{"id":38824,"date":"2017-06-20T08:36:42","date_gmt":"2017-06-20T06:36:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824"},"modified":"2017-06-20T10:15:21","modified_gmt":"2017-06-20T08:15:21","slug":"hinweise-des-tages-2897","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h01\">Wir brauchen einen deutschen Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h02\">Onkel-Tom-T&uuml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h03\">Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h04\">Die britische Jugend schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h05\">Kensington: uneasy coexistence between the capital&rsquo;s rich and poor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h06\">Europ&auml;ische Kleingeister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h07\">Deutschland ist ein Magnet f&uuml;r schmutziges Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h08\">Der schmutzigste Diesel ist ein Audi A8 der Abgasstufe Euro 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h09\">Die Geburtshelfer des &ldquo;Islamischen Staates&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h10\">Milliarden f&uuml;r die R&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h11\">Atomwaffenverbot ohne Atomm&auml;chte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h12\">Die Rache Gottes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h13\">Eine Stadt zwischen Panikmache und Protestwelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h14\">Jede Floskel ein vorgefertigter Bausatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h15\">Es handelt sich um Missbrauch der Deutungshoheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h16\">Lesetipp &ndash; Upton Sinclair: &ldquo;Boston&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38824#h17\">Das Letzte &ndash; W&auml;hlen die Proleten heute (extrem) rechts?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wir brauchen einen deutschen Corbyn<\/strong><br>\nMartin Schulz muss nachlegen, wenn er Kanzler werden will, sagt DGB-Chef Reiner Hoffmann. Wie soziale und proeurop&auml;ische Politik geht, h&auml;tten Macron und Corbyn gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-06\/reiner-hoffmann-dgb-interview\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein m&auml;anderndes Interview, in dem sich der DGB-Chef nicht entscheiden kann, ob die Lage in Deutschland denn nun gut oder schlecht, Schulz ein Sozialdemokrat wie Corbyn oder ein Neoliberaler wie Macron sein soll, ob die EU gut oder schlecht funktioniert. Mit solchen Wischi-Waschi-Gewerkschaften ist kein Staat zu machen. Aber Hauptsache, der Interviewer von der ZEIT wei&szlig; Bescheid und kann das neoliberale ABC herunterleiern: &ldquo;[In Deutschland] steigen die L&ouml;hne, die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Staatskassen gef&uuml;llt. &Uuml;bertreiben Sie nicht ein wenig? &mdash; Viele Arbeitgeber behaupten: Wir finden keine qualifizierten Leute mehr. &mdash; Die von Ihnen kritisierte Flexibilisierung am Arbeitsmarkt, der Niedriglohnsektor, ist das nicht der Preis f&uuml;r die Erfolge, die Deutschland seit Jahren feiert? &mdash; Hatten wir das nicht schon mal? Mehr Wachstum mit mehr Schulden? &mdash; Sind das nicht Rezepte aus den Siebzigern? Die EU w&auml;chst wieder, sogar Spanien und Portugal haben wieder recht hohe Wachstumsraten, die Arbeitslosigkeit sinkt. Ist es bei aller Kritik an der Austerit&auml;tspolitik nicht langfristig wachstumsf&ouml;rdernder, Strukturreformen vorzunehmen, als nur Geld in den Markt zu pumpen und neue Eisenbahnlinien zu bauen? &mdash; Aber an der demografischen Entwicklung kommen Sie nicht vorbei. Immer weniger Arbeitnehmer zahlen f&uuml;r immer mehr Rentner. Das Rentenniveau muss sinken, wenn die Rente bezahlbar bleiben soll.&rdquo; &mdash; Es ist nutzlos, gegen die Wand zu argumentieren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Interview ist in der Tat die absolute Katastrophe. Hoffmann widerspricht sich darin mehrmals selbst und wei&szlig; offenbar &uuml;berhaupt  nicht welche Position er beziehen soll. Wie kann man &uuml;berhaupt Jeremy Corbyn und Macron in einem Atemzug nennen? Wie kann man &uuml;berhaupt Parallelen zwischen Schulz und Jeremy Coryn sehen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Der Mann hat wirklich Chuzpe! Jeremy Corbyn hat es vor allem den Gewerkschaften zu verdanken, dass er den Machtkampf gegen den rechten Parteifl&uuml;gel gewinnen konnte. Mit den DGB-Gewerkschaften h&auml;tte er dies jedoch nie und nimmer geschafft, da vor allem IG Metall und IG BCE doch gar keine progressive Politik wollen und konstruktive Alternativen bereits im Keim ersticken. Diese Gewerkschaften stehen doch den Anh&auml;ngern Blairs und Schr&ouml;ders um vieles n&auml;her als einem Jeremy Corbyn. Dass Hoffmann sich einen &bdquo;deutschen Corbyn&ldquo; w&uuml;nscht, ist daher auch absurd. Die Gewerkschaften tragen ein geh&ouml;riges Ma&szlig; an Mitverantwortung, dass wir in Deutschland eben keinen Corbyn haben und keinen Corbyn bekommen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Onkel-Tom-T&uuml;rken<\/strong><br>\nFr&uuml;her hie&szlig; es: Ali, mach mal Klo sauber. Heute hei&szlig;t es: Ali, geh mal demonstrieren. Die Deutschen wollen immer noch, dass ihre Gastarbeiter gehorchen. Aber die Zeit der Onkel-Tom-T&uuml;rken ist vorbei.