{"id":3926,"date":"2009-05-07T08:55:23","date_gmt":"2009-05-07T06:55:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3926"},"modified":"2009-05-07T08:55:23","modified_gmt":"2009-05-07T06:55:23","slug":"hinweise-des-tages-886","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3926","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li>Studie deckt massive Verflechtung der US-Banken mit der Hypothekenbranche auf<\/li>\n<li>Hypo Real Estate: Vor der Insolvenz?<\/li>\n<li>Die deutsche Bad Bank steht<\/li>\n<li>Unver&auml;nderte Freude am Zocken<\/li>\n<li>&ldquo;Massenvernichtungswaffen&rdquo; &ndash; SEC kn&ouml;pft sich Derivateh&auml;ndler vor<\/li>\n<li>Steuersenkungen verl&auml;ngern Krise<\/li>\n<li>Wenn Unternehmen Zukunft wegsparen<\/li>\n<li>Keiner ist so klug wie alle<\/li>\n<li>Euro-Finanzchef Juncker warnt vor sozialer Krise<\/li>\n<li>&ldquo;Es kann ja wohl nicht sein, dass in der Krise eine Bev&ouml;lkerungsgruppe bevorzugt behandelt wird.&rdquo;<\/li>\n<li>Was aus 50.000 Euro wird &ndash; Steigende Langlebigkeit der Bev&ouml;lkerung und die dauerhaft niedrigen Kapitalmarktzinsen zehren stark an der Rendite der privaten Rente<\/li>\n<li>Teure Fehler bei der Altersvorsorge<\/li>\n<li>K&ouml;lnische Rundschau Kommentar zur Rentenformel<\/li>\n<li>Krankenversicherungen: Gefangen im kranken System<\/li>\n<li>Kleine Erfolge &ndash; Wieder mehr Kinder durch Elterngeld?<\/li>\n<li>Wieder einmal etwas Neues vom Sachsensumpf oder Omert&agrave; in einem Bundesland<\/li>\n<li>Verfassungsfeind NPD<\/li>\n<li>Zwei v&ouml;llig verschiedene Optionen f&uuml;r Opel<\/li>\n<li>Keine Erh&ouml;hung des Schonverm&ouml;gens bei Alg II-Empf&auml;ngern<\/li>\n<li>F&uuml;r eine Handvoll Zloty<\/li>\n<li>FR: Ein gar nicht vorbildliches Modell<\/li>\n<li>ARD Plusminus: Lautsprecher der Autolobby<\/li>\n<li>Klaus Ott: Fragw&uuml;rdige Gesch&auml;fte im TV<\/li>\n<li>Tipp: Neue Dokumente in Sozialpolitik aktuell<\/li>\n<li>Tipp: Das Unbehagen im globalisierten Kapitalismus<\/li>\n<li>TV-Tipp: &ldquo;Einstweilen wird es Mittag&rdquo; <\/li>\n<li>Nachtrag zu &bdquo;Probleme bei der Riester-Rente und beim &bdquo;Wohn-Riester&ldquo;<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3926&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Studie deckt massive Verflechtung der US-Banken mit der Hypothekenbranche auf <\/strong><br>\nEine Studie des Washingtoner Center for Public Integrity deckt die massive Verflechtung der US-Banken mit der Hypothekenbranche auf.<br>\nDemnach waren Citigroup Inc., Wells Fargo &amp; Co. und andere Kre&shy;dit&shy;institute, die US-Staatshilfen erhielten, an 21 der 25 gr&ouml;ssten Subprime-Kreditgeber beteiligt oder gar deren Eigent&uuml;mer.<br>\nDie Kredite der Subprime-Institute werden f&uuml;r den Kollaps des Kre&shy;dit&shy;marktes verantwortlich gemacht.<br>\nDie Subprime-Kreditgeber waren f&uuml;r ein Kreditvolumen von fast 1 Billion Dollar verantwortlich, das macht ungef&auml;hr 72 Prozent der hochverzinsten, hochriskanten Darlehen die zwischen 2005 und 2007 vergeben wurden aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boerse-express.com\/pages\/773373\/newsflow\">B&ouml;rse Express<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist kaum erstaunlich. Woher h&auml;tten die Kredite sonst auch herkommen sollen? Das belegt aber immerhin, dass die Banken wussten, was sie taten, und nicht mehr die Unschuldsl&auml;mmer spielen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hypo Real Estate: Vor der Insolvenz?<\/strong><br>\nDas Gesetz f&uuml;r Kreditwesen, kurz KWG, schreibt eine sogenannte Kernkapitalquote vor, von mindestens 4 Prozent. Jetzt wurde bekannt: Die HRE weist aber nur eine Quote von 3,5 Prozent aus. F&uuml;r Finanzmarktexperten wie Professor Christoph Kaserer eine Nachricht mit Sprengkraft.<br>\n&ldquo;HRE hat jetzt die Katze aus dem Sack gelassen. Man hat die gesetzlich vorgeschriebene Kernkapitalquote von mindestens vier Prozent unterschritten, und das schon per Ende des Jahres 2008. Das ist aus meiner Sicht &auml;u&szlig;erst verwunderlich, dass das Aufsichtsamt nicht bereits reagiert hat.&rdquo; Droht jetzt ein Moratorium, sprich: Die Vorstufe der Pleite?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,3bvsypunc2m22351~cm.asp\">ARD Plusminus<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Bankenrettung light<\/strong><br>\nGelingt dieser Rettungsplan, d&uuml;rfen wir den Hut ziehen. Bislang hat noch kein anderes Land ein vergleichbar schonendes Verfahren zur Entsorgung der schlechten Wertpapiere entwickelt. Das ist eigentlich zu sch&ouml;n um wahr zu sein. Die Banken bekommen zwar Zeit geschenkt, nicht aber ein neues Gef&uuml;hl von Freiheit, weil sie die toxischen Papiere f&uuml;r immer los w&auml;ren. Also werden sie wohl weiter jedes Risiko scheuen. Dann aber h&auml;tte die Regierung der deutschen Volkswirtschaft vor lauter Angst, die Banken vor&uuml;bergehend zu verstaatlichen, einen B&auml;rendienst erwiesen. Ohne funktionst&uuml;chtige Banken wird die Wirtschaftskrise nie beendet sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1745037&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die deutsche Bad Bank steht<\/strong><br>\nDie Regierung will den Banken erm&ouml;glichen, die Anlagen in individuelle Zweckgesellschaften auszulagern. Externe Experten sollen dann einen m&ouml;glichen Verkehrswert festlegen, von dem noch ein Abschlag vorgenommen werden soll. Daraus ergibt sich ein