{"id":3879,"date":"2009-04-08T08:21:44","date_gmt":"2009-04-08T07:21:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3879"},"modified":"2009-04-08T08:21:44","modified_gmt":"2009-04-08T07:21:44","slug":"hinweise-des-tages-868","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3879","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Seit Anfang 2008 Hinweise auf Probleme bei der HRE<\/li>\n<li>Hauke F&uuml;rstenwerth: Systemische Erpressung<\/li>\n<li>Peter Bofinger: Neue Balance von Staat und Markt<\/li>\n<li>Verstaatlicht die Banken!<\/li>\n<li>Zu wenig Regulierer f&uuml;r die neuen Regeln<\/li>\n<li>Fehlprognosen zur Finanzkrise: Wird schon gutgehen!<\/li>\n<li>Dummes deutsches Geld<\/li>\n<li>Joseph Stiglitz: Obamas Ersatzkapitalismus<\/li>\n<li>Makro&ouml;konomie: &Uuml;ber die T&uuml;cken der Konjunkturpolitik<\/li>\n<li>Mieser Export belastet EU-Wirtschaft schwer<\/li>\n<li>G20 geben &bdquo;Helikopter-Geld f&uuml;r alle&ldquo;<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: Hilfe, Inflation<\/li>\n<li>Joseph Stiglitz: Obamas Ersatzkapitalismus<\/li>\n<li>A Tale of Two Depressions<\/li>\n<li>Transfergesellschaften: Rettung vor dem Absturz<\/li>\n<li>Scholz: Sozialkassen sind krisenfest<\/li>\n<li>Arbeitslosengeld I als Auslaufmodell<\/li>\n<li>Netzwerke der Korruption operieren am Genfer Finanzplatz<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Wir wurden nicht so gefeiert wie Obama<\/li>\n<li>Kleine Anfrage zu PPP im Stra&szlig;enbau<\/li>\n<li>Baum&auml;ngel: Es br&ouml;ckelt im Regierungsviertel<\/li>\n<li>60 Jahre Tarifvertragsgesetz &ndash; WSI-Schwerpunktheft<\/li>\n<li>2008: Mehr Sterbef&auml;lle und Eheschlie&szlig;ungen, etwas weniger Geburten <\/li>\n<li>Mehdorn verlangt Millionen<\/li>\n<li>Petition gegen die Patentierung von Software<\/li>\n<li>Unternehmen Universit&auml;t<\/li>\n<li>Staatsvertrag soll Vergabe zulassungsbeschr&auml;nkter Studienpl&auml;tze sicherstellen<\/li>\n<li>Zu guter letzt: R&uuml;ckgrat als R&uuml;cktrittsgrund<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3879&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Seit Anfang 2008 Hinweise auf Probleme bei der HRE<\/strong><br>\nDie deutsche Bankenaufsicht hat aus dem Mitte Januar 2008 bei der Hypo Real Estate (HRE) angeforderten Finanz- und Risikobericht erste Hinweise auf eine &ldquo;liquidit&auml;tsseitige Anf&auml;lligkeit&rdquo; erhalten. &ldquo;Um dies eng zu beobachten, erhielten BaFin und Bundesbank von der Holding ab Februar des Jahres 2008 w&ouml;chentlich und sp&auml;ter t&auml;glich Liquidit&auml;tsberichte&rdquo;, hei&szlig;t es in der Antwort der Bundesregierung (16\/12486) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16\/11950).<br>\nDas zust&auml;ndige Fachreferat im Bundesfinanzministerium wurde der Vorlage zufolge Anfang 2008 &uuml;ber die &ldquo;liquidit&auml;tsseitige Anf&auml;lligkeit&rdquo; informiert. Hinweise auf eine Existenz bedrohende Liquidit&auml;tssituation seien damit allerdings nicht verbunden gewesen. &ldquo;Als nach dem Zusammenbruch der Lehman Brothers am 15. September 2008 aufgrund des Austrocknens des Interbankenmarktes Liquidit&auml;tsrisiken innerhalb weniger Tage weltweit grundlegend neu zu bewerten waren, ergab sich eine konkrete Bedrohungslage, &uuml;ber die die Leitung des Bundesministeriums der Finanzen am 22. September 2008 unterrichtet wurde&rdquo;, schreibt die Regierung&hellip;<br>\nDie St&uuml;tzungsma&szlig;nahmen seien der HRE-Gruppe gew&auml;hrt worden, um deren Liquidit&auml;tsschwierigkeiten zu beheben und nicht, um die HRE abzuwickeln. Mit den St&uuml;tzungsma&szlig;nahmen sei das Finanzsystem in Deutschland erfolgreich stabilisiert worden. Eine Insolvenz der Bankengruppe, deren Bilanzvolumen bei 400 Milliarden Euro lag, h&auml;tte wahrscheinlich &auml;hnliche Konsequenzen f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte gehabt wie die Insolvenz von Lehman Brothers. &ldquo;Die dann erforderlichen St&uuml;tzungsma&szlig;nahmen der Bundesregierung und der entstandene Schaden w&auml;ren vermutlich um ein Vielfaches gr&ouml;&szlig;er als die bislang erfolgten St&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r die HRE-Gruppe&rdquo;, hei&szlig;t es in der Antwort weiter.<br>\nWie die Bundesregierung zudem mitteilt, betrug das Umlaufvolumen der &ouml;ffentlichen Pfandbriefe der zur HRE geh&ouml;renden Deutschen Pfandbrief Bank AG (DEPFA) Ende vergangenen Jahres rund 42 Milliarden Euro. Die zur Deckung der Pfandbriefe verwendeten Werte seien ausreichend. Die &ouml;ffentlichen Pfandbriefe der DEPFA seien mit dem H&ouml;chstrating &ldquo;AAA&rdquo; versehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_104\/04.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> <a href=\"?p=3743\">Wie wir vermuteten<\/a>, wusste also das Finanzministerium schon Anfang 2008 von der &ldquo;liquidit&auml;tsseitigen Anf&auml;lligkeit&rdquo; der HRE. Am 22. September 2008 wurde die Leitung des BMF &uuml;ber die konkrete Bedrohungslage unterrichtet. Am 28. September lief die Haftung der HypoVereinsbank f&uuml;r Anspr&uuml;che (Risiken) der HRE aus. Am 29. September hat das BMF zusammen mit einigen Finanzinstituten die ersten 35 Milliarden f&uuml;r die HRE zur Verf&uuml;gung gestellt. Von da an haftete dann nicht mehr die HypoVereinsbank, sondern der Steuerzahler. Die Gr&uuml;ndung der HRE ging auf die Auslagerung schlechter Risiken gerade durch die HypoVereinsbank zur&uuml;ck, damit diese Bank risikofrei an die italienische Bank UniCreditGroup verkauft werden konnte.