{"id":3892,"date":"2009-04-16T09:25:21","date_gmt":"2009-04-16T07:25:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3892"},"modified":"2009-04-16T11:38:44","modified_gmt":"2009-04-16T09:38:44","slug":"hinweise-des-tages-872","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3892","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>US-Teuerungsrate f&auml;llt unter null<\/li>\n<li>Die dritte Phase der Krise<\/li>\n<li>HSH Nordbank wusste um Fehler im Risikomanagement<\/li>\n<li>Subprime-Bankrotteur verklagt KPMG<\/li>\n<li>Zwei Milliarden Verlust f&uuml;r die UBS im ersten Quartal &ndash; Stellenabbau von 8700 Mitarbeit<\/li>\n<li>Wut auf Banken: &ldquo;Ich wurde noch nie so mies behandelt&rdquo;<\/li>\n<li>Peer Quijote und Sancho Zimmermann<\/li>\n<li>Axa zieht die Notbremse<\/li>\n<li>&ldquo;Gelder der Rentenversicherung sind sehr sicher angelegt&rdquo;<\/li>\n<li>Zertifikate: Banken tarnen sie als Schatzbriefe<\/li>\n<li>BaFin ermittelt bei Privatbank Sal. Oppenheim<\/li>\n<li>Gasversorger konkurrenzlos teuer<\/li>\n<li>Gas in Berlin wird billiger<\/li>\n<li>&ldquo;Radikale Stimmung unter den Arbeitslosen&rdquo;<\/li>\n<li>Zulieferer Visteon droht Besch&auml;ftigten mit Gef&auml;ngnis und Enteignung ihrer H&auml;user<\/li>\n<li>Nordeuropa: Der Staat als Jobmotor<\/li>\n<li>Europ&auml;ische Staaten st&uuml;tzen das Tarifgef&uuml;ge<\/li>\n<li>Mehr Verm&ouml;gen f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher gefordert<\/li>\n<li>2008 keine verminderte Geburtenneigung gegen&uuml;ber 2007<\/li>\n<li>Zu sp&auml;te Hilfe<\/li>\n<li>Hoffen auf den dummen W&auml;hler<\/li>\n<li>Britische Schulen: Harte Kerle als Aufpasser gesucht<\/li>\n<li>Herbsttage eines Pr&auml;sidenten<\/li>\n<li>Zu guter letzt: Herr Seehofer und der Genmais<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3892&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>US-Teuerungsrate f&auml;llt unter null<\/strong><br>\nPr&auml;sident Obama sieht f&uuml;r die US-Wirtschaft erste Hoffnungsschimmer. Doch j&uuml;ngste Konjunkturdaten sprechen eine andere Sprache: Die Verbraucherinflation f&auml;llt zum ersten Mal seit den 50er-Jahren unter null. Und die Industrieproduktion sinkt um ein F&uuml;nftel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Deflationsgefahr-US-Teuerungsrate-f%E4llt-unter-null\/500528.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auch wenn vor allem die sinkenden Energiepreise verantwortlich sein m&ouml;gen, es zeichnen sich weltweit eher deflation&auml;re Tendenzen ab denn inflation&auml;re, welche unser Finanzminister ausmacht und so die Ablehnung weiterer konjunkturpolitischer Ma&szlig;nahmen begr&uuml;ndet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die dritte Phase der Krise<\/strong><br>\nMit der Ruhe wird es bald vorbei sein. Denn die Krise erreicht in den kommenden Monaten ihre dritte Phase: Die sozialen Sicherungssysteme geraten ins Wanken. Das wird die Menschen st&auml;rker ersch&uuml;ttern als zuvor die Finanz- und die Wirtschaftskrise.\n<p>Alte, Pflegebed&uuml;rftige und Kranke werden dann die Rechnung begleichen m&uuml;ssen, vor der sich die Banken gedr&uuml;ckt haben. Dass es so weit kommt, d&uuml;rfte jedem Politiker klar sein. Dass die dr&auml;uende Sozialstaatskrise Reformen notwendig machen wird, ebenfalls.<\/p>\n<p>Es sind im Wesentlichen drei Faktoren, die die sozialen Sicherungssysteme unter massiven Druck setzen werden: die steigende Arbeitslosigkeit, die Inflation und die demographische Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/440\/465033\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieser Artikel w&auml;re wegen seiner gedanklichen Schlichtheit eigentlich keinen Hinweis wert. Interessant ist er nur, weil er die Argumentationslinie vorzeichnet, wie die n&auml;chste Runde des Sozialabbaus und der weiteren Verarmung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten begr&uuml;ndet werden wird.<\/em><\/p>\n<p>Es ist immer die gleiche Melodie, nur die Strophen wechseln. Waren es bei der Agenda 2010 die Globalisierung und die Demografie, welche die &bdquo;Reformen&ldquo; des Sozialstaates &bdquo;objektiv notwendig&ldquo; (Kanzler Schr&ouml;der) machten, so ist es eben jetzt &bdquo;die Krise&ldquo;. Sozialabbau (und Privatisierung der Alters-, Gesundheits- oder Pflegerisiken) sind der immer gleiche Refrain.<\/p>\n<p>Die Politik, die zur Krise f&uuml;hrte, wird nicht in Frage gestellt. Die Krise ist wie ehedem die Globalisierung &uuml;ber uns hereingekommen wie ein Unwetter.