{"id":38841,"date":"2017-06-21T10:41:09","date_gmt":"2017-06-21T08:41:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38841"},"modified":"2018-12-30T18:39:58","modified_gmt":"2018-12-30T17:39:58","slug":"der-selbstmoerder-turm-zu-santiago-absturz-in-das-neoliberale-elend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38841","title":{"rendered":"Der Selbstm\u00f6rder-Turm zu Santiago &#8211; Absturz in das neoliberale Elend"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170621-st-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>In Santiago de Chile erlangte ein Wolkenkratzer in den letzten Jahren negative Ber&uuml;hmtheit &ndash; der Gran Torre Santiago geh&ouml;rt zu einem gigantischen Einkaufszentrum des Cencosud-Imperiums des chilenischen Tycoons Horst Paulmann und zieht massenweise Selbstm&ouml;rder an. Besitzer Paulmann gilt als einer der gr&ouml;&szlig;ten Anh&auml;nger des von Augusto Pinochet eingef&uuml;hrten neoliberalen Wirtschaftssystems, das indirekt die meisten dieser Selbstmorde verantwortet. So schlie&szlig;t sich der Kreis, wie <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> f&uuml;r die NachDenkSeiten aus Chile zu berichten wei&szlig;.<br>\n<!--more--><br>\nDer sogenannte &bdquo;Gran Torre Santiago&ldquo; des Costanera-Einkaufszentrums an den Ufern des Mapocho in der chilenischen Hauptstadt war mit seinen dreihundert Metern H&ouml;he gerade vor ein paar Wochen eingeweiht, als am Nachmittag des 3. Mai 2014 ein junger Mann in einen der sechs Meter pro Sekunde in die H&ouml;he schie&szlig;enden Fahrst&uuml;hle der beiden Nebent&uuml;rme einstieg. Im 27. Geschoss angekommen, stieg er aus, schlich sich vorbei an dem Schild mit der Warnung &ldquo;Zutritt verboten!&rdquo; und betrat den &auml;u&szlig;eren Sicherheitsbereich des Baus. Weit und breit war kein Wachpersonal am Platz. Dann kletterte er auf eine Bordmauer vor dem Abgrund. Etwa einhundert Meter unter ihm wurden die ersten Passanten auf seinen waghalsigen Balanceakt aufmerksam. Die Polizei fuhr vor. Schaulustige richteten ihre Handy-Kameras in die H&ouml;he. Inzwischen hatte sich der Mann ein T-Shirt mit dem Aufdruck &bdquo;Paz y Amor &ndash; Friede und Liebe&rdquo; &uuml;bergestreift. H&auml;nderingend riefen Polizisten per Megaphon nach oben, er solle sofort von der Mauer weggehen, doch unter den Schaulustigen waren auch kriminelle Ermutigungsrufe zu vernehmen: &bdquo;Spring doch!&rdquo;. Hoch oben, im 27. Stockwerk, schrie der junge Mann zur&uuml;ck: &bdquo;Ich bin ein Gegner des gesamten kapitalistischen Systems!&rdquo; &ndash; und sprang in die Tiefe.<\/p><p>Dem Beispiel Erasmo Antonio Henr&iacute;quez Pontillos &ndash; so der Name des verzweifelten jungen Mannes &ndash; folgten seitdem mindestens ein Dutzend Chilenen. Zuletzt sprang eine Frau am vergangenen 2. April 2017 in den Tod. Doch das Entsetzen endet nicht beim Anblick der Toten. Passanten ziehen ihre Handys, fotografieren und filmen die entstellten Opfer, die Polizei sorgt f&uuml;r ihre rasche Verschanzung in einer Ecke, damit sich das Rad des Konsumrauschs &ndash; untermalt von easy listening und vers&uuml;&szlig;t mit Duftnoten billiger Parfums &ndash; ungest&ouml;rt weiterdrehen kann.<\/p><p>Von geschockt bis angewidert verglich der chilenische Journalist Luc Gajardo den Santiago-Tower mit weltbekannten Selbstmord-Symbolen wie dem japanischen Aokigahara-Wald und der Golden-Gate-Br&uuml;cke San Franciscos. Mit schwarzem Humor nannte er ihn das &bdquo;Costanera Suicide Center&rdquo;.<\/p><p>&Uuml;ber die genaue Zahl der Selbstm&ouml;rder ist nichts bekannt, der Absprung vom h&ouml;chsten Turm Lateinamerikas ins Nichts ist ein peinliches Thema f&uuml;r die lokalen Medien und Beh&ouml;rden; sie verschweigen es lieber.