{"id":39192,"date":"2017-07-16T09:30:10","date_gmt":"2017-07-16T07:30:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192"},"modified":"2017-07-17T11:19:54","modified_gmt":"2017-07-17T09:19:54","slug":"hinweise-der-woche-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h01\">G20<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h02\">Klare Worte zu G20-Krawallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h03\">Macron, Muster-Europ&auml;er a. D.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h04\">Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Beh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h05\">Frieden als Schimpfwort: 50 Jahre Sechstagekrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h06\">Deutschland macht Gewinn &ndash; Profite durch Griechenland-Rettung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h07\">Weckruf aus der Finanzbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h08\">Sie ist Venezuelas sch&ouml;nste Demonstrantin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h09\">Wir Schlafwandler: G-20 Fiebertr&auml;ume, Klimaretter-Halluzinationen und der allzu reale Crashkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39192#h10\">Verdreht, gesch&ouml;nt, bearbeitet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>G20<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Auf den Gipfel ohne Ergebnis folgt der Gipfel der Heuchelei<\/strong><br>\nEin Gipfel, bei dem man sich auf eine &bdquo;Freihandels&ldquo;-Formel verst&auml;ndigt, unter der jeder alles verstehen kann, und auf dem die Kanzlerin es als besonderen &bdquo;Erfolg&ldquo; herausstellt, dass man in der Klimafrage einen &bdquo;Dissens&ldquo; benannt habe, den alle Welt kannte, war ein &uuml;berfl&uuml;ssiges Spektakel und eine sinnlose Verschleuderung von Steuergeldern. Zum Ereignis &ndash; vor allen Dingen f&uuml;r die Boulevard-Presse &ndash; wurde der Gipfel, weil Straft&auml;ter und Krawallbr&uuml;der aus Deutschland und Europa Polizisten verletzt, Autos angez&uuml;ndet, Gesch&auml;fte gepl&uuml;ndert und die Anwohner in Angst und Schrecken versetzt haben. Wenn solche Gewaltt&auml;ter sich als &bdquo;links&ldquo; bezeichnen, zeigt das nur, dass sie nicht wissen, was der Kern linker Politik ist: Die Achtung vor der Menschenw&uuml;rde. Daher k&ouml;nnen die Straft&auml;ter von Hamburg niemals den Begriff &bdquo;links&ldquo; f&uuml;r sich in Anspruch nehmen. Denn sie sind eher die n&uuml;tzlichen Idioten und unfreiwilligen Hilfstruppen der herrschenden Cliquen, die an dieser ungerechten Welt nichts &auml;ndern wollen. Die Verletzung der Menschw&uuml;rde &ndash; und das beginnt bei der Ausbeutung in der Arbeit und endet bei der Anwendung von Gewalt und der Missachtung des menschlichen Lebens &ndash; ist vielmehr der Kern &bdquo;rechter&ldquo; Politik. Der Gipfel der Heuchelei ist es zudem, wenn sich nun vor allem diejenigen &uuml;ber die Gewaltt&auml;ter emp&ouml;ren, die, wenn es um v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege, Drohnenmorde oder den Abwurf von Streubomben geht, keinerlei Skrupel haben, solchen Terror (Terror ist nach deutschem Recht die rechtswidrige Anwendung von &bdquo;Gewalt als Mittel zur Durchsetzung international ausgerichteter politischer oder religi&ouml;ser Belange&ldquo;) zu rechtfertigen. Auch hier geht es letztendlich um die Mitmenschlichkeit und die Achtung der Menschenw&uuml;rde, die bekanntlich von einer Reihe von Gipfel-Teilnehmern, t&auml;glich mit F&uuml;&szlig;en getreten wird. Zur neoliberalen Weltordnung geh&ouml;rt der Kampf um Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte, geh&ouml;ren die &Ouml;l- und Gaskriege, die der N&auml;hrboden des islamistischen Terrors sind. Die eigentliche Verw&uuml;stung, die der Neoliberalismus angerichtet hat, ist der Verlust der Mitmenschlichkeit und des Mitgef&uuml;hls. Hier liegt die eigentliche Ursache der Gewalt. Eine schreckliche Form der Gewalt ist es beispielsweise auch, wenn die reichen G20-Gipfelteilnehmer Millionen Menschen teilnahmslos verhungern lassen und es nicht schaffen, die Mittel bereitzustellen, die notwendig w&auml;ren, um diese Menschen zu retten. Diese allt&auml;gliche Gewalt fasste Papst Franziskus in dem Satz zusammen: &bdquo;Diese Wirtschaft t&ouml;tet.