{"id":39230,"date":"2017-07-19T08:17:49","date_gmt":"2017-07-19T06:17:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230"},"modified":"2017-07-19T08:17:49","modified_gmt":"2017-07-19T06:17:49","slug":"hinweise-des-tages-2918","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h01\">Aufruf an die Bundesregierung: Treten Sie dem Vertrag f&uuml;r ein Verbot von Atomwaffen bei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h02\">Ausbeutung in Griechenland: Urlaub bis zum Umfallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h03\">Das verlogene Versprechen des Donald Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h04\">Bafin sorgt sich um Stabilit&auml;t vieler Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h05\">Ex-Rentenversicherungs-Chef h&auml;lt weitere Anhebung der Altersgrenze f&uuml;r n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h06\">Fantasy und die realen Zusammenh&auml;nge der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h07\">EU-Kommissarin r&uuml;gt Deutschlands Krisenmanagement<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h08\">Oktoberfestattentat: Bundesregierung muss Auskunft &uuml;ber V-M&auml;nner geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h09\">Lufthansa verdoppelt operativen Gewinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h10\">Fl&uuml;chtlinge: EU schr&auml;nkt Export von Schlauchbooten nach Libyen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h11\">Afghanistan: Intensit&auml;t der US-Luftangriffe gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h12\">Chomsky und Mujica drehen Dokumentarfilm &ndash; US-Intellektueller und Uruguays Ex-Pr&auml;sident arbeiten zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h13\">Eugene Debs and the Kingdom of Evil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h14\">Saudi-Arabien: Kontrollverlust auf mehreren Ebenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h15\">Regierungssprecher Seibert: &ldquo;Konkretisierung von Grundrechtsschranken&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h16\">Privatschulen sind staatlich gef&ouml;rderte Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h17\">Facebooks Kampf gegen den Hass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39230#h18\">Ich w&uuml;sste gern, von wem wir regiert werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Aufruf an die Bundesregierung: Treten Sie dem Vertrag f&uuml;r ein Verbot von Atomwaffen bei<\/strong><br>\n122 Staaten verabschiedeten am 7. Juli 2017 bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Nach Jahrzehnten stockender Abr&uuml;stung senden sie ein klares Signal an die Atomwaffenstaaten: diese Massenvernichtungswaffen sind endg&uuml;ltig delegitimiert. Das v&ouml;lkerrechtlich verbindliche Abkommen verbietet neben der Herstellung, dem Einsatz und Besitz auch die Drohung mit einem Nuklearschlag sowie die Stationierung von Atomwaffen in anderen Staaten. Damit handelt k&uuml;nftig auch die Bundesregierung mit der nuklearen Teilhabe in der NATO und der Verf&uuml;gung &uuml;ber US-Atomwaffen in Deutschland gegen geltendes V&ouml;lkerrecht. Wir fordern die jetzige und zuk&uuml;nftige Bundesregierung auf: Entsprechen Sie dem Wunsch der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit der Bundesb&uuml;rger\/innen (Forsa-Umfrage M&auml;rz 2016*), zeigen Sie Verantwortung und &uuml;bernehmen Sie Vorbildfunktion gegen&uuml;ber allen NATO-Partnern: Treten Sie dem Vertrag f&uuml;r ein Atomwaffenverbot bei. Verhindern Sie die nukleare Aufr&uuml;stung in Deutschland. Halten Sie am Beschluss des Deutschen Bundestages vom 26. M&auml;rz 2010 fest, der den Abzug aller Atomwaffen aus B&uuml;chel fordert, und setzen Sie sich tatkr&auml;ftig daf&uuml;r ein. Wir unterst&uuml;tzen dazu alle Aktionen im Gedenken an die Opfer der Atombombenabw&uuml;rfe in vielen St&auml;dten in Deutschland und weltweit. *Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Internationalen &Auml;rzten zur Verh&uuml;tung eines Atomkriegs vom M&auml;rz 2016 ergab: 85% der Befragten sprachen sich daf&uuml;r aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden. 93% bef&uuml;rworteten, dass Atomwaffen, &auml;hnlich wie Chemie- und Biowaffen, v&ouml;lkerrechtlich verboten werden sollen. 