{"id":38689,"date":"2017-06-10T10:00:08","date_gmt":"2017-06-10T08:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38689"},"modified":"2019-01-04T12:20:00","modified_gmt":"2019-01-04T11:20:00","slug":"michael-hudsons-der-sektor-ein-bemerkenswerter-beitrag-zur-oekonomischen-gegenaufklaerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38689","title":{"rendered":"Michael Hudsons \u201eDer Sektor\u201c \u2013 ein bemerkenswerter Beitrag zur \u00f6konomischen Gegenaufkl\u00e4rung"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170610_hudson.jpg\" alt=\"Michael Hudson\" title=\"Michael Hudson\"><\/div><p>Sollten Sie der Meinung sein, dass im heutigen Finanzsystem die Banken &bdquo;finanzielle Schmarotzer&ldquo; sind, die auf Kosten der Realwirtschaft leben, ohne selbst etwas zur Produktion beizutragen, dass der Finanzsektor mit seinen Gewinnen das politische System kapert, dass die Finanzoligarchen eine Mautstellen-Wirtschaft betreiben, um Monopolrenten abzusch&ouml;pfen, dass Grundherren, Monopolisten und &bdquo;Kuponabschneider&ldquo; von den Einnahmen ihrer Anleihen, Aktien und (zumeist geerbten) Immobilien leben, dass sich das Finanzsystem der Orwellschen Strategie der rhetorischen T&auml;uschung bedient, dass die politische Linke ihren wirtschaftspolitischen Fokus aufgegeben und sich der neoliberalen Agenda unterworfen hat und dass das westliche Finanzsystem zu einer Geisel der US-Geopolitik geworden ist. Und wenn Sie jetzt auch noch der Meinung sind, dass Sie als Hausk&auml;ufer gezwungen sind, f&uuml;r ihre Immobilie zu viel zu zahlen und zu hohe Kredite aufzunehmen, dann k&ouml;nnte das Buch &bdquo;Der Sektor&ldquo;[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38689#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] des US-&Ouml;konomen Michael Hudson etwas f&uuml;r Sie sein. Von <strong>Thomas Trares<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38689#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7816\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-38689-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170612_Michael_Hudsons_Der_Sektor_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170612_Michael_Hudsons_Der_Sektor_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170612_Michael_Hudsons_Der_Sektor_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170612_Michael_Hudsons_Der_Sektor_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=38689-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170612_Michael_Hudsons_Der_Sektor_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170612_Michael_Hudsons_Der_Sektor_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Mit &bdquo;Der Sektor&ldquo; ist freilich der Finanzsektor gemeint, in der englischen Literatur auch FIRE-Sektor (Finance, Insurance, Real Estate) genannt. Der wuchtige Titel ist Programm, denn das Buch ist nicht nur inhaltlich, sondern allein schon rein optisch ein Koloss. Es hat 600 Seiten. Seit Ende 2016 liegt die deutsche &Uuml;bersetzung vor, erschienen ist es bereits 2015. Doch der Inhalt ist nach wie vor hochaktuell. Denn das Buch ist ein Frontalangriff auf eben jenen Finanzsektor und zugleich auch ein wichtiger und bemerkenswerter Beitrag zur &ouml;konomischen Gegenaufkl&auml;rung.