Fundamentalwert der Papiere. Im Gegenzug erhalten die Banken von der Zweckgesellschaft einen Schuldtitel, der vom Bankenrettungsfonds Soffin garantiert wird. Im Ergebnis werden also die volatilen toxischen Anlagen in der Bank-Bilanz durch eine wertstabile Anleihe ersetzt. F&uuml;r die Bundes-Garantie m&uuml;ssen die Banken an den Soffin Geb&uuml;hren zahlen. Die Differenz zwischen dem Buch- und dem Fundamentalwert sollen die Banken nun j&auml;hrlich an den Soffin abstottern. Dabei werde an eine Laufzeit von 20 Jahren gedacht, sagte ein Insider. F&uuml;r den Fall, dass der tats&auml;chliche Verkaufswert der Papiere noch unter ihrem Fundamentalwert liegt, sollen nicht mehr der Bund und damit letztlich die Steuerzahler haften, sondern die Alteigent&uuml;mer der sanierten Bank. Allerdings w&uuml;rden sie auch von einer positiven Differenz nach der Verwertung der Papiere profitieren. Derzeit wird das Konzept auch mit der EU-Kommission abgestimmt. Dabei sind noch beihilferechtliche Fragen offen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1744947&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu nochmals <a href=\"?p=3722\">&ldquo;Hunderte von Milliarden f&uuml;r die Spielschulden der Banken&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Unver&auml;nderte Freude am Zocken<\/strong><br>\nAuch in einer Finanzkrise l&auml;sst sich zocken. Weltweit sind die Spekulanten aktiv, um aus der Pleite der Banken noch m&ouml;glichst gro&szlig;en Gewinn zu schlagen. Zum Beispiel wetten in den USA viele B&ouml;rsianer darauf, dass der &ldquo;Stresstest&rdquo; desastr&ouml;s ausf&auml;llt. Mit ihm &uuml;berpr&uuml;ft die US-Regierung, ob die gro&szlig;en Banken an der Wallstreet noch genug Eigenkapital besitzen oder ob sie faktisch bankrott sind. Erst am Donnerstag sollen die Resultate bekannt werden, aber die Wartezeit wird von den Spekulanten gern genutzt: Der Umfang der Leerverk&auml;ufe ist rasant gestiegen, mit denen sich aus fallenden Aktienkursen noch Gewinne zaubern lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/unveraenderte-freude-am-zocken\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Massenvernichtungswaffen&rdquo; &ndash; SEC kn&ouml;pft sich Derivateh&auml;ndler vor<\/strong><br>\nKreditderivate gelten als ein Brandbeschleuniger der aktuellen Krise. Die US-B&ouml;rsenaufsicht SEC unter der neuen Chefin Mary Schapiro prescht jetzt voran &ndash; und er&ouml;ffnet das erste Verfahren wegen Insiderhandels. Einer der Beschuldigten ist ein Deutsche-Bank-Mitarbeiter.<br>\nIm konkreten Fall soll Deutsche-Bank-Mitarbeiter Jon-Paul Rorech kursrelevante Informationen &uuml;ber eine Ver&auml;nderung einer Unternehmensanleihe des Marktforschungsunternehmens VNU an den Hedge-Fonds-Investor Renato Negrin von Millennium Partners weitergegeben haben. Negrin kaufte auf Basis dieses Tipps CDS-Kontrakte auf VNU &ndash; und strich einen aus Sicht der Beh&ouml;rde sicheren Gewinn von 1,2 Mio. $ ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/alternativen\/:Massenvernichtungswaffen-SEC-kn%F6pft-sich-Derivateh%E4ndler-vor\/509853.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Steuersenkungen verl&auml;ngern Krise<\/strong><br>\nMit Steuersenkungen die Wirtschaft ankurbeln? Mehr Wachstum und Besch&auml;ftigung sollte die letzte gro&szlig;e Reform der Einkommensteuer schaffen. Doch sie vertiefte und verl&auml;ngerte die wirtschaftliche Stagnation der Jahre 2001 bis 2005.<br>\nIm Vorfeld der Bundestagswahl &uuml;berbieten sich die Parteien mit Pl&auml;nen zur Senkung der Steuern oder Sozialabgaben. Bereits das Konjunkturpaket II der Bundesregierung mildert die Steuerbelastung f&uuml;r B&uuml;rger und Unternehmen. Eine solche Steuerpolitik ist jedoch kaum dazu geeignet, die Konjunktur zu st&uuml;tzen. Das zeigt Achim Truger, Finanzexperte des IMK, mit einer umfassenden Analyse der Einkommensteuerreform zu Beginn dieses Jahrzehnts.<br>\nOb Steuersenkungen gesamtwirtschaftlich sinnvoll sind, h&auml;ngt also letztlich vom richtigen Timing ab, betont der &Ouml;konom: Niedrigere Steuern erh&ouml;hen zwar das verf&uuml;gbare Einkommen der privaten Haushalte und damit auch deren Nachfrage. Das gilt speziell f&uuml;r die Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen, denn diese konsumieren einen gro&szlig;en Teil davon. Der positive Effekt niedrigerer Steuern kommt allerdings nur zum Tragen, wenn der Staat vor&uuml;bergehend h&ouml;here Budgetdefizite aufgrund der Steuerausf&auml;lle akzeptiert. Spart er hingegen an anderer Stelle, macht er die positive Wirkung der Steuersenkungen zunichte.<br>\nGenau darin bestand nach 2001 der Kardinalfehler der deutschen Finanzpolitik, folgert Truger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32006_95295.html\">B&ouml;ckler Impuls 07\/2009<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn Unternehmen Zukunft wegsparen<\/strong><br>\nDie bis auf Weiteres ausgerufene diffuse Krise hat viele absurde Erscheinungsformen. Ein Beispiel: Beim Versuch, den Vertriebsmitarbeiter eines D&uuml;sseldorfer Mittelst&auml;ndlers telefonisch zu erreichen, erf&auml;hrt man, dass dieser nicht zu sprechen sei. Er bef&auml;nde sich seit zwei Wochen in Kurzarbeit und sei dadurch nur sporadisch im Haus. Kurzarbeit &ndash; im Vertrieb! Die Krise findet in den K&ouml;pfen der Verantwortlichen statt. Vorst&auml;nde und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungen, die unter Druck geraten sind, geben undifferenzierte Pauschalvorgaben aus: Einstellungsstopps, Budgetk&uuml;rzungen, Kurzarbeit, mehr Druck auf Lieferanten. Die zentrale Botschaft: Es muss gespart werden, koste es,was es wolle. Der Preis dieses kurz gedachten Kurses aber ist hoch. Viele Unternehmen drohen in einen Teufelskreis zu geraten, in dem F&uuml;hrungskr&auml;fte, Mitarbeiter und Partner aufgerieben werden &ndash; und sich die Folgen der Finanzkrise erst richtig festfressen.