{"id":3876,"date":"2009-04-07T07:27:34","date_gmt":"2009-04-07T06:27:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3876"},"modified":"2009-04-07T07:27:35","modified_gmt":"2009-04-07T06:27:35","slug":"hinweise-des-tages-867","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3876","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>&ldquo;Das ist ein Wahnsystem&rdquo;<\/li>\n<li>Wer hat profitiert &ndash; und was nun? <\/li>\n<li>Flassbeck: Gipfel der Belanglosigkeit<\/li>\n<li>Hengsbach: &ldquo;Die Befreiung vom destruktiven Finanzkapitalismus ist misslungen&rdquo;<\/li>\n<li>Weltmeister auf Jobsuche<\/li>\n<li>Kampf gegen Steueroasen &ndash; Die Wahrheit hinter Steinbr&uuml;cks k&auml;mpferischen Parolen<\/li>\n<li>Lebensversicherungen: Zweitmarkt bricht zusammen <\/li>\n<li>Krise erreicht den Einzelhandel<\/li>\n<li>Kurzarbeit steigt dramatisch an<\/li>\n<li>Schr&ouml;der macht sich f&uuml;r Steinmeier stark<\/li>\n<li>Strikter Sparkurs beim Arbeitslosengeld I<\/li>\n<li>Eine Studie zeigt: Unter Hartz IV wurden die Arbeits- zu Gesinnungskontrollbeh&ouml;rden<\/li>\n<li>Aktion&auml;re wollen Zetsche ans Geld<\/li>\n<li>Radikal aus Verzweiflung<\/li>\n<li>Besch&auml;ftigte im Dauerstress<\/li>\n<li>Stadtentwicklung: &ldquo;Die B&uuml;rger sind ein wichtiges Korrektiv&rdquo;<\/li>\n<li>The Geithner-Summers Plan is Even Worse Than We Thought<\/li>\n<li>Kurzrezension: &ldquo;Flei&szlig;ig, billig, schutzlos &ndash; Leiharbeiter in Deutschland&rdquo; von Gerhard Schr&ouml;der<\/li>\n<li>Welche Sicherheit und f&uuml;r wen?<\/li>\n<li>Studenten auf die Couch<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3876&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>&ldquo;Das ist ein Wahnsystem&rdquo;<\/strong><br>\nDer zur&uuml;ckgetretene schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) &uuml;ber die Gr&uuml;nde seines Abgangs, die Grabenk&auml;mpfe im Kieler Kabinett und den leichtfertigen Umgang der Politik mit den Milliardenrisiken der teilweise landeseigenen HSH Nordbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,druck-617645,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Spannend wie ein Krimi. Aber zugleich deprimierend, weil sich ein Abgrund an Verantwortungslosigkeit auftut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer hat profitiert &ndash; und was nun? <\/strong><br>\nAuf die Frage, wie viel Verm&ouml;gen in den vergangenen Monaten der Krise weltweit verloren gegangen ist, antworten Experten mit Billionenbetr&auml;gen. Kein Mensch kann sich so viel Geld stofflich vorstellen. Die Verluste der Aktienm&auml;rkte, der Spareinlagen und der W&auml;hrungsreserven &uuml;bersteigen die Budgets von entwickelten Industriestaaten. Aber: Wer hat in der Krise profitiert? Wo steckt das Verm&ouml;gen, das verloren ging? Droht nun, nach der Pleite von Banken und Konzernen, der Bankrott ganzer Staaten? Prof. Michael Kr&auml;tke, Gast in der WDR5-Redezeit, lehrt politische &Ouml;konomie in Lancaster. Sein Pl&auml;doyer lautet: &ldquo;Der Politik muss es gelingen, die globale Wirtschaft so zu ordnen, dass die Finanzbranche wieder Diener einer florierenden Realwirtschaft wird. Nur so kann der erwirtschaftete Wohlstand allen zugute kommen.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugier-genuegt\/sendungsdetailseite.html?tx_wdr5ppfe_pi1[showUid]=3313990&amp;tx_wdr5ppfe_pi1[beitragsUid]=18900&amp;cHash=fc87159525\">WDR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1238417489\/radio\/redezeit\/wdr5_redezeit_20090330.mp3\">WDR (Audiodatei)<\/a><\/li>\n<li><strong>Flassbeck: Gipfel der Belanglosigkeit<\/strong><br>\nSchon stehen die globalen Spieler, die &ldquo;Investment Banker&rdquo;, wie sich ein Teil von ihnen gro&szlig;spurig und irref&uuml;hrend nennt, bereits wieder in den Startl&ouml;chern, um das n&auml;chste gro&szlig;e Spiel zu beginnen. Sobald die Bilanzen mit dem Geld des Steuerzahlers bereinigt sind und, wie in den letzten beiden Wochen geschehen, Rauchzeichen vom Gipfel eine Stabilisierung des Systems durch die Politik andeuten, steigen die Spieljunkies sofort wieder ein. Die Aktienkurse steigen, Rohstoffe legen zu und W&auml;hrungen werden aufgewertet, die bis vor kurzem noch als hoffnungsloser Fall galten, aber immer noch hohe Zinsen bieten. Die Politik aber schaut interessiert zu und freut sich, dass das &ldquo;Vertrauen&rdquo; in die M&auml;rkte zur&uuml;ckgekehrt ist.