{"id":38725,"date":"2017-06-13T08:28:33","date_gmt":"2017-06-13T06:28:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725"},"modified":"2017-06-13T08:28:33","modified_gmt":"2017-06-13T06:28:33","slug":"hinweise-des-tages-2893","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h01\">Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h02\">Sektierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h03\">Corbyns gutes Abschneiden ist auch eine Niederlage der Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h04\">Neoliberalismus weiter auf dem Vormarsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h05\">Gratulation f&uuml;r Macron: &ldquo;Starkes Votum f&uuml;r Reformen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h06\">Merkels 25-Milliarden-Peinlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h07\">F&uuml;r &Uuml;berwachungs-Ideenwettbewerbe gibt es in einem Rechtsstaat Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h08\">Amerikas Anwalt f&uuml;r die &ldquo;einfachen Leute&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h09\">Afrika soll attraktiver werden: allerdings nur f&uuml;r Investoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h10\">S&uuml;damerika &ndash; Die neoliberale Reconquista III<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h11\">Die falschen Verhei&szlig;ungen der E-Mobilit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h12\">Geld f&uuml;r Armeen statt f&uuml;r Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h13\">Die Katar-Krise: Saudi-Arabien, Trump und der Krieg gegen den Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h14\">ARD-Deutschlandtrend: Schulz und SPD im Umfragetief &ndash; Merkel und CDU obenauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h15\">Investitionen in Bildung erh&ouml;hen Zahl der Arbeitspl&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h16\">Oliver Stone portr&auml;tiert Wladimir Putin &ldquo;real&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38725#h17\">Das Letzte &ndash; Airbus entwickelt neuen europ&auml;ischen Kampfjet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rot-Rot-Gr&uuml;n zweifelt an Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nDie Linkspartei baut auf ihrem Parteitag hohe H&uuml;rden f&uuml;r eine Regierungspartnerschaft mit SPD und Gr&uuml;ne auf &ndash; die gehen auf Distanz. Welche Chancen hat eine gemeinsame Koalition noch?<br>\nBei SPD und Gr&uuml;nen wachsen nach dem Linken-Parteitag die Zweifel an einer rot-rot-gr&uuml;nen Koalition nach der Bundestagswahl im September. Die Linke hatte bei ihrem Delegiertentreffen in Hannover ein Wahlprogramm verabschiedet, das etliche H&uuml;rden f&uuml;r ein Mitte-Links-B&uuml;ndnis im Bund enth&auml;lt. Dazu z&auml;hlt Forderungen nach einer Aufl&ouml;sung der Nato, der Abschaffung der Geheimdienste sowie die Weigerung, die Annexion der Krim durch Moskau als v&ouml;lkerrechtswidrig zu verurteilen.<br>\nDer im &bdquo;Seeheimer Kreis&ldquo; zusammengeschlossene rechte Fl&uuml;gel der SPD sieht nun kaum noch Chancen f&uuml;r Rot-Rot- Gr&uuml;n. Mit den Linken aus den neuen L&auml;ndern um Fraktionschef Dietmar Bartsch k&ouml;nnte man noch zusammenkommen, sagte &bdquo;Seeheimer&ldquo;-Sprecher Johannes Kahrs dem Tagesspiegel: &bdquo;Mit der anderen H&auml;lfte der Linken kann man aber nicht regieren. Das hat der Linken-Parteitag gezeigt. Das macht Rot-Rot-Gr&uuml;n im Bund schwierig bis unm&ouml;glich.&ldquo;<br>\nScharfe Kritik am au&szlig;enpolitischen Kurs der Linken &auml;u&szlig;erte Gr&uuml;nen-Fraktionschefin Katrin G&ouml;ring-Eckardt. Die Linkspartei habe erneut eine Chance verstreichen lassen, inakzeptable Positionen zu r&auml;umen. &bdquo;Immer wieder geben die Ewiggestrigen die Richtung vor, wenn die Nato verschwinden soll und jede Kritik an Russland beiseite gewischt wird &ndash; trotz rechtswidriger Annexion der Krim und offenkundiger Menschenrechtsverletzungen&ldquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin dem Tagesspiegel. Das sei &bdquo;das ganz alte Muster der deutsch-sowjetischen Freundschaft&ldquo;. Dass Putin nach Ansicht der Linken einfach weitermachen k&ouml;nne, sei &bdquo;inakzeptabel&ldquo;. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Gr&uuml;nen-Chef Cem &Ouml;zdemir in der &bdquo;Welt&ldquo;. Au&szlig;enpolitisch bleibe die Linke unzuverl&auml;ssig. &bdquo;Das ist sehr bedauerlich, weil die Linkspartei so die Chance auf Rot-Rot- Gr&uuml;n mutwillig erschwert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bundestagswahlkampf-rot-rot-gruen-zweifelt-an-rot-rot-gruen\/19920178.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da sind ja wieder alle beieinander, neoliberale Sozialdemokraten und belizistische Gr&uuml;ne. Man sollte hier aber die Perspektive etwas zurechtr&uuml;cken. Nicht die DIE LINKE stellt hohe H&uuml;rden auf, sondern die H&uuml;rden liegen bei der neoliberalisierten SPD und den neoliberalisierten Gr&uuml;nen. Allerdings muss uns Frau G&ouml;ring&ndash;Eckardt einmal erkl&auml;ren was an der Forderung vom Konfrontationskurs gegen Russland abzur&uuml;cken und dem Verbot von Kampfeins&auml;tzen der Bundeswehr im Ausland &bdquo;ewig gestrig&ldquo; sein soll. Ist nicht etwa die Gr&uuml;nen-Fraktionschefin mit ihrer Ausrichtung auf einen neuen Kalten Krieg mit Russland von vorgestern?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Game over<\/strong><br>\nAuf ihrem Parteitag wollte sich die Linke fit machen f&uuml;r den Bundestagswahlkampf. Tats&auml;chlich hat sie gezeigt, wie unfit sie f&uuml;rs Regieren ist. SPD-Kanzlerkandidat Schulz sollte jetzt die Konsequenzen ziehen.