{"id":39080,"date":"2017-07-07T08:37:28","date_gmt":"2017-07-07T06:37:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080"},"modified":"2017-07-07T08:37:28","modified_gmt":"2017-07-07T06:37:28","slug":"hinweise-des-tages-2910","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h01\">Anti-G20-Proteste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h02\">G20-Treffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h03\">F&uuml;hrung als Schicksal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h04\">Arm trotz Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h05\">Ausbeutung in der Fleischindustrie stoppen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h06\">&raquo;Nat&uuml;rlich ist Vollbesch&auml;ftigung m&ouml;glich&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h07\">Die doppelte Mauer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h08\">Ausweg aus der Sackgasse: Der Europ&auml;ische W&auml;hrungsverbund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h09\">Abkommen zwischen EU und Japan ist l&auml;ngst nicht sicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h10\">Mitarbeiter werfen der Bahn &ldquo;Bankrotterkl&auml;rung&rdquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h11\">Beauftragte f&uuml;r Chancengleichheit im SGB II: Was will die SPD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h12\">Sektiererische Partei Deutschlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39080#h13\">Linksruck in der Wallonie &ndash; Arbeiterpartei st&auml;rkste Kraft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anti-G20-Proteste<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ausschreitungen bei &ldquo;Welcome To Hell&rdquo;<\/strong><br>\nBei der Demo &ldquo;Welcome To Hell&rdquo; sah es zun&auml;chst nicht nach gewaltt&auml;tigen Ausschreitungen aus. Ein einzelner Flaschenwurf sorgte laut unserem Reporter daf&uuml;r, dass die Situation eskalierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/Ausschreitungen-bei-Welcome-To-Hell,audio332790.html\">NDR<\/a>\n<p><strong>dazu auch:<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" style=\"border: 1px solid #ccc;\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170707-hwt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wer den Livestream von Reuters verfolgt hat, kann eigentlich zu keinem anderen Eindruck als die Reporter des NDR kommen. Es sah vielmehr ganz danach aus, als habe die Polizei mit Vorsatz und gezielt eine Eskalation provoziert. W&auml;ren t&uuml;rkische oder russische Sicherheitskr&auml;fte so vorgegangen, h&auml;tte es dazu sicher schon unz&auml;hlige erhobene Zeigefinger aus den Reihen der Politik gegeben. Warten wir mal ab, ob und welche politischen Folgen die skandal&ouml;se Strategie der Hamburger Beh&ouml;rden beim G-20-Gipfel haben wird. Eigentlich m&uuml;sste dazu sogar ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss einberufen werden. So geht man in Hamburg &uuml;brigens mit parlamentarischen Beobachtern um (Norbert Hackbusch ist B&uuml;rgerschafts-Abgeordneter der Linkspartei).<\/em><br>\n<img decoding=\"async\" style=\"border: 1px solid #ccc;\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170707-hwt-02.png\" alt=\"\" title=\"\">\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Krawalle in Hamburg<\/strong><br>\n[&hellip;] Unser Landeskorrespondent Axel Schr&ouml;der schildert das Geschehen auf der Kundgebung ganz anders. Er sagte uns, er habe vorne gestanden, und die Demonstrationsleitung habe mit dem Schwarzen Block dar&uuml;ber verhandelt, dass die Teilnehmer sich wieder &ldquo;entmummen&rdquo;. Das sei auch geschehen. Allerdings h&auml;tten ihm Kollegen von Deutschlandfunk Kultur berichtet, dass es hinten im Zug zu dem Zeitpunkt noch Vermummte gab. Offenbar ging der Polizei dort das Entmummen nicht schnell genug, und die Beamten seien &ndash; so Schr&ouml;der &ndash; dann mit Pfefferspray in die Menge hineingegangen, ohne dass von Seiten der Demonstranten vorher irgendwas passiert sei.<br>\nSchr&ouml;der fasst zusammen: &ldquo;Nach den Schilderungen, die ich habe, ging die Gewalt von der Polizei aus. Und der Einsatz war unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig.&rdquo; Schr&ouml;der berichtet, er habe am eigenen Leibe erfahren, wie die Polizei mit einem &ldquo;irren Tempo&rdquo; auch Unbeteiligte zur Seite geschoben habe. Er habe sich gerade in der Hafenstra&szlig;e mit den Mauern an die Loveparade und die Katastrophe von Duisburg im Jahr 2010 erinnert gef&uuml;hlt. Schr&ouml;der betonte, man m&ouml;ge den Linken unterstellen, dass sie immer nach einem Anlass suchten, um sich mit der Polizei anzulegen. Diesen Anlass h&auml;tten sie heute aber &ldquo;nicht wirklich&rdquo; geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/g20-krawalle-in-hamburg.2852.de.html?dram%3Aarticle_id=390434\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Im <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/telesurenglish\/videos\/1136435953166472\/?permPage=1\">aufgezeichneten Live-Stream<\/a> kann man bei Minute 58 selbst verfolgen, wie die Situation eskalierte. Die Aufnahmen st&uuml;tzen die Version, die &uuml;bereinstimmend von zahlreichen Journalisten und Demonstrationsteilnehmern berichtet wird. Dieses Vorgehen muss Folgen haben. Wer das Vorgehen der Polizei bei den Anti-G20-Protesten in Hamburg nicht kritisieren will, der k&uuml;nftig soll auch zu Erdogan und Co. schweigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>G20-Gipfel: Hamburg als rechtsfreier Raum?