{"id":3885,"date":"2009-04-09T07:17:35","date_gmt":"2009-04-09T05:17:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3885"},"modified":"2011-02-28T10:15:31","modified_gmt":"2011-02-28T09:15:31","slug":"hinweise-des-tages-869","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3885","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen: Attacke auf den Banken-Retter<\/li>\n<li>Hallo, bitte nicht totlachen: Deutschlands &ldquo;kl&uuml;gster &Ouml;konom&rdquo; (laut BILD), Hans-Werner Sinn, hat noch im Oktober 2008 (!) vor einer &Uuml;berhitzung der Wirtschaft durch Konjunkturprogramme gewarnt<\/li>\n<li>&ldquo;Armut besch&auml;mt unsere Gesellschaft&rdquo;<\/li>\n<li>Der Kapitalismus frisst seine Kinder<\/li>\n<li>1,8 Milliarden Menschen arbeiten ohne Vertrag<\/li>\n<li>Anleger f&uuml;rchten jetzt Pleiten von Bundesl&auml;ndern<\/li>\n<li>Kleine Anfrage von Abgeordneten der Gr&uuml;nen: Strafrechtliche und haftungsrechtliche Verantwortung von Bankmanagern und die Wahrnehmung der Finanzaufsicht<\/li>\n<li>Bundeswehr kauft Maschinenpistolen aus Konjunkturprogramm-Mitteln<\/li>\n<li>US-B&ouml;rsenaufsicht SEC diskutiert Leerverk&auml;ufe<\/li>\n<li>Die EU will unser Hartz IV den Asylanten geben!<\/li>\n<li>AutoBild Greencars: Werbeblatt f&uuml;r Klimas&auml;ue<\/li>\n<li>Die Erde wird knapp<\/li>\n<li>Ratschl&auml;ge aus der Steueroase an Berlin<\/li>\n<li>HSG verzichtet auf weitere Schritte gegen Thielemann<\/li>\n<li>Verm&ouml;gensverteilung: Steinbr&uuml;ck spielt Unschuldslamm<\/li>\n<li>Paul Krugman: Das Konjunkturprogramm<\/li>\n<li>Irland wird zum Bad-Bank-Vorreiter<\/li>\n<li>Gro&szlig;er Sieg f&uuml;r die Textilarbeiter in der T&uuml;rkei<\/li>\n<li>Schweiz: Volk wird &uuml;ber Rentenk&uuml;rzung abstimmen<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3885&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen: Attacke auf den Banken-Retter<\/strong><br>\nEntt&auml;uschte Aktion&auml;re der Krisenbank IKB nehmen Staatssekret&auml;r Asmussen ins Visier: Erstmals soll ein Staatsvertreter Anlegern Schadenersatz zahlen &ndash; es geht um Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/871\/464471\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das halte ich f&uuml;r gerechtfertigt. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, dann lesen Sie die Beitr&auml;ge, die wir schon im letzten und vorletzten Jahr dazu ver&ouml;ffentlicht haben. Geben Sie in unserem Suchfeld einfach <a href=\"?s=asmussen&amp;Submit.x=0&amp;Submit.y=0\">&bdquo;Asmussen&ldquo;<\/a> ein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hallo, bitte nicht totlachen: Deutschlands &ldquo;kl&uuml;gster &Ouml;konom&rdquo; (laut BILD), Hans-Werner Sinn, hat noch im Oktober 2008 (!) vor einer &Uuml;berhitzung der Wirtschaft durch Konjunkturprogramme gewarnt<\/strong><br>\nFrage: Sind Konjunkturprogramme sinnvoll?<br>\nIfo-Chef Hans-Werner Sinn: Nur wenn es wirklich schlimm um die Konjunktur steht, wenn der Auslastungsgrad der Produktion im Keller ist. Heute ist der Grad auf einem extrem hohen Niveau und die Arbeitslosigkeit auf einem Tiefstand. Ein zus&auml;tzlicher Nachfrageschub ist jetzt nicht n&ouml;tig, er k&ouml;nnte zu &Uuml;berhitzungen f&uuml;hren. Also: Warten, bis die Situation kritisch ist. Denn Nachfrageprogramme sind nur kurze Strohfeuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/portal\/page\/portal\/ifoHome\/B-politik\/20echointerv\/_echointerv?item_link=ifointerview-nwz-24-10-08.htm\">Ifo-Institut<\/a> \n<p><em>Von einer tiefen Krise kann er im Oktober 2008 (!) noch nichts erkennen &ndash; was f&uuml;r ein kluger &Ouml;konom und klarsichtiger Wirtschaftsforscher. Vom Spiegel wird Sinn allerdings vor wenigen Tagen noch  als <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/fotostrecke\/fotostrecke-41246.html#backToArticle=617763#backToArticle=617763\">&bdquo;wahrer Prophet&ldquo;<\/a> gefeiert.