{"id":38425,"date":"2017-05-24T08:31:12","date_gmt":"2017-05-24T06:31:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425"},"modified":"2017-05-24T08:31:12","modified_gmt":"2017-05-24T06:31:12","slug":"hinweise-des-tages-2881","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h01\">Acht Fragen zu Trump &amp; Co. &ndash; und acht halbwegs vern&uuml;nftige Antworten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h02\">Atlantic Council wird von eigenem Autoren als diffamierende Propagandaschleuder entlarvt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h03\">Google wei&szlig;, was Kunden mit Kreditkarten in Gesch&auml;ften kaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h04\">Kanzlerin Merkel kritisiert Exportdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h05\">Ungesundes Wachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h06\">Finanztransaktionssteuer: Paris verz&ouml;gert endg&uuml;ltige Entscheidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h07\">Trumps Haushaltsentwurf: Kr&auml;ftig sparen &ndash; vor allem bei den Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h08\">Nahles scheitert mit Recht auf R&uuml;ckkehr in Vollzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h09\">Hartz-IV-Sanktionen und ihr Nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h10\">Grundrechte-Report: Wider ein &ldquo;Supergrundrecht&rdquo; Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h11\">Verdacht gegen Polizisten im Fall Amri<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h12\">Mehr Zeit f&uuml;rs Jammern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h13\">Steuergelder f&uuml;r &ldquo;Br&ouml;ckelreaktoren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h14\">T&uuml;rkische Akademiker: Entlassung, Hungerstreik, Haft, Folter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h15\">Europas W&uuml;stengrenze (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h16\">Lynchmob in Caracas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38425#h17\">Entfremdung zwischen Politik und Bev&ouml;lkerung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Acht Fragen zu Trump &amp; Co. &ndash; und acht halbwegs vern&uuml;nftige Antworten<\/strong><br>\nHalbwegs vern&uuml;nftige Menschen erwarten, dass auch andere Menschen halbwegs vern&uuml;nftig sind. Wie unvern&uuml;nftig! &Uuml;ber Donald Trump muss man nicht viele Worte verlieren. Er ist nicht einmal halbwegs vern&uuml;nftig. Das hei&szlig;t aber nicht, dass seine zahlreichen Gegner, nur weil sie gegen ihn sind, irgendwie vern&uuml;nftig w&auml;ren.Was spielt sich zurzeit in den F&uuml;hrungsetagen des Empire ab? Ganz genau wissen das wohl nur wenige. Wir, die anderen, m&uuml;ssen sehen, wo wir bleiben. Zum Gl&uuml;ck gibt es noch halbwegs vern&uuml;nftige Amerikaner, die uns dabei unterst&uuml;tzen. Also los!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augenaufunddurch.net\/2017\/05\/23\/russiagate-whatevergate\/\">Ulrich Teusch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Atlantic Council wird von eigenem Autoren als diffamierende Propagandaschleuder entlarvt<\/strong><br>\nm November 2016 hatte ich folgendes &uuml;ber den Bericht &bdquo;The Kremlin&rsquo;s Trojan Horses&ldquo; geschrieben, genauer: zu dem von Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik verfassten Teil zu Deutschland: &bdquo;Man k&ouml;nnte meinen, der deutsche Autor dieses Kapitels, Stefan Meister, habe b&ouml;s geschludert. Wolfgang Gehrcke wird f&auml;lschlicherweise zum stellv. Fraktionschef der LINKEN bef&ouml;rdert, Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht daf&uuml;r zum einfachen Mitglied des Bundestags (MdB) degradiert, MdB Andrej Hunko wird in der Tabelle zum einfachen Parteimitglied heruntergestuft. Plausibler scheint, dass Wagenknecht, und wohl die ganze Tabelle, in einer Sp&auml;tphase in Washington eingef&uuml;gt wurden. Im Text Meisters wird Wagenknecht n&auml;mlich gar nicht genannt. Aber irgendjemand meinte wohl, sie geh&ouml;rt da mit rein. Nur mit Gehrcke und Hunko, die keiner kennt, w&auml;re auch in der Tat schwer zu rechtfertigen gewesen, dass man die Linkspartei in der Europakarte der Putin-Freunde so prominent ber&uuml;cksichtigt.