<\/strong><br>\nMit Schlagst&ouml;cken und Pfefferspray ist die Hamburger Polizei gegen das sogenannte Protestcamp der G20-Gegner vorgegangen. Ausdruck einer harten Linie, die Polizei und Innensenator in Hamburg offenbar verfolgen. Kritiker bef&uuml;rchten dadurch eine Eskalation der Proteste. B&uuml;rgerrechtsorganisationen sprechen von rechtsfreien R&auml;umen in Hamburg. Was ist dran an den Vorw&uuml;rfen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/g-zwanzig-gipfel-100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>Welcome to hell &ndash; Spielt die Polizei mit gezinkten Karten?<\/strong><br>\nSeit Wochen werden wir von der Polizei, dem Verfassungsschutz und der Politik mit Meldungen &uuml;ber die Gef&auml;hrlichkeit und Gewaltbereitschaft der zur Demonstration erwarteten &ldquo;militanten Szene&rdquo; versorgt. Die vermeintliche Anzahl angeblich gewaltbereiter Demonstrationsteilnehmer steigt ebenso stetig, wie die durch sie begr&uuml;ndete Gefahr f&uuml;r die Sicherheit und Ordnung.<br>\nDas seit Wochen herbeigeredete Gewaltpotenzial soll Grund f&uuml;r den in der bundesdeutschen Geschichte einmaligen Einsatz von polizeilichem Personal, Sondereinsatzkommandos aus dem In- und Ausland sowie milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung sein.<br>\nWer die Praxis der Hamburger Versammlungsbeh&ouml;rde kennt, wei&szlig;, dass auch ein Bruchteil des angeblich erwarteten Gewaltpotentials &uuml;blicherweise ausreicht, eine Demonstration mit telefonbuchdicken Auflagenkatalogen zu versehen und jede N&auml;he zu sensiblen Orten zu meiden.<br>\nNun allerdings ist ein Wunder geschehen. Denn seit heute liegt die Anmeldebest&auml;tigung f&uuml;r die morgige Demonstration &ldquo;Welcome to Hell&rdquo; vor. Sie enth&auml;lt: nicht eine einzige Auflage. Die angemeldete Route endet mit einer Abschlusskundgebung des &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten schwarzen Blocks aller Zeiten&rdquo; direkt am Messegel&auml;nde.<br>\nDas ist ein derartig krasser Widerspruch zu dem wochenlangen Propagandagetrommel von der heranrollenden Gewaltwelle, dass zu bef&uuml;rchten ist, dass die Polizeif&uuml;hrung bereits jetzt entschlossen ist, die Demonstration &uuml;berhaupt nicht stattfinden zu lassen. Die Hamburger Polizei hat Erfahrung mit solcher Taktik.<br>\nRechtsanwalt Matthias Wisbar vom Anwaltlichen Notdienst G 20 (AND) sagt dazu:<br>\n&ldquo;Spielt die Polizei mit gezinkten Karten? Der Subtext der Anmeldebest&auml;tigung ist ganz einfach: Ihr werdet den Kundgebungsplatz nie erreichen. Der AND fordert die Polizeif&uuml;hrung auf, die Versammlungsfreiheit zu sch&uuml;tzen und sie nicht zum Gegenstand taktischer Spielchen zu machen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aktionboss.de\/welcome-to-hell-spielt-die-polizei-mit-gezinkten-karten\">AktionBosS<\/a><\/li>\n<li><strong>Professionelle Eskalation<\/strong><br>\nIm Vorfeld des G20-Gipfels gibt sich die Polizei alles andere als deeskalativ. Im Gegenteil: Willk&uuml;rlich probt sie den Ausnahmezustand.<br>\nMan muss sich das mal vorstellen: W&uuml;rde ein G20-Gipfel in, sagen wir, Sankt Petersburg stattfinden, und w&uuml;rden noch vor Beginn des Gipfels Menschen, die beim abendlichen Bier zusammen stehen, mit Wasserwerfern auseinandergetrieben &ndash; hierzulande w&auml;re die H&ouml;lle los.<br>\nPolizeistaat!, w&uuml;rden es hei&szlig;en, Verletzung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit! Aber der Gipfel findet nicht in Sankt Petersburg statt, sondern in Hamburg. Und weil offenbar ganz klar ist, dass hier immer alles mit rechtsstaatlichen Mitteln zugeht, und weil die Polizei ja schlie&szlig;lich den reibungslosen Ablauf des Gipfels sch&uuml;tzen muss &ndash; schwer genug in einer Gro&szlig;stadt &ndash; ist hier eben nicht die H&ouml;lle los.<br>\nDoch die Polizei probt in Hamburg in bester Manier der Selbsterm&auml;chtigung den Ausnahmezustand. Sogar sie selbst r&auml;umt auf Nachfrage ein, dass Straftaten vor dem Einsatz nicht vorgelegen h&auml;tten &ndash; nur Personen h&auml;tten sich auf der Fahrbahn befunden, die nach Aufforderung nicht zur Seite gegangen w&auml;ren. Echt jetzt? Wasserwerfer gegen ein Stra&szlig;enfest?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-G20-Proteste-in-Hamburg\/!5427545\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Polizeieinsatz in Hamburg: Wenn der G20 Gipfel in Russland w&auml;re&hellip;<\/strong><br>\nDer Balken im eigenen Auge: Angenommen, der G20 Gipfel f&auml;nde nicht in Hamburg, sondern im russischen St. Petersburg statt.<br>\nStellen wir uns nun vor, die russische Polizei w&uuml;rde einen riesigen Bereich der Innenstadt f&uuml;r alle Versammlungen sperren. Sie w&uuml;rde mit Wasserwerfern gegen Menschen vorgehen, die abends Bier auf der Stra&szlig;e trinken. Sie w&uuml;rde ein Protestcamp bei Nacht und Nebel r&auml;umen, obwohl sogar ein russisches Gericht es vorher erlaubt hatte. Journalisten, die vor Ort berichten wollen, w&uuml;rden attackiert von Polizisten. Die Polizeif&uuml;hrung w&uuml;rde Anw&auml;lte der Demonstranten &ouml;ffentlich als Gefahr f&uuml;r die Sicherheit darstellen. Der russische Innenminister w&uuml;rde zero tolerance ank&uuml;ndigen. Ein Kriegsschiff der russischen Marine w&uuml;rde vor Anker gehen. Man w&uuml;rde eine Hexenjagd machen und laufend &ouml;ffentlich vor den Gefahren durch linke Kr&auml;fte, Umweltaktivisten, Autonomen, Gewerkschaftlern usw. warnen.