88% sprachen sich dagegen aus, dass die USA aufger&uuml;stete Atomwaffen in Deutschland neu stationieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pace-makers.de\/index.php\/aufruf-2017-mit-unterstuetzerliste.html\">Pacemakers<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ausbeutung in Griechenland: Urlaub bis zum Umfallen<\/strong><br>\nGriechenlands Hoteliers jubeln &uuml;ber Rekordums&auml;tze &ndash; bei den Besch&auml;ftigten aber kommt wenig davon an. Tarifvertr&auml;ge werden ausgehebelt, Saisonkr&auml;fte hausen in Containern. Nun droht Streik zur Hochsaison. (&hellip;) Eine Kellnerin eines Hotels in Chalkidiki, einem beliebten Reiseziel im Norden, arbeitet seit Beginn der Urlaubssaison 7 Tage die Woche und 12 Stunden pro Tag. &ldquo;Ohne einen einzigen freien Tag&rdquo;, sagt sie. Wie viele ihrer Kollegen ist sie nur saisonal besch&auml;ftigt: Ende September wird sie wieder auf die Stra&szlig;e gesetzt. Den Rest des Jahres muss sie &uuml;ber die Runden kommen mit drei Monaten Arbeitslosengeld und dem, was sie &uuml;ber den Sommer von ihrem Monatsgehalt von 700 Euro beiseitelegen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-wie-die-reisebranche-griechische-beschaeftigte-ausbeutet-a-1158299.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Grauenhaft. Aber das war doch genau das Ziel der &ldquo;Reformen&rdquo;, L&ouml;hne senken bis zum Gehtnichtmehr. Angeblich gut f&uuml;r die Besch&auml;ftigung (hat leider nicht geklappt) und die Besch&auml;ftigten (hat leider auch nicht funktioniert). Ganz schlimm.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das verlogene Versprechen des Donald Trump<\/strong><br>\nWir holen unsere Produktion zur&uuml;ck: Mit dieser Botschaft pr&auml;sentiert Donald Trump Waren mit &ldquo;Made in USA&rdquo;-Label. Das Versprechen ignoriert jedoch die Realit&auml;t &ndash; wie die Produkte der Trump-Familie zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/donald-trump-warum-der-us-praesident-fuer-made-in-america-wirbt-a-1158411.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die Verlogenheit und Widerspr&uuml;chlichkeit Trumps zu kritisieren ist ja richtig, aber warum ausschlie&szlig;lich bei ihm? Oder sprechen Merkel, Sch&auml;uble, Schulz und Scholz nur die reine Wahrheit? So bleibt die Berichterstattung der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; unglaubw&uuml;rdig.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die rei&szlig;erische &Uuml;berschrift passt hier nicht recht zum eher n&uuml;chternen und sachlichen Artikel. H&auml;ufiger werden bei Spiegel Online &Uuml;berschriften im Nachhinein von der Redaktion sch&auml;rfer formuliert, als der Autor es vorgeschlagen hat. Ein Hinweis f&uuml;r solche &Auml;nderungen ist es, wenn in der Browser-Adresszeile des Textes etwas anderes steht als in der &Uuml;berschrift &ndash; wie auch im vorliegenden Fall. Offenbar gibt es in der Redaktion Leute, welche die informellen Sprachregelungen bei Bedarf deutlich, teilweise brachial durchdr&uuml;cken &ndash; was erheblich zum Eindruck der Propaganda beitr&auml;gt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bafin sorgt sich um Stabilit&auml;t vieler Banken<\/strong>\n<ul>\n<li>Viele Banken, die einst sogenannte &ldquo;Cum-Cum-Gesch&auml;fte&rdquo; get&auml;tigt haben, m&uuml;ssen sich auf eine R&uuml;ckzahlung der Kapitalertragsteuer einstellen.<\/li>\n<li>Die Finanzaufsicht Bafin macht sich deshalb Sorgen um die Stabilit&auml;t der Banken.<\/li>\n<li>Sie will mit Frageb&ouml;gen herausfinden, ob vor allem kleinere Banken die Zahlungen m&ouml;glicherweise nicht leisten k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was die Banken seit der Finanzkrise umtreibt, l&auml;sst sich wohl auf ein Wort verdichten: Kulturwandel. Krumme Gesch&auml;fte, so versprechen sie, sollen der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Das hielt viele deutsche Kreditinstitute und Investoren trotzdem nicht von Aktiengesch&auml;ften zulasten der Staatskasse ab. Als &ldquo;Cum-Ex&rdquo; und &ldquo;Cum-Cum&rdquo;-Gesch&auml;fte sind diese Transaktionen rund um den Dividendenstichtag von Aktien inzwischen auch jenseits der Fachwelt bekannt. Kein Wunder: Sie haben die Steuerzahler wohl mehrere Milliarden Euro gekostet.