{"id":3850,"date":"2009-03-26T09:15:13","date_gmt":"2009-03-26T08:15:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3850"},"modified":"2009-03-26T09:15:13","modified_gmt":"2009-03-26T08:15:13","slug":"hinweise-des-tages-859","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3850","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>IKB-Aff&auml;re: Abwiegeln statt aufkl&auml;ren<\/li>\n<li>HRE-Risiken gr&ouml;&szlig;er als gedacht <\/li>\n<li>Opposition fordert Untersuchungsausschuss zu Hypo Real Estate<\/li>\n<li>Soffin: Die Geheimniskr&auml;mer<\/li>\n<li>Top&ouml;konomen fordern eine neue Finanzwelt<\/li>\n<li>Geithners Plan funktioniert nicht<\/li>\n<li>The Big Takeover <\/li>\n<li>Briten bleiben auf Anleihen sitzen<\/li>\n<li>Die Wut erreicht die Stra&szlig;e<\/li>\n<li>Rebellion ist berechtigt<\/li>\n<li>Die Haftung der Verantwortlichen der Finanzkrise<\/li>\n<li>DGB-Chef Sommer: IWF hat Mitverantwortung f&uuml;r Krise<\/li>\n<li>Karl-Theodor s&auml;uselt uns in der FT was vor<\/li>\n<li>Schwarzgeld: Steueroasen &ndash; welche Steueroasen?<\/li>\n<li>Der Ifo ist n&uuml;chtern betrachtet ein Desaster<\/li>\n<li>Bleibt in Kauflaune!<\/li>\n<li>L&ouml;cher in den Pensionsfonds von US-Unternehmen<\/li>\n<li>Luftfahrt: Meldepflichten verletzt?<\/li>\n<li>Nur ein bisschen Kampfjetl&auml;rm? Oder ein handfester Skandal mit Beteiligten, die das Grundgesetz mit F&uuml;&szlig;en treten?<\/li>\n<li>Studienplatzvergabe kontrovers<\/li>\n<li>Die Politik-Fl&uuml;sterer<\/li>\n<li>Die Herren Wirtschaftsf&uuml;hrer<\/li>\n<li>Neues aus der Anstalt<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3850&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>IKB-Aff&auml;re: Abwiegeln statt aufkl&auml;ren<\/strong><br>\nHauptaktion&auml;r Lone Star will die Sonderuntersuchung zu Pflichtverletzungen von Ex-Vorst&auml;nden und Aufsichtsr&auml;ten stoppen. F&uuml;r die Vergangenheitsbew&auml;ltigung sei das aktuelle Management zust&auml;ndig, Lone Star habe &ldquo;keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft diese Verpflichtungen erf&uuml;llen&rdquo;.<br>\nDie Amerikaner behaupten nicht nur, dass die Sonderuntersuchung &uuml;berfl&uuml;ssig sei. Vielmehr liege es &ldquo;nicht im Interesse der Gesellschaft, dass gesellschaftsinterne Sachverhalte im Rahmen einer Sonderpr&uuml;fung der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich gemacht werden.&rdquo; Den Widerspruch kann man kaum &uuml;bersehen: Entweder ist die Sonderuntersuchung &uuml;berfl&uuml;ssig &ndash; dann k&ouml;nnen ihre Ergebnisse auch nicht das Ansehen der IKB besch&auml;digen. Oder es gibt tats&auml;chlich etwas, das besser unter den Teppich gekehrt bleibt &ndash; doch dann ist die Sonderuntersuchung alles andere als &uuml;berfl&uuml;ssig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/wirtschaft\/geld-_und_kreditwesen\/ikb\/090323.jhtml\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung N.T.:<\/strong> K&ouml;nnte es sein, dass dies den Renditeinteressen und der eigenen Verantwortung entgegenl&auml;uft?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Nach Lekt&uuml;re einiger Artikel zu dem als seltsam empfundenen Verhalten des Hauptaktion&auml;rs Lone Star wundere ich mich ein bisschen dar&uuml;ber, dass nicht deutlicher auf die Vorgeschichte eingegangen wird, die immerhin dadurch gekennzeichnet ist, dass die Bundesregierung &uuml;ber die Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau, dass also wir Steuerzahler mit fast 10 Milliarden zur Rettung der IKB eingesprungen sind und dass dann die mit diesem hohen Einsatz gerettete Bank f&uuml;r l&auml;cherliche 150 Millionen &euro; an Lone Star verkauft worden ist. Ich wundere mich auch dar&uuml;ber, dass der zitierte Bankenexperte Knoll sich wundert, dass er nicht versteht, warum sich der Hauptaktion&auml;r str&auml;ubt. Knoll meint, es gehe doch um das Fehlverhalten fr&uuml;herer Organtr&auml;ger, die mit dem heutigen Unternehmen nichts mehr zu tun haben. &ndash; K&ouml;nnte es nicht sein, dass Lone Star nicht m&ouml;chte, dass durch weitere Untersuchungen herauskommt, wieso diese Heuschrecke so billig an die IKB gekommen ist? Es war ja erstaunlich, wie schnell die IKB vom bundeseigenen Mehrheitseigner KfW verkauft worden ist. K&ouml;nnte es nicht sein, dass dies geschehen ist, um Aufkl&auml;rung zu vermeiden? Die KfW als Hauptaktion&auml;r h&auml;tte mit Sicherheit nicht verhindern k&ouml;nnen, dass genau gepr&uuml;ft wird. Also hat man die IKB billig verkauft (es gab damals auch bessere Angebote) und mit dem Hauptaktion&auml;r unter der Hand vereinbart, dass er eine genaue Pr&uuml;fung nicht mehr f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt. &ndash; Das ist meine Hypothese. Damit sind sie alle aus dem Schneider, auch Staatssekret&auml;r Asmussen, die KfW und ihre Verantwortlichen, die Vermittler des Verkaufs an Lone Star, usw&hellip;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung WL:<\/strong> Au&szlig;erdem wird dadurch verhindert, dass die Rolle der Deutschen Bank aufgekl&auml;rt wird. Diese hatte eine gro&szlig;e Menge von Schrottpapieren mit hervorragenden Rating-Bewertungen an die IKB verkauft, und als klar wurde, dass sie nichts wert sind, den Hahn zugedreht.