{"id":39175,"date":"2017-07-14T08:01:33","date_gmt":"2017-07-14T06:01:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175"},"modified":"2017-07-17T11:19:13","modified_gmt":"2017-07-17T09:19:13","slug":"hinweise-des-tages-2915","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h01\">Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h02\">Klare Worte zu G20-Krawallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h03\">Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Beh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h04\">Frieden als Schimpfwort: 50 Jahre Sechstagekrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h05\">Die Europ&auml;ische S&auml;ule sozialer Rechte &ndash; ein Schritt zu einer europ&auml;ischen Mindestlohnpolitik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h06\">766 Millionen Euro Umschichtung: Jobcenter stopfen L&ouml;cher im Verwaltungshaushalt mit F&ouml;rdergeldern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h07\">Massenhaftes Artensterben durch Insektizide in der Landwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h08\">Mossul: Amnesty International wirft Anti-IS-Koalition v&ouml;lkerrechtswidriges Vorgehen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h09\">Saudi-Arabiens absurder 13-Punkte-Plan &ndash; Ziel: Regime Change in Katar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h10\">Lizenz f&uuml;r staatliche Hacker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h11\">Heckler &amp; Koch: Gelebte V&ouml;lkerfreundschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h12\">Saudi-Arabien und &Auml;gypten &ndash; Bundesregierung genehmigt milliardenschwere R&uuml;stungsdeals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h13\">Die Bundesverfassungseinrichter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h14\">Wir Schlafwandler: G-20 Fiebertr&auml;ume, Klimaretter-Halluzinationen und der allzu reale Crashkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h15\">Deutschlandfunk wirft Donezk und Lugansk Zwangsarbeit vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h16\">Wie die Bild-Zeitung den Rechtspopulismus bedient<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h17\">Warum 32 Journalisten in Hamburg ihre Akkreditierung verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h18\">Das nachtr&auml;gliche G20-Theater ger&auml;t zur Provinzposse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Macron<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkel bei Macron &ndash; Frankreich und Deutschland wollen Kampfjet entwickeln<\/strong><br>\nDas Ziel ist eine &ldquo;neue Generation von Kampfflugzeugen&rdquo;: Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron planen den Bau europ&auml;ischer Kampfjets. [&hellip;]<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron sagte, beide L&auml;nder strebten es an, &ldquo;eine neue Generation von Kampfflugzeugen zu schaffen&rdquo;. Kanzlerin Angela Merkel erg&auml;nzte, bis Mitte 2018 solle ein Zeitplan entwickelt werden. Es handele sich um eines von vielen Projekten, wichtig sei auch die &ldquo;Eurodrohne, die wir voranbringen wollen&rdquo;.<br>\nDerzeit verwendet die Bundeswehr unter anderem den Eurofighter, Frankreich unter anderem die Rafale als Kampfflugzeug. Mit dem europ&auml;ischen Kampfjet Eurofighter hatte es in der Vergangenheit wiederholt Probleme gegeben. Dieser machte wegen technischer Probleme, etwa wegen Materialm&auml;ngeln, zuletzt immer wieder Negativschlagzeilen.<br>\nDas Eurofighter-Konsortium setzt sich zu 33 Prozent aus der britischen Firma BAE Systems, zu 21 Prozent aus dem italienischen Unternehmen Leonardo und der auf milit&auml;rische Luftfahrt spezialisierten Airbus-Sparte Airbus Defence and Space zusammen. &Uuml;ber Letztere ist Deutschland beim Eurofighter mit 33 Prozent und Spanien mit 13 Prozent beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/angela-merkel-und-emmanuel-macron-wollen-europaeischen-kampfjet-entwickeln-a-1157586.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bravo, das ist genau das, was wir jetzt angesichts der turmhohen Probleme, die Europa hat, brauchen. An das daf&uuml;r verplemperte Geld will man gar nicht denken. Die R&uuml;stungsindustrie wird es Macron und Merkel danken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Erleichterungen f&uuml;r Reiche und Investoren<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident geht auf Abstand zur Finanztransaktionssteuer und ermahnt afrikanische L&auml;nder, auf ihre Geburtenrate aufzupassen<br>\nDas &ldquo;Wunderkind&rdquo; (ZDF) hat ausgewachsene Pl&auml;ne. Der Macronismus will eine Gesellschaft aufbauen, die sich zuallererst am Interesse der Unternehmen orientiert, auf Franz&ouml;sisch &ldquo;une soci&eacute;t&eacute; &lsquo;pro-entreprise'&rdquo;.<br>\nDer Starpolitiker mit dem Faible f&uuml;rs Deklamieren redet gerne viel, wie Macron in aktuellen Interviews vor Beginn des deutsch-franz&ouml;sischen Ministerrats erneut demonstriert. Seine meist mehrere Abs&auml;tze umspannenden Antworten sind gef&uuml;llt mit Phrasen, die allerlei Hoffnungen bedienen oder befl&uuml;geln. Da f&auml;llt es manchmal schwer, den Kern herauszusch&auml;len.