<br>\nIm Falle von &ldquo;Cum-Cum&rdquo;-Gesch&auml;ften m&uuml;ssen sich viele Banken nun auf die R&uuml;ckzahlungen von Kapitalertragsteuern einstellen, was wiederum die Finanzaufsicht Bafin alarmiert. F&uuml;r die Beh&ouml;rde stehen weniger steuerliche Fragen im Vordergrund als vielmehr die Finanzstabilit&auml;t. Nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung gingen daher am Dienstag bei allen rund 1800 deutschen Banken und Sparkassen Frageb&ouml;gen ein, welche die Institute sp&auml;testens bis Ende Oktober beantworten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-cum-geschaefte-bafin-sorgt-sich-um-stabilitaet-vieler-banken-1.3592721\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ex-Rentenversicherungs-Chef h&auml;lt weitere Anhebung der Altersgrenze f&uuml;r n&ouml;tig<\/strong><br>\nF&uuml;r ein langfristig tragf&auml;higes Alterssicherungskonzept hat sich der fr&uuml;here Chef der gesetzlichen Rentenversicherung, Franz Ruland, stark gemacht. In einem <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/aussenansicht-alles-offen-1.3585904\">Gastbeitrag<\/a> f&uuml;r die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; kritisierte Ruland am Wochenende, keine Partei habe &ldquo;den Mut, unangenehme Wahrheiten auszusprechen&rdquo;. Dazu z&auml;hlt der M&uuml;nchner Rentenexperte &ldquo;die Notwendigkeit, die Altersgrenzen an die um bis zu f&uuml;nf bis sechs Jahre weitersteigende Lebenserwartung anzupassen&rdquo;. Dieser Schritt sei der &ldquo;nicht einfache, aber einzig sinnvolle Weg&rdquo;, das Absinken des Rentenniveaus und den Anstieg des Rentenbeitrags zu begrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=18066&amp;cHash=f8542e3ba3acef01e81dd1f465a98c73\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Es ist ersch&uuml;tternd, dass nun selbst ehemalige F&uuml;hrungspersonen der GRV blindlings ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter f&uuml;r alle fordern. Zudem noch mit dem Verweis, dass bisherige Verbesserungen solidarischer Elemente der GRV nie vom Bund (voll) erstattet wurden. Dabei ist genau das die L&ouml;sung: Der Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenformel kann derart umgebaut werden, dass er bei einer Verschlechterung des Verh&auml;ltnisses von Beitragszahlern und Rentnern f&uuml;r eine Anhebung des Bundeszuschusses sorgt, aber nicht die Renten k&uuml;rzt. Dann wird die &ldquo;demographische Last&rdquo; n&auml;mlich von allen B&uuml;rgern getragen und nicht nur von den Sozialversicherten und Rentnern. Aber stattdessen wird mit nebul&ouml;sen Argumenten gegen &ldquo;mehr Steuerfinanzierung&rdquo; der GRV gewettert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fantasy und die realen Zusammenh&auml;nge der Macht<\/strong><br>\nBedrohliche Zeiten lassen den Wunsch nach einfachen Erkl&auml;rungen aufkommen, der von interessierter Seite nur allzu gerne bedient wird.<br>\nImmer mehr Menschen wachen jetzt politisch auf, denn das vorherrschende Mainstream-Narrativ von dem guten Westen, von dem Marktradikalismus, der uns allen n&uuml;tzt, von dem Wirtschaftswachstum, dem alles geopfert werden muss: das alles zieht nicht mehr. Zu eng ist der Riemen um den Hals der unbescholtenen B&uuml;rger gezogen worden. Es geht nicht mehr. Deutschlands zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt Hamburg: ein Spielort f&uuml;r den kommenden B&uuml;rgerkrieg. Schlafentzug f&uuml;r zwei Millionen Menschen durch bedrohliche Hubschrauber. Immer mehr Menschen wollen dagegen wissen, was wirklich gespielt wird.<br>\nEs ist schon erstaunlich, dass Heroin nicht erneut, wie in fr&uuml;heren Zeiten aufkommender Revolten, wie durch ein Wunder zu Niedrigstpreisen ins Land geflutet wird [1]. Was aber schon geflutet wird, sind Videos aus den Werkst&auml;tten der Desinformation. Ich habe lange nicht mehr bei Youtube eine solche Flut von wirren, simplifizierenden Vortr&auml;gen, Smartphone-Botschaften und Interviews gesehen, in denen alles &Uuml;bel dieser Welt wieder einmal Juden, Freimaurern, Jesuiten, Illuminaten, ja sogar Aliens zugeschrieben werden wie gerade jetzt, wo Hamburg gebrannt hat. Da kommt als Erkl&auml;rungsmuster, mehr oder minder dezent eingef&auml;delt, f&uuml;r die marodierenden