{"id":38456,"date":"2017-05-27T09:00:08","date_gmt":"2017-05-27T07:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456"},"modified":"2017-05-26T12:03:30","modified_gmt":"2017-05-26T10:03:30","slug":"hinweise-der-woche-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h01\">Merkel und Obama als &bdquo;Botschafter f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung&ldquo; auf dem evangelischen Kirchentag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h02\">Kanzlerin Merkel kritisiert Exportdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h04\">Der F&ouml;deralismus wird kaputt gemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h05\">Von wegen deutsche Sparer leiden unter EZB-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h06\">Es gibt im Bundestag eine Mehrheit f&uuml;r das R&uuml;ckkehrrecht von Teil- auf Vollzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h07\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h08\">Trumps Haushaltsentwurf: Kr&auml;ftig sparen &ndash; vor allem bei den Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h09\">Lynchmob in Caracas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h10\">Ohne Geld kein Mandat? Die teure Mitgift der Bundestagskandidaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456#h11\">Acht Fragen zu Trump &amp; Co. &ndash; und acht halbwegs vern&uuml;nftige Antworten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel und Obama als &bdquo;Botschafter f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung&ldquo; auf dem evangelischen Kirchentag<\/strong><br>\nEs war schon wichtig, die beiden herausragenden Vertreter der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; auf dem Kirchentag beim Heucheln zu erleben.<br>\nZun&auml;chst Merkel: Die Kanzlerin, die den R&uuml;stungsetat gerade um acht Prozent erh&ouml;ht hat, um Donald Trump zu Diensten zu sein erkl&auml;rt, Abr&uuml;stung bleibe auf der Tagesordnung. Man traut seinen Ohren nicht, wenn man das h&ouml;rt. Aber wir wissen ja, dass Merkel, die den Irakkrieg Bushs unterst&uuml;tzte, noch vor kurzem vor der Bundespressekonferenz log: &bdquo;Ich habe nie einen Krieg unterst&uuml;tzt.&ldquo;<br>\nGespannt durfte man sein, was Obama zum Drohnenkrieg sagen w&uuml;rde: &bdquo;Manchmal haben meine Entscheidungen zum Tod von Zivilisten gef&uuml;hrt, weil es Fehler gab. Aber es gab keine anderen Wege, um an Terroristen zu kommen. Deshalb haben wir versucht ein enges Rechtssystem aufzubauen. Drohnen selbst sind nicht das Problem, das Problem ist der Krieg.&ldquo; So ist das also. Dass der Drohnenkrieg v&ouml;lkerrechtswidrig ist und die christliche Kanzlerin zul&auml;sst, dass er auch von deutschem Boden aus gef&uuml;hrt wird &ndash; kein Thema.<br>\nNoch interessanter, um das Ausma&szlig; der Heuchelei zu belegen, ist aber folgender Satz von Obama: &bdquo;Wenn wir Leben so geringsch&auml;tzen wie unsere Gegner, verlieren wir.&ldquo; Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben die USA Millionen Tote zu verantworten (Sch&auml;tzungen schwanken zwischen 6 und 30 Millionen) und zahllose Kriege gef&uuml;hrt. W&uuml;rden sie einen Bruchteil ihres Reichtums, das hei&szlig;t ihrer Milit&auml;rausgaben, zur Bek&auml;mpfung von Hunger und Krankheit in der Welt einsetzen, k&ouml;nnten sie das Leben von Millionen Menschen retten. Zur Erinnerung: alle f&uuml;nf Sekunden stirbt ein Kind.<br>\nDie Geschichte der USA nach dem Zweiten Weltkrieg ist ein einziger Beweis daf&uuml;r, dass die meisten ihrer verantwortlichen Politiker das Leben geringer gesch&auml;tzt haben als ihre vermeintlichen Gegner. Unvergessen ist die Antwort der in der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; nach wie vor gesch&auml;tzten ehemaligen Au&szlig;enministerin Madeleine Albright auf die Frage, ob es notwendig war, durch Boykott von Medikamenten und Nahrungsmitteln den Tod von 500.000 Kindern im Irak zu verantworten: &bdquo;Ich glaube, das ist eine sehr schwere Entscheidung, aber der Preis &ndash; wir glauben, es ist den Preis wert.&ldquo;<br>\nVielleicht sollte man die evangelische Kirche an zwei christliche Gebote erinnern: &bdquo;Du sollst nicht t&ouml;ten&ldquo; und an die noch radikalere Forderung, die im Mittelpunkt jeder Rede Helmut Gollwitzers auf den Friedenskundgebungen stand: &bdquo;Liebet eure Feinde&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1426554280739368\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p>dazu: <strong>Evangelischer Kirchentag: &ldquo;Mutti Merkel&rdquo; landet einen Br&uuml;ller!<\/strong><br>\nHeute auf dem Evangelischen Kirchentag: die Kanzlerin sitzt mit Obama (I have a drone) auf dem Podium und schl&auml;gt &ldquo;eine historische Br&uuml;cke&rdquo; davon berichtend, dass nicht nur die Reformation 500 Jahre her sei, sondern ja auch kurz vorher Kolumbus nach Amerika gelangt sei. Dann landet sie den Kracher: &ldquo;damals begannen unsere guten Beziehungen mit Amerika&rdquo;. Was wohl die indigenen V&ouml;lker Amerikas dazu sagen? Auf einem Bild aus de_Las_Casas&acute;Werk werden ihre Vorfahren gerade &bdquo;ger&auml;uchert&ldquo; und ihre Kinder an der Wand zerschmettert!