{"id":38613,"date":"2017-06-06T08:40:46","date_gmt":"2017-06-06T06:40:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613"},"modified":"2017-06-06T08:40:46","modified_gmt":"2017-06-06T06:40:46","slug":"hinweise-des-tages-2888","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h01\">SPD springt &uuml;ber jedes St&ouml;ckchen, das ihr hingehalten wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h02\">Autobahnprivatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h03\">Klimaschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h04\">Gro&szlig;britannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h05\">Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h06\">Portugal erfreut die M&auml;rkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h07\">T&auml;uschen mit Fakten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h08\">Boom + Wahlkampf = Blase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h09\">Steuervermeidung von Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h10\">&Uuml;ber drei Millionen Riester-Vertr&auml;ge ruhen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h11\">Globale F&uuml;hrung: Lokomotive oder Klotz?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h12\">CIA-Tool Pandemic dient als Infektionsherd im Windows-Netzwerk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h13\">Amnesty-Report 2016\/17 &bdquo;Israel und besetzte Gebiete&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h14\">Der Westen muss raus aus dem Mittleren Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h15\">Gr&uuml;ne: Abgeordnete verlassen Partei wegen Rechtsruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h16\">SPD n&auml;hert sich sicherheitspolitischen Hardliner-Positionen von CDU und CSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h17\">Humor mit Rechtsdrall?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38613#h18\">&Uuml;bermedien: Wenn Medienkritiker andere Kritiker diffamieren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD springt &uuml;ber jedes St&ouml;ckchen, das ihr hingehalten wird<\/strong><br>\nDie Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht wirft SPD und Gr&uuml;nen vor, gar keinen Politikwechsel zu wollen und begr&uuml;ndet, warum Donald Trump mit seiner Kritik an Deutschland recht hat.<br>\nDie Au&szlig;enpolitik wird immer als Argument genannt, warum Rot-Rot-Gr&uuml;n nicht funktionieren kann.<br>\nDas stimmt, solange SPD und Gr&uuml;ne Interventionskriege bef&uuml;rworten und die aktuelle Aufr&uuml;stung mittragen. Mit Zustimmung der SPD steigen die R&uuml;stungsausgaben in diesem Jahr um acht Prozent. Das ist tats&auml;chlich mit unseren Positionen unvereinbar.<br>\nIst Rot-Rot-Gr&uuml;n tot?<br>\nEs sieht so aus, aber der Killer wurde nicht von der Linken beauftragt. Wir w&uuml;nschen uns eine andere, eine sozialere und friedlichere Politik. Aber die Gr&uuml;nen und auch die SPD signalisieren doch jeden Tag, dass sie eigentlich gar nichts Wesentliches &auml;ndern wollen.<br>\nSchuld sind immer die anderen?<br>\nDie Pr&auml;ferenz der gr&uuml;nen Spitzenkandidaten f&uuml;r Schwarz-Gr&uuml;n ist bekannt. Die SPD unter Martin Schulz redet zwar gern von sozialer Gerechtigkeit. Aber sie hat ein mutloses Wahlprogramm vorgelegt, das selbst hinter ihren Forderungen aus dem Wahlkampf von 2013 zur&uuml;ckbleibt. Wer an Hartz-IV, Niedrigl&ouml;hnen und Armutsrenten nichts &auml;ndern will, kann sich allerdings auch das Gerechtigkeitsgerede sparen. Im privaten wie im politischen Leben ist es nicht ratsam, jemanden als Partner zu umwerben, der erkennbar gar kein Interesse zeigt. Ich h&ouml;re nur Stimmen, die Rot-Rot-Gr&uuml;n ausschlie&szlig;en und zwar von Seiten der SPD und der Gr&uuml;nen. Stalking ist nicht meine Sache.<br>\nSie sind beleidigt?<br>\nEs geht um Politik und nicht um Eitelkeiten. Die Linke ist in Opposition zum Sozialabbau der Agenda 2010 gegr&uuml;ndet worden. Diese Tradition schlie&szlig;t aus, sich Parteien als Partner anzudienen, die die Kernelemente der Agenda 2010 unver&auml;ndert verteidigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/linke-spitzenkandidatin-sahra-wagenknecht-spd-springt-ueber-jedes-stoeckchen-das-ihr-hingehalten-wird\/19888720.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Autobahnprivatisierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ramelow kippt um: Regierungssozialisten nicken Grundgesetz&auml;nderung im Bundesrat ab<\/strong><br>\nGegen die eigenen Genossen st&auml;nkern und sich den Herrschenden anbiedern: Beides konnte Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow (Die Linke) am Freitag wieder einmal nicht lassen.<br>\nIm Bundesrat ergriff er vor der Abstimmung &uuml;ber die Neuordnung der Bund-L&auml;nder-Finanzen das Wort: &raquo;Ich hatte das Gef&uuml;hl, dass die eigenen Bundestagsabgeordneten nicht mehr aus unseren Bundesl&auml;ndern kommen, sondern von einem anderen Planeten.&laquo; Die Vorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht, hatte am Donnerstag im Bundestag noch vor den Konsequenzen der 13fachen &Auml;nderung des Grundgesetzes gewarnt: &raquo;Ein Parlament, das dem zustimmt, entmachtet sich selbst.&laquo;<br>\nRamelow wollte in der L&auml;nderkammer staatsm&auml;nnisch die drohende Privatisierung der Infrastruktur verhindern. Alle 16 Ministerpr&auml;sidenten sollten zusammengeschwei&szlig;t werden &ndash; &uuml;ber die Parteigrenzen hinweg. Sein Plan? Die anderen zum mitmachen animieren. Ramelow erkl&auml;rte, er werde f&uuml;r die Grundgesetz&auml;nderung stimmen, denn die Neuregelung der Bund-L&auml;nder-Finanzen br&auml;chte &raquo;Planungssicherheit&laquo;. Dann sollten die anderen 13 Ministerpr&auml;sidenten einem Antrag aus Berlin, Brandenburg und Th&uuml;ringen folgen, und den Vermittlungsausschuss anrufen. &Uuml;ber diesen sollte das Gesetz zur Privatisierung der Autobahn ge&auml;ndert werden: &raquo;Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften sind nicht berechtigt, Kredite oder anderweitiges Kapital Dritter aufzunehmen. Die Eingehung von Beteiligungen Privater im Rahmen von &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften ist ausgeschlossen&laquo;, lautete der Text. Doch der Antrag Ramelows und seiner Genossen wurde abgewiesen. Anschlie&szlig;end winkte der Bundesrat einstimmig die &Ouml;ffnung der Infrastruktur f&uuml;r Investoren durch &ndash; mit den Stimmen der Regierungssozialisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/311816.ramelow-kippt-um.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nicht nur Ramelow &ndash; s&auml;mtliche L&auml;nder mit Regierungsbeteiligung der Linkspartei (also auch Berlin und Brandenburg) stimmten im Bundesrat den Grundgesetz&auml;nderungen zu. Der Studierendenverband <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linkesds\/photos\/a.126275534107395.20576.124406940960921\/1267591926642411\/?type=3\">dielinke.SDS schreibt auf Facebook<\/a> dazu:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\nDas wichtigste Gesetzespaket dieser Regierung ist durch. Die Verfassung wurde tiefgreifend ver&auml;ndert in weniger als 24 Stunden. Jetzt ist die Privatisierung der Autobahnen durch und eine Teilprivatisierung &uuml;ber &Ouml;PPs wird nun massiv kommen. Au&szlig;erdem wird der Privatisierung des Schulbaus T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet und die Kontrollmechnanismen der Schuldenbremse sind versch&auml;rft worden.<br>\nZahlen werden das alles die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, verdienen werden die Gro&szlig;konzerne. Sch&ouml;n, dass wenigstens DIE LINKE und einige SPDler im Bundestag dagegen gestimmt haben.<br>\nDas ganze Prozedere ist der Demokratie unw&uuml;rdig. Wir sind w&uuml;tend und auch entt&auml;uscht von den Bundesl&auml;ndern mit linker Regierungsbeteiligung, die zugestimmt haben (auch wenn wir wissen, dass sie erpresst wurden). Eine klare Opposition sieht anders aus. Sie w&auml;re bitter n&ouml;tig.<br>\nWir brauchen eine antineoliberale Politik und einen kompletten Kurswechsel. Die Verscherbelung aller &ouml;ffentlichen G&uuml;ter muss aufh&ouml;ren! Gemeingut in der B&uuml;rgerInnenhand!