{"id":38960,"date":"2017-06-29T08:40:28","date_gmt":"2017-06-29T06:40:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960"},"modified":"2017-06-29T08:40:28","modified_gmt":"2017-06-29T06:40:28","slug":"hinweise-des-tages-2904","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h01\">Muttis Rockzipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h02\">Mit Fake News in den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h03\">Bilanz des NSA-Untersuchungsausschusses: &ldquo;Die Koalition hat ihre Mehrheit missbraucht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h04\">Macrons Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h05\">Rentenkasse: Alte Zahlen &ndash; neu verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h06\">GSA Fleisch: Parlamentarisches Husarenst&uuml;ck oder St&uuml;ckwerk?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h07\">Freunde des Freihandels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h08\">Schaden in dreistelliger Milliardenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h09\">Bundeswehr muss Aus f&uuml;r Kampfdrohnen ausbaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h10\">Unrealistische Forderungen an Katar verraten die wahren Gr&uuml;nde der Blockade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h11\">Mieter ohne Schutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h12\">Machtlose Verbraucher vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h13\">Hochsicherheitszone Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h14\">Erstmals seit fast zwei Jahren &ndash; Union knackt die 40-Prozent-Marke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38960#h15\">Zu guter Letzt: Fraktionszwang aufgehoben: Hunderte Unionsabgeordnete suchen verzweifelt ihr Gewissen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Muttis Rockzipfel<\/strong><br>\nWow, jetzt traut sich die SPD mal was. Sie will mit LINKEN und Gr&uuml;nen die in vielen L&auml;ndern selbstverst&auml;ndliche &bdquo;Ehe f&uuml;r alle&ldquo; im Bundestag durchsetzen, nachdem &ldquo;Mutti&ldquo; es praktisch erlaubt hat &ndash; weil sie sonst nach der Wahl keinen Koalitionspartner h&auml;tte und weil das eine Gewissensentscheidung sei. Aber steht nicht im Grundgesetz, Abgeordnete sind &bdquo;Vertreter des ganzen Volkes, an Auftr&auml;ge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen&ldquo;? Merkel r&auml;umt jetzt indirekt ein, dass sie mit ihrer CDU jahrelang die Mehrheit ihrer Bundestagsabgeordneten gen&ouml;tigt hat, gegen ihr Gewissen zu handeln.<br>\nSchon vor einem Jahr habe ich Schulz und Gabriel geraten, vor der Bundestagswahl mit LINKEN und Gr&uuml;nen deutliche soziale Verbesserungen f&uuml;r alle durchzusetzen, um die verloren gegangene Glaubw&uuml;rdigkeit der SPD wieder herzustellen. Also: Bessere Renten f&uuml;r alle, h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r alle, bessere Arbeitslosenversicherung f&uuml;r alle, bessere Gesundheitsversorgung f&uuml;r alle, existenzsichernde Arbeitspl&auml;tze (keine Leiharbeit, Werkvertr&auml;ge, Befristungen usw) f&uuml;r alle.<br>\nAber die SPD traut sich nicht. Sie wei&szlig; gar nicht mehr, wof&uuml;r sie da ist. Statt vor der Wahl zu erkl&auml;ren, dass sie die von Schr&ouml;der in Gang gesetzte Lohndr&uuml;ckerei und Rentenk&uuml;rzung beenden will, l&auml;dt sie zu ihrem Parteitag ausgerechnet den Mann ein, der &bdquo;den gr&ouml;&szlig;ten Sozialabbau nach dem Kriege&ldquo; (Faz) zu verantworten hat. Aber als Sozialabbau-Partei Deutschlands wird sie auch bei der kommenden Bundestagswahl keinen Blumentopf gewinnen.<br>\nUnd bis Mutti der SPD mehr soziale Gerechtigkeit erlaubt, darauf k&ouml;nnen Schulz, Gabriel und Co noch lange warten. Zeit f&uuml;r Gerechtigkeit? Es w&auml;re Zeit, Muttis Rockzipfel loszulassen. Weil Mutti als marktkonforme Demokratin eine willf&auml;hrige Magd des Neoliberalismus, sprich des Oligarchen-Kapitalismus ist. Aber ist soziale Gerechtigkeit nicht auch eine Gewissensfrage &ndash; weil wer arm ist, fr&uuml;her sterben muss?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1462262883835174\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: SPD: Aufm&uuml;pfig, wo&rsquo;s wenig kostet<\/strong><br>\nDie SPD trumpft auf, wo es wenig kostet: Endlich hat man die Kanzlerin mal ausman&ouml;vriert bei der &sbquo;Ehe f&uuml;r alle.&lsquo;<br>\nWie billig ist das denn? Bei der Autobahnprivatisierung, der klammheimlichen Durchsetzung von Online-Durchsuchung und Quellen-TK&Uuml; oder bei der Trickserei des Finanzministers in Sachen Griechenland w&auml;re Gelegenheit gewesen, R&uuml;ckgrat zu zeigen. Doch was tat die SPD?! Sie beschaffte in jedem Fall die Mehrheit &ndash; f&uuml;r die Union. [&hellip;]<br>\nDieses Verhalten der SPD macht nur dann Sinn, wenn man schon jetzt darauf spekuliert, auch nach der Bundestagswahl wieder den Juniorpart am Kabinettstisch von Frau Merkel einnehmen zu d&uuml;rfen. Aus Sicht der W&auml;hler ist dann allerdings &ndash; mit Sarah Wagenknecht &ndash; festzustellen: &bdquo;Eine SPD, die nichts wesentlich anders machen will als die Union, braucht kein Mensch, &hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/spd-aufmuepfig-wos-wenig-kostet-5566\">Cives<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mit Fake News in den Krieg<\/strong><br>\nDie US-Regierung droht mit verst&auml;rkten Luftangriffen gegen die syrischen Streitkr&auml;fte. Der Pressesprecher von US-Pr&auml;sident Donald Trump, Sean Spicer, behauptete am Montag abend (Ortszeit), es gebe Erkenntnisse, dass &raquo;das Assad-Regime&laquo; einen Giftgas&shy;einsatz plane, der &raquo;wahrscheinlich&laquo; zum &raquo;Massenmord an Zivilisten, einschlie&szlig;lich unschuldiger Kinder&laquo; f&uuml;hren w&uuml;rde. Die Aktivit&auml;ten &auml;hnelten den Vorbereitungen zu einem fr&uuml;heren Angriff mit chemischen Kampfstoffen am 4. April. Falls es jetzt wirklich zu einem neuen &raquo;massenm&ouml;rderischen Angriff&laquo; kommen sollte, m&uuml;ssten Assad und sein Milit&auml;r &raquo;einen hohen Preis bezahlen&laquo;.