&ldquo; Wenn diese ungerechte Weltordnung nicht &uuml;berwunden wird, wird Friedrich Schiller jeden Tag best&auml;tigt: &bdquo;Das eben ist der Fluch der b&ouml;sen Tat, dass sie, fortzeugend, immer B&ouml;ses muss geb&auml;ren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1477302098997919\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>World Wide Wut<\/strong><br>\nDie deutsche &Ouml;ffentlichkeit ist nicht manipulierbar? Von wegen. Ein paar Videos schwarz gekleideter, Autos anz&uuml;ndender M&auml;nner reichen f&uuml;r drei Tage Dauerrage, ohne R&uuml;cksicht auf Verluste. [&hellip;]<br>\nAus dieser Perspektive, angesichts von Trump, Putin, Erdogan h&auml;tte man deutlich Katastrophaleres bef&uuml;rchten k&ouml;nnen. Und die Behauptung, Randale wie in Hamburg sei noch nie vorgekommen, kann man so nur sagen, wenn anstelle des Ged&auml;chtnisses ein Verkl&auml;rwerk sitzt. 2009 wurden in Berlin am 1. Mai rund 500 Polizisten verletzt. 2015 wurden zur Er&ouml;ffnung der EZB in Frankfurt Polizeiwagen und Privatautos angez&uuml;ndet und eine Menge Schaufenster zerst&ouml;rt.<br>\nAber f&uuml;r Privatleute gibt es nat&uuml;rlich keine Erinnerungspflicht. Der wesentliche Unterschied zu fr&uuml;heren Eskalationen ist die unmittelbare Verbreitung der Videos von gew&ouml;hnlichen Leuten, die selbst nicht an den Protesten teilnehmen. Dadurch gewinnen die Clips eine enorme N&auml;he f&uuml;r Unbeteiligte.<br>\n2017 gibt es in Deutschland &uuml;ber 30 Millionen aktive Facebook-Nutzer. Dort, in der Onlinebev&ouml;lkerung, ist Verst&ouml;rendes geschehen: ein sozialer Medien-Massenfuror, nicht als einzelner Wutausbruch, sondern &uuml;ber zwei, drei Tage, sich immer wieder selbstentz&uuml;ndend. Die deutsche Netz&ouml;ffentlichkeit hat sich nach anf&auml;nglicher Irritation &uuml;ber die H&auml;rte der Polizei hineingesteigert in einen Emp&ouml;rungsrausch.<br>\nWichtigster Ausl&ouml;ser ist wahrscheinlich ein Video, in dem schwarz maskierte, entschlossene M&auml;nner in einem Wohngebiet ausschw&auml;rmen, wahllos Autos anz&uuml;nden und Schaufenster einschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/g20-gipfel-in-hamburg-sascha-lobo-ueber-den-umgang-mit-extremisten-im-netz-a-1157337.html\">Sascha Lobo auf SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwere Sch&auml;den in Hamburg, kein Schaden f&uuml;r Merkel<\/strong><br>\nEine Stadt in Scherben, keine sch&ouml;nen Bilder f&uuml;r den Wahlkampf, kaum politische Erfolge &ndash; das ist die Bilanz von G20. An Merkel prallt das alles wieder einmal ab. Wieso?<br>\nIn Hamburg ist Regierungschef Olaf Scholz (SPD) schwer angeschlagen. Die CDU in der B&uuml;rgerschaft fordert seinen R&uuml;cktritt, einigen Medien gilt er als Versager. Weil es, anders als Scholz versprochen hatte, nicht gelungen ist, die Sicherheit der Hamburger zu garantieren. Weil sich &ndash; wenig &uuml;berraschend &ndash; herausstellte, dass die Lage eben nicht mit einem Hafengeburtstag vergleichbar ist, wie Scholz vor dem Gipfel suggeriert hatte.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hingegen scheint das G20-Desaster trotz der nahenden Bundestagswahl nichts anzuhaben. &bdquo;Der Gipfel konnte abgehalten werden&ldquo;, res&uuml;mierte die Kanzlerin lapidar. Sie wird am Abend bei einer CSU-Klausur in Bad Staffelstein am Kloster Banz sprechen. Sie wird wohl Erkl&auml;rungen zur St&auml;rke der Union im Wahlkampf abgeben. Alles ist gut, d&uuml;rfte dieser Auftritt ausstrahlen.