<br>\nUm Personalkosten zu sparen und die Flexibilit&auml;t zu erh&ouml;hen, wird ein gro&szlig;er Teil der Arbeit von f&uuml;r das Unternehmen teuren und dennoch unterbezahlten Zeitarbeitern verrichtet. Wissensgesellschaft, Wertsch&auml;tzung, Individualit&auml;t, Diversity und Humankapital sind Begriffe f&uuml;r die Managementliteratur. Die Realit&auml;t sieht so aus, dass &ldquo;Full Time Equivalents&rdquo; eingesetzt werden, die m&ouml;glichst leicht und schnell ersetzbar sind und deren Integration in den Betrieb dort endet, wo Verbindlichkeit und Sicherheit anfangen. Dieses Vorgehen wird sich noch st&auml;rker r&auml;chen, wenn die Konjunktur wieder anzieht. Die anfallenden Kosten laufen dann ins Uferlose. Denn mit steigender Auslastung muss immer mehr (Nach)arbeit geleistet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gastkommentar-Wenn-Unternehmen-Zukunft-wegsparen\/509887.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Keiner ist so klug wie alle<\/strong><br>\nTrotz Mitbestimmung sind die Besch&auml;ftigten von der Leitung der Unternehmen faktisch ausgeschlossen, sagt &Ouml;konom Heinz-J. Bontrup und schl&auml;gt eine Gewinnbeteiligung vor<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/0918-keiner-ist-so-klug-wie-alle\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Finanzchef Juncker warnt vor sozialer Krise<\/strong><br>\nDie Finanzminister der Euro-Zone erwarten eine starke Zunahme der Arbeitslosigkeit und sind besorgt &uuml;ber die Folgen f&uuml;r den sozialen Frieden in ihren L&auml;ndern. &ldquo;Es wird sicher eine Besch&auml;ftigungskrise geben. Alle politischen Bem&uuml;hungen Europas m&uuml;ssen sich darauf richten, das politisch und sozial abzufedern&rdquo;, sagte der Chef der Euro-Finanzminister, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker. Die Rezession bringe Millionen Europ&auml;er in eine verzweifelte Lage. Angesichts zunehmender Massenarbeitslosigkeit drohe eine &ldquo;soziale Krise&rdquo;. Man d&uuml;rfe nicht untersch&auml;tzen, wie explosiv sich eine solche Situation entwickeln k&ouml;nne. Soziale Unruhen k&ouml;nne man in der gegenw&auml;rtigen Situation nicht ausschlie&szlig;en.<br>\nJuncker sprach sich f&uuml;r eine soziale Abfederung aus. Statt Entlassungen sollte es besser Kurzarbeit geben. So k&ouml;nne die Durststrecke bis zu einem st&auml;rkeren Aufschwung 2011 &uuml;berwunden werden. Die Unternehmer forderte Juncker im Anschluss an ein Treffen der Euro-Gruppe am Montagabend in Br&uuml;ssel auf, &ldquo;vorzeitige Massenentlassungen&rdquo; zu vermeiden. Nach Sch&auml;tzung der EU-Kommission trifft die Krise den Arbeitsmarkt bis zum kommenden Jahr mit voller Wucht. Die Arbeitslosenquote erreicht demnach 2010 rund elf Prozent in Europa und gut zehn Prozent in Deutschland. Mit 8,5 Millionen Arbeitspl&auml;tzen wird die EU fast so viele Stellen verlieren wie in den Wachstumsjahren 2006 bis 2008 aufgebaut wurden. Die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg wird Europas Wirtschaft nach der Prognose noch bis Mitte 2010 im Griff behalten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-622816,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es w&auml;re interessant zu wissen, was Ministerpr&auml;sident Juncker genau unter sozialer Abfederung versteht. Immerhin engagiert er sich inzwischen auch f&uuml;r die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.insm.de\/dms\/insm\/bilder\/Kampagnen\/SoMaWi-machts-besser\/121x100_SDZ_Juncker_X3ndd_X3_500x416px\/Jean-Claude%20Juncker.jpg\" alt=\"Jean-Claude Juncker\"><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Aktionen\/INSM-Kampagnen\/Soziale-Marktwirtschaft-machts-besser\/Bildergallerie-SoMaWi-machts-besser.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Es kann ja wohl nicht sein, dass in der Krise eine Bev&ouml;lkerungsgruppe bevorzugt behandelt wird.&rdquo;<\/strong><br>\nDieser Satz, der auf breite, allgemeine Zustimmung hin formuliert ist, geh&ouml;rt zu der Propaganda-Munition, mit der schon wieder auf die Rentner geschossen wird, bevor die sich &uuml;berhaupt selbst zu Wort gemeldet haben. Da wird eine Show abgezogen, eine Schmierenkom&ouml;die.<br>\nDenn wenn es in dieser Republik eine bevorzugte Bev&ouml;lkerungsgruppe gibt, dann sind das nicht die Rentner, nicht die Arbeiter und Angestellten, auch nicht die &ndash; mit gro&szlig;er Perfidie so genannten &ndash; &ldquo;Besserverdienenden&rdquo;.<br>\nEs ist eine ganz andere Bev&ouml;lkerungsgruppe, eine mikroskopisch kleine Bev&ouml;lkerungsgruppe, es ist die Gruppe der Superreichen. Diese Bev&ouml;lkerungsgruppe ist extrem bevorzugt. Zu deren Gunsten wird in Deutschland Politik gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.egon-w-kreutzer.de\/0PaD2009\/18.html\">Egon Kreutzer<\/a><\/li>\n<li><strong>Was aus 50.000 Euro wird &ndash; Steigende Langlebigkeit der Bev&ouml;lkerung und die dauerhaft niedrigen Kapitalmarktzinsen zehren stark an der Rendite der privaten Rente<\/strong><br>\nLippenbekenntnisse zur gesetzlichen Rente sind derzeit wieder verd&auml;chtig oft zu vernehmen. Von daher verwundert es nicht, dass immer mehr Menschen auf eine private Rentenversicherung setzen. Doch auch die private Rente leidet. Sie wird kaum noch reichen, um die viel zitierte Rentenl&uuml;cke zu schlie&szlig;en, wie eine Studie zeigt.