<br>\nWieder einmal ist die Politik, national wie international, vollkommen unf&auml;hig, ein komplexes Problem zu verstehen, Lobbyismus konsequent abzuwehren und Lehren aus einem solchen Schock zu ziehen, die wirklich etwas mit den Ursachen zu tun haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/556\/464158\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Hengsbach: &ldquo;Die Befreiung vom destruktiven Finanzkapitalismus ist misslungen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Stellgr&ouml;&szlig;e eines Neustarts jenseits des Finanzkapitalismus ist die Option f&uuml;r ein makro&ouml;konomisches, politisches Regime &ndash; eine aktive Besch&auml;ftigungspolitik, eine besch&auml;ftigungsorientierte Geldpolitik, eine produktivit&auml;tsbezogene Einkommens- und Lohnpolitik sowie eine Finanzpolitik, die alle Einkommensbezieher und Verm&ouml;genseigent&uuml;mer nach der Leistungsf&auml;higkeit besteuert. Indem die Schranken gegen eine Vermarktung der Arbeit, n&auml;mlich das individuelle Arbeitsrecht und die Tarifautonomie gefestigt werden, l&auml;sst sich eine ausgewogene, tendenziell gleichm&auml;&szlig;ige Verteilung der wirtschaftlichen Wertsch&ouml;pfung erzielen und die gesellschaftliche Koh&auml;sion wiederherstellen.<br>\nNicht die blo&szlig;e Reparatur von Krisensch&auml;den, sondern ein Neustart jenseits des Finanzkapitalismus scheint mir die angemessene Antwort auf die dreifache monet&auml;re, soziale und &ouml;kologische Krise zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,druck-617059,00.html\">Manager Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Weltmeister auf Jobsuche<\/strong><br>\nWenn die globalen Ungleichgewichte bereinigt werden sollen, ohne dass es zu dramatischen Br&uuml;chen und Schrumpfungsprozessen kommt, dann darf Deutschland nicht mehr nur als Verk&auml;ufer gl&auml;nzen. Es muss anderen auch verst&auml;rkt als Kunde zur Verf&uuml;gung stehen. Die Schuldner brauchen eine M&ouml;glichkeit, sich aus ihrer Schieflage herauszuarbeiten.<br>\nSie m&uuml;ssen Verzicht bei den Importen leisten, aber sie brauchen auch Expansionschancen im Export. Das geht nur, wenn die bisherigen &Uuml;berschussl&auml;nder einen spiegelbildlichen Strukturwandel akzeptieren. Und ihr eigenes Wachstum auch in solchen Branchen suchen, deren Produkte und Dienstleistungen nicht auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Von Christian Sch&uuml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Sch%FCtte-Weltmeister-auf-Jobsuche\/496844.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Kampf gegen Steueroasen &ndash; Die Wahrheit hinter Steinbr&uuml;cks k&auml;mpferischen Parolen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=4559318\/pv=video\/gp1=4706260\/nid=233454\/10ywzs5\/index.html\">Report Mainz<\/a>\n<p>\t<em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wie es aussieht, nutzt Deutschland nicht einmal die schon heute bestehenden M&ouml;glichkeiten, gegen Steuerhinterzieher, die ihr Geld in der Schweiz deponiert haben, vorzugehen. Laut der Sendung gab es im vergangenen Jahr nur eine (!) Anfrage aus Deutschland bez&uuml;glich Amts- und Rechtshilfe. Offenbar hat die Politik trotz aller Lippenbekenntnisse keinerlei Interesse, sich mit verm&ouml;genden Steuerhinterziehern konsequent anzulegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lebensversicherungen: Zweitmarkt bricht zusammen <\/strong><br>\nF&uuml;r viele Lebensversicherte war es die Rettung in der Not: Policen nicht mit Verlusten k&uuml;ndigen, sondern verkaufen. Doch der Markt existiert quasi nicht mehr. Grund: Die Aufk&auml;ufer sind selbst finanziell klamm. Seit Gr&uuml;ndung des Zweitmarkts 1999 hatten Millionen Verbraucher die Chance genutzt, ihre Kapitalleben auf diesem Weg bestm&ouml;glich loszuwerden. Jeder zweite der etwa 94 Mio. Lebensversicherungsvertr&auml;ge wird noch vor Laufzeitende aufgel&ouml;st, so der Bundesverbands Verm&ouml;gensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL). Viele Versicherungsnehmer konnten die herben Verluste, die bei jedem Fr&uuml;hstorno anfallen, mit einem Verkauf wenigstens noch ein wenig abfedern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:Lebensversicherungen-Zweitmarkt-bricht-zusammen\/496769.