{"id":38553,"date":"2017-06-01T08:25:39","date_gmt":"2017-06-01T06:25:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553"},"modified":"2017-06-01T08:25:39","modified_gmt":"2017-06-01T06:25:39","slug":"hinweise-des-tages-2886","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h01\">Privatisierung der Autobahnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h02\">Abschiebungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h03\">Es geht weiter mit Tricksen und T&auml;uschen:<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h04\">Neues vom Jobwunder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h05\">Viel Utopie und wenig Risiko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h06\">Panama-Papers Untersuchungsausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h07\">Incirlik: Farbe bekennen statt Zeit schinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h08\">Alternative Fakten aus dem Bundesinnenministerium?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h09\">Studenten mit Migrationshintergrund seltener erfolgreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h10\">Reden reicht nicht: Unterwerfung gegen&uuml;ber Trump beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h11\">Vereinte Nationen: Jemen steht kurz vor dem totalen Zusammenbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h12\">Der heraufbeschworene Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h13\">&lsquo;Theresa May Has Totally F*cked It Up&rsquo; Tory Candidate Lets Rip At Dire Election Campaign<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h14\">&ldquo;Wir d&uuml;rfen die Gier der Milliard&auml;re nicht l&auml;nger akzeptieren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38553#h15\">Der Schulz-Zug f&auml;hrt nicht mehr ins Kanzleramt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Privatisierung der Autobahnen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine der schnellsten Grundgesetz&auml;nderungen aller Zeiten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung k&ouml;nnte am Ende ihrer Amtszeit einen Rekord aufstellen: Die vielleicht schnellste Grundgesetz&auml;nderung aller Zeiten verdient allerdings keinen Lorbeerkranz. Doch wenn alles nach dem Drehbuch der gro&szlig;en Koalition abl&auml;uft, bleiben zwischen Gesetzentwurf, dem Beschluss im Bundestag sowie dem Beschluss im Bundesrat gerade 48 Stunden. Wenig, um den weitreichendsten Eingriff in die Verfassung seit der F&ouml;deralismusreform II im Jahr 2006 zu entscheiden. Die eingespielte Praxis sind drei Wochen zwischen der Abstimmung im Bundestag und jener im Bundesrat bei Grundgesetz&auml;nderungen. Doch in einem Brief vom 30. Mai an die Direktorin des Bundesrates begr&uuml;nden Union und SPD eine &bdquo;besondere Eilbed&uuml;rftigkeit&ldquo;. Sie beantragten, au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ig die Tagesordnung des Bundesrates zu &auml;ndern. Dies bei einem komplexen Gesetzespaket, in dem auch die umstrittene Infrastrukturgesellschaft als politisches Koppelgesch&auml;ft eingebaut wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/27015136\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wir hatten gestern &uuml;ber die Grundgesetz&auml;nderungen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38544\">berichtet<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu schreibt uns Carl Wassmuth von <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>:<\/strong><br>\nLiebe Nachdenkseiten-Redaktion, ihr habt wirklich oft und gut auf die Autobahnprivatisierung hingewiesen \/ dar&uuml;ber berichet, danke daf&uuml;r! Auch eure Medienschelte ist leider v&ouml;llig gerechtfertigt. Mit einer Ausnahme: Die Berliner Zeitung hat stets gut berichtet, geheime Gutachten geleakt und kritische Zeugen wie Prof. Degenhart gefunden, die dem Mainstream etwas entgegensetzen. Das verdient, erw&auml;hnt und in die Hinweise aufgenommen zu werden, wie ich finde.<\/p>\n<p><em>Dem leisten wir nur allzu gerne folge. W&uuml;rde es nur mehr Ausnahmen geben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kritiker &uuml;ber Autobahn-Gesellschaft: &bdquo;Ganz offen durch die Vordert&uuml;r&ldquo;<\/strong><br>\nAuch nach den von der SPD durchgesetzten &Auml;nderungen sieht Carl Wa&szlig;muth die geplante Infrastrukturgesellschaft als gro&szlig;e Gefahr. Denn &bdquo;die Privatisierung droht weiter&ldquo;.<br>\ntaz: Herr Wa&szlig;muth, die SPD sagt, es sei ihr gelungen, jegliche Form der Autobahn-Privatisierung zu verhindern. Da m&uuml;ssten Sie sich doch freuen.<br>\nCarl Wa&szlig;muth: Wenn es stimmen w&uuml;rde, w&auml;re es toll. Aber leider ist das Gegenteil wahr. Die SPD behauptet, sie habe alle Hintert&uuml;ren geschlossen &ndash; aber die Privatisierung kommt ganz offen durch die Vordert&uuml;r.<br>\nWie das?<br>\nDie Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Autobahnen wird an eine Gesellschaft privaten Rechts &uuml;bertragen. Das ist eine formelle Privatisierung.<br>\nAber die Gesellschaft und alle T&ouml;chter bleiben zu 100 Prozent in staatlicher Hand.<br>\nDas ist nicht entscheidend. Sie k&ouml;nnen trotzdem Teile des Stra&szlig;ennetzes privatisieren, n&auml;mlich &uuml;ber &ouml;ffentlich-private Partnerschaften, sogenannte &Ouml;PPs, bei denen Privatunternehmen den Stra&szlig;enbau finanzieren und organisieren und daf&uuml;r &uuml;ber Jahrzehnte eine garantierte Rendite aus Maut oder Steuern erhalten. [&hellip;]<br>\nImmerhin haben die Kritiker auch erreicht, dass es k&uuml;nftig &Ouml;PP nur auf Einzelstrecken geben soll. Gro&szlig;e Netze werden im Grundgesetz verboten.