{"id":3888,"date":"2009-04-14T09:47:15","date_gmt":"2009-04-14T07:47:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3888"},"modified":"2009-04-14T09:51:24","modified_gmt":"2009-04-14T07:51:24","slug":"hinweise-des-tages-870","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3888","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Wirtschaftskrise: Mehr Keynes wagen &ndash; der Aufruf<\/li>\n<li>Dierk Hirschel: Das Ende des Finanzmarktkapitalismus<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: HRE &ndash; ein Lehrst&uuml;ck<\/li>\n<li>Wirtschaftsweiser widerspricht Steinbr&uuml;ck<\/li>\n<li>Geithners Pl&auml;ne zur Bankensanierung sto&szlig;en auf Skepsis<\/li>\n<li>Konjunkturprogramme w&auml;ren gar nicht notwendig gewesen<\/li>\n<li>Tarifvertragsgesetz: Happy Birthday?<\/li>\n<li>OECD-Bericht: Risiko-Jobs erobern die Welt<\/li>\n<li>Besch&auml;ftigungsgesellschaften: Sinnvolle L&ouml;sung bei Arbeitsplatz-Abbau?<\/li>\n<li>Investmentbanker zu Marktpreisen<\/li>\n<li>Abgest&uuml;rzte Helden: Die Bankerkrise<\/li>\n<li>Die Enteignung der Mittelschicht<\/li>\n<li>L&uuml;beck: Sollte eine Stadt nicht etwas gegen Hunger tun?<\/li>\n<li>Die neue Tr&uuml;mmergeneration<\/li>\n<li>Wo kommen die Kinder her?<\/li>\n<li>Diagnose: Propaganda<\/li>\n<li>Pl&auml;doyer f&uuml;r ein besseres Gesundheitssystem?<\/li>\n<li>Berliner Verkehrsbetriebe &ndash; Klage gegen Investmentbank<\/li>\n<li>Studie &bdquo;Ungenutzte Potentiale &ndash; zur Lage der Integration in Deutschland&ldquo;<\/li>\n<li>Unselige Traditionen &ndash; wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?<\/li>\n<li>Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I ermittelt wegen Werbekorruption <\/li>\n<li>BVG: Klage gegen Investmentbank <\/li>\n<li>900 Verfahren auf Schadenersatz in NRW: Aufstand gegen grausame Gef&auml;ngnisse<\/li>\n<li>Unselige Traditionen &ndash; wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?<\/li>\n<li>Tiere und Pflanzen m&uuml;ssen patentfrei bleiben<\/li>\n<li>Andrea Nahles und Jon Cruddas: Die gute Gesellschaft<\/li>\n<li>Hochschulreform: Schachern statt Lernen<\/li>\n<li>10 Jahre Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren (ABS)<\/li>\n<li>Von privaten Schulen lernen<\/li>\n<li>Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I ermittelt wegen Werbekorruption<\/li>\n<li>Frankreich: Explizit repressiv<\/li>\n<li>Seer&auml;uberei: Wer ist hier der Pirat?<\/li>\n<li>Nochmals: Rentenangst: Der Kampf um die Altersversorgung<\/li>\n<li>Zum ersten Mal im Bild: Der gem&auml;&szlig;igte Taliban<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3888&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Wirtschaftskrise: Mehr Keynes wagen &ndash; der Aufruf<\/strong><br>\nDie aktuelle Finanzkrise und die drohende Wirtschaftskrise haben zu Recht die Theorie von Keynes ins Zentrum der wirtschaftspolitischen Diskussionen zur&uuml;ckgeholt. Keynes hatte seine Erkenntnisse ja gerade aufgrund der Erfahrungen aus der Weltwirtschaftskrise und aus der Kritik an den Fehlern einer neoklassisch begr&uuml;ndeten Strategie zu ihrer Bek&auml;mpfung entwickelt. Die Konsequenzen, die aus seiner Analyse folgen, m&uuml;ssen auch heute ber&uuml;cksichtigt werden.\n<p>Die Keynes-Gesellschaft hat nach ihrer Mitgliederversammlung in Wien diesen Aufruf erarbeitet, mit dem sie die volkswirtschaftliche Debatte in Deutschland befruchten m&ouml;chte. Die FR gibt den Aufruf in leicht gek&uuml;rzter Form wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1715579&amp;em_loc=3623&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/doku_und_debatte\/&amp;em_ivw=fr_debatte%20\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Auf den <a href=\"http:\/\/www.keynes-gesellschaft.de\/index.html\">Webseiten der Keynes-Gesellschaft<\/a> ist der Aufruf im Volltext leider noch nicht zu finden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Dierk Hirschel: Das Ende des Finanzmarktkapitalismus<\/strong><br>\nManche lernen es nie! W&auml;hrend Kanzlerin Merkel in der BILD-Zeitung Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Wunsch aufbringt, &raquo;nach der Krise wieder zur Normalit&auml;t, zu unserem alten Kurs&laquo; zur&uuml;ckzukehren, ist den meisten inzwischen klar, dass der gescheiterte Finanzmarktkapitalismus nur durch grundlegende Reformen &uuml;berwunden werden kann. Der Staat wird zuk&uuml;nftig eine st&auml;rkere Rolle spielen. Die M&auml;rkte m&uuml;ssen sozial und &ouml;kologisch reguliert werden. Dar&uuml;ber hinaus brauchen wir einen st&auml;rkeren Mix der Eigentumsformen und ein Mehr an Wirtschaftsdemokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/Archiv\/2009\/Heft_04\/artikel-apr.html\">Neue Gesellschaft &ndash; Frankfurter Hefte<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: HRE &ndash; ein Lehrst&uuml;ck<\/strong><br>\nAm Ende ist der Steuerzahler der Dumme! Diese Vermutung erh&auml;lt jetzt mit dem &Uuml;bernahmeangebot f&uuml;r die Hypo Real Estate, kurz HRE, neue Nahrung. Warum zahlen wir, in Form des Staates, den Aktion&auml;ren der Pleitebank 290 Millionen Euro? Damit die Rettung Erfolgsaussichten hat, argumentiert die Regierung und die Interessen des Steuerzahlers gewahrt werden.<br>\nDoch das ist nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit zahlt der Steuerzahler die Aktion&auml;re aus, weil die gro&szlig;e Koalition intellektuell schlecht ger&uuml;stet in die Bankenkrise geschlittert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1716590_Kommentar-Lehrstueck-HRE.html\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Iss ja nich unser Geld&hellip;<\/strong><br>\nZun&auml;chst mal will es mir nicht in den Kopf gehen, wie man rund 300 Millionen f&uuml;r eine Bank auf den Tisch legen kann, die definitiv und hundertprozentig pleite ist, und damit nur einen Wert hat, n&auml;mlich NULL. <\/p>\n<p>Wie sich  Steinbr&uuml;ck, der den noch verbliebenen SPD-W&auml;hlern in besseren Zeiten ohne Unterlass predigte, wie eisern man doch sparen m&uuml;sse, bei Bildung und Kindern zum Beispiel, sich nach dieser Nummer morgens noch in den Spiegel schauen kann, w&uuml;rde mich mal interessieren. Das ist ganz offensichtlich Verschwendung von Steuergeldern, sehenden Auges, aus an den Haaren herbeigezogenen Gr&uuml;nden, die noch nicht mal Bestandteil des sozialdemokratischen Katechismus sind. 300 Millionen sind angesichts der in dieser Krise ansonsten aufgerufenen Milliardenbetr&auml;ge zwar nicht viel Geld, aber trotzdem: Hier wird zugunsten der HRX-Aktion&auml;re reinste Klientelpolitik betrieben, wobei die Vermutung naheliegend ist, dass diese einem Deal mit der CDU entspringt, etwa nach dem Motto: &ldquo;Komm du mir bei der Abwrackpr&auml;mie entgegen, dann mache ich bei der Hypo Real Estate einen auf kuschelweich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/?p=1974\">Weissgarnix<\/a><\/p>\n<p><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und in einem Atemzug warnt Steinbr&uuml;ck in <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/wirtschaft\/2009\/04\/11\/finanzminister-peer-steinbrueck\/interview-wirtschaftskrise.html\">BILD<\/a> vor einer Inflation: Es wird so viel Geld in den Markt gepumpt, dass die Gefahr einer &Uuml;berlastung der Kapitalm&auml;rkte und einer weltweiten Inflation im Wiederaufschwung drohen k&ouml;nnte. <\/p>\n<p>Da ist die Industrie nur noch zu 70 Prozent ausgelastet. Da werden gerade <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/wirtschaft\/2009\/04\/11\/metaller-chef-martin-kannegiesser\/lohn-erhoehung-erst-sp_C3_A4ter.html\">Lohnerh&ouml;hungen hinausgeschoben<\/a>, da bricht die Binnennachfrage ein und die Preissteigerung n&auml;hert sich der Null. Wir stehen eher von einer Deflation als vor einer Inflation. <\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wirtschaftsweiser widerspricht Steinbr&uuml;ck<\/strong><br>\n<em>&ldquo;F&uuml;r Deutschland besteht auf absehbare Zeit kein Inflationsrisiko, sondern in erster Linie ein ausgepr&auml;gtes Deflationsrisiko&rdquo;<\/em>, sagte das Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage, Peter Bofinger, am Sonntag im Gespr&auml;ch mit Handelsblatt.com. Durch die schlechte Absatzlage der Unternehmen und die steigende Arbeitslosigkeit werde es <em>&ldquo;auf breiter Front zu Lohnzugest&auml;ndnissen der Arbeitnehmer kommen&rdquo;<\/em>, die sich, wie das Beispiel Japans in den letzten 13 Jahren zeige, &ldquo;d&auml;mpfend&rdquo; auf die Preisentwicklung auswirkten, begr&uuml;ndete er seine Einsch&auml;tzung. Au&szlig;erdem ist Bofinger davon &uuml;berzeugt, dass die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) keine Inflationsprozesse in der Euro-Zone zulassen werde.<em> &ldquo;Die von ihr derzeit den Banken zus&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung gestellte Liquidit&auml;t kann sie innerhalb eines Monats wieder vollst&auml;ndig aus dem Kreislauf zur&uuml;ckziehen&rdquo;<\/em>, erl&auml;uterte der &Ouml;konom.<\/p>\n<p>Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hatte vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass in Deutschland die Jahresteuerung im M&auml;rz auf dem niedrigsten Wert seit fast zehn Jahren lag. Eine Rate von 0,5 Prozent entspricht dem Stand von Juli 1999. F&uuml;r das Jahr 2009 setzte sich somit der positive Trend fort: Im Januar hatte die Teuerungsrate 0,9 Prozent, im Februar 1,0 Prozent betragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/_b=2235462,_p=31,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Geithners Pl&auml;ne zur Bankensanierung stossen auf Skepsis<\/strong><br>\nDer amerikanische Finanzminister Timothy Geithner hat gesprochen, und die Kurse an den Aktienm&auml;rkten sind gestiegen. Dennoch sind viele Auguren alles andere als zufrieden. Zahlreiche Analytiker, &Ouml;konomen und Finanzmarktbeobachter haben in den vergangenen Tagen ihr Unbehagen &uuml;ber den &laquo;Geithner-Plan&raquo; verk&uuml;ndet. Der Bail-out-Plan soll mit Hilfe von privatem Kapital die Bilanzen der US-Banken in Ordnung bringen, indem die problematischen Verm&ouml;genswerte mittels Auktionen verkauft werden. Um den vermeintlichen Liquidit&auml;tsengpass zu &uuml;berbr&uuml;cken, ist das Finanzministerium bereit, mit gro&szlig;z&uuml;gigen Krediten nachzuhelfen. Wer sich bereit erkl&auml;rt, toxische Verm&ouml;genswerte zu kaufen, bekommt rund 90% des Kapitals zur Verf&uuml;gung gestellt &ndash; und das offensichtlich zu sehr gro&szlig;z&uuml;gigen Bedingungen. Falls der Plan funktioniert, k&ouml;nnen die privaten Anleger sehr gut daran verdienen. Falls er schiefgeht, stehen vor allem das Finanzministerium und damit der Steuerzahler im Regen. Das Arrangement wird in Wall-Street-Kreisen als gut f&uuml;r die Banken gedeutet, was zum Rally von Bankaktien gef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/geithners_plaene_zur_bankensanierung_stossen_auf_skepsis_1.2367288.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Konjunkturprogramme w&auml;ren gar nicht notwendig gewesen<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne gerieten durch die Agenda-Politik Gerhard Schr&ouml;ders (SPD) massiv unter Druck, w&auml;hrend die Unternehmer und die Besserverdienenden eine Steuersenkung nach der anderen geschenkt bekamen. Der Kanzler der &ldquo;Neuen Mitte&rdquo; entpuppte sich als &ldquo;Genosse der Bosse&rdquo;. Die Nach-Schr&ouml;der-SPD ist freilich um keinen Deut besser.\n<p>Rechnen wir einmal kurz aus, was es f&uuml;r die Arbeitnehmer und somit f&uuml;r die Kaufkraft bedeutet h&auml;tte, wenn die Lohnquote im Jahr 2008 die gleiche gewesen w&auml;re wie im Jahr 1991:<\/p>\n<ul>\n<li>65,2 Prozent vom Volkseinkommen = 1.225 Mrd. Euro<\/li>\n<li>71,0 Prozent vom Volkseinkommen = 1.334 Mrd. Euro<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Publikationen\/Querschnittsveroeffentlichungen\/WirtschaftStatistik\/VGR\/Bip2008,property=file.pdf\">2008: Volkseinkommen (1.880 Mrd. Euro) und Lohnquote, Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt 2008, Seite 21 [PDF &ndash; 284 KB]<\/a><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/090414_stb1_9.pdf\">1991: Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales, Statistisches Taschenbuch 2008, Tabelle 1.9, [PDF &ndash; 36 KB ]<\/a><\/p>\n<p>Ergebnis: Die Arbeitnehmer h&auml;tten im vergangenen Jahr 109 Mrd. Euro mehr in der Tasche gehabt und damit manch eilig gestricktes Konjunkturpaket &uuml;berfl&uuml;ssig werden lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schoefer.de\/artikel\/ms0677.html\">Michael Sch&ouml;fer<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Bilanz von Michael Sch&ouml;fer mag rechnerisch richtig sein, dennoch h&auml;tte die Finanzkrise ihre Auswirkungen gehabt. Aber immerhin w&auml;re ein Umsteuern weg von der Exportabh&auml;ngigkeit leichter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Tarifvertragsgesetz: Happy Birthday?<\/strong><br>\nDas Tarifvertragsgesetz feiert heute seinen 60. Geburtstag, es ist noch vor dem Grundgesetz in Kraft getreten und hat den Arbeitsmarkt in Deutschland gepr&auml;gt.<br>\nViele Betriebe sind aber nicht mehr tarifgebunden und zahlen teils extrem niedrige L&ouml;hne. Fr&uuml;her war es selbstverst&auml;ndlich, dass ein Unternehmen tarifgebunden ist, sagt der G&ouml;ttinger Soziologe J&uuml;rgen K&auml;dtler. Doch die Zeiten sind vorbei. Zudem haben es Gewerkschaften nicht geschafft, in neuen Branchen Fu&szlig; zu fassen.\n<p>Der Arbeitsrechtler Weiss findet es sehr bedenklich, dass das TVG nur f&uuml;r tarifgebundene Betriebe gilt. In anderen L&auml;ndern sei das nicht so. Er nennt das Beispiel Frankreich: Wenn dort ein Tarifvertrag f&uuml;r eine Branche vereinbart wird, gilt er automatisch f&uuml;r alle Besch&auml;ftigte. &Auml;hnlich sei dies in Spanien und Italien. &ldquo;Das sollten wir auch machen&rdquo;, meint Weiss. Europa m&uuml;sse sich entscheiden, welchen Weg es geht &ndash; und da sei der S&uuml;deurop&auml;ische der bessere.<\/p>\n<p>Dass Tarifvertr&auml;ge automatisch branchenweit gelten, ist zurzeit politisch nicht durchzusetzen, sagt Weiss. Wie es generell weiter geht, h&auml;ngt nat&uuml;rlich auch vom Ausgang der Bundestagswahl ab. Wom&ouml;glich beginnt dann wieder eine ganz andere Debatte. Jedenfalls haben sich im Wahlkampf 2005 CDU und FDP vehement daf&uuml;r eingesetzt, das G&uuml;nstigkeitsprinzip zu &auml;ndern. Ihr Vorschlag lautete: Betriebe sollten auch dann von Tarifstandards abweichen k&ouml;nnen, wenn Gewerkschaften dem nicht zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1715636_Tarifvertragsgesetz-Happy-Birthday.