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Niederl&auml;ndern droht nun die Rentenkrise<\/strong><br>\nAngeblich haben die westlichen Nachbarn Deutschlands bei der Altersvorsorge das &ldquo;beste System der Welt&rdquo; installiert, das auch als Vorbild f&uuml;r die Riester-Rente gern zitiert wurde. Doch die Wirtschaftskrise sorgt nun f&uuml;r Milliardenverluste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2009%2F04%2F06%2Fa0093&amp;cHash=2396fa2715&amp;type=98\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Krise erreicht den Einzelhandel<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise hat jetzt auch den Einzelhandel erreicht. &ldquo;Bislang hat uns die Krise nicht so hart getroffen wie andere Branchen.&rdquo; Das sagte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des nieders&auml;chsischen Einzelhandelsverbands, Hans-Joachim Rambow, in einem Gespr&auml;ch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Hannover. &ldquo;Aber die Zahlen des vergangenen Quartals sind sicherlich keine Jubelzahlen.&rdquo; In den ersten drei Monaten dieses Jahres verzeichne etwa der Schuhhandel Einbu&szlig;en zwischen f&uuml;nf und acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Bekleidungsgesch&auml;fte h&auml;tten weniger Umsatz gemacht. Das liege allerdings auch am Wetter: Wegen des langen Winters habe das lukrative Fr&uuml;hjahrsgesch&auml;ft versp&auml;tet begonnen. &ldquo;&Uuml;ber die Krise wird ja schon seit mehr als einem halben Jahr geredet&rdquo;, sagte Rambow. &ldquo;Jetzt ist sie auch bei den Verbrauchern angekommen.&rdquo; Wirtschaftskrisen tr&auml;fen den Einzelhandel in der Regel mit Verz&ouml;gerung. Angesichts drohender Kurzarbeit oder sogar drohender Arbeitslosigkeit hielten jetzt allerdings viele Menschen ihr Geld zur&uuml;ck. Daher sei auch beim Verkauf von M&ouml;beln und Elektroger&auml;ten mit Umsatzeinbu&szlig;en zu rechnen. Dort gebe es allerdings noch keine konkreten Quartalszahlen. Mit einem R&uuml;ckgang beim Verkauf von M&ouml;beln und Elektroger&auml;ten ist laut Rambow auch wegen der Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r Altwagen zu rechnen: &ldquo;Wer sich jetzt einen Neuwagen zulegt, kauft nicht sofort danach neue M&ouml;bel. M&ouml;glicherweise werden solche K&auml;ufe dann aber zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt nachgeholt.&rdquo; Bedingung daf&uuml;r sei aber, dass sich die wirtschaftliche Lage nicht weiter verschlechtere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1711310&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist eigentlich immer die gleiche Reihenfolge in den letzten Jahren. Zun&auml;chst berichtet uns Gesellschaft f&uuml;r Konsumforschung (GfK) von der blendenden Konsumlaune der Verbraucher im laufenden Monat, dann folgt die ern&uuml;chternde Bilanz des Statistischen Bundesamts f&uuml;r den Vormonat, und zuletzt melden uns die Einzelhandelsverb&auml;nde das Minus vom letzten Quartal. Man sollte eigentlich meinen, dass unsere Medien daraus lernen w&uuml;rden, aber nein, die GfK-Meldung wird immer ausgiebigst gefeiert, wie zum Beispiel zuletzt vom Tagesspiegel: &ldquo;Deutsche kaufen gegen die Krise an&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kurzarbeit steigt dramatisch an<\/strong><br>\nWegen der Wirtschaftskrise melden immer mehr Unternehmen vorsorglich Kurzarbeit f&uuml;r ihre Besch&auml;ftigten an. Jeder zweite Besch&auml;ftigte in der Automobilindustrie und in der Metallerzeugung ist inzwischen von der Zwangspause bedroht. Allein im M&auml;rz verzeichnete die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit 670 400 neue Anzeigen f&uuml;r Kurzarbeit aus konjunkturellen Gr&uuml;nden.<br>\nDer Pr&auml;sident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, sagte: &bdquo;Das kann aber nur &Uuml;berbr&uuml;ckung sein, welche die meisten Betriebe kaum zw&ouml;lf oder 18 Monate in gro&szlig;em Stil durchhalten k&ouml;nnen.