{"id":3931,"date":"2009-05-11T07:46:30","date_gmt":"2009-05-11T05:46:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3931"},"modified":"2009-05-11T07:46:30","modified_gmt":"2009-05-11T05:46:30","slug":"hinweise-des-tages-888","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3931","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li>Joseph E. Stiglitz: Wie eine Bankensanierung funktionieren kann<\/li>\n<li>Stresstest: Geldbedarf der US-Banken verhandelt, nicht berechnet<\/li>\n<li>Pr&auml;sidentenwahl in Deutschland: Lehrst&uuml;ck der politischen Moral<\/li>\n<li>Die Legende vom K&uuml;ndigungsschutz<\/li>\n<li>Soziale Ungleichheit schl&auml;gt auf die Gesundheit<\/li>\n<li>Whistleblower-Preis: Steuerfahnder f&uuml;r gute Arbeit geschasst<\/li>\n<li>Heinz-J. Bontrup: Hohe Schulden m&uuml;ssen m&ouml;glich bleiben<\/li>\n<li>Neues in der Planspieldatenbank: &ldquo;Energie, Klimaschutz und Verbraucher&rdquo;<\/li>\n<li>Neue Publikation: Krise der Marktwirtschaft?<\/li>\n<li>Kostenlose Arbeitsbl&auml;tter &ndash; Arbeitsmarkt in der Krise &ndash; Konjunkturpaket II und mehr<\/li>\n<li>Armee umwirbt Kinder<\/li>\n<li>Hollands Rentner: Die Rente ist unsicher<\/li>\n<li>Die NATO h&auml;lt Saakaschwili<\/li>\n<li>Hilflose Helfer in Afghanistan<\/li>\n<li>Ursachen und Therapie der Finanzkrise. Eine Sammlung von Dokumenten<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3931&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Joseph E. Stiglitz: Wie eine Bankensanierung funktionieren kann<\/strong><br>\nJoseph E. Stiglitz hat die hier dokumentierten &Uuml;berlegungen &uuml;ber die Rolle der Investmentbanken in der aktuellen Finanzkrise und die M&ouml;glichkeiten, die Folgen dieser Krise einzud&auml;mmen, schon Mitte M&auml;rz geschrieben. Seitdem haben sowohl die US-Notenbank als auch Finanzminister Geithner weitere exorbitante Finanzmittel bewilligt. Und zwar ohne den Finanzsektor einer sch&auml;rferen staatlichen Kontrolle zu unterstellen, wie es Stiglitz f&uuml;r unerl&auml;sslich h&auml;lt. Dennoch &ndash; oder gerade deshalb &ndash; sind die Vorstellungen des keynesianischen &Ouml;konomen, der 2001 den Nobelpreis f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften erhalten hat, von ungebrochener Aktualit&auml;t. Wie Stiglitz &uuml;berzeugend begr&uuml;ndet, bietet allein eine vor&uuml;bergehende oder dauerhafte Verstaatlichung einzelner Banken die Gew&auml;hr, dass die Lasten der Krise nicht allein der &ouml;ffentlichen Hand und damit dem Steuerzahler aufgeb&uuml;rdet werden. Und das gilt nat&uuml;rlich nicht nur f&uuml;r die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.stiglitz\">LE MONDE diplomatique<\/a><\/li>\n<li><strong>Stresstest: Geldbedarf der US-Banken verhandelt, nicht berechnet<\/strong><br>\nAuch wenn es bisher so klang, wurden die US-Banken m&ouml;glicherweise nicht wirklich gr&uuml;ndlich auf Risiken gepr&uuml;ft. Medien berichten, sie durften ihren Geldbedarf aushandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2009\/20\/banken-stresstest-usa\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Pr&auml;sidentenwahl in Deutschland: Lehrst&uuml;ck der politischen Moral<\/strong><br>\nSchwarzbraun gegen Heinemann. Erinnerung an die Pr&auml;sidentenwahl 1969: Damals akzeptierte die CDU die Hilfe der NPD. Wurde der CDU\/CSU wegen dieser anr&uuml;chigen Wahlhilfe und einer Vielzahl von Stimmb&uuml;ndnissen mit der NPD von ihren parlamentarischen Gegner jemals vorgeworfen, &raquo;Steigb&uuml;gelhalter der Rechtsextremisten&laquo; zu sein? Nein, so geht man in Deutschland nur mit den Linken um. Unber&uuml;hrt von jeder politischen Moral erwarten die gleichen Leute, die bei der Pr&auml;sidentenwahl vor 40 Jahren mit gr&ouml;&szlig;ter Selbstverst&auml;ndlichkeit die Unterst&uuml;tzung durch die NPD hingenommen haben, dass die SPD-Kandidatin bei der Pr&auml;sidentenwahl am 23. Mai die Stimmen der LINKEN zur&uuml;ckweist &ndash; so, als w&auml;ren es &auml;hnlich den &raquo;Personen minderen Rechts&laquo; unseligen Angedenkens &raquo;Stimmen minderen Rechts&laquo;. Aber so weit sind wir noch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/148519.lehrstueck-der-politischen-moral.