{"id":38850,"date":"2017-06-22T08:34:07","date_gmt":"2017-06-22T06:34:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850"},"modified":"2017-06-22T08:34:07","modified_gmt":"2017-06-22T06:34:07","slug":"hinweise-des-tages-2899","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h02\">D&auml;mpfer f&uuml;r Durchmarsch der R&eacute;publique en Marche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h03\">Der Hacker vom Bund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h04\">Beteiligung privater Investoren: Bundesrechnungshof r&uuml;gt Schlampereien bei Autobahnplanung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h05\">Cum-Ex-Skandal: Die Regierung kaschiert ihr eigenes Versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h06\">Die Schweiz w&auml;scht jetzt noch wei&szlig;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h07\">Schuldenkrise in Griechenland: Deutsche Invest pachtet Hafen von Thessaloniki<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h08\">B&uuml;rgerkriegsmeister Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h09\">Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: Wir ver&ouml;ffentlichen das Fazit, das die Gro&szlig;e Koalition geheim halten will (Updates)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h10\">Koalition peitscht R&uuml;stungsvorhaben im Hauruckverfahren durch den Verteidigungsausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h11\">Nach Anschl&auml;gen: Bundesregierung setzt offenbar Abschiebungen nach Afghanistan fort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h12\">Deutsche Firmen missachten Menschenrechte im Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h13\">Katastrophe Grenfell Tower: Trauriges Symbol einer falschen Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h14\">Algorithmen im US-Justizsystem: Schicksalsmaschinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h15\">Von der Regenbogen-Nation zum Mafia-Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h16\">Beweise statt Verschw&ouml;rungstheorien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38850#h17\">Die R&uuml;ckkehr Gerhard Schr&ouml;ders<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutsche Tornados fliegen &uuml;ber einem Pulverfass<\/strong><br>\nDie Lage in Syrien wird immer gef&auml;hrlicher. Mittlerweile besteht die Gefahr, dass die beiden Atomm&auml;chte USA und Russland aneinandergeraten. Es war und ist falsch, unsere Soldaten in US-gef&uuml;hrte &Ouml;l- und Gaskriege zu schicken &ndash; auch wenn sie unter der verlogenen &Uuml;berschrift &bdquo;Bek&auml;mpfung des Terrorismus&ldquo; gef&uuml;hrt werden. Statt die Tornados von Incirlik nach Jordanien zu verlagern und von dort aus &bdquo;den Anti-IS-Einsatz fortzusetzen&ldquo;, w&auml;re es angesichts der sich zuspitzenden Situation dringend erforderlich, diesen Bundeswehreinsatz in einem v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg zu beenden. Wer sich an den &Ouml;l- und Gaskriegen im Nahen Osten beteiligt, erh&ouml;ht die Terror-Anschlagsgefahr in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Macron droht mit Luftschl&auml;gen in Syrien<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron droht mit Luftangriffen, sollte es in Syrien noch einmal zum Einsatz von Chemiewaffen kommen. Er will zudem den Kampf f&uuml;r die Befreiung Syriens fortsetzen. Allerdings sieht er keinen legitimen Nachfolger f&uuml;r Assad.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Macron-droht-mit-Luftschlaegen-in-Syrien-article19901314.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Yes, der junge Erneuerer voll auf Linie mit der Regime Change Politik der USA.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der neue franz&ouml;sische Pr&auml;sident bef&uuml;rchtet wohl <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/regierung-frankreich-ruecktritte-103.html\">innenpolitische Probleme <\/a> und sucht ein Ventil in der Au&szlig;enpolitik. Dieses Vorhaben k&ouml;nnte jedoch auf einen erneuten Bruch des V&ouml;lkerrechts in Syrien &ndash; sogar mit Ank&uuml;ndigung &ndash; hinauslaufen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Al Tanf: Schlacht um syrisch-irakischen Grenz&uuml;bergang in der W&uuml;ste<\/strong><br>\nNachdem die Macht des Islamischen Staats schwindet, schaukeln sich die K&auml;mpfe um die Aufteilung Syriens und strategisch wichtige Regionen auf [&hellip;]<br>\nDa der Islamische Staat weiter abgedr&auml;ngt wird und seine Tage gez&auml;hlt sind, versch&auml;rft sich der Streit um die Aufteilung von Syrien. Die USA, die den St&uuml;tzpunkt mit mehr Soldaten und Waffen wie HIMARS-Mehrfachraketenwerfer aufger&uuml;stet haben, schrecken nicht mehr davor zur&uuml;ck, direkt syrische Truppen und Flugzeuge anzugreifen. Begonnen wurden die offenen K&auml;mpfe sp&auml;testens am 18. Mai, als US-Kampfflugzeuge einen Verband schiitischer Milizen bombardierten, der mit Panzern und schwerem Ger&auml;t Richtung al Tanf vorr&uuml;ckte. Angeblich seien alle Fahrzeuge zerst&ouml;rt worden.