{"id":3866,"date":"2009-04-02T08:12:23","date_gmt":"2009-04-02T07:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3866"},"modified":"2009-04-02T10:10:23","modified_gmt":"2009-04-02T09:10:23","slug":"hinweise-des-tages-864","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3866","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Steinbr&uuml;ck warnt vor weltweiter Inflation<\/li>\n<li>Daimler spart Milliarden beim Personal<\/li>\n<li>Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegen&uuml;ber Februar 2008: real &ndash; 5,3%<\/li>\n<li>Email von James K. Galbraith<\/li>\n<li>Pleiten, Pech und nun das Aus f&uuml;r &Ouml;PP in Leimen<\/li>\n<li>Wo kein Wachstum, da auch keine Jobs &ndash; Hartz IV erweist sich als zynisch<\/li>\n<li>OECD: Politik soll Krise bek&auml;mpfen<\/li>\n<li>Die Europ&auml;ische Kommission hat aktiv zur Krise beigetragen<\/li>\n<li>Joseph E. Stiglitz: Obama&rsquo;s Ersatz Capitalism<\/li>\n<li>Eine Oase namens USA<\/li>\n<li>Wieso Protektionismus sein Gutes hat<\/li>\n<li>Tarifvertr&auml;ge der CGZP sind ung&uuml;ltig. Gericht verhilft Zeitarbeitern zu mehr Lohn<\/li>\n<li>Manipulation bei Stundenzetteln<\/li>\n<li>Eine interessante Rede auf der Hauptversammlung der IKB Deutsche Industrie&shy;Kreditbank<\/li>\n<li>Zu den Oberb&uuml;rgermeisterwahlen in Kiel: Den politischen Eliten l&auml;uft das Volk weg<\/li>\n<li>Militante Ermittler<\/li>\n<li>Strasbourg: F&uuml;r das Recht auf Demonstrationsfreiheit<\/li>\n<li>Das Schulprojekt &bdquo;Wir erkl&auml;ren die Wirtschaft&ldquo; von FOCUS-MONEY<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3866&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck warnt vor weltweiter Inflation<\/strong><br>\nWeltweit pumpen Regierungen Billionen in die M&auml;rkte &ndash; doch was passiert, wenn die Wirtschaft wieder anspringt? Finanzminister Steinbr&uuml;ck bef&uuml;rchtet eine Inflation und lehnt vor dem G-20-Gipfel neue Konjunkturprogramme ab. In London bereitet sich die Polizei auf den Ansturm Tausender Demonstranten vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,616676,00.html\">Spiegel online <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wer jetzt die Inflationsangst n&auml;hrt, hat die Sache und die Zusammenh&auml;nge nicht begriffen; es droht uns n&auml;mlich eher eine Depression und Deflation als eine Inflation. Steinbr&uuml;ck versetzt zudem eine gro&szlig;e Zahl von Menschen in Inflationsangst. Im Gespr&auml;ch mit anderen Menschen trifft man schon auf die Fr&uuml;chte dieser Panikmache. Das ist unverantwortlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Daimler spart Milliarden beim Personal<\/strong><br>\nDaimler will wegen des heftigen Absatzeinbruchs im laufenden Jahr bei seinen Besch&auml;ftigten in Deutschland zwei Milliarden Euro Personalkosten einsparen.<br>\nDer Premiumhersteller wolle die Arbeitszeit f&uuml;r 73.000 Besch&auml;ftigte um bis zu f&uuml;nf Stunden verk&uuml;rzen, weniger Zuschuss zum Kurzarbeitergeld zahlen und die f&uuml;r Mai geplante zweiten Stufe der Tariferh&ouml;hung von 2,1 Prozent verschieben, sagte Daimler-Personalvorstand G&uuml;nther Fleig in Stuttgart. \n<p>Au&szlig;erdem sollen Urlaubs- und Weihnachtsgeld schrumpfen sowie Sonderzahlungen verschoben werden. &Uuml;ber das Sparpaket werde derzeit mit dem Betriebsrat verhandelt. Betroffen sind die 141.000 Besch&auml;ftigten der Daimler AG in Deutschland (&hellip;)<\/p>\n<p>Insgesamt sollen die Personalkosten der Daimler AG in Deutschland 2009 den Betrag von zehn Milliarden Euro nicht &uuml;berschreiten, sagte Fleig. Die Ma&szlig;nahmen seien n&ouml;tig, um die Besch&auml;ftigung aufrechterhalten zu k&ouml;nnen. Im Februar habe Daimler 40 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft, dies sei mit &ldquo;erheblichen Einnahmer&uuml;ckg&auml;ngen&rdquo; verbunden. Der Pkw-Absatz bei Daimler ist seit Monaten auf Talfahrt. F&uuml;r das laufende Jahr hatte Zetsche bereits angek&uuml;ndigt, Absatz, Umsatz und Ergebnis w&uuml;rden r&uuml;ckl&auml;ufig sein. F&uuml;r das erste Quartal rechnet der Konzernlenker sogar mit roten Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1706909_Autobauer-Daimler-spart-Milliarden-beim-Personal.