<br>\nVerstehen Sie jetzt, warum der Bundesfinanzminister den parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur HRE so scheut wie der Teufel das Weihwasser?<br>\nHoffentlich wird im Untersuchungsausschuss auch diesen &bdquo;Merkw&uuml;rdigkeiten&ldquo; nachgegangen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hauke F&uuml;rstenwerth: Systemische Erpressung<\/strong><br>\nEs gibt keinen Liquidit&auml;tsengpass. Die Banken haben ein massives Bonit&auml;tsproblem, sie sind nicht mehr kreditw&uuml;rdig. Mit aller Macht verhindern die verantwortlichen Politiker, dass die &Ouml;ffentlichkeit die Hintergr&uuml;nde zu den &uuml;ppigen Staatsbeihilfen f&uuml;r die Gl&auml;ubigerbanken erf&auml;hrt. Ein Untersuchungsausschuss zur IKB wurde erfolgreich abgeblockt, eine Sonderpr&uuml;fung der IKB Gesch&auml;fte gestoppt. Es ist absehbar, dass der Untersuchungsausschuss des Bundestages zu den Geschehnissen bei der HRE durch Verweigerungshaltung der Regierung und Informationsblockade seitens der Ministerien mit dem Ende der Legislaturperiode in wenigen Monaten ergebnislos aufgel&ouml;st werden wird. Die Finanzinstitute k&ouml;nnen ihre Geiselnahme der Bev&ouml;lkerung ungestraft mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung durch die Politik weiter durchziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-blog.de\/blog\/systemische-erpressung\">T-blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Peter Bofinger: Neue Balance von Staat und Markt<\/strong><br>\nDoch wenn man &uuml;ber den Bereich der Finanzm&auml;rkte hinausgeht, scheint sich an der allgemein negativen Einstellung gegen&uuml;ber dem Staat nicht allzu viel ge&auml;ndert zu haben. Nach wie vor stehen Steuersenkungen hoch in der Gunst politischer Parteien, und mit der Schuldenbremse soll jetzt dem Staat f&uuml;r alle Zeit die M&ouml;glichkeit genommen werden, volkswirtschaftlich sinnvolle Investitionen &uuml;ber Kredite zu finanzieren. Die Bundeskanzlerin hat in der &ldquo;Bild&rdquo; vom 11. M&auml;rz 2009 explizit darauf verwiesen, dass man so schnell wie m&ouml;glich wieder zum &ldquo;alten Kurs&rdquo; zur&uuml;ckkehren wolle. Die Finanzkrise erscheint so fast wie ein Betriebsunfall auf dem weiteren Weg zur Entstaatlichung. Als Helfer in der Not war Staat gerade gut genug, aber man ist froh, wenn man ihn bald wieder loswerden kann.<br>\nMit einer solchen Sichtweise l&auml;uft jedoch man Gefahr, nur die Spitze des Eisberges wahrzunehmen und dabei die tiefer liegenden Probleme des Marktes zu &uuml;bersehen. Seine selbstzerst&ouml;rerischen Kr&auml;fte sind nicht nur im Bereich der Finanzm&auml;rkte am Werke gewesen. Sie haben in weniger spektakul&auml;rer, aber nicht minder gef&auml;hrlicher Form die Grundfesten der marktwirtschaftlichen Ordnung wie auch der Demokratie angegriffen. Der &ldquo;alte Kurs&rdquo; hat in diesem Jahrzehnt f&uuml;r die meisten Arbeitnehmer zu einem R&uuml;ckgang ihrer Reall&ouml;hne und einer deutlich schlechteren kollektiven Absicherung ihrer Lebensrisiken gef&uuml;hrt&hellip;<br>\nKonzeptionell muss es in allen Bereichen des Wirtschaftslebens darum gehen, von einem Staat unter der Aufsicht des Marktes wieder zu einem Markt unter der Aufsicht des Staates kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1712774&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Lesenswert!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dierk Hirschel: Verstaatlicht die Banken!<\/strong><br>\nNoch immer droht dem deutschen Bankensystem die Kernschmelze, der Absturz der heimischen Realwirtschaft gie&szlig;t zus&auml;tzliches &Ouml;l ins Feuer. In dieser Situation sollte der Staat alle notleidenden systemrelevanten Banken &uuml;bernehmen. Ohne Verstaatlichung erzeugt die Krise ein steuerfinanziertes privates Bankenoligopol.<br>\nDie Glaspal&auml;ste stehen in Flammen. Alle bisherigen L&ouml;schversuche sind gescheitert. Noch immer droht dem deutschen Bankensystem die Kernschmelze. Das Eigenkapital von Deutscher Bank, Commerzbank &amp; Co. ist inzwischen auf 360 Milliarden Euro geschrumpft. Nach der n&auml;chsten Abschreibungswelle ist Schluss mit lustig. Faktisch sind die Banken jetzt schon pleite. Von Dierk Hierschel, Chef&ouml;konom des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/gastbeitraege\/verstaatlicht-die-banken;2229764\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu wenig Regulierer f&uuml;r die neuen Regeln<\/strong><br>\nDie sch&auml;rfere Aufsicht &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte ist gut, aber es fehlt noch an den n&ouml;tigen Experten daf&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/255382\/938\/2833032\/Zu-wenig-Regulierer-fuer-die-neuen-Regeln.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> F&uuml;r NDS- Leser ist das gewiss keine neue Erkenntnis, aber f&uuml;r das Wirtschaftsressort der SZ beachtlich. Der Autor des Artikels, Martin Hesse, ist Tr&auml;ger des vom Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) vergebenen Journalistenpreises. Auf der Preisverleihung kritisierte Wolfgang Franz,&nbsp;vom Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die regulatorischen Ma&szlig;nahmen der Politik f&uuml;r die Private Equity-Branche, wie folgt: &ldquo;Das Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen f&uuml;r Kapitalbeteiligungen f&uuml;hrt in seiner Ausgestaltung dazu, dass der deutsche Markt f&uuml;r Kapitalbeteiligungen im internationalen Vergleich weiter zur&uuml;ckf&auml;llt.