<br>\nDas ist ein Ablenkungsman&ouml;ver. Solche Netz-&Ouml;PPs gibt es bisher nirgends. Es wird also etwas ausgeschlossen, was gar kein Problem ist, damit die normalen &Ouml;PPs pl&ouml;tzlich klein und harmlos wirken. Dabei sind die das eigentliche Problem f&uuml;r den Steuerzahler &ndash; und das eigentliche Ziel der privaten Investoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kritiker-ueber-Autobahn-Gesellschaft\/!5410213\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Autobahn-Privatisierung Der Bericht des Rechnungshofs ist fragw&uuml;rdig<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Koalition scheint mit ihrer Taktik erfolgreich zu sein. Zun&auml;chst versuchte sie eine nahezu vollst&auml;ndige Privatisierung zu erreichen. Aus der Erleichterung, viele Punkte entsch&auml;rft zu haben, stimmen nun selbst Kritiker einer Privatisierung zu, die sie noch vor wenigen Monaten kritisiert h&auml;tten.<br>\n&bdquo;In mancher Vorstandsetage k&ouml;nnen jetzt die Korken knallen&ldquo;, sagt einer. Denn tats&auml;chlich ging es den Versicherungskonzernen stets um &Ouml;PP. Scheinbar selbstlos lehnten sie noch vor zwei Jahren &bdquo;eine Beteiligung privater Partner an der Gesellschaft&ldquo; ab, so der Versicherungsverband. Weiter: &bdquo;Eine solche Gesellschaft b&ouml;te jedoch auf Projektebene viele M&ouml;glichkeiten, privates Kapital zu beteiligen. &Ouml;ffentlich-private Partnerschaften haben sich bew&auml;hrt.&ldquo; Ziel erreicht.<br>\nRund 80 Abgeordnete w&uuml;rden gen&uuml;gen, um das Gesetzespakt zu verhindern. Linke und Gr&uuml;ne beantragen eine namentliche Abstimmung zu den einzelnen Aspekten des Pakets. F&uuml;r sp&auml;tere Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/autobahn-privatisierung-der-bericht-des-rechnungshofs-ist-fragwuerdig-26986768\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Highway to sell<\/strong><br>\nIm Bundestag sollen heute 13 Grundgesetz&auml;nderungen samt Autobahnausverkauf durchgewinkt werden. L&auml;nderkammer zieht am Freitag nach<br>\nAb heute wird die Republik aufgemischt. Wenn am Donnerstag der Bundestag und tags darauf der Bundesrat voraussichtlich gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die geplante Neuordnung der Bund-L&auml;nder-Finanzbeziehungen geben, hat die &raquo;gute alte BRD&laquo; endg&uuml;ltig ausgedient. Selbst dem Vorzeigedemokraten Norbert Lammert (CDU) wird es mulmig. &raquo;Wir laufen sehenden Auges in den Zentralstaat&laquo;, glaubt der Parlamentspr&auml;sident und will die Gesetzesvorlage ablehnen. Damit ist er einer von vielleicht 40 Abweichlern im Regierungslager. Der gro&szlig;e Rest von Union und SPD wird wohl dem Projekt zur Zweidrittelmehrheit verhelfen. (&hellip;)<br>\nInsgesamt wird die Verfassung an 13 Stellen ge&auml;ndert. Laut der Pl&auml;ne bekommen die L&auml;nder ab 2020 j&auml;hrlich 9,75 Milliarden Euro mehr vom Bund &uuml;berwiesen. Im Gegenzug sichert sich Berlin weitreichende Eingriffsrechte auf bisher f&ouml;deralem Terrain &ndash; bei Fernstra&szlig;en, der Steuerverwaltung und den Bildungsinvestitionen. So sollen k&uuml;nftig finanzschwache Kommunen Milliardenhilfen f&uuml;r Schulsanierungen erhalten. F&ouml;rderf&auml;hig sind laut Begleitgesetz aber auch &ouml;ffentlich-private Partnerschaften (&Ouml;PP). F&uuml;r Kritiker wie den Verein &raquo;Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand&laquo; (GiB) ist das der entscheidende Hebel, um Privatinvestoren ein riesiges Gesch&auml;ftsfeld in Sachen Schulbau und -betrieb zu er&ouml;ffnen.<br>\nDas hat System und findet seine Entsprechung in der zu schaffenden privatrechtlichen Autobahngesellschaft, die auch in der &raquo;entsch&auml;rften&laquo; Form Wegbereiter eines schrittweisen Ausverkaufs der Fernstra&szlig;en sein wird. Das &uuml;bergeordnete Ziel ist die Verwandlung &ouml;ffentlicher Infrastruktur in profitable Anlageprodukte f&uuml;r Banken, Hedgefonds und Versicherungen. Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Vorarbeit dazu geleistet, seine Parteifreunde im Bundestag und mit ihnen Kanzlerkandidat Martin Schulz vollenden sein Werk.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311652.highway-to-sell.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Keine Autobahnprivatisierung im Grundgesetz erm&ouml;glichen<\/strong><br>\n&ldquo;Die Gro&szlig;e Koalition will mit ihrer Zweidrittelmehrheit am Donnerstag durch umfangreiche Grundgesetz&auml;nderungen der Privatisierung der deutschen Autobahnen T&uuml;r und Tor &ouml;ffnen&rdquo;, erkl&auml;ren Sahra Wagenknecht, Dietmar Bartsch, Katja Kipping und Bernd Riexinger zur Abstimmung zu den Grundgesetz- und Gesetzes&auml;nderungen im Zusammenhang mit der Bundesautobahngesellschaft im Rahmen der Neuordnung der Bund-L&auml;nder-Finanzen. Die Vorsitzenden von Partei und Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Mit den geplanten Grundgesetz&auml;nderungen schafft die Bundesregierung die entscheidende Grundlage f&uuml;r eine zuk&uuml;nftige Abzocke der Autofahrer. Die Grundgesetz&auml;nderung erm&ouml;glicht die &Uuml;bertragung der Verwaltungs- und Nutzungsrechte in eine privatrechtliche Gesellschaft, erweitert die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaften beim Bau und Betrieb von Autobahnen, und sie schlie&szlig;t eine Beteiligung von Privatinvestoren an der Bundesautobahngesellschaft &uuml;ber spezielle Finanzinstrumente nicht wirksam aus. Die Gro&szlig;e Koalition t&auml;uscht daher die &Ouml;ffentlichkeit, wenn sie die Privatisierung der Autobahn &uuml;ber Grundgesetz&auml;nderungen m&ouml;glich macht und gleichzeitig behauptet, diese M&ouml;glichkeiten &uuml;ber einfache Gesetze zum Teil wieder eingeschr&auml;nkt zu haben. Eine einfache Mehrheit reicht zuk&uuml;nftig aus, um die halb ge&ouml;ffneten Hintert&uuml;ren ganz zu &ouml;ffnen. Wer nicht den Plan hat, die Autofahrer f&uuml;r die Finanzkonzerne zur Kasse zu bitten, der darf keine Hintert&uuml;ren schaffen und muss eine Autobahnprivatisierung im Grundgesetz, wie bisher, ausschlie&szlig;en.