<\/em><\/p>\n<p>(Ein Hinweis von M. Sch&ouml;fer)<\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Armut besch&auml;mt unsere Gesellschaft&rdquo;<\/strong><br>\nDer Bad Homburger Psychiater Michael Demmler fordert mehr Humanit&auml;t in unserem Wirtschaftssystem. Mit FR-Redakteut Anton J. Seib spricht er &uuml;ber Armut, die krank macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1711711&amp;em_loc=1234&amp;em_ref=\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/&amp;em_ivw=fr_region\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Kapitalismus frisst seine Kinder<\/strong><br>\nEs gibt einen Zusammenhang zwischen der Entfesselung der M&auml;rkte und Jugendgewalt. Mit einem sch&auml;rferen Waffengesetz oder Verboten von &ldquo;Killerspielen&rdquo; lassen sich Amokl&auml;ufe an Schulen nicht verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/marx21.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=686&amp;Itemid=32\">marx21<\/a><\/li>\n<li><strong>1,8 Milliarden Menschen arbeiten ohne Vertrag<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen m&uuml;ssen wegen der Wirtschaftskrise zu Niedrigstl&ouml;hnen und ohne soziale Absicherung arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch vorgestellte Studie der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Demnach hat die Zahl der Besch&auml;ftigten ohne richtigen Arbeitsvertrag und Sozialversicherung Rekordniveau erreicht. Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer sei weltweit betroffen. Dies entspreche rund 1,8 Mrd. Menschen. Mehr als 700 Mio. von ihnen m&uuml;ssen laut OECD mit weniger als 1,25 Dollar am Tag auskommen. Das ist umgerechnet nicht einmal ein Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/nachrichten\/1-8-milliarden-menschen-arbeiten-ohne-vertrag;2231436\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Anleger f&uuml;rchten jetzt Pleiten von Bundesl&auml;ndern<\/strong><br>\nDie Furcht vorm Staatsbankrott setzt nun auch die Bundesl&auml;nder unter Druck. Weil ihre Verschuldung zuletzt stetig gestiegen ist, haben sich die sogenannten Risikoaufschl&auml;ge von Bayern, NRW und Berlin verdreifacht. F&uuml;r Sparer ergeben sich so nat&uuml;rlich ganz neue Renditechancen. Im Vergleich zum Vater Staat m&uuml;ssen die Finanzminister der Bundesl&auml;nder den Anlegern einen Risikoaufschlag (Spread) von bis zu 100 Basispunkten bieten. Vor einem Jahr gen&uuml;gten noch 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte, um die Schuldenpapiere der L&auml;nder zu platzieren.<br>\nHintergrund sind die milliardenschweren Schieflagen der Landesbanken, f&uuml;r die Bayern, Schleswig-Holstein, Hamburg &amp; Co. einspringen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article3521302\/Anleger-fuerchten-jetzt-Pleiten-von-Bundeslaendern.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Kleine Anfrage von Abgeordneten der Gr&uuml;nen: Strafrechtliche und haftungsrechtliche Verantwortung von Bankmanagern und die Wahrnehmung der Finanzaufsicht<\/strong><br>\nDarin enthalten auch diese Fragen: Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass die Aufarbeitung der Finanzmarktkrise auch Aufgabe der Justiz ist?<br>\nWie viele Ermittlungsverfahren gegen verantwortliche Vorst&auml;nde, Aufsichtsr&auml;te und leitende Angestellte von Banken und Kreditinstituten u. a. wegen Untreue, Betrugs, Insolvenzverschleppung, Bilanzf&auml;lschung und Bilanzmanipulation u. &auml;. Straftatbest&auml;nde sowie Ordnungswidrigkeitsverfahren sind nach Ausbruch der Finanzmarktkrise im Sommer 2007 von den Staatsanwaltschaften der L&auml;nder eingeleitet worden (bitte nach Bundesl&auml;ndern und Tatbest&auml;nden ordnen)?