{"id":39196,"date":"2017-07-15T09:30:12","date_gmt":"2017-07-15T07:30:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39196"},"modified":"2018-12-30T18:38:18","modified_gmt":"2018-12-30T17:38:18","slug":"brasilien-mit-mangelnden-beweisen-und-zwielichtigen-begruendungen-altpraesident-lula-zu-neuneinhalb-jahren-haft-verurteilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39196","title":{"rendered":"Brasilien: Mit mangelnden Beweisen und zwielichtigen Begr\u00fcndungen &#8211; Altpr\u00e4sident Lula zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170714_Brasilien_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Es war die Chronik eines angek&uuml;ndigten Schauprozesses. Sie begann im Jahr 2014 mit &ldquo;Opera&ccedil;&atilde;o Lavajato&rdquo; (&ldquo;Unternehmen Waschanlage&rdquo;) und gipfelt in der Kriminalisierung des erfolgreichsten und popul&auml;rsten Pr&auml;sidenten Brasiliens der vergangenen 50 Jahre. Am vergangenen 12. Juli verurteilte der Bundesrichter in erster Instanz, Sergio Moro, den brasilianischen Altpr&auml;sidenten Luis In&aacute;cio <em>Lula<\/em> da Silva (71) zu 9 Jahren und 6 Monaten Haft, einer millionenschweren Geldstrafe und der Aussetzung seiner politischen Rechte f&uuml;r die kommenden 19 Jahre. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nMit der aufgesetzten Begr&uuml;ndung, er habe &bdquo;nichts Pers&ouml;nliches&rdquo; gegen den Angeklagten und weil er &bdquo;traumatische Auswirkungen&rdquo; verhindern wolle, solle der Ex-Pr&auml;sident auch nicht verhaftet werden, sondern d&uuml;rfe in Freiheit gegen das Urteil in erster Instanz in Einspruch gehen. Mit der zweiten Instanz, so sch&auml;tzen brasilianische Rechtsexperten, d&uuml;rfe kaum vor Mitte 2018 gerechnet werden. <\/p><p>Schon wenige Stunden danach, am sp&auml;ten Mittwochabend, war Lulas Verurteilung mit 68.000 zumeist kritischen und mitleidenden Erw&auml;hnungen das weltweit trending topic auf Twitter und das beherrschende Thema auf den Internet-Plattformen der <em>New York Times<\/em> und der <em>Washington Post<\/em>, des <em>Guardian<\/em>, <em>Le Monde<\/em>, der <em>S&uuml;ddeutschen<\/em> und der <em>Neuen Z&uuml;rcher Zeitung<\/em>. <\/p><p>Der Londoner <em>Guardian<\/em> erinnerte, der Angeklagte sei doch jener respektierliche Staatschef, der sich vor sechs Jahren mit einer Popularit&auml;tsrate von 83 Prozent von seiner achtj&auml;hrigen Amtszeit verabschiedete. Einst habe ihn Pr&auml;sident Barack Obama auf einem politischen Gipfel unter seinen Arm eingehakt und ihn verspielt einer Runde weiterer Staatsm&auml;nner mit den Worten vorgestellt, &bdquo;he is <em>the guy<\/em> &ndash; er ist <em>der Typ<\/em>!&rdquo;. Und nun dieser &bdquo;schlimme Absturz&rdquo;, so der Guardian. <\/p><p>Aus Brasilien konterte J&acirc;nio de Freitas, einsame Feder des korrekten und couragierten Journalismus in der ultrakonservativen und mit Michel Temer verb&uuml;ndeten Tageszeitung <em>Folha de S&atilde;o Paulo<\/em>, mit einem fulminanten Satz:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist leichter, die eigentlichen Gr&uuml;nde f&uuml;r die Verurteilung Lulas <em>au&szlig;erhalb<\/em> der Gerichtsakten als in den Akten selbst zu finden. Die Rede ist von &uuml;berzeugenden und einwandfreien Beweisen, wie es die geregelte Urteilsfindung und das Wesen der Justiz erwarten lassen&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Politischer Schauprozess<\/strong><\/p><p>Wie von den Nachdenkseiten bereits ausf&uuml;hrlich im vergangenen Mai <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38162\">berichtet<\/a>, wurden seit Ende 2015 f&uuml;nf unterschiedliche Verfahren gegen den ehemaligen brasilianischen Pr&auml;sidenten eingeleitet, drei davon im Rahmen der Korruptionsermittlungen im Fall Petrobras.