{"id":386,"date":"2004-11-01T15:23:38","date_gmt":"2004-11-01T14:23:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=386"},"modified":"2016-03-23T11:57:27","modified_gmt":"2016-03-23T10:57:27","slug":"das-kursbuch-dumpelt-auf-dem-reform-kurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=386","title":{"rendered":"Das \u201eKursbuch\u201c d\u00fcmpelt auf dem \u201eReform\u201c-Kurs"},"content":{"rendered":"<p>Im Kursbuch 157 zum Thema &bdquo;Die gro&szlig;e Entsolidarisierung&ldquo; schreibt Peter Ungut dar&uuml;ber, wie der &bdquo;Darwinismus des Marktes&ldquo; zu einer &bdquo;Agonie des Sozialen&ldquo; f&uuml;hrt. Paul Nolte sieht dagegen in der mangelnden Akzeptanz der &bdquo;Reform des Wohlfahrtsstaates&ldquo; nur &bdquo;die gro&szlig;e Sprachlosigkeit der Reformen&ldquo;. Die beiden Aufs&auml;tze belegen prototypisch wie einerseits die vorgesch&uuml;tzten Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die &bdquo;objektive notwendigen&ldquo; Reformen im Widerspruch zu den objektiven Tatsachen stehen(Peter Ungut) und wie andererseits die Reformbef&uuml;rworter den fehlenden Bezug der Reformrhetorik zur Realit&auml;t ausschlie&szlig;lich als ein &bdquo;Sprachproblem&ldquo; abtun (Paul Nolte).<br>\n<!--more--><br>\nDas &bdquo;Kursbuch&ldquo; war, als es noch von Suhrkamp, Wagenbach oder dem Rotbuch-Verlag herausgegeben wurde, einstmals ein literarisches Vierteljahresmagazin das zeitgeistige Entwicklungen f&uuml;r ein linksliberales und kritisch intellektuelles Publikum aufsp&uuml;rte. Das hat sich &ndash; erkennbar etwa an der Verteidigung des Irak-Krieges durch den Mitbegr&uuml;nder Hans Magnus Enzensberger &ndash; seit geraumer Zeit ziemlich ge&auml;ndert. Enzensbergers positivistische Anpassung an die &bdquo;Macht des St&auml;rkeren&ldquo; ist kennzeichnend auch f&uuml;r die &bdquo;moderne&ldquo; Linie des Magazins: Anpassung an den Mainstream.<br>\nDas entt&auml;uschte Publikum reagierte; die Zahl der Abonnenten st&uuml;rzte von einstmals 50.000 auf 2400, so dass der Rowohlt Verlag Berlin, der die Zeitschrift 1990 &uuml;bernommen hat, Mitte dieses Jahres erkl&auml;rte, das &ldquo;Kursbuch&ldquo; absto&szlig;en zu wollen.<br>\nDer langj&auml;hrige Mitherausgeber, Tilman Spengler, begleitet und unterst&uuml;tzt den &bdquo;Agenda-Kurs&ldquo; von Anfang an mit einer Auswahl von mehr oder weniger anspruchsvollen Themen und Beitr&auml;gen. Ein typisches Beispiel daf&uuml;r, dass das &bdquo;Kursbuch&ldquo; den intellektuellen Kurs in Deutschland nicht mehr mitbestimmt, sondern auf der politischen Hauptstr&ouml;mung nur noch hin und her d&uuml;mpelt, ist die Ausgabe 157 vom September 2004 unter dem Titel &bdquo;Die gro&szlig;e Entsolidarisierung&ldquo;.<\/p><p>Da findet sich auf der einen Seite ein kritischer Beitrag eines Autors namens Peter Ungut zum Thema &bdquo;Die Agonie des Sozialen&ldquo;. Zu Unguts Biografie merkt die Redaktion nur an, dass er in einem Ministerium arbeite. (Muss er deshalb wom&ouml;glich anonym bleiben?) Er belegt die &bdquo;Regression&ldquo; des Sozialstaates und &bdquo;das Niederringen und Ausmerzen eines auf F&uuml;rsorge ausgerichteten Verst&auml;ndnisses des Sozialen&ldquo; &auml;u&szlig;erst faktenreich.