{"id":3902,"date":"2009-04-22T09:21:27","date_gmt":"2009-04-22T07:21:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3902"},"modified":"2009-04-22T09:21:28","modified_gmt":"2009-04-22T07:21:28","slug":"hinweise-des-tages-876","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3902","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Die &bdquo;giftigen Papiere&ldquo; werden die Steuerzahler nicht belasten<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: So nicht, Minister Steinbr&uuml;ck<\/li>\n<li>Harald Schumann: Zahltag f&uuml;r Gl&auml;ubiger<\/li>\n<li>Rettungsschirm f&uuml;r Banken &ndash; B&uuml;rger gehen leer aus <\/li>\n<li> Rechtsanwaltskanzleien wirken an Gesetzgebung mit<\/li>\n<li>Krise im Osten bedroht deutsche Banken<\/li>\n<li>Bundesbank: Deutsche Schuldenquote steigt 2008 auf 65,9% des BIP<\/li>\n<li>UBS betreut 36.000 deutsche Stiftungen in Liechtenstein<\/li>\n<li>Die Union ist die beste Freundin der Steuerhinterzieher<\/li>\n<li>Teure private Altersvorsorge<\/li>\n<li>Ausbeutung bei Discounter Netto &ndash; 1.000 unbezahlte &Uuml;berstunden<\/li>\n<li>R&uuml;ckgang des Streikvolumens, aber deutlich mehr Streikende<\/li>\n<li>Datenschutzbeauftragter Schaar: &ldquo;Der Staat hat die B&uuml;rgerrechte eingeschr&auml;nkt&rdquo;<\/li>\n<li>Sozialverband VdK in den F&auml;ngen des Kraken Bertelsmann<\/li>\n<li>Ein Wirtschaftsweiser wird zum Makler und der Regierungssprecher zum &bdquo;Communication Officer&ldquo;<\/li>\n<li>Verh&ouml;rpraxis der USA<\/li>\n<li>Bundesregierung sieht Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt &ndash; aber dramatisch schlechte Ausbildungsquoten<\/li>\n<li>35 Jahre ohne Studiengeb&uuml;hren<\/li>\n<li>Uni-Rankings &ndash; verteufelt und geliebt<\/li>\n<li>Hochschullehrer wollen zum Boykott gegen Programmakkreditierung aufrufen<\/li>\n<li>Bertelsmann Stiftung investiert st&auml;rker in Bildung<\/li>\n<li>Zu guter letzt: Volker Pispers: Dividenden<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3902&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck: Die &bdquo;giftigen Papiere&ldquo; werden die Steuerzahler nicht belasten<\/strong><br>\nBis Mitte Mai will die Bundesregierung beschlie&szlig;en, wie sie die Banken von &bdquo;toxischen&ldquo; Papieren befreien will. Wie Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck (SPD) nach einem Spitzentreffen der Regierung am Dienstag berichtete, werden noch zwei Modelle gepr&uuml;ft: So k&ouml;nnten s&auml;mtliche Risikopapiere sofort mit ihren Buchwerten in eine Zweckgesellschaft &uuml;berf&uuml;hrt werden. Die &bdquo;giftigen Wertpapiere&ldquo; k&ouml;nnten aber auch vor einer Auslagerung aus den Bankbilanzen zun&auml;chst von Fachleuten bewertet werden. Das sei aber schwierig.\n<p>Zus&auml;tzliche Belastungen f&uuml;r den Steuerzahler werde es nicht geben, hob Steinbr&uuml;ck hervor. Der Bund &uuml;bernehme keine Haftung, es gebe keine Auswirkung auf den Haushalt. Der Bund &uuml;bernehme nur eine Garantie f&uuml;r Defizite, die am Ende &uuml;brig bleiben k&ouml;nnten. Die Rede ist von einem Zeitraum von zehn bis zwanzig Jahren.<\/p>\n<p>Wie aus einem internen Papier des Finanzministeriums hervorgeht, geht die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht nach einer Auswertung der Portfolien von siebzehn Banken davon aus, dass in den Bilanzen ein Risiko von maximal 853 Milliarden Euro vorhanden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~EEBA8ADA9664A4686B61A0B45F10B4184~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant ist, dass bei dem Treffen bei der Kanzlerin das Bankenaufsichtsamt nicht vertreten war. Interessant ist weiter, dass der ehemalige Assistent des Bundesbank-Chefs Weber und Vorreiter f&uuml;r den Derivathandel in Deutschland, Staatssekret&auml;r Asmussen, die Arbeitsgruppe leiten soll, die eine &Auml;nderung des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes ausarbeiten soll.<\/em><\/p>\n<p>Schlimmer ist aber, wie Finanzminister Steinbr&uuml;ck die &Ouml;ffentlichkeit dreist an der Nase herumzuf&uuml;hren versucht: Der Fiskus &uuml;bernehme keine &ldquo;Haftung&ldquo; sonder &bdquo;nur eine Garantie&ldquo; f&uuml;r die Defizite, die am Ende &uuml;brig blieben. Ist eine Garantie nicht viel mehr als eine Haftung? Eine Haftung tritt nach allgemeinem Sprachgebrauch und nach allgemeinen Rechtsgrunds&auml;tzen erst ein, wenn auch ein Verschulden des Haftenden vorliegt. Eine Garantie verpflichtet zum Ersatz ohne R&uuml;cksicht auf ein Verschulden, sozusagen bedingungslos.<\/p>\n<p>Der Steuerzahler wird also f&uuml;r die Defizite zahlen, egal ob man das nun Haftung oder Garantie nennt, und egal, ob das auch erst in zehn oder zwanzig Jahren sein wird -, wenn &uuml;ber einen so langen Zeitraum &uuml;berhaupt noch irgendwelche Hoffnungen bestehen sollten, die &bdquo;giftigen&ldquo; Papiere jemals wieder entgiften zu k&ouml;nnen. Das einzige was sich auf Zeitdauer ver&auml;ndert, ist, dass Steinbr&uuml;ck nicht mehr Finanzminister sein wird und insofern seine heutigen Worte ohne jeden Wert sind.<\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: So nicht, Minister Steinbr&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Modell f&uuml;r die Bad Bank, beziehungsweise die vielen schlechten Banken, das das Finanzministerium pr&auml;sentiert hat, schont die Anteilseigner der privaten Banken auf unzul&auml;ssige Weise.