{"id":3936,"date":"2009-05-12T09:29:46","date_gmt":"2009-05-12T07:29:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3936"},"modified":"2009-05-12T09:35:14","modified_gmt":"2009-05-12T07:35:14","slug":"hinweise-des-tages-889","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3936","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li>B&uuml;rger verlieren 140 Milliarden<\/li>\n<li>Union bef&uuml;rchtet 500 Mrd. Schulden<\/li>\n<li>Gespr&auml;ch der Bundesregierung mit Spitzenvertretern von Banken und Versicherungen 2003<\/li>\n<li>Sicherungsklausel f&uuml;r Rente: DGB fordert weitere Reformen<\/li>\n<li>Rentenrendite: Immer im gr&uuml;nen Bereich<\/li>\n<li>DGB: Stoppt die Schuldenbremse &ndash; Sie bremst die Zukunft aus<\/li>\n<li>&ldquo;Eine Kultur der Sprachlosigkeit&rdquo;<\/li>\n<li>Heribert Prantl: Operation Enterhaken<\/li>\n<li>Die soziale Situation in Deutschland<\/li>\n<li>F&uuml;r die Mehrzahl der Deutschen wird man durch Beziehungen oder soziale Herkunft reich<\/li>\n<li>Arm bleibt arm und reich studiert<\/li>\n<li>Das soziale Profil in der Begabtenf&ouml;rderung<\/li>\n<li>Kein Diplom f&uuml;r renitente Studenten<\/li>\n<li>Lucas Zeise: Obama gleicht Bush, nicht Roosevelt<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3936&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>B&uuml;rger verlieren 140 Milliarden<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise l&auml;sst das Verm&ouml;gen der Deutschen dramatisch schrumpfen. Durchschnittlich hat jeder Haushalt 4000 Euro verloren. Die Menschen reagieren mit h&ouml;herer Sparquote und horten immer mehr Bargeld.\n<p>Obwohl die deutschen Sparer zu den konservativsten Anlegern der Welt geh&ouml;ren, sind auch sie nicht ungeschoren durch die Finanzmarktkrise gekommen. Um 4000 Euro pro Haushalt sei das Finanzverm&ouml;gen im vergangenen Jahr geschrumpft, teilte die Bundesbank mit. Das Geldverm&ouml;gen insgesamt lag mit 4,41 Billionen Euro unter dem Rekordwert des Vorjahres von 4,55 Billionen. Bis dahin war das Verm&ouml;gen der Bundesb&uuml;rger seit 2002 von damals 3,57 Billionen kontinuierlich gestiegen. <\/p>\n<p>Allerdings sagt die Statistik nichts &uuml;ber die Verteilung des Verm&ouml;gens aus. Durchschnittlich hatte jeder Haushalt Ende 2008 ein Verm&ouml;gen von 111.000 Euro, die Verschuldung blieb mit 39.000 Euro konstant, das Sachverm&ouml;gen kletterte von 132.000 auf 134.000. Das &bdquo;Reinverm&ouml;gen&ldquo; lag demnach bei 206.000 Euro, nur 2000 Euro unter dem hohen Vorjahreswert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1238966926712.shtml\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Union bef&uuml;rchtet 500 Mrd. Schulden<\/strong><br>\nZum Auftakt der Steuersch&auml;tzung stimmen Haushaltsexperten der Union die B&uuml;rger auf eine gewaltige Neuverschuldung ein. Bis 2013 muss sich der Bund demnach bis zu 498 Mrd. Euro pumpen. FTD.de zeigt, wo die meisten Schulden entstehen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Prognose-bis-2013-Union-bef%FCrchtet-500-Mrd-Schulden\/512205.