Brandstifter ein Komplott von Soros und Rothschild mit den &bdquo;Linksradikalen&ldquo; auf unseren geistigen Bildschirm. (&hellip;)<br>\nUnd da ist eine Kleinigkeit beim G20-Gipfel, die bislang &uuml;berhaupt noch nicht richtig gew&uuml;rdigt worden ist: beim Gruppenfoto der zwanzig Staatenlenker und der Vertreter der Nichtregierungsorganisationen wie UNO oder IWF steht von uns aus rechts neben der Gastgeberin Merkel der chinesische Pr&auml;sident, und direkt daneben der russische Pr&auml;sident Putin. Der st&auml;ndig r&uuml;pelnde US-Pr&auml;sident Donald Trump steht wie ein begossener Konfirmand fast ganz links au&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/fantasy-und-die-realen-zusammenhaenge-der-macht\/%20\">Hermann Ploppa in KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Kommissarin r&uuml;gt Deutschlands Krisenmanagement<\/strong><br>\nNach den Abgas-Manipulationsvorw&uuml;rfen gegen Daimler macht die Bundesregierung Br&uuml;ssel Vorw&uuml;rfe. Die EU-Vorschriften seien zu schwammig. EU-Industriekommissarin Bienkowska keilt zur&uuml;ck &ndash; und wirbt f&uuml;r ambitionierte neue Regeln. (&hellip;)<br>\nErwiesen ist, dass nahezu alle Pkw-Hersteller, die in Europa Autos mit Dieselmotoren verkaufen, die zul&auml;ssigen Grenzwerte &uuml;berschreiten. Innerhalb einer gewissen Toleranz ist das nicht verboten. Aber es ist illegal, Autos mit trickreichen Softwareversionen auszustatten, die den Aussto&szlig; je nach Lage erkennen und bei Pr&uuml;fungen ordentlich arbeiten, um auf offener Stra&szlig;e dann die Abgasreinigung abzustellen.<br>\nVolkswagen hat das getan. Fiat nach Erkenntnissen des Bundesverkehrsministeriums auch. Daimler nun ebenfalls, was die Schwaben allerdings bestreiten. Und darum wird der Fall vor Gericht landen. (&hellip;)<br>\nDemnach ist die Verordnung 715\/2007 des Europ&auml;ischen Parlaments die Mutter aller Abgasaff&auml;ren. Dort hei&szlig;t es in Artikel 5: &bdquo;Die Verwendung von Abschalteinrichtungen, die die Wirkung von Emissionskontrollsystemen verringern, ist unzul&auml;ssig.&ldquo; Und weiter: &bdquo;Dies ist nicht der Fall, wenn: die Einrichtung notwendig ist, um den Motor vor Besch&auml;digung oder Unfall zu sch&uuml;tzen &hellip;&ldquo; Dann folgen weitere Ausnahmen.<br>\nDie Verteidigungsstrategie der Deutschen sorgt nun f&uuml;r Ver&auml;rgerung in Br&uuml;ssel. &bdquo;Das Gesetz ist klar: Abschalteinrichtungen sind verboten. Es liegt in der Natur von Gesetzen, dass sie nicht jede denkbare technische Situation pr&auml;zise beschreiben k&ouml;nnen&ldquo;, sagt EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska der WELT. Und dann erinnert die Kommissarin die Bundesregierung an die Arbeitsteilung innerhalb der Europ&auml;ischen Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article166674204\/EU-Kommissarin-ruegt-Deutschlands-Krisenmanagement.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht auszuschlie&szlig;en d&uuml;rfte sein, dass die damalige Bundesregierung erheblichen Einfluss auf den Inhalt der kritisierten EU-Verordnung hatte, die sie nun f&uuml;r nicht scharf genug h&auml;lt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Oktoberfestattentat: Bundesregierung muss Auskunft &uuml;ber V-M&auml;nner geben<\/strong><br>\nWieder einmal hat das Bundesverfassungsgericht der Bundesregierung mit seinem Urteil ein paar klare Worte ins Stammbuch geschrieben: &ldquo;Die Bundesregierung [hat] die Bundestagsfraktionen B&Uuml;NDNIS 90\/DIE GR&Uuml;NEN und DIE LINKE sowie den Deutschen Bundestag teilweise in ihren Rechten verletzt [&hellip;], indem sie unter Berufung auf das Staatswohl und die Grundrechte verdeckt handelnder Personen die vollst&auml;ndige Beantwortung von Anfragen zu nachrichtendienstlichen Erkenntnissen zum Oktoberfestattentat verweigert hat.&rdquo; Mit anderen Worten: Nun hat die Bundesregierung es schriftlich von h&ouml;chster Stelle aus Karlsruhe, dass sie bei einem der schwersten Terroranschl&auml;ge in Deutschland, bei dem am 26. September 1980 13 Menschen get&ouml;tet und 211 verletzt wurden, sich rechtswidrig weigert, dem Parlament notwendige Ausk&uuml;nfte zu erteilen. (&hellip;) In der Antwort der Bundesregierung hie&szlig; es unter anderem: &ldquo;Im Hinblick auf den Verfassungsgrundsatz der wehrhaften Demokratie und der Bedeutung der betroffenen Grundrechtspositionen h&auml;lt die Bundesregierung die Informationen der angefragten Art f&uuml;r so sensibel, dass selbst ein geringf&uuml;giges Risiko des Bekanntwerdens unter keinen Umst&auml;nden hingenommen werden kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oktoberfestattentat-Bundesregierung-muss-Auskunft-ueber-V-Maenner-geben-3774367.