&ldquo; (&hellip;) Meine Vermutung hat sich nun best&auml;tigt. Folgendes ist in einem aktuellen Aufsatz der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung &uuml;ber den &bdquo;Informationskrieg in Deutschland? Zur Gefahr russischer Desinformation im Bundestagswahljahr&ldquo; zu lesen: &bdquo;F&uuml;r Aufsehen und viel Kritik sorgte vor allem eine Tabelle, die einem Artikel von Stefan Meister &uuml;ber die russischen Verbindungen nach Deutschland hinzugef&uuml;gt worden war. In dieser wurden angebliche &ldquo;Trojanische Pferde&rdquo; aufgelistet, also vermeintliche pro-russische Schl&uuml;sselakteure des Kremls in Deutschland, die sehr pauschal gleicherma&szlig;en in der AfD, in der SPD und im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgemacht wurden. In einem Interview mit der Deutschen Welle distanzierte sich Meister von der &Uuml;berschrift und der Tabelle, die dann auf sein Bitten hin nachtr&auml;glich entfernt wurde.&ldquo;<br>\nIn der neuen Fassung ist die Tabelle nicht mehr drin. Einen &Auml;nderungshinweis konnte ich nicht finden. Das w&auml;re dem Council, der laut Bundeszentrale &bdquo;In den vergangenen Jahren in mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern Konferenzen mit dem Schwerpunkt &sbquo;Russische Propaganda&lsquo; organisierte und finanzierte&ldquo;, dann vielleicht doch zu peinlich gewesen. Meister hatte guten Grund, sich von der &Uuml;berschrift des Reports zu distanzieren, der seinem Text eine Sch&auml;rfe gibt, die er f&uuml;r sich genommen nicht hat. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/836-atlantische-trojaner\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Google wei&szlig;, was Kunden mit Kreditkarten in Gesch&auml;ften kaufen<\/strong><br>\nDer Konzern wird noch mehr zur Datenkrake und will das Klicken auf Online-Werbung mit K&auml;ufen in Gesch&auml;ften verkn&uuml;pfen<br>\nGoogle wei&szlig; vieles, was die Menschen online machen. Was sie suchen, was sie online kaufen, wof&uuml;r sie sich interessieren. Mit Google-Ads setzte der Konzern letztes Jahr fast 80 Milliarden US-Dollar um. Aber es darf ruhig mehr sein. Daher dehnt der Konzern in den USA seine Kunden&uuml;berwachung auch auf Offline-K&auml;ufe aus, um zu demonstrieren, dass Online-Werbung auch dann ihr Geld wert ist, wenn die Menschen zwar auf die Werbung klicken, aber online nichts kaufen.<br>\nGoogle soll &uuml;ber Gesch&auml;ftspartner in den USA Zugriff auf 70 Prozent der Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten haben. Nach einem Bericht der Los Angeles Times leidet der Konzern seit zwei Monaten unter einem Boykott von YouTube, da er nicht verhindern konnte, dass Werbung auch f&uuml;r Videos geschaltet wird, die Gewalt oder Hass propagieren. Zudem soll demonstriert werden, dass die Schaltung von Google-Ads eben auch Offline-Gesch&auml;ften zugutekommen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Google-weiss-was-Kunden-mit-Kreditkarten-in-Geschaeften-kaufen-3723758.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kanzlerin Merkel kritisiert Exportdebatte<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Kritik am hohen deutschen Export&uuml;berschuss zur&uuml;ckgewiesen. Dies h&auml;nge an zwei Faktoren, die die Regierung gar nicht beeinflussen k&ouml;nne, sagte die Kanzlerin am Montag in Berlin. &raquo;Der Euro ist zu schwach (&hellip;) wegen der EZB-Politik, und damit sind deutsche Waren verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig billig.