{"id":38436,"date":"2017-05-24T16:40:00","date_gmt":"2017-05-24T14:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38436"},"modified":"2017-05-26T14:37:54","modified_gmt":"2017-05-26T12:37:54","slug":"das-beispiel-exportueberschuesse-zeigt-merkel-betreibt-eine-politik-gegen-die-eigene-bevoelkerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38436","title":{"rendered":"Das Beispiel \u201eExport\u00fcbersch\u00fcsse\u201c zeigt: Merkel betreibt eine Politik gegen die eigene Bev\u00f6lkerung"},"content":{"rendered":"<div style=\"margin: 0 0 15px 15px; float: right;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170524_merkel.jpg\" alt=\"Angela Merkel\" title=\"Angela Merkel\"><\/div><p>Erst in der letzten Woche haben die Macher der Anstalt dem Publikum <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38346\">vortrefflich erkl&auml;rt<\/a>, wie es zu den deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen kommt und warum diese &Uuml;bersch&uuml;sse ein Problem sind. Angela Merkel wird die Sendung wahrscheinlich nicht gesehen haben. Das legen zumindest die volkswirtschaftlichen Thesen nahe, die die ewige Kanzlerin <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/deutschland-berschuss-merkel-idDEKBN18I16I\">vorgestern an einer Berliner Schule<\/a> zum Besten gegeben hat. Wieder einmal kommt der Verdacht auf, dass Merkel mit der gesamten Thematik heillos &uuml;berfordert ist. Kann oder will sie nicht verstehen, um was es bei den Export&uuml;bersch&uuml;ssen geht? Da die Kanzlerin eine promovierte Physikerin ist und auch ansonsten nicht eben auf den Kopf gefallen ist, muss man wohl von Letzterem ausgehen. Das hei&szlig;t dann aber auch, dass die Kanzlerin eine Politik gegen die unteren 99% der Bev&ouml;lkerung verfolgt. Warum will der W&auml;hler davon nichts wissen? Von <strong>Jens Berger<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3934\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-38436-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170526_Merkels_Politik_gegen_die_eigene_Bevoelkerung_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170526_Merkels_Politik_gegen_die_eigene_Bevoelkerung_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170526_Merkels_Politik_gegen_die_eigene_Bevoelkerung_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170526_Merkels_Politik_gegen_die_eigene_Bevoelkerung_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=38436-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170526_Merkels_Politik_gegen_die_eigene_Bevoelkerung_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170526_Merkels_Politik_gegen_die_eigene_Bevoelkerung_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Welche volkswirtschaftlichen Kenntnisse darf man von einer Kanzlerin erwarten, die die &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-schwaebische-Hausfrau-als-Kardinalfehler-deutschen-Denkens-3393079.html\">schw&auml;bische Hausfrau<\/a>&ldquo; zu ihrem &ouml;konomischen Ideal erkl&auml;rt hat? Nicht viel, das ist klar. Wenn es eine rote Linie in Merkels &ouml;konomischen Weisheiten gibt, dann ist es wohl die Erkenntnis, dass sie das Konzept einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtungsweise nicht verinnerlicht und vielleicht noch nicht einmal verstanden hat. Besonders deutlich werden Merkels intellektuelle Fehlleistungen immer dann, wenn es darum geht, volkswirtschaftliche Probleme mit Argumenten zu verharmlosen, die sie offensichtlich 1:1 von Unternehmenslobbyisten vorgesetzt bekommen hat. Ein vortreffliches Beispiel daf&uuml;r ist ihre j&uuml;ngste Aussage zu den deutschen Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;ssen:<\/p><blockquote><p>&ldquo;Der Euro ist zu schwach wegen der EZB-Politik, und damit sind deutsche Waren verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig billig.&rdquo; Zweitens sei der Erd&ouml;lpreis sehr niedrig. Wenn dieser h&ouml;her l&auml;ge, w&uuml;rde die Handelsbilanz des &Ouml;l-Importlandes Deutschland sofort anders aussehen.