<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090409_Anfrage_der_Gruenen.pdf\">Die Gr&uuml;nen [PDF &ndash; 48 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundeswehr kauft Maschinenpistolen aus Konjunkturprogramm-Mitteln<\/strong><br>\nDie Bundeswehr wird 1.000 Maschinenpistolen vom Typ MP 7 zum Preis von rund 3 Millionen Euro aus Geldern des Investitions- und Tilgungsfonds beschaffen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16\/12523) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (16\/12209) hervor. Von dem Fonds, der bis 2011 konjunkturst&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen in einem Umfang von 16,9 Milliarden Euro finanzieren soll, gehen 650 Millionen Euro an die einzelnen Ressorts, darunter auch an das Verteidigungsministerium.<br>\nWie aus der Aufstellung der Regierung weiter hervorgeht, sollen aus den Mitteln des Konjunkturprogramms auch 37 Millionen f&uuml;r die Nachtsichtf&auml;higkeit des Kampfflugzeuges &ldquo;Tornado&rdquo; bereitgestellt werden. Au&szlig;erdem sei die Beschaffung von zehn Sp&auml;hwagen vom Typ &ldquo;Fennek&rdquo; und 20 Transportfahrzeugen vom Typ &ldquo;Dingo 2&rdquo; geplant. Vorgesehen sei auch die Anschaffung von sechs gesch&uuml;tzten Stra&szlig;entanksattelz&uuml;gen und 25 schweren Stra&szlig;entankwagen. Neben einer Produktverbesserung f&uuml;r den Transportpanzer &ldquo;Fuchs&rdquo; (17,4 Millionen) seien Ausgaben f&uuml;r Feldlagerkomponenten wie Zelte, Gro&szlig;zelte, Stromerzeuger, Wasseraufbereitungsanlagen und Sanit&auml;ranlagen und der Kauf eines chirurgischen Instrumentariums f&uuml;r 4,2 Millionen Euro vorgesehen.<br>\nDas Bundesinnenministerium plant mit den Mitteln des Konjunkturprogramms Fahrzeugbeschaffungen f&uuml;r die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt und das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz. Au&szlig;erdem solle die Bundespolizei neue Hubschrauber erhalten. Nach Ansicht der Bundesregierung sind die aus dem Investitions- und Tilgungsfonds finanzierten Ma&szlig;nahmen ein &ldquo;wichtiger Beitrag zur &Uuml;berwindung der aktuellen Konjunkturschw&auml;che&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_105\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Geldausgaben f&uuml;r sinnlose Dinge, das nennt sich also Konjunkturprogramm. Man braucht sich nicht zu wundern, wenn bald wieder der Vorwurf erhoben wird, Konjunkturprogramme seien Strohfeuer. Solche Ausgaben sind wirklich keine Investitionen in die Zukunft, sonder reine Geldverschwendung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SEC diskutiert Leerverk&auml;ufe<\/strong><br>\nDie US-B&ouml;rsenaufsicht SEC will Leerverk&auml;ufe &ouml;ffentlich diskutiert wissen. Leerverk&auml;ufe werden f&uuml;r den drastischen Einbruch von Finanzaktien mitverantwortlich gemacht. Mit dieser Strategie setzen Investoren auf fallende Aktienkurse. Zwar wird sie oftmals nur Hedgefonds zugerechnet, doch auch andere nutzen sie &ndash; zum Beispiel Banken.&nbsp; Die US-B&ouml;rsenaufsicht SEC strebt eine &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber Vorschl&auml;ge zur Einschr&auml;nkung von hochspekulativen Aktien-Leerverk&auml;ufen an. Die f&uuml;nf Mitglieder der SEC-Kommission entschieden am Mittwoch einstimmig, entsprechende Empfehlungen aus ihrem Haus f&uuml;r 60 Tage zur Diskussion zu stellen. Am 5. Mai will die SEC die Vorschl&auml;ge an einem Runden Tisch erneut er&ouml;rtern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/artikel\/0,2828,618251,00.html\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Die EU will unser Hartz IV den Asylanten geben!