{"id":38761,"date":"2017-06-16T08:42:19","date_gmt":"2017-06-16T06:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761"},"modified":"2017-06-16T08:42:19","modified_gmt":"2017-06-16T06:42:19","slug":"hinweise-des-tages-2895","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h01\">F.A.Z. exklusiv Steinmeier: Entfremdung zwischen Europa und Russland w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h02\">Eurogruppe: Isch Never Over<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h03\">Heiner Flassbeck &uuml;ber Macrons Politik: &bdquo;Es fehlt eine gemeinsame Vision&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h04\">Afrika retten mit neoliberalen Parolen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h05\">Sachgrundlose Befristungen &ndash; ein Massenph&auml;nomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h06\">&Ouml;ffentlicher Dienst: Arbeitsbedingungen verbesserungsw&uuml;rdig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h07\">Spionage bis ins Kinderzimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h08\">Verlogen und verkorkst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h09\">Lehren aus der Finanzkrise: Eigenkapitalvorschriften f&uuml;r Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h10\">R&uuml;stungsbericht: Deutschland exportiert mehr Kriegswaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h11\">Kampfdrohnen kosten mehr als eine Milliarde Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h12\">Das heikle Gesch&auml;ft mit dem URENCO-Uran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h13\">Deutschland dr&uuml;ckt sich vor einem Atomwaffenverbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h14\">&ldquo;Drohung gegen EU-Unternehmen&rdquo;: Berlin kritisiert US-Sanktionen scharf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h15\">Bernie Sanders: How Democrats Can Stop Losing Elections<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h16\">Langsamste Transparenz-Beh&ouml;rde der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h17\">Ein Blick ins Wahlprogramm: Die AfD ist keine Partei f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38761#h18\">Hallo SPD &ndash; es ist eine Minute vor zw&ouml;lf!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>F.A.Z. exklusiv Steinmeier: Entfremdung zwischen Europa und Russland w&auml;chst<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier warnt Moskau im Gespr&auml;ch mit dieser Zeitung davor, sich in die Bundestagswahl einzumischen. Mit Blick auf Trumps Amerika hat er einen Ratschlag.<br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier hat Russland vor dem Versuch einer Einmischung in die Bundestagswahl in diesem Herbst gewarnt. &bdquo;K&auml;me es zu einer Einflussnahme Moskaus auf die Bundestagswahl, dann wird sich der Vorrat an Gemeinsamkeiten notwendigerweise weiter verringern. Das w&auml;re f&uuml;r beide Seiten sch&auml;dlich&ldquo;, sagte Steinmeier in einem Gespr&auml;ch mit dieser Zeitung. Er zeichnete ein kritisches Bild von dem Verh&auml;ltnis zwischen Europa und Russland. &bdquo;Wir haben nun anderthalb Jahrzehnte wachsender Entfremdung zwischen Europa und Russland hinter uns.&ldquo; Heute suche Russland seine Identit&auml;t eher in Abgrenzung zu Europa und zum Westen als in Gemeinsamkeiten, sagte Steinmeier. Zugespitzt habe sich die Situation 2014 mit der Annexion der Krim und den milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten Russlands in der Ost-Ukraine. &bdquo;Deshalb sind im Moment &uuml;berraschende Ann&auml;herungen zwischen Europa und Russland nicht zu erwarten&ldquo;, zeigte sich der Bundespr&auml;sident &uuml;berzeugt.&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/bundestagswahl\/f-a-z-exklusiv-steinmeier-entfremdung-zwischen-europa-und-russland-waechst-15062655.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wer bisher &ndash; anders als die Redaktion der NachDenkSeiten &ndash; der Meinung anhing, der heutige Bundespr&auml;sident und fr&uuml;here Au&szlig;enminister Steinmeier werbe und arbeite verl&auml;sslich f&uuml;r die Entspannung des neuen West-Ost-Konfliktes, wird hier im FAZ Interview vom Bundespr&auml;sidenten selbst eines Besseren belehrt. Steinmeier operiert ohne jegliche Differenzierung auf der Linie der westlichen Strategie: die Russen nehmen Einfluss auf die Wahlk&auml;mpfe im Westen; er erweckt den Eindruck, die in &bdquo;anderthalb Jahrzehnten wachsende Entfremdung zwischen Europa und Russland&ldquo; gehe vor allem auf Russland zur&uuml;ck; Russland &bdquo;suche seine Identit&auml;t eher in Abgrenzung zu Europa und zum Westen als in Gemeinsamkeiten&ldquo;. &ndash; Das ist die g&auml;ngige westliche Sprachregelung. In Steinmeier haben wir uns nicht get&auml;uscht und wir haben auch die Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten schon fr&uuml;h mit Belegen ermuntert, &auml;u&szlig;erst skeptisch und kritisch zu sein. Man muss leider vermuten, dass er gar nicht Bundespr&auml;sident geworden w&auml;re, wenn die eigentlichen Steuerleute nicht dessen sicher gewesen w&auml;ren, dass hier ein waschechter Atlantiker zur Wahl steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurogruppe: Isch Never Over<\/strong><br>\nDer Europaabgeordnete der Linken im Europaparlament, Fabio De Masi, Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung (ECON) sowie der Financial Assistance Working Group des Europ&auml;ischen Parlaments kommentiert das Treffen der Eurogruppe zu Griechenland:<br>\n&bdquo;Die Eurogruppe verkommt zu einer Truppe &uuml;berbezahlter Laienschauspieler und Sch&auml;uble f&uuml;hrt Regie. Die Finanzminister haben heute endlich der Auszahlung der n&auml;chsten Tranche an Griechenland zugestimmt. Aber eine Umschuldung soll es nicht vor der Bundestagswahl geben, damit Sch&auml;uble nicht den Konkursverwalter seiner vermeintlichen Rettungspakete spielen muss. Gleichwohl werden die Auswirkungen der j&uuml;ngsten K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen m&ouml;glichst eng am griechischen Wahltermin liegen.