<br>\nDiesem Aufsatz folgt eine kritiklose Apologie der &bdquo;Reform des Wohlfahrtsstaates&ldquo; von Paul Nolte, er f&uuml;hrt das Akzeptanzproblem auf &bdquo;die gro&szlig;e Sprachlosigkeit der Reformen&ldquo; zur&uuml;ck. Nolte ist Professor f&uuml;r Neuere Geschichte an der (zur Ausnutzung von Steuervorteilen in den USA von der Rice University of Houston, Texas, angesto&szlig;enen) International University Bremen.<br>\nWer die beiden Beitr&auml;ge hintereinander liest, dem wird geradezu prototypisch die Spaltung des politischen Bewusstseins (unter den Intellektuellen) in unserer Gesellschaft vor Augen gef&uuml;hrt.<br>\nDa belegt auf der einen Seite Peter Ungut mit einer F&uuml;lle von Fakten, dass die vorgeschobenen Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die gegenw&auml;rtigen &bdquo;Reformen&ldquo; die Wirklichkeit verleugnen oder verdrehen und da erkl&auml;rt auf der anderen Seite Paul Nolte den schwer vermittelbaren Bezug der Reformrhetorik zur Realit&auml;t zu einem &bdquo;Sprachproblem&ldquo;. Nicht die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Reformen sei das Problem, sondern &bdquo;die gro&szlig;e Sprachlosigkeit der Reformen&ldquo;.<\/p><p>Peter Ungut beschreibt an Hand von Zahlen und Fakten, was der amerikanische &Ouml;konom und New York Times-Leitartikler Paul Krugmann als &bdquo;race to the bottom&ldquo; kritisiert. So etwa den Wettlauf um Steuersenkungen: &bdquo;Der deutsche Spitzensteuersatz geht schon einmal von 53 auf 42 Prozent herunter, die K&ouml;rperschaftssteuer wurde von 50 auf 25 Prozent gesenkt, die Verm&ouml;genssteuer abgeschafft. Das &uuml;ber die veranlagte Einkommenssteuer Einkassierte fiel binnen drei Jahren von 12,2 auf 4,6 Milliarden Euro, bei der K&ouml;rperschaftssteuer von 23,6 auf 8,3 Milliarden (2001 hat der Staat der Wirtschaft gar 426 Millionen Euro mehr an K&ouml;rperschaftssteuer zur&uuml;ckerstattet als eingenommen). Das sind erste Trippelschritte. Und mit der im Fr&uuml;hjahr vom Finanzministerrat nach schier endlosem Fingerhakeln abgenickten Zinsbesteuerung in der EU l&auml;sst sich leben. Sie bietet Schlupfl&ouml;cher gro&szlig; wie Scheunentore&hellip;.Die rund 600 Milliarden von Deutschen ins Ausland geschafften Euro werden auch k&uuml;nftig kaum f&uuml;r die Finanzierung des sozialstaatlichen Wildwuchses bluten m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nDie Globalisierung sei &bdquo;die K&ouml;nigspython, vor der die Staaten halbgel&auml;hmt und gef&uuml;gig hocken wie Kaninchen.&ldquo;<br>\nUngut konterkariert die &bdquo;Gestaltungsleistung der Medien im Umgang mit der Realit&auml;t&ldquo;:<\/p><ul>\n<li>Gewerkschafter gelten als &bdquo;Betonk&ouml;pfe&ldquo;, obwohl die Nettol&ouml;hne je Arbeitnehmer seit 1993 5,6 Prozent hinter der Inflation und die Lohnst&uuml;ckkosten 10 Prozent hinter denen der EU l&auml;gen.<\/li>\n<li>Wir w&uuml;rden als &bdquo;Freizeitweltmeister&ldquo; gebrandmarkt, obwohl deutsche Vollzeitkr&auml;fte mit 42,9 Wochenstunden l&auml;nger arbeiten als etwa die Franzosen, die Holl&auml;nder, die Italiener, die Finnen, die D&auml;nen und die Norweger.