{"id":38574,"date":"2017-06-02T08:33:35","date_gmt":"2017-06-02T06:33:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574"},"modified":"2017-06-02T08:33:35","modified_gmt":"2017-06-02T06:33:35","slug":"hinweise-des-tages-2887","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h01\">Autobahnprivatisierung im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h02\">Autobahnprivatisierung im Bundesrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h03\">Betriebsrenten-Gesetz: Betriebsrente wird nicht bei der Linderung von Altersarmut helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h04\">Ausgebeutet auf dem Schlachthof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h05\">Jobcenter darf nicht in Sex-Shop zwangsvermitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h06\">Gef&auml;hrliche Drohung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h07\">Leinen los, Steuern umschiffen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h08\">Jetzt aber schnell! Waffenf&auml;hige Heron TP-Drohne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h09\">Schulz: Rechtslinksblinker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h10\">Schulz will vorerst nur Gef&auml;hrder nach Afghanistan abschieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h11\">Ein Polizeieinsatz, der fassungslos macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38574#h12\">&ldquo;Krieg um Informationen&rdquo; auf der Agenda des Machteliten-Zirkels<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Autobahnprivatisierung im Bundestag<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundestag beschlie&szlig;t Autobahnprivatisierung. Angeblich hatte niemand die Absicht zu privatisieren<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn wirklich niemand die Absicht hat, die Autobahnen zu privatisieren, warum wurde heute die Privatisierung beschlossen? Die Antwort lautet: Das ist die erste Privatisierung, die angeblich gar keine sein soll. Wir haben das bei keiner vorherigen Privatisierung erlebt &ndash; weder Bahn, noch Post, noch Telekom oder anderen. Noch nie haben die Abgeordneten der Regierungskoalition so darauf beharrt, zu leugnen, dass sie eine Privatisierung beschlie&szlig;en. Ob wider besseren Wissens, oder weil sie blindlings ihrer Fraktionsspitze vertraut haben &ndash; beides ist gef&auml;hrlich und verantwortungslos. Den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wird die heutige Abstimmung teuer zu stehen kommen. Da ist es gut zu wissen, wer im Einzelnen diese Privatisierung erm&ouml;glicht hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/bundestag-beschliesst-autobahnprivatisierung-angeblich-hatte-niemand-die-absicht-zu-privatisieren\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170602-hwt-abstimmung.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170602-hwt-abstimmung-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/plenum\/abstimmung\/abstimmung?id=472\">Hier<\/a> geht es zum Ergebnis der namentlichen Abstimmung &uuml;ber das gesamte Paket zur &Auml;nderung des Grundgesetzes, bei dem eine Zweidrittelmehrheit erforderlich war. &Uuml;ber die Seite l&auml;sst sich auch leicht herausfiltern, wie die jeweiligen Wahlkreisabgeordneten abgestimmt haben. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Privatisierung von Autobahnen: Bundestag beschlie&szlig;t umstrittenes Gesetz<\/strong><br>\nKritiker des Gesetzesentwurfes &auml;u&szlig;erten sich vehement zur Sache. Die Demokratie w&uuml;rde unterminiert, die Bundesregierung heble die Checks &amp; Balances des Grundgesetzes aus und das Ganze finde indes &ldquo;gar keine Beachtung&rdquo;, kommentierte gestern Jens Berger: &ldquo;Die Privatisierungen sind damit schon &uuml;bermorgen beschlossen. So schnell und so klammheimlich wurde das Grundgesetz wohl noch nie ausgehebelt.&rdquo;<br>\nIndessen beruhigt die Tagesschau heute:\n<blockquote><p>\nSo wird eine Infrastrukturgesellschaft gegr&uuml;ndet, die alle Aufgaben rund um das Fernstra&szlig;ennetz b&uuml;ndeln soll. Die SPD f&uuml;rchtete, &uuml;ber diese neue Gesellschaft k&ouml;nnten die Autobahnen in die H&auml;nde privater Betreiber gelangen. Das ist nun ausgeschlossen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Leser, der nun denkt, dass eine Privatisierung der Autobahnen ausgeschlossen ist, sieht sich allerdings get&auml;uscht. Selbst das wirtschaftsfreundliche Manager Magazin &uuml;bernimmt in der Sache die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit der Regierung nicht derart unkritisch:<\/p>\n<blockquote><p>\nAlso werden die Autobahnen doch privatisiert?<br>\nJein. Die Idee einer Privatisierung der Autobahnen ist so unpopul&auml;r, dass sich alle Parteien im Bundestag dagegen aussprechen. Regierung und Opposition streiten nur noch darum, ob das neue Gesetz nun Privatisierung genannt werden darf oder nicht. Kritiker argw&ouml;hnen, die nicht im Grundgesetz eingef&uuml;gten Privatisierungsschranken k&ouml;nnten mit einfacher Mehrheit nach der Wahl aufgehoben werden. Dann lie&szlig;e sich die GmbH auch in eine Aktiengesellschaft umwandeln, die Kredite aufnimmt, oder der &Ouml;PP-Rahmen erweitern.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Privatisierung-von-Autobahnen-Bundestag-beschliesst-umstrittenes-Gesetz-3731751.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Erkl&auml;rung zur Abstimmung &uuml;ber Bund-L&auml;nder-Finanzausgleich, Autobahnprivatisierung etc.