<br>\nDie Rettungsmilliarden f&uuml;r Griechenland flossen zu &uuml;ber 90 Prozent in den Schuldendienst. Es ist absurd, einer &uuml;berschuldeten Volkswirtschaft neue Kredite zur Abl&ouml;sung alter Schulden aufzupressen und zugleich &uuml;ber die K&uuml;rzungsdiktate daf&uuml;r zu sorgen, dass kein hinreichendes Einkommen erwirtschaftet wird.<br>\nGriechenland rutschte gerade erneut in die Rezession und mit jedem neuen &lsquo;Rettungspaket&rsquo; wird sie verl&auml;ngert. Es gibt keinen &ouml;konomischen Indikator, der eine wirtschaftliche Erholung anzeigt, wie sie ohne K&uuml;rzungspolitik in jeder entwickelten Volkswirtschaft &uuml;blich w&auml;re. Die Ziele f&uuml;r den stetigen Prim&auml;r&uuml;berschuss sind unm&ouml;glich und alle wissen es. Wenn ein m&ouml;glicher Schuldenschnitt nach 2018 vom Erreichen dieser Ziele abh&auml;ngig gemacht wird, ist das mehr als zynisch.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1583.eurogruppe-isch-never-over.html\">Fabio de Masi<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Schuldendrama wird zur Farce<\/strong><br>\nDiesmal soll es nicht nur ein Durchbruch sein, sondern eine Wende: Bald k&ouml;nne Griechenland wieder auf eigenen Beinen stehen, behauptet die Eurogruppe. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Das Schuldendrama wird zur Farce. Nun haben also auch die Gl&auml;ubiger geliefert. Nachdem sie Griechenland das h&auml;rteste Reform- und K&uuml;rzungsprogramm aller Zeiten aufoktroyiert haben, gew&auml;hren sie nun endlich frische Hilfskredite. Doch die 8,5 Mrd. Euro reichen gerade mal, um die n&auml;chsten f&auml;lligen Altkredite abzustottern und Schulden bei griechischen Unternehmen zu begleichen. Bei den Menschen kommt davon nichts an. [&hellip;]<br>\nEine Farce ist schlie&szlig;lich die IWF-Beteiligung, die ja bekanntlich an Schuldenerleichterungen gebunden war. De facto wird es weder das eine noch das andere geben. Der IWF tut nur so, als komme er an Bord.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/schuldendrama_wird_zur_farce\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der IWF tut nur so, als komme er an Bord. Das passt zu Sch&auml;uble, der vor einem Jahr auch nur so tat, als gebe es Schuldenerleichterungen, um einen vorzeitigen Ausstieg des IWF zu verhindern. Heute soll bereits der Haushaltsausschuss des Bundestages pr&uuml;fen, ob die Vereinbarung aus Br&uuml;ssel, die nur so tut als ob, mit der Beschlusslage des Parlaments in Einklang zu bringen ist. Die sieht bekanntlich vor, dass es nur dann Geld aus Deutschland gibt, wenn sich der IWF auch wirklich beteiligt. Es steht zu bef&uuml;rchten, dass die Abgeordneten der Gro&szlig;en Koalition nun auch so tun (m&uuml;ssen), als sei diese Bedingung erf&uuml;llt. Aber w&auml;re das nun so verwunderlich bei einer Politik, die seit Jahren wider besseres Wissen so tut, als f&uuml;hrten die K&uuml;rzungsdiktate zu irgendeinem Erfolg? Das absurde Getue kann man &uuml;brigens auch im Sch&auml;uble-Original beim heute-journal von gestern <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-journal\/heute-journal-clip-3-326.html\">nachschauen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck &uuml;ber Macrons Politik: &bdquo;Es fehlt eine gemeinsame Vision&ldquo;<\/strong><br>\nMacron wird mit seiner Wirtschaftspolitik scheitern, prognostiziert &Ouml;konom Heiner Flassbeck. Auch weil er Deutschland in Sachen L&ouml;hne kopieren wolle.<br>\ntaz: Herr Flassbeck, der neue franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron will die Eurozone reformieren. Unter anderem fordert er einen gemeinsamen Finanzminister. Was halten Sie davon?<br>\nHeiner Flassbeck: Das ist eine l&auml;cherliche Scheinl&ouml;sung. Wichtig ist nicht eine Person, sondern ein vern&uuml;nftiges Wirtschaftskonzept f&uuml;r die Eurozone. Doch eine gemeinsame Vision fehlt. Stattdessen diktiert Deutschland die Regeln, indem es von allen L&auml;ndern Sparprogramme verlangt.<br>\nMacron meldet aber Widerspruch an: Er will ein europ&auml;isches Investitionsprogramm.<br>\nUm ein anderes Konzept durchzusetzen, muss sich Macron explizit gegen Deutschland stellen. F&uuml;r eine derartige Konfrontation br&auml;uchte er aber einen Finanzminister, der wirtschaftspolitisches Fachwissen mitbringt. Stattdessen hat er Bruno Le Maire ausgew&auml;hlt. Dieser Berufspolitiker hat zwar schon alle m&ouml;glichen Themen betreut, unter anderem war er Minister f&uuml;r Landwirtschaft und Fischerei &ndash; aber mit Wirtschaftspolitik hat er sich nie befasst. Le Maire hat keine Chance gegen Finanzminister Sch&auml;uble und die anderen schw&auml;bischen Hausfrauen aus Deutschland.<br>\nDie Deutschen argumentieren, dass Frankreich erst einmal &bdquo;seine Hausaufgaben&ldquo; machen solle, bevor man europ&auml;ische L&ouml;sungen anstrebe.<br>\nIn Frankreich gibt es keinen &bdquo;Reformstau&ldquo;. Das ist eine deutsche Erfindung. Die Stundenproduktivit&auml;t ist in Frankreich h&ouml;her als in Deutschland. Nicht die Franzosen m&uuml;ssen liefern &ndash; sondern die Deutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Heiner-Flassbeck-ueber-Macrons-Politik\/!5416608\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Afrika retten mit neoliberalen Parolen?