<br>\nBaldige Einf&uuml;hrung von Steuererleichterungen f&uuml;r die Wohlhabenden<br>\nDas ist auch France Culture aufgefallen. Dort verweist man auf einen Artikel der Financial Times, wo sich die wirtschaftspolitischen Ziele pr&auml;zise und ohne &uuml;berfl&uuml;ssige Girlanden wiederfinden. Es ist ein Interview mit dem Premierminister Edouard Philippe, der dort die Regierungspolitik auf einen Punkt bringt, wie es M&eacute;lenchon nicht besser k&ouml;nnte, so France Culture. Das ideologische Dachgeb&auml;lk werde sauber zerlegt.<br>\n&ldquo;Frankreich erw&auml;gt die baldige Einf&uuml;hrung von Steuererleichterungen f&uuml;r die Wohlhabenden schon im n&auml;chsten Jahr, um mehr Unternehmer und Investoren anzuziehen&rdquo;, wird schon im ersten Satz klargemacht. Im Folgenden wird pr&auml;zisiert, dass die neue Regierung Beteiligungen (&ldquo;investment holdings&rdquo;) von der Verm&ouml;genssteuer ausschlie&szlig;en will und eine Einheitssteuer (flat tax) in H&ouml;he von 30 Prozent auf Dividenden und andere Gewinne aus Investitionen erheben will. Bislang werden zu S&auml;tzen bis &uuml;ber 50 Prozent besteuert, bei den sehr Reichen kann der Satz sogar &uuml;ber 60 Prozent erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Macron-Erleichterungen-fuer-Reiche-und-Investoren-3771028.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Klare Worte zu G20-Krawallen<\/strong><br>\nGibt es noch eine Chance f&uuml;r eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition? Im neuen Format &ldquo;Frag selbst&rdquo; macht Linkspartei-Spitzenkandidatin Wagenknecht ihren Anh&auml;ngern wenig Hoffnung. Klare Worte findet sie f&uuml;r die Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels. [&hellip;]<br>\nEs sei schlimm gewesen, was in Hamburg passiert ist, sagt Wagenknecht. Sie spricht von &ldquo;durchgeknallten Randalierern&rdquo;, von einer europaweiten Szene, die durch den ganzen Kontinent reise, um irgendwo &ldquo;die Sau rauslassen&rdquo; zu k&ouml;nnen. Eine Verbindung zu ihrer Partei sieht sie nicht. &ldquo;Damit haben wir nichts zu tun als Linke&rdquo;, so Wagenknecht.<br>\nDoch die Zuschauer l&auml;sst das Thema nicht los. Ob Wagenknecht schon einmal Flaschen auf Polizisten geworfen habe, wird sie gefragt. Ob sie Gewalt als legitimes Mittel des Widerstands gegen den Staat ansehe. Die Spitzenlinke beh&auml;lt die Fassung. Nein und nein, antwortet sie. Auch die pauschale Polizeikritik, die manche ihrer Genossen nach dem Einsatz in Hamburg ge&uuml;bt hatten, macht sie sich nicht zu eigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/frag-selbst-wagenknecht-107.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nKurz bevor sich die EU-Mitgliedstaaten erneut mit der Wiederzulassung f&uuml;r Glyphosat befassen, belegt der Toxikologe Dr. Peter Clausing mit einer neuen Analyse, dass der Wirkstoff nach den geltenden EU-Standards als &ldquo;wahrscheinlich krebserregend&rdquo; h&auml;tte eingestuft werden m&uuml;ssen. Die Analyse mit dem Titel &ldquo;Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Beh&ouml;rden&rdquo; wurde auch vom Umweltinstitut M&uuml;nchen unterst&uuml;tzt.<br>\nSystematischer Regelbruch<br>\nDas Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR), die Europ&auml;ische Lebensmittelsicherheitsbeh&ouml;rde (EFSA) und die Europ&auml;ische Chemikalienbeh&ouml;rde (ECHA), die an der Wiederzulassung von Glyphosat beteiligt sind, haben systematisch Hinweise auf eine krebserzeugende Wirkung von Glyphosat aussortiert. Bei der Auswertung von sieben Studien verstie&szlig;en die Beh&ouml;rden zudem eindeutig gegen ihre eigenen Richtlinien. Das ist von gro&szlig;er Bedeutung, denn es gen&uuml;gen zwei voneinander unabh&auml;ngige Studien mit positiven Krebsbefunden, um eine Substanz als krebserregend einzustufen. Im Fall von Glyphosat weisen mindestens 7 von 12 dieser Langzeitstudien positive Krebsbefunde auf. Die daraus folgende Konsequenz m&uuml;sste eigentlich lauten: Keine Wiederzulassung f&uuml;r Glyphosat!<br>\nIst Glyphosat systemrelevant geworden?<br>\nDie Skandale um die gesundheitliche Bewertung von Glyphosat sind uferlos: Immer wieder kommen Informationen &uuml;ber geheim gehaltene Studien von Monsanto und Co., das gezielte Weglassen von relevanten Daten und die Beeinflussung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ans Licht. Dennoch fordern Politiker wie Landwirtschaftsminister Schmidt und auch die EU-Kommission die Wiederzulassung des Unkrautvernichters f&uuml;r 10 Jahre. Es dr&auml;ngt sich ein schwerwiegender Verdacht auf: Soll Glyphosat trotz dieser Skandale und trotz den zahlreichen Hinweisen auf seine krebserzeugende Wirkung weiter zugelassen werden, weil der Einsatz des Unkrautvernichters aus der industriellen Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken ist, also &ldquo;systemrelevant&rdquo; geworden ist?