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lufthansa verdoppelt operativen Gewinn<\/strong><br>\nDie Lufthansa hat im ersten Halbjahr ihren Gewinn &uuml;berraschend verdoppelt. Grund daf&uuml;r war eine starke Nachfrage bei Flugtickets. Im ersten Halbjahr erzielte der Dax-Konzern einen operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von 1,04 Milliarden Euro und damit knapp doppelt so viel wie ein Jahr zuvor, wie Lufthansa in Frankfurt am Main mitteilte. (&hellip;) Als Reaktionen auf die neuen Zahlen stiegen die Kurse der Lufthansa-Aktie um 1,5 Prozent. Das Papier befindet sich nach einem leicht holprigen Jahresstart schon l&auml;nger im Aufwind. Derzeit ist es mit einem Plus von rund 72 Prozent seit Anfang 2017 der mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Gewinner im Dax.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lufthansa-verdoppelt-ueberraschend-operativen-gewinn-a-1158398.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;&Uuml;berraschend&rdquo;. Auch letztes Jahr hat die Lufthansa ganz &ldquo;&uuml;berraschend&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lufthansa-schafft-im-turbulenten-jahr-2016-erneut-rekordgewinn-a-1138985.html\">einen Rekordgewinn vermeldet<\/a>, und zwar, *nachdem* man den Piloten Teile ihrer selbstfinanzierten Altersversorgung und den Flugbegleitern eine minimale Lohnsteigerung unterhalb der Inflationsrate abgepresst hatte mit der wirklich aparten Begr&uuml;ndung, die Lufthansa w&uuml;rde anderenfalls &uuml;ber kurz oder lang in die Pleite fliegen. Mit anderen Worten, die Lufthansa schafft Jahr f&uuml;r Jahr Rekordgewinne und Riesendividenden f&uuml;r die Aktion&auml;re durch Lohnk&uuml;rzungen. Sehr &ldquo;&uuml;berraschend&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge: EU schr&auml;nkt Export von Schlauchbooten nach Libyen ein<\/strong><br>\nDie EU schr&auml;nkt die Ausfuhr von Schlauchbooten und Au&szlig;enbordmotoren nach Libyen ein, um Schleusern ihr Gesch&auml;ft zu erschweren. Auf eine entsprechende Regelung haben sich die Au&szlig;enminister der Staatengemeinschaft geeinigt. In Gespr&auml;chen mit Drittstaaten soll zudem gepr&uuml;ft werden, wie die Beschr&auml;nkungen &uuml;ber die EU hinaus ausgeweitet werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-07\/fluechtlinge-libyen-mittelmeer-schlauchboote-eu-export\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Fl&uuml;chtlingskrise? Bitte erst wieder nach der Wahl<\/strong><br>\nImmer mehr Fl&uuml;chtlinge aus Afrika kommen in diesem Sommer in Italien an. Doch das Thema spielt in Deutschland keine Rolle. Die Krise an Italiens K&uuml;ste wird vertagt &ndash; bis nach der Bundestagswahl. (&hellip;) Seit Wochen landen immer mehr Fl&uuml;chtlinge an Italiens K&uuml;sten. In diesem Jahr waren es bereits 90.000, sie stechen mit Booten, die meist von Schleppern gestellt werden, &uuml;ber Libyen ins Mittelmeer und werden &ndash; wenn sie nicht ertrinken &ndash; von den Schiffen der EU-Mission &ldquo;Sophia&rdquo; aufgenommen und nach Italien gebracht. (&hellip;) Die Gro&szlig;e Koalition &ndash; vor allem die Kanzlerin &ndash; will alles vermeiden, was nur den Anschein haben k&ouml;nnte, der Sommer 2015 w&uuml;rde sich wiederholen, die Zeit, als eine Million Fl&uuml;chtlinge in den Norden kamen, vor allem nach Deutschland. Im angelaufenen Bundestagswahlkampf wird das Thema fast nicht mehr erw&auml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlingskrise-erst-wieder-nach-der-wahl-kommentar-a-1158520.