<\/strong><br>\nAfrika zu retten, ist derzeit ein gro&szlig;es Thema der deutschen Politik. Dass es nur um die Abwehr weiterer Migranten geht, will man nicht offen sagen. Doch die Bundesregierung w&uuml;rde besser schweigen: Niemand ist schlechter geeignet, komplexe wirtschaftliche Probleme zu l&ouml;sen.<br>\nEs ist unglaublich, aber im 17. Jahr des 21. Jahrhunderts sterben in Afrika immer noch und jetzt gerade wieder massenhaft Kinder an Unterern&auml;hrung. Doch Deutschland steht bereit. Der deutsche Bundespr&auml;sident stellt sich betreten vor die Presse und bittet die deutsche Bev&ouml;lkerung um Spenden, und die Bundeskanzlerin hat zu Beginn dieser Woche zu einem G 20-Afrika-Gipfel geladen, bei dem es nach offizieller Lesart darum geht, Afrika aus seiner Misere zu helfen.<br>\nDoch warum ruft der h&ouml;chste Repr&auml;sentant des deutschen Staates in einer akuten Hungerkrise in einer nur peinlich zu nennenden Weise die Bev&ouml;lkerung zu Klein-Spenden auf, statt die Bundeskanzlerin und den Finanzminister aufzufordern, sofort eine Milliarde Euro an das Weltern&auml;hrungsprogramm der Vereinten Nationen zu &uuml;berweisen, das die n&ouml;tige Infrastruktur f&uuml;r schnelle Hilfe vor Ort besitzt, aber chronisch unterfinanziert ist. Muss Deutschland darauf warten, dass auch andere L&auml;nder etwas bezahlen, weil die Symmetrie der Beitr&auml;ge zu wahren ist? M&uuml;ssen noch viel mehr Kinder sterben, weil man sich politisch nicht darauf einigen kann, dass ein Land vorangeht und einmal etwas Besonderes gegen den akuten Hunger tut?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/06\/afrika-retten-mit-neoliberalen-parolen\/\">Makroskop<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kinder verhungern &ndash; Politiker scherzen<\/strong><br>\nDas &bdquo;Handelsblatt&ldquo; berichtet heute, dass Angela Merkel an dem Nato-Ziel festhalten will, zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes f&uuml;r Verteidigung auszugeben. Aber auch die Entwicklungshilfe solle steigen. Auf die Frage nach Differenzen zwischen SPD und Union bei Ausgabe-Steigerungen f&uuml;r die Bundeswehr und die Entwicklungshilfe sagte Au&szlig;enminister Gabriel auf derselben Pressekonferenz, in der mittelfristigen Finanzplanung steige der Verteidigungshaushalt um 14 Prozent und der Haushalt f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit um 1,7 Prozent. &bdquo;W&auml;re ich jetzt im Wahlkampf, w&uuml;rde ich sagen, dass m&uuml;sste sich ver&auml;ndern.&ldquo; Das wolle er aber nicht tun, scherzte der SPD-Politiker. Merkel konterte, wer immer die Regierung stellen werde, werde dies mit Sicherheit ver&auml;ndern.<br>\nDie Uno sieht 23 Millionen Menschen in Afrika vom Hungertod bedroht. Mit den Ausgabe-Steigerungen im Verteidigungsetat der Bundesrepublik k&ouml;nnte man diese Menschen retten. Aber die christliche Kanzlerin will dem Idioten im Wei&szlig;en Haus und der R&uuml;stungsindustrie gef&auml;llig sein und Gabriel macht wieder die Wahlkampf-Nummer: Wenn die SPD nicht in der Regierung w&auml;re, w&auml;re sie sozial.<br>\nEine Politik, die in einer &uuml;berr&uuml;steten Welt (die Nato gibt rund 900 Milliarden Dollar f&uuml;r R&uuml;stung aus, die &bdquo;b&ouml;sen Russen&ldquo; 69 Milliarden) Menschen verhungern l&auml;sst, ist Mord<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1448276991900430\/?type=3&amp;pnref=story\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sachgrundlose Befristungen &ndash; ein Massenph&auml;nomen<\/strong><br>\nBefristete Besch&auml;ftigungen nehmen immer mehr zu. Inzwischen haben 3,2 Mio. Menschen nur ein befristetes Arbeitsverh&auml;ltnis. Bei M&auml;nnern sind 38 Prozent aller neu abgeschlossenen Arbeitsvertr&auml;ge befristet, bei Frauen sind es sogar 47 Prozent. Vor allem junge Menschen sind betroffen. Befristungen schaffen nicht nur berufliche Unsicherheiten, sondern sind oft auch mit deutlichen Lohneinbu&szlig;en verbunden.<br>\nDabei nutzen die Arbeitgeber gro&szlig;z&uuml;gige gesetzliche Regelungen. Bis zu zwei Jahre k&ouml;nnen Arbeitsverh&auml;ltnisse ohne einen Sachgrund befristet werden. Was urspr&uuml;nglich als Mittel zur Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit gedacht war, ist inzwischen zu einem Massenph&auml;nomen geworden. Arbeitgeber entlasten sich von Risiken, mit der Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit hat dies Verhalten nichts mehr zu tun. Es ist Zeit, dass der Gesetzgeber handelt. Die M&ouml;glichkeit der Befristung ohne sachlichen Grund muss beendet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++a93d67e8-45fe-11e7-b5e5-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> SPD, Gr&uuml;ne und Linke haben jeweils f&uuml;r sich die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung als politische Forderung erhoben. Trotz vorhandener Mehrheit im Bundestag wird diese aber nicht umgesetzt. W&auml;hrend sich Linke und Gr&uuml;ne einig sind, macht die SPD ein zentrales Gerechtigkeitsthema von der Union abh&auml;ngig und erkl&auml;rt den W&auml;hlern\/Betroffenen, das m&uuml;sse bis zum Wahltag leider so bleiben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlicher Dienst: Arbeitsbedingungen verbesserungsw&uuml;rdig<\/strong><br>\nZeitdruck, Personalmangel und &Uuml;berstunden sorgen f&uuml;r Stress<br>\nUm die Arbeitsbedingungen steht es auch im &ouml;ffentlichen Dienst nicht gut. Zu diesem Ergebnis kommt die Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit. 58 Prozent der Besch&auml;ftigten f&uuml;hlen sich gehetzt, 30 Prozent stehen keine M&ouml;glichkeiten zur Weiterqualifizierung offen. Au&szlig;erdem weicht die tats&auml;chliche Arbeitszeit oft von der vereinbarten ab.