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das alles ist nat&uuml;rlich Gift f&uuml;r die Binnenkonjunktur, weil betr&auml;chtliche Massenkaufkraft wegf&auml;llt. Zudem: Merkel und Steinbr&uuml;ck meinen immer noch, abwarten zu k&ouml;nnen. Am Fall Daimler mit seiner starken Exportabh&auml;ngigkeit wird sichtbar, wie klug wir daran t&auml;ten, mit anderen L&auml;ndern gemeinsam konjunkturpolitisch aktiv zu werden. Diese brauchen uns, aber wir brauchen auch sie und den Kampf gegen den konjunkturellen Niedergang in diesen Partnerl&auml;ndern. Wer angesichts dieser Zusammenh&auml;nge gegen die Vorschl&auml;ge von Obama und anderen f&uuml;r massive staatliche Interventionen polemisiert und sich weigert mitzumachen, hat weder den Ernst der Lage noch die &ouml;konomischen Zusammenh&auml;nge verstanden. Das scheint unser Schicksal zu werden: wir leiden nicht nur an der Interessenverfilzung unserer F&uuml;hrungskr&auml;fte mit der Finanzwirtschaft, die mit Milliarden gep&auml;ppelt wird, wir leiden auch unter ihrer Unf&auml;higkeit, &ouml;konomische Zusammenh&auml;nge zu &uuml;berblicken.<\/em><\/p>\n<p><strong>Als Beleg f&uuml;r den R&uuml;ckgang der Kaufkraft:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegen&uuml;ber Februar 2008: real &ndash; 5,3%<\/strong><br>\nIn den ersten beiden Monaten des Jahres 2009 wurde im deutschen Einzelhandel nominal und real jeweils 3,3% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/04\/PD09__132__45241,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und die Konsumklimaforscher sprechen von einem guten Konsumklima.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Email von James K. Galbraith<\/strong><br>\nHere&rsquo;s my testimony before the Senate yesterday (Economic Policy Subcommittee, Committing on Banking, Finance and Urban Affairs) at a hearing entitled &ldquo;Lessons from the New Deal.&rdquo;  Sen. Brown presided, and began his introduction by noting that we&rsquo;d first met (in Ohio) in 1972.<br>\nThe hearing can be viewed, in part or whole, here:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/banking.senate.gov\/public\/index.cfm?FuseAction=Hearings.Hearing&amp;Hearing_ID=f5afa171-b136-4f39-9b81-27937a9bbd3b\">Hearings US-Senate<\/a><\/li>\n<li><strong>Pleiten, Pech und nun das Aus f&uuml;r &Ouml;PP in Leimen<\/strong><br>\nDas Frei- und Hallenbad in Boris Beckers Heimatstadt wird wieder st&auml;dtisch. Ein Beispiel unter vielen. Zum Nachahmen.<br>\n<a href=\"upload\/pdf\/090402_oepp_in_leimen_beendet.pdf\">Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung vom 1.4. zu Ihrer Information [PDF &ndash; 372 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Politik soll Krise bek&auml;mpfen<\/strong><br>\nIn Deutschland droht ein drastischer Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Politik muss gegensteuern, fordert die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Damit es nicht ganz so schlimm kommt, sollte die Bundesregierung jetzt rasch handeln und ein drittes Konjunkturprogramm auflegen, r&auml;t die OECD. Dabei sollte der Schwerpunkt auf der Arbeitsmarktpolitik liegen: &ldquo;Weitere Ma&szlig;nahmen sollten vor allem das Ziel haben, Arbeitslose wieder in Besch&auml;ftigung zu