&rdquo; Das war noch im Herbst 2008.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fehlprognosen zur Finanzkrise: Wird schon gutgehen!<\/strong><br>\nPolitiker, &Ouml;konomen, Wirtschaftsbosse &ndash; fast alle haben die Finanzkrise dramatisch untersch&auml;tzt. Ein Blick auf Prognosen vor einem Jahr macht klar: Viele Experten ignorierten Warnsignale. Doch einige waren wahre Propheten. SPIEGEL ONLINE zeigt, wer falsch lag und wer richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,617763,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Spiegel h&auml;tte gut daran getan Selbstkritik zu leisten. Gab es denn im Spiegel einen Aufmacher mit einer Warnung vor der Krise?<br>\nAu&szlig;erdem ist es geradezu l&auml;cherlich, Hans-Werner Sinn oder Josef Ackermann als wahre Propheten zu bezeichnen. Wer erst im M&auml;rz 2008 die Krise und deren Ausma&szlig; erkennen konnte, der hatte ohnehin jeden Bezug zur Wirklichkeit verloren. H&auml;tten sie die NachDenkSeiten gelesen, dann w&auml;ren sie schon viel fr&uuml;her gewarnt gewesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dummes deutsches Geld<\/strong><br>\nDie Bundesb&uuml;rger sind mit Lehman-Zertifikaten weit st&auml;rker auf die Nase gefallen als Anleger im Ausland. Das hat seine Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/836\/464436\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Wenigstens im Artikel wird erw&auml;hnt, dass als Gr&uuml;nde nicht nur die Dummheit der Anleger, sondern eben auch weniger Regulierung als in anderen, europ&auml;ischen L&auml;ndern zu nennen sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Leider berichtet die SZ nicht davon, dass die Glaubw&uuml;rdigkeit von Lehmann Brothers Deutschland von zwei besonderen Pers&ouml;nlichkeiten des deutschen &ouml;ffentlichen Lebens gehoben wurde: Vom ehemaligen Kanzleramtminister Hans Martin Bury, Staatsminister a.D., seit Herbst 2005 Mitglied des Vorstands von Lehman Brothers Bankhaus AG, Rathenauplatz 1, 60313 Frankfurt am Main, und von J&uuml;rgen Schrempp, ehemaliger DaimlerChrysler-Chef und dann Berater von Lehmann Brothers.<br>\nZur Verflechtung deutscher &ldquo;Eliten&rdquo; mit der Finanzindustrie siehe auch <a href=\"?p=3478\">&ldquo;Deutschlands ma&szlig;gebliche politische und wirtschaftliche &bdquo;Eliten&ldquo; sind mit der Finanzindustrie verfilzt&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Joseph Stiglitz: Obamas Ersatzkapitalismus<\/strong><br>\nObamas 500-Milliarden-Paket zur Rettung des amerikanischen Bankensystems wurde von manchen Finanzexperten als ein Vorschlag bezeichnet, bei dem man nur gewinnen kann. Ich w&uuml;rde eher sagen, es ist ein Vorschlag, bei dem zwei gewinnen und einer ganz sicher verliert: Die Banken gewinnen, die Investoren gewinnen &ndash; der Steuerzahler verliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/1714013_Wirtschaftskrise-Obamas-Ersatzkapitalismus.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Makro&ouml;konomie: &Uuml;ber die T&uuml;cken der Konjunkturpolitik<\/strong><br>\nWie relevant zum Beispiel sind zentrale Argumente gegen antizyklische Fiskalpolitik in der Praxis? Dieser Frage sind Volkswirte des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) jetzt nachgegangen.<br>\nSeit den 70er-Jahren herrscht unter Volkswirten weitgehend Konsens, nur die Geldpolitik sei ein gutes Instrument im Kampf gegen Konjunkturkrisen. Die Impulse, die von Fiskalpolitik ausgingen, k&auml;men dagegen stets zu sp&auml;t &ndash; es vergehe zu viel Zeit, bis die Politik den Abschwung diagnostiziere, Konjunkturpakete beschlie&szlig;e und umsetze.<br>\nDie IWF-Volkswirte Daniel Leigh und Sven Jari Stehn stellen diese Sicht in ihrer j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten Studie mit dem &ldquo;Titel Fiscal and Monetary Policy During Downturns: Evidence from the G7&rdquo; zumindest teilweise in Frage. In den angels&auml;chsischen L&auml;ndern, so ihr Befund, ist antizyklische Fiskalpolitik in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten durchaus gegl&uuml;ckt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/_b=2225362,_p=30,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/wp\/2009\/wp0950.pdf\">Fiscal and Monetary Policy During Downturns: Evidence from the G7, IMF Working Paper 09\/05 [PDF &ndash; 885 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Mieser Export belastet EU-Wirtschaft schwer<\/strong><br>\nDie Wirtschaft in der Euro-Zone ist Ende 2008 noch etwas st&auml;rker eingebrochen als bislang angenommen. Hauptgrund f&uuml;r die Misere ist der schwache Export. Vor diesem Hintergrund forderte der ehemalige EZB-Chefvolkswirt Issing, die Notenbanken m&uuml;ssten mehr tun im Kampf gegen die Krise. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank von Oktober bis Dezember um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie die Statistikbeh&ouml;rde Eurostat am Dienstag mitteilte. Zun&auml;chst war f&uuml;r das vierte Quartal ein Minus von 1,5 Prozent ermittelt worden &ndash; schon das w&auml;re der mit Abstand st&auml;rkste Einbruch in der Geschichte der W&auml;hrungsunion gewesen. Hauptgrund f&uuml;r die Misere ist der schwache Export. Die Ausfuhren schrumpften um 6,7 Prozent. Die Verbraucher schr&auml;nkten ihre privaten Konsumausgaben um 0,3 Prozent ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/mieser-export-belastet-eu-wirtschaft-schwer;2229932\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Typisch f&uuml;r den Monetaristen und vehementen Vertreter freier Finanzm&auml;rkte Otmar Issing: &bdquo;Wenn die Krise da ist, m&uuml;ssen die Notenbanken die Schleusen &ouml;ffnen&ldquo;. Nein, nicht wenn Sie da ist, sie m&uuml;ssten die Krise antizipieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>G20 geben &bdquo;Helikopter-Geld f&uuml;r alle&ldquo;<\/strong><br>\nDie Beschl&uuml;sse des Londoner G20-Gipfels zur Verdreifachung der finanziellen Ressourcen des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) auf 750 Milliarden Dollar haben europ&auml;ische Notenbanker und Experten schockiert: Durch die Ma&szlig;nahme erh&ouml;he sich die globale Geldmenge. Dies f&uuml;hre zu Inflation, sobald die Krise zu Ende sei, f&uuml;rchten Wissenschaftler.<br>\nDie Beschl&uuml;sse des Londoner G20-Gipfels zur Verdreifachung der finanziellen Ressourcen des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) haben europ&auml;ische Notenbanker und Experten schockiert. Die beschlossene multilaterale Unterst&uuml;tzung des Welthandels st&ouml;&szlig;t zwar auf breite Zustimmung. Die Aufstockung der so genannten Sonderziehungsrechte (SZR), einem Mittel zur Schaffung zus&auml;tzlicher globaler Liquidit&auml;t, kommt aber unter heftigen Beschuss. &ldquo;Das ist reine Geldsch&ouml;pfung. Das ist Helikopter-Geld f&uuml;r den Globus&rdquo;, sagte J&uuml;rgen Stark, Mitglied des Direktoriums der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), dem Handelsblatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/g20-geben-helikopter-geld-fuer-alle;2230067\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Monetaristen und J&uuml;nger der Chicago-Boys schlagen Alarm. Sie warnen vor Inflationsgefahren nach der Krise, statt sich Gedanken dar&uuml;ber zu machen, welche L&ouml;sungswege aus der Krise es g&auml;be. Und da sind sie leider v&ouml;llig ratlos, weil in ihrer Theorie ja die M&auml;rkte alles bestens alleine l&ouml;sen und es Krisen eigentlich gar nicht geben k&ouml;nne.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Hilfe, Inflation<\/strong><br>\nWie kommt es &uuml;berhaupt zur Inflation? Preise steigen in einer wettbewerblich gestalteten Wirtschaft nur dann, wenn die Nachfrage gr&ouml;&szlig;er ist als das Angebot. Grundvoraussetzung f&uuml;r einen echten inflation&auml;ren Prozess ist, dass die Kapazit&auml;ten der Volkswirtschaft bis zum Anschlag ausgelastet sind und deshalb Vollbesch&auml;ftigung herrscht. Nur dann haben die L&ouml;hne eine Chance so kr&auml;ftig zu steigen, dass sich tats&auml;chlich ein inflation&auml;rer Prozess entwickeln kann. Wie realistisch ist dieses Szenario zurzeit? Es ist surreal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1714131&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>A Tale of Two Depressions<\/strong><br>\nOften cited comparisons &ndash; which look only at the US &ndash; find that today&rsquo;s crisis is milder than the Great Depression. In this column, two leading economic historians show that the world economy is now plummeting in a Great-Depression-like manner. Indeed, world industrial production, trade, and stock markets are diving faster now than during 1929-30. Fortunately, the policy response to date is much better.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/index.php?q=node\/3421\">VoxEU.org, a policy portal<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Die Daten, die Eichengreen und O&rsquo;Rourke hier vortragen, zeigen, dass die jetzige Rezession in Wirklichkeit eine Depression ist, in der sich wichtige Indikatoren wie Weltproduktion, Handel und Aktienkurse noch schneller verschlechtern, als 1929-1930.<br>\nAnderseits sehen Eichengreen und O&rsquo;Rourke Zeichen daf&uuml;r, dass die Bereitschaft der Politik, wirksame Instrumente gegen die Krise einzusetzen, deutlich h&ouml;her ist als damals.<br>\nMit interessanten Graphiken ausgestattet, ein lesenswerter Artikel, wenn auch nur auf Englisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Transfergesellschaften: Rettung vor dem Absturz<\/strong><br>\nNach Ansicht von Gewerkschaften und Arbeitgebern sind die Potenziale der Kurzarbeit bald ausgesch&ouml;pft. An ihre Stelle sollen nun die Transfergesellschaften treten.<br>\nDiese sind ein m&ouml;glicher Schutz von Besch&auml;ftigten vor der Arbeitslosigkeit: Arbeitgeber und Betriebsr&auml;te einigen sich meist in einem Sozialplan dar&uuml;ber, die entlassenen Mitarbeiter &uuml;ber zw&ouml;lf Monate hinweg weiter zu qualifizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1712753_Transfergesellschaften-Rettung-vor-dem-Absturz.