<br>\nDie K&ouml;lner Anti-Terrorismus-Demo war ein Flop. Macht nichts. Ohnehin ist fraglich, was eine Demonstration gegen den Terror bewirken soll. Wir zeigen dem IS den zivilgesellschaftlichen Stinkefinger &ndash; und dann was?<br>\nDann steckt der Terrorist den Z&uuml;nder wieder ein und sprengt sich woanders in die Luft? Das ist absurd. Terror ist keine Frage der Zivilgesellschaft &ndash; sondern eine der Politik. Wichtiger aber ist: der Demonstrationsaufruf richtete sich ausdr&uuml;cklich an die Muslime in Deutschland. Das ist eine Frechheit. Was hat der deutsche Durchschnittsmuslim mit dem Terrorismus zu tun? Nichts. Eben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/koeln-anti-terrorismus-demo-war-ein-flop-zeit-der-onkel-tom-tuerken-vorbei-a-1152870.html\">Jakob Augstein<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Augstein polarisiert und liegt doch goldrichtig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macron<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ein Dumpingwettlauf, der zu mehr Ungleichheit f&uuml;hrt<\/strong><br>\nDie Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht sieht den Wahlsieg von Emmanuel Macrons Partei in Frankreich kritisch. Denn damit werde er seine geplante Arbeitsmarktreform durchsetzen k&ouml;nnen, die schlecht f&uuml;r Arbeitnehmer sei, sagte sie im Dlf. Frankreich orientiere sich dabei an Deutschland, wo man sich mit niedrigen L&ouml;hnen Wettbewerbsvorteile erkauft habe.<br>\nIn Deutschland gebe es trotz der relativ geringen Arbeitslosigkeit viele Menschen, die in prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen st&uuml;nden. &ldquo;Sie k&ouml;nnen von ihrer Arbeit nicht leben&rdquo;, so Wagenknecht. Deutschland habe sich mit Lohndumping Wettbewerbsvorteile erkauft. Frankreich wolle nun dasselbe tun. Das werde zu einem &ldquo;Dumpingwettlauf&rdquo; zwischen Deutschland und Frankreich f&uuml;hren. Eine solche Entwicklung f&uuml;hre zu Ungleichheit und bringe die Menschen gegen die Demokratie auf, betonte die Spitzenkandidatin der Linken f&uuml;r den Bundestag.<br>\nWagenknecht kritisierte au&szlig;erdem das franz&ouml;sische Wahlrecht. Das Mehrheitswahlrecht sei undemokratisch. Macron habe in der ersten Runde der Parlamentswahl nur 32 Prozent der Stimmen bekommen, k&ouml;nne nun aber mit absoluter Mehrheit regieren &ndash; dabei stehe keine Mehrheit der Bev&ouml;lkerung hinter ihm. Sie begr&uuml;&szlig;te, dass die franz&ouml;sische Linke mit einer eigenen Fraktion im Parlament vertreten sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/macrons-wirtschaftspolitik-ein-dumpingwettlauf-der-zu-mehr.694.de.html?dram:article_id=389018\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Der perfekte Machtwechsel<\/strong><br>\nDie absolute Mehrheit in der Nationalversammlung komplettiert die Erneuerung von Frankreichs politischem System. Eines aber fehlt Macron noch: Regierungserfolge.<br>\nWird sich die franz&ouml;sische Politik mit den neuen Akteuren nun grunds&auml;tzlich &auml;ndern? Macrons Wahl d&uuml;rfte die traditionelle Staatsh&ouml;rigkeit und den fast ebenso langlebigen Antikapitalismus der Franzosen aufweichen. &ldquo;Niemand denkt heute mehr, dass staatliche Planung eine L&ouml;sung ist&rdquo;, sagt Pierre Rosanvallon, einer der angesehensten Gegenwartshistoriker Frankreichs. &ldquo;Nicht mehr die Ablehnung der Marktwirtschaft ist das Problem, sondern die Frage, wie man sie eind&auml;mmt und reguliert.&rdquo; Rosanvallon formuliert damit den neuen politischen Konsens der Macron-Truppe, von der heute Konservative das Wirtschaftsministerium und radikale &Ouml;koaktivisten das Umweltministerium lenken. &hellip;.<br>\nNun aber kann Macron machen, was er will. &Uuml;berall in Frankreich herrscht heute eine positive Grundstimmung. Den Pr&auml;sidenten begleitet das stolze Gef&uuml;hl einer erfolgreichen Erneuerung durch den W&auml;hler. Kaum eine wichtige Stimme zeigte in den vergangenen Wochen Mitleid mit den Verlierern der anderen Parteien. Auch die Rekordzahl an Nichtw&auml;hlern bei den zwei Wahlg&auml;ngen der Parlamentswahlen tut dem Sieg Macrons keinen Abbruch: Am Ende gingen nach vier Abstimmungen eben nur noch die treuesten Anh&auml;nger des Pr&auml;sidenten zur Wahl. Die anderen waren deshalb nicht vergrault, im Gegenteil. Viele ehemalige Kritiker Macrons, die seinen Erfolg nicht kommen sahen, sind heute auf seiner Seite.