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipokuli.wordpress.com\/2017\/05\/25\/evangelischer-kirchentag-mutti-merkel-landet-einen-brueller\/\">WiPoKuLi<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kanzlerin Merkel kritisiert Exportdebatte<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Kritik am hohen deutschen Export&uuml;berschuss zur&uuml;ckgewiesen. Dies h&auml;nge an zwei Faktoren, die die Regierung gar nicht beeinflussen k&ouml;nne, sagte die Kanzlerin am Montag in Berlin. &raquo;Der Euro ist zu schwach (&hellip;) wegen der EZB-Politik, und damit sind deutsche Waren verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig billig.&laquo; Zweitens sei der Erd&ouml;lpreis sehr niedrig. Wenn dieser h&ouml;her l&auml;ge, w&uuml;rde die Handelsbilanz der &Ouml;l importierenden Bundesrepublik sofort anders aussehen.<br>\n&raquo;Wir k&ouml;nnen mehr bei uns investieren&laquo;, sagte Merkel. Allerdings sei es schon heute so, dass der Binnenkonsum der gr&ouml;&szlig;te Wachstumstreiber ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311178.kanzlerin-merkel-kritisiert-exportdebatte.html\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Lesen Sie dazu auch Jens Bergers Artikel <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38436\">&sbquo;Das Beispiel &bdquo;Export&uuml;bersch&uuml;sse&ldquo; zeigt: Merkel betreibt eine Politik gegen die eigene Bev&ouml;lkerung&lsquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jeder zweite Grieche lebt von der Pension der Gro&szlig;eltern<\/strong><br>\nLaut einer neuen Studie ist die soziale Lage weiter prek&auml;r: Fast drei Viertel blicken pessimistisch in die Zukunft<br>\nDie soziale Lage ist f&uuml;r viele Griechen weiterhin prek&auml;r. Rund die H&auml;lfte der Haushalte in Hellas h&auml;lt sich mit den Pensionen der Gro&szlig;eltern &uuml;ber Wasser. Das ergab eine Studie des Instituts GSEVEE (Hellenic Confederation of Professionals, Craftsmen &amp; Merchants). Darin &auml;u&szlig;erten sich 73,5 Prozent der Befragten sehr pessimistisch &uuml;ber ihre zuk&uuml;nftige wirtschaftliche Lage. Nur 5,1 Prozent glauben an eine baldige Verbesserung, der Rest zeichnet ein eher d&uuml;steres Bild f&uuml;r die Zukunft des Landes. 32,6 Prozent der Haushalte (also knapp 1,1 Millionen Haushalte) haben mindestens eine arbeitslose Person in der Familie. 16 Prozent der Haushalte erkl&auml;rten, dass ihre Einkommen nicht ausreichen, um ihre Grundbed&uuml;rfnisse zu decken. 22,4 Prozent aller Haushalte haben ein Mitglied in der Familie, das f&uuml;r einen offiziell festgelegten Mindestlohn von 586 Euro brutto (490 Euro netto) arbeitet. Zwei Drittel der Haushalte sind gezwungen, erhebliche Einschnitte zu machen, um ihr &Uuml;berleben zu sichern. Mehr als ein Drittel der Haushalte (37,1 Prozent) erkl&auml;rten, mit einem j&auml;hrlichen Jahreseinkommen von unter 10.000 Euro auskommen zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000057842716\/Jeder-zweite-Grieche-lebt-von-der-Pension-der-Grosseltern\">der Standard<\/a>\n<p><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was w&uuml;rde eigentlich geschehen, wenn sich die Situation hierzulande in solch einem Ausma&szlig; darstellen w&uuml;rde?<\/p><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;ubles Farce<\/strong><br>\nDie Eurogruppe sucht mal wieder eine L&ouml;sung im Schuldenstreit um Griechenland &ndash; und verstrickt sich dabei in immer neue Widerspr&uuml;che. Der Hauptwiderspruch sitzt in Berlin [&hellip;]<br>\nDie Schuld daran tr&auml;gt Sch&auml;uble, der die Eurogruppe seit Monaten an der Nase herumf&uuml;hrt. Allerdings hat er dabei noch immer hilfswillige Komplizen. Neben Eurogruppenchef Dijsselbloem, der sein Vorgehen bis ins kleinste Detail mit Sch&auml;uble abspricht, z&auml;hlt dazu auch der slowakische Finanzminister Peter Kazimir. Auch er will Schuldenerleichterungen auf die lange Bank schieben. Nimmt man noch all die Unentschlossenen hinzu, die sich hinter Sch&auml;uble verstecken, so wird deutlich, dass die Eurogruppe ein dysfunktionales Gremium ist, das Hilfe nicht organisiert, sondern verschleppt. Auch der IWF muss sich vorwerfen lassen, dass er keine Konsequenzen aus seinen Analysen zieht. Dabei zeigen sie eindeutig, dass die Austerit&auml;tspolitik in Griechenland gescheitert ist.<br>\nDoch statt den Crash-Kurs endlich zu korrigieren, will die Eurogruppe immer mehr davon. Die Verhandlungen am Montag kreisten vor allem um die Frage, wie lange Athen noch ein versch&auml;rfter Austerit&auml;tskurs aufgezwungen werden kann. Je l&auml;nger man einen Prim&auml;r&uuml;berschuss (Budgetplus vor Schuldendienst) von 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung fordert, umso weniger Schulden m&uuml;ssen die Gl&auml;ubiger den Griechen erlassen &ndash; so die krude Logik. Und je optimistischer man das Wachstum beurteilt, desto leichter kann man den IWF von der &bdquo;Tragf&auml;higkeit&ldquo; des untragbaren griechischen Schuldenbergs &uuml;berzeugen.