<br>\nWir halten es f&uuml;r inakzeptabel, dass die Autobahnprivatisierung im Bundesrat in erpresserischer Art und Weise im Gesamtpaket zur Reform der Bund-L&auml;nder-Finanzen zur Abstimmung gestellt werden soll. DIE LINKE wird im Bundestag gegen jede Form der Autobahnprivatisierung stimmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/presseerklaerungen\/artikel\/keine-autobahnprivatisierung-im-grundgesetz-ermoeglichen\/\">Die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Abschiebungen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Abgelehnte werden nach Kabul-Anschlag nicht abgeschoben<\/strong><br>\nDer urspr&uuml;nglich f&uuml;r diesen Mittwoch geplante Flug zur Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan wird wegen des schweren Anschlags in Kabul mit mindestens 80 Toten und 300 Verletzten verschoben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Regierungskreisen. Hintergrund seien organisatorische Fragen. An der grunds&auml;tzlichen Haltung zu Abschiebungen in das Land h&auml;lt die Regierung fest. Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) informierte auch den Innenausschuss des Bundestages &uuml;ber die ge&auml;nderten Pl&auml;ne, wie aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war.<br>\n&bdquo;Die deutsche Botschaft in Kabul hat eine wichtige logistische Rolle beim Empfang r&uuml;ckgef&uuml;hrter Personen vor Ort&ldquo;, hie&szlig; es aus den Regierungskreisen. Die dortigen Mitarbeiter h&auml;tten so kurz nach dem Anschlag in Kabul nun Wichtigeres zu tun, als solche organisatorischen Ma&szlig;nahmen vorzubereiten. &bdquo;In den n&auml;chsten paar Tagen wird es daher keine Sammelr&uuml;ckf&uuml;hrung nach Afghanistan geben.&ldquo; Es bleibe aber richtig, Ausreisepflichten durchzusetzen. Dieser Grundsatz gelte auch f&uuml;r Afghanistan, insbesondere bei Straft&auml;tern, &bdquo;und dieser Weg wird konsequent weiter beschritten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article165110677\/Abgelehnte-werden-nach-Kabul-Anschlag-nicht-abgeschoben.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Begr&uuml;ndung ist an Zynismus kaum zu &uuml;bertreffen. Das seelische und leibliche Wohl der Afghanen ist der Bundesregierung offenbar komplett egal. Sollen die sich doch in die Luft bomben lassen! Hauptsache unsere Botschaftsmitarbeiter m&uuml;ssen keine &Uuml;berstunden machen. An solchen Tagen sch&auml;mt man sich einfach nur f&uuml;r seine &bdquo;Volksvertreter&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Afghanistans Opfer &ndash; Deutschlands Zynismus<\/strong><br>\nDutzende Tote bei einem Anschlag in Kabul. Und pl&ouml;tzlich stoppt die Bundesregierung einen Abschiebeflieger, der heute Richtung Afghanistan abheben sollte. Nein, nicht wegen der evident unsicheren Lage in Kabul, sondern &bdquo;aus R&uuml;cksicht auf Angeh&ouml;rige der deutschen Botschaft&ldquo;, die von dem Anschlag betroffen seien. Als sei Gefahr f&uuml;r Leib und Leben in Afghanistan eine exklusiv deutsche Angelegenheit. Geht&rsquo;s noch zynischer?<br>\nSeit Monaten nehmen die Anschl&auml;ge in Afghanistan zu &ndash; im angeblich sicheren Kabul, im angeblich sicheren Masar-i-Sharif, im angeblich sicheren Kundus oder wo immer sonst der fl&auml;chendeckende Terrorismus eines eskalierten B&uuml;rgerkriegs seine t&auml;glichen Opfer fordert. Fakt ist: Sicherheit gibt es nicht in Afghanistan, schon lange nicht mehr, f&uuml;r niemanden, nirgendwo.<br>\nDer fassungslos machende Satz des Bundesinnenministers, wonach es f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge einen Unterschied mache, dass die Zivilbev&ouml;lkerung zwar Opfer, aber nicht Ziel der Terroranschl&auml;ge sei, verh&ouml;hnt nicht nur die Toten von heute, sondern alle zivilen Opfer dieses Krieges, der eben keinen Unterschied macht zwischen K&auml;mpfern und Schafhirten, zwischen Botschaftsmitarbeitern und Fl&uuml;chtlingen. Dies wurde uns heute erneut mit aller Brutalit&auml;t vor Augen gef&uuml;hrt.<br>\nDie Abschiebung der afghanischen Fl&uuml;chtlinge aus Deutschland, die entgegen aller Zusagen der Bundesregierung dort sich selbst &uuml;berlassen bleiben, keine Bleibe finden und keinen Frieden nirgendwo, muss sp&auml;testens heute endg&uuml;ltig gestoppt werden. Vielleicht waren die heutigen Opfer in Kabul dann wenigstens f&uuml;r irgendetwas gut. Und wer das jetzt zynisch findet, sollte nochmal in sich gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/1414430625262540\">Georg Restle via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Protest gegen Abschiebung von Mitsch&uuml;ler &ndash; mehrere Verletzte<\/strong><br>\nAus der Berufsschule in die Abschiebehaft: In N&uuml;rnberg haben 300 Jugendliche versucht, Polizisten daran zu hindern, ihren afghanischen Mitsch&uuml;ler mitzunehmen. Es gab dramatische Szenen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/nuernberg-300-jugendliche-protestieren-gegen-abschiebung-eines-mitschuelers-a-1150127.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Junge Menschen wollen aus einer humanen Haltung heraus die direkte Abschiebung eines ihrer Klassenkameraden verhindern und die CSU l&auml;sst sofort die B&uuml;rgerkriegseinheiten der Polizei drauflos kn&uuml;ppeln. Denn die Grenzen der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit bestimmt in Bayern immer noch die CSU allein.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: SPD fordert Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nNach dem Polizeieinsatz an einer N&uuml;rnberger Berufsschule fordern SPD-Abgeordnete Aufkl&auml;rung von Joachim Herrmann (CSU). Der Innenminister sei der &Ouml;ffentlichkeit Antworten schuldig, sagte der mittelfr&auml;nkische SPD-Politiker Horst Arnold dem BR. Die Lage in N&uuml;rnberg war gestern eskaliert. Als die Polizei einen Afghanen w&auml;hrend des Unterrichts abholen wollten, kam es zu Tumulten, Verletzten und Festnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/mittelfranken\/inhalt\/abschiebung-schueler-polizeieinsatz-100.html\">BR Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Schickt niemanden mehr nach Afghanistan!