<br>\nPS: An die eigenen GenossInnen, die da zugestimmt haben. Es gibt schon eine Partei mit roter Fahne, die privatisiert was das Zeug h&auml;lt. Eine zweite braucht es nicht!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170606-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170606-hdt-01-small_.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die offizielle Erk&auml;rung der Linkspartei ist, dass man sich &bdquo;erpresst&ldquo; f&uuml;hlte:<\/em><\/p>\n<p><strong>FAQ zum Thema &bdquo;Bund-L&auml;nder-Finanzen&ldquo; und Autobahnprivatisierungsgefahr aus Sicht Brandenburgs, Th&uuml;ringens und Berlins<\/strong><br>\nWas wurde am Freitag im Bundesrat &uuml;berhaupt beschlossen?<br>\nEs ging um die sogenannten &bdquo;Bund-L&auml;nder-Finanzen&ldquo;, also das System nachdem das Geld zwischen L&auml;ndern und dem Bund verteilt wird. Der bisherige L&auml;nderfinanzausgleich musste neu gefasst werden, da er zum Jahresende 2019 ausl&auml;uft.<br>\nF&uuml;r Brandenburg geht es dabei um mindestens 780 Mio. &euro; pro Jahr. F&uuml;r Th&uuml;ringen sind es mindestens 845 Mio. &euro; pro Jahr, f&uuml;r Berlin 460 Mio. &euro; j&auml;hrlich. Weitere 1,8 Mrd. &euro; f&uuml;r Brandenburg sowie 2,2 Mrd. &euro; f&uuml;r Th&uuml;ringen und rund 3,5 Mrd. &euro; f&uuml;r Berlin<br>\nw&auml;ren in erheblichem Umfang mit Risiken behaftet gewesen.<br>\nMit diesem Beschluss wurde aber auch eine Menge anderer Fragen geregelt, von Investitionen in die Bildungsinfrastruktur finanzschwacher Kommunen &uuml;ber den Unterhaltsvorschuss, einen verbindlichen bundesweiten Online-Portalverbund f&uuml;r digitale &ouml;ffentliche Dienstleistungen f&uuml;r die B&uuml;rger*innen, bis hin zur Gr&uuml;ndung einer Verkehrsinfrastrukturgesellschaft des Bundes. Letztere stand bisher am meisten im &ouml;ffentlichen Fokus. Der Bund erh&auml;lt dabei die alleinige Verantwortung f&uuml;r Planung, Bau, Betrieb Erhaltung, Finanzierung und verm&ouml;gensm&auml;&szlig;ige Verwaltung der Bundesautobahnen.<br>\nWie kam es zu dieser Kopplung?<br>\nIm Rahmen der Neuregelung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs zahlt der Bund j&auml;hrlich ab dem Jahr 2020 9,75 Milliarden Euro an die L&auml;nder. Dazu war er nur gegen Zugest&auml;ndnisse bereit. Finanzminister Sch&auml;uble hatte dazu eine lange Liste von Forderungen aufgestellt. Neben den o.g. Punkten geh&ouml;rte dazu u.a. eine &bdquo;Regionalisierung der Sozialgesetzgebung&ldquo;. Das hei&szlig;t, Herr Sch&auml;uble wollte, dass die L&auml;nder bei der Art und dem Umfang von Sozialleistungen von den geltenden S&auml;tzen h&auml;tten abweichen k&ouml;nnen. Diese und weitere Forderungen konnten abgewehrt werden, auch mit Unterst&uuml;tzung von Landesregierungen mit LINKE-Beteiligung. Doch leider mussten die L&auml;nder auch gemeinsam Kr&ouml;ten schlucken, denn sie sind durch den Bund strukturell erpressbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke-berlin.de\/fileadmin\/galerien\/2017\/Dateien_Newsletter\/FAQ_end.pdf\">Die Linke Berlin<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Abstimmung Bundesfernstra&szlig;engesellschaft &ndash; Finanzausgleichsystem<\/strong><br>\nIn den letzten Monaten und Wochen wurde intensiv &uuml;ber eine Reform der Auftragsverwaltung bei den Bundesfernstra&szlig;en diskutiert. Dar&uuml;ber hinaus wurde um ein Modell gerungen, mit dem zus&auml;tzliches privates Kapital f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen in die Bundesfernstra&szlig;en mobilisiert werden kann. Dabei war f&uuml;r die SPD die Errichtung einer Infrastrukturgesellschaft des Bundes eine Option, um die beiden Ziele zu erreichen. Im Kontext dieser Debatte haben wir als SPD immer betont, dass es eine Privatisierung der Bundesfernstra&szlig;en nicht geben wird. Investitionen in die &ouml;ffentliche Verkehrsinfrastruktur sind f&uuml;r uns Bestandteil der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge. &Ouml;PP (&ouml;ffentlich-private Partnerschaft) &ndash; also die Beteiligung privaten Kapitals &ndash; ist nur (noch) auf Teilabschnitten (max. 100 km L&auml;nge) m&ouml;glich, die nur unwesentliche Teile des Autobahnnetzes betreffen d&uuml;rfen.<br>\nUngeachtet dessen habe ich mich aus nachfolgend aufgef&uuml;hrten Gr&uuml;nden entschlossen, bei der Abstimmung am 01. Juni 2017 mit &bdquo;Nein&ldquo; zu stimmen:<br>\nDie Errichtung der Bundesfernstra&szlig;engesellschaft stellt kein isoliertes Gesetzesvorhaben dar, sondern ist mit der Neuregelung des bundesstaatlichen Finanzausgleichssystems ab dem Jahr 2020 verkn&uuml;pft. An den Verhandlungen zwischen Bund und L&auml;ndern war der Bundestag, d.h. auch ich als Parlamentarierin zu keiner Phase beteiligt, d.h. ich darf nur noch &uuml;ber ein fertiges Gesetzespaket abstimmen! Der mit 16:0 L&auml;nderstimmen erreichte Kompromiss beinhaltet eine grundlegende &Auml;nderung des L&auml;nderfinanzausgleichs. Den Ausgleich der unterschiedlichen Finanzkraft &uuml;bernimmt zuk&uuml;nftig der Bund, in dem er die Mehrkosten tr&auml;gt. Dieses widerspricht meines Erachtens dem Grundgedanken der Solidarit&auml;t der L&auml;nder untereinander, bei dem die St&auml;rkeren die Schw&auml;cheren unterst&uuml;tzen. Ein st&auml;rkerer Geist der Solidarit&auml;t w&uuml;rde unser Gesellschaft insgesamt gut tun. Der jetzige Beschluss wirkt diesbez&uuml;glich kontraproduktiv. Die Sachverst&auml;ndigen in der Anh&ouml;rung haben deutlich gemacht, dass das neue Finanzausgleichssystem keinen Beitrag dazu liefern wird, die gew&uuml;nschte Konvergenz der unterschiedlichen Lebensverh&auml;ltnisse zu bef&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arndt-brauer.de\/abstimmung_bundesfernstrasseng.html\">Ingrid Arndt-Brauer<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ingrid Arndt-Brauer ist eine der wenigen SPD-Abgeordneten, die die Verfassungs&auml;nderung zur Autobahnprivatisierung bei der Abstimmung am 1. Juni abgelehnt haben. Dass sie zudem Vorsitzende des Finanzausschusses im Bundestag ist, gibt ihrer Stimme besonderes Gewicht. Sie weist auf den impliziten Demokratieabbau der Verfassungs&auml;nderung hin<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Klimaschutz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Merkel blockiert auf der europ&auml;ischen Ebene&rdquo;<\/strong><br>\nNach dem angek&uuml;ndigten Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen ist die Kritik vonseiten der Bundesregierung besonders laut. Doch der Zeigefinger in Richtung Washington sei &uuml;berhaupt nicht angebracht, sagte der Kieler Klimaforscher Mojib Latif im Dlf. Deutschland trete immer als Mahner auf, aber die Bundeskanzlerin blockiere auf europ&auml;ischer Ebene. (&hellip;)<br>\nM&uuml;ller: Jetzt sagen Umweltpolitiker auch der Gro&szlig;en Koalition, das 40-Prozent-Ziel bis 2020 CO2-Reduzierung wird nicht geschafft. Das wird inzwischen auch in Berlin offiziell einger&auml;umt. Begr&uuml;ndung: weil es zu ehrgeizig war. Ist da was dran?<br>\nLatif: Nein, &uuml;berhaupt nicht. Es war &uuml;berhaupt nicht zu ehrgeizig. Wir m&uuml;ssen ja nur mal sehen, woran es liegt. Es liegt an der Braunkohle. Wir kommen einfach von der Braunkohle nicht los. Es liegt am Verkehr. Wir kommen mit der E-Mobilit&auml;t nicht voran, haben immer gr&ouml;&szlig;ere Autos, die die Stra&szlig;en verstopfen. Und es liegt an der Landwirtschaft. Alles drei wurde mehrfach von der Bundesumweltministerin Hendricks angesprochen, aber wir wissen alle, dass das Umweltressort eben nicht die Einflussm&ouml;glichkeiten hat wie beispielsweise das Wirtschaftsressort.<br>\nM&uuml;ller: Barbara Hendricks die einzige Klimasch&uuml;tzerin in der Gro&szlig;en Koalition?<br>\nLatif: Zumindest verbal, das muss man sagen. Sie hat sich immer wieder eine blutige Nase geholt, auch zuletzt, als es um die Landwirtschaft ging. Aber sie hat zumindest die richtigen Themen angesprochen. (&hellip;)<br>\nM&uuml;ller: Die Kanzlerin war mal Umweltministerin, kennt die Thematik auch aus dem FF. Politisch versagt sie da in dem Punkt?