&ldquo; Der Verband nimmt nun verst&auml;rkt Instrumente ins Visier, die einen Arbeitsplatzabbau abfedern k&ouml;nnen, wenn die Pufferfunktion der Kurzarbeit ausgereizt ist. Laut Kannegiesser pr&uuml;ft Gesamtmetall daher den Ausbau von Transfergesellschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/kurzarbeit-steigt-dramatisch-an;2228429\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Schr&ouml;der macht sich f&uuml;r Steinmeier stark<\/strong><br>\nGerhard Schr&ouml;der kehrt als Wahlk&auml;mpfer zur&uuml;ck: Um seinem langj&auml;hrigen Vertrauten Frank-Walter Steinmeier zum Sieg &uuml;ber Angela Merkel zu verhelfen, schaltet er sich in die SPD-Kampagne 2009 ein. Im SPD-Blatt &ldquo;Vorw&auml;rts&rdquo; &uuml;bersch&uuml;ttet der Altkanzler seinen fr&uuml;heren engsten Mitarbeiter mit Lob.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,577565,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der SPIEGEL hat keine Zweifel, was von Steinmeier zu erwarten ist: &bdquo;Die drei Spitzen-Sozialdemokraten (Schr&ouml;der, Steinmeier und M&uuml;ntefering, KR) &hellip; hatten auch in den vergangenen Jahren Kontakt gehalten, zuletzt in der Debatte um die SPD-F&uuml;hrungskrise und Steinmeiers Kanzlerkandidatur, die im R&uuml;cktritt von SPD-Chef Beck gipfelte. Gemeinsam stehen sie f&uuml;r die Reformen der Agenda 2010, die die SPD in eine tiefe innerparteiliche Krise gest&uuml;rzt und 2005 zu Neuwahlen gef&uuml;hrt hatten, die Schr&ouml;der am Ende knapp verlor.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Strikter Sparkurs beim Arbeitslosengeld I<\/strong><br>\nDie Gewerkschaften schlagen Alarm: Noch nie seit fast 20 Jahren haben sich die Arbeitsagenturen so knickrig gezeigt wie 2008. Arbeitslosengeld&nbsp;I gebe es nur noch in Ausnahmef&auml;llen.<br>\nDie Arbeitsagenturen haben nach einem Zeitungsbericht im vergangenen Jahr so wenig f&uuml;r Lohnersatzleistungen ausgegeben wie seit 18 Jahren nicht mehr. Der Berliner &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; berichtete am Montag unter Berufung auf eine Analyse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die Arbeitslosenversicherung trage immer weniger zur Sicherung Arbeitsloser bei. Nur noch eine Minderheit habe &uuml;berhaupt Anspruch auf Arbeitslosengeld&nbsp;I. Zudem sei die H&ouml;he der ausgezahlten Betr&auml;ge oft so stark gesunken, dass bereits gut jeder neunte Erwerbslose zus&auml;tzlich Hartz-IV-Leistungen beantragen m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/karriere\/berufsleben\/arbeitsagenturen-strikter-sparkurs-beim-arbeitslosengeld-i_aid_387575.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Sparkurs ist angesichts der Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeitr&auml;ge eigentlich nicht verwunderlich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Nicht nur, aber auch wir hatten davor gewarnt. Siehe dieser <a href=\"?p=2769\">Beitrag von Wolfgang Lieb vom 15.11.2007<\/a>: &bdquo;Vom Gesetzesauftrag her ist es immer noch Aufgabe der Bundesagentur &bdquo;f&uuml;r Arbeit&ldquo;, Arbeitslose und Ausbildungswillige in Arbeit oder Ausbildung zu bringen. Dieses Ziel wurde jedoch schon dadurch verletzt, als man die Erh&ouml;hung des Beitrags zur Pflegeversicherung von 0,3 Prozent mit der Senkung der Beitr&auml;ge f&uuml;r die Arbeitslosenversicherung verrechnete.<br>\nJeder Euro f&uuml;r die &Uuml;bersch&uuml;sse und jeder Euro Einnahmeausfall steht f&uuml;r die gesetzliche Aufgabe nicht mehr zur Verf&uuml;gung.&ldquo;<br>\n<a href=\"?p=3495\">Oder hier<\/a>: &bdquo;Ich halte die weitere Senkung der Beitr&auml;ge f&uuml;r die Arbeitslosenversicherung f&uuml;r falsch. Schon Anfang des Jahres stieg das Defizit der Bundesagentur wieder an. Die Senkung der Beitr&auml;ge wird eine weitere Senkung der Leistungen nach sich ziehen. So wurden u.a. schon im Verlauf der bisherigen Senkungen der Arbeitslosenversicherungsbeitr&auml;ge die Ausgaben der Bundesagentur etwa f&uuml;r die berufliche Weiterbildung trotz des angeblichen Facharbeitermangels von 7,8 im Jahr 1999 auf 2,3 Milliarden Euro im Jahre 2005 (also um 70 %) vermindert. Im Jahre 2006 gingen sie laut Bildungsbericht weiter auf 1,6 Milliarden zur&uuml;ck.