<\/strong><br>\nMit dieser Schlagzeile brachte die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; am vergangenen Wochenende einen vier Monaten alten  Entwurf der Europ&auml;ischen Kommission in den Blickpunkt der &Ouml;ffentlichkeit:<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bildblog.de\/wp-content\/asylbams1.jpg\" alt=\"http:\/\/www.bildblog.de\/wp-content\/asylbams1.jpg\" title=\"\"><br>\nNach dem Vorschlag der Kommission sollen Asylbewerber in Europa prinzipiell die gleichen Leistungen erhalten wie einheimische Sozialhilfeempf&auml;nger. Dar&uuml;ber kann man politisch nat&uuml;rlich streiten. Die Art, wie diese Diskussion sich gerade entwickelt, ist aber wesentlich von den Verk&uuml;rzungen und Verdrehungen gepr&auml;gt, mit denen die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; den Entwurf gemeinsam mit konservativen Politikern skandalisiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/6944\/die-eu-will-unser-hartz-i-den-asylanten-geben\/\">BildBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>AutoBild Greencars: Werbeblatt f&uuml;r Klimas&auml;ue<\/strong><br>\nF&uuml;r alle, die an &bdquo;blitzsaubere Autos voller Technik-Faszination&ldquo; glauben, gibt&lsquo;s jetzt AutoBild Greencars. Nach dem Vorbild von Schwesterbl&auml;ttern wie AutoBild Sportscars versucht der Axel-Springer-Verlag nun also ein Heft f&uuml;r Fahrer mit gr&uuml;nem Herz. Leider ist das Blatt aber nur ein Ausweis der Unt&auml;tigkeit der Autohersteller &ndash; und der doch sehr begrenzten &Ouml;ko-Kompetenz von AutoBild.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.klima-luegendetektor.de\/2009\/04\/07\/autobild-greencars-werbeblatt-fur-klimasaue\/\">Klima-L&uuml;gendetektor<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Erde wird knapp<\/strong><br>\nFruchtbares Ackerland in den &auml;rmsten L&auml;ndern der Erde wird zunehmend von reichen Konzernen oder Staaten &uuml;bernommen &ndash; arme Nationen produzieren Nahrung f&uuml;r die reichen auf Kosten der eigenen Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/drucken\/text\/470592\/cdeed3a6a443b609b764dd9bee28f844\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Ratschl&auml;ge aus der Steueroase an Berlin<\/strong><br>\nUlrich Thielemann, Wirtschaftsethiker an der Universit&auml;t St. Gallen, hat sich mit Aussagen zur Steuerflucht vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestags in der Schweiz Kritik zugezogen. Sogar eine Entlassung steht zur Debatte. Das Protokoll des Hearings liegt nun vor. In einer achtseitigen schriftlichen Stellungnahme mit HSG-Briefkopf verfocht Thielemann die Ansicht, der Wohnsitz sei die einzige Grundlage der Steuerpflicht, dieses Prinzip werde durch Steueroasen unterlaufen, indem sie nicht im Land lebende Personen fiskalisch &laquo;behandelten&raquo; (oder eben befreiten), und deshalb brauche es &laquo;einen umfassenden und l&uuml;ckenlosen Informationsaustausch zwischen autorisierten Steuerbeh&ouml;rden&raquo;. Zur Schweiz bemerkte er speziell, es zirkulierten hier &laquo;g&auml;nzlich abenteuerliche Argumente zur Rechtfertigung des <bankgeheimnisses>&raquo;. M&uuml;ndlich &auml;u&szlig;erte sich Thielemann, wie das im Internet zug&auml;ngliche Protokoll zeigt, noch deutlicher zur Position der Schweiz, wonach Amtshilfe nur bei begr&uuml;ndetem Verdacht zu leisten ist. Der Verdacht sei bei Personen ohne Wohnsitz im Land bereits da, und insofern &laquo;scheint mir f&uuml;r das deutsche Parlament die einzige M&ouml;glichkeit zu sein, ein Gesetz zu erlassen, welches Sanktionen f&uuml;r diese Steueroasen ausspricht&raquo;. Auf eine Frage zur Rolle von &auml;u&szlig;erem Druck gab der Wirtschaftsethiker seinen Eindruck wieder, dass in der Schweiz &uuml;ber die Verweigerung des Informationsaustauschs &laquo;keinerlei Unrechtsbewusstsein&raquo; bestehe &ndash; wie in jeder anderen Steueroase auch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/schweiz\/ratschlaege_aus_der_steueroase_an_berlin_1.2359546.