{"id":39345,"date":"2017-07-26T08:27:10","date_gmt":"2017-07-26T06:27:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345"},"modified":"2017-07-26T08:27:10","modified_gmt":"2017-07-26T06:27:10","slug":"hinweise-des-tages-2923","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h01\">US-Willk&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h02\">Unterst&uuml;tzung syrischer Rebellen: Trump zieht die Rei&szlig;leine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h03\">Nur die Reichen jubeln noch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h04\">Unzivilisierte Verm&ouml;gensverteilung im Euroland &ndash; Europa braucht eine Labour Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h05\">Niemand hat die Absicht, ein Haus Europa zu bauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h06\">Varoufakiade in Neuauflage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h07\">Kartell made in Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h08\">Boden &ndash; Wichtig f&uuml;r die Menschen, getilgt aus der &ouml;konomischen Theorie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h09\">SPD-Experte Lauterbach zur B&uuml;rgerversicherung: &ldquo;70 Prozent der Privatversicherten w&uuml;rden wechseln&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h10\">Mehr Pflegekr&auml;fte per Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h11\">Hartz IV rei&szlig;t L&uuml;cke in die GKV-Kassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h12\">Herero-V&ouml;lkermord: Bundesregierung spielt auf Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h13\">With New D.C. Policy Group, Dems Continue to Rehabilitate and Unify With Bush-Era Neocons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h14\">NGOs vor der libyschen K&uuml;ste: &ldquo;90% der Eins&auml;tze werden von Rom ausgel&ouml;st&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h15\">U.S. Lawmakers Seek to Criminally Outlaw Support for Boycott Campaign Against Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h16\">Das Letzte: Spiegel l&ouml;scht umstrittenes Sachbuch &bdquo;Finis Germania&ldquo; aus Bestseller-Liste<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Willk&uuml;r<\/strong><br>\n&ldquo;Unlautere Motive: Der Kongress treibt Trump gegen Russland, auf Kosten der EU&rdquo;, titelt die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo;. Endlich aufgewacht? Die Politik aller Oligarchen-Systeme ist von &ldquo;unlauteren Motiven&rdquo; bestimmt: Gewinne machen um jeden Preis. Der US-Oligarchen-Kapitalismus ist dabei besonders unverfroren. Schlie&szlig;lich haben die USA den mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten Kriegsetat auf der Welt (&uuml;ber 600 Milliarden Dollar) und haben die ganze Welt mit &uuml;ber 800 Milit&auml;r-St&uuml;tzpunkten &uuml;berzogen. Schon Pr&auml;sident Eisenhower, lang ist&rsquo;s her, warnte vor dem milit&auml;risch-industriellen Komplex der USA. Er sah die Gefahr, f&uuml;r einen Weltkriegsgeneral erstaunlich, dass die R&uuml;stungsindustrie und die Wirtschaft die US-Politik bestimmen w&uuml;rden. Es ist an der Zeit, dass Europa seine eigenen Interessen wahrnimmt und die mehr oder weniger bedingungslose Gefolgschaft gegen&uuml;ber den USA aufgibt. Der plumpe Versuch des US-Kongresses, Europa den Bezug von russischem Gas zu verbieten und die Europ&auml;er zu zwingen, stattdessen Fl&uuml;ssiggas aus den USA zu kaufen, ist ein weiterer Beleg f&uuml;r die Willk&uuml;r der US-Politik. Aber wer soll sich in Europa an die Spitze des Widerstandes gegen diese r&uuml;cksichtslose Interessenpolitik stellen? Der Patron der Steuerhinterziehung der Konzerne, Juncker? Der Investmentbanker Macron? Oder doch die brave ehemalige FDJ-Sekret&auml;rin f&uuml;r Agitation und Propaganda Merkel, die bislang noch jede Wendung der US-Politik unterst&uuml;tzte?