<br>\nMap-Report hat dabei f&uuml;r drei verschiedene Rentenbeginne (1990, 1995 und 2000) ermittelt, welche Sofortrente ein Mann (63) bei Abschluss einer Police mit einer einmaligen Kapitalzahlung von 50.000 Euro und zehnj&auml;hriger Rentengarantiezeit beziehen w&uuml;rde.<br>\nDie Ergebnisse sind ern&uuml;chternd und zeigen eine klare Tendenz: Die steigende Langlebigkeit der Bev&ouml;lkerung und die dauerhaft niedrigen Kapitalmarktzinsen zehren stark an der Rendite der privaten Rente. Selbst 50.000 Euro Einmalbetrag reichen kaum noch, um die durch die Rentenreformen entstandene Rentenl&uuml;cke angemessen zu schlie&szlig;en.<br>\nWer im Jahr 1990 eine private Rentenversicherung abgeschlossen hat, bezieht derzeit durchschnittlich eine Monatsrente von 394,12 Euro.<br>\nF&uuml;r den Untersuchungszeitraum ab 1995 bis 2009&hellip; liegt die durchschnittliche Monatsrente gut 50 Euro niedriger, n&auml;mlich bei 344 Euro.<br>\n(Wer im Jahr 2000) 50.000 Euro investierte, muss sich jetzt mit einer durchschnittlichen Rente von knapp 293 Euro begn&uuml;gen &ndash; das ist nahezu ein Viertel weniger als zum Rentenbeginn 1990.<br>\nDas Dilemma liegt auf der Hand. Lang anhaltende Niedrigzinsen und die zunehmende Lebensdauer der Menschen, mit der die Lebensversicherer zwangsl&auml;ufig kalkulieren m&uuml;ssen und die zu zahlenden Renten runterrechnen, haben insbesondere in den vergangenen zehn Jahren die private Rentenl&uuml;cke deutlich vergr&ouml;&szlig;ert &ndash; denn die aus der gesetzlichen Rente zu erwartenden Zahlungen werden tendenziell fallen, bestenfalls stagnieren.<br>\nIm Grunde m&uuml;sste f&uuml;r die kommende Generation die zus&auml;tzliche private Rente doppelt so hoch ausfallen, um die zu erwartenden Einbu&szlig;en bei der gesetzlichen Rente egalisieren zu k&ouml;nnen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/geldanlage\/0,2828,622785,00.html\">manager-magazin<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die kapitalgedeckte Altersvorsorge ist sicher, sie sch&uuml;tzt vor der demografischen Entwicklung. Das waren doch die wichtigsten Argumente f&uuml;r die kapitalgedeckte Rente. Die NachDenkSeiten haben von Anfang an gesagt, dass diese Behauptungen unsinnig sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Teure Fehler bei der Altersvorsorge<\/strong><br>\nDie Anbieter von Altersvorsorge-Vertr&auml;gen tun gern so, als w&auml;ren sie die Wohlfahrt. Aber die Branche verdient viel Geld mit der Angst vor der Altersarmut.<br>\nAuch den Vermittler m&uuml;ssen Kunden bezahlen. Aber das ist vielen nicht klar, weil sie es indirekt tun. Steckt ein Kunde &uuml;ber 30 Jahre jeden Monat 200 Euro in die Altersvorsorge, bekommt der Vermittler im Schnitt um die 3000 Euro. Ist die Investition des Verbrauchers h&ouml;her, steigt auch die Provision.<br>\nNach einer Studie des Hamburger Analysehauses CapQM gaben Anleger in Deutschland im Jahr 2007 allein f&uuml;r Abschlusskosten von Lebens- und Rentenversicherungen 7,8 Mrd. Euro aus. Andere private Investitionen in den Verm&ouml;gensausbau sind allerdings auch teuer: Die Ausgabeaufschl&auml;ge f&uuml;r Aktien-, Renten- und Mischfonds lagen der Studie zufolge bei 3,4 Mrd. Euro, die Verwaltungskosten f&uuml;r diese Anlagen bei 5,8 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/alternativen\/:Auswahl-als-Lebensentscheidung-Teure-Fehler-bei-der-Altersvorsorge\/500485.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>K&ouml;lnische Rundschau Kommentar zur Rentenformel<\/strong><br>\nPolitisch verst&auml;ndlich, in der Sache aber heikel: Die Regierung hat sich diesen Schritt ohne Not aufzwingen lassen. Berechnungen der Rentenkassen belegen: Selbst wenn die Wirtschaft sechs Prozent schrumpft, reichen die Beitragseinnahmen 2009 aus, um 2010 an einer Rentenk&uuml;rzung vorbei zukommen. Es bleibt also festzuhalten: Wenn man sich an die bisherige Rentenformel hielte, k&auml;me die Regierung wohl auch 2010 nicht in die missliche Lage, den Rentnern etwas wegnehmen zu m&uuml;ssen. Die &Auml;nderung der Rentenformel ist also voreilig. Sie ist auch unklug. Derzeit &auml;ndert sich die Wirtschaftslage so schnell, dass es wenig Sinn macht, sich so fr&uuml;h auf eine Ma&szlig;nahme festzulegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/70111\/1400410\/koelnische_rundschau\">K&ouml;lnische Rundschau (Presseportal)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Wenn &Auml;nderungen in der Sozialgesetzgebung anhand von Prognosen bis 2050 gefordert werden, kommt in der K&ouml;lner Redaktion wahrscheinlich niemand auf die Idee, das sei voreilig, weil sich die Wirtschaftslage so schnell &auml;ndere.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Krankenversicherungen: Gefangen im kranken System<\/strong><br>\nWarum kann die Private Krankenversicherung so gro&szlig;z&uuml;gig sein, weshalb kann sie &Auml;rzten und Krankenkassen f&uuml;r eine Behandlung 2,5-mal so viel bezahlen wie die Gesetzliche Krankenkasse? Weil sie besser wirtschaftet? Nein. Im Gegenteil. Die Verwaltungskosten der Privatkassen sind deutlich h&ouml;her als die der gesetzlichen Kassen. Es funktioniert schlicht deshalb, weil sie die Leute selektieren darf, die sie versichert. Deshalb ist die Versichertengemeinschaft der Privatkassen reicher, besser gebildet, macht mehr Sport, lebt ges&uuml;nder, ist deshalb weniger krank und verursacht weniger Kosten.