<\/strong><br>\nAfghanistan ist ein gescheiterter Staat. Nicht einmal die deutschen Diplomaten k&ouml;nnen sich dort sch&uuml;tzen. Die Abschiebungen in dieses Land m&uuml;ssen enden. [&hellip;]<br>\nDas mehr als ein Jahrzehnt lange und Milliarden teure milit&auml;rische Engagement am Hindukusch &ndash; auch das wei&szlig; der ins Innenressort gewechselte fr&uuml;here Verteidigungsminister nur zu gut &ndash; ist im Ergebnis ein Desaster. Die Taliban, die nach den Terroranschl&auml;gen vom 11. September 2001 in New York und Washington aus Afghanistan vertrieben werden sollten, beherrschen wieder gro&szlig;e Teile der Heimat des Heroins. Entweder direkt oder mittels ihnen verbundener Warlords, Drogenbarone und Schmuggelk&ouml;nige. Und inzwischen auch mit ihren Verbindungen zu Terrormilizen im Irak und in Syrien auch weit &uuml;ber den Hindukusch hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/anschlag-in-kabul-schickt-niemanden-mehr-nach-afghanistan\/19874106.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Es geht weiter mit Tricksen und T&auml;uschen<\/strong><br>\nAuch die Arbeitsmarktzahlen f&uuml;r Mai 2017 zeigen nicht die ganze Wahrheit. &Uuml;ber eine Million Menschen fehlen in der Statistik, die die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit heute herausgegeben hat. Wir fordern: Handeln statt tricksen! Weg mit Leiharbeit, sachgrundloser Befristung und Teilzeitfalle! Mehr dazu <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/prekaere-beschaeftigung-zurueckdraengen-normalarbeitsverhaeltnis-staerken\/\">hier<\/a>.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170601-hwt-_arbeitslosigkeit.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170601-hwt-_arbeitslosigkeit-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/photos\/a.128711298433.106721.123921283433\/10154737029538434\/?type=3&amp;theater\">Die Linke im Bundestag via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte: L&auml;ndervergleich Mai 2017<\/strong><br>\nMai 2017: 166.000 weniger registrierte Arbeitslose, 97.000 mehr erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte (Arbeitslosengeld II) als im Mai 2016.<br>\n4,703 Millionen Arbeitsuchende im Mai 2017: davon 2,498 Millionen als Arbeitslose registrierte Arbeitsuchende und 2,206 Millionen gem&auml;&szlig; amtlicher Statistik nichtarbeitslose Arbeitsuchende.<br>\n4,418 Millionen erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte (ELB: Arbeitslosengeld II) im Mai 2017. (Zum ELB-L&auml;ndervergleich siehe im Download Seite 8)<br>\nZum L&auml;nder- und Rechtskreisvergleich im Mai 2017 siehe die BIAJ-Kurzmitteilung vom 31. Mai 2017: Download_BIAJ20170531 (PDF: zwei Text- und sechs Tabellenseiten; die Ver&auml;nderungen im Vorjahresvergleich sind in den beiden Rechtskreisen verzerrt. Der Grund: Die &bdquo;Umbuchung&ldquo; von sog. Aufstockern (Alg mit erg&auml;nzendem Alg II) vom Rechtskreis SGB II in den Rechtskreis SGB III seit Januar 2017 wg. &sect; 5 Absatz 4 SGB II)<br>\nBremische Erg&auml;nzung: Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte: Bremen Stadt und Land und Bremerhaven im Mai 2017: Download_BIAJ20170531HB<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/928-arbeitsuchende-arbeitslose-erwerbsfaehige-leistungsberechtigte-laendervergleich-mai-2017.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neues vom Jobwunder<\/strong><br>\nEigentlich schade, dass der Italiener um die Ecke nicht liefert, oder? Tut er aber nun doch. Nicht er selbst, er hat den Service outgesourct. Ein Fahrradkurier macht das jetzt f&uuml;r ihn. Auch diese Radler sind Teil des Jobwunders und des vermeintlichen Stellen&uuml;berflusses in Deutschland.<br>\nAn fast jedem Abend trifft sich ein Pulk von Radfahrern in der Frankfurter Taunusanlage. Alle habe sie einen gro&szlig;en Kasten, eine K&uuml;hl- bzw. W&auml;rmebox mit einem modernen Start-Up-Namen auf dem Gep&auml;ckst&auml;nder. Und da warten sie dann. Auf einen Anruf, eine aufpoppende App, auf eine Buchung. Denn in der benachbarten Kaiser-, M&uuml;nchner oder Taunusstra&szlig;e gibt es eine Unmenge von Lokalen, die sich keinen Fahrdienst leisten, ihre Speisen aber dennoch gerne zur Lieferung an die Haust&uuml;re anbieten m&ouml;chten. Moderne Unternehmen haben einen solchen Fahrdienst entwickelt, der als outgesourcte Dienstleistung den Restaurants gegen Geb&uuml;hr zur Verf&uuml;gung stehen soll. Eben jenes Peloton an Radfahrern. Das bietet seine Dienste entweder selbstst&auml;ndig oder geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt an.<br>\nDer Lohn setzt sich aus einem Grund- und einem Zusatzlohn bei erfolgter Auslieferung zusammen. Ersterer liegt hierbei unter dem gesetzlichen Mindestlohn, jedenfalls dann, wenn das Arbeitsverh&auml;ltnis auf selbstst&auml;ndiger Basis erfolgt. Arbeitsmaterial muss man selber mitbringen. Ob Handy oder Fahrrad: Gestellt wird nichts. Auch eine Unfallversicherung wird nicht abgeschlossen. Manches dieser Unternehmen bietet auch firmeneigene Fahrr&auml;der an. Die Benutzung wird dann jedoch in Rechnung gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/05\/neues-vom-jobwunder\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Viel Utopie und wenig Risiko<\/strong><br>\nDas Memorandum 2017 ist voll frommer W&uuml;nsche, aber ohne Plan und ohne gute Gr&uuml;nde. Die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik fordert ein solidarisches Europa mit viel Herz und wenig Verstand.<br>\nStatt &raquo;Germany first&laquo;: Alternativen f&uuml;r ein solidarisches Europa. Schon diese &Uuml;berschrift verwundert. Deutschland ist seit der Agenda 2010 an der Spitze bei Lohndumping und Sozialabbau, seit Merkel und Sch&auml;uble an der Spitze beim Kaputtsparen des eigenen Landes, beim Export von Arbeitslosigkeit und der Zwangsverschuldung seiner Handelspartner im Euroraum. Von kritischen Wirtschaftswissenschaftlern erwartet man den Verriss der neoliberalen Politik, den Beweis, dass diese Politik falsch und sch&auml;dlich f&uuml;r &Ouml;konomie und B&uuml;rger ist.