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>OECD-Bericht: Risiko-Jobs erobern die Welt<\/strong><br>\nWeltweit haben die meisten Menschen einen informellen Job, ohne Arbeitsvertrag und ohne soziale Absicherung. Die Zahl der informell Besch&auml;ftigten, die meist extrem schlecht bezahlt werden, hat mittlerweile ein Rekordniveau erreicht und wird weiter wachsen.\n<p>Zurzeit haben weltweit 1,8 Milliarden Menschen einen informellen Job &ndash; das sind 60 Prozent aller Besch&auml;ftigten. Viele sind kleine Selbstst&auml;ndige, Gem&uuml;seh&auml;ndler oder Schuhputzer. Andere arbeiten auf dem Bau oder in Reinigungsfirmen &ndash; sie sind weder kranken- noch arbeitslosenversichert. Die meisten werden mit Hungerl&ouml;hnen abgespeist und verdienen weniger als zwei Dollar am Tag.<\/p>\n<p>Bis 2020 wird der Anteil der informell Besch&auml;ftigten von 60 auf rund zwei Drittel (66 Prozent) aller Arbeitskr&auml;fte steigen, prophezeit die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Bericht &ldquo;Ist informell normal?&rdquo;. Dabei legt sie ein stabiles Wachstum zugrunde.<\/p>\n<p>Die Politik muss jetzt rasch handeln, um die Menschen besser zu sch&uuml;tzen und um die Armut wirkungsvoll zu bek&auml;mpfen, fordert die OECD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1714130&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Besch&auml;ftigungsgesellschaften: Sinnvolle L&ouml;sung bei Arbeitsplatz-Abbau?<\/strong><br>\nBei Insolvenzen und gr&ouml;&szlig;erem Arbeitsplatzabbau werden in vielen F&auml;llen Mitarbeiter in sogenannte Besch&auml;ftigungs-Gesellschaften &ldquo;ausgelagert&rdquo;. Dort werden ihnen Arbeitspl&auml;tze in der Regel f&uuml;r mindestens ein Jahr garantiert. Auch finanziell sind die Betroffenen relativ gut abgesichert und sie sollen gezielt weiterqualifiziert werden. Dabei ist der Nutzen dieser Besch&auml;ftigungs- oder Transfergesellschaften durchaus umstritten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,e9im8inrixz9r5nj~cm.asp\">ARD PlusMinus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/2084064?pageId=487872&amp;moduleId=432744&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=\">ARD PlusMinus (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Bei allen berechtigten Zweifeln ist es doch sehr fragw&uuml;rdig, ausgerechnet das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) und dessen Arbeitsmarktspezialisten Dr. Hilmar Schneider ohne weitere Hintergrundinformationen als Experten zu nehmen. Das IZA ist einer der wirtschaftswissenschaftlichen Schreibtische der Arbeitgeberlobby; im Beirat &ndash; den so genannten Policy Fellows &ndash; gibt es auffallend viele Aktivisten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und einige andere &uuml;bliche Verd&auml;chtige. Und Hilmar Schneider wollte vor ein paar Jahren mal Arbeitslose versteigern lassen, um die Kosten f&uuml;r Sozialtransfers gegenfinanzieren zu lassen. Als IZA-Pr&auml;sident wird &uuml;brigens immer noch Klaus Zumwinkel gef&uuml;hrt.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/index_html?lang=de&amp;mainframe=http%3A\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/personnel\/policy_fellows\/index_html&amp;topSelect=personnel&amp;subSelect=policyfellows\">IZA (Policy Fellows)<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/karriere\/diverses\/meistbietend_aid_104938.html?drucken=1\">Focus<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/index_html?lang=de&amp;mainframe=http%3A\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/personnel\/photos\/index_html%3Fkey%3D483&amp;topSelect=personnel&amp;subSelect=staff\">IZA (Leitung)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Investmentbanker zu Marktpreisen<\/strong><br>\nDie aberwitzigen Geh&auml;lter der Investmentbanker m&uuml;ssen sinken. Das geschieht aber nur, wenn die Zahlmeister der Bonus-Exzesse aus dem Tiefschlaf erwachen: die Aktion&auml;re.<br>\nSchuld an der Misere ist, wer solche Vertr&auml;ge zugelassen hat:&nbsp;die Aktion&auml;re und ihre Vertreter, die Aufsichtsr&auml;te. Die Kontrolleure haben bei den Geh&auml;ltern jahrzehntelang versagt. Es ist absurd, dass Investmentbanken zuletzt die H&auml;lfte ihrer Ertr&auml;ge an die Angestellten ausgesch&uuml;ttet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/investmentbanker-zu-marktpreisen-387236\/\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.K.:<\/strong> Meines Erachtens ist das System Aktion&auml;re\/Aufsichtsrat\/Vorstand bei Aktiengesellschaften nicht geeignet, eine wirkliche Kontrolle der Vorstandsarbeit zu erreichen.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>* Vorst&auml;nde in Firma A werden Aufsichtsr&auml;te in Firma B, so dass man in gegenseitiger Abh&auml;ngigkeit ist und sich nicht weh tut.<\/li>\n<li>* Vorst&auml;nde gew&auml;hren nicht wirklich Einblick in ihr Zahlenwerk, den Tricksereien in Bilanz, Zweckgesellschaften, verbriefte Risiken o.&auml;. Zeitbomben.<\/li>\n<li>* Aufsichtsr&auml;te sind am wenigsten an einer bescheidenen Bezahlung des Vorstandes interessiert (s.u.) sondern an einer lockeren Sitzung und dass sie schnell vor&uuml;bergeht. Solange die &ldquo;Zahlen stimmen&rdquo;, egal ob get&uuml;rkt oder nicht, stellt man auch keine Fragen. Und schlie&szlig;lich hat man von nichts gewusst, wenn was schiefgeht, weil&hellip; s.o.. Und die Arbeitnehmervertretung im AR hat gleichfalls versagt.\n<p>Die unr&uuml;hmliche Rolle von Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften, die ebenfalls an einer tats&auml;chlichen Kontrolle ihres Auftraggebers (!) nicht interessiert sind, braucht man nicht weiter zu analysieren, sie ist offensichtlich.\n<\/p><\/li>\n<li>* Beide, V+AR greifen ungeniert in die Kasse des Unternehmens (In Amerika sollen diese &ldquo;Bez&uuml;ge&rdquo; schon die &Uuml;berlebensf&auml;higkeit mancher Unternehmen gef&auml;hrdet haben), denn <\/li>\n<li>*es fehlt eine dritte, tats&auml;chliche Kontrolle. Die kleinen Aktion&auml;re sind zersplittert und somit machtlos. <\/li>\n<li>* das TOP-Management unterst&uuml;tzt diese Selbstbedienung, weil es selbst ebenfalls &ldquo;Verg&uuml;tungen&rdquo; abbekommt. Ggf. wirft das System auch ein paar finanzielle Bonbons an die sonstige Belegschaft.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Solange dieser Filz bzw. diese Interessen-Fehlsteuerung der (scheinbaren) Kontrollorgane nicht gebrochen wird, gibt es keine Chance auf Verbesserung. <\/p>\n<p><strong>PS:<\/strong> Die geplanten Beteiligungen der Vorst&auml;nde am Risiko durch z.B. Verminderung der Boni im Verlustfalle oder die langfristige Bindung an Aktienoptionen zeigen in die richtige Denkrichtung. Aber Vorsicht: Auch gegen hohe Risiken kann sich ein Manager durch Versicherungen absichern lassen, deren Beitr&auml;ge selbstverst&auml;ndlich seine Firma zahlt! (siehe Schrempp\/Daimler 40 Mio-Zahlung an Aktion&auml;re\/Haftpflicht). Oder das Grundgehalt wird entsprechend brutal angehoben, so dass die Boni weniger eine Rolle spielen, oder es werden Beratervertr&auml;ge kreiert, oder&hellip;. Wo ein Hindernis ist, ist auch ein Umweg.