<br>\nMan kann jetzt seine Hoffnung nur noch auf die Staatsanwaltschaft setzen. Sie ermittelt in dieser Angelegenheit. Hilfreich f&uuml;r diese Ermittlungen k&ouml;nnte ein Gutachten des Wirtschaftspr&uuml;fers PwC sein, das die Machenschaften in der IKB untersucht hat und nunmehr vorliegt.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Folgenlose Misswirtschaft<\/strong><br>\nIKB-Ex-Chef Ortseifen hat das Gl&uuml;ck, so paradox es klingen mag, dass die IKB f&uuml;r die vermeintlichen M&auml;ngel und Fehler w&auml;hrend seiner Amtszeit mit 1,8 Milliarden Euro haften soll. So viel Geld verlangt der US-Versicherer Financial Guarantee Insurance Company (FGIC) von der IKB. Bei der FGIC hat sich die D&uuml;sseldorfer Bank vor einigen Jahren gegen m&ouml;gliche Ausf&auml;lle bei Gesch&auml;ften mit US-Immobilienkrediten abgesichert. Die FGIC sieht sich im Nachhinein get&auml;uscht, weil die IKB damals bereits von Risiken gewusst, dies aber verschwiegen habe. Die Bank bestreitet das.<br>\nZu den Kontrolleuren der IKB geh&ouml;rte in jener Zeit, als die Bank fast pleite ging und die PwC anschlie&szlig;end im Auftrag des neuen Vorstands und in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die Gr&uuml;nde f&uuml;r das Desaster erforschte, einer der wichtigsten Mitarbeiter von Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck an: J&ouml;rg Asmussen, damals Abteilungsleiter Finanzmarktpolitik und heute Staatssekret&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/338\/462950\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>IKB verschleiert Pr&uuml;fungsergebnisse<\/strong><br>\nDer Gro&szlig;aktion&auml;r der Mittelstandsbank IKB besteht darauf, Pr&uuml;fungsberichte zur Krise des Instituts unter Verschluss zu halten. Auf der au&szlig;erordentlichen Hauptversammlung war daraufhin von &ldquo;T&auml;terschutz&rdquo; die Rede.<br>\nUnd noch etwas:<br>\nEine weitere Personalie erregte Aufsehen auf der Hauptversammlung: Andreas Leimbach, der zehn Monate lang das Firmenkundengesch&auml;ft der IKB geleitet hatte, kassierte selbst in der kurzen IKB-Zeit ab. Der Ex-Dresdner-Banker bekam 1,12 Mio. Euro &ndash; 550.000 Euro davon als variable Verg&uuml;tung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Protest-von-Aktion%E4ren-IKB-verschleiert-Pr%FCfungsergebnisse\/492059.html?p=1\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>HRE-Risiken gr&ouml;&szlig;er als gedacht<\/strong><br>\nDer Immobilienfianzierer Hypo Real Estate wird immer mehr zu einem Fass ohne Boden. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner aktuellen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, liegt dem Finanzministerium ein geheimes Gutachten der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers vor, wonach die Ausfallrisiken auf bis zu 60 Prozent der Bilanzsumme des Immobilienfinanzierers steigen k&ouml;nnten. Das w&auml;ren im schlimmsten Fall 235 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt betr&auml;gt in diesem Jahr rund 290 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/finanzen-versicherung\/finanzen\/:Geheimes-Gutachten-HRE-Risiken\/658939.html\">stern.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Opposition fordert Untersuchungsausschuss zu Hypo Real Estate<\/strong><br>\nDie Opposition wittert eine Chance zur Profilierung: Im Streit um die Hilfen f&uuml;r die angeschlagene Immobilienbank Hypo Real Estate will die FDP einen Untersuchungsausschuss beantragen. Die Linkspartei ist ebenfalls daf&uuml;r, die Gr&uuml;nen im Grundsatz auch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,615281,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Margarethe Gorges:<\/strong> Eine typische Verf&auml;lschung\/Manipulation von SPIEGEL online. Die FDP hat beantragt, und die Linkspartei ist ebenfalls daf&uuml;r &hellip; LACHHAFT! Den Untersuchungsausschuss hatte bereits am 04.03.2009 die LINKE beantragt.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dieser Antrag:<\/em><\/p>\n<p><strong>Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur HRE <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dokumente.linksfraktion.net\/drucksachen\/7741180971_1612130.pdf\">Linksfraktion [PDF &ndash; 68 KB]<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch die Rede von Gregor Gysi, DIE LINKE:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die HRE-Pleite muss untersucht werden<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YzakH40b34k&amp;feature=player_embedded\">YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Geheimniskr&auml;mer<\/strong><br>\n480 Milliarden Euro stehen dem Soffin zur St&uuml;tzung des deutschen Bankensektors zur Verf&uuml;gung. Doch der staatliche Rettungsfonds verteilt seine Milliarden an die Geldh&auml;user nahezu unkontrolliert. Die Legislative bleibt au&szlig;en vor.