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Bei solchen Prognosen, die vermutlich nicht unrealistisch sind, bedarf es immer wieder der Anmerkung, dass dieser Schuldenzuwachs nicht die Folge von Konjunkturprogrammen ist, sondern die Folge der Finanzkrise und des ausgespannten Rettungsschirms, also des bewusst gemachten Versuchs, den Banken und Spekulanten, die das ganze Unheil angerichtet haben, mit &ouml;ffentlichem Geld ihre Risiken abzunehmen. Bitte kl&auml;ren Sie &uuml;ber diese Zusammenh&auml;nge jene Menschen auf, die wie Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck das Wort Konjunkturprogramm nicht ohne das Beiwort &bdquo;schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm&rdquo; verwenden. Das ist ein Propaganda-Trick, der &uuml;ber die wahren Ursachen hinwegt&auml;uschen soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gespr&auml;ch der Bundesregierung mit Spitzenvertretern von Banken und Versicherungen 2003<\/strong><br>\nNach einem Gespr&auml;ch der Bundesregierung mit Spitzenvertretern von Banken und Versicherungen im Februar 2003 erkundigt sich die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage. Die Bundesregierung soll angeben, ob sie damals schon Hinweis hatte, die sie von einer Krise des Finanzsektors ausgehen lie&szlig;en. Au&szlig;erdem will die FDP-Fraktion wissen, ob es 2003 Hinweise auf Liquidit&auml;tsprobleme bei der Commerzbank, der Dresdner Bank und der Hypo Vereinsbank gegeben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_136\/12.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf den <a href=\"?p=3599\">NachDenkSeiten<\/a> haben wir unter Bezugnahme auf Artikel aus dem Handelsblatt aus dem Jahre 2003 &uuml;ber ein Treffen Schr&ouml;ders, Eichels und Clements mit Spitzenvertretern der Banken- und Versicherungsbranche berichtet. Bei diesem Treffen war der Vorschlag gemacht worden, f&uuml;r notleidende Kredite deutscher Institute eine Auffanggesellschaft zu gr&uuml;nden, f&uuml;r deren Risiken letztlich der Staat, also wir Steuerzahler, einstehen soll. Dieses Dokument zeigt, dass die hohen Risiken der Politik sp&auml;testens seit dem Jahr 2000 bekannt sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sicherungsklausel f&uuml;r Rente: DGB fordert weitere Reformen<\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund begr&uuml;&szlig;t die von der Koalition geplante Sicherungsklausel gegen Rentenk&uuml;rzungen und fordert weitergehende Reformen f&uuml;r mehr Sicherheit im Alter. Es m&uuml;sse sichergestellt werden, dass Kurzarbeit und die damit verbundene Besch&auml;ftigungssicherung nicht zu Einbu&szlig;en f&uuml;r Rentnerinnen und Rentner f&uuml;hre, verlangte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin. (&hellip;)\n<p>Buntenbach wandte sich in diesem Zusammenhang gegen die Kritik, die Sicherungsma&szlig;nahmen w&uuml;rden die jungen Generationen belasten. &bdquo;Das gr&ouml;&szlig;te Problem f&uuml;r die jungen Generationen ist, dass die gesetzliche Rente um bis zu 25 Prozent gek&uuml;rzt worden ist und sich viele Junge aufgrund des Lohndumping und der prek&auml;ren Besch&auml;ftigung nicht ausreichend f&uuml;rs Alter absichern k&ouml;nnen. Zusammen mit der hohen Langzeitarbeitslosigkeit und der geplanten Rente mit 67 droht uns in Zukunft Altersarmut in ungeahntem Ausma&szlig;, wenn die Bundesregierung nicht schnellstens gegensteuert&ldquo;.<\/p>\n<p>Von den Sicherungsma&szlig;nahmen f&uuml;r mehr Sicherheit im Alter w&uuml;rden auch die jungen Generationen profitieren. &bdquo;Was den heutigen Rentnerinnen und Rentnern gestrichen wird, ist auch f&uuml;r die zuk&uuml;nftigen Rentnerinnen und Rentner weg. Und 20- oder 25-prozentige Rentenk&uuml;rzungen k&ouml;nnen durch zus&auml;tzliche Vorsorge kaum wieder aufgeholt werden, nicht zuletzt weil daf&uuml;r die Beitr&auml;ge der Arbeitgeber fehlen&ldquo;, betonte Buntenbach. Es sei deshalb billige Stimmungsmache, wenn die Protagonisten der Versicherungswirtschaft Rentenk&uuml;rzungen mit einem angeblichen Generationenkonflikt begr&uuml;nden.