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/aktuelle-meldungen\/meldungen\/glyphosat-und-krebs-systematischer-regelbruch-durch-die-behoerden.html\">Umweltinstitut<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Frieden als Schimpfwort: 50 Jahre Sechstagekrieg<\/strong><br>\nDer Sechstagekrieg zwischen Israel einerseits sowie &Auml;gypten, Syrien und Jordanien andererseits begann am 5. Juni und endete am 10. Juni 1967. Seine Folgen wirken bis heute nach &ndash; als stetig wiederkehrende Kriege, die Besetzung ganz Pal&auml;stinas durch Israel und den bis heute andauernden v&ouml;lkerrechtswidrigen Siedlungsbau in den eroberten Gebieten. Unter Premierminister Benjamin Netanjahu hat die israelische Regierung ein Klima geschaffen, in dem das &bdquo;Wort Frieden zum Schimpfwort mutierte&ldquo;.<br>\nAls Bundesau&szlig;enminister Sigmar Gabriel Ende April anl&auml;sslich seines Antrittsbesuches in Israel auch Vertreter der NGOs Breaking the Silence und B&rsquo;Tselem traf, kam es zum Eklat: Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu sagte kurzerhand ein geplantes Gespr&auml;ch mit Gabriel ab. Er empfange &bdquo;keine Diplomaten anderer L&auml;nder, die Israel besuchen und sich dabei mit Organisationen treffen, die unsere Soldaten Kriegsverbrecher nennen&ldquo;.[1] Die 2004 gegr&uuml;ndete Organisation Breaking the Silence ver&ouml;ffentlicht Erlebnisberichte israelischer Soldaten, die ihren Dienst in den besetzten Gebieten verrichten; B&rsquo;Tselem deckt seit 1989 Menschenrechtsverletzungen im Gazastreifen und in der Westbank auf.<br>\nOffensichtlich will die Regierung Netanjahu &ndash; unmittelbar vor dem 50. Jahrestag des Sechstagekrieges &ndash; Debatten &uuml;ber die Folgen der israelischen Besatzungspolitik um jeden Preis verhindern. Der Sechstagekrieg zwischen Israel einerseits sowie &Auml;gypten, Syrien und Jordanien andererseits begann am 5. Juni und endete am 10. Juni 1967. Seine Folgen wirken bis heute nach &ndash; als stetig wiederkehrende Kriege, die Besetzung ganz Pal&auml;stinas durch Israel und den bis heute andauernden v&ouml;lkerrechtswidrigen Siedlungsbau in den eroberten Gebieten.<br>\nKrieg gebiert Krieg. Das ist die bittere Lehre, welche die nah&ouml;stliche Geschichte seit 1948 lehrt. Da die Gr&uuml;ndung Israels in jenem Jahr ohne die Zustimmung der einheimischen Pal&auml;stinenser die Landkarte im Nahen Osten nachhaltig und vor allem gewaltsam ver&auml;nderte, war eine Reihe von Kriegen schon damals absehbar. Der erste zwischen Israel und &Auml;gypten, Jordanien und Syrien begann gleich am 14. Mai, dem Tag der Staatsgr&uuml;ndung. Er dauerte bis zum 24. Februar 1949.<br>\nEine regionale Folge des Waffenstillstands von 1949 war der Staatsstreich einer Gruppe &bdquo;freier Offiziere&ldquo;, wie sie sich nannten, in &Auml;gypten. In der Nacht vom 22. auf den 23. Juli 1952 schickten diese Milit&auml;rs unter der Leitung von General Mohammed Naguib und Oberst Gamal Abdel Nasser den von Gro&szlig;britanniens Gnaden regierenden K&ouml;nig Farouk ins r&ouml;mische Exil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2017\/juni\/frieden-als-schimpfwort-50-jahre-sechstagekrieg\">Heiko Flottau auf Blaetter.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Europ&auml;ische S&auml;ule sozialer Rechte &ndash; ein Schritt zu einer europ&auml;ischen Mindestlohnpolitik?<\/strong><br>\nAm 26. April 2017 hat die Europ&auml;ische Kommission ihren Vorschlag f&uuml;r eine Europ&auml;ische S&auml;ule sozialer Rechte (ESSR) vorgelegt. Als eine der wesentlichen sozialen Grundrechte enth&auml;lt die ESSR auch die Forderungen nach einer &bdquo;gerechten Entlohnung&ldquo; und &bdquo;angemessenen Mindestl&ouml;hnen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDie ESSR besteht aus 20 rechtlich nicht verbindlichen Grunds&auml;tzen, deren rechtliche Umsetzung auf der regionalen, nationalen oder EU-Ebene erfolgt &ndash; je nach Zust&auml;ndigkeit der unterschiedlichen Ebenen im jeweiligen Politikfeld. Die Grunds&auml;tze richten sich prim&auml;r an die EU-Mitgliedstaaten und die europ&auml;ischen Institutionen im Sinne einer Orientierungshilfe f&uuml;r ihre zuk&uuml;nftigen Aktivit&auml;ten in den verschiedenen Politikfeldern.<br>\nIm sechsten Grundsatz zu L&ouml;hnen bekennt sich die ESSR explizit zu den folgenden drei Punkten:<br>\ndem Recht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer &bdquo;auf eine gerechte Entlohnung, die ihnen einen angemessenen Lebensstandard erm&ouml;glicht&ldquo;<br>\n&bdquo;angemessenen Mindestl&ouml;hnen, die &hellip; den Bed&uuml;rfnissen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Familien gerecht werden&ldquo;<br>\nVermeidung von Erwerbsarmut<br>\nAuch wenn die ESSR bisweilen als widerspr&uuml;chliche Initiative kritisiert wurde, die lediglich die guten Absichten der EU widerspiegelt, liefert sie doch politische Argumente f&uuml;r einen alternativen lohn- und tarifpolitischen Ansatz. Ein Ansatz, der sich von der bisherigen engen angebotsseitigen Orientierung der Kommission wegbewegt, in der L&ouml;hne prim&auml;r als Kostenfaktoren wahrgenommen wurden &ndash; hin zu einem st&auml;rker nachfrageorientierten Ansatz, der die Rolle von L&ouml;hnen f&uuml;r die F&ouml;rderung der Binnennachfrage und des sozialen Zusammenhalts betont.