<br>\nDas war ein richtig erfolgreicher Parteitag der Linken. Genauer gesagt: erfolgreich f&uuml;r Angela Merkel. Denn die Linken haben &uuml;bers Wochenende klargemacht, dass sie weder regierungswillig noch kompromissbereit sind und damit dem Land lieber noch eine weitere Gro&szlig;e Koalition g&ouml;nnen wollen.<br>\nWer im September die Linke w&auml;hlt, der erweist der Kanzlerin einen Dienst. So jedenfalls schaut es gegenw&auml;rtig aus.<br>\nDie irrlichternde Bilanz dieses Parteitags in Beispielen: Den Kanzlerkandidaten des potenziellen Koalitionspartners verspottet, Russland f&uuml;r die Krim-Annexion und wegen des Kriegs in der Ost-Ukraine nicht kritisiert, Nato als b&ouml;se befunden, Hartz IV sowieso. Und noch ein paar andere Politschlager dieser G&uuml;teklasse.<br>\nKennt man schon? Richtig. Bei der Linken ist eben alles beim Alten geblieben. Aber genau das reicht nicht zum Regieren im Jahr 2017.<br>\nAn diesem Wochenende ist eine &ndash; vielleicht die letzte &ndash; Chance vertan worden, der rot-rot-gr&uuml;nen Perspektive neues Leben einzuhauchen. Ganz unabh&auml;ngig davon, ob es die Mehrheiten bei der Bundestagswahl im September &uuml;berhaupt hergeben w&uuml;rden &ndash; und eine knappe Mehrheit, auch das ist klar, reichte bei der zu erwartenden Unzuverl&auml;ssigkeit einiger Linken-Abgeordneter ja keinesfalls aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-und-linke-game-over-kommentar-a-1151609.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein Beispiel f&uuml;r die ideologische Verbohrtheit der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo;. Die gr&ouml;&szlig;te H&uuml;rde f&uuml;r eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition und einen Politikwechsel sind nicht die angeblich unerf&uuml;llbare Forderungen und die Kompromisslosigkeit der Linken, sondern das Festhalten der SPD an der neoliberalen Ideologie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Witze &uuml;ber Martin Schulz: Unter Jubel wirft Wagenknecht die T&uuml;r zu<\/strong><br>\nSollte es bei den Realos in der Linkspartei noch Hoffnungen auf eine Regierungsbeteiligung gegeben haben, dann sind sie jetzt begraben: Fraktionschefin Wagenknecht macht beim Parteitag klar, wer der Feind ist: die neoliberalen Parteien.<br>\nEs gebe &ldquo;keine Trennlinie, die die Trumps dieser Welt von den Merkels, Macrons und Obamas unterscheidet&rdquo;, betonte Wagenknecht. &ldquo;Wer tr&auml;gt denn die Verantwortung, dass ein r&uuml;peliger Mensch wie Trump Pr&auml;sident werden konnte?&rdquo;, fragte sie und gab selbst die Antwort: Nicht der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin habe Donald Trump ins Amt gebracht, &ldquo;sondern die Unf&auml;higkeit von Trumps Vorg&auml;ngern, der Mittelschicht und den ehemaligen Industriearbeitern eine Perspektive zu geben&rdquo;. Was das mit Merkel zu tun hat? &ldquo;Der Neoliberalismus, das ist der Vater der autorit&auml;ren Reaktion, einschlie&szlig;lich ihrer faschistischen Ableger.&rdquo;<br>\nDamit kam Wagenknecht zur SPD und Martin Schulz. &ldquo;Wer an Niedrigl&ouml;hnen, Rentenk&uuml;rzungen und Hartz IV nichts &auml;ndern will, der soll dann bitte auch aufh&ouml;ren, von sozialer Gerechtigkeit zu reden.&rdquo; &Uuml;ber Schulz machte Wagenknecht sich regelrecht lustig. Der habe gesagt, Deutschland m&uuml;sse sich wegen seines Handels&uuml;berschusses nicht sch&auml;men, sondern solle lieber noch st&auml;rker werden. &ldquo;Das h&auml;tte Sch&auml;uble auch nicht d&uuml;mmer sagen k&ouml;nnen&rdquo;, kommentierte Wagenknecht. Politikwechsel hei&szlig;e doch nicht, &ldquo;Raute oder Zottelbart im Kanzleramt&rdquo;. Was Politikwechsel stattdessen hei&szlig;e, ging im Applaus und Gel&auml;chter der Delegierten unter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Unter-Jubel-wirft-Wagenknecht-die-Tuer-zu-article19884329.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein weiterer Artikel nach dem Stereotyp, den Albrecht M&uuml;ller gestern bereits seziert hat &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38714\">Klare Ansage von Wagenknecht: Wenn SPD und Gr&uuml;ne nicht zum Politikwechsel bereit sind, macht die Koalition mit ihnen keinen Sinn.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sektierer<\/strong><br>\n&bdquo;So bleibt die Linkspartei eine Sekte!&ldquo;, &auml;tzt &bdquo;Bild&ldquo; im Chor mit vielen anderen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; &uuml;ber das Wahlprogramm der Partei DIE LINKE. Und liefert nat&uuml;rlich gleich Gr&uuml;nde: &bdquo;Kuschelkurs mit Putin&ldquo; (unter anderem deshalb, weil DIE LINKE Sanktionen gegen Russland kritisiert) und die Forderung nach &bdquo;Bildung eines kollektiven Sicherheitssystems unter Einbeziehung Russlands&ldquo;. Interessant, denn eine Forsa-Umfrage kam im letzten Jahr zu dem Ergebnis, dass 63 Prozent der Deutschen sich einen Dialog mit Russland w&uuml;nschen und mehr als die H&auml;lfte der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die Sanktionen gegen Russland lockern oder ganz aufheben will. Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt sagte bereits vor zehn Jahren: &bdquo;F&uuml;r den Frieden der Welt geht von Russland heute viel weniger Gefahr aus als etwa von Amerika.&ldquo; Und Willy Brandt wusste: Frieden in Europa gibt es nicht gegen, sondern nur mit Russland. Brandt, Schmidt und die Mehrheit der Deutschen sind also f&uuml;r &bdquo;Bild&ldquo; eine einzige gro&szlig;e &bdquo;Sekte&ldquo;?