<\/p><p>Denn Hudson r&auml;umt hier mit dem Bild auf, das die Mainstream-&Ouml;konomie vom Finanzsektor vermittelt. Diese suggeriert, dass die Kapitalm&auml;rkte die f&uuml;r das Wirtschaftswachstum notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen und damit einen wichtigen Beitrag f&uuml;r das Wohlergehen einer Gesellschaft leisten. Hudson jedoch stellt dieses Bild vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e. Seiner Ansicht nach handelt es sich bei dem Finanzsektor um einen r&auml;uberisch und ausbeuterisch agierenden Sektor, der eine parasit&auml;re Beziehung zur Realwirtschaft eingegangen ist. Nicht ohne Grund hei&szlig;t sein Buch im englischen Original &bdquo;Killing the Host: How Financial Parasites and Debt Bondage Destroy the Global Economy&ldquo; (auf Deutsch: Den Wirt t&ouml;ten: Wie Finanzparasiten und Schuldknechtschaft die globale Wirtschaft zerst&ouml;ren).<\/p><p><strong>Das Grund&uuml;bel Finanzialisierung<\/strong><\/p><p>Hudson zufolge ist das Grund&uuml;bel heutiger Tage die Finanzialisierung der Volkswirtschaften, sprich die Dominanz der Finanz- &uuml;ber die Realwirtschaft. Symptomatisch zeigt sich dies darin, dass mittlerweile 40 Prozent der Gewinne der gesamten US-Wirtschaft im Finanzsektor anfallen und obendrein nur einer kleinen Geldelite zu Gute kommen. Hudson spricht hier plakativ von dem &bdquo;einen Prozent&ldquo;. In solch einer &Ouml;konomie haben sich die Bankensysteme und Aktienm&auml;rkte nicht nur von der Finanzierung von Investitionen in Sachanlagen abgekoppelt, nein, sie hemmen sogar die Entwicklung des industriellen Sektors.<\/p><p>Ein zentraler Begriff in Hudsons Analyse ist der der &bdquo;&ouml;konomischen Rente&ldquo;. Dabei handelt es sich um einen Sammelbegriff f&uuml;r leistungslose Einkommen. Dies k&ouml;nnen Zinsen, Dividenden, Mieten, Pachten sein, aber auch die Ertr&auml;ge aus nat&uuml;rlichen Monopolen wie etwa Mauteinnahmen und Lizenzgeb&uuml;hren. Diese Einnahmen werden nur deswegen erzielt, weil jemand eine Sache besitzt, nicht weil eine reale Wertsch&ouml;pfung stattfindet. &bdquo;Das Ziel des Finanzkapitalismus ist nicht die Kapitalbildung, sondern der Erwerb von Privilegien, die das Absch&ouml;pfen einer &ouml;konomischen Rente erm&ouml;glichen, sei es durch Immobilien, nat&uuml;rliche Ressourcen oder Monopole&ldquo;, schreibt Hudson.<\/p><p><strong>Neoliberale Junk Economics<\/strong><\/p><p>Den klassischen &Ouml;konomen wie Adam Smith, Karl Marx und John Stuart Mill war der Begriff der &bdquo;&ouml;konomischen Rente&ldquo; durchaus gel&auml;ufig. In der heutigen &Ouml;konomik kommt diese Unterscheidung aber nicht mehr vor. Und dies nicht ohne Grund, glaubt Hudson. Denn der Finanzsektor tut alles daf&uuml;r, sein wahres Wesen zu verschleiern. In der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung gibt es keine Kategorie f&uuml;r leistungslose Einkommen oder Ausbeutung. Und all die wirtschaftswissenschaftlichen Fakult&auml;ten und &bdquo;Denkfabriken&ldquo; sind seiner Ansicht nach lediglich dazu da, die &Ouml;ffentlichkeit davon zu &uuml;berzeugen, dass es so etwas wie &bdquo;unverdiente&ldquo; Einkommen und Verm&ouml;gen nicht gibt. &bdquo;Ganz &auml;hnlich, wie die &Ouml;lindustrie eine Pseudowissenschaft (junk science ) &ndash; finanziert, die beweisen soll, dass der Kohlendioxidaussto&szlig; nichts mit der Klimaerw&auml;rmung zu tun hat, f&ouml;rdert die Wall Street die neoliberale Pseudo-&Ouml;konomik (junk economics ), &ndash; eine wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung, die einfach leugnet, dass eine &Uuml;berschuldung die Wirtschaft in chronische Austerit&auml;t und Arbeitslosigkeit st&uuml;rzt&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Buch.<\/p><p>Hudson selbst hat das Finanzsystem von allen Seiten kennengelernt. Derzeit ist er als Professor an der University of Missouri at Kansas City (UMKC) sowie als Politikberater t&auml;tig, fr&uuml;her war er an der Wall Street, unter anderem f&uuml;r ein Sparkasseninstitut, die Beratungsgesellschaft Arthur Anderson und die Chase Manhattan Bank. Dies war f&uuml;r ihn die einzige M&ouml;glichkeit, die Funktionsweise einer Volkswirtschaft praktisch zu erfahren, wie er sagt. Bemerkenswert ist zudem, dass der russische Revolution&auml;r Leo Trotzki sein Patenonkel war. Und obendrein geh&ouml;rt Hudson zu den wenigen &Ouml;konomen, die die Finanzkrise vorhergesagt haben.