<br>\n&Uuml;berspitzt gesagt, kann noch der d&uuml;mmste Manager eine Privatversicherung erfolgreich f&uuml;hren. Die deutsche Besonderheit, dass die zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung, die am ges&uuml;ndesten sind, eigene Krankenkassen bilden, ist heute logisch durch nichts mehr zu rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,623120,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> In der FAZ und im SPIEGEL erschienen in der letzten Zeit Artikel, die wird dort nicht erwartet h&auml;tten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kleine Erfolge<\/strong><br>\nAuch wenn es in Deutschland 2008 weniger&nbsp;Nachwuchs gab: Die Menschen bekommen wieder&nbsp;mehr Kinder &ndash; vor allem im Osten der Republik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlin-institut.org\/weitere-veroeffentlichungen\/kleine-erfolge.html\">Berlin-Institut f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Elterngeld entt&auml;uscht, ist aber richtig &ndash; Berlin Institut f&uuml;r Bev&ouml;lkerung profiliert sich als Ideologiewerkst&auml;tte<\/strong><br>\nDie Geburtenfreudigkeit der Deutschen ist im Jahr 2008 doch nicht gesunken! &ndash; Mit dieser nicht ganz taufrischen Botschaft &hellip; sorgt das Berlin-Institut f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung heute f&uuml;r Erleichterung bei den medialen und politischen Bef&uuml;rwortern\/innen der &ldquo;modernen Familienpolitik&rdquo; von Schwarz-Rot-Gr&uuml;n-Gelb.&nbsp;<br>\nTrotz der insgesamt gesunkenen Geburtenzahl im letzten Jahr, sei aber die Geburtenrate (Geburten\/Frau) voraussichtlich nicht unter den Stand des Jahres 2007 (1,37 Kinder\/Frau) gefallen. Dies sei zweifellos ein Verdienst des im Jahr 2007 eingef&uuml;hrten Elterngeldes und somit eine Best&auml;tigung f&uuml;r die Richtigkeit der &ldquo;modernen Familienpolitik&rdquo; (= Vereinbarkeitspolitik).<br>\nMit diesem Urteil legen die Berliner Forscher allerdings ein h&ouml;chst bescheidenes Erfolgskriterium beim Elterngeld an. Schlie&szlig;lich sollte Familienpolitik ja nicht nur die Produktion von mehr Kindern anregen (Stichwort &ldquo;Tonnenideologie&rdquo;). Erkl&auml;rterma&szlig;en sollte es etwa auch der Familienfreundlichkeit in den Betrieben einen kr&auml;ftigen Schub geben. Davon kann indes wohl kaum die Rede sein.<br>\nSelbst beim ausschlie&szlig;lichen Blick auf die Geburtenrate f&auml;llt der Erfolg des Elterngeldes &ldquo;ern&uuml;chternd gering ein&rdquo;, wie Berliner-Autoren dann doch einr&auml;umen m&uuml;ssen. (Der Anstieg vom Jahr 2006 zum Elterngeldjahr 2007 liegt bei 0,04 Kinder\/Frau).<br>\nDennoch macht das Berlin-Institut Lichtblicke beim Elterngeld aus: Es habe vor allem den Eltern in den Gro&szlig;st&auml;dten und in Ostdeutschland bei der Entscheidung f&uuml;r Kinder geholfen, da dort die Geburtenrate deutlich gestiegen sei, w&auml;hrend sie in den l&auml;ndlichen Regionen Westdeutschlands stagniere. Die von den Forschern mitgelieferte Begr&uuml;ndung f&uuml;r diese Einsch&auml;tzung l&auml;&szlig;t sich allerdings kaum als Beweis einer fairen Familienpolitik verstehen&hellip;<br>\nBemerkenswert ist der Umgang der Forschergruppe um Reiner Klingholz mit einer anderen Beobachtung: Dem Trend zu immer &auml;lteren M&uuml;ttern, der durch das Elterngeld offenkundig verst&auml;rkt worden ist. W&auml;hrend Mediziner diese Entwicklung mit Sorge sehen, k&ouml;nnen die Berliner Forscher daran nichts Problematisches erkennen. Das ist indes nicht ganz verwunderlich, da das Berlin-Institut vor einiger Zeit mit seiner Auftragsstudie f&uuml;r die Reproduktionsmedizin-Branche kr&auml;ftig Werbung f&uuml;r die staatliche F&ouml;rderung der k&uuml;nstlichen Befruchtung gemacht hatte.<br>\nZweifel an ihrer familienpolitischen Urteilsf&auml;higkeit sch&uuml;ren die Berliner Forscher schlie&szlig;lich mit ihrer Feststellung: &ldquo;Die gro&szlig;en Vorbilder der neuen deutschen Familienpolitik, Frankreich oder Schweden, haben ein solches Geburtentief (wie in Deutschland &ndash; HBF-Erg&auml;nzung) nie erlebt&rdquo;. Das ist schlicht falsch. Gerade Schweden hatte trotz seiner &ldquo;modernen Familienpolitik&rdquo; Ende des letzten Jahrtausends einen kr&auml;ftigen Geburtenabsturz zu verkraften, den es so in Deutschland schon seit 30 Jahren nicht mehr gegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heidelberger-familienbuero.de\/Archiv-2009\/Elterngeld-Lob-BerlinInstitut-0509.htm\">Heidelberger B&uuml;ro f&uuml;r Familienfragen und soziale Sicherheit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass das Berliner Institut f&uuml;r Bev&ouml;lkerung nur ein finanzkr&auml;ftiges privates Meinungsbildungsinstitut ist, das haben wir schon mehrfach belegt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"?p=246\">Gerd Bosbach: Achtung: Falschmeldungen unterwegs!!!