<\/p>\n<p>Es wird &uuml;berhaupt nicht in Frage gestellt, dass zur Sanierung der Spekulationsgewinner Milliarden bereit stehen, aber kein Weg daran vorbei f&uuml;hren soll, an den Sozialsystemen einzusparen.<\/p>\n<p>Es wird kein Gedanke mehr daf&uuml;r verschwendet, wie die Arbeitslosigkeit als entscheidender Faktor f&uuml;r die Engp&auml;sse bei den beitragsfinanzierten Sozialsystemen wenigstens gemildert werden k&ouml;nnte. Da scheint f&uuml;r den Autor alles N&ouml;tige getan.<\/p><\/li>\n<li><strong>HSH Nordbank wusste um Fehler im Risikomanagement<\/strong><br>\nDie Warnungen haben nichts geholfen: Bei der schwer angeschlagenen HSH Nordbank hat es schon fr&uuml;hzeitig deutliche Hinweise auf Fehler im Risikomanagement gegeben. Das zeigt ein interner Bericht aus dem April vergangenen Jahres. Die Warnungen waren fr&uuml;h, und sie waren deutlich: Bei der Landesbank f&uuml;r Schleswig-Holstein und Hamburg habe es &ldquo;nicht ausreichende &Uuml;berwachungssysteme&rdquo; sowie &ldquo;fehlerhafte Bewertungsmethoden in den zentralen Instrumenten des Risikocontrollings&rdquo; gegeben, hei&szlig;t es in einem vertraulichen Bericht der Bank, aus dem der &ldquo;Stern&rdquo; zitiert. Dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats sei das Papier bereits am 7. April 2008 pr&auml;sentiert worden, Teile des Aufsichtsrats seien sogar bereits im Dezember 2007 &uuml;ber die M&auml;ngel informiert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,619174,00.html\">Spiegel-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Subprime-Bankrotteur verklagt KPMG<\/strong><br>\nDer Kollaps von New Century Financial stand am Anfang der globalen Kreditkrise. Jetzt geht der Insolvenzverwalter gegen die Wirtschaftspr&uuml;fer von KPMG vor. Die gesamte Buchpr&uuml;ferbranche d&uuml;rfte den Fall genau beobachten.\n<p>Die Insolvenzverwalter des Hypothekenfinanzierers New Century Financial, dessen Kollaps im April 2007 die Kreditkrise einl&auml;utete, verklagen KPMG auf Schadenersatz von 1 Mrd. $. Die Gesellschaft klopfte von 1995 bis 2007 die Bilanzen des kalifornischen Subprime-Spezialisten ab&hellip; Der Vorwurf lautet: Die Buchpr&uuml;fung war unzureichend und machte den Niedergang von New Century Financial erst m&ouml;glich.<\/p>\n<p>Die Klage von New Century wirft ein Schlaglicht auf die Rolle der Wirtschaftspr&uuml;fer. Zahlreiche Experten und Aktion&auml;rsvertreter sehen die Bilanzkontrolleure in der Mitverantwortung und werfen ihnen vor, Probleme und Risiken in den Portfolien und Bilanzen &uuml;bersehen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Buchpr%FCfer-Branche-in-Angst-Subprime-Bankrotteur-verklagt-KPMG\/495545.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zwei Milliarden Verlust f&uuml;r die UBS im ersten Quartal &ndash; Stellenabbau von 8700 Mitarbeitern<\/strong><br>\nEinen Verlust f&uuml;r das erste Quartal, einen deutlichen Geldabfluss in der Verm&ouml;gensverwaltung und einen Stellenabbau von 8700 Mitarbeitern, pr&auml;sentierte die Grossbank UBS heute ihren Aktion&auml;ren an der ordentlichen GV. Die Bank wird auch in der Schweiz abbauen, 2500 Stellen sind betroffen. Trotz anf&auml;nglich positiven Zeichen schlie&szlig;t UBS das erste Quartal insgesamt mit einem Netto-Neugeldabfluss ab. F&uuml;r den Unternehmensbereich Wealth Management &amp; Swiss Bank resultierte ein Netto-Abfluss von rund 23 Mrd. Fr. Verzeichnet wurden die Abfl&uuml;sse vor allem seit Bekanntgabe der Einigung mit US-Beh&ouml;rden bez&uuml;glich der Untersuchungen &uuml;ber die grenz&uuml;berschreitenden Bankdienstleistungen f&uuml;r US-Kunden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/2_milliarden_verlust_fuer_die_ubs_im_1_quartal_1.2401401.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Den Abfluss von Kundengeldern begr&uuml;ndet die NZZ, wie es sich geh&ouml;rt, wenn es um den ehemals gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalter der Welt, Inbegriff des Schweizer Bankplatzes, geht, sehr dezent: &ldquo;Einigung mit US-Beh&ouml;rden bez&uuml;glich der Untersuchungen &uuml;ber die grenz&uuml;berschreitenden Bankdienstleistungen f&uuml;r US-Kunden.&rdquo; Kurzum, das Bankgeheimnis war geplatzt. 23 Milliarden Franken trauten der Steueroase Schweiz nicht mehr. Zerst&ouml;rtes Vertrauen der besonderen Art.