<br>\nAngela Merkel &ndash; zitiert von Reuters<\/p><\/blockquote><p>Das ist gleich ein ganzes Kn&auml;uel von teilweise aufeinander aufbauenden Aussagen, die sicher oberfl&auml;chlich noch nicht einmal falsch klingen. Dieser Eindruck t&auml;uscht jedoch. Versuchen wir doch einmal das Merkelsche Kn&auml;uel zu entwirren und die Aussagen einzeln zu &uuml;berpr&uuml;fen:<\/p><ul>\n<li>\n<p><strong>Der Euro ist schwach<\/strong><\/p>\n<p>Eine W&auml;hrung kann nat&uuml;rlich nie absolut stark oder schwach sein, sondern immer nur in Relation zu anderen W&auml;hrungen. Um zu beurteilen, ob der Euro nun momentan &bdquo;stark&ldquo; oder &bdquo;schwach&ldquo; ist, muss man sich also die relative Wechselkursentwicklung zu den W&auml;hrungsr&auml;umen anschauen, die f&uuml;r den Au&szlig;enhandel der Eurozone am wichtigsten sind. Der Euro ist in der mittelfristigen Perspektive beispielsweise schwach gegen&uuml;ber dem Dollar und gegen&uuml;ber dem Schweizer Franken, aber stark gegen&uuml;ber dem britischen Pfund, dem japanischen Yen, dem russischen Rubel, der norwegischen Krone und der t&uuml;rkischen Lira. Eine Sonderrolle nimmt der chinesische Renminbi ein, der nicht frei gehandelt wird. <strong>Von einer generellen Schw&auml;che des Euros zu sprechen, ist also falsch.<\/strong> Bestenfalls kann man von einer relativen Schw&auml;che gegen&uuml;ber dem Dollar sprechen; die USA stehen jedoch auch nur f&uuml;r ein F&uuml;nftel der deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse. Eine monokausale Erkl&auml;rung bietet der Euro also nicht.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Die EZB ist Schuld f&uuml;r die relative Schw&auml;che des Euro<\/strong><\/p>\n<p>Die gro&szlig;en W&auml;hrungsr&auml;ume befinden sich seit sp&auml;testens 2010 in einem offenen W&auml;hrungskrieg, bei dem jede Zentralbank ihre eigene W&auml;hrung mit aller Kraft abwerten und die eigene internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit auf Kosten der Nachbarn erh&ouml;hen will. Die negativen Auswirkungen dieser Kriege sind ein globales Problem &ndash; ob dadurch aber wirklich die Wechselkurse auch langfristig beeinflusst werden, ist umstritten. Langfristig bestimmen Angebot und Nachfrage den Wechselkurs einer W&auml;hrung. F&uuml;r die relative Schw&auml;che des Euros gegen&uuml;ber bestimmten anderen W&auml;hrungen ist daher auch vor allem die deutsche Niedriglohnpolitik verantwortlich. <\/p>\n<p>Deutsche Produkte und Dienstleistungen sind g&uuml;nstiger, als sie sein m&uuml;ssten und werden daher h&auml;ufiger international nachgefragt &ndash; daraus folgt, die Nachfrage nach Euros, die ben&ouml;tigt werden, um diese G&uuml;ter zu kaufen, steigt. Gleichzeitig haben die deutschen Konsumenten jedoch weniger Geld in der Tasche &ndash; daraus folgt, die Nachfrage nach anderen W&auml;hrungen sinkt, da relativ weniger G&uuml;ter importiert werden.Nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage m&uuml;sste der Euro nun eigentlich aufwerten. Stagnierende Reall&ouml;hne f&uuml;hren jedoch dazu, dass diese Effekte konterkariert werden. <strong>Nicht der relativ schwache Euro, sondern die zu niedrigen L&ouml;hne sind Ursache der Export&uuml;bersch&uuml;sse.<\/strong> Man sollte hier Ursache und Wirkung nicht vertauschen. Ob die EZB-Politik &uuml;berhaupt einen Einfluss auf die Au&szlig;enhandelsbilanz hat, ist eine andere Debatte, die man hier nicht f&uuml;hren muss. Um es kurz zu machen: Ein Einfluss ist zwar vorhanden, man sollte ihn jedoch auf keinen Fall &uuml;berbewerten, da die realen G&uuml;ter- und Dienstleistungsstr&ouml;me um ein Vielfaches einflussreicher sind.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Ist der Euro &uuml;berhaupt derart relevant?