<br>\nBesonders regen sie sich dar&uuml;ber auf, dass der Parteitag es abgelehnt hat, Menschenrechtsverletzungen in Russland und China zu verurteilen. Ja, peinlich w&auml;re es f&uuml;r &ldquo;Bild&rdquo; geworden, wenn sie dazugeschrieben h&auml;tten, warum: Die Delegierten verurteilen Menschenrechtsverletzungen &uuml;berall in der Welt und wissen &ndash; im Gegensatz zu &bdquo;Bild&ldquo; und den anderen Hofschreibern der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; -, dass beispielsweise die USA nach dem Zweiten Weltkrieg viele Kriege mit Millionen Toten gef&uuml;hrt haben. Und wie war das noch mit den &bdquo;besonderen Verh&ouml;rmethoden&ldquo; (Folter) der USA? Die Ein&auml;ugigkeit unserer &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;, die Menschenrechtsverletzungen nur in Russland und China erkennen und die v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriege, Drohenmorde und &bdquo;besonderen Verh&ouml;rmethoden&ldquo; der USA lieber verschweigen, kann eine linke Partei nicht mitmachen.<br>\nAuch weil DIE LINKE den Mindestlohn auf zw&ouml;lf Euro erh&ouml;hen und Hartz IV durch eine armutsfeste Mindestsicherung ersetzen will, spricht Springers &bdquo;Bild&ldquo; der LINKEN die &bdquo;Regierungsf&auml;higkeit&ldquo; ab. Dabei muss ein Arbeitnehmer mindestens zw&ouml;lf Euro die Stunde verdienen, wenn er im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherung erhalten will. Der Sinn eines Mindestlohns ist doch gerade, Armut zu verhindern &ndash; sowohl im Berufsleben als auch im Alter. Und derzeit arbeitet ein Viertel der Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich.<br>\nDIE LINKE ist laut &bdquo;Bild&ldquo; aber auch eine &bdquo;Sekte&ldquo;, weil sie anders als die Rentenk&uuml;rzungs-Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Gr&uuml;ne und AfD die Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Rente r&uuml;ckg&auml;ngig machen und das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent erh&ouml;hen will. Dabei bef&uuml;rchten laut einer Forsa-Umfrage vom April 85 Prozent der Deutschen, dass die Altersarmut in Deutschland weiter zunehmen wird. Kein Wunder, denn laut Untersuchungen droht fast jedem zweiten Bundesb&uuml;rger, der ab 2030 in Rente geht, eine Altersversorgung unterhalb der Armutsgrenze. In &Ouml;sterreich, wo alle in die gesetzlichen Rentenkassen einzahlen, hat ein Durchschnitts-Rentner 800 Euro im Monat mehr. Aber die &Ouml;sterreicher sind f&uuml;r &bdquo;Bild&ldquo; sicher auch eine &bdquo;Sekte&ldquo;.<br>\nWir lernen daraus: &bdquo;Regierungsf&auml;hig&ldquo; ist laut &bdquo;Bild&ldquo; nur, wer Politik gegen die Mehrheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger macht.<br>\nAber seit dem Wahlsieg Corbyns gilt f&uuml;r die Linke: &bdquo;For the many not the few&ldquo; (F&uuml;r die Vielen, nicht f&uuml;r ein paar Wenige) &ndash; unabh&auml;ngig davon, was unsere &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; schreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1444879535573509:0\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corbyns gutes Abschneiden ist auch eine Niederlage der Medien<\/strong><br>\nVor der Wahl gab es Hohn und Spott f&uuml;r den &bdquo;altlinken&ldquo; Kandidaten. Aber kaum Selbstkritik, nachdem das Desaster f&uuml;r Labour ausgeblieben ist und Theresa May moralische Verliererin ist \/ Ersch&uuml;tterte Deutungshoheit<br>\nNach den Unterhaus-Wahlen im Vereinigten K&ouml;nigreich und dem Pyrrhus-Sieg f&uuml;r die Tories und die machtbewusste Premierministerin Theresa &bdquo;Mayday&ldquo; May ergehen sich die deutschen Medien in Spekulationen &uuml;ber den Brexit. Kommt er, kommt er in einer softeren Version oder f&auml;llt er am Ende ganz aus? Da wird viel europ&auml;ische Zukunftsmusik gespielt, innenpolitische Analyse ist wenig gefragt und &ndash; vor allem &ndash; von Selbstkritik ist so gut wie nichts zu h&ouml;ren.<br>\nDabei h&auml;tten die deutschen wie auch die britischen Journalisten nach dem Abschneiden der Labour Party allen Grund, sich ihre Kommentare und Prognosen der letzten Monate in Erinnerung zu rufen. Nach erneuter Lekt&uuml;re m&uuml;ssten sie vor Scham in den Boden versinken. Eimer von Spott und Hohn haben Autoren jeglicher Couleur &uuml;ber den &bdquo;altlinken Herausforderer&ldquo; Jeremy Corbyn ausgegossen. Im Wahlkampf bezeichnete ihn Rupert Murdochs Boulevardblatt Sun abwechselnd als &bdquo;Freund von Terroristen&ldquo;, &bdquo;Marionette der Gewerkschaften&ldquo;, &bdquo;marxistischen Extremisten&ldquo; und nat&uuml;rlich fehlte auch nicht der Generalverdacht auf Antisemitismus, der sich in der Labour-Partei eingenistet haben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.getidan.de\/gesellschaft\/michael_andre\/76605\/corbyns-gutes-abschneiden-ist-auch-eine-niederlage-der-medien\">Michael Andr&eacute; auf getidan<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neoliberalismus weiter auf dem Vormarsch<\/strong><br>\n&bdquo;Macronmania&ldquo;, &bdquo;Macron triumphiert&ldquo; und &bdquo;Klarer Sieg f&uuml;r Macron&ldquo;, so lauten die Titelschlagzeilen heute, einen Tag nach der 1. Runde der Parlamentswahl in Frankreich. Dabei gaben gerade einmal knapp 49 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Ein historischer Tiefstwert und damit eigentlich kein Grund, sich als Sieger zu f&uuml;hlen oder zu verk&uuml;nden, La R&eacute;publique en marche! Eine Republik in Verzweiflung w&auml;re wohl treffender.