<br>\nNach dem mutma&szlig;lichen Giftgasangriff im April hatte Washington die syrische Regierung f&uuml;r den Einsatz der ge&auml;chteten Waffen verantwortlich gemacht, ohne dass eine Untersuchung stattgefunden hatte und ohne materielle Beweise vorzulegen. Als Vergeltung schossen die US-Streitkr&auml;fte 59 Cruise Missiles auf einen syrischen Luftwaffenst&uuml;tzpunkt ab. Inzwischen wachsen die Zweifel selbst in der Mainstreampresse. So ver&ouml;ffentlichte die Welt am Sonntag am Wochenende auf f&uuml;nf Seiten eine Analyse des US-Journalisten Seymour M. Hersh. Er berichtete, dass auch die US-Geheimdienste gro&szlig;e Zweifel an der Verantwortung der syrischen Luftwaffe f&uuml;r den Einsatz von Sarin hatten. (&hellip;)<br>\nDie Drohung Washingtons erscheint wie eine direkte Reaktion auf eine Stellungnahme des russischen Au&szlig;enministers mehrere Stunden zuvor. Nach einem Telefongespr&auml;ch mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson betonte Sergej Lawrow vor der Presse die Notwendigkeit, Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um &raquo;Provokationen&laquo; gegen syrische Streitkr&auml;fte, die Operationen gegen Terroristen durchf&uuml;hren, zu verhindern. Lawrow warf den USA in diesem Zusammenhang vor, bei ihren Luftangriffen die &raquo;sogenannte Al-Nusra-Front&laquo;, einen Ableger der internationalen Terrororganisation Al-Qaida, zu verschonen. Die von Washington angef&uuml;hrte Milit&auml;rkoalition scheine mehr darin interessiert zu sein, die syrische Armee zu bek&auml;mpfen. (&hellip;)<br>\nAuch Tel Aviv hat in den letzten Tagen wieder zugunsten der &raquo;Rebellen&laquo; in den Syrien-Krieg eingegriffen. Israelische Kampfflugzeuge zerst&ouml;rten am Sonnabend und Sonntag auf den Golanh&ouml;hen unter anderem zwei Panzer und eine MG-Stellung der syrischen Streitkr&auml;fte. Die Aktionen wurden als &raquo;Vergeltungsschl&auml;ge&laquo; deklariert, nachdem im Verlauf von K&auml;mpfen zwischen Aufst&auml;ndischen und syrischen Regierungstruppen mehrere Geschosse im israelisch besetzten Teil des Golan eingeschlagen waren, ohne Sch&auml;den anzurichten. Tel Aviv macht f&uuml;r alle Angriffe aus Syrien automatisch die Regierung in Damaskus verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/313221.mit-fake-news-in-den-krieg.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &Auml;hnlich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38878#h01\">&auml;u&szlig;erte<\/a> sich erst k&uuml;rzlich auch der franz&ouml;sische Pr&auml;sident: Macron droht mit Luftschl&auml;gen in Syrien. Sind die Motive der beiden Staatsoberh&auml;upter &auml;hnlich &ndash; Ablenkung von innenpolitischen Problemen? Werden sie erst &ldquo;richtige&rdquo; Pr&auml;sidenten, wenn sie v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege f&uuml;hren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bilanz des NSA-Untersuchungsausschusses: &ldquo;Die Koalition hat ihre Mehrheit missbraucht&rdquo;<\/strong><br>\nDer NSA-Untersuchungsausschuss hat vieles &uuml;ber die Geheimdienste herausbekommen &ndash; die Verantwortung daf&uuml;r wird aber niemand &uuml;bernehmen, bef&uuml;rchtet Hans-Christian Str&ouml;bele (Gr&uuml;ne). Er sagte im Dlf, die Gro&szlig;e Koalition habe ihre Mehrheit missbraucht, um sich sch&uuml;tzend vor die Bundesregierung und die Dienste zu stellen. [&hellip;]<br>\nMeyer: Also Verfehlungen des BND. &ndash; Sie hatten als Zeuge mehrere hochkar&auml;tige Politiker, die Kanzlerin Merkel, den damaligen Kanzleramtschef Pofalla. Wird irgendjemand f&uuml;r diese Verfehlungen Verantwortung &uuml;bernehmen?<br>\nStr&ouml;bele: Ich f&uuml;rchte, nein. Herr Pofalla ist ja inzwischen bei der Bundesbahn und auf dessen Karriere haben wir als Parlamentarier wenig Einfluss, zumal das jetzt eine v&ouml;llig andere T&auml;tigkeit ist als im Bundeskanzleramt. Er m&uuml;sste eigentlich Verantwortung daf&uuml;r &uuml;bernehmen, zum Beispiel daf&uuml;r, dass er im August 2013, wenige Wochen vor der damaligen Bundestagswahl das Ganze als erledigt erkl&auml;rt hat, weil mit den Amerikanern ein No-Spy-, also Nicht-Ausspionier-Abkommen bald in der T&uuml;te sei. Das sei in Arbeit und werde bald verabschiedet. In Wahrheit gab es das &uuml;berhaupt nicht. Es gab auch kein Angebot dazu. Damit hat er versucht, die Luft rauszunehmen vor der Bundestagswahl, und das ist ihm auch gelungen. Aber es beruhte auf einer Unwahrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bilanz-des-nsa-untersuchungsausschusses-die-koalition-hat.694.de.html?dram:article_id=389792\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Macrons Revolution<\/strong><br>\nEmmanuel Macron greift zu einem ungew&ouml;hnlichen Mittel: Sein Kabinett hat an diesem Mittwoch ein Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem das Parlament eine Art Vollmacht f&uuml;r den Umbau des Arbeitsmarkts ausstellt. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident und seine Regierung d&uuml;rfen einzelne Reformen dann einfach per Dekret erlassen. Erst ganz am Schluss trifft das Parlament eine Alles-oder-nichts-Entscheidung: Entweder es stimmt dem gesamten Paket zu, oder es lehnt es ab.<br>\nDabei geht es Macron vor allem um Tempo. Bis zum Ende des Sommers will er das Arbeitsrecht umkrempeln. Den komplexeren Umbau der Sozialkassen will er bis Ende 2018 beenden. F&uuml;r die Eile gibt es gute Gr&uuml;nde: Reformen auf dem Arbeitsmarkt zeigen erst mit einiger Verz&ouml;gerung Ergebnisse. Will Macron die noch in seiner f&uuml;nfj&auml;hrigen Amtszeit erleben, muss er sofort beginnen.<br>\nSchlie&szlig;lich ist es mit Abstand die wichtigste und heikelste Reform. Sie wird dar&uuml;ber entscheiden, ob seine Pr&auml;sidentschaft ein Erfolg wird oder nicht. Denn der Arbeitsmarkt ist eines der vertracktesten Probleme Frankreichs &ndash; kaum eine Zustandsbeschreibung kommt ohne den Zusatz &ldquo;verkrustet&rdquo; aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/emmanuel-macron-die-reform-des-arbeitsmarkts-der-praesident-plant-die-revolution-a-1154834.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Agenda 2010 bzw. Hartz IV auf Franz&ouml;sisch mittels einem Teil-Erm&auml;chtigungsgesetz &ndash; alles nach deutschem Vorbild?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Schon erstaunlich, wie der Spiegel zu der Feststellung kommt, der Arbeitsmarkt sei eines der vertracktesten Probleme Frankreichs. Das Gegenteil ist richtig. Die Stundenproduktivit&auml;t ist in Frankreich h&ouml;her als in Deutschland. Das Problem ist das Lohn-Dumping hierzulande, durch das sich die deutsche Wirtschaft &uuml;ber Jahre hinweg einen ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteil verschafft hat. Wollte Macron daran etwas &auml;ndern, m&uuml;sste er vielmehr Deutschland auffordern, endlich Abschied von der falschen Agenda Politik zu nehmen, die zu enormen deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen gef&uuml;hrt hat. Er m&uuml;sste auch klar sagen, dass nicht Frankreich, sondern Deutschland die Stabilit&auml;tsregeln verletzt. Stattdessen will er in die entgegengesetzte Richtung und die deutsche Agenda kopieren, um wettbewerbsf&auml;higer zu werden. Das wird scheitern.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der erste Test f&uuml;r den Erneuerer<\/strong><br>\nDie Reform soll Frankreichs Wirtschaft wieder in Schwung bringen und die hohe Arbeitslosigkeit, die zuletzt bei 9,5 Prozent lag, senken. Doch die Gewerkschaften sehen das anders, sie f&uuml;rchten vor allem, dass die sozialen Rechte geschw&auml;cht werden. Die Gewerkschaften in Frankreich sind klein, aber schlagkr&auml;ftig. Die CGT k&uuml;ndigte sogar schon einen Aktionstag an &ndash; allerdings erst am 12. September. Vorher sind Ferien, und Sch&uuml;ler und Studenten, die sich leicht mobilisieren lassen, schon l&auml;ngst an den Str&auml;nden. Zu vereinzelten Protesten kam es allerdings schon jetzt in Paris.<br>\nFrankreich hat seinen eigenen Rhythmus, das wei&szlig; Macron. Deshalb hat er diese erste Reform geschickt auf den Sommer gelegt, in dem das Land lahmliegt. Strategisch kommt dazu, dass er die Reform per Verordnung besonders schnell durchsetzen will. Damit kann er den &uuml;blichen langwierigen Weg mit Beratungen und &Auml;nderungsantr&auml;gen im Parlament umgehen. Bei einer Verordnung entscheidet das Parlament nicht &uuml;ber jedes Detail, es legt nur Leitlinien fest. Im Kabinett wird dann &uuml;ber den Gesetzesentwurf entschieden, das Parlament stellt der Regierung eine Art Vollmacht aus. Das soll zwischen dem 24. und 28. Juli geschehen, mitten in der Urlaubszeit.<br>\nSchon um den 20. September soll die Reform vom Ministerrat angenommen werden. Dann soll das Gesetz auch sofort zur Anwendung kommen, betonte Arbeitsministerin Muriel P&eacute;nicaud. Es bleibt also kaum Zeit f&uuml;r Proteste. Zum Schluss muss das Parlament noch einmal das Gesamtwerk ratifizieren, damit die Reform Gesetzeskraft erlangt, Details kommen nicht mehr zur Diskussion.<br>\nAber das d&uuml;rfte bei Macrons breiter Parlamentsmehrheit ohnehin kein Thema sein. Kritiker, darunter die Gewerkschaften, halten das Verfahren, das in der franz&ouml;sischen Verfassung in Paragraph 38 verankert ist, aber f&uuml;r undemokratisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/macrons-umstrittene-arbeitsmarktreform-der-erste-test-fuer-den-erneuerer\/19990630.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Merken die Journalisten eigentlich &uuml;berhaupt nicht, dass das hier beschriebene Verfahren (nahezu vollst&auml;ndig) am Parlament vorbei mit Demokratie fast nichts mehr zu tun hat? Dass &auml;hnliche Ma&szlig;nahmen, wenn sie in Russland oder China verabschiedet werden w&uuml;rden, (zu Recht!) als &ldquo;autorit&auml;r&rdquo; und &ldquo;diktatorisch&rdquo; kritisiert werden w&uuml;rden? Dass die damit einhergehenden, geplanten Verschlechterungen des Lebensstandards der Mehrheit der Menschen wahrlich keine Werbung f&uuml;r Macron, die sogenannte parlamentarische Demokratie (es ist keine&hellip;) oder die sogenannte Marktwirtschaft (eher eine Herrschaft der Konzerne und der Gro&szlig;finanz) darstellen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rentenkasse: Alte Zahlen &ndash; neu verkauft<\/strong><br>\nDaten zu Ausgaben der Rentenversicherung waren schon im Sp&auml;therbst 2016 bekannt.