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man &ndash; so wie ich es hier tue &ndash; nun &uuml;ber den Euro und die EZB debattiert, ist man der Kanzlerin schon in die Falle gegangen, da man unwissentlich das Narrativ akzeptiert hat, dass der Eurokurs &uuml;berhaupt relevant f&uuml;r die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse ist. So klar ist das jedoch keinesfalls. Der Euroraum als Block hat n&auml;mlich nur <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/documents\/2995521\/8026100\/6-16052017-BP-DE.pdf\/fc27fb5d-6e04-44c2-ac40-8aba6307b5f0\">marginale Export&uuml;bersch&uuml;sse<\/a> gegen&uuml;ber dem Rest der Welt und die &Uuml;bersch&uuml;sse der EU sind sogar noch geringer. Besonders problematisch sind daher auch nicht die Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse des Euroraums gegen&uuml;ber den USA oder der Schweiz, sondern die &Uuml;bersch&uuml;sse Deutschlands gegen&uuml;ber den anderen Eurostaaten. Und daf&uuml;r kann der Wechselkurs des Euros gegen&uuml;ber anderen W&auml;hrungen nat&uuml;rlich nicht verantwortlich sein.<\/p>\n<p>Richtig ist jedoch auch, dass die deutsche Exportwirtschaft massiv vom Euro profitiert, da Deutschland sich durch den Euro relative Kostenvorteile gegen&uuml;ber anderen Volkswirtschaften ergattern konnte. Ansonsten w&auml;re die alte D-Mark aufgrund der Verschiebung von Angebot und Nachfrage bereits massiv aufgewertet worden &ndash; die Schweiz kann ein Lied davon singen. Die relative Wettbewerbsschw&auml;che von L&auml;ndern wie Griechenland, Italien oder auch Frankreich sorgt so daf&uuml;r, dass die deutsche W&auml;hrung nicht all zu stark aufwertet und die Wettbewerbsf&auml;higkeit hoch bleibt. <strong>Das ist wunderbar f&uuml;r die Aktion&auml;re der exportorientierten Unternehmen, aber gar nicht gut f&uuml;r den Rest der Bev&ouml;lkerung, da die Kaufkraft der Deutschen dadurch ebenfalls k&uuml;nstlich niedrig gehalten wird.<\/strong><\/p>\n<p>Der Euro spielt also schon eine Rolle f&uuml;r die Export&uuml;bersch&uuml;sse Deutschlands &ndash; jedoch nicht im Sinne der Argumentation Merkels.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Ist der niedrige &Ouml;lpreis f&uuml;r die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse verantwortlich<\/strong><\/p>\n<p>Angela Merkel hat auch eine plausibel klingende Erkl&auml;rung f&uuml;r die stetig steigenden Export&uuml;bersch&uuml;sse: Die &Ouml;lpreis soll daf&uuml;r verantwortlich sein, dass Deutschland immer mehr exportiert und immer weniger importiert. Dieses Argumentationsfragment kennt man auch schon aus den Erkl&auml;rungen der Arbeitgeberverb&auml;nde. Und auf den ersten Blick klingt das ja auch durchaus plausibel. Von 2010 bis in den Sommer 2014 lag der Roh&ouml;lpreis durchg&auml;ngig &uuml;ber 100 Dollar pro Barrel. Seitdem schwankt er mit Ausrei&szlig;ern um die 50 Dollar pro Barrel &ndash; also nur noch die H&auml;lfte. Vollkommen klar &ndash; wenn wir weniger f&uuml;r den Importrohstoff &Ouml;l ausgeben, steigen automatisch die Export&uuml;bersch&uuml;sse. Aber reicht das als Erkl&auml;rung aus?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170524_aussenhandeloel.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170524_aussenhandeloel_s.gif\" alt=\"Aussenhandels&uuml;berschuss und der &Ouml;lpreis\" title=\"Aussenhandels&uuml;berschuss und der &Ouml;lpreis\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Nein. Denn daf&uuml;r ist das Handelsvolumen viel zu gering.<\/strong> Im letzten Jahr hat Deutschland &Ouml;l im Wert von 25,9 Milliarden Euro importiert. Der Export&uuml;berschuss war demnach zehnmal so hoch wie der Gesamtwert der Roh&ouml;limporte. Selbst wenn man einmal hypothetisch unterstellen w&uuml;rde, dass der &Ouml;lpreis immer noch auf seinem Maximum von 2012 (125 US$ pro Barrel, bei 59,8 Milliarden Euro &Ouml;limporten f&uuml;r Deutschland) verharren w&uuml;rde, l&auml;gen die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse noch bei 228 Milliarden Euro und damit bei 7,3% des Bruttoinlandproduktes &ndash; weit oberhalb der 6%-Grenze, die im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gesamtwirtschaftliches_Ungleichgewichtsverfahren\">gesamtwirtschaftliches Ungleichgewichtsverfahren der EU<\/a> als offizieller Grenzwert festgelegt wurde. Wobei nicht vergessen werden darf, dass dieser absurd hohe Grenzwert nur aufgrund <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11748\">massiver deutscher Lobbyarbeit<\/a> zustande kam. Die Aussage Merkels, dass die deutsche Handelsbilanz mit einem anderen &Ouml;lpreis ganz anders auss&auml;he, ist also eine reine Nebelkerze.