<\/p>\n<p>Der DGB fordert die Weiterentwicklung der Gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbst&auml;tigenversicherung, in die auch Politiker, Selbstst&auml;ndige und perspektivisch auch Beamte einbezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/pressemeldungen\/pmdb\/pressemeldung_single?pmid=3423\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Rentenrendite: Immer im gr&uuml;nen Bereich<\/strong><br>\nDie &ldquo;F&uuml;nf Wirtschaftsweisen&rdquo;, die Stiftung Warentest und die Deutsche Rentenversicherung haben unabh&auml;ngig voneinander gerechnet und sind zu dem gleichen Ergebnis gekommen: Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung k&ouml;nnen auch in Jahrzehnten noch mit einer deutlich positiven Rentenrendite rechnen. Nach aktuellen Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung betr&auml;gt die Rendite f&uuml;r ledige M&auml;nner, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten sind, etwa 3,5 Prozent. F&uuml;r Neurentnerinnen und verheiratete M&auml;nner liegt sie bei etwa 4,1 Prozent. Doch auch j&uuml;ngere Beitragszahler m&uuml;ssen sich um den Ertrag ihrer Einzahlungen keine Sorgen machen. Ledige M&auml;nner, die 2020 in Rente gehen, k&ouml;nnen eine Rendite von etwa 2,8 Prozent erwarten, Frauen und verheiratete M&auml;nner 3,3 Prozent. Selbst Versicherte, die heute noch keine 40 Jahre alt sind, machen ein rentables Gesch&auml;ft: Auch ihre Rentenrendite bleibt in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Rentenrendite-Immer-im-gruenen-Bereich.html?session=7c968bb7efe6a1a0dc1fc09ee6122e2e\">Ihre Vorsorge<\/a><\/li>\n<li><strong>DGB: Stoppt die Schuldenbremse &ndash; sie bremst die Zukunft aus<\/strong><br>\nDie Schuldenbremse bremst keine Schulden. Sie bremst die Zukunft aus. Sie nimmt dem Staat eine wesentliche M&ouml;glichkeit, klug die Zukunft zu gestalten, Innovationen anzusto&szlig;en, schnell auf Herausforderungen zu reagieren und infrastrukturell f&uuml;r die Zukunft vorzusorgen. So wird die geplante Schuldenbremse zu einer Wachstumsbremse werden. Und sie ist ein Angriff auf den Sozialstaat. In Zeiten einer historisch schweren Wirtschafts- und Finanzkrise f&uuml;hrt die Schuldenbremse dazu, dass die Kosten der Rettungseins&auml;tze von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Form eines &ouml;ffentlichen Investitionsstaus und Sozialabbaus bezahlt werden m&uuml;ssen. Es werden Sparorgien folgen, die zu Lasten der ohnehin gesellschaftlich Benachteiligten gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/themen_a_z\/abisz_doks\/s\/schuldenbremse_standpunkt.pdf\/\">DGB [PDF &ndash; 1,7 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Eine Kultur der Sprachlosigkeit&rdquo;<\/strong><br>\nPhilipp Daniel Merckle, 42, &uuml;ber den Suizid seines Vaters und Lehren aus dem Niedergang des schw&auml;bischen Milliardenimperiums.<br>\nSPIEGEL: Herr Merckle, am Abend des 5. Januar warf sich Ihr Vater Adolf in der N&auml;he seines Hauses in Blaubeuren vor einen Zug. Wie und wann erfuhren Sie von dem Selbstmord?<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,druck-622701,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ein wirklich interessantes Gespr&auml;ch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: Operation Enterhaken<\/strong><br>\nDie Bundeswehr als General-Sicherheitstruppe: Warum Sch&auml;uble glaubt, dass Kampfschwimmer nach einer Grundgesetz&auml;nderung schneller schwimmen und Piraten mehr erschrecken.