&ldquo;<br>\nDie SPD begr&uuml;ndet dies mit der angeblich notwendigen <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/de\/aktuell\/nachrichten\/2009\/01\/Pakt-fuer-Wachstum-und-Stabilitaet-.html\">&bdquo;Senkung der Lohnnebenkosten&ldquo;<\/a>: &bdquo;Um die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu entlasten und den Konsum anzukurbeln, schl&auml;gt Steinmeier zudem vor, die Lohnnebenkosten zu senken&ldquo;. De facto k&auml;mpft die SPD damit f&uuml;r die weitere Enteignung ihrer ehemaligen Stammw&auml;hler.<br>\nZur Erkl&auml;rung vor allem f&uuml;r neuere NDS-Leser an dieser Stelle der Hinweis auf <a href=\"?p=1127\">&bdquo;Lohnnebenkosten &ndash; Mythen und Fakten&ldquo;<\/a>: &bdquo;Als Lohnnebenkosten werden praktisch alle Kosten au&szlig;er den Direktverg&uuml;tungen bezeichnet, d. h. weit mehr als nur die Sozialversicherungsabgaben. &hellip; Selbst erkl&auml;rte Feinde des Sozialstaates wie F. A. von Hayek halten entsprechende Pflichtversicherungen f&uuml;r erforderlich, da viele Menschen &bdquo;sonst der Allgemeinheit zur Last fielen.&ldquo; Daher sind die daf&uuml;r f&auml;lligen Abgaben, egal ob als Beitr&auml;ge oder Steuern, keine &bdquo;Neben&ldquo;-Kosten, sondern unverzichtbare Lohnfaktoren.&ldquo;<br>\nOder diesen <a href=\"?p=249\">Beitrag von Albrecht M&uuml;ller<\/a>: &bdquo;Die bisher diskutierten und umgesetzten Reformen zur Senkung der Lohnnebenkosten wirken wie eine staatlich verordnete Lohnsenkung.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine Studie zeigt: Unter Hartz IV wurden die Arbeits- zur Gesinnungskontrollbeh&ouml;rde<\/strong><br>\nDer j&uuml;ngste Hartz IV-S&uuml;ndenfall, bei dem in G&ouml;ttingen ein Mitarbeiter der Arbeitsagentur einem bettelnden Langzeitarbeitslosen die Bez&uuml;ge k&uuml;rzte, l&auml;sst die Frage nach der sozialpolitischen Einstellung der Arbeitsvermittler aufkommen. Denn um einen Bettelnden &ndash; wohlgemerkt in der Freizeit &ndash; l&auml;ngere Zeit zu beobachten, seine Bettel-Eink&uuml;nfte zu sch&auml;tzen, dies als Einkommen mit den Hartz IV-Groschen zu verrechnen und den Bettelnden so zu bestrafen, dies bedarf schon einer gewissen Blockwartmentalit&auml;t, die anscheinend den F&uuml;rsorgegedanken der fr&uuml;heren Sozialhilfe ersetzt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30050\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Aktion&auml;re wollen Zetsche ans Geld<\/strong><br>\nAufstand der Aktion&auml;re: Daimler-Chef Dieter Zetsche soll nur noch eine halbe Million Euro Grundgehalt bekommen &ndash; w&uuml;nschen sich einige Mitarbeiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,ra3m1\/wirtschaft\/664\/464265\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> &bdquo;Nur noch&ldquo; eine halbe MiIlion. Ich kann das nicht mehr h&ouml;ren. Vor 30 Jahren lag das Spitzeneinkommen eines Managers bei 1 Mio. DM, also bei rund 500.000 Euro. Das war sehr viel Geld. Jetzt redet man von &bdquo;nur noch&ldquo;, wenn der Manager eines nicht erfolgreichen Unternehmens das Gleiche verdient.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Ackermanns Lizenz zum Predigen<\/strong><br>\nEs gibt derzeit keinen glaubw&uuml;rdigeren Kritiker von Bonuszahlungen an Bankmanager als den Chef der Deutschen Bank. Auch wenn es nicht in unser liebgewonnenes Ackermann-Klischee passt: Er ist der falsche S&uuml;ndenbock f&uuml;r die Finanzkrise. Da sein Institut bislang ohne staatliche Hilfe auskommt, predigt Ackermann zudem aus einer Position der Unabh&auml;ngigkeit heraus. Dennoch ist nicht zu erwarten, dass Ackermann mit seiner medialen Charmeoffensive eine hohe Rendite auf der Beliebtheitsskala einf&auml;hrt. Auch wenn er sich in der Bonusfrage nichts vorzuwerfen hat, werden sich viele vor allem an seine Zielvorgaben von 25 Prozent Rendite erinnern, die l&auml;ngst zum Symbol f&uuml;r die Ma&szlig;losigkeit auf den Finanzm&auml;rkten geworden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Leitartikel-Ackermanns-Lizenz-zum-Predigen\/497353.