<br>\nIn Wahrheit kann von wirksamer Kontrolle kaum die Rede sein. &ldquo;Noch niemals in der Geschichte der Bundesrepublik wurden derart gro&szlig;e Summen mit derart geringer parlamentarischer Kontrolle bewegt&rdquo;, sagt Gerhard Schick (36), finanzpolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen. Am Beispiel des Finanzmarktgremiums zeigt sich: Bei der oft konstatierten Machtverschiebung von der Wirtschaft zur Politik handelt es sich genauer betrachtet um eine Verschiebung von der Wirtschaft zur Regierung. Die Legislative bleibt au&szlig;en vor.<br>\nSo genie&szlig;t die Abgeordnetentruppe, anders als etwa die Mitglieder eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, kein Recht auf Einsicht in die Akten des Soffin. Wollen sie Details &uuml;ber dessen Rettungsaktionen wissen, m&uuml;ssen sie Fragen an das Bundesministerium f&uuml;r Finanzen (BMF) richten, das die Rechtsaufsicht &uuml;ber den Soffin f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/magazin\/artikel\/0,2828,608901,00.html\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Top&ouml;konomen fordern eine neue Finanzwelt<\/strong><br>\nF&uuml;hrende &Ouml;konomen haben die Regierungen der gro&szlig;en Industrienationen vor dem anstehenden G20-Gipfel zu einem fundamentalen Umbau des Bankensystems aufgerufen. Mit den bisherigen Ma&szlig;nahmen sto&szlig;e das Krisenmanagement nicht bis zum Kern des Problems vor, mahnen sie. Ihre L&ouml;sung sieht eine R&uuml;ckkehr zur Strategie des &bdquo;Narrow Banking&ldquo;, dem begrenzten Banking, vor.<br>\nW&uuml;rden die Ma&szlig;nahmen konsequent umgesetzt, d&uuml;rften etwa Citigroup oder die Deutsche Bank k&uuml;nftig kein Investment-Banking mehr unter ihrem Konzerndach betreiben. Zumindest m&uuml;sste das Einlagengesch&auml;ft vom riskanten Finanzgesch&auml;ft mittels einer so genannten Firewall organisatorisch getrennt werden. Es sei Konsens unter den &Ouml;konomen, dass &bdquo;die gro&szlig;e, diversifizierte Konglomeratsstruktur der Finanzbranche&ldquo; die spekulativen Exzesse der vergangenen Jahre produziert habe<br>\nEine R&uuml;ckkehr zu einem begrenzten Bankgesch&auml;ft w&uuml;rde wieder pers&ouml;nliche Beziehungen zwischen Bankern und ihren Kunden f&ouml;rdern und auf diese Weise auch das Risikomanagement erleichtern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/topoekonomen-fordern-eine-neue-finanzwelt;2212347;0\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<p><strong>The Geithner Plan Won&rsquo;t Work<\/strong><br>\n(leider wieder nur auf Englisch)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thedailybeast.com\/blogs-and-stories\/2009-03-24\/the-geithner-plan-wont-work\/full\/\">The daily Beast<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung: James Galbraith schreibt dazu:<\/strong> More commentary on the Geithner Plan, today in The Daily Beast. I dislike being so relentlessly negative, but this issue is important. The piece also points out what is, in my view and that of several expert observers, a giant loophole in the market mechanism established by the plan. Jamie<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em> <\/p>\n<li><strong>M&uuml;nchau &ndash; Rasur f&uuml;r den Steuerzahler<\/strong><br>\nTimothy Geithner wettet darauf, dass toxische Papiere doch noch etwas wert sind. So riskiert der US-Finanzminister ein neues Billionenloch im Staatshaushalt.<br>\nGeithner macht letztlich genau dasselbe wie sein republikanischer Vorg&auml;nger Hank Paulson. Nur macht er es sechs Monate sp&auml;ter, und alles ist komplizierter. Da gibt es eine &ouml;ffentlich-private Partnerschaft, nach komplizierten Regeln gestrickt, die den Privatsektor dazu animieren soll, den Banken schlechte Kredite abzunehmen. Daneben soll es eine privilegierte Investitionsgesellschaft geben, die zusammen mit der Regierung den toxischen M&uuml;ll direkt aufkauft. Dem Geithner-Plan liegt die fragw&uuml;rdige Annahme zugrunde, dass das Zeug doch noch einen Wert hat und dass man diesen wahren Wert erst noch entdecken muss. Wenn der Finanzminister sich jedoch verrechnet hat, dann geht diese Luftnummer nach hinten los und zieht den amerikanischen Steuerzahler in ein neues Billionenloch.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Nachteil &uuml;berhaupt an dem Plan ist, dass es zu lange dauern wird, bis er greift. Denn hier sollen Auktionen f&uuml;r Wertpapiere abgehalten werden, &uuml;ber die es momentan nicht gen&uuml;gend Informationen gibt.<br>\nGeithner hat den Plan so ausgestaltet, dass die Investoren kaum verlieren k&ouml;nnen. Denn der Investor bekommt vom Staat einen Kredit, den er nur zur&uuml;ckzahlen muss, wenn er selbst Gewinne mit dem Gesch&auml;ft macht. Was am Ende dabei herauskommt, ist &auml;hnlich kompliziert wie die giftigen Wertpapiere selbst, die man jetzt endlagern m&ouml;chte. Alle gewinnen angeblich. Das erinnert an die magische Zeit vor der Krise, als man aus einem Haufen schlechter Kredite einen Zauberberg hochrentabler Wertpapiere schuf. Am Ende verloren die Investoren. Jetzt verliert der Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-M%FCnchau-Rasur-f%FCr-den-Steuerzahler\/491811.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>The Big Takeover<\/strong><br>\nThe global economic crisis isn&rsquo;t about money &ndash; it&rsquo;s about power. How Wall Street insiders are using the bailout to stage a revolution.