<br>\nLatif: Ja! Gerade was die Mobilit&auml;t angeht, wann immer es um sch&auml;rfere Abgasrichtlinien geht in Br&uuml;ssel, dann blockiert sie, und das ist nat&uuml;rlich auch kein gutes Verhalten, wenn man im Land, in Deutschland immer darauf hinweist, wie ehrgeizig man sein m&ouml;chte, aber dann auf der europ&auml;ischen Ebene blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/trump-und-das-welt-klima-merkel-blockiert-auf-der.694.de.html?dram:article_id=387708%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Klimaziele nur noch mit Liste des Schreckens erreichbar<\/strong><br>\nDas Gutachten ist 33 Seiten lang &ndash; und voller unpopul&auml;rer Ma&szlig;nahmen: Experten des Umweltbundesamts listen nach SPIEGEL-Informationen auf, wie radikal Deutschland beim Autoverkehr umsteuern muss, um seine Emissionsziele noch zu erreichen. (&hellip;)<br>\nEin wesentliches Problem: Der Verkehrsbereich hat seine Emissionen kaum reduziert. So notwendig ein allgemeines Umsteuern beim Autoverkehr ist, so unpopul&auml;r sind die Ma&szlig;nahmen im Einzelnen. (&hellip;)<br>\nNach Berechnung der Experten m&uuml;ssten bis zum Jahr 2030 zudem zw&ouml;lf Millionen Elektroautos auf deutschen Stra&szlig;en fahren. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, fordern die Autoren eine Mindestquote f&uuml;r Elektroautos nach chinesischem Vorbild. Sie l&auml;ge 2020 bei drei Prozent und 2025 bereits bei 30 Prozent. W&uuml;rde ein Hersteller die Quoten verfehlen, m&uuml;sste er Strafzahlungen leisten.<br>\nDar&uuml;ber hinaus sind die Experten davon &uuml;berzeugt, dass die Klimaziele ohne kontinuierlich sinkende Verbrauchswerte f&uuml;r Benzin- und Dieselfahrzeuge nicht erreichbar sind, weil Verbrennungsmotoren &ldquo;kurz- bis mittelfristig (mindestens bis 2030) die dominierenden Energieverbraucher im Verkehrssektor&rdquo; bleiben. Die g&uuml;nstige Besteuerung von Diesel m&uuml;sse genauso abgeschafft werden wie die Pendlerpauschale, hei&szlig;t es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/deutschland-und-klima-vertrag-von-paris-co2-ziele-kaum-noch-erreichbar-a-1150422.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU-Rechte fordern Abschied von deutschen Klimazielen<\/strong><br>\nDer Berliner Kreis in der Union kritisiert in einer Mitteilung Kanzlerin Merkels Klimapolitik. Die Erderw&auml;rmung sei ohnehin nicht zu begrenzen und bringe sogar Positives.<br>\nZwei Tage nach der Entscheidung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, das Pariser Klimaabkommen aufzuk&uuml;ndigen, hat der sogenannte Berliner Kreis in der CDU\/CSU einen Kurswechsel in der deutschen Klimapolitik verlangt. In einem sechsseitigen Papier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, fordert die konservative Gruppierung ein Ende der &ldquo;moralischen Erpressung&rdquo; durch die Klimaforschung und den &ldquo;Abschied von deutschen Sonderzielen&rdquo; bei der Bek&auml;mpfung der Treibhausgase.<br>\nDie Erkl&auml;rung wurde am Samstag in den Fraktionsr&auml;umen der CDU\/CSU im Reichstag vorgestellt. Die Autoren, unter ihnen die Bundestagsabgeordneten Philipp Lengsfeld und Sylvia Pantel, bestreiten eine &ldquo;solit&auml;re Rolle des Treibhauseffektes&rdquo; und wenden sich gegen einen einseitig negativen Blick auf die Folgen der Erderw&auml;rmung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-06\/klimaschutz-pariser-abkommen-cdu-csu-berliner-kreis%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Na, da sage noch einer was gegen Trump.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Die Vereinigung &bdquo;Teaparty&ldquo; in der CDU bezieht Stellung zur CDU-Klimapolitik und Merkel schweigt &ndash; wie meistens &ndash; wohl der Wahlstimmen wegen&hellip; .<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Radio-Stationen ignorieren Protestsong gegen Theresa May<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien st&uuml;rmt ein Lied die Charts &ndash; trotzdem wird es von den Radio-Stationen nicht gespielt. Denn in dem Song wird Premierministerin Theresa May als L&uuml;gnerin beschimpft. Und das kurz vor der Parlamentswahl.<br>\nDer Titel &ldquo;Liar Liar GE2017&rdquo; ist ein politisches Statement mitten im Wahlkampf, er wurde von der Londoner Band &ldquo;Captain Ska&rdquo; am vergangenen Freitag ver&ouml;ffentlicht. Die Musiker haben daf&uuml;r Aussagen der britischen Premierministerin Theresa May zusammengeschnitten, zum Beispiel: &ldquo;Ich werde keine Neuwahlen ausrufen.&rdquo; Dazu singt die Band: &ldquo;Sie ist eine L&uuml;gnerin, L&uuml;gnerin. Du kannst ihr nicht trauen. Nein. Nein. Nein. Nein.&rdquo; Tats&auml;chlich hatte May im April &uuml;berraschend angek&uuml;ndigt, bereits am 8. Juni das Unterhaus neu w&auml;hlen zu lassen. Eigentlich stand dies erst 2020 an<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/ausland\/theresa-may-protestsong-liar-liar-von-captain-ska-stuermt-uk-charts-aid-1.6855335\">Rheinische Post<\/a>\n<p><strong>dazu: Captain SKA &ndash; Liar Liar GE2017<\/strong><br>\nNHS crisis, education crisis, u turns &hellip; you can&rsquo;t trust Theresa May. Let&rsquo;s get this into the top 40. Download now and force the BBC to play it on our airwaves. All proceeds from downloads of the track between 26th May and 8th June 2017 will be split between food banks around the UK and The People&rsquo;s Assembly Against Austerity. Download from the following links: (Please note we previously released a version of Liar Liar in 2010 so don&rsquo;t download the wrong one! Correct track is called &lsquo;Liar Liar GE2017&rsquo;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HxN1STgQXW8%20\">Captain SKA via You Tube<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Das ist Mays Vier-Punkte-Plan<\/strong><br>\nEs ist der dritte Anschlag in drei Monaten: Die Terrorattacke von London ersch&uuml;ttert Gro&szlig;britannien. &ldquo;Genug ist genug&rdquo;, sagt Premierministerin May &ndash; und antwortet mit vier Ma&szlig;nahmen.\n<ul>\n<li>Auf der London Bridge sind am Samstagabend Attent&auml;ter mit einem Transporter in eine Menschengruppe gefahren. Danach liefen sie zum nahe gelegenen Borough Market weiter. Dort griffen sie Menschen in Bars und Restaurants an.<\/li>\n<li>Bewaffnete Polizisten erschossen im Borough Market drei Attent&auml;ter. Die Angreifer hatten zuvor sieben Menschen get&ouml;tet, mindestens 48 wurden verletzt. <\/li>\n<li>Premierministerin Theresa May spricht von islamistischem Terror. Das britische Anti-Terror-Kommando hat die Ermittlungen &uuml;bernommen. Die Fakten im &Uuml;berblick.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&ldquo;Genug ist genug&rdquo;, sagte die britische Premierministerin Theresa May, als sie am Sonntagvormittag vor die Presse trat. Der Anschlag am Samstagabend in London sei nach Manchester und Westminster der dritte islamistische Angriff, der Gro&szlig;britannien seit M&auml;rz getroffen habe.<br>\nDie Regierung werde darauf mit einem Vier-Punkte-Plan reagieren, sagte May nach einer Krisensitzung des h&ouml;chsten britischen Sicherheitsgremiums in London.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/london-attacke-das-ist-theresa-mays-vier-punkte-plan-gegen-den-terror-a-1150649.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Zufall, dass dieser erneute Anschlag nur wenige Tage vor der britischen Parlamentswahl stattfand? Zufall, dass nun Theresa May das Thema innere Sicherheit ganz oben auf die Agenda setzen kann? Es ist kein Geheimnis, dass mit diesem Thema gerade Konservative und rechte Parteien punkten k&ouml;nnen. Was auch immer die Hintergr&uuml;nde der Terrorattacke in London gewesen sein m&ouml;gen, es wird zu beobachten sein, ob dieser Anschlag Auswirkungen auf die britischen Parlamentswahlen haben wird, gerade auch, da die Hoffnung auf einen &uuml;berw&auml;ltigenden Sieg der Konservativen inzwischen verflogen sind und sich Labour mit dem Parteivorsitzenden Jeremy Corbyn bis auf Schlagdistanz an die Tories angen&auml;hert hat.