bringen&rdquo;, betonte Schmidt-Hebbel. Der Arbeitsmarktexperte Gerhard Bosch pl&auml;diert zudem daf&uuml;r, dass Jobsuchende l&auml;nger Arbeitslosengeld I bekommen. Die regul&auml;re Bezugsdauer sollte von einem auf zwei Jahre verl&auml;ngert werden, fordert der Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Uni Duisburg-Essen. Diese Regelung k&ouml;nne auf die Krisenzeit befristet werden. Denkbar sei auch, das Arbeitslosengeld nach einer gewissen Zeit zu verringern. Auch die OECD h&auml;lt es generell f&uuml;r denkbar, die Arbeitslosen-Unterst&uuml;tzung befristet zu verl&auml;ngern &ndash; und zwar in L&auml;ndern, in denen bislang nur f&uuml;r kurze Zeit Hilfen gew&auml;hrt wird. Welche Staaten damit gemeint sind, verschweigt die Organisation. Sie bef&uuml;rwortet auch Zusch&uuml;sse f&uuml;r Kurzarbeit, die es in Deutschland bereits gibt. Dieses Instrument hilft derzeit, den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu d&auml;mpfen. Laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit haben zwischen November und Februar Betriebe f&uuml;r rund 1,6 Millionen Besch&auml;ftigte Kurzarbeit angemeldet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1705918&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Endlich<\/strong><br>\nSeit Wochen streitet die Republik &uuml;ber die Rettung von Opel. Doch was ist mit der halben Million Arbeitsloser, die ihren Job bereits verloren hat? Allein mit der Verl&auml;ngerung des Kurzarbeitergeldes ist es nicht getan. Diese Subvention hilft nur denjenigen, die noch einen Arbeitsplatz haben. Deshalb muss die Regierung &uuml;ber zwei Instrumente nachdenken. Als erstes &uuml;ber Besch&auml;ftigungsgesellschaften und Weiterbildungskurse, die das Know-how der Arbeitnehmer &uuml;ber die Krise retten, oder &ndash; noch besser &ndash; ausbauen.\n<p>Als zweites &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes. Warum m&uuml;ssen Menschen, die wegen der Krise keinen neuen Job finden, in die Armutsfalle Hartz IV rutschen? Weil nur so der Druck erh&ouml;ht werden kann, damit sie einen Job, ganz gleich zu welchen Bedingungen, annehmen? Diese Argumentation erweist sich nun endg&uuml;ltig als zynisch. Wo kein Wachstum, da auch keine Jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1705920&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Obwohl noch nie so deutlich aufgezeigt wird wie in der derzeitigen Krise, dass mit der Einf&uuml;hrung von Hartz-IV nicht nur das Elend der Arbeitslosigkeit versch&auml;rft wurde, sondern auch die automatischen Stabilisatoren unserer Volkswirtschaft entscheidend geschw&auml;cht wurden, ist diese Erkenntnis bei der Mainstream&ouml;konomie leider noch nicht angekommen. Wunderbar gestern Abend in der Phoenix Runde zu beobachten, als Albrecht M&uuml;ller auf die Empfehlungen der OECD (siehe auch NDS von gestern) hinwies, und Karl Brenke vom DIW entgegnete, dass kein Land explizit genannt worden sei &ndash; ein ziemlich schr&auml;ges Ausweichman&ouml;ver, und was vom Chef des IAB (keine linke Institution), siehe oben, nicht so gesehen wird &ndash; und dass in Deutschland das heutige Sozialversicherungssystem bestens als Stabilisator funktioniere, also automatisch helfe den Wirtschaftseinbruch antizyklisch zu &uuml;berbr&uuml;cken. Beeindruckend war dann die Antwort von Thomas Wiese, Haupteigent&uuml;mer von Alu Unna, dass die augenblickliche soziale Absicherung wenig tauge und selbst die heute vielgelobte Kurzarbeit manche Familie in Bedr&auml;ngnis br&auml;chte, wenn z.B. langfristige Kredite zu bedienen seien. Bezeichnend und das Bild abrundend die Anmerkung von Michael Stahl (Gesamtmetall), eine Ausweitung der Kurzarbeit h&auml;tte nur dann Sinn, wenn der Anteil der Arbeitgeberseite (Sozialversicherung) vom Staat &uuml;bernommen w&uuml;rde.