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1492798780781584\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Unterst&uuml;tzung syrischer Rebellen: Trump zieht die Rei&szlig;leine<\/strong><br>\nWenige Tage nach einem entsprechenden Zeitungsbericht hat US-Pr&auml;sident Trump best&auml;tigt, dass er die amerikanische Unterst&uuml;tzung syrischer Rebellengruppen gestoppt hat. Er sprach von &ldquo;massiven, gef&auml;hrlichen und verschwenderischen Zahlungen&rdquo;. (&hellip;) Mit seinem Tweet best&auml;tigte der Pr&auml;sident indirekt erstmals selbst, dass er die Unterst&uuml;tzung der Rebellen beendet hat. Die CIA hatte das verdeckte Programm 2013 unter Trumps Vorg&auml;nger Barack Obama begonnen. Der Auslandsgeheimdienst r&uuml;stete moderate Rebellen mit leichten Waffen und Munition aus. Seitdem wurden Tausende Rebellenk&auml;mpfer ausgebildet und bewaffnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/trump-usa-syrien-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nur die Reichen jubeln noch<\/strong><br>\nIn kurzer Zeit hat Frankreichs Pr&auml;sident dramatisch an Zustimmung eingeb&uuml;&szlig;t. Der Grund sind seine ersten Reformen: K&uuml;rzungen bei den Armen und Geschenke f&uuml;r die Reichen. Es geht nur um f&uuml;nf Euro im Monat, aber Emmanuel Macron kostet diese kleine Summe viel Ansehen: Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident hat angek&uuml;ndigt, die Wohnungshilfe f&uuml;r die &auml;rmsten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger um f&uuml;nf Euro pro Monat zu k&uuml;rzen. Zugleich will er die Verm&ouml;gensteuer f&uuml;r besonders Wohlhabende streichen und die Unternehmensteuern sollen innerhalb von f&uuml;nf Jahren von 33 auf 25 Prozent fallen. &ldquo;Monsieur CAC 40&rdquo; &ndash; also der Herr der franz&ouml;sischen B&ouml;rse, titelten einige franz&ouml;sische Zeitungen daraufhin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/amp\/politik\/ausland\/2017-07\/emmanuel-macron-frankreich-praesident-umfrage-unbeliebtheit\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Leser der NachDenkSeiten werden von dieser Entwicklung wesentlich weniger &uuml;berrascht sein als die Redakteure der gro&szlig;en Zeitungen, die nun zumindest so tun, als k&auml;me das Alles vollkommen unerwartet. Ich wei&szlig;: Eigenlob stinkt. Aber vergleichen Sie doch ruhig einmal die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=macron-emmanuel\">Macron-Berichterstattung der NachDenkSeiten<\/a> mit der der traditionellen Medien und ziehen retrospektiv einen Vergleich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unzivilisierte Verm&ouml;gensverteilung im Euroland &ndash; Europa braucht eine Labour Partei<\/strong><br>\nDie EZB hatte Ende 2016 die zweite Erhebung von Verm&ouml;gensdaten basierend auf ihrer Haushaltsbefragung (HFCS) in der Eurzone ver&ouml;ffentlicht. Das ist der Moment, in dem Teile der konservativen Presse hierzulande gern Stimmung machen, indem sie einfach den nationalen Durchschnittswert f&uuml;r das Verm&ouml;gen nutzen, um aufzuzeigen, wie schlecht es doch um Deutschland bestellt ist. Dabei ist der Vergleich von absoluten Durchschnittsgr&ouml;&szlig;en &uuml;ber L&auml;nder hinweg irref&uuml;hrend. In jenen L&auml;ndern, in denen nur &uuml;ber den Kapitalmarkt Lebensrisiken abgesichert werden k&ouml;nnen, weil kein Umlagesystem besteht, wird nat&uuml;rlich national mehr Privatverm&ouml;gen aufgebaut.