<br>\nDanach griffen US-Flugzeuge am 8. Juni erneut einen pro-syrischen Konvoi an und schossen die Amerikaner ein syrisches Kampflugzeug bei Raqqa und zwei iranische Kampfdrohnen bei al Tanf ab. Damit macht das Pentagon klar, dass wom&ouml;glich gar ein Konflikt direkt mit russischen Streitkr&auml;ften in Syrien riskiert wird, um die strategische Grenzregion unter Kontrolle zu halten. Tats&auml;chlich baut sich hier ein gef&auml;hrlicher Konflikt auf, der das Zeug hat, zum Z&uuml;nder eines Fl&auml;chenbrands zwischen den vielen lokalen, regionalen und internationalen Kr&auml;ften und Interessen zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Al-Tanf-Schlacht-um-syrisch-irakischen-Grenzuebergang-in-der-Wueste-3751696.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>D&auml;mpfer f&uuml;r Durchmarsch der R&eacute;publique en Marche<\/strong><br>\nDie neue Partei des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten hat die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung gewonnen, wenn auch mit deutlich weniger Sitzen als vorausgesagt. Eine Sensation besonderer Art ist die historisch einmalig niedrige Wahlbeteiligung. (&hellip;)<br>\nDer Aufstieg von Macrons Bewegung wird als Innovation gefeiert, die das angeblich veraltete Links-Rechts-Schema &uuml;berwindet und die franz&ouml;sische Demokratie erneuert. In der politischen Substanz ist Macrons Rezept aber nichts anderes als die Etablierung eines hegemonialen Blocks der sog. Mitte, wie wir ihn in Deutschland, mit der gro&szlig;en Koalition seit acht Jahren kennen. Also marktkonforme Demokratie inklusive Marginalisierung der parlamentarischen Opposition. So innovativ und revolution&auml;r ist REM also keineswegs, auch wenn, anders als bei uns, der hegemoniale Block jetzt in einer einzigen Partei zusammengefasst ist. (&hellip;)<br>\nDie &bdquo;revolution&auml;re&ldquo; Kernbotschaft erg&auml;nzt dann eine programmatische Mischung aus der linksliberal-gr&uuml;n-alternativen Erz&auml;hlung (Gender, sexuelle Minderheiten, Umwelt, Euro-Pathos und Kosmopolitismus), digitalem Start-Up-Modernismus, nach dem Muster &bdquo;Uber f&uuml;r alle&ldquo;, ein Schuss Make-France-great-again und schlie&szlig;lich ein smarten Neoliberalismus &ndash; quasi Margret Thatcher mit human face. Mit Speck f&auml;ngt man M&auml;use, bzw. einen linksliberalen Gr&uuml;nen ebenso wie den Unternehmerverband. Welche dieser Interessen Priorit&auml;t besitzen und sich ggf. im Konfliktfall durchsetzen, wird nat&uuml;rlich nach der Wahl entschieden &ndash; und zwar von Monsieur le Pr&eacute;sident.<br>\nWer dabei meinte, auf Programm und Versprechungen aus dem Wahlkampf vertrauen zu k&ouml;nnen, hat schon jetzt Anlass zu Ern&uuml;chterung. So hat Macron im Widerspruch zu seinen Aussagen vor der Wahl jetzt doch den Ausnahmezustand verl&auml;ngert. Ein Dokument des Ministerpr&auml;sidenten zur inneren Sicherheit sieht weitaus sch&auml;rfere Ma&szlig;nahmen beim Abbau demokratischer Rechte vor, als im Programm angek&uuml;ndigt. Und ein geleaktes Dokumente zur Arbeitsmarktreform (s.u.), k&uuml;ndigt eine h&auml;rtere Gangart gegen&uuml;ber den Gewerkschaften an, als das sozialpartnerschaftliche S&uuml;&szlig;holzraspeln im Wahlkampf glauben machen wollte. (&hellip;)<br>\nUnd dass die autorit&auml;re Versuchung schnell in die Arroganz der Macht umschlagen kann, hat unser &bdquo;Jupiter&ldquo; gleich zu Beginn seiner Amtszeit gezeigt. So k&uuml;ndigte er an, selbst dar&uuml;ber entscheiden zu wollen, welche Journalisten ihn auf seinen Auslandsreisen begleiten d&uuml;rfen. Nach Protesten hat das Pr&auml;sidialamt allerdings einen R&uuml;ckzieher gemacht.<br>\nBesonders gravierend ist freilich seine Ank&uuml;ndigung, sich f&uuml;r den harten Kern seines Programms, die Arbeitsmarktreform, noch in diesem Sommer einen Freibrief von seiner absoluten Mehrheit geben zu lassen, eine Serie von Ma&szlig;nahmen als Dekret durchzuziehen, also ohne jede weitere parlamentarische Kontrolle. Zur Vorbereitung sollen schon die Sommerferien genutzt werden, wenn selbst die 38% der Franzosen, die sich zuletzt noch an die Urnen begeben haben, von Politik nichts wissen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/06\/daempfer-fuer-durchmarsch-der-republique-en-marche\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Wir werden keinen Blankoscheck ausstellen&ldquo;<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Gewerkschafterin Andr&eacute;e Thomas &uuml;ber Emmanuel Macrons geplante Arbeitsmarktreform.