<br>\nThe reality is that the worldwide economic meltdown and the bailout that followed were together a kind of revolution, a coup d&rsquo;&eacute;tat. They cemented and formalized a political trend that has been snowballing for decades: the gradual takeover of the government by a small class of connected insiders, who used money to control elections, buy influence and systematically weaken financial regulations.<br>\nThe crisis was the coup de gr&acirc;ce: Given virtually free rein over the economy, these same insiders first wrecked the financial world, then cunningly granted themselves nearly unlimited emergency powers to clean up their own mess.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rollingstone.com\/politics\/story\/26793903\/the_big_takeover\/print\">Rolling Stone<\/a><\/li>\n<li><strong>Briten bleiben auf Anleihen sitzen<\/strong><br>\nDie britische Regierung hat erstmals seit sieben Jahren nicht gen&uuml;gend Interessenten f&uuml;r ihre Staatsanleihen gefunden. &ldquo;Am Bondmarkt steigt die Furcht &uuml;ber die hohe Schuldenaufnahme des K&ouml;nigreichs&rdquo;, sagte Steven Major, Chefrentenanalyst bei HSBC.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/anleihen_devisen\/:Renten-und-Devisen-Briten-bleiben-auf-Anleihen-sitzen\/492311.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Wut erreicht die Stra&szlig;e<\/strong><br>\nManager werden als Geiseln genommen, Banker bedroht, Villen attackiert. Der Unmut &uuml;ber die Verantwortlichen der Wirtschaftskrise erreicht eine neue Dimension: Die allgemeine Wut richtet sich zunehmend gegen Einzelpersonen.<br>\nSeit Wochen treiben die Wut und die Verunsicherung &uuml;ber die Krise die Menschen weltweit auf die Stra&szlig;en. In den vergangenen Tagen haben die Ereignisse allerdings eine neue, aggressivere Dimension erreicht: Es wird pers&ouml;nlich. In Frankreich, Gro&szlig;britannien und den USA werden Manager und Banker zur Zielscheibe des Zorns: Geiselnahmen, Morddrohungen, Angriffe auf das Eigentum. Es ist keine abstrakte Wut mehr auf &ldquo;gierige Banker&rdquo; &ndash; die Drohungen und Bedrohungen sind ganz konkret.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Agenda-Die-Wut-erreicht-die-Stra%DFe\/492319.html?p=1\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Rebellion ist berechtigt<\/strong><br>\nPolitischer Streik als &raquo;kalkulierte Regelverletzung&laquo;: Fr&uuml;herer IG-Medien-Vorsitzender sieht &raquo;Zeitfenster&laquo; f&uuml;r Offensivaktionen zur Ausweitung von Besch&auml;ftigtenrechten.<br>\n&raquo;Es gibt keinen Halbsatz in einem Arbeitsgesetz, der nicht im Fadenkreuz gegens&auml;tzlicher Interessen steht. Und gerade in Krisenzeiten wie diesen ist die Abh&auml;ngigkeit des Arbeitsrechts vom gesellschaftlichen Kr&auml;fteverh&auml;ltnis besonders schmerzhaft sp&uuml;rbar.&laquo; So lautete eine Kernthese, die der ehemalige IG-Medien-Vorsitzende Detlef Hensche auf einer Konferenz zum Thema &raquo;Arbeits-Unrecht in Deutschland. Arbeit und Arbeitslosigkeit in der Krise des Neoliberalismus&laquo; am Wochenende in K&ouml;ln zur Diskussion stellte.<br>\n&raquo;Was auch immer an Reformen in Berlin ausgeheckt wird, sind nicht nur objektiv Reformen gegen die Mehrheit &ndash; sie werden auch subjektiv, viel st&auml;rker als noch vor wenigen Jahren, als gegen die Mehrheit gerichtet empfunden. 99 Prozent der Medien haben die Agenda 2010 unterst&uuml;tzt. Schaut man sich aber aktuelle repr&auml;sentative Umfragen an, ist die Mehrheit gegen Hartz IV, gegen Privatisierung usw.&laquo;, so der Gewerkschafter (Detlef Hensche). &raquo;Das ist leider nur eine Stimmung, daraus ist noch kein politisches Bewusstsein geworden&laquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/businesscrime.de\/?p=249#more-249\">Business Crime Control<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Haftung der Verantwortlichen der Finanzkrise &ndash; Pr&auml;vention zur Vermeidung einer Wiederholung<\/strong><br>\nDas ist ein Hinweis eines Freundes der NachDenkSeiten, verbunden mit der Bitte um ein Votum zu seinem Vorschlag, die Verantwortlichen der Finanzkrise haftbar zu machen. Hier die Mail von Marc M&uuml;nch:\n<blockquote><p>Am 28. und 29. M&auml;rz 2009 finden im Ausw&auml;rtigen Amt in Berlin die <a href=\"http:\/\/www.europaeische-buergerkonferenzen.eu\/de\/\">Europ&auml;ischen B&uuml;rgerkonferenzen<\/a> statt. Als einer von 150 zuf&auml;llig ausgew&auml;hlten B&uuml;rgern werde ich daran teilnehmen.<br>\nDas Thema der Konferenz ist die wirtschaftliche und soziale Zukunft Europas. Momentan k&ouml;nnte wohl kaum ein Thema wichtiger sein.<br>\nIch habe in dem entsprechenden Portal einen Diskussionsbeitrag eingestellt, auf den ich hiermit gerne <a href=\"upload\/pdf\/090326_Diskussionsvorschlag_EU-Konferenz.pdf\">hinweise [PDF &ndash; 24 KB]<\/a>. Mein Vorschlag ist auch <a href=\"http:\/\/www.europaeische-buergerkonferenzen.eu\/de\/propositions\">auf dieser Seite zu finden<\/a>, aktuell unter dem Punkt &ldquo;Meist zugestimmte Vorschl&auml;ge&rdquo; auf Seite 2 und tr&auml;gt den Titel &ldquo;Die Haftung der Verantwortlichen der Finanzkrise &ndash; Pr&auml;vention zur Vermeidung einer Wiederholung&rdquo;.