<\/em><\/p>\n<p><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Mitarbeiter der UBS bezahlen mit ihren Jobs die Boni ihrer Chefs.\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Wut auf Banken: &ldquo;Ich wurde noch nie so mies behandelt&rdquo;<\/strong><br>\nBritische Banken bekommen Milliarden vom Staat &ndash; und drangsalieren trotzdem ihre Kunden. Jetzt wird die Regierung sauer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/562\/465154\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers T.H.:<\/strong> Wegen einem Studentenkredit mache ich momentan auch diese Erfahrung mit dem Inkasso einer Deutschen Bank. Ohne deren Kredit h&auml;tte ich 2006 das Studium abbrechen m&uuml;ssen: Bei der Krankenkasse und Miete war ich in Verzug (was irgendwie noch zu schaffen gewesen w&auml;re); aber dann zus&auml;tzlich wieder die halbj&auml;hrlichen 600 EUR f&uuml;r die Einschreibung &ndash; keine Chance. Ohne Einschreibung f&auml;llt der Studentenstatus weg, d.h. heutzutage auch automatisch die Nebenjobs f&uuml;r die eigene Studiumsfinanzierung. Jetzt m&uuml;sste ich eigentlich der Bank daf&uuml;r dankbar sein, nur leider fiel das Ende der Karenzzeit f&uuml;r den knapp einj&auml;hrigen Kredit auf Ende 2008 und der Kredit ist nicht durch die KfW abgesichert. Die Bank spricht dabei w&ouml;rtlich von einem &lsquo;ganz normalen Gesch&auml;ftsvorgang&rsquo; (&hellip;)<\/em><\/p>\n<p>Vielleicht haben Sie ein paar gute Ratschl&auml;ge, wie ich da wieder einigerma&szlig;en unbeschadet herauskomme.<\/p><\/li>\n<li><strong>Peer Quijote und Sancho Zimmermann <\/strong><br>\nDeflation droht, doch &uuml;berall wird vor Inflation gewarnt: Wie sich der deutsche Finanzminister und die beratende Wirtschaftswissenschaft blamieren.\n<p>Inmitten weltweit sinkender&nbsp;Nachfrage und&nbsp;Produktion, Massenentlassungen, Kurzarbeit und Lohnzugest&auml;ndnissen nimmt der SPD-Mann den Kampf gegen Preissteigerungen auf. Daf&uuml;r, dass dieser Gegner&nbsp;eine &ldquo;Windm&uuml;hle&rdquo; ist, spricht nicht nur die volkswirtschaftliche Logik. Nach der drohen bei weltweit sinkender Nachfrage nicht Preissteigerungen (Inflation), sondern Preissenkungen (Deflation).<\/p>\n<p>Nur weil die L&ouml;sung eines heute dr&auml;ngenden Problems zuk&uuml;nftig neue Gefahren hervorbringen k&ouml;nnte, darf das heute dr&auml;ngende Problem nicht einfach mit Verweis auf m&ouml;gliche zuk&uuml;nftige Gefahren sich selbst &uuml;berlassen bleiben. Das&nbsp;w&auml;re ein unverantwortlicher Fatalismus. Das gilt umso mehr, als dass der Deflation erfahrungsgem&auml;&szlig; wesentlich schwerer beizukommen ist als der Inflation.<\/p>\n<p>Auch DIW-Chef Zimmermann dr&uuml;ckt sich wie Steinbr&uuml;ck vor der L&ouml;sung gegenw&auml;rtiger Probleme mit dem Verweis auf zuk&uuml;nftige Gefahren, die nat&uuml;rlich niemand ausschlie&szlig;en kann. Alle &Uuml;berlegungen m&uuml;ssten sich stattdessen darauf richten, wie dem derzeitigen Ausfall privater Nachfrage mit zukunftsweisenden staatlichen Ausgaben und mit einem funktionsf&auml;higen Bankensystem, das wieder durch seri&ouml;se Kreditvergabe Produktion und Besch&auml;ftigung unterst&uuml;tzt, begegnet werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/0916-wirtschaftskrise-inflation-deflation-steinbrueck\">Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Axa zieht die Notbremse<\/strong><br>\nDie deutsche Axa hat ihre prestigetr&auml;chtige, neuartige Rentenversicherung &bdquo;Twin Star&ldquo; teilweise vom Markt genommen. Die Tochter des franz&ouml;sischen Versicherungskonzerns reagiert damit auf die steigenden Kosten, die im Rahmen der Finanzmarktkrise f&uuml;r die ausgesprochenen Garantien entstanden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge\/axa-zieht-die-notbremse;2238508;0\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Um Illusionen in die private Altersvorsorge zu ersch&uuml;ttern, gen&uuml;gt es inzwischen, Artikel aus Wirtschaftsbl&auml;ttern zu zitieren. W&auml;re man Zyniker, m&uuml;sste man dazu sagen: Es wird eben doch nicht alles schlechter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Gelder der Rentenversicherung sind sehr sicher angelegt&rdquo;<\/strong><br>\nInwieweit ist die gesetzliche Rentenversicherung aktuell von der Finanzkrise betroffen? \n<p>Die gesetzliche Rentenversicherung finanziert sich &uuml;ber das so genannte Umlageverfahren. Das bedeutet, dass jeder Versicherte eine Umlage zahlt und diese Umlage wird dann sofort auf die Rentner umgeleitet. Das hei&szlig;t es wird kein Kapitalstock angelegt. Und dieses Verfahren ist nat&uuml;rlich ausgesprochen vorteilhaft in Krisenzeiten. Von der Finanzkrise ist dieses Verfahren &uuml;berhaupt nicht betroffen.