<\/strong><br>\nHeute beschlie&szlig;t der Deutsche Bundestag den neuen Bund-L&auml;nder-Finanzausgleich, der auch die Regelungen zur Errichtung einer Infrastrukturgesellschaft enth&auml;lt. Nach reiflicher Abw&auml;gung habe ich mich dazu entschieden, gegen dieses Paket zu stimmen. Dieses Gesetzespaket enth&auml;lt umfassende &Auml;nderungen des Grundgesetzes sowie einfachgesetzlicher &Auml;nderungen. Es geht zur&uuml;ck auf eine Einigung zwischen der Bundesregierung und den L&auml;ndern vom Dezember 2016 als Ersatz f&uuml;r die derzeitigen Regelungen zum Bund-L&auml;nder-Finanzausgleich, die 2019 auslaufen.<br>\nDer Hauptgrund f&uuml;r mich, dem Gesetzespaket meine Zustimmung zu verweigern, ist die darin enthaltene Einf&uuml;hrung einer Infrastrukturgesellschaft zur Sicherstellung der Finanzierung und Effizienz bei Bau und Verwaltung der Bundesautobahnen. Die Schaffung einer Gesellschaft privaten Rechts widerspricht meinem Grundsatz, dass die Bereitstellung &ouml;ffentlicher G&uuml;ter, wie der &ouml;ffentlichen Verkehrsinfrastruktur, in die &ouml;ffentliche Hand geh&ouml;rt. Einer Infrastrukturgesellschaft k&ouml;nnte ich nur zustimmen, wenn diese die Form einer Gesellschaft &ouml;ffentlichen Rechts hat. Das ist in dem vorliegenden Kompromiss nicht der Fall. CDU\/CSU haben dies vehement abgelehnt.<br>\nIch halte das f&uuml;r einen gro&szlig;en Fehler. Eine sp&auml;tere Privatisierung von Teilen des Autobahnnetzes bleibt nicht ausgeschlossen. Da f&uuml;r eine erneute &Auml;nderung eine 2\/3 Mehrheit n&ouml;tig ist, wird diese Entscheidung so gut wie nicht mehr umkehrbar sein. Damit haben erneut einzelne Lobbyinteressen den Vorzug vor dem Allgemeinwohl erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marco-buelow.de\/neuigkeiten\/meldung\/artikel\/2017\/juni\/erklaerung-zur-abstimmung-ueber-bund-laender-finanzausgleich-autobahnprivatisierung-etc.html\">Marco B&uuml;low, MdB (SPD)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> W&uuml;rde es in der SPD doch mehr B&uuml;lows und weniger Seeheimer geben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Autobahnprivatisierung &ndash; Das falsche Spiel des Thomas Oppermann<\/strong><br>\n&ldquo;Wir wollen weder die Autobahnen noch die Infrastrukturgesellschaft in irgendeiner Weise privat gestalten. Das wollen wir ausschlie&szlig;en.&rdquo; Klang eindeutig, was SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann vor einem Monat gegen&uuml;ber MONITOR erkl&auml;rte. Die Autobahnprivatisierung sei vom Tisch &ndash; nach tagelangen Verhandlungen mit widerspenstigen SPD-Haush&auml;ltern, die darum gerungen hatten, noch das ein oder andere Privatisierungsverbot ins Grundgesetz zu schreiben. Alle Hintert&uuml;ren geschlossen, ein Sieg der SPD &uuml;ber die Privatisierungsbef&uuml;rworter in der Union. Oppermann sei Dank.<br>\nNichts da: Heute stimmte die SPD-Bundestagsfraktion im Eilverfahren fast geschlossen mit der Union f&uuml;r eines der gr&ouml;&szlig;ten Privatisierungsvorhaben in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Autobahnprivatisierung kommt, und das &bdquo;ganz offen durch die Vordert&uuml;r&ldquo;, wie einer der Gegner gestern sagte. Selbst in der SPD-Fraktion gab es heute Widerstand: Marco B&uuml;low h&auml;lt die Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r einen &bdquo;gro&szlig;en Fehler&ldquo;. &bdquo;Lobbyinteressen&ldquo; der Versicherungskonzerne h&auml;tten &bdquo;den Vorzug erhalten vor dem Allgemeinwohl&ldquo;, wieder einmal werde der &bdquo;Bundestag entmachtet&ldquo;.<br>\nRecht hat er. Die von Oppermann gefeierten Privatisierungsverbote sind nichts als Sand in die Augen der geplagten SPD-Klientel. Eine 100-Kilometer-Begrenzung f&uuml;r &ouml;ffentlich-private Partnerschaften ist ein Witz, genauso wie das Verbot der Privatisierung gr&ouml;&szlig;erer Netze, an die ohnehin niemand wirklich gedacht hatte. Aber was soll&rsquo;s &ndash; es ist Wahlkampf. Da will die SPD eben nicht als Abzocker von Berufspendlern dastehen. Und wer interessiert sich im Groben und Ganzen schon f&uuml;r Details? Dann doch lieber die W&auml;hler f&uuml;r dumm verkaufen.<br>\nDabei steht seit heute so gut wie fest: Die garantierten Renditen der Versicherungskonzerne werden am Ende von Steuerzahlern und Autofahrern bezahlt werden &ndash; auch damit die private Altersvorsorge nicht in die Knie geht. Anders ausgedr&uuml;ckt: Der Neoliberalismus frisst seine falschen Versprechungen, sei es heute in der Renten- und morgen in der Verkehrspolitik. Daf&uuml;r steht &ndash; seit heute mehr denn je &ndash; auch die SPD. Ob sie damit Wahlen gewinnen wird, darf bezweifelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/1415322705173332\">Georg Restle via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Rede von Thomas Oppermann im Bundestag am 01.06.2017<\/strong><br>\n(&hellip;) W&auml;hrend heute &Ouml;PP eigentlich grenzenlos zul&auml;ssig und m&ouml;glich ist, wird sie in der Verfassung jetzt erstmals deutlich ausgeschlossen. Durch eine effizientere Verwaltung beziehungsweise Infrastrukturgesellschaft wird sie eigentlich auch &uuml;berfl&uuml;ssig. Ich finde das gut so; denn wir haben mit &Ouml;PP keine guten Erfahrungen gemacht. &Ouml;PP benachteiligt systematisch die mittelst&auml;ndischen Bauunternehmen in Deutschland und bevorzugt international agierende Gro&szlig;konzerne. Der Bundesrechnungshof hat dokumentiert, dass &Ouml;PP-Projekte teurer sind, als wenn der Staat sie selber umsetzt. Daraus ziehen wir jetzt die richtigen Konsequenzen. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thomasoppermann.de\/details.php?ID=1832\">Rede zur Reform der Bund-L&auml;nder-Finanzbeziehungen am 1. Juni 2017<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers PK:<\/strong> Das Thomas Oppermann, der SPD Fraktionsvorsitzende im Bundestag, auch zwei Gehirnh&auml;lften hat, ist sicher. Dass er aber mit einer Gehirnh&auml;lfte eine Rede im Bundestag h&auml;lt in der er u.a. sinngem&auml;&szlig; formuliert &bdquo;&Ouml;PP ist eigentlich Mist&ldquo;, aber dann mit der anderen Gehirnh&auml;lfte f&uuml;r eine Grundgesetz&auml;nderung wirbt, die genau diese &Ouml;PP mit kleinen Auflagen im GG festschreibt, ist ein kleines menschliches Wunder. Dies bringt wohl nur ein SPD Fraktionsvorsitzender zustande. Man k&ouml;nnte auch von einer gespaltenen Pers&ouml;nlichkeit sprechen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Autobahnprivatisierung im Bundesrat<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Erpresser auf der &Uuml;berholspur<\/strong><br>\nDass die neuen Gesetze Privatisierung verhindern, glaubt wohl nur die SPD. Aber wie will die Regierung die L&auml;nder auf ihre Seite bringen? [&hellip;]<br>\nRichtig ist: Der kleinere Regierungspartner hat die radikalsten Pl&auml;ne der Union zum Ausverkauf staatlichen Eigentums vereitelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/autobahn-erpresser-auf-der-ueberholspur-a-1288785\">Stephan Hebel auf FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ob diese Erz&auml;hlung der Geschichte wirklich stimmt? Die radikalsten Pl&auml;ne gehen schlie&szlig;lich auf die radikale Idee eines ehemaligen Bundeswirtschaftsministers mit SPD-Parteibuch zur&uuml;ck. Darauf wies &uuml;brigens Bundesfinanzminister Sch&auml;uble in seinem <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/protokolle\/vorlaeufig\/18237\/509380\">Redebeitrag<\/a> gestern ganz gen&uuml;sslich hin.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\nIch muss eines sagen: Herr Oppermann, Sie haben das Copyright liebensw&uuml;rdigerweise Herrn Dobrindt und mir zugeschoben. Aber Sie sollten bitte nicht ganz unterschlagen, dass am Anfang der Debatte eine Initiative des damaligen Bundeswirtschaftsministers und Vizekanzlers Sigmar Gabriel stand, der &ndash; beraten durch die Fratzscher-Kommission &ndash; vorgeschlagen hat, wir sollten die Finanzierung &ouml;ffentlicher Infrastruktur durch private Investoren erm&ouml;glichen; das sei f&uuml;r das Wachstum der Bundesrepublik Deutschland unerl&auml;sslich.<\/p>\n<p>(Beifall bei der CDU\/CSU)<\/p>\n<p>Also: Schieben Sie doch nicht alles auf uns. Bleiben Sie ein bisschen bei der historischen Wahrheit. Wir halten es dann in der restlichen Zeit in dieser Gro&szlig;en Koalition leichter miteinander aus.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das ist schon bemerkenswert. Sch&auml;uble best&auml;tigt indirekt den Vorwurf der Privatisierungs-Gegner und f&auml;llt damit der SPD und ihrer wackeligen, aber daf&uuml;r umso lauteren Verteidigungsstrategie in den R&uuml;cken. Er muss aber &uuml;berhaupt nicht f&uuml;rchten, dass die SPD-Fraktion deswegen von der Fahne geht. Es gibt ja nicht einmal Widerspruch, wie zuvor bei der Rede von Sahra Wagenknecht. Man kommt ja gut miteinander aus in der Gro&szlig;en Koalition.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Heute dagegen, morgen daf&uuml;r<\/strong><br>\nIm Bundestag warnen die Gr&uuml;nen vor der privaten Infrastrukturgesellschaft. Im Bundesrat stimmen sie aber daf&uuml;r. Die Linke legt sich noch nicht fest.<br>\nBei der Abstimmung erreichte die Grundgesetz&auml;nderung, mit der die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Autobahnen auf die neue Gesellschaft &uuml;bergeht, die notwendige Zweidrittelmehrheit deutlich. W&auml;hrend Linke und Gr&uuml;ne fast geschlossen dagegen stimmten, gab es aus Union und SPD nur einzelne Neinstimmen und Enthaltungen.<br>\nUm beschlossen zu werden, braucht das Gesetz aber auch im Bundesrat noch eine Zweidrittelmehrheit. Anders als im Bundestag k&ouml;nnten Linke und Gr&uuml;ne diese im Bundesrat leicht verhindern, denn sie sind in 12 der 16 Bundesl&auml;nder an der Regierung beteiligt. Und wenn sich die Koalitionspartner nicht einig sind, muss sich ein Bundesland enthalten, was bei einem zustimmungspflichtigen Gesetz wie ein Nein wirkt.<br>\nDoch diese Macht wollen die L&auml;ndervertreter der Gr&uuml;nen nicht nutzen. Baden-W&uuml;rttemberg, wo die Gr&uuml;nen mit Winfried Kretschmann den Ministerpr&auml;sidenten stellen, werde &bdquo;f&uuml;r die Neuordnung&ldquo; stimmen, teilte die Staatskanzlei auf Anfrage mit. Das rot-gr&uuml;n regierte Hamburg k&uuml;ndigte ebenfalls eine Zustimmung an. Und auch im rot-gr&uuml;n regierten Niedersachsen, wo es auch in der SPD viele Kritiker der privaten Autobahn-Gesellschaft gibt, &bdquo;f&uuml;hrt diese Kritik voraussichtlich nicht dazu, dass Niedersachsen gegen das Gesetzespaket stimmen wird&ldquo;, so der stellvertretende Regierungssprecher Michael J&uuml;rdens zur taz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Privatisierung-der-Autobahn\/!5411783\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Formsache Grundgesetz<\/strong><br>\nHeute schickt sich der Bundesrat an, das Mammutpaket aus 13 Grundgesetz&auml;nderungen und etlichen Begleitgesetzen ebenfalls per Zweidrittelmehrheit zu verabschieden. Damit h&auml;lt sich die Regierung nicht an die &uuml;bliche Praxis, dass bei Eingriffen in die Verfassung zwischen Parlamentsbeschluss und dem der L&auml;nderkammer mindestens drei Wochen verstreichen. Laut Berliner Zeitung vom Donnerstag haben Union und SPD eine &raquo;besondere Eilbed&uuml;rftigkeit&laquo; reklamiert, woraufhin die urspr&uuml;ngliche Tagesordnung des Bundesrats ge&auml;ndert wurde. Turnusm&auml;&szlig;ig h&auml;tte die Thematik am 7. Juli behandelt werden sollen. Das w&auml;re allerdings nach dem SPD-Bundesparteitag am 25. Juni gewesen, auf dem die Partei ihr &raquo;soziales Gewissen&laquo; rekultivieren will. Debatten zum Autobahnausverkauf will man in Dortmund lieber nicht f&uuml;hren.