<br>\nErstaunlich, aber wahr: Immer wieder verkaufen Medien bereits bekannte Fakten zur gesetzlichen Rente als Neuigkeiten &ndash; und selbst seri&ouml;se Nachrichtenagenturen spielen bei der Wiedervorlage alter Nachrichten mit. So geschehen zum Beispiel am Montag dieser Woche, als die &ldquo;Ruhr Nachrichten&rdquo; &ndash; unter Bezug auf eine Kabinettsvorlage f&uuml;r den Bundeshaushalt 2018 &ndash; &uuml;ber die bereits seit dem Sp&auml;therbst 2016 bekannten Zahlen zur Ausgabenentwicklung in der gesetzlichen Rentenversicherung berichteten.<br>\nTatsache ist: Die Ausgaben der Rentenversicherung waren im letzten Jahr h&ouml;her als die Einnahmen, best&auml;tigte die Deutsche Rentenversicherung noch am selben Tag. Die Ausgaben lagen 2016 demnach bei 282,7 Milliarden Euro, die Einnahmen bei 280,5 Milliarden Euro. Hintergrund seien unter anderem &ldquo;die Reformma&szlig;nahmen in den letzten Jahren, wie etwa die Einf&uuml;hrung der M&uuml;tterrente, aber auch die au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohe Rentenanpassung 2016&rdquo; gewesen, so die Rentenversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=17939&amp;cHash=b6c4fc42cd6397016ad60967bf5d4828\">Ihre-Vorsorge.de<\/a>\n<p><strong>dazu: Wenn die Rente nicht zum Leben reicht<\/strong><br>\nDas Risiko, im Alter arm zu sein, wird in den kommenden 20 Jahren weiter zunehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Bertelsmann-Stiftung an diesem Montag vorstellen wird. Betroffen sind demnach vor allem alleinstehende Frauen, Menschen ohne Berufsausbildung, Langzeitarbeitslose sowie Zuwanderer. Besonders stark steigt das Armutsrisiko in Ostdeutschland an.<br>\nDie Berechnungen, die vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) gemacht wurden, legen aber auch folgenden Schluss nahe: Die drastischen Zahlen, mit denen manche Politiker und Gewerkschafter vor Altersarmut warnen, sind wohl v&ouml;llig &uuml;bertrieben. CSU-Chef Horst Seehofer hatte beispielsweise gesagt, &ldquo;etwa die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung&rdquo; werde in der Sozialhilfe landen. Verdi-Chef Frank Bsirske warnte, dass die Altersarmut auf Millionen Menschen in Deutschland zukommen wird.<br>\nDie neue Studie gibt diesbez&uuml;glich Entwarnung. Dennoch zeigt sie, dass die Altersarmut sich weiterverbreiten wird, wenn keine Ma&szlig;nahmen ergriffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arm-im-alter-wenn-die-rente-nicht-zum-leben-reicht-1.3559922\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hat nicht auch die Bertelsmann Stiftung dieses nun festgestellte Problem selber miterzeugt &ndash; u.a. durch Einsatz f&uuml;r Erh&ouml;hung des Renteneintrittalters, propagierte Demographie und Appelle an die sog. Eigenverantwortlichkeit?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Auswirkungen der Agenda-Politik auf die Altersrenten<\/strong><br>\nDie Aussichten sind recht best&uuml;rzend: Immer mehr Rentnerinnen und Rentner werden in den kommenden Jahren unter die Armutsgrenze fallen. Was die Auswirkungen der Agenda-Politik auf die Altersversorgung und auf die Versorgung nicht mehr Erwerbsf&auml;higer betrifft, so geht diese nat&uuml;rlich nicht nur die Rentnerinnen und Rentner an. Sie geht sehr grunds&auml;tzlich 90% der Bev&ouml;lkerung an, da &uuml;ber 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner aktuell und &uuml;ber 50 Millionen Personen zu einem fr&uuml;heren oder sp&auml;teren Zeitpunk in der Zukunft eine gesetzliche Rente beziehen werden. Je j&uuml;nger die Menschen dabei sind, desto st&auml;rker werden sie die verheerenden Folgen der Agenda-Politik erleben m&uuml;ssen.<br>\nWarum dieser Umstand, diese d&uuml;stere Zukunftsperspektive politisch gewollt war, mindestens aber in Kauf genommen wurde, welche Interessen dabei bedient wurden und werden, ist in der Sendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; vom 19.03.2014 sehr anschaulich und faktenbasiert erkl&auml;rt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=11913\">Maskenfall<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>GSA Fleisch: Parlamentarisches Husarenst&uuml;ck oder St&uuml;ckwerk?<\/strong><br>\n&Uuml;berraschend verabschiedetes Gesetz soll Lohnraub in Schlachth&ouml;fen unterbinden (&hellip;)<br>\nNach GSA Fleisch sollen Firmen f&uuml;r Sozialabgabenbetrug ihrer Subunternehmer haften. Arbeitsmittel m&uuml;ssen vom Unternehmen gestellt werden und d&uuml;rfen nicht vom Lohn abgezogen werden. Lohn muss in Euro ausgezahlt werden (anstatt in Essenmarken oder S&auml;cken von Reis). Leistungen oder angebliche Leistungen der Unternehmer (wie Schlepperdienste, Unterbringung) d&uuml;rfen nicht vom Lohn abgezogen werden. Ebenso d&uuml;rfen keine konstruierten Strafbetr&auml;ge abgezogen werden, um den Mindestlohn oder Tarifl&ouml;hne der Branche mit Tricks zu unterlaufen. Die Stunden m&uuml;ssen genauestens dokumentiert werden. Bu&szlig;geld bis zu 30.000 beziehungsweise 50.000 Euro wird f&auml;llig, falls Stunden mangelhaft dokumentiert oder Sozialabgaben unterschlagen wurden. (&hellip;)<br>\nDer katholische Priester Peter Kossen, der wie MdB Schiewerling im Bistum M&uuml;nster beheimatet ist und sich seit Jahren mit der Fleisch-Mafia seiner Region anlegt, merkt an: &raquo;Das Gesetzesvorhaben weist in die richtige Richtung. Es greift allerdings zu kurz. Es braucht unbedingt einen Systemwechsel in der Fleischindustrie. Das Verh&auml;ltnis: 20 Prozent Stammbelegschaft zu 80 Prozent Werkvertrags- und Leiharbeiter muss umgekehrt werden.