{"id":39157,"date":"2017-07-13T08:18:33","date_gmt":"2017-07-13T06:18:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157"},"modified":"2017-07-13T08:18:33","modified_gmt":"2017-07-13T06:18:33","slug":"hinweise-des-tages-2914","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h01\">World Wide Wut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h02\">Sie ist Venezuelas sch&ouml;nste Demonstrantin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h03\">G20-Gipfel: DIE LINKE fordert Untersuchungsausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h04\">Macron, Muster-Europ&auml;er a. D.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h05\">Deutschland macht Gewinn &ndash; Profite durch Griechenland-Rettung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h06\">Das Tarifeinheits-Urteil ist ein Besch&auml;ftigungsprogramm f&uuml;r Arbeitsrichter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h07\">Wo die Rente sicher ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h08\">Vier Jahre Geisterfahrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h09\">Umfrage der EU-Kommission zu Bargeldobergrenze ver&ouml;ffentlicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h10\">Nationen-Ranking &ndash; Um Deutschland steht es schlechter als gedacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h11\">Gr&uuml;ne: Wahlkampf mit &ldquo;Fake News&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h12\">Die Trauer der Universit&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h13\">Lehrermangel &ndash; &bdquo;Enormer Handlungsdruck. Viele Bundesl&auml;nder m&uuml;ssen komplett umdenken&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h14\">&bdquo;Rechtswidriger Pranger&ldquo;: Medienanwalt H&ouml;cker kritisiert Bild-Fahndung nach G20-Gewaltt&auml;tern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h15\">Journalisten werden offenbar seit zehn Jahren beobachtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39157#h16\">Mein Vater<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>World Wide Wut<\/strong><br>\nDie deutsche &Ouml;ffentlichkeit ist nicht manipulierbar? Von wegen. Ein paar Videos schwarz gekleideter, Autos anz&uuml;ndender M&auml;nner reichen f&uuml;r drei Tage Dauerrage, ohne R&uuml;cksicht auf Verluste. [&hellip;]<br>\nAus dieser Perspektive, angesichts von Trump, Putin, Erdogan h&auml;tte man deutlich Katastrophaleres bef&uuml;rchten k&ouml;nnen. Und die Behauptung, Randale wie in Hamburg sei noch nie vorgekommen, kann man so nur sagen, wenn anstelle des Ged&auml;chtnisses ein Verkl&auml;rwerk sitzt. 2009 wurden in Berlin am 1. Mai rund 500 Polizisten verletzt. 2015 wurden zur Er&ouml;ffnung der EZB in Frankfurt Polizeiwagen und Privatautos angez&uuml;ndet und eine Menge Schaufenster zerst&ouml;rt.<br>\nAber f&uuml;r Privatleute gibt es nat&uuml;rlich keine Erinnerungspflicht. Der wesentliche Unterschied zu fr&uuml;heren Eskalationen ist die unmittelbare Verbreitung der Videos von gew&ouml;hnlichen Leuten, die selbst nicht an den Protesten teilnehmen. Dadurch gewinnen die Clips eine enorme N&auml;he f&uuml;r Unbeteiligte.<br>\n2017 gibt es in Deutschland &uuml;ber 30 Millionen aktive Facebook-Nutzer. Dort, in der Onlinebev&ouml;lkerung, ist Verst&ouml;rendes geschehen: ein sozialer Medien-Massenfuror, nicht als einzelner Wutausbruch, sondern &uuml;ber zwei, drei Tage, sich immer wieder selbstentz&uuml;ndend. Die deutsche Netz&ouml;ffentlichkeit hat sich nach anf&auml;nglicher Irritation &uuml;ber die H&auml;rte der Polizei hineingesteigert in einen Emp&ouml;rungsrausch.