&laquo; Zweitens sei der Erd&ouml;lpreis sehr niedrig. Wenn dieser h&ouml;her l&auml;ge, w&uuml;rde die Handelsbilanz der &Ouml;l importierenden Bundesrepublik sofort anders aussehen.<br>\n&raquo;Wir k&ouml;nnen mehr bei uns investieren&laquo;, sagte Merkel. Allerdings sei es schon heute so, dass der Binnenkonsum der gr&ouml;&szlig;te Wachstumstreiber ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311178.kanzlerin-merkel-kritisiert-exportdebatte.html\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Frau Merkel br&auml;uchte dringend Nachhilfe in Sachen Volkswirtschaftslehre. Die deutsche &bdquo;Lohnzur&uuml;ckhaltung&ldquo; ist einer der treibenden Faktoren des zu niedrigen Euros. Das ist die Ursache. Alles Andere sind Folgen, die sich aus dieser Ursache ergeben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ungesundes Wachstum<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal kr&auml;ftig gewachsen. Geht man nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts, waren die Wachstumstreiber allerdings nicht die, die man sich w&uuml;nschen w&uuml;rde. Auf den ersten Blick ein hervorragendes Ergebnis: schon im ersten Quartal wuchs die deutsche Wirtschaft um 0,6 Prozent, best&auml;tigte Destatis die vorl&auml;ufige Rechnung. Hochgerechnet sind das immerhin zweieinhalb Prozent im Jahr. Auf den zweiten Blick sieht es allerdings nicht mehr ganz so gut aus. (&hellip;) Bedenklicher sind die 0,4 Prozentpunkte, die der Au&szlig;enhandel beigesteuert hat. Das bedeutet ein weiterhin stark exportgetriebenes Wachstum. Bei dem bereits erreichten extremen Niveau des Au&szlig;enhandels&uuml;berschusses und dem akuten Streit mit den Handelspartnern darum, muss man diese Art des Wachstums ungesund nennen. Fr&uuml;her oder sp&auml;ter muss der Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss deutlich runter, weil er in dieser H&ouml;he dauerhaft nicht bestehen bleiben kann. Je hartn&auml;ckiger er oben bleibt und je sp&auml;ter die Korrektur einsetzt, desto abrupter wird sie wahrscheinlich stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutschlands-konjunktur-ungesundes-wachstum\/19841276.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Finanztransaktionssteuer: Paris verz&ouml;gert endg&uuml;ltige Entscheidung<\/strong><br>\nDie f&uuml;r gestern geplante Entscheidung &uuml;ber die Finanztransaktionssteuer (FTT) bei der EU-Finanzministertagung ist auf Wunsch des franz&ouml;sischen Finanzministers, Bruno LeMaire, verschoben worden. Zur Begr&uuml;ndung gab er an, er m&uuml;sse sich erst mit der Materie vertraut machen. &ldquo;Wir hoffen, dass dies nicht auf Verz&ouml;gerungstaktik hinausl&auml;uft, um auf diese Weise eine weitere Verw&auml;sserung des Projekts Finanztransaktionssteuer oder gar sein Scheitern zu erreichen&rdquo;, sagte Detlev von Larcher, Sprecher der Kampagne Steuer gegen Armut und Attac-Vertreter im B&uuml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/finanztransaktionssteuer-paris-verzoegert-endgueltige-entscheidung\/\">Attac<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine der ersten Handlungen der neuen Regierung Macrons ist es also, die Finanztransaktionssteuer zu torpedieren? Wir erinnern uns &ndash; wer Macron im Wahlkampf als &bdquo;Mann der Banken&ldquo; kritisiert hat, wurde damals gleich in die Ecke der &bdquo;Populisten&ldquo; geschoben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trumps Haushaltsentwurf: Kr&auml;ftig sparen &ndash; vor allem bei den Armen<\/strong><br>\nHunderte Milliarden Dollar weniger bei der Gesundheitsversorgung, Hunderte