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Legende vom K&uuml;ndigungsschutz<\/strong><br>\nNirgendwo ist es so schwer, Leute zu entlassen, wie in Deutschland. Klagen zumindest die Arbeitgeber und glauben viele Arbeitnehmer. Doch das ist eine Legende. In der Krise erleben die Besch&auml;ftigten: Sie haben das K&uuml;ndigungsschreiben viel schneller in der Hand, als sie dachten. Und es wird noch voller in den Arbeitsgerichten werden. Denn die Unternehmen bauen in diesem Jahr im gro&szlig;en Stil Personal ab, und das wird nicht ohne Streit gehen. Auf &uuml;ber vier Millionen k&ouml;nnte die Zahl der Arbeitslosen Ende 2009 klettern, f&uuml;rchtet Frank-J&uuml;rgen Weise, Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Allein Siemens streicht in Deutschland &uuml;ber 5000 Stellen, Heidelberger Druck 3000, die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank wird 6500 Jobs kosten, die Hypovereinsbank will 1500 Mitarbeiter loswerden, durch die Sanierung der Karstadt-Kaufh&auml;user d&uuml;rften Hunderte von Stellen wegfallen. Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche schlie&szlig;t betriebsbedingte K&uuml;ndigungen nicht mehr aus. Und laut Angaben des Bundesverbandes Zeitarbeit haben schon 250.000 Leiharbeiter ihren Job verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/arbeit-karriere\/arbeit\/:Arbeitsmarkt-Die-Legende-K%FCndigungsschutz\/700210.html\">Stern-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Soziale Ungleichheit schl&auml;gt auf die Gesundheit<\/strong><br>\nMit diesem hochaktuellen Problem setzt sich am kommenden Freitag und Samstag (8.\/9. Mai) eine internationale Konferenz in Berlin auseinander. Unter dem Titel &ldquo;Reducing Health Inequalities&rdquo; l&auml;dt die Hertie School of Governance gemeinsam mit der Universit&auml;t Bielefeld interdisziplin&auml;re Forscher zum Austausch ein. Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut f&uuml;r Infrastruktur und Gesundheit IGES und der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung K&ouml;ln statt. Wie Hurrelmann betont, gibt es in Deutschland und den anderen L&auml;ndern der EU ebenso wie in den USA und Japan erschreckend gro&szlig;e Unterschiede von der S&auml;uglingssterblichkeit &uuml;ber die Krankheitsanf&auml;lligkeit in allen Lebensphasen, dem subjektiven Wohlbefinden und Zufriedenheitsgef&uuml;hl bis hin zur Lebensdauer zwischen den Menschen verschiedener sozialer Herkunft, die bis zu 20 Jahre differieren kann. &ldquo;Den wohlhabenden und gut gebildeten Bev&ouml;lkerungsgruppen geht es von Jahrzehnt zu Jahrzehnt besser, aber die sozial Benachteiligten k&ouml;nnen nicht mehr mithalten und verlieren den Anschluss. Jede Wirtschaftskrise, auch die jetzige, versch&auml;rft die Kluft zwischen den Armen und den Reichen, und damit geht auch die Schere des k&ouml;rperlichen und psychischen Wohlbefindens immer weiter auseinander. Nach unseren Studien beeintr&auml;chtigt das nicht nur die Lebensqualit&auml;t der Benachteiligten, sondern immer st&auml;rker auch die der gesamten Gesellschaft&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news313866\">Informationsdienst Wissenschaft e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Dass die &bdquo;Hertie School of Governance&ldquo; sich nicht nur Themen wie der Schulung von Verwaltungspersonal zur Durchf&uuml;hrung von PPP-Projekten widmet, sondern sich nun auch mit der zunehmenden sozialen Ungleichheit in Deutschland befasst, mag der heterogenen Struktur ihrer Stipendiengeber geschuldet