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, wie positiv die Reaktion der Medien, nicht nur der FTD, auf diese nicht gerade neue Kritik an Bonuszahlungen ausf&auml;llt. Wir wollen doch nicht vergessen, dass auch die Deutsche Bank an der gro&szlig;en Zockerei beteiligt war. Es geht ja nicht nur um die ber&uuml;chtigten 25 Prozent, die in der gesamten Finanzindustrie falsche Anreize setzte. Die Deutsche Bank war es, die der IKB noch schnell US-Hypotheken andrehte, bevor sie ihr den Kredithahn zudrehte und damit die Pleite der IKB einleitete. Dass die Deutsche Bank ohne staatliche Hilfe auskommt, stimmt auch nicht ganz. Immerhin konnte sie das f&uuml;r den Kauf der Postbank notwendige Kapital nicht aufbringen, sondern musste die Post mit eigenen Aktien bezahlen. Die teilstaatliche Post, also auch wir B&uuml;rger, sind mit 8 Prozent an der Deutschen Bankbeteiligt. Man k&ouml;nnte auch sagen, wir haben der Deutschen Bank einen sch&ouml;nen Kredit gegeben. Weiterhin ist bei anhaltender Rezession nicht auszuschlie&szlig;en, dass bisher als gesund eingesch&auml;tzte Anlagen toxisch werden oder Gro&szlig;kunden in Insolvenz gehen. Da ist es schon sinnvoll, sich in kurzfristig t&auml;tiger Reue zu &uuml;ben, man wei&szlig; ja nie. &ndash; Ich w&auml;re sehr daf&uuml;r, die ganzen Boni beizubehalten &ndash; dann w&auml;ren auch alle vertragsrechtlichen Probleme aus der Welt &ndash; und schlage vor, wie in den USA eine Einkommensteuer von 90 Prozent auf Managerboni einzuf&uuml;hren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Radikal aus Verzweiflung<\/strong><br>\nMit Geiselnahmen von Managern k&auml;mpfen franz&ouml;sische Arbeitnehmer um ihre Jobs &ndash; die Regierung f&uuml;rchtet eine soziale Explosion.<br>\nGewalt gegen Unternehmensleiter ist bei Arbeitsk&auml;mpfen in Frankreich nichts Neues. Sie sind ein Relikt des einstigen sogenannten Anarcho-Syndikalismus, einer auf Autonomie bedachten Arbeiterbewegung, die vor &uuml;ber hundert Jahren aus Misstrauen gegen&uuml;ber den weltanschaulich ausgerichteten Gewerkschaften entstand. Besonders virulent war diese Bewegung w&auml;hrend der Zeit der Volksfront vor dem Zweiten Weltkrieg und ein weiteres Mal im Zusammenhang mit den Mai-Unruhen von 1968.<br>\nIn der aktuellen Krise kommt es seit kurzem immer wieder zum Einsatz von Gewalt als Mittel im Arbeitskampf. Mit einem Unterschied zu fr&uuml;her freilich: W&auml;hrend es in den K&auml;mpfen vor &uuml;ber 30 Jahren offensiv um die Eroberung neuer Arbeitnehmerrechte im Betrieb ging, hat die heutige Radikalisierung sozialer Auseinandersetzung einen defensiven Charakter, wie der Pariser Soziologe Jean-Michel Debis unterstreicht. Ihr Ziel ist die Erhaltung bedrohter Arbeitspl&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/art271,2767515?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Besch&auml;ftigte im Dauerstress<\/strong><br>\nIn vier von f&uuml;nf Betrieben arbeiten Besch&auml;ftigte dauerhaft unter hohem Druck. Psychische Belastungen haben in den vergangenen drei Jahren zugenommen, sagen Betriebsr&auml;te. Die Wirtschafts&shy;krise d&uuml;rfte die Situation noch versch&auml;rfen.<br>\nIn 84 Prozent der deutschen Betriebe gibt es Mitarbeiter, die st&auml;ndig unter hohem Zeit- und Leistungsdruck arbeiten. Betroffen sind in diesen Unternehmen nicht nur einzelne Besch&auml;ftigte mit speziellen Aufgaben, sondern mit durchschnittlich 43 Prozent gro&szlig;e Teile der Belegschaft. Das zeigen erste Auswertungen der aktuellen WSI-Betriebsr&auml;tebefragung.<br>\nDie psychischen Belastungen haben in den vergangenen drei Jahren zugenommen, sagten 79 Prozent der befragten Betriebsr&auml;te. Besonders stark unter Druck stehen demnach Besch&auml;ftigte in Dienstleistungsberufen sowie in den Branchen Verkehr, Nachrichten und Telekommunikation. Dort ist etwa jeder Zweite betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_94842.html\">B&ouml;ckler Impuls 06\/2009<\/a><\/li>\n<li><strong>Stadtentwicklung: &ldquo;Die B&uuml;rger sind ein wichtiges Korrektiv&rdquo;<\/strong><br>\nHartmut H&auml;u&szlig;ermann fordert mehr soziale Mischung in den Kiezen. Was passiert, wenn angestammte Bewohner verdr&auml;ngt werden, sieht er vor der eigenen Haust&uuml;re am Kollwitzplatz. K&ouml;nnte sich das jetzt &auml;ndern, wo Schutzfaktoren von staatlicher Seite abgebaut sind?