{"id":38963,"date":"2017-06-29T08:55:25","date_gmt":"2017-06-29T06:55:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38963"},"modified":"2018-12-30T18:39:22","modified_gmt":"2018-12-30T17:39:22","slug":"trumps-anti-kuba-wende-und-der-neue-kalte-krieg-in-lateinamerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38963","title":{"rendered":"Trumps Anti-Kuba-Wende und der neue (K)alte Krieg in Lateinamerika"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170629_f1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>&bdquo;We now hold the cards &ndash; Jetzt haben wir die Karten in der Hand&rdquo;, skandierte US-Pr&auml;sident Donald Trump am vergangenen 16. Juni auf der B&uuml;hne des Manuel Artime Theaters in Miami und verk&uuml;ndete Applaus heischend das &bdquo;Ende der einseitigen Politik&rdquo; seines Vorg&auml;ngers Barack Obama gegen&uuml;ber Kuba. Zur Begr&uuml;ndung der radikalen Kurswende f&uuml;hrten Trump und sein farbloser Au&szlig;enminister und ehemaliger Exxon-CEO Rex Tillerson an, s&auml;mtliche Geldstr&ouml;me aus den USA k&auml;men &bdquo;allein den kubanischen Milit&auml;rs und ihren Unternehmen zugute&rdquo;, denen der Besitz ganzer Hotelketten, ja die Kontrolle der gesamten Wirtschaft unterstellt wurde. W&auml;hrend drau&szlig;en vor dem Theater kleinere Gruppen von Anh&auml;ngern und Gegnern des Pr&auml;sidenten sich gegenseitig zu &uuml;bert&ouml;nen versuchten, dr&ouml;hnte der Saal unter rauschendem Beifall, als ein theatralischer Trump seinem Publikum die R&uuml;cknahme der im M&auml;rz 2016 zwischen den Regierungen Obama und Castro ausgehandelten politischen Entspannungspolitik und die Fortsetzung der 1962 von den USA eingeleiteten Wirtschaftsblockade &bdquo;mit sofortiger Wirkung&rdquo; versprach. Ob er wohl selbst daran glaubte? Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>&bdquo;Ein R&uuml;ckfall um Jahrzehnte&rdquo;<\/strong><\/p><p>Das Manuel Artime Theater ist nicht irgendeines, sondern die Hochburg der Anti-Castro-Hardliner unter den US-Kubanern. Sein Name ehrt den in den USA verstorbenen Exil-Kubaner und Anf&uuml;hrer der von den US-Pr&auml;sidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy mit mindestens 4,5 Millionen Dollar finanzierten Schweinebucht-Invasion, bei der am 17. M&auml;rz 1961 1.300 S&ouml;ldner der CIA am Strand von Gir&oacute;n zu landen versuchten und die erb&auml;rmlich scheiterte. Bei dem Invasionsversuch kamen 176 Angeh&ouml;rige der kubanischen Revolutionsregierung und 118 S&ouml;ldner ums Leben. Unter den 1.202 Gefangenen befand sich Manuel Artime, der nach anderthalbj&auml;hriger Haft und Zahlung eines hohen L&ouml;segeldes Ende 1962 in die USA zur&uuml;ckreisen durfte, von wo aus er bis zu seinem Lebensende 1977 als CIA-Ausbildungsagent f&uuml;r geplante Anschl&auml;ge auf Kuba diente.<\/p><p>Der weltweit sch&auml;rfstens kritisierte Invasionsplan der USA st&auml;rkte nicht nur die gerade an die Macht gelangte Revolutionsregierung in Havanna, sondern bestimmte ihre Ann&auml;herung an die Sowjetunion, ferner ihre sozialistische Ausrichtung, und eskalierte in der sogenannten &bdquo;Kuba-Krise&rdquo; von 1962. Ohne es zun&auml;chst zu ahnen, bildete Kuba den Nebenschauplatz einer US-amerikanischen Provokation mit der Stationierung von 25 atomar best&uuml;ckten Mittelstreckenraketen in Italien und der T&uuml;rkei, die auf das sowjetische Territorium zielten. Worauf die UdSSR mit der Stationierung eigener Mittelstreckenraketen auf Kuba geantwortet hatte. Die Kuba-Krise war ein H&ouml;hepunkt des Kalten Krieges und verhinderte nur um ein Haar den atomaren <em>Casus Belli<\/em>.