<br>\nFrage: Was w&uuml;rde wohl hier los sein? Die Medien w&uuml;rden vom autokratischen Putin berichten, der Demonstrationen gegen den G20 Gipfel verunm&ouml;glicht. Sie w&uuml;rden die Menschenrechtsverletzungen durch die russische Polizei detailliert darstellen. Aber nat&uuml;rlich: In Deutschland kann nicht sein, was nicht sein darf. Und daher wird nur sehr zaghaft &uuml;ber die massiven Eingriffe in die Versammlungs- und Pressefreiheit sowie die Attacken gegen rechtsstaatliche Grunds&auml;tze berichtet. Das ist der eigentliche Skandal: Der Balken im eigenen Auge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/polizeieinsatz-in-hamburg-wenn-der-g20-gipfel-in-russland-waere\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>G20-Treffen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wirtschaftskraft der G20: Die Bedeutung des Westens schrumpft<\/strong><br>\nDie globalen Gewichte verschieben sich: Seit dem ersten G20-Treffen von 1999 sinkt der Beitrag der etablierten Industrienationen zur Weltwirtschaft kontinuierlich. Klare Gewinner sind nur zwei Nationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/g20-laender-so-stark-schrumpft-die-bedeutung-der-g7-a-1155920.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Einerseits wird unterschwellig der Bedeutungsverlust der &ldquo;westlichen&rdquo; Industriel&auml;nder beklagt, andererseits propagiert Bidder als guter Neoliberaler den Freihandel. Dabei ist klar, wer den uneingeschr&auml;nkten Freihandel vertritt, muss auch damit rechnen, dass immer dort produziert wird, wo Arbeit am billigsten und die Rendite am h&ouml;chsten ist. Russland-Bashing darf auch nicht fehlen. Offenbar existiert bei den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; ein Terminologiebaukasten, der S&auml;tze wie diesen enth&auml;lt: &ldquo;&hellip; wegen der v&ouml;lkerrechtswidrigen Annexion der zur Ukraine geh&ouml;renden Halbinsel Krim.&rdquo; Diese m&uuml;ssen dann m&ouml;glichst oft in m&ouml;glichst vielen Texten untergebracht werden. So funktioniert heute &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>G20-Gipfel: Wer profitiert vom &bdquo;Marshall-Plan&ldquo; f&uuml;r Afrika?<\/strong><br>\nNichts weniger als einen Paradigmenwechsel in der deutschen Afrika-Politik hat Angela Merkel f&uuml;r den anstehenden G20-Gipfel angek&uuml;ndigt. &bdquo;Compact with Africa&ldquo;, &bdquo;Marshall-Plan&ldquo; oder &bdquo;Eckpunktepapier Afrika&ldquo;: Die Programme tragen vielversprechende Namen. Und folgen einem Prinzip: Staatliche Entwicklungshilfe ist out. Die Bundesregierung setzt auf private Investoren, die Afrika mit Milliardensummen helfen sollen. Doch die Strategie weckt Zweifel. Konkrete Projekte zeigen schon jetzt: Oft hilft die neue Strategie vor allem Firmen und Investoren. Die Menschen vor Ort haben nichts davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/afrika-politik-104.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>G20-Partnerprogramm Politische Bildung bei Herrn Sauer<\/strong><br>\nBei gro&szlig;en Gipfeltreffen im eigenen Land muss auch Merkels Mann ran: Der Quantenchemiker hat ein anspruchsvolles Partnerprogramm organisiert &ndash; mit politischem Einschlag. Auch die Trump-Frauen sollen etwas lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/g20\/g20-partnerprogramm-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> In diesem Artikel entfaltet der &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo; sein &ldquo;professionelles K&ouml;nnen&rdquo; in G&auml;nze. In boulevardesker Erz&auml;hlweise schildert die RBB &ndash; Journalistin Angela Ulrich das Rahmenprogramm f&uuml;r die Ehepartner der zum G20 &ndash; Gipfel angereisten Regierungschefs. Sie preist die Gelehrsamkeit des Kanzleringatten Prof. Sauer, um zugleich den p&auml;dagogischen Zeigefinger gegen die &ldquo;Trump-Frauen&rdquo; zu erheben, die &ldquo;sollten etwas lernen&rdquo;: &ldquo;Klima-Nachhilfe&rdquo;. Der &uuml;berhebliche Duktus der Journalistin Ulrich ist in ihren Artikeln\/Kommentaren &ouml;fter lesbar. So bezeichnete sie in der Hochzeit der Hetzkampagne der ARD gegen die Syriza-Regierung den damaligen griechischen Finanzminister Varoufakis als &ldquo;Halbstarken&rdquo;, dem es zusammen mit dem MP Tsipras &ldquo;auf die Finger zu hauen&rdquo; gelte.<\/em><br>\n<em>Dieser Artikel ist damit symptomatisch f&uuml;r die inhaltliche Berichterstattung von Tagesschau, Tagesthemen, der Online-Redaktion und der verantwortlichen Redakteure. Er &ldquo;passt&rdquo; zur ARD.