<br>\nDie ESSR k&ouml;nnte eine solche lohnpolitische Umorientierung in zweierlei Hinsicht unterst&uuml;tzen: Zum einen kann sie zu einem Wandel des grunds&auml;tzlichen Argumentationsmusters und Diskurses beitragen, auf dem der lohnpolitische Ansatz der Kommission beruht; und zum anderen kann die ESSR f&uuml;r die tats&auml;chliche Umsetzung eines solchen alternativen Ansatzes benutzt werden, vor allem durch die Entwicklung einer europ&auml;ischen Mindestlohnpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/die-europaeische-saeule-sozialer-rechte-ein-schritt-zu-einer-europaeischen-mindestlohnpolitik\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>766 Millionen Euro Umschichtung: Jobcenter stopfen L&ouml;cher im Verwaltungshaushalt mit F&ouml;rdergeldern<\/strong><br>\nRund 766 Millionen Euro, also 20 Prozent der F&ouml;rdergelder, verwendeten die Jobcenter 2016 nicht wie vorgesehen f&uuml;r arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahmen. Stattdessen widmeten sie die Gelder in ihren Verwaltungshaushalt um. Im Vergleich zum Vorjahr ist das nur ein marginaler R&uuml;ckgang. Das geht aus einer Bundestagsanfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen hervor.<br>\nSeit Jahren nutzen die Jobcenter horrende Summen der Eingliederungsmittel, mit denen eigentlich arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Menschen im Hartz IV-System finanziert werden sollen, um ihre Verwaltungskosten zu decken. 2016 ging die Umschichtung im Vergleich zum Vorjahr erstmals wieder leicht zur&uuml;ck. Mit rund 766 Millionen Euro wurden 18 Prozent des Eingliederungsetats nicht f&uuml;r den urspr&uuml;nglichen Zweck genutzt &ndash; fast jeder f&uuml;nfte Euro. Im Vorjahr wurden rund 767 Millionen Euro beziehungsweise 19 Prozent umgeschichtet, 2011 waren es noch 49 Millionen beziehungsweise knapp ein Prozent der Mittel f&uuml;r arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahmen. Die Berechnungen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Bundestagsanfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/766-millionen-euro-umschichtung-jobcenter-stopfen-loecher-im-verwaltungshaushalt-mit-foerdergeldern\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was nicht Wenige stets vermutet haben, wird nun auch noch amtlich best&auml;tigt: Im Zentrum des Jobcenters stehen offenbar nicht die erwerbslosen Personen, sondern das eigene Interesse und der Joberhalt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Massenhaftes Artensterben durch Insektizide in der Landwirtschaft<\/strong><br>\nSie hei&szlig;en Neonicotinoide und stehen im Verdacht, dass durch ihren Einsatz in der Landwirtschaft massenhaft Insekten vernichtet werden. Giftcocktails f&uuml;r hohe Ertr&auml;ge! Aber warum eigentlich? Der Selbstversorgungsgrad in Deutschland liegt bei Getreide oder Kartoffeln weit &uuml;ber 100 Prozent. Der &Uuml;berschuss geht in den Export und vernichtet nicht selten die Existenzgrundlage der Bauern in Entwicklungsl&auml;ndern. Warum verzichten wir nicht einfach auf diese gef&auml;hrlichen Chemikalien und fokussieren uns auf hochwertige und unbedenkliche Produkte?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-13-07-2017\/massenhaftes-artensterben-durch-insektizide-in-der-landwirtschaft.html\">RBB Kontraste<\/a>\n<p><em>Lesen die dazu bitte auch den Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39165\">Tun Sie etwas gegen den Durchmarsch von Frau Merkel. Ihre &Ouml;ffentlichkeitsarbeit ist zwar fantastisch, aber ihre Bilanz ist schlecht<\/a>&ldquo;, in dem Albrecht M&uuml;ller auch auf das Thema &bdquo;Artensterben&ldquo; eingeht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mossul: Amnesty International wirft Anti-IS-Koalition v&ouml;lkerrechtswidriges Vorgehen vor<\/strong><br>\nIm Kampf um die irakische Stadt Mossul habe nicht nur die Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; Kriegsverbrechen begangen, so Amnesty International. Die NGO wirft der US-gef&uuml;hrten Anti-IS-Koalition vor, tausende Zivilisten durch wahllosen Beschuss get&ouml;tet zu haben.<br>\nParallel zur offiziell verk&uuml;ndeten Befreiung der irakischen Gro&szlig;stadt Mossul aus den H&auml;nden des &ldquo;Islamischen Staates&rdquo; (IS) erhebt Amnesty International schwere Vorw&uuml;rfe gegen alle am Konflikt beteiligten Parteien. Laut einem am Dienstag von der bekannten Nichtregierungsorganisation ver&ouml;ffentlichten Bericht habe die Terrormiliz gezielt Zivilisten aus dem Umland nach Mossul gebracht und diese dort als menschliche Schutzschilde missbraucht.<br>\nEin Mann schilderte, wie er vom IS gezwungen wurde, aus einem Nachbardorf in die Gro&szlig;stadt umzusiedeln: &bdquo;Sie wollten, dass wir zwischen ihnen und den Geschossen stehen. Immer, wenn die irakischen Truppen vorr&uuml;ckten, fiel der IS zur&uuml;ck &ndash; und zwang den Gro&szlig;teil der Zivilbev&ouml;lkerung, ihm zu folgen.