<\/p>\n<p>Man h&ouml;rt immer wieder, dass die Rendite in der Rentenversicherung auf lange Sicht negativ sein wird. Was sagen Sie dazu? <\/p>\n<p>F&uuml;r diejenigen, die heute in Rente gehen, liegt die Rendite der Rentenversicherung bei etwa vier Prozent. Aber auch Versicherte, die nun in der n&auml;chsten Generation, in den kommenden Jahrzehnten in Rente gehen, werden mit einer deutlich positiven Rendite rechnen k&ouml;nnen. Die wird etwas niedriger sein, weil das Rentenniveau insgesamt ein bisschen sinkt, es wird aber bei rund zweieinhalb bis drei Prozent liegen. Das ist das Ergebnis von Rentenberechnungen &uuml;brigens nicht nur der Deutschen Rentenversicherung sondern auch von einer Vielzahl unabh&auml;ngiger Institutionen, zum Beispiel der Stiftung Warentest. <\/p>\n<p>Nun muss man bei diesen Berechnungen noch gesondert ber&uuml;cksichtigen, dass die Rentenversicherung ja nicht nur das Lebensrisiko versichert, dass man im Alter anst&auml;ndig leben kann, sondern es sichert auch zum Beispiel das Risiko der Erwerbsminderung, die Rente bezahlt Rehabilitationen bei Erkrankungen und nat&uuml;rlich ist eine Hinterbliebenenabsicherung ebenfalls &uuml;ber die Rentenversicherung abgesichert. Und dies muss man alles im Vergleich zu Produkten in der Privatwirtschaft sehen. Und wenn man diesen Vergleich zieht, dann wird man sehr schnell verstehen, wie profitabel nach wie vor und auch in Zukunft die Deutsche Rentenversicherung in Wahrheit ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Zahn-zur-Sicherheit-der-Rente.html?nwsl=y\">ihre-vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass die Renten &bdquo;etwas niedriger&ldquo; sein werden, ist nat&uuml;rlich eine Besch&ouml;nigung. Sie sind durch die Renten-&bdquo;Reformen&ldquo; drastisch gesunken und sie werden &ndash; politisch gewollt &ndash; weiter sinken. Und es fehlt auch eine Aussage, wie die durch die Krise steigende Arbeitslosigkeit die Finanzierung der gesetzlichen Rente tangiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zertifikate: Banken tarnen sie als Schatzbriefe<\/strong><br>\nBanken und Versicherungen versuchen vom soliden Image des Bundesschatzbriefes zu profitieren. Sie nennen ihre Produkte Schatzbriefe, auch wenn es sich dabei um ein Zertifikat oder um eine Rentenversicherung wie bei der Allianz handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/daten\/2009\/04\/15\/1121946.html?s=2\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>BaFin ermittelt bei Privatbank Sal. Oppenheim<\/strong><br>\nDie Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Bundesbank ermitteln bereits seit M&auml;rz offenbar bei Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Privatbank Sal. Oppenheim. Grund der Sonderpr&uuml;fung seien &ldquo;problematische Kredite&rdquo;, die das Institut an zwei K&ouml;lner Kunden in Zusammenhang mit den hauseigenen Oppenheim-Esch Immobilienfonds vergeben hatte, schreibt der &ldquo;Spiegel&rdquo;. Diese Fonds waren insbesondere bei verm&ouml;genden Kunden wie Thomas Middelhoff, Madeleine Schickedanz, oder dem K&ouml;lner Verleger Alfred<br>\nNeven DuMont beliebt. Zuletzt hatte sich jedoch unter Fonds-Inhabern Unmut &uuml;ber &ldquo;mangelnde Transparenz&rdquo; breitgemacht. Erst vor vier Wochen haben Anleger bei einer Gesellschafterversammlung des MMC-Fonds, der Fernsehstudios in K&ouml;ln-Ossendorf finanziert hatte, &uuml;ber eine unzureichende Informationspolitik der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung geklagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pr-inside.com\/de\/magazin-bafin-ermittelt-bei-privatbank-sal-r1175925.htm\">PR-inside<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Blog Duckhome hat eine sehenswerte YouTube Dokumentation &uuml;ber den K&ouml;lschen Kl&uuml;ngel um den <a href=\"http:\/\/www.duckhome.de\/tb\/archives\/6108-Sal.-Oppenheim,-Esch,-Koelner-Kluengel-und-die-Situation-heute.html#extended\">Oppenheim-Esch-Fonds zusammengestellt<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gasversorger konkurrenzlos teuer<\/strong><br>\nDurch den Preissturz des &Ouml;ls fallen auch die Preise f&uuml;r Erdgas. Eine Studie belegt, dass die Versorger aber nur etwa die H&auml;lfte der Preissenkungen an die Verbraucher weitergeben.