<br>\nWie beurteilen Sie die Ank&uuml;ndigungen des neuen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten, die Reform des Arbeitsrechts weiter vorantreiben zu wollen?<br>\nSeine Ank&uuml;ndigung eines &bdquo;Loi travail XXL&ldquo; ist genau eine unserer gro&szlig;en Bef&uuml;rchtungen, und vor allem, was er mit diesem Gesetz vorhat: die Reform der Sozialpartnerschaft, das hei&szlig;t der Vertretungen der Tarifpartner, in einer Weise, dass Verhandlungen auf Betriebsebene m&ouml;glich werden. Nach unserer Einsch&auml;tzung wird das die Branchenvertretungen schw&auml;chen, aber vor allem die Tarifverhandlungen aush&ouml;hlen. Deshalb sind wir als Force Ouvri&egrave;re absolut gegen ein solches Gesetz, das haben wir bereits gesagt, als das erste Arbeitsgesetz vorgelegt wurde. Das ist wirklich ein gro&szlig;es Problem, und da wird es sicher Demonstrationen gegen Macron geben, wenn er rasch mit diesem Arbeitsgesetz weitermacht und vor allem &uuml;ber diesen Aspekt verhandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/wir-werden-keinen-blankoscheck-ausstellen-2117\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Hacker vom Bund<\/strong><br>\nJustizminister Heiko Maas will am Donnerstag den &shy;schrankenlosen Zugriff auf private Telekommunikation im Bundestag durchdr&uuml;cken<br>\nWie jubelt man den Menschen im Land kurz vor der Sommerpause einen sogenannten Staatstrojaner unter, ohne dass die das merken? Antwort: mit einem Trojanischen Pferd kurz vor der Sommerpause. Der Bundestag wird voraussichtlich am heutigen Donnerstag die wohl weitreichendsten &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen seit dem &raquo;gro&szlig;en Lauschangriff&laquo; beschlie&szlig;en. Ermittlungsbeh&ouml;rden w&uuml;rde damit der nahezu schrankenlose Zugriff auf die private Telekommunikation via Smartphone, Tablet, Laptop und PC erlaubt. F&uuml;r das Gesetz zeigt sich Justizminister Heiko Maas (SPD) verantwortlich. Eine n&ouml;tige &ouml;ffentliche Diskussion haben Union und SPD mit einem Verfahrenstrick vereitelt: Die fragliche Vorlage wurde kurzerhand in einem thematisch anders gelagerten Gesetz versteckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/312857.der-hacker-vom-bund.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Dauerfeuer gegen das Grundgesetz &ndash; so treibt die Gro&szlig;e Koalition das Land in den &Uuml;berwachungsstaat<\/strong><br>\nBis zum bitteren Ende baut die gro&szlig;e Koalition den &Uuml;berwachungsstaat aus. Eine umstrittene Ausweitung wie den Staatstrojaner versteckt sie mittlerweile sogar in einem anderen Gesetz, damit es keine Debatte gibt. [&hellip;]<br>\nDie d&uuml;steren Tr&auml;ume der Hardliner gehen immer weiter: Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r Postsendungen, Erfassung aller Reisebewegungen, Gesichtserkennung im &ouml;ffentlichen Raum, Fu&szlig;fesseln f&uuml;r alle m&ouml;glichen m&ouml;glichen T&auml;ter, Verkn&uuml;pfung von Geheimdiensten, Polizei und Datent&ouml;pfen aller Art. Garniert mit dem gerade einge&uuml;bten Einsatz der Bundeswehr im Innern und Gesetzen, die Ordnungsh&uuml;tern nach obrigkeitsstaatlichen Vorbild eine Sonderrolle zuweisen, wird unter dem Deckmantel der Terrorbek&auml;mpfung und mit Verweis auf ein subjektives Unsicherheitsgef&uuml;hl mittlerweile alles gerechtfertigt. Ohne Augenma&szlig;. Und ohne jeglichen Beweis von Effizienz und Wirksamkeit.<br>\nDie letzten vier Jahre waren Dauerfeuer gegen das Grundgesetz und sind eine DDos-Attacke gegen das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Kaum auszudenken, was es f&uuml;r die bundesrepublikanische Demokratie bedeuten w&uuml;rde, wenn die Koalition aus Union und Sozialdemokraten nach der Bundestagswahl weitere vier Jahre Raubbau an Grund- und Freiheitsrechten betreiben d&uuml;rfte. Dystopische Aussichten &ndash; mal ganz abgesehen davon, welche Instrumente dieser mittlerweile gut ausgebaute &Uuml;berwachungsstaat f&uuml;r die Profiteure eines populistischen Rechtsrucks bereithalten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/dauerfeuer-gegen-das-grundgesetz-so-treibt-die-grosse-koalition-das-land-in-den-ueberwachungsstaat\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Beteiligung privater Investoren: Bundesrechnungshof r&uuml;gt Schlampereien bei Autobahnplanung<\/strong><br>\nIn sogenannten &Ouml;PP-Projekten beteiligen sich private Investoren gerne am deutschen Autobahnbau. Doch ob das f&uuml;r den Staat &uuml;berhaupt effizient ist, werde oft gar nicht untersucht, r&uuml;gt laut einem Zeitungsbericht der Bundesrechnungshof. Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung einen zu laxen Umgang bei sogenannten &Ouml;PP-Projekten im Stra&szlig;enbau vor. Die Rechnungspr&uuml;fer fordern daher vom Bundesverkehrsministerium &ldquo;die Datengrundlagen f&uuml;r Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen alsbald zu verbessern&rdquo; und Datenbanken zu den Kosten von &Ouml;PP-Projekten aufzubauen, hei&szlig;t es im unver&ouml;ffentlichten Gutachten des Bundesrechnungshofs, &uuml;ber das das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtet.<br>\nIn dem neuen Gutachten wurde laut &ldquo;Handelsblatt&rdquo; untersucht, wie wirtschaftlich diese Beteiligung beim Bau der Anschlussstelle der A49 Kassel-West an die A5 ist. Die Mittel daf&uuml;r sind derzeit vom Haushaltsausschuss des Bundestages gesperrt und sollen an diesem Mittwoch auf Antrag des Bundesfinanzministeriums freigegeben werden. Laut Bericht warnt der Rechnungshof jedoch, die angenommenen Effizienzvorteile basierten auf &ldquo;pauschalen, nicht mit Erfahrungswerten unterlegten und damit nicht pr&uuml;fbaren Annahmen&rdquo;. Die Belastbarkeit des Kostenvorteils sei &ldquo;damit fraglich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/autobahnen-bundesrechnungshof-ruegt-schlampereien-bei-planung-a-1153221.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich mehrfach mit diesem Themenkomplex befa&szlig;t. Bitte lesen Sie dazu u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24109\">Autobahnen vom Lebensversicherer? Das ist Irrsinn mit Methode<\/a><\/em><br>\n<em>Aus diesem Beitrag von 2014 (!) ein Zitat: &ldquo;Erst vor etwas &uuml;ber einem Jahr sorgte ein Gutachten des Bundesrechnungshofs [PDF &ndash; 500 KB] f&uuml;r Aufsehen, das speziell PPP-Projekten beim Autobahnbau viel zu hohe Kosten und volkswirtschaftliche Nachteile bescheinigte. Eigentlich sollte man nun denken, der Spuk sei vorbei. Doch dem ist wohl nicht so.&rdquo;<\/em><\/li>\n<p><\/p>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38776\">Was ist von den Abgeordnetenbriefen zu halten, die sintflutartig verschickt worden sind, um die Zustimmung zu den Grundgesetz&auml;nderungen zur Autobahnprivatisierung zu erkl&auml;ren?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Cum-Ex-Skandal: Die Regierung kaschiert ihr eigenes Versagen<\/strong><br>\nBanken betr&uuml;gen den Fiskus um Milliarden &ndash; die Beh&ouml;rden schauen jahrzehntelang zu. Doch Union und SPD wollen darin partout keinen politischen Skandal sehen. Sie sprechen die eigenen Leute von aller Schuld frei.<br>\nAn harten Urteilen fehlt es nicht: Von &ldquo;Betrug&rdquo; ist da die Rede, von &ldquo;gezielt verschleierter Steuerhinterziehung&rdquo; und von &ldquo;kriminellem Verhalten&rdquo;. Allerdings nur, wenn es um die anderen geht: Um die Banken, die Steuerberater, die Anw&auml;lte, die Wirtschaftspr&uuml;fer, also um alle, die bei dem riesigen Steuerbetrug mitgemacht haben, der sich hinter kryptischen Begriffen wie &ldquo;Cum-Ex&rdquo; und &ldquo;Cum-Cum&rdquo; verbirgt: Mit komplexen Aktiengesch&auml;ften haben die Beteiligten den Fiskus &uuml;ber Jahrzehnte hinweg um Milliarden gebracht.<br>\nDie zust&auml;ndigen Aufsichtsbeh&ouml;rden und Ministerien aber, die sollen trotzdem alles richtig gemacht haben. Zu diesem Fazit kommt der Abschlussbericht , den Abgeordnete der SPD und der Union nach dem Ende des zust&auml;ndigen Untersuchungsausschusses erstellt haben. &ldquo;Dieser Untersuchungsausschuss war nicht erforderlich&rdquo;, hei&szlig;t es da tats&auml;chlich. Man sei zwar &ldquo;f&uuml;ndig geworden, aber nicht da, wo der Schwerpunkt des Untersuchungsauftrags liegt und liegen muss: bei den Beh&ouml;rden des Bundes.&rdquo; Stattdessen br&uuml;sten sich die zust&auml;ndigen Abgeordneten mit den Erkenntnissen, die sie &uuml;ber die kriminellen Machenschaften der Finanzbranche gesammelt haben. Man muss sich schon die Augen reiben, und das Ganze noch mal lesen, bevor man es glauben kann. Echt jetzt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/cum-ex-skandal-die-regierung-kaschiert-ihr-eigenes-versagen-a-1153184.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.L.:<\/strong> Wenn einer eine Bank &uuml;berf&auml;llt und er wird geschnappt, dann landet er im Knast. Wenn Politiker den Staat betr&uuml;gen passiert NICHTS &ndash; sie gehen straffrei aus und werden wiedergew&auml;hlt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Lobbyreport 2017: Aussitzen statt anpacken<\/strong><br>\nDas Arbeitszeugnis f&uuml;r die Gro&szlig;e Koalition f&auml;llt ern&uuml;chternd aus. Nur in drei von sechs zentralen Handlungsfeldern gab es in den vergangenen vier Jahren leichte Fortschritte. Doch auch diesen Reformen &ndash; etwa bei Karenzzeiten f&uuml;r Regierungsmitgliedern &ndash; fehlte der n&ouml;tige Biss. Unsere Bewertungsampel steht daher keinmal auf Gr&uuml;n, daf&uuml;r dreimal auf Gelb und dreimal auf Rot.