Milliarden weniger bei der Lebensmittelversorgung &ndash; so will US-Pr&auml;sident Trump seine Steuersenkungen finanzieren. (&hellip;) US-Pr&auml;sident Donald Trump will bei der Gesundheitsversorgung f&uuml;r &Auml;rmere und weiteren Hilfsprogrammen kr&auml;ftig streichen: Im Haushaltsentwurf des Pr&auml;sidialamtes sind insgesamt K&uuml;rzungen im Volumen von 3,6 Billionen Dollar innerhalb der kommenden zehn Jahre vorgesehen. Allein bei der staatlichen Krankenversicherung Medicaid sollen mehr als 800 Milliarden Dollar gespart werden, auf die Lebensmittelhilfe entfallen weitere gut 192 Milliarden Dollar. Der Entwurf wird heute dem US-Kongress &uuml;bergeben. (&hellip;) Der Haushaltsentwurf basiert auf einem Wirtschaftswachstum von j&auml;hrlich drei Prozent, das Trump bis Ende seiner ersten Amtszeit erreichen will. Viele Volkswirte und die US-Notenbank Fed sehen es jedoch als unwahrscheinlich an, dass die US-Wirtschaft diese Zuwachsraten erreicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/trump-haushalt-103.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nahles scheitert mit Recht auf R&uuml;ckkehr in Vollzeit<\/strong><br>\nArbeitsministerin Nahles wollte mit einem Gesetzentwurf vor allem Frauen erm&ouml;glichen, beruflich von Teilzeit in Vollzeit zur&uuml;ckzukehren. Das Gesetz wird es nicht geben. (&hellip;) &ldquo;Das Kanzleramt hat mir mitgeteilt, dass eine Kabinettsbefassung nicht mehr vorgesehen ist&rdquo;, sagte Nahles. (&hellip;) Nahles sprach im Zusammenhang mit dem Scheitern von einem &ldquo;Druck der Arbeitgeber&rdquo;. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verhindere nunmehr ein Gesetz, &ldquo;das f&uuml;r Hunderttausende Frauen den Weg aus der Teilzeitfalle bereitet h&auml;tte&rdquo;, sagte sie. Nahles hatte ihren Gesetzentwurf im November dem Kanzleramt vorgelegt. Seitdem habe sie auf Wunsch des Kanzleramts wiederholt mit der Arbeitgeberseite und den Gewerkschaften dar&uuml;ber verhandelt, sagte die Ministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-05\/vereinbarkeit-beruf-familie-rueckkehrrecht-andrea-nahles-spd\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.V.:<\/strong> Gab es f&uuml;r die SPD mit der Opposition keine Mehrheit jenseits der Union? Wieder einen Wahlkampf-Aufschlag verpasst?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Wenige Monate vor der Bundestagswahl w&auml;re es jetzt an der Zeit, dass die SPD ein Zeichen an Glaubw&uuml;rdigkeit setzt und mit den Stimmen der Linken und der Gr&uuml;nen das Gesetz durchdr&uuml;ckt. Offensichtlich sind die Weisungen aus neoliberal strukturierten Kreisen so dominant in der SPD, dass Schulz &amp; Co. diese Steilvorlage der CDU nicht wahrnehmen d&uuml;rfen. Wo bleibt der &bdquo;Stra&szlig;enfu&szlig;baller Martin Schulz&ldquo;? Es dr&auml;ngt sich die Ansicht auf, dass die SPD fremdgesteuert ist und dass das Amt des Bundeskanzlers nicht angestrebt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hartz-IV-Sanktionen und ihr Nutzen<\/strong><br>\nRund eine Million Sanktionen wurden 2015 bundesweit gegen Hartz-IV-Bezieher verh&auml;ngt. Durchschnittlich wurde um rund 100 Euro gek&uuml;rzt. Es betrifft junge Arbeitslose, es betrifft 50-J&auml;hrige mit 30 Jahren Berufserfahrung, die sich weigern, an weiteren, sinnlosen Qualifizierungsma&szlig;nahmen teilzunehmen. Und es betrifft die Schw&auml;chsten der Schwachen, Kinder. In jedem dritten sanktionierten Haushalt leben sie. (&hellip;) Muss das Konzept von Arbeit, Lohn und Disziplin nicht v&ouml;llig neu gedacht werden? Was sagen Volkswirte, Betroffene, Unternehmer und Politiker dazu?