<br>\nEin Rest an Spannung verspricht das Abstimmungsverhalten der L&auml;nder mit Regierungsbeteiligung der Linkspartei. Wie junge Welt am Mittwoch unter Berufung auf Parteikreise berichtete, soll Th&uuml;ringens Regierungschef Bodo Ramelow eine Absprache mit der Kanzlerin getroffen haben, dass sein Land sowie Berlin und Brandenburg f&uuml;r die Vorlage votieren werden. Sein Sprecher dementierte das. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann (SPD) wei&szlig; es offenbar besser. Vor versammeltem Plenum sagte er gestern an die Abgeordneten der Linken gerichtet: &raquo;In diesem Fall w&auml;re es wirklich besser gewesen (&hellip;), sie h&auml;tten ihre Redezeit (&hellip;) dem Ministerpr&auml;sidenten von Th&uuml;ringen, Bodo Ramelow, &uuml;berlassen (&hellip;) Der wird n&auml;mlich im Bundesrat diesem Gesetz (&hellip;) zustimmen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311761.formsache-grundgesetz.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Offener Brief: Nein zur Autobahnprivatisierung &ndash; auch im Bundesrat<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will mit umfangreichen Grundgesetz&auml;nderungen der Privatisierung des 13.000 Kilometer langen Autobahnstra&szlig;ennetzes in Deutschland mit einem gesch&auml;tzten Wert von gut 200 Milliarden Euro T&uuml;r und Tor &ouml;ffnen. DIE LINKE. im Bundestag und die Partei haben sich gemeinsam und eindeutig gegen das gr&ouml;&szlig;te Privatisierungsprojekt der Gro&szlig;en Koalition in dieser Legislatur&shy;peri&shy;ode ausgesprochen (PM der Fraktions- und Parteivorsitzenden vom 31.5.2017). Aller Dementis der Gro&szlig;en Koalition zum Trotz will die Bundesregierung das &ouml;ffentliche Eigentum den Profitinteressen der Finanzkonzerne zum Fra&szlig; vorwerfen. Denn: Wer die Autofahrer wirklich vor den Folgen der Pri&shy;vatisierung sch&uuml;tzen will, der darf u.a. nicht, wie die Bundesregierung es vorhat, die Nutzungs&shy;rechte und Verwaltungskompetenz der Autobahnen in ein privatrechtliches Unternehmen &uuml;bertragen, dass vom Parlament nicht mehr ausreichend kontrolliert werden kann. Und der darf auch nicht die M&ouml;glichkeit f&uuml;r &Ouml;PP-Projekte, die 40% teurer sind als eine rein staatliche Finanzierung, grundgesetzlich ausdehnen.<br>\nAber genau das, die Privatisierung der Autobahn, war von Anfang an das Ziel der Bundesregierung. Bundesfinanz&shy;minister Sch&auml;uble hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass f&uuml;r ihn die Privatisierungen der Post und Telekom das Vorbild f&uuml;r die Privatisierung der Autobahnen sind. Und Sigmar Gabriel hatte in seiner Amtszeit als Bundeswirtschaftsminister eine Kommission zur &bdquo;St&auml;rkung von Investitionen in Deutschland&ldquo; einberufen, die in ihrem Abschlussbericht 2015 die Schaffung einer Autobahn AG vorschlug &ndash; also die Blaupause f&uuml;r das lieferte, was nun von der Regierung in eine Gesetzesvorlage gegossen wurde.<br>\nEs ist eine entscheidende Frage f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit von DIE LINKE, dass sie standhaft und konsequent in der Grundsatzfrage der Privatisierung bleibt. Das gilt insbesondere f&uuml;r DIE LINKE in Regierungsverant&shy;wortung. DIE LINKE hat sich gerade auch als Anti-Privatisierungspartei gegr&uuml;ndet. Dies geh&ouml;rt zum Kern des linken Selbstverst&auml;ndnisses. In unserem Erfurter Grundsatzprogramm ist festgeschrieben, dass sich DIE LINKE nicht an einer Regierung beteiligt, die Privatisierung betreibt. In Umfragen lehnen 75% der Bev&ouml;lkerung eine Autobahnprivatisierung ab. DIE LINKE muss an der Seite dieser gro&szlig;en Mehrheit stehen. Eine Zustimmung der L&auml;nder Berlin, Brandenburg und Th&uuml;ringen zur geplanten &Ouml;ffnung f&uuml;r Raubz&uuml;ge der Finanzwirtschaft w&auml;re verheerend &ndash; nicht zuletzt f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit der Linken insgesamt.<br>\nVertreter der von DIE LINKE mitregierten L&auml;ndern d&uuml;rfen im Bundesrat der Autobahnprivatisierung nicht zustimmen. Wir fordern die linken Regierungsvertreter der Landesregierungen mit linker Beteiligung in Th&uuml;ringen, Brandenburg und Berlin entsprechend dazu auf, in diesem Sinne abzustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sevimdagdelen.de\/offener-brief-nein-zur-autobahnprivatisierung-auch-im-bundesrat\/\">Sevim Dagdelen MdB (Die Linke)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Betriebsrenten-Gesetz: Betriebsrente wird nicht bei der Linderung von Altersarmut helfen<\/strong><br>\nDer Bundestag hat beschlossen, die betriebliche und private Altersvorsorge zu st&auml;rken. Sicherlich w&uuml;rden dadurch mehr Arbeitnehmer Betriebsrenten in Anspruch nehmen als bisher, sagte der Sozialwissenschaftler Stefan Sell im DLF. Doch ein Viertel der Betriebsrenten m&uuml;sse allein von den Arbeitnehmern getragen werden. Das verringere de facto ihre Rentenanspr&uuml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/betriebsrenten-gesetz-betriebsrente-wird-nicht-bei-der.769.de.html?dram:article_id=387665\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Festtag f&uuml;r Banken und Versicherungen<\/strong><br>\nUnsere Banken und Versicherungen wirken flei&szlig;ig an der politischen Willensbildung mit. Sie spenden CDU, CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen Geld, damit diese Parteien die Interessen der Finanzwirtschaft nicht aus dem Auge verlieren. Die heutige Bundestags-Sitzung zeigte: Es lohnt sich f&uuml;r die Geldh&auml;user, die politische Landschaft in Berlin zu pflegen.