\n<p>Warum? Das gr&ouml;&szlig;te Problem der Banken sind Wertpapiere, die entweder vergiftet sind oder deren Wert zurzeit nicht zu ermitteln ist, weil niemand wei&szlig;, wie viel der Kreditsumme am Ende zur&uuml;ckflie&szlig;t. Solange die Banken auf diesen Papieren sitzen, scheuen sie extrem das Risiko und zaudern mit der Vergabe neuer Kredite. Sie tun alles, um gen&uuml;gend Eigenkapital vorzuhalten, damit sie nicht insolvent werden, wenn sich der wahre Wert der Wertpapiere eines fernen Tages herausstellt.<\/p>\n<p>Deshalb muss der Staat die Banken von diesen Wertpapieren befreien. So weit, so richtig. Doch zu welchem Preis? Wird er zu niedrig angesetzt, ist die Bank heute pleite. Wird er zu hoch angesetzt, muss der Steuerzahler die Verluste tragen. Genau das plant das Finanzministerium (&hellip;)<\/p>\n<p>Das &Auml;rgerliche an dem Plan des Finanzministers: Peer Steinbr&uuml;ck kennt einen anderen, viel besseren. Dieser Plan sieht vor, dass die Banken in eine gute Bank und eine schlechte Bank aufgeteilt werden, die Anteilseigner werden an einer Holding beteiligt, die beide Banken h&auml;lt. <\/p>\n<p>Der Clou: Die gute Bank ist vollst&auml;ndig im Besitz der schlechten. Wenn die gute Bank wieder Gewinne macht, weil sie von den Altlasten befreit ist, flie&szlig;en diese der schlechten Bank zu. Die heutigen Aktion&auml;re jedoch sehen erst dann Geld, wenn die schlechte Bank ihren Dienst erf&uuml;llt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1728611_Analyse-So-nicht-Minister-Steinbrueck.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Harald Schumann: Zahltag f&uuml;r Gl&auml;ubiger<\/strong><br>\nDie Gl&auml;ubiger der &uuml;berschuldeten Banken m&uuml;ssen &ndash; genauso wie bei anderen Pleiteunternehmen auch &ndash; an den Verlusten beteiligt werden. Es kann nicht sein, dass jene, die f&uuml;r ein paar Zinsprozente mehr das Spielgeld f&uuml;r die Fehlspekulationen bereitgestellt haben, vollst&auml;ndig vom Steuerzahler freigekauft werden. Aber gerade &uuml;ber diese Beg&uuml;nstigten der Bankenrettung wahren die Krisenmanager eisernes Schweigen. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hren sie an, damit w&uuml;rde das Vertrauen potenzieller Kapitalgeber erst recht ersch&uuml;ttert oder es handele sich &uuml;berwiegend um Versicherungen oder Pensionsfonds, von denen die Altersvorsorge unbeteiligter B&uuml;rger abh&auml;nge. Doch den Beweis daf&uuml;r bleiben sie unter Verweis auf das &bdquo;Gesch&auml;ftsgeheimnis&ldquo; schuldig und n&auml;hren so den Verdacht, dass vor allem die Interessen anderer m&auml;chtiger Geldkonzerne wie der Deutschen Bank sowie deren verm&ouml;gender Klientel gesch&uuml;tzt werden.\n<p>Die faire Alternative zur &bdquo;Bad Bank&ldquo; w&auml;re daher, kontrollierte Insolvenzverfahren bei allen in Schieflage geratenen Geldh&auml;usern zu erzwingen. Das w&uuml;rde es nicht nur erm&ouml;glichen, mit den Gl&auml;ubigern ihren Beitrag auszuhandeln. Zugleich w&uuml;rde endlich auch bei der Bankensanierung das erf&uuml;llt, was der Finanzminister und seine Kanzlerin seit Monaten auf allen Gipfeln von der Finanzwirtschaft fordern: vollst&auml;ndige Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Bankenkrise-Finanzkrise;art141,2779021\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Rettungsschirm f&uuml;r Banken &ndash; B&uuml;rger gehen leer aus <\/strong><br>\nBanken d&uuml;rfen ihre schlechten Wertpapiere an den Staat verkaufen, die B&uuml;rger haben keine M&ouml;glichkeit, sich ihre Verluste ausgleichen zu lassen. Dass Banken bevorzugt werden, f&uuml;hren Fachleute darauf zur&uuml;ck, dass am Finanzmarktstabilisierungsgesetz ausgerechnet eine Kanzlei, die sonst Banken ber&auml;t, am Gesetz mitgeschrieben hat. \n<p>Nach Recherchen von report M&Uuml;NCHEN sa&szlig;en Bankenanw&auml;lte beim Gesetzesentwurf mit am Tisch, als Deutschlands Finanzsystem vergangenen Oktober akut gef&auml;hrdet war! Hier, am Potsdamer Platz, in der renommierten amerikanischen Kanzlei Freshfields wurde Tag und Nacht am Finanzmarktstabilisierungsgesetz gefeilt, hei&szlig;t es hinter den Kulissen. Im Telefonat mit report M&Uuml;NCHEN r&auml;umt die Kanzlei ein, ja, man habe &ldquo;mitgearbeitet&rdquo; am Gesetzesentwurf.<\/p>\n<p>Mit der Antwort auf die parlamentarische Anfrage von Frank Sch&auml;ffler (FDP) teilt das Finanzministerium jetzt mit: Die Kanzlei Freshfields sei seit Ausbruch der Krise f&uuml;r insgesamt drei Vorhaben beauftragt worden. Pikant: Freshfields gilt als banknah&hellip;So hat die Kanzlei an der Fusion von Hypo-Vereinsbank mit Unicredito mitgewirkt. Und auch zur Krisenbank Hypo Real Estate gibt es enge Verbindungen, von deren Kreditverk&auml;ufen bis hin zum Kauf der DEPFA, die schon lange zur Kundschaft z&auml;hlte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/das-erste\/report-muenchen\/report-banken-wertpapiere-ID1239906872046.xml\">report M&uuml;nchen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn ein Rechtsbeistand beiden zwei Parteien dient, zwischen denen ein Interessengegensatz besteht,  so nennt man das im Strafgesetzbuch nach &sect; 356 Parteiverrat, der mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu f&uuml;nf Jahren bestraft werden kann. Wenn das Finanzministerium sich durch Freshfields die Gesetze schreiben l&auml;sst, die die Interessen ihrer Bankkunden sch&uuml;tzt, dann ist &bdquo;Beratung durch Expertise&ldquo;. Dass da ein Interessengegensatz zwischen einem dem allgemeinen Interesse verpflichteten Gesetzgeber und dem Interesse der Banken bestehen k&ouml;nnte, wird offenbar gar nicht mehr erkannt. So verwoben sind diese Interessen zwischen Politik und Finanzwirtschaft.