{"id":3917,"date":"2009-05-02T08:57:56","date_gmt":"2009-05-02T06:57:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3917"},"modified":"2009-05-02T08:57:56","modified_gmt":"2009-05-02T06:57:56","slug":"hinweise-des-tages-883","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3917","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li>Stephan Hebel: Unruhe ist B&uuml;rgerpflicht<\/li>\n<li>Heribert Prantl: Lob der Unruhe<\/li>\n<li>Arbeitsmarkt April 2009: Rund 8.000.000 Leistungsempf&auml;nger in ALGI\/ALGII\/Sozialgeld<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: Vergesst alle Steuersenkungen<\/li>\n<li>Wahlium f&uuml;rs Volk<\/li>\n<li>Hypo Real Estate: Mit gespaltener Zunge<\/li>\n<li>Im M&auml;rz spendete die Deutsch Bank AG 200.000 Euro an die CDU<\/li>\n<li>Kr&auml;ftige Schelte f&uuml;r Rentengarantie<\/li>\n<li>Frauen in F&uuml;hrungspositionen: Je h&ouml;her, desto seltener <\/li>\n<li>Versteckspiel der Asphaltlobby muss beendet werden<\/li>\n<li>Werbemaskottchen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/li>\n<li>Grundschule &ndash; Hochgerechnet<\/li>\n<li>US-Senat bringt Obamas Plan zum Schutz verschuldeter Hausbesitzer zu Fall<\/li>\n<li>Raus aus Afghanistan!<\/li>\n<li>Zu guter Letzt: Robin Steinbr&uuml;ck<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3917&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Stephan Hebel: Unruhe ist B&uuml;rgerpflicht<\/strong><br>\nTrotz Krise und Grippe: Deutschland genie&szlig;t und schweigt, noch. Unsere politischen &ldquo;Eliten&rdquo; aber erregen sich. Sie warnen entweder vor &ldquo;sozialen Unruhen&rdquo;, oder sie warnen davor, vor sozialen Unruhen zu warnen. An denjenigen Menschen, die Grund zur Unruhe haben, warnen sie so oder so vorbei.<br>\nWir haben es bei den &ldquo;Eliten&rdquo; mit einer sehr gro&szlig;en Koalition der Angst zu tun. Ob sie nun &uuml;ber Unruhen oder &ldquo;explosive Stimmung&rdquo; reden wie der brave DGB-Sozialpartner Michael Sommer und die SPD-Pr&auml;sidentschaftskandidatin Gesine Schwan; oder ob sie dar&uuml;ber reden, dass man dar&uuml;ber nicht reden sollte, wie es Union und Arbeitgeber tun: Allen gemeinsam ist die Furcht, es k&ouml;nnte ein Ende haben mit der Ruhe im Land.<br>\nDie Ruhe &ndash; auch genannt: der soziale Friede &ndash; ist nicht durch m&ouml;glichen Protest bedroht. Sie ist bedroht, weil sie l&auml;ngst dabei ist, ihr Fundament zu verlieren.<br>\nAls Demokraten m&uuml;ssten unsere Politiker etwas anderes f&uuml;rchten. Ralf Dahrendorf, der gro&szlig;e Liberale, hat es in einem Interview zu seinem 80. Geburtstag so gesagt: &ldquo;Wenn es richtig schlimm kommt, werden die Leute apathisch.&rdquo; Wann warnt mal jemand vor zu viel Ruhe im Land?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1739882_Leitartikel-Unruhe-ist-Buergerpflicht.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: Lob der Unruhe<\/strong><br>\nUnruhe hat einen denkbar schlechten Ruf in Deutschland. Wenn jemand &ldquo;Unruhen&rdquo; heute auch nur bef&uuml;rchtet (wie dies j&uuml;ngst der DGB-Chef Sommer und die SPD-Pr&auml;sidentschaftskandidatin Schwan im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise getan haben), dann gilt er als eine Art Brandstifter und Aufhetzer. Die blo&szlig;e Beschreibung eines wom&ouml;glich prek&auml;ren Zustands wird als gef&auml;hrlich apostrophiert &ndash; das Establishment der Berliner Politik reagiert wie Palmstr&ouml;m in den Galgenliedern von Christian Morgenstern: Palmstr&ouml;m, vom Auto &uuml;berfahren, kommt zu dem Ergebnis, dass er den Unfall nur getr&auml;umt haben k&ouml;nne &ndash; &ldquo;weil, so schlie&szlig;t er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf&rdquo;.