<br>\nAm Ende aber wird Macron an seinen Ergebnissen gemessen werden. Kommen auch sie, dann hat Macron einen Beweis f&uuml;r die Erneuerungsf&auml;higkeit der westlichen Demokratie erbracht. Seine 355 neuen Pariser Abgeordneten, von denen zwei Drittel bisher kaum politisch aktiv waren, glauben heute schon daran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-06\/parlamentswahl-emmanuel-macron-kommentar-frankreich-stichwahl\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Neoliberalen wittern Morgenluft. Macron als Beweis &bdquo;f&uuml;r die Erneuerungsf&auml;higkeit der westlichen Demokratie&ldquo; zu feiern ist grotesk. Macron ist ein elit&auml;res Kunstprodukt der franz&ouml;sischen Oligarchie. Er ist nicht ein Symbol f&uuml;r die Erneuerung der Demokratie, er ist ein Symbol f&uuml;r die Postdemokratie, in welcher die herrschenden Eliten offenbar nach Belieben ein demokratisches Schmierentheater inszenieren k&ouml;nnen. W&uuml;rde Macron nicht f&uuml;r eine knallharte neoliberale Politik stehen, g&auml;be es kaum diese triefende Berichterstattung in den &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; &uuml;ber ihn. <\/em><br>\n<em>Was bei Trump, sicher zurecht, auch in den &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; scharf kritisiert wird, etwa seine Verbindung zu den Superreichen und neoliberalen Ultras, den Kochbr&uuml;dern, wird bei Macron einfach nonchalant &uuml;bersehen, seine Verbindung zu Bernard Arnault, mit einem gesch&auml;tzten Verm&ouml;gen von 48 Milliarden Euro, der reichste Mann Frankreichs, der Macron im franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf mit einem pers&ouml;nlichen Wahlaufruf, als auch finanziell, unterst&uuml;tzt hat. Dessen Tochter und ihr Mann, der Internet-Milliard&auml;r Xavier Niel, sind mit den Macrons befreunde.<\/em><br>\n<em>Ebenfalls gut zu wissen, dass Arnault auch Besitzer der Zeitungen Parisien, Aujourd&rsquo;hui France und Echos ist. Ein weiterer franz&ouml;sischer Superreicher und Macron-Unterst&uuml;tzer, Patrick Drahi, ist Besitzer des gro&szlig;en Boulevardblattes Lib&eacute;ration. So macht man Pr&auml;sidenten und Mehrheiten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die britische Jugend schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nVon wegen faul und unpolitisch: Nach dem Brexit-Schock erh&ouml;ht sich die Wahlbeteiligung der Briten zwischen 18 und 24 um knapp zehn Prozentpunkte. Zwei Drittel stimmen f&uuml;r Labour &ndash; wegen des Altlinken Corbyn.<br>\nViel spricht daf&uuml;r, dass der 68 Jahre alte Linke der richtige Kandidat ist f&uuml;r die britischen Millennials. Vorher, so erz&auml;hlt es der 25-j&auml;hrige Ingenieur Lynton bei jetzt.de, h&auml;tten viele Gleichaltrige gedacht, dass ihre Stimme keinen Unterschied mache: &ldquo;Und pl&ouml;tzlich taucht ein Underdog wie &lsquo;Jezza&rsquo; auf und spricht von den Dingen, die uns wichtig sind.&rdquo;<br>\nZehntausende Aktivisten haben aus Corbyn &ldquo;Jezza&rdquo; gemacht und f&uuml;r diesen in den sozialen Netzwerken geworben und ihren &ldquo;Messias&rdquo; gegen Kritik verteidigt. Der Labour-Kandidat steht nicht nur f&uuml;r ein Ende des Tory-Sparkurses, der Studiengeb&uuml;hren abschaffen, den Mindestlohn erh&ouml;hen und Geld in das Gesundheitssystem pumpen will: Er verspottet die Zyniker und wirbt stattdessen f&uuml;r Optimismus und den Glauben an eine bessere und vor allem gerechtere Zukunft. Ingenieur Lynton spricht f&uuml;r viele, wenn er sagt: &ldquo;Wir wollen May so schnell wie m&ouml;glich loswerden. Sie macht Gro&szlig;britannien zu einem hoffnungslosen Ort f&uuml;r uns alle.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wahl-in-grossbritannien-die-britische-jugend-schlaegt-zurueck-1.3540282\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein Nachtrag zur britischen Unterhauswahl, der noch einmal visualisiert, dass die W&auml;hler zwischen 18 und 34 mit &uuml;berwiegender Mehrheit f&uuml;r Labour und Jeremy Corbyn gestimmt haben. Die Frage die sich hier geradezu aufdr&auml;ngt ist, Ticken die Jungen und j&uuml;ngeren in Deutschland so g&auml;nzlich anders als in Gro&szlig;britannien? Oder w&auml;re dies mit einer konsequenten Politik &ldquo;for the many, not for the few&rdquo; auch in Deutschland m&ouml;glich? Der anf&auml;ngliche Jubel um Schulz hat gezeigt, dass eine sehr gro&szlig;e Hoffnung auf einen echten Politikwechsel vorhanden war. Selten hat ein Politiker diese Hoffnung so schnell und gr&uuml;ndlich entt&auml;uscht wie Schulz, der, wie die SPD-F&uuml;hrung, geglaubt hat mit oberfl&auml;chlicher politische Kosmetik Liesen sich die W&auml;hler bis zur Bundestagswahl t&auml;uschen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kensington: uneasy coexistence between the capital&rsquo;s rich and poor<\/strong><br>\nIt has become commonplace, since Wednesday morning&rsquo;s fire, to note the appalling irony that it was in the richest borough in Britain that unknown numbers of poor people burned to death, in a tower block that they had repeatedly warned was perilously unsafe.<br>\nLittle illustrates the contrast between Kensington&rsquo;s two communities more starkly, however, than a walk along the road that both links and divides them. London has many roads like this, where comfortable property owners live cheek-by-jowl with lower-income, less secure communities, crammed into densely packed social housing.<br>\nAs crowds gathered at St Anns Road&rsquo;s northern end this week, however, embracing neighbours or handing out bottles of water or stopping reporters to tell them, with an urgency that at times felt desperate, what they had witnessed, the uneasy coexistence between the capital&rsquo;s rich and poor felt under strain like rarely before.