<br>\nDer Bundestag er&ouml;ffnete heute die M&ouml;glichkeit, die Autobahnen zu privatisieren und sorgte so daf&uuml;r, dass die Geldh&auml;user k&uuml;nftig h&ouml;here Renditen erwirtschaften k&ouml;nnen. Der Allianz-Vorstand Markus Faulhaber hat schon vor einiger Zeit gesagt, was er sich w&uuml;nscht: Der Autofahrer soll seinem Konzern f&uuml;r das geliehene Geld 6,5 Prozent mehr zahlen als der Zinssatz, den er bei einer normalen Bundesanleihe bek&auml;me. Das klappt doch in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern so gut, warum nicht bei uns? Dazu unten die heutige Rede von Sahra Wagenknecht.<br>\nDoch damit nicht genug. Walter Riester hat in Andrea Nahles eine w&uuml;rdige Nachfolgerin gefunden. Nach dem Riester-Betrug gibt es jetzt den Nahles-Betrug. Er nennt sich &bdquo;Betriebsrenten-St&auml;rkungsgesetz&ldquo;. Die Arbeitnehmer sollen zuk&uuml;nftig Teile ihres Lohns den Aktienm&auml;rkten &uuml;berantworten, in der Hoffnung, ihre Rente im Alter aufbessern zu k&ouml;nnen. Die Arbeitgeber werden von jeder Haftung freigestellt, das Risiko tragen allein die Arbeitnehmer. Da man nicht wei&szlig;, was am Ende im Spielcasino der Finanzm&auml;rkte &uuml;brigbleibt &ndash; es kann gut gehen, es kann aber auch gro&szlig;e Verluste geben &ndash; hat der Rentenexperte der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Matthias W. Birkwald, diese Betriebsrente &bdquo;Pokerrente&ldquo; genannt.<br>\nDie &bdquo;Gro&szlig;e Koalition&ldquo; hat aus der Finanzkrise nichts gelernt. Die Arbeitnehmer sind die Gekniffenen, weil die gesetzliche Rente weiter geschw&auml;cht wird. Und sollte Frau Merkel zuk&uuml;nftig mit FDP und\/oder Gr&uuml;nen regieren, darf Andrea Nahles wie ihr Vorg&auml;nger Walter Riester mit Einladungen zu gut bezahlten Vortr&auml;gen bei Banken und Versicherungen rechnen. Wirtschaftlicher Sachverstand muss schlie&szlig;lich belohnt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1433780820016714\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Matthias W. Birkwald, DIE LINKE: Das ist keine Betriebsrente, das ist eine Pokerrente<\/strong><br>\nDas ist keine Betriebsrente, das ist eine Pokerrente. Statt endlich die gesetzliche Rente zu st&auml;rken, schickt die Bundesregierung die Besch&auml;ftigten mit der neuen &sbquo;Zielrente&lsquo;auf eine Reise ins Ungewisse. Noch gr&ouml;&szlig;ere Teile ihres Lohnes sollen in Zukunft ohne jeden Schutz vor Verlusten und hochriskant auf den Aktienm&auml;rkten angelegt werden. Und die Arbeitgeber stehlen sich aus jeglicher Verantwortung. Das lehnen wir ab!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NdqBzTfB-FU&amp;feature=youtu.be\">Linksfraktion via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ausgebeutet auf dem Schlachthof<\/strong><br>\nDie Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie sind oft miserabel, sagen Experten. Am Donnerstag k&uuml;ndigten Abgeordnete &uuml;berraschend an, die Missst&auml;nde in deutschen Schlachth&ouml;fen einzud&auml;mmen. Bereits in der Nacht zum Freitag wollten Union und SPD den Missbrauch von Werkvertr&auml;gen per Gesetz stoppen und dabei auch die gro&szlig;en Schlachtkonzerne in die Pflicht nehmen. Aus Sorge, dubiose wie einflussreiche Gr&ouml;&szlig;en der Fleischindustrie k&ouml;nnten das Gesetz noch verhindern, war nur eine Handvoll Abgeordnete eingeweiht. [&hellip;]<br>\nSo bemerkenswert wie der Inhalt ist an diesem Gesetz aber auch sein Entstehen. Denn es ist das Ergebnis eines vertraulichen Zirkels von Abgeordneten um den Unions-Politiker Schiewerling. Aus Sorge, dubiose wie einflussreiche Gr&ouml;&szlig;en der Fleischindustrie k&ouml;nnten mit ihrem Einfluss das Gesetz noch verhindern, handelte eine Handvoll Abgeordnete das Gesetz aus &ndash; selbst das Landwirtschaftsministerium blieb nach ersten Gespr&auml;chen au&szlig;en vor. Um die Sache diskret zu beschleunigen, wurden die Paragrafen an ein ganz anderes Gesetz im sogenannten Omnibusverfahren angeh&auml;ngt. Von der Furcht vor einflussreichen Gegnern ist die Rede, die man lieber nicht zu fr&uuml;h auf den Plan rufen wolle. &ldquo;Wir wissen, dass die Unternehmen gro&szlig;en Einfluss haben. Wir wissen auch, dass hier dubiose Kr&auml;fte am Werk sind&rdquo;, sagt ein Beteiligter. &ldquo;Wir wollten sicher gehen, dass der Schutz der Besch&auml;ftigten nicht mehr aufgeweicht wird.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeit-im-schlachthof-ausgebeutet-auf-dem-schlachthof-1.3530747\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jobcenter darf nicht in Sex-Shop zwangsvermitteln<\/strong><br>\n&raquo;Stellenangebot: Erdbeermund Erotic-Store sucht Verk&auml;ufer\/in in Vollzeit und Teilzeit. Bewerben sie sich bitte umgehend schriftlich oder per Email. Rechtsfolgenbelehrung: Die &sect;&sect; 31 bis 31b SGBII sehen bei einer Weigerung eine zumutbare Arbeit aufzunehmen Leistungsminderungen vor.&laquo; Dieser Brief vom Jobcenter Berlin-Pankow flatterte Anfang Mai einer Berliner Hartz-IV-Betroffenen ins Haus. &Uuml;bersetzt hei&szlig;t dieses Beh&ouml;rden-Sprech: Frau W. muss sich umgehend beim Sexshop Erdbeermund bewerben, sonst wird ihr das Arbeitslosengeld gek&uuml;rzt.<br>\nFrau W. fand das gar nicht lustig und ging mit dem Schreiben an die &Ouml;ffentlichkeit. Und da sich Frau W. zuvor rechtskundig gemacht hatte, schrieb sie auf dem Blog sogleich dazu: &raquo;GUT, es ist ja im EROTIKBEREICH &ndash; da DARF es keine Rechtsfolgenbelehrung geben&hellip;&laquo; Die Rechtsbelehrung, die Androhung von Sanktionen im Falle einer ausbleibenden Bewerbung, wurde aber mitgeschickt. Darf das Jobcenter also zwangsweise in Erotik-Shops vermitteln?