<br>\nDie gewaltt&auml;tigsten Zeiten waren in Deutschland diejenigen, in denen keinerlei Unruhe geduldet wurde. Unruhe ist ein innerer Vorgang, und wenn sich diese Unruhe im &ouml;ffentlichen Protest Luft macht, ist das nicht schlecht, sondern gut. &Ouml;ffentliche Unruhe ist nicht per se gewaltt&auml;tig, wie es die Autorit&auml;ten glauben machen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/523\/467101\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitsmarkt April 2009: Rund 8.000.000 Leistungsempf&auml;nger in ALGI\/ALGII\/Sozialgeld<\/strong><br>\nDer BA Monatsbericht berichtet trotz Fr&uuml;hjahrsbelebung von einer Stagnation (minus 985 Personen) der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit (3.584.826 Personen). Im Vorjahr 2008 sank die Zahl der Arbeitslosen von M&auml;rz 2008 3.507.436 Arbeitslose zu April 2008 3.413.921 Arbeitsloseum (minus 93.515).\n<ul>\n<li>Laut BA Bericht wurden im April 09 3.585.811 Personen von der BA &ndash; Statistik als arbeitslos erfasst. Das waren 170. 905 Personen mehr als im April 09 und gegen&uuml;ber November 2008 (2.988.444 Personen) ist das ein Anstieg um 596.382 Personen.<\/li>\n<li>7.948.681Leistungsempf&auml;nger von ALG I, ALG II und Sozialgeld BA. Das ist ein Anstieg von 30.039 Personen zum Vormonat. Im Vergleich zu November 08 (Vergleich der vorl&auml;ufigen Zahlen) ein Anstieg um 549.370 Leistungsempf&auml;nger.<\/li>\n<li>Au&szlig;er den Leistungsempf&auml;ngern gab es im Dezember noch 357.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen.<\/li>\n<li>Schlimmeres verhindert im Augenblick noch die Kurzarbeit. Nach vorl&auml;ufigen Berechnungen der BA waren davon im April 1,3 &ndash; 1,5 Millionen Personen betroffen.<\/li>\n<li>Im Monat April befanden sich 1,59 Mio. Personen (+ 10.000 zum Vormonat M&auml;rz) in einer von Bund oder Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gef&ouml;rderten arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahme.<\/li>\n<li>Arbeitsgelegenheiten nach &sect; 16d SGB II (1 &euro; Jobs) 303.339 Personen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschland-debatte.de\/2009\/04\/30\/april-2009-rund-8000000-leistungsempfaenger-in-algialgiisozialgeld\/\">Deutschland Debatte<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Vergesst alle Steuersenkungen<\/strong><br>\nIm Schnitt steigt die Staatsverschuldung nach einer Bankenkrise um 86 Prozent, haben die Top-&Ouml;konomen Kenneth Rogoff und Carmen Reinhart herausgefunden. &Uuml;berschlagen wir kurz: Bei einem Schuldenstand von rund 1,5 Billionen Euro entsprechen 86 Prozent knapp 1300 Milliarden Euro zus&auml;tzliche Verschuldung in den kommenden Jahren!<br>\nDiese Schulden wollen verzinst werden, und zwar aus Steuergeldern. Das ist die wahre Herausforderung vor der die Wirtschaftspolitik steht &ndash; Wahlkampf hin, Wahlkampf her. &Uuml;ber Steuersenkungen zu reden ist in h&ouml;chstem Ma&szlig;e unseri&ouml;s. Das Gegenteil ist richtig: Die Steuern m&uuml;ssen erh&ouml;ht werden. Und sie k&ouml;nnen erh&ouml;ht werden, hat Deutschland doch eine im internationalen Vergleich verdammt niedrige Steuerquote.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1737992_Kommentar-Vergesst-alle-Steuersenkungen.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wahlium f&uuml;rs Volk<\/strong><br>\nDie H&auml;lfte der Medikamentendosis, die Scholz seit Tagen medial verteilt, ist die Verl&auml;ngerung der Kurzarbeit. Satte 24 Monate sollen Unternehmen k&uuml;nftig Besch&auml;ftigte in die Produktionspausen schicken d&uuml;rfen, beschlossen Scholz, Arbeitgeberpr&auml;sident Dieter Hundt und DGB-Chef Michael Sommer am Mittwoch einvernehmlich.