sein. Darunter auch die <a href=\"http:\/\/www.hertie-school.org\/content.php?nav_id=1618\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, das Evangelisches Studienwerk e.V. Villigst und die Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Whistleblower-Preis: Steuerfahnder f&uuml;r gute Arbeit geschasst<\/strong><br>\nDer heutige Samstag wird nicht alles wieder gut machen im Leben von Steuerfahnder Rudolf Schmenger und seinen fr&uuml;heren Kollegen vom Finanzamt Frankfurt V. Aber er bringt ein bisschen Genugtuung: Heute erhalten die Ex-Steuerfahnder den Whistleblower-Preis daf&uuml;r, dass sie Gro&szlig;-Steuerbetr&uuml;gern am Finanzplatz Frankfurt an den Kragen wollten. Doch ihre Vorgesetzten stellten sie kalt, servierten sie ab.<br>\n2001 waren sie Steuerfahnder in Frankfurt, erfahrene Spitzenkr&auml;fte mit besten Zeugnissen ihres Arbeitgebers, dem Staat. Sie bildeten das &ldquo;Banken-Team&rdquo; des Finanzamtes und wurden des &ouml;fteren offiziell belobigt. Rudolf Schmenger, Frank Wehrheim, Marco Wehner, Dieter Reimann, Eckard Piesch sowie Heiko und Tina Feser waren unter Kollegen ber&uuml;hmt; wenn sie wegen Steuerhinterziehung ermittelten, war keine Gro&szlig;bank sicher.<br>\nStapelweise Belastungsmaterial fand das Team bei Commerz- und Deutscher Bank, die Kunden geholfen hatten, Geld vor dem Fiskus zu verstecken. 250 Millionen Euro zus&auml;tzlich aus Steuernachzahlungen der Banken verbuchte das Land Hessen wegen ihrer Erfolge, rund eine Milliarde der Bund.<br>\nIm Sommer 2001 begann, was nach schlechtem Krimi klingt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1747815_Whistleblower-Preis-Steuerfahnder-fuer-gute-Arbeit-geschasst.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Heinz-J. Bontrup: Hohe Schulden m&uuml;ssen m&ouml;glich bleiben<\/strong><br>\nWas die Politik an Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die Schuldenbremse bietet, kann man nur als &ouml;konomisches Nirwana bezeichnen. Da wird mit &uuml;belster Polemik argumentiert und Volksverdummung betrieben. Die Politiker selbst haben wom&ouml;glich eins nicht verstanden: Wo ein Schuldner ist, muss auch ein Gl&auml;ubiger sein.<br>\nOhne dieses Paar k&ouml;nnte in einer Volkswirtschaft niemand &Uuml;bersch&uuml;sse erwirtschaften. Das Defizit des einen ist der &Uuml;berschuss des anderen. Am Anfang wirtschaftlicher Entwicklung steht immer der Kredit. Dies zeigen die Finanzierungssalden der Wirtschaftssektoren in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, die in Summe immer gleich Null sind.<br>\nWer Schuldenbremsen und weniger Staatsverschuldung fordert, muss auch sagen, wer k&uuml;nftig all dies finanzieren soll: Das Kapital mit seinen Profitanspr&uuml;chen oder die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, Rentner, Arbeitslosen und\/oder Sozialhilfeempf&auml;nger mit ihren Einkommensanspr&uuml;chen?<br>\nDie Weichen sind offensichtlich gerade gestellt worden. Mit Sicherheit nicht das Kapital!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/doku_und_debatte\/1672058_Wissenschaftler-Bontrup-Hohe-Schulden-muessen-moeglich-bleiben.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Neues in der Planspieldatenbank: &ldquo;Energie, Klimaschutz und Verbraucher&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r die RWE AG entwickelte das Zentrum f&uuml;r &ouml;konomische Bildung in Siegen (Z&ouml;BiS) in Zusammenarbeit mit den Universit&auml;ten M&uuml;nster und Dortmund das Planspiel &ldquo;Energie, Klimaschutz und Verbraucher&rdquo;. Die Spielerinnen und Spieler treffen Entscheidungen zum Thema energieeffiziente Anschaffungen im Haushalt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/_Energie__Klimaschutz_und_Verbraucher_.html\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Das Zentrum f&uuml;r &ouml;konomische Bildung (Z&ouml;BiS) scheint ein bildungspolitischer Schreibtisch der Arbeitgeberlobby zu sein. Das hier ist nicht die erste Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Der Leiter des Z&ouml;BiS ist nebenbei Vertrauensdozent der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung (ebenfalls an der Universit&auml;t Siegen) und Mitglied der Friedrich-A.