<br>\nDabei geht es nicht nur darum, dass Bankenberatungsfirmen wie Freshfields Gesetze schreiben, schon die Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Politik zur Bew&auml;ltigung der Finanzkrise werden von <a href=\"?p=3842\">Bankern oder Bankenlobbyisten erarbeitet<\/a>.<br>\nSiehe auch <a href=\"?p=3807\">Brandstifter als Feuerwehrleute<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rechtsanwaltskanzleien wirken an Gesetzgebung mit<\/strong><br>\nDie Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP ist vom Bundesfinanzministerium als externer Berater beauftragt worden und hat an der Finanzmarktgesetzgebung mitgewirkt. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (16\/12547) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16\/12172) mitteilt, wurden dieser Kanzlei Auftr&auml;ge im Zusammenhang mit dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz (16\/10651), der Finanzmarktstabilisierungsfondsverordnung und dem Finanzmarkstabilisierungserg&auml;nzungsgesetz (16\/12100) erteilt. Ein weiterer Beratungsauftrag ging an die Rechtsanw&auml;lte White &amp; Case LLP im Zusammenhang mit dem Einlagensicherungs- und Anlegerentsch&auml;digungsgesetz (16\/12255). Das Bundeswirtschaftsministerium beauftragte die Kanzlei Linklaters LLP im Zusammenhang mit der Erstellung eines Restrukturierungsverwaltungsmodells. Alle Auftr&auml;ge seien im Wege der freih&auml;ndigen Vergabe erfolgt. Die H&ouml;he des Auftragsvolumens will die Bundesregierung nicht angeben. Zur Begr&uuml;ndung hei&szlig;t es: &ldquo;Die Bundesregierung ist auch im Verh&auml;ltnis zum Deutschen Bundestag zur Wahrung der Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisse der mandatierten Rechtsanw&auml;lte verpflichtet.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_109\/07.html\">Deutscher Bundestag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/125\/1612547.pdf\">Antwort der Bundesregierung [PDF &ndash; 52,9 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Krise im Osten bedroht deutsche Banken<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise in Osteuropa belastet die Quartalszahlen vieler europ&auml;ischer Banken zum Teil massiv. Und die Zahl der Kreditausf&auml;lle d&uuml;rfte weiter steigen. Das ist vor allem f&uuml;r &ouml;sterreichische Banken ein Riesenproblem. Aber nun sind auch zunehmend deutsche Kreditinstitute betroffen. Allein die Commerzbank ist mit rund 27 Milliarden Euro in der Region engagiert.\n<p>Ebenfalls in Osteuropa vertreten ist die BayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria. Ein gro&szlig;er Teil des Stellenabbaus im Konzern von 5&nbsp;600 Jobs wird wohl auf die Balkanbank entfallen, hei&szlig;t es in Branchenkreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/_b=2246626,_p=5,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesbank: Deutsche Schuldenquote steigt 2008 auf 65,9% des BIP<\/strong><br>\nDie deutschen Staatsschulden haben zum Ende des vergangenen Jahres in der Abgrenzung des Maastricht-Vertrages und nach Berechnungen der Bundesbank rund 1,642 Bill EUR bzw. 65,9% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen.\n<p>Damit erh&ouml;hten sich der Schuldenstand um 65 Mrd. EUR und die Schuldenquote um 0,8 Prozentpunkte gegen&uuml;ber dem Vorjahr, wie die Deutsche Bundesbank am Dienstag mitteilte. Trotz des Anstiegs lag die Schuldenquote immer noch unter dem Wert des Jahres 2005, als eine Verschuldung von 67,8% verzeichnet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dowjones.de\/site\/2009\/04\/bundesbank-deutsche-schuldenquote-steigt-2008-auf-659-des-bip.html\">Dow Jones Deutschland<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Damit der Steuerzahlerbund nun nicht wieder &uuml;ber die zu hohen Staatsausgaben vor allem bei den Sozialleistungen aufjault, sei noch hinzugef&uuml;gt: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>Die Zunahme der Verschuldung ist zum &uuml;berwiegenden Teil auf St&uuml;tzungsma&szlig;nahmen im Zusammenhang mit der Krise an den Finanzm&auml;rkten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, erkl&auml;rte die Bundesbank. So sei neben der Kreditaufnahme des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) vor allem die Verschuldung zweier Zweckgesellschaften, die zur Auslagerung wertgeminderter Finanzaktiva von Landesbanken gegr&uuml;ndet wurden, in den staatlichen Schuldenstand eingerechnet worden.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Es w&auml;re h&ouml;chste Zeit, dass der Steuerzahlerbund auf seiner omin&ouml;sen Schuldenuhr, die Staatsdefizite verursacht durch die Bankenrettung gesondert ausweist.