<br>\nWichtigster Ausl&ouml;ser ist wahrscheinlich ein Video, in dem schwarz maskierte, entschlossene M&auml;nner in einem Wohngebiet ausschw&auml;rmen, wahllos Autos anz&uuml;nden und Schaufenster einschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/g20-gipfel-in-hamburg-sascha-lobo-ueber-den-umgang-mit-extremisten-im-netz-a-1157337.html\">Sascha Lobo auf SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sie ist Venezuelas sch&ouml;nste Demonstrantin<\/strong><br>\nEs ist ein Foto wie ein Gem&auml;lde: Das Bild der durchtrainierten Frau mit einem bunt bemalten Helm, Tr&auml;nengasmaske und einem Stein in der Hand. Die Szene, aufgenommen auf den Stra&szlig;en Venezuelas, sorgt in den sozialen Netzwerken f&uuml;r Aufsehen. Es zeigt die 44-j&auml;hrige Venezolanerin Caterina Ciarcelluti. Die bildh&uuml;bsche Frau ist dem Vernehmen nach Model und Sportlerin. Aufgenommen hat das Foto Juan Barreto, Fotograf der franz&ouml;sischen Nachrichtenagentur AFP.<br>\nDer Augenblick stammt von den derzeitigen Massenprotesten in Venezuela. Entstanden ist es auf der Autopista Francisco Fajardo, einer der wichtigsten Verkehrsachsen der venezolanischen Hauptstadt. Ciarcelluti geh&ouml;rte zu den 5000 Demonstranten, die am Montag dieser Woche in Caracas gegen die Regierung des sozialistischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro auf die Stra&szlig;e gingen. Dabei kam es wieder einmal zu Stra&szlig;enschlachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article164245687\/Sie-ist-Venezuelas-schoenste-Demonstrantin.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Merke &hellip; wer weiblich und h&uuml;bsch ist und dann auch noch gegen eine linke Regierung demonstriert, darf nach Ansicht der Springer-Journalisten auch Steine werfen. H&auml;tte die &bdquo;sch&ouml;ne Demonstrantin&ldquo; ihre Steine in Hamburg geworden, h&auml;tte Springer auf der Titelseite der BILD nach der &bdquo;Chaotin&ldquo;fahndet. So etwas nennt man wohl &bdquo;doppelte Standards&ldquo; &hellip;<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170713-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170713-hdt-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Die &bdquo;Welt&ldquo; der Doppelmoral<\/strong><br>\nAktuell tut sich insbesondere die &bdquo;Welt&ldquo; um Chefredakteur Ulf Poschardt als Instanz in Sachen Doppelmoral hervor. Kann sie sich das leisten?&bdquo;Wer wissen will, wie Doppelmoral funktioniert, musste fr&uuml;her Chabrol-Filme gucken, jetzt muss man nur die Medien der Linken studieren&ldquo;, ereifert sich Ulf Poschardt, Chefredakteur der &bdquo;Welt&ldquo;, in seinem Kommentar zur angeblichen Reaktion der Linken auf die G20-Randale in Hamburg. Jetzt m&uuml;sse man sich im linken Spektrum genau anschauen, wie man es denn so halte &bdquo;mit der Gewalt&ldquo;.<br>\nUnd alle bekommen sie ihr Fett weg, insbesondere SPD-Vize Ralf Stegner. Der twitterte: &bdquo;Anst&auml;ndige Linke hatten noch nie was mit Gewaltt&auml;tern gemein. Bei Rechten geh&ouml;rt Gewalt dagegen zur politischen DNA&ldquo;. Das bricht Poschardt fix darauf herunter, dass es laut Stegner &bdquo;per definitionem keine &sbquo;linke&lsquo; Gewalt&ldquo; gebe. Hat er zwar nicht geschrieben, sondern unter Zuhilfenahme des W&ouml;rtchens &bdquo;anst&auml;ndig&ldquo; die Beschreibung der von ihm gemeinten &bdquo;Linken&ldquo; mitgeliefert. Aber wer schaut aktuell schon so genau hin?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/kommentare\/nach-g20-in-hamburg-die-welt-der-doppelmoral-a-1312425\">FR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>G20-Gipfel: DIE LINKE fordert Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\nMit dem G20-Gipfel hat Hamburg un&uuml;berh&ouml;rbare und friedliche Proteste, aber auch erschreckende Gewalt erlebt. Demonstrant_innen wie Polizist_innen wurden zum Teil schwer verletzt, die Auswirkungen auch auf unbeteiligte B&uuml;rger_innen sind enorm. Zentrale Zusicherungen des Senats an die B&uuml;rger_innen, an Demonstrant_innen und Einsatzkr&auml;fte konnten nicht eingehalten werden. Vor diesem Hintergrund fordert die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen B&uuml;rgerschaft die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses.<br>\n&bdquo;Dieser Ausschuss muss alle relevanten Fragen im Zusammenhang mit der Durchf&uuml;hrung des Gipfeltreffens in Hamburg untersuchen&ldquo;, erkl&auml;ren die Fraktionsvorsitzenden Cansu &Ouml;zdemir und Sabine Boeddinghaus. &bdquo;Der Untersuchungsauftrag muss noch genau definiert werden. Klar ist aber, dass der ganze Komplex unter die Lupe genommen werden muss &ndash; von der Entscheidung, den Gipfel mitten in Hamburg abzuhalten, &uuml;ber das Einsatzkonzept der Polizei, die Einschr&auml;nkungen der Grundrechte und die Beeintr&auml;chtigungen f&uuml;r die B&uuml;rger_innen bis hin zu den unfassbaren Gewalttaten. Was wir jetzt brauchen ist vollst&auml;ndige Transparenz. Deshalb fordern dar&uuml;ber hinaus auch wir eine Regierungserkl&auml;rung des Ersten B&uuml;rgermeisters.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-hamburg.de\/2017\/07\/09\/g20-gipfel-die-linke-fordert-untersuchungsausschuss\/\">Die Linke. Fraktion in der Hamburgischen B&uuml;rgerschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Macron, Muster-Europ&auml;er a. D.<\/strong><br>\nDas Bild vom Vorzeige-Europ&auml;er Emmanuel Macron bekommt Risse. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident blockiert die EU-Steuer auf Finanzgesch&auml;fte &ndash; offenbar, weil er Londoner Banken nach Paris locken will.Es k&ouml;nnte das Ende einer scheinbar unendlichen Geschichte sein: Europas Finanztransaktionssteuer (FTS), besser bekannt als B&ouml;rsen- oder Spekulationssteuer, soll verschoben werden, wieder einmal.<br>\nDiesmal steht Frankreich auf der Bremse. Ausgerechnet Frankreich, ausgerechnet Emmanuel Macron &ndash; der Pr&auml;sident, der einen Wahlkampf als Muster-Europ&auml;er gef&uuml;hrt und der als solcher gerade in Deutschland enthusiastisch begr&uuml;&szlig;t wurde. Er, der im Wahlkampf st&auml;ndig verk&uuml;ndete, Europa sch&uuml;tzen zu wollen &ndash; in allen Belangen, auch in puncto Dumping. Der Ex-Banker k&ouml;nnte nun derjenige sein, der das sinnvolle Vorhaben einer lang und schwer umk&auml;mpften Finanztransaktionssteuer begr&auml;bt und damit, so werden nicht wenige das sehen, zum Cheflobbyisten einer enthemmten Finanzwelt aufsteigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/emmanuel-macron-und-frankreich-wollen-vom-brexit-profitieren-a-1157334.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein ehemaliger Investmentbanker will die Finanztransaktionssteuer nicht einf&uuml;hren? Na, das ist ja mal eine faustdicke &Uuml;berraschung. Mein SPIEGEL Online das M&auml;rchen vom &bdquo;Vorzeige-Europ&auml;er&ldquo; eigentlich wirklich ernst? Das ist wirklich kaum zu glauben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschland macht Gewinn &ndash; Profite durch Griechenland-Rettung<\/strong><br>\nDeutschland hat im Zusammenhang mit den Griechenland-Hilfen einen Gewinn von weit mehr als einer Milliarde Euro gemacht &ndash; man sei ein &ldquo;Krisengewinner&rdquo;, kritisiert die Opposition. Wurde der Bundeshaushalt so indirekt saniert?<br>\nIm Zusammenhang mit den finanziellen Hilfsaktionen f&uuml;r Griechenland hat Deutschland bisher 1,34 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen hervor. [&hellip;]<br>\nUnd dabei helfe es kaum, Zinseinnahmen hin- und herzuschieben, sondern die griechische Wirtschaft muss angekurbelt werden, damit das Land wieder auf eigenen Beinen stehen kann.