<br>\nAber ist wirklich alles gut? [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-bleibt-nach-g20-gipfel-in-hamburg-ohne-politischen-schaden-a-1156969.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Klare Worte zu G20-Krawallen<\/strong><br>\nGibt es noch eine Chance f&uuml;r eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition? Im neuen Format &ldquo;Frag selbst&rdquo; macht Linkspartei-Spitzenkandidatin Wagenknecht ihren Anh&auml;ngern wenig Hoffnung. Klare Worte findet sie f&uuml;r die Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels. [&hellip;]<br>\nEs sei schlimm gewesen, was in Hamburg passiert ist, sagt Wagenknecht. Sie spricht von &ldquo;durchgeknallten Randalierern&rdquo;, von einer europaweiten Szene, die durch den ganzen Kontinent reise, um irgendwo &ldquo;die Sau rauslassen&rdquo; zu k&ouml;nnen. Eine Verbindung zu ihrer Partei sieht sie nicht. &ldquo;Damit haben wir nichts zu tun als Linke&rdquo;, so Wagenknecht.<br>\nDoch die Zuschauer l&auml;sst das Thema nicht los. Ob Wagenknecht schon einmal Flaschen auf Polizisten geworfen habe, wird sie gefragt. Ob sie Gewalt als legitimes Mittel des Widerstands gegen den Staat ansehe. Die Spitzenlinke beh&auml;lt die Fassung. Nein und nein, antwortet sie. Auch die pauschale Polizeikritik, die manche ihrer Genossen nach dem Einsatz in Hamburg ge&uuml;bt hatten, macht sie sich nicht zu eigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/frag-selbst-wagenknecht-107.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macron, Muster-Europ&auml;er a. D.<\/strong><br>\nDas Bild vom Vorzeige-Europ&auml;er Emmanuel Macron bekommt Risse. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident blockiert die EU-Steuer auf Finanzgesch&auml;fte &ndash; offenbar, weil er Londoner Banken nach Paris locken will.Es k&ouml;nnte das Ende einer scheinbar unendlichen Geschichte sein: Europas Finanztransaktionssteuer (FTS), besser bekannt als B&ouml;rsen- oder Spekulationssteuer, soll verschoben werden, wieder einmal.<br>\nDiesmal steht Frankreich auf der Bremse. Ausgerechnet Frankreich, ausgerechnet Emmanuel Macron &ndash; der Pr&auml;sident, der einen Wahlkampf als Muster-Europ&auml;er gef&uuml;hrt und der als solcher gerade in Deutschland enthusiastisch begr&uuml;&szlig;t wurde. Er, der im Wahlkampf st&auml;ndig verk&uuml;ndete, Europa sch&uuml;tzen zu wollen &ndash; in allen Belangen, auch in puncto Dumping. Der Ex-Banker k&ouml;nnte nun derjenige sein, der das sinnvolle Vorhaben einer lang und schwer umk&auml;mpften Finanztransaktionssteuer begr&auml;bt und damit, so werden nicht wenige das sehen, zum Cheflobbyisten einer enthemmten Finanzwelt aufsteigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/emmanuel-macron-und-frankreich-wollen-vom-brexit-profitieren-a-1157334.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein ehemaliger Investmentbanker will die Finanztransaktionssteuer nicht einf&uuml;hren? Na, das ist ja mal eine faustdicke &Uuml;berraschung. Mein SPIEGEL Online das M&auml;rchen vom &bdquo;Vorzeige-Europ&auml;er&ldquo; eigentlich wirklich ernst? Das ist wirklich kaum zu glauben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nKurz bevor sich die EU-Mitgliedstaaten erneut mit der Wiederzulassung f&uuml;r Glyphosat befassen, belegt der Toxikologe Dr. Peter Clausing mit einer neuen Analyse, dass der Wirkstoff nach den geltenden EU-Standards als &ldquo;wahrscheinlich krebserregend&rdquo; h&auml;tte eingestuft werden m&uuml;ssen. Die Analyse mit dem Titel &ldquo;Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Beh&ouml;rden&rdquo; wurde auch vom Umweltinstitut M&uuml;nchen unterst&uuml;tzt.