<br>\nMan kann das Wahlergebnis eben auch so interpretieren, dass eine Mehrheit der Franzosen nicht mehr daran glaubt, dass Wahlen an den herrschenden politischen Verh&auml;ltnissen etwas zu &auml;ndern verm&ouml;gen. Das Programm der Grausamkeiten ist ja bereits festgelegt. Der seit 2015 geltende Ausnahmezustand soll per Gesetz zum Normalzustand erkl&auml;rt und eine neoliberale Agenda, die bereits unter Hollande begonnen worden ist, noch sch&auml;rfer und z&uuml;giger vorangetrieben werden. (&hellip;)<br>\nFrankreich stehen harte Zeiten bevor. Nicht die Republik ist auf dem Vormarsch, sondern der Neoliberalismus und das mit viel Tempo. Applaus gibt es daf&uuml;r von deutscher Seite. Vor allem Sozialdemokraten senden Gl&uuml;ckw&uuml;nsche und sehen in Macrons Sieg eine Art positiven Impuls. Dabei hat die Verbeugung vor dem Neoliberalismus die franz&ouml;sische Sozialdemokratie ins politische Abseits gef&uuml;hrt. Den Kanzlerkandidaten der SPD, Martin Schulz, scheint das aber nicht weiter zu st&ouml;ren. Er sieht in Macrons Politik einen Wechsel, den auch er gern verk&ouml;rpern will.<br>\nNur ist ein Weiter so eben kein Wechsel und somit wird die SPD auch nach der n&auml;chsten Wahl allenfalls ein Anh&auml;ngsel der Union bleiben, sofern die keinen besseren Partner findet. Albern ist daher das Geschw&auml;tz von Unterschieden und Alternativen, die Sozialdemokraten angeblich anzubieten h&auml;tten. Wer in sch&ouml;ner Eintracht mit der Union den angek&uuml;ndigten neoliberalen Kahlschlag in Frankreich beklatscht, sollte sich noch einmal fragen, woraus der Kern sozialdemokratischer Politik eigentlich besteht. Statt Neoliberale wie Macron zu bejubeln, sollte sich die SPD, wenn sie nicht irgendwann selbst im Abseits stehen will, lieber an Sozialdemokraten wie Jeremy Corbyn ein Beispiel nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/170612neoliberalismus-weiter-auf-dem-vormarsch\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gratulation f&uuml;r Macron: &ldquo;Starkes Votum f&uuml;r Reformen&rdquo;<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz erkl&auml;rte, er freue sich &ldquo;&uuml;ber das gute Ergebnis f&uuml;r Emmanuel Macron&rdquo;. &ldquo;Um Europa zu reformieren, brauchen wir im September auch in Deutschland den Wechsel!&rdquo;<br>\nIn Deutschland ist das Ergebnis der ersten Runde der Parlamentswahl in Frankreich erfreut aufgenommen worden. Kanzlerin Merkel und Herausforderer Schulz gratulierten Macrons Partei zum Wahlsieg und werteten es als Wunsch nach Reformen.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel, SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und weitere deutsche Politiker haben den Erfolg des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron bei der Parlamentswahl begr&uuml;&szlig;t. Merkel gratulierte Macron zum &ldquo;gro&szlig;en Erfolg seiner Partei&rdquo;, wie Regierungssprecher Steffen Seibert &uuml;ber Twitter mitteilte. Dies sei ein &ldquo;starkes Votum f&uuml;r Reformen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/reaktionen-macron-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Lieber Martin Schulz,<\/strong><br>\nGl&uuml;ckw&uuml;nsche an Macron, Jubel &uuml;ber Corbyn. Klar, die SPD freut sich gerade an Erfolgen anderer. Schlie&szlig;lich l&auml;uft es zurzeit nicht so toll im eigenen Land. Nur eine Frage h&auml;tte ich dann doch: Wer soll&rsquo;s denn jetzt sein &ndash; als Vorbild f&uuml;r die deutsche Sozialdemokratie? Immerhin liegen politisch Welten zwischen dem Franzosen und dem Briten. Eine Antwort w&auml;re hilfreich &ndash; schlie&szlig;lich wollen die W&auml;hler und W&auml;hlerinnen wissen, wer da zur Wahl steht im September bei der Bundestagswahl.<br>\nGeorg Restle<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/photos\/a.326683260703954.72412.186702484702033\/1426165667422369\/?type=3&amp;theater\">Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merkels 25-Milliarden-Peinlichkeit<\/strong><br>\nVersprochen, gebrochen: Im schwarz-gelben Sparpaket von 2010 wollte die Kanzlerin auch die Wirtschaft einen Beitrag zur Gerechtigkeit leisten lassen. Davon ist fast nichts &uuml;brig. Nur an Sozialausgaben wurde wie geplant gespart.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat Sinn f&uuml;r Symbolik bewiesen &ndash; wenn auch wohl nur aus Versehen. Der 7. Juni war als Tag der Verk&uuml;ndung des Urteils zur Brennelementesteuer jedenfalls historisch bedeutsam, denn es war exakt der siebte Jahrestag jenes Sparpakets der schwarz-gelben Bundesregierung, mit dem die Brennelementesteuer &uuml;berhaupt erst erfunden worden war.<br>\nM&ouml;glicherweise wollten die Richter so auch noch mal dazu animieren, die damalige Pressekonferenz von Angela Merkel und Guido Westerwelle nachzulesen. Denn daraus geht hervor, dass das Urteil vom Mittwoch nicht nur eine juristische Schlappe f&uuml;r die Kanzlerin darstellt, sondern auch eine sozialpolitische Peinlichkeit erster G&uuml;te.<br>\nDie Kanzlerin und ihr damaliger Vize pr&auml;sentierten am 7. Juni 2010 nach zweit&auml;giger Klausur ein Sparpaket, das Merkel als &ldquo;einmaligen Kraftakt&rdquo; bezeichnete und Westerwelle als &ldquo;ehrgeizig, umfassend und solide&rdquo;. Das Paket &ndash; damals die Grundlage, um in den folgenden Jahren die Vorgaben der in der Verfassung verankerten Schuldenbremse f&uuml;r den Bund zu erreichen &ndash; sah bei Sozialleistungen K&uuml;rzungen beim Elterngeld f&uuml;r Erwerbst&auml;tige sowie f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher vor, zudem in der Arbeitsmarktpolitik. All diese Vorhaben wurden in den Monaten danach umgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sozialpolitik-merkels-milliarden-peinlichkeit-1.3538638\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>F&uuml;r &Uuml;berwachungs-Ideenwettbewerbe gibt es in einem Rechtsstaat Grenzen<\/strong><br>\n&bdquo;Zuverl&auml;ssig zu Beginn jeder Innenministerkonferenz beginnt der &Uuml;berwachungs-Ideenwettbewerb der Innenminister. Die