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>F&uuml;hrung als Schicksal<\/strong><br>\nEinflussreiche Stimmen aus dem deutschen Establishment verlangen von der Berliner Au&szlig;enpolitik &ldquo;mehr H&auml;rte&rdquo;, &ldquo;mehr Ambitionen&rdquo; und entschlossene &ldquo;F&uuml;hrung&rdquo;. Deutschland sei durch eine &ldquo;fundamentale[&hellip;] Ich-Schw&auml;che&rdquo; eingeschr&auml;nkt, kritisiert ein einstiger PR-Spezialist der Bundeswehr in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Internationale Politik; diese &ldquo;Ich-Schw&auml;che&rdquo; gelte es zu &uuml;berwinden, um dem in der Weltpolitik notwendigen &ldquo;Willen zur Macht&rdquo; zum Durchbruch zu verhelfen. Insbesondere h&auml;tten &ldquo;die Deutschen&rdquo; die &ldquo;schicksalhafte[&hellip;] Aufgabe zur F&uuml;hrung in Europa&rdquo;. In einem anderen Beitrag in dem Blatt hei&szlig;t es, um Deutschland h&auml;tten sich &ldquo;drei Ringe der Unsicherheit&rdquo; gelegt; um eine &ldquo;Stabilisierung&rdquo; seines Einflusses zu erreichen, m&uuml;sse Berlin mehr &ldquo;H&auml;rte&rdquo; zeigen. Die Stellungnahmen, die um Forderungen etwa nach der Gr&uuml;ndung eines Nationalen Sicherheitsrats oder einer st&auml;rkeren Propaganda gegen&uuml;ber der Bev&ouml;lkerung erg&auml;nzt werden, zeigen exemplarisch die Befindlichkeiten im aufstrebenden Berliner Establishment &ndash; in einer Zeit, in der sich die Bundesrepublik anl&auml;sslich des G20-Gipfels erstmals offen gegen die Vereinigten Staaten in Stellung bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59634\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.E.:<\/strong> Die Denkapparate der deutschen Politik scheinen nun restlos der Welt entr&uuml;ckt zu sein. W&auml;hrend sich der Herr der Ringe, J&ouml;rg Lau, noch in der sprachlichen Welt der Fantasy zu bewegen scheint, erinnert der Klang der Sprache eines Jan Techau schon sehr stark an den Stil eines deutschen Propagandaministers vergangener Zeiten. Ich halte das f&uuml;r abmahnungsreif oder sind wir schon wieder so weit?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Gut beobachtet. Ob es unter unseren Abgeordneten im alten und im kommenden neuen Bundestag noch ausreichend wache Menschen gibt, um diese Tendenz zu stoppen, muss man leider bezweifeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arm trotz Arbeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Weiter arm, trotz Arbeit<\/strong><br>\nDie Erwerbsarmut in Europa ist gestiegen. Grund daf&uuml;r ist eine Politik, die Arbeitslose dazu zwingt, um jeden Preis einen Job anzunehmen.<br>\nImmer mehr Menschen in Europa sind arm, obwohl sie arbeiten. Am st&auml;rksten stieg die sogenannte Erwerbsarmut in den vergangenen Jahren in Deutschland. Das h&auml;ngt auch damit zusammen, dass Arbeitslose st&auml;rker unter Druck stehen, eine schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Dorothee Spannagel, Daniel Seikel, Karin Schulze Buschoff und Helge Baumann. Die WSI-Forscher haben untersucht, wie sich arbeitsmarkt- und sozialpolitische Ma&szlig;nahmen, die Menschen schneller in Jobs bringen sollen, auf die Erwerbsarmut in 18 europ&auml;ischen L&auml;ndern ausgewirkt haben. Datengrundlagen sind die Europ&auml;ische Gemeinschaftsstatistik &uuml;ber Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) und eine OECD-Datenbank.<br>\nDer Anteil der Working Poor in der EU betrug im Jahr 2014 rund zehn Prozent &ndash; gemessen an den Erwerbst&auml;tigen zwischen 18 und 64 Jahren. Obwohl sie regel&shy;m&auml;&szlig;ig arbeiten, m&uuml;ssen diese Menschen mit weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Einkommens in ihrem Land auskommen. Am h&ouml;chsten war der Anteil in Rum&auml;nien mit 18,6 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 13,4 Prozent und Spanien mit 13,2 Prozent. Mit 4,5 Prozent oder weniger hatten Belgien, die Tschechische Republik und Finnland die geringsten Erwerbsarmutsquoten. Deutschland lag mit 9,6 Prozent genau im Durchschnitt der EU-L&auml;nder.<br>\n<img decoding=\"async\" style=\"border: 1px solid #ccc;\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170707-hwt-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/109849_109869.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den vollst&auml;ndigen WSI-Report finden Sie <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_wsi_report_36_2017.pdf\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland: Arbeit sch&uuml;tzt nicht vor Armut<\/strong><br>\nStudie: Von 2004 bis 2014 hat sich die Erwerbsarmut in Deutschland verdoppelt. Der Anstieg fiel hierzulande gr&ouml;&szlig;er aus als in 18 anderen EU-L&auml;ndern<br>\nWenn das Einkommen aus Erwerbst&auml;tigkeiten nicht reicht, um sein eigenes Leben, oder in vielen F&auml;llen auch das der Familie einigerma&szlig;en, gesichert unterhalten zu k&ouml;nnen, so hat man in den USA daf&uuml;r den anschaulichen Begriff der &ldquo;working poor&rdquo; gefunden. Hier spricht man etwas trockener und amtlicher von &ldquo;Erwerbsarmut&rdquo;. Das Schlagwort funkt hinein in den Wahlkampf.<br>\nDie Union hat das Versprechen auf &ldquo;Vollbesch&auml;ftigung&rdquo; als Zugpferd ihrer Kampagne gew&auml;hlt in Konkurrenz zur &ldquo;sozialen Gerechtigkeit&rdquo;, welche die SPD als Ziel plakatiert. In diesen Wettbewerb hinein trifft eine heute ver&ouml;ffentlichte Studie, deren Pressemitteilung mit &ldquo;Arm trotz Arbeit&rdquo; &uuml;berschrieben ist. Die Studie kommt vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die vom DGB gegr&uuml;ndet wurde.<br>\nAus der 20-seitigen Studie geht als beachtliches Ph&auml;nomen hervor, dass die Erwerbsarmutsrate in keinem anderen der 17 EU-L&auml;nder, die zum Vergleich herangezogen wurden, so stark gewachsen ist wie in Deutschland. Der Zeitraum ist allerdings beschr&auml;nkt auf die Jahre von 2004 bis 2014. Aktuellere Zahlen gab das verwendete Datenmaterial nicht her.