<br>\nDas aktuelle Memorandum 2017 l&auml;sst hingegen in seinem Titel diese Politik als f&uuml;r unser Land richtig erscheinen. Man meint fast, die Verfasser fordern nur aus Solidarit&auml;t Alternativen f&uuml;r Europa. Als ob sie sich mit ihrer Absage an ein &raquo;Germany first&laquo; nur an die Kritik des &raquo;America first&laquo; von Donald Trump in unseren Medien anh&auml;ngen wollten. Denn im weiteren Text bleibt uns kein Seitenhieb auf Trump erspart &ndash; so viel Zeitgeist musste wohl sein.<br>\nDas erste Kapitel kann man sich gleich schenken. Da wird die positive Entwicklung in Deutschland gelobt, nach dem Vorbild der Wirtschaftsweisen die Wachstumsrate f&uuml;r 2017 geraten und sogar der Kalendereffekt ber&uuml;cksichtigt. Erfreulich sei, dass dieses Miniwachstum nicht vom Export, sondern vom Binnenmarkt ausginge. Auch die anderen angesprochenen Daten sind nicht besonders neu oder gar wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/05\/viel-utopie-und-wenig-risiko\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h07\">Hier<\/a> haben wir auf das Memorandum 2017 hingewiesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Panama-Papers Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\nGestern trat mit #EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker der Architekt und Pate des luxemburgischen Steuerkartells vor den PanamaPapers Untersuchungsausschuss. Fragen zu seiner Zeit als Luxemburgs Premierminister wich er aus oder berief sich auf Ged&auml;chtnisl&uuml;cken. Das soll ja im Alter schon mal vorkommen. Er berief sich auf die vielen Initiativen der EU-Kommission im Steuerbereich, die im Detail aber l&ouml;chrig sind wie Schweizer K&auml;se.<br>\nIch wollte von Herrn Juncker wissen, wie es sein kann, dass er nichts von den sch&auml;bigen #Steuerdeals mit #Amazon und Co gewusst haben soll, wenn er sich doch zum Beispiel selber mit dem Chef der Steuerabteilung Amazons getroffen hat. Der ist jetzt &uuml;brigens Honorarkonsul Luxemburgs in Seattle.<br>\nMeine Fragen und Junckers Antworten k&ouml;nnt Ihr hier im Video anschauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/videos\/647060972160272\/\">Fabio de Masi via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Juncker und die Panama-Papers<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/video\/sendungen\/aktuelle-stunde\/video-juncker-und-die-panama-papers--100.html\">WDR Aktuelle Stunde<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Das komplette Hearing gibt es <a href=\"http:\/\/web.ep.streamovations.be\/index.php\/event\/stream\/170530-1500-committee-pana\">hier<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Neue Vorw&uuml;rfe wegen Steuerbetrug: Juncker im Zwielicht<\/strong><br>\nNach der LuxLeaks-Steueraff&auml;re ger&auml;t der EU- Kommissionschef auch im Panama-Skandal zunehmend unter Druck. Er bestreitet die Vorw&uuml;rfe.<br>\nErst blockieren, dann abkassieren: Nach diesem Motto soll Luxemburg jahrelang den Kampf gegen Steuerflucht in der EU hintertrieben haben. Allein dem deutschen Fiskus seien so mindestens 200 Millionen Euro entgangen, klagen die Gr&uuml;nen im Europaparlament an. Doch Jean-Claude Juncker, der f&uuml;r die Steuertricks verantwortlich sein soll, weist die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Bei einer Anh&ouml;rung im EU-Parlament in Br&uuml;ssel spielte der fr&uuml;here Premierminister Luxemburgs, der seit 2014 die EU-Kommission leitet, seine Rolle herunter. Er habe in Luxemburg &bdquo;kein System der Steuerhinterziehung, der Steuerhintertreibung oder der Steuervermeidung zulasten anderer europ&auml;ischer Staaten erfunden&ldquo;, hatte Juncker schon nach dem LuxLeaks-Skandal erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neue-Vorwuerfe-wegen-Steuerbetrug\/!5410212\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Incirlik: Farbe bekennen statt Zeit schinden<\/strong><br>\n&bdquo;Die Regierungsfraktionen von CDU\/CSU und SPD weigern sich weiterhin, Farbe zu bekennen und Erdogan endlich in die Schranken zu weisen. Indem sie in der Entscheidung &uuml;ber den Abzug der Bundeswehr aus Incirlik Zeit schinden, um nicht eingestehen zu m&uuml;ssen, dass die Opposition von vornherein im Recht war, lassen sie sich weiter von der T&uuml;rkei am Nasenring durch die internationale Manege f&uuml;hren. Diese politische H&auml;ngepartie muss ein Ende finden&ldquo;, erkl&auml;rt Alexander Neu, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Verteidigungsausschuss, nachdem die Koalitionsfraktionen mit ihrer Stimmenmehrheit den Antrag von LINKEN und Gr&uuml;nen &bdquo;Sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Incirlik&ldquo; im Verteidigungsausschuss und im Ausw&auml;rtigen Ausschuss von der Tagesordnung genommen sowie dessen abschlie&szlig;ende Behandlung am Donnerstag im Plenum verhindert haben. Neu weiter: &bdquo;Gerade f&uuml;r die SPD, die in den letzten Tagen noch die Backen aufgeblasen und gefordert hat, die Bundeswehr aus Incirlik abzuziehen, stellt dieser Meinungsumschwung ein Armutszeugnis dar. Wieder einmal unterwirft sie sich der Union und biedert sich f&uuml;r vier weitere Jahre als Juniorpartner in einer Gro&szlig;en Koalition an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/incirlik-farbe-bekennen-statt-zeit-schinden\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Alternative Fakten aus dem Bundesinnenministerium?<\/strong><br>\nEin &ouml;ffentlich gewordenes Schreiben des griechischen Migrationsminister Iannis Mouzalas an Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re vom 4. Mai 2017 zeigt: Entgegen den Angaben des Bundesinnenministeriums (BMI) und von Regierungssprecher Dimroth verweist Mouzalas auf eine Vereinbarung, in der unmissverst&auml;ndlich eine Deckelung der Familienzusammenf&uuml;hrungen nach der Dublin III-Verordnung festgelegt wurde. (&hellip;)<br>\nPRO ASYL fordert die Bundesregierung zu einer unverz&uuml;glichen Stellungnahme zu den widerspr&uuml;chlichen Informationen auf. Der individuelle Rechtsanspruch auf Familienzusammenf&uuml;hrung im Rahmen der Dublin-Verordnung ist ohne Verz&ouml;gerung zu gew&auml;hrleisten!