\n<ul>\n<li>58 Prozent der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst f&uuml;hlen sich bei ihrer Arbeit sehr h&auml;ufig oder oft gehetzt<\/li>\n<li>39 Prozent gehen nicht davon aus, dass sie ihre T&auml;tigkeit bis zur Rente beziehungsweise Pensionierung aus&uuml;ben k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>54 Prozent machen daf&uuml;r unter anderem die knappe Bemessung von Personal verantwortlich<\/li>\n<li>50 Prozent sehen die Ursache auch darin, dass oft viele verschiedene Projekte gleichzeitig bearbeitet werden m&uuml;ssen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++4d6f99d2-5043-11e7-a766-525400e5a74a\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spionage bis ins Kinderzimmer<\/strong><br>\nSchn&uuml;ffeln bis ins Kinderzimmer, kontrollieren ohne Verdacht, schneller abschieben in Krisengebiete: Die Innenminister der Bundesl&auml;nder liefern sich seit Sonntag abend in Sachsens Landeshauptstadt Dresden einen Ideenwettstreit zum Ausbau der &Uuml;berwachung und Abbau sozialer Rechte von Asylsuchenden. Wie Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) am Dienstag auf der Innenministerkonferenz (IMK) sagte, wollen sich Bund und L&auml;nder auf &raquo;einheitliche Standards bei der Terrorbek&auml;mpfung&laquo; festlegen, etwa bei der Bewertung potentieller &raquo;Gef&auml;hrder&laquo;.<br>\nIm Gespr&auml;ch sind unter anderem bundesweite Schleierfahndungen, also verdeckte Ermittlungen mit verdachtsunabh&auml;ngigen Personenkontrollen. Gegen die aus Bayern geforderte unbefristete Pr&auml;ventivhaft hat de Maizi&egrave;re allerdings &raquo;verfassungsrechtliche Bedenken&laquo;. Offen blieb, ob CDU, CSU und SPD ein Gesetz zur geheimdienstlichen &Uuml;berwachung von Kindern aus dem islamistischen Milieu anstreben werden. Der Linke-Bundestagsabgeordnete Jan Korte bezeichnete den Vorschlag aus Bayern als Ausdruck von &raquo;Werteverfall&laquo;. Kinder geh&ouml;rten betreut und nicht verfolgt, erkl&auml;rte Korte am Dienstag in Berlin. Noch vor der Sommerpause will de Maizi&egrave;re allerdings dem Verfassungsschutz einen Zugriff auf Messenger-Dienste wie Whats-App erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/312349.spionage-bis-ins-kinderzimmer.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>14-J&auml;hrige wurde aus der Klasse geholt und abgeschoben<\/strong><br>\nDie 14-j&auml;hrige Bivsi wurde Ende Mai aus ihrer Schulklasse in Duisburg von der Polizei geholt und mit ihrer Familie nach Nepal abgeschoben &ndash; ein Land, das Bivsi zuvor nie gesehen hat. Am Montag demonstrierten 500 Menschen f&uuml;r die R&uuml;ckkehr der 14-j&auml;hrigen Sch&uuml;lerin.<br>\nRund 500 Menschen haben nach Polizeiangaben am Montag in Duisburg f&uuml;r die R&uuml;ckkehr einer 14-j&auml;hrigen Sch&uuml;lerin nach Deutschland demonstriert, die direkt aus dem Unterricht nach Nepal abgeschoben worden war. An dem Protest beteiligten sich vor allem Mitsch&uuml;ler der in Deutschland geborenen Gymnasiastin. Dazu aufgerufen hatte die Sch&uuml;lervertretung des Steinbart-Gymnasiums, auch die Duisburger Gr&uuml;nen und der Europaabgeordnete Sven Giegold (Gr&uuml;ne) unterst&uuml;tzten die Kundgebung.<br>\nMit gro&szlig;er Emp&ouml;rung hatten Wohlfahrtsverb&auml;nde auf die Abschiebung der 14-j&auml;hrigen Bivsi und ihrer Eltern in der vergangenen Woche reagiert. Man habe starke Zweifel, ob die beteiligten Beh&ouml;rden der Stadt und des Landes NRW alle &bdquo;Ermessensspielr&auml;ume der Menschlichkeit&ldquo; ausgesch&ouml;pft h&auml;tten, um eine Abschiebung zu verhindern. Die Familie, deren Asylantrag bereits vor vielen Jahren abgelehnt worden war, sei vorab nicht korrekt und kompetent zu ihren Rechten und Pflichten beraten worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/06\/14\/schueler-demo-14-jaehrige-wurde-aus-der-klasse-geholt-und-abgeschoben\/\">Migazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &Uuml;ber Ereignisse wie diesen &ndash; und deren Vermeidung in Zukunft &ndash; anstatt &uuml;ber m&ouml;gliche weitere Versch&auml;rfungen der Abschiebepraxis h&auml;tten die hiesigen Innenminister besser beraten k&ouml;nnen. Es stellt sich auch die Frage, ob leichtfertig das Wohl von Minderj&auml;hrigen gef&auml;hrdet wird. Wie beurteilt eigentlich das Bundesfamilienministerium (bzw. die zust&auml;ndigen Jugend&auml;mter) solche Vorg&auml;nge?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verlogen und verkorkst<\/strong><br>\nNicht nur Polen, Ungarn und Tschechien geh&ouml;ren bestraft. Gefl&uuml;chtete lassen sich nicht umverteilen wie Bananen und Staubsauger.<br>\nKeine Frage: Wer nicht solidarisch ist, muss bestraft werden. Deshalb ist es richtig, dass die EU-Kommission gegen Ungarn, Polen und Tschechien vorgeht &ndash; weil sie sich immer noch weigern, Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen. EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos hat Recht: In der Europ&auml;ischen Union geht es nicht nur darum, F&ouml;rdergelder abzukassieren. Es geht auch darum, einander zu helfen und Lasten zu teilen. Das tun diese drei L&auml;nder nicht.