- Vielleicht sollten wir jenseits aller Diskussionen einfach festhalten: Die mit Hartz IV versprochene Halbierung der Arbeitslosigkeit innerhalb von vier Jahren ist 2006 nicht eingetreten, das Zieljahr 2010 der so genannten Agenda wird eine Katastrophe. Reicht das nicht, um das Ding in die Tonne zu treten und um Herrn Steinmeier, der es vor sechs Jahren f&uuml;r Herrn Schr&ouml;der ersonnen hat, und die CDU\/CSU, die damals applaudierte, abzuw&auml;hlen? Klar, wir haben die Weltwirtschaftskrise, aber haben unsere Spitzenpolitiker nicht kr&auml;ftig an der &ldquo;Befreiung&rdquo; der Finanzm&auml;rkte gedreht, hat uns die Agenda mit ihren Fordern statt F&ouml;rdern nicht einen veritablen Niedriglohnsektor beschert und unsere Langzeitarbeitslosen in die Armut gedr&uuml;ckt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Europ&auml;ische Kommission hat aktiv zur Krise beigetragen&rdquo;<\/strong><br>\nWirtschaftswissenschaftler kritisieren die Deregulierungspolitik der EU und fordern einen Kurswechsel.\n<p>Nach Meinung des Bochumer Professors f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht, Andreas Fisahn, kann die Europ&auml;ische Union gar nicht anders als neoliberal. W&auml;hrend der Kapitalismus es hierzulande nicht zum Verfassungsrang gebracht hat, verpflichten die Vertr&auml;ge von Nizza und Lissabon die Europ&auml;ische Union auf den &ldquo;Grundsatz einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb&rdquo;. Und f&uuml;r den Kapitalverkehr gilt Fisahn zufolge sogar eine Liberalisierungspflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30060\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Joseph E. Stiglitz: Obama&rsquo;s Ersatz Capitalism<\/strong><br>\nThe Obama administration&rsquo;s $500 billion or more proposal to deal with America&rsquo;s ailing banks has been described by some in the financial markets as a win-win-win proposal. Actually, it is a win-win-lose proposal: the banks win, investors win &mdash; and taxpayers lose.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2009\/04\/01\/opinion\/01stiglitz.html\">The New York Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine Oase namens USA<\/strong><br>\nEin &ldquo;Ende der Steueroasen&rdquo; in aller Welt soll beim G20-Gipfel eingel&auml;utet werden. Doch US-Pr&auml;sident Obama und Londons Premier Brown haben zu Hause selbst reichlich Probleme mit den verp&ouml;nten Finanzparadiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1707363&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wieso Protektionismus sein Gutes hat<\/strong><br>\nBanken werden verstaatlicht, Managerboni begrenzt, Billionen an Staatsschulden angeh&auml;uft &ndash; westliche Regierungschefs werfen derzeit fast jeden Glaubenssatz der vergangenen Jahre um. Nur am Freihandel halten sie unbeirrt fest. Ein Fehler, findet Globalisierungskritikerin Noreena Hertz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,616746,00.html\">SPIEGEL online<\/a><\/li>\n<li><strong>Tarifvertr&auml;ge der CGZP sind ung&uuml;ltig. Gericht verhilft Zeitarbeitern zu mehr Lohn<\/strong><br>\nF&uuml;r rund 280.000 Besch&auml;ftigte von Zeitarbeitsfirmen k&ouml;nnte ein Urteil des Berliner Arbeitsgerichts zu deutlichen Lohnnachzahlungen f&uuml;hren. Das Gericht entschied, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften f&uuml;r Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) nicht tariff&auml;hig ist. Damit seien alle von der CGZP geschlossenen Tarifvertr&auml;ge ung&uuml;ltig, erkl&auml;rte die Berliner Arbeitssenatorin Heidi Knake-Werner. Falls das Urteil rechtskr&auml;ftig wird, k&ouml;nnten nach Sch&auml;tzung der Gewerkschaft ver.di 40 Prozent der bundesweit 700.000 Zeitarbeit-Besch&auml;ftigten r&uuml;ckwirkend mehr Lohn verlangen. Auch die Sozialversicherungstr&auml;ger k&ouml;nnten in der Folge mit nachtr&auml;glichen Zahlungen rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/gewerkschaft100.