&ldquo;<br>\nZudem h&auml;tte die Terrormiliz hunderte, wenn nicht gar tausende Menschen in Massenhinrichtungen get&ouml;tet, als diese versucht h&auml;tten, aus Mossul zu fliehen. Um Bewohner an der Flucht zu hindern, h&auml;tten die Terroristen die T&uuml;ren ihrer H&auml;user verschwei&szlig;t oder mit Sprengfallen versehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/53999-mossul-amnesty-international-wirft-anti-is-koalition-voelkerrechtswidrige-angriffe-vor\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Saudi-Arabiens absurder 13-Punkte-Plan &ndash; Ziel: Regime Change in Katar<\/strong><br>\nDie 13 Forderungen Saudi-Arabiens zur Beilegung der Katar-Krise sind absurd, sie m&uuml;ssen abgelehnt werden. Ziel ist die Eskalation der Krise, Ziel ist der Regime Change in Doha. Mit all seinen Interdependenzen hat das saudische Spiel mit dem Feuer das Potential, den ganzen Nahen Osten in Brand zu setzen.<br>\nAm 5. Juni brachen Saudi-Arabien und eine Fraktion Saudi-h&ouml;riger Lakaienstaaten unerwarteterweise ihre Beziehungen zu Katar ab und verh&auml;ngten eine umfassende Blockade (Die Freiheitsliebe berichtete ausf&uuml;hrlich). Der Vorwurf gegen die superreiche Gasmonarchie war grotesk: Katar w&uuml;rde Terrorgruppen unterst&uuml;tzen. Grotesk nicht etwa, weil der Vorwurf falsch war &ndash; es ist allgemein bekannt, dass Katar Terroristen unterst&uuml;tzt &ndash; sondern weil er vom weltweit gr&ouml;&szlig;ten Unterst&uuml;tzer dschihadistischen Terrorismus &uuml;berhaupt ausgesprochen wurde: Saudi-Arabien. Mehr als zwei Wochen gab es kaum neue Entwicklungen in der Katar-Krise, was im besten Falle derart zu deuten war, dass Saudi-Arabien nur mit Platzpatronen schoss und sich die Aff&auml;re im Sande verlaufen w&uuml;rde, oder aber, dass Riad scharf schoss und jedoch erst nach dem Feuern dar&uuml;ber nachdachte, was es denn von seinem Zwergnachbarn am Golf &uuml;berhaupt genau will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/saudi-arabiens-absurder-13-punkte-plan-ziel-regime-change-in-katar\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lizenz f&uuml;r staatliche Hacker<\/strong><br>\nKurz vor Ende der Legislaturperiode startete die schwarz-rote Bundesregierung ihren finalen Angriff auf die B&uuml;rgerrechte, die vor Willk&uuml;r und &Uuml;berwachung durch einen &uuml;berm&auml;chtigen Staatsapparat sch&uuml;tzen sollen.<br>\nUnter dem Label &raquo;Bek&auml;mpfung des Terrorismus&laquo; verabschiedete der Gesetzgeber schon seit geraumer Zeit fast im Wochentakt neue Gesetze, mit denen die verfassungsrechtlichen Grenzen ausgedehnt sowie die Privatsph&auml;re beeintr&auml;chtigt und B&uuml;rgerrechte eingeschr&auml;nkt werden.<br>\nIn aller Regel sind diese &Uuml;berwachungsgesetze Aktionismus, der vom Versagen der Sicherheitsbeh&ouml;rden ablenken soll. Insofern ist es konsequent, wenn die Unions-Parteien immer mehr M&ouml;glichkeiten zur &Uuml;berwachung der B&uuml;rger fordern. Die SPD stellte mit Blick auf die Bundestagswahl ihrem Zehn-Punkte-Programm f&uuml;r eine &raquo;starke sozialdemokratische Innenpolitik&laquo; zwar den Leitspruch &raquo;Freiheit f&uuml;r viele, nicht f&uuml;r die Wenigen. Ohne Sicherheit regiert die Angst&laquo; voran, doch letztlich hat sie sich wie ihr Koalitionspartner der &raquo;Law-and-Order-Politik&laquo; verschrieben.<br>\nDie Verabschiedung des Gesetzes zur Reform der Strafprozessordnung im Bundestag &ndash; gegen die Stimmen der Linken, der Gr&uuml;nen und von zwei SPD-Abgeordneten &ndash; ist ein Beleg daf&uuml;r. Es erlaubt erstmals die Quellen-Telekommunikations&uuml;berwachung (Quellen-TK&Uuml;) und die Onlinedurchsuchung mit &raquo;Staatstrojanern&laquo;. [1] Sicherheitsbeamte erhalten k&uuml;nftig als &raquo;Chef-Hacker der Republik&laquo; Befugnisse, Smartphones und Computer mit einer Schadsoftware zu infiltrieren, um gesch&uuml;tzte, pers&ouml;nliche, hoch sensible Daten auszusp&auml;hen.<br>\nDamit endet die Gro&szlig;e Koalition (GroKo) nach der Verabschiedung der Vorratsdaten-Speicherung und dem BND-Gesetz mit einem noch weiterreichenden &Uuml;berwachungsgesetz, das den Angriff auf die Privatsph&auml;re sanktioniert. Der gro&szlig;e Lauschangriff, &uuml;ber den lange erbittert diskutiert wurde, ist verglichen mit den neuen M&ouml;glichkeiten ein geradezu l&auml;cherliches Unterfangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/lizenz-fuer-staatliche-hacker\/\">Sozialismus Aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Heckler &amp; Koch: Gelebte V&ouml;lkerfreundschaft<\/strong><br>\nS&auml;mtliche Regimenter der franz&ouml;sischen Armee sollen bis 2028 mit 102.000 Sturmgewehren der Marke HK416F von Heckler &amp; Koch ausger&uuml;stet werden. Das HK416F wird k&uuml;nftig die Famas-Sturmgewehre aus der seit 2010 geschlossenen Waffenmanufaktur in Saint-&Eacute;tienne ersetzen. Der deutsche Hersteller hatte den Gro&szlig;auftrag bereits im September 2016 nach einer europaweiten Ausschreibung von der Beschaffungsbeh&ouml;rde &bdquo;Direction G&eacute;n&eacute;rale de l&rsquo;Armement (DGA)&ldquo; des franz&ouml;sischen Verteidigungsministeriums erhalten. Bereits seit Ende Juni trainiert eine Kompanie des 1. Sch&uuml;tzenregiments in Epinal mit der ersten Lieferung deutscher Waffen, wie u.a. &bdquo;La Voix du Nord&ldquo; berichtet.