<br>\nSeit unserer Halbzeitbilanz (Lobbyreport 2015) ist kein wesentlicher Fortschritt bei der Lobbyregulierung feststellbar. Vielmehr hat die Gro&szlig;e Koalition notwendige Reformen im Bereich Lobbyismus und Einflussnahme verschleppt. Sie tr&auml;gt somit eine Mitverantwortung f&uuml;r mehrere Lobbyskandale in dieser Wahlperiode. Damit wird die gegenw&auml;rtige Krise der Demokratie versch&auml;rft.<br>\nLobbyismus sowie eine zu gro&szlig;e N&auml;he zwischen Politik und Wirtschaft haben zu den gro&szlig;en Skandalen der zu Ende gehenden Wahlperiode beigetragen: dem Diesel-Abgasskandal und dem Steuerbetrug durch Cum\/Ex-Gesch&auml;fte. Beide haben erhebliche Sch&auml;den verursacht. Im Fall des Cum\/Ex-Steuerskandals geht der direkte Schaden f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand in die Milliarden. Der Verlust an Vertrauen in die Politik und der Schaden f&uuml;r die Demokratie sind in beiden F&auml;llen nicht zu beziffern. Jedoch hat die Gro&szlig;e Koalition nicht die n&ouml;tigen Konsequenzen gezogen, um solche Skandale k&uuml;nftig zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2017\/06\/lobbyreport-2017-aussitzen-statt-anpacken\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Schweiz w&auml;scht jetzt noch wei&szlig;er<\/strong><br>\nNach dem Bankgeheimnis bietet die Schweiz dem globalen Kapital einen neuen Service an: sie hat bisher 1.717 Milliarden Franken Dividenden von der Einkommensteuer befreit. Ganz legal &hellip; bisher.<br>\n&bdquo;Die Schweiz w&auml;scht wei&szlig;er&ldquo;, so hei&szlig;t die Anklageschrift des Soziologen Jean Ziegler gegen das Schweizer Bankgeheimnis. Inzwischen ist das Bankgeheimnis faktisch tot, doch die Finanzdrehscheibe Schweiz hat klammheimlich ein neues Steuersparprodukt auf den globalen Markt geworfen, das das alte Modell schon in der Anlaufphase &uuml;bertroffen hat.<br>\nMan vergleiche: Ende 2009, kurz bevor der entscheidende Angriff auf das Bankgeheimnis lanciert wurde, sch&auml;tzte Wikipedia die Summe, der in der Schweiz gebunkerten, nicht versteuerten EU-Schwarzgelder auf 880 Milliarden Franken. Inzwischen d&uuml;rfte der allergr&ouml;&szlig;te Teil dieser Gelder wieder wei&szlig;gewaschen worden sein, teils freiwillig, teilweise auch weil deutsche Steuerbeh&ouml;rden in den Besitz von vertraulichen Unterlagen aus Schweizer Banken gekommen sind. (&hellip;)<br>\nNach unseren Informationen pr&auml;sentiert sich die Rechtslage zur Zeit so: Bisher haben die Finanzgerichte (etwa in M&uuml;nster und in N&uuml;rnberg) in Streitf&auml;llen entschieden, dass die R&uuml;ckzahlungen von Kapitaleinlagen steuerfrei sind bzw. dass das Doppelbesteuerungsabkommen gilt. Nun wollen sich aber diverse Steuer&auml;mter damit nicht abfinden und haben Revisionsverfahren &ndash; etwa vor dem Finanzgericht M&uuml;nchen &ndash; angestrengt.  Inzwischen hat auch das Bundesministerium der Finanzen einem Schreiben an die obersten Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder durchblicken lassen, dass es mit der bisher ge&uuml;bten Praxis der Steuerbefreiung unzufrieden ist. Letztinstanzlich wird wohl demn&auml;chst der Bundesfinanzhof entscheiden m&uuml;ssen.<br>\nDoch dabei wird es vermutlich nicht bleiben, denn nach dem bisherigen Rechtsverst&auml;ndnis m&uuml;sste der Bundesfinanzhof wohl stipulieren, dass das DBA Vorrang hat. Politisch ist das aber heikel. Deshalb wird wohl die Bundesregierung kaum darum herumkommen, das DBA mit der Schweiz aufzuk&uuml;nden. Das wiederum d&uuml;rfte die OECD auf den Plan rufen. Denkbar bis wahrscheinlich sind auch massive Steuerr&uuml;ckforderungen und damit st&uuml;nde der Finanzplatz Schweiz erneut im Sperrfeuer der globalen Kritik. Und die Anleger w&auml;ren gewarnt: Wer sich auf die Schweiz einl&auml;sst, handelt sich immer nur &Auml;rger ein. H&auml;nde weg!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/06\/die-schweiz-waescht-jetzt-noch-weisser\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schuldenkrise in Griechenland: Deutsche Invest pachtet Hafen von Thessaloniki<\/strong><br>\nDer Hafen von Thessaloniki gilt als Drehkreuz f&uuml;r den ganzen Balkan. Jetzt wird er privatisiert: Ein Konsortium unter deutscher F&uuml;hrung pachtet ihn f&uuml;r die n&auml;chsten 40 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/griechenland-deutsche-invest-pachtet-hafen-von-thessaloniki-a-1152974.