<\/em><br>\n<em>Interessant dazu, dass sofort die &uuml;bliche Rhetorik zum Einsatz kommt, dass nun das ganze Land zu einem &ldquo;wahrhaft vereinten K&ouml;nigreich&rdquo; zusammenstehen m&uuml;sse. Die Zielrichtung ist eindeutig die Verdr&auml;ngung anderer politischen Diskurse aus dem &ouml;ffentlichen Bewusstsein etwa dem &uuml;ber die soziale Polarisierung der Gesellschaft, was  ein starkes Thema Jeremy Corbyns ist und es ist kein Zufall, dass sofort eine weiter forcierte &Uuml;berwachung und Einschr&auml;nkung der Kommunikation im Internet gefordert wird. In die Richtung, das Thema islamischer Terror als dominierendes Thema in der &ouml;ffentlichen politischen Diskussion zu etablieren, geht auch die geradezu exzessive Berichterstattung der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; &uuml;ber diesen Anschlag.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Wolfgang Ksoll zu Mays Vier-Punkte-Plan<\/strong><br>\nDie Terroristen haben gewonnen. Frau May verl&auml;sst die Zivilisation und das Christentum, um so wie die Terroristen zu werden.<br>\nDas alttestamentarische &ldquo;Du sollst nicht t&ouml;tten&rdquo; ist Frau May wie den islamistischen Terroristen zu wider. Sie will seit 1000 Jahren die britischen Kreuzz&uuml;ge fortsetzen. Gott will es wie es bei Papst Urabn II 1095 beim Aufruf zum Kreuzzug gegemn das Morgenland rief. Die Christen hatten gegen dei Bibel die Lehre des gerechten Krieges erfunden, verh&ouml;hnten &ouml;ffentlich Christus mit seinem &ldquo;linke Wange, rechte Wange&rdquo; und mordeten, was das Zeug hielt. Die Briten in den Kreuzz&uuml;gen, bei der Ausrottung der Indianer in Nordamerika, in S&uuml;dafrka, um Schwarze zu terrorisieren, in China im Opiumkrieg, in Afghanistan in vielen Kriegen seit dem 19. Jahrhundert, im Krimkrieg, im Raubzug in Pal&auml;stina, um, dem Osmanischen Reiche das Land zu klauen. Im Iran, Irak, Syrien, Libyen des &Ouml;les willen. Wo Hasskriege wie 2003 gegen den Irak stattfinden, sind die Briten dabei. Sie &uuml;berfallen Libyen, klauen das &Ouml;l, bringen das Chaos ins Land. Wo die Briten morden, w&auml;chst der Islamische Staat.<br>\nDoch Frau May will nicht nur den Terror ihrer Vorg&auml;nger (z.B. dem Verbrecher Blair) fortsetzen, sondern auch gegen die eigene Bev&ouml;lkerung. Die Total&uuml;berwachung soll noch weiter ausgebaut werden und die Demokratie damit weitgehend abgeschafft werden, ohne das das irgendwas nachweisbares mit dem Terror zu tun h&auml;tte, au&szlig;er vielleicht um den eigenen vorzubereiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/woksoll\/posts\/1580729635270892%20\">Wolfgang Ksoll via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>TERROR IN BRITAIN: WHAT DID THE PRIME MINISTER KNOW?<\/strong><br>\nThe unsayable in Britain&rsquo;s general election campaign is this. The causes of the Manchester atrocity, in which 22 mostly young people were murdered by a jihadist, are being suppressed to protect the secrets of British foreign policy.<br>\nCritical questions &ndash; such as why the security service MI5 maintained terrorist &ldquo;assets&rdquo; in Manchester and why the government did not warn the public of the threat in their midst &ndash; remain unanswered, deflected by the promise of an internal &ldquo;review&rdquo;.<br>\nThe alleged suicide bomber, Salman Abedi, was part of an extremist group, the Libyan Islamic Fighting Group, that thrived in Manchester and was cultivated and used by MI5 for more than 20 years.<br>\nThe LIFG is proscribed by Britain as a terrorist organisation which seeks a &ldquo;hardline Islamic state&rdquo; in Libya and &ldquo;is part of the wider global Islamist extremist movement, as inspired by al-Qaida&rdquo;.<br>\nThe &ldquo;smoking gun&rdquo; is that when Theresa May was Home Secretary, LIFG jihadists were allowed to travel unhindered across Europe and encouraged to engage in &ldquo;battle&rdquo;: first to remove Mu&rsquo;ammar Gadaffi in Libya, then to join al-Qaida affiliated groups in Syria.<br>\nLast year, the FBI reportedly placed Abedi on a &ldquo;terrorist watch list&rdquo; and warned MI5 that his group was looking for a &ldquo;political target&rdquo; in Britain. Why wasn&rsquo;t he apprehended and the network around him prevented from planning and executing the atrocity on 22 May?<br>\nThese questions arise because of an FBI leak that demolished the &ldquo;lone wolf&rdquo; spin in the wake of the 22 May attack &ndash; thus, the panicky, uncharacteristic outrage directed at Washington from London and Donald Trump&rsquo;s apology.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/johnpilger.com\/articles\/terror-in-britain-what-did-the-prime-minister-know\">johnpilger.com<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Terror<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Klima der Angst: Die Sicherheitsbeh&ouml;rden schaffen es nicht alleine<\/strong><br>\nLondon zeigt einmal mehr: Islamistische M&ouml;rder k&ouml;nnen heute immer und &uuml;berall zuschlagen. Es herrscht ein Klima der Angst, wie die &bdquo;Rock am Ring&ldquo;-Unterbrechung und die Panik in Turin zeigen. Und die Zahl der Extremisten w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article165234583\/Die-Sicherheitsbehoerden-schaffen-es-nicht-alleine.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O. K.:<\/strong> In jedem Artikel, den ich in unseren Leitmedien lese &uuml;ber die immer h&auml;ufigeren Terroranschl&auml;ge mit islamistischem Hintergrund suche ich einen Absatz mit ganz bestimmten Thesen, von mir auch in Form von Fragen. Jedes Mal denke ich: &ldquo;Die *m&uuml;ssen* doch jetzt geradezu zwangsl&auml;ufig kommen. Es sind Aussagen und Fragen wie: &ldquo;Kann es sein, dass der &lsquo;Krieg gegen den Terror&rsquo;, wie der Westen ihn seit mindestens 16 Jahren f&uuml;hrt, nicht funktioniert?&rdquo; oder &ldquo;Wie kann es sein, dass wir nach diesen vielen Jahren immer noch nicht klar und deutlich die Ursachen daf&uuml;r suchen und benennen, dass die Welt eben *nicht* friedlicher geworden ist, mit weniger Terror?&rdquo; oder &ldquo;Die Art und Weise, wie wir auf die Terroranschl&auml;ge reagieren, verbunden mit unserem politischen und milit&auml;rischen Herumfuhrwerken im Nahen und Mittleren Osten &ndash; Kann es sein, dass wir die ganze Zeit das Spiel der Terrororganisationen mitspielen und sie damit zu Gewinnern machen?&rdquo; oder &ldquo;Die westliche Politik kann aus einem immensen Erfahrungsschatz sch&ouml;pfen und es gibt in unseren L&auml;ndern viele kluge, kreative politische Analysten und Berater. Wie kann es sein, dass wir als Antworten auf diese entsetzlichen Anschl&auml;ge nach wie vor nichts weiter zu bieten haben als mehr &Uuml;berwachung, mehr Abschottung, mehr Milit&auml;reins&auml;tze, mehr &lsquo;Deals&rdquo; mit fragw&uuml;rdigen Gestalten und Gruppierungen im arabischen Raum?&rdquo;<\/em><br>\n<em>Ich suche solche oder &auml;hnliche S&auml;tze in unseren Leitmedien und finde sie nicht. Warum nicht?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Warum sprechen wir eigentlich immer von &bdquo;Terror&ldquo;? Wie w&auml;re es mit asymmetrischer Kriegsf&uuml;hrung? Von Peter Ustinov stammt der schlaue Ausspruch: &bdquo;Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen. Beide sind gleicherma&szlig;en unmoralisch&ldquo;. Wir vergessen nur all zu gerne, dass wir seit 2001 ununterbrochen Krieg f&uuml;hren. <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/89cb9c3efb00869e66d250c2e7399539\/opferzahlen-des-krieges-gegen-den.html\">Laut Sch&auml;tzungen der ippnw<\/a> hat der sogenannte &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; mehr als eine Million Opfer gekostet &hellip; und die wenigsten davon waren Zivilisten in den westlichen kriegsf&uuml;hrenden L&auml;ndern. <\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: USA: Die Kosten der Kriege gegen den Terror auf Schulden kommen erst noch<\/strong><br>\nWie es Brauch ist f&uuml;r Pr&auml;sidenten einer Gro&szlig;macht, die viel von milit&auml;rischer Macht h&auml;lt und diese auch einsetzt, hielt auch Donald Trump, der auch weiterhin Krieg f&uuml;hrt, aber selbst keinen Kriegsdienst leistete, am Memorial Day eine Rede auf dem Arlington National Cemetery in Virginia, um der gefallenen Soldaten zu gedenken. Trump nannte sie &ldquo;von Gott zu uns gesendete Engel&rdquo; und &ldquo;wirkliche Helden&rdquo;, in muslimischen L&auml;ndern w&uuml;rde man von M&auml;rtyrern sprechen. &ldquo;Worte&rdquo;, so Trump den Tod im Krieg verkl&auml;rend, &ldquo;k&ouml;nnen nicht die Tiefe ihrer Hingabe, die Reinheit ihrer Liebe oder die Totalit&auml;t ihres Muts messen.