<br>\nDie Nachrichtenagentur AFP zitiert die franz&ouml;sische R&uuml;stungsdirektion (DGA) mit den Worten, die Bestellung solle auch &bdquo;die soliden Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich im Verteidigungssektor und besonders in der R&uuml;stungsindustrie weiter st&auml;rken&ldquo;. Weiter hei&szlig;t es in dem Artikel: &bdquo;Besonders symbolhaft: Am kommenden Freitag werden bei der Milit&auml;rparade zum franz&ouml;sischen Nationalfeiertag erstmals Soldaten mit der deutschen HK 416 &uuml;ber die Pariser Champs-Elys&eacute;es marschieren. Und das einen Tag nach dem deutsch-franz&ouml;sischen Ministerrat, bei dem die europ&auml;ische Zusammenarbeit bei R&uuml;stung und Verteidigung ganz oben auf der Agenda steht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/07\/13\/heckler-koch-gelebte-voelkerfreundschaft\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Saudi-Arabien und &Auml;gypten &ndash; Bundesregierung genehmigt milliardenschwere R&uuml;stungsdeals<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat nach SPIEGEL-Informationen weitere R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien und &Auml;gypten genehmigt. Aus der Opposition werden die neuen Deals scharf kritisiert.<br>\nDie Bundesregierung hat in ihrer letzten Sitzung des Bundessicherheitsrats (BSR) weitere millionenschwere R&uuml;stungsdeals mit Saudi-Arabien und &Auml;gypten genehmigt. Dies geht aus einer Liste hervor, die das Wirtschaftsministerium am Donnerstag dem Bundestag &uuml;berreichte.<br>\nNeben den Gesch&auml;ften mit den beiden Krisenl&auml;ndern im Nahen Osten wurde auch eine Lieferung von vier Airbus-Hubschraubern nach Serbien zugesagt.\n<ul>\n<li>Im Fall von Saudi-Arabien erlaubte der geheim tagende BSR die Lieferung von vier weiteren Patrouillenbooten der L&uuml;rssen-Werft. Insgesamt will Riad 48 der Boote kaufen, diese sollen f&uuml;r den Schutz der K&uuml;sten und der saudischen Bohrinseln genutzt werden.<\/li>\n<li>Zudem genehmigte die Bundesregierung die Lieferung von 110 milit&auml;rischen Lastkraftwagen von Rheinmetall. Die Lkw sind nach Darstellung der Regierung ungepanzert und dienen lediglich dem Transport von Milit&auml;rmaterial. Riad hatte schon lang auf diese Genehmigung gedr&auml;ngt.<\/li>\n<li>Neben den Lastern nickte der BSR auch noch ein Gesch&auml;ft zwischen Saudi-Arabien und dem Milit&auml;rzulieferer Fritz Werner ab. F&uuml;r 8,9 Millionen darf die deutsche Spezialfirma f&uuml;r Munitionsherstellung &ldquo;Milit&auml;rische Ausr&uuml;stung und Werkzeuge&rdquo; in den W&uuml;stenstaat liefern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/saudi-arabien-bundesregierung-genehmigt-neue-ruestungsdeals-a-1157567.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> An zwei gnadenlose diktatorische Regime, eins eine Milit&auml;rherrschaft und das andere grausam religi&ouml;s. So tritt die amtierende Bundesregierung inklusive ihres SPD-Anteils die Menschenrechte und eigene Selbstverpflichtungen mit F&uuml;&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Bundesverfassungseinrichter<\/strong><br>\nVon Anfang an kritisierten Juristen das Tarifeinheitsgesetz (TEG) als verfassungswidrigen Eingriff der Regierung in die gewerkschaftliche Freiheit. Gebilligt haben es die Karlsruher Richter dann dennoch. Mit Abstrichen, denn es muss an mancher Stelle nachgebessert werden. So d&uuml;rfen die Mehrheitsgewerkschaften in einem Betrieb keine Vorzugsbehandlung erhalten, wenn deren Abschl&uuml;sse Schlechterstellungen im Verh&auml;ltnis zu Abschl&uuml;ssen der Minderheitsgewerkschaft darstellen. Der Verfassungsbruch blieb aber aus, allen fachlichen Einsch&auml;tzungen im Vorfeld zum Trotz.<br>\nSelten hat eine Regierung so kontinuierlich kritische Gesetze durch Bundestag und Bundesrat geboxt, wie es diese &ndash; bzw. auch die direkte schwarz-gelbe Vorg&auml;ngervariante &ndash; tat. Man fragt sich, ob &uuml;berhaupt Justiziare an die Gesetztextvorlagen herangelassen werden. Und falls ja, ob man ihnen vielleicht vorher einen Wink gibt, nicht zu kleinlich im Bezug auf grundgesetzliche Benchmarks zu sein. Das Spiel mit Karlsruhe haben die Kabinette Merkel I bis III zu einer dauerhaften Einrichtung etabliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1057265.die-bundesverfassungseinrichter.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wir Schlafwandler: G-20 Fiebertr&auml;ume, Klimaretter-Halluzinationen und der allzu reale Crashkurs<\/strong><br>\nEin finsterer Wolfskopf fletscht die Z&auml;hne. Im Maul h&auml;lt er knurrend die Weltkugel wie einen Spielball. Eine wei&szlig;e Hand im Stile Michelangelos streckt sich nach der bedrohten Erde aus. Daneben stehen die mahnenden Worte: &bdquo;Globalisierung au&szlig;er Kontrolle. TRAUT EUCH! Radikal denken, entschlossen handeln &ndash; nur so ist die Welt noch zu retten.