<\/li>\n<li>Der fr&uuml;here Renteneinstieg sei &bdquo;Schuld an der Misere der Rentenkassen&ldquo;, obwohl das reale Rentenzugangsalter der M&auml;nner in Westdeutschland h&ouml;her sei als 1960.<\/li>\n<li>Selbst der Kanzler insinuiert parasit&auml;res Individualverhalten, obwohl der Anteil der Sozialleistungen am Volkseinkommen (gleichfalls bezogen auf Westdeutschland) niedriger sei als 1980, als es nicht einmal halb so viele Arbeitslose gab.<\/li>\n<li>Da w&uuml;rde die Gesundheitsreform mit der &bdquo;steigenden Vergreisung&ldquo; begr&uuml;ndet, obwohl der Anteil des Gesundheitssystems am Inlandsprodukt seit 1977 bei 7% verharrte &ndash; &bdquo;auch dank 260 Kostend&auml;mpfungsgesetze&ldquo;.<\/li>\n<\/ul><p>Der Autor, wohl ein Fachmann f&uuml;r Fragen der Rentenversicherung, verweist auf die Janusk&ouml;pfigkeit der Einbeziehung der Minijobber in die Versicherungspflicht. Das sei zwar hochgelobt worden, die andere Seite sehe aber so aus: &bdquo;Damit geht jeder Minijob mit seinen 410 Euro voll in die Berechnung des deutschen Durchschnittslohns ein, und der bestimmt den j&auml;hrlichen Rentenwert aller Rentner. Pro Million neu erfasster Minijobs d&uuml;rfte die Rentenversicherung um die vier Milliarden Euro pro Jahr einsparen.&ldquo;<br>\nDie &bdquo;Minusanpassung&ldquo; der Renten ist also durch die massenhafte Lohnsenkungen &ndash; siehe Siemens, Karstadt, Opel, VW, Daimler &ndash; und das Abdr&auml;ngen sozialversicherungspflichtiger Arbeit in Minijobs also auf Jahre hinaus programmiert.<\/p><p>Ungut widerlegt aber nicht nur die g&auml;ngigen Begr&uuml;ndungen f&uuml;r den Abbau des Sozialstaates, er stellt gegen das &bdquo;Zerrbild&ldquo; der Globalisierungszw&auml;nge seine Forderung nach der &bdquo;Schaffung einer wirtschafts-, finanz- und besch&auml;ftigungspolitisch handlungsf&auml;higen EU&ldquo;. Eine &bdquo;geschlossene &Ouml;konomie im Sinne von Keynes&ldquo; k&ouml;nne &ndash; angesichts der Tatsache, dass die EU der 15 gerade mal eine Importquote von etwa einem Zehntel ihrer Wirtschaftsleistung habe &ndash; zur &bdquo;Rettung unseres Wohlstandes&ldquo; sehr wohl gesteuert werden.<\/p><p>Ganz anders dagegen Paul Nolte: Die von Ungut gezeichnete Wirklichkeit ficht Nolte nicht weiter an, ihm reicht als Begr&uuml;ndung f&uuml;r eine &bdquo;Reform des Wohlfahrtsstaates&ldquo; aus, dass es einen &bdquo;Konsens der Eliten&ldquo; gebe.<br>\nAn die &bdquo;Leerstelle&ldquo; der naser&uuml;mpfenden Intellektuellen, sei erfolgreich ein &bdquo;neuer Intellektuellentypus&ldquo;, n&auml;mlich von &bdquo;ganz und gar nicht irrlichternden Experten&ldquo; vom &bdquo;Typus etwa eines Paul Kirchhof&ldquo; eingetreten. Die &Uuml;berlegungen dieses neuen Typus von Intellektuellen h&auml;tten &bdquo;gedankliche Brillanz und politische Sprengkraft&ldquo;. Etwa der Art,<br>\ndass &bdquo;wir&ldquo; statt auf &bdquo;Umverteilungsgerechtigkeit&ldquo; auf das &bdquo;sch&ouml;ne, positive Wort&ldquo; der &bdquo;Teilhabegerechtigkeit&ldquo; setzen sollten, dass &bdquo;wir in Deutschland&ldquo; statt eines &bdquo;konsumtiven Sozialstaats&ldquo; eher einen &bdquo;investiven&ldquo; br&auml;uchten.