<\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Abgest&uuml;rzte Helden: Die Bankerkrise<\/strong><br>\nBankmitarbeiter werden gesellschaftlich ge&auml;chtet, haben schlaflose N&auml;chte, Depressionen und Panikattacken &ndash; das Finanzdebakel hat in den vergangenen Monaten tiefe Spuren in der Psyche eines ganzen Berufsstands hinterlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/abgestuerzte-helden-die-bankerkrise;2227676;0\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der Artikel konzentriert sich auf die N&ouml;te von Bankmitarbeitern ohne Entscheidungsbefugnisse. Dieser Abschnitt ist besonders interessant, weil das Handelsblatt damit best&auml;tigt, dass die Banken aus der Krise nichts dazugelernt haben: &bdquo;Die Institute haben in den Filialen die Ziele f&uuml;r das laufende Jahr festgelegt. Die Debatte &uuml;ber die Folgen der Krise, dar&uuml;ber, welche Lehren die Banken daraus ziehen sollten, r&uuml;ckt in den Hintergrund. &Ouml;ffentlich &uuml;ben sich die Manager zwar noch in Demut und geloben Besserung. Intern ist aber alles beim Alten. &bdquo;Als sei die Krise nur ein kleiner Ausrutscher gewesen&ldquo;, sagt der Personalrat einer Sparkasse. Die Bankenexperten von Verdi formulieren es dramatischer: &bdquo;Die Zust&auml;nde im Vertrieb sind schlimmer als jemals zuvor, Zielvorgaben wurden sogar erh&ouml;ht.&ldquo; <\/em><\/p>\n<p>Diskussionen? Fragen? &bdquo;Execution only&ldquo; steht oft &uuml;ber den Schreiben, mit denen Produkte vorgestellt, Verkaufsoffensiven eingel&auml;utet werden. Und wenn ein Bankberater doch Zweifel anmeldet, vielleicht sogar kritisiert, dass man nicht Verk&auml;ufer und Berater in einer Person sein k&ouml;nne, bekommt er Antworten wie: &bdquo;Wir sind eine Bank, wir verkaufen Finanzprodukte, wenn der Kunde Beratung will, muss er zur Verbraucherberatung gehen &ldquo;, berichtet einer, der es wagte, seinem Chef zu widersprechen. <\/p>\n<p>Es sind vor allem die &auml;lteren Mitarbeiter, die damit k&auml;mpfen, die noch andere Zeiten kennen, als Bankberatung den Nimbus hatte: sicher, seri&ouml;s, sauber. &bdquo;Die J&uuml;ngeren haben weniger Hemmungen, Teil einer Dr&uuml;ckerkolonne zu sein&ldquo;, erz&auml;hlt ein Betriebsrat, &bdquo;die sind schon entsprechend ausgesucht worden.&ldquo;<br>\nDie &Auml;lteren macht der Job dagegen mitunter krank.&ldquo;<\/p>\n<p>Kann man daraus einen anderen Schluss ziehen, als dass ohne st&auml;rkere und bessere Regulierung keine Krisenpr&auml;vention m&ouml;glich ist?<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Enteignung der Mittelschicht <\/strong><br>\nCrash, Niedrigzinsen, Schuldenfalle: wie die Krise Verm&ouml;gen und Vorsorge der Mittelschicht zerlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/die-enteignung-der-mittelschicht-393020\/print\/\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.T.:<\/strong> Und was lernen wir aus diesem Artikel? Zur Armut f&uuml;r alle, die ihr Geld ehrlich mit ihrer H&auml;nde Arbeit verdienen m&uuml;ssen, gibt es offenbar keine Alternative. Vielleicht sollte man aber auch einmal dar&uuml;ber nachdenken, ob es zur privaten Finanzindustrie, die all das verursacht hat, eine Alternative gibt. Vielleicht w&auml;re das ja dann auch die Alternative zur &ldquo;alternativlosen&rdquo; Armut. Richtig ist nat&uuml;rlich, solange wir uns diesen Wirtschaftszweig noch leisten, k&ouml;nnen wir uns den Sozialstaat nat&uuml;rlich nicht mehr leisten! Insofern ist da schon etwas dran, das wir &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse leben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> In unserer Skepsis gegen die private Altersvorsorge f&uuml;hlen wir uns jedenfalls best&auml;tigt. So schrieben wir z.B. im <a href=\"?p=2798\">November 2007<\/a>: &bdquo;Internationale Finanzkrisen k&ouml;nnen die Rentabilit&auml;t mindern und Pensionsfonds kollabieren lassen (siehe die aktuelle Wertentwicklung von Anlagen in US-$) &hellip; Der (auch teilweise) Wechsel zur privaten Vorsorge ist f&uuml;r die Versicherten teuer und riskant. Er n&uuml;tzt nur den Versicherungen. Der Versuch, die Altersversorgung von Kapitalanlagen im Auslandabh&auml;ngig zu machen, ist Symptom eines &bdquo;Moral Hazard&ldquo;. Denn die Profiteure der privaten Altersvorsorge kennen die Risiken genau &ndash; und setzen darauf, dass der Staat den Schaden begrenzen wird.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>L&uuml;beck: Sollte eine Stadt nicht etwas gegen Hunger tun?<\/strong><br>\nIn L&uuml;beck entsteht ein Runder Tisch, der sich der Sicherstellung der Ern&auml;hrung aller Bewohner widmet. Hintergrund ist ein erheblicher Engpass bei der L&uuml;becker Tafel. Au&szlig;erdem soll gepr&uuml;ft werden, ob die Stadt rechtlich verpflichtet ist, Hungersituationen abzuwenden.\n<p><em>&ldquo;Die Tafeln sind in L&uuml;beck am Limit und dar&uuml;ber hinaus. Es mussten mehrfach viele Menschen mit leeren H&auml;nden wieder gehen. Hier muss die Kommune eingreifen&rdquo;<\/em>, sagt die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im L&uuml;becker Stadtparlament, Antje Jansen. Nach ihrer Ansicht ist die Kommune moralisch und rechtlich verpflichtet, Hunger unter ihrer Bev&ouml;lkerung nicht zuzulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/170900\/1\/\">Linkszeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die neue Tr&uuml;mmergeneration<\/strong><br>\nKlimakatastrophe, Finanzkrise, Staatsschulden, Rentenloch, Ende des &Ouml;ls, Abstieg des Westens, das asiatische Jahrhundert, &Uuml;berbev&ouml;lkerung, Wassermangel, das Wesentliche kippt.<br>\nSchon wer heute 30 Jahre alt ist, zahlt 100000 Euro mehr in die &ouml;ffentlichen Sozialkassen ein, als er sp&auml;ter wiederbekommt. Das ist eine massive Umverteilung von Jung zu Alt. Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelh&uuml;schen hat noch ein wenig weitergerechnet: Der Staat m&uuml;sste sechs Billionen Euro R&uuml;cklagen bilden, um das heutige Niveau bei Rente, Gesundheit und Pflege auch f&uuml;r die n&auml;chsten Generationen zu gew&auml;hrleisten; dabei klaffte schon 2006, lange vor der Finanzkrise, ein Loch von 1,5 Billionen in der Kasse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/28873\/1\/1#texttitel\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass ein derart dummer Artikel in einer &bdquo;Qualit&auml;tszeitung&ldquo; erscheinen darf, ist schon ziemlich bezeichnend f&uuml;r das Niveau unserer Presselandschaft. Der Autor hat wohl noch nie etwas vom umlagefinanzierten Altersversorgungssystem geh&ouml;rt und f&auml;llt so auf den d&uuml;mmsten Bauerntrick von Raffelh&uuml;schen herein, der die Stromgr&ouml;&szlig;en der j&auml;hrlich anfallenden Sozialleistungen, die kontinuierlich &uuml;ber Beitr&auml;ge refinanziert werden, zu einer Bestandsgr&ouml;&szlig;e von sechs Billionen addiert. Alarmismus in seiner primitivsten Form.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wo kommen die Kinder her?