Forderungen k&ouml;nnen nicht davon ablenken, dass sie nach ihren Fehlern bei der Terrorbek&auml;mpfung vom NSU bis zu Anis Amri weder die eigenen Konzepte noch die ihnen zur Verf&uuml;gung stehenden Instrumente kritisch evaluiert haben. Noch schlimmer aber ist, dass die Unions- und SPD-Innenminister die Spielregeln des demokratischen Rechtsstaats dabei immer weiter beiseiteschieben. Sie sollten sich in Erinnerung rufen, dass nicht B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sich f&uuml;r ihr Grundrecht einer staatsfreien Privatsph&auml;re rechtfertigen m&uuml;ssen, sondern der Staat, wenn er diese st&ouml;ren will&ldquo;, erkl&auml;rt Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter:<br>\n&bdquo;Die &Ouml;ffentlichkeit und auch die auf ihrer Konferenz tagenden Innenminister wissen heute, dass nicht mangelnde Befugnisse, sondern Fehler der Sicherheitsbeh&ouml;rden und Inlandsgeheimdienste dazu beigetragen haben, dass der Terror nicht verhindert wurde. Deshalb ist de Maizi&egrave;res Gerede von &sbquo;zwei Zonen unterschiedlicher Sicherheit&lsquo; in Bezug auf verdachtsunabh&auml;ngige Polizeikontrollen l&auml;cherlich und irref&uuml;hrend. Vielmehr m&uuml;sste von Zonen unterschiedlicher Freiheit und Grundrechte gesprochen werden. DIE LINKE lehnt auch die Forderungen der Innenminister aus Bund und L&auml;ndern nach einem Zugriff der Beh&ouml;rden auf die Kommunikation in verschl&uuml;sselten Messenger-Diensten klar ab. Weder darf es eine Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r WhatsApp &amp; Co geben, noch d&uuml;rfen Telekommunikationsanbieter auf digitalem Wege angegriffen werden, um ihre Verschl&uuml;sselung auszuhebeln, denn das setzt alle Nutzer unkalkulierbaren Risiken  aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/fuer-ueberwachungs-ideenwettbewerbe-gibt-es-in-einem-rechtsstaat-grenzen\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Amerikas Anwalt f&uuml;r die &ldquo;einfachen Leute&rdquo;<\/strong><br>\nTrotz seiner Niederlage bei den Vorwahlen f&uuml;r das amerikanische Pr&auml;sidentschaftsamt will Bernie Sanders weiter Politik f&uuml;r die &ldquo;einfachen Leute&rdquo; Amerikas machen. Seine Sicht auf die Missst&auml;nde in den USA und seine L&ouml;sungsvorschl&auml;ge f&uuml;r eine gerechtere Gesellschaft hat Sanders in &ldquo;Unsere Revolution&rdquo; aufgezeichn Die Armen, die Schwachen, diejenigen, die mit zwei oder drei Jobs kaum &uuml;ber die Runde kommen &ndash; Bernie Sanders nennt sie die &ldquo;einfache Leute&rdquo; Amerikas. Auch wenn Sanders im vergangenen Jahr den Vorwahlkampf der Demokraten um das Pr&auml;sidentenamt gegen Hillary Clinton verlor &ndash; der parteilose Senator aus dem US-Bundesstaat Vermont will weiter f&uuml;r diese Zielgruppe und mit ihnen Politik machen. Das betonte er Ende Mai bei einem Besuch in Berlin: &ldquo;Was wir als allererstes tun m&uuml;ssen, ist, gew&ouml;hnlichen Leuten zu vermitteln, dass Politik f&uuml;r sie wichtig ist. Dass wir zulassen, dass diese Menschen verstehen k&ouml;nnen, dass die Entscheidungen, die in Washington und in den jeweiligen Bundesstaaten gef&auml;llt werden, einen gro&szlig;en Einfluss haben auf ihr Leben. Viele Menschen wissen das nicht.&rdquo;<br>\nIn Berlin stellte Sanders sein Buch mit dem Titel &ldquo;Unsere Revolution&rdquo; vor. Es ist die gerade erschienene &Uuml;bersetzung seiner Wahlkampfschrift aus dem vergangenen Jahr. Darin listet Sanders die aus seiner Sicht gro&szlig;en Probleme von sozialer Ungerechtigkeit in den USA auf: viel zu geringer Mindestlohn, mangelnde Gesundheitsversorgung, der Niedergang der Mittelschicht, Rassismus, zu wenige Investitionen in die Infrastruktur. Dar&uuml;ber hinaus prangert er an, dass Menschen an der Aus&uuml;bung des Wahlrechts gehindert werden und dass bei der amerikanischen Wahlkampffinanzierung einiges im Argen liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/usa-amerikas-anwalt-fuer-die-einfachen-leute.1310.de.html?dram:article_id=388441\">Deuschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Afrika soll attraktiver werden: allerdings nur f&uuml;r Investoren<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der Bundesregierung, im Rahmen des &ldquo;Compact with Africa&rdquo; Infrastrukturprojekte f&uuml;r privates Kapital zu &ouml;ffnen und Investoren Risiken abzunehmen, werden von Referentinnen des Gipfels f&uuml;r globale Solidarit&auml;t kritisiert.\n<ul>\n<li>Referentinnen des G20-Alternativgipfels kritisieren anl&auml;sslich des &ldquo;G20-Afrika-Gipfels&rdquo; den &ldquo;Compact with Africa&rdquo; der Bundesregierung<\/li>\n<li>Planlos in Infrastruktur zu investieren, f&ouml;rdert keine Entwicklung, erkl&auml;rt Jane Nalunga vom Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI) aus Uganda<\/li>\n<li>Elizabeth Ngari von &ldquo;Women in Exile&rdquo; Deutschland\/Kenia spricht von modernem Neokolonialismus<\/li>\n<\/ul>\n<p>&ldquo;Bei dem &lsquo;Compact&rsquo; geht es nicht darum, den Menschen in Afrika aus der Armut zu helfen. Sein Zweck ist es, f&uuml;r Unternehmen aus den G20-L&auml;ndern Investitionsm&ouml;glichkeiten zu schaffen&rdquo;, sagt Jane Nalunga, Expertin f&uuml;r Handel, Steuern und Investitionen beim Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI) aus Uganda. &ldquo;Alles dreht sich um die Rechte von Investoren. Afrika soll sich f&uuml;r sie attraktiv machen. Aber wo bleiben die Rechte der B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen? Infrastrukturen an sich f&uuml;hren nicht zu Entwicklung.