&laquo;<br>\nAu&szlig;erdem verwies er auf die Unt&auml;tigkeit der Beh&ouml;rden: &raquo;Gesetzliche Vorschriften sind nur so gut, wie sie kontrolliert und durchgesetzt werden. Dazu fehlt den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden vielfach das Personal und die rechtliche Handhabe. Es bedarf einer B&uuml;ndelung der Zust&auml;ndigkeiten, verbunden mit der M&ouml;glichkeit, Verst&ouml;&szlig;e direkt zu ahnden.&laquo; (&hellip;)<br>\nKritisch anzumerken bleibt au&szlig;erdem: Das zu erwartende Bu&szlig;geld ist viel zu gering. Damit ein Gesetz ernst genommen und von Staatsanwaltschaften und Gerichten nicht als als Bagatelle behandelt wird, muss ein Vergehen in den Rang einer Straftat gehoben und der Strafrahmen in Relation zum Konzernumsatz deutlich erh&ouml;ht werden.<br>\nAllerdings sind vergleichbare Missst&auml;nde in zahlreichen anderen Branchen zu finden: in Hotels, der Geb&auml;udereinigung, in Vergn&uuml;gungsparks, bei Bauunternehmen, in Paket- und Kurierdiensten oder Speditionen. Es scheint paradox und halbherzig, Arbeitsunrecht nur in einer Branche anzugehen. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. &raquo;Der Sumpf krimineller Subunternehmer muss ausgetrocknet werden&laquo;, so Kossen, &raquo;damit die weit verbreitete Ausbeutung und der Menschenhandel endlich ein Ende haben!&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/gsa-fleisch-parlamentarisches-husarenstueck-oder-stueckwerk\/\">arbeitsunrecht in deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> H&auml;tte insbesondere die SPD nicht l&auml;ngst die Chance ergreifen m&uuml;ssen, um auch in den genannten Branchen die Missst&auml;nde abzuschaffen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freunde des Freihandels<\/strong><br>\nEine Informationsveranstaltung des Bundesministeriums f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft belegt, dass Beamtenapparate inzwischen eine ideologische Agenda verfolgen, die mindestens zwei Drittel der &Ouml;ffentlichkeit ablehnt. [&hellip;]<br>\nDa die Diskriminierung deutscher Produzenten durch ein protektionistisches Ausland offenbar die gr&ouml;&szlig;te Sorge des BMEL ist, kommt man den Lobbyisten der Agrarbranche auch versichern: Man sei nach wie vor sehr an TTIP interessiert, ja man mache sogar regelrecht Druck in Washington. Der Bundesminister f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, sei mit seinen guten transatlantischen Kontakten k&uuml;rzlich pers&ouml;nlich da gewesen, wei&szlig; Jeub zu berichten.<br>\nMit Mexiko seien die Verhandlungen indes noch in einem sehr fr&uuml;hen Stadium. Ein Abschluss werde zwar bis Jahresende angestrebt, das sei die Aussage von Cecilia Malmstr&ouml;m, der EU-Kommissarin f&uuml;r Handel, die die zentrale Ansprechpartnerin f&uuml;r TTIP ist. Mit ihrem Sinn f&uuml;r Realismus h&auml;lt das BMEL dieses Ziel aber f&uuml;r &uuml;berambitioniert. Bisher gab es drei Verhandlungsrunden, die vierte begann am 26. Juni.<br>\nBei Mercosur, dem gemeinsamen Markt S&uuml;damerikas, so erf&auml;hrt man, verh&auml;lt es sich &auml;hnlich: Wie Merkel in Argentinien angek&uuml;ndigt hat, habe die EU die Absicht, noch 2017 zu einer politischen Einigung zu kommen. Doch auch hier g&auml;be es noch einige Hindernisse. Etwa die Beschwerden mehrerer EU-Mitgliedsstaaten dar&uuml;ber, dass die Kommission die Verhandlungen tats&auml;chlich intransparent f&uuml;hre. Jeub aber kann das nicht best&auml;tigen. Deutschland f&uuml;hle sich bestens informiert und miteinbezogen. Und er gibt den Unzufriedenen gleich einen Rat mit: Sie m&uuml;ssten eben ihre Agrarleute in den handelspolitischen Ratsausschuss schicken, dann w&uuml;rden sie schon mitkriegen was l&auml;uft. Deutschland habe jedenfalls viele &bdquo;offensive Interessen&ldquo; in S&uuml;damerika, die Nachfrage der dortigen wachsenden kaufkr&auml;ftigen Mittelschichten zu decken.<br>\nDoch worauf st&uuml;tzt das BMEL eigentlich seine Annahme, dass die deutschen Verbraucher unbedingt ganz viel mehr Agrarimporte aus S&uuml;damerika wollen, wo doch die Regionalit&auml;t aktuell der Boom sei und nicht die Globalisierung der Agrarm&auml;rkte? Und warum glaubt das BMEL, dass es besser sei, wenn die kaufkr&auml;ftigen s&uuml;damerikanischen Mittelschichten Lebensmittel in Europa einkaufen statt bei lokalen Bauern?<br>\nAuf diese Einw&auml;nde wurde mit kompletten Unverst&auml;ndnis reagiert. Das seien grunds&auml;tzliche Fragen, die man hier nicht diskutieren wolle. Das BMEL achte allein darauf, dass deutsche Anbieter dieselben Chancen wie andere und deutsche Verbraucher ein umfassendes Angebot haben.<br>\nDer Chef des BMEL-Au&szlig;enhandelsausschusses erg&auml;nzt, Deutschland habe ges&auml;ttigte Agrarm&auml;rkte und brauche keine zus&auml;tzlichen Importe. Der Verfall der Rohstoffpreise und die Krise in Brasilien d&auml;mpfe die dortige Kaufkraft zurzeit ohnehin, so dass die Auswirkungen eines Abkommens nicht so hoch seien. Das wiederum wirft postwendend die Frage auf, warum es ein Abkommen braucht, wenn es sowieso kaum Auswirkungen hat? Und wenn es doch Auswirkungen f&uuml;r unseren ges&auml;ttigten Markt haben sollte, verdr&auml;ngen zus&auml;tzliche Importe aus S&uuml;damerika mit Sicherheit heimische Erzeuger. Nur w&auml;re das wohl wieder eine unerw&uuml;nschte Grundsatzdiskussion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/06\/freunde-des-freihandels\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schaden in dreistelliger Milliardenh&ouml;he<\/strong><br>\nSeit Russland mit Sanktionen belegt wird, sind die deutschen Exporte in das Land um 42 Prozent eingebrochen. 