<br>\nOb sich IWF-Chefin Christine Lagarde von derlei Rechentricks &uuml;berzeugen l&auml;sst, bleibt abzuwarten. Klar ist nur, dass Sch&auml;ubles Hinhalte-Taktik die wirtschaftliche Erholung in Griechenland nachhaltig erschwert, die Wahlchancen f&uuml;r CDU und CSU hingegen deutlich erh&ouml;ht. Und deshalb d&uuml;rfte diese Farce wohl auch noch eine Weile weitergehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Schaeubles-Farce-3721763.html\">Eric Bonse auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Kleine Erinnerung an das Londoner Schuldenabkommen f&uuml;r Wolfgang Sch&auml;uble<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Gabriel erinnert daran, dass man Griechenland als Gegenleistung f&uuml;rs Kaputtsparen der Wirtschaft teilweisen Schuldenerlass versprochen hat. Finanzminister Sch&auml;uble will davon weiter nichts wissen und sagt zynisch: &bdquo;Die sollen erst mal wachsen.&ldquo; Eine kleine Erinnerung an das Londoner Schuldenabkommen scheint angebracht.<br>\nWas f&uuml;r Wolfgang Sch&auml;uble z&auml;hlt, ist nicht, was man der griechischen Regierung und dem IWF versprochen hat &ndash; Schuldenerleichterungen, um die Schulden auf ein langfristig tragbares Niveau zu senken -, sondern &bdquo;Absprachen der Euro-Gruppe&ldquo; &ndash; die er selbst herbeigef&uuml;hrt hat &ndash; wonach man erst 2018, also nach der Bundestagswahl, &bdquo;wenn notwendig&ldquo; &ndash; Zusatzma&szlig;nahmen bei den Schulden in Kraft setzen w&uuml;rde.<br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) h&auml;lt die Schuldenlast Griechenlands f&uuml;r nicht tragf&auml;hig und pocht auf Schuldenerleichterungen. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble h&auml;lt dagegen. &bdquo;Wenn wir Athen einfach nur die Schulden erlassen, &auml;ndern wir nichts an den Problemen des Landes&ldquo;, so Sch&auml;uble aus Anlass einer fr&uuml;heren Auseinandersetzung mit dem IWF. Aktuell beklagt Sch&auml;uble der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, noch sei Griechenland nicht wettbewerbsf&auml;hig. Zudem reichten die Wachstumsraten noch nicht aus. Schauen wir uns also an, was die Forschung &uuml;ber das Londoner Schuldenabkommen zugunsten Deutschlands f&uuml;r die Frage zu sagen, hat, ob Schuldenerleichterungen oder die Verweigerung derselben das Wachstum f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/835-londoner-abkommen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der F&ouml;deralismus wird kaputt gemacht<\/strong><br>\nMit der gro&szlig;en Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und L&auml;ndern wird der Finanzausgleich abgeschafft. Diese Reform ist ein sehr schlechtes Geschenk zum Grundgesetz-Geburtstag. (&hellip;)<br>\nNun steht eine gewaltige Reform bevor, eine mit sage und schreibe 13 Grundgesetz&auml;nderungen: Es werden die Finanzbeziehungen zwischen Bund und L&auml;ndern und die zwischen den L&auml;ndern untereinander v&ouml;llig neu geregelt. Es &auml;ndert sich alles, nichts bleibt so wie bisher &ndash; aber besser wird es nicht, im Gegenteil. Der Finanzausgleich zwischen den finanziell und wirtschaftlich starken und den schwachen Bundesl&auml;ndern, &uuml;ber den so viel gestritten worden ist, soll abgeschafft werden; an dessen Stelle treten Geldzuweisungen des Bundes an die schwachen&nbsp;L&auml;nder. (&hellip;)<br>\nIn diesem neuen Finanzsystem ist sich jeder selbst der N&auml;chste &ndash; jedes einzelne Bundesland und der Bund auch. Jeder denkt an sich, niemand an alle. Das Solidarit&auml;tsprinzip zwischen den Bundesl&auml;ndern, das ein Kern des F&ouml;deralismus in Deutschland war und das ein Vorbild f&uuml;r Europa h&auml;tte sein k&ouml;nnen &ndash; es existiert nicht mehr. Die L&auml;nder in ihrer Gesamtheit, der F&ouml;deralismus also, geraten in noch st&auml;rkere Abh&auml;ngigkeit vom Bund als bisher. Das Bund-L&auml;nder-Verh&auml;ltnis ist damit v&ouml;llig au&szlig;er&nbsp;Balance. Diese Reform ist ein sehr schlechtes Geschenk zum Grundgesetz-Geburtstag am 23. Mai.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/foederalismus-geplatzte-weisswurst-1.3512932\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von wegen deutsche Sparer leiden unter EZB-Politik<\/strong><br>\nDie deutschen Sparer sind die Hauptleidtragenden der Niedrigzinspolitik der Notenbanken, hei&szlig;t es immer wieder. Sie bekommen keine Zinsen mehr auf das Ersparte. Das stimmt, ist aber nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Wer Verm&ouml;gen hat, profitiert massiv von der EZB-Politik. Der Grund f&uuml;r die Kritik aus Deutschland liegt ganz wo anders.<br>\nWas man f&uuml;r sein Erspartes bekommt, h&auml;ngt stark davon ab, wie man es anlegt. W&auml;hrend es f&uuml;r Giro- und Sparguthaben und f&uuml;r Anleihen kaum noch etwas gibt, haben Immobilien, Aktien und Betriebsverm&ouml;gen in den letzten Jahren kr&auml;ftig an Wert zugelegt, angetrieben insbesondere von den niedrigen Zinsen.