<\/p><p>F&uuml;r Nolte gibt es schon lange kein Erkenntnisproblem mehr, sondern nur noch ein Umsetzungsproblem. Doch (leider) gebe es &bdquo;jetzt ein Akzeptanzproblem, ein Problem der Kommunikation&ldquo;: &bdquo;Die B&uuml;rger wollen nicht verstehen, was die Politiker ihnen nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen.&ldquo; Auf den viel naheliegenderen Gedanken, dass die B&uuml;rger nicht verstehen k&ouml;nnen, was nicht erkl&auml;rt werden kann, kommt man nat&uuml;rlich nicht mehr, wenn man schon jetzt der &Uuml;berzeugung ist, dass der Agenda 2010 ein &bdquo;Platz in den Geschichtsb&uuml;chern sicher ist&ldquo;.<\/p><p>Nolte wirft den Reformvermittlern vor, dass &bdquo;kaum je zuvor &hellip;Reformen so verzweifelt, so masochistisch als Leidenszeit verstanden worden&ldquo; seien. Hofft man allerdings darauf, dass Nolte aus dieser &bdquo;Sprachlosigkeit&ldquo; heraus helfen k&ouml;nnte und &bdquo;positive sch&ouml;ne Worte&ldquo; erfinden w&uuml;rde, so wird man bitter entt&auml;uscht. Alles was Nolte am Schluss seines Beitrags bietet, ist ein &bdquo;Kleines W&ouml;rterbuch der Reform-Sprachst&ouml;rungen&ldquo;. Der intellektuelle Anspruch dieses W&ouml;rterbuchs gereichte jedoch allenfalls den allseits beliebten alphabetisch geordneten Sottisen einer Abschlusszeitung eines Sch&uuml;lertanzkurses zur Ehre.<\/p><p>Aus diesem &bdquo;W&ouml;rterbuch&ldquo; nur ein paar Kostproben:<\/p><ul>\n<li>&bdquo;Bsirkse, Peters, Sommer: Neues hochkonservatives Triumvirat der Besitzstandsverteidiger. Zusp&auml;tgekommene der siebziger und achtziger Jahre.&ldquo;<\/li>\n<li>B&uuml;rger: Schillerndes Objekt der Reformpolitik.<\/li>\n<li>&bdquo;CSU: Sozialdemokratische Volkspartei in Bayern&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Gerechtigkeit: Durch gutgemeintes Dauerkneten implodierter Kernbegriff der gesellschaftspolitischen Reformen, wahrscheinlich auf Jahre hinaus unbrauchbar.&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Intellektuelle, deutsche: Verunsicherte Spezies akademisch gebildeter, gelegentlich das Licht der &Ouml;ffentlichkeit suchender Brillen- und Bedenkentr&auml;ger.&ldquo;<\/li>\n<li>Usw. usf.<\/li>\n<\/ul><p>Auf diesem Sprach-Niveau (eines Intellektuellen, international) wird das Reform-Alphabet durch buchstabiert. Wenn aber das die Sprache sein soll, die den Reformen aus ihrer Sprachlosigkeit verhelfen k&ouml;nnen sollen, dann gibt Nolte selbst die Antwort auf seine Frage, warum Bundeskanzler Schr&ouml;der dann lieber &bdquo;jedwede Sprache, jedwede Erkl&auml;rung der Reformen von vorneherein und mit ausdauernder Hartn&auml;ckigkeit verweigert&ldquo;.<br>\nDieser Beitrag von Paul Nolte macht sprachlos. Sollte das mit ein Grund sein, warum der Rowohlt-Verleger Alexander Fest das Kursbuch aufgeben will?\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Kursbuch 157 zum Thema &bdquo;Die gro&szlig;e Entsolidarisierung&ldquo; schreibt Peter Ungut dar&uuml;ber, wie der &bdquo;Darwinismus des Marktes&ldquo; zu einer &bdquo;Agonie des Sozialen&ldquo; f&uuml;hrt. Paul Nolte sieht dagegen in der mangelnden Akzeptanz der &bdquo;Reform des Wohlfahrtsstaates&ldquo; nur &bdquo;die gro&szlig;e Sprachlosigkeit der Reformen&ldquo;. 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