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Afghanistan: Intensit&auml;t der US-Luftangriffe gestiegen<\/strong><br>\nIn Afghanistan haben die US-Luftangriffe auf die radikal-islamischen Taliban und die Terrormiliz IS deutlich zugenommen. Nach Zahlen des amerikanischen Milit&auml;rs warfen Piloten im ersten Halbjahr mehr als 1.630 Raketen oder Bomben ab. Zum Vergleich wurde auf 2016 verwiesen. Damals seien rund 1.330 Geschosse abgefeuert worden. Weiter hie&szlig; es, damit sei die Intensit&auml;t der Luftangriffe wieder auf dem Niveau von 2012 angekommen, als noch knapp 80.000 US-Soldaten zur Bek&auml;mpfung der Taliban in Afghanistan gewesen seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/afghanistan-intensitaet-der-us-luftangriffe-gestiegen.1939.de.html?drn:news_id=769949\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ein nun bald 16 Jahre dauernder Krieg, eine offenbar endlose Mord- und Zerst&ouml;rungsorgie, urspr&uuml;nglich begr&uuml;ndet mit 9\/11 und einem darauf folgenden Nato-B&uuml;ndnisfall, f&uuml;r dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit damals keine Beweise vorgelegt wurden &ndash; oder mit den Worten von Daniele Ganser: ein illegaler Krieg. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IcFLWbnXJTg\">Bei einem Vortrag<\/a> meinte er j&uuml;ngst: &bdquo;Wie dekadent ist denn dieser Zustand, wenn man eines der &auml;rmsten L&auml;nder bombardiert, und das auf der Basis eines ungekl&auml;rten Terroranschlages.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Chomsky und Mujica drehen Dokumentarfilm &ndash; US-Intellektueller und Uruguays Ex-Pr&auml;sident arbeiten zusammen<\/strong><br>\nJos&eacute; Mujica, ehemaliger Guerrilla-K&auml;mpfer und Pr&auml;sident, ist 82, der Sprachwissenschaftler Noam Chomsky 88. Nun haben die beiden gemeinsam einen Dokumentarfilm gedreht. &ldquo;Das Leitmotiv war, den Weisen des Nordens mit dem Weisen des S&uuml;dens zusammenzubringen&rdquo;, erkl&auml;rte ein Sprecher der Produktionsfirma. Weitere Details zum Inhalt wurden nicht genannt &ndash; nur, dass die beiden f&uuml;r den Film eine gemeinsame Fahrt in Mujicas altem blauen VW-K&auml;fer Jahrgang 1987 gemacht h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/chomsky-und-mujica-drehen-dokumentarfilm.265.de.html?drn:news_id=769824\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eugene Debs and the Kingdom of Evil<\/strong><br>\nEugene Victor Debs, whose home is an infrequently visited museum on the campus of Indiana State University, was arguably the most important political figure of the 20th century. He built the socialist movement in America and was eventually crucified by the capitalist class when he and hundreds of thousands of followers became a potent political threat. (&hellip;) Debs came to the conclusion that no strike or labor movement could ultimately be successful as long as the government was controlled by the capitalist class. Any advances made by an organized working class would be reversed once the capitalists regained absolute power, often by temporarily mollifying workers with a few reforms. Working men and women had to achieve political power, a goal of Britain&rsquo;s Labour Party for workers at the time, or they would forever be at the mercy of the bosses.Debs feared the rise of the monolithic corporate state. He foresaw that corporations, unchecked, would expand to &ldquo;continental proportions and swallow up the national resources and the means of production and distribution.&rdquo; If that happened, he warned, the long &ldquo;night of capitalism will be dark.&rdquo; (&hellip;) The conflict with the capitalist class, Debs argued, was at its core about competing values. In an interview conducted while he was in jail after the Pullman strike, he stressed the importance of &ldquo;education, industry, frugality, integrity, veracity, fidelity, sobriety and charity.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.truthdig.com\/report\/item\/eugene_v_debs_and_the_kingdom_of_evil_20170716\">Chris Hedges bei Truthdig<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Saudi-Arabien: Kontrollverlust auf mehreren Ebenen<\/strong><br>\nIm Streit mit Katar bleibt Mohammed Bin Salman ohne Erfolg. Ein Video macht nun auf seine Art auf die Grenzen der saudischen Kontrollpolitik aufmerksam<br>\nMan kann das einen &ldquo;K&ouml;rpertreffer&rdquo; nennen. Die Bilder einer jungen Frau, die unverschleiert im Minirock durch die Gassen eines saudi-arabischen Dorfes mitten in Wahhabistan schlendert, d&uuml;rften eine wuchtige Wirkung haben. Das Video, angeblich mit einem Modell namens Khulood in der Hauptrolle kursiert auf internationalen Webseiten und auf poppigen arabischen Twitter-Seiten. Im Jahr 2016 z&auml;hlte man fast 5 Millionen Twitter-User in Saudi-Arabien.