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Manipulation bei Stundenzetteln<\/strong><br>\nBereits vor zwei Jahren berichtete FAKT &uuml;ber skandal&ouml;se Zust&auml;nde f&uuml;r Leiharbeiter und Minijobber, die unter anderem beim Lebensmitteldiscounter REWE eingesetzt werden. Danach versprachen die betroffenen Unternehmen, Abhilfe zu schaffen. Ver&auml;ndert hat sich offensichtlich wenig, wie neue FAKT-Recherchen zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/6250720.html\">MDR &ndash; Fakt<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine interessante Rede auf der Hauptversammlung der IKB Deutsche Industrie&shy;Kreditbank<\/strong><br>\nRechtsanwalt Dr. Wolfgang Philipp als Aktion&auml;r auf der Hauptversammlung der IKB spricht zu Recht von einer Staatskrise, die am Beispiel der Skandalbank vorgef&uuml;hrt wird: \n<blockquote><p>Wir m&uuml;ssen wissen, was hier konkret &uuml;ber den Aufsichtsrat gelaufen ist, als Aktion&auml;re, aber auch als Staatsb&uuml;rger, die inzwischen in tiefes Nachdenken &uuml;ber den demokratischen Staat versunken sind: Wenn frei gew&auml;hlte Politiker in solchem Umfange das Geld der B&uuml;rger mit dubiosen Bankgesch&auml;ften verspielen, sind die Fundamente des Staates ersch&uuml;ttert.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.t-blog.de\/hintergrunde\/hauptversammlung-der-ikb-deutsche-industrieadkreditbank-dusseldorf-am-25-03.2009\">T-Blog<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zu den Oberb&uuml;rgermeisterwahlen in Kiel: Den politischen Eliten l&auml;uft das Volk weg<\/strong><br>\nDas wichtigste und beunruhigendste Ergebnis der Oberb&uuml;rgermeisterwahl in Kiel: &Uuml;ber 64,5% (120.291) der 189.576 Wahlberechtigten haben ihr Wahlrecht nicht ausge&uuml;bt. Das Ansehen der politischen Repr&auml;sentanten und die Wahlbeteiligung (36,5% = 69.285) sind auf ein historisches Tief gesunken. In Kiel-Gaarden, einer ehemaligen sozialdemokratischen Hochburg mit gro&szlig;em MigrantInnenanteil ist die Wahlbeteiligung auf unter 20% abgesackt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/socialist\/kommentar.php?id=1696\">Redaktion Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><strong>Militante Ermittler<\/strong><br>\nEines der spektakul&auml;rsten Antiterrorverfahren in Deutschland hat eine ungeahnte Wende bekommen: Ende vergangener Woche musste der Ermittlungsf&uuml;hrer des Bundeskriminalamtes vor dem 1. Senat des Kammergerichts Berlin eingestehen, Beweise gegen drei mutma&szlig;liche Mitglieder der &ldquo;militanten gruppe&rdquo; (mg) gef&auml;lscht zu haben. Dabei hatte Kriminalhauptkommissar Oliver Damm die Manipulation der Beweismittel zun&auml;chst bestritten. Erst auf wiederholte Nachfrage der Verteidigung gestand er die Falsifikate ein. Der Fall bringt nun nicht nur das aktuelle Verfahren in Zwielicht. Inzwischen steht das polizeiliche Vorgehen generell in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30054\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Strasbourg: F&uuml;r das Recht auf Demonstrationsfreiheit<\/strong><br>\nDas <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/index.php?typ=Start\">Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie<\/a> ruft im Rahmen seiner Aktivit&auml;ten und Kooperationen mit der Friedensbewegung dazu auf, an den Demonstrationen rund um den Nato-Gipfel teilzunehmen. Die beabsichtigten massiven Einschr&auml;nkungen des