&ldquo; Das ist kein Plakat &bdquo;linker Randalierer&ldquo;, die gegen die Globalisierung auf die Barrikaden gehen. Es ist der aktuelle Titel des Nachrichtenmagazins &bdquo;Der Spiegel&ldquo; zum G-20-Gipfel in Hamburg. Lautstark begibt sich das deutsche Leitmedium mit seiner Aufmacher-Story auf den Markt f&uuml;r die Weltrettung. Es geht im Artikel um globale Ungleichheit, Ausbeutung, planetare Grenzen und Auswege aus der Krise. Das ganz gro&szlig;e Panorama also. Doch gerade dem dr&auml;ngendsten Problem, dem Klimawandel, hat der Spiegel lediglich zwanzig S&auml;tze auf zehn Seiten einger&auml;umt. Und jeder Satz ist eine Beruhigungspille, die die Leser in Tiefschlaf versetzt. Die Staaten und Investoren h&auml;tten l&auml;ngst auf regenerative Energiequellen umgeschaltet, hei&szlig;t es, auch wenn der Emissionshandel noch verbessert werden m&uuml;sse. Klar, mit dem 2-Grad-Ziel werde es knapp. Egal. Zudem: Ginge es nach Angela Merkel, w&auml;ren wir, so wei&szlig; der Spiegel zu berichten, l&auml;ngst im globalen Klimaparadies. Denn Merkel habe auf dem G-8-Gipfel in Heiligendamm vor zehn Jahren mit der &bdquo;Idee&ldquo; &bdquo;sympathisiert&ldquo;, jedem Erdenmensch das gleiche Recht auf Treibhausgase einzur&auml;umen, um die Welt zu retten. Emissionsdi&auml;t &agrave; la Merkel f&uuml;r die Deutschen: von zehn Tonnen auf zwei. Wow!<br>\nTats&auml;chlich, die Bundeskanzlerin gibt sich erneut k&auml;mpferisch in ihrer Regierungserkl&auml;rung im Bundestag vor dem G-20-Treffen: &ldquo;Wir wollen und m&uuml;ssen diese existenzielle Herausforderung bew&auml;ltigen, und wir k&ouml;nnen und werden nicht darauf warten, bis auch der letzte auf der Welt von den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Klimawandels &uuml;berzeugt werden konnte. Mit anderen Worten: Das Klimaabkommen ist unabkehrbar, und es ist nicht verhandelbar&rdquo;. Es sind wieder markige Spr&uuml;che der Chefin, die die Deutschen stolz machen sollen. Vieles erinnert an das Klimaabkommen von Kyoto vor zwanzig Jahren. Auch damals scherten die USA aus. Auch damals gab es markige Spr&uuml;che von Merkel als Bundesumweltministerin. Auch damals mahnten die Umweltverb&auml;nde, dass Deutschland vorangehen solle. Doch diese Rhetorik, gepredigt seit &uuml;ber zwanzig Jahren, hat einen Haken. Sie hat nichts mit der Realit&auml;t zu tun. Vielmehr verkleistern Vorreiter-Mahnungen und deutsche Weltrettungsromantik eine Wirklichkeit, die sehr viel ungem&uuml;tlicher ist, als die Emp&ouml;rung &uuml;ber die Klimaschurkereien der USA suggeriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/blog\/wir-schlafwandler-g-20-fiebertraeume-klimaretter-halluzinationen-und-der-allzu-reale-crashkurs\">Kontext TV<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschlandfunk wirft Donezk und Lugansk Zwangsarbeit vor<\/strong><br>\n[&hellip;] Knapp drei Jahre sp&auml;ter wirft die die Deutschlandfunk-Reporterin Sabine Adler (die in der Vergangenheit unter anderem forderte, die &ldquo;territoriale Integrit&auml;t&rdquo; Georgiens, Moldawiens und der Ukraine &uuml;ber ein gutes Verh&auml;ltnis zu Moskau zu stellen) den beiden De-Facto-Staaten vor, dass es dort immer noch Zwangsarbeit gibt &ndash; ihrer Ansicht nach &ldquo;mit Moskaus Billigung&rdquo;. Dabei st&uuml;tzt sie sich auf Pawel Lisjanskis &ldquo;Menschenrechtsgruppe Ostukraine&rdquo;, die eine &ldquo;ungesetzliche Verl&auml;ngerung der Haftzeit&rdquo; beklagt.<br>\nSieht man sich die geschilderten F&auml;lle genauer, an stellt man allerdings fest, dass die Organisation auf keinen H&auml;ftling verweisen kann, der l&auml;nger einsitzt als in seinem Strafurteil steht: &ldquo;Ungesetzlich verl&auml;ngert&rdquo; ist die Haft f&uuml;r Lisjanski nur deshalb, weil Donezk und Lugansk eine im April 2014 vom Kiewer &Uuml;bergangspr&auml;sidenten Oleksander Turtschynow verk&uuml;ndete Amnestie nicht allgemein anerkennen, sondern Einzelfallpr&uuml;fungen vornehmen, die bislang nur in F&auml;llen zu einer vorzeitigen Freilassung f&uuml;hrten. Dass es sich beim Rest nicht um politische Gefangene, sondern um Straft&auml;ter handelt, r&auml;umt auch er ein. Dar&uuml;ber hinaus erkennt er die von Donezker und Lugansker Gerichten nach der de-facto-Unabh&auml;ngigkeit der beiden Volksrepubliken gesprochenen 3.200 Strafurteile nicht an. [&hellip;]<br>\nVon den &ldquo;sowjetischen Gulags&rdquo;, an die sich die erst 1963 geborene Adler &ldquo;erinnert&rdquo; f&uuml;hlt, scheint diese Situation allerdings eher weit entfernt. Ebenso wie von den &ldquo;Schrecken des Zweiten Weltkrieges, als &uuml;ber zwei Millionen Ukrainer als Ostarbeiter ausgebeutet wurden&rdquo;, mit denen Andrij Melnyk, der ukrainische Botschafter in Berlin, einen Zusammenhang herstellen m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschlandfunk-wirft-Donezk-und-Lugansk-Zwangsarbeit-vor-3770884.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie die Bild-Zeitung den Rechtspopulismus bedient<\/strong><br>\nDie G20-Proteste und vor allem die Kiezaufst&auml;nde rund ums Schanzenviertel haben wieder einmal gezeigt, wie d&uuml;nn der Firnis von Zivilisation und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland ist und dass die Gefahr aus der Mitte der Gesellschaft kommt.<br>\nSo ver&ouml;ffentlichte die Boulevardzeitung Bild am vergangenen Montag unter der rei&szlig;erischen &Uuml;berschrift Wer kennt diese G20-Verbrecher Bilder von 18 Personen, die sich an den Riots beteiligt haben sollen.