<br>\nDas tut es. Seit die soziale Stadterneuerung vor einigen Jahren eingestellt, seit das Sanierungsgebiet Ende letzten Jahres aufgehoben wurde, gibt es faktisch nur noch Modernisierung bei Umwandlung in Eigentumswohnung. Die Tendenz ver&auml;ndert das Viertel auf lange Sicht: Seither geht es vor allem nach dem Markt, jede Sanierung ist verbunden mit einer saftigen Mieterh&ouml;hung und hat entsprechende Verdr&auml;ngungseffekte zur Folge. Seither rede ich auch eher von Gentrification.<br>\nSie sind vor mehr als f&uuml;nfzehn Jahren zur&uuml;ck nach Berlin gekommen, vor zehn Jahren nach Prenzlauer Berg gezogen. H&auml;tten Sie gedacht, dass sich der Stadtteil derart ver&auml;ndert?<br>\nDass er sich so rasch und in diese Richtung ver&auml;ndern wird, h&auml;tte ich nicht gedacht. Aufgrund der &ouml;konomischen Situation von Berlin habe ich nicht damit gerechnet, dass es so eine gro&szlig;e zahlungskr&auml;ftige Klientel gibt, die luxuri&ouml;se Wohnungen kaufen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/regional\/berlin\/aktuell\/artikel\/1\/die-buerger-sind-ein-wichtiges-korrektiv\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>The Geithner-Summers Plan is Even Worse Than We Thought<\/strong><br>\nTwo weeks ago, I posted an article showing how the Geithner-Summers banking plan could potentially and unnecessarily transfer hundreds of billions of dollars of wealth from taxpayers to banks. The same basic arithmetic was later described by Joseph Stiglitz in the New York Times (April 1) and by Peyton Young in the Financial Times (April 1). In fact, the situation is even potentially more disastrous than we wrote. Insiders can easily game the system created by Geithner and Summers to cost up to a trillion dollars or more to the taxpayers.<br>\nHere&rsquo;s how. Consider a toxic asset held by Citibank with a face value of $1 million, but with zero probability of any payout and therefore with a zero market value. An outside bidder would not pay anything for such an asset. All of the previous articles consider the case of true outside bidders.<br>\nSuppose, however, that Citibank itself sets up a Citibank Public-Private Investment Fund (CPPIF) under the Geithner-Summers plan. The CPPIF will bid the full face value of $1 million for the worthless asset, because it can borrow $850K from the FDIC, and get $75K from the Treasury, to make the purchase! Citibank will only have to put in $75K of the total.<br>\nCitibank thereby receives $1 million for the worthless asset, while the CPPIF ends up with an utterly worthless asset against $850K in debt to the FDIC. The CPPIF therefore quietly declares bankruptcy, while Citibank walks away with a cool $1 million. Citibank&rsquo;s net profit on the transaction is $925K (remember that the bank invested $75K in the CPPIF) and the taxpayers lose $925K. Since the total of toxic assets in the banking system exceeds $1 trillion, and perhaps reaches $2-3 trillion, the amount of potential rip-off in the Geithner-Summers plan is unconscionably large.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/jeffrey-sachs\/the-geithner-summers-plan_b_183499.html?view=print\">The Huffington Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Jeffrey Sachs warnt davor, dass der Geithner-Plan eine Einladung legalem Betrug ist. So funktioniert es:<br>\nDie Bank gr&uuml;ndet eine Tochterfirma, die dann die toxische Papiere der Mutter zum vollen nominalen Preis kauft. Dieser Kauf wird zu 92,5 % vom Staat finanziert. Jetzt hat die Mutter das verloren geglaubte Geld zu 92,5 % zur&uuml;ck, aber die Tochter geht pleite. Der Staat bekommt also sein Geld nicht mehr zur&uuml;ck.<br>\nGeithner und Summers zeigen wieder einmal, dass sie sich der Wall-Street verpflichtet f&uuml;hlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kurzrezension: &ldquo;Flei&szlig;ig, billig, schutzlos &ndash; Leiharbeiter in Deutschland&rdquo; von Gerhard Schr&ouml;der<\/strong><br>\nNDS-Unterst&uuml;tzer B.H. schrieb uns dazu:<br>\nDer Autor beschreibt die Leiharbeit in allen Facetten &ndash; auch bei Sozialverb&auml;nden und Kirchen sowie Krankenh&auml;usern. Au&szlig;erdem wird im Buch des Herausgebers Gerhard Schr&ouml;der von verschiedenen Menschen anonymisiert &uuml;ber ihren miesen Lohn und ihre Arbeitsalltag als Leiharbeitnehmer berichtet und warum die Gewerkschaften sich hier von Rot-Gr&uuml;n &uuml;berrumpeln