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Scholz: Sozialkassen sind krisenfest<\/strong><br>\nAuch bei steigender Arbeitslosigkeit infolge der Krise werden die Beitr&auml;ge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung nach Einsch&auml;tzung von Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) nicht erh&ouml;ht werden m&uuml;ssen. &ldquo;Nat&uuml;rlich werden in der Arbeitslosenversicherung Belastungen sichtbar werden, aber wir sind mit R&uuml;cklagen von 16 Milliarden Euro in dieses Jahr gestartet&rdquo;, sagte Scholz dem Bremer &ldquo;Kurier am Sonntag&rdquo;. F&uuml;r den Fall, dass Mitte n&auml;chsten Jahres die R&uuml;cklagen aufgebraucht sein sollten und die Beitragseinnahmen nicht reichten, werde der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mit einem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt geholfen. &ldquo;Wir m&uuml;ssen also den Beitragssatz nicht anheben und k&ouml;nnen trotzdem unsere Aufgaben erf&uuml;llen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ad-hoc-news.de\/scholz-sozialkassen-sind-krisenfest--\/de\/Politik\/20152080\">ad-hoc-news<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em>Dagegen allerdings:<\/em><\/li>\n<li><strong>Arbeitslosengeld I als Auslaufmodell<\/strong><br>\nDie Arbeitsagenturen haben nach einer Studie des DGB 2008 so wenig f&uuml;r Lohnersatzleistungen ausgegeben wie seit 18 Jahren nicht mehr. In der jW vorliegenden Analyse hei&szlig;t es, nur noch eine Minderheit der Erwerbslosen habe Anspruch auf finanzielle Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Zugleich sei &raquo;das im Schnitt ausgezahlte Arbeitslosengeld in j&uuml;ngster Zeit gesunken und kann teils nicht einmal mehr das gesellschaftliche Existenzminimum sichern&laquo;. So erhielten im vergangenen Jahr &raquo;nur noch knapp 920000 Personen Lohnersatzleistungen der Arbeitslosenversicherung&laquo;. Anspruch h&auml;tten mittlerweile &raquo;nicht einmal 30 Prozent&laquo; der gemeldeten Erwerbslosen, 1992 seien es noch gut 56 Prozent gewesen. Inzwischen m&uuml;sse die &uuml;berwiegende Mehrzahl mit &raquo;Leistungen des Hartz-IV-Systems&laquo; auskommen &raquo;oder finanziell ganz leer ausgehen&laquo;, hei&szlig;t es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/04-07\/002.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Auch die H&ouml;he der individuellen Leistungen sinkt immer weiter &ndash; lesen wir im Artikel weiter. Abgesehen von ein paar gut gemeinten (oder auch nicht) Absichtserkl&auml;rungen, die jetzt kommen k&ouml;nnten (oder auch nicht) &ndash; war das nicht abzusehen? War das nicht alles Sinn und Zweck der Reformen? War das nicht geplant? War nicht von fast allen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen Jahre lang zu h&ouml;ren, wir br&auml;uchten einen Niedriglohnsektor? War nicht &uuml;berall zu h&ouml;ren, zu lesen, zu sehen, die &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; m&uuml;ssten sinken? Und? Wie soll das jetzt weitergehen mit einem Beitragssatz, der innerhalb von wenigen Jahren um mehr als die H&auml;lfte gek&uuml;rzt wurde, von dessen Senkung sich eine Familie mit Doppelverdiener vielleicht einmal im Monat eine Runde Pizza oder einen Familienbesuch im Kino leisten kann?<br>\nEigentlich k&ouml;nnen wir diese Fragezeichen gegen &bdquo;!!!&ldquo; austauschen, denn es sind &uuml;berwiegend rhetorische Fragen. Ein Teil der verantwortlichen Berufspolitiker\/innen hat wahrscheinlich keine Ahnung von den Folgen der eigenen Politik. Die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen in den verschiedenen Kommissionen von Hartz bis R&uuml;rup und anderen Arbeitskreisen, von denen wir gar nichts wissen, hatten hingegen mehr als eine Ahnung von den Folgen, die kamen, kommen und kommen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Netzwerke der Korruption operieren am Genfer Finanzplatz<\/strong><br>\nFinanzexperten in Genf haben mitgeholfen, Gelder aus einem kenyanischen Korruptionsskandal zu waschen. Ein undurchsichtiges Geflecht aus Scheinfirmen und Treuh&auml;ndern diente dazu, die fragw&uuml;rdige Herkunft und die wahren Empf&auml;nger der Mittel zu verschleiern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/netzwerke_der_korruption_operieren_am_genfer_finanzplatz_1.2349386.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die OECD-Welt mag &uuml;ber schwarze, graue und wei&szlig;e Listen diskutieren, leicht wird dar&uuml;ber vergessen, dass &uuml;ber dieselben Kan&auml;le korrupte Eliten aus vielen Entwicklungsl&auml;ndern ihren Volkswirtschaften ungleich gr&ouml;&szlig;eren Schaden zuf&uuml;gen, m&ouml;gen die geraubten Summen in absoluten Zahlen geringf&uuml;gig erscheinen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wir wurden nicht so gefeiert wie Obama<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck will den Spitzensteuersatz erh&ouml;hen und die Einkommensgrenze senken. Im taz-Interview spricht er &uuml;ber Fehler der Vergangenheit, die Krisenbek&auml;mpfung der Gegenwart und wirtschaftspolitische Pl&auml;ne f&uuml;r die Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F04%2F08%2Fa0090&amp;cHash=c35a00920a&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist mehr als dreist, wie Peer Steinbr&uuml;ck sich und uns die Realit&auml;t zurechtbiegt. Nur zwei Punkte: Mitte September letzten Jahres h&auml;tten also Tausende Fachleute, Banker und Journalisten sowie der Minister selbst die weitere Entwicklung der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht&nbsp;absehen k&ouml;nnen. Aber da war die Krise schon l&auml;ngst da! Steinbr&uuml;ck h&auml;tte nur das World Economic Forum &ndash; wei&szlig; Gott kein linker Haufen &ndash; im Januar 2008 besuchen m&uuml;ssen, um zu erleben, wie sich die Teilnehmer in Krisenprognosen geradezu &uuml;berboten.