<br>\nGefordert hat das niemand, im Gegenteil. Bereits jetzt h&auml;ufen sich die Meldungen aus den Unternehmen, die schon insgesamt rund 2,3 Millionen Kurzarbeiter angemeldet haben: Sie werden nicht einmal die bisher erlaubten 18 Monate aussch&ouml;pfen, wenn es nicht bald positive Konjunktursignale gibt. &Uuml;ber 18 Monate werde die Kurzarbeit keine gro&szlig;e Relevanz haben, sagt Arbeitgeberpr&auml;sident Dieter Hundt, noch w&auml;hrend Scholz den Beschluss verk&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Verl%E4ngerung-der-Kurzarbeit-Wahlium-f%FCrs-Volk\/507394.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Hypo Real Estate: Mit gespaltener Zunge<\/strong><br>\nBeim M&uuml;nchner Landgericht stehen zwei Gerichtsverfahren an, in denen sich die Justiz mit dem Niedergang der Hypo Real Estate (HRE) besch&auml;ftigt, Deutschlands schlimmster Krisenbank. Aufschlussreich w&auml;re es, die Verhandlungen f&auml;nden am selben Tag statt, zur selben Stunde, in direkt nebeneinander liegenden R&auml;umen. Im einen Gerichtssaal w&uuml;rde die HRE erkl&auml;ren, die Bank sei nicht schuld daran, dass sie fast pleiteging, vom Staat mit viel Geld gerettet werden muss und der Aktienkurs an der B&ouml;rse eingebrochen ist. Niemand sei get&auml;uscht worden. Deshalb h&auml;tten die Aktion&auml;re, die jetzt die HRE auf Schadenersatz verklagen, keinerlei Anspr&uuml;che. Das steht in einem bei Gericht bereits eingereichten Schriftsatz. Im anderen Verhandlungszimmer w&uuml;rde die HRE voraussichtlich das Gegenteil behaupten. Der alte Vorstand habe Misswirtschaft betrieben und gegen Dienstpflichten versto&szlig;en. Das h&auml;tten umfangreiche Untersuchungen ergeben. Deshalb seien Bankchef Georg Funke und Finanzvorstand Markus Fell zu Recht gefeuert worden. Funke und Fell klagen gegen ihre fristlose K&uuml;ndigung und auf Erf&uuml;llung ihrer bis 2013 laufenden Vertr&auml;ge. Bei Funke geht es um gut 3,5 Millionen Euro und seine Altersversorgung, bei Fell ebenfalls um einen, wenn auch niedrigeren, Millionenbetrag. Was die HRE ihnen vorwirft, ist intern schriftlich dokumentiert und soll offenbar bei Gericht vorgetragen werden.<br>\nWie aber passt es zusammen, dass sich die Bank in zwei derart bedeutsamen Streitf&auml;llen so unterschiedlich positioniert &ndash; jeweils zu ihrem eigenen Vorteil? Das wirkt alles so, als rede hier jemand mit gespaltener Zunge. Die HRE nimmt dazu offiziell nicht Stellung. Umso deutlicher &auml;u&szlig;ert sich dagegen einer der Gegner der Bank vor Gericht, Rechtsanwalt Felix Weigend aus der auf Anlegerklagen spezialisierten Kanzlei Rotter in M&uuml;nchen. Die Kanzlei vertritt 61 HRE-Aktion&auml;re, die insgesamt 6,3 Millionen Euro Entsch&auml;digung verlangen. Sie argumentieren, der alte HRE-Vorstand habe den Anteilseignern die wahre Lage des Instituts verschwiegen. H&auml;tten die Anleger die Lage gekannt, h&auml;tten sie rechtzeitig HRE-Aktien verkaufen k&ouml;nnen. Weitere Klagen mit noch h&ouml;heren Summen k&ouml;nnten hinzukommen. Weigend bezeichnet das Verhalten der Bank als &ldquo;widerspr&uuml;chlich&rdquo;. Entweder habe sich die damalige Konzernspitze korrekt verhalten. &ldquo;Dann w&auml;re Funke zu Unrecht hinausgeschmissen worden, und die Aktion&auml;re bek&auml;men keinen Schadenersatz.&rdquo; Oder die Bank habe Funke aus guten Gr&uuml;nden entlassen, weil Verst&ouml;&szlig;e vorl&auml;gen, &ldquo;dann m&uuml;ssten aber die Anleger ihr Geld zur&uuml;ckbekommen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/389\/466967\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>HRE weist Klage zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Bank brauchte demnach st&auml;ndig neues Geld, um fl&uuml;ssig zu bleiben. Zeitweise h&auml;tten das M&uuml;nchner Geldhaus und seine irische Tochterbank Depfa binnen eines Monats gut 100 Mrd. Euro auftreiben m&uuml;ssen. Im Juni 2008 habe sich die Depfa am Geldmarkt exakt 90,6 Mrd. Euro