60.000 Arbeitspl&auml;tze gingen verloren, sch&auml;tzen deutsche Unternehmen. Insolvenzen gab es nur vereinzelt. [&hellip;]<br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin r&auml;umt ein: &bdquo;Die Sanktionen haben sich nat&uuml;rlich auf die russische Wirtschaft ausgewirkt, aber am meisten haben sie die au&szlig;enwirtschaftliche Konjunktur, darunter auch den Preisverfall f&uuml;r Energietr&auml;ger, beeinflusst.&ldquo; Bei seiner stundenlang im Fernsehen live &uuml;bertragenen B&uuml;rgersprechstunde vor zwei Wochen sagte er weiter: &bdquo;Die Uno glaubt, dass wir wegen der Sanktionen zwischen 50 und 52 Milliarden US-Dollar verloren haben. Diejenigen, die die Sanktionen verh&auml;ngt haben, haben 100 Milliarden verloren&ldquo;, so der Staatschef weiter. &bdquo;Das ist ein zweischneidiges Schwert und schadet allen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/russland-sanktionen-schaden-in-dreistelliger-milliardenhoehe\/19992008.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundeswehr muss Aus f&uuml;r Kampfdrohnen ausbaden<\/strong><br>\nDie SPD verhindert das Leasing bewaffneter Drohnen. Doch auch von der Leyen und die Union tragen Schuld an dem Scheitern. Dabei scheint der Streit konstruiert. [&hellip;]<br>\nGrunds&auml;tzlich hatten die Sozialdemokraten die Beschaffung einer bewaffnungsf&auml;higen Drohne n&auml;mlich akzeptiert &ndash; unter der Voraussetzung, dass &uuml;ber den Kauf von Raketen f&uuml;r die Heron TP und erst recht den bewaffneten Einsatz erneut vom Parlament entschieden wird. Diesem Vorgehen hatte von der Leyen zugestimmt. Sie legte dem Haushaltsausschuss nun einen Vertragsentwurf vor, der neben der Anmietung auch eine Zertifizierung f&uuml;r einen Waffeneinsatz vorsieht. Daf&uuml;r sollten einige Raketen gekauft werden, um die Heron-TP-Bedienmannschaften umf&auml;nglich ausbilden zu k&ouml;nnen.<br>\nDaran machte die SPD nun ihren Widerstand fest. Die Soldaten sollen nicht geschult werden, die Drohnen als reine Aufkl&auml;rungssysteme beschafft werden, ohne dass sie technisch f&uuml;r den Einsatz von Waffen ausger&uuml;stet und zugelassen sind. Sie w&auml;ren also eine Art gr&ouml;&szlig;ere Heron I. Das Problem: Sollte sich in Zukunft die Notwendigkeit eines bewaffneten Einsatzes ergeben &ndash; was die Politik nie ausschlie&szlig;en kann und wovon s&auml;mtliche kundigen Milit&auml;rs ausgehen &ndash;, w&uuml;rde der Prozess der Zertifizierung rund zwei Jahre dauern. Regierung und Parlament w&uuml;rden sich also der Option berauben, die F&auml;higkeit zumindest theoretisch zur Verf&uuml;gung zu haben.<br>\nDer SPD aber war es wichtiger, im Wahlkampf nicht in die Verlegenheit zu geraten, die unpopul&auml;ren Kampfdrohnen rechtfertigen zu m&uuml;ssen. Doch auch die Union tr&auml;gt ihre Schuld an dem Scheitern des Projekts. Denn Ministerin von der Leyen hat die 2013 im Koalitionsvertrag vereinbarte &bdquo;rechtliche und ethische Pr&uuml;fung&ldquo; vor einer Beschaffung von Kampfdrohnen verschleppt. Zwar behauptet sie, eine breite &bdquo;gesellschaftliche Debatte&ldquo; angesto&szlig;en zu haben. Tats&auml;chlich ersch&ouml;pfte sich diese Debatte in einer Sitzung des Verteidigungsausschusses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article166046213\/Bundeswehr-muss-Aus-fuer-Kampfdrohnen-ausbaden.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Auf dem Sonderparteitag der SPD <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/news\/rede-von-martin-schulz-parteivorsitzender-auf-dem-ausserordentlichen-parteitag-der-spd-am-25-juni-2017-in-dortmund\/25\/06\/2017\/\">am Sonntag sagte Martin Schulz<\/a>: &bdquo;Die SPD setzt sich in unsicheren Zeiten f&uuml;r friedliche Konfliktl&ouml;sung und Abr&uuml;stung ein.&ldquo; Die Entscheidungen des Haushaltsausschusses im Bundestag belegen eher das Gegenteil. Abgesehen von der Kampfdrohne, die Wahlkampfzwecken geopfert wurde, sind alle anderen Beschaffungsprojekte in dieser wie in der vergangenen Woche <a href=\"http:\/\/augengeradeaus.net\/2017\/06\/letzte-runde-ruestungsprojekte-bis-auf-die-drohne-alles-durch\/\">von der GroKo genehmigt<\/a> worden. Kurz gesagt: Da flie&szlig;en weiterhin Milliarden in die R&uuml;stung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Unrealistische Forderungen an Katar verraten die wahren Gr&uuml;nde der Blockade<\/strong><br>\nUnter anderem auf Druck der USA wurde letzten Freitag Katar eine von Saudi-Arabien, &Auml;gypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain zusammengestellte Liste mit dreizehn Forderungen &uuml;bergeben. Die vier Staaten verlangen eine Umsetzung dieser Forderungen innerhalb der n&auml;chsten 10 Tage, um die Aufhebung der seit zwei Wochen andauernde Blockade zu erwirken. Im h&ouml;chst unwahrscheinlichen Fall, dass Katar bei diesen Forderungen einwilligen sollte, w&uuml;rde die Einhaltung der Forderungen durch die vier Staaten im ersten Jahr monatlich, im zweiten Jahr viertelj&auml;hrlich und in den darauf folgenden zehn Jahren j&auml;hrlich &uuml;berpr&uuml;ft werden. Faktisch k&auml;me diesem einen Souver&auml;nit&auml;tsverzicht gleich und ist nur schon von diesem Aspekt her kaum akzeptierbar. Angesichts dieser weitreichenden versuchten Einflussnahme der