<\/p>\n<p><strong>Firmenj&auml;ger verzocken sich mit deutschen Investments<\/strong><br>\nSie galten als heimliche Herrscher der Wirtschaft, stemmten spektakul&auml;re Deals dank hoher Schulden &ndash; in der Finanzkrise aber implodiert das Gesch&auml;ftsmodell der &ldquo;Heuschrecken&rdquo; aus der Private-Equity-Branche. <\/p>\n<p>Eine Studie der Boston Consulting Group und der IESE Business School prognostiziert 20 bis 40 Prozent aller Private-Equity-Unternehmen in den kommenden drei Jahren das Aus. Es ist, als ob das einst gefeierte Gesch&auml;ftsmodell der Branche in der Krise implodiert. Dabei erschien die Idee so simpel wie genial: Geld bei Investoren einsammeln, unterbewertete oder sanierungsbed&uuml;rftige Firmen kaufen, aufp&auml;ppeln und mit Gewinn weiterverkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,619562,00.html\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal ein v&ouml;llig unkritischer Artikel im Spiegel. Die Pleiten von Woolworth, M&auml;rklin oder des Autozulieferers Edscha oder die Wertverluste vieler anderer von &bdquo;Heuschrecken&ldquo; &uuml;bernommenen Unternehmen, werden als &bdquo;Quittungen f&uuml;r waghalsige Deals&ldquo; abgetan und nicht als unternehmerisches Versagen und als skrupelloses Aussaugen der Unternehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>UBS betreut 36.000 deutsche Stiftungen in Liechtenstein<\/strong><br>\nFahnder: &ldquo;Ausma&szlig; der Steuerhinterziehung gigantischer als angenommen&rdquo;<br>\nDie Gesch&auml;fte der Schweizer Bank UBS mit deutschen Steuerfl&uuml;chtlingen sind offenbar umfangreicher als bisher bekannt. Das geht aus einem vertraulichen Papier der UBS-Verm&ouml;gensverwaltung hervor, das Frontal21 vorliegt. Danach betreute die UBS Anfang vergangenen Jahres f&uuml;r deutsche Kunden allein in Liechtenstein rund 36.000 Stiftungen, weitere rund 14.000 in anderen Steuer-Oasen. Die UBS will die Zahlen auf Anfrage weder best&auml;tigen noch kommentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/0\/0,1872,7556320,00.html\">frontal21<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em> <\/p><\/li>\n<li><strong>Die Union ist die beste Freundin der Steuerhinterzieher<\/strong><br>\nLange hat die Union einen Gesetzentwurf zur Bek&auml;mpfung der Steuerhinterziehung stur abgeblockt. In Steueroasen aktive Unternehmen &ndash; die gewiss niemals auf die Idee k&auml;men, die dortigen Ministeuers&auml;tze auszunutzen &ndash; w&uuml;rden dadurch unter Generalverdacht gestellt, hie&szlig; es.\n<p>Jetzt will die Union dem Entwurf doch zustimmen. Aber erst, nachdem sie das ohnehin softe Gesetz noch weicher gekocht hat &ndash; so weich, dass es bei n&auml;herem Hinsehen zu zerfallen droht. Dabei sind die laut Entwurf von den Steueroasen geforderten Abkommen &uuml;ber eine Auskunftserteilung in Steuersachen ohnehin ein Witz. Die Steuerbeh&ouml;rden m&uuml;ssen bereits wissen, wer in welcher Steueroase bei welcher Bank sein Geld geparkt hat, um eine Anfrage starten zu k&ouml;nnen. Sie m&uuml;ssen also vor der Frage schon die Antwort kennen. Solche nichtssagenden Abkommen zu unterschreiben, d&uuml;rfte keiner Steueroase schwer fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/weich-gekocht\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li>Teure private Altersvorsorge<br>\nDie Anbieter von Altersvorsorge-Vertr&auml;gen tun gern so, als w&auml;ren sie die Wohlfahrt. Aber die Branche verdient viel Geld mit der Angst vor der Altersarmut.\n<p>&ldquo;Die Auswahl der Altervorsorge ist eine echte Lebensentscheidung&rdquo;, sagt der Berliner Finanzplaner Ulf Niklas. Entscheiden sich Kunden nach einigen Jahren f&uuml;r etwas anderes, k&uuml;ndigen sie etwa die private Rentenversicherung, m&uuml;ssen sie fast immer mit herben Verlusten rechnen.<\/p>\n<p>Auch den Vermittler m&uuml;ssen Kunden bezahlen. Aber das ist vielen nicht klar, weil sie es indirekt tun. Steckt ein Kunde &uuml;ber 30 Jahre jeden Monat 200 Euro in die Altersvorsorge, bekommt der Vermittler im Schnitt um die 3000 Euro. Ist die Investition des Verbrauchers h&ouml;her, steigt auch die Provision.<\/p>\n<p>Nach einer Studie des Hamburger Analysehauses CapQM gaben Anleger in Deutschland im Jahr 2007 allein f&uuml;r Abschlusskosten von Lebens- und Rentenversicherungen 7,8 Milliarden Euro aus.<\/p>\n<p>H&auml;ufig sind die tats&auml;chlichen Kosten weitaus h&ouml;her als die ausgewiesenen. Werden etwa bei einer fondsgebundenen Versicherung Geb&uuml;hren nicht aus der Pr&auml;mie gezogen, sondern aus dem Fondsverm&ouml;gen, muss der Anbieter das nicht ausweisen.<\/p>\n<p>Ob der Kunde Geb&uuml;hren sieht oder nicht &ndash; zahlen muss er sie auf jeden Fall, sie schm&auml;lern seine Rendite. Noch schwieriger ist es, die Kosten verschiedener Anlageformen zu vergleichen. Investmentfonds etwa m&uuml;ssen Preise nur in Prozentangaben ausdr&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/altersvorsorge-rente.t-online.de\/c\/18\/51\/18\/94\/18511894.html\">T-Online, erschienen in der FTD<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Renditen privater Rentenversicherungen sinken<\/strong><br>\nDie Rentenl&uuml;cke wird immer gr&ouml;&szlig;er, aber es wird auch immer schwieriger sie zu stopfen. Nun bringt eine neue Studie ans Tageslicht, dass auch die private Rentenversicherung sich immer weniger lohnt. Geradezu erschreckend sind die Auswirkungen der Niedrigzins-&Auml;ra auf die Ansparforderungen.