-Hayek-Gesellschaft &ndash; also eine Art Raffelh&uuml;schen der Bildungspolitik. Die Liste der Kooperationspartner ist auch nicht uninteressant.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.uni-siegen.de\/fb5\/wiwi\/wid\/lehrstuhlteam\/lehrstuhlbeschreibung\/?lang=de\">Z&ouml;BiS (Lehrstuhlbeschreibung)<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.wahre-superstars.de\/economic-literacy-bwarum-wir-konomische-bildung-brauchenb.html\">Wahre Superstars (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.uni-siegen.de\/fb5\/wiwi\/wid\/lehrstuhlteam\/mitarbeiter\/schloesser\/?lang=de\">Z&ouml;BiS (Team)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Neue Publikation: Krise der Marktwirtschaft?<\/strong><br>\nKann die Soziale Marktwirtschaft auch heute noch erfolgreich und &ldquo;gerecht&rdquo; sein? Und welche Voraussetzungen m&uuml;ssen daf&uuml;r erf&uuml;llt werden? Diesen Fragen wird in der neuen Ausgabe &ldquo;Marktwirtschaft in der Krise?&rdquo; &ndash; Informationen f&uuml;r P&auml;dagogen in Schule und Betrieb aus dem Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln nachgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/Krise_der_Marktwirtschaft_.html\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a><\/li>\n<li><strong>Kostenlose Arbeitsbl&auml;tter &ndash; Arbeitsmarkt in der Krise &ndash; Konjunkturpaket II und mehr<\/strong><br>\nDas Schulportal www.sozialpolitik.com bietet kostenlose Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Themen rund um die Sozialpolitik an. Das aktuelle Arbeitsblatt thematisiert den Zusammenhang zwischen Konsumverhalten und Konjunkturpaket II.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/Kostenlose_Arbeitsblaetter_-_Arbeitsmarkt_in_der_Krise_-_Konjunkturpaket_II_und_mehr.html\">Wirtschaft und Schule (Intitiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Herausgeber des Schulportals <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik.com\">www.sozialpolitik.com<\/a> ist die Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V. Zu deren Kooperationspartnern geh&ouml;ren u.A. Bertelsmann Stiftung, der Gesamtverband der Deutschen Versicherer und insgesamt sechs Bundesministerien, aber auch die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik.com\">Sozialpolitik.com<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.jugend-und-bildung.de\/webcom\/show_article.php\/_c-40\/i.html\">Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Armee umwirbt Kinder<\/strong><br>\nDie Bundeswehr wirbt massiv unter Minderj&auml;hrigen f&uuml;r den Dienst an der Waffe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30249\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Hollands Rentner: Die Rente ist unsicher<\/strong><br>\nAnders als in Deutschland &uuml;blich sichern sich Holl&auml;nder viel st&auml;rker &uuml;ber eine kapitalgedeckte Rente f&uuml;rs Alter ab. Der Staat bezahlt zwar unabh&auml;ngig von Lohn und Arbeitszeit eines Arbeitnehmers eine Grundrente, die durch Steuern finanziert wird. Diese Grundrente stocken dann 95 Prozent der Niederl&auml;nder mit Betriebsrenten auf. Ihre Beitr&auml;ge werden von Rentenfonds verwaltet und angelegt, um die Rendite zu erh&ouml;hen. Nun sind Aktien der Rentenfonds kaum etwas wert, dem System droht der Kollaps. Die Menschen f&uuml;hlen sich betrogen. &bdquo;Die Politiker h&auml;tten die Leute vorwarnen m&uuml;ssen, dass ihre Renten eben nicht zu 100 Prozent sicher sind&rdquo;, sagt etwa Arnoud Boot von der Universit&auml;t in Amsterdam. Er schl&auml;gt