Versammlungsrechts und damit des Rechts auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung in der Nachbarschaft des Nato-Gipfels sind mit Demokratie und B&uuml;rger\/innenrechten unvereinbar. Sie zeugen von der tiefsitzenden Furcht des Staatsapparats vor dem eigentlichen Souver&auml;n, den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern. Anl&auml;sslich der NATO-Tagung wollen offensichtlich Polizei- und Milit&auml;rverwaltung &uuml;ber eine ganze Region zwischen Baden-Baden und Strasbourg den Ausnahme- und Belagerungszustand verh&auml;ngen, damit sie von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern ungest&ouml;rt bleiben. Der Souver&auml;n wird ausgeschlossen. Die feierlich proklamierte Charta der Grundrechte der Europ&auml;ischen Union wird vor den NATO-M&auml;chtigen gebeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/files\/articles\/info2-09.pdf\">Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie [PDF &ndash; 219 KB]<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Rechtsnachhilfe f&uuml;r das Bundeskriminalamt: Negativvotum an NATO rechtswidrig: BKA darf laut Gerichtsurteil keine schwarzen Listen f&uuml;r Journalisten anfertigen<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Polizei hat in der Nacht zum Mittwoch Tr&auml;nengas und Schockgranaten auf die Bewohner des Anti-NATO-Camps bei Strasbourg geschossen. Dem vorausgegangen waren zahlreiche Provokationen der &raquo;Sicherheitskr&auml;fte&laquo; in Form h&auml;ufiger Kontrollen und &Uuml;berfl&uuml;ge mit Hubschraubern. Das berichteten NATO-Gegner am Mittwoch. Den Angeh&ouml;rigen einer Volksk&uuml;che wurde die Einreise nach Frankreich verweigert, weil eine Frau in Polizeidateien dem &raquo;schwarzen Block&laquo; zugerechnet wird (jW berichtete). Das ist offenbar darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, da&szlig; das Bundeskriminalamt (BKA) Personendaten aus sogenannten St&ouml;rerdateien an Frankreich &uuml;bermittelt hat. Die NATO-Gegner reagierten am Mittwoch mittag mit einer Kundgebung &raquo;gegen den Sicherheitszirkus&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/04-02\/012.php\">Junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu noch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Akkreditierungspraxis f&uuml;r NATO-Gipfel rechtswidrig <\/strong><br>\nDas Verwaltungsgericht (VG) Wiesbaden hat in einem Eilverfahren die Akkreditierungspraxis f&uuml;r den NATO-Gipfel in Baden-Baden, Kehl und Stra&szlig;burg und insbesondere auch das Agieren des Bundeskriminalamtes (BKA) f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt. Den Eilantrag hatte ein Fotojournalist gestellt, nachdem ihm die Akkreditierung verweigert worden war, wie das VG am Mittwoch mitteilte. Grundlage f&uuml;r die Ablehnung war ein Negativvotum des Bundeskriminalamtes (BKA), weil der Mann im polizeilichen Informationssystem INPOL mit dem Hinweis &ldquo;Straft&auml;ter linksorientiert&rdquo; gef&uuml;hrt wurde. Die Journalisten-Verb&auml;nde begr&uuml;&szlig;ten die Entscheidung des Gerichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?H=N&amp;Nr=19559\">NGO online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Schulprojekt &bdquo;Wir erkl&auml;ren die Wirtschaft&ldquo; von FOCUS-MONEY<\/strong><br>\nFOCUS-MONEY hat das Schulprojekt &ldquo;Wir erkl&auml;ren die Wirtschaft&rdquo; ins Leben gerufen. Einmal im Monat erhalten interessierte Lehrerinnen und Lehrer und\/oder Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler ein 8- bis 10-seitige PDF kostenlos per Mail. Unterst&uuml;tzt wird das Projekt von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ThyssenKrupp.