&rdquo;<br>\nMit Antritt der G20-Pr&auml;sidentschaft verk&uuml;ndete die Bundesregierung, die Afrikapolitik voranbringen zu wollen. Fluchtursachen in Afrika sollten angegangen und Menschen in ihren Herkunftsl&auml;ndern eine Lebensperspektive gegeben werden. Ergebnisse sind bislang ein so genannter Marshallplan des Bundesministeriums f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit, der &ldquo;Compact with Africa&rdquo; des Bundesfinanzministeriums und die Initiative &ldquo;Pro!Afrika&rdquo; des Bundeswirtschaftsministeriums. Am 12. und 13. Juni findet zudem eine Afrika-Konferenz in Berlin statt, die in offiziellen Dokumenten der Bundesregierung auch als &ldquo;Investor-Roadshow&rdquo; firmiert.<br>\nInfrastruktur muss auf nationaler und regionaler Ebene geplant und mit dem besonderen wirtschaftlichen Bedarf vor Ort abgestimmt werden, damit sie lokalen Produzentinnen und Produzenten zugute kommt, erl&auml;utert Jane Nalunga. Im &lsquo;Compact&rsquo; kann sie daf&uuml;r keine Ans&auml;tze erkennen. Es geht pauschal um Infrastrukturinvestitionen.<br>\n&ldquo;Eigentliches Ziel des &lsquo;Compacts&rsquo; ist es, angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase sichere Anlagem&ouml;glichkeiten f&uuml;r institutionelle Anleger in Afrika zu schaffen und die dort erzielbaren h&ouml;heren Renditen beispielsweise &uuml;ber Public Private Partnerships &ndash; kurz PPP &ndash; zu erschlie&szlig;en&rdquo;, erg&auml;nzt Jana Mattert vom Verein Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand. Bei PPP handelt es sich um eine Privatisierungsform mit teils verheerenden Folgen: Gewinne werden privatisiert, Risiken und Verluste aber kollektiviert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/g20-alternativgipfel-kritisiert-compact-with-africa\/\">attac<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Angela Merkel er&ouml;ffnet Afrikakonferenz in Berlin &ndash; Welthungerhilfe: &bdquo;Chancen werden nicht genutzt&ldquo;<\/strong><br>\nHeute beginnt in Berlin die internationale Konferenz zur &bdquo;G20-Partnerschaft mit Afrika&ldquo; mit Teilnehmern aus den G20-L&auml;ndern, afrikanischen L&auml;ndern, internationalen Organisationen und Investoren. Durch einen &bdquo;Compact with Africa&ldquo; sollen in afrikanischen Staaten die Rahmenbedingungen zur F&ouml;rderung von privaten Investitionen und Investitionen in Infrastruktur gest&auml;rkt werden. Die Welthungerhilfe kritisiert, dass sich die angestrebten Partnerschaften nicht an den bereits verabschiedeten nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, der Agenda 2030, orientieren.<br>\nDie Welthungerhilfe begr&uuml;&szlig;t das gro&szlig;e Engagement der deutschen G20-Pr&auml;sidentschaft, Afrika auf die Tagesordnung der G20 zu heben. Sie ist auch &uuml;berzeugt, dass Wirtschaftsreformen und eine Verbesserung des Investitionsklimas n&ouml;tig sind, um eine dauerhaft nachhaltige Entwicklung und damit eine effiziente Hungerbek&auml;mpfung in afrikanischen L&auml;ndern zu erm&ouml;glichen. &bdquo;Wer den Hunger erfolgreich bek&auml;mpfen will, darf aber nicht nur Investitionspartnerschaften im Blick haben. Das w&auml;re eine vertane Chance. Die Entwicklung der l&auml;ndlichen R&auml;ume muss Priorit&auml;t haben, denn noch immer leben drei von vier Hungernden auf dem Land. Die Zukunft Afrikas wird auf dem Land entschieden&ldquo;, betont B&auml;rbel Dieckmann, Pr&auml;sidentin der Welthungerhilfe.<br>\nDer &bdquo;Compact with Africa&ldquo; sollte jedoch nicht als eine M&ouml;glichkeit gesehen werden, die Ursachen von Flucht und Migration schnell zu beseitigen. Die Staaten mit den meisten Gefl&uuml;chteten in Afrika z&auml;hlen zu den fragilen L&auml;ndern und stehen nicht im Fokus der Partnerschaft. Um tats&auml;chliche Entwicklungsprozesse zu bewirken sind Investitionen in Bildung und Ausbildung sowie eine Strategie zur Sicherung der Ern&auml;hrung der wachsenden Bev&ouml;lkerung dringend n&ouml;tig. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die privaten und &ouml;ffentlichen Investitionen an menschenrechtliche, soziale und &ouml;kologische Standards sowie zuverl&auml;ssigere Rahmenbedingungen der G20-L&auml;nder f&uuml;r den Handel und Investitionen in Afrika gebunden werden.<br>\nQuelle: Welthungerhilfe Pressemeldung\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>S&uuml;damerika &ndash; Die neoliberale Reconquista III<\/strong><br>\nIm August 2016 war der Regime Change in Brasilien endlich geschafft. Mit vereinten Kr&auml;ften war die demokratisch gew&auml;hlte Pr&auml;sidentin Dilma Vana Rousseff zur Strecke gebracht worden. Allen voran hatte der unvers&ouml;hnliche sozialdemokratische Wahlverlierer von 2014, A&eacute;cio Neves, intrigiert. Er steht inzwischen vor seiner Verhaftung wegen aktiver und passiver Bestechung in Millionenh&ouml;he; sein Reisepass wurde ihm schon entzogen. Neves&rsquo; Spie&szlig;gesellen in den gro&szlig;en Zentrums-Parteien PMDB und PSDB, das Medienmonopol Globo, das Putschlabor der US-Botschafterin Liliana Ayalde (dieselbe, die 2012 den paraguayischen &bdquo;Pr&auml;sidenten der Armen&ldquo;, Fernando Lugo, entmachtete) und ihr langj&auml;hriger Informant Michel Elias Temer, mittlerweile der 37. Pr&auml;sident Brasiliens, hatten ein Amtsenthebungsverfahren fabriziert  &ndash; mithilfe faktoider Unterstellungen, Stimmenkauf in Rousseffs Neun-Parteien-Koalition und einer beispiellosen Verleumdungskampagne gegen die Pr&auml;sidentin und ihre Arbeiter-Partei (PT).