vor, die Anlagen der Renten f&uuml;r Geringverdiener sicherer zu machen. &ldquo;Sie sind von den Verlusten am st&auml;rksten betroffen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2269218,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Langj&auml;hrige NachDenkSeiten-Leser sind davon sicher nicht &uuml;berrascht und m&ouml;gen uns den erneuten Verweis auf die <a href=\"?p=1081\">Denkfehler Nr. 7: &bdquo;Jetzt hilft nur noch private Vorsorge&ldquo;<\/a> und die <a href=\"?p=2798\">Foliendarstellung des Mackenroth-Theorems<\/a> verzeihen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die NATO h&auml;lt Saakaschwili<\/strong><br>\nDie Proteste gegen den georgischen Pr&auml;sidenten erinnern an den Sturz Eduard Schewardnadses im Herbst 2003. F&uuml;r Entlastung sorgen die NATO-Man&ouml;ver in Georgien. &ndash;<br>\nDas ist schon kein Freundschaftsdienst mehr. Das wirkt wie ein Liebesbeweis. Die NATO bem&uuml;ht sich nach Kr&auml;ften, Pr&auml;sident Saakaschwili das politische &Uuml;bereben zu sichern. Ihr seit Mitte der Woche laufendes Man&ouml;ver Cooperative Longbow 2009 in Georgien stabilisiert den angeschlagenen Staatschef. Seit dem 9. April h&auml;lt die Opposition das Parlament besetzt und fordert Saakaschwili auf, den Dienst zu quittieren. Fast jeden Tag gibt es Zusammenst&ouml;&szlig;e mit der Polizei. Gerade wurde ein Journalisten der Opposition fast gelyncht.<br>\nIn unseren Medien taucht davon wenig auf. Tausende in Tiflis sind kaum erw&auml;hnenswert, Dutzende Demonstranten in Moskau um den Schachweltmeister Kasparow werden von Dutzenden westlichen Kamerateams begleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/0919-nato-saakaschwili-georgien\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Hilflose Helfer in Afghanistan<\/strong><br>\nViele gut gemeinte Entwicklungsans&auml;tze in Afghanistan laufen ins Leere &ndash; auch des Milit&auml;rs wegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/international\/afghanistan\/Entwicklungshilfe-Afghanistan;art15872,2793168\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Ursachen und Therapie der Finanzkrise<\/strong><br>\nEine Sammlung interessanter Dokumente zum Thema<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sgipt.org\/politpsy\/finanz\/FiKris78.htm\">Internet Publikation f&uuml;r Allgemeine und Integrative Psychotherapie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nat&uuml;rlich teilen wir nicht alle analytischen Einsch&auml;tzungen. Siehe z.B. <a href=\"?p=3615\">&bdquo;Ist die Geldschwemme Ursache der Finanzmarktkrise? Ein Ansto&szlig; zu ein paar Zweifeln an einer g&auml;ngig werdenden These&ldquo;<\/a>. Siehe auch: <a href=\"?p=3689\">&bdquo;Den Kapitalmarkt effizienter organisieren &ndash; Konversion ist angesagt&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>Joseph E. Stiglitz: Wie eine Bankensanierung funktionieren kann<\/li>\n<li>Stresstest: Geldbedarf der US-Banken verhandelt, nicht berechnet<\/li>\n<li>Pr&auml;sidentenwahl in Deutschland: Lehrst&uuml;ck der politischen Moral<\/li>\n<li>Die Legende vom K&uuml;ndigungsschutz<\/li>\n<li>Soziale Ungleichheit schl&auml;gt auf die Gesundheit<\/li>\n<li>Whistleblower-Preis: Steuerfahnder f&uuml;r gute Arbeit geschasst<\/li>\n<li>Heinz-J. Bontrup: Hohe Schulden m&uuml;ssen m&ouml;glich bleiben<\/li>\n<li>Neues in der<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3931\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3931","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3931","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3931"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3931\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3931"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3931"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3931"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}