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/arbeitsmarkt-hartz-iv-sanktionen-und-ihr-nutzen.976.de.html?dram:article_id=386762\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Verfassungsbeschwerde zu Hartz IV<\/strong><br>\nSchwerpunkt der Beschwerde ist, nachzuweisen, dass es f&uuml;r Hartz-IV-Betroffene keine Chance zur Verteidigung ihrer Grundrechte gibt, jedenfalls nicht, wenn ihre Klage sich prinzipiell gegen die Sanktionen richtet; dass ihnen bez&uuml;glich der Sanktionsgesetzgebung der Klageweg direkt abgeschnitten ist. Nun muss sich jeder jederzeit gegen jedes staatliche Unrecht wehren k&ouml;nnen. Das ist einer der wesentlichsten Sinngehalte des Grundgesetzes. (&hellip;) Was ist aus EURER Sicht an der Verfassungsbeschwerde zu verbessern? F&uuml;r mich war es wichtig, sie erst in einer Form vorliegen zu haben, in der ich mich selber sicher f&uuml;hle und die ich selbst verantworten kann. Jetzt, nachdem sie in erster Form da ist, bin ich f&uuml;r Verbesserungsvorschl&auml;ge mehr als offen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/brandbrief-klage.blogspot.de\/2017\/05\/verfassungsbeschwerde-2017-05-19.html\">Ralph Boes<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> In der Verfassungsbeschwerde hei&szlig;t es: &bdquo;Die Androhung des Entzuges der Lebensgrundlage zur Basis einer &sbquo;Vereinbarung&rsquo; &uuml;ber Arbeitsaufnahme zu machen oder damit Wohlverhalten zu erzwingen, ist nackte Barbarei. (&hellip;) Durch die scharfen Sanktionen (&hellip;) wird der Mensch jeder M&ouml;glichkeit zur Selbstbestimmung und zu von ihm selbst als sinnvoll empfundener Arbeit beraubt. Seine W&uuml;rde wird nicht geachtet und gesch&uuml;tzt, sondern er wird dem Arbeitsmarkt unterworfen, damit seine Arbeitskraft zum Wohl von Staat und Wirtschaft abgesch&ouml;pft werden kann.&ldquo; In der Wikipedia hei&szlig;t es: &bdquo;Eine Eingliederungsvereinbarung ist (&hellip;) ein &ouml;ffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Agentur f&uuml;r Arbeit und einem Arbeitslosen. (&hellip;) Erbringt der Arbeitslose die verbindlich vereinbarten Eigenbem&uuml;hungen nicht, so f&uuml;hrt dies zu einer zeitweisen Sperre des Arbeitslosengeldes oder Minderung des Arbeitslosengeldes II. (&hellip;) Da die Eingliederungsvereinbarung kein einseitiger Verwaltungsakt ist, kann gegen sie kein Widerspruch erhoben werden. Sofern sie nicht sittenwidrig ist und ihr Zustandekommen nicht erzwungen wurde, ist sie rechtsverbindlich.&ldquo; Dass eine solche &bdquo;Vereinbarung&ldquo; in der Praxis so gut wie immer erzwungen ist, sollte eigentlich auf der Hand liegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Grundrechte-Report: Wider ein &ldquo;Supergrundrecht&rdquo; Sicherheit<\/strong><br>\nEs stehe nicht gut um die B&uuml;rgerrechte, warnen Autoren des &ldquo;alternativen Verfassungsschutzberichts 2017&rdquo;. Die Politik entscheide im Zweifel verst&auml;rkt &ldquo;f&uuml;r die Sicherheit&rdquo; und gef&auml;hrde so die Freiheit, der Kampf f&uuml;r diese m&uuml;sse neu starten.<br>\nDie Bilanz des Grundrechte-Reports 2017, den die Humanistische Union mit sieben anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen am &ldquo;Tag des Grundgesetzes&rdquo; am Dienstag in Karlsruhe vorgestellt hat, f&auml;llt wieder einmal negativ aus. &ldquo;Sicherheit bedeutet Gefahr &ndash; jedenfalls f&uuml;r die Grundrechte&rdquo;, lautet das Fazit der federf&uuml;hrenden Vereinigung. Der Leiter des TV-Magazins &ldquo;Monitor&rdquo;, Georg Restle, warnte: &ldquo;In einer Zeit, in der Sicherheit &uuml;ber allem steht, ger&auml;t die Freiheit in Gefahr.&rdquo; Wie selten zuvor in der Geschichte des Grundgesetzes st&uuml;nden Grundrechte in diesem Land unter Druck. Meist gelte der Grundsatz: &ldquo;Im Zweifel f&uuml;r die Sicherheit.