<br>\nStattdessen aber fordern die Geberl&auml;nder immer h&auml;rtere Sparprogramme: So sollen beispielsweise die Staatseinnahmen dauerhaft mindestens zwei Prozent &uuml;ber den Ausgaben liegen. Volkswirtschaftler halten diesen so genannten Prim&auml;r&uuml;berschuss f&uuml;r deutlich zu hoch, weil dies zu Lasten dringend n&ouml;tiger Investitionen ginge, ohne die Griechenland seinen Schuldenberg niemals abbauen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/griechenland-rettung-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Tarifeinheits-Urteil ist ein Besch&auml;ftigungsprogramm f&uuml;r Arbeitsrichter<\/strong><br>\nHat das Bundesverfassungsgericht das Gesetz zur Tarifeinheit in seiner Substanz gekippt oder nicht? Hat es die kleinen, aber bisher so m&auml;chtigen Gewerkschaften wie Cockpit oder GDL nun zu Gewerkschaften zweiter Klasse degradiert, oder sieht das nur auf den ersten Blick so aus? Solche Fragen m&uuml;sste man nach einem Verfassungsgerichtsurteil eigentlich mit ja oder nein beantworten k&ouml;nnen. Aber nach diesem hier? Was die acht Richter des Ersten Senats am Dienstag verk&uuml;ndeten, war ein entschlossenes &ldquo;Wir-wissen&rsquo;s-auch-nicht-so-recht&rdquo;.<br>\nDie Grund&uuml;berzeugung des Gerichts ist noch relativ leicht erkennbar. Es will Ordnung schaffen. Es interpretiert das Grundgesetz anders, als vor allem die kleinen Berufsgewerkschaften dies tun. Artikel 9, Absatz 3 bestimmt, dass jedermann das Recht hat, &ldquo;zur Wahrung und F&ouml;rderung der Arbeitsbedingungen Vereinigungen zu bilden&rdquo; &ndash; diese Vereinigungen, Gewerkschaften genannt, haben es stets als ihr Wesen gesehen, Tarifvertr&auml;ge durchzusetzen, notfalls mit dem Mittel des Streiks. Ohne diese Kompetenz sind sie ihre Bezeichnung nicht wert. Aber die Streiks zum Beispiel der Lufthansa-Piloten scheinen schlechten Eindruck auf die Richter gemacht zu haben. Aus dem Grundgesetz ergebe sich kein &ldquo;Recht auf absolute tarifpolitische Verwertbarkeit von Schl&uuml;sselpositionen und Blockademacht&rdquo;, schreiben sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/tarifeinheitsgesetz-das-tarifeinheits-urteil-ist-ein-beschaeftigungsprogramm-fuer-arbeitsrichter-1.3582871\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht wundern d&uuml;rfte es, wenn auch die Bundesrichter in Karlsruhe sich in absehbarer Zeit &ndash; nicht erst nach Jahren &ndash; erneut mit diesem sub-optimalen Gesetz besch&auml;ftigen m&uuml;ssen, denn das Gesetz mit vom Gesetzgeber &uuml;berarbeitet werden und: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2017\/bvg17-057.html\">Die Neuregelung ist bis zum 31. Dezember 2018 zu treffen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wo die Rente sicher ist<\/strong><br>\nBei gleichem Erwerbseinkommen k&ouml;nnen &Ouml;sterreicherInnen mit doppelt so viel Rente rechnen wie Deutsche. Und das, obwohl die Ausgangssituation zu Beginn der 2000er-Jahre &auml;hnlich war. Ein Reformkonzept wie in Deutschland scheiterte in &Ouml;sterreich am Widerstand von Opposition und Gewerkschaften.<br>\nDie Rentensysteme in Deutschland und &Ouml;sterreich sind im Kern &auml;hnlich. Auch in &Ouml;sterreich basiert die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) auf dem Bismarck&rsquo;schen Modell der Pflichtversicherung f&uuml;r Arbeiter und Angestellte. Sehr &auml;hnlich ist auch das Wohlstandsniveau in den beiden L&auml;ndern. Und &auml;hnlich ist auch der Hintergrund f&uuml;r die vielen Reformen, die in beiden L&auml;ndern gesetzt wurden: Hier wie dort waren der demografische Wandel und der damit verbundene tendenzielle Anstieg der Kosten die bestimmenden Faktoren. Ganz erheblich unterscheiden sich allerdings die Reformwege.<br>\nDie entscheidenden Weichenstellungen erfolgten zu Beginn der 2000er-Jahre: Deutschland hat 2001 mit der &ldquo;Riester-Reform&rdquo; das Ziel der Lebensstandardsicherung durch die GRV aufgegeben und einen Gutteil der Verantwortung f&uuml;r die Alterssicherung zu den Betriebs- und Privatrenten verlagert. Ein Kernelement dieses Strategiewechsels war der damit angepeilte Ausbau kapitalbasierter Renten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/328\/wo-die-rente-sicher-ist-4477.html?pk_campaign=KONTEXT-per-EMail&amp;pk_kwd=Ausgabe-328\">Kontext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vier Jahre Geisterfahrt<\/strong><br>\nDas muss man Alexander Dobrindt lassen: Der Bundesverkehrsminister kann Wahlkampf. Mit welchem