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=1077\">Zum Berlin-Institut f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung und zu Kaufmann in der SZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=1185\">dpa sollte NachDenkSeiten lesen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Wieder einmal etwas Neues vom Sachsensumpf oder Omert&agrave; in einem Bundesland <\/strong><br>\nn Sachsen herrscht bekanntlich die alte sizilianische Lebensweisheit, wonach die Person, die den Mund h&auml;lt und die Augen schlie&szlig;t, 100 Jahre alt wird oder, auf das politische Feudalsystem Sachsen bezogen, journalistischen oder wirtschaftlichen und\/oder politischen Erfolg generieren darf. Der SDP-Landtagsabgeordnete und Unternehmer Karl Nolle, ein ungew&ouml;hnlich couragierter s&auml;chsischen Aufkl&auml;rer, hat diese Weisheit nie befolgt. Er geh&ouml;rt zu den bundesdeutschen Ausnahmepolitikern mit Herz und Verstand (das soll es noch geben) die zum Beispiel nie das M&auml;rchen der s&auml;chsischen Staatsregierung glaubten, dass es keinen Sachsensumpf gegeben hat. Dass dieser Sumpf von West-Karrieristen und Ost-Wendeh&auml;lsen in der Vergangenheit zumindest ein klein wenig ausgetrocknet wurde, ist ihm zu verdanken gewesen. Nun ereilte ihn die Rache des s&auml;chsischen Imperiums. Gegen Karl Nolle ermittelt seit einigen Tagen die Dresdner Staatsanwaltschaft, die f&uuml;r ihre frivole Unabh&auml;ngigkeit bekannt ist, insbesondere wenn es um die Machtinteressen der s&auml;chsischen politischen Elite geht. Der Vorwurf gegen Karl Nolle &ndash; Betrug. Ein Vorwurf, der offensichtlich an den Haaren herbeigezogen wurde, wahrscheinlich um einen Vorwand zu finden, um bei ihm einmal eine Hausdurchsuchung zu veranstalten. Da k&ouml;nnte man ja Einiges beschlagnahmen. Oder um ihn wirtschaftlich und politisch zu ruinieren. Ausf&uuml;hrliches k&ouml;nnen Sie auf der Website von Karl Nolle http:\/\/karl-nolle.de\/aktuell\/pressem.php?id=9800 nachlesen. Die Rede ist dabei auch vom Sachsensumpf, den es bekanntlich, glaubt man einigen wichtigen bundesdeutschen Medien (und den ihnen blind folgenden Kolleginnen und Kollegen), ja nicht geben darf. Daher dazu einige Neuheiten, abgesehen von dem kl&auml;glich scheiternden Versuch, Karl Nolle ruhig zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mafialand.de\/Members\/roth\/wieder-einmal-etwas-neues-vom-sachsensumpf-oder-omerta-in-einem-bundesland\">J&uuml;rgen Roth Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Verfassungsfeind NPD<\/strong><br>\nDokumente eines Kampfes gegen die Demokratie, zusammengestellt von den SPD-Innenministern von Berlin, Bremen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090507_Dokumentation_NPD.pdf\">Verfassungsfeind NPD [PDF &ndash; 476 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwei v&ouml;llig verschiedene Optionen f&uuml;r Opel<\/strong><br>\nOpel muss sich schon in den n&auml;chsten vier Wochen zwischen Fiat und Magna oder einem etwaigen Finanzinvestor entscheiden. Denn bis zum 1. Juni l&auml;uft das Ultimatum ab, das die amerikanische Regierung der Opel-Muttergesellschaft f&uuml;r einen neuen Sanierungsplan stellte. Den Datenraum f&uuml;r eine Buchpr&uuml;fung durch Investoren hat Opel bereits er&ouml;ffnet.<br>\nSowohl Fiat-Chef Sergio Marchionne als auch Magna-Chef Siegfried Wolf legten mittlerweile bei Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier ihre Grobkonzepte f&uuml;r eine Fusion oder einen Einstieg bei Opel vor. Schlie&szlig;lich soll die Bundesregierung das neue Konzept f&uuml;r Opel mit einer Kreditb&uuml;rgschaft von rund 3 Milliarden Euro unterst&uuml;tzen. Weitere Voraussetzung f&uuml;r die Transaktion ist, dass GM der Tochtergesellschaft Opel eine gr&ouml;&szlig;ere Unabh&auml;ngigkeit gew&auml;hrt und das deutsche Unternehmen von einer GmbH in eine Aktiengesellschaft umwandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCE844206AD5543959580E21EDC440854\/Doc~EC268423DC77745CE83C7BEF789D0579B~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Keine Erh&ouml;hung des Schonverm&ouml;gens bei Alg II-Empf&auml;ngern<\/strong><br>\nDie Linksfraktion ist mit ihrem Vorsto&szlig; gescheitert, die so genannten Schonverm&ouml;gen zur Altersvorsorge bei Arbeitslosengeld-II-Empf&auml;ngern zu erh&ouml;hen. Einen entsprechenden Antrag (16\/5457) lehnte der Ausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales am Mittwochvormittag ab. Die Linke hatte verlangt, dass die Freibetr&auml;ge bis zu einem Betrag von 700 Euro je Lebensjahr, h&ouml;chstens bis 45.000 Euro, erh&ouml;ht werden sollen. Dies w&uuml;rde eine Anhebung je vollendetem Lebensjahr um bis zu 450 Euro und des maximal anrechungsfreien Freibetrags f&uuml;r die Altersvorsorge um bis zu 29.250 Euro bedeuten. &ldquo;Es ist verr&uuml;ckt, Schutzschirme f&uuml;r Banken aufzuspannen und dem Arbeiter, der arbeitslos wird, alles wegzunehmen&rdquo;, so die Begr&uuml;ndung der Antragsteller. Man beziehe sich in dem Antrag lediglich auf &auml;ltere Forderungen von Union und FDP, hie&szlig; es von Seiten der Linken. Die Liberalen bezeichneten den Antrag zwar als &ldquo;Populismus pur&rdquo;, wiesen aber gleichfalls darauf hin, dass die Anhebung dieser Schonverm&ouml;gen eine alte Forderung von Union und FDP sei. &ldquo;Wir m&uuml;ssen verhindern, dass die Sozialgerichte weiter mit Prozessen &uuml;berzogen werden, weil die Hartz-IV-Gesetze aus Gummi sind. Deshalb brauchen wir einen Systemwechsel hin zum liberalen B&uuml;rgergeld&rdquo;, lautete die Position der FDP. Die Vertreter von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen betonten die Dringlichkeit, die angesparte Altersvorsorge im Falle eines Hartz-IV-Bezugs besser zu sch&uuml;tzen. &ldquo;Ob das mit diesem pauschalen Antrag gelingt, ist jedoch zweifelhaft.