<br>\nSystematischer Regelbruch<br>\nDas Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR), die Europ&auml;ische Lebensmittelsicherheitsbeh&ouml;rde (EFSA) und die Europ&auml;ische Chemikalienbeh&ouml;rde (ECHA), die an der Wiederzulassung von Glyphosat beteiligt sind, haben systematisch Hinweise auf eine krebserzeugende Wirkung von Glyphosat aussortiert. Bei der Auswertung von sieben Studien verstie&szlig;en die Beh&ouml;rden zudem eindeutig gegen ihre eigenen Richtlinien. Das ist von gro&szlig;er Bedeutung, denn es gen&uuml;gen zwei voneinander unabh&auml;ngige Studien mit positiven Krebsbefunden, um eine Substanz als krebserregend einzustufen. Im Fall von Glyphosat weisen mindestens 7 von 12 dieser Langzeitstudien positive Krebsbefunde auf. Die daraus folgende Konsequenz m&uuml;sste eigentlich lauten: Keine Wiederzulassung f&uuml;r Glyphosat!<br>\nIst Glyphosat systemrelevant geworden?<br>\nDie Skandale um die gesundheitliche Bewertung von Glyphosat sind uferlos: Immer wieder kommen Informationen &uuml;ber geheim gehaltene Studien von Monsanto und Co., das gezielte Weglassen von relevanten Daten und die Beeinflussung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ans Licht. Dennoch fordern Politiker wie Landwirtschaftsminister Schmidt und auch die EU-Kommission die Wiederzulassung des Unkrautvernichters f&uuml;r 10 Jahre. Es dr&auml;ngt sich ein schwerwiegender Verdacht auf: Soll Glyphosat trotz dieser Skandale und trotz den zahlreichen Hinweisen auf seine krebserzeugende Wirkung weiter zugelassen werden, weil der Einsatz des Unkrautvernichters aus der industriellen Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken ist, also &ldquo;systemrelevant&rdquo; geworden ist?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/aktuelle-meldungen\/meldungen\/glyphosat-und-krebs-systematischer-regelbruch-durch-die-behoerden.html\">Umweltinstitut<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frieden als Schimpfwort: 50 Jahre Sechstagekrieg<\/strong><br>\nDer Sechstagekrieg zwischen Israel einerseits sowie &Auml;gypten, Syrien und Jordanien andererseits begann am 5. Juni und endete am 10. Juni 1967. Seine Folgen wirken bis heute nach &ndash; als stetig wiederkehrende Kriege, die Besetzung ganz Pal&auml;stinas durch Israel und den bis heute andauernden v&ouml;lkerrechtswidrigen Siedlungsbau in den eroberten Gebieten. Unter Premierminister Benjamin Netanjahu hat die israelische Regierung ein Klima geschaffen, in dem das &bdquo;Wort Frieden zum Schimpfwort mutierte&ldquo;.<br>\nAls Bundesau&szlig;enminister Sigmar Gabriel Ende April anl&auml;sslich seines Antrittsbesuches in Israel auch Vertreter der NGOs Breaking the Silence und B&rsquo;Tselem traf, kam es zum Eklat: Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu sagte kurzerhand ein geplantes Gespr&auml;ch mit Gabriel ab. Er empfange &bdquo;keine Diplomaten anderer L&auml;nder, die Israel besuchen und sich dabei mit Organisationen treffen, die unsere Soldaten Kriegsverbrecher nennen&ldquo;.[1] Die 2004 gegr&uuml;ndete Organisation Breaking the Silence ver&ouml;ffentlicht Erlebnisberichte israelischer Soldaten, die ihren Dienst in den besetzten Gebieten verrichten; B&rsquo;Tselem deckt seit 1989 Menschenrechtsverletzungen im Gazastreifen und in der Westbank auf.<br>\nOffensichtlich will die Regierung Netanjahu &ndash; unmittelbar vor dem 50. Jahrestag des Sechstagekrieges &ndash; Debatten &uuml;ber die Folgen der israelischen Besatzungspolitik um jeden Preis verhindern. Der Sechstagekrieg zwischen Israel einerseits sowie &Auml;gypten, Syrien und Jordanien andererseits begann am 5. Juni und endete am 10. Juni 1967. Seine Folgen wirken bis heute nach &ndash; als stetig wiederkehrende Kriege, die Besetzung ganz Pal&auml;stinas durch Israel und den bis heute andauernden v&ouml;lkerrechtswidrigen Siedlungsbau in den eroberten Gebieten.