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>HSG verzichtet auf weitere Schritte gegen Thielemann<\/strong><br>\nDie Universit&auml;t St. Gallen (HSG) verzichtet abgesehen von einer R&uuml;ge auf Ma&szlig;nahmen gegen den Dozenten Ulrich Thielemann, der sich vor dem Bundestag kritisch zum Schweizer Bankgeheimnis ge&auml;u&szlig;ert hatte. Diesen Entscheid f&auml;llten Rektorat und Universit&auml;tsrat aufgrund des nun vorliegenden Wortprotokolls.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/schweiz\/hsg_verzichtet_auf_weitere_schritte_gegen_thielemann__1.2363334.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/p><\/bankgeheimnisses><\/li>\n<li><strong>Verm&ouml;gensverteilung: Steinbr&uuml;ck spielt Unschuldslamm<\/strong><br>\n&bdquo;Herr Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck spielt das Unschuldslamm, wenn er die ungerechte Verm&ouml;gensverteilung jetzt kritisiert: Seit mehr als 10 Jahren stellt die SPD auf Bundesebene den Finanzminister. Die Partei sollte sich also an die eigene Nase fassen&ldquo;, kommentierte Doro Zinke, stellv. Vorsitzende des DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg Steinbr&uuml;cks Interviews in mehreren Tageszeitungen von heute. Wer wissen wollte, wie die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr aufgehe, h&auml;tte wissen k&ouml;nnen. Steinbr&uuml;cks z&ouml;gerliches Herantasten an eine Reichensteuer zeige, dass die SPD nun in der dramatischen Finanzkrise dem Zeitgeist hinterher hechle. Auch die Partei sei in Teilen dem neoliberalen Denken (Weniger Staat, Privatisierung als Allheilmittel) aufgesessen.<br>\nDem Bundesfinanzministerium sollten die Zahlen, Daten und Fakten &uuml;ber die Verteilung des Reichtums in Deutschland bekannt gewesen sein, so Zinke. Sie verwies darauf, dass die rot-gr&uuml;ne Steuerreform 2001 Unternehmen massiv entlastete: von einem Zuwachs des Volkseinkommens von 42 Mrd. Euro pro Jahr landeten 40 Milliarden bei den Verm&ouml;genden; nur 15 Prozent der Steuererkl&auml;rungen von Million&auml;ren w&uuml;rden gepr&uuml;ft (unter Rot-gr&uuml;n schnellte die Zahl der Million&auml;re auf 800.000 an); 100 Mrd. Euro an Unternehmensgewinnen w&uuml;rden pro Jahr gar nicht versteuert (Deutscher Bundestag, Drucksache 16\/8013); die Gewinnsteuern seien von 35 Prozent 1960 auf unter 20 Prozent gesunken.<br>\nDie Bundesregierung habe die Staatskasse systematisch geleert. Es gebe seit Jahren eine drastische Umverteilung zugunsten der Reichen, auch unter der SPD. Damit m&uuml;sse endlich Schluss gemacht werden, so die DGB-Vize. Der Bundesrechnungshof gehe bspw. von einer j&auml;hrlichen Steuerhinterziehung in H&ouml;he von 30 Mrd. Euro aus. Auch das Problem der Austrocknung von Steueroasen sei &uuml;ber Jahrzehnte ignoriert worden. Hier sei eine L&ouml;sung &uuml;berf&auml;llig, so Doro Zinke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlin-brandenburg.dgb.de\/article\/articleprint\/6419\/-1\/439\/\">DGB Berlin-Brandenburg<\/a><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman: Das Konjunkturprogramm<\/strong><br>\nDie Uhr tickt. Mit jedem Monat, der verstreicht, ohne dass effektive Ma&szlig;nahmen ergriffen werden, erh&ouml;ht sich die Wahrscheinlichkeit, dass wir in eine Abw&auml;rtsspirale geraten, aus der wir Jahre lang nicht mehr herauskommen. Da stellt sich allerdings die Frage: Wie hoch kann sich ein modernes Land mit einer relativ stabilen Regierung verschulden, wie lange dauert es bis die Investoren das Vertrauen verlieren?