\n<p>Deutsche Gasversorger geben nur etwa die H&auml;lfte des Preisr&uuml;ckgangs beim Gaseinkauf an die Verbraucher weiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie im Auftrag der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion, die der taz vorliegt. Bislang wurden Steigerungen des Gaspreises stets mit der Kopplung an den &Ouml;lpreis begr&uuml;ndet. Da dieser in den vergangenen Monaten rapide gesunken ist, sind auch die Einkaufspreise f&uuml;r Gas gefallen. An die Verbraucher geben die Gasversorger jedoch nur etwa die H&auml;lfte dieses Preisr&uuml;ckgangs weiter.<\/p>\n<p>F&uuml;r das zweite Quartal 2009 h&auml;tten die Gasversorger durchschnittlich Preissenkungen von zw&ouml;lf Prozent angek&uuml;ndigt; angemessen w&auml;ren laut Studie aber 24 Prozent gewesen. F&uuml;r alle Haushalte ergibt das eine Gesamtsumme von etwa 1,6 Milliarden Euro, die die Energieversorger zu viel kassieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/gasversorger-konkurrenzlos-teuer\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gas in Berlin wird billiger<\/strong><br>\nDie deutschen Gasversorger geraten zunehmend unter Druck, ihre Preise zu senken. Vor dem Hintergrund hat die Berliner Gasag jetzt ihre Prognose pr&auml;zisiert, in welchem Umfang sie die Kunden im laufenden Jahr entlasten will: &bdquo;Was wir sagen k&ouml;nnen ist, dass &uuml;bers Jahr gesehen eine Preissenkung von 20 bis 25 Prozent realisiert wird&ldquo;, sagte Gasag-Sprecher Klaus Haschker dem Tagesspiegel am Mittwoch. Haschka betonte zugleich, dass seine Aussage nicht als Reaktion auf eine am Dienstag ver&ouml;ffentlichte Studie zu werten sei. In dieser von der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegebenen Untersuchung hie&szlig; es, dass die Unternehmen ihre Tarife derzeit nur halb so stark senken, wie dies nach dem j&uuml;ngsten rasanten &Ouml;lpreisverfall m&ouml;glich w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Verbraucher-Gaspreise-Gasag-Energieversorger;art131,2774390?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Radikale Stimmung unter den Arbeitslosen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Soziologe Klaus D&ouml;rre warnt vor einem Wutstau, der in Deutschland ausbrechen k&ouml;nnte\n<p>Die Gerechtigkeitsma&szlig;st&auml;be der Bev&ouml;lkerung sind tief verletzt, das zeigen soziologische Untersuchungen. Dass ein Hartz-IV-Empf&auml;nger seine Barschaft transparent machen muss, ein Manager aber Boni bekommt f&uuml;r eine Misswirtschaft, die keiner versteht, das kann man nicht mehr vermitteln.<\/p>\n<p>Wenn in Deutschland mal Protest ausbricht, dann wird er auch sehr gr&uuml;ndlich gemacht. Unter den organisierten Arbeitslosen herrscht bereits sehr radikale Stimmung. Wie die sich entl&auml;dt, kann man aber nicht sagen. Wir haben in Deutschland auch eine sehr schlechte Tradition: Wenn in Krisensituationen Protest ausbricht, schl&auml;gt er schnell nach sehr weit rechts aus. Man kann von Gl&uuml;ck sagen, dass die NPD derzeit so zerr&uuml;ttet ist, dass es am rechten Rand keine organisierte Kraft gibt. Und ich glaube, dass auf die Linkspartei die gro&szlig;e Verantwortung zukommt, den Protest in demokratischen Bahnen zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2009\/0414\/wirtschaft\/0011\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zulieferer Visteon droht Besch&auml;ftigten mit Gef&auml;ngnis und Enteignung ihrer H&auml;user<\/strong><br>\nSeit dem 31. M&auml;rz sind in England und Nordirland Fabrikhallen des Autozulieferers Visteon besetzt. Die Firma liefert Autobestandteile an Ford und hat ihren Bankrott erkl&auml;rt. Den Besch&auml;ftigten werden soziale Leitungen verweigert.\n<p>Die Wut unter allen Besch&auml;ftigten ist gro&szlig;. Bis 2000 war ihre Firma Bestandteil des Fordkonzerns, wurde dann aber abgespalten. Ford hatte Visteon als Mittel der Profitmaximierung benutzt. Die Firma war f&uuml;r die von ihr gelieferten Teile immer unter Wert bezahlt worden, so konnte der US-Autobauer lange Zeit die Bilanzen sch&ouml;nen. Nun droht 600 Visteon-Arbeitern der soziale Absturz, teilweise sogar die Obdachlosigkeit, weil Raten nicht mehr bezahlt werden k&ouml;nnten. Der Visteon-Vorstand hat derweil vorgesorgt und f&uuml;r die Verwaltung von Vorstandsboni und Renten eine eigene Firma gegr&uuml;ndet. Nicht ohne Grund fordern die Arbeiter deshalb Einblick in die Finanzlage des Unternehmens. Es sollen sich 