<br>\nKrieg gebiert Krieg. Das ist die bittere Lehre, welche die nah&ouml;stliche Geschichte seit 1948 lehrt. Da die Gr&uuml;ndung Israels in jenem Jahr ohne die Zustimmung der einheimischen Pal&auml;stinenser die Landkarte im Nahen Osten nachhaltig und vor allem gewaltsam ver&auml;nderte, war eine Reihe von Kriegen schon damals absehbar. Der erste zwischen Israel und &Auml;gypten, Jordanien und Syrien begann gleich am 14. Mai, dem Tag der Staatsgr&uuml;ndung. Er dauerte bis zum 24. Februar 1949.<br>\nEine regionale Folge des Waffenstillstands von 1949 war der Staatsstreich einer Gruppe &bdquo;freier Offiziere&ldquo;, wie sie sich nannten, in &Auml;gypten. In der Nacht vom 22. auf den 23. Juli 1952 schickten diese Milit&auml;rs unter der Leitung von General Mohammed Naguib und Oberst Gamal Abdel Nasser den von Gro&szlig;britanniens Gnaden regierenden K&ouml;nig Farouk ins r&ouml;mische Exil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2017\/juni\/frieden-als-schimpfwort-50-jahre-sechstagekrieg\">Heiko Flottau auf Blaetter.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschland macht Gewinn &ndash; Profite durch Griechenland-Rettung<\/strong><br>\nDeutschland hat im Zusammenhang mit den Griechenland-Hilfen einen Gewinn von weit mehr als einer Milliarde Euro gemacht &ndash; man sei ein &ldquo;Krisengewinner&rdquo;, kritisiert die Opposition. Wurde der Bundeshaushalt so indirekt saniert?<br>\nIm Zusammenhang mit den finanziellen Hilfsaktionen f&uuml;r Griechenland hat Deutschland bisher 1,34 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen hervor. [&hellip;]<br>\nUnd dabei helfe es kaum, Zinseinnahmen hin- und herzuschieben, sondern die griechische Wirtschaft muss angekurbelt werden, damit das Land wieder auf eigenen Beinen stehen kann.<br>\nStattdessen aber fordern die Geberl&auml;nder immer h&auml;rtere Sparprogramme: So sollen beispielsweise die Staatseinnahmen dauerhaft mindestens zwei Prozent &uuml;ber den Ausgaben liegen. Volkswirtschaftler halten diesen so genannten Prim&auml;r&uuml;berschuss f&uuml;r deutlich zu hoch, weil dies zu Lasten dringend n&ouml;tiger Investitionen ginge, ohne die Griechenland seinen Schuldenberg niemals abbauen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/griechenland-rettung-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weckruf aus der Finanzbranche<\/strong><br>\n52 Finanzmanager raten zur Einf&uuml;hrung der &ldquo;Steuer gegen Armut&ldquo;<br>\nVor dem Treffen der EU-Finanzminister in Br&uuml;ssel dr&auml;ngen mehr als 50 f&uuml;hrende Finanzexpert\/innen auf die Einf&uuml;hrung der Finanztransaktionssteuer (FTS). In einem offenen Brief argumentieren sie, dass die Steuer die Finanzm&auml;rkte stabilisieren und die Einnahmen der Regierungen erh&ouml;hen w&uuml;rde.<br>\nAm Montag, 10. Juli treffen sich die Finanzminister der zehn am Verhandlungsprozess beteiligten L&auml;nder in Br&uuml;ssel; es wird erwartet, dass sie dort &uuml;ber die FTS beraten. Aus diesem Anlass wenden sich 52 f&uuml;hrende Expertinnen und Experten der globalen Finanzindustrie in einem offenen Brief an die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs, und fordern sie auf, sich f&uuml;r die sofortige Einf&uuml;hrung der FTS einzusetzen. Der offene Brief ist eine Aktion von Oxfam und der Kampagne &bdquo;Steuer gegen Armut&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDie Steuerabgabe auf den An- und Verkauf von Aktien und Derivaten w&uuml;rde laut den Expert\/innen die Finanzm&auml;rkte stabilisieren und die sch&auml;dliche kurzfristige Finanzspekulation