<br>\nSeit den Neunzigerjahren h&auml;tten sich Wirtschaft, Wissenschaft, Wirtschaftspresse und Politik dem marktradikalen Modell, dem Paradigma der Deregulierung zu lange ergeben. Richtig, nur wie kommt er dann dazu, Politik- und Staatsversagen zu leugnen? Und es war nicht die FDP, nein, die SPD bzw. die Mannschaft um Schr&ouml;der hat sowohl ideologisch den Part der FDP &uuml;bernommen wie auch praktisch auf vielen Ebenen mit ganz konkreten Ma&szlig;nahmen dem Neoliberalismus zum Durchbruch verholfen. Nur ein Beispiel: 2001 beschloss die Bundesregierung das vierte Finanzmarktf&ouml;rderungsgesetz. Es wurden die Anforderungen f&uuml;r den b&ouml;rslichen Handel gelockert, die Anlagem&ouml;glichkeiten von Fonds erweitert und der Derivatehandel auch im Immobiliengesch&auml;ft erlaubt. Last not least befreite das Gesetz die Unternehmen von Steuern auf Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne &ndash; und &ouml;ffnete so die Schleusen f&uuml;r die sp&auml;ter so gescholtenen Heuschrecken. Die B&ouml;rse jubelte.- Nein Herr Steinbr&uuml;ck, wenn das &uuml;berhaupt ausreicht, muss das nicht &ldquo;mea culpa&rdquo; hei&szlig;en, sondern &ldquo;mea maxima culpa&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kleine Anfrage zum Gutachten des Bundesbeauftragten f&uuml;r Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung zu &Ouml;ffentlich Privaten Partnerschaften im Bundesfernstra&szlig;enbau<\/strong><br>\n<strong>Frage:<\/strong> Warum hat sich die Bundesregierung trotz der Erkenntnis, dass ausweislich des o. g. Gutachtens die von der Bundesregierung gesch&auml;tzten Mauteinnahmen durchschnittlich nur 69 Prozent der entstehenden Kosten decken k&ouml;nnen, dazu entschlossen, die Konzessionsvertr&auml;ge zu schlie&szlig;en?<br>\n<strong>Antwort:<\/strong> Nach den Berechnungen des in Bezug genommenen Gutachtens decken die nach den Bundesprognosen zu erwartenden Mauteinnahmen ca. 69 Prozent der Preise, die von den Bietern f&uuml;r die angebotenen Leistungen angesetzt werden. &Uuml;ber die von den Bietern intern kalkulierten tats&auml;chlichen Kosten hingegen liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. Deshalb fehlt nach hiesiger Auffassung eine letztlich wirklich zwingende Grundlage f&uuml;r die im Rahmen des Gutachtens gezogenen Schlussfolgerungen.<br>\n<strong>Frage:<\/strong> Teilt die Bundesregierung die Einsch&auml;tzung des Bundesbeauftragten f&uuml;r Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung, dass &ndash; sollte die Sch&auml;tzung des Bundes<br>\nin Bezug auf die k&uuml;nftigen Mauteinnahmen zutreffend sein &ndash; die Konzessionsnehmer ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr vollumf&auml;nglich werden nachkommen k&ouml;nnen mit der Folge, dass in diesem Fall dem Bund erhebliche wirtschaftliche Nachteile entstehen w&uuml;rden?<br>\n<strong>Antwort:<\/strong> Nein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/123\/1612378.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 60 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieses begr&uuml;ndungslose lapidare Nein wird man sich merken m&uuml;ssen. Die tats&auml;chliche Rechnung wird dann leider unseren Kinder und Enkeln pr&auml;sentiert werden. Doch die k&ouml;nnen sich nicht einmal mehr dadurch wehren, dass sie diese Regierung abw&auml;hlen. Die Verantwortlichen sind bis dahin l&auml;ngst im Ruhestand oder als Lobbyisten f&uuml;r PPP unterwegs.<br>\nZu dem Gutachten des Beauftragten f&uuml;r Wirtschaftlichkeit siehe <a href=\"?p=3844\">&ldquo;Bundesrechnungshof sieht &Ouml;ffentlich Private Partnerschaften (&Ouml;PP) im Bundesfernstra&szlig;enbau skeptisch&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch die jetzigen Steuerzahler m&uuml;ssen schon f&uuml;r das Outsourcing und f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Bauvorhaben in private H&auml;nde bezahlen:<\/em><\/p>\n<p><strong>Baum&auml;ngel: Es br&ouml;ckelt im Regierungsviertel<\/strong><br>\nKanzleramt, Bundesratsgeb&auml;ude, Au&szlig;enministerium: Mit Millionenaufwand m&uuml;ssen nach knapp zehn Jahren Bundesbauten in Berlin saniert werden. In vielen F&auml;llen sind Schadenersatzanspr&uuml;che gegen&uuml;ber Planern und Baufirmen nicht mehr m&ouml;glich.<br>\n&ldquo;1995 wurde unter der damaligen CDU-Regierung das Bauvorhaben in private H&auml;nde gelegt. Das Experiment, diesen Bau allein &uuml;ber Generalplaner und Generalunternehmer durchzuf&uuml;hren, darf getrost als gescheitert angesehen werden. Wir sind jetzt dabei, die Scherben dieses Versuchs aufzukehren&rdquo;, r&auml;umt Vera Moosmayer, Sprecherin des Bundesbauministeriums, ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,617722,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>60 Jahre Tarifvertragsgesetz &ndash; WSI-Schwerpunktheft<\/strong><br>\nEin Blick auf die Verfassung des Tarifsystems (zeigt) ein widerspr&uuml;chliches Bild. Zwar ist die Zahl der g&uuml;ltigen Tarifvertr&auml;ge mit mehr als 70.000 so hoch wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik und auch die 4.800 im vergangenen Jahr neu abgeschlossenen Tarifvertr&auml;ge signalisieren eine lebhafte Aktivit&auml;t der Tarifparteien&hellip;<br>\nAndererseits signalisieren