Wortbeitrag er auch knapp zehn Wochen vor der Bundestagswahl auf die B&uuml;hne tritt &ndash; das Kameralicht ist dem CSU-Minister sicher. Tegel, Diesel, Bahn, Pkw-Maut, Autonomes Fahren, Elektromobilit&auml;t &ndash; die Liste der verkehrspolitischen Reizw&ouml;rter, die Dobrindt in die Mikrofone spricht, lie&szlig;e sich noch verl&auml;ngern. Garniert wird das Gerede mit CSU-Folklore, zuletzt im Kloster Banz mit einem Stammtisch-Exkurs &uuml;ber die &bdquo;linke Saubande&ldquo;, die &ndash; protegiert von Linken und Gr&uuml;nen &ndash; Hamburg zerlegt habe. Schlecht gebr&uuml;llt.<br>\nDas gro&szlig;e Karo, das der Spitzenpolitiker gerne auch f&uuml;r seine Anz&uuml;ge w&auml;hlt, kaschiert zum Ende seiner Amtszeit eine magere Bilanz. Alexander Dobrindt war ein schlechter Verkehrsminister. Sein j&uuml;ngster Kamikaze-Einsatz f&uuml;r die Offenhaltung des Flughafens Tegel ist daf&uuml;r ein weiterer Beleg. Es habe sich um einen &bdquo;pers&ouml;nlichen Debattenbeitrag&ldquo; des Ministers gehandelt, beendete die Bundesregierung die Diskussion, Tegel werde nach der BER-Er&ouml;ffnung geschlossen. Es klang, als sei Dobrindt schon Privatmann und nicht mehr Mitglied im Kabinett von Angela Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bilanz-von-verkehrsminister-dobrindt-vier-jahre-geisterfahrt\/20048952.html#kommentare\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Umfrage der EU-Kommission zu Bargeldobergrenze ver&ouml;ffentlicht<\/strong><br>\nWeil Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble den ihm aus Frankreich zugespielten ungeliebten Ball der Bargeldobergrenze an die EU-Kommission weitergereicht hatte, f&uuml;hrte diese eine EU-weite Umfrage durch, deren Ergebnisse sie ohne viel Aufhebens ver&ouml;ffentlicht hat. Das Ergebnis hat es in sich&hellip;&hellip;<br>\nWeder die EU-Kommission noch die Medien h&auml;ngten sie an die gro&szlig;e (oder sonst eine) Glocke. Bemerkenswert ist zun&auml;chst einmal, dass sich offenbar nur die Franzosen, wo es eine solche Obergrenze schon gibt, die Deutschen und die &Ouml;sterreicher f&uuml;r das Thema interessierten oder von der Umfrage erfuhren. Von den rund 30.000 Antworten kamen fast zwei Drittel zu gleichen Teilen aus Deutschland und Frankreich, aus &Ouml;sterreich kamen weitere 19 Prozent. Satte 95 Prozent antworteten, sie seien gegen eine Bargeldobergrenze auf EU-Ebene. Dabei war f&uuml;r 87 Prozent ein wichtiges Argument, dass die M&ouml;glichkeit anonym zu bezahlen eine Grundfreiheit sei, zwei Drittel wollten Barzahlungen nicht eingeschr&auml;nkt sehen, weil Bargeld praktisch sei, und drei Viertel waren der Meinung, derartige Begrenzungen seien ineffektiv in Hinblick auf das erkl&auml;rte Ziel einer Eind&auml;mmung von Steuerhinterziehung, Terrorismus, Geldw&auml;sche etc.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/857-umfrageergebnis-bargeldobergrenze\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.T..:<\/strong> Das Ergebnis der Umfrage ist wenig &uuml;berraschend und spiegelt das wieder, was ich auch aus meinem Umfeld kenne. Fraglich ist, ob die EU-Kommision sich &uuml;berhaupt an dem Ergebnis orientieren wird &ndash; zumal sich offensichtlich nur wenige daran beteiligt haben. Man kann nun nat&uuml;rlich spekulieren, warum das so ist &hellip; rund 30.000 Antworten bei gut 500 Millionen EU-B&uuml;rgern kann man locker als nicht repr&auml;sentativ &ldquo;unter den Tisch fegen&rdquo;. Logischerweise wurden weder diese Umfrage noch das Ergebnis von der europ&auml;ischen Mainstreampresse aufgegriffen &ndash; ein Schelm, wer b&ouml;ses denkt.