<br>\nIn Deutschland habe sich die Erwerbsarmutsrate zwischen 2004 und 2014 verdoppelt, stellt die Studie als Ergebnis heraus. Man kann demnach beobachten, dass die Zahl der Besch&auml;ftigten bis heute zwar best&auml;ndig zunimmt, zugleich aber steigt auch der Anteil der Besch&auml;ftigten, die unter die Schwelle der &ldquo;Armutsgef&auml;hrdung&rdquo; fallen. Zumindest bis 2014 liefert die Studie Zahlen als Beleg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschland-Arbeit-schuetzt-nicht-vor-Armut-3766409.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Schlechte Bezahlung: Vier Millionen Besch&auml;ftigte von Armut bedroht<\/strong><br>\nDie Zahl der Erwerbst&auml;tigen in Deutschland liegt auf Rekordniveau, doch viele Jobs sind schlecht bezahlt: Jeder Zehnte Besch&auml;ftigte ist laut einer Studie armutsgef&auml;hrdet.<br>\nDie Zahl der Besch&auml;ftigten, die trotz Job in die Armut abgleiten k&ouml;nnten, ist in Deutschland deutlich gestiegen, berichtet die &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo;. Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung lag die Zahl der Besch&auml;ftigten, die unter die Schwelle der Armutsgef&auml;hrdung fallen, im Jahr 2014 bei 4,1 Millionen. Im Jahr 2004 waren es nur knapp 1,9 Millionen gewesen. Damit sei die Erwerbsarmut in der Bundesrepublik st&auml;rker gestiegen als in jedem anderen EU-Land, so die Studie.<br>\nAls armutsgef&auml;hrdet gilt, wer einschlie&szlig;lich aller staatlichen Transfers wie zum Beispiel Wohn- oder Kindergeldweniger als 60 Prozent des mittleren Einkommenserzielt. 2014 zum Beispiel lag diese Schwelle f&uuml;r Einpersonenhaushalte bei monatlich weniger als 917 Euro. Der Anteil der 18- bis 64-J&auml;hrigen erwerbst&auml;tigen Inl&auml;nder, die als armutsgef&auml;hrdet gelten, lag 2004 noch bei 4,8 Prozent. Zehn Jahre darauf waren es laut der Studie 9,6 Prozent. In absoluten Zahlen falle das Plus noch deutlicher aus.<br>\n&ldquo;Offensichtlich ist der Zusammenhang zwischen Besch&auml;ftigungswachstum und Armut komplizierter als gemeinhin angenommen&rdquo;, stellen die Studienautoren fest. Das Besch&auml;ftigungswachstum in Deutschland beruhe zu einem gro&szlig;en Teil auf dem Anwachsen der Teilzeitstellen, anderer atypischer Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sowie des Niedriglohnsektors insgesamt. Eine wichtige Rolle spielt laut Studie dabei der Druck auf Arbeitslose, angebotene Stellen anzunehmen. [&hellip;]<br>\nInsgesamt ist die Armutsgef&auml;hrdungsquote in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 2005 lag sie nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei 12,7 Prozent, 2014 waren es 16,7 Prozent. Besonders gef&auml;hrdet sind Personen in Haushalten von Alleinerziehenden (33,7 Prozent) sowie Arbeitslose (69,1 Prozent). 2004 lag die Armutsgef&auml;hrdung von Menschen ohne Arbeit noch bei 43 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-armutsgefaehrdungsquote-bei-beschaeftigten-verdoppelt-a-1156182.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mission accomplished. Hauptsache &ldquo;Arbeit&rdquo;, von der Bezahlung war nicht die Rede.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Merkw&uuml;rdig: War es nicht auch &ldquo;SPON&rdquo;, der zuvor die sog. Reformen &ndash; insbesondere seit der rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der-Fischer-Regierung &ndash; auf dem Arbeitsmarkt f&uuml;r notwendig empfunden und gelobt hat? Die Stichworte sind u.a. Hartz IV, Ausdehnung der Leih- und Zeitarbeit, Niedriglohnsektor. Jetzt lediglich &uuml;ber die Folgen der verfehlten, neoliberalen Politik zu berichten ohne auf die Ursachen einzugehen, ist sehr mager.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ausbeutung in der Fleischindustrie stoppen!<\/strong><br>\nViele Besch&auml;ftigte in der deutschen Fleischindustrie arbeiten zu menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen und werden ausgebeutet. Damit soll jetzt Schluss sein: Der Bundestag hat ein Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft verabschiedet. Der DGB-klartext fordert zus&auml;tzlich 10.000 Stellen, um die Umsetzung und Kontrolle des Gesetzes zu gew&auml;hrleisten.<br>\nDa kann einem das Messer in der Tasche aufgehen: Kriminelle Sub-Unternehmer locken Besch&auml;ftigte aus Osteuropa in deutsche Schlachth&ouml;fe, um sie auszubeuten. Viele schuften l&auml;nger als erlaubt und werden um ihren korrekten Lohn geprellt. Sie hausen in menschenunw&uuml;rdigen Unterk&uuml;nften, f&uuml;r die dann auch noch aberwitzige Summen f&auml;llig werden. Etliche m&uuml;ssen f&uuml;r ihre Messer oder Schutzkleidung selbst aufkommen, erhalten kein Geld im Krankheitsfall oder werden rausgeschmissen, wenn sie ihre Rechte einfordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++16c56556-6227-11e7-b10d-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Nat&uuml;rlich ist Vollbesch&auml;ftigung m&ouml;glich&laquo;<\/strong><br>\nStephan Schulmeister &uuml;ber sinnloses Leid durch Sparpolitik, Wachstum in China und alternative Politik in der EU<br>\nHerr Schulmeister, zur G20 geh&ouml;ren so unterschiedliche L&auml;nder wie USA und Mexiko, Deutschland und China. Die Regierungschefs dieser L&auml;nder verfolgen nach eigenem Bekunden ein gemeinsames Ziel: Sie streben ein ausgewogenes Wachstum an, um den Menschen bessere Lebensbedingungen zu bieten. Ist das mehr als eine hohle Phrase?