<br>\nAllerdings kommt das so genannte Vertragsverletzungsverfahren reichlich sp&auml;t. Schlie&szlig;lich war die Umverteilung von zun&auml;chst 120.000 Asylbewerbern schon im September 2015 beschlossen worden. Fast zwei Jahre lang legte die Kommission die H&auml;nde in den Scho&szlig;. Gegen die sch&auml;ndlichen Mauern, Z&auml;une und Auffanglager an der ungarischen Grenze hat sie bis heute nichts unternommen. (&hellip;)<br>\nDabei hat Deutschland an der gemeinsam beschlossenen Umverteilung auch nie wirklich teilgenommen. Auch Gro&szlig;britannien und D&auml;nemark haben nicht mitgemacht. Frankreich und Benelux duckten sich ebenfalls weg.<br>\nDie gesamte Umverteilungspolitik war von Anfang an verkorkst. Strafen machen sie nicht besser. Besser w&auml;re es gewesen, legale Fluchtwege zu schaffen, mit offiziellen, von den EU-L&auml;ndern bewilligten Kontingenten. Doch das hat man nicht gemacht. Bis heute gibt es keine legalen Fluchtwege in die EU. Bis heute sind die Routen von Griechenland und Italien nach Mitteleuropa dicht. Auch das ist ein Skandal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-EU-Fluechtlingspolitik\/!5420763\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fl&uuml;chtlinge in Griechenland: Bremst Bundesregierung Familiennachzug?<\/strong><br>\nFrau und Kinder in Athen oder Thessaloniki, die V&auml;ter in Bonn oder Braunschweig. So sieht die Situation f&uuml;r viele Fl&uuml;chtlinge nach Schlie&szlig;ung der Balkanroute aus. Der Familiennachzug w&auml;re f&uuml;r sie eine L&ouml;sung. Griechische Medien berichten nun, dass Berlin und Athen den Familiennachzug drosseln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlinge-in-griechenland-bremst-bundesregierung.795.de.html?dram:article_id=388637\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lehren aus der Finanzkrise: Eigenkapitalvorschriften f&uuml;r Banken<\/strong><br>\nWie werden Banken krisenfester? Indem sie mehr Eigenkapital vorhalten. Dar&uuml;ber wird derzeit international verhandelt &ndash; doch besonders Banken in Europa und auch Deutschland wehren sich dagegen. Vor allem bei der Frage, wie Risiken in den Bilanzen deutlicher ermittelt werden k&ouml;nnen, herrscht Uneinigkeit.<br>\nDer Basler Ausschuss f&uuml;r Bankenaufsicht hat Vorschl&auml;ge &uuml;ber strengere Eigenkapitalvorschriften f&uuml;r Finanzinstitute vorgelegt. Die Verhandlungen befinden sich in der Endphase, ein Kompromiss ist jedoch nicht in Sicht. Bei Basel III geht es um viel, betont Prof. G&uuml;nter Franke vom Internationalen Institut f&uuml;r Finanzmanagement der Universit&auml;t Konstanz:<br>\n&ldquo;Die Regulierung der Banken hat das Ziel, Finanzkrisen nach M&ouml;glichkeit zu verhindern. Dabei geht es um die Fragen: Wie weit soll man Banken regulieren? Und insbesondere inwieweit soll man Banken vorschreiben, Eigenkapital als Puffer f&uuml;r zuk&uuml;nftige Verluste zu halten?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/lehren-aus-der-finanzkrise-eigenkapitalvorschriften-fuer.766.de.html?dram:article_id=388661\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Aus der Finanzkrise 2008 lernen, lautet der Auftrag. Wenn es noch l&auml;nger dauert, muss die Jahreszahl aktualisiert werden. Denn die Krise der Banken ist l&auml;ngst zur&uuml;ck, wie aktuelle Pleitenachrichten aus Spanien <a href=\"http:\/\/finanzmarktwelt.de\/nach-banco-popular-droht-die-naechste-pleite-einer-spanischen-bank-61128\/\">nahelegen<\/a>. Spanien ist aber kein Einzelfall. Auch in Italien wanken die Banken.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kapitalmarktunion ist giftiges Placebo f&uuml;r Investitionen<\/strong><br>\nHeute, Donnerstag, stellte die EU-Kommission ihre Zwischenbilanz zur Umsetzung der Kapitalmarktunion vor. Fabio De Masi (DIE LINKE.), Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung (ECON), kommentiert:<br>\n&ldquo;Die Kommission begr&uuml;ndet die Kapitalmarktunion mit unzureichender Kreditvergabe der Banken. Risiken sollen &uuml;ber L&auml;ndergrenzen hinweg gestreut werden und die Finanzierung von Investitionen vom Konjunkturzyklus unabh&auml;ngiger werden. Verbriefungsgesch&auml;fte, die privaten Investoren offenbar zu riskant sind, sollen wieder gef&ouml;rdert werden. Dies betrifft insbesondere Automobilkredite. Das ist ein Spiel mit dem Feuer.<br>\nDie unterschiedliche Kreditvergabe hat mit dem makro&ouml;konomischen Umfeld in S&uuml;deuropa zu tun. Laut Erhebungen der EZB mangelt es Unternehmen nicht an Liquidit&auml;t, sondern zahlungskr&auml;ftiger Nachfrage. Regionale Banken k&ouml;nnen zudem Risiken besser bewerten als anonyme Investoren &ndash; zumal bei unterschiedlichen Rechtsordnungen und Insolvenzregimen in der EU. Kapitalm&auml;rkte funktionieren wie Lemminge und verst&auml;rken in der Panik Konjunkturzyklen. Risiken werden durch Verbriefungen gestreut nicht reduziert. Das ist, als w&uuml;rde man in einem Raum mit Grippekranken die Klimaanlage anstellen.<br>\nDie EU-Kommission bem&uuml;ht die USA als Vorbild f&uuml;r st&auml;rker integrierte Kapitalm&auml;rkte und eine bessere Finanzierung von kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen (KMU). Doch selbst in den USA hat sich der Bankkredit seit der Krise dynamischer entwickelt als die Kapitalm&auml;rkte und Kapitalm&auml;rkte spielen f&uuml;r KMU keine nennenswerte Rolle. Die USA haben zudem ihren Bankensektor beherzter ausgemistet und neu geordnet. Vor der Krise wurde zudem in der EU auch ohne Kapitalmarkt st&auml;rker investiert als heute.