&nbsp;Immerhin drei Viertel des Bruttoverm&ouml;gens der Deutschen, also des Verm&ouml;gens vor Abzug der Schulden, besteht aus Immobilien und Betriebsverm&ouml;gen. Im verm&ouml;gensm&auml;&szlig;ig mittleren F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung liegt der Immobilienanteil bei gut der H&auml;lfte, in der gehobenen Mittelschicht und bei den Wohlhabenden bei knapp 70 Prozent. Bei den Reichen betr&auml;gt er nur knapp 60 Prozent. Weil diese aber knapp ein Viertel ihres Verm&ouml;gens in Betriebsverm&ouml;gen halten, haben sie den h&ouml;chsten Sachverm&ouml;gensanteil am Portfolio.<br>\nFestverzinsliche Anlagen haben nur bei den unteren 40 Prozent in der Verm&ouml;gensverteilung einen h&ouml;heren Anteil als das Sachverm&ouml;gen.<br>\nIm mittleren F&uuml;nftel ist der festverzinsliche Anteil mit unter 30 Prozent nur halb so hoch wie der Sachverm&ouml;gensanteil, bei den Reichen liegt er gar nur bei gut zehn Prozent.<br>\nWeil aber Sachverm&ouml;gen durch die Niedrigzinspolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) und ihrer Anleihek&auml;ufe stark im Wert gestiegen ist, haben allenfalls die unteren 40 Prozent einen Nachteil. Allerdings ist deren Verm&ouml;gen so gering, dass dieser Nachteil kaum ins Gewicht f&auml;llt. (&hellip;)<br>\nEs sind also nicht die kleinen Sparer, die unter der Notenbankpolitik leiden. Es sind diejenigen ohne nennenswerte Verm&ouml;gen und vor allem ohne Immobilienbesitz. Das sind normalerweise nicht diejenigen mit einer effektiven und lautstarken Lobby, was zu der Frage f&uuml;hrt:<br>\nWarum dann solcher Widerstand?<br>\nGesch&auml;digt durch die Niedrigzinspolitik der EZB werden die Banken und Versicherer, vor allem die deutschen. Die Banken k&ouml;nnen bei den meisten ihrer Kunden keine Negativzinsen durchsetzen und k&ouml;nnen daher ihre gewohnten Zinsmargen bei Nullzinsen nicht dauerhaft aufrecht erhalten. Die Versicherer, die &uuml;berwiegend im festverzinslichen Bereich anlegen (m&uuml;ssen), leiden unter niedrigen Renditen auf ihr Anlagekapital.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/834-sparer\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Es gibt im Bundestag eine Mehrheit f&uuml;r das R&uuml;ckkehrrecht von Teil- auf Vollzeit<\/strong><br>\nNach dem Scheitern des geplanten R&uuml;ckkehrrechts von einer Teilzeit- auf eine Vollzeitstelle greift die SPD Kanzlerin Merkel an. Deren Kanzleramtsminister Altmaier hingegen sieht die Verantwortung f&uuml;r das Scheitern des R&uuml;ckkehrrechts von Teilzeit in Vollzeit bei Arbeitsministerin Nahles. Diese habe einen Referentenentwurf zur befristeten Teilzeit vorgelegt, der &uuml;ber die Verabredungen im Koalitionsvertrag hinausgegangen sei, weswegen die Ressortabstimmung dazu nicht abgeschlossen werden k&ouml;nne. Sahra Wagenknecht kommentiert dies so:<br>\n&ldquo;Frau Merkel hat Andrea Nahles mitgeteilt, dass sie ihr geplantes Gesetz zum R&uuml;ckkehrrecht in Vollzeit, das sogar im Koalitionsvertrag vorgesehen war, vergessen kann. Hilfreich und wichtig w&auml;re dieses Gesetz vor allem f&uuml;r Frauen, die mit kleinen Kindern beruflich k&uuml;rzer treten, aber anschlie&szlig;end gerne wieder voll in ihren Beruf einsteigen wollen. Ich finde: wenn Frau Nahles R&uuml;ckgrat h&auml;tte, w&auml;re das Gesetz noch lange nicht tot. Es gibt n&auml;mlich keinen Grund, angesichts der Blockade von Konservativen und Arbeitgebern klein beizugeben. Wir Linken fordern diese Regelung schon seit langem und w&uuml;rden dem Gesetzentwurf im Bundestag selbstverst&auml;ndlich zustimmen. Gemeinsam mit den Gr&uuml;nen w&auml;re dann eine Mehrheit da, auch ohne den Segen von Frau Merkel&hellip; Wenn sich die CDU nicht mehr an den Koalitionsvertrag h&auml;lt, warum dann die SPD? Aber so viel Courage ist offenbar zu viel verlangt. Statt eine konkrete Verbesserung f&uuml;r hunderttausende Frauen real durchzusetzen, macht Schulz jetzt lieber Wahlkampf mit dem Thema. Bleibt nur die Frage: Mit welchem Koalitionspartner will die SPD das eigentlich nach der Bundestagswahl umsetzen?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/es-gibt-im-bundestag-eine-mehrheit-fuer-das-rueckkehrrecht-von-teil-auf-vollzeit\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie viele Kinder leben von Hartz IV &ndash; 1,6 oder doch 2 Millionen?<\/strong><br>\n1,6 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Deutschland erhalten laut Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Hartz-IV-Leistungen. Das eigentliche Ausma&szlig; Hartz-IV-abh&auml;ngiger Kinder ist aber noch gr&ouml;&szlig;er: Weitere knapp 250.000 Kinder zwischen 15 und 18 Jahren sowie rund 115.000 Kinder ohne eigenen Leistungsanspruch leben in Hartz-IV-Haushalten.