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dank des ganz harten Zwangs zur Privatisierung ist die Pacht sicher nicht &uuml;bertrieben hoch. Deutschland ist anscheinend dabei, weitere griechische Infrastruktur aufzukaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>B&uuml;rgerkriegsmeister Scholz<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich geht Olaf Scholz &uuml;ber Leichen. Das war immer so. Das betrachtet der Erste B&uuml;rgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg als seine Pflicht. Und das wird auch im Juli so sein, wenn er seine Stadt so zurichtet, dass er ausgew&auml;hlte Ehrenm&auml;nner wie Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan in seinem Rathaus zu empfangen vermag. [&hellip;]<br>\nBei der G20-Heimsuchung Hamburgs im kommenden Juli muss Scholz endlich wieder Erfolg beschieden sein. Durch seinen jetzigen Innensenator Andy Grote lie&szlig; er den Gegendemonstranten ank&uuml;ndigen: Wenn etwa die tonnenschwere Limousine von US-Pr&auml;sident Donald Trump zum Stehen gezwungen werde, sei das f&uuml;r die US-Personensch&uuml;tzer vom Secret Service der Ernstfall. Sollte es zu einer erfolgreichen Blockade kommen, br&auml;chten sich die Teilnehmer damit in Gefahr, drohte Grote. Gemeint war: Trumps Agenten werden schie&szlig;en, wenn sein Wagen aufgehalten wird. Es kann Tote geben. Und der B&uuml;rgermeister w&auml;scht seine H&auml;nde in Unschuld. Er hat ja warnen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/11-2017&amp;textfile=3963\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: Wir ver&ouml;ffentlichen das Fazit, das die Gro&szlig;e Koalition geheim halten will (Updates)<\/strong><br>\nGeht es nach der Gro&szlig;en Koalition, diskutiert der Bundestag n&auml;chste Woche den Abschluss des Geheimdienst-Untersuchungsausschusses ohne den Bericht der Opposition. Der Ausschuss verhandelt einen Antrag, die 457 Seiten als geheim einzustufen. Wir ver&ouml;ffentlichen das Sondervotum in voller L&auml;nge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/geheimdienst-untersuchungsausschuss-wir-veroeffentlichen-das-fazit-das-die-grosse-koalition-geheim-halten-will\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Koalition peitscht R&uuml;stungsvorhaben im Hauruckverfahren durch den Verteidigungsausschuss<\/strong><br>\n&bdquo;In einer wahren Aufr&uuml;stungsorgie haben CDU\/CSU und SPD heute Beschaffungsvorhaben im Wert von rund 13 Milliarden Euro im Hauruckverfahren durch den Verteidigungsausschuss gepeitscht. Die 23 Vorlagen mit einem Umfang von &uuml;ber tausend Seiten lagen den Ausschussmitgliedern nicht einmal eine Woche lang vor. Von diesem &uuml;berst&uuml;rzten Verfahren profitiert nur die R&uuml;stungsindustrie. Es wird unweigerlich dazu f&uuml;hren, dass erneut Milliarden an Steuergeldern verschwendet werden, die im sozialen Wohnungsbau, in der Pflege, bei der Bildung, bei Infrastrukturma&szlig;nahmen oder bei der Integration von Fl&uuml;chtlingen dringend gebraucht werden und dort auch deutlich sinnvoller investiert w&auml;ren&ldquo;, erkl&auml;ren die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE im Verteidigungsausschuss, Christine Buchholz, Alexander Neu und Katrin Kunert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/koalition-peitscht-ruestungsvorhaben-im-hauruckverfahren-durch-den-verteidigungsausschuss\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundeswehr: Gericht stoppt Killer-Drohnen-Deal mit Israel<\/strong><br>\nDas Oberlandesgericht in D&uuml;sseldorf hat ein Waffengesch&auml;ft im Wert von etwa 600 Millionen Euro vorerst aufgehalten. Das Bundesverteidigungsministerium wollte Drohnen einer israelischen Firma leasen. Aber ein US-amerikanischer Konkurrent hatte ein g&uuml;nstigeres Angebot eingereicht. Es geht um so genannte Kampfdrohnen des Typs Heron TP der israelischen Firma Israel Aircraft Industries (IAI), die das Bundesverteidigungsministerium leasen wollte. Auch der europ&auml;ische Flugzeug- und R&uuml;stungshersteller Airbus ist beteiligt.<br>\nAm Mittwoch h&auml;tte der Haushaltsausschuss des Bundestags den Deal genehmigen sollen. Jetzt verschiebt sich der Termin um eine unbekannte Frist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/52770-bundeswehr-gericht-stoppt-killer-drohnen\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nach Anschl&auml;gen: Bundesregierung setzt offenbar Abschiebungen nach Afghanistan fort<\/strong><br>\nAnfang Juni hatte die Bundesregierung Abschiebungen nach Afghanistan eingeschr&auml;nkt. Nach SPIEGEL-Informationen soll in der kommenden Woche nun wieder ein Abschiebeflug von Leipzig nach Kabul gehen. Nach mehreren blutigen Anschl&auml;gen in der afghanischen Hauptstadt Kabul Ende Mai und Anfang Juni hatte die Bundesregierung die umstrittenen Abschiebungen nach Afghanistan eingeschr&auml;nkt. Am kommenden Mittwoch soll nun erneut ein Flieger mit abgelehnten Asylbewerbern Deutschland verlassen. Nach SPIEGEL-Informationen soll der Abschiebeflug von Leipzig nach Kabul gehen.