<br>\nViel interessanter jedoch ist, wie die Verteilungen in den unterschiedlichen L&auml;ndern aussehen und das zeigen unsere Grafiken. Wer hat eigentlich wie viel Verm&ouml;gen, um sich abzusichern, oder eben Luxus zu finanzieren und politischen Einfluss auszu&uuml;ben? Auch wenn man bedenkt, dass Haushaltsgr&ouml;&szlig;en sich unterscheiden und Bewegung &uuml;ber die Lebensspanne hinweg in der jeweiligen Position der Haushalte ist, offenbaren die Daten doch sehr unzivilisierte Besitzverh&auml;ltnisse:<br>\nWenn in zahlreichen L&auml;ndern die obersten 10% der Bev&ouml;lkerung mehr als die H&auml;lfte des gesamten Privatverm&ouml;gens besitzen (Deutschland auf Platz 2), dann sollten die Bev&ouml;lkerungsmehrheiten doch noch einmal dar&uuml;ber nachdenken, ob der Leitsatz der erfolgreichen Labour Partei nicht auch dringend f&uuml;r eine Revitalisierung der Sozialdemokratie in Kontinentaleuropa zum Vorbild werden sollte: For the many, not the few!<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170726-hdt-20248167_1379570032119235_8233991962361124774_o.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170726-hdt-20248167_1379570032119235_8233991962361124774_o-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=1379573315452240&amp;id=157787857630798\">Maskenfall via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Niemand hat die Absicht, ein Haus Europa zu bauen<\/strong><br>\nOder doch? Nach Brexit und Trump scheint eine Wende in der deutschen Europapolitik in Sicht. (&hellip;) Wer jetzt genau hinschaut, kann beobachten, wie die Bundeskanzlerin die &Ouml;ffentlichkeit gezielt auf die Kehrtwende einstimmt. Zun&auml;chst der Besuch von Macron in Berlin, dann eine &ldquo;historische&rdquo; Bierzelt-Rede, einige Interviews und nun der deutsch-franz&ouml;sische Ministerrat in Paris. Und tats&auml;chlich, es scheint zu gelingen. (&hellip;) Deutschland scheint f&uuml;r einen gr&ouml;&szlig;eren Beitrag zur europ&auml;ischen Einigung bereit. Was war geschehen? Kurz gesagt: Brexit, Trump und Macron. Sie haben dem europ&auml;ischen Projekt neues Leben eingehaucht &ndash; zumindest vorerst. Das politische Chaos, das seit dem Brexit in Gro&szlig;britannien herrscht, macht den R&uuml;ckbau der EU auch f&uuml;r Skeptiker zum Worst Case. Die Exportunternehmen und ihr Arbeitnehmer wiederum wissen: Wenn Donald Trump auch nur im Ansatz seine protektionistischen Ideen durchsetzt, geht es f&uuml;r den deutschen Export schnell ans Eingemachte. Die Folge: Der gesamtgesellschaftliche Konsens f&uuml;r eine St&auml;rkung der EU w&auml;chst. Jetzt also wird die EU, die lange Zeit selbst als Problem kritisiert wurde, wieder zu einem Teil der L&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/europaeische-integration\/artikel\/niemand-hat-die-absicht-ein-haus-europa-zu-bauen-2173\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Leider hat der Autor nicht verstanden, dass die dr&auml;ngenden Probleme der &ouml;konomischen Ungleichgewichte in der EU und der Eurozone durch die von ihm beschriebenen Ref&ouml;rmchen nicht behoben werden k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus hat er nicht bemerkt, dass das neue deutsch-franz&ouml;sische Tandem darauf angelegt ist, die Agenda-Politik von Gerhard Schr&ouml;der jetzt auf Frankreich zu &uuml;bertragen. Sparen (Reduzierung &ouml;ffentlicher Ausgaben) und Zerschlagung der Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge. Wie das Europa voranbringen soll, erschlie&szlig;t sich mir nicht. America first ist keine Erfindung von Donald Trump, sondern amerikanische Doktrin seit mehr als hundert Jahren. Wer ein Europ&auml;isches Haus bauen will, muss zuallererst &uuml;ber friedliche Koexistenz in Europa und &uuml;ber wirkungsvolle Mechanismen f&uuml;r den sozialen Zusammenhalt reden, aber sich nicht vordergr&uuml;ndig an Trump und Brexit abarbeiten. Was dem ein oder anderen Beobachter vielleicht nicht gef&auml;llt, ist die Tatsache, dass Donald Trump die Finanzelite der USA in der &Ouml;ffentlichkeit genau so darstellt wie sie ist: aggressiv, psychopathisch, rassistisch und unbelehrbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Varoufakiade in Neuauflage<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Finanzminister Yanis Varoufakis ist in Griechenland erneut im Zentrum des medialen Interesses. Anlass sind Enth&uuml;llungen, die Varoufakis &uuml;ber seine Zeit als Minister, aber auch die Zeit vor dem Regierungsantritt Alexis Tsipras im Januar 2015 liefert. Grundlage der Diskussionen ist das neue Buch von Varoufakis Adults in the room, das nach seinem Erscheinen in englischer Sprache im Mai diesen Jahres ab Herbst auch in einer griechischen &Uuml;bersetzung verkauft wird. (&hellip;) Den Schwenk Tsipras zum Sparkurs terminiert Varoufakis auf die Nacht nach dem Referendum von 5. Juli 2015. Gegen 1:30 h traf der zum Amtssitz des Premiers eilende Varoufakis &ndash; wegen der gro&szlig;en Ablehnung der Sparpolitik beim Referendum ganz in Feierlaune &ndash; auf einen zerknirschten Tsipras. Dieser er&ouml;ffnete ihm, dass trotz der zu knapp 62 Prozent den Sparkurs ablehnenden Griechen ein Einlenken gegen&uuml;ber den Forderungen der Troika unerl&auml;sslich war. Ansonsten drohe ein Putsch samt Standgericht, meinte Tsipras, der sich auf Informationen von Stournaras und des Staatspr&auml;sidenten Prokopis Pavlopoulos berief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Varoufakiade-in-Neuauflage-3781159.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Eine verdeckte Putsch-Drohung gegen&uuml;ber Tsipras w&uuml;rde seinen Schwenk auf die harte Linie der Gl&auml;ubiger 2015 erkl&auml;ren helfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kartell made in Germany<\/strong><br>\nDer Europaabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der LINKEN im Europ&auml;ischen Parlament, Fabio De Masi, kommentiert die Ermittlungen von Kartellamt und EU-Kommission gegen das Autokartell: &ldquo;Der gro&szlig;en Koalition sind keine durchgreifenden politischen Ma&szlig;nahmen gegen die Beendigung der Privilegien des Autokartells zuzutrauen. Daher w&auml;re neben der parlamentarischen Aufarbeitung durch den Bundestag und das EU-Parlament ein unabh&auml;ngiger Sonderermittler erforderlich. Wir brauchen umfassende Klarheit &uuml;ber welche Kenntnisse die Bundesregierung und auch die EU-Kommission bez&uuml;glich der innovationshemmenden Absprachen etwa bei der Entwicklung von Motoren und Abgastechnologie verf&uuml;gten.&rdquo; &ldquo;Die Dreistigkeit des Kartells offenbart auch, wie gesch&uuml;tzt sich die Automobilindustrie bisher durch die Politik f&uuml;hlte. Zudem treten nun die Risiken der deutschen Exportabh&auml;ngigkeit zu Tage. Wir brauchen in Deutschland ein Unternehmensstrafrecht zur verbesserten Strafverfolgung. Das Management muss endlich haftbar werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/11441.kartell-made-in-germany.html\">Die Linke. im Europaparlament<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Boden &ndash; Wichtig f&uuml;r die Menschen, getilgt aus der &ouml;konomischen Theorie<\/strong><br>\nWohneigentum ist so teuer geworden, dass junge Familien es sich nur leisten k&ouml;nnen, wenn sie gut situierte Eltern haben. Viele Haushalte geben ein Drittel bis die H&auml;lfte ihres Einkommens f&uuml;r Miete und Nebenkosten aus. Das alles liegt vor allem an stark gestiegenen Grundst&uuml;ckspreisen, nicht an den Baukosten. Die &ouml;konomische Theorie hat dazu fast nichts zu sagen, weil das Thema heikel ist. Dabei gibt es M&ouml;glichkeiten zur Abhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/862-boden\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>SPD-Experte Lauterbach zur B&uuml;rgerversicherung: &ldquo;70 Prozent der Privatversicherten w&uuml;rden wechseln&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r die Patienten w&auml;re die B&uuml;rgerversicherung eine feine Sache, sagt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Doch auch viele &Auml;rzte w&uuml;rden von dem Systemwechsel profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/spd-experte-lauterbach-zur-buergerversicherung-70-prozent-der-privatversicherten-wuerden-wechseln\/20099274-all.