&rdquo;<br>\nDie Gefallenen und die Verletzten sind die Hinterlassenschaften der vielen Kriege, die die USA f&uuml;hrten, und deren auch finanziellen Nachwirkungen noch immer getragen werden m&uuml;ssen, selbst wenn ein Krieg wie der Erste Weltkrieg schon 100 Jahre zur&uuml;ckliegt. Seit 1930 gibt es f&uuml;r die Veteranen ein eigenst&auml;ndiges Ministerium mit vielen Krankenh&auml;usern, Pflegeheimen und Unterk&uuml;nften sowie nicht zuletzt Friedh&ouml;fen, das zun&auml;chst vier Millionen Veteranen des Ersten Weltkriegs betreute, bis der Zweite Weltkrieg zus&auml;tzlich 15 Millionen Veteranen mit sich brachte. Die Kosten kommen erst viele Jahrzehnte nach dem Krieg. 1969 erst waren die Invalidit&auml;tsentsch&auml;digungen f&uuml;r die Veteranen des Ersten Weltkriegs auf ihren H&ouml;hepunkt angelangt, 1986 f&uuml;r die aus dem Zweiten Weltkrieg, w&auml;hrend diejenigen aus dem Vietnamkrieg noch weiter ansteigen.<br>\nF&uuml;r 2018 hat das Ministerium ein Budget von 186,5 Milliarden US-Dollar veranschlagt (2009 betrug das Budget noch 87,6 Milliarden US-Dollar). F&uuml;r die Betreuung der Veteranen muss, obgleich ihre Zahl sinkt, damit immer mehr Geld ausgegeben werden, das eigentlich zum R&uuml;stungsetat hinzugerechnet werden m&uuml;sste, der 2017 bei 582 Milliarden lag und 2019 auf 639 Milliarden steigen soll. Dazu kommen noch 14 Milliarden f&uuml;r die f&uuml;r Atomwaffen zust&auml;ndige National Nuclear Security Administration im Energieministerium. Im Jahr 2015 lebten in den USA mit 18.931.395 fast 19 Millionen Veteranen. Schon an diesen Zahlen sieht man, wie zentral f&uuml;r die amerikanische Gesellschaft das Milit&auml;r und der Krieg sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-Die-Kosten-der-Kriege-gegen-den-Terror-auf-Schulden-kommen-erst-noch-3732103.html%20\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Theresa May: Der &ldquo;Cyber Space&rdquo; m&uuml;sse zur Terrorabwehr reguliert werden<\/strong><br>\nNach den Terroranschl&auml;gen von Samstag Nacht hat die britische Premierministerin Theresa May mehrere Ma&szlig;nahmen gefordert, darunter eine Allianz aller demokratischen Regierungen zur Regulierung des Internet.<br>\nTheresa May hatte 2015 als damalige britische Innenministerin ein Gesetz zur Netz&uuml;berwachung (IPB, Investigatory Powers Bill) vorgestellt, das 2016 abgesegnet wurde und als eines der erdr&uuml;ckendsten &Uuml;berwachungsgesetze der Welt gilt. Inwieweit sie nun dar&uuml;ber hinaus gehende Ma&szlig;nahmen fordert, war der kurzen heutigen Rede nicht zu entnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Theresa-May-Der-Cyber-Space-muesse-zur-Terrorabwehr-reguliert-werden-3733703.html\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Auch die Forderung nach einer totalen &Uuml;berwachung wird die Terrorwelle des IS nicht stoppen und nicht mehr Sicherheit erzeugen, sondern es werden die Rechte der B&uuml;rger noch weiter eingeschr&auml;nkt. Die Ursachen m&uuml;ssen an der Wurzel bearbeitet werden und die lag und liegt bei den amerikanischen Pr&auml;sidenten, nur wagt kaum einer dieses im Westen zu fordern.<\/em><br>\n<em>Die Gesetze einer m&ouml;glichen Total&uuml;berwachung werden sp&auml;ter auf Meinungs&auml;u&szlig;erungen zu sozialen Rechten &uuml;bernommen, wie dieses in Spanien und derzeit in Frankreich unter Macron geschieht. Hier wurden &uuml;ber 600 Personen mit der Begr&uuml;ndung &bdquo;Terrorgefahr&ldquo; die Teilnahme an Demonstration gegen die weitere Reduzierung der Arbeitnehmerrechte verwehrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Jahre des Terrors (I)<\/strong><br>\nDeutschlands enger Partner Saudi-Arabien setzt seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Salafisten weltweit fort und f&ouml;rdert damit ungebrochen den N&auml;hrboden f&uuml;r das Erstarken des jihadistischen Terrors. Das best&auml;tigt die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einer aktuellen Stellungnahme. Mit Blick auf die Aktivit&auml;ten des IS in Europa stuft die SWP die &ldquo;Folgen der saudi-arabischen Salafismus-F&ouml;rderung&rdquo; als &ldquo;katastrophal&rdquo; ein. Britische Experten &uuml;ben ebenfalls scharfe Kritik an der Kooperation mit Riad. Wolle man den jihadistischen Terror &ldquo;wirklich bek&auml;mpfen&rdquo;, m&uuml;sse man &ldquo;den Massenexport von wahhabitischer Intoleranz und Hass aus Saudi-Arabien stoppen&rdquo;, r&auml;t ein Insider. Dem steht allerdings die ungebrochen enge Zusammenarbeit Deutschlands wie auch der anderen M&auml;chte Europas und Nordamerikas mit dem saudischen Herrscherclan entgegen: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor wenigen Wochen eine regelm&auml;&szlig;ige Milit&auml;rkooperation mit den saudischen Streitkr&auml;ften auf den Weg gebracht; die britische Regierung hat eine Untersuchung, die die &ndash; mutma&szlig;lich saudischen &ndash; Finanziers britischer Jihadisten offenlegen sollte, mit R&uuml;cksicht auf Riad auf Eis gelegt. Letzteres wurde drei Tage vor dem j&uuml;ngsten Londoner Terroranschlag bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59611\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Portugal erfreut die M&auml;rkte<\/strong><br>\nDas Land galt lange als ein Wackelkandidat in der Eurozone. Doch jetzt zieht das Wirtschaftswachstum &ndash; um einiges st&auml;rker, als erwartet.<br>\nAn den europ&auml;ischen M&auml;rkten f&uuml;r Staatsanleihen lie&szlig; sich in den vergangenen Wochen am meisten Geld mit den Papieren von Portugal verdienen, denn der R&uuml;ckgang der Rendite zehnj&auml;hriger Staatsanleihen bis unter die Marke von 3 Prozent bescherte den Anlegern stolze Kursgewinne. Ein Grund ist in einer deutlichen Belebung des Wirtschaftswachstums zu suchen, die von vielen Beobachtern nicht erwartet worden war.<br>\nDaneben spielt aber auch die Finanzpolitik eine Rolle. &bdquo;Seit dem Jahre 2014 ist das Haushaltsdefizit von 7 auf 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesunken&ldquo;, sagt Christopher Jeffery, Fixed Anlagestratege in dem gro&szlig;en britischen Verm&ouml;gensverwalter Legal &amp; General Investment Management (LGIM). &bdquo;Zwar ist f&uuml;r diese Verbesserung zum Teil das bessere Wachstum in Europa verantwortlich, aber kein anderes europ&auml;isches Land kann aktuell mit der portugiesischen Entwicklung mithalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/anleihen-zinsen\/staatsanleihen-portugal-erfreut-die-maerkte-15044712.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr erfreulich f&uuml;r Portugal &ndash; und schade nur, da&szlig; die FAZ verschweigt, da&szlig; Portugal von Sozialisten und Kommunisten regiert wird, die alles genau anders gemacht haben, als Sch&auml;uble wollte &ndash; *nicht* die Austerit&auml;tspolitik fortgesetzt, *nicht* die L&ouml;hne und Sozialleistungen gek&uuml;rzt, sondern erh&ouml;ht. Das w&uuml;rde ja auch den dogmatischen wirtschaftspolitischen Ansichten der FAZ widersprechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>T&auml;uschen mit Fakten<\/strong><br>\nWie die Berichterstattung den Sozialstaat demontiert<br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD ver&ouml;ffentlichte im April 2017 ihre j&auml;hrlichen Berechnungen zur H&ouml;he der Steuern und Abgaben in den Mitgliedsl&auml;ndern. Dar&uuml;ber wurde verzerrt berichtet, wie die FR bereits kritisch anmerkte. Die &bdquo;Frankfurter Allgemeine&ldquo; ernannte den deutschen Fiskus zum &bdquo;Weltmeister im Schr&ouml;pfen&ldquo;, weil er die H&auml;lfte der L&ouml;hne wegsteuere. F&uuml;r den &bdquo;Spiegel&ldquo; war er nur der &bdquo;Vizeweltmeister&ldquo;, was Oliver Welke in der &bdquo;Heute Show&ldquo; im ZDF nachplapperte. Diese Berichte sind Beispiele f&uuml;r die Kunst, mit Fakten zu t&auml;uschen.