<br>\nWer gerne wissen m&ouml;chte, weshalb unsere Steuermilliarden zur Rettung von kriselnden Banken herhalten m&uuml;ssen und diesen Vorschlag f&uuml;r unterst&uuml;tzenswert befindet, kann sich dort registrieren und f&uuml;r diesen Vorschlag abstimmen. Die zehn Vorschl&auml;ge mit den meisten Stimmen werden auf der Konferenz auf jeden Fall diskutiert werden. Ich w&uuml;rde mich freuen, wenn mein Vorschlag gen&uuml;gend Stimmen erh&auml;lt, um in Berlin mit der n&ouml;tigen Wichtigkeit bearbeitet zu werden. Zur Stimmabgabe ist eine Registrierung notwendig, es werden aber keine nennenswerten Daten abgefragt.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>DGB-Chef Sommer: IWF hat Mitverantwortung f&uuml;r Krise <\/strong><br>\nDer DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat die Politik des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) scharf kritisiert, die f&uuml;r die globale Krise mitverantwortlich sei. In den vergangenen 30 Jahren habe der IWF eine Politik der Deregulierung, der Liberalisierung, der Marktorthodoxie, der Lohnsenkung und der Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme bef&uuml;rwortet und mit durchgesetzt. &bdquo;Dies hat zu der heutigen Krise beigetragen,&ldquo; erkl&auml;rte Sommer auf der Tagung des ILO-Verwaltungsrats am Montag in Genf im Beisein von IWF-Direktor Strauss-Kahn.<br>\nTrotz der Krise verlange der IWF in seinen Unterst&uuml;tzungsprogrammen f&uuml;r L&auml;nder wie Pakistan oder Ukraine immer noch eine pro-zyklische Wirtschaftspolitik, kritisierte Sommer. Gleichzeitig ermuntere er hochindustrialisierte Staaten, antizyklisch zu reagieren als ob das nur etwas f&uuml;r reiche L&auml;nder w&auml;re. &bdquo;Der Mangel an Koh&auml;renz und die nach wie vor bestehende N&auml;he des IWF zu marktfundamentalen Ansichten ist Anlass zu tiefer Beunruhigung bei Besch&auml;ftigten und ihren Gewerkschaften,&ldquo; erkl&auml;rte der DGB-Chef. Wenn im Rahmen des G20-Prozesses jetzt die Mittel f&uuml;r den IWF massiv erh&ouml;ht werden sollen, frage er sich besorgt, ob dies auch ein Mehr von der alten Politik des Washingtoner Konsensus bedeute.<br>\nDie globale Krise sei systemisch und verlange deshalb auch einen systemischen Wandel, mahnte Sommer. Dies erfordere eine Reform der internationalen Finanzinstitutionen und eine andere Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/pressemeldungen\/pmdb\/pressemeldung_single?pmid=3401\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Karl-Theodor s&auml;uselt uns in der FT was vor<\/strong><br>\nEin weiterer Beitrag aus der beliebten Reihe &rdquo;Die mangelnde Moral ist Schuld an der Krise&rdquo; kommt heute von unserem vielfliegenden Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg; allerdings nur f&uuml;r das anglophone Publikum, denn&nbsp;sein Artikel erscheint&nbsp;ausschlie&szlig;lich in der englischen FT. Hier jedenfalls schon mal das Essentielle aus seinem Beitrag mit dem Titel &ldquo;Eine neue &Auml;ra des verantwortungsvollen Kapitalismus&ldquo;&nbsp;in aller K&uuml;rze:<br>\n&ldquo;Wir haben bereits den konzeptionellen&nbsp;Ansatz, um intelligente Regeln aufzustellen, an die sich alle Marktakteure halten m&uuml;ssen, und die Transparenz, Glaubw&uuml;rdigkeit und Vertrauen schaffen.&rdquo;<br>\nIm Ernst? &ndash; Na, dann w&auml;re es doch vielleicht mal eine gute Idee, diesen &ldquo;konzeptionellen Ansatz&rdquo; der vor Neugierde platzenden Welt&ouml;ffentlichkeit vorzustellen, oder?<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen wieder eine Kultur der Stabilit&auml;t und der Verantwortlichkeit im Gesch&auml;ftsleben herstellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/?p=1875\">weissgarnix<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwarzgeld: Steueroasen &ndash; welche Steueroasen?<\/strong><br>\nBizarrer Auftritt im Bundestag: Deutsche und Schweizer Banken kennen Schwarzgeld nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1699399&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Ifo ist n&uuml;chtern betrachtet ein Desaster<\/strong><br>\nNach Monaten immer neuer Nachrichten &uuml;ber wirtschaftliche Rekordeinbr&uuml;che m&ouml;chte man gern wieder Positives melden. Doch das Gesch&auml;ftsklima taugt kaum dazu. Im Gegenteil: Der Index ist ein Alarmsignal<br>\nWer zu ausgepr&auml;gtem Optimismus neigt, mag in der j&uuml;ngsten Ifo-Gesch&auml;ftsklimaumfrage bei deutschen Unternehmen mit ganz viel gutem Willen auch so etwas wie hauchzarte m&ouml;gliche Hoffnungssignale ausmachen. Nur: Ganz realistisch betrachtet, muss das Urteil eher alarmierend ausfallen, auch f&uuml;r die Bundesregierung.<br>\nZwar haben im M&auml;rz etwas weniger Unternehmen als im Februar angegeben, dass sie f&uuml;r die kommenden Monate mit einer weiteren Verschlechterung der Gesch&auml;fte rechnen. Der entsprechende Erwartungsindex stieg zum dritten Mal in Folge. Der Haken ist: Die derzeitige Ausgangslage wird von den allermeisten Befragten mittlerweile als so dramatisch schlecht beurteilt, dass schon die Erwartung unver&auml;nderter Gesch&auml;fte eher desastr&ouml;s ist.