eind&auml;mmen. In dem Brief wenden sie sich auch gegen das Vorurteil, dass die FTS das wirtschaftliche Wachstum bremsen k&ouml;nnte. Laut Meinung der Finanzprofis gibt es immer mehr Hinweise, dass die Steuer ganz im Gegenteil sogar das Wirtschaftswachstum ankurbeln w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\nDie Einf&uuml;hrung der FTS geh&ouml;rt bereits seit 2010 zu Angela Merkels Versprechen, auch die Finanzwirtschaft an den Kosten der Finanzkrise zu beteiligen. Die Steuer ist Bestandteil des aktuellen Koalitionsvertrags, der nur noch bis zur Bundestagswahl im September umgesetzt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/presse\/pressemitteilungen\/2017-07-05-weckruf-finanzbranche\">Oxfam<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sie ist Venezuelas sch&ouml;nste Demonstrantin<\/strong><br>\nEs ist ein Foto wie ein Gem&auml;lde: Das Bild der durchtrainierten Frau mit einem bunt bemalten Helm, Tr&auml;nengasmaske und einem Stein in der Hand. Die Szene, aufgenommen auf den Stra&szlig;en Venezuelas, sorgt in den sozialen Netzwerken f&uuml;r Aufsehen. Es zeigt die 44-j&auml;hrige Venezolanerin Caterina Ciarcelluti. Die bildh&uuml;bsche Frau ist dem Vernehmen nach Model und Sportlerin. Aufgenommen hat das Foto Juan Barreto, Fotograf der franz&ouml;sischen Nachrichtenagentur AFP.<br>\nDer Augenblick stammt von den derzeitigen Massenprotesten in Venezuela. Entstanden ist es auf der Autopista Francisco Fajardo, einer der wichtigsten Verkehrsachsen der venezolanischen Hauptstadt. Ciarcelluti geh&ouml;rte zu den 5000 Demonstranten, die am Montag dieser Woche in Caracas gegen die Regierung des sozialistischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro auf die Stra&szlig;e gingen. Dabei kam es wieder einmal zu Stra&szlig;enschlachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article164245687\/Sie-ist-Venezuelas-schoenste-Demonstrantin.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Merke &hellip; wer weiblich und h&uuml;bsch ist und dann auch noch gegen eine linke Regierung demonstriert, darf nach Ansicht der Springer-Journalisten auch Steine werfen. H&auml;tte die &bdquo;sch&ouml;ne Demonstrantin&ldquo; ihre Steine in Hamburg geworden, h&auml;tte Springer nach der &bdquo;Chaotin&ldquo; auf der Titelseite der BILD fahndet. So etwas nennt man wohl &bdquo;doppelte Standards&ldquo; &hellip;<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170713-hdt-01.jpg\" rel=\"fancybox\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170713-hdt-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\" scale=\"0\"><\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir Schlafwandler: G-20 Fiebertr&auml;ume, Klimaretter-Halluzinationen und der allzu reale Crashkurs<\/strong><br>\nEin finsterer Wolfskopf fletscht die Z&auml;hne. Im Maul h&auml;lt er knurrend die Weltkugel wie einen Spielball. Eine wei&szlig;e Hand im Stile Michelangelos streckt sich nach der bedrohten Erde aus. Daneben stehen die mahnenden Worte: &bdquo;Globalisierung au&szlig;er Kontrolle. TRAUT EUCH! Radikal denken, entschlossen handeln &ndash; nur so ist die Welt noch zu retten.&ldquo; Das ist kein Plakat &bdquo;linker Randalierer&ldquo;, die gegen die Globalisierung auf die Barrikaden gehen. Es ist der aktuelle Titel des Nachrichtenmagazins &bdquo;Der Spiegel&ldquo; zum G-20-Gipfel in Hamburg. Lautstark begibt sich das deutsche Leitmedium mit seiner Aufmacher-Story auf den Markt f&uuml;r die Weltrettung. Es geht im Artikel um globale Ungleichheit, Ausbeutung, planetare Grenzen und Auswege aus der Krise. Das ganz gro&szlig;e Panorama also. Doch gerade dem dr&auml;ngendsten Problem, dem Klimawandel, hat der Spiegel lediglich zwanzig S&auml;tze auf zehn Seiten einger&auml;umt. Und jeder Satz ist eine