die seit Jahren r&uuml;ckl&auml;ufige Tarifbindung, die abnehmende Verbindlichkeit der Tarifstandards und die wei&szlig;en Flecken auf der Tariflandkarte, dass die Pr&auml;gekraft der Tarifvertr&auml;ge schw&auml;cher geworden ist. Nicht umsonst fordern die Gewerkschaften mit wachsendem Nachdruck die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohnes. Die zunehmende Ausdifferenzierung und das Ausfransen der Tariflandschaft gehen einher mit einer wachsenden tarifpolitischen Konkurrenz verschiedener Gewerkschaften untereinander&hellip;<br>\nNach Jahren des quantitativen und qualitativen Ausbaus, der auch mit sp&uuml;rbaren Verteilungserfolgen verbunden war, setzte sp&auml;testens Mitte der 1990er Jahre ein Erosionsprozess ein, der von einer Differenzierung der Tariflandschaft und einer weitreichenden Dezentralisierung der tariflichen Regulierung gekennzeichnet ist. Der erprobten und bew&auml;hrten Arbeitsteilung zwischen Gewerkschaften und Betriebsr&auml;ten wurde zunehmend die Grundlage entzogen&hellip;<br>\nDas Ausfransen der R&auml;nder des Tarifsystems, die wachsende Prekarisierung des Arbeitsmarktes und die damit einhergehende Ausweitung des Niedriglohnsektors haben in Verbindung mit dem starken Mitgliederschwund der Gewerkschaften die tariflichen Strukturen in Deutschland in hohem Ma&szlig;e destabilisiert. Eine Re-Stabilisierung des Fl&auml;chentarifsystems allein aus eigener gewerkschaftlicher Kraft erscheint deswegen eher unwahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2009_04_editorial.pdf\">WSI Mitteilungen 4\/2009 [PDF &ndash; 87 KB]<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Stationen der Tarifpolitik 1949 &ndash; 2009<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/94710.html\">www.boeckler.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>2008: Mehr Sterbef&auml;lle und Eheschlie&szlig;ungen, etwas weniger Geburten <\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorl&auml;ufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im Jahr 2008 mit 675&nbsp;000 Kindern gegen&uuml;ber der vergleichbaren Zahl des Vorjahres (683&nbsp;000) leicht zur&uuml;ckgegangen (&ndash; 1,1%).<br>\nDas vorl&auml;ufige Jahresergebnis liegt unterhalb der Sch&auml;tzung von etwa 680&nbsp;000 bis 690&nbsp;000 Geburten, die Destatis Anfang des Jahres auf Grundlage der bis dahin verf&uuml;g&shy;baren Angaben vorgenommen hatte (Pressemitteilung vom 7. Januar 2009). Grund daf&uuml;r ist die jetzt erkennbare schw&auml;chere Geburtenentwicklung in den letzten Monaten des Jahres 2008.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/04\/PD09__137__126,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Meldung ist nun wirklich nicht gerade sensationell und eigentlich keines Hinweises wert, zumal sie wohl in allen Medien transportiert wird. Viel interessanter ist die Erinnerung an die Schlagzeile <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2009\/02\/15\/bundesfamilienministerin-ursula-von-der-leyen\/interview-ueber-familie-aelterwerden-schoenheitsoperationen.html\">&bdquo;Deutsche kriegen wieder mehr Kinder&ldquo;<\/a> in Bild am Sonntag vom 15. Februar 2009. Dort gab unsere Familienministerin mal wieder eines ihrer bekannten Selbstbeweihr&auml;ucherungs-Interviews.<br>\n&bdquo;Der Trend kehrt sich gerade um: Die Deutschen kriegen wieder mehr Kinder. 2007 wurden 12 000 Kinder mehr als 2006 geboren, auch im vergangenen Jahr hielt dieser erfreuliche Trend an. Bis September kamen 3400 Kinder mehr zur Welt als 2007&ldquo;, sagte von der Leyen und f&uuml;hrte das nat&uuml;rlich auf ihre erfolgreiche Familienpolitik zur&uuml;ck: &bdquo;Junge Menschen haben das Gef&uuml;hl, die Gesellschaft l&auml;sst sie als Eltern nicht allein. Mit meiner Politik versuche ich, H&uuml;rden abzubauen.&ldquo;<br>\nFazit: Eigenlob stinkt oder zum falschen Zeitpunkt Hurra gerufen.<br>\nSiehe auch: <a href=\"?p=3773\">&bdquo;Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur&hellip;&ldquo;<\/a> und <a href=\"?p=3816\">&bdquo;Nur wenn wir die Glaubw&uuml;rdigkeit unserer Hauptmedien und des F&uuml;hrungspersonals ersch&uuml;ttern, wird die Politik besser. Beispiel Geburtenrate&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mehdorn verlangt Millionen<\/strong><br>\nDer scheidende Bahn-Chef Hartmut Mehdorn droht dem Unternehmen juristische Schritte an, sollte sein bis Mai 2011 laufender Vertrag finanziell nicht voll erf&uuml;llt werden. F&uuml;r sein R&uuml;cktrittsangebot hat Mehdorn eine Formulierung gew&auml;hlt, mit der er seine Anspr&uuml;che sichert: &bdquo;Ich habe dem Aufsichtsratsvorsitzenden die Aufl&ouml;sung meines Vertrages angeboten.&ldquo; Damit r&auml;umt er zwar faktisch selbst den Posten, juristisch l&auml;sst er sich aber beiseite schieben. &bdquo;Rechtlich gesprochen befindet sich die Bahn im Annahmeverzug&ldquo;, erkl&auml;rt Jobst Hubertus Bauer, Arbeitsrechtler der Kanzlei Gleiss Lutz. &bdquo;Herr Mehdorn bietet seine Dienste weiter an, die Bahn ruft sie aber nicht ab. In so einem Fall wird ein Vorstand so behandelt, als wenn er bis zum vereinbarten Ende seines Vertrags t&auml;tig w&auml;re.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/art271,2769101?