<br>\nZum einen erw&auml;hnten sie nur die Abgaben von Singles, die nicht nur in Deutschland relativ hoch sind (49,6 Prozent). Einverdienerhaushalte mit Kindern haben viel geringere Abz&uuml;ge (34,0). Zudem beziehen sich diese Quoten auf die Lohnkosten der Arbeitgeber und nicht, wie suggeriert, auf die Bruttol&ouml;hne, die im Schnitt mit 39,7 (Singles) beziehungsweise 21,4 Prozent (Ehepaar mit Kindern) belastet werden. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt liegt die deutsche Abgabenquote mit 36,9 Prozent im Mittelfeld der Industriel&auml;nder. Aber diese Zahlen w&uuml;rden ja die Story vom besonders gierigen deutschen Fiskus kaputtmachen.<br>\nVor allem aber sind niedrige Abgabenquoten kein Beleg daf&uuml;r, dass die B&uuml;rger in diesen L&auml;ndern &uuml;ber mehr Geld f&uuml;r den privaten Konsum verf&uuml;gen. So haben etwa US-Amerikaner hohe private Kosten f&uuml;r Bildung sowie gesundheitliche und soziale Dienste, die bei uns von &ouml;ffentlichen Tr&auml;gern sehr viel g&uuml;nstiger erbracht werden. In den USA sind die Pro-Kopf-Ausgaben im Gesundheitswesen um die H&auml;lfte h&ouml;her als in Deutschland (7 290 gegen&uuml;ber 4 819 US-Dollar), obwohl unsere Krankenkassen ein weit umfangreicheres Leistungspaket anbieten. In Deutschland haben die privaten Krankenversicherungen pro Person deutlich h&ouml;here Ausgaben als die gesetzlichen Krankenkassen, ohne daf&uuml;r eine bessere medizinische Versorgung anzubieten.<br>\n&Ouml;ffentliche Dienste werden durch Privatisierung nicht verbessert, sondern teurer, bei einer meist schlechteren Ergebnisqualit&auml;t. Das hat die Privatisierung von Infrastruktureinrichtungen in den 1990er und fr&uuml;hen 2000er Jahren gezeigt, passt aber nicht ins Weltbild der neoliberalen Staatsfeinde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/steuern-und-abgaben-taeuschen-mit-fakten-a-1290063\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r diejenigen, die sich mehr mit dem Thema befassen m&ouml;chten, ist das Buch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/Paperback\/Die-Zahlentrickser\/Gerd-Bosbach\/Heyne\/e508776.rhd?utm_source=nachdenkseiten&amp;utm_medium=paid&amp;utm_campaign=zahlentrickser_nachdenkseiten\">Die Zahlentrickser<\/a>&ldquo; zu empfehlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Boom + Wahlkampf = Blase<\/strong><br>\nJobs, Wachstum, Immobilien: Deutschland boomt. Eigentlich m&uuml;sste die Politik gegensteuern, um einer Blase und einem gef&auml;hrlichen Absturz vorzubeugen. Doch im Wahlkampf will keiner die Party st&ouml;ren. [&hellip;]<br>\nDie Wirtschaft &uuml;berhitzt &ndash; niemand tritt auf die Bremse<br>\nBoomzeiten haben ihre eigene polit&ouml;konomische Dynamik. Eine Zeit lang scheint alles gut. Dann artet die Party zum ausschweifenden Fest aus. Immer weitere Kreise profitieren vom Wachstum. Logisch, dass niemand der Stimmungst&ouml;ter sein m&ouml;chte &ndash; derjenige, der die Musik leiser und das Licht heller dreht.<br>\nJetzt also Deutschland?<br>\nDie Bundesrepublik erlebt derzeit einen ph&auml;nomenalen Boom. Die Besch&auml;ftigung, die Staatseinnahmen, der Export, die Stimmung der Unternehmen, wie sie das Ifo-Institut monatlich misst &ndash; alles auf Rekordh&ouml;he. Die Immobilienpreise steigen rasant, in den gro&szlig;en St&auml;dten, zunehmend aber auch in manch l&auml;ndlicher Region. Der Bausektor expandiert.<br>\nKonjunkturforscher sind sich weitgehend einig: Deutschlands Produktionskapazit&auml;ten arbeiten bereits seit einiger Zeit jenseits normaler Auslastungsgrade. Die Sch&auml;tzungen &uuml;ber den Grad der &Uuml;berauslastung gehen zwar auseinander; die Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute beispielsweise ist vorsichtiger als die der OECD &ndash; die Mittwoch neue Zahlen vorlegt. Aber alle sagen vorher, dass die deutschen Wirtschaft auf Sicht &uuml;berhitzt bleiben wird. Denn es ist niemand da, der bereit ist, die Party zu bremsen.<br>\nEntsprechend steigt das Risiko einer heftigen Rezession, wenn der Boom irgendwann vorbei ist. Klar, bis es so weit ist, k&ouml;nnen noch Jahre vergehen. Aber das macht die Sache nicht ungef&auml;hrlicher. Denn je l&auml;nger der Boom, desto h&auml;rter der Absturz. Beispiele daf&uuml;r gab es in den vergangenen drei&szlig;ig Jahren reichlich. [&hellip;] Eigentlich w&auml;re es der Job der Notenbank, mit h&ouml;heren Zinsen gegenzusteuern. [&hellip;]<br>\n Prinzipiell gibt es zwei Ansatzpunkte:\n<ol>\n<li>Die Nachfrage d&auml;mpfen.  [&hellip;]<\/li>\n<li>Die Produktionskapazit&auml;ten erh&ouml;hen. [&hellip;]<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/konjunkturboom-wahlkampf-gefahr-a-1150606.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich bin bei dem Artikel fast vom Stuhl gefallen. Blanke Realit&auml;tsverweigerung, Unsinn von vorne bis hinten, und das immerhin in einem f&uuml;hrenden Online-Medium. Bei 1,7 Prozent Wirtschaftswachstum wird ein &ldquo;Boom&rdquo; herbeiphantasiert, &ldquo;die Wirtschaft &uuml;berhitzt&rdquo;, und allen Ernstes empfohlen, die viel zu schwache Binnennachfrage durch Steuererh&ouml;hungen zu d&auml;mpfen, als w&auml;ren die Geh&auml;lter heute nicht schon 20 Prozent *zu niedrig*. F&uuml;r 82 Millionen Menschen werden ca. 300.000 Wohnungen gebaut, 400.000 im Jahr werden gebraucht, da sieht man sofort die Immobilienblase. (In Spanien, 46 Millionen Einwohner, wurden auf dem H&ouml;hepunkt der Immobilienblase etwa 600.000 Wohnungen gebaut.) Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Gutverdiener sind nat&uuml;rlich ausgeschlossen, soweit auf neoliberaler Linie, und weg mit der Rente mit 63; der &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; ist, bei &uuml;ber 4 oder 5 Millionen Arbeitslosen und bestenfalls stagnierenden L&ouml;hnen, ganz offensichtlich ein Riesenproblem. Und M&uuml;ller fordert allen Ernstes, die EZB solle die Leitzinsen anheben, obwohl im &ldquo;boomenden&rdquo;, &ldquo;&uuml;berhitzenden&rdquo; Deutschland die Inflationsrate noch nicht einmal das moderate EZB-Ziel von 2 Prozent erreicht hat. Der Autor wird uns demn&auml;chst sicher mit weiteren M&auml;rchengeschichten begl&uuml;cken. Das Problem ist leider, da&szlig; &ldquo;&Ouml;konomen&rdquo; mit fast derselben bl&uuml;henden Phantasie und Realit&auml;tsleugnung tats&auml;chlich in Deutschland (und der EU) Wirtschaftspolitik machen und die EU zuschanden fahren d&uuml;rfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steuervermeidung von Unternehmen<\/strong><br>\nEin Prozent der Weltbev&ouml;lkerung hat mehr Verm&ouml;gen als der Rest der Welt zusammen. Nur 8 Menschen besitzen genauso viel wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung. Die weltweite soziale Ungleichheit hat einen neuen H&ouml;chststand erreicht.<br>\nEin Grund ist die Steuervermeidung von Unternehmen und reichen Einzelpersonen durch ein System von Steueroasen, das vor allem den Reichen zugutekommt und die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft.<br>\nNeun von zehn weltweit agierenden Konzernen haben mindestens eine Tochterfirma in Steueroasen. Durch die Steuervermeidung von Unternehmen gehen Entwicklungsl&auml;ndern j&auml;hrlich mindestens 100 Milliarden US-Dollar an Steuereinnahmen verloren. Reiche Einzelpersonen halten in Steueroasen rund 7,6 Billionen US-Dollar versteckt &ndash; unversteuert. Multinationale Konzerne und viele reiche Einzelpersonen entziehen sich damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/unsere-arbeit\/themen\/steuervermeidung-unternehmen\">Oxfam<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Uuml;ber drei Millionen Riester-Vertr&auml;ge ruhen<\/strong><br>\nSparer zahlen nichts mehr ein \/ Linkspolitikerin Zimmermann: Dieses Modell ist gescheitert<br>\nJeder f&uuml;nfte der rund 16,5 Millionen Riester-Vertr&auml;ge zur Altersvorsorge ist ruhend gestellt. Die Sparer zahlen also nichts mehr ein. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine entsprechende Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1053060.ueber-drei-millionen-riester-vertraege-ruhen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Linke h&auml;lt Riester f&uuml;r gescheitert<\/strong><br>\nEigentlich soll die Riester-Rente Versorgungsl&uuml;cken in der gesetzlichen Rente schlie&szlig;en. Doch die private Zusatzversicherung ist unbeliebt. Ein F&uuml;nftel aller Sparer l&auml;sst seine Riester-Vertr&auml;ge ruhen. Die Linke h&auml;lt das Konzept f&uuml;r gescheitert.<br>\nDas Verh&auml;ltnis der privaten zur gesetzlichen Altersvorsorge d&uuml;rfte in dieser Woche eine zentrale Rolle spielen. Erwartet wird, dass die SPD ihr Rentenkonzept f&uuml;r den Wahlkampf vorstellt. Die Linke &uuml;bt schon vorher Kritik &ndash; vor allem an der Riester-Rente.<br>\nDie Bundesregierung teilte nach einer Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann mit, dass jeder f&uuml;nfte der rund 16,5 Millionen Riester-Vertr&auml;ge zur Altersvorsorge ruhend gestellt ist. Die Sparer zahlen also nichts mehr ein. Das Finanzministerium beruft sich dabei auf die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht. Zur Zahl der stornierten Vertr&auml;ge k&ouml;nnen keine Angaben gemacht werden, so die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/riester-vertraege-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Globale F&uuml;hrung: Lokomotive oder Klotz?<\/strong><br>\nAngela Merkel will die globale F&uuml;hrung &uuml;bernehmen. Wer jedoch statt Lokomotive der gr&ouml;&szlig;te Klotz am Bein der Weltwirtschaft ist, der kann nicht erwarten, dass ihm jemand folgt.<br>\nMan k&ouml;nne sich, so die konservative deutsche Bundeskanzlerin in einem konservativen bayrischen Bierzelt, angesichts der Unberechenbarkeit des neuen konservativen Pr&auml;sidenten nicht mehr auf die USA verlassen. Die Europ&auml;er m&uuml;ssten nun ihr Schicksal wirklich in die eigenen H&auml;nde nehmen. Doch wer nimmt wen an die Hand und wer will das? Jedenfalls ist das Echo der anderen Europ&auml;er auf den deutschen F&uuml;hrungsanspruch sehr mager ausgefallen. Das sollte Deutschland zu denken geben.<br>\nDenn &bdquo;Europa&ldquo; als Ersatz f&uuml;r die USA ist leicht gesagt, aber schwer getan. Schlie&szlig;lich gibt es seit fast zehn Jahren eine wirtschaftliche Krise in Europa, deren Ende nicht abzusehen ist. Deren Ursprung aber ist unzweifelhaft in Deutschland zu finden. Und deren L&ouml;sung macht Deutschland mit irrwitzigen Politikempfehlungen unm&ouml;glich. Warum sollten genau jetzt die anderen in Europa, die von Deutschland so grandios abgeh&auml;ngten und in ihrer Krise von Deutschland so bedr&auml;ngten sich nun mit Deutschland auf den Weg machen, um die europ&auml;ischen oder gar die globalen Probleme zu l&ouml;sen? Warum sollten sie gerade jetzt, wo Frau Merkel gegen&uuml;ber Trump klar zeigt, dass sie auf keinen Fall verstehen will, wie bedeutsam das Problem des deutschen Export&uuml;berschusses ist, mit dieser Kanzlerin in ein Boot steigen? (&hellip;)<br>\nNur ein einziges Mal hat Deutschland sich diese Rolle zugemutet und hat sie auch ausgef&uuml;llt. Das war 1978 unter Helmut Schmidt. Deutschland stimulierte seine Wirtschaft mithilfe expansiver Fiskalpolitik (was aber kurz darauf von der Deutschen Bundesbank mit steigenden Zinsen desavouiert wurde, wie hier beschrieben) und siehe da, Deutschland wies f&uuml;r kurze Zeit einmal ein Leistungsbilanzdefizit auf. Das allerdings war f&uuml;r CDU\/CSU, ihre Klientel und die FDP gleichbedeutend mit dem Weltuntergang, weswegen die Regierung von Helmut Schmidt ganz schnell durch eine &bdquo;geistig-moralische&ldquo; Wende der FDP aus dem Weg ger&auml;umt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/06\/globale-fuehrung-lokomotive-oder-klotz\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>CIA-Tool Pandemic dient als Infektionsherd im Windows-Netzwerk<\/strong><br>\nDie CIA hat das Tool &ldquo;Pandemic&rdquo; entwickelt, um bei gezielten Angriffen Schadcode in Firmennetzwerken &uuml;ber Windows-Fileserver zu verteilen. Das geht aus Dokumenten hervor, die auf der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks nachzulesen sind.<br>\nDie CIA hat offenbar ein Tool mit dem Namen &ldquo;Pandemic&rdquo; entwickelt, das Angreifer im Rahmen von Spionageaktivit&auml;ten auf Windows-Fileservern installieren, um weitere Schadsoftware im Netzwerk &uuml;ber SMB-Freigaben zu verteilen. Auf Wikileaks wurden im Rahmen der Vault 7-Ver&ouml;ffentlichungen mehrere Dokumentationen des Werkzeugs ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/CIA-Tool-Pandemic-dient-als-Infektionsherd-im-Windows-Netzwerk-3733062.html?wt_mc=nl.ho.2017-06-04\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amnesty-Report 2016\/17 &bdquo;Israel und besetzte Gebiete&ldquo;<\/strong><br>\nJetzt liegt der Amnesty-Report 2016\/17 &bdquo;Israel und besetzte Gebiete&ldquo; auch online vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=5109#more-5109\">nahost-forum bremen<\/a>\n<p><strong>dazu: 50 Jahre Sechstagekrieg: Sechs Tage und kein Ende<\/strong><br>\nGewonnen &ndash; und dennoch: Unter den Nachwirkungen des Sechstagekrieges leidet Israel bis heute, meint der Historiker Tom Segev. &ldquo;Wir sind eigentlich noch am siebten Tag.&rdquo; Die meisten glaubten nicht mehr, dass Frieden m&ouml;glich sei. Er selbst auch nicht. Offiziell dauerte der Krieg, den Israel im Jahr 1967 gegen &Auml;gypten, Jordanien und Syrien f&uuml;hrte und gewann, nur sechs Tage: vom 5. bis zum 10. Juni.<br>\n&ldquo;Aber im Grunde ist es so, dass der Sechstagekrieg eigentlich noch immer andauert&rdquo;, meint der isrealische Historiker Tom Segev. &ldquo;Wir sind eigentlich noch am siebten Tag&rdquo;, so Segev im Deutschlandfunk Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/50-jahre-sechstagekrieg-sechs-tage-und-kein-ende.1008.de.html?dram:article_id=387792\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Westen muss raus aus dem Mittleren Osten<\/strong><br>\nDer Publizist J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer hat einen Abzug aller westlichen Soldaten aus Afghanistan gefordert. Der j&uuml;ngste Anschlag in Kabul mit 90 Toten habe deutlich gemacht, dass man in Afghanistan dringend die Strategie von Kriegsf&uuml;hrung auf Verhandlung umschalten m&uuml;sse, sagte Todenh&ouml;fer im Deutschlandfunk.<br>\nEs gebe gem&auml;&szlig;igte und gespr&auml;chsbereite Taliban, die man mit der afghanischen Regierung an einen Tisch bringen m&uuml;sse, um eine dauerhafte Friedensl&ouml;sung f&uuml;r das Land zu erarbeiten, betonte Todenh&ouml;fer. Steuere man nicht um, k&ouml;nne Afghanistan zu einem zweiten Syrien werden. Laut Todenh&ouml;fer ist die Sicherheitslage im Land schlechter als zu Zeiten der Taliban.<br>\nBei dem Sprengstoffanschlag nahe der deutschen Botschaft im Kabuler Diplomatenviertel waren mindestens 90 Menschen get&ouml;tet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/publizist-juergen-todenhoefer-der-westen-muss-raus-aus-dem.694.de.html?dram:article_id=387833\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne: Abgeordnete verlassen Partei wegen Rechtsruck<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen haben &uuml;ber die letzten Jahr kontinuierlich einen Rechtsruck vollzogen und sind von einer linksliberalen Partei zu einer Partei der Mitte geworden. Dies manifestiert sich insbesondere im Bereich Migration und Asyl, so war es nur durch gr&uuml;ne Landesregierungen m&ouml;glich das Asylrecht zu versch&auml;rfen und somit mehr Abschiebungen durchzusetzen. Die Folge dieser Politik ist, dass immer mehr Gr&uuml;ne Politikerinnen und Politiker aus der Partei austreten, die letzte war die hessische Landtagsabgeordnete M&uuml;rvet &Ouml;zt&uuml;rk.<br>\n&Ouml;zt&uuml;rk, die schon l&auml;nger aus der Fraktion ausgetreten aber immernoch in der Partei war, begr&uuml;ndet ihren Austritt in einer Stellungnahme: &bdquo;Seit meinem Austritt aus der Regierungsfraktion der Gr&uuml;nen beobachte ich die zunehmende Diskrepanz zwischen der politischen Zielsetzung der Gr&uuml;nen-Partei und meiner eignen politischen Zielsetzung. Aus dem Grund sehe ich keine realistische M&ouml;glichkeit mehr innerhalb der Partei konstruktiv mitarbeiten zu k&ouml;nnen.