<br>\nNat&uuml;rlich wollen die Eliten auf der Welt mehr Wachstum und weniger Armut. Aber das sind W&uuml;nsche ans Christkind. Es gibt keinen Konsens, wie nachhaltiges Wachstum erreicht werden soll. Viele Regierungschefs haben nicht einmal eine Idee, wie sie Wachstum f&ouml;rdern k&ouml;nnten.<br>\nWas verbindet dann diese Gruppe der politisch M&auml;chtigen?<br>\nDie Staats- und Regierungschefs der G20 haben sich zum ersten Mal 2008 getroffen, damals herrschte Panik, wegen der globalen Finanzkrise. Das gemeinsame Interesse der G20 war es, alles zu tun, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern. Die Eliten f&uuml;rchteten zu Recht: Wenn es zu einer Totalentwertung des Finanzkapitals kommt, wenn die Aktienkurse weiter abst&uuml;rzen, dann ist die Krise nicht mehr aufzuhalten.<br>\nEin Verfall der Aktienkurse ist verhindert worden. Wie?<br>\nDie USA haben &ndash; viel konsequenter als die EU &ndash; Banken und Versicherungen verstaatlicht und den Spielraum f&uuml;r Finanzspekulationen eingeschr&auml;nkt. Gleichzeitig haben die USA und Deutschland die staatlichen Ausgaben erh&ouml;ht, um die Nachfrage zu st&uuml;tzen. All diese Beschl&uuml;sse widersprachen der herrschenden marktliberalen Politik, die die Regierungen &uuml;ber Jahrzehnte verfolgt hatten. Als die Aktienkurse im Fr&uuml;hjahr 2009 wieder stiegen, kehrte insbesondere die politische Elite in Europa wieder zu den alten Rezepten zur&uuml;ck. Dadurch wurde die Krise in Europa vertieft. Wir sind heute in einer Situation, die durchaus mit den 1930er Jahren vergleichbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1056325.natuerlich-ist-vollbeschaeftigung-moeglich.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die doppelte Mauer<\/strong><br>\nDie G-20 wollen ein Signal gegen Abschottung und Protektionismus setzen. Vor allem die Mauer zu Mexiko, die US-Pr&auml;sident Trump baut, gilt als verwerflich. Doch die EU hat noch viel verr&uuml;cktere Projekte. Neben den bereits existierenden Mauern in Ungarn, im Baltikum und in den spanischen Exklaven in Nordafrika plant sie nun eine &ldquo;doppelte Mauer&rdquo; in Libyen &ndash; eine auf dem Wasser und eine in der W&uuml;ste. Das geht aus den Pl&auml;nen der EU-Innenminister hervor, die gerade in Tallin tagen. Angeblich wollen sie Italien zu Hilfe eilen &ndash; der Fl&uuml;chtlingsstrom aus Libyen &uuml;berfordert das Mittelmeerland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/die-doppelte-mauer\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Hilflosigkeit der EU: Deutliche Kritik an geplantem Kodex f&uuml;r Seenotretter im Mittelmeer<\/strong><br>\nNichtstaatliche Organisationen retten Tausenden schiffbr&uuml;chigen Fl&uuml;chtlingen im Mittelmeer das Leben. Italien will sie dazu zwingen, einen Verhaltenkodex zu unterschreiben, der ihnen Fehlverhalten unterstellt.<br>\nDer von Italien geforderte Verhaltenskodex f&uuml;r nichtstaatliche Retter von Fl&uuml;chtlingen im Mittelmeer st&ouml;&szlig;t auf Kritik. Hilfsorganisationen und Politiker warnten am Donnerstag davor, dass ein solches Regelwerk zu mehr toten Fl&uuml;chtlingen f&uuml;hren k&ouml;nne. Das geplante Regelwerk zeige lediglich die Hilflosigkeit der EU im Umgang mit den Fl&uuml;chtlingen, sagte die Sprecherin von SOS M&eacute;diterran&eacute;e, Verena Papke, dem Evangelischen Pressedienst (epd). &bdquo;Staatliche Schiffe ziehen sich immer mehr zur&uuml;ck, und wir nehmen in immer l&auml;ngeren Eins&auml;tzen immer mehr Menschen an Bord.&ldquo;<br>\nDer Gr&uuml;nder der Retterorganisation Sea-Eye, Hans-Peter Buschheuer, erkl&auml;rte, sollten diese in der EU diskutierten Vorschl&auml;ge umgesetzt werden, k&auml;men sie &bdquo;einem Todesurteil f&uuml;r Tausende Fl&uuml;chtlinge&ldquo; gleich. Italiens Innenministerium hat einen solchen Verhaltenskodex erstellt und wirbt daf&uuml;r in der EU. Es will nichtstaatlichen Rettern das Anlaufen italienischer H&auml;fen verbieten, wenn sie das Regelwerk nicht unterschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/07\/07\/hilfsorganisation-verhaltenskodex-diskreditiert-retter-im-mittelmeer\/\">Migazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausweg aus der Sackgasse: Der Europ&auml;ische W&auml;hrungsverbund<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion ist weiterhin bedroht. Doch dank der EZB herrscht tr&uuml;gerische Ruhe. Zeit, die zur Gr&uuml;ndung eines flexiblen, zweistufigen &bdquo;W&auml;hrungsverbundes&ldquo; genutzt werden sollte.<br>\nIn den fr&uuml;her ver&ouml;ffentlichen Teilen meines Beitrags habe ich die Gr&uuml;nde er&ouml;rtert, die einer Fortsetzung der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion in ihrer jetzigen Form entgegen stehen: Die Eurokrise war die Folge der strukturellen Divergenz zwischen den exportorientierten Hartw&auml;hrungsl&auml;ndern im &bdquo;Norden&ldquo; und den von der Binnennachfrage abh&auml;ngigen Weichw&auml;hrungsl&auml;ndern im &bdquo;S&uuml;den&ldquo;. Das nach der Krise eingef&uuml;hrte neue Euro-Regime beschr&auml;nkt die Binnennachfrage durch fiskalische Austerit&auml;t und Ma&szlig;nahmen zur Lohnd&auml;mpfung, um auf diese Weise die Konvergenz der S&uuml;dl&auml;nder mit den exportorientierten Strukturen der Hartw&auml;hrungsl&auml;nder zu erzwingen. Der Erfolg der strukturellen Transformation setzt freilich die Zerst&ouml;rung von Produktionspotentialen und Arbeitspl&auml;tzen im Binnensektor der fr&uuml;heren Weichw&auml;hrungsl&auml;nder voraus.