&rdquo; Auch die CDU\/CSU betonte, dass das Anliegen &ldquo;in der Sache richtig&rdquo; sei. &ldquo;Wir m&uuml;ssen &uuml;berlegen, wie wir allgemeine Schonverm&ouml;gen und R&uuml;cklagen f&uuml;r die Altersvorsorge besser trennen&rdquo;. An diesem Problem arbeite die Fraktion und hoffe, bald zu einer L&ouml;sung zu kommen, hie&szlig; es. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich die SPD, die ebenfalls bekr&auml;ftigte, angesichts der Wirtschaftskrise Wege daf&uuml;r zu suchen. &ldquo;Aber so einfach, wie es der Antrag formuliert, ist es nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_130\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r eine Handvoll Zloty<\/strong><br>\nEine von deutschen Unternehmern betriebene W&auml;scherei im polnischen Gryfino mit gut 400 Arbeiterinnen w&auml;scht f&uuml;r Berliner Hotels. F&uuml;r solche, wo das Wei&szlig; der Handt&uuml;cher, Tischdecken und Badem&auml;ntel auch wirklich wei&szlig; ist. Das hei&szlig;t oberer Sternebereich. Gewaschen wird sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Die Frauen arbeiten im Schichtsystem. Der Dokumentarfilm &raquo;Die wundersame Welt der Waschkraft&laquo; von Hans-Christian Schmid zeigt vor allem die Auswirkungen der Arbeitsbedingungen auf das Privatleben dieser Frauen und ihrer Familien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/05-07\/005.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>FR: Ein gar nicht vorbildliches Modell<\/strong><br>\nDie &ldquo;FR&rdquo; schlie&szlig;t zwei Lokalredaktionen &ndash; und l&auml;sst sich von der Konkurrenz beliefern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=fl&amp;dig=2009%2F05%2F06%2Fa0085&amp;cHash=9130588424\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>ARD Plusminus: Lautsprecher der Autolobby<\/strong><br>\nArme, deutsche Industrie! Auch ihr oberster Lobbyist, Matthias Wissmann, kann einem echt leidtun. Nie darf der Vorsitzende des Verbands der deutschen Autoindustrie (VDA) sich &auml;u&szlig;ern, ohne Kritik zu ernten. Alle hacken auf ihm rum. Greenpeace macht b&ouml;se Kampagnen. Und in Berlin werden insbesondere die guten, deutschen Limousinen nachts abgefackelt. Zwar hat Greenpeace mit den vermutlich linksautonomen Brandstiftern nichts zu tun &ndash; aber beides ist echt voll gemein, oder?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.klima-luegendetektor.de\/2009\/05\/06\/ard-plusminus-lautsprecher-der-autolobby\/\">Klima-L&uuml;gendetektor<\/a><\/li>\n<li><strong>Klaus Ott: Fragw&uuml;rdige Gesch&auml;fte im TV<\/strong><br>\nBayerische Kontrolleure im Zwielicht: Der ehemalige Medienaufseher Kopka lie&szlig; sich ein Darlehen vom Betreiber des &ldquo;Bayern Journal&rdquo; geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/927\/467500\/text\/#readcomment\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Tipp: Neue Dokumente in Sozialpolitik aktuell<\/strong><br>\nF&uuml;r NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser insbesondere neu:\n<ul>\n<li>Prek&auml;re Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen (Ministerium f&uuml;r Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW)<\/li>\n<li>Unterschiede in den Besch&auml;ftigungs- und Arbeitszeitstrukturen in Ost- und Westdeutschland. IAQ\/HBS Arbeitszeit-Monitor 2001 bis 2006 (IAQ)<\/li>\n<li>Umsetzung und Auswirkungen von Hartz IV\/SGB II:<br>\nDynamik im SGB II 2005-2007: Viele Bedarfsgemeinschaften bleiben lange bed&uuml;rftig (IAB)<\/li>\n<li>Familie, Familienpolitik:<br>\nUntersuchung zum Stand des Ausbaus der Kindertagesbetreuung f&uuml;r Kinder im Alter von unter drei Jahren &ndash; 2008 (Deutsches Jugendinstitut)<\/li>\n<li>Sozialstaat &amp; Soziale Sicherung:<br>\nDie Grundsicherungsmodelle der Linken &ndash; Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; (Universit&auml;t Duisburg-Essen\/WSI)<\/li>\n<li>Das aktuelle Thema &ndash; Mindestlohn:<br>\nWSI-Mindestlohnbericht 2009 (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell in Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Tipp: Das Unbehagen im globalisierten Kapitalismus<\/strong><br>\nIn der vierteiligen Reihe von &ldquo;Sternstunden der Philosophie&rdquo; &auml;u&szlig;erten sich im Sp&auml;tsommer 2008 namhafte &Ouml;konomen und Wissenschaftler zum &ldquo;Unbehagen im globalisierten Kapitalismus&rdquo;. Welches sind die Hintergr&uuml;nde der aktuellen Situation? Ist die moderne Welt aus dem Geist der Verschwendung oder Verschuldung entstanden? Untergr&auml;bt die Wirtschaft die Demokratie? Gibt es eine gerechte soziale Marktwirtschaft? Ist der Mensch von Natur aus egoistisch oder sozial eingestellt? \n<ol>\n<li>Krise und Kritik: Der &Ouml;konom Joseph Stiglitz im Interview<\/li>\n<li>Verschwendung und Verschuldung: Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun und Hans Christoph Binswanger, emeritierter Professor f&uuml;r Volkswirtschaft an der Universit&auml;t St. Gallen, im Gespr&auml;ch mit Michael Pfister (Moderator)<\/li>\n<li>Arm und reich: Sir Anthony Atkinson, &Ouml;konom, im Gespr&auml;ch mit Nathalie Wappler<\/li>\n<li>Geld und Gl&uuml;ck: Die Hirnforscherin Tania Singer und der &Ouml;konom Ernst Fehr im Gespr&auml;ch mit Norbert Bischofberger<\/li>\n<\/ol>\n<p>Diese immer noch aktuellen Sendungen des Schweizer Fernsehens sind im Internet abrufbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sf.tv\/sendungen\/sternstunden\/einzel.php?docid=unbehagen-globalisierung\">Schweizer Fernsehen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>TV-Tipp: &ldquo;Einstweilen wird es