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniora.org\/1057\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die falschen Verhei&szlig;ungen der E-Mobilit&auml;t<\/strong><br>\nDoch trotz des Ausma&szlig;es, das der Abgasskandal inzwischen angenommen hat, bleibt der gro&szlig;e Aufschrei in der &Ouml;ffentlichkeit bislang aus. Forderungen nach sauberer Luft in den St&auml;dten oder nach einer tiefgreifenden Transformation der Verkehrssysteme und einer Abkehr von fossiler Mobilit&auml;t sind kaum zu vernehmen. Bislang stehen die Umweltverb&auml;nde mit ihren Klagen vor den Gerichten weitgehend alleine da, werden die Auseinandersetzungen vorrangig auf juristischem Terrain ausgefochten. Die Automobilhersteller spielen derweil auf Zeit: Sie wollen so lange wie m&ouml;glich an ihrem Gesch&auml;ftsmodell &ndash; dem Verkauf m&ouml;glichst gro&szlig;er und teurer Autos mit Verbrennungsmotor &ndash; festhalten. Dabei droht ihnen dasselbe Schicksal wie den gro&szlig;en Stromkonzernen RWE oder E.ON. Weil diese die Zeichen der Zeit nicht erkannten, verwandelten sie sich innerhalb weniger Jahre von hochprofitablen in kriselnde Unternehmen.<br>\nDenn angesichts der massiven &ouml;kologischen und gesundheitlichen Probleme muss die verkehrspolitische Wende fr&uuml;her oder sp&auml;ter kommen. Und tats&auml;chlich gibt es erste zaghafte Schritte hin zu einer Erneuerung des Verkehrssystems. So wurde etwa im Sommer letzten Jahres eine Kaufpr&auml;mie f&uuml;r Elektroautos in H&ouml;he von bis zu 4000 Euro eingef&uuml;hrt. Ist dies ein Ansatz, der massiven Umweltverschmutzung wie dem drohenden Verkehrsinfarkt entgegenzusteuern und eine umfassende Verkehrswende einzul&auml;uten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2017\/juni\/die-falschen-verheissungen-der-e-mobilitaet\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geld f&uuml;r Armeen statt f&uuml;r Arme<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat einen umstrittenen Plan, mit dessen Umsetzung sie ein Tabu brechen w&uuml;rde: Geld aus einem Topf f&uuml;r Entwicklungshilfe soll etwa in Afrika f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung von Streitkr&auml;ften ausgegeben werden.<br>\nDas Geld schien bislang gut angelegt: Projekte zur Armutsbek&auml;mpfung, nachhaltiger Landwirtschaft und Frauenf&ouml;rderung finanziert die EU-Kommission in Entwicklungsl&auml;ndern. Doch bald k&ouml;nnten von denselben Geldern auch Soldaten profitieren. Das &ldquo;Instrument f&uuml;r Stabilit&auml;t und Frieden&rdquo;, das es seit 2014 gibt, soll nach einem Vorschlag der EU-Kommission zuk&uuml;nftig so umfunktioniert werden, dass damit auch desolate Streitkr&auml;fte in Entwicklungsl&auml;ndern unterst&uuml;tzt werden k&ouml;nnen.<br>\nOhne Sicherheit &ndash; so die Logik der Kommission &ndash; k&ouml;nne es auch keine wirtschaftliche Entwicklung geben.<br>\nDer Vorschlag wurde im vergangenen Sommer auch auf Betreiben der Bundesregierung vorgelegt. Momentan wird dar&uuml;ber in drei Aussch&uuml;ssen im EU-Parlament beraten. Sollte das Parlament die &Auml;nderung des Instruments im September verabschieden, w&uuml;rde dies einen Pr&auml;zedenzfall schaffen: Zum ersten Mal w&uuml;rden milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen aus dem Gemeinschaftshaushalt der Europ&auml;ischen Union finanziert werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/entwicklungshilfe-militaer-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Verleihung des Friedensnobelpreises scheint kein Garant f&uuml;r eine friedliche Politik zu sein: Obama lie&szlig; Menschen durch Drohnen t&ouml;ten. Und auch Europas NATO-Mitgliedstaaten beteiligten sich u.a. an der v&ouml;lkerrechtswidrigen Bombadierung des ehemaligen Jugoslawiens. Und nun dieser Plan: Schlimmer kann gegen Prinzipien der Armutsbek&auml;mpfung und der Friedenspolitik kaum noch versto&szlig;en werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Katar-Krise: Saudi-Arabien, Trump und der Krieg gegen den Iran<\/strong><br>\nDie massive Blockade Katars hat nichts mit der Unterst&uuml;tzung von Terroristen zu tun. Das selbstbewusst agierende Katar ist ein Bauernopfer im Kampf Saudi-Arabiens gegen den Erzfeind Iran. Die von US-Pr&auml;sident Trump mitausgel&ouml;ste Krise k&ouml;nnte sich zum n&auml;chsten Krieg im Nahen Osten ausweiten &ndash; was in jedem Fall verhindert werden muss.<br>\nBereits im M&auml;rz 2014 beschuldigte der irakische Ministerpr&auml;sident al-Maliki Saudi-Arabien und Katar, den Islamischen Staat zu unterst&uuml;tzen. Mittlerweile ist es wohldokumentiert, dass &bdquo;unsere&ldquo; arabischen Alliierten im &bdquo;Kampf gegen den Terror&ldquo; die Terroristen finanzieren, die wir im Anschluss dann bek&auml;mpfen. Es erschien zun&auml;chst wie ein makabrer Witz, als vor wenigen Tagen der eine Terrorunterst&uuml;tzer &ndash; Saudi-Arabien &ndash; mit dem anderen Terrorunterst&uuml;tzer &ndash; Katar &ndash; einen diplomatischen Faustkampf vom Zaun brach, der Vorwurf: Terrorunterst&uuml;tzung. Ausgerechnet Saudi-Arabien &ndash; das Land also, das die renommierte Financial Action Task Force als das Land identifizierte, das die mit Abstand meisten F&auml;lle von Terrorfinanzierung f&uuml;r sich verbuchen konnte (gefolgt &uuml;brigens von den NATO-Staaten USA und T&uuml;rkei).<br>\nBei der gegenw&auml;rtigen Katar-Krise geht es nat&uuml;rlich nicht um Terrorunterst&uuml;tzung, es geht &ndash; wie letztendlich jede saudische Au&szlig;enpolitik &ndash; um die Bek&auml;mpfung des regionalen Erzfeinds der Saudis: den Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/die-katar-krise-saudi-arabien-trump-und-der-krieg-gegen-den-iran\/\">JusticeNow!