<br>\nNein, darf es nicht. F&uuml;r diese Aufkl&auml;rung sorgte nun die LINKE-Chefin Katja Kipping. In einer Antwort auf ihre Kleine Anfrage teilte die Bundesregierung mit, der &raquo;Unterbreitung von Vermittlungsvorschl&auml;gen im Handel und Vertrieb erotischer Waren bei einem Arbeitgeber aus dem erotischen Bereich&laquo; st&uuml;nde &raquo;grunds&auml;tzlich&laquo; nichts entgegen. Aber, und hier wird es interessant: Zum Schutz der individuellen Pers&ouml;nlichkeitsrechte sei sensibel vorzugehen. &raquo;Dementsprechend empfiehlt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, derartige Vermittlungsvorschl&auml;ge ohne Rechtsfolgenbelehrung zu versehen, so dass eine Arbeitsablehnung in diesem Bereich sanktionsfrei bleibt.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1052808.jobcenter-darf-nicht-in-sex-shop-zwangsvermitteln.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wirklich wundern kann dieses &ldquo;Stellenangebot&rdquo; durch ein Jobcenter nicht. Selbst vor &ldquo;Vermittlung&rdquo; in die Prostitution schreckte diese &ldquo;Kunden&rdquo;-orientiert Institution nicht zur&uuml;ck, was z.B. <a href=\"http:\/\/www.bg45.de\/index.php\/9870\/bescheid-vom-jc-aufforderung-zur-prostitution\/\">hier<\/a> nachgelesen werden kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Drohung<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich herrscht Wahlkampf. Nach der vorzeitigen Aufl&ouml;sung der Regierungskoalition von SP&Ouml; und &Ouml;VP wird im Oktober ein neuer Nationalrat bestimmt. Nun wurde bekannt, dass das Finanzministerium eine brisante Studie in Auftrag gegeben hat. Die Beh&ouml;rde wollte erfahren, was es bedeuten w&uuml;rde, das deutsche Hartz-IV-System auch in &Ouml;sterreich einzuf&uuml;hren. Viele Menschen in Deutschland wissen es bereits: Hartz IV steht f&uuml;r eine brutale K&uuml;rzung des Arbeitslosengeldes. (&hellip;)<br>\nGef&uuml;hrt wird das Finanzministerium von &Ouml;VP-Minister Hans J&ouml;rg Schelling. Der wurde durch den Verkauf seiner Anteile an der Lutz-Gruppe &ndash; einer Einkaufskette &ndash; zum Million&auml;r. Bereits im Jahr 2015 hat er sich f&uuml;r Hartz IV ausgesprochen: &raquo;Es ist auch deshalb schwer, Arbeitskr&auml;fte zu finden, weil das Arbeitsloseneinkommen fast genauso hoch ist wie das Arbeitseinkommen. In Deutschland gibt es mit Hartz IV ein Modell, das offenbar besser funktioniert.&laquo;<br>\nDamals kritisierten vor allem Sozialorganisationen diese Aussagen scharf. Die Forderung nach Hartz IV wurde danach eher nicht mehr ge&auml;u&szlig;ert. Die Idee wurde aber &ndash; wie die Studie belegt &ndash; weiterverfolgt.<br>\nIn &Ouml;sterreich werden die Reichen immer reicher werden. Bei der Besteuerung von Gewinnen und Verm&ouml;gen ist das Land Schlusslicht, seit dem EU-Beitritt sinken die L&ouml;hne und Geh&auml;lter. Und vor diesem Hintergrund gibt das Finanzministerium nun Steuergeld f&uuml;r Studien aus, die zeigen sollen, wie den Menschen noch mehr weggenommen werden k&ouml;nnte. Hartz IV f&uuml;r &Ouml;sterreich, das ist eine gef&auml;hrliche Drohung. Sie passt aber genau zum Vorhaben eines neoliberalen Umbaus des Staates und der Zerst&ouml;rung der sozialen Rechte der arbeitenden Menschen. Wir erleben das bereits seit Jahren.<br>\nNun pr&uuml;gelt die SP&Ouml; den &Ouml;VP-Finanzminister f&uuml;r die Studie. Es ist eben Wahlkampf. Was dabei verschwiegen wird: In Deutschland wurde Hartz IV unter der Regierung von SPD und Gr&uuml;nen eingef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311778.gef%C3%A4hrliche-drohung.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf dieses Thema im Wahlkampf in &Ouml;sterreich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38532#h12\">hingewiesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Leinen los, Steuern umschiffen!<\/strong><br>\nKreuzfahrt-Anbieter locken Massen und machen enorme Gewinne. Doch hinter dem Erfolg von TUI Cruises und Co. steckt ein knallhartes Gesch&auml;ftsmodell &ndash; auf Kosten des Personals und des deutschen Fiskus.<br>\nDeutschlands neuestes Schiff der Tr&auml;ume ist schon vorgefahren zur gro&szlig;en Er&ouml;ffnungsparty. &ldquo;Mein Schiff 6&rdquo; steht auf dem blauwei&szlig;en, fast 300 Meter langen Koloss, der im Hamburger Hafen angelegt hat. Vor der Kulisse der Elbphilharmonie wird der Vorzeigeriese der TUI Cruises am Donnerstagabend getauft. Es wird ein opulentes Spektakel mit Feuerwerk, geladenen G&auml;sten und Internet-&Uuml;bertragung.<br>\n&ldquo;Mein Schiff 6&rdquo; ist eine schwimmende Geldmaschine. 38.000 PS stark sind ihre Motoren, bis zu 3500 Passagiere und Crewmitglieder wird der 15 Decks hohe Ozeanriese &uuml;ber die Weltmeere schippern. Die einst exklusiven Kreuzfahrten sind heute Massentourismus: Mehr als zwei Millionen Deutsche g&ouml;nnten sich vergangenes Jahr eine durchorganisierte Seereise, fast drei Mal so viele wie 2006.<br>\nKostet ja auch nicht mehr die Welt: TUI Cruises etwa bietet schon f&uuml;r 788 Euro eine Woche Kreuzen im Persischen Golf an. Trotzdem machen die Anbieter grandiose Gesch&auml;fte: dank Niedrigl&ouml;hnern unter Billigflagge und einem Steuerprivileg, das ihnen deutsche Finanzbeh&ouml;rden gew&auml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/tui-mein-schiff-6-profite-auf-kosten-von-personal-und-steuerzahler-a-1150225.