Mittag&rdquo;<\/strong><br>\noder &ldquo;Die Arbeitslosen von Marienthal&rdquo;, 1988, 1:35&prime;, Regie: Karin Brandauer<br>\n3Sat, Mittwoch 13.05.2009, 22.25 &ndash; 24.00 Uhr<\/li>\n<li><strong>Nachtrag zu <a href=\"?p=3875\">&ldquo;Probleme bei der Riester-Rente und beim &bdquo;Wohn-Riester&ldquo;&rdquo;<\/a><\/strong><br>\nUnser Leser D.F. stellte an den Autor des Beitrags Eberhard Stopp folgende Frage:\n<blockquote><p>Mir stellt sich die Frage, wie z.B. die Steuerr&uuml;ckzahlungen, die sich aus der j&auml;hrlichen EkSt-Erkl&auml;rungen der Riester-Sparer ergeben, in diese Berechnungen einflie&szlig;en? Da dieses Geld quasi in bar vom Finanzamt auf die (Giro-)Konten der Steuerzahler zur&uuml;ckflie&szlig;t, w&auml;re es interessant, wie sich die Berechnung ver&auml;ndert, wenn die Personen diese Erstattungen auch wieder f&uuml;r ihre Rente anlegen &ndash; und sei es nur auf dem Sparbuch zu 2,5% p.a.<br>\nM&uuml;sste man nicht fairerweise diese R&uuml;ckzahlungen mit Zins und Zinseszins in die Berechnung der Rente mit einbeziehen? Wenn die Erstattung f&uuml;r andere Dinge als die Vorsorge investiert wird, ist dies zun&auml;chst ja kein Fehler der Riester-Rente. Selbst bei Eink&uuml;nften von 20.000 EUR und einem Steuersatz von 10%, kommt da &uuml;ber 20 Jahre einiges zusammen&hellip;<br>\nWie sieht denn die Rentabilit&auml;t der Riesterrente aus, wenn man diesen Faktor einrechnet?<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Hier die Antwort von Herrn Stopp:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Als Versicherungsmakler und bez&uuml;glich meiner Kommentare zur Riester- Rente auf den NachDenkSeiten (Adresse siehe oben) habe ich mich mit meinen Kritikpunkten insbesondere auf die Vertragsbestandteile und die gesetzlichen Rahmenbedingungen konzentriert.<br>\nDiese f&uuml;hren letztlich zu dem Ergebnis, dass sich Riestern in der Regel f&uuml;r den Kunden nicht lohnt.<br>\nDies These wird auch durch die Studie von Prof. Dr. J&auml;ger, (<a href=\"upload\/pdf\/090507_AnfrageBundestagRiester.pdf\">siehe Anlage &ndash; Anfrage im Bundestag [PDF &ndash; 52 KB]<\/a>), gest&uuml;tzt.<br>\nDa ich als Versicherungsmakler keine Beratung zu Steuerfragen leisten darf, kann ich zu den steuerlichen Gesichtspunkten wenig beitragen.<br>\nDie mir bekannten Steuerberater bzw. die von meinen Kunden an Ihren Steuerberater ergangen Anfragen zur Riester- und R&uuml;rup-Rente wurden von diesen einhellig beantwortet:<br>\nAlle rieten sowohl von der R&uuml;rup- als auch von der Riester-Rente ab.<br>\nEs mag kurzfristige Steuervorteile geben, nat&uuml;rlich nur f&uuml;r die, die Steuern zahlen, aber die Gesamtbetrachtung inklusive Rentenphase sieht wohl eher negativ aus. Da der Steueranteil j&auml;hrlich steigt, kommt es also auch auf das Geburtsjahr des Kunden an, somit ist eine Vereinheitlichung nicht m&ouml;glich.<br>\nIch pers&ouml;nlich gehe davon aus, dass man diese steuerlichen Regelungen bez&uuml;glich R&uuml;rup- und Riester-Rente, bez&uuml;glich der Absetzbarkeit der Vorsorgeaufwendungen noch &auml;ndern wird.<br>\nDiese Regelungen sind nicht grundgesetzkonform.<br>\nMan sollte vor Abschluss einer Altersvorsorge immer einen Steuerberater mit in die Beratung einbeziehen und anhand von Angeboten (Riester oder R&uuml;rup) die steuerlichen Auswirkungen pr&uuml;fen.<br>\nWenn Sie jedoch den Punkt 1 meiner &bdquo;Informationen und Probleme bei Riester-Rente lesen, werden Sie bei Problem Berufswechsel (von Pflichtversichertem zum Selbst&auml;ndigen und umgekehrt) aber schon die erste Steuerh&uuml;rde feststellen. Denn dann wird pl&ouml;tzlich der vermeintliche steuerliche Vorteil zum Nachteil.<br>\n<strong>Das gesamte R&uuml;rupsche &ndash; und Riestersche Rentenkonzept stimmt nicht, es ist den Interessen der Arbeitgeber (die nichts mehr zuzahlen wollen), den Interessen des Staates (Grundversorgung im Alter, nachgelagerte Besteuerung) und den Umsatzinteressen der Versicherungskonzerne (siehe auch die Kosten zu den Produkten, die willk&uuml;rlich ver&auml;ndert werden k&ouml;nnen) geschuldet, nicht den Interessen des Kunden zum Thema Altersvorsorge.<\/strong><br>\nDas Prinzip &rdquo; Hoffnung &ldquo;, es wird schon gut gehen, es wird schon eine Rendite f&uuml;r mich als Kunde rausspringen&ldquo; &hellip;erscheint mir zu schwach, um einen Vertrag &uuml;ber Jahrzehnte abzuschlie&szlig;en, auf dessen Kapital ich als Kunde nicht zugreifen kann, und dessen Flexibilit&auml;t durch den Gesetzgeber so eingeschr&auml;nkt ist wie bei den R&uuml;rup- und Riester-Renten.<br>\nDiese Produkte halte ich nicht f&uuml;r geeignet, das Problem Altersvorsorge in den Griff zu bekommen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>Studie deckt massive Verflechtung der US-Banken mit der Hypothekenbranche auf<\/li>\n<li>Hypo Real Estate: Vor der Insolvenz?<\/li>\n<li>Die deutsche Bad Bank steht<\/li>\n<li>Unver&auml;nderte Freude am Zocken<\/li>\n<li>&ldquo;Massenvernichtungswaffen&rdquo; &ndash; SEC kn&ouml;pft sich Derivateh&auml;ndler vor<\/li>\n<li>Steuersenkungen verl&auml;ngern Krise<\/li>\n<li>Wenn Unternehmen Zukunft wegsparen<\/li>\n<li>Keiner ist so klug wie alle<\/li>\n<li>Euro-Finanzchef Juncker warnt<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3926\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3926","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3926"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3926\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}