besorgt. Im Monat darauf, im Juli, seien es sogar 117,1 Mrd. Euro gewesen &ndash; und das bei einer Bilanzsumme der HRE von insgesamt gut 400 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/1146506.html?tpl=druck\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung M.M.:<\/strong> Anmerkung: Der Refinanzierungsbedarf in Relation zur Bilanzsumme spricht B&auml;nde: langfristige Verm&ouml;genswerte wurden kurzfristig finanziert. Ein Kardinalsfehler f&uuml;r Banker. Die Schuld auf den Zusammenbruch von Lehman Brothers zu schieben zeigt nur, dass das Risikomanagement der Bank dilettantisch war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Im M&auml;rz spendete die Deutsch Bank AG 200.000 Euro an die CDU<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090502_Deutsche_Bank_Spende.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 116 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Deutschen Bank scheinen die Entscheidungen der CDU in Sachen Banken wohl gut zu gefallen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kr&auml;ftige Schelte f&uuml;r Rentengarantie<\/strong><br>\nDer Plan der Bundesregierung, Rentenk&uuml;rzungen in Krisenzeiten auszuschlie&szlig;en, st&ouml;&szlig;t auf heftige Kritik bei Fachleuten, Wirtschaftsverb&auml;nden und Teilen der Opposition. Bernd Raffelh&uuml;schen, Finanzwissenschaftler und Direktor des Forschungszentrums Generationenvertr&auml;ge der Universit&auml;t Freiburg, nannte das Vorhaben der Regierung widersinnig und unfair gegen&uuml;ber der j&uuml;ngeren Generation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/politik\/126578\/index.php\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Leider lesen wir hier nicht, was Finanzwissenschaftler Raffelh&uuml;schen sonst noch so macht, aber z.B. <a href=\"?p=2514\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php?s=Raffelh%C3%BCschen\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>R&uuml;ge f&uuml;r Rentenversprechen<\/strong><br>\nAltersvorsorge-Experte B&ouml;rsch-Supan und Gr&uuml;ne halten dauerhafte Absage an K&uuml;rzung der Altersbez&uuml;ge f&uuml;r falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Ruege-fuer-Rentenversprechen.html?session=0d7566e829602ea665a9f296f374703f\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch noch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Wolfgang Franz: &ldquo;Man kann Rentenpolitik nicht nach Umfragewerten betreiben&rdquo;<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne von Bundesarbeitsminister Scholz, Rentenk&uuml;rzungen f&uuml;r die Zukunft grunds&auml;tzlich auszuschlie&szlig;en, sto&szlig;en auf Kritik des Wirtschaftsforschers Wolfgang Franz. Angesichts der Altersentwicklung in der Gesellschaft sei dies schwierig umzusetzen. Franz sprach sich dagegen ausdr&uuml;cklich gegen eine Verw&auml;sserung der &ldquo;Rente mit 67&rdquo; aus.<br>\nSpengler (Moderator): Kurzarbeit senkt die Einkommen, von den Einkommen h&auml;ngen die Rentenh&ouml;hen ab. Ist das in Ordnung, wenn nun die Regierung verspricht, Rentenk&uuml;rzungen wird es nicht geben?<br>\nFranz: Nein. Ich finde das sehr bedauerlich, was ich da geh&ouml;rt habe, und wenn das so ist, wie ich das in der Presse gelesen habe, dann kann man nicht Rentenpolitik nach Umfragewerten betreiben. Das verunsichert ja die Rentnerinnen und Rentner noch mehr. Es ist nicht so, dass wir da v&ouml;llig frei sind, sondern wir haben eine Demographie. Das hei&szlig;t, es werden immer weniger Menschen geboren, wir leben l&auml;nger und ges&uuml;nder. Das ist nat&uuml;rlich eine sehr sch&ouml;ne Sache, dar&uuml;ber sollten wir uns ja auch freuen, nur das hat Konsequenzen f&uuml;r die Rentenversicherung und wenn wir die Rentenversicherungsbeitr&auml;ge nicht sehr stark