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Eigent&uuml;mer k&ouml;nnte doch eine Verdachtsk&uuml;ndigung wegen unternehmenssch&auml;digenden Verhaltens aussprechen und auf den eingetretenen Vertrauensverlust hinweisen, der eine Weiterbesch&auml;ftigung unm&ouml;glich mache &ndash; wie im Fall &ldquo;Emmely&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Petition gegen die Patentierung von Software<\/strong><br>\nLeser O.B. schrieb uns hierzu: Einem Nicht-Programmierer wird es wohl schwer fallen, so ohne weiteres zu verstehen, wieso Softwarepatente bedrohlich sind f&uuml;r die europ&auml;ischen KMUs, denkt man doch meistens, Patente w&uuml;rden die Innovationskraft sichern. Das tun sie aber nicht, zumindest nicht im Softwaresektor. Da richten sie verheerenden Schaden an! In der EU sind viele KMUs sehr innovativ. Und die kommen sehr gut mit dem Urheberrecht aus, welches bestens f&uuml;r Software geeignet ist. Ein Programmierer schreibt n&auml;mlich Texte, den sogenannten Quelltext und ist daher ein Autor.<br>\nIn den USA sind Softwarepatente rechtsg&uuml;ltig, und es gibt entsprechend viele Innovationshemmnisse. Statt Innovation endet man ganz schnell im Rechtsstreit&hellip;<br>\nHier ein paar&nbsp;Hintergrund-Infos von Vertretern der KMUs in Deutschland: <a href=\"http:\/\/www.patentfrei.de\/\">www.patentfrei.de<\/a><br>\nUnd dann der Link zur Petition: <a href=\"http:\/\/www.stopsoftwarepatents.eu\/\">www.stopsoftwarepatents.eu<\/a><\/li>\n<li><strong>Unternehmen Universit&auml;t<\/strong><br>\nIn der Bildungspolitik &uuml;berlebt der Glaube an den freien Markt und ver&auml;ndert die Universit&auml;t grundlegend&hellip;<br>\nDas der Wirtschaft entlehnte Verfahren, dem all diese Errungenschaften zu verdanken sind, hei&szlig;t &ldquo;New Public Management&rdquo; (&ldquo;NPM&rdquo;). Wo die Prinzipien einer solchen Unternehmensf&uuml;hrung herrschen, entsteht eine permanent der scheinbaren Effizienzpr&uuml;fung unterworfene Sph&auml;re, in der die Rechenschaftslegung und Evaluation von T&auml;tigkeiten einen solchen Umfang einnimmt, &ldquo;dass die T&auml;tigkeiten selbst von dem Zwang zur Berichterstattung und dem Aufwand der Evaluation deformiert und &uuml;berfrachtet werden&rdquo; (Richard M&uuml;nch). Dieses System ist, wie der franz&ouml;sische Historiker Christophe Charle in dem von ihm herausgegebenen Band &ldquo;Les ravages de la ,modernisation&rsquo; universitaire en Europe&rdquo; (Paris, &Eacute;ditions Syllepse 2008) bemerkt, durch eine &ldquo;paradoxe Kombination aus marktwirtschaftlicher Freiheitsrhetorik und einer nahezu totalit&auml;ren Kontrolle&rdquo; bestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/drucken\/text\/471218\/6d983f56726347db9990a18b4275e809\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach der FAZ jetzt auch die S&uuml;ddeutsche Zeitung &ndash; wann werden endlich die unmittelbar betroffenen Hochschulmitglieder wach?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Staatsvertrag soll Vergabe zulassungsbeschr&auml;nkter Studienpl&auml;tze sicherstellen<\/strong><br>\nDie Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen dringt auf eine &ldquo;effiziente, transparente und gerechte Vergabe aller zulassungsbeschr&auml;nkten Studienpl&auml;tze&rdquo;. Dazu solle die Bundesregierung mit den L&auml;ndern umgehend einen Staatsvertrag aushandeln, der ein entsprechendes Verfahren sicherstellt, fordert die Fraktion in einem Antrag (16\/12476). Der Entwurf eines solchen Staatsvertrages solle bei der Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz am 8. Juni 2009 vorgelegt werden. In Kraft treten solle der Vertrag zum Sommersemester 2010.<br>\nDas bislang vorgeschlagene Verfahren solle erst zum Wintersemester 2011\/2012 angewandt werden, bem&auml;ngeln die Gr&uuml;nen in der Vorlage. Dabei wiesen die Hochschulen schon heute Studienberechtigte ab, obwohl Tausende Studienpl&auml;tze vakant blieben.<br>\nBei der Fortsetzung des Hochschulpakts m&uuml;sse sichergestellt werden, dass die Bundesmittel von den L&auml;ndern anteilsm&auml;&szlig;ig zur&uuml;ckgezahlt werden, in denen weniger Studienpl&auml;tze besetzt sind als vereinbart, schreiben die Abgeordneten weiter, Auch m&uuml;ssten die L&auml;nder die Hochschulen in die Pflicht nehmen, verbindlich an dem Verfahren f&uuml;r eine effiziente Vergabe aller zulassungsbeschr&auml;nkten Studienpl&auml;tze teilzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_104\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><em>Zu guter letzt:<\/em><br>\n<strong>R&uuml;ckgrat als R&uuml;cktrittsgrund &ndash; NHS Nordbank macht krank<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/extra_3\/media\/extra888.html\">NDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Seit Anfang 2008 Hinweise auf Probleme bei der HRE<\/li>\n<li>Hauke F&uuml;rstenwerth: Systemische Erpressung<\/li>\n<li>Peter Bofinger: Neue Balance von Staat und Markt<\/li>\n<li>Verstaatlicht die Banken!<\/li>\n<li>Zu wenig Regulierer f&uuml;r die neuen Regeln<\/li>\n<li>Fehlprognosen zur Finanzkrise: Wird schon gutgehen!<\/li>\n<li>Dummes deutsches Geld<\/li>\n<li>Joseph Stiglitz: Obamas Ersatzkapitalismus<\/li>\n<li>Makro&ouml;konomie: &Uuml;ber die T&uuml;cken<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3879\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3879","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3879"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3879\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}