<br>\nNach Auffassung von PRO ASYL verf&auml;llt der Rechtsanspruch f&uuml;r Betroffene auf Familienzusammenf&uuml;hrung nach der Frist von sechs Monaten nicht. Es ist skandal&ouml;s, dass Schutzsuchende monate- oder gar jahrelang von ihren engsten Familienangeh&ouml;rigen getrennt sind und in Griechenland unter unzumutbaren Bedingungen ausharren sollen. (&hellip;)<br>\nIn seinem Schreiben an den deutschen Bundesinnenminister formuliert Mouzalas:<br>\n&raquo;&Uuml;berstellungen zur Familienzusammenf&uuml;hrung nach Deutschland werden wie vereinbart verlangsamt. Doch Probleme bleiben bestehen und wir ben&ouml;tigen dringend eine gemeinsame Linie, um auf die zunehmend verzweifelten und kritischen Kommentare bez&uuml;glich des verlangsamten Verfahrens der Familienzusammenf&uuml;hrung zu antworten. Ich muss sie informieren, dass mehr als 2.000 Menschen betroffen sein werden und manche werden Jahre warten m&uuml;ssen, bevor sie nach Deutschland reisen k&ouml;nnen. Tats&auml;chlich wurde der Zusammenf&uuml;hrung mit Familienmitgliedern, die sich in Deutschland befinden, durch die zust&auml;ndigen deutschen Beh&ouml;rden zugestimmt, dennoch wird die &Uuml;berstellung aufgrund unserer Vereinbarung verz&ouml;gert, die Anzahl monatlich zu &uuml;berstellender Personen zu begrenzen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/alternative-fakten-aus-dem-bundesinnenministerium\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Studenten mit Migrationshintergrund seltener erfolgreich<\/strong><br>\nMehr als jeder vierte Studierende in Deutschland ist Einwanderer. Unter ihnen befinden sich sowohl Studierende mit Migrationshintergrund, die hierzulande aufgewachsen sind, als auch internationale Studierende, die eigens f&uuml;r ihr Studium nach Deutschland kommen. Im Studium sind beide Gruppen weniger erfolgreich als ihre Kommilitonen ohne Migrationshintergrund: Sie erzielen oft schlechtere Pr&uuml;fungsergebnisse und brechen das Studium h&auml;ufiger ab. Zu diesem Ergebnis kommt der SVR-Forschungsbereich, der die Studiensituation verschiedener Zuwanderergruppen untersucht hat.<br>\nUrsachen hierf&uuml;r sind vor allem sprachliche, fachliche und finanzielle Schwierigkeiten, aber punktuell auch soziale Isolation. Bei Studierenden mit Migrationshintergrund h&auml;ngt dies oft mit sozio&ouml;konomischen Startnachteilen zusammen. Bei internationalen Studierenden ist es eher die Sprachbarriere. Zudem f&auml;llt es ihnen oft schwer, sich an die unbekannte Studien- und Lernkultur zu gew&ouml;hnen.<br>\nRund 500.000 der 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. Sie sind in Deutschland geboren beziehungsweise aufgewachsen und haben keine Sprachprobleme im Alltag. Vielen f&auml;llt es allerdings schwer, wissenschaftliche Texte zu verstehen oder selbst zu verfassen. Hinzu kommt, dass sie h&auml;ufig mit schlechteren Schulnoten und auf Umwegen an die Hochschule kommen. Ihre Eltern k&ouml;nnen sie oft nicht unterst&uuml;tzen. Denn etwa die H&auml;lfte von ihnen sind sog. Bildungsaufsteiger, das hei&szlig;t, die ersten in ihrer Familie, die studieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/05\/31\/studie-studenten-mit-migrationshintergrund-seltener-erfolgreich\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Reden reicht nicht: Unterwerfung gegen&uuml;ber Trump beenden<\/strong><br>\n&bdquo;Angesichts der Aufr&uuml;stungspl&auml;ne des US-Pr&auml;sidenten Trump, wie der gef&auml;hrlichen Hochr&uuml;stung der islamistischen Diktatur Saudi-Arabien durch die USA, bedarf es einer radikalen Wende in der deutschen Au&szlig;enpolitik. Es reicht nicht, wenn Bundeskanzlerin Merkel sich verbal als Trump-Kritikerin zu profilieren versucht. Sie muss ihrer Kritik an Trump Taten folgen lassen, und die Unterwerfung gegen&uuml;ber der US-Politik beenden, sonst macht sie sich unglaubw&uuml;rdig&ldquo;, erkl&auml;rt die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Sahra Wagenknecht. Wagenknecht weiter:<br>\n&bdquo;Es bedarf einer Wende in der deutschen Au&szlig;enpolitik hin zu Eigenst&auml;ndigkeit, Kooperation und Entmilitarisierung in den internationalen Beziehungen. Zu dieser Wende geh&ouml;ren Signale:\n<ul>\n<li>Deutschland darf sich nicht weiter am sogenannten Anti-Terrorkrieg an der Seite Trumps beteiligen, der allein durch die T&ouml;tung unschuldiger Zivilisten im Ergebnis Terror f&ouml;rdert, statt ihn zu bek&auml;mpfen. Dazu geh&ouml;rt die Schlie&szlig;ung der US-St&uuml;tzpunkte in Deutschland.<\/li>\n<li>Die Bundesregierung muss ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r L&auml;nder wie Saudi-Arabien und die T&uuml;rkei, die islamistischen Terror weltweit f&ouml;rdern, einstellen. Keine Waffen, keine Finanzhilfen und keine Stationierungen von Bundeswehrsoldaten in diesen L&auml;ndern.<\/li>\n<li>Die Sanktionen gegen Russland, die allein die Bev&ouml;lkerung in Europa treffen und zum Unfrieden auf unserem Kontinent beitragen, m&uuml;ssen aufgehoben werden, auch wenn sich die USA hier weiter querstellen. Es sollte ernsthaft versucht werden, mit einer neuen Entspannungspolitik Russland als Partner f&uuml;r Frieden und Sicherheit in Europa zu gewinnen.<\/li>\n<li>Deutschland muss in Zukunft st&auml;rker auf internationale Kooperation setzen. Statt sich im Kalten-Kriegs-Format der G7 einzumauern, m&uuml;ssen die Beziehungen zum globalen S&uuml;den und insbesondere zu China, Indien, Brasilen und S&uuml;dafrika intensiviert werden.