<\/p><p>Das jetzige Urteil Richter Moros gegen Lula da Silva will einen Schauplatz der Petrobras-Aff&auml;re benennen, es gelingt ihm jedoch kaum mehr als eine billige Schmierenkom&ouml;die. Nach des Richters &Uuml;berzeugung sei von dem Baukonzern OAS eine Wohnung im 100 Kilometer von S&atilde;o Paulo entfernten Strandort Guaruj&aacute; aufwendig f&uuml;r den Ex-Pr&auml;sidenten als kaschierte &bdquo;Bestechung&rdquo; f&uuml;r seine angebliche Vermittlung bei der unzul&auml;ssigen Beschaffung von Auftr&auml;gen des halbstaatlichen &Ouml;lkonzerns Petrobras renoviert worden. <\/p><p>Die Geschichte um das Apartment hat das Zeug f&uuml;r eine typisch brasilianische Telenovela mit ihren 200 Folgen &ndash; ein unrealistisches, an den Haaren herbeigezogenes und langatmiges Justiz-Narrativ.<\/p><p>Zusammengefasst: Im Jahr 2005 inspizierte das Ehepaar Marisa und Luis In&aacute;cio Lula da Silva ein im Bau befindliches Apartment im gleichen Wohnhaus, das dem damaligen Pr&auml;sidenten aber nicht gefiel und wof&uuml;r das Ehepaar nach wenigen Ratenzahlungen seine Beitr&auml;ge stornierte. Die Wohnung war durch den Baukonzern OAS angeboten worden, der sie jedoch durch eine Hypothek schlie&szlig;lich der staatlichen Sparkasse Caixa Econ&ocirc;mica &uuml;bereignete. Die Eigentumslage ist eindeutig, es wurden 72 Zeugen vorgeladen, von denen kein einziger die Behauptung der Staatsanwaltschaft best&auml;tigte, die Wohnung sei eine angebliche &bdquo;geheime Abfindung&rdquo; von OAS an den Pr&auml;sidenten.<\/p><p>Hunderte von Falschmeldungen &uuml;ber den angeblichen Besitz wurden w&auml;hrend der Zeugenvernehmung von der Staatsanwaltschaft und Richter Moro gesetzwidrig an die Medien geleakt und eine &ndash; man muss es so nennen &ndash; hysterische Kampagne mit der Behauptung inszeniert, Lula da Silva betreibe Eigentums-Verheimlichung. Als die Kriminalisierungstaktik zusammenzubrechen drohte, &uuml;berredeten Staatsanwaltschaft und Richter Moro Anfang 2017 den seit zwei Jahren inhaftierten OAS-CEO L&eacute;o Pinheiro zu einer Aussage-Regelung mit Strafma&szlig;reduzierung. Der sichtlich verunsicherte Pinheiro erkl&auml;rte nun auf Bestellung, er sei von Lula dazu angehalten worden, s&auml;mtliche Besitzunterlagen zu vernichten, doch beweisen k&ouml;nne er das nicht&hellip; Prompt wurde das Strafma&szlig; des Managers dankend von 30 (!) auf 2,5 Jahre Haft heruntergedrosselt und der &bdquo;schlagende Beweis&rdquo; sofort den Medien zugespielt.<\/p><p>Mit &auml;hnlich t&uuml;ckischen Mitteln versuchten Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter Moro &ndash; die im s&uuml;dbrasilianischen Curitiba in der Einsatzgruppe <em>Lava Jato<\/em> (&bdquo;Unternehmen Waschanlage&rdquo;) zusammengefasst sind &ndash; Beweise zur &Uuml;berf&uuml;hrung des Ex-Pr&auml;sidenten in weiteren drei Verfahren, darunter das der angeblichen &bdquo;Justizbehinderung&rdquo;, zu erzwingen.<\/p><p><strong>Regelverst&ouml;&szlig;e, Diskrepanzen, Ungereimtheiten<\/strong><\/p><p>&bdquo;Die Beweise sind d&uuml;nn&rdquo;, best&auml;tigte selbst Thomas Milz f&uuml;r die konservative <em>Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/em> (&ldquo;Brasiliens ehemaliger Pr&auml;sident zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt&rdquo; &ndash; 12.07.2017).