vier Staaten auf einen unabh&auml;ngigen souver&auml;nen Staat mutet die aufgestellte Forderung, dass Katar sich zuk&uuml;nftig nicht mehr in die inneren Angelegenheiten der vier Staaten einmischen d&uuml;rfe schon beinahe zynisch an. Au&szlig;erdem solle Katar f&uuml;r die Folgen seiner Politik der letzten Jahre den vier Staaten Reparationszahlungen entrichten m&uuml;ssen, wobei keine Summe genannt wird. Die Liste der Forderungen zeigt deutlich auf, dass es den vier Staaten weniger um die Eind&auml;mmung des Terrorismus im Sinne westlicher Denkweise geht, sondern mehr um die Ausweitung ihres regionalen Machtanspruchs, der Disziplinierung Katars sowie dem Ausschalten oppositioneller Str&ouml;mungen und regimekritischen Stimmen. F&uuml;r den Fall, dass Katar den Forderungen nicht nachkommen sollte, werden jedoch keine weiteren Konsequenzen formuliert. Wahrscheinlich w&auml;re eine dauerhafte diplomatische und wirtschaftliche Trennung &mdash; eine milit&auml;rische Eskalation ist momentan jedoch eher unwahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/offiziere.ch\/?p=31250\">Offiziere.ch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Michael L&uuml;ders steht also auch in dieser Frage keineswegs alleine mit seiner Analyse da: L&uuml;ders: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38694#h04\">Konfrontation mit Katar ist pikant<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mieter ohne Schutz<\/strong><br>\nNormalverdiener finden in vielen St&auml;dten und Gemeinden keine Mietwohnung mehr, die sie sich leisten k&ouml;nnten. Denn auch au&szlig;erhalb von Gro&szlig;st&auml;dten und Ballungsr&auml;umen wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper.<br>\nDie Mieten steigen und steigen, weil schon seit vielen Jahren die Nachfrage &uuml;ber dem Angebot liegt. Bis gen&uuml;gend Wohnraum geschaffen ist, werden noch Jahre vergehen.<br>\nMit Einf&uuml;hrung der Mietpreisbremse wollte die Bundesregierung die schlimmsten Folgen des knappen Wohnraums mildern. Doch das Gesetz, das am 1. Juni 2015 in Kraft getreten ist, hat bislang nichts gebracht. Zu hoch sind die H&uuml;rden f&uuml;r die Mieter, um zu ihrem Recht zu kommen, kritisieren Mietersch&uuml;tzer.<br>\nFrontal 21 berichtet &uuml;ber den allt&auml;glichen Rechtsbruch mit teuren Mieten und zeigt, was Betroffene dagegen tun k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/mieter-ohne-schutz-100.html\">frontal21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch schlimmer d&uuml;rfte sich die Situation auf dem Wonungsmarkt f&uuml;r erwerbslose und prek&auml;r besch&auml;ftigte Personen (also Leute mit weniger Einkommen als &ldquo;Normalverdiener&rdquo;) darstellen.<\/em><br>\n<em>Es war die Kohl-Regierung, die u.a. auch die Gemeinn&uuml;tzigkeit aller Wohnungsgenossenschaften in Deutschland abgeschafft und die Eigenbedarfsk&uuml;ndigung erfunden hat. Bitte lesen dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38801#h02\">Nichts zu danken: Helmut Kohl war nicht nur zuf&auml;llig korrupt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Machtlose Verbraucher vor Gericht<\/strong><br>\nVerbraucherzentralen gehen bei rechtswidrigem Verhalten oft erfolgreich vor Gericht gegen Unternehmen vor. Doch viele Verbraucher haben davon nichts. Denn diese Klagen sind in der Regel nur auf Unterlassung ausgerichtet.<br>\nWenn es aber um die R&uuml;ckzahlung der rechtswidrig erworbenen Gewinne an die Kunden geht, sind die Verbrauchersch&uuml;tzer ohnm&auml;chtig. Das Bundesjustizministerium wollte das &auml;ndern, und zwar mit der Einf&uuml;hrung einer Musterfeststellungsklage. Danach sollen sich Betroffene bei einer Klage der Verbraucherzentrale kostenlos in ein Register eintragen lassen k&ouml;nnen. Die Urteile w&auml;ren dann auch f&uuml;r die Verbraucher wirksam. Probleme wie etwa Verj&auml;hrung oder Kostenrisiko bei gerichtlichen Niederlagen k&ouml;nnten so gel&ouml;st werden.<br>\nVW-Kunden, die wegen des Abgasskandals Schadensersatz geltend machen wollen, k&ouml;nnten beispielsweise von einer Musterfeststellungsklage profitieren, vorausgesetzt diese w&uuml;rde eingef&uuml;hrt, bevor die Anspr&uuml;che der VW-Kunden verj&auml;hrt sind. Bisher muss in Deutschland grunds&auml;tzlich jeder Verbraucher alleine unter Umst&auml;nden bis zur letzten Instanz klagen und bei einer Niederlage die Gerichtskosten tragen. (&hellip;)<br>\nDoch die Musterfeststellungsklage kommt vorerst nicht. Der Parlamentarische Staatssekret&auml;r im Bundesministerium der Justiz und f&uuml;r Verbraucherschutz, Ulrich Kelber, SPD, wirft den Unionsparteien vor, einen st&auml;rkeren Verbraucherschutz in Deutschland zu verhindern. CDU und CSU betrieben &ldquo;eine Verz&ouml;gerungstaktik, um das Gesetz [zur Musterfeststellungsklage, Anm. d. Red.] insgesamt zu verhindern&rdquo;. Kelber erkl&auml;rte gegen&uuml;ber Frontal 21, die Unionsfraktion im Bundestag habe erst im April konkrete Verbesserungsvorschl&auml;ge zum lange vorliegenden Gesetzentwurf vorgelegt. Zu diesem Zeitpunkt sei l&auml;ngst klar gewesen, dass das Gesetz bis zum Ende der Legislaturperiode nicht mehr verabschiedet werden k&ouml;nne.<br>\nDer Berichterstatter f&uuml;r die Unionsfraktion im Bundestag, Sebastian Steineke, bestreitet gegen&uuml;ber Frontal 21 eine Verz&ouml;gerungstaktik. Der Entwurf aus dem Justizministerium sei handwerklich schlecht. Die SPD sei nicht bereit, &uuml;ber Ver&auml;nderungen zu verhandeln. Frontal 21 liegen interne Regierungsunterlagen vor, die einen massiven Widerstand der unionsgef&uuml;hrten Ministerien gegen den Entwurf aus dem SPD-Justizministerium belegen. So hei&szlig;t es etwa aus dem Bundesinnenministerium, die vorgeschlagene Musterfeststellungsklage sei &ldquo;unserem Rechtsschutzsystem fremd.