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Thema &ldquo;B&uuml;rgerversicherung&rdquo; wird seit einigen Bundestagswahlen aufgew&auml;rmt &ndash; insbesondere von der SPD und Herrn Lauterbach. Wenn das Konzept so gut ist und gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung sich diese Form der Krankenversicherung w&uuml;nschen, stellt sich die Frage, weshalb die SPD jedes mal &ndash; wenn es die M&ouml;glichkeit zur Umsetzung gab &ndash; anders entschieden hat. Auch in der jetzt noch laufenden Legislaturperiode h&auml;tte es vermutlich eine Mehrheit mit B&uuml;ndnis90\/Gr&uuml;nen und der Linkspartei geben k&ouml;nnen. Offenbar ist vor allem dieser SPD-(Bundestagsfraktions-)Spitze das Thema doch nicht so wichtig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mehr Pflegekr&auml;fte per Gesetz<\/strong><br>\nDer Arbeitsalltag in deutschen Kliniken ist oft enorm stressig. Ein wichtiger Grund: die d&uuml;nne Personaldecke vieler Stationen. Dagegen helfen k&ouml;nnten feste Personalschl&uuml;ssel f&uuml;r den Pflegedienst. Wie solche Konzepte funktionieren, zeigen Michael Simon und Sandra Mehmecke in einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Studie. Die Wissenschaftler von der Hochschule Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover haben dokumentiert, welche rechtlichen Vorgaben f&uuml;r eine angemessene Personalausstattung weltweit existieren. Der Analyse zufolge w&auml;ren die untersuchten Regelungen in gro&szlig;en Teilen auf Deutschland &uuml;bertragbar. (&hellip;) Am st&auml;rksten ausgepr&auml;gt ist die Regulierung demnach in den USA und Australien. In Kalifornien sind sogenannte Nurse-to-Patient-Ratios f&uuml;r ein breites Spektrum an Krankenhausstationen, Notaufnahmen und Krei&szlig;s&auml;len gesetzlich verankert, in Massachusetts f&uuml;r Intensivstationen. (&hellip;) Deutschland hinkt bislang hinterher: Lediglich f&uuml;r Intensivstationen f&uuml;r Neugeborene hat der Gemeinsame Bundesausschuss von Kliniktr&auml;gern und Krankenkassen einen Personalschl&uuml;ssel festgelegt, der eigentlich ab Anfang 2017 gelten sollte. Die Allgemeinverbindlichkeit sei durch weitgehende &Uuml;bergangsregelungen kurz vor Inkrafttreten allerdings faktisch wieder aufgehoben worden, so die Experten. Dabei w&auml;ren verbindliche Richtlinien hierzulande dringend n&ouml;tig: Die Forscher zitieren eine Studie aus dem Jahr 2012, der zufolge in den USA durchschnittlich 5,3 Patienten auf eine Pflegefachkraft kommen, in den Niederlanden 7, in Schweden 7,7 und in der Schweiz 7,9. In Deutschland m&uuml;ssen sich Krankenschwestern dagegen im Schnitt um 13 Patienten k&uuml;mmern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/107394_107417.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz IV rei&szlig;t L&uuml;cke in die GKV-Kassen<\/strong><br>\nDie Gesundheitsversorgung von Arbeitslosen in Deutschland ist unterfinanziert. Die gesetzliche Krankenversicherung m&uuml;sse f&uuml;r die Hartz IV-Bezieher Geld zuschie&szlig;en, hei&szlig;t es beim GKV-Spitzenverband. Grund seien zu geringe Zuweisungen von der Agentur f&uuml;r Arbeit.<br>\nF&uuml;r Arbeitslose erhalten die gesetzlichen Krankenversicherer derzeit 96,81 Euro im Monat. Kostendeckend sei aber erst ein Betrag ab rund 136 Euro. Derzeit beziehen rund 4,4 Millionen Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld II (Hartz IV). F&uuml;r 2016 nannte der GKV-Spitzenverband f&uuml;r diese Gruppe eine Deckungsl&uuml;cke von 230 Millionen Euro im Jahr.