<\/p><p><strong>Horst Paulmanns Turm zu Babel<\/strong><\/p><div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170621-st-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>F&uuml;r das Projekt des 1 Milliarde Euro teuren &bdquo;Gran Torre Santiago&rdquo; holte sich sein Eigent&uuml;mer Horst Paulmann den Argentinier C&eacute;sar Pelli, den Architekten der Neid einfl&ouml;&szlig;enden &bdquo;Petronas Towers&rdquo; in Kuala Lumpur. Ob vom 1. Buch Mose (&bdquo;Los! Bauen wir eine Stadt und einen Turm, der bis an den Himmel reicht! So werden wir uns einen Namen machen&hellip;&rdquo;), oder von Albert Speers Rei&szlig;brett-Wahn &bdquo;Welthauptstadt Germania&rdquo; angetrieben, sparte Paulmann bei der Einweihung nicht an vision&auml;ren Worten: &bdquo;In den kommenden 200 Jahren wird hier kein Bauwerk dem Himmel n&auml;her sein als dieser Turm&rdquo;.<\/p><p>Mit 10,5 Milliarden Dollar Verm&ouml;gen steht der Familienname Paulmann f&uuml;r den zweitreichsten Familienclan Chiles und ergatterte bereits vor sechs Jahren Rang 75 der renommierten Forbes-Empore der Superreichen auf Erden. In Chile wird ihm oft Respekt gezollt, doch bewundert wird er nicht. L&auml;nger als Paulmanns Selbst&uuml;berhebungen sind die Schatten, die der Turm auf anst&ouml;&szlig;ige Hintergr&uuml;nde wirft. <\/p><p>Horst Paulmann stammt aus dem deutschen Kassel, wo sein Vater Werner w&auml;hrend des Hitler-Regimes als SS-Sturmbannf&uuml;hrer und Richter Karriere machte. Anfang der 1950er entzog sich Werner Paulmann jedoch einer Anklage wegen NS-Verbrechen und fl&uuml;chtete, wie so viele Nazis, samt Frau und Kindern nach S&uuml;damerika &ndash; Ein Kapitel, &uuml;ber das Milliard&auml;r Paulmann nicht redet, f&uuml;r das er als Sohn auch nicht verantwortlich ist.<\/p><p>Gleichwohl ist er dem belesenen und demokratischen Chile aus einem anderen Grund in &uuml;bler Erinnerung: N&auml;mlich wegen seiner Sympathien f&uuml;r General Augusto Pinochet, den er zeitlebens bewunderte und dessen Beerdigung er 2006 schamlos beiwohnte. &bdquo;Man m&uuml;sste Pinochet ein Denkmal setzen, weil er den Chicago Boys freie Hand gelassen hat&rdquo;, erkl&auml;rte Horst Paulmann 2005 kaltschn&auml;uzig der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em>.<\/p><p>Dank verpflichtet, deshalb wagte er &uuml;ber die ideale Freizeitgestaltung der chilenischen Familie nachzudenken. &bdquo;Das Leben in der Familie entfaltet sich dann, wenn tausende Menschen in die Einkaufszentren str&ouml;men&rdquo;. Der Turmherr meinte nat&uuml;rlich seine eigenen Einkaufszentren &ndash; die f&uuml;r Symbole einer doppeldeutigen Geschichte von Reichtum und perverser, sozialer Ungleichheit stehen &ndash; und spekulierte mit 240.000 t&auml;glichen Besuchern am Fu&szlig; des &bdquo;Gran Torre Santiago&rdquo;. Kritiker vermuten, er habe sich selbst ein Denkmal setzen wollen.<\/p><p><strong>Das Cencosud-Imperium und der neoliberale Lebensstil<\/strong><\/p><div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170621-st-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Der Familienclan Paulmann &ndash; Horst, Bruder J&uuml;rgen und S&ouml;hne &ndash; ist bekannt als Pionier der Supermarkt- und Kaufhauskultur in Argentinien und Chile. Sein Aufstieg begann vor vier Jahrzehnten mit dem bescheidenen Supermarkt <em>Las Brisas<\/em>, im s&uuml;dchilenischen Temuco, und gipfelt heute im Imperium <em>Cencosud<\/em>, einer Holding mit 17 Handelsmarken und einem Jahresumsatz von umgerechnet zw&ouml;lf Milliarden Euro. Mit 130.000 Besch&auml;ftigten, die H&auml;lfte davon in Chile, ist der Konzern in f&uuml;nf L&auml;ndern (Argentinien, Brasilien, Chile, Peru und Kolumbien) von Heimwerker-Handelsketten bis Superm&auml;rkten vertreten. Sein Flaggschiff ist der Einzelhandel mit den popul&auml;ren bis elit&auml;ren Supermarktketten <em>Santa Isabel<\/em> und <em>Jumbo<\/em> und den Bekleidungsl&auml;den <em>Paris<\/em>.