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2017\/jun\/16\/kensington-rich-poor-royal-crescent\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man darf wohl behaupten, dass die mehr als 70 Toten des Brandes Opfer einer neoliberalen Politik sind, die dereguliert und gerade den &ouml;ffentlichen Verwaltungen die Mittel k&uuml;rzt, da privat und markwirtschaftlich organisiert angeblich alles viel besser geht. Dabei geht es aber nie um eine vorgebliche gr&ouml;&szlig;ere Effizienz privater Dienstleister, sondern darum m&ouml;glichst alle Bereich &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge der privaten Profitmaximierung auszuliefern. Oder drastischer formuliert in der Brandkatastrophe manifestieren sich der Zustand der Gesellschaft im Neoliberalismus. W&auml;hrend wenig Stra&szlig;en vom Grenfell Tower entfernt Stadth&auml;user f&uuml;r 1Million Pfund zu erwerben sind, hat man den &bdquo;Plebs&ldquo; darin einfach verrecken lassen. Das zeigt, der Kampf gegen die neoliberale Ideologie muss der Imperativ jeder linken Politik sein. Parteien, die, wie die SPD stattdessen, die neoliberale Agenda fortf&uuml;hren wollen haben nichts anderes als das Schicksal ihrer Schwesterparteien in den Niederlanden oder Frankreich verdient, die in letzten Wahlen &uuml;ber einstellige Ergebnisse nicht hinauskamen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Cladding for Grenfell Tower was cheaper, more flammable option<\/strong><br>\nExclusive: Omnis Exteriors asked to supply cladding &pound;2 cheaper a square metre than fire-resistant type, investigation finds.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2017\/jun\/16\/manufacturer-of-cladding-on-grenfell-tower-identified-as-omnis-exteriors\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Kleingeister<\/strong><br>\nNach langen Verhandlungen scheint klar: Das &uuml;berschuldete Griechenland soll im Juli endlich frische Kredite in H&ouml;he von 8,5 Milliarden Euro von seinen europ&auml;ischen Partnern erhalten. Da IWF und EU sich nicht &uuml;ber Schuldenerleichterungen einig sind, legt der Internationale W&auml;hrungsfonds formal ein eigenes Kreditprogramm auf, zahlt aber zun&auml;chst kein Geld aus. Dies soll erst flie&szlig;en, wenn der Streit &uuml;ber m&ouml;gliche Schuldenerleichterungen beigelegt ist. Wieder einmal wird eine vern&uuml;nftige Regelung vor allem von Deutschland verhindert.<br>\nDie besonders von Deutschland verordnete Sparpolitik ist zum Scheitern verurteilt &ndash; vor allem mit Blick auf den Prim&auml;r&uuml;berschuss. Bis 2022 sollen die Griechen einen &Uuml;berschuss von 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erzielen. Das ist de facto nicht zu schaffen, obwohl oder besser: weil die Griechen fast alle Sparauflagen erf&uuml;llen. So funktioniert die &ouml;konomische Logik eben nicht. Im Gegenteil: Werden Staatsausgaben drastisch gek&uuml;rzt, bricht die Wirtschaft ein. Wo im Haushalt ein gro&szlig;es Plus stehen sollte, bleibt im besten Fall ein kleiner &Uuml;berschuss. Und so ist es auch in Griechenland.<br>\nDie Vertreter des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) haben das l&auml;ngst verstanden und fordern deshalb schon seit einer Weile, dass Griechenland nur einen Prim&auml;r&uuml;berschuss von 1,5 Prozent erbringen sollte und einen Schuldenerlass bekommt. Der IWF liegt damit auf einer Linie mit der gro&szlig;en Mehrheit der &Ouml;konomen. Nur im deutschen Finanzministerium verweigert man sich der realistischen Einsch&auml;tzung. Dementsprechend hat Sch&auml;uble auch bei der aktuellen Kreditzusage an Griechenland nicht einer Schuldenerleichterung zugestimmt, sondern sie erst f&uuml;r 2018 in Aussicht gestellt &ndash; mit Blick auf die eigene Klientel also f&uuml;r eine Zeit nach der Bundestagswahl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++5c23938e-5273-11e7-a426-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland ist ein Magnet f&uuml;r schmutziges Geld<\/strong><br>\nDer Europaabgeordnete Fabio De Masi &uuml;ber Steuerdumping in der EU, Juncker und die Offshore-Paradiese als genetischer Code des modernen Kapitalismus.<br>\nSeit 2014 sitzt Fabio De Masi f&uuml;r Die Linke im Europ&auml;ischen Parlament. Dort k&auml;mpft der studierte &Ouml;konom als stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses des Europ&auml;ischen Parlaments zu Geldw&auml;sche sowie Steuerhinterziehung und -vermeidung (PANA) gegen Steuerdumping. Schon bald k&ouml;nnte das Gesicht des geb&uuml;rtigen Hessen mit italienischen Wurzeln in Deutschland bekannter werden. De Masi wurde zum Hamburger Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl 2017 nominiert. Nico Beckert sprach mit ihm in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/06\/deutschland-ist-ein-magnet-fuer-schmutziges-geld\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der schmutzigste Diesel ist ein Audi A8 der Abgasstufe Euro 6<\/strong><br>\nDeutsche Umwelthilfe misst bei Stra&szlig;enmessungen h&ouml;chste je gemessene NOx-Werte eines Diesel-Pkw.