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p><strong>Krisenherde und Schurken<\/strong><\/p><p>Hudson analysiert aber nicht nur den Finanzsektor im Detail, sondern schl&auml;gt auch noch einen Riesenbogen durch alle &ouml;konomischen Krisen und Krisenherde der vergangenen Jahre. Dabei geht er &auml;u&szlig;erst detailverliebt und kleinteilig vor, was letztlich auch den enormen Umfang des Buchs erkl&auml;rt. Allein die Analyse der Finanzkrise in den USA erstreckt sich &uuml;ber gut 100 Seiten und auch die Ausf&uuml;hrungen zur Euro- und der Griechenlandkrise sind derart umfangreich, dass man sie gut und gerne als eigenes Buch h&auml;tte ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnen. Analysiert werden aber auch die Krisen in Lettland, Irland, Argentinien und der Ukraine.<\/p><p>Ausgewiesene Schurken gibt es in dem Buch auch, etwa das &bdquo;Wall-Street-Faktotum&ldquo; Timothy Geithner, der als Finanzminister in der Regierung Obama daf&uuml;r sorgte, dass die &bdquo;Wall-Street-Zocker&ldquo; ungeschoren durch die Krise kamen, oder der amerikanische &bdquo;Unrechtsrichter&ldquo; Thomas Griesa, der in der argentinischen Schuldenkrise &bdquo;nukleare&ldquo; Entscheidungen zu Gunsten ausbeuterischer Geierfonds f&auml;llte. Eine weitere umstrittene Personalie ist die Juraprofessorin Anna Gelpern, die einst im US-Finanzministerium arbeitete und sp&auml;ter in der Krim-Krise eine fragw&uuml;rdige Rolle spielen sollte (S.502ff).<\/p><p><strong>Verm&ouml;genspreisinflation und Schuldendeflation<\/strong><\/p><p>Die Krisen selbst laufen meist nach einem bestimmten Muster ab. Der Finanzsektor vergibt Kredite, gr&ouml;&szlig;tenteils f&uuml;r den Kauf von Immobilien, Aktien und Anleihen. Dies treibt die Kurse an den Finanzm&auml;rkten in die H&ouml;he. Es kommt zur Verm&ouml;genspreisinflation. Die &bdquo;Macht des Zinseszinses&ldquo; hat allerdings zur Folge, dass die Schulden wesentlich schneller wachsen als die F&auml;higkeit der Realwirtschaft, sie zu bezahlen. Folglich f&uuml;hren die Kreditnehmer einen steigenden Anteil ihrer Eink&uuml;nfte an die Gl&auml;ubiger ab. Die Verm&ouml;genspreisinflation schl&auml;gt dann in eine Schuldendeflation um, wenn eben jene Tilgungs- und Zinszahlungen dem Kreislauf aus Produktion und Konsum erhebliche Mittel entziehen. Das Wachstum verlangsamt sich, die Wirtschaft schrumpft, w&auml;hrend der Umfang der Kredite und Schulden weiter steigt. Fr&uuml;her oder sp&auml;ter k&ouml;nnen die Schuldner ihre Schulden nicht mehr bedienen. Daraus leitet Hudson die zentrale These seines Buches ab. Diese lautet:<\/p><blockquote><p>\nSchulden, die nicht bezahlt werden k&ouml;nnen, werden auch nicht bezahlt.\n<\/p><\/blockquote><p>Aber der Versuch, es dennoch zu tun, st&uuml;rzt die jeweiligen L&auml;nder in eine lang anhaltende wirtschaftliche Depression. Paradebeispiele f&uuml;r diese Entwicklung sind Griechenland und Lettland, das Hudson f&uuml;r die am &bdquo;weitesten neoliberalisierte Volkswirtschaft Europas&ldquo; h&auml;lt. Das oberste wirtschaftspolitische Gebot ist f&uuml;r Hudson demnach ein Schuldenerlass. Zudem schl&auml;gt er vor, Infrastrukturdienstleistungen kostenlos oder zumindest zu subventionierten Preisen als &ouml;ffentliches Gut zur Verf&uuml;gung zu stellen, nat&uuml;rliche Monopole in &ouml;ffentlichem Eigentum zu belassen und eine &ouml;ffentliche Bankenoption zu schaffen.