<\/p>\n<p>Verbrauchern, die auf eine fondsgebundene Lebensversicherung gesetzt haben, flattert dieser Tage h&auml;ufig ein Status ins Haus, der horrende Verluste ausweist. Auch bei vielen Riester-Rentnern hat sich Ern&uuml;chterung breitgemacht: Statt attraktiver Ertr&auml;ge k&ouml;nnte sie im Alter eine Null-Rendite erwarten. R&uuml;rup-Sparer &ndash; darunter wegen der steuerlichen Verg&uuml;nstigungen von vorwiegend Selbstst&auml;ndige, m&uuml;ssen erkennen, dass sie ein hohes Lebensalter erreichen m&uuml;ssen, damit sie netto das herausbekommen, was sie eingezahlt haben.<br>\nNun bringt eine neue Studie ans Tageslicht, dass auch die private Rentenversicherung sich immer weniger lohnt. Der MAP-Report hat die Leistungen von 80 Anbietern solcher Produkte untersucht.<\/p>\n<p>Ergebnis der MAP-Studie: Wer eine private Rentenpolice abgeschlossen hat, muss wegen der Niedrigzinsen am Kapitalmarkt und der immer h&ouml;heren Lebenserwartung mit zum Teil deutlich sinkenden monatlichen Rentenzahlungen rechnen. Umgekehrt bedeutet dass, dass vorab merklich mehr eingezahlt werden muss, um mittels einer solchen privaten Police die Rentenl&uuml;cke im Alter zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article3596666\/Die-Renditen-privater-Rentenversicherungen-sinken.html\">Die Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bezweifelt etwa immer noch jemand, das die private Altersvorsorge noch viel st&auml;rker von der konjunkturellen Entwicklung abh&auml;ngig ist als die umlagefinanzierte gesetzliche Rente? Dabei wurde doch die Einf&uuml;hrung der Riester-Rente vor allem mit der demografischen Entwicklung (oder wie es dramatisierend hie&szlig;, mit der &bdquo;&Uuml;beralterung) begr&uuml;ndet. Die Renditeentwicklung f&uuml;r die private Altersversorgung hat genauso wenig mit der Demografie zu tun, wie bei der gesetzlichen Altersvorsorge. Entscheidend ist in beiden F&auml;llen die wirtschaftliche Entwicklung. Und darauf h&auml;tten unter den Regierungen ihre gesamten Kr&auml;fte konzentrieren m&uuml;ssen  und nicht auf das Kurieren an Symptomen durch die Riester-Rente oder auch durch die Hartz-Gesetzgebung. Die Agenda-Politik hat das Pferd immer vom Schwanz her aufgez&auml;umt und wunderte sich, dass sie Deutschland nicht voranbrachte.<\/em><\/p>\n<p>Interessant ist, dass die EU-Parlamentarier, die doch sonst auch immer viel f&uuml;r die Privatisierung der Vorsorge &uuml;brig haben, wollen jetzt ihren privaten Pensionsfonds, der eben durch die Finanzkrise auch im Minus gelandet ist, durch <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30162\/1.html\">Zusch&uuml;sse des Steuerzahlers aufstocken<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><strong>Ausbeutung bei Discounter Netto &ndash; 1.000 unbezahlte &Uuml;berstunden<\/strong><br>\nEin Fillialleiter packt aus: Beim zweitgr&ouml;&szlig;ten Discounter-Unternehmen Netto werden unbezahlte &Uuml;berstunden systematisch einkalkuliert. Der Discounter spricht von &ldquo;Einzelf&auml;llen&rdquo;.<br>\nGewerkschafter beobachten bei Netto immer h&auml;ufiger Verst&ouml;&szlig;e gegen das Arbeitszeitgesetz, aber auch katastrophale Arbeitsbedingungen. Diese Discounterkette geh&ouml;re momentan zu den &ldquo;schlimmsten&rdquo; der Branche, sagt J&ouml;rg Lauenroth-Mago, Ver.di-Fachbereichsleiter f&uuml;r den Handel. Netto weigert sich, die Tarifvertr&auml;ge des Einzelhandels zu akzeptieren. Es zahlt L&ouml;hne &ldquo;in Anlehnung an die Vertr&auml;ge&rdquo;. &ldquo;F&uuml;r die betroffenen Kolleginnen, das sind haupts&auml;chlich Frauen, f&uuml;hrt das h&auml;ufig dazu, dass sie quasi f&uuml;r die H&auml;lfte des Geldes arbeiten, das ihnen zusteht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/1000-unbezahlte-ueberstunden\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>R&uuml;ckgang des Streikvolumens, aber deutlich mehr Streikende<\/strong><br>\nRund 1,6 Millionen Besch&auml;ftigte haben sich im Jahr 2008 an Arbeitsk&auml;mpfen beteiligt. Dies sind etwa eine Million Streikende mehr als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in seiner neuen Arbeitskampfbilanz f&uuml;r 2008. Dagegen war das Streikvolumen, ausgedr&uuml;ckt in der Zahl der Streiktage, 2008 r&uuml;ckl&auml;ufig. Nach vorsichtiger Sch&auml;tzung des WSI fielen durch Arbeitsk&auml;mpfe einschlie&szlig;lich Warnstreiks 2008 etwa 542.000 Arbeitstage aus. Das sind 25 Prozent weniger als 2007, als das Arbeitskampfvolumen bei zirka 725.000 Streiktagen lag. &ldquo;Die gegenl&auml;ufige Entwicklung zeigt: 2008 war ein Jahr mit intensiven Arbeitsk&auml;mpfen, die &uuml;berwiegend als Warnstreiks gef&uuml;hrt wurden: Es gab relativ kurze Streiks mit vielen Beteiligten. Das spricht f&uuml;r das hohe Mobilisierungspotenzial in den Tarifrunden&rdquo;, sagt WSI-Arbeitskampfexperte Dr. Heiner Dribbusch.\n<p>Die WSI-Analyse best&auml;tigt vom Trend her die heute ver&ouml;ffentlichte offizielle Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA), weicht jedoch bei den Werten erheblich nach oben ab. Die Statistik der BA weist f&uuml;r 2008 lediglich 154.000 Streikende aus &ndash; gegen&uuml;ber 106.000 Streikenden 2007. Als Arbeitskampfvolumen registriert die BA f&uuml;r 2008 rund 132.000 durch Arbeitsk&auml;mpfe ausgefallene Arbeitstage &ndash; gegen&uuml;ber 286.000 im Jahr 2007.