<br>\nEs macht sogar Angst, wie viele Firmen selbst jetzt noch von einer weiteren Verschlechterung ausgehen. In der Industrie liegt der Prozentsaldo aus Optimisten und Pessimisten trotz Besserung noch bei minus 40 Punkten. Selbst im Einzelhandel, f&uuml;r den k&uuml;rzlich dank Abwrackpr&auml;mie noch Besserung erwartet wurde, hat sich das Gesch&auml;ftsklima wieder eingetr&uuml;bt.<br>\nSp&auml;testens jetzt tendiert die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass sich die Wirtschaft noch in diesem Fr&uuml;hjahr wieder richtig f&auml;ngt, wie es die Bundesregierung zwischenzeitlich in Aussicht gestellt hatte. Die Wirtschaftsleistung d&uuml;rfte im ersten Quartal noch st&auml;rker eingebrochen sein als zum Jahresende. Und der Verdacht dr&auml;ngt sich auf, dass die Dimension der Krise von vielen noch gar nicht wahrgenommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Kommentar-Der-Ifo-ist-n%FCchtern-betrachtet-ein-Desaster\/492113.html\">FTD<\/a>\n<p><em>Zum Beleg daf&uuml;r:<\/em><\/p>\n<p><strong>Januar 2009: Auftr&auml;ge im Bauhaupt&shy;gewerbe real &ndash; 24,4% zum Vorjahr<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr t&auml;tigen Personen) im Januar 2009 in Deutschland preisbereinigt 24,4% niedrigere Auftragseing&auml;nge als im Januar 2008. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 30,9% und im Tiefbau um 16,8% ab.&nbsp;<br>\nIn den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende Januar 2009 671 000 Personen t&auml;tig; das waren 10 000 weniger als vor einem Jahr (&ndash; 1,4%). Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf rund 3,6 Milliarden Euro (&ndash; 18,1% gegen&uuml;ber Januar 2008).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/03\/PD09__116__441,templateId=renderPrint.psml\">destatis<\/a><\/p>\n<p><em>Ebenso:<\/em><\/p>\n<p><strong>Japans Export st&uuml;rzt dramatisch ab<\/strong><br>\nDie japanischen Ausfuhren sind im Februar regelrecht eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel der Export um fast 50 Prozent, so stark wie noch nie. Die zweitgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsnation der Welt st&uuml;rzt damit in eine tiefe Krise &ndash; w&auml;hrend sich Konkurrent China schon wieder im Aufschwung sieht.<br>\nUSA, Japan, Deutschland: Das ist die Rangfolge der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsnationen der Welt. Die Nummer zwei ist nun von der globalen Krise voll erfasst worden. H&auml;rter noch als die Vereinigten Staaten, wo die Finanzverwerfungen ihren Anfang nahmen. Und h&auml;rter als Deutschland, der Exportweltmeister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,615318,00.html\">Spiegel-online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bleibt in Kauflaune!<\/strong><br>\nDas Schlimmste ist vor&uuml;ber! Der historische Einbruch der Wirtschaftst&auml;tigkeit in Deutschland steht kurz vor seinem Ende. So lautete der einhellige Tenor der Volkswirte, die die FR zum Ifo-Gesch&auml;ftsklima-Index befragt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1699421&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da ist doch eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Wie soll bei Einbruch des Welthandels um 20 Prozent seit August im extrem exportabh&auml;ngigen Deutschland das Schlimmste vor&uuml;ber sein, nur weil ein Teilindex des Ifo, der Erwartungsindex, etwas anstieg, von 80,9 Punkten auf 81,6 Punkte. Nur weil geringf&uuml;gig weniger Unternehmer mit einer weiteren Verschlechterung der Gesch&auml;fte in den n&auml;chsten Monaten rechnen, ist noch gar nichts gewonnen, denn die derzeitige Lage wird so grottenschlecht eingestuft, dass die erwartete Stagnation auf diesem Niveau katastrophal ist. Zudem gehen doch viele Firmen selbst jetzt noch von einer weiteren Verschlechterung aus. Warum Robert von Heusinger auf die Kauflaune der Konsumenten setzt, ist schlicht unbegreiflich. Der Einzelhandel f&uuml;rchtet aufgrund der miserablen Arbeitsmarktaussichten, die alle befragten Volkswirte teilen, einen Konsumeinbruch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nur ein bisschen Kampfjetl&auml;rm? Oder ein handfester Skandal mit Beteiligten, die das Grundgesetz mit F&uuml;&szlig;en treten? <\/strong><br>\nDer TRA LAUTER-Skandal. Ein Bericht von Holger Marzen vom 25.03.2009<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fluglaerm-kl.de\/tra_lauter-skandal.php\">B&uuml;rgerinitative gegen Flugl&auml;rm, Bodenl&auml;rm und Umweltverschmutzung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das sollte zu einem bundesweiten Thema werden, weil es sich nicht nur um ein lokales L&auml;rmproblem handelt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Luftfahrt: Meldepflichten verletzt?