<br>\nAudi-Chef Stadler liefert das beste Argument daf&uuml;r, dass es keine Ausnahme von Diesel-Fahrverboten f&uuml;r die aktuelle Abgasstufe Euro 6 geben darf &ndash; Ausgerechnet der Dienstwagen vieler Spitzenpolitiker und Firmenchefs zeigt mit 1.938 mg NOx\/km h&ouml;chste jemals vom Emissions-Kontroll-Institut der DUH auf der Stra&szlig;e gemessene Stickoxid-Emissionen &ndash; DUH findet Hinweise, dass Audi auch bei Euro 6 Modellen, und nicht nur wie bereits &uuml;berf&uuml;hrt nur bei Euro 5 Diesellimousinen, Abschalteinrichtungen einsetzt &ndash; Bundesverkehrsminister Dobrindt soll Typzulassung entziehen &ndash; DUH hat auch bei Euro 6 Diesel-Luxus-Limousinen anderer Hersteller wie der Mercedes S-Klasse und BMW 750 auffallend hohe NOx-Werte im Stra&szlig;enbetrieb gemessen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.duh.de\/pressemitteilung\/der-schmutzigste-diesel-ist-ein-audi-a8-der-abgasstufe-euro-6-deutsche-umwelthilfe-misst-bei-strasse\/\">DUH<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und nun raten Sie mal, welchen Dienstwagen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks f&auml;hrt. Da kommen Sie nie drauf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Geburtshelfer des &ldquo;Islamischen Staates&rdquo;<\/strong><br>\nDer Aufstieg des &ldquo;IS&rdquo; zur Terrororganisation schien &uuml;berraschend. Aber die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielschichtig und reichen Jahre zur&uuml;ck. Joby Warrick zeichnet in seinem packenden Buch &ldquo;Schwarze Flaggen&rdquo; das Erstarken der Organisation nach. Und beleuchtet dabei die zweifelhafte<br>\nRolle der USA, die ma&szlig;geblich dazu beigetragen haben.<br>\nDer Autor beschreibt die weit zur&uuml;ckreichenden Anf&auml;nge, die Vorl&auml;uferorganisationen, die inneren Machtk&auml;mpfe, den am Ende kometenhaften Aufstieg. Im Mittelpunkt seiner Betrachtung: die Biographien ihrer geistigen V&auml;ter und F&uuml;hrer. Warrick stellt dar&uuml;ber hinaus wichtige Bez&uuml;ge her, stellt Entstehung und Aufstieg des &ldquo;IS&rdquo; in den Kontext regionaler Entwicklungen, in den Kontext der gescheiterten Staaten Syrien und Irak &ndash; mitverursacht durch die Supermacht USA, ohne deren Versagen die Terrororganisation nicht h&auml;tte entstehen, vor allem aber nicht h&auml;tte erstarken k&ouml;nnen.<br>\nDie Fehler Washingtons im Irak, in Syrien und der Region lesen sich bei Joby Warrick wie die &ldquo;Chronologie eines endlosen Scheiterns&rdquo;: Die fabrizierten Gr&uuml;nde f&uuml;r die Irak-Intervention 2003, die desastr&ouml;se Demontage der irakischen Armee, der Schulterschluss mit den Schiiten im Land. Dann: der Totalr&uuml;ckzug aus dem Irak, ohne das entfesselte Chaos vorher zu beseitigen, &Auml;ngste und Zaudern in Syrien, eine &ldquo;rote Linie&rdquo;, die straflos &uuml;berschritten wurde &ndash; mit katastrophalen Folgen f&uuml;r die Region, N&auml;hrboden und Brutst&auml;tte zugleich f&uuml;r den &ldquo;IS&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/terrorismus-die-geburtshelfer-des-islamischen-staates.1310.de.html?dram:article_id=388709\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist interessant, dass selbst ein US-amerikanischer Autor die katastrophalen Interventionskriege und die Regime-Change-Politik der USA als urs&auml;chlich f&uuml;r die Entstehung des IS und des islamistischen Terrors identifiziert. Hier sollte man sich noch einmal daran erinnern, wie durch die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; versucht wurde, den deutschen Nahost-Experte Michael L&uuml;ders zu demontieren, der ebenso die Hauptverantwortung f&uuml;r das Chaos in Syrien und dem Irak bei den USA sieht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Milliarden f&uuml;r die R&uuml;stung<\/strong><br>\nSchiffe, Drohnen, Munition: Kurz vor der Wahl will der Haushaltsausschuss gr&uuml;nes Licht f&uuml;r neue R&uuml;stungsg&uuml;ter geben. Insgesamt sollen 13,4 Milliarden Euro flie&szlig;en. F&uuml;r Streit sorgt ein Airbus-Auftrag.<br>\nKurz vor dem Ende der schwarz-roten Regierungszeit bekommt die Bundeswehr nun doch noch einem Teil ihrer dringend ben&ouml;tigten Ausr&uuml;stung n&auml;her. Am kommenden Mittwoch wird der Haushaltsausschuss voraussichtlich gr&uuml;nes Licht f&uuml;r 13,4 Milliarden Euro an R&uuml;stungsg&uuml;tern geben. Auf der Liste mit 29 Projekten stehen auch die neuen Korvetten f&uuml;r die Marine,<br>\nder Leasingvertrag f&uuml;r israelische Drohnen und &bdquo;einsatzsichernde Ma&szlig;nahmen&ldquo; f&uuml;r das Pannen-Transportflugzeug A400M.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Einzelposten auf der von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen zusammengestellten und von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) freigegebenen Liste betr&auml;gt 5,3 Milliarden Euro. Das Geld geht an die bundeseigene Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL), deren Aufgabe es ist, das Kriegsger&auml;t der Bundeswehr einsatzf&auml;hig zu halten,<br>\nauch in Auslandseins&auml;tzen. F&uuml;r die Soldaten im Auslandseinsatz d&uuml;rfte dies eine gute Nachricht sein.