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_ta_2009_04_21.pdf\">WSI [PDF &ndash; 82,8 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Datenschutzbeauftragter Schaar: &ldquo;Der Staat hat die B&uuml;rgerrechte eingeschr&auml;nkt&rdquo;<\/strong><br>\nE-Mail-&Uuml;berwachung, Speicherung von Krankendaten, Aussp&auml;hen von Kontakten &ndash; die Liste der Datenschutzverletzungen der Unternehmen ist lang. Auch der Staat hat nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 die B&uuml;rgerrechte eingeschr&auml;nkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article3593924\/Der-Staat-hat-die-Buergerrechte-eingeschraenkt.html?print=yes#reqdrucken\">Die Welt Online<\/a>\n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die gro&szlig;e Koalition versagt beim Datenschutz<\/strong><br>\nTrotz der Skandale bei Telekom, Lidl und Bahn fehlt die Lobby f&uuml;r den Schutz der B&uuml;rger. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar jedenfalls zog jetzt eine ern&uuml;chternde Bilanz. Danach ist kaum mehr damit zu rechnen, dass die Regierung noch in dieser Legislaturperiode wenigstens minimale Verbesserungen des Datenschutzgesetzes unter Dach und Fach bringt. Schaar wei&szlig; auch warum: Offenkundig macht die Wirtschaft Druck, um diese Gesetzesversch&auml;rfung gegen den lukrativen Adressenhandel auszuhebeln. Tats&auml;chlich ist die Neigung vor allem innerhalb der Unionsparteien gro&szlig;, diesem Druck der Lobby nachzugeben und die eine oder andere Ausnahmeregelung zuzulassen. &Auml;hnlich sieht es in Sachen Arbeitnehmerschutz aus. <\/p>\n<p>Der Datenschutzbeauftragte hat die Politik angesichts dieses Versagens vor einem immensen Glaubw&uuml;rdigkeitsverlust gewarnt. Und das v&ouml;llig zu Recht. Immerhin ist es der Staat selbst, der &ndash; auch dank neuer Technologien &ndash; immer mehr Informationen von seinen B&uuml;rgern einfordert. All diese, m&ouml;glicherweise, effizienzsteigernden Errungenschaften sind datenschutzrechtlich von erheblicher Brisanz. Wer den B&uuml;rger auf einen solchen Zukunftstrip mitnehmen will, muss die Gew&auml;hr f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Schutz vor dem Datenmissbrauch bieten. Diese Gew&auml;hr aber verweigert die Politik derzeit. Da kann und muss einem vor der Datenzukunft angst und bange werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Datenpannen-Datenschutz;art141,2779227?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man muss sich vor Augen halten, dass es sich bei den oben genannten Skandalen nur um die bekannt gewordenen handelt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe den 22. T&auml;tigkeitsbericht des Datenschutzbeauftragten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bfdi.bund.de\/cln_027\/nn_533554\/DE\/Oeffentlichkeitsarbeit\/Pressemitteilungen\/2009\/PM12__UebergabeTB.html\">Bundesbeauftragter f&uuml;r Datenschutz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sozialverband VdK in den F&auml;ngen des Kraken Bertelsmann<\/strong><br>\nWarum aber der VdK mit einem Massenblatt in Kooperation geht, welches der Verlagsgruppe von Gruner + Jahr zugeh&ouml;rt, jenem Verlagshaus, das Reinhard Mohns Bertelsmann AG zu 74,9 Prozent besitzt, l&auml;sst nicht nur Fragen, sondern &Auml;rger zur&uuml;ck. Ausgerechnet der VdK, der sich in den Medien als Streiter f&uuml;r eine bessere Gesellschaft darstellen l&auml;sst, wirbt mit seinem Namen f&uuml;r jene Krake, die wie keine andere hierzulande f&uuml;r Meinungsbildung verantwortlich ist; steht damit in direkter Verbindung zur Bertelsmann-Stiftung, die mit Umfragen und scheinbar wissenschaftlich einwandfreien Analysen den politischen Konsens in diesem Lande ma&szlig;geblich beeinflusst, d.h. den Konsens damit eigentlich erstickt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/04\/quo-vadis-vdk.html\">ad sinistram<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Interessant ist der Eintrag eines Lesers zu diesem Blog-Beitrag: Mit gro&szlig;em Erstaunen habe ich zur Kenntnis genommen, dass Frau Ulrike Mascher im September letzten Jahres Pr&auml;sidentin des Sozialverband VdK Deutschland e.V. geworden ist.<\/em><\/p>\n<p>Darum mit Erstaunen, um nicht zu sagen mit Entsetzen, weil mir Frau Mascher bisher als Staatssekret&auml;rin bei Herrn Riester im Arbeitsministerium bekannt war.<br>\nDort hat sie zwischen 1998 und 2002, in der entscheidenden Zeit, federf&uuml;hrend an der Zerschlagung der gesetzlichen Rente mitgewirkt.<\/p>\n<p>Und noch viel schlimmer: Zwischen 1974 und 1990 war sie ausgerechnet in der privaten Versicherungswirtschaft t&auml;tig (Allianz), die der Verursacher und der Nutznie&szlig;er der Rentenzerschlagung war und ist!