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/ePaper_und_kostenloses_Unterrichtsmaterial_2009_-_Konjunkturprogramme__Abwrackpraemie__Krise_der_Automobilindustrie.html\">Schule und Wirtschaft (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nicht nur ein Beispiel f&uuml;r die Kooperation von Medien mit einer arbeitgeberfinanzierten PR-Organisation, sondern auch daf&uuml;r, wie unverhohlen inzwischen die Wirtschaft Einfluss auf die Lerninhalte zu nehmen versucht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nachtrag zur manipulativen Berichterstattung &uuml;ber den Fall Mehdorn<\/strong>\n<p><strong>Leser H.P. schrieb uns dazu:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Mit Interesse habe ich ihren Artikel zum Mehdorn-Abgang gelesen. Jedoch ist es nicht nur &ldquo;Mehdorn (&hellip;) gelungen (&hellip;), sein Scheitern bei der Heidelberger Druck AG aus den Meldungen der Medien herauszuhalten&rdquo;, sondern es wird auch anhand der Heidelberger Druck AG weitl&auml;ufig die Legende des Erfolgsmanagers und Sanierers gestrickt bzw. von Medien unkritisch aus der PR &uuml;bernommen (offenbar f&uuml;r eine m&ouml;glichst &ldquo;komplette&rdquo; Biographie). <\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/826\/463434\/text\/\">S&uuml;ddeutsche etwa schreibt<\/a>: <\/p>\n<p><em>&ldquo;&hellip;wechselt Mehdorn 1995 auf den Chefposten der hochprofitablen Heidelberger Druckmaschinen AG (Heideldruck). Obwohl der Konzern schon damals Weltmarktf&uuml;hrer ist, sorgt Mehdorn mit einer geschickten Expansionsstrategie f&uuml;r starkes Wachstum: Der Umsatz steigt binnen f&uuml;nf Jahren von 3,3 Milliarden Deutsche Mark (DM) auf 4,0 Milliarden DM, der Gewinn vervielfachte sich bis 1999.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Die-Dritte-Seite-Bahn-Hartmut-Mehdorn;art705,2763362\">Tagesspiegel<\/a> wandelt f&uuml;r die Imagebildung unauff&auml;llig die Heideldruck (damals laut S&uuml;ddeutsche hochprofitabel) gar auch noch zum Sanierungsfall f&uuml;r Mehdorn um: <\/p>\n<p><em>&ldquo;Mehdorn hatte zugegriffen, nachdem er den Machtkampf beim Luftfahrtkonzern Dasa um die Spitze verloren und den Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen saniert hatte.&rdquo; <\/em><\/p>\n<p>Erg&auml;nzenswert w&auml;re daher noch diese <a href=\"http:\/\/wissen.manager-magazin.de\/wissen\/dokument\/22\/87\/dokument.html?titel=Einmal+im+Kreis&amp;id=54027822\">Richtigstellung aus dem Manager Magazin<\/a>: <\/p>\n<p><em>&ldquo;Wie ein R&uuml;ckbau funktioniert, ist bei Mehdorns vormaligem Arbeitgeber zu besichtigen, der Heidelberger Druckmaschinen AG alias Heideldruck. Von 1996 bis 1999 bl&auml;hte der damalige Vorstandschef Hartmut Mehdorn den Buchdruck-Spezialisten mit spektakul&auml;ren &Uuml;bernahmen zum Universalanbieter auf, von der Vorstufe bis zum Zeitungsdruck. Nach dem Wechsel des Vision&auml;rs zur DB geriet Heideldruck in Existenznot, auch der unverdaulichen Akquisitionen wegen. Das Management startete eine Rettungsaktion und verkaufte das gesamte neue Portfolio.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Steinbr&uuml;ck warnt vor weltweiter Inflation<\/li>\n<li>Daimler spart Milliarden beim Personal<\/li>\n<li>Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegen&uuml;ber Februar 2008: real &ndash; 5,3%<\/li>\n<li>Email von James K. Galbraith<\/li>\n<li>Pleiten, Pech und nun das Aus f&uuml;r &Ouml;PP in Leimen<\/li>\n<li>Wo kein Wachstum, da auch keine Jobs &ndash; Hartz IV erweist sich als zynisch<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3866\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3866","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3866"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3866\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}