<\/strong><br>\nLeidenschaftlich k&auml;mpft sie (Ursula von der Leyen) f&uuml;r das Elterngeld, um vor allem gut ausgebildeten arbeitenden Frauen die Entscheidung f&uuml;r ein Kind zu erleichtern. Doch gut zwei<br>\nJahre nach der Einf&uuml;hrung dieses Milliardenprogramms bleibt Deutschland von einem Kindersegen in dieser Gruppe weit entfernt (&hellip;)\n<p>Vor allem die qualifizierten Frauen streiken weiter. Attraktiv ist das Geld vom Staat vor allem f&uuml;r Familien der Unterschicht (&hellip;)<\/p>\n<p>Von den ersten 750.000 Babys, die bis Mitte 2008 Anspr&uuml;che auf das Geld vom Staat einbringen, stammen nicht einmal f&uuml;nf Prozent von hochqualifizierten Frauen in guten Jobs. Ein verheerendes Ergebnis; denn gerade ihnen sollte mit dem 2007 eingef&uuml;hrten Elterngeld doch schmackhaft gemacht werden (&hellip;)<\/p>\n<p>Hinter den Zahlen verbirgt sich eine gesellschaftlich hochbrisante Entwicklung: Immer mehr Kinder werden in sozial schwachen Milieus geboren, in prek&auml;re materielle und oft genug auch bildungsferne Verh&auml;ltnisse. Und nur sehr wenige schaffen es, sich daraus im Laufe ihres Lebens hochzuarbeiten.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Zukunft hei&szlig;t das nichts Gutes: Der Anteil der Kinder aus bildungsfernen Familien wird weiter steigen. Die Schicht der Transferempf&auml;nger reproduziert sich selbst in einem Land, in dem sozialer Aufstieg seltener gelingt als anderswo &ndash; auch weil sich viele im Sozialstaat eingerichtet und den Willen zum Aufstieg aus eigener Kraft aufgegeben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E4A0DF105729244E182447310FF525DED~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Offener ist wohl selten gesagt worden, wozu das Elterngeld eingef&uuml;hrt worden ist: Als Geburtenprogramm f&uuml;r besser Gestellte und gut Ausgebildete. Auch wenn es noch mit soziologischem Schichten-Jargon &uuml;bert&uuml;ncht wird, verbirgt sich hinter diesem Artikel ein blanker Sozialdarwinismus nach dem h&ouml;her bewertete Erbanlagen in einer Gesellschaft vergr&ouml;&szlig;ert und schlechtere Erbanlagen verringert werden sollten, damit die deutsche Gesellschaft nicht degeneriert. Auf dieser Eugenik basierte auch die Rassenlehre der Nazis, statt Rassenhygiene jetzt eben &bdquo;Schichtenhygiene&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p>Die Autoren der FAZ verschweigen oder wissen offenbar nicht, dass etwa 155.000 Familien (n&auml;mlich alle Alg II-Bezieher\/innen)durch die Einf&uuml;hrung des Elterngeldes 3.600 Euro weniger im Geldbeutel haben. Weniger bekommen auch Hausfrauen, deren Mann bisher so wenig verdiente, dass sie &uuml;ber zwei Jahre volles oder nur wenig gek&uuml;rztes Erziehungsgeld erhielten. Sp&uuml;rbare Verbesserungen brachte das Elterngeld erst bei einem ausfallenden Verdienst von 1.500 Euro netto und aufw&auml;rts. Es profitieren also nicht &ndash; wie im Artikel behauptet wird &ndash; die &bdquo;Unterschichtenfamilien&ldquo; sondern vor allem die mittleren Einkommensbezieher.<\/p>\n<p>Siehe: <a href=\"?p=1907\">Das neue Elterngeld. Oder: Wer gewinnt durch eine sp&auml;te Geburt?<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Diagnose: Propaganda<\/strong><br>\nEgal, wo und wann man mich ins Diskutieren verwickelt: Immer dieser gleiche ungl&auml;ubige Blick. Immer dieses gleiche erstaunte Nachfragen. Am Ende immer dieses leichte Kopfsch&uuml;tteln, meist zustimmend, oft aber auch weiter zweifelnd. Das soll stimmen, was er da erz&auml;hlt hat? Dabei sind es immer wieder die gleichen drei L&uuml;gen, um die jede Diskussion &uuml;ber die Probleme unseres Gesundheitswesens kreist.\n<ul>\n<li>L&uuml;ge 1: Es gibt eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen.<\/li>\n<li>L&uuml;ge 2: Deutschland hat zu hohe Lohnnebenkosten.<\/li>\n<li>L&uuml;ge 3: Die &Uuml;beralterung unserer Gesellschaft macht das Gesundheitswesen zunehmend unbezahlbar.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Von Dr. med. Bernd Hontschik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wissen_und_bildung\/aktuell\/1717658_Diagnose-Propaganda.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Pl&auml;doyer f&uuml;r ein besseres Gesundheitssystem?<\/strong><br>\nDer SPD-Politiker Karl Lauterbach hat ein kritisches Buch &uuml;ber unser Gesundheitssystem geschrieben. Darin beschreibt er offen und schonungslos die Missst&auml;nde der Zwei-Klassen-Medizin von gesetzlich und privat Versicherten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/kritik\/947942\/\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Das Deutschlandradio hat vers&auml;umt, auf die gesch&auml;ftlichen Interessen des Autors hinzuweisen. <a href=\"http:\/\/www.arztwiki.de\/wiki\/Karl_Lauterbach\">Im ArztWiki hei&szlig;t es &uuml;ber ihn (Stand 13.4.2009)<\/a>:  &bdquo;Lauterbach ist Mitglied des Aufsichtsrats der privaten Krankenhauskette Rh&ouml;n-Klinikum AG. Da er im Rahmen der Gesundheitsreform die ebenfalls von der SPD bef&uuml;rwortete Neuausrichtung der Zulassung von Leistungsanbietern zur ambulanten Behandlung einsetzt, k&ouml;nnen gem&auml;&szlig; diesen Vorstellungen auch Krankenh&auml;user m&ouml;glicherweise st&auml;rker an der ambulanten Versorgung teilnehmen. Inwieweit speziell die Krankenhauskette Rh&ouml;n-Klinikum AG davon profitiert, bleibt offen. Auff&auml;llig ist, dass eine Reduktion der niedergelassenen Fach&auml;rzte zum Teleportal-Konzept der Rh&ouml;n-Kliniken passen w&uuml;rde.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>BVG: Klage gegen Investmentbank <\/strong><br>\nDie Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Investmentbank JP Morgan bereiten sich auf eine gerichtliche Auseinandersetzung um die Cross-Border-Leasing-Gesch&auml;fte mit U-Bahnen und Stra&szlig;enbahnen vor. Beide Unternehmen haben Feststellungsklagen eingereicht. Damit will die BVG erreichen, dass Berlin Gerichtsstand sein w&uuml;rde, falls es zum Prozess kommen sollte. Die in London ans&auml;ssige JP Morgan Chase Bank will hingegen vom dortigen High Court London festlegen lassen, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz am Mittwoch erl&auml;uterte. Die BVG sieht sich &uuml;ber die Risiken dieser Leasing- Gesch&auml;fte von der Bank falsch beraten, seit sich die weltweite Finanzkrise 2008 zuspitzte. Die Bank hatte die Gesch&auml;fte vermittelt. Laut Reetz erw&auml;gt die BVG weiterhin, gerichtlich gegen JP Morgan vorzugehen. In den Jahren 1997 bis 2002 hatte die BVG 427 U-Bahn-Wagen und 511 Stra&szlig;enbahnwagen an US-Investoren verkauft und sofort wieder zur&uuml;ckgemietet. Die US-Firmen erhielten durch diese Gesch&auml;fte einen Steuervorteil, den sie mit der BVG teilten. F&uuml;r die BVG bedeutete dies einen Vorteil von 69 Millionen Euro. Abgesichert wurden die Gesch&auml;fte mit Wertpapieren im Volumen von 157 Millionen Euro, die mittlerweile als Schrottpapiere gelten. Wegen der Risiken musste die BVG in ihrer Bilanz f&uuml;r 2008 R&uuml;ckstellungen in H&ouml;he von 157 Millionen Euro einstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/regional\/berlin\/aktuell\/artikel\/?dig=2009%2F04%2F09%2Fa0112&amp;cHash=7f06d41536&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Studie &bdquo;Ungenutzte Potentiale &ndash; zur Lage der Integration in Deutschland.<\/strong><br>\n<strong>Lale Akg&uuml;n: Falsche Fragen, kaum Antworten.<\/strong>\n<p>Menschen t&uuml;rkischer Herkunft sind in Deutschland von allen Migrantengruppen am schlechtesten integriert. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die neueste Studie &raquo;Ungenutzte Potenziale&laquo;. Doch die Untersuchung beschreibt nur, liefert aber keine wirkliche Ursachenanalyse beim Thema Integration, so das Fazit unserer Autorin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/Aktuelle-Ausgabe\/Zwischenruf\/\">Neue Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>900 Verfahren auf Schadenersatz in NRW: Aufstand gegen grausame Gef&auml;ngnisse<\/strong><br>\nHunderte Gefangene wehren sich in Nordrhein-Westfalen gegen &ldquo;menschenunw&uuml;rdige Unterbringungen&rdquo;. Die Justizministerin muss eine &ldquo;beispiellose Klagewelle&rdquo; einr&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/rebellion-gegen-grausame-gefaengnisse\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Unselige Traditionen &ndash; wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?<\/strong><br>\nDurch die Kasernen der Bundeswehr weht immer noch der Geist der Wehrmacht. Kontraste deckt auf, wie massiv die Bundeswehr auf fragw&uuml;rdige Quellen und Ausbildungsinhalte der Wehrmacht zur&uuml;ckgreift. Wie verbreitet diese unselige Tradition noch ist, schildert ein Bundeswehrausbilder exklusiv in Kontraste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_9_4\/unselige_traditionen.html\">ARD\/Kontraste<\/a><\/li>\n<li><strong>Tiere und Pflanzen m&uuml;ssen patentfrei bleiben<\/strong><br>\nDem Antrag des Konzerns Monsanto zur Patentierung von Schweine-Genen darf das Europ&auml;ische Patentamt nicht stattgeben. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) anl&auml;sslich des Ablaufs der Einspruchsfrist am 11. April. &bdquo;Hausschweine sind keine Erfindung einzelner Firmen&ldquo;, so Vorstand Gerd Billen. Das Patentrecht d&uuml;rfe nicht dazu missbraucht werden, sich Lebensgrundlagen anzueignen, die der Erzeugung von Nahrungsmitteln dienen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert deshalb eine Versch&auml;rfung der europ&auml;ischen Biopatentrichtlinie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/go\/presse\/1145\/index.html?ref_presseinfo=true\">Verbraucherzentrale Bundesverband<\/a><\/li>\n<li><strong>Andrea Nahles und Jon Cruddas: Die gute Gesellschaft<\/strong><br>\nIm Juni 1999 haben Tony Blair und Gerhard Schr&ouml;der, der Premierminister Gro&szlig;britanniens und der deutsche Bundeskanzler, eine gemeinsame Erkl&auml;rung der europ&auml;ischen Sozialdemokratie ver&ouml;ffentlicht. Diese gemeinsame Erkl&auml;rung hat die Ideen vom britischen &bdquo;DrittenWeg&ldquo; und von der deutschen <em>&bdquo;Neuen Mitte&ldquo;<\/em> zusammengebracht. Sie stellte fest, dass dieses neue Modell der Sozialdemokratie breite Akzeptanz gefunden hat: ,Sozialdemokraten sind in fast allen L&auml;ndern der Europ&auml;ischen Union an der Regierung.<br>\nHeute trifft das Gegenteil zu. Sozialdemokraten sind in fast allen L&auml;ndern der Europ&auml;ischen Union nicht an der Regierung.\n<p>Die sozialdemokratischen Modelle des &bdquo;DrittenWegs&ldquo; und der &bdquo;NeuenMitte&ldquo; standen dem neuen globalisierten Kapitalismus zu unkritisch gegen&uuml;ber und haben die zerst&ouml;rerischen Kr&auml;fte eines zuwenig regulierten Marktes untersch&auml;tzt. Sie haben die strukturellen Ver&auml;nderungen, die sich in den Gesellschaften Europas vollzogen, falsch gedeutet. Die Klassengesellschaft hatte in ihren Augen einer eher individualistischen, leistungsorientierten Kultur Platz gemacht. Aber der neue Kapitalismus hat keine klassenlose Gesellschaft geschaffen (&hellip;)<br>\nAuch nach einem Jahrzehnt sozialdemokratischer Regierung ist die Gesellschaft immer noch ma&szlig;geblich von Klassenunterschieden gepr&auml;gt. Erfolg in Schule und Ausbildung Lebenschancen im Allgemeinen &ndash; h&auml;ngen nach wie vor von dem famili&auml;ren Hintergrund des<br>\nEinzelnen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.goodsociety.eu\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/good-society-german-web.pdf\">compass [PDF &ndash; 786 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Immerhin der Beginn einer kritischen Aufarbeitung, wenngleich noch lange kein Kurswechsel.. Vor allem, wenn man sich vor Augen h&auml;lt, wie meilenweit die SPD-F&uuml;hrung und die SPD-Minister von den Ideen ihrer stellvertretenden Parteivorsitzenden Nahles entfernt ist. Dazu muss man nur einmal das Interview von Olaf Scholz <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~EF30638B925F34F699CBDCC9483DB7D71~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">in der FAZ<\/a> nachlesen: &bdquo;Die Sozialdemokraten regieren seit elf Jahren. Die gro&szlig;e Koalition ist ein Teil dieser erfolgreichen Regierungszeit der SPD.&ldquo; Oder: &bdquo;Guido Westerwelle ist ein intelligenter, beweglicher Politiker. Mit dem man regieren kann.&ldquo; Oder: &bdquo;In der Bundespolitik sind wir inhaltlich von keiner Partei so weit entfernt wie von der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo;.&ldquo;<br>\nMit dem Blick nach vorn sind die Zerst&ouml;rungen der Vergangenheit nicht beseitigt.<\/em><\/p>\n<p>Dennoch wollten wir Ihnen dieses Dokument nicht vorenthalten. <\/p><\/li>\n<li><strong>Hochschulreform: Schachern statt Lernen<\/strong><br>\nInzwischen ist das, was sich &bdquo;Bologna&ldquo;-Reform nennt, weitgehend umgesetzt, es liegen Erfahrungen und damit objektive Tatbest&auml;nde vor, welche man zur Kenntnis nehmen muss, will man sich nicht als ernsthafter Teilnehmer aus dem Kreis der Diskutanten verabschieden.\n<ol>\n<li>Laut Bef&uuml;rwortern der Reform sollte der BA die internationale Mobilit&auml;t der Studierenden erh&ouml;hen. Das Gegenteil ist der Fall&hellip;<\/li>\n<li>Viel gravierender ist jedoch, dass der Studienortwechsel innerhalb Deutschlands nicht, wie lauthals angek&uuml;ndigt, erleichtert, sondern massiv erschwert worden ist&hellip;<\/li>\n<li>Die Zahl der Studienabbrecher ist nachweislich nicht, wie prognostiziert, gesunken. Die Verschulung des Studiums, das Senken der fachlichen Standards, der Verzicht auf gediegene Fremdsprachenkenntnisse etc. etc. &ndash; man kann den Hinweis darauf nat&uuml;rlich, wie Fach es tut, als Verkl&auml;rung einer verlorenen Idylle denunzieren, der Tatbestand selbst ist aber nicht zu leugnen.\n<\/li>\n<li>Mit den neuen Studieng&auml;ngen sind ein B&uuml;rokratisierungsschub und eine eklatante Erh&ouml;hung der Pr&uuml;fungsbelastungen verbunden, die den Lehrenden immer weniger Zeit f&uuml;r Forschung lassen&hellip;\n<\/li>\n<li>Der absurdeste, von internationalen Kollegen nur mit ungl&auml;ubigem Kopfsch&uuml;tteln quittierte Reformauswuchs besteht in dem Akkreditierungswesen, das der Deutsche Hochschulverband mit Recht gerade wieder als Verschwendung von Zeit und Geld angeprangert hat.\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Fazit: Die Reform hat ihre selbstgesetzten Ziele verfehlt und etliche neue Probleme geschaffen. Die Reform ist dringend reformbed&uuml;rftig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D\/Doc~EFAC99CA59BE7497D9F7E5ECCB6A4361F~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Studiengeb&uuml;hren in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. 