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jetzt aber schnell! Waffenf&auml;hige Heron TP-Drohne<\/strong><br>\nIm Jahr 2014 wurde nach einer Anh&ouml;rung im Verteidigungsausschuss des Bundestages am 30. Juni und einer aktuellen Stunde zu dem Thema am 2. Juli debattiert, ob die Bundeswehr zus&auml;tzlich zu ihren nicht bewaffnungsf&auml;higen Drohnen, wie z.B. der LUNA oder der Heron 1, auch &uuml;ber Solche verf&uuml;gen soll, die selbst als Plattform f&uuml;r Bomben und Raketen dienen k&ouml;nnen. Dies war dann anscheinend auch die im Koalitionsvertrag zwischen der CDU\/CSU und der SPD gro&szlig; angek&uuml;ndigte Pr&uuml;fung &bdquo;alle[r] damit [der Beschaffung neuer Waffensysteme, Anm. d. Autors] im Zusammenhang stehenden v&ouml;lker- und verfassungsrechtlichen, sicherheitspolitischen und ethischen Fragen&ldquo;[1] und gleichzeitig auch noch die versprochene breite gesellschaftliche Debatte. Am Tag der aktuellen Stunde des Bundestages, also am 2. Juli 2014, erschien ein Interview der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in der S&uuml;ddeutschen Zeitung, in dem sie ihre Entscheidung f&uuml;r die bewaffnungsf&auml;higen Drohnen bereits verk&uuml;ndete.<br>\nBislang war es m&ouml;glich, mit den ferngesteuerten Flugger&auml;ten Patrouillen zu begleiten, Ziele auszusp&auml;hen und f&uuml;r einen Angriff auszuw&auml;hlen. 2015 wurde dann eine Absichtserkl&auml;rung &uuml;ber die Erstellung einer eigenen &bdquo;europ&auml;ischen&ldquo; Drohne von den VerteidigungsministerInnen Frankreichs, Italiens und Deutschlands unterzeichnet. Im weiteren Verlauf des Jahres schloss sich Spanien noch dem Projekt an. Doch die Eigenproduktion, auf welche die heimischen R&uuml;stungsindustrien gepocht haben und dabei auch von der IG Metall Unterst&uuml;tzung bekamen, wird allerdings nicht vor Ende 2025 einsatzbereit sein.[2]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/06\/01\/jetzt-aber-schnell\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schulz: Rechtslinksblinker<\/strong><br>\nDer SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sagt bekanntlich viel, wenn der Tag lang ist. Und in der Regel sagt er auch alles M&ouml;gliche, um bei m&ouml;glichst vielen W&auml;hlerschichten zu punkten, egal ob sich die Aussagen dann widersprechen oder nicht. So ver&ouml;ffentlichte er am 25. Mai bei Spiegel Online einen Artikel namens &bdquo;In den Frieden investieren &ndash; nicht in Waffen&ldquo;, der sich &ndash; eigentlich gar nicht so schlecht anh&ouml;rt. Denn es finden sich darin u.a. so S&auml;tze wie: &bdquo;Wir sind Zeitzeugen einer neuen globalen Aufr&uuml;stungsspirale. [&hellip;] Die Welt braucht nicht mehr Waffen, sondern mehr Gerechtigkeit und Entwicklungschancen. Es ist deshalb h&ouml;chste Zeit, dass wir das Grundgesetz wieder beim Wort nehmen.&ldquo; Dass nicht zuletzt die SPD jeden grundgesetzwidrigen Krieg der letzten Jahre bef&uuml;rwortet hat und die deutschen R&uuml;stungsexporte unter dem damaligen Wirtschaftsminister Gabriel einen Rekord nach dem anderen aufstellten, verschweigt er geflissentlich &ndash; schlie&szlig;lich trug er als einer der f&uuml;hrenden Genossen schon damals diese Politik voll mit.<br>\nUnd so muss es dann auch nicht gro&szlig; wundern, wenn Schulz wenige Tage sp&auml;ter beim Truppenbesuch eine Aufr&uuml;stung der Bundeswehr fordert, wie die Welt berichtet: &bdquo;Doch obwohl er 20 bis 30 Milliarden f&uuml;r zu viel h&auml;lt, fordert Schulz mehr Geld f&uuml;r die Truppe. &sbquo;Die Bundeswehr ben&ouml;tigt die Ausstattung, die ihr auch zusteht&ldquo;, sagte der Kanzlerkandidat. Das sei in den letzten Jahren in str&auml;flicher Weise unterlassen worden.&lsquo;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/06\/01\/schulz-rechtslinksblinker\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Fr&uuml;her war Herr Gabriel insbesondere in seiner Rolle als SPD-Bundesvorsitzender durch einen &ldquo;Zickzack-Kurs&rdquo; aufgefallen. Herr Schulz scheint ihm darin nacheifern zu wollen. Die SPD ist wegen ihres Personals an der Spitze wahrlich nicht zu beneiden. Und das betrifft &ndash; leider &ndash; nicht lediglich diese beiden Herren und diese Parteifunktion.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schulz will vorerst nur Gef&auml;hrder nach Afghanistan abschieben<\/strong><br>\nSoll Deutschland weiterhin Menschen nach Afghanistan zur&uuml;ckschicken? SPD-Kanzlerkandidat fordert einen Teilstopp der Abschiebungen. Das soll nach klarer Abgrenzung zu Merkel klingen &ndash; ist aber keine.<br>\nMartin Schulz hat nach dem verheerenden Anschlag von Kabul eine Aussetzung der Abschiebungen nach Afghanistan gefordert &ndash; zumindest bei einem Teil der Betroffenen. Der SPD-Kanzlerkandidat sagte in Berlin, bis eine neue Lageeinsch&auml;tzung des Ausw&auml;rtigen Amtes zur Sicherheitslage am Hindukusch vorliege, sollten keine Menschen dorthin zur&uuml;ckgeschickt werden &ndash; mit Ausnahmen. Dies sollte n&auml;mlich nicht f&uuml;r Kriminelle und terroristische Gef&auml;hrder gelten.<br>\nAuf den ersten Blick stellt sich Schulz damit gegen Kanzlerin Angela Merkel. Die CDU-Politikerin hatte betont, grunds&auml;tzlich an Abschiebungen festhalten zu wollen.<br>\nBei genauerem Hinsehen unterscheidet sich Schulz&rsquo; Position allerdings weniger von der Linie Merkels, als er wohl weismachen will. Auch die Kanzlerin hatte erkl&auml;rt, man wolle sich bei Abschiebungen auf Straft&auml;ter &ldquo;konzentrieren&rdquo;. Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) hatte in der Vergangenheit nach Abschiebefl&uuml;gen gesagt, ein gro&szlig;er Teil der betroffenen Afghanen seien verurteilte Straft&auml;ter. Man schiebe Straft&auml;ter &ldquo;eher&rdquo; ab als andere.<br>\nSchulz hielt sich in einem anderen Punkt nicht ganz an die Fakten. &ldquo;Ich selbst bin der Meinung, dass erst einmal keine Kinder und Frauen nach Afghanistan abgeschoben werden d&uuml;rfen&rdquo;, sagte Schulz. De facto sind nach Regierungsangaben unter den seit Dezember 2016 in Sammelfl&uuml;gen etwas mehr als 100 abgeschobenen Afghanen ausschlie&szlig;lich alleinstehende M&auml;nner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-martin-schulz-fordert-teil-stopp-der-abschiebungen-nach-afghanistan-a-1150273.