<\/p><\/li>\n<li><strong>Ein Experte wird zum Makler und der Regierungssprecher zum &bdquo;Communication Officer&ldquo;<\/strong><br>\nBert R&uuml;rup wirbt f&uuml;r seinen neuen Arbeitgeber &ndash; den Finanzvertrieb AWD. Beim ersten Auftritt f&uuml;r seinen neuen Arbeitgeber war Bert R&uuml;rup ganz in seinem Element, er durfte mit Zahlen jonglieren. Und doch war es irgendwie anders: Der Ex-Wirtschaftsweise war Ende 2008 von der Politik in die Privatwirtschaft gewechselt, zum Finanzmakler AWD. Jetzt nennt er sich &bdquo;Chef&ouml;konom&ldquo; und &bdquo;Sonderberater f&uuml;r private und betriebliche Altersversorgung&ldquo;. Zur Vorstellung der Studie zur Einkommenssituation der privaten Haushalte begleitete ihn ein weiterer &Uuml;berl&auml;ufer: B&eacute;la Anda, einst Regierungssprecher, ist heute auch bei AWD &ndash; als &bdquo;Chief Communication Officer&ldquo; leitete er R&uuml;rups Comeback ein. Die Studie hat ergeben, dass Privathaushalten in Bayern am meisten Geld zur freien Verf&uuml;gung steht: Nach Abzug der Ausgaben bleiben dort von einem durchschnittlichen monatlichen Nettogehalt in H&ouml;he von 3009 Euro noch 54,2 Prozent &uuml;brig, das sind 1631 Euro. Am wenigsten Geld haben Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern. Eigens daf&uuml;r entwarf man den Begriff &bdquo;Netto&ndash;Netto&ndash;Einkommen&ldquo;, der das tats&auml;chlich verf&uuml;gbare Einkommen ausdr&uuml;cken soll. Um dies zu ermitteln, zogen die &Ouml;konomen vom Bruttoeinkommen nicht nur Steuern und Abgaben ab, sondern auch Ausgaben f&uuml;r Miete, Energie, Transport und Kinderbetreuung. Nun k&ouml;nnten Verbraucher an verschiedenen Ecken sparen, um mehr vom &bdquo;Netto-Netto&ldquo; zu behalten. Sie k&ouml;nnten zum Beispiel den Strom- oder Gasanbieter wechseln. Bert R&uuml;rup aber, der neue Berater f&uuml;r private Altersversorgung, r&auml;t zur Pr&uuml;fung des eigenen Telekommunikationsanbieters und &ndash; darauf hat man dann doch gewartet &ndash; auf die Wahl des Versicherers. Steuern senken oder Hartz IV umschichten &ndash; das ist f&uuml;r den neuen R&uuml;rup kein Thema mehr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/art271,2779312?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Den Tagesspiegel hat der Rollenwechsel des Ex-Wirtschaftsweisen anscheinend so verwirrt, dass er das Gutachten dem Finanzdienstleister (AWD) zuschreibt im Auftrag des wissenschaftlichen Forschungsinstituts (RWI). Sozusagen eine kleine Freudsche Fehlleistung , die klar macht, dass die Veranstaltung mit Wissenschaft wenig zu tun hat. Ganz abgesehen davon, dass die Abh&auml;ngigkeit des Netto-Netto-Einkommens vom Wohnort und der sozialen Stellung der Haushalte keine sonderlich &uuml;berraschende Erkenntnis ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Verh&ouml;rpraxis der USA<\/strong><br>\nAm Montag ver&ouml;ffentlichte die New York Times erstmals pr&auml;zise Zahlen, wie oft zwei Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge, Abu Zubayda und Khalid Sheikh Mohammed, der Folter des &ldquo;Waterboardings&rdquo;, des simulierten Ertr&auml;nkens, unterzogen wurden. Im Fall des Gefangenen Zubayda geschah dies im August 2002 83-mal, im Fall von Mohammed, der sich selbst mittlerweile als Planungschef des Attentats gegen die Twin Towers vom 11. September 2001 bezeichnet hat, wurde diese Verh&ouml;rmethode im M&auml;rz 2003 insgesamt 183-mal angewendet.\n<p>Obamas Ank&uuml;ndigung, die CIA-Folterer au&szlig;er Strafverfolgung zu stellen, ist in den USA auf ein geteiltes Echo gesto&szlig;en. Auf der einen Seite verweisen die Rechtsexpereten auf die Schwierigkeit, den &ldquo;guten Glauben&rdquo; an die Richtigkeit der damaligen Rechtsgutachten aus dem Justizministerium zu widerlegen. Ein Ermittlungsverfahren gegen die Rechtsgutachter und weiter bis hinauf zur US-Regierung wird nicht erwogen. Andererseits erkl&auml;ren Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch, &ldquo;dass gegen die Prinzipien des Strafrechts versto&szlig;e, wenn der Generalstaatsanwalt&rdquo; (nach US-Recht der Justizminister) &ldquo;sagt, es liege ein ernstes Verbrechen vor &ndash; und dann geschieht gar nichts&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/amerika\/artikel\/1\/verdaechtiger-183-mal-mit-wasser-gefoltert\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung sieht Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt &ndash; aber dramatisch schlechte Ausbildungsquoten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht eine Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt. Das schreibt sie in ihrer Unterrichtung zum Berufsbildungsbericht 2009 (16\/12640). Vom 1. Oktober 2007 bis zum 30. September 2008 seien bundesweit mehr als 616.000 neue Ausbildungsvertr&auml;ge abgeschlossen worden. Im Vergleich zum Vorjahr seien dies 9.626 Vertr&auml;ge weniger. Trotzdem habe sich demografiebedingt die Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt fortgesetzt. Erstmals seit 2001 sei die Zahl der Bewerber geringer als die Zahl freier Ausbildungspl&auml;tze. Das Ausbildungsangebot lag 2008 bei knapp 636.000 Ausbildungspl&auml;tzen. Dem standen knapp 631.000 Nachfragen gegen&uuml;ber. Da der Ausbildungsmarkt eng mit der Wirtschaftslage, der Arbeitsmarkt- und Besch&auml;ftigungssituation verbunden sei, sei ein R&uuml;ckgang des Ausbildungsangebots im laufenden Jahr derzeit nicht ausgeschlossen.\n<p>Trotz einer positiven Gesamtbilanz sieht die Regierung weiteren Handlungsbedarf. Rechnerisch gebe es mehr Pl&auml;tze als Bewerber. Dennoch gestalte sich der Einstieg in den Ausbildungsmarkt f&uuml;r viele Jugendliche schwierig, &ldquo;da ein bundesweiter rechnerischer Marktausgleich nicht fl&auml;chendeckend alle Regionen des Bundesgebiets umfasst und f&uuml;r jeden einzelnen gilt&rdquo;. <\/p>\n<p>Das Problem der sogenannten Altbewerber, die sich bereits vergeblich um einen betrieblichen Ausbildungsplatz beworben h&auml;tten und an alternativen Bildungs- und Qualifizierungsma&szlig;nahmen teiln&auml;hmen, bezeichnet die Regierung als berufsbildungs- und arbeitsmarktpolitische Herausforderung. Ferner m&uuml;sse die Zahl der Ausbildungsabbrecher reduziert sowie die Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund verbessert werden, deren Ausbildungsquote 2007 bei 23,9 Prozent gelegen habe. Bei deutschen Jugendlichen habe die Quote bei 57,6 Prozent gelegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_112\/05.