&rdquo;<br>\nDe Masi abschlie&szlig;end: &ldquo;Wir brauchen nicht mehr Schattenbanken, sondern ein Ende der investitionsfeindlichen K&uuml;rzungspolitik. Die Neuordnung des Bankensektors erfordert einen Abbau fauler Papiere unter &ouml;ffentlicher Regie und eine durchgreifende Regulierung von Banken einschlie&szlig;lich der Trennung von Investmentbanking und klassischem Bankgesch&auml;ft. Wir brauchen mehr boring banking, mehr Sparkasse statt Zockerbuden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/11308.kapitalmarktunion-ist-giftiges-placebo-f%C3%BCr-investitionen.html\">Fabio De Masi<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>R&uuml;stungsbericht: Deutschland exportiert mehr Kriegswaffen<\/strong><br>\nWeniger R&uuml;stungsexporte insgesamt, aber mehr Kriegswaffen f&uuml;r Algerien, Katar und S&uuml;dkorea: Die Bundesregierung hat 2016 R&uuml;stungsausfuhren in H&ouml;he von knapp sieben Milliarden Euro genehmigt. [&hellip;]<br>\nDer Export von Kleinwaffen sei 2017 erneut gestiegen: In den ersten vier Monaten 2017 stieg das Volumen der Ausfuhren dem Bericht zufolge auf 22,1 Millionen nach vier Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Mit 10,3 Millionen Euro entfalle ein gro&szlig;er Teil davon auf Lieferungen an B&uuml;ndnispartner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ruestungsexporte-deutschland-verkauft-weniger-waffen-a-1152038.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Fast versteckt wird &uuml;ber diesen skandal&ouml;sen Waffenexport berichtet. Eine Kommentierung unterbleibt selbstverst&auml;ndlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kampfdrohnen kosten mehr als eine Milliarde Euro<\/strong><br>\nDie Anmietung von f&uuml;nf Kampfdrohnen f&uuml;r die Bundeswehr soll mehr als eine Milliarde Euro kosten. Die Drohnen seien jedoch nur eine &Uuml;bergangsl&ouml;sung und sollen 2025 durch eine europ&auml;ische Kampfdrohne ersetzt werden.<br>\nVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) muss f&uuml;r die Anmietung von f&uuml;nf Kampfdrohnen mehr als eine Milliarde Euro aufbringen. In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Schreiben des Finanzministeriums an den Bundestags-Haushaltsausschuss werden die Gesamtkosten f&uuml;r die israelischen &bdquo;Heron TP&ldquo;-Drohnen inklusive Betrieb, Wartung, Instandhaltung und Ausbildung von Piloten auf 1,024 Milliarden Euro beziffert. Die unbemannten Flugzeuge sind f&uuml;r die Bundeswehr eine &Uuml;bergangsl&ouml;sung bis zum Jahr 2025. Dann sollen sie durch eine europ&auml;ische Kampfdrohne ersetzt werden, die derzeit noch entwickelt wird.<br>\nVon der Leyen hatte sich Anfang 2016 f&uuml;r die &bdquo;Heron TP&ldquo;-Drohnen des israelischen Herstellers IAI entschieden. Sie sind 14 Meter lang, haben eine Spannweite von 26 Metern und k&ouml;nnen bei Bedarf mit Raketen bewaffnet werden. Sie sollen die derzeit von der Bundeswehr in Afghanistan und Mali genutzten Aufkl&auml;rungsdrohnen desselben Produzenten ersetzen, die f&uuml;r eine Bewaffnung zu klein sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/aufruestung-der-bundeswehr-kampfdrohnen-kosten-mehr-als-eine-milliarde-euro\/19930254.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Merkw&uuml;rdig: Wenn es um die Rettung von Banken oder um Gelder f&uuml;r das Milit&auml;r geht, &ldquo;flie&szlig;t&rdquo; der Euro. Wenn es um soziale Fragen und die Absicherung von Menschen geht, macht insbesondere Bundesfinanzminister Sch&auml;uble den &ldquo;Hahn&rdquo; zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das heikle Gesch&auml;ft mit dem URENCO-Uran<\/strong><br>\nDie Firma URENCO mit Sitz auch in Deutschland stand immer wieder wegen Uranlieferungen an marode Atomkraftwerke in der Kritik. Jetzt hat sich WDR-Recherchen zufolge der Verdacht best&auml;tigt, URENCO k&ouml;nnte indirekt auch am US-Atomwaffenprogramm beteiligt sein. [&hellip;]<br>\nBis 2030 soll die US-Tochter von URENCO angereichertes Uran nach Watts Bar und Sequoyah im Wert von 500 Millionen Dollar liefern &ndash; und damit auch indirekt f&uuml;r das US-Atomwaffenprogramm. Aus Sicht des Wiener Risikoforschers Wolfgang Liebert ein Tabubruch und ein Versto&szlig; gegen den Nichtverbreitungsvertrag, den fast alle Staaten der Welt unterschrieben haben.<br>\n&ldquo;Da darf es keine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kernwaffenprogramme geben&rdquo;, sagt Liebert. &ldquo;Wenn ein Land Technologie exportiert oder durch andere nutzen l&auml;sst, gibt es eine Art &lsquo;End-use-Klausel&rsquo;, dass sichergestellt sein muss, dass diese Technologie nur f&uuml;r friedliche Zwecke verwendet wird. Und genau das Gegenteil w&auml;re hier der Fall.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/uran-usa-deutschland-103.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutschland dr&uuml;ckt sich vor einem Atomwaffenverbot<\/strong><br>\nAb diesem Donnerstag verhandeln mehr als 130 von 193 UN-Mitgliedstaaten in New York &uuml;ber ein rechtlich verbindliches Atomwaffenverbot. Die Bundesregierung ignoriert die Verhandlungen. Zum ersten Mal weigert sich Deutschland, an multilateralen Abr&uuml;stungsverhandlungen teilzunehmen. Und dies, obwohl die Regierung sich in zahlreichen &ouml;ffentlichen Erkl&auml;rungen und Reden zum Ziel einer atomwaffenfreien Welt bekannt hat.<br>\nFriedensorganisationen sehen in den UN-Gespr&auml;chen einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. Laut einem ersten offiziellen Entwurf w&uuml;rden sich die Unterzeichnerstaaten verpflichten, unter keinen Umst&auml;nden Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anderweitig zu beschaffen, zu besitzen oder zu lagern. Mit den Verhandlungen in New York vollzieht sich ein Paradigmenwechsel in der globalen Sicherheitspolitik. Die Mehrheit der Weltgemeinschaft erhebt erstmals die Stimme gegen nukleare Abschreckung und damit auch gegen die Atomwaffenm&auml;chte, denn die sind ihrer im Atomwaffensperrvertrag verankerten Verpflichtung zur Abschaffung der Atomwaffen bisher nicht nachgekommen.