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Polizeieinsatz, der fassungslos macht<\/strong><br>\nEs sind Szenen, die sich festbrennen, Bilder von Gewalt gegen junge Menschen vor den T&uuml;ren einer N&uuml;rnberger Berufsschule. Von Sch&uuml;lern, die sich gegen die Abschiebung eines Mitsch&uuml;lers mit einer Sitzblockade wehren, die in dem Moment an die Demokratie und ihre Mittel glauben, und pl&ouml;tzlich genau das Gegenteil durch Polizisten erfahren. Massenweise USK-Einheiten und Streifenbeamte gehen auf Jugendliche los, knebeln sie, dr&uuml;cken sie zu Boden, halten ihnen den Mund zu, schlagen mit der Hand auf K&ouml;pfe und Schultern ein, den Schlagstock auffallend oft gezogen, die Hand an Elektroschocker und Pfefferspray. Viele Jugendliche wehren sich mit aller Kraft, einige wohl zu heftig: Neun Polizisten werden in der Spirale von Gewalt und Gegenwehr verletzt. Das alles, um eine Stra&szlig;enblockade von solidarischen Sch&uuml;lern aufzul&ouml;sen! Ja, eine verbotene Blockade, durchaus eine Straftat. Dennoch: was f&uuml;r ein Aberwitz ist die Reaktion darauf! Vor den Augen von Kindergarten-Kindern auf der anderen Stra&szlig;enseite. M&uuml;ssen Kinder und Sch&uuml;ler so etwas erleben? M&uuml;ssen solche Szenen in einem Rechtsstaat sein? Das fragt sich, wer gesehen hat, wie Polizeikr&auml;fte im Auftrag des bayerischen Innenministeriums gewaltsam die Abschiebung eines 21-j&auml;hrigen Afghanen durchsetzen wollten. Weder war der junge Mann als gewaltbereit bekannt noch waren seine Mitsch&uuml;ler besonders renitent. Alles, was seine Freunde aus der Klasse taten, war, Zivilcourage zu zeigen. Sich aufzub&auml;umen gegen den Abschiebebefehl &ldquo;von da oben&rdquo;. Aufzuschreien gegen das, was sie f&uuml;r Unrecht halten &ndash; auch wenn es dem Buchstaben des Gesetzes entspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.6195049\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Beruhigend, dass es solch mutige Journalistinnen immer noch gibt!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wer aus dem Klassenzimmer abschiebt, hat jedes Gef&uuml;hl f&uuml;r Menschlichkeit verloren<\/strong><br>\nIn N&uuml;rnberg wollten Berufssch&uuml;ler verhindern, dass ihr afghanischer Mitsch&uuml;ler abgeschoben wird. F&uuml;r sie ist es ein Schock zu sehen, dass ihr Land weder christlich noch sozial ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/nuernberger-protest-gegen-abschiebung-kommentar-wer-aus-dem-klassenzimmer-abschiebt-hat-jedes-gefuehl-fuer-menschlichkeit-verloren-1.3530440\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Krieg um Informationen&rdquo; auf der Agenda des Machteliten-Zirkels<\/strong><br>\nDer CDU-Politiker Jens Spahn nimmt an der Bilderberg-Konferenz teil, die vom 1-4. Juni im US-Bundesstaat Virginia stattfindet. Das geht aus der Teilnehmerliste hervor, die der Machteliten-Zirkel auf seiner Webseite ver&ouml;ffentlicht hat.<br>\nDas Bundestagsb&uuml;ro von Spahn hat auf eine entsprechende Anfrage von Telepolis bis zum sp&auml;ten Nachmittag nicht reagiert. Bei der Bilderberg-Konferenz, die zum ersten Mal 1954 in den Niederlanden gehalten wurde, handelt es sich um eine 3-4 t&auml;gige Zusammenkunft von hochrangigen Pers&ouml;nlichkeiten aus zentralen gesellschaftlichen Teilbereichen &ndash; unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nJournalisten, Vorstandsvorsitzende gro&szlig;er Verlage, Spitzenpolitiker, Geheimdienstleute, Wirtschaftsgr&ouml;&szlig;en und Top-Vertreter aus dem akademischen Feld: Auch in diesem Jahr versammeln sich auf der Bilderberg-Konferenz 130 Weltenlenker und globale Strategen, um hinter verschlossenen T&uuml;ren, &uuml;ber die gro&szlig;e Weltpolitik zu reden.<br>\nAuf der Bilderberg-Internetseite, die seit 2010 online ist, findet sich neben der aktuellen Teilnehmerliste auch die Liste der Themen, die Bilderberg f&uuml;r sein Treffen im Marriot Hotel in der US-Stadt Chantilly auf die Agenda gesetzt hat. Es diskutiert werden &uuml;ber\n<ul>\n<li>den &ldquo;Krieg um Information&rdquo;<\/li>\n<li>die &ldquo;Trump-Regierung&rdquo;<\/li>\n<li>die &ldquo;Richtung der EU&rdquo;<\/li>\n<li>&ldquo;Arbeit, Einkommen, unrealistische Erwartungen&rdquo;<\/li>\n<li>&ldquo;Russland in der Internationalen Ordnung&rdquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die &ldquo;Bilderberger&rdquo;, wie die Teilnehmer der Konferenz auch bezeichnet werden, gehen au&szlig;erdem der Frage nach, warum sich &ldquo;der Populismus&rdquo; immer weiter ausbreitet und wollen &uuml;ber &ldquo;aktuelle Ereignisse&rdquo; sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/CDU-Politiker-Jens-Spahn-nimmt-an-Bilderberg-Konferenz-teil-3732077.html\">Marcus Kl&ouml;ckner auf Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Bilderberg Meeting 2017<\/strong><br>\nThe 65th Bilderberg Meeting will take place from 1-4 June 2017 in Chantilly, Virginia, USA. As of today, 131 participants from 21 countries have confirmed their attendance. As ever, a diverse group of political leaders and experts from industry, finance, academia and the media has been invited. The list of participants is available here.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bilderbergmeetings.org\/press-release.html\">Bilderberg Meetings<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-38574","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38574"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38577,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38574\/revisions\/38577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}