10 Jahre Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren (ABS): R&uuml;ckblick und Ausblick<\/strong><br>\nDas Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren (ABS) ist nicht nur eines der gr&ouml;&szlig;ten &ndash; und noch st&auml;ndig wachsenden &ndash; bildungspolitischen B&uuml;ndnisse des Landes, sondern mittlerweile schon zehn Jahre alt. Es hat in dieser Zeitspanne Niederlagen erlitten, etwa die Aufhebung des bundesgesetzlichen Verbotes von Studiengeb&uuml;hren, und zu Teilerfolgen wie ihrer parlamentarischen Abschaffung in Hessen beigetragen.\n<p>Zugleich spiegelt die ABS-Geschichte die Leidenschaft und Heftigkeit wider, in der hierzulande um Studiengeb&uuml;hren gestritten wird. Das hat damit zu tun, dass diese nicht nur ein bildungspolitisches Instrument neben vielen anderen sind, sondern ein zentrales Kettenglied der &rsaquo;&Ouml;konomisierung&lsaquo; der Hochschulen. Mehr noch: Studiengeb&uuml;hren stehen f&uuml;r die gesamtgesellschaftliche Dimension einer der neoliberalen Ideologie verhafteten Ersetzung &ouml;ffentlicher Bildungsfinanzierung &ndash; und staatlicher Daseinsvorsorge generell &ndash; durch Kostenprivatisierung und &rsaquo;Eigenverantwortung&lsaquo;.<\/p>\n<p>So ist das zehnj&auml;hrige Jubil&auml;um des ABS ein geeigneter Anlass, um durch unterschiedliche Autorinnen und Autoren, welche dem ABS mehr oder weniger politisch eng verbunden waren, alle politischen, sozialen, juristischen, intellektuellen &ndash; manchmal auch komischen &ndash; Facetten des Kampfes um Studiengeb&uuml;hren zu beleuchten. Daraus ist ein durchaus auch (selbst-)kritischer R&uuml;ckblick geworden, der zugleich Ausblicke und Perspektiven inspiriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bdwi.de\/show\/1771954.html\">Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler e. V.<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Notwendig oder Irrtum der Geschichte<\/strong><br>\nDas &ldquo;Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren&rdquo; wird zehn Jahre alt: Eine wichtige Kraft meinen die einen. Das B&uuml;ndnis h&auml;tte es besser nie gegeben, finden andere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/notwendig-oder-irrtum-der-geschichte\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Von privaten Schulen lernen<\/strong><br>\nDie deutsche Welt der Schulen wird immer bunter &ndash; und scheint sich immer mehr aufzuspalten. Auf der einen Seite findet man die staatlichen Schulen, die immer st&auml;rker in der Kritik stehen, wie die derzeitige Diskussion &uuml;ber den Lehrermangel zeigt. Denn ihre Unattraktivit&auml;t gilt als wichtiger Grund daf&uuml;r, dass sich nicht gen&uuml;gend motivierte und ehrgeizige junge Leute f&uuml;r den Lehrerberuf entscheiden. Auf der anderen Seite gewinnen die privaten Schulen immer mehr an Ansehen. Ihnen traut inzwischen die Mehrheit der Eltern eine h&ouml;here Qualit&auml;t zu als den staatlichen Schulen. Deshalb schicken auch immer mehr Eltern ihre Kinder auf private Schulen, w&auml;hrend die Sch&uuml;lerzahlen an den staatlichen Schulen sinken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C\/Doc~EEE6125176D0D47A7A8969F25AFFA061F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung D.R.:<\/strong> Ist es wohl nur der Zufall, dem wir es zuzuschreiben haben, dass Sie in den NDS die Realsatire <a href=\"\/?p=3884\">&ldquo;Sch&ouml;ne neue Schule 2020&rdquo;<\/a> ver&ouml;ffentlichen, w&auml;hrend in der faz.net am selben Tag der Artikel &ldquo;Von privaten Schulen lernen&rdquo; erscheint?<\/em><\/p>\n<p>Darin zeigt sich, dass wir im Jahre 2009 in Teilbereichen die planm&auml;&szlig;ige Zerst&ouml;rung der &ouml;ffentlichen Schulen schon weiter betrieben haben, als es der Verfasser der Realsatire sich tr&auml;umen l&auml;sst. <\/p>\n<p><strong>Internationalit&auml;t und Fremdsprachen<\/strong><br>\nDie Metropolitan School ist ein typisches Beispiel f&uuml;r eine dieser neuen engagierten Schulen. Internationalit&auml;t und Fremdsprachen spielen eine wichtige Rolle. Es wird aber auch Wert gelegt auf ein selbst&auml;ndiges, angstfreies und motivierendes Lernen. &bdquo;In unserer Schule wird f&auml;cher&uuml;bergreifend, also anders gelernt als in einer normalen Regelschule&ldquo;, sagt Schulgr&uuml;nder Ferres. Man orientiere sich am internationalen Lehrplan &bdquo;Primary Years Programme&ldquo;, das man mit dem deutschen Lehrplan verkn&uuml;pft.<\/p>\n<p>Das bedeutet, dass die Sch&uuml;ler keinen starren Stundenplan haben, auf dem einzelne Stunden f&uuml;r Deutsch, Mathematik und anderes stehen. Stattdessen arbeiten sie f&auml;cher&uuml;bergreifend an Fragen. Dazu schreiben sie Aufs&auml;tze, stellen Berechnungen an, malen Bilder und singen Lieder. &bdquo;Am Ende des Schuljahres haben sie dann sogar mehr Stunden in Deutsch und in Mathe gehabt als in einer Regelschule; sie haben es nur nicht gemerkt&ldquo;, erl&auml;utert Ferres. Er ist &uuml;berzeugt, dass so von dem Unterrichteten wesentlich mehr h&auml;ngenbleibt, weil die Kinder zu Fragestellern, Denkern, Kommunikatoren und letztlich zu engagierten und selbstbewussteren Menschen w&uuml;rden.<br>\n&bdquo;Dynamisches Lehrkonzept&ldquo;<\/p>\n<p>In diesem &bdquo;dynamischen innovativen&ldquo; Lehr- und Lernkonzept sieht Ferres auch den Hauptgrund f&uuml;r das Engagement der Lehrer, das er als sehr hoch bezeichnet. &bdquo;Die Lehrer k&ouml;nnen hier viel bewegen&ldquo;, sagt er. Auch Michael B&uuml;chler, der die gro&szlig;e private Internatsschule P&auml;dagogium in Baden-Baden leitet, glaubt, dass die Lehrer an seiner Schule unter anderem deshalb so engagiert seien, weil sie sich &bdquo;in ihren F&auml;chern austoben k&ouml;nnen&ldquo;. Frische Ideen wie bilingualer Unterricht seien hoch willkommen. Die Lehrer arbeiteten gerne an der Schule, weil sie sich mit dem Konzept, das auf eine ganzheitliche Erziehung und Bildung setzt, identifizierten, sagt B&uuml;chler, der auch Pr&auml;sident des Bundesverbandes Deutscher Privatschulen ist.<br>\nMotivierend wirkt nach B&uuml;chlers Erfahrung au&szlig;erdem, dass sich die Lehrer nicht als Einzelk&auml;mpfer f&uuml;hlten. Dass sich Lehrer alleingelassen f&uuml;hlen, gilt Psychologen als ein wichtiger Grund f&uuml;r das nachlassende Engagement vieler Lehrkr&auml;fte im Laufe der Jahre. Am P&auml;dagogium gibt es nach den Worten von B&uuml;chler einen regen Austausch unter den Lehrern, zum Beispiel, wenn sie in Konferenzen Unterrichtseinheiten vorstellten. Man pflege so etwas wie &bdquo;offene Klassenzimmer&ldquo;, symbolisiert dadurch, dass man in jede T&uuml;r zu einem Klassenraum ein Fenster eingebaut habe. Auch lege die Schulleitung viel Wert auf das Urteil der Lehrer, zum Beispiel, wenn es um die Einstellung eines Kollegen gehe. &bdquo;Schlie&szlig;lich muss jemand ins Team passen&ldquo;, sagt B&uuml;chler.&rdquo;<\/p>\n<p>Die didaktische Ahnungslosigkeit der obigen Herren Schulleiter &uuml;bertrifft die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen einer P&auml;dagogik, die sich den zentralen Zielen der Aufkl&auml;rung verpflichtet wei&szlig;, was sich mit Hartmut von Hentig so beschreiben lie&szlig;e: &ldquo;Die Menschen st&auml;rken, die Sachen kl&auml;ren.