<\/p><p>Wirtschaftspolitisch genauer betrachtet darf Trumps wortgewandte Kurswende jedoch als &bdquo;halbes Embargo&rdquo; interpretiert werden. Zum einen will er den individuellen Reiseverkehr verhindern, der sich trotz der Obama-Wende seit 2014 ohnehin auf sogenannte &bdquo;Bildungsreisen&rdquo; und Familienbesuche beschr&auml;nkte. Zum anderen verbieten die neuen Restriktionen auch den Handel mit von Milit&auml;rs angeblich verwalteten kubanischen Unternehmen, doch bisherige Verhandlungen &uuml;ber Fernmelde-Technologien, H&auml;fen und Flugh&auml;fen d&uuml;rfen weitergef&uuml;hrt und ausgebaut werden. <\/p><p>Dennoch warnte William M. Leogrande, Kuba-Experte und Professor an der American University, Washington, D.C.: &bdquo;Trump hat die US-amerikanisch-kubanischen Beziehungen um Jahrzehnte zur&uuml;ckgeworfen&rdquo; (<a href=\"http:\/\/foreignpolicy.com\/2017\/06\/22\/trump-has-set-u-s-cuba-relations-back-decades\/\">Trump Has Set U.S.-Cuba Relations Back Decades<\/a> &ndash; Foreign Affairs, 22.06.2017).<\/p><p><strong>Von Hardpower zu Softpower und retour<\/strong><\/p><p>In der Tat beschwor der amerikanische Pr&auml;sident 55 Jahre nach Beginn des Embargos mit fahrl&auml;ssiger Aggressivit&auml;t die Wiederbelebung der diplomatischen Eiszeit, als er sagte, &bdquo;Amerika wird die Verbrechen des Castro-Regimes offenlegen und dem kubanischen Volk in seinem Kampf f&uuml;r die Freiheit zur Seite stehen&rdquo;. &bdquo;Das ist &hellip; keine wirksame Verteidigung der Menschenrechte, sondern eine <em>SOP<\/em> [&bdquo;standard operating procedure&rdquo;) f&uuml;r die W&auml;hler in Miami&rdquo;, kommentierte Leogrande.<\/p><p>Die Vermutung eines platten Wahlman&ouml;vers macht Sinn. Die Umarmung der Anti-Castro-Hardliner durch Trump signalisiert das Ende des von Obama eingeleiteten &bdquo;weichen&rdquo; und die Restauration des &bdquo;harten&rdquo; Vorgehens gegen&uuml;ber Kuba; ein Thema, das Leogrande bereits vor zwei Jahren in seinem Essay Von <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/112101\/von-hard-zu-soft-power\">Hard- zu Soft-Power<\/a> thematisierte, als er den Bewusstseinswandel unter Kubano-Amerikanern und kubanischen Neuank&ouml;mmlingen in den USA untersuchte.<\/p><p>&bdquo;F&uuml;r die Republikaner war die kubano-amerikanische Community lange so etwas wie eine naturgegebene W&auml;hlerklientel in einem umk&auml;mpften, strategisch bedeutsamen Bundesstaat. Obwohl die Ansichten der aus Kuba stammenden Amerikaner hinsichtlich sozialer und &ouml;konomischer Fragen denjenigen anderer Latinos gleichen &ndash; und daher eigentlich eher der Demokratischen Partei nahestehen m&uuml;ssten &ndash;, waren viele von ihnen doch lange Zeit gl&uuml;hende Antikommunisten&rdquo;, bemerkte der Kuba-Experte.