<br>\nDabei agiert das Blatt jenseits jeglicher rechtsstaatlicher Grunds&auml;tze. Danach soll ohne juristische Verurteilung niemand eines Delikts bezichtigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-die-Bild-Zeitung-den-Rechtspopulismus-bedient-3771213.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Warum 32 Journalisten in Hamburg ihre Akkreditierung verloren<\/strong><br>\nMehr als 4800 Journalisten waren f&uuml;r den G-20 Gipfel in Hamburg akkreditiert. Bei der Sichtung der Anfragen hatte es nach Recherchen von S&uuml;ddeutscher Zeitung, WDR und NDR eine zwischen dem Bundespresseamt und dem Bundeskriminalamt (BKA) vereinbarte Linie gegeben: Alle Journalisten sollten Zutritt in das Internationale Medienzentrum und zur Abschlusspressekonferenz erhalten. Bei so genannten &ldquo;Poolterminen&rdquo;, bei denen Staatsoberh&auml;upter in der N&auml;he waren, sollten allerdings Journalisten, die aus Sicht der Sicherheitsbeh&ouml;rden in der Vergangenheit auff&auml;llig geworden waren, ausgeschlossen bleiben. [&hellip;]<br>\nUnd dann wurde bekannt, dass das Bundespresseamt irrt&uuml;mlich doch Poolkarten verteilt hatte, ohne diese mit der Liste des BKA abzugleichen. Einige der 32 Journalisten waren aus Sicherheitssicht auff&auml;llig: Anzeigen oder auch Verurteilung wegen N&ouml;tigung, Hausfriedensbruch oder gef&auml;hrlicher K&ouml;rperverletzung fanden sich in Akten und einer von ihnen ist angeblich &ldquo;F&uuml;hrungsperson des linksextremistischen Spektrums&rdquo;. Blockade von Bahngleisen, Graffiti-Schmierereien, Verst&ouml;&szlig;e gegen das Versammlungsgesetz fanden sich in Unterlagen.<br>\nBei anderen Journalisten war nur die d&uuml;rre Bemerkung &ldquo;BfV-Erkenntnisse&rdquo; oder &ldquo;Mitglied eines Gewaltbef&uuml;rwortenden Beobachtungsobjekts&rdquo; enthalten. Auch ein mutma&szlig;licher Reichsb&uuml;rger war dabei, angeblich ist er Mitglied der &ldquo;Exil-Regierung deutsches Reich&rdquo;. Wie belastbar und belastend diese Informationen wirklich sind, werden BKA und Bundespresseamt nun erkl&auml;ren m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/g-gipfel-warum-journalisten-in-hamburg-ihre-akkreditierung-verloren-1.3587410\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das nachtr&auml;gliche G20-Theater ger&auml;t zur Provinzposse<\/strong><br>\nDie Unf&auml;higkeit zu streiten: Bosbach geht, Maischberger entschuldigt sich &ndash; der Talk geht weiter<br>\nDas sollte er &ouml;fters tun: Wolfgang Bosbach hat den Ort verlassen, an dem er sich am liebsten aufh&auml;lt: eine Talkshow. Welch&rsquo; eine Erholung. Was Sandra Maischberger, Maybrit Illner und selbst Anne Will nie gelang, schaffte Jutta Ditfurth. Im Gespr&auml;ch &uuml;ber die G20-Proteste in der Talkshow &ldquo;Maischberger&rdquo; vom 13.07., blieben dem solariumbraunen CDU-Populisten schon fr&uuml;h die Argumente weg. Ab Minute 63 hatte er dann fertig und floh vor den ARD-Kameras.<br>\nDas war eigentlich eine gute Nachricht: endlich eine Talkshow ohne Wolfgang Bosbach. Ganz so war es aber gar nicht, denn &uuml;ber eine Stunde der 75 Sendungs-Minuten war der CDU-Dampfplauderer anwesend, und sonnte sich mit markigen Spr&uuml;chen wie &ldquo;Mich interessiert nur, dass Konsequenzen gezogen werden &hellip; versuchte T&ouml;tungsdelikte &hellip; Sie sind gar nicht dran &hellip; selbstverst&auml;ndlich dulden wir keine rechtsfreien R&auml;ume&rdquo; in der Gunst der Mehrheit des Spie&szlig;b&uuml;rgertums. Erst gute 11 Minuten vor Schluss ging er mitten durchs Bild hinaus.<br>\nWenn jetzt also &uuml;berall die Schlagzeilen lauten, &ldquo;Eklat, Eklat, Bosbach verlie&szlig; Talk-Show&rdquo; (Etwa FAZ von heute: &ldquo;Eklat bei Sandra Maischberger&rdquo;), muss man diese Behauptung also schon mal relativieren. Absurd ist auch die Schlussfolgerung des FAZ-Autors Frank L&uuml;bberding: &ldquo;so verpasste er [Bosbach] den politischen Bankrott der radikalen Linken&rdquo;.<br>\nDer tats&auml;chliche Eklat liegt vielmehr daran, dass sechs erwachsene Menschen verschiedener politischer Lager gemeinsam die zunehmende Unf&auml;higkeit vorf&uuml;hrten, miteinander zu streiten. Das gilt f&uuml;r den gegenseitigen Umgang linksliberaler und linksradikaler Parteien miteinander, den Umgang der Union mit den &ldquo;besorgten B&uuml;rgern&rdquo; der Pegida, der AfD und den Rechtsextremisten, es gilt erst recht f&uuml;r die Auseinandersetzung mit der jeweils anderen Seite des politischen Spektrums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-nachtraegliche-G20-Theater-geraet-zur-Provinzposse-3771260.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die NachDenkSeiten halten bekannterma&szlig;en nicht sonderlich viel von Jutta Ditfurt, die selbst in Sachen Aufmerksamkeits&ouml;konomie alles andere als unbescholten ist. In Bosbach fand sie jedoch an diesem Abend &ndash; im negativen Sinne &ndash; ihren Meister. Aber warum dar&uuml;ber aufregen? Beide haben aufmerksamkeits&ouml;konomisch ihr Ziel erreicht und auch Frau Maischberger ist wieder im Gespr&auml;ch. Eine Win-Win-Win-Situation bei der das eigentliche Thema doch schon l&auml;ngst niemanden mehr interessiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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