1,1 Milliarden Pfund auf dem Visteon-Konto befinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/147179.blockade-als-letzter-ausweg.html\">ND<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nordeuropa: Der Staat als Jobmotor<\/strong><br>\nBei L&auml;ndervergleichen von OECD und EU belegen Schweden, Finnland und D&auml;nemark stets Spitzenpl&auml;tze. Einen scheinbar paradoxen Grund daf&uuml;r nennt der schwedische Politikwissenschaftler Urban Lundberg: Die Nordeurop&auml;er sind gerade deshalb erfolgreich, weil sie den OECD-und EU-Empfehlungen zu schlankem Staat und deregulierten M&auml;rkten nicht folgen. Lundberg sieht einen wichtigen Erfolgsfaktor in der Abweichung vom angels&auml;chsischen Modell: &ldquo;Bedeutsam ist die prominente Rolle des Staates als Arbeitgeber und Akzentsetzer im Bereich Forschung und Bildung.&rdquo; Zwar stellten auch in diesen L&auml;ndern rechtspopulistische und konservative Parteien die umfangreiche Staatst&auml;tigkeit und damit verbundenen hohen Einkommensteuers&auml;tze in Frage, doch bisher wurden die kaum gesenkt. &ldquo;Die nordische Privatwirtschaft ist im internationalen Vergleich wettbewerbsf&auml;hig trotz der einzigartig hohen Steuerlast.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_94839.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls 06\/2009 <\/a><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Staaten st&uuml;tzen das Tarifgef&uuml;ge<\/strong><br>\nNachdem die Tarifbindung in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt um etwa ein Sechstel gesunken ist, gelten Tarifvertr&auml;ge nur noch f&uuml;r 63 Prozent aller Arbeitsverh&auml;ltnisse. Von den L&auml;ndern der alten Europ&auml;ischen Union werden nur in Luxemburg und Gro&szlig;britannien noch weniger Besch&auml;ftigte von Tarifvertr&auml;gen erfasst. Ein Blick &uuml;ber die Landesgrenzen zeigt, dass ein f&uuml;r Gewerkschaften schwieriges Umfeld nicht zwangsl&auml;ufig das Tarifsystem in Gefahr bringt. So machen es die meisten Staaten den Unternehmen zum Beispiel nicht so leicht, aus Arbeitgeberverb&auml;nden und damit aus dem Tarifgef&uuml;ge auszuscheren. Die nahezu fl&auml;chendeckende Tarifbindung in &Ouml;sterreich sei vor allem auf die Pflichtmitgliedschaft der Unternehmer in der Wirtschaftkammer zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Insgesamt sei der entscheidende Erkl&auml;rungsfaktor f&uuml;r die h&ouml;here Tarifverbindung in den Nachbarl&auml;ndern jedoch die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung (AVE) &ndash; ein Instrument, das in Deutschland zwar existiert, aber nur selten zum Einsatz kommt. Lediglich 1,5 Prozent der Tarifvertr&auml;ge waren 2008 allgemeinverbindlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_94838.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls 06\/2009 <\/a><\/li>\n<li><strong>Mehr Verm&ouml;gen f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher gefordert<\/strong><br>\nVor dem Gipfel im Kanzleramt zur Wirtschaftskrise hat NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) ein Schonverm&ouml;gen von bis zu 45 000 Euro f&uuml;r Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld II gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1721911&amp;em_loc=1012&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/thema_des_tages\/thema_des_tages\/&amp;em_ivw=dpa_thema\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wieder einmal ein Lehrst&uuml;ck aus der unendlichen Geschichte, wie Politiker mit gro&szlig;z&uuml;gigen Vorschl&auml;gen beim Wahlvolk punkten &ndash; in der Gewissheit, dass diese von der Partei insgesamt abgeschmettert werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>2008 keine verminderte Geburtenneigung gegen&uuml;ber 2007<\/strong><br>\nWissenschaftler des Rostocker Zentrums haben eine erste Sch&auml;tzung f&uuml;r die zusammengefasste Geburtenziffer des Jahres 2008 im Geburtenmonitor ver&ouml;ffentlicht. Die gesch&auml;tzten Werte lassen einen Jahreswert von 1,366 f&uuml;r 2008 erwarten. Die zusammengefasste Geburtenziffer liegt damit fast auf dem Niveau des Jahres 2007(&hellip;)\n<p>Im Jahr 2007 ist die zusammengefasste Geburtenziffer (engl. total fertility rate, TFR) zum ersten Mal seit 2004 wieder angestiegen: Sie wuchs um 2,93 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr auf 1,368. Auf Grundlage der vom Statistischen Bundesamt bereitgestellten vorl&auml;ufigen absoluten Geburtenzahlen und einer gesch&auml;tzten Altersstruktur der Frauen f&uuml;r 2008 haben Wissenschaftler des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels nun erstmalig zeitnah eine Sch&auml;tzung f&uuml;r das zur&uuml;ckliegende Jahr 2008 durchgef&uuml;hrt.