<br>\nBei den Korvetten und den Drohnen wiederum war lange unklar, ob die Beschaffung noch vor der Bundeswahl auf den Weg gebracht w&uuml;rde. Konkurrenten hatten gegen die Vergabeentscheidungen geklagt. Im Fall der f&uuml;nf Korvetten einigten sich vor zwei Wochen die Werften L&uuml;rssen und Thyssen Krupp Marine Systems mit der klagenden Kieler Werft German Naval Yards, dass diese zu 15 Prozent an dem Auftrag beteiligt wird. 1,989 Milliarden Euro wird der Haushaltsausschuss jetzt f&uuml;r die f&uuml;nf Schiffe freigeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bundeswehr-milliarden-fuer-die-ruestung\/19942544.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch bei diesem Thema k&ouml;nnte die SPD auf Konfrontationskurs zu den Unionsparteien gehen. Wie will Herr Schulz eigentlich Bundeskanzler werden, wenn seine Partei alles Entscheidende gemeinsam mit CDU\/CSU im Bundestag beschlie&szlig;t? Erinnert sich diese SPD-Spitze eigentlich an Prinzipien der Friedenspolitik? Wer Waffen kauft, will sie schlie&szlig;lich auch einsetzen. Offenbar gibt der Bundespr&auml;sident die Marschrichtung vor, wenn er neben mehr Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr implizit auch f&uuml;r h&ouml;here R&uuml;stungsausgaben pl&auml;diert. Bitte lesen Sie dazu erneut \/Verletzt der Bundespr&auml;sident seine verfassungsrechtliche Pflicht zur Zur&uuml;ckhaltung? Er mischt sich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38770\">in die politische Debatte ein<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Atomwaffenverbot ohne Atomm&auml;chte<\/strong><br>\nIn New York hat Anfang Juni die zweite Verhandlungsrunde &uuml;ber einen Atomwaffen-Verbotsvertrag begonnen. Es gibt bereits einen Vertragsentwurf. Darin wird an die katastrophalen humanit&auml;ren Folgen eines Einsatzes dieser Massenvernichtungswaffen erinnert. Und weiter hei&szlig;t es: &bdquo;Jeder Gebrauch von Nuklearwaffen w&uuml;rde im Widerspruch stehen zum V&ouml;lkerrecht.&ldquo;<br>\nEntsprechend dem Entwurf sollen sich alle Unterzeichnerstaaten verpflichten, keine Atomwaffen zu entwickeln, zu produzieren, zu testen, zu erwerben bzw. zu besitzen oder andere L&auml;nder bei solchen Aktivit&auml;ten zu unterst&uuml;tzen.<br>\n&Uuml;ber 130 Staaten haben sich bisher f&uuml;r einen Atomwaffenverbotsvertrag ausgesprochen. Vieles spricht daf&uuml;r, dass die jetzt anstehende Verhandlungsrunde im kommenden Monat erfolgreich abgeschlossen wird. Allerdings: Die neun Atomm&auml;chte sind an den Verhandlungen nicht beteiligt &ndash; es fehlen also die USA, Russland, China, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Israel, Indien, Pakistan und Nordkorea. Ein Verbotsvertrag wird f&uuml;r diese Staaten deshalb rechtlich nicht bindend sein, sch&auml;tzt der Nuklearexperte Giorgio Franceschini von der &bdquo;Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung&ldquo;: &bdquo;Eine Atommacht wird h&ouml;chstwahrscheinlich diesem Vertrag nicht beitreten und wird deshalb nicht v&ouml;lkerrechtlich belangt werden k&ouml;nnen, wenn sie Kernwaffen herstellt, transportiert und anderes unternimmt, was der Vertrag verbieten m&ouml;chte. Er ist v&ouml;lkerrechtlich bindend nur f&uuml;r diejenigen Staaten, die aus freien St&uuml;cken entscheiden, diesem Vertrag beizutreten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2017\/06\/atomwaffenverbot-ohne-atommaechte-40388.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie zu lesen ist, lehnt die Bundesregierung als Verb&uuml;ndeter der USA den Atomwaffen-Verbotsvertrag ab. Wie war das noch einmal mit der anl&auml;sslich der Pr&auml;sidentschaft Trumps propagierten gr&ouml;&szlig;eren Unabh&auml;ngigkeit Deutschlands und Europas von den USA?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Rache Gottes<\/strong><br>\nIm Feuerschein der von sozialdemokratischen Kanzlern verantworteten Bundeswehr-Eins&auml;tzen im Ausland, ergl&auml;nzt das Denkmal des Herrn Kohl als Friedens-Kanzler. Zu gern wird unterschlagen, dass es die letzte Regierung Kohl war, die gegen die Regierungen Frankreichs und Gro&szlig;britanniens f&uuml;r eine Zerschlagung Jugoslawiens pl&auml;dierte und mit einer vorschnellen Anerkennung Kroatiens und Sloweniens den nationalistischen Brandsatz in das kokelnde jugoslawische Haus warf. Dieser deutsche Akt der Zerteilung des jugoslawischen Fells bei lebendigem Leib eines Vielv&ouml;lkerstaates m&uuml;ndete folgerichtig im NATO-Krieg gegen Jugoslawien und dem ersten Bundeswehreinsatz im Ausland nach dem letzten Welt-Krieg.<br>\nUnter den vielen Verdienstkr&auml;nzen, die sich in diesen Tagen auf dem Grab Helmut Kohls t&uuml;rmen, fehlt die Anerkennung seiner Verdienste um die Abschaffung des Ehrenwortes. Denn im Ergebnis der CDU-Spendenaff&auml;re, als in den schwarzen Kassen der CDU zwei Millionen Mark verschwunden waren, die ziemlich eindeutig die Lieferung von Fuchs-Sp&uuml;rpanzern nach Saudi-Arabien schmieren sollten, gab Kohl dem deutschen Volk und wer es sonst noch wissen wollte sein Ehrenwort: Er wisse nicht wer denn die Spender dieser Millionen gewesen seien. Dass in den Nachrufen auf den fr&uuml;heren Kanzler diese Gro&szlig;-Betr&uuml;gerei als Marginalie erscheint, wirft ein grelles Licht auf die deutschen Medien: Immer gern bereit, Korruption und ihre Hinterm&auml;nner in Deutschland zu verschweigen, aber gern und ausf&uuml;hrlich &uuml;ber Fake-News in Nachbars Garten zu reden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/-helmut-kohl.