<br>\nZu den Beziehern von Hartz IV z&auml;hlen auch immer mehr Fl&uuml;chtlinge. Statistiken zum Beispiel der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gehen derzeit von rund 560.000 Fl&uuml;chtlingen aus, die Hartz IV erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/krankenkassen\/article\/940338\/40-euro-pro-kopf-monat-hartz-iv-reisst-luecke-gkv-kassen.html\">&Auml;rzte Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Herero-V&ouml;lkermord: Bundesregierung spielt auf Zeit<\/strong><br>\nEigentlich h&auml;tte am vergangenen Freitag vor einem Gericht in New York &uuml;ber den V&ouml;lkermord an den Herero und Nama verhandelt werden sollen, den deutsche Truppen zwischen 1904 und 1908 im heutigen Namibia ver&uuml;bt hatten. Bis zu 100.000 Menschen wurden damals get&ouml;tet, die Opfer verloren gro&szlig;e Teile ihres Landes, das sie bis heute nicht zur&uuml;ckbekommen haben. Die traditionellen Autorit&auml;ten der beiden Volksgruppen wollen deshalb mit ihrer Klage erreichen, an den Entsch&auml;digungsverhandlungen, die die Bundesregierung seit dem vergangenen Jahr mit der namibischen Regierung f&uuml;hrt, teilnehmen zu d&uuml;rfen. Es geht um eine offizielle Entschuldigung und um Reparationszahlungen, mit denen die andauernden wirtschaftlichen Folgen des V&ouml;lkermords gemindert werden sollen. Doch gegen direkte Gespr&auml;che str&auml;ubt sich Berlin, weshalb nun auch der Gerichtstermin verschoben werden musste. Denn die Angeklagte blieb der Sitzung mit einer bemerkenswerten Begr&uuml;ndung fern: Die Bundesregierung gibt an, die Vorladung sei ihr nicht ordnungsgem&auml;&szlig; zugestellt worden. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/315065.bundesregierung-spielt-auf-zeit.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Deutschland wird &ndash; auch international &ndash; gelobt f&uuml;r die Aufarbeitung des Umgangs mit Menschen j&uuml;dischen Glaubens w&auml;hrend der Nazi-Zeit. Ganz anders &ndash; und eigentlich wohl fast vergessen &ndash; der Umgang mit dem V&ouml;lkermord in Namibia. Offenbar hat sich eine ganz gro&szlig;e Koalition gegen die Nachfahren der V&ouml;lkermordopfer gebildet. Kann es sein, dass auch die (zuk&uuml;nftigen) Bundeswehreins&auml;tze im Ausland damit im Zusammenhang stehen? Da k&ouml;nnten Forderungen von Opfer-Nachkommen aus Greueltaten von vor &uuml;ber 100 Jahren als l&auml;stig erscheinen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>With New D.C. Policy Group, Dems Continue to Rehabilitate and Unify With Bush-Era Neocons<\/strong><br>\nOne of the most under-discussed yet consequential changes in the American political landscape is the reunion between the Democratic Party and the country&rsquo;s most extreme and discredited neocons. While the rise of Donald Trump, whom neocons loathe, has accelerated this realignment, it began long before the ascension of Trump and is driven by far more common beliefs than contempt for the current president. A newly formed and, by all appearances, well-funded national security advocacy group, devoted to more hawkish U.S. policies toward Russia and other adversaries, provides the most vivid evidence yet of this alliance. Calling itself the Alliance for Securing Democracy, the group describes itself as &ldquo;a bipartisan, transatlantic initiative&rdquo; that &ldquo;will develop comprehensive strategies to defend against, deter, and raise the costs on Russian and other state actors&rsquo; efforts to undermine democracy and democratic institutions,&rdquo; and also &ldquo;will work to publicly document and expose Vladimir Putin&rsquo;s ongoing efforts to subvert democracy in the United States and Europe.