<\/em><\/p>\n<p><em>Au&szlig;er dem Link in H&auml;rings Artikel auf das Ergebniss kann man als Statistikfan <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eusurvey\/publication\/CashPayments?surveylanguage=DE\">unter folgendem Link<\/a> das Ergebnis online analysieren bzw. auch als Datei runterladen (Achtung: die Excel-Datei enth&auml;lt nur ca. 10.000 Eintr&auml;ge &ndash; die OpenOffice-Datei ist vollst&auml;ndig mit ca. 30.000 Eintr&auml;gen)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nationen-Ranking &ndash; Um Deutschland steht es schlechter als gedacht<\/strong><br>\nIn einem der wichtigsten Wettbewerbsrankings ist die heimische Wirtschaft stark zur&uuml;ckgefallen. Deutschland liegt hinter den Philippinen und Spanien. Zudem zeigt ein neuer Echtzeit-Indikator, dass ein noch tieferer Abstieg droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article166545513\/Um-Deutschland-steht-es-schlechter-als-gedacht.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers J.A.:<\/strong> Gemeint ist hier ein Apokalypse-Ranking. Hier wird nicht die wirkliche Wettbewerbsf&auml;higkeit gemessen (z. B. in Produktivit&auml;t oder Lohnst&uuml;ckkosten, oder, naheliegend, der Leistungsbilanz&uuml;berschuss), nicht einmal die Attraktivit&auml;t f&uuml;r Auslandsinvestitionen durch eine hohe Qualit&auml;t von Infrastruktur, Rechtssystem und Gesundheitssystem, sondern der sogenannte &ldquo;B&ouml;rsenst&auml;rke&rdquo;: wie viel Prozent des Firmeneigentums wird an der B&ouml;rse gehandelt. Der krankeste &ldquo;Indikator&rdquo;, von dem ich je geh&ouml;rt habe. Hier wird doch lediglich beschrieben, wie viel Firmenwert &uuml;ber die B&ouml;rse, &uuml;ber privates Kapital oder z. B. &uuml;ber die Hausbank finanziert werden. Alle Varianten haben sicher Vor- und Nachteile. Hier soll wohl wieder die drohende Apokalypse an die Wand gemalt werden: Deutschland braucht mehr B&ouml;rsenkultur oder ist dem Untergang geweiht. Nebenbei m&uuml;ssen Themen wie das deutsche Lohndumping nicht verhandelt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne: Wahlkampf mit &ldquo;Fake News&rdquo;<\/strong><br>\nSeit etwa einem Jahr fordern die Gr&uuml;nen unter den politischen Parteien in Deutschland ganz besonders eifrig den Kampf gegen &ldquo;Fake News&rdquo;. Anlass daf&uuml;r war unter anderem ein an ihren W&uuml;rzburger Axtm&ouml;rder-Tweet (&ldquo;Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunf&auml;hig geschossen werden?&rdquo;) angelehntes Fake-Zitat auf Facebook zum Freiburger Frauenm&ouml;rder (&ldquo;Der traumatisierte junge Fl&uuml;chtling hat zwar get&ouml;tet, man muss ihm aber jetzt trotzdem helfen&rdquo;), gegen das Renate K&uuml;nast nicht nur Strafanzeige stellte, sondern sich auch &uuml;ber eine ihrer Meinung nach zu lange Dauer bis zur L&ouml;schung (drei Tage) beklagte, was Bundesjustizminister Heiko Maas als wichtiges Argument f&uuml;r sein NetzDG diente.<br>\nIm Fr&uuml;hjahr verk&uuml;ndeten sie auf ihrer Website &ldquo;Falschaussagen&rdquo; und &ldquo;erfundene Zitate&rdquo; seien eine &ldquo;Gefahr f&uuml;r unsere Demokratie&rdquo;, weshalb sie &ldquo;als erste Partei [&hellip;] die Selbstverpflichtung f&uuml;r einen fairen Wahlkampf beschlossen&rdquo; habe. Vier Monate sp&auml;ter posten gr&uuml;ne Spitzenpolitiker wie der Ex-Umweltminister J&uuml;rgen Trittin, der politische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Michael Kellner und der neue nordrhein-westf&auml;lische Landeschef Sven Lehmann erfundene Zitate des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner &ndash; darunter &ldquo;Freie Fahrt f&uuml;r freie Porsche-Fahrer? Eigentlich wollte ich nie was anderes&rdquo; und &ldquo;F&uuml;r die Schw&auml;chsten der Gesellschaft? Habe ich irgendwie keinen Kopf&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gruene-Wahlkampf-mit-Fake-News-3770460.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Trauer der Universit&auml;ten<\/strong><br>\nDie neoliberale Ideologie hat zu einer radikalen Ver&auml;nderung von Schule und Hochschule gef&uuml;hrt. Denn wenn Erkenntnis durch Kompetenz ersetzt wird, bleibt von der Bildung nichts mehr &uuml;brig: In Frankfurt tagte die erste Inkompetenzkonferenz.