<\/p><p>Der brasilianische Historiker Fernando Horta durchforstete Moros 200-seitigen Prozessakten und <a href=\"http:\/\/jornalggn.com.br\/blog\/blogfernando\/de-tudo-um-pouco-menos-justica\">rechnete auf<\/a>, dass der Richter h&ouml;chstens 24 Seiten (12 Prozent) der  tats&auml;chlichen, materiellen Beweisf&uuml;hrung widmet, doch ganze 134 Seiten (67 Prozent) f&uuml;r sogenannte &bdquo;m&uuml;ndliche Beweise&rdquo; ausschlachte; in Wahrheit ein Mix aus Berichten und Kronzeugen-Aussagen, bar jeder konkreten Beweisf&uuml;hrung.<\/p><p>Schlimmer noch: Als &bdquo;Beweis&rdquo; f&uuml;r den angeblichen Besitz der Wohnung zitiert Sergio Moro 9-mal einen dubiosen Bericht aus der Tageszeitung <em>O Globo<\/em>, im Besitz der gr&ouml;&szlig;ten Mediengruppe und der reichsten Familie Brasiliens, die zusammen mit <em>Folha de S&atilde;o Paulo<\/em> und der Wochenzeitschrift <em>Veja<\/em> f&uuml;hrend am parlamentarischen Putsch gegen Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff beteiligt war und den Richter in den vergangenen drei Jahren zweimal zum &bdquo;Mann des Jahres&rdquo; festlich auszeichnete.<\/p><p>Historiker Horta best&auml;tigt den seit mindestens zwei Jahren von zahlreichen brasilianischen Juristen und ihren Verb&auml;nden scharf kritisierten Umgang &ndash; oder sollte man sagen, das Gesch&auml;ft? &ndash; der Staatsanwaltschaft und Richter Moros mit der Kronzeugen-Regelung zur Strafma&szlig;reduzierung. <\/p><p>&bdquo;S&auml;mtliche angeblichen Beweise Moros entstammen den in den Kronzeugen-Regelungen  involvierten Individuen&rdquo;, denen die Attestierung von Lulas Unschuld durch s&auml;mtliche von der Verteidigung vorgeladenen Zeugen gegen&uuml;bersteht, bem&auml;ngelt Horta, und dreht den Spie&szlig; um: &bdquo;Wie w&auml;re es denn, wenn irgendeiner von uns normalen Sterblichen vor einem seri&ouml;sen Richter behaupten w&uuml;rde, das Apartment geh&ouml;re ihm und als Unterlage die gleichen Scheinbeweise vorzeigen w&uuml;rde, wie es Richter Moro tut , um Lula zu verurteilen &ndash; w&uuml;rde wirklich ein Richter darauf eingehen und ihm den Besitz attestieren?&rdquo;.<\/p><p>Eine der immer wiederholten Klagen von Lula da Silvas Chefanwalt Cristiano Zanin gegen die Prozessf&uuml;hrung war denn auch Moros Ablehnung der Aussagen der Verteidigungszeugen mit der zweifelhaften Begr&uuml;ndung, sie seien &bdquo;irrelevant&rdquo; oder &bdquo;t&auml;ten nichts zur Sache&rdquo;.<\/p><p>Ganze zwei Jahre brauchte die Anklage gegen die suspekte Kronzeugen-Regelung, bis sie schlie&szlig;lich auch von Auslandskorrespondenten wie Thomas Milz in der NZZ aufgegriffen und die gesetzwidrigen Machenschaften von &bdquo;Unternehmen Waschanlage&rdquo; auch im deutschsprachigen Mainstream beim Namen genannt werden. &bdquo;Haupts&auml;chlich st&uuml;tzt sich Moro auf Aussagen von Kronzeugen. Diese h&auml;tten Lula auf Druck der Staatsanwaltschaft ans Messer geliefert, um sein Comeback auf der politischen B&uuml;hne zu verhindern, so Lulas Verteidigungslinie&rdquo;, schrieb Milz.<\/p><p><strong>Politische Hexenjagd<\/strong><\/p><div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170714_Brasilien_2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Frei Betto, ein Dominikaner-Pater, Freund und ehemaliger Berater Lulas, erkl&auml;rte in brasilianischen Medien, das Urteil Richter Moros &bdquo;sage mehr &uuml;ber den Richter aus als &uuml;ber den Angeklagten&rdquo;. Das ist das stete Reden von Anwalt Zanin.