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Grundrechte-Report-Wider-ein-Supergrundrecht-Sicherheit-3723179.html\">Heise<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verdacht gegen Polizisten im Fall Amri<\/strong><br>\nDie Berliner Staatsanwaltschaft sieht einen Anfangsverdacht gegen einen Polizeibeamten wegen Strafvereitelung im Fall Anis Amri. Zuvor hatte der Berliner Innensenator Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Im Rahmen der Ermittlungen wegen Strafvereitelung im Falle des Drogenhandels durch Anis Amri hegt die Berliner Staatsanwaltschaft einen Anfangsverdacht gegen einen Polizisten des Berliner Landeskriminalamtes. Hintergrund ist der Verdacht, dass ein Polizeibericht nicht weitergeleitet worden sei, in dem dem sp&auml;teren Attent&auml;ter vom Breitscheidplatz gewerbs- und bandenm&auml;&szlig;iger Drogenhandel vorgeworfen wurde. Stattdessen h&auml;tte die Polizei Monate nach Amris Tod einen Kurzbericht an die Staatsanwaltschaft &uuml;bermittelt, der wesentliche Erkenntnisse des urspr&uuml;nglichen Berichtes nicht enthielt und zudem offenbar zur&uuml;ckdatiert worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/anaisamri-ermittlungen-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mehr Zeit f&uuml;rs Jammern<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Vorstellung des SPD-Wahlprogramms ist schon eine Menge geschrieben worden. Es tr&auml;gt den Titel &bdquo;Mehr Zeit f&uuml;r Gerechtigkeit&ldquo;. Der Spruch ist wohl ein Freudscher Verschreiber, aber bei n&auml;herer Betrachtung durchaus richtig gew&auml;hlt, wenn man sich klarmacht, dass es der SPD nicht mehr um Gerechtigkeit, sondern vor allem um noch einmal vier Jahre Zeit an der Seite von Angela Merkel geht. (&hellip;) Im Gegensatz zum Schulz-Spruch &bdquo;Zeit f&uuml;r Gerechtigkeit&ldquo;, der wie eine Kurskorrektur klang und damit vielen neue Hoffnung gab, beschreibt &bdquo;Mehr Zeit f&uuml;r Gerechtigkeit&ldquo; genau das, wof&uuml;r die Gro&szlig;e Koalition schon immer stand. Gerechtigkeit wird auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben, daf&uuml;r gibt es mehr Zeit zum Regieren. Die SPD will auch in den n&auml;chsten Jahren Minister stellen und so tun, als k&ouml;nne sie die Union vom Thema Gerechtigkeit &uuml;berzeugen. Doch wohin das f&uuml;hrt, zeigt wiederum ein aktuelles Beispiel. Die Union hat heute das von der SPD geforderte R&uuml;ckkehrrecht von Teil- auf Vollzeit endg&uuml;ltig scheitern lassen, obwohl es im Koalitionsvertrag vereinbart war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/170523mehr-zeit-fuers-jammern\">TauBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es war kaum anders zu erwarten: Auch die SPD-Spitze um Martin Schulz zieht offenbar lediglich um der eigenen Machtposten willen den Konsens in der Gro&szlig;en Koalition einer Konfrontation mit den Unionsparteien &ndash; aber auch der FDP &ndash; f&uuml;r einen Politikwechsel vor. Dient das Parteibuch &ldquo;nur&rdquo; noch als &ldquo;Sprungbrett&rdquo; f&uuml;r die eigene Karriere?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Steuergelder f&uuml;r &ldquo;Br&ouml;ckelreaktoren&rdquo;<\/strong><br>\nTihange, Doel, Fessenheim &ndash; diese belgischen und franz&ouml;sischen Atomkraftwerke gelten als extrem unsicher. Doch Deutschland liefert nicht nur Brennelemente, es tr&auml;gt auch indirekt mit Steuergeldern finanziell zu ihrem Betrieb bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/atomkraft-117.