erh&ouml;hen wollen, was dann wieder Arbeitspl&auml;tze kostet, bleiben uns eigentlich nur zwei Wege, n&auml;mlich einmal bei den Rentensteigerungen etwas zur&uuml;ckzuhalten &ndash; da hat die Vorg&auml;ngerregierung ja eine ganze Reihe von Ma&szlig;nahmen gemacht &ndash; und dass wir l&auml;nger arbeiten. Deshalb bin ich da nicht mit einverstanden, dass zum einen diese &ldquo;Rente mit 67&rdquo; jetzt wohl wieder verw&auml;ssert werden soll, und zum anderen da solche Proklamationen gemacht werden, dass die Renten nie gek&uuml;rzt werden sollen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/957201\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/04\/29\/dlf_20090429_0718_665e2c03.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> &bdquo;&hellip; und wenn alle Leute, die eigentlich auf dem Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung stehen, in den Unternehmen k&uuml;nstlich gehalten werden, dann verhindert das oder hemmt das zumindest notwendige Anpassungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt.&ldquo; Der Eindruck dr&auml;ngt sich auf, dass eine m&ouml;glichst gro&szlig;e Reservearmee von Arbeitslosen dem Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung stehen soll.<br>\nErg&auml;nzung WL: Die bekannten &bdquo;Experten&ldquo; der Rentenprivatisierung machen wieder einmal gegen die gesetzliche Rente mobil. Sie vergessen leider hinzuzuf&uuml;gen, dass gerade die Krise zeigt, dass die private Rentenversicherung kein Ausweg ist. Hier wird ganz offen weiteren Rentenk&uuml;rzungen das Wort geredet. Es wird auch deutlich, wer f&uuml;r die Finanzkrise Opfer bringen soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Frauen in F&uuml;hrungspositionen: Je h&ouml;her, desto seltener <\/strong><br>\nFrauen sind in Deutschlands Vorstandsetagen und Aufsichtsr&auml;ten weiterhin die Ausnahme. Den Aufstieg ins Top-Management verbauen ihnen h&auml;ufig die Vorbehalte m&auml;nnlicher F&uuml;hrungskr&auml;fte.<br>\nNur 16 der 160 Aktiengesellschaften in den wichtigsten deutschen B&ouml;rsenindizes besch&auml;ftigen derzeit mindestens eine Frau im Vorstand. Insgesamt liegt der Frauenanteil in den Vorst&auml;nden bei gerade drei Prozent &ndash; nur einen halben Prozentpunkt h&ouml;her als noch vor einem Jahr. Ein weiterer Trend ist ebenfalls unver&auml;ndert: Je h&ouml;her das B&ouml;rsensegment, desto niedriger der Frauenanteil. Im DAX 30 arbeitet nur in einem Unternehmen &uuml;berhaupt eine Frau im Vorstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32006_95294.html\">B&ouml;ckler Impuls 07\/2009<\/a><\/li>\n<li><strong>Versteckspiel der Asphaltlobby muss beendet werden<\/strong><br>\nStill und unauff&auml;llig trifft sich morgen ein wichtiger Asphaltlobbyverein im nieders&auml;chsischen Duderstadt: die Gesellschaft zur F&ouml;rderung umweltgerechter Stra&szlig;en- und Verkehrsplanung (GSV). Auf der j&auml;hrlichen Mitgliederversammlung der GSV werden zahlreiche Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker, Mitarbeiter von Stra&szlig;enbau&auml;mtern und Mitglieder von B&uuml;rgerinitiativen f&uuml;r Stra&szlig;enbauprojekte erwartet. Diese Pro-Stra&szlig;e-B&uuml;rgerinitiativen bekommen durch die GSV professionelle Hilfe bei der Pressearbeit und bei der Strategieentwicklung. Die GSV stellt zudem wichtige Kontakte zu den Stra&szlig;enbau&auml;mtern und zu politischen Entscheidungstr&auml;gern her und hat in den letzten Jahren immer wieder die Proteste der Pro-Stra&szlig;en-B&uuml;rgerinitiativen finanziell unterst&uuml;tzt. Teilweise hat sie auch die Gr&uuml;ndung neuer B&uuml;rgerinitiativen angeregt. Nach au&szlig;en tritt die GSV dabei als neutraler, gemeinn&uuml;tziger Verein auf und behauptet auf ihrer Webseite &bdquo;unabh&auml;ngig von Parteien, Beh&ouml;rden