<br>\nWir d&uuml;rfen das enorme Potential der Vereinigten Staaten nicht vergessen, seine F&auml;higkeit &ndash; den politischen Willen vorausgesetzt -, Steuereinnahmen einzutreiben Schulden abzubauen. Wenn wir wollen, k&ouml;nnen wir sehr viel leisten. Im Moment haben wir eine Schuldenlast von 45 Prozent des Bruttoinlandsproduktes; nach dem Zweiten Weltkrieg lagen wir bei 110 Prozent, was wir &uuml;ber die Jahre abgebaut haben. Daran sieht man, was geleistet werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/1714030_Paul-Krugman-Das-Konjunkturprogramm.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Irland wird zum Bad-Bank-Vorreiter<\/strong><br>\nAls erstes Land in Europa richtet Irland eine Bad Bank ein. Eine staatliche kontrollierte Verwaltungsgesellschaft soll den schwer angeschlagenen heimischen Instituten risikobehaftete Kredite an Immobilienunternehmen und -entwickler von bis zu 90 Mrd. Euro abkaufen. Damit hofft die Regierung, die Kreditvergabe ankurbeln zu k&ouml;nnen. Irland w&auml;hlt einen anderen, schlichteren Ansatz als seine Nachbarstaaten. Gro&szlig;britannien etwa hat sich f&uuml;r eine komplizierte Variante entschieden: Die Regierung sichert Banken &ndash; bislang die Royal Bank of Scotland und Lloyds &ndash; gegen Geb&uuml;hr gegen Verluste aus Risikopapieren ab. In der Schweiz und in den Niederlanden haben lediglich Einzelinstitute Aktiva in externe Vehikel ausgelagert. Die USA wollen die Bilanzen der Banken ebenso s&auml;ubern wie Irland, gehen aber einen anderen Weg: Private Investoren sollen hier mit Unterst&uuml;tzung der Regierung Risiko-Papiere kaufen. Allerdings ist die Lage in Irland auch weniger kompliziert: Die Banken leiden im Gegensatz zu vielen internationalen Konkurrenten nicht unter komplexen Wertpapieren, sondern unter Krediten, die im Zusammenhang mit dem Immobilienboom der vergangenen Jahre ausgereicht wurden &ndash; und die nun nach dem Platzen der Blase stark ausfallgef&auml;hrdet sind.<br>\nDoch es gibt Risiken: Die Bad Bank soll den Banken die Kredite mit einem erheblichen Abschlag auf den Buchwert von 80 bis 90 Mrd. Euro abnehmen und den Instituten im Gegenzug Bonds ausreichen. Die Schulden des Landes werden daher deutlich steigen. Insgesamt geht die Regierung davon aus, dass sie eine Summe aufnehmen muss, die fast elf Prozent des Bruttoinlandsprodukt entspricht. Ob die Tilgungskosten wie geplant durch die Wertentwicklung der Aktiva in der Bad Bank gedeckt werden k&ouml;nnen, ist unklar. Das von der Krise hart getroffene Irland muss seit Monaten an den Kreditm&auml;rkten auf seine Anleihen empfindlich hohe Zinsen zahlen. Finanzminister Brian Lenihan r&auml;umte gegen&uuml;ber einem irischen Radiosender ein, es k&ouml;nne zehn Jahre dauern, bis die tats&auml;chlichen Kosten der Bad Bank f&uuml;r den Steuerzahler klar seien. Die Pl&auml;ne sind Teil eines Krisen-Haushaltsplans, der unter anderem drastische Steuererh&ouml;hungen vorsieht. Nach Sch&auml;tzung der Regierung wird die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um acht Prozent schrumpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Faule-Kredite-Irland-wird-zum-Bad-Bank-Vorreiter\/498231.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;er Sieg f&uuml;r die Textilarbeiter in der T&uuml;rkei<\/strong><br>\nNach heftigen Protesten und einer ausf&uuml;hrlichen Berichterstattung in t&uuml;rkischen und internationalen Medien hat die t&uuml;rkische Regierung jetzt die Ausbleichung von Jeans mit Sandstrahlern verboten. Die sogenannten stone-washed Jeans wurden bislang dadurch produziert, dass ungelernte, oft jugendliche Arbeiter die fabrikneuen Jeans mit einem Sandstrahlger&auml;t bearbeiteten und damit die Jeans ausbleichten und geschmeidiger machen. Bei dieser Arbeit, die fast immer ohne die notwendige Schutzkleidung zumeist von Hinterhoffirmen durchgef&uuml;hrt wurde, sind nach Sch&auml;tzungen von Lungen&auml;rzten in den letzten Jahren bis zu 5.000 Arbeiter an Silikose erkrankt, eine Lungenkrankheit, die in vielen F&auml;llen zum Tode f&uuml;hrt.