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>T&uuml;rkische Akademiker: Entlassung, Hungerstreik, Haft, Folter<\/strong><br>\nDie Festnahme zweier Akademiker im Hungerstreik wirft ein Schlaglicht auf die katastrophale Menschenrechtslage<br>\n75 Tage lang waren die Universit&auml;tsdozentin Nuriye G&uuml;lmen und der Lehrer Semih &Ouml;zakca im Hungerstreik. Sie sind nur zwei der Zehntausenden von Akademikern, die im Rahmen von Erdogans Krieg gegen Oppositionelle ihre Jobs verloren haben. Davon abgesehen, dass all diese Personen nicht mehr im &ouml;ffentlichen Dienst arbeiten k&ouml;nnen, haben sie auch sonst kaum noch Chancen, wieder Arbeit zu finden. Denn da ihre Namen &ouml;ffentlich verk&uuml;ndet werden, ist bei den meisten Arbeitgebern die Angst gro&szlig;, selbst auf der Abschussliste zu landen, wenn sie jemanden besch&auml;ftigen, der beim Staat in Ungnade gefallen ist.<br>\nViele Betroffene haben versucht, sich selbst&auml;ndig zu machen, um irgendwie &uuml;ber die Runden zu kommen. Diejenigen, die in den Stra&szlig;en Istanbuls und Ankaras Streetfood verkaufen, sind heute nicht selten Wissenschaftler, Dozenten, Lehrer. Ihre Existenzen wurden zerst&ouml;rt.<br>\nHunderte sind bereits in Ausland gefl&uuml;chtet &ndash; wenn sie denn die M&ouml;glichkeit dazu hatten. Denn in der Regel geht mit einer Entlassung auch die Einziehung des Reisepasses einher, verkn&uuml;pft mit dem Verbot, das Land zu verlassen. Universit&auml;ten und Schulen werden Schritt f&uuml;r Schritt mit G&uuml;nstlingen des Regimes ausstaffiert, die Lehrpl&auml;ne umgeschrieben. Nachhilfeinstitute, die zu einem gro&szlig;en Teil von der G&uuml;len-Bewegung betrieben wurden, sind geschlossen, enteignet oder staatlichen Schulen angegliedert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Tuerkische-Akademiker-Entlassung-Hungerstreik-Haft-Folter-3723379.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Europas W&uuml;stengrenze (II)<\/strong><br>\nIm Rahmen der EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr bereitet Italien die Einrichtung von Fl&uuml;chtlingslagern in Niger und im Tschad vor. Die Ma&szlig;nahme ist Teil einer &Uuml;bereinkunft, die der italienische Innenminister Marco Minniti am Sonntag gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Niger und Tschad sowie mit dem &ldquo;Innenminister&rdquo; der sogenannten libyschen Einheitsregierung getroffen hat. Minniti stimmt sich in der Fl&uuml;chtlingsabwehr eng mit Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re ab; beide haben unl&auml;ngst ausdr&uuml;cklich die Entsendung einer EU-Grenzschutzmission an die s&uuml;dlibysche Grenze gefordert. Hintergrund ist, dass nach dem Sturz der Regierung von Muammar al Gaddafi durch die NATO Libyen komplett zerfallen und auf absehbare Zeit nicht in der Lage ist, der deutsch-europ&auml;ischen Forderung nach einer m&ouml;glichst umfassenden Fl&uuml;chtlingsabwehr eigenst&auml;ndig zu entsprechen. Italien, das als ehemalige Kolonialmacht eine exponierte Rolle im Rahmen der EU-Libyenpolitik spielt, hat bereits zuvor einen Deal mit s&uuml;dlibyschen St&auml;mmen geschlossen, um diese in die EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr einzubinden. Die neuen Fl&uuml;chtlingsabwehrpartner der EU sowohl n&ouml;rdlich als auch s&uuml;dlich der libyschen Grenze werden schwerer Menschenrechtsverletzungen beschuldigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59604\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lynchmob in Caracas<\/strong><br>\nDas Szenario in Venezuela weckt Erinnerungen an den Maidan. Am Wochenende jagten maskierte Regierungsgegner in Caracas einen jungen Mann, den sie offenbar f&uuml;r einen &raquo;Chavisten&laquo; hielten, durch die Stra&szlig;en, &uuml;bergossen ihn mit Benzin und z&uuml;ndeten ihn an. Der 21j&auml;hrige Orlando Jos&eacute; Figuera, der in einem Video als lebende Fackel zu sehen ist, erlitt schwerste Verbrennungen. Pr&auml;sident Nikol&aacute;s Maduro zeigte sich am Sonntag in seiner w&ouml;chentlichen Fernsehsendung &raquo;Los domingos con Maduro&laquo; alarmiert. Die Regierung sei besorgt &uuml;ber eine zunehmende faschistische