<\/strong><br>\nObwohl es seit Jahrzehnten bekannt ist und Wissenschaftler eindringlich davor warnen, gelangen immer noch Giftstoffe ungefiltert in die Kabinenluft. Da die Luft in allen modernen D&uuml;senflugzeugen von den Triebwerken angesaugt wird, kann diese in bestimmten F&auml;llen durch erhitztes Triebwerks&ouml;l kontaminiert werden. Zu den zahlreichen Bestandteilen des Turbinen&ouml;ls geh&ouml;rt auch ein Nervengift: Trikresylphosphat, kurz TCP. Der anerkannte W&uuml;rzburger Toxikologe, Professor Dietrich Henschler (84), hat speziell diesen Stoff bereits 1958 erforscht. &bdquo;Es handelt sich um einen extrem wirksamen Giftstoff&ldquo;, so Henschler gegen&uuml;ber plusminus &bdquo;und das erzeugte Vergiftungsbild ist so erschreckend, dass eigentlich alles getan werden muss, um das zu vermeiden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag.asp?uid=5px0asdzsb4ycd0a&amp;cm.asp\">ARD\/Plusminus<\/a><\/li>\n<li><strong>Vergabe von Studienpl&auml;tzen soll zentral koordiniert werden<\/strong><br>\nDas Hochschulzulassungsverfahren soll neu geregelt und zentral koordiniert werden. Darin waren sich die Sachverst&auml;ndigen beim &ouml;ffentlichen Fachgespr&auml;ch im Bildungsausschuss am Mittwochmorgen einig. Es sei nicht hinnehmbar, dass es einerseits zu wenige Studienpl&auml;tze gebe und diese teilweise frei blieben, weil die Verteilung nicht funktioniere, sagte Professorin Margret Wintermantel, Pr&auml;sidentin der Hochschulrektorenkonferenz. &ldquo;Wir wollen das Auswahlrecht f&uuml;r die Hochschulen und die Wahlfreiheit f&uuml;r die Studienberechtigten&rdquo;, so Wintermantel, &ldquo;das bedarf einer Koordinierung, die machbar ist.&rdquo; Dem stimmte Professor Stefan J&auml;hnichen vom Fraunhofer Institut f&uuml;r Rechnerarchitektur zu.<br>\nDie Koordinierung der Vergabe von Studienpl&auml;tzen soll k&uuml;nftig &uuml;ber eine Serviceagentur erfolgen, die die ZVS abl&ouml;sen soll. Geplant sei ein einheitliches Portal, sagte Staatssekret&auml;r Knut Nevermann vom s&auml;chsischen Ministerium f&uuml;r Wissenschaft und Kunst, an dem sich alle Hochschulen beteiligen sollen. Eine Pflicht dazu bestehe allerdings nicht. Ab dem Wintersemester 2011\/2012 sollen sich Studienbewerber &uuml;ber das Online-Portal der Serviceagentur mit zw&ouml;lf Studienort-W&uuml;nschen bewerben k&ouml;nnen. &ldquo;Bewerber m&uuml;ssen sich nicht mehr an allen Hochschulen einzeln bewerben&rdquo;, erkl&auml;rte J&auml;hnichen gefragt nach den Vorteilen f&uuml;r die Studienbewerber. In einer ersten Koordinierungsphase w&uuml;rden die Hochschulen k&uuml;nftig entscheiden, welcher Bewerber ein Zulassungsangebot erh&auml;lt. Dieser habe dann die M&ouml;glichkeit, das Angebot anzunehmen oder auf weitere Angebote zu warten. &ldquo;Sobald sich ein Bewerber f&uuml;r ein Angebot entscheidet, f&auml;llt er aus dem Bewerbungsverfahren heraus&rdquo;, so J&auml;hnichen. Die elf bis dahin vom Bewerber geblockten Pl&auml;tze k&ouml;nnten dann neu vergeben werden.<br>\nGreift diese erste Phase bei einem Bewerber nicht, bekommt er in einer zweiten Koordinierungsphase ein weiteres Studienangebot. Den &uuml;brigen Studienbewerbern soll dann in einer Clearingphase ein Studienplatz angeboten werden an einer Hochschule, an der noch Pl&auml;tze frei sind. Allerdings kann die Hochschule diesen Bewerber auch ablehnen, wenn er die Voraussetzungen und die hochschulgebundenen Zulassungsverfahren wie beispielsweise Aufnahmetests nicht besteht.<br>\nEinig waren sich die drei Sachverst&auml;ndigen, dass es Aufgabe der Serviceagentur sein werde, eine Koordinierung und keine Zuordnung der Studienpl&auml;tze zu leisten. Die Sachverst&auml;ndigen betonten au&szlig;erdem, dass die Anschubfinanzierung f&uuml;r das Portal vom Bund geleistet werden m&uuml;sse. In der Folge seien dann die L&auml;nder f&uuml;r die Finanzierung verantwortlich. &ldquo;Geb&uuml;hren von den Studienbewerbern zu erheben, die das Portal nutzen, ist nicht geplant&rdquo;, erkl&auml;rte Nevermann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/67232\/vergabe-von-studienplaetzen-soll-zentral-koordiniert-werden\/\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Betroffenen, n&auml;mlich die Studierenden, wurden wohl nicht geh&ouml;rt. Es scheint inzwischen so, dass solche Vorhaben als reine In-Sich-Gesch&auml;fte zwischen der Rektoren-Lobby und konfliktscheuen L&auml;nderadministrationen abgewickelt werden.<br>\nSiehe dazu nochmals: <a href=\"?p=3804\">&ldquo;Hochschulzulassung oder das Chaos der Hochschul-Autonomie&rdquo;<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><em>Siehe dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>fzs fordert bundeseinheitliches Verfahren und stellt den bisherigen Vorschlag als b&uuml;rgerInnenfern dar<\/strong><br>\nHierzu erkl&auml;rt Florian Keller, Mitglied des fzs-Vorstands: &ldquo;Der am dritten M&auml;rz von Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan vorgestellte Kompromiss, der ein Vergabesystem vorsieht, welches von ihr als eines der modernsten &uuml;berhaupt bezeichnet wurde, weist aus Sicht der Studierenden erhebliche M&auml;ngel auf. Hier ist jetzt der Bundestag gefragt, angesichts uneinsichtiger Hochschulen f&uuml;r geltendes bundeseinheitliches Recht zu sorgen.