&rdquo;  (&hellip;) What we see instead are leading Democratic foreign policy experts joining hands with the world&rsquo;s worst neocons to form new, broad-based policy advocacy groups to re-shape U.S. foreign policy toward a more hostile, belligerent and hawkish posture. We see not isolated agreement with neocons in opposition to Trump or on single-issue debates, but a full-scale embrace of them that is rehabilitating their standing, empowering their worst elements, and reintegrating them back into the Democratic Party power structure.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/07\/17\/with-new-d-c-policy-group-dems-continue-to-rehabilitate-and-unify-with-bush-era-neocons\/\">Glenn Greenwald in The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Demokratische Partei in den USA geht gerade eine Allianz mit den radikalsten Neocons aus der Bush-&Auml;ra ein. Glenn Greenwald analysiert diese Entwicklung warnend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>NGOs vor der libyschen K&uuml;ste: &ldquo;90% der Eins&auml;tze werden von Rom ausgel&ouml;st&rdquo;<\/strong><br>\nDie Seenot-Retter sehen sich einer Diffamierungs-Kampagne ausgesetzt. Interview mit Hans-Peter Buschheuer von Sea-Eye<br>\nDie NGOs, die vor der libyschen K&uuml;ste Seenot-Rettung betreiben, stehen seit Monaten in der Kritik. Ihnen wird, knapp gefasst, zweierlei vorgeworfen: Dass sie ein Pull-Faktor f&uuml;r Migranten sind und, ihnen eine aktive Rolle im &ldquo;Schleuserwahnsinn&rdquo; unterstellend, dass sie sogar aktiv mit den Schleusern- und Schleppern zusammenarbeiten.<br>\n&ldquo;Der Beginn einer neuen Strategie&rdquo;<br>\nGr&ouml;&szlig;ere &Ouml;ffentlichkeit bekam der Vorwurf der Zusammenarbeit durch einen Artikel der Financial Times im Dezember 2016. Er berief sich auf vertrauliche Berichte der Grenzschutz-Agentur Frontex. Aus einem ging nach Angaben der Zeitung hervor, dass &ldquo;Migranten vor der Abfahrt klare Hinweise auf die pr&auml;zise Richtung gegeben wurden, der zu folgen sei, um NGO-Schiffe zu erreichen&rdquo;.<br>\nEin weiteres Zitat aus einem anderen Frontex-Bericht unterstellte sogar noch eine engere Zusammenarbeit. Dort wurde &ldquo;festgestellt&rdquo;, dass es einen &ldquo;ersten berichteten Fall&rdquo; gebe, &ldquo;wo die verbrecherischen Netzwerke Migranten direkt an Bord eines NGO-Schiffes brachten&rdquo;. Zudem &uuml;bten die Frontex-Berichte Kritik an der mangelhaften Zusammenarbeit mit den NGOs. Diese w&uuml;rden die geretteten Migranten dazu instruieren, nicht mit Frontex oder den italienischen Beh&ouml;rden zusammenzuarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/NGOs-vor-der-libyschen-Kueste-90-der-Einsaetze-werden-von-Rom-ausgeloest-3782865.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>U.S. Lawmakers Seek to Criminally Outlaw Support for Boycott Campaign Against Israel<\/strong><br>\nThe criminalization of political speech and activism against Israel has become one of the gravest threats to free speech in the West. (&hellip;) now, a group of 43 senators &ndash; 29 Republicans and 14 Democrats &ndash; wants to implement a law that would make it a felony for Americans to support the international boycott against Israel, which was launched in protest of that country&rsquo;s decades-old occupation of Palestine. (&hellip;) Perhaps the most shocking aspect is the punishment: Anyone guilty of violating the prohibitions will face a minimum civil penalty of $250,000 and a maximum criminal penalty of $1 million and 20 years in prison. (&hellip;) In what conceivable sense is it of benefit to Americans to turn them into felons for the crime of engaging in political activism in protest of a foreign nation&rsquo;s government?