<br>\nKompetent sein will jeder &ndash; zumindest jeder, der es zu etwas bringen will. Kompetenzen, so ist allenthalben zu h&ouml;ren, sind der Schl&uuml;ssel zum Erfolg. Wer sich heute eines umfangreichen Sachverstands und vielseitiger F&auml;higkeiten r&uuml;hmen kann, gilt in einer mobilen Wissensgesellschaft wie der unseren als bestens vorbereitet. Was also sollte an einer kompetenzorientierten Bildungspolitik verkehrt sein?<br>\nIn welchem Ausma&szlig; derjenige falsch liegt, der dies annimmt, veranschaulichte die &bdquo;Frankfurter (In-)Kompetenzkonferenz&ldquo;, die am vergangenen Wochenende am Frankfurter Universit&auml;tsklinikum stattfand. Veranstaltet wurde die interdisziplin&auml;re Tagung in der Tradition der &bdquo;Frankfurter Einspr&uuml;che gegen die &Ouml;konomisierung der Bildung&ldquo;, die 2005 erstmals vorgetragen wurden. Sie sind als kritische Entgegnung auf die radikale Umw&auml;lzung zu verstehen, die sich an deutschen Universit&auml;ten seit der Bologna-Reform vollzieht.<br>\nDie Konferenz zielte auf eine Entlarvung des Kompetenzbegriffs, der seine Wurzeln in der &Ouml;konomie hat und in allen einschl&auml;gigen bildungspolitischen Profilen, Curricula, Pr&uuml;fungsordnungen, Lernzielen, Lehrpl&auml;nen und Studienordnungen eine geradezu be&auml;ngstigende Karriere gemacht hat. Das Ziel von Bildungsprozessen, sagte der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann, sei nicht mehr Bildung, sondern der umfassend kompetent gewordene Mensch. Sachkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Kompetenz &ndash; die von Liessmann pr&auml;sentierte Liste der F&auml;higkeiten, auf deren Erwerb Schule und Studium ausgerichtet seien, ist lang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/frankfurt\/die-erste-inkompetenzkonferenz-in-frankfurt-15100595.html?GEPC=s5\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lehrermangel &ndash; &bdquo;Enormer Handlungsdruck. Viele Bundesl&auml;nder m&uuml;ssen komplett umdenken&ldquo;<\/strong><br>\nBei ihren Prognosen haben sich die Bildungsexperten versch&auml;tzt. Tats&auml;chlich dr&auml;ngen bereits in wenigen Jahren eine Million Kinder mehr in die Schulen als gedacht, belegt eine Studie. Was hei&szlig;t das?<br>\nDeutschland droht ein Bildungschaos. Bislang geht die Kultusministerkonferenz (KMK) von 7,2 Millionen Sch&uuml;lern f&uuml;r das Jahr 2025 aus. Die Prognose sei deutlich zu niedrig, hei&szlig;t es nun in einer Studie, die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erstellt wurde. Tats&auml;chlich werden demnach 8,3 Millionen Kinder und Jugendliche an die Schulen dr&auml;ngen.<br>\nDamit platzt der Traum von der &bdquo;demografischen Rendite&ldquo;, auf den die Kultusminister bislang gesetzt haben. Dabei ging man nicht von einer steigenden, sondern von einer abnehmenden Sch&uuml;lerzahl aus. Der Plan: Trotz sinkender Sch&uuml;lerzahlen keine Budgetk&uuml;rzungen, dadurch entsteht in den Schulen mehr Spielraum f&uuml;r Qualit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article166546342\/Enormer-Handlungsdruck-Viele-Bundeslaender-muessen-komplett-umdenken.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wann w&uuml;rde meinen, da&szlig; die Sch&uuml;lerzahl f&uuml;r das Jahr 2025 (also in acht Jahren) gut prognostizierbar w&auml;re &ndash; eine Abweichung um eine satte Million Sch&uuml;ler bzw. 14 Prozent klingt f&uuml;r mich enorm. Aber dieselben &ldquo;Experten&rdquo; wollen dann die Gr&ouml;&szlig;e der Bev&ouml;lkerung Deutschlands, die Anzahl der Arbeitskr&auml;fte und die Zahl der Rentner f&uuml;r das Jahr 2045 vorhersagen, aus denen dann zwingende Rentenk&uuml;rzungen abgeleitet werden??? Im &Uuml;brigen wird die &ldquo;demographische Rendite&rdquo;, wenn es eine gibt, sowieso nicht in mehr Qualit&auml;t investiert, sondern wieder f&uuml;r Schwarze Nullen und Steuergeschenke an Gro&szlig;unternehmen verfr&uuml;hst&uuml;ckt. Wo es heute (bei viel weniger Kindern als vor 