&rdquo;<br>\nDie Einigung von Anfang M&auml;rz sieht vor, dass Studieninteressierte sich weiter den komplexen Bewerbungsverfahren der einzelnen Hochschulen unterziehen m&uuml;ssen. &ldquo;Das hei&szlig;t, dass Interessierte sich weiter einzeln auf den Webseiten der Hochschulen informieren, einen Teil der Bewerbung dort absolvieren, viele Briefumschl&auml;ge mit ihren Unterlagen zur Post bringen und teilweise sogar Bewerbungsgespr&auml;che absolvieren m&uuml;ssen. Das sollte eigentlich auch den Hochschulen zuwider sein, denn in der Summe pr&uuml;fen die Verwaltungen in der BRD ein und dieselbe Person mehrmals.&rdquo; erkl&auml;rt Anja Gadow, ebenfalls Mitglied des fzs-Vorstands.<br>\nHochschulen und Politik versperren so die M&ouml;glichkeit, dass Interessierte sich mit Hilfe einer zentralen Servicestelle &uuml;ber Filterfunktionen ihren passenden Studienplatz finden und sich sogleich auf diesen bewerben k&ouml;nnen. &ldquo;Das ist schlicht und ergreifend eine dreiste Missachtung jeglicher B&uuml;rgerInnenn&auml;he&rdquo; stellt Florian Keller fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/aktuelles\/presse\/214693.html\">fzs<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Politik-Fl&uuml;sterer<\/strong><br>\nTouristen mag es kaum auffallen, wenn sie &uuml;ber die Prachtmeile Unter den Linden flanieren. Doch Branchenkenner haben die Stra&szlig;e l&auml;ngst ironisch in &bdquo;Unter den Lobbyisten&ldquo; umgetauft. Wer einmal genauer hinschaut, dem springen sie f&ouml;rmlich ins Auge: die vielen Klingelschilder der Unternehmen und Verb&auml;nde rund um den Pariser Platz, in der Friedrichstra&szlig;e, am Gendarmenmarkt, am Hausvogteiplatz und in der Reinhardtstra&szlig;e nahe dem Reichstagsgeb&auml;ude. Ob der Verband der Chemischen Industrie, der Deutsche Beamtenbund, Greenpeace, Bertelsmann, Volkswagen, die Tabaklobby, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft oder das Deutsche Atomforum &ndash; sie alle haben sich in fu&szlig;l&auml;ufiger Nachbarschaft zum Parlament eingerichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Berliner-Wirtschaft-Lobby-Planet;art132,2758777?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>L&ouml;cher in den Pensionsfonds von US-Unternehmen<\/strong><br>\nDie Finanzkrise und der B&ouml;rsen-Crash haben stark negative Auswirkungen auf die Pensionsfonds amerikanischer Unternehmen. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Mercer decken deren Pensionspl&auml;ne derzeit im Durchschnitt nur 74% der k&uuml;nftigen Zahlungsverpflichtungen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/loecher_in_den_pensionsfonds_von_us-unternehmen_1.2254803.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Herren Wirtschaftsf&uuml;hrer<\/strong><br>\nAlles, was sie seit etwa zwanzig Jahren treiben, ist von zwei fixen und absurden Ideen beherrscht: Druck auf die Arbeiter und Export. F&uuml;r diese Sorte sind Arbeiter und Angestellte, die sie heute mit einem euphemistischen und kostenlosen Schmeichelwort gern &raquo;Mitarbeiter&laquo; zu titulieren pflegen, die nat&uuml;rlichen Feinde. Auf sie mit Gebr&uuml;ll! Dr&uuml;cken, dr&uuml;cken: die L&ouml;hne, die Sozialversicherung, das Selbstbewusstsein &ndash; dr&uuml;cken, dr&uuml;cken! Und dabei merken diese Dummk&ouml;pfe nicht, was sie da zerst&ouml;ren. Sie zerst&ouml;ren sich den gesamten innern Absatzmarkt. Sie scheinen ihn nicht zu wollen &ndash; daf&uuml;r haben sie dann den Export. Ihre fixe Idee hindert sie nicht, ihre Waren auch im Inland weiterhin anzupreisen; ihre Inserate wirken wie Hohn. Wer soll sich denn das noch kaufen, was sie da herstellen? Ihre Angestellten, denen sie zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel geben, wenn sie sie nicht &uuml;berhaupt auf die Stra&szlig;e setzen? Die kommen als Abnehmer kaum noch in Frage. Aber jene protzen noch: da&szlig; sie deutsche Werke seien, und da&szlig; sie deutsche Kaufleute und deutsche Ingenieure besch&auml;ftigten &ndash; und wozu das? &raquo;Um den Weltmarkt zu erobern!&laquo;<br>\nvon Ignaz Wrobel<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/24336\">Linksnet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wer noch nicht gemerkt hat, wer Ignaz Wrobel ist, muss den Link &ouml;ffnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zu guter letzt: Neues aus der Anstalt vom 24.03.2009<\/strong><br>\nIn voller L&auml;nge und Sch&ouml;nheit &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/721082?inPopup=true\">ZDF-Mediathek<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>IKB-Aff&auml;re: Abwiegeln statt aufkl&auml;ren<\/li>\n<li>HRE-Risiken gr&ouml;&szlig;er als gedacht <\/li>\n<li>Opposition fordert Untersuchungsausschuss zu Hypo Real Estate<\/li>\n<li>Soffin: Die Geheimniskr&auml;mer<\/li>\n<li>Top&ouml;konomen fordern eine neue Finanzwelt<\/li>\n<li>Geithners Plan funktioniert nicht<\/li>\n<li>The Big Takeover <\/li>\n<li>Briten bleiben auf Anleihen sitzen<\/li>\n<li>Die Wut erreicht die Stra&szlig;e<\/li>\n<li>Rebellion ist berechtigt<\/li>\n<li>Die Haftung der<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3850\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3850","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3850"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3850\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}