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Uuml;ber die schlechten Ausbildungsquoten wird leider nur selten gesprochen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>35 Jahre ohne Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nNach der Abschaffung der H&ouml;rergelder Anfang der 1970er Jahre gab es in Deutschland 35 Jahre keine Studiengeb&uuml;hren. Die Debatte dar&uuml;ber begann jedoch schon fr&uuml;h und ist durch verschiedenen Stationen gekennzeichnet. Torsten Bultmann und Rolf Weitkamp geben einen &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/Hintergrund\/35jahre-ohne-studiengebuehren.php\">studis-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In dem hier angesprochenen Buch &bdquo;Studiengeb&uuml;hren in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung&ldquo; komm ich auch drin vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Uni-Rankings &ndash; verteufelt und geliebt<\/strong><br>\nBewerten und gleichmachen: Experten streiten in Berlin &uuml;ber Uni-Rankings. Vor allem Gesine Schwan h&auml;lt nichts von den Ranglisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/magazin\/wissen\/Uni-Rankings-Gesine-Schwan;art304,2779064\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>DHV will zu Boykott gegen Programmakkreditierung aufrufen<\/strong><br>\nDer Deutsche Hochschulverband (DHV) will seinen Forderungen nach einer grundlegenden Umgestaltung des Akkreditierungswesens in Deutschland notfalls dadurch Nachdruck verleihen, dass er seine 24.000 Mitglieder aufrufen wird, sich als Gutachter f&uuml;r Programmakkreditierungen zuk&uuml;nftig nicht mehr zur Verf&uuml;gung zu stellen. &ldquo;Die Wissenschaftler sind nicht l&auml;nger bereit, an diesem Unfug mitzuwirken&rdquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen.\n<p>&ldquo;Die Akkreditierung in Deutschland ist teuer, b&uuml;rokratisch, langsam, ineffizient, rechtlich zweifelhaft und autonomiefeindlich. Durch den Zwang zur regelm&auml;&szlig;igen Reakkreditierung wird dieses Unwesen auf unabsehbare Zeit fortgeschrieben&rdquo;, so Kempen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/67421\/dhv-will-zu-boykott-gegen-programmakkreditierung-aufrufen\/%20\">bildungsklick<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Leider fangen nur die konservativen Hochschulverb&auml;nde an sich zu wehren. Davon ist aber keine wirkliche Kurskorrektur der Hochschul-&bdquo;reform&ldquo;-<\/em>politik zu erwarten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Bertelsmann Stiftung investiert st&auml;rker in Bildung<\/strong><br>\nDie Bertelsmann Stiftung wird sich in den kommenden Jahren noch st&auml;rker als bisher auf das Thema Bildung konzentrieren. Das gab der Vorstandsvorsitzende Dr. Gunter Thielen bei der Vorstellung des aktuellen Jahresberichtes bekannt.\n<p><em>&ldquo;F&uuml;r die Bertelsmann Stiftung ist Leistung und Gerechtigkeit im Bildungssystem kein Widerspruch. Unser Bildungssystem muss sowohl die Wettbewerbsf&auml;higkeit unserer Gesellschaft als auch die faire Teilhabe an guter Bildung sichern&rdquo;<\/em>, sagte Thielen. Die Grundlagen f&uuml;r erfolgreiches Lernen w&uuml;rden bereits vor der Schule gelegt. Daher m&uuml;sse die Gesellschaft noch gezielter in die fr&uuml;hkind&shy;liche Bildung investieren. Zus&auml;tzliche finanzielle Mittel m&uuml;ssten im Bildungssystem k&uuml;nftig dort eingesetzt werden, wo die Herausforderungen am gr&ouml;&szlig;ten sind. Als Beispiel nannte Thielen sozi&shy;ale Brennpunkte und die gezielte F&ouml;rderung von Kindern mit Migrationshintergrund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3E6143EB-DEF02ADC\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_95047.htm\">Bertelsmann Stiftung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach allem was die Bertelsmann Stiftung bisher an unseren Schulen und Hochschulen angerichtet hat, kann man diese Ank&uuml;ndigung nur als Drohung verstehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zu guter letzt: <\/strong>\n<p><strong>Volker Pispers: Dividenden<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=493439\">WDR 2<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Die &bdquo;giftigen Papiere&ldquo; werden die Steuerzahler nicht belasten<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: So nicht, Minister Steinbr&uuml;ck<\/li>\n<li>Harald Schumann: Zahltag f&uuml;r Gl&auml;ubiger<\/li>\n<li>Rettungsschirm f&uuml;r Banken &ndash; B&uuml;rger gehen leer aus <\/li>\n<li> Rechtsanwaltskanzleien wirken an Gesetzgebung mit<\/li>\n<li>Krise im Osten bedroht deutsche Banken<\/li>\n<li>Bundesbank: Deutsche Schuldenquote steigt 2008 auf 65,9%<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3902\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3902","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3902"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3902\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}