<br>\nEin so einseitiges, den Norden privilegierendes und Opfer nur im S&uuml;den erforderndes Programm h&auml;tte in der autonomen demokratischen Politik der S&uuml;dl&auml;nder keine Chance gehabt. Es musste also oktroyiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/07\/ausweg-aus-der-sackgasse-der-europaeische-waehrungsverbund\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Abkommen zwischen EU und Japan ist l&auml;ngst nicht sicher<\/strong><br>\nAllein die Begriffe verdeutlichen, dass es l&auml;ngst um mehr geht als ein Freihandelsabkommen zwischen zwei der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsm&auml;chte der Erde. Als EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker und Ratspr&auml;sident Donald Tusk am Donnerstag den japanischen Premier Shinzo Abe empfingen, sprachen sie nicht mehr von einem Handelsabkommen. Das Ganze hei&szlig;t &ndash; auf Vorschlag der Japaner &ndash; jetzt zweigeteilt &ldquo;Wirtschaftliches Partnerschaftsabkommen&rdquo;. Nat&uuml;rlich geht es dabei auch ganz klassisch um den Abbau von Handelsschranken. Viel wichtiger aber ist den Beteiligten das Signal, das p&uuml;nktlich zum G-20-Gipfel von diesem Schulterschluss ausgeht: die EU und Japan als Bollwerk gegen Protektionismus. [&hellip;]<br>\nDoch so sehr die Spitzen beider Seiten ihre Einigkeit beschw&ouml;ren: Diplomatische Korrespondenz, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt, verdeutlicht, wie viel hinter den Kulissen tats&auml;chlich noch offen ist. So viel, dass es Zweifel gibt, ob das Abkommen am Ende &uuml;berhaupt unterzeichnet wird. Ende Juni informierte demnach EU-Chefunterh&auml;ndler Mauro Petriccione die Mitgliedsstaaten nach Gespr&auml;chen in Tokio &uuml;ber den letzten Stand der Verhandlungen. Er k&uuml;ndigte bei einem einst&uuml;ndigen Fr&uuml;hst&uuml;ck das am Donnerstag verk&uuml;ndete Abkommen &ldquo;im Prinzip&rdquo; bereits an. Denn Europa und Japan h&auml;tten &ldquo;vor dem Hintergrund der isolationistischen US-Handelspolitik&rdquo; die Bedeutung eines solchen Signals erkannt. &ldquo;Der Teufel aber stecke noch im Detail&rdquo;, gaben deutsche Diplomaten nach Berlin weiter.<br>\nAus der internen Kommunikation wird klar, wie Br&uuml;ssel wirklich denkt. Offen sei, ob es der japanischen Regierung gelingen werde, Parlament und &Ouml;ffentlichkeit vom Nutzen des Abkommens zu &uuml;berzeugen, &ldquo;das f&uuml;r einige Sektoren (vor allem Landwirtschaft, Automobile) schmerzhaft sein werde &ndash; &lsquo;Sabotage&rsquo; von dieser Seite sei nicht ausgeschlossen, die Situation bleibe fragil&rdquo;. Eine exzessive Liberalisierung, gestand Petriccione ein, k&ouml;nne den Milchsektor Japans &ldquo;nachhaltig besch&auml;digen&rdquo;. Auch beim Automarkt sei Japan &ldquo;hochnerv&ouml;s&rdquo;. Von einer Einigung sei man noch weit entfernt. Noch sei offen, ob sich Japan wirklich auf eine Liberalisierung innerhalb von sieben Jahren einlassen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/freihandel-abkommen-zwischen-eu-und-japan-ist-laengst-nicht-sicher-1.3576166\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Neues Freihandelsabkommen Jefta: Schneller Hinterzimmerdeal<\/strong><br>\nDie EU und Japan haben sich auf Grundz&uuml;ge f&uuml;r eine Freihandelsabkommen verst&auml;ndigt. Wichtige Details sind aber offen. Das Timing war am Ende wichtiger als die Transparenz. P&uuml;nktlich zum G20-Gipfel haben die EU und Japan den Weg f&uuml;r ein neues Freihandelsabkommen frei gemacht. Es soll 2019 in Kraft treten und zukunftsweisende Standards f&uuml;r die ganze Welt setzen. Doch viele wichtige Details sind noch offen &ndash; Kritiker f&uuml;rchten, dass sie im Hinterzimmer ausgehandelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neues-Freihandelsabkommen-Jefta\/!5423482\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mitarbeiter werfen der Bahn &ldquo;Bankrotterkl&auml;rung&rdquo; vor<\/strong><br>\nSchon der Name zeigt, was sich die Politik von ihrem gerade beschlossenen milliardenschweren &ldquo;Masterplan&rdquo; f&uuml;r den deutschen G&uuml;terverkehr verspricht. Ende Juni k&uuml;ndigte Verkehrsminister Alexander Dobrindt an, die Trassenkosten, die sogenannte Schienen-Maut, zu halbieren. J&auml;hrlich seien von 2018 an daf&uuml;r 350 Millionen Euro vom Bund vorgesehen. Das Ziel: wieder mehr Verkehr von den vollen Stra&szlig;en auf die Schiene zu verlagern. &ldquo;Das ist die gr&ouml;&szlig;te Entlastung f&uuml;r den Schienen-G&uuml;terverkehr der vergangenen Jahrzehnte&rdquo;, sagte der CSU-Politiker. Die Bahn werde deutlich attraktiver, lobte auch Bahn-Vorstand Berthold Huber.<br>\nIntern allerdings gibt es bei der Bahn ernste Zweifel daran, dass der Konzern auf die Schnelle auch wirklich mehr G&uuml;ter transportieren kann. Ein Brandbrief des Gesamtbetriebsrat der G&uuml;tersparte DB Cargo erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen das eigene Management. &ldquo;Die jetzige Umstrukturierung ist eine absolute Bankrotterkl&auml;rung&rdquo;, hei&szlig;t es in dem auf Juli datierten Papier. &ldquo;Loks und Wagen fehlen &ndash; Kunden werden bewusst entt&auml;uscht.