<br>\nObwohl in der Presse derzeit von rund 1,6 Millionen Kindern im Hartz-IV-Bezug gesprochen wird, ist diese Zahl gleich doppelt irref&uuml;hrend. Denn sie bezieht sich erstens nur auf unter 15-j&auml;hrige Kinder, die zweitens einen eigenen Hartz-IV-Anspruch besitzen. Somit erfasst sie l&auml;ngst nicht alle Kinder, die von Hartz-IV-Leistungen abh&auml;ngig sind. Aufschlussreicher w&auml;re, &uuml;ber die knapp 2 Millionen Kinder unter 18 Jahren zu sprechen, die in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften leben. Hierbei w&uuml;rden nicht nur alle minderj&auml;hrigen Leistungsempf&auml;nger ber&uuml;cksichtigt. Dazu k&auml;men au&szlig;erdem auch die Kinder, die laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) &bdquo;ihren individuellen Bedarf durch eigenes Einkommen decken&ldquo; k&ouml;nnen sowie die &bdquo;vom Leistungsanspruch ausgeschlossenen Personen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/wie-viele-kinder-leben-von-hartz-iv-16-oder-doch-2-millionen\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><strong>Immer mehr Arbeitslose brauchen Kredite vom Jobcenter<\/strong><br>\nViele Hartz-IV-Bezieher m&uuml;ssen zus&auml;tzlich zu den ausgezahlten regul&auml;ren Leistungen ein Darlehen von den Jobcentern aufnehmen, um dringende Anschaffungen wie K&uuml;hlschrank, Waschmaschine oder Kleidung finanzieren zu k&ouml;nnen.<br>\nIm vergangenen Jahr 2016 gew&auml;hrte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit jeden Monat im Schnitt 15.289 Hartz-IV-Beziehern einen Kredit f&uuml;r so genannten &bdquo;unabweisbaren Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts&ldquo;. 2007 hatten noch 11.521 Personen im Monatsdurchschnitt ein solches zinsloses Darlehen erhalten, f&uuml;r dessen Tilgung monatlich zehn Prozent von der Hartz-IV-Regelleistung abgezogen werden. (&hellip;)<br>\nDie Zahlen hatte die Arbeitsmarktexpertin der Linken-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit angefordert. Zimmermann sagte dieser Redaktion: &bdquo;Die Gew&auml;hrung der Darlehen im Hartz-IV-System beweist, dass die Regelleistung prinzipiell viel zu niedrig angesetzt ist.&ldquo;<br>\nBei den Anschaffungen gehe es nicht um Luxusg&uuml;ter, sondern um die wichtigsten Dinge zum &Uuml;berleben. Die monatliche Tilgung versch&auml;rfe die prek&auml;re Situation der Betroffenen zus&auml;tzlich, erkl&auml;rte Zimmermann. (&hellip;)<br>\nZimmermann, die auch Vizechefin der Linke-Bundestagsfraktion ist, forderte, die Hartz-IV-Leistungen k&uuml;nftig so auszugestalten, dass unabdingbare Anschaffungen von den Bed&uuml;rftigen auch bezahlt werden k&ouml;nnten, ohne sich daf&uuml;r verschulden zu m&uuml;ssen. &bdquo;Dies ist auch eine Frage der W&uuml;rde und des Anstands&ldquo;, sagte die Abgeordnete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/politik\/immer-mehr-arbeitslose-brauchen-kredite-vom-jobcenter-id210641439.html\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz-IV-Sanktionen und ihr Nutzen<\/strong><br>\nRund eine Million Sanktionen wurden 2015 bundesweit gegen Hartz-IV-Bezieher verh&auml;ngt. Durchschnittlich wurde um rund 100 Euro gek&uuml;rzt. Es betrifft junge Arbeitslose, es betrifft 50-J&auml;hrige mit 30 Jahren Berufserfahrung, die sich weigern, an weiteren, sinnlosen Qualifizierungsma&szlig;nahmen teilzunehmen. Und es betrifft die Schw&auml;chsten der Schwachen, Kinder. In jedem dritten sanktionierten Haushalt leben sie. (&hellip;) Muss das Konzept von Arbeit, Lohn und Disziplin nicht v&ouml;llig neu gedacht werden? Was sagen Volkswirte, Betroffene, Unternehmer und Politiker dazu?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/arbeitsmarkt-hartz-iv-sanktionen-und-ihr-nutzen.976.de.html?dram:article_id=386762\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p>dazu: <strong>Verfassungsbeschwerde zu Hartz IV<\/strong><br>\nSchwerpunkt der Beschwerde ist, nachzuweisen, dass es f&uuml;r Hartz-IV-Betroffene keine Chance zur Verteidigung ihrer Grundrechte gibt, jedenfalls nicht, wenn ihre Klage sich prinzipiell gegen die Sanktionen richtet; dass ihnen bez&uuml;glich der Sanktionsgesetzgebung der Klageweg direkt abgeschnitten ist. Nun muss sich jeder jederzeit gegen jedes staatliche Unrecht wehren k&ouml;nnen. Das ist einer der wesentlichsten Sinngehalte des Grundgesetzes. (&hellip;) Was ist aus EURER Sicht an der Verfassungsbeschwerde zu verbessern? F&uuml;r mich war es wichtig, sie erst in einer Form vorliegen zu haben, in der ich mich selber sicher f&uuml;hle und die ich selbst verantworten kann. Jetzt, nachdem sie in erster Form da ist, bin ich f&uuml;r Verbesserungsvorschl&auml;ge mehr als offen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/brandbrief-klage.blogspot.de\/2017\/05\/verfassungsbeschwerde-2017-05-19.html\">Ralph Boes<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> In der Verfassungsbeschwerde hei&szlig;t es: &bdquo;Die Androhung des Entzuges der Lebensgrundlage zur Basis einer &sbquo;Vereinbarung&rsquo; &uuml;ber Arbeitsaufnahme zu machen oder damit Wohlverhalten zu erzwingen, ist nackte Barbarei. (&hellip;) Durch die scharfen Sanktionen (&hellip;) wird der Mensch jeder M&ouml;glichkeit zur Selbstbestimmung und zu von ihm selbst als sinnvoll empfundener Arbeit beraubt. Seine W&uuml;rde wird nicht geachtet und gesch&uuml;tzt, sondern er wird dem Arbeitsmarkt unterworfen, damit seine Arbeitskraft zum Wohl von Staat und Wirtschaft abgesch&ouml;pft werden kann.