<\/p><p>Der Unternehmer &auml;u&szlig;erte sich niemals &ndash; zumindest &ouml;ffentlich &ndash; zur siebzehnj&auml;hrigen Gewaltherrschaft Pinochets, die 40.000 Folteropfer und mehr als 3.500 politische Morde auf dem Gewissen hat. Doch beherzigte er das von der Diktatur mit den Chicago Boys eingef&uuml;hrte und von den demokratischen Folge-Regierungen gr&ouml;&szlig;tenteils unber&uuml;hrt gelassene Wirtschaftssystem, das nach Auskunft der Weltbank (2016) aus Chile eines der 16 L&auml;nder der Welt mit der ungleichsten Einkommensverteilung machte.<\/p><p>Paulmanns Cencosud profitierte vom neoliberalen Versuchslabor der Chicago Boys und stie&szlig; sich gesund an der sozialen Ungleichheit. Zum einen mit niedrigen L&ouml;hnen und miserablen Arbeitsbedingungen f&uuml;r die tausendfache Belegschaft, zum anderen mit der Massenverschuldung der Kundschaft.<\/p><p>Von der sturen Beibehaltung der Niedriglohnpolitik abgesehen, mehren sich seit Jahren Beschwerden der Angestellten gegen Bespitzelung, haneb&uuml;chene Diebstahl-Vorw&uuml;rfe, Erpressung und Polizeieins&auml;tze. So sind Betriebsangeh&ouml;rige wegen lachhafter Lappalien, z. B. der unerlaubten Nutzung eines Bleistiftes oder eines Kaugummis eingesperrt und verhaftet worden. Die Betriebsgewerkschaften prangern die Ma&szlig;nahmen als &bdquo;N&ouml;tigung, Beeintr&auml;chtigung der Arbeits- und Privatrechte und faule Tricks&rdquo; an, womit sich das Unternehmen die Nichtzahlung von &Uuml;berstunden und sonstigen Entsch&auml;digungen erschwindelt habe, so C&eacute;sar Fonseca, Vorsitzender der Angestellten-F&ouml;deration bei Cencosud; von Teilzeit-Arbeit und periodischen Massenentlassungen als Hebel des neoliberalen Arbeitsmarktes ganz zu schweigen. Wie 2015 geschehen, ist es nicht un&uuml;blich, dass Paulmanns Cencosud auf einen Schlag 6.000 Arbeiter auf die Stra&szlig;e setzt.<\/p><p>Als Pionier der Shopping-Malls f&uuml;hrte Paulmann auch die Kreditkarte ein und damit seine chilenische Kundschaft ins Verderben. In Chile lebende Ausl&auml;nder werden bei ihrem ersten Supermarkt-Besuch mit einer deprimierenden Beobachtung an der Kasse konfrontiert: die meisten Chilenen zahlen mit Kreditkarte &ndash; wenn die verdammte Karte nur noch Kredit h&auml;tte! <\/p><p>So &ouml;ffnen sie ihre Brieftasche und ziehen eine nach der anderen, bis schlie&szlig;lich Visa, Master, Amex oder eine beliebige Kundenkarte noch einen Restsaldo aufweist und sie von der Blamage befreit. &bdquo;Ja, so mancher Landsmann f&uuml;hrt bis zu sieben Kreditkarten. Eine Karte zahlt die Schulden der n&auml;chsten Karte&rdquo;, erz&auml;hlt mir ein Holzh&auml;ndler in Zentralchile und erkl&auml;rt seine Landsleute f&uuml;r &bdquo;Gefangene&rdquo; &ndash; Gefangene des Kreditsystems.<\/p><p>In einer Erhebung vom November 2015 warnte die chilenische Zentralbank, dass 75 Prozent der 16 Millionen Chilenen &uuml;berschuldet sind (<a href=\"http:\/\/www.bcentral.cl\/es\/faces\/estadisticas\/EnCoyunturales\/FinanHogares;jsessionid=AQjFQR27okOtMf4J96X0ENmEcJfpy-t9R_206HzisRxxN9VMjqE8!-200020258!NONE?_afrLoop=393157271891331&amp;_afrWindowMode=0&amp;_afrWindowId=null\">5.05.3 &ndash; Financiera de Hogares &ndash; Banco Central de Chile<\/a>). Mit 63 Prozent rangieren Verbraucher- oder Konsumschulden an erster Stelle, gefolgt von Hypotheken, Bildung (700.000 verschuldete Studenten) und PKW-Anschaffung. H&auml;ufigste Verursacher der Verbraucherschulden sind teure Konsumg&uuml;ter wie Handys, Klamotten, Kosmetika und das Auto des Jahres, f&uuml;r deren Werbung aller 10 Minuten, auch im Staatssender TVN, das Fernsehprogramm mit impertinenten Spots unterbrochen wird. <\/p><p>Mit den Verbraucherschulden per Kreditkarte versuchte Horst Paulmann ein dickes Wucherer-Gesch&auml;ft zu machen und verdoppelte ab 2006 die sogenannten &bdquo;Bearbeitungsgeb&uuml;hren&rdquo; seiner Kundenkarten. Die emp&ouml;rte Klientel reichte Klage ein. Nach leidigem, siebenj&auml;hrigen Instanzenkampf entschied Chiles Oberster Gerichtshof 2013, dass Paulmann seiner geprellten Kundschaft stolze 40 Millionen Dollar zur&uuml;ckzahlen musste.