<\/p><p>Die hervorragende Rolle bei der Erzeugung der Anti-Castro-Stimmung in den USA fiel der <em>Cuban American National Foundation<\/em> (CANF) zu, deren Direktoren und ihr politisches Aktionskomitee Free Cuba PAC in jeder Wahlperiode Dutzenden sympathisierender Kongress- und Pr&auml;sidentschaftskandidaten Hunderttausende Dollar spendeten, die innenpolitische Debatte &uuml;ber Kuba in den USA w&auml;hrend der folgenden zwanzig Jahre dominierten, den einflussreichen Radio- und Fernsehsender &ldquo;Mart&iacute;&rdquo; gr&uuml;ndeten und reihenweise politische Siege &ndash; darunter insbesondere den &ldquo;Cuban Democracy Act&rdquo; von 1992 (der das Kuba-Embargo nach dem Niedergang der Sowjetunion in der Hoffnung auf einen Zusammenbruch des kubanischen Regimes versch&auml;rfte) und den &ldquo;Cuban Liberty and Democratic Solidarity Act&rdquo; von 1996 (auch als Helms-Burton Act bezeichnet) &ndash; errangen.<\/p><p>Aus diesem Milieu stammen der republikanische Senator aus Florida, Marco Rubio, und der demokratische Senator aus New Jersey, Robert Menendez, die Obama &bdquo;den schlechtesten Unterh&auml;ndler, den wir zu Lebzeiten im Wei&szlig;en Haus gehabt haben&rdquo; nannten, und denen Trump w&auml;hrend der Verk&uuml;ndung seines Kurswechsels als Schl&uuml;sselfiguren seiner engsten Kuba-Berater in Miami lautstark dankte.<\/p><p>Warum? Trump und seine exilkubanische Hardliner-Lobby sind um den breiten Bewusstseinswandel unter den Kuba-Amerikanern &auml;u&szlig;erst besorgt. Umfragen der Florida International University ermittelten, dass seit 1991 ein wachsender Einstellungswandel unter Kuba-Amerikanern, insbesondere unter Neuank&ouml;mmlingen, festzustellen ist. W&auml;hrend zu Umfragebeginn 1991 noch 87 Prozent der Befragten die Fortsetzung des US-Embargos bef&uuml;rworteten, waren 2014 bereits 52 Prozent dagegen und 71 Prozent &ndash; also mehr als Zweidrittel &ndash; zweifelten stark an seiner Wirksamkeit.  &Auml;hnlich der Einstellungswandel gegen&uuml;ber den Kuba-Reisen: waren 1991 noch 55 Prozent gegen uneingeschr&auml;nkten Reiseverkehr mit Kuba, sprachen sich 2014 immerhin 69 Prozent klar daf&uuml;r aus.<\/p><p>Obwohl Anfang des Millenniums die langj&auml;hrigen Exilanten und eingefleischten Antikommunisten immer noch 30 Prozent der W&auml;hlerschaft ausmachten, wandte sich Barack Obamas Wahlstrategie im Jahr 2008 vor allem an die W&auml;hlerminderheit der nach 1990 zugewanderten Kubaner, versprach vielerlei Erleichterungen, pl&auml;dierte f&uuml;r Dialog und eine Politik der Verst&auml;ndigung mit der Castro-Regierung und gewann schlie&szlig;lich mit 35 Prozent der Stimmen den Bundesstaat Florida f&uuml;r die Demokraten.<\/p><p><strong>Nur auf Druck der lateinamerikanischen Staaten<\/strong><\/p><p>Jedoch &bdquo;entgegen Obamas Zusicherung &auml;nderte sich die US-Politik gegen&uuml;ber Kuba in den Folgejahren kaum&rdquo;, registrierte Leogrande, der jahrelang dem Politischen Komitee der Demokratischen Partei im US-Senat diente.<\/p><p>Die Mitte-Links-Regierungen in einschl&auml;gigen L&auml;ndern wie Venezuela, Brasilien, Argentinien und Bolivien waren nicht mehr bereit, den mit der Blockade seit den 1960er Jahren andauernden Ausschluss Kubas aus der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) hinzunehmen. Auf Initiative des brasilianischen Pr&auml;sidenten Luiz In&aacute;cio Lula da Silva wurde 2008, im Jahr Obamas erstem Wahlsieg, somit die Union S&uuml;damerikanischer Nationen (UNASUR) als politisches Gegengewicht zur OAS gegr&uuml;ndet. Dahinhalten und leere Versprechungen der Obama-Administration gipfelten schlie&szlig;lich 2010 in der Gr&uuml;ndung der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC); diesmal auf Vorschlag Pr&auml;sident Hugo Ch&aacute;vez&acute;.