<\/p><\/li>\n<\/ul><p><strong>Verharmlosungen, Nebelkerzen und Stammtischparolen<\/strong><\/p><p>Angela Merkel gibt sich redlich M&uuml;he, das Problem der Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse als eine Art Naturgesetz darzustellen. Die EZB und der &Ouml;lpreis &hellip; auch wenn die Erkl&auml;rungen volkswirtschaftlich wirklich haneb&uuml;chen sind, sie haben den Vorteil, dass sie nicht im Handlungsrahmen einer Kanzlerin liegen und dank der chronischen Denkfaulheit der schreibenden Zunft ohnehin nicht hinterfragt werden. Angela Merkel ist also fein raus. Und wer wei&szlig;, dass er nicht von kritischen Journalisten, sondern von Hofschranzen umgeben ist, der kann dann auch mal den Populisten herauskehren und z&uuml;nftige Stammtischparolen zum Besten geben:<\/p><blockquote><p>Es m&uuml;ssten aber auch in anderen EU-Staaten gute Waren produziert werden, die die Deutschen kaufen wollten. Dies k&ouml;nne eine Regierung nicht anordnen.<br>\nAngela Merkel &ndash; zitiert von Reuters<\/p><\/blockquote><p>Das l&auml;sst sich ebenso populistisch kontern: Nat&uuml;rlich trinkt der Michel lieber einen nieders&auml;chsischen Doppelkorn anstatt eines schottischen Macallans, verspeist lieber ein Industrieschnitzel aus dem m&uuml;nsterl&auml;ndischen Schweineg&uuml;rtel anstatt eines abgehangenen amerikanischen Porterhouse-Steaks und bevorzugt das mecklenburgische Raps&ouml;l gegen&uuml;ber kaltgepresstem Oliven&ouml;l aus der Toskana, weil die deutschen Produkte einfach besser sind. Alleine der Gedanke, dass der Erfolg einiger deutscher Produkte f&uuml;r den Massenmarkt auch etwas mit dem Preis und dem bescheidenen Budget der Kunden zu tun haben k&ouml;nnte, scheint im politischen Deutschland ein Tabu zu sein.<\/p><p><strong>Glaubt die Kanzlerin eigentlich selbst, was sie da sagt?<\/strong> Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Angela Merkel ist vieles, aber nicht unbedingt dumm und als Kanzlerin hat sie es auch nicht n&ouml;tig, opportunistischen Unsinn nachzuplappern, weil dies der Karriereplanung f&ouml;rderlich ist. <strong>Wenn aber weder Dummheit noch Opportunismus eine Rolle spielen, dann kommt nur noch eine L&ouml;sung in Frage: Merkel ist eine ideologische &Uuml;berzeugungst&auml;terin, die ihre Halbwahrheiten geschickt einsetzt, um eine Politik zu bef&ouml;rdern, die einer kleinen Elite nutzt, dem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung aber nur Nachteile bringt. <\/strong>Erstaunlich, dass Merkel dennoch von einer absoluten Mehrheit der Deutschen gew&auml;hlt wird und auch mit sehr viel Fantasie keine Alternative zu ihr greifbar scheint. Offenbar leiden wir an einem kollektiven Stockholm-Syndrom. <\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/5945d2bbe06847dfa5a25cb5a874642d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"margin: 0 0 15px 15px; float: right;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170524_merkel.jpg\" alt=\"Angela Merkel\" title=\"Angela Merkel\"\/><\/div>\n<p>Erst in der letzten Woche haben die Macher der Anstalt dem Publikum <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38346\">vortrefflich erkl&auml;rt<\/a>, wie es zu den deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen kommt und warum diese &Uuml;bersch&uuml;sse ein Problem sind. Angela Merkel wird die Sendung wahrscheinlich nicht gesehen haben. Das legen zumindest die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38436\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,13,139,123,157],"tags":[1334,507,499,319,315,1085],"class_list":["post-38436","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-euro-und-eurokrise","category-kampagnentarnworteneusprech","category-wettbewerbsfaehigkeit","tag-erdoel","tag-ezb","tag-handelsbilanz","tag-lohnentwicklung","tag-merkel-angela","tag-wechselkurse"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38436"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38436\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38467,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38436\/revisions\/38467"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}