&rdquo; Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, CSU, schrieb handschriftlich auf ein Dokument, das die Musterfeststellungsklage f&uuml;r VW-Kunden vorschlug: &bdquo;Lehnen wir ab!!! Komplett streichen!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/machtlose-verbraucher-vor-gericht-100.html\">frontal21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hochsicherheitszone Hamburg<\/strong><br>\nEine Stadt wird zur Festung: W&auml;hrend des G20-Gipfels werden bis zu 20.000 Polizisten Hamburg sichern. Worauf m&uuml;ssen sich die Beamten einstellen?<br>\nHochrangige Sicherheitsbeamte sprechen bereits davon, dass es &ldquo;h&auml;ssliche Szenen&rdquo; auf den Stra&szlig;en Hamburgs geben wird. Sie meinen damit Krawalle von Autonomen und deren Konfrontationen mit der Polizei. Derzeit rechnen die Beh&ouml;rden mit bis zu 8000 gewaltbereiten Linksextremisten, die nach Hamburg kommen k&ouml;nnten &ndash; das w&auml;ren deutlich mehr als 2007 in Heiligendamm. Es m&uuml;sse mit eruptiver Gewalt auf der Stra&szlig;e und gezielten Anschl&auml;gen gerechnet werden, hei&szlig;t es in einem Lagebericht.<br>\nSelten war die Sicherheitslage vor einem Gipfeltreffen angespannter als in Hamburg, denn neben den Krawallen von Linksextremisten m&uuml;ssen sich die Beh&ouml;rden wegen der abstrakt hohen Terrorgefahr auch auf die M&ouml;glichkeit islamistischer Anschl&auml;ge sowie auf Stra&szlig;enschlachten zwischen T&uuml;rken und Kurden einstellen.<br>\nDie Hamburger Polizei startet daher in den gr&ouml;&szlig;ten Einsatz ihrer Geschichte, bis zu 20.000 Beamte aus ganz Deutschland werden f&uuml;r die Besondere Aufbauorganisation (BAO) unter dem Kommando des Leitenden Polizeidirektors Hartmut Dudde zusammengezogen. Aus &Ouml;sterreich und den Niederlanden sto&szlig;en Spezialeinheiten hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/g20-gipfel-in-hamburg-wie-die-polizei-sich-ruestet-und-womit-sie-rechnen-muss-a-1154613.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein &uuml;bles St&uuml;ck Meinungsmache mit der das geneigte Publikum offensichtlich auf kommende Ausschreitungen vorbereitet werden soll, die dann auch, wenn es sein muss, mit Hilfe von agent provocateurs kommen k&ouml;nnten. Das Ziel ist eindeutig, der Protest gegen den G20-Gipfel und die &ldquo;kannibalische Weltordnung&rdquo; (Jean Ziegler) soll gleich zu Beginn delegitimiert, die berechtigte Kritik aus dem Bewusstsein der &Ouml;ffentlichkeit verdr&auml;ngt werden. Es stellt sich allerdings die Frage, weshalb man den Gipfel unbedingt in Hamburg abhalten muss, wenn man wei&szlig;, dass dies eine politische Provokation ist. Die herrschende Elite m&ouml;chte offenbar den B&uuml;rgerkrieg proben und es kann durchaus sein, dass die Polizeiarmee von 20.000 Mann nicht alles ist. Es k&ouml;nnten auch noch Bundeswehreinheiten bereitstehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erstmals seit fast zwei Jahren &ndash; Union knackt die 40-Prozent-Marke<\/strong><br>\nDie Union hat in der Wahltrend-Umfrage des Fernsehsenders RTL und des Magazins &bdquo;Stern&ldquo; erstmals seit knapp zwei Jahren wieder die 40-Prozent-Marke erreicht. In der am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Erhebung legten CDU\/CSU im Vergleich zur Vorwoche noch einmal einen Prozentpunkt auf 40 Prozent zu. So gut stand die Union in der W&auml;hlergunst zuletzt im September 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article166013286\/Erstmals-seit-fast-zwei-Jahren-Union-knackt-die-40-Prozent-Marke.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Vielleicht hatte der ehemalige Ministerpr&auml;sident von Schleswig-Holstein Torsten Albig (SPD) doch recht, als er seiner Partei empfahl ganz auf einen eigenen Kanzlerkandidaten zu verzichten. Die heimliche Hoffnung von Oppermann &amp; Co auf eine neue Gro&szlig;e Koalition geht nicht auf. Was nun SPD?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Fraktionszwang aufgehoben: Hunderte Unionsabgeordnete suchen verzweifelt ihr Gewissen<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Gro&szlig;e Aufregung in den Gesch&auml;ftsr&auml;umen von CDU und CSU: Nach der Aufhebung des Fraktionszwangs durch Bundeskanzlerin Angela Merkel suchen hunderte Bundestagsabgeordnete verzweifelt nach ihrem Gewissen, das nun &uuml;ber ihr Abstimmungsverhalten zur &ldquo;Ehe f&uuml;r alle&rdquo; entscheiden soll. Viele hatten es offenbar seit Jahren nicht mehr in Benutzung.<br>\nW&auml;hrend die einen nerv&ouml;s Schreibtischschubladen aufziehen und wieder zuschieben und dabei &ldquo;Gewissen, Gewissen&hellip; Wohin hab ich das nur verlegt?&rdquo; vor sich hin murmeln, haben sich andere zur&uuml;ckgezogen und meditieren, um nach all den Jahren als Abgeordnete herauszufinden, was sie eigentlich wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/06\/gewissensentscheidung.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><em>Unser Leser M.K. meint &uuml;brigens ironisch, dass mit dem Gesetz &uuml;ber die Ehe f&uuml;r alle die SPD jetzt endlich die CDU heiraten darf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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