Beruhigungspille, die die Leser in Tiefschlaf versetzt. Die Staaten und Investoren h&auml;tten l&auml;ngst auf regenerative Energiequellen umgeschaltet, hei&szlig;t es, auch wenn der Emissionshandel noch verbessert werden m&uuml;sse. Klar, mit dem 2-Grad-Ziel werde es knapp. Egal. Zudem: Ginge es nach Angela Merkel, w&auml;ren wir, so wei&szlig; der Spiegel zu berichten, l&auml;ngst im globalen Klimaparadies. Denn Merkel habe auf dem G-8-Gipfel in Heiligendamm vor zehn Jahren mit der &bdquo;Idee&ldquo; &bdquo;sympathisiert&ldquo;, jedem Erdenmensch das gleiche Recht auf Treibhausgase einzur&auml;umen, um die Welt zu retten. Emissionsdi&auml;t &agrave; la Merkel f&uuml;r die Deutschen: von zehn Tonnen auf zwei. Wow!<br>\nTats&auml;chlich, die Bundeskanzlerin gibt sich erneut k&auml;mpferisch in ihrer Regierungserkl&auml;rung im Bundestag vor dem G-20-Treffen: &ldquo;Wir wollen und m&uuml;ssen diese existenzielle Herausforderung bew&auml;ltigen, und wir k&ouml;nnen und werden nicht darauf warten, bis auch der letzte auf der Welt von den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Klimawandels &uuml;berzeugt werden konnte. Mit anderen Worten: Das Klimaabkommen ist unabkehrbar, und es ist nicht verhandelbar&rdquo;. Es sind wieder markige Spr&uuml;che der Chefin, die die Deutschen stolz machen sollen. Vieles erinnert an das Klimaabkommen von Kyoto vor zwanzig Jahren. Auch damals scherten die USA aus. Auch damals gab es markige Spr&uuml;che von Merkel als Bundesumweltministerin. Auch damals mahnten die Umweltverb&auml;nde, dass Deutschland vorangehen solle. Doch diese Rhetorik, gepredigt seit &uuml;ber zwanzig Jahren, hat einen Haken. Sie hat nichts mit der Realit&auml;t zu tun. Vielmehr verkleistern Vorreiter-Mahnungen und deutsche Weltrettungsromantik eine Wirklichkeit, die sehr viel ungem&uuml;tlicher ist, als die Emp&ouml;rung &uuml;ber die Klimaschurkereien der USA suggeriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/blog\/wir-schlafwandler-g-20-fiebertraeume-klimaretter-halluzinationen-und-der-allzu-reale-crashkurs\">Kontext TV<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verdreht, gesch&ouml;nt, bearbeitet<\/strong><br>\nArbeitslose, Fl&uuml;chtlinge, Reiche: Mit Zahlentricksereien wird Politik gemacht, wie Statistik-Professor Bosbach zeigt.<br>\nEs ist ein Wunder, dass sich seit Jahren vor unseren Augen vollzieht: das deutsche Jobwunder. Die Vollbesch&auml;ftigung sei fast erreicht, hei&szlig;t es. Die Zahl der Erwerbst&auml;tigen erklimmt laufend neue Rekorde. Das Problem: Ein gro&szlig;er Teil dieses Wunders ist blo&szlig; herbeigerechnet: Trotz Rekordbesch&auml;ftigung wird heute weniger gearbeitet als vor 25 Jahren. Und etwa eine Million Arbeitslose tauchen in der Statistik gar nicht erst auf. &bdquo;Wie man Arbeitslose wegdefiniert, ist eine fast unendliche Geschichte&ldquo;, sagt der Statistiker Gerd Bosbach.<br>\nZahlen wirken neutral. Sie sind Fakten pur, eindeutig. Damit sind Statistiken Material, Waffen im Kampf um Geld und Macht. Politiker, Unternehmen, Verb&auml;nde benutzen sie, um ihre Interessen zu bef&ouml;rdern &ndash; und zu diesem Zweck werden die Statistiken bearbeitet, verdreht, gesch&ouml;nt.<br>\nDie &Ouml;ffentlichkeit wird zunehmend misstrauisch: &bdquo;Postfaktisch&ldquo; war das Wort des vergangenen Jahres. &bdquo;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gef&auml;lscht hast&ldquo; ist ein allseits bekannter Spruch. Das Problem: &bdquo;Wer keiner Statistik mehr traut, der wird erst recht an der Nase herumgef&uuml;hrt&ldquo;, sagt Bosbach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/statistik-verdreht-geschoent-bearbeitet-a-1309912\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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