<br>\nDa in der T&uuml;rkei, als einem der gr&ouml;&szlig;ten textilproduzierenden L&auml;nder weltweit, Millionen von Jeans hergestellt werden, die auch in den Export gehen, hatte das t&uuml;rkische Gesundheits- und Sozialministerium das Problem lange ignoriert oder zu bedauerlichen Einzelf&auml;llen heruntergeredet. Dagegen waren sowohl die Textilarbeitergewerkschaft wie auch ein Komitee, in dem sich Betroffene, &Auml;rzte und Anw&auml;lte zusammengefunden hatten, seit Monaten Sturm gelaufen. Jetzt musste auch Gesundheitsminister Recep Akdag einr&auml;umen, dass bereits mindestens 40 junge Leute an Silikose gestorben sind und hunderte weitere praktisch nur noch auf ihren Tod warten.&nbsp; Anfang der Woche wurde deshalb das Verbot der Sandstrahlung von Jeans verk&uuml;ndet, gestern sicherte die Regierung au&szlig;erdem zu, dass Betroffene, die nicht versichert waren und nachweisen k&ouml;nnen, dass ihre Erkrankung von der Arbeit mit Sandstrahlern hervorgerufen wurde, eine Rente erhalten sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=au&amp;dig=2009%2F04%2F09%2Fa0044&amp;cHash=86de18798f&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Schweiz: Volk wird &uuml;ber Rentenk&uuml;rzung abstimmen<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Unia hat am Mittwoch das Referendum gegen die Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge (BVG) mit 204 952 Unterschriften eingereicht. Statt Profite f&uuml;r Versicherungsgesellschaften anzupeilen, m&uuml;sse ein Leben in W&uuml;rde im Alter garantiert werden. Es gehe nicht an, dass wegen der Finanzkrise 68 Milliarden Volksverm&ouml;gen f&uuml;r die Rettung der UBS bereitgestellt w&uuml;rden, bei den Pensionskassen hingegen alleine die Arbeitnehmer die Zeche bezahlen sollten. Bundesrat und Parlament begr&uuml;nden die Senkung des Umwandlungssatzes mit der stetig steigenden Lebenserwartung und den gleichzeitig sinkenden Renditen der Pensionskassen. Diesen geht es derzeit tats&auml;chlich nicht rosig: Gem&auml;&szlig; am Montag ver&ouml;ffentlichten Zahlen des Bundesamts f&uuml;r Sozialversicherungen (BSV) weisen fast sechs von zehn Vorsorgeeinrichtungen der zweiten S&auml;ule eine Unterdeckung auf. Mit dem Umwandlungssatz wird die Rente berechnet, die vom angesparten Kapital pro Jahr ausbezahlt wird. Der Umwandlungssatz liegt gegenw&auml;rtig bei 7 Prozent. Bei einem Altersguthaben von 100 000 Franken, g&auml;be es also j&auml;hrlich 7000 Franken Rente oder 583 Franken im Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/schweiz\/bvg_berufliche_vorsorge_umwandlungssatz_senkung_referendum_1.2361330.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen: Attacke auf den Banken-Retter<\/li>\n<li>Hallo, bitte nicht totlachen: Deutschlands &ldquo;kl&uuml;gster &Ouml;konom&rdquo; (laut BILD), Hans-Werner Sinn, hat noch im Oktober 2008 (!) vor einer &Uuml;berhitzung der Wirtschaft durch Konjunkturprogramme gewarnt<\/li>\n<li>&ldquo;Armut besch&auml;mt unsere Gesellschaft&rdquo;<\/li>\n<li>Der Kapitalismus frisst seine Kinder<\/li>\n<li>1,8 Milliarden Menschen arbeiten ohne Vertrag<\/li>\n<li>Anleger<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3885\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3885","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3885","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3885"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3885\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8512,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3885\/revisions\/8512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3885"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3885"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3885"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}