<\/p>\n<blockquote><p>Mit einer gesch&auml;tzten Geburtenrate von 1,366 f&uuml;r 2008 hat sich die Geburtenrate in unseren Berechnungen zum Vorjahr nur um 0,15 Prozent vermindert. Dies spricht daf&uuml;r, dass f&uuml;r Deutschland eine stabile Geburtenrate des Jahres 2008 auf dem Niveau von 2007 zu erwarten ist<\/p><\/blockquote>\n<p>folgert Gabriele Doblhammer, Direktorin des Rostocker Zentrums und Professorin f&uuml;r Empirische Sozialforschung an der Universit&auml;t Rostock.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=310065\">idw<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Sich mit solchen Meldungen zu besch&auml;ftigen, lohnt nicht. Dass sich Institute mit einer Ansammlung von erwachsenen Menschen mit der j&auml;hrlichen (!) Ver&auml;nderung von Geburtenzahlen und Geburtenraten besch&auml;ftigen, ist absurd. Wie absurd, das wurde schon sichtbar an den Reinf&auml;llen der Ministerin von der Leyen. Sie feierte den Zuwachs f&uuml;r 2008, bevor er ernsthaft zu ermitteln war, und wurde dann L&uuml;gen gestraft. Die Zahlen f&uuml;r ein einziges Jahrs sagen nichts. Und selbst wenn sie sich markant &auml;ndern, sagt das noch nichts &uuml;ber die Bewertung und die Konsequenzen.<\/em><\/p>\n<p>Der Staat sollte die Finger raus lassen. Und Institute wie das Rostocker sollten sich mit vern&uuml;nftigen Fragen besch&auml;ftigen und solche Spielereien sein lassen. Andernfalls signalisieren diese Wissenschaftler nur, dass sie &uuml;berfl&uuml;ssig sind.<\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"?p=3777\">Geburten: Tom Buhrow-Tagesthemen, SpiegelOnline, BILD und eine Reihe anderer Medien erweisen sich wieder als Teil der PR-Industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3816\">Nur wenn wir die Glaubw&uuml;rdigkeit unserer Hauptmedien und des F&uuml;hrungspersonals ersch&uuml;ttern, wird die Politik besser. Beispiel Geburtenrate.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3773\">Von der Leyen: &bdquo;Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur&hellip;&ldquo;<\/a> <\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Zu sp&auml;te Hilfe<\/strong><br>\nDer Notarzt kommt immer sp&auml;ter, weil der &auml;rztliche Bereitschaftsdienst ausged&uuml;nnt wird und selbst bei Eheproblemen die 112 gew&auml;hlt wird.\n<p>Vor f&uuml;nf Jahren habe es im Bundesdurchschnitt bereits fast elf Minuten gedauert, bis ein Notarzt am Einsatzort angekommen sei. In f&uuml;nf Prozent der F&auml;lle seien damals mehr als 27 Minuten bis zum Eintreffen des Notfallmediziners vergangen. Diese Zeitspannen h&auml;tten sich in den vergangenen Jahren weiter deutlich verschlechtert.<\/p>\n<p>Neuere statistische Zahlen gebe es bislang zwar nicht, der Trend sei aber weiter negativ, sagte der Chef der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Not&auml;rzte Deutschlands (BAND), Detlef Blumenberg: &ldquo;Das macht uns Sorgen.&rdquo; Schuld seien unter anderem ein Mangel an Not&auml;rzten auf dem Land, Koordinierungsprobleme in den Leitstellen des Rettungsdienstes und eine &Uuml;berbelastung der Notfallmediziner durch Eins&auml;tze, die auch Sanit&auml;ter oder Haus&auml;rzte bew&auml;ltigen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Notaerzte-klagen-ueber-Maengel-im-System.html?nwsl=y\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Hoffen auf den dummen W&auml;hler<\/strong><br>\nOffenbar glauben Kampagnenplaner, dass B&uuml;rger get&auml;uscht werden wollen. Nur so sind die Steuerversprechen der Parteien mitten in der Krise zu erkl&auml;ren. Es droht der n&auml;chste Wahlbetrug (&hellip;)\n<p>Dazu kommt, dass reine Kapitaleinnahmen inzwischen mit der von Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck eingef&uuml;hrten Abgeltungsteuer und damit einer Flat Tax belegt werden. Politisch werden hohe Dividenden von der SPD kritisiert. Steuerrechtlich werden sie gegen&uuml;ber dem Einkommen des Facharbeiters aber bevorzugt. <\/p>\n<p>Wenn die SPD nun meint, dass sie unter Rot-Gr&uuml;n die Steuern zu stark erm&auml;&szlig;igt hat und die stets vorhandene Umverteilung im Steuersystem von oben nach unten verst&auml;rkt werden sollte, kann sie das ruhig sagen. Da weltweit der Trend zu