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eine Stadt zwischen Panikmache und Protestwelle<\/strong><br>\nIn Hamburg wappnen sich Polizei und Aktivisten f&uuml;r das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 20 f&uuml;hrenden Industrienationen im Juli. Die Sicherheitsbeh&ouml;rden rechnen mit bis zu 100.000 Demonstranten und gewaltt&auml;tigen Ausschreitungen. Streit gibt es im Vorfeld &uuml;ber den Ort der Gro&szlig;demonstration.<br>\nWie gewaltt&auml;tig wird der Protest? Welche Einschr&auml;nkungen des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit sind deshalb zu rechtfertigen? Ist es wirklich eine gute Idee, einen G20-Gipfel mitten in einer Millionenstadt zu veranstalten? Und muss man umstrittene Staatenlenker aus Moskau, Ankara oder Washington in der Hansestadt wirklich &ldquo;herzlich willkommen&rdquo; hei&szlig;en?<br>\nInsgesamt sollen 19.000 Beamte von Landes- und Bundespolizei den Gipfel sch&uuml;tzen. Dazu kommen noch die Beamten des BKA. Die GSG 9 wird vor Ort sein, Amtshilfe leisten auch &ouml;sterreichische und niederl&auml;ndische Spezialeinheiten. In den Dachkammern in der N&auml;he der Messehallen werden Scharfsch&uuml;tzen postiert. Und l&auml;ngst ist der Secret-Service der Amerikaner in Hamburg unterwegs. Nach Anschl&auml;gen auf den Fuhrpark der Polizei und den Eingang zu den Messehallen vor dem OSZE-Gipfel im letzten Jahr stehen schon heute an neuralgischen Punkten Mannschaftsbusse der Polizei. Einige Schulen stellen es den Eltern frei, ob sie ihre Kinder an den Tagen rund um den Gipfel zum Unterricht schicken oder nicht, die Polizei kl&auml;rt auf, das Ausschreitungen auf dem Schulweg nicht ausgeschlossen werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vor-dem-g20-gipfeltreffen-in-hamburg-eine-stadt-zwischen.724.de.html?dram:article_id=388952\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Jede Floskel ein vorgefertigter Bausatz<\/strong><br>\nDen B&uuml;rgern ihr Geld zur&uuml;ckgeben. Das klingt ja sogar logisch und gut, und kaum jemand wird sich dagegen wehren, etwas zur&uuml;ckzubekommen, das man ihm weggenommen hat.<br>\nAber auf den zweiten Blick steckt in einer solchen Phrase jede Menge Ideologie. Die Politiker, die den Satz vom &ldquo;Zur&uuml;ckgeben&rdquo; verwenden, greifen einen Reflex auf, der im individuellen Alltag verst&auml;ndlich sein mag &ndash; wer zahlt schon gern Steuern. Aber politisch betrachtet, versteckt sich hinter dieser Formulierung ein Angriff auf die Prinzipien eines demokratisch verfassten Sozialstaats. Und zwar in doppelter Hinsicht.<br>\nZum einen wird der Staat dem B&uuml;rger wie eine feindliche Macht gegen&uuml;bergestellt. Zumindest als eine Instanz, die etwas besitzt, das sie besser zur&uuml;ckgeben sollte. Aber was tut der Staat eigentlich mit dem Geld seiner B&uuml;rger? Selbstverst&auml;ndlich gibt er es ihnen t&auml;glich zur&uuml;ck, in Form von Stra&szlig;en, Schulen, Sozialleistungen, innerer und &auml;u&szlig;erer Sicherheit oder auch Schuldenabbau.<br>\nMan kann sich, wiederum mit guten Gr&uuml;nden, eine viel gerechtere Umverteilung w&uuml;nschen. Aber genau das wollen diejenigen nicht, die vom Zur&uuml;ckgeben an die B&uuml;rger reden.<br>\nSie wollen den Staat als steuernde, als umverteilende Instanz so schwach wie m&ouml;glich sehen. Sie folgen dem zynischen Prinzip, dass f&uuml;r alle besser gesorgt sei, wenn jeder f&uuml;r sich selber sorgt. Und dass beim Zur&uuml;ckgeben die Reichen den gr&ouml;&szlig;eren Anteil abbekommen w&uuml;rden &ndash; das darf vorausgesetzt werden. Umverteilung r&uuml;ckw&auml;rts.<br>\nWenn der Wahlkampf bald richtig losgeht, k&ouml;nnte der hinterlistige Satz vom &ldquo;Zur&uuml;ckgeben&rdquo; so richtig in Mode kommen. Und am Ende k&ouml;nnten wir eine Regierung haben, die uns im Sinne Erhard Epplers beweist, dass politisches Reden sehr wohl Handeln bedeutet. In diesem Fall zum Nachteil der sozialen Gerechtigkeit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/politikersprache-jede-floskel-ein-vorgefertigter-bausatz.1005.de.html?dram:article_id=388998\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Es handelt sich um Missbrauch der Deutungshoheit<\/strong><br>\nGellermann, Klinkhammer und Br&auml;utigam im Interview &uuml;ber die Berichterstattung der Tagesschau<br>\nWie seri&ouml;s ist der Journalismus, den Abend f&uuml;r Abend die Tagesschau bietet, wenn es um weitreichende politische Themen geht? Uli Gellermann, Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam haben gerade ein Buch mit dem Titel &ldquo;Die Macht um 8: Der Faktor Tagesschau&rdquo; ver&ouml;ffentlicht, das den Blick auf kritisierte Untiefen des ARD-Nachrichtenflaggschiffs lenkt.