lie&szlig;en. Auch die Christliche Gewerkschaft findet Erw&auml;hnung, die als Trojaner der Arbeitgeber bezeichnet wird. Es wird aber auch Positives &uuml;ber Leiharbeit berichtet &ndash; aus anderen L&auml;ndern, die Leiharbeit fairer als Deutschland regeln. Die Niederlande, Frankreich und &Ouml;sterreich halten hier als Beispiel Einzug, aber es wird nicht verschwiegen, dass es auch hier Schattenseiten der Leiharbeit gibt, wenn auch viel weniger als in Deutschland &ndash; die Modelle &uuml;brigens werden sogar von deutschen Leiharbeitsunternehmen empfohlen, aber leider nur, wie im Buch von Gerhard Schr&ouml;der erw&auml;hnt, indem diese Unternehmer sich die Rosinen f&uuml;r Arbeitgeber rauspicken, die Nachteile aus ihrer Sicht, die aber Vorteile f&uuml;r Leiharbeitnehmer sind, jedoch nicht in Deutschland verwirklicht sehen wollen.<br>\nEinziger Wermutstropfen:<br>\nDer Ratgeberteil. Er besteht nur aus wichtigem Vokabular in der Leiharbeitsbranche, zeigt aber nicht konkrete Tipps auf, wie man sich als Leiharbeitnehmer durchsetzen kann.<br>\n224 Seiten,Fackeltraeger-Verlag, ISBN-10: 3771643945, ISBN-13: 978-3771643942<\/li>\n<li><strong>Welche Sicherheit und f&uuml;r wen?<\/strong><br>\nIm heutigen Zeitalter der Konfrontation wird vom Sekretariat der UN ein hohes Ma&szlig; politischer Neutralit&auml;t erwartet. Das UN\/Nato-Abkommen ist alles andere als neutral und wird nicht ohne ernste Folgen f&uuml;r die Friedensarbeit bleiben. Moskaus Botschafter bei der Nato in Br&uuml;ssel, Dmitry Rogozin, bezeichnet das UN-Abkommen mit der Nato, einer milit&auml;risch-politischen Struktur, als &ldquo;illegal&rdquo;; Sergej Lawrow, heute Au&szlig;enminister Russlands und fr&uuml;her Botschafter bei den UN, ist &ldquo;schockiert&rdquo;, dass ein solches Abkommen im Geheimen und ohne Konsultation unterschrieben wurde.<br>\nEs stellen sich wichtige Fragen: Steht das Abkommen der UN mit der Nato, einer milit&auml;rischen Allianz mit Nuklearwaffen, im Einklang mit Artikel 2 der UN-Charta, der verlangt, dass Konflikte mit friedlichen Mitteln zu l&ouml;sen seien? Kann zwischen UN- und Nato-Eins&auml;tzen unterschieden werden, wenn drei der f&uuml;nf st&auml;ndigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats auch Nato-Mitglieder sind? Wie k&ouml;nnen k&uuml;nftige Nato-Rechtsbr&uuml;che gerichtlich verfolgt werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1711574&amp;em_loc=3623&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/doku_und_debatte\/&amp;em_ivw=fr_debatte\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Studenten auf die Couch<\/strong><br>\nDepressionen, Konzentrationsst&ouml;rungen, Angstzust&auml;nde: Die Zahl der Studierenden, die Beratungsstellen aufsuchen, ist an einigen Hochschulen in den vergangenen Jahren merklich gestiegen. [&hellip;] Als Ursachen werden sowohl die Umstellung auf das Bachelor-Master-System sowie die Einf&uuml;hrung der Studiengeb&uuml;hren gesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unicheck.de\/news\/campus-news\/19401-Therapien\">Unicheck<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.W.:<\/strong> Ist ja der Witz des Jahres, was ausgerechnet die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) da &ldquo;herausgefunden&rdquo; hat, nachdem die sie finanzierenden Arbeitgeberverb&auml;nde zuerst die BA\/MA-Studien und dann Geb&uuml;hren einf&uuml;hren lie&szlig;en: Beides macht Studierende kaputt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>&ldquo;Das ist ein Wahnsystem&rdquo;<\/li>\n<li>Wer hat profitiert &ndash; und was nun? <\/li>\n<li>Flassbeck: Gipfel der Belanglosigkeit<\/li>\n<li>Hengsbach: &ldquo;Die Befreiung vom destruktiven Finanzkapitalismus ist misslungen&rdquo;<\/li>\n<li>Weltmeister auf Jobsuche<\/li>\n<li>Kampf gegen Steueroasen &ndash; Die Wahrheit hinter Steinbr&uuml;cks k&auml;mpferischen Parolen<\/li>\n<li>Lebensversicherungen: Zweitmarkt bricht zusammen <\/li>\n<li>Krise erreicht den Einzelhandel<\/li>\n<li>Kurzarbeit steigt<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3876\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3876"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3876\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}