<br>\nKhulood spaziert angeblich durch das historische Dorf Ushayqir. Ob das ein Fake ist, ist f&uuml;r die saudischen Beh&ouml;rden leicht nachzupr&uuml;fen, denn die Kulisse ist gut erkennbar und historisch. Das Dorf war eine ber&uuml;hmte Station auf dem Pilgerpfad f&uuml;r den Hadsch aus Kuwait, Irak und Iran.<br>\nUshayqir befindet sich in der stockkonservativen Provinz Naschd, wo der Wahhabismus seinen Anfang nahm, und seither streng &uuml;ber die Sitten der Bewohner wacht. Die Religionspolizei ist wegen des Tabubruchs alarmiert. Regierungsmitarbeiter sollen &ldquo;Ma&szlig;nahmen gegen die Frau&rdquo; gefordert haben. Die Provokation ist gelungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Saudi-Arabien-Kontrollverlust-auf-mehreren-Ebenen-3775890.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Regierungssprecher Seibert: &ldquo;Konkretisierung von Grundrechtsschranken&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Wie vielen f&uuml;r den G20-Gipfel akkreditierten Journalistinnen und Journalisten ist diese Akkreditierung kurzfristig vor bzw. beim Gipfel in Hamburg entzogen worden (&hellip;) und inwieweit waren diese Ma&szlig;nahmen nach Auffassung der Bundesregierung mit der Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung nach Art. 5 Grundgesetz vereinbar?&rdquo;, hat Jan Korte die Bundesregierung nach bekanntwerden der Vorf&auml;lle auf dem G20-Gipfel gefragt. &Uuml;ber die Anzahl wurde bald darauf berichtet und &uuml;ber die jeweiligen Gr&uuml;nde gibt die Bundesregierung auch auf Anfragen aus dem Parlament keine ausreichende Antwort. Die Einschr&auml;nkung der Pressefreiheit nennt Regierungssprecher Seibert eine &ldquo;verfassungsm&auml;&szlig;ige Konkretisierung der Grundrechtschranken&rdquo;. &ldquo;Wer derma&szlig;en abgedrehte S&auml;tze hinbekommt hat auf jeden Fall Talent&rdquo;, kommentiert dies Jan Korte. &ldquo;H&auml;tte George Orwell sicher auch neidlos einger&auml;umt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jankorte.de\/de\/article\/3198313.konkretisierung-von-grundrechtsschranken.html\">Jan Korte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Tats&auml;chlich <a href=\"https:\/\/www.jankorte.de\/kontext\/controllers\/document.php\/124.4\/b\/a3e187.pdf\">schreibt<\/a> der Regierungssprecher in seiner Antwort: &bdquo;Die Entziehung der Akkreditierung aufgrund von sicherheitsrelevanten Erkenntnissen stellt eine verfassungsm&auml;&szlig;ige Konkretisierung der Grundrechtschranken dar.&ldquo; Das ist nicht nur skurril, sondern vor allem Ausdruck einer ausgesprochen verfassungsunfreundlichen Willk&uuml;r, da die &bdquo;sicherheitsrelevanten Erkenntnisse&ldquo; nicht konkretisiert, sondern im Dunkeln gelassen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Privatschulen sind staatlich gef&ouml;rderte Ungleichheit<\/strong><br>\nPrivatschulen m&uuml;ssten nach dem Grundgesetz eigentlich allen Kindern offen stehen. Doch stattdessen herrsche &ldquo;eine sehr hohe soziale Selektivit&auml;t&rdquo;, kritisiert Michael Wrase, Sozialforscher und Ko-Autor einer neuen Studie. Er fordert eine st&auml;rkere Regulierung dieses Schulbereiches.<br>\nPrivatschulen neigen zu einer immer gr&ouml;&szlig;eren Abschottung, weil der Staat nicht gen&uuml;gend reguliert und kontrolliert: Das ist eine Erkenntnis der neuen Studie aus dem Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB). Sie befasst sich insbesondere mit der Situation in den Bundesl&auml;ndern Berlin und Hessen.