&rdquo; Dieser doppelte Imperativ des Jahres 1984 hat nichts von seiner allgemeinen erzieherischen G&uuml;ltigkeit verloren. &ldquo;Metropolitan School Frankfurt&rdquo;!<\/p>\n<p>Was verbirgt sich in der Sprache Goethes, des deutschen Sprachgenies, dahinter? Nichts anderes als eine Gro&szlig;stadtschule, derer es in Frankfurt gewiss sehr viele gibt, die sich in ihrem &ldquo;Logo&rdquo; doch noch der Muttersprache des gr&ouml;&szlig;ten Sohnes der Stadt erinnern. Aber es klingt so erhaben, so w&uuml;rdevoll: &ldquo;Metropolitan School Frankfurt&rdquo;! Unter diesem sprachlichen Prunkornat begegnet die neoliberale P&auml;dagogik nicht anders als &ldquo;nackt&rdquo; &ndash; wie der M&auml;rchenkaiser! Bilingualer Unterricht wird den Lesern der faz.net als &ldquo;frische Idee&rdquo; angepriesen, ebenso &ldquo;eine ganzheitliche Erziehung\/Bildung&rdquo;. Wer wollte dieses Bekenntnis nicht gerne unterschrieben? Wie immer steckt der Teufel indes im Detail. Was verbirgt sich denn in concreto hinter der Worth&uuml;lse des Ganzheitlichen? Offenbar nichts, da die fachbezogene Antwort ausbleibt, nicht gestellt wird. Seit Mitte der 60er Jahre wurde vor allem in NRW das neusprachliche Reformkonzept in Gestalt bilingualer Z&uuml;ge entwickelt, ab 1970 schulisch&nbsp;erprobt und bis zum heutigen Tag sehr erfolgreich fortgeschrieben: <a href=\"http:\/\/www.schulministerium.nrw.de\/BP\/Unterricht\/Faecher\/Fremdsprachen\/BilingualesLernen\/index.html#A_0\">ABIBAC z.B., das deutsch-franz&ouml;sische Doppelabitur,<\/a> legt ein beredtes Zeugnis der zielsprachlich m&ouml;glichen Kompetenz unserer Sch&uuml;ler ab, die sich gerade in der so genannten &ldquo;globalisierten Welt&rdquo; als &auml;u&szlig;erst erfolgreich erwiesen haben. <\/p>\n<p>Diese Bew&auml;hrung steht den Absolventen der &ldquo;Metropolitan Schools&rdquo; erst noch bevor! Die self-fulfilling prophecy h&auml;lt der &Uuml;berpr&uuml;fbarkeit nicht stand. Schlie&szlig;lich weisen die Herren u.a. auf das didaktische Prinzip des&nbsp;vermeintlich &ldquo;f&auml;cher&uuml;bergreifenden&rdquo;(sic!) Lernens&nbsp;als eines dernier cri der P&auml;dagogik hin! Auch hier begegnet erneut die fachwissenschaftliche Unkenntnis der Vertreter&nbsp;der&nbsp;neoliberalen P&auml;dagogik. Ein Blick\/Click auf <a href=\"www.learn-line.nrw.de\">www.learn-line.nrw.de<\/a> h&auml;tte dar&uuml;ber informiert, dass dort einschl&auml;gige Publikationen sp&auml;testens 1999 auf das &ldquo;fach&uuml;bergreifende Lernen\/den f&auml;cherverbindenden Unterricht&rdquo; eingehen(hier ist auf den differenzierenden Singular-\/Pluralgebrauch peinlich genau zu achten!). Aber darauf kommt es der neoliberalen P&auml;dagogik nicht an, die linke Hand muss gar nicht erst wissen, was die rechte tut! Hauptsache der &ldquo;Wettbewerb&rdquo; stimmt, dann werden sich auch die didaktischen Profitkassen geheimnisvoll von selbst f&uuml;llen, Etikettenschindel hin\/her! So genau sollen es die Leser ja auch gar nicht wissen. Schlie&szlig;lich deckt die Journalistin den Schleier der &ldquo;insouciance m&eacute;tropolitaine&rdquo; Frankfurter Pr&auml;gung &uuml;ber ihre privatschulische Recherche und titelt frohgemut &ldquo;Von privaten Schulen lernen&rdquo;! <\/p>\n<p>Im Augenblick gibt es hier zum Gl&uuml;ck f&uuml;r die leistungsf&auml;higen &ouml;ffentlichen Schulen nicht sehr viel zu lernen, sind sie doch viel, viel besser,&nbsp;als der mediale Ruf aus Frankfurt verk&uuml;ndet! Zu dieser Einsicht k&ouml;nnte indes nur die &Uuml;berwindung des journalistischen Vorurteils verhelfen!<\/p><\/li>\n<li><strong>Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I ermittelt wegen Werbekorruption <\/strong><br>\nWie die Fachzeitschrift Werben &amp; Verkaufen berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I derzeit gegen den zum Bertelsmann-Imperium geh&ouml;rigen Fernsehsender RTL2 und den Burda-Verlag, der unter anderem die Zeitschriften Focus, Bunte, Playboy und Chip herausbringt. Hintergrund sind Korruptionsvorw&uuml;rfe im Zusammenhang mit der Werbeakquise. Im Detail soll es um geldliche oder geldwerte &ldquo;R&uuml;ckverg&uuml;tungen&rdquo; gehen. Die Vorg&auml;nge stehen offenbar in Verbindung mit den 2007 begonnenen und bis jetzt noch nicht beendeten Ermittlungen gegen den ehemaligen ProSiebenSat.1-Vorstand Peter Christmann. Inzwischen wird angeblich gegen etwa 30 Beschuldigte ermittelt, die vor allem aus dem Marketingbereich kommen sollen. Unter ihnen befindet sich auch Martin Krapf, der Managing Director des RTL-Vermarkters IP Deutschland. Erste Hinweise auf die Bestechungsf&auml;lle kamen im Rahmen eines Verfahrens ans Licht, in dem das Kartellamt untersuchte, inwieweit die RTL- und die ProSiebenSat.1-Gruppe &ldquo;ihre marktbeherrschende Stellung bei der Fernsehwerbung missbraucht[en], um kleineren Sendern das Leben schwer zu machen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/135989\">Heise<\/a><\/li>\n<li><strong>Frankreich: Explizit repressiv<\/strong><br>\nFrankreich gl&auml;nzt zur Zeit nicht durch Freiheit, Gleichheit, Br&uuml;derlichkeit: Letztes Jahr sind &uuml;ber eine halbe Million Franzosen vor&uuml;bergehend festgenommen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30105\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Seer&auml;uberei: Wer ist hier der Pirat?<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten pl&uuml;ndern Europ&auml;er und Asiaten somalische Gew&auml;sser. Den Fischern blieb nichts mehr, sie wurden Seer&auml;uber. Und versetzen jetzt die Welt in Schrecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/49\/Piraten?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Nochmals: Rentenangst: Der Kampf um die Altersversorgung<\/strong><br>\nDie hervorragende Reportage von Ingo Blank und Dietrich Krau&szlig; steht nur noch bis zum 25.05.09 in der ARD-Mediathek zur Verf&uuml;gung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/1752348?pageId=&amp;moduleId=799280&amp;categoryId=&amp;goto=&amp;show=\">Das Erste<\/a><\/li>\n<li><strong>Zum ersten Mal im Bild: Der gem&auml;&szlig;igte Taliban<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/img2.stern.de\/_content\/63\/60\/636074\/greser_15_09_615.jpg\" alt=\"Der gemae&szlig;igte Taliban\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/unterhaltung\/humor\/cartoons\/galerie\/:-greser-lenz\/633499.html%20\">Stern<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wirtschaftskrise: Mehr Keynes wagen &ndash; der Aufruf<\/li>\n<li>Dierk Hirschel: Das Ende des Finanzmarktkapitalismus<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: HRE &ndash; ein Lehrst&uuml;ck<\/li>\n<li>Wirtschaftsweiser widerspricht Steinbr&uuml;ck<\/li>\n<li>Geithners Pl&auml;ne zur Bankensanierung sto&szlig;en auf Skepsis<\/li>\n<li>Konjunkturprogramme w&auml;ren gar nicht notwendig gewesen<\/li>\n<li>Tarifvertragsgesetz: Happy Birthday?<\/li>\n<li>OECD-Bericht: Risiko-Jobs erobern die Welt<\/li>\n<li>Besch&auml;ftigungsgesellschaften: Sinnvolle L&ouml;sung bei Arbeitsplatz-Abbau?<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3888\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3888","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3888"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3888\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}