<\/p><p>Die gesamte erste Amtsperiode des Demokraten Obama verstrich ohne ein einziges Zugest&auml;ndnis an Kuba. Auf dem 6. OAS-Gipfel, im April 2012, sah sich der US-Pr&auml;sident im kolumbianischen Cartagena mit einer geschlossenen Front lateinamerikanischer Staatschefs konfrontiert. Einige Pr&auml;sidenten hatten das Treffen boykottiert, andere drohten, es sei ihre letzte Teilnahme. &bdquo;Es gibt keine Rechtfertigung f&uuml;r diesen Kurs, der uns in einem Kalten Krieg festh&auml;lt&rdquo;, erkl&auml;rte ausgerechnet Juan Manuel Santos als Pr&auml;sident Kolumbiens; der engste Verb&uuml;ndete Washingtons in S&uuml;damerika. Roberta S. Jacobson, Assistant Secretary of State f&uuml;r Angelegenheiten der westlichen Hemisph&auml;re, gab zu: &bdquo;Unsere bisherige Kubapolitik war sicherlich ein St&ouml;rfaktor und eine Belastung f&uuml;r unsere Politik in der Region&rdquo;. Doch es &auml;nderte sich noch lange nichts.<\/p><p>Die &bdquo;Bombe&rdquo; ging erst hoch, als Obama 2015 mit einer ausgesprochen peinlichen Auseinandersetzung vor dem 7. Gipfel der OAS konfrontiert wurde: ungeachtet der Einw&auml;nde der USA votierten die lateinamerikanischen Staaten einhellig f&uuml;r die Einladung Kubas. Erst dann kam das Thema auf die Tagesordnung Washingtons. Die weiteren Anst&ouml;&szlig;e &ndash; man k&ouml;nnte auch treffender sagen: angemessene Bedr&auml;ngnis &ndash; f&uuml;r Obamas neuen Kuba-Kurs sind bekannt: der zunehmende, innenpolitische Druck, ein offener Brief an den Staatschef, gar mitunterzeichnet von konservativen Republikanern, und dies synchron geschaltet mit einer unnachgiebigen Medienkampagne der New York Times, die mit sechs Leitartikeln auf radikale Ver&auml;nderungen im Umgang mit Kuba dr&auml;ngte.<\/p><p>Kaum zynischer klang daher Obamas Statement in einem Bericht zur Lage der Nation, in dem er doch tats&auml;chlich behauptete, die Kurswende im Verh&auml;ltnis zu Kuba erfolge &bdquo;zeitgleich mit einer erneuerten US-F&uuml;hrungsrolle in den beiden Amerikas&rdquo;.<\/p><p><strong>Ob &bdquo;Softpower&ldquo; oder &bdquo;Hardpower&ldquo;: regimechange!<\/strong><\/p><p>Trump behauptete in Miami:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir werden Schritte in die Wege leiten, die sicherstellen, dass die Investitionen direkt zu den Menschen flie&szlig;en, womit sie private Unternehmen er&ouml;ffnen und damit beginnen k&ouml;nnen, die gro&szlig;e, gro&szlig;e Zukunft ihres gro&szlig;en, gro&szlig;en Landes, mit einem gro&szlig;en Potenzial selbst planen k&ouml;nnen&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Wie das an der kubanischen Regierung vorbei geschehen soll, ist schleierhaft &ndash; das Credo k&ouml;nnte auch als Provokation zu verstehen sein, der subversive Wege ank&uuml;ndigt. Die US-amerikanischen Beschw&ouml;rungen des &bdquo;gro&szlig;en kubanischen Volkes&rdquo; und seiner &bdquo;gro&szlig;en Zukunft&rdquo; sind demagogischer Schmarren. Was Demokraten und Republikaner nach wie vor vereint, ist die Aush&ouml;hlung des wirtschaftlich zugegebenerma&szlig;en prek&auml;ren, doch sozialen Spitzenleistungssystems auf Kuba und die Errichtung der Marktherrschaft.