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/07\/19\/u-s-lawmakers-seek-to-criminally-outlaw-support-for-boycott-campaign-against-israel\/\">The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Tritt dieses Gesetz in Kraft, dann wird es f&uuml;r US-B&uuml;rger zur Straftat, den Boykott gegen Israel zu unterst&uuml;tzen &ndash; ein Fall von Gesinnungsjustiz, wie die American Civil Liberties Union (ACLU) analysiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Spiegel l&ouml;scht umstrittenes Sachbuch &bdquo;Finis Germania&ldquo; aus Bestseller-Liste<\/strong><br>\nWer in dieser Woche einen Blick in die Bestsellerliste des Spiegel wirft, bekommt kein wahrheitsgetreues Bild der erfolgreichsten Buchtitel des Landes pr&auml;sentiert. Die Chefredaktion hat in das Ranking eingegriffen und einen Titel gestrichen: das als antisemitisch kritisierte Buch Finis Germania. F&uuml;r den Schritt steht der Spiegel nun in der Kritik. Auf einen Vermerk hat die Redaktion n&auml;mlich verzichtet. Normalerweise sollte Finis Germania, das als antisemitisch kritisierte Sachbuch des verstorbenen Historikers Rolf Peter Sieferle, auf Platz 6 der Bestsellerliste gef&uuml;hrt werden. Doch in dieser Woche war es verschwunden &ndash; nicht etwa, weil der Titel keine K&auml;ufer mehr fand, sondern die Chefredaktion des Spiegel ihn nicht mehr sehen wollte und gestrichen hat, wie eine Sprecherin des Verlages auf Anfrage von MEEDIA best&auml;tigt. Sie erl&auml;utert: &bdquo;Sie (die Chefredaktion; Anm. d. Red.) tut dies nur in absoluten Ausnahmef&auml;llen, aber sie h&auml;lt das Buch f&uuml;r klar antisemitisch, hat dies auch bereits &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;ert und m&ouml;chte die Verbreitung nicht unterst&uuml;tzen.&ldquo; Bei der Bestsellerliste des Spiegel handele es ich um ein kuratiertes Ranking, f&uuml;r dessen Erstellung auch qualitative Kriterien gelten, hei&szlig;t es weiter. Zuvor hatte der Buchreport, der die Liste zusammenstellt, den Eingriff der Chefredaktion in die Liste gegen&uuml;ber &Uuml;bermedien best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/07\/25\/kritik-an-mangelnder-transparenz-spiegel-loescht-umstrittenes-sachbuch-finis-germania-aus-bestseller-liste\/\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Eine Posse aus der Rubrik &bdquo;Ich mache mir die Welt, wie sie mir gef&auml;llt&ldquo;. Wenn Henryk M. Broder <a href=\"http:\/\/uebermedien.de\/18120\/der-rechte-rechte-platz-ist-frei-spiegel-loescht-heimlich-skandalbuch-aus-bestsellerliste\/\">dazu sagt<\/a>, dass auf diese Art &bdquo;auch sowjetische Zensoren Geschichtsschreibung betrieben&ldquo; h&auml;tten, dann hat er ausnahmsweise Recht. In einer bemerkenswert unaufgeregten und sachlichen Rezension hat sich j&uuml;ngst die New York Times <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/07\/08\/opinion\/sunday\/germanys-newest-intellectual-antihero.html\">mit dem Buch auseinandergesetzt<\/a>. Sie schreibt: &bdquo;Germans appear to want to disappear&ldquo; und res&uuml;miert: &bdquo;When the German literary establishment unanimously denounced Mr. Sieferle&rsquo;s work as an extremist tract, readers did not nod in agreement. They pulled out their wallets and said, &sbquo;That must be the book for me.&rsquo; This is a sign that distrust of authority in Germany has reached worrisome levels, possibly American ones.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-39345","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39345"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39345\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39348,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39345\/revisions\/39348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}