<br>\nIm Interview mit Telepolis sprechen die Tagesschaukritiker sogar von &ldquo;T&auml;uschungsman&ouml;ver mittels geschickter Wortwahl&rdquo;, &ldquo;politisch motivierter Sprachregelung&rdquo; und einem &ldquo;Missbrauch der Deutungshoheit&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-handelt-sich-um-Missbrauch-der-Deutungshoheit-3741117.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lesetipp &ndash; Upton Sinclair: &ldquo;Boston&rdquo;<\/strong><br>\nUpton Sinclair ist der gro&szlig;e Gesellschaftskritiker der amerikanischen  Literatur. Jetzt wurde sein Klassiker &ldquo;Boston&rdquo; neu &uuml;bersetzt. Darin geht es um die Todesurteile gegen zwei italienische Anarchisten. Sinclairs Kapitalismuskritik ist auch heute aktuell.<br>\n&ldquo;Boston&rdquo; bietet eine ersch&uuml;tternd aktuelle Schilderung kapitalistischer Verrohung und zeigt auf, mit welchen Mitteln herrschendes Recht gebeugt werden kann. Die Neu&uuml;bersetzung orientiert sich vor allem in der vielschichtigen Figurenrede st&auml;rker am Original. Eine Wiederentdeckung, die es in sich hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/upton-sinclair-boston-diese-wiederentdeckung-hat-es-in-sich.950.de.html?dram:article_id=388891\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; W&auml;hlen die Proleten heute (extrem) rechts?<\/strong><br>\nNach den Wahlen in den USA, &Ouml;sterreich und Frankreich bekommt die These Auftrieb, dass (extrem) rechte Parteien vorwiegend von Arbeitern, Abgeh&auml;ngten und Prek&auml;ren gew&auml;hlt werden. Bei Landtagswahlen stimmten sogar &uuml;berproportional viele Gewerkschaftsmitglieder f&uuml;r die AfD. Was treibt diese Menschen um? Welche Erkenntnisse und Alternativen bieten neue Studien und was k&ouml;nnen Gewerkschaften gegen diese Entwicklung tun?<br>\nReferenten: Richard Detje, Sozialwissenschaftler; Stephanie Albrecht, Abteilung Politik in der Hauptverwaltung der IG BCE.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/veranstaltung\/es_detail\/FD6Y6\/waehlen-die-proleten-heute-extrem-rechts\/\">Rosalux Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Titel der Veranstaltung ist an kultureller Arroganz nicht zu &uuml;berbieten. Hier feiert sich das linksliberale Juste Milieu in seiner Verachtung der &bdquo;einfachen&ldquo; Menschen wieder selbst. Auch die Fragestellung der Veranstaltung &ndash; was k&ouml;nnen Gewerkschaften gegen diese Entwicklung tun? &ndash; ist zynisch. Was Gewerkschaften, gerade die IG BCE, die Freihandelsabkommen wie TTIP und Ceta bef&uuml;rwortet, schon einmal die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns abgelehnt hat und als Speerspitze tarifpolitischer &bdquo;Modernisierung&ldquo;, also einer Tarifpolitik der Lohnzur&uuml;ckhaltung im Sinne deutscher Export&uuml;bersch&uuml;sse, gelten darf, tun k&ouml;nnen? Nicht &bdquo;Sozialpartnerschaft&ldquo; propagieren, die gibt es im neoliberalen Kapitalismus nicht, sondern konsequent gegen die neoliberale Politik k&auml;mpfen, welche die Verm&ouml;gen und Einkommen dramatisch auseinanderdriften l&auml;sst und die Lebensumst&auml;nde vieler Menschen best&auml;ndig verschlechtert und diese die &bdquo;Rechtspopulisten&ldquo; w&auml;hlen l&auml;sst, da sie die Erfahrung lehrt, dass sie von den Parteien der neoliberalen &bdquo;Mitte&ldquo; nichts zu erwarten haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu zur Wahl des amtierenden Vorsitzenden der IG BCE, Michael Vassiliadis im Jahr 2009 &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Kuscheln mit Erfolg<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft IG BCE w&auml;hlt einen neuen Chef und sucht die Zusammenarbeit mit Politik und Arbeitgebern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/wirtschaft\/article4826137\/Kuscheln-mit-Erfolg.html\">WELT<\/a><\/p>\n<p><em>und im Original &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Partnerschaft mit Modellcharakter<\/strong><br>\nIn den letzten drei Jahrzehnten hat sich in der chemischen Industrie der Bundesrepublik ein Modell mit Vorbildcharakter entwickelt: Die Sozialpartnerschaft.<br>\nIG BCE und der Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC) haben im Sommer 2008 in Anwesenheit des Bundespr&auml;sidenten in Berlin &bdquo;Leitlinien f&uuml;r verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft&rdquo; unterzeichnet. Die hier dokumentierten Leitlinien bilden die gemeinsame Grundlage f&uuml;r ein verantwortliches Handeln von Gewerkschaft und Arbeitgeberverband, von Unternehmen und Besch&auml;ftigten in der chemischen Industrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.igbce.de\/igbce\/sozialpartner\/chemie-sozialpartner\/6592\">IG BCE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-38824","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38824","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38824"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38824\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38829,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38824\/revisions\/38829"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38824"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38824"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38824"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}