30 Jahren!!!) schon zu wenige Lehrer gibt und die Schulgeb&auml;ude vergammeln, wird der Zustand in acht Jahren bestenfalls nicht schlechter sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Rechtswidriger Pranger&ldquo;: Medienanwalt H&ouml;cker kritisiert Bild-Fahndung nach G20-Gewaltt&auml;tern<\/strong><br>\nDie Bild hatte am Montag Fotos von Demonstranten aus dem Hamburger Schanzenviertel ver&ouml;ffentlicht und dazu aufgerufen, erkannte Personen der Redaktion oder Polizei zu melden. Mit der Fahndung in Eigenregie polarisiert das Boulevardmedium und l&ouml;st eine Debatte aus. Rechtlich ist die Aktion n&auml;mlich umstritten. Bild betreibe &ldquo;Selbstjustiz&rdquo;, kritisiert Medienanwalt Ralf H&ouml;cker im MEEDIA-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/07\/11\/rechtswidriger-pranger-medienanwalt-hoecker-kritisiert-bild-fahndung-nach-g20-gewalttaetern\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Journalisten werden offenbar seit zehn Jahren beobachtet<\/strong><br>\nPolitische Gipfeltreffen in Deutschland bedeuten Arbeit auch f&uuml;r Tausende Journalisten, egal ob die G 7, die G 20 oder die EU-Spitzen rufen. Seit mehr als zehn Jahren werden bestimmte Journalisten dabei durch deutsche Polizeibeamte beaufsichtigt, hei&szlig;t es aus Sicherheitskreisen. Das sei nichts Ungew&ouml;hnliches, sagt ein Beamter. Sondern schon h&auml;ufiger vorgekommen. &ldquo;Mindestens seit Heiligendamm&rdquo;, also seit dem G-8-Gipfel in dem Ostsee-Badeort im Juni 2007.<br>\nDas ist eine Neuigkeit. Dass sie zur Sprache kommt, liegt an einem Verdacht, den zun&auml;chst das ARD-Hauptstadtstudio aufgeworfen hat und der nun f&uuml;r Angela Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert unangenehm geworden ist.<br>\nBeim G-20-Gipfel wurden am vergangenen Freitagmittag pl&ouml;tzlich Namenslisten von Journalisten an Polizisten verteilt. 32 Personen standen darauf, die fortan keinen Einlass mehr bekommen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/pressefreiheit-journalisten-werden-offenbar-seit-zehn-jahren-beobachtet-1.3584288\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mein Vater<\/strong><br>\nBisher habe ich in meinen Artikeln schon manches &uuml;ber Verstrickungen, Netzwerke und Einflussnahmen geschrieben, aber noch nie etwas &uuml;ber meine eigene Familie. Das soll sich nun, zumindest teilweise, &auml;ndern, denn mein Vater wird in wenigen Monaten 90 Jahre alt &ndash; Zeit f&uuml;r einen R&uuml;ckblick und eine Erinnerung an seine Arbeit, die mit meiner eigenen eng verkn&uuml;pft ist. Diejenigen Leser, die in der DDR aufgewachsen sind, kennen vielleicht noch den Namen Wolfgang Schreyer, der im Osten Deutschlands seit den 1950er Jahren f&uuml;r spannende und gesellschaftskritische Abenteuerliteratur stand, f&uuml;r einen Ausbruch aus dem DDR-Alltag aber auch f&uuml;r eine literarische Konfrontation mit realen Problemen. (&hellip;) In all den Jahrzehnten seiner Arbeit geriet er immer wieder in Konflikt mit der staatlichen Zensur und wurde ab Ende der 1950er Jahre von der Staatssicherheit &uuml;berwacht. Schon in dieser Zeit setzte er sich &ouml;ffentlich f&uuml;r ein Ende der Zensur im Literaturbetrieb ein. Wenn ich heute &uuml;ber neue und aktuelle Zensurgefahren schreibe, dann habe ich diese Familiengeschichte im Hinterkopf. Dazu und &uuml;ber anderes sprach ich nun mit ihm und zeichnete unser Interview auch auf Video auf, so dass jeder, den es interessiert, sich ein eigenes Bild machen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/paulschreyer.wordpress.com\/2017\/07\/11\/mein-vater\/\">Paul Schreyer<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-39157","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39157"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39159,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39157\/revisions\/39159"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}