sowie wirtschaftlichen Interessengruppen&ldquo; zu sein. In Wirklichkeit wird die GSV &uuml;ber einen F&ouml;rderverein finanziert, in deren Vorstand in den letzten Jahren unter anderem die Strabag-Tochter Deutsche Asphalt, der ADAC-S&uuml;dbayern, der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Asphaltverbands und die Asphalt-Mischwerke Oberfranken vertreten waren. Die Mehrheit der Gr&uuml;ndungsmitglieder der GSV und der F&ouml;rdergemeinschaft f&uuml;r umweltgerechte Stra&szlig;en- und Verkehrsplanung (FSV) waren Bauunternehmen, Baustoff- und Asphaltfirmen, sowie der Bundesverband Naturstein-Industrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/04\/versteckspiel-der-asphaltlobby-muss-beendet-werden\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Werbemaskottchen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Aktionen\/INSM-Kampagnen\/Soziale-Marktwirtschaft-machts-besser\/Bildergallerie-SoMaWi-machts-besser.html\">INSM<\/a><\/li>\n<li><strong>Grundschule &ndash; Hochgerechnet<\/strong><br>\nUnterfordert die sechsj&auml;hrige Grundschule gute Sch&uuml;ler? Nein, sagt eine neue Analyse alter Berliner Zahlen.<br>\nIst es also notwendig, den begabtesten Sch&uuml;lern der Hauptstadt einen Sonderweg zum besseren Lernen zu er&ouml;ffnen? Eine bislang unver&ouml;ffentlichte Studie aus prominenter Feder, die der ZEIT vorliegt, gibt darauf eine klare Antwort: nein &ndash; zumindest nicht, was die Leistungen in den beiden Hauptf&auml;chern Mathematik und Deutsch angeht.<br>\nHauptautor der Untersuchung ist J&uuml;rgen Baumert, Leiter des ersten Pisa-Vergleichs und Doyen der empirischen Erziehungswissenschaften. Gemeinsam mit Kollegen hat der Direktor des Berliner Max-Planck-Instituts f&uuml;r Bildungsforschung die Leistungsfortschritte der Fr&uuml;hwechsler ermittelt. Das Fazit des Artikels, der in der neuen Ausgabe der Zeitschrift f&uuml;r Erziehungswissenschaft erscheint, lautet: &raquo;Die Befunde sprechen gegen die Annahme, dass mit dem fr&uuml;hen &Uuml;bergang auf ein grundst&auml;ndiges Gymnasium (&hellip;) eine generelle F&ouml;rderung besonders leistungsf&auml;higer Sch&uuml;ler erreicht wird.&laquo; Sie h&auml;tten, so sagt Baumert, &raquo;ihren Weg auch in der Grundschule gemacht&laquo;.<br>\nZieht man n&auml;mlich s&auml;mtliche Vorteile der Gymnasiasten in Betracht, dann schmilzt deren Lernvorsprung auf null. Dass die Fr&uuml;hwechsler im Lesen und Rechnen besser abschneiden, verdanken sie also ihrer intellektuellen und kulturellen Mitgift, mit der sie im Gymnasium beginnen. Die Schule selbst hat daran keinen Anteil. &raquo;In keinem Leistungsbereich sind generelle<br>\nF&ouml;rderwirkungen des grundst&auml;ndigen Gymnasiums nachweisbar&laquo;, schlussfolgert Baumerts Beitrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/19\/B-Grundschuljahre\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Senat bringt Obamas Plan zum Schutz verschuldeter Hausbesitzer zu Fall<\/strong><br>\nRund ein Dutzend Demokraten stimmten am Donnerstag mit den Republikanern, so dass die Gesetzesvorlage mit 45 Ja- und 51 Nein-Stimmen zu Fall gebracht wurde. Damit m&uuml;ssen hunderttausende Hypothekennehmer um ihre Immobilie bangen. Obama hatte den Entwurf als wichtigen Schritt zur Konsolidierung der Wirtschaft bezeichnet. Grosser Widerstand kam jedoch von den Banken.<br>\nErmutigt zum Schuldenmachen<br>\nDie Gegner argumentierten, dass ein so weitreichender Schutz vor Zwangsvollstreckungen, wie in dem Entwurf vorgesehen, nachgrade dazu ermutige, mit den Hypothekenzahlungen in Verzug zu geraten. Die Bef&uuml;rworter beklagten indes nach ihrer Abstimmungslage, dass das Schicksal von acht Millionen verschuldeten Hausbesitzern im gegenw&auml;rtigen Wirtschaftsklima offenbar schlicht ignoriert werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.20min.ch\/news\/ausland\/story\/21731667\">20 minuten<\/a><\/li>\n<li><strong>Raus aus Afghanistan!