<br>\nDas Bundesinnenministerium wollte diese Informationen weder best&auml;tigen noch dementieren. Dies ist jedoch g&auml;ngige Praxis des Ministeriums, um eventuelle Proteste zu verhindern und die Ma&szlig;nahme nicht zu gef&auml;hrden. Auf Anfrage des NDR verwies das Ministerium zudem darauf, die Abschiebungen seien nicht komplett ausgesetzt &ndash; Straft&auml;ter, Gef&auml;hrder und Menschen, die ihre Identit&auml;t nicht preisgeben wollen, d&uuml;rften weiter nach Afghanistan zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afghanistan-abschiebungen-offenbar-erneuter-flug-nach-kabul-geplant-a-1153443.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unmenschlich und bei einem so unsicheren und gef&auml;hrlichen Land wie Afghanistan nicht nachvollziehbar &ndash; aber Merkel (ja, die gute Freundin der Fl&uuml;chtlinge) zieht das eiskalt durch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Firmen missachten Menschenrechte im Ausland<\/strong><br>\nOb in Mexiko, Kolumbien oder Kenia: Wenn deutsche Konzerne im Ausland Gesch&auml;fte machen, missachten sie h&auml;ufig die Menschenrechte. Das zeigt eine neue Studie.<br>\nGermanwatch und Misereor werfen deutschen Konzernen und der staatseigenen KfW-Bankengruppe vor, sich bei ihren Auslandsgesch&auml;ften nicht genug um die Einhaltung von Menschenrechten zu k&uuml;mmern. Dies geht aus der Studie &ldquo;Globale Energiewirtschaft und Menschenrechte &ndash; Deutsche Unternehmen und Politik auf dem Pr&uuml;fstand&rdquo; hervor, die die Umweltschutzorganisation und das kirchliche Hilfswerk am Mittwoch vorstellen.<br>\nDemnach sollen Unternehmen wie Siemens, EnBW und Voith sowie die KfW-Bankengruppe und ihre T&ouml;chter in insgesamt elf F&auml;llen in Gesch&auml;fte verwickelt sein, bei denen Menschenrechte verletzt oder gef&auml;hrdet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/studie-deutsche-firmen-missachten-menschenrechte-im-ausland-a-1153169.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Katastrophe Grenfell Tower: Trauriges Symbol einer falschen Politik<\/strong><br>\nIn der Nacht zum Mittwoch, dem 14. Juni 2017 fing ein Wohnblock im Stadtteil North Kensington im Westen Londons Feuer. Nach vorl&auml;ufigen Sch&auml;tzungen der Londoner Polizei kamen bei dem Gro&szlig;brand bis zu 79 Menschen ums Leben. F&uuml;r eine der f&uuml;hrenden &Ouml;konominnen unserer Zeit, Mariana Mazzucato, sind es vor allem &ouml;konomisch fatale Konzepte, die zu dieser Katastrophe f&uuml;hrten: Die gesetzliche Deregulierung, die Auslagerung der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge f&uuml;r den privaten Profit und eine radikale K&uuml;rzungspolitik. Ein Blick auf die Hintergr&uuml;nde und in die Vergangenheit zeigt: Mazzucato hat recht. Hinter der Katastrophe steht eine Politik und ein &ouml;konomisches Konzept f&uuml;r die wenigen und nicht die vielen.<br>\nDie Katastrophe von Grenfell begann 1996. Damals privatisierte die Bezirksverwaltung im Westen Londons rund 10.000 Wohnungen und &uuml;bertrug sie an die KCTMO (Kensington and Chelsea Tenant Management Organisation). So wurde auch die Verantwortung und Pr&uuml;fung des Brandschutzes an diese privatgef&uuml;hrte Organisation delegiert, f&uuml;r die Profitinteressen mehr z&auml;hlten als das Wohl und der Schutz der Allgemeinheit. Die BewohnerInnen der Grenfell Towers wollten diese Zust&auml;nde nicht hinnehmen und organisierten sich als &bdquo;Greenfell Action Group&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast-blog.at\/katastrophe-grenfell-tower-trauriges-symbol-einer-falschen-politik\/\">Kontrast Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Algorithmen im US-Justizsystem: Schicksalsmaschinen<\/strong><br>\nAlgorithmen entscheiden heute oft &uuml;ber Aktieninvestitionen, Bewerbungen und die Kreditw&uuml;rdigkeit eines Kunden. In den USA l&auml;sst nun auch die Justiz zunehmend Software &uuml;ber Schicksale entscheiden. Computerprogramme erstellen Profile und geben so Prognosen &uuml;ber Straft&auml;ter und deren Wiederholungsgefahr ab. Eine Vielzahl solch &ldquo;evidenzbasierter&rdquo; Beurteilungssysteme ist auf dem Markt. Einige stammen von Beh&ouml;rden und Forschungsgruppen, andere werden von Firmen verkauft. Die kommerziellen Anbieter versprechen ihrer Kundschaft &ndash; Gerichten, Gef&auml;ngnisverwaltungen und Bew&auml;hrungshelfern &ndash; eine billigere, effizientere und gerechtere Verbrechensbek&auml;mpfung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/algorithmen-im-us-justizsystem-schicksalsmaschinen.1247.de.html?dram:article_id=385478\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Von der Regenbogen-Nation zum Mafia-Staat<\/strong><br>\nSeit Monaten verf&auml;llt die Landesw&auml;hrung Rand, Staatsanleihen sind auf Ramschstatus herabgestuft und mehr als 800 Ermittlungsverfahren laufen gegen Jacob Zuma und dessen Familie wegen Korruption. In einem Land, das durch Nelson Mandela die Apartheid &uuml;berwand. Wie konnte es soweit kommen? &ldquo;Das ist mein Haus. Eine Baracke. Wie Sie sehen, besteht sie haupts&auml;chlich aus Wellblech. Ich habe sie selbst gebaut. Das ist der einzige Raum. Schlafzimmer, K&uuml;che und Wohnzimmer in einem. Hier lebe ich.