<\/p><p>Richter Moro hat &bdquo;seit langem und deutlich seine Unabh&auml;ngigkeit und Unbefangenheit aufgegeben&rdquo;, beklagte Zanin, der den Fall bereits Ende 2016 der Menschenrechts-Kommission der Vereinten Nationen gemeldet hat und nach wie vor darauf hofft, dass die einflussreiche internationale Institution nach der Urteilsverk&uuml;ndung nun eine energische Ermahnung der brasilianischen Justiz zur <em>Causa Lula<\/em> abgibt. Die ja keine bindenden Konsequenzen hat, sondern eher als moralischer Appell zu verstehen ist.<\/p><p>Das Gericht in zweiter Instanz, das in den kommenden Monaten &uuml;ber Lulas Revisionsverfahren zu befinden hat, annullierte in j&uuml;ngster Zeit jedes dritte Urteil Moros zu Gunsten seiner Angeklagten. Das ist die Hoffnung vom Anwaltsb&uuml;ro Zanin. Mit einem Freispruch k&ouml;nnte der mit &uuml;ber 30 Prozent in s&auml;mtlichen Szenarien f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahl ungehindert kandidieren. Doch wie wird sich die durch und durch suspekte und undurchschaubare Justiz in den &uuml;brigen drei Anklagen gegen den F&uuml;hrer der Arbeiterpartei verhalten?<\/p><p>Nach Lula II (2003-2006; 2007-2010) beschw&ouml;rt die brasilianische Oligarchie s&auml;mtliche D&auml;monen der afrobrasilianischen Kulte zur Verhinderung eines Lula III. Die konservative Tageszeitung <em>Folha de S&atilde;o Paulo<\/em> versucht seit Wochen den wegen schwerer und nachweislicher Korruption angeklagten de-facto-Pr&auml;sidenten Michel Temer zu retten und appellierte in ihrem Leitartikel vom 13.07. an die Richter in zweiter Instanz, &bdquo;auf schnellstem Wege&rdquo; mit Lula da Silva w&ouml;rtlich den kurzen Prozess zu machen; &bdquo;zur Aufatmung aller Brasilianer&rdquo;.<\/p><p>Hingegen Professor Afr&acirc;nio Jardim, landesweit geachteter Jurist und pensionierter Staatsanwalt, schrieb wenige Stunden nach der Urteilsverk&uuml;ndung: &bdquo;Es lohnt sich eine Mahnung zu wiederholen: Wenn Polizei, Staatsanwaltschaft und die Justiz auf &ldquo;der gleichen Seite&ldquo; operieren, wenn diese Apparate sich r&uuml;hmen, Arm in Arm dieses oder jenes &ldquo;gemeinsam zu bek&auml;mpfen&ldquo;, dann wehe uns, denn dann ist es zu Ende mit dem Schutz des demokratischen Rechtstaats!&rdquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170714_Brasilien_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Es war die Chronik eines angek&uuml;ndigten Schauprozesses. Sie begann im Jahr 2014 mit &ldquo;Opera&ccedil;&atilde;o Lavajato&rdquo; (&ldquo;Unternehmen Waschanlage&rdquo;) und gipfelt in der Kriminalisierung des erfolgreichsten und popul&auml;rsten Pr&auml;sidenten Brasiliens der vergangenen 50 Jahre. Am vergangenen 12. Juli verurteilte der Bundesrichter in erster Instanz, Sergio Moro,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39196\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,20,127],"tags":[1613,930,2056,2497,2028],"class_list":["post-39196","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-lobbyismus-und-politische-korruption","tag-brasilien","tag-justiz","tag-lula-da-silva-luiz-inacio","tag-moro-sergio","tag-petrobras"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39196","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39196"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39196\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48133,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39196\/revisions\/48133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39196"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39196"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39196"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}