Str&ouml;mung innerhalb der rechten Oppositionsparteien. Maduro forderte die Bev&ouml;lkerung auf, dem &raquo;Hass und der Intoleranz&laquo; der Rechten entgegenzutreten. Am gestrigen Dienstag beteiligten sich landesweit Hunderttausende an einem &raquo;Marsch f&uuml;r den Frieden&laquo;, zu dem Maduro aufgerufen hatte. (&hellip;)<br>\nZum &raquo;50. Aktionstag&laquo; hatte das Oppositionsb&uuml;ndnis &raquo;Tisch der demokratischen Einheit&laquo; (MUD) unter dem Motto &raquo;Wir sind Millionen&laquo; am Sonnabend zu Massenprotesten aufgerufen. Gefolgt waren dem Aufruf nicht einmal ein F&uuml;nftel der erhofften Teilnehmer. Oppositionspolitiker Henrique Capriles, der f&uuml;r diesen Tag &raquo;mehr Schlagkraft&laquo; angek&uuml;ndigt hatte, versuchte daraufhin, mit einem Teil der Demonstranten auf einer nicht angemeldeten und nicht genehmigten Route zum Innenministerium im Zentrum der Hauptstadt vorzusto&szlig;en. Das Onlineportal tagesschau.de &ndash; Maidan l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en &ndash; berichtete verst&auml;ndnisvoll, die &raquo;Oppositionsanh&auml;nger&laquo; seien mit &raquo;St&ouml;cken und Steinen bewaffnet&laquo; gewesen, um sich gegen die Polizei &raquo;zur Wehr zu setzen&laquo;. Einwohner der Hauptstadt berichten dagegen von &raquo;paramilit&auml;risch organisierten Gruppen, die gezielt Auseinandersetzungen mit Sicherheitskr&auml;ften suchen und dabei Tote in Kauf&laquo; nehmen. Die bisherige Bilanz bel&auml;uft sich auf mehr als 60 Todesopfer und &uuml;ber 900 Verletzte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311235.lynchmob-in-caracas.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die hiesigen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; haben scheinbar verlernt, &uuml;ber ein Ereignis lediglich zu berichten &ndash; eine Situation zu beschreiben. Stattdessen wird offenbar eine einseitige Berichterstattung bevorzugt &ndash; ganz im Sinne der &ldquo;Eliten&rdquo; in Politik und Wirtschaft und im Stil des Kalten Krieges.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Entfremdung zwischen Politik und Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nKritik am politischen Establishment, Wahlverdrossenheit, Populismus: Das demokratische System und der Politikbetrieb scheinen viele Menschen nicht mehr zu erreichen. Die Journalistin Ursula Weidenfeld ergr&uuml;ndet in ihrem Buch &ldquo;Regierung ohne Volk&rdquo; die Ursachen dieser Krise &ndash; die nicht nur auf die politischen Parteien zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krise-der-demokratie-entfremdung-zwischen-politik-und.1310.de.html?dram:article_id=386628\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die bekennende neoliberale Journalistin Ursula Weidenfeld analysiert die Krise der Demokratie. Da ist die &ldquo;W&ouml;lfin&rdquo; wohl in ein &ldquo;Schafsfell&rdquo; gekrochen. Wer braucht so ein Buch?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ein zumindest sehr geschickt im Zeitgeist platziertes Buch. Autorin Weidenfeld hat vor wenigen Jahren noch, damals &auml;hnlich &bdquo;en vogue&ldquo;, gemeinsam mit Wolfgang Clement und Friedrich Merz das Werk &bdquo;Was jetzt zu tun ist &ndash; Deutschland 2.0&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Ihr neues Buch ist denn auch blo&szlig; oberfl&auml;chlich kritisch. Bereits im ersten Kapitel hei&szlig;t es: &bdquo;Nie ging es den Menschen so gut wie heute, (&hellip;) nie war der allgemeine Wohlstand so gro&szlig;.&ldquo; Man kann so ein Buch als den Versuch sehen, den wachsenden Unmut vieler Menschen in &bdquo;ungef&auml;hrliche&ldquo;, &bdquo;vertr&auml;gliche&ldquo; Bahnen zu lenken.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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