&ldquo; In ihrer Stellungnahme hei&szlig;t es weiter &Ouml;zt&uuml;rk sehe ihre Beobachtung im&ldquo;Hinblick auf die fragw&uuml;rdigen Sammelabschiebungen nach Afghanistan mit gr&uuml;ner Regierungsbeteiligung, sowie der z&auml;hen Aufkl&auml;rung im NSU-Untersuchungsauschuss&ldquo; best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/gruene-abgeordnete-verlassen-partei-wegen-rechtsruck\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>SPD n&auml;hert sich sicherheitspolitischen Hardliner-Positionen von CDU und CSU<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und der nieders&auml;chsische Innenminister Boris Pistorius haben am Donnerstag zehn Punkte f&uuml;r eine &bdquo;starke sozialdemokratische Innenpolitik&ldquo; (PDF) pr&auml;sentiert. Neben einem Ausbau von Video&uuml;berwachung und mehr Kooperation zwischen Geheimdiensten und Polizeibeh&ouml;rden, sprechen sich die Sozialdemokraten f&uuml;r eine gemeinsame europ&auml;ische Ermittlungsbeh&ouml;rde nach dem Vorbild des FBI aus.<br>\nAls gr&ouml;&szlig;te Herausforderung sieht die SPD, Wohnungseinbr&uuml;che zu bek&auml;mpfen &ndash; die im letzten Jahr bereits abgenommen haben. Dagegen soll neben mehr Polizisten auch Predictive Policing helfen. Also Software, um Straftaten vorherzusagen. Bayern, NRW und Niedersachsen setzten solche Software schon ein oder testen sie. (&hellip;)<br>\nVorangestellt ist dem Zehn-Punkte-Programm der Leitspruch: &bdquo;Freiheit f&uuml;r viele, nicht f&uuml;r die Wenigen. Ohne Sicherheit regiert die Angst.&ldquo; Das soll nach Willy Brandt klingen und ist in der Tat einem Zitat von ihm entlehnt. Inhaltlich n&auml;hern sich die Sozialdemokraten mit dem Papier jedoch viel eher der harten Sicherheitspolitik der Union an.<br>\nDas sorgt f&uuml;r leichte Kritik innerhalb der Partei: Bereits vor dem Auftritt von Pistorius und Schulz kritisierte die Juso-Vorsitzende Johanna Uekermann gegen&uuml;ber der Huffington Post die innenpolitischen Forderungen der SPD-F&uuml;hrung als &bdquo;Law-and-Order-Rhetorik&ldquo;.<br>\nDie SPD will das Sicherheitsbed&uuml;rfnis der B&uuml;rger ernst nehmen, hei&szlig;t es im Papier. Was hei&szlig;t das eigentlich, wenn eine gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung in einem der sichersten L&auml;nder der Erde lebt, aber eine vollkommen von der Realit&auml;t abgekoppelte Vorstellung der Kriminalit&auml;tsentwicklung hat? Die Kriminalit&auml;t nimmt nicht zu, doch zwei Drittel der Deutschen f&uuml;hlen ihren Anstieg. Auf so einer emotionalen Grundlage Politik zu machen, ist gef&auml;hrlich f&uuml;r Grund- und Freiheitsrechte. Mit einer Sicherheitspolitik mit Augenma&szlig;, die dann ja auf Fakten aufbauen w&uuml;rde, hat das wenig zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/spd-naehert-sich-sicherheitspolitischen-hardliner-positionen-von-cdu-und-csu\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Meinen insbesondere die Herren Pistorius und Schulz ernsthaft, mit diesem Thema W&auml;hlerstimmen hinzu gewinnen zu k&ouml;nnen? Beide m&uuml;ssten eigentlich wissen, dass es traditionell ein Thema zur Wahl-Mobilisierung von konservativen W&auml;hlerschichten ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Humor mit Rechtsdrall?<\/strong><br>\nHat der Humor in Deutschland pl&ouml;tzlich einen Rechtsdrall? Lassen sich Kabarettisten vom AfD- und Pegida-Rechtsruck tragen? Uwe Steimle sei nicht ohne Grund umstritten, meint Daniela Mayer von der DLF-Sendung &ldquo;Querk&ouml;pfe&rdquo;.*<br>\nSteimle sei schon seit Jahren &ldquo;politisch provokativ&rdquo;, so die Kabarett-Expertin im Deutschlandfunk Kultur. &ldquo;Und zwar nicht nur, wie es jetzt der Fall ist, vom rechten Rand aus&rdquo;, betonte sie. Fr&uuml;her habe er von einer linken Position aus sehr radikale Meinungen vertreten.<br>\nUwe Steimle &ndash; nur dem Volk aufs Maul geschaut?<br>\n&ldquo;Im Prinzip ist es bei ihm so, dass er sagt: Er schaut den Menschen im Osten aufs Maul, wie er es auch gerne sagt, oder auf den Mund eben. Und er hat sich da ein bisschen gedreht. F&uuml;r ihn ist es eigentlich konsequent, was er macht: Er verfolgt die Meinungen seines Publikums im Osten und ist jetzt mitgezogen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/kabarett-humor-mit-rechtsdrall.2156.de.html?dram:article_id=387542\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit Beitr&auml;gen wie diesen soll wohl das deutsch-sprachige Kabarett &bdquo;auf Linie gebracht&ldquo; werden. Die Beispiel-Mitschnitte lassen jedenfalls keinen &bdquo;Rechtsdrall&ldquo; erkennen. Ist es keine Propaganda, wenn &ndash; wie Herr Steimle es zurecht kritisiert &ndash; lediglich einer Partei von den Medien ein Etikett angeh&auml;ngt wird? Was soll &bdquo;rechtspopulistisch&ldquo; ganz konkret bedeuten?<\/em><br>\n<em>Die Frage, ob es &bdquo;rechtes Kabarett&ldquo; g&auml;be, wird leider nur sehr vage beantwortet. Dabei w&auml;re eine Antwort auf diese Frage ganz entscheidend. So bleibt lediglich festzustellen, dass ausgehend von der &Uuml;berschrift das Thema verfehlt worden ist.<\/em><br>\n<em>Kabarett zeichnet sich &ndash; ebenso wie Satire &ndash; u.a. durch &Uuml;bertreibungen aus und betreibt durch Analyse der gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse und Aufkl&auml;rung quasi eine besondere Form von Bildung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&Uuml;bermedien: Wenn Medienkritiker andere Kritiker diffamieren<\/strong><br>\nDie Macher von &Uuml;bermedien, einem Portal f&uuml;r kritische Medienbeobachtung (Motto: &bdquo;Medien besser kritisieren&ldquo;), haben eine starke Abneigung gegen alles was f&uuml;r sie nach populistischen Medien oder populistischer Medienkritik riecht. Wenn es gegen diese geht, wird faktengecheckt bis sich die die Fakten biegen.<br>\nAls Margot K&auml;&szlig;mann auf dem evangelischen Kirchentag die AfD wegen deren vermeintlicher Forderung nach mehr Kindern von Leuten mit zwei deutschen Eltern und vier deutschen Gro&szlig;eltern in ein braunes Umfeld stellte, gab es heftige Kritik von der AfD und aus dem rechtsb&uuml;rgerlichen Lager. Diese Kritik war zum Teil genauso unfair und verzerrend wie der Angriff K&auml;&szlig;manns. Es gab aber auch berechtigte Kritik, wie die in einem Beitrag auf Tichys Einblick, wo zu lesen war, dass die AfD zwei deutsche Eltern und vier deutsche Gro&szlig;eltern gar nicht im Programm habe. [&hellip;]<br>\nDie andere Seite des &bdquo;Populisten&ldquo;-Spektrums nimmt sich der zweite Macher von &Uuml;bermedien, Stefan Niggemeier, zur Brust. Er faktencheckte am 1. Juni die Kritik von Jens Berger auf den Nachdenkseiten: &bdquo;Die Gro&szlig;e Koalition setzt die n&auml;chste gro&szlig;e Privatisierungswelle um und die Medien schweigen&ldquo;. Er liefert als Gegenbeweis ein kleines Sortiment kritischer Beitr&auml;ge ganz &uuml;berwiegend aus der Zeit zwischen Juni 2016 und April 2017.<br>\nBerger jedoch schrieb seine Kritik zwei Tage bevor erst der Bundestag und gleich darauf der Bundesrat eine Vielzahl von einschneidenden Grundgesetz&auml;nderungen im Schnellverfahren absegnen wollten. Er beklagte in dieser Zeit unmittelbar vor Gesetzesverabschiedung, eine im Verh&auml;ltnis zu der Bedeutung und der Umstrittenheit des Vorhabens &auml;u&szlig;erst zur&uuml;ckhaltende Berichterstattung der Medien.<br>\nUm zu checken, ob das stimmt, w&auml;re es angezeigt gewesen, die Berichterstattung der letzten drei oder maximal sieben Tage in ARD und ZDF und in den gro&szlig;en &uuml;berregionalen Zeitungen zu untersuchen, und zwar nicht nur daraufhin welche Texte es gab, sondern auch, welche Prominenz dem Thema einger&auml;umt wird. Das unterbleibt v&ouml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/845-uebermedien\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/AT\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-38613","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38613"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38613\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38616,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38613\/revisions\/38616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}