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>ARD-Deutschlandtrend: Schulz und SPD im Umfragetief &ndash; Merkel und CDU obenauf<\/strong><br>\nEs ist der niedrigste Wert, der bisher im ARD-DeutschlandTrend f&uuml;r Martin Schulz gemessen wurde: Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat erh&auml;lt bei der Politikerzufriedenheit 36 Prozent Zustimmung und verliert damit im Vergleich zum Vormonat sechs Punkte. Das hat eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der tagesthemen f&uuml;r den ARD-DeutschlandTrend ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/index.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Investitionen in Bildung erh&ouml;hen Zahl der Arbeitspl&auml;tze<\/strong><br>\nDeutschland kann nach Ansicht des Politologen Tobias Kaphegyi mehr Geld in den Sozialstaat und vor allem in Bildung investieren. Laut einer Untersuchung der Professoren Tom Krebs (Uni Mannheim) und Martin Scheffel (Uni K&ouml;ln) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, f&uuml;hrten vor allem Investitionen in Kitas und Schulen zu einem starken Zuwachs an Arbeitspl&auml;tzen. Diese er&ouml;ffneten Alleinerziehenden &uuml;ber eine bessere Kinderbetreuung neue Chancen am Arbeitsmarkt, reduzierten die Langzeitarbeitslosigkeit und erm&ouml;glichten Frauen, auf Vollzeitstellen zu wechseln.<br>\nDaher rechneten sich &ndash; fiskalisch betrachtet &ndash; solche Ausgaben innerhalb weniger Jahre. Sie erh&ouml;hten zwar kurzfristig die Schulden, amortisierten sich aber durch den Wachstumsimpuls in relativ kurzer Zeit. Nach Angaben der Wissenschaftler k&ouml;nnen zus&auml;tzliche Investitionen in Bildung die Zahl der Menschen ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung deutlich senken. Ein Investitionsprogramm mit einem Volumen von zehn Milliarden Euro pro Jahr in den ersten f&uuml;nf Jahren und von je sechs Milliarden Euro in der Zeit danach bringe ein zus&auml;tzliches Wachstum von 0,3 Prozentpunkten bereits nach einem Jahr. Dieses Plus k&ouml;nnte nach zehn Jahren auf 0,76 Prozent und nach 20 Jahren auf 1,10 Prozent steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/investitionen-in-bildung-erhoehen-zahl-der-arbeitsplaetze\/\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Oliver Stone portr&auml;tiert Wladimir Putin &ldquo;real&rdquo;<\/strong><br>\nWer ist Wladimir Putin? Der Westen sieht in ihm den Schurken. Mit einer vierteiligen Interviewserie behauptet US-Kultregisseur Oliver Stone, den &ldquo;wahren&rdquo; Putin gefunden zu haben.<br>\nDer US-Filmregisseur Oliver Stone (&ldquo;Platoon&rdquo;) will in einem mehrteiligen Interview den russischen Pr&auml;sidenten jenseits g&auml;ngiger Klischees pr&auml;sentieren. &ldquo;Ich w&uuml;rde sagen, wenn Sie das westliche Bild von ihm als einem Schurken, einem schlechten Kerl und so weiter &uuml;berwinden, dann kommen Sie zu einem realistischen Portr&auml;t eines Mannes, der ein Land f&uuml;hrt und wirklich die Interessen Russlands im Grunde seines Herzen hat&rdquo;, sagte Stone.<br>\nDas vierteilige Interview, das Stone bei rund einem Dutzend Begegnungen mit dem Kreml-Chef zwischen Juli 2015 und Februar 2017 f&uuml;hrte, wird von Montag bis Donnerstag im US-Kabelsender Showtime gezeigt. In Deutschland ist es anschlie&szlig;end auf Sky zu sehen.<br>\nStone sagte, dass er &uuml;ber seine Arbeiten an dem Film &ldquo;Snowden&rdquo; in Kontakt mit Putin gekommen sei. &ldquo;Ich glaube, er kannte mein Werk und respektierte mich&rdquo;, sagte Stone. &Uuml;ber den US-Whistleblower Edward Snowden, der in Russland Asyl genie&szlig;t, sagte Putin, dass dieser nicht die Interessen seines Landes verraten habe.<br>\nStone schaute gemeinsam mit Putin auch einen Ausschnitt des Stanley-Kubrick-Films &ldquo;Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben&rdquo; &uuml;ber den Kalten Krieg und die nukleare Abschreckung. Putin sagte, dass niemand einen Atomkrieg &uuml;berleben w&uuml;rde. &ldquo;Er macht da keine Scherze &ndash; er meint es so. Der Westen scheint sich nicht im Klaren zu sein, dass (Russen) in st&auml;ndiger Angst vor Krieg leben und dass sie ihn durchgemacht haben&rdquo;, sagte Stone weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/leute\/Oliver-Stone-portraetiert-Wladimir-Putin-real-article19884663.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Airbus entwickelt neuen europ&auml;ischen Kampfjet<\/strong><br>\nDer Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus entwickelt einen europ&auml;ischen Kampfjet der n&auml;chsten Generation. &bdquo;Wir arbeiten in Deutschland und Spanien an verschiedenen Bausteinen daf&uuml;r.<br>\nEin Teil der Finanzierung kommt von den Regierungen, wir hoffen auf mehr&ldquo;, sagte Fernando Alonso, Chef der R&uuml;stungssparte Airbus Military, dem &bdquo;Handelsblatt&ldquo;.<br>\nEs gehe um ein integriertes System, das Drohnen, Lenkraketen, Kampfflugzeuge, Satelliten sowie Kommando- und Kontrollflugzeuge verbinde. &bdquo;Wir hoffen, dass auch Frankreich teilnehmen wird, denn wir m&uuml;ssen es in Europa gemeinsam machen, es gibt keinen Platz mehr f&uuml;r zwei oder drei verschiedene Systeme.&ldquo; Nun sei die Zeit reif daf&uuml;r, eine Entscheidung in Europa zu treffen und umzusetzen.<br>\nDas Future Combat Air System (FCAS) k&ouml;nnte dem Bericht zufolge in Deutschland sowohl den Eurofighter als auch den Tornado ersetzen.<br>\nQuele: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article165440161\/Airbus-entwickelt-neuen-europaeischen-Kampfjet.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun, daf&uuml;r scheint immer gen&uuml;gend Geld da zu sein. Nur beim Wahlprogramm der LINKEN etwa, schwang unterschwellig in quasi jeder Berichterstattung der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; mit, dass dies alles nicht bezahlbar sei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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