&ldquo; In der Wikipedia hei&szlig;t es: &bdquo;Eine Eingliederungsvereinbarung ist (&hellip;) ein &ouml;ffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Agentur f&uuml;r Arbeit und einem Arbeitslosen. (&hellip;) Erbringt der Arbeitslose die verbindlich vereinbarten Eigenbem&uuml;hungen nicht, so f&uuml;hrt dies zu einer zeitweisen Sperre des Arbeitslosengeldes oder Minderung des Arbeitslosengeldes II. (&hellip;) Da die Eingliederungsvereinbarung kein einseitiger Verwaltungsakt ist, kann gegen sie kein Widerspruch erhoben werden. Sofern sie nicht sittenwidrig ist und ihr Zustandekommen nicht erzwungen wurde, ist sie rechtsverbindlich.&ldquo; Dass eine solche &bdquo;Vereinbarung&ldquo; in der Praxis so gut wie immer erzwungen ist, sollte eigentlich auf der Hand liegen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Trumps Haushaltsentwurf: Kr&auml;ftig sparen &ndash; vor allem bei den Armen<\/strong><br>\nHunderte Milliarden Dollar weniger bei der Gesundheitsversorgung, Hunderte Milliarden weniger bei der Lebensmittelversorgung &ndash; so will US-Pr&auml;sident Trump seine Steuersenkungen finanzieren. (&hellip;) US-Pr&auml;sident Donald Trump will bei der Gesundheitsversorgung f&uuml;r &Auml;rmere und weiteren Hilfsprogrammen kr&auml;ftig streichen: Im Haushaltsentwurf des Pr&auml;sidialamtes sind insgesamt K&uuml;rzungen im Volumen von 3,6 Billionen Dollar innerhalb der kommenden zehn Jahre vorgesehen. Allein bei der staatlichen Krankenversicherung Medicaid sollen mehr als 800 Milliarden Dollar gespart werden, auf die Lebensmittelhilfe entfallen weitere gut 192 Milliarden Dollar. Der Entwurf wird heute dem US-Kongress &uuml;bergeben. (&hellip;) Der Haushaltsentwurf basiert auf einem Wirtschaftswachstum von j&auml;hrlich drei Prozent, das Trump bis Ende seiner ersten Amtszeit erreichen will. Viele Volkswirte und die US-Notenbank Fed sehen es jedoch als unwahrscheinlich an, dass die US-Wirtschaft diese Zuwachsraten erreicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/trump-haushalt-103.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lynchmob in Caracas<\/strong><br>\nDas Szenario in Venezuela weckt Erinnerungen an den Maidan. Am Wochenende jagten maskierte Regierungsgegner in Caracas einen jungen Mann, den sie offenbar f&uuml;r einen &raquo;Chavisten&laquo; hielten, durch die Stra&szlig;en, &uuml;bergossen ihn mit Benzin und z&uuml;ndeten ihn an. Der 21j&auml;hrige Orlando Jos&eacute; Figuera, der in einem Video als lebende Fackel zu sehen ist, erlitt schwerste Verbrennungen. Pr&auml;sident Nikol&aacute;s Maduro zeigte sich am Sonntag in seiner w&ouml;chentlichen Fernsehsendung &raquo;Los domingos con Maduro&laquo; alarmiert. Die Regierung sei besorgt &uuml;ber eine zunehmende faschistische Str&ouml;mung innerhalb der rechten Oppositionsparteien. Maduro forderte die Bev&ouml;lkerung auf, dem &raquo;Hass und der Intoleranz&laquo; der Rechten entgegenzutreten. Am gestrigen Dienstag beteiligten sich landesweit Hunderttausende an einem &raquo;Marsch f&uuml;r den Frieden&laquo;, zu dem Maduro aufgerufen hatte. (&hellip;)<br>\nZum &raquo;50. Aktionstag&laquo; hatte das Oppositionsb&uuml;ndnis &raquo;Tisch der demokratischen Einheit&laquo; (MUD) unter dem Motto &raquo;Wir sind Millionen&laquo; am Sonnabend zu Massenprotesten aufgerufen. Gefolgt waren dem Aufruf nicht einmal ein F&uuml;nftel der erhofften Teilnehmer. Oppositionspolitiker Henrique Capriles, der f&uuml;r diesen Tag &raquo;mehr Schlagkraft&laquo; angek&uuml;ndigt hatte, versuchte daraufhin, mit einem Teil der Demonstranten auf einer nicht angemeldeten und nicht genehmigten Route zum Innenministerium im Zentrum der Hauptstadt vorzusto&szlig;en. Das Onlineportal tagesschau.de &ndash; Maidan l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en &ndash; berichtete verst&auml;ndnisvoll, die &raquo;Oppositionsanh&auml;nger&laquo; seien mit &raquo;St&ouml;cken und Steinen bewaffnet&laquo; gewesen, um sich gegen die Polizei &raquo;zur Wehr zu setzen&laquo;. Einwohner der Hauptstadt berichten dagegen von &raquo;paramilit&auml;risch organisierten Gruppen, die gezielt Auseinandersetzungen mit Sicherheitskr&auml;ften suchen und dabei Tote in Kauf&laquo; nehmen. Die bisherige Bilanz bel&auml;uft sich auf mehr als 60 Todesopfer und &uuml;ber 900 Verletzte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311235.lynchmob-in-caracas.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die hiesigen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; haben scheinbar verlernt, &uuml;ber ein Ereignis lediglich zu berichten &ndash; eine Situation zu beschreiben. Stattdessen wird offenbar eine einseitige Berichterstattung bevorzugt &ndash; ganz im Sinne der &bdquo;Eliten&ldquo; in Politik und Wirtschaft und im Stil des Kalten Krieges.