<\/p><p>War Erasmo Antonio Henr&iacute;quez Pontillos unter den Studenten oder Paulmann-Kunden?<\/p><p><strong>Das depressive Andenland<\/strong><\/p><div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170621-st-04.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>&bdquo;17,2 Prozent der Chilenen leiden unter Depressionen, die Statistik liegt &uuml;ber dem Weltdurchschnitt&rdquo;, war im November 2015 in der chilenischen Internet-Zeitung <em>El Mostrador<\/em> zu lesen. &bdquo;Allein in Santiago stieg der Verbrauch von Antidepressiva um 470 Prozent&rdquo;, meldete die Wochenzeitung <em>El Ciudadano<\/em> ein knappes halbes Jahr sp&auml;ter, im April 2016.<\/p><p>Nach Angaben der Universit&auml;t San Sebasti&aacute;n sind 4 Millionen der insgesamt 11 Millionen Schuldner s&auml;umig; sie k&ouml;nnen ihre Schulden nicht zur&uuml;ckzahlen. <\/p><p>Systemkritische Sozialpsychologen, Soziologen und Politikwissenschaftler stellen Verbindungen her zwischen der depressiven Epidemie, langen Anfahrts- und Arbeitszeiten, niedrigen L&ouml;hnen und Produktivit&auml;t, teurer Altersversorgung und niedrigen Renten, der weitverbreiteten Korruption in Staat und Wirtschaft, der Entt&auml;uschung mit den demokratischen Regierungen, usw. In einem Wort: Die Ohnmacht vor der nicht abrei&szlig;en wollenden Herrschaft neoliberaler Lebensformen.<\/p><p>&bdquo;Sie sind Opfer der Entmenschlichung durch das brutale, neoliberale Wirtschaftssystem&rdquo;, beklagte Radio Universidad de Chile die Selbstm&ouml;rder des Paulmann-Towers.<\/p><p>Der Soziologe Alberto Mayol sieht soziale Ausgrenzung in den Todesspr&uuml;ngen: &bdquo;Diese Menschen sind nicht in der Lage, sich in die herrschenden Normen der Gesellschaft zu integrieren. Wenn dies also eine Konsumgesellschaft ist, hei&szlig;t die vorherrschende Norm, sich Zugang zu den begehrtesten Waren zu beschaffen. Je mehr man ihnen nahe ist, umso st&auml;rker ist man integriert.&rdquo; Schafft man es nicht, dann&hellip;<\/p><p>Die Soziologin Mar&iacute;a Emilia Tijoux sieht hingegen alarmierende pathologische Signale in den Reaktionen auf die Selbstmorde. Die Gleichg&uuml;ltigkeit der Gesellschaft bezeichnet sie als Anzeichen von Barbarei. &bdquo;Das ist so etwas wie der Triumph des Marktes&hellip; Die Toten werden wie Abfall behandelt. Das Gesch&auml;ft darf nicht gest&ouml;rt werden, das Rad des Kapitalismus muss sich weiterdrehen.  Makaber wird es, wenn die Menschen zum Costanera-Center str&ouml;men, um zu sehen, wie sich Menschen in den Tod st&uuml;rzen&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170621-st-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>In Santiago de Chile erlangte ein Wolkenkratzer in den letzten Jahren negative Ber&uuml;hmtheit &ndash; der Gran Torre Santiago geh&ouml;rt zu einem gigantischen Einkaufszentrum des Cencosud-Imperiums des chilenischen Tycoons Horst Paulmann und zieht massenweise Selbstm&ouml;rder an. Besitzer Paulmann gilt als einer der gr&ouml;&szlig;ten Anh&auml;nger des<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38841\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,205,132],"tags":[1740,433,669,1364,1337,1963,288,1365,687],"class_list":["post-38841","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-landerberichte","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-arbeitsbedingungen","tag-chicago-boys","tag-chile","tag-depressionen","tag-oligarchen","tag-pinochet-augusto","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-suizid","tag-ungleichheit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38841"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38841\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48136,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38841\/revisions\/48136"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}