&rdquo;<br>\nMit einer Mischung aus Verlegenheit und Stolz f&uuml;hrt Siphiwe Nkosi durch seine lachsfarben gestrichene Wellblech-H&uuml;tte. Der betonierte Boden ist notd&uuml;rftig mit abgewetztem Linoleum beklebt. Auf etwa 15 Quadratmetern stehen ein altmodisches Bett, ein K&uuml;hlschrank, ein ausrangierter K&uuml;chenschrank und ein wei&szlig;er Plastiktisch mit drei roten Plastikst&uuml;hlen &ndash; das ist die gesamte Einrichtung. Wenn Siphiwe auf die Toilette muss, muss er aus seiner H&uuml;tte raus ins Toilettenh&auml;uschen. W&auml;nde aus Fertigbeton, eine d&uuml;nne Stahlt&uuml;r, drinnen eine Klosch&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/suedafrika-unter-praesident-zuma-von-der-regenbogen-nation.979.de.html?dram:article_id=389064\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Beweise statt Verschw&ouml;rungstheorien<\/strong><br>\nUnter Verschw&ouml;rungstheoretikern steigt das Misstrauen in staatliche Institutionen, unabh&auml;ngige Presseorgane. Rundfunkanstalten werden als &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; abgestempelt. Doch wenn so die Glaubw&uuml;rdigkeit der freien Presse grunds&auml;tzlich in Frage gestellt wird, ist das auch eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie. Was dagegen hilft? Vermutlich nur die Besinnung auf die journalistischen Grundtugenden: Beweise, Beweise, Beweise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/sogehtmedien\/stimmt-das\/wilde-theorien\/index.html\">BR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; drehen inzwischen in der Tat durch. Alles was nicht den Narrativen der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; folgte ist Verschw&ouml;rungstheorie. Jede Kritik an den bestehenden Verh&auml;ltnissen ist Verschw&ouml;rungstheorie. Ist nur die Frage wer hier in einer Filterblase lebt? Der Hort allen &Uuml;bels die &ldquo;sozialen Medien&rdquo;. Kein Wunder haben diese doch wesentlich dazu beigetragen, dass die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; inzwischen ihre Deutungshoheit verloren haben. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die R&uuml;ckkehr Gerhard Schr&ouml;ders<\/strong><br>\nSeit einiger Zeit haben sich die SPD-Spitze und der Altkanzler wieder angen&auml;hert<br>\nGerhard Schr&ouml;der will sich wieder st&auml;rker in der SPD engagieren. Bevor Parteichef Martin Schulz seine Rede beim Bundesparteitag am Sonntag in Dortmund halten wird, ist ein Gru&szlig;wort des Altkanzlers geplant. Das ist durchaus bemerkenswert, weil Schr&ouml;der von 2007 bis 2015 nicht mehr bei Parteitagen der SPD aufgetreten war. In dieser Zeit rechneten Parteilinke mit seiner Agenda-Politik ab und verlangten inhaltliche &Auml;nderungen. Daraufhin lavierte die SPD zwischen sozialen Versprechen und einer Realpolitik, die sich geringf&uuml;gig vom Kurs der Union unterscheidet. [&hellip;]<br>\nAu&szlig;erdem hat die SPD-F&uuml;hrung weitere Pl&auml;ne mit Schr&ouml;der. Nach einem Bericht von &raquo;Spiegel Online&laquo; laufen derzeit Gespr&auml;che &uuml;ber gemeinsame Auftritte von ihm und Schulz im Wahlkampf. Auf diese Idee sind auch Vorg&auml;nger des aktuellen SPD-Kanzlerkandidaten gekommen. Vor der Bundestagswahl 2013 teilte sich Peer Steinbr&uuml;ck mit Schr&ouml;der in Hannover eine B&uuml;hne. Geholfen hat Steinbr&uuml;ck diese Verbr&uuml;derung mit dem Altkanzler nicht. Er erreichte nur 25,7 Prozent der Stimmen und verlor die Wahl deutlich gegen CDU-Amtsinhaberin Angela Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/m\/artikel\/1054750.die-rueckkehr-gerhard-schroeders.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Geht es noch deutlicher, dass die SPD keinen echten Politikwechsel will?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Schulz-Zug: Herrgott, schenk uns etwas Auftrieb!<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6417\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170622-hwt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6417\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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