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ohne Geld kein Mandat? Die teure Mitgift der Bundestagskandidaten<\/strong><br>\nGeorg Restle: &bdquo;Und da w&auml;ren wir schon beim n&auml;chsten Thema. Eines, &uuml;ber das die gro&szlig;en Parteien in Deutschland am liebsten schweigen w&uuml;rden. Denn eigentlich sollte man ja davon ausgehen, dass jeder Mensch in Deutschland die gleichen Chancen hat, f&uuml;r den Bundestag zu kandidieren. Stimmt aber nicht, denn vor allem die gro&szlig;en Parteien erwarten von ihren Kandidaten regelm&auml;&szlig;ig jede Menge Geld. Bis zu 70.000 Euro sollen Bundestagskandidaten f&uuml;r den Wahlkampf bezahlen. Kann sich nat&uuml;rlich nicht jeder leisten, und deshalb f&uuml;hrt dieses sogenannte Brautgeld auch dazu, dass Geringverdiener deutlich schlechtere Chancen haben in den Bundestag einzuziehen. Da sitzen dann &ndash; wen wundert&rsquo;s &ndash; vor allem die Besserverdienenden. Martin Suckow und Kim Otto berichten.&ldquo;<br>\nBlumen f&uuml;rs Wahlvolk, denn nur auf die Themen setzen &ndash; das reicht nicht. CDU-Kandidat Bj&ouml;rn Franken vor ein paar Tagen, im NRW-Wahlkampf. Sein Wahlkreis Rhein-Sieg I ging bei der letzten Landtagswahl an die SPD. Franken k&auml;mpft, damit das diesmal anders wird. Und es ist nicht nur seine Zeit, die er investiert. (&hellip;)<br>\nMonitor hat in den Parteizentralen angefragt, warum von Kandidaten eine so hohe Eigenfinanzierung ihres Wahlkampfes erwartet wird. Die Unionsparteien wollten dazu kein Statement abgeben. Von der SPD hei&szlig;t es, zu Studien, die man nicht kenne, &auml;u&szlig;ere man sich nicht. Generell aber sei f&uuml;r die Finanzierung von Wahlk&auml;mpfen die Partei zust&auml;ndig. Klingt gut, doch die Realit&auml;t, die sieht bei den Parteien anders aus. Die Investition von Bj&ouml;rn Franken jedenfalls hat sich vermutlich gelohnt: Seinen Wahlkreis in NRW hat er gewonnen. F&uuml;r Olaf Mangold, der seinen Wahlkreis vor vier Jahren verloren hat, kam eine Kandidatur bei der diesj&auml;hrigen Bundestagswahl nicht in Frage. Zu gro&szlig; der Zeitaufwand, zu teuer der Wahlkampf. Und Barbara Roth begn&uuml;gt sich mit Lokalpolitik. Sie glaubt, dass eine Kandidatur f&uuml;r ein Landtagsmandat f&uuml;r sie auch in Zukunft nicht m&ouml;glich sein wird &ndash; und das allein des Geldes wegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/bundestagskandidaten-100.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vollbezahlt und &uuml;berversorgt<\/strong><br>\nDer Verfassungsrechtler Hans Herbert von Arnim kritisiert die Macht der Parteien, fordert mehr direkte Demokratie und h&auml;lt eine Reform des Wahlrechts f&uuml;r unerl&auml;sslich<br>\nHerr von Arnim, wenn am n&auml;chsten Sonntag Bundestagswahl w&auml;re, w&uuml;rden Sie w&auml;hlen?<br>\nHans Herbert von Arnim: Aus alter Gewohnheit, ja.<br>\nSie halten das politische System Deutschlands f&uuml;r gescheitert &ndash; Ihr Vorwurf: Die Parteien h&auml;tten sich ihren eigenen Staat geschaffen und entmachteten die B&uuml;rger.<br>\nHans Herbert von Arnim: Gescheitert ist zu viel gesagt. Wir klagen auf hohem Niveau. Aber die Ansicht, die Politiker entschieden &uuml;ber die K&ouml;pfe der B&uuml;rger hinweg, ist weit verbreitet und trifft den Kern. Auf Bundesebene besteht seit langem keine M&ouml;glichkeit der direkten Demokratie. Uns allen bleibt nur der Gang zur Wahlkabine, alle vier Jahre. Das Wahlrecht aber ist weitgehend entwertet, und das beklagen viele B&uuml;rger &ndash; so auch ich. (&hellip;)<br>\nSie k&ouml;nnen Regierungen abw&auml;hlen und neue Parteien in den Bundestag w&auml;hlen.<br>\nHans Herbert von Arnim: Die Parteien in der Mitte sind inhaltlich immer mehr zusammenger&uuml;ckt. Sie lassen offen, mit wem sie koalierten. Das ist ein gro&szlig;es Problem. Der W&auml;hler m&ouml;chte vor der Wahl wissen, was mit seiner Stimme geschieht, schlie&szlig;lich vergibt er jene aus guten Gr&uuml;nden: er will, dass die Partei das umsetzt, was sie im Wahlprogramm ank&uuml;ndigt, ja wof&uuml;r sie steht. Tritt dieselbe Partei allerdings nach der Wahl als Juniorpartner in eine Koalition ein, besteht f&uuml;r sie keinerlei Chance mehr, ihre Kernpunkte umzusetzen. Der W&auml;hler hat mit seiner Stimme also eine Regierung erm&ouml;glicht, die wom&ouml;glich das Gegenteil dessen tut, was er will.<br>\nKoalitionen bedeuten seit jeher Kompromisse, sind die nicht notwendig in einer Demokratie?<br>\nHans Herbert von Arnim: Wenn eine Koalition erst nach der Wahl und hinter dem R&uuml;cken der W&auml;hler ausgekungelt wird, verliert der W&auml;hler an Einfluss &ndash; und eigentlich abgew&auml;hlte Parteien k&ouml;nnen sich mit neuem Koalitionspartner vielleicht doch an der Regierung halten. Sehr demokratisch ist das nicht. Fr&uuml;her, als es noch Lagerwahlk&auml;mpfe gab, wusste der W&auml;hler vorher, welche Politikrichtung und -konstellation er mit seiner Stimme st&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vollbezahlt-und-ueberversorgt-3716750.