowicz bekommt die  Larosi&egrave;re-Kommission einen Evangelisten der Deregulierung, der gut organisierte neoliberale Netzwerke von Intellektuellen und Denkfabriken hinter sich hat.<\/p><p><em>EU-Kommissar McCreevy<\/em> hatte erst k&uuml;rzlich zugestanden, dass die Finanzindustrie zu viel politischen Einfluss hatte:<\/p><blockquote><p>In the case of legislators, I am convinced that over the years there has been too much &lsquo;regulatory capture&rsquo; by the sell side of the financial services market: Their lobbies have been strong and powerful. (Rede am 9. Februar 2009 in Dublin)<\/p><\/blockquote><p>Mit der de Larosi&egrave;re-Gruppe setze die EU-Kommission, nach Ansicht der Verfasser der Studie, diesen Trend fort. Anstelle eine Expertengruppe mit einseitiger Ausrichtung und starken Verbindungen zum Finanzsektor damit zu beauftragen, hinter verschlossenen T&uuml;ren Vorschl&auml;ge zur L&ouml;sung der Finanzkrise auszuarbeiten, sei ein offener und transparenter Konsultationsprozess n&ouml;tig. Die EU-Kommission solle zudem eine Untersuchung einleiten, inwiefern die Lobbyarbeit der Finanzindustrie zum Entstehen der Krise beigetragen habe.<\/p><p><strong>&Auml;hnliche Konstellation in Deutschland<\/strong><\/p><p>Die deutsche Expertenkommission der Bundesregierung zur Reform der internationalen Finanzm&auml;rkte, genannt &bdquo;Neue Finanzarchitektur&ldquo;, weise dem Bericht zufolge, ein &auml;hnliches Muster auf. <\/p><p>Ihr Vorsitzender, <em>Otmar Issing<\/em>, sei neben der bereits erw&auml;hnten Beratert&auml;tigkeit f&uuml;r Goldman Sachs, Pr&auml;sident des Center of Financial Studies, f&uuml;r ein von der Finanzbranche gesponserten Instituts an der Universit&auml;t Frankfurt, t&auml;tig. <\/p><p><em>Klaus Regling<\/em>, ein &uuml;berzeugter Monetarist, arbeitete f&uuml;r Moore Capital Strategy Group, einem Hedge-Fond. <\/p><p>Au&szlig;erdem geh&ouml;re der deutschen Gruppe <em>Jan Pieter Krahnen<\/em>, Professor f&uuml;r BWL, insbesondere Kreditwirtschaft und Finanzierung der Goethe Universit&auml;t Frankfurt und Direktor des Center for Financial Studies, an, der zudem im Beirat der DZ Bank (Zentralbank der Volksbanken Raiffeisenbanken) sitzt und auch Mitglied im TSI-Beirat ist. Krahnen ver&ouml;ffentlichte eine Monographie zum Thema &lsquo;German Financial System&rsquo; in der Oxford University Press. Seine Forschungst&auml;tigkeiten werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europ&auml;ischen Kommission unterst&uuml;tzt. <\/p><p>Das Mitglied der Expertengruppe, <em>William R. White<\/em>, von der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), hatte fr&uuml;hzeitig vor der Finanzkrise gewarnt. <\/p><p>Als Vertreter der Bundesregierung nehmen der Wirtschaftsberater von Angela Merkel, <em>Jens Weidmann<\/em>, und der Finanzstaatssekret&auml;r <em>J&ouml;rg Asmussen<\/em> teil. Asmussen steht als Aufsichtsratsmitglied der Mittelstandsbank IKB und wegen seiner fr&uuml;heren Mitgliedschaft im Gesellschafterbeirat der True-Sale International (TSI) in der Kritik, einer Lobby-Plattform f&uuml;r die F&ouml;rderung von Verbriefungsgesch&auml;ften in Deutschland (siehe hier oder in zahlreichen Meldungen auf den Nachdenkseiten).<\/p><p>Angesichts der Zusammenstellung der Expertengruppe und der Verflechtung der Experten mit der Finanzindustrie ist nicht zu erwarten, dass die Vorschl&auml;ge der Gruppe Forderungen enthalten werden, den Kapitalmarkt auf notwendige Funktionen zu beschr&auml;nken oder etwa eine Steuer auf Finanztransaktionen (Tobinsteuer) zu erheben. Ein Anspruch auf mehr effektive Kontrolle und wirkliche Transparenz wird aller Voraussicht nach nicht erhoben werden, deshalb wird sich auch k&uuml;nftig an den Spekulationen, Hedgefonds, Derivaten und Investmentbanken nichts &auml;ndern. <\/p><p>Mit der Expertengruppe hat die EU-Kommission auf alte Seilschaften zur&uuml;ckgegriffen und B&ouml;cke zu G&auml;rtnern gemacht, in der Illusion, diejenigen, die die Finanzkrise verursacht haben, k&ouml;nnten probate Rezepte erstellen um sie zu beenden.<\/p><p>Siehe dazu auch <a href=\"?p=3807\">&bdquo;Brandstifter als Feuerwehrleute&ldquo;<\/a> und den dortigen Hinweis auf einen Beitrag von Klaus C. Engelen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Kurzstudie der Nichtregierungsorganisationen Corporate Europe Oberservatory, Friends of the Earth Europe, LobbyControl und Spinwatch kritisiert, dass sich die EU-Kommission bei der Bew&auml;ltigung der Finanzkrise einseitig auf Experten aus der Finanzindustrie verlasse, die ma&szlig;geblich zur gegenw&auml;rtigen Krise beigetragen haben. Die Studie <a href=\"http:\/\/www.corporateeurope.org\/docs\/would-you-bank-on-them.pdf\">&bdquo;Would You Bank on Them?&ldquo; [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a> untersucht die Zusammensetzung und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3842\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[22,50,129],"tags":[617,615,593,497,498,618,616],"class_list":["post-3842","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaische-union","category-finanzkrise","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","tag-citigroup","tag-eu-kommission","tag-g7820","tag-goldman-sachs","tag-issing-otmar","tag-lehman-brothers","tag-lobbycontrol"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3842"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20461,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3842\/revisions\/20461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}