<br>\nAu&szlig;enminister Sigmar Gabriel h&auml;lt die New Yorker Verhandlungen f&uuml;r den falschen Weg. Zwar sei es gut und richtig, dass die UN eine atomwaffenfreie Welt anstrebten, doch die Verhandlungen w&uuml;rden wenig Sinn machen, weil die Atomwaffenstaaten nicht daran teilnehmen, erkl&auml;rte er. Dieses Argument &uuml;berzeugt jedoch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/un-verhandlungen-deutschland-drueckt-sich-vor-einem-atomwaffenverbot\/19935054.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Toller Protest gegen die Atombomben-Politik der Bundesregierung: Lichtprojektion am Ausw&auml;rtiges Amt<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170616_hdt_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170616_hdt_01_s.jpg\" alt=\"Protest gegen die Atombomben-Politik der Bundesregierung\" title=\"Protest gegen die Atombomben-Politik der Bundesregierung\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/photos\/a.639951416016810.1073741828.573823342629618\/1774754585869815\/?type=3&amp;theater\">Jung und naiv via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Drohung gegen EU-Unternehmen&rdquo;: Berlin kritisiert US-Sanktionen scharf<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Gabriel und &Ouml;sterreichs Bundeskanzler Kern werfen den USA vor, mit ihren neuen Sanktionen gegen Russland wirtschaftliche Interessen zu verfolgen. Dies sei v&ouml;lkerrechtswidrig &ndash; und verhindere den Ausbau der europ&auml;ischen Energieversorgung.<br>\nVom US-Senat beschlossene neue Sanktionen gegen Russland haben Emp&ouml;rung bei europ&auml;ischen Sozialdemokraten ausgel&ouml;st. Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel und &Ouml;sterreichs Bundeskanzler Christian Kern warfen den USA vor, mit dem Beschluss aus eigenen wirtschaftlichen Interessen gezielt Druck auf EU-Firmen aus&uuml;ben zu wollen. &ldquo;In bemerkenswerter Offenheit beschreibt der US-Gesetzentwurf, worum es eigentlich geht: um den Verkauf amerikanischen Fl&uuml;ssiggases und die Verdr&auml;ngung russischer Erdgaslieferungen vom europ&auml;ischen Markt&rdquo;, kritisieren die beiden Sozialdemokraten in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung. Ziel sei es, Arbeitspl&auml;tze in der Erdgas- und Erd&ouml;lindustrie der USA zu sichern.<br>\n&ldquo;Nicht akzeptieren k&ouml;nnen wir allerdings die Drohung mit v&ouml;lkerrechtswidrigen extraterritorialen Sanktionen gegen europ&auml;ische Unternehmen, die sich am Ausbau der europ&auml;ischen Energieversorgung beteiligen&rdquo;, hei&szlig;t es weiter. &ldquo;Europas Energieversorgung ist eine Angelegenheit Europas, und nicht der Vereinigten Staaten von Amerika!&rdquo;, schreiben beide Sozialdemokraten. &ldquo;Wer uns Energie liefert und wie, entscheiden wir, nach Regeln der Offenheit und des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Berlin-kritisiert-US-Sanktionen-scharf-article19892533.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Europ&auml;ische Politiker, hier Gabriel und Kern, wehren sich gegen imperiale Machenschaften, im konkreten Fall gegen Sanktionen der USA zur Befriedigung der eigenen Interessen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bernie Sanders: How Democrats Can Stop Losing Elections<\/strong><br>\nIn 2016, the Democratic Party lost the presidency to possibly the least popular candidate in American history. In recent years, Democrats have also lost the Senate and House to right-wing Republicans whose extremist agenda is far removed from where most Americans are politically. Republicans now control almost two-thirds of governor&rsquo;s offices and have gained about 1,000 seats in state legislatures in the past nine years. In 24 states, Democrats have almost no political influence at all.<br>\nIf these results are not a clear manifestation of a failed political strategy, I don&rsquo;t know what is. For the sake of our country and the world, the Democratic Party, in a very fundamental way, must change direction. It has got to open its doors wide to working people and young people. It must become less dependent on wealthy contributors, and it must make clear to the working families of this country that, in these difficult times, it is prepared to stand up and fight for their rights. Without hesitation, it must take on the powerful corporate interests that dominate the economic and political life of the country.<br>\nThere are lessons to be learned from the recent campaign in Britain. The Conservatives there called the snap election with the full expectation that they would win a landslide. They didn&rsquo;t. Against all predictions they lost 13 seats in Parliament while Jeremy Corbyn and the Labour Party won 32. There is never one reason elections are won or lost, but there is widespread agreement that momentum shifted to Labour after it released a very progressive manifesto that generated much enthusiasm among young people and workers. One of the most interesting aspects of the election was the soaring turnout among voters 34 or younger. [&hellip;]<br>\nThe Democrats must develop an agenda that speaks to the pain of tens of millions of families who are working longer hours for lower wages and to the young people who, unless we turn the economy around, will have a lower standard of living than their parents.