<\/p><p>Obamas &bdquo;Softpower&rdquo; und Trumps &bdquo;Hardpower&rdquo; unterscheiden sich selbstverst&auml;ndlich in der Wahl der Mittel. Wie Leogrande anmerkt, sollten aus Sicht der Obama-Fraktion langfristig Bedingungen geschaffen werden, dass Kuba sich in &bdquo;Richtung Demokratie&rdquo; entwickelt. Diese Bedingungen hatten Obamas Finanz- und Handelsministerium entsprechend &bdquo;formatiert&rdquo;. N&auml;mlich mit &bdquo;einer Strategie&hellip; zur F&ouml;rderung &hellip; unabh&auml;ngigen Handelns zwecks St&auml;rkung der Zivilgesellschaft&rdquo; und &bdquo;der Unabh&auml;ngigkeit von den kubanischen Beh&ouml;rden&rdquo;; Ziele, die mit denen Trumps nahezu identisch sind.<\/p><p>Was Soft- und Hardpower im Vorgehen unterscheidet, ist, dass Trumps Hardliner keinen Dialog und keine Verhandlung mit der sozialistischen Regierung, sondern deren vollst&auml;ndige Ausschaltung und Beseitigung fordern &ndash; ein Konfrontations-Kurs, der potenziell Gewalt herausfordert und unter den gegebenen Bedingungen zum Scheitern verurteilt ist.<\/p><p>Hingegen schwebt dem Obama-Konzil die friedliche Unterwanderung auf zwei Ebenen vor: zum einen mit Ausbau der seit 1995 auf Kuba abzielenden Programme zur &ldquo;Demokratief&ouml;rderung&rdquo;, sprich: mit der Finanzierung von Regimegegner-NGOs. Zum anderen mit privaten US-Investitionen, die politisch mit der Forderung nach einer &bdquo;offeneren (soll hei&szlig;en: marktgesteuerten) Volkswirtschaft&rdquo; verzahnt werden. Beides zusammen ist ein von dubioser Moral und zweifelhaftem Erfolg gew&uuml;rzter Cocktail f&uuml;r eine &bdquo;Farben-Revolution&rdquo;.<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich bef&ouml;rdert Donald Trumps Kurswende im Verh&auml;ltnis zu Kuba den seit 2014 grassierenden, konservativen Restaurationskurs in Lateinamerika. Mit seiner neuen Zweckallianz mit der Regierung Mauricio Macris in Argentinien und dem korrupten Temer-Regime in Brasilien zielt die US-Au&szlig;enpolitik auf die Ausschaltung von UNASUR und CELAC und die Neuprofilierung der OAS als fragw&uuml;rdiges &bdquo;Tribunal&rdquo; zur Belehrung in Sachen Demokratie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170629_f1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>&bdquo;We now hold the cards &ndash; Jetzt haben wir die Karten in der Hand&rdquo;, skandierte US-Pr&auml;sident Donald Trump am vergangenen 16. Juni auf der B&uuml;hne des Manuel Artime Theaters in Miami und verk&uuml;ndete Applaus heischend das &bdquo;Ende der einseitigen Politik&rdquo; seines Vorg&auml;ngers Barack Obama<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38963\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,11],"tags":[1519,1227,2013,1268,1368,366,1418,1236,1850,1800,1556,1019],"class_list":["post-38963","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-atomwaffen","tag-demokraten","tag-entspannungspolitik","tag-kalter-krieg","tag-kuba","tag-obama-barack","tag-regime-change","tag-republikaner","tag-rubio-marco","tag-trump-donald","tag-usa","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38963"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38963\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48135,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38963\/revisions\/48135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38963"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}