&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/reden-reicht-nicht-unterwerfung-gegenueber-trump-beenden\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vereinte Nationen: Jemen steht kurz vor dem totalen Zusammenbruch<\/strong><br>\nGerade erst US-Pr&auml;sident Trump bei seiner Nahostreise in Saudi-Arabien und feierte die Waffendeals mit der autorit&auml;ren und fundamentalislamistischen Monarchie (Gipfeltreffen in Saudi-Arabien: Trump in der &ldquo;Welt der Guten&rdquo;). Trump demonstrierte, dass er nicht einmal rhetorisch geneigt ist, Menschenrechte oder andere ansonsten vom Westen propagierten Werte zu einer Grundlage seiner Politik zu machen. Mit amerikanischen Waffen bombardiert die saudische Koalition den Jemen in einem Stellvertreterkrieg mit dem Iran, aus dem vermutlich die Huthis und Teile der jemenitischen Armee Raketen erhalten, um damit auch &uuml;ber die Grenze hinweg Ziele in Saudi-Arabien anzugreifen.<br>\nEin Waffenstillstand ist nach wiederholten, eher scheinheiligen Versuchen in weiter Ferne, w&auml;hrend die Bev&ouml;lkerung zwischen den sich bek&auml;mpfenden Parteien ins Elend st&uuml;rzt. 17 Millionen Menschen brauchen humanit&auml;re Hilfe nach den Vereinten Nationen, die ebenfalls machtlos zuschauen und immer wieder nur auffordern k&ouml;nnen, das Leid der Menschen zu mindern. 2 Millionen wurden vertrieben und sind besonders auf Hilfe angewiesen. 7 Millionen sind mit Hunger konfrontiert, die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung hat keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser. Cholera breitet sich aus. 500 Menschen sind daran gestorben, &uuml;ber 60000 erkrankt, meist Kinder. Weitere 150.000 Choleraf&auml;lle werden in der n&auml;chsten Zeit erwartet. Die Luftangriffe haben einen Gro&szlig;teil der Krankenh&auml;user zerst&ouml;rt, so dass die medizinische Versorgung nicht mehr gew&auml;hrleistet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vereinte-Nationen-Jemen-steht-kurz-vor-dem-totalen-Zusammenbruch-3729542.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der heraufbeschworene Skandal<\/strong><br>\nMit den Ermittlungen gegen seinen Schwiegersohn Jared Kushner nimmt der Druck auf US-Pr&auml;sident Donald Trump in der sogenannten Russlandkrise zu. Dabei stehen dahinter vor allem innenpolitische Interessen, schreibt der fr&uuml;here deutsche Botschafter Frank Elbe. Und warnt vor den Konsequenzen<br>\n&bdquo;Russlandkrise&ldquo; ist der Begriff, unter dem gegenw&auml;rtig in den USA eine politische Groteske aufgef&uuml;hrt wird, die leicht in eine Krise des Westens umkippen kann. Vordergr&uuml;ndig geht es um Ermittlungen gegen Wahlkampfberater von Donald Trump wegen nachrichtendienstlicher Verstrickungen: Amerikanische Agenten sollen schon Monate vor den Wahlen in den Vereinigten Staaten gewusst haben, dass in Moskau &uuml;berlegt worden sei, &uuml;ber das Wahlkampfteam auf die politische Meinungsbildung des k&uuml;nftigen Pr&auml;sidenten Einfluss zu nehmen.<br>\nAuf diesem nachrichtendienstlichen Aufkommen baut nun der Popanz einer angenommenen Verschw&ouml;rung zum Nachteil der USA auf. Es stehen schwerwiegende Vorw&uuml;rfe im Raum: Mitarbeiter h&auml;tten sich als Einflussagenten missbrauchen lassen, sie h&auml;tten eine Beeinflussung der amerikanischen Wahlen durch Russland mitgetragen, der Pr&auml;sident habe nachrichtendienstliche Informationen an den russischen Au&szlig;enminister weitergegeben und so weiter.<br>\nSicherheit erfordert Dialog<br>\nUm es vorwegzunehmen: Die Grenzen zwischen legaler Nachrichtenbeschaffung und strafrechtlich erheblicher nachrichtendienstlicher Mitarbeit sind nicht flie&szlig;end. Die einschl&auml;gigen Bestimmungen der Strafgesetze zu Landesverrat und der Gef&auml;hrdung der &auml;u&szlig;eren Sicherheit sind in allen demokratischen Staaten klar und unmissverst&auml;ndlich &ndash; vor allem f&uuml;r den T&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cicero.de\/weltbuehne\/russlandaffaere-der-heraufbeschworene-skandal\">Franke Elbe auf Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&lsquo;Theresa May Has Totally F*cked It Up&rsquo; Tory Candidate Lets Rip At Dire Election Campaign<\/strong><br>\nTory candidates are &ldquo;fucked off&rdquo; with Theresa May for running a campaign that has &ldquo;shattered&rdquo; confidence in her ability to be Prime Minister.<br>\nThe stark warning comes from a Conservative candidate seeking re-election in a marginal seat, and they told HuffPost UK that other colleagues across the UK share their frustration. Another candidate seeking re-election was even more damning, saying that if Jeremy Corbyn wasn&rsquo;t Labour leader, the Tories would definitely lose the election &ndash; &ldquo;and we would deserve to.&rdquo; Even candidates who didn&rsquo;t share the same pessimism as their worried colleagues agreed the campaign had been marred by &ldquo;unforced errors&rdquo; &ndash; with the u-turn on a social care cap being the prime example.<br>\nThe ill-feeling sweeping across large numbers of Tory candidates means that even if May does deliver a sizeable victory on June 8, she will need to earn back the trust of her MPs &ndash; many of whom are angry she called an early election in the first place. Speaking to HuffPost UK today, one candidate originally elected in 2015 said:\n<blockquote><p>\n&ldquo;It&rsquo;s a completely different experience to what it was four weeks ago. It&rsquo;s made my job a hell of a lot harder. It&rsquo;s a completely different experience. I&rsquo;m pretty fucked off.<br>\n&ldquo;People on the doorstep are telling me: &lsquo;She&rsquo;s going after pensioners, she doesn&rsquo;t know what she&rsquo;s doing, she doesn&rsquo;t answer questions on the TV.&rsquo; I&rsquo;ve switched from saying &lsquo;vote for her&rsquo; to &lsquo;vote for me&rsquo;. It&rsquo;s hard to understand how people in London who get paid a lot of money made such a clusterfuck.<br>\n&ldquo;People voted for her because of what they thought she was like rather than what she is like. It&rsquo;s totally shattered the confidence of the parliamentary party.<br>\n&ldquo;Colleagues up and down the country are just fucked off.<br>\n&ldquo;She said she wasn&rsquo;t going to call a general election, and they&rsquo;ve totally fucked it up.