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/06\/13\/opinion\/bernie-sanders-how-democrats-can-stop-losing-elections.html\">New York Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mays Niederlage &ndash; Hoffnung f&uuml;r die britische Linke<\/strong><br>\nZum zweiten Mal binnen eines Jahres muss die rechtskonservative Regierungspartei der Tories eine schwere Niederlage einstecken. Als David Cameron das historische Brexit-Votum verlor, musste er abtreten. Er hinterlie&szlig; nicht nur seiner eigenen Partei einen Scherbenhaufen, das ganze Land steht vor einer Zerrei&szlig;probe. Sogar die dreihundertj&auml;hrige Integrit&auml;t des Vereinigten K&ouml;nigreiches (UK) steht auf dem Spiel. Aus politischem Kalk&uuml;l berief die aktuelle Premierministerin Theresa May vorgezogene Parlamentswahlen ein, mit desastr&ouml;sem Ergebnis f&uuml;r ihre Regierung. F&uuml;r Labour mit dem popul&auml;rer werdenden Parteichef Jeremy Corbyn mutet die Aufholjagd wie eine Wiedergeburt f&uuml;r Gro&szlig;britanniens Linke an. Selbst wenn er nicht regieren wird, k&ouml;nnten linke Inhalte Auftrieb erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/mays-niederlage-hoffnung-fuer-die-britische-linke\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Langsamste Transparenz-Beh&ouml;rde der Welt<\/strong><br>\nEben hat der Bundestag die Rechenschaftsberichte der Bundestagsparteien aus 2015 (!) ver&ouml;ffentlicht. Das geschieht nat&uuml;rlich nur zuf&auml;llig an einem Tag, an dem sich wegen Feiertag und Hitzefrei kein normaler Mensch f&uuml;r Parteikassen interessiert. &Uuml;brigens: Von den gut 41 Millionen Euro Spenden gingen fast zwei Drittel an die Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/lobbycontrol\/photos\/a.10150376013124421.369008.100233159420\/10155533285844421\/?type=3&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page&amp;notif_id=1497540238984235\">Lobbycontrol via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ein Blick ins Wahlprogramm: Die AfD ist keine Partei f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer<\/strong><br>\nAuf dem Bundesparteitag Ende April in K&ouml;ln hat die AfD ihr Wahlprogramm f&uuml;r die Bundestagswahl beschlossen. Herausgekommen ist eine krude Mischung, die sich in Teilbereichen zumindest formal an Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und sozial Benachteiligte wendet. Doch was hat die AfD diesen Menschen tats&auml;chlich anzubieten?<br>\nWof&uuml;r steht und wohin steuert die AfD? Dazu wurde auch auf diesem Blog schon einiges geschrieben, und es scheint immer noch nicht gelingen zu wollen, die Partei auf einen klarer definierbaren Nenner zu bringen als das Label &bdquo;rechte Sammlungsbewegung&ldquo;. Das liegt an der Partei selbst, die &ndash; von unterschiedlichen Str&ouml;mungen beeinflusst &ndash; auch weiterhin im Wandel begriffen ist, ein Wandel, der mit parteiinternen Machtk&auml;mpfen und Fl&uuml;gelbildungen verkn&uuml;pft ist. Auch dies wurde nicht zuletzt auf ihrem K&ouml;lner Parteitag mehr als deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2053\">annotazioni<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich mit den Inhalten der AfD bereits <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36906\">kritisch auseinandergesetzt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Hallo SPD &ndash; es ist eine Minute vor zw&ouml;lf!<\/strong><br>\nRei&szlig;t das Ruder endlich herum! In der Rentenpolitik zum Beispiel. Ihr wart f&uuml;hrend beteiligt an der Demontage der gesetzlichen, umlagefinanzierten Rente. Ihr habt die Privatisierung der Rentenversicherung gef&ouml;rdert und durch zahlreiche Gesetzes&auml;nderungen die Voraussetzungen geschaffen, dass viele Millionen, in einigen Jahren gewiss &uuml;ber die H&auml;lfte aller Rentnerinnen und Rentner, in Altersarmut leben m&uuml;ssen. Jetzt ruft ihr &bdquo;Mehr soziale Gerechtigkeit braucht das Land!&ldquo; &hellip; und legt ein Rentenkonzept vor, dass den Abbau der gesetzlichen Rente auf Ewigkeit fortschreibt. Die F&ouml;rderung der privaten Vorsorge soll noch st&auml;rker vorangetrieben werden. Daf&uuml;r sollen zig Milliarden Euro an Steuermitteln flie&szlig;en. Das alles geht vor allem zu Lasten der Jungen und zum gro&szlig;en Gewinn der Versicherungen und Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/hallo-spd-es-ist-eine-minute-vor-zwoelf-kundgebung-am-25-juni-17\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<p>dazu: <strong>12 Gebote linker Politik<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Jakob <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Augstein\">@Augstein<\/a> r&auml;t der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/SPD?src=hash\">#SPD<\/a>, sich 12Gebote an die Klot&uuml;r zu heften.<br>Gesagt\/getan. Auch wenn es nicht die Klot&uuml;r war <a href=\"https:\/\/t.co\/0BwHXAc5xW\">https:\/\/t.co\/0BwHXAc5xW<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/lLjz56A7co\">pic.twitter.com\/lLjz56A7co<\/a><\/p>\n<p>&mdash; FabioDeMasi (@FabioDeMasi) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/874944049022730240\">14. Juni 2017<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-38761","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38761"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38761\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38765,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38761\/revisions\/38765"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38761"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}