<\/p><p><strong>Umstrittene Thesen<\/strong><\/p><p>Allerdings sind Hudsons Thesen auch in progressiven Kreisen umstritten, wie der Disput zwischen dem &Ouml;konomen Heiner Flassbeck und dem &bdquo;Handelsblatt&ldquo;-Redakteur und Blogger Norbert H&auml;ring zeigt[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]. Flassbeck etwa warf Hudson eine Art &bdquo;Schuldenphobie&ldquo; vor, worauf H&auml;ring Flassbeck unterstellte, der &bdquo;neokeynesiansich-neoklassischen Fehldeutung&ldquo; anzuh&auml;ngen, wonach Schulden keine Rolle spielen, weil des einen Schulden ja immer des anderen Verm&ouml;gen sind und sich im Aggregat daher immer zu Null addieren.<\/p><p>Hudson hat sich in seinem Buch zu diesem Thema &uuml;brigens wie folgt ge&auml;u&szlig;ert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Neoliberale &Ouml;konomen behaupten, nicht die Schulden seien das Problem, weshalb man sie ignorieren k&ouml;nne, denn (wie man zu sagen pflegt) &acute;wir schulden sie uns selbst&acute;. Nach dieser sophistischen Logik hebt sich alles gegenseitig auf und ergibt am Ende einen Betrag von Null, weil ja die Schulden der einen Person der Verm&ouml;genswert einer anderen sind. Diese vereinfachende und irref&uuml;hrende Sichtweise l&auml;sst die Dimension des Wer-schuldet-Wem-Was vollkommen au&szlig;er Acht: Den Gro&szlig;teil der Nettoschulden m&uuml;ssen die 99 Prozent an das Eine Prozent bezahlen (das ist das &acute;Selbst&acute;, das die Wall Street in ihrem Spruch tats&auml;chlich meint).&ldquo; (S. 271)\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] <strong>Thomas Trares<\/strong> ist Diplom-Volkswirt. Studiert hat er an der Johannes Gutenberg-Universit&auml;t Mainz. Danach war er Redakteur bei der Nachrichtenagentur vwd. Seit &uuml;ber zehn Jahren arbeitet er als freier Wirtschaftsjournalist in Berlin.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.klett-cotta.de\/buch\/Gesellschaft_\/_Politik\/Der_Sektor\/35814\">Klett-Cotta &ndash; Michael Hudson &ndash; Der Sektor<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/michael-hudson.com\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/RoadToSerfdom.pdf\">the new road to serfdom &ndash; An illustrated guide to the coming real est<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Norbert-H&auml;ring &ndash; <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/771-flassbeck-vs-hudson\">Flassbeck zerpfl&uuml;ckt Hudson: Kritik des Verrisses und Gegenbesprechung von &bdquo;Der Sektor&ldquo;<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170610_hudson.jpg\" alt=\"Michael Hudson\" title=\"Michael Hudson\"\/><\/div>\n<p>Sollten Sie der Meinung sein, dass im heutigen Finanzsystem die Banken &bdquo;finanzielle Schmarotzer&ldquo; sind, die auf Kosten der Realwirtschaft leben, ohne selbst etwas zur Produktion beizutragen, dass der Finanzsektor mit seinen Gewinnen das politische System kapert, dass die Finanzoligarchen eine Mautstellen-Wirtschaft betreiben,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38689\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,131,136,50,208],"tags":[294,283,293,1555,2051,1337,851,221,402,1142],"class_list":["post-38689","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-oekonomie","category-banken-boerse-spekulation","category-finanzkrise","category-rezensionen","tag-aktienkurse","tag-finanzmaerkte","tag-finanzwirtschaft","tag-griechenland","tag-lettland","tag-oligarchen","tag-schuldenschnitt","tag-versicherungswirtschaft","tag-wachstum","tag-wohnungswirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38689"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48237,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38689\/revisions\/48237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}