<br>\nWie sehen die Zugangsbedingungen f&uuml;r Privatschulen aus? Wie hoch ist die staatliche F&ouml;rderung? Das sind einige Ansatzpunkte der Untersuchung, die Ko-Autor Michael Wrase im Deutschlandfunk Kultur vorstellt. Viele Schulen in freier Tr&auml;gerschaft w&uuml;rden sehr hohe Schulgeb&uuml;hren erheben, kritisiert er &ndash; in dieser Form sei das eigentlich gar nicht zul&auml;ssig. Er verweist auf die staatliche F&ouml;rderung von Ersatzschulen:<br>\n&ldquo;Und sie m&uuml;ssen eigentlich, so schreibt es das Grundgesetz vor, f&uuml;r alle Sch&uuml;ler &ndash; unabh&auml;ngig von den finanziellen Verh&auml;ltnissen der Eltern &ndash; offen stehen. Aber wir sehen eben, dass viele Schulen hohe Schulgeb&uuml;hren erheben, machen dadurch nat&uuml;rlich auch exklusive Angebote. Aber das sorgt eben f&uuml;r eine sehr hohe soziale Selektivit&auml;t. Und das wird nicht ausreichend kontrolliert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/studie-privatschulen-sind-staatlich-gefoerderte-ungleichheit.2950.de.html?dram:article_id=391010\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Facebooks Kampf gegen den Hass<\/strong><br>\nDie Medien haben sich in den letzten Jahren schwer daran abgearbeitet, wie furchtbar Facebook und andere soziale Netze vergiftet w&auml;ren von Hate Speech. Das ist so ein schweres Problem, dass ich es selbst noch nie auf Facebook gesehen habe, aber die &Ouml;ffentlichkeit (die das zum gr&ouml;&szlig;ten Teil auch selbst nicht mitbekommen hat) wurde mit Leichtigkeit &uuml;berzeugt, dass das eine mittlere Katastrophe w&auml;re. Facebook hat inzwischen das Beschwerdeteam, welches sich all die gemeldeten Beitr&auml;ge angucken und Facebook vor dr&ouml;lfzig Milliarden Euro Bu&szlig;geld bewahren muss, sehr aufgestockt und sogar mal der Presse vorgef&uuml;hrt, aber das ist nicht die einzige Methode, mit der Facebook sich selbst vom ultimativen B&ouml;sen, n&auml;mlich unartigen W&ouml;rtern und Bildern, reinwaschen will. Denn Facebook verhindert auch automatisiert durch simple Algorithmen, dass Schmutz und Schande &uuml;berhaupt hochgeladen werden. Zumindest tut Facebook so, wie ich k&uuml;rzlich durch Zufall feststellte. Und noch mal f&uuml;r die Suchmaschinen: Facebook. [&hellip;] Wir sehen also: Facebook gibt sich gr&ouml;&szlig;te M&uuml;he, selbst private Kommunikation zwischen Freunden im Messenger frei von Hass und Pornografie zu halten. Da aber so ein Computer nicht wei&szlig;, was auf den Bildern ist, wird blind herumgest&uuml;mpert, auch wenn das jede Menge falschpositiver Treffer ergibt, die unn&ouml;tig zensiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klopfers-web.de\/blog_1392\">Klopfers Web<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong>  Dieser Blog gen&uuml;gt nat&uuml;rlich nicht den hohen journalistischen Anspr&uuml;chen unserer Medien, zeigt aber am Praxisbeispiel sehr sch&ouml;n, welche seltsamen Bl&uuml;ten die Anti-Hatespeech-Zensur bei Facebook bereits treibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ich w&uuml;sste gern, von wem wir regiert werden<\/strong><br>\nSeit etwa zwanzig Jahren empfinde ich die t&auml;glichen Nachrichten und die rituellen politischen Talksendungen als einen Angriff auf meinen Verstand. Beide nehme ich allerdings regelm&auml;&szlig;ig zur Kenntnis.<br>\nSeit Ende der neunziger Jahre hingegen habe ich weder eine der g&auml;ngigen papierf&ouml;rmigen Tageszeitungen noch ein Wochenmagazin mehr erworben.<br>\nDas sch&uuml;tzt mich nicht davor, mitzukriegen, welches Weltbild die Leser dieser Medien f&uuml;r den Preis ab ca. 600 Euro j&auml;hrlich erwerben k&ouml;nnen (die Bild-Zeitung verkauft ihres f&uuml;r um die 200 Euro), denn nat&uuml;rlich lese ich weiterhin Zeitung, nur etwas anders als fr&uuml;her.<br>\nIch m&ouml;chte kurz ein paar dieser &bdquo;Angriffe auf meinen Verstand&ldquo; er&ouml;rtern, die ich nach nur einem einzigen Kriterium ausgesucht habe: sie sind mir am 6.und am 7. Februar 2017 in gro&szlig;en deutschen Medien begegnet, als ich gerade &uuml;berlegte, wie ich diesen Text hier beginnen k&ouml;nnte..<br>\nDer erste: &bdquo;Wer illegal &uuml;ber die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zur&uuml;ckzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung.&ldquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/ich-wuesste-gern-von-wem-wir-regiert-werden\">Birgit Vanderbeke auf Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-39230","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39230","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39230"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39230\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39233,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39230\/revisions\/39233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}