<\/strong><br>\nUnd wieder ist ein deutscher Soldat in Afghanistan gestorben. F&uuml;r was? F&uuml;r eine verfehlte Au&szlig;enpolitik. Denn die alliierten Truppen haben am Hindukusch keines ihrer Ziele erreicht. F&uuml;nf triftige Gr&uuml;nde f&uuml;r den Abzug der Bundeswehr.\n<ol>\n<li>Das zeitliche Argument<br>\nDer Krieg in Afghanistan geht ins siebte Jahr. Damit sind alliierte Truppen dort mittlerweile l&auml;nger im Einsatz als im Ersten oder Zweiten Weltkrieg. Wenn ein Kriegseinsatz nach einer derart langen Zeit aber nicht beendet ist, dann ist er verloren.<\/li>\n<li>Das verteidigungspolitische Argument<br>\nDas milit&auml;rische Hauptziel des Afghanistankrieges (Vertreibung der Talibanterroristen, Aufbau eines demokratischen Partnerstaates, Stabilisierung der Region) ist nicht erreicht und wird &ndash; nach Aussagen der Kommandierenden &ndash; auch in Jahren nicht gelingen.<\/li>\n<li>Das &ouml;konomische Argument<br>\nBetrachtet man den monstr&ouml;sen Milit&auml;reinsatz am Hindukusch einmal nutzen&ouml;konomisch, dann ist der Krieg vor allem sehr, sehr teuer. Die Berechnungen liegen zwischen 100 Milliarden Dollar (Pentagon), 200 Milliarden Dollar (Wissenschaft) und 300 Milliarden Dollar (Friedensbewegung).<\/li>\n<li>Das historische Argument<br>\nAus einer historischen Perspektive ist dieser Krieg wie ein Riss in der vorderasiatischen Schallplatte der Weltgeschichte. Immer und immer wieder versuchen es die M&auml;chte des Westens in dem unbez&auml;hmbaren Gebiet wilder, stolzer V&ouml;lker mit Eroberungs- und Zivilisierungskriegen. Und immer wieder ist es vergebens.<\/li>\n<li>Das moralische Argument<br>\nEs ist ein wenig aus der Mode gekommen, nach Opfern zu fragen. Nach Menschen, die sterben, die verkr&uuml;ppelt werden oder seelisch zerst&ouml;rt aus Kriegseins&auml;tzen zur&uuml;ckkehren&hellip;Tausende Tote hat der Krieg in Afghanistan unter den Einheimischen bisher gefordert, und auch die westlichen Alliierten betrauern bereits 800 Tote. Eine abstrakte Kategorie? Ein notwendiger Preis? Wenig? Zu viel!<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Weimers-Woche-Raus-Afghanistan!\/662603.html\">stern<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zu guter Letzt: Robin Steinbr&uuml;ck<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/img.stern.de\/_content\/63\/53\/635338\/haderer_17_09_329.jpg\" alt=\"Robin Steinbr&uuml;ck (Quelle: Stern Online)\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/unterhaltung\/humor\/cartoons\/galerie\/633437.html?gallery=635338&amp;i=2\">Stern<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>Stephan Hebel: Unruhe ist B&uuml;rgerpflicht<\/li>\n<li>Heribert Prantl: Lob der Unruhe<\/li>\n<li>Arbeitsmarkt April 2009: Rund 8.000.000 Leistungsempf&auml;nger in ALGI\/ALGII\/Sozialgeld<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: Vergesst alle Steuersenkungen<\/li>\n<li>Wahlium f&uuml;rs Volk<\/li>\n<li>Hypo Real Estate: Mit gespaltener Zunge<\/li>\n<li>Im M&auml;rz spendete die Deutsch Bank AG 200.000 Euro an die CDU<\/li>\n<li>Kr&auml;ftige Schelte f&uuml;r<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3917\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3917","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3917","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3917"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3917\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3917"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3917"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3917"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}