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> von Armin bringt es in diesem Interview auf den Punkt: Viele B&uuml;rger empfinden zu Recht, dass unser Wahlsystem nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; ist und in vielen Bereichen auf dem Stand des Postkutschenzeitalters stehen geblieben ist &ndash; mit Ausnahme der &Uuml;berversorgung der Abgeordneten und den Einschr&auml;nkungen der erk&auml;mpften b&uuml;rgerlichen Freiheiten mit seinen &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen und G&auml;ngelungen in vielen Lebensbereichen.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Wes Brot ich ess (Spende ich bekomme), des Lied ich sing<\/strong><br>\nWas haben sich einige FDP&rsquo;ler aufgeregt, weil ich ihren Christian Lindner mit einem Anzug gezeigt habe, auf dem die Logos der Firmen zu sehen waren, die der FDP Geld zukommen lassen, damit sie auch richtig entscheidet. Dabei ist doch Transparenz eine Grundvoraussetzung jeder Demokratie. Ein Transparenzgesetz m&uuml;sste die Mitglieder des Deutschen Bundestages dazu verpflichten, nur in Kleidern oder Anz&uuml;gen aufzutreten, auf denen die Firmenlogos ihrer Geldgeber zu sehen sind. Wie bei der Formel 1. W&auml;re das ein Vergn&uuml;gen. Nur DIE LINKE k&ouml;nnte dann in normaler Kleidung im Bundestag erscheinen und die B&uuml;rger k&ouml;nnten dann sehen, welche Partei ihre Interessen vertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Acht Fragen zu Trump &amp; Co. &ndash; und acht halbwegs vern&uuml;nftige Antworten<\/strong><br>\nHalbwegs vern&uuml;nftige Menschen erwarten, dass auch andere Menschen halbwegs vern&uuml;nftig sind. Wie unvern&uuml;nftig! &Uuml;ber Donald Trump muss man nicht viele Worte verlieren. Er ist nicht einmal halbwegs vern&uuml;nftig. Das hei&szlig;t aber nicht, dass seine zahlreichen Gegner, nur weil sie gegen ihn sind, irgendwie vern&uuml;nftig w&auml;ren.Was spielt sich zurzeit in den F&uuml;hrungsetagen des Empire ab? Ganz genau wissen das wohl nur wenige. Wir, die anderen, m&uuml;ssen sehen, wo wir bleiben. Zum Gl&uuml;ck gibt es noch halbwegs vern&uuml;nftige Amerikaner, die uns dabei unterst&uuml;tzen. Also los!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augenaufunddurch.net\/2017\/05\/23\/russiagate-whatevergate\/\">Ulrich Teusch<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Harvard-Studie: ARD bei negativer Berichterstattung &uuml;ber Trump weltweit an der Spitze<\/strong><br>\nIn einer Studie analysierte das zur Harvard-Universit&auml;t geh&ouml;rige Harvard Kennedy School&rsquo;s Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy die Medienberichterstattung &uuml;ber die ersten 100 Tage der US-Pr&auml;sidentschaft Donald Trumps. Das Ergebnis war eindeutig: Die Behauptung Trumps und seiner Anh&auml;nger, es gebe eine einhellige, einseitige Negativberichterstattung &uuml;ber seine Amtsf&uuml;hrung, erfuhr eher Best&auml;tigung als dass sie widerlegt worden w&auml;re.<br>\nIn&nbsp;ihrer Analyse&nbsp;konzentrierten sich die Wissenschaftler bez&uuml;glich der Printausgaben von US-Zeitungen auf die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post. Im Bereich der Nachrichtensender waren CBS, CNN, Fox News und die NBC Teil der Analyse. Das Shorenstein Center hat auch die Berichterstattung europ&auml;ischer Medien untersucht. Darunter die der britischen Ausgabe der Financial Times, der BBC und auch der deutschen ARD.<br>\nDie Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die mediale Berichterstattung &uuml;ber US-Pr&auml;sident Donald Trump &bdquo;neue Negativ-Ma&szlig;st&auml;be&ldquo; setzte. Demnach war die Berichterstattung in 80 Prozent der untersuchten F&auml;lle negativ. In keiner Phase seiner noch jungen Amtszeit fiel dieser Wert nach Erkenntnissen der Wissenschaftler auf unter 70 Prozent, an seinem H&ouml;hepunkt erreichte er sogar stattliche 90 Prozent. Aus der Medien-Analyse der Harvard-Wissenschaftler geht hervor, dass die Medienberichtung &uuml;ber den US-Pr&auml;sidenten mit 87 Prozent Negativ-Berichten ihren schlechtesten Wert w&auml;hrend seiner dritten und vierten Amtswoche erreichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/50923-harvard-studie-ard-bei-negativer-trump-berichterstattunt-weltweit-spitze\/\">RT Deutsch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Interessant. So kennen wir die ARD und die etablierten Medien. Sie loben Trump, wenn er Krieg f&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38456\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-38456","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38456","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38456"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38456\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38459,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38456\/revisions\/38459"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38456"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38456"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38456"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}