&rdquo; Und: &ldquo;Die Planzahlen des Vorstands haben nichts mit der Realit&auml;t vor Ort zu tun.&rdquo; Die Betriebsr&auml;te warnen in ungew&ouml;hnlicher Deutlichkeit: &ldquo;Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter f&uuml;rchten, dass die DB Cargo gegen die Wand gefahren wird.&rdquo; Die Millionen aus dem Masterplan der Politik wolle das Management &ldquo;eher zum Verschleiern eigener Fehlentscheidungen nutzen, als f&uuml;r eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens&rdquo;. [&hellip;]<br>\nAuch der Sparkurs &ndash; das Personal wird gerade von 17 000 auf rund 15 000 Stellen reduziert &ndash; mache deutlich mehr Verkehr so gut wie unm&ouml;glich. &ldquo;Wir m&uuml;ssen froh sein, wenn wir das gegenw&auml;rtige Aufkommen schaffen&rdquo;, hei&szlig;t es bei der Bahn-Tochter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/exklusiv-mitarbeiter-werfen-der-bahn-bankrotterklaerung-vor-1.3576152\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Beauftragte f&uuml;r Chancengleichheit im SGB II: Was will die SPD?<\/strong><br>\n&bdquo;&sect; 18e Beauftragte f&uuml;r Chancengleichheit am Arbeitsmarkt&ldquo;, so lautet die Angabe zum &sect; 18e, der zum 1. Januar 2011 in das SGB II (Sozialgesetzbuch Zweites Buch &ndash; Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende) eingef&uuml;gt wurde. (siehe unten) Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Einf&uuml;gung des &sect; 18e SGB II findet man Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU\/CSU, SPD und FDP (!) vom 4. Mai 2010. (siehe unten) Sieben Jahre danach fordert die SPD in ihrem &bdquo;Regierungsprogramm 2017 bis 2021&ldquo; (&bdquo;Es ist Zeit f&uuml;r mehr Gerechtigkeit: Zukunft sichern, Europa st&auml;rken&ldquo;): &bdquo;Um die Chancen von langzeitarbeitslosen Frauen zu verbessern, wollen wir die bew&auml;hrten Beauftragten f&uuml;r Chancengleichheit auch im SGB II (Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende) verankern.&ldquo; (Seite 19) Was ist damit (&ldquo;verankern&rdquo;) gemeint? Wie soll der &sect; 18e SGB II ge&auml;ndert werden? Und: Warum erfolgten diese &Auml;nderungen nicht in der laufenden Legislaturperiode?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/942-beauftragte-fuer-chancengleichheit-im-sgb-ii-was-will-die-spd.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sektiererische Partei Deutschlands<\/strong><br>\nMan sei auf einem guten Weg und man stehe hundertprozentig hinter Martin Schulz, dem Retter in der Not. Durch ihn kam schlie&szlig;lich neuer Schwung in die m&uuml;den Knochen der Sozialdemokratie. Dabei ist das ein gef&auml;hrlicher Trugschluss. War die SPD unter Sigmar Gabriel noch eine Partei mit wenig Hoffnung, die innerlich zerr&uuml;ttet war, aber an deren Basis die Parteioberen nicht gut wegkamen, hat sie sich unter Schulz zu einer Eintracht im Geiste selektiver Wahrnehmung zusammengerottet.<br>\nDas ist vornehm formuliert, eigentlich m&uuml;sste man ja von Wahrnehmungsst&ouml;rungen sprechen. Von Selbstisolation und parteilicher Introvertiertheit, die nicht mehr an eine politische Partei denken lassen, sondern an eine irgendwie weltliche Krawatten-und-Hosenanzug-Sekte, in der es nicht um die Interessenvertretung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger geht, sondern um Selbstbest&auml;tigung im eigenen Mikrokosmos. Die SPD limitiert die eigene Perzeption, igelt sich in ihrer parteiinternen Parallelgesellschaft ein und verliest dann und wann einen Kassiber wie den von der &raquo;asymmetrischen Mobilisierung&laquo;, f&uuml;r die sie ja nichts, wirklich gar nichts k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1056506.sektiererische-partei-deutschlands.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Linksruck in der Wallonie &ndash; Arbeiterpartei st&auml;rkste Kraft<\/strong><br>\nDie Wallonie, eine der drei Regionen Belgiens, ist seit ihrem heldenhaften Widerstand gegen TTIP weltweit bekannt, die dort regierende Koalition st&uuml;rzt allerdings trotz ihres Widerstands gegen das Freihandelsabkommen in den Umfragen ab. Gro&szlig;er Gewinner ist die antikapitalistische Partei PTB (Partei der Arbeit), die ihren Stimmenanteil von 5,5% bei den Wahlen von 2014 auf sensationelle 24,9% steigern k&ouml;nnte.<br>\nDie Sozialdemokraten w&uuml;rden, wenn heute gew&auml;hlt w&uuml;rde, von 32% auf 16% fallen, auch f&uuml;r den Koalitionspartner der Sozialdemokraten, die christdemokratische CdH w&uuml;rde es Verluste geben, sie w&uuml;rde von &uuml;ber 14% auf unter 10% fallen und damit nur noch f&uuml;nftst&auml;rkste Kraft im Regionalparlament werden. Selbst die gr&ouml;&szlig;te Oppositionspartei, die neoliberale Mouvement R&eacute;formateur (MR) m&uuml;sste Verluste von fast 3 Prozentpunkten hinnehmen und k&auml;me nur noch auf 23,2%. Neben der Partei der Arbeit k&ouml;nnte einzig die gr&uuml;ne Partei Ecolo ihren Stimmenanteil steigern und w&uuml;rde 11,4% erhalten. [&hellip;]<br>\nDer starke Zuwachs der linken und marxistischen PTB\/PvdA geht einher mit Protesten und Generalstreiks gegen eine neoliberale Arbeitsmarktreform, gegen die die Partei der Arbeit als einzige Partei klar Position bezogen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/linksruck-in-der-wallonie-arbeiterpartei-staerkste-kraft\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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