h&ouml;heren Steuern gehen wird, muss man nicht einmal eine Massenabwanderung besonders begabter und gut bezahlter Arbeitskr&auml;fte f&uuml;rchten. Die Partei sollte aber bei ihren W&auml;hlern keine zu hohen Erwartungen wecken. <\/p>\n<p>Selbst eine Kombination aus einer Anhebung des Spitzensteuersatzes von 45 auf 47,5 Prozent und der Wiedereinf&uuml;hrung von B&ouml;rsenumsatz- und Verm&ouml;gensteuer w&uuml;rde die Haushaltsprobleme von Bund und L&auml;ndern nicht l&ouml;sen. In der SPD tun aber viele so, als k&ouml;nnten mit vielleicht 8 bis 12 Mrd. Euro Mehreinnahmen mittlere Einkommen entlastet, die Bildungsausgaben erh&ouml;ht und auch noch der Haushalt saniert werden (&hellip;)<\/p>\n<p>Die Unart der SPD, halbherzig und mit schiefen Argumenten &uuml;ber Steuererh&ouml;hungen zu sprechen, wird locker getoppt durch die unhaltbaren Versprechungen von CDU und CSU. Eine Steuerentlastung, die die Mehrzahl der Lohn- und Einkommensteuerzahler wirklich merken w&uuml;rde, wird keine Regierung in den Jahren 2010 bis 2013 verantworten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Peter-Ehrlich-Hoffen-auf-den-dummen-W%E4hler\/500723.html?p=1\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Britische Schulen: Harte Kerle als Aufpasser gesucht <\/strong><br>\nZur Beaufsichtigung von Klassen sind bei der Abwesenheit von Lehrern als Aufpasser auch ehemalige Marines, Gef&auml;ngnisaufseher, T&uuml;rsteher oder Polizisten gefragt.\n<p>In Gro&szlig;britannien w&auml;chst nicht nur der &Uuml;berwachungsstaat, sondern auch die Angst vor den Kindern und Jugendlichen, deren Respektlosigkeit und &ldquo;antisoziales Verhalten&rdquo; seit Jahren mit drastischen Strafen geahndet wird. Jetzt wird bekannt, dass britische Schulen T&uuml;rsteher con Kneipen und Nachtclubs, Wachm&auml;nner oder Personen mit milit&auml;rischer oder polizeilicher Ausbildung suchen, um Klassen zu beaufsichtigen oder eher: zu disziplinieren, wenn die Lehrer krank oder anderweitig verhindert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/136109\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Herbsttage eines Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\nWeitgehend unbemerkt von den westlichen Medien demonstriert die Opposition in Georgien seit f&uuml;nf Tagen f&uuml;r den sofortigen R&uuml;cktritt des ungeliebten Pr&auml;sidenten Saakaschwili. Ihren bisherigen H&ouml;hepunkt erreichten die Demonstrationen in Tiflis am Samstag, als rund 100.000 Demonstranten an einer zentralen Kundgebung teilnahmen &ndash; umgerechnet auf deutsche Ma&szlig;st&auml;be, h&auml;tten rund 1,8 Millionen Menschen in Berlin demonstrieren m&uuml;ssen. Samstagnacht schlug der Staat mit gewohnter Brutalit&auml;t zu. Schl&auml;ger, die dem Innenministerium und den Polizeibeh&ouml;rden der Hauptstadt zugerechnet werden, zerst&ouml;rten in einem Kommandounternehmen die elektronische Ausr&uuml;stung auf der Kundgebungstrib&uuml;ne. Die Oppositionellen lassen sich dadurch aber nicht abschrecken. Notfalls wollen sie solange ausharren, bis Saakaschwili seinen Amtssitz r&auml;umt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/514\/herbsttage-eines-prasidenten\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu guter letzt: Herr Seehofer und der Genmais<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturen\/kari_20090414_Der_Herr.gif\" alt=\"Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\">Stuttmann-Karikaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>US-Teuerungsrate f&auml;llt unter null<\/li>\n<li>Die dritte Phase der Krise<\/li>\n<li>HSH Nordbank wusste um Fehler im Risikomanagement<\/li>\n<li>Subprime-Bankrotteur verklagt KPMG<\/li>\n<li>Zwei Milliarden Verlust f&uuml;r die UBS im ersten Quartal &ndash; Stellenabbau von 8700 Mitarbeit<\/li>\n<li>Wut auf Banken: &ldquo;Ich wurde noch nie so mies behandelt&rdquo;<\/li>\n<li>Peer Quijote und Sancho Zimmermann<\/li>\n<li>Axa<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3892\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3892","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3892","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3892"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3892\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3892"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3892"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3892"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}