<br>\n&ldquo;If you were going to write what not to do in a campaign then running it on strong and stable leadership and changing your mind on everything would be it. It&rsquo;s like something out of Yes Minister.<br>\n&ldquo;People are now beginning to vote for Jeremy Corbyn. I find that hard to understand.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Another Tory candidate &ndash; also first elected as an MP in 2015 &ndash; agreed with their colleague&rsquo;s assessment of the Conservative campaign.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.co.uk\/entry\/theresa-may-election-error-polls_uk_592ecc58e4b0540ffc834f06\">Huffington Post<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Vorsprung der Tories ist derweil (<a href=\"https:\/\/yougov.co.uk\/uk-general-election-2017\/\">Stand gestern<\/a>) auf drei Punkte gesunken. Kein Wunder, dass dort offenbar die blanke Panik ausbricht, wie die von der HuPo gesammelten Zitate konservativer Abgeordneter eindrucksvoll belegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Wir d&uuml;rfen die Gier der Milliard&auml;re nicht l&auml;nger akzeptieren&rdquo;<\/strong><br>\nBei seiner Rede an der FU Berlin wird Bernie Sanders gefeiert wie ein Popstar. Der Senator kritisiert Pr&auml;sident Trump scharf und warnt Europa: Nicht nur die USA werden immer ungerechter, sondern die ganze Welt.<br>\nBernie Sanders hat eine klare Botschaft an das deutsche Publikum. &ldquo;In den USA gibt es Millionen wundervolle Menschen, die sich t&auml;glich einsetzen f&uuml;r Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Pr&auml;sident Trump steht nicht f&uuml;r die Werte, an die die Mehrheit der Amerikaner glaubt&rdquo;, ruft der Beinahe-Pr&auml;sidentschaftskandidat der Demokraten in das Audimax der Freien Universit&auml;t in Berlin hinein. [&hellip;]<br>\nIn Sanders&rsquo; Augen sind die USA bereits eine &ldquo;Oligarchie&rdquo;, in der &ldquo;einige wenige Milliard&auml;re die Wirtschaft und unser politisches System&rdquo; kontrollieren. Doch dieses Ph&auml;nomen sei nicht auf die USA beschr&auml;nkt, so Sanders, und zitiert eine umstrittene Oxfam-Studie: Die acht reichsten Leute besitzen so viel Verm&ouml;gen wie die &auml;rmste H&auml;lfte der Welt (Details hier). Und dann kommen einige jener S&auml;tze, die Bernie Sanders zum Vorbild f&uuml;r so viele machen: Es sei eine Schande, dass trotz modernster Technologien weiter Kinder sterben, weil ihnen der Zugang zu sauberem Trinkwasser und &Auml;rzten fehlt. Auch aus Deutschland m&uuml;sse eine Botschaft ausgesendet werden: &ldquo;Wir d&uuml;rfen die Gier der Milliard&auml;re nicht l&auml;nger akzeptieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/berlin-wir-duerfen-die-gier-der-milliardaere-nicht-laenger-akzeptieren-1.3530312\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Im Beitrag ist zu lesen, man habe Schulz schon mit Bernie Sanders verglichen. Doch hat man jemals von Schulz eine so klare Positionierung gegen die herrschenden Eliten geh&ouml;rt wie von Bernie Sanders?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Schulz-Zug f&auml;hrt nicht mehr ins Kanzleramt<\/strong><br>\nMit der Berufung von Hubertus Heil zum Generalsekret&auml;r hat die SPD erneut unter Beweis gestellt, dass sie keinen Politikwechsel will und das Kanzleramt aufgegeben hat. Zwar hatte sie vor Monaten den Anschein erweckt, sie wolle bei einer rot-rot-gr&uuml;nen Mehrheit den Kanzler stellen. Aber alle ihre politischen und Personal-Entscheidungen entlarvten diese Ank&uuml;ndigungen als unglaubw&uuml;rdiges Man&ouml;ver.<br>\nMit Frank-Walter Steinmeier schlug Sigmar Gabriel einen der Architekten der Agenda 2010 zum Bundespr&auml;sidenten vor und signalisierte, dass die SPD nicht daran denkt, die Politik des Sozialabbaus wirklich zu korrigieren. Das st&ouml;rrische Werben f&uuml;r CETA und TTIP, eine Erbschaftssteuerreform, die auch die Weitergabe von Milliardenverm&ouml;gen an die n&auml;chste Generation steuerfrei zul&auml;sst, die gesetzliche M&ouml;glichkeit, &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge (!) Leiharbeit auszuweiten, die weitere Privatisierung der Rente mit dem irref&uuml;hrenden Namen Betriebsrenten-St&auml;rkungsgesetz, die von Gabriel mit der Versicherungswirtschaft initiierte Privatisierung der Autobahnen trotz aller Dementis, die Zustimmung zur Erh&ouml;hung des R&uuml;stungsetats um acht Prozent, die Stationierung deutscher Truppen an der russischen Grenze, Waffenlieferungen in den Nahen Osten, die Beteiligung am v&ouml;lkerrechtswidrigen Syrien-Krieg, die Unterst&uuml;tzung der Sozialabbau-Diktate in Europa &ndash; um nur einige Punkte zu nennen &ndash; zeigen, dass die SPD immer weiter nach rechts abdriftet und sich immer weiter von ihrem Markenkern entfernt: H&ouml;here L&ouml;hne und Renten, sicherer Sozialstaat, Frieden, Abr&uuml;stung und gute Nachbarschaft in Europa.<br>\nEs w&auml;re unfair, den Agenda-Bef&uuml;rworter Hubertus Heil allein f&uuml;r das Ergebnis von 23 Prozent im Jahr 2009 mit Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidaten verantwortlich zu machen. Aber wenn der Schulz-Zug weiter in die falsche Richtung f&auml;hrt, kann die SPD froh sein, wenn sie dieses Ergebnis im September nicht noch unterbietet.<br>\nWarum ist es so schwer zu begreifen, dass man nicht gew&auml;hlt wird, wenn man die gro&szlig;e Mehrheit der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler immer wieder vor den Kopf st&ouml;&szlig;t?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1432794193448710\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu noch einmal: Hubertus Heil soll die SPD zum Wahlsieg f&uuml;hren? Und da sage wer, Politiker h&auml;tten keinen Sinn f&uuml;r Humor<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38524\">Jens Berger auf den NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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