<br>\nF&uuml;r die Befreiung von Geiseln aus Piratenhand braucht man keine Grundgesetz&auml;nderung; die ist, auch mit milit&auml;rischen Mitteln, rechtlich abgesichert m&ouml;glich. Dass die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Marine nicht funktioniert, ist nicht die Schuld des Grundgesetzes. Wenn man Schuldige daf&uuml;r sucht, dann sollte man in den Ministerien bei Sch&auml;uble und Franz Josef Jung anfangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/570\/468137\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die soziale Situation in Deutschland<\/strong><br>\nZahlen, Daten, Fakten zu Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Familie und Kinder, Migration und Bildung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/wissen\/37OUAU,0,Soziale_Situation_in_Deutschland.html\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r die Mehrzahl der Deutschen wird man durch Beziehungen oder soziale Herkunft reich<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich geht auseinander, jetzt verst&auml;rkt die Wirtschaftskrise die Angst der Mittelschicht, nicht nur weiter abgeh&auml;ngt zu werden, sondern abzust&uuml;rzen. Das Vertrauen in das kapitalistische Gesellschaftssystem schwindet, das auch deswegen attraktiv erschien, weil es eine gr&ouml;&szlig;ere Durchl&auml;ssigkeit versprach und dem B&uuml;rger suggerierte, dass mit dem Einsatz der entsprechenden Leistung auch der gesellschaftliche Aufstieg winkt.\n<p>Im Gesellschaftsspiel haben die Meisten wohl den Glauben an die Mythen des B&uuml;rgertums und des Kapitalismus verloren. Das wird auch von einer Umfrage best&auml;tigt, auf deren Ergebnisse die Hans B&ouml;ckler Stiftung unl&auml;ngst hingewiesen hat. Die Daten stammen aus den Sozialstaatssurveys 2005-2007, die von Wissenschaftlern des Frankfurter Instituts f&uuml;r Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) im Rahmen ihrer Studie &uuml;ber die Einstellungen zum Reichtum in Deutschland ausgewertet wurden. An eine Chancengleichheit glaubt in Deutschland nur eine Minderheit, am st&auml;rksten zweifeln daran die mittleren 80 Prozent der Gesellschaft, am ehesten glauben an die Chancengleichheit die obersten 10 Prozent. Die &uuml;berwiegende Mehrheit sagt auch, dass die Entwicklung der sozialen Gerechtigkeit abgenommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30293\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Arm bleibt arm und reich studiert<\/strong><br>\nWer sich Studiengeb&uuml;hren nicht leisten kann, bewerbe sich um ein Stipendium? So er oder sie nur &ldquo;gut&rdquo; w&auml;re, bek&auml;me man dieses dann auch? &ldquo;Leistung&rdquo; w&uuml;rde belohnt? Unabh&auml;ngig von Herkunft und sozialer Situation? &ndash; Widerspruch! Wie auch andernorts im deutschen Bildungssystem spielt die &ldquo;soziale Herkunft&rdquo; eine entscheidende Rolle f&uuml;r die mit einem Stipendium verbundene &ldquo;Bildungschance&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-611-elite_stipendien.php\">Studis Online<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das soziale Profil in der Begabtenf&ouml;rderung<\/strong><br>\nErgebnisse einer Online-Befragung unter allen Gef&ouml;rderten der elf Begabtenf&ouml;rderungswerke im Oktober 2008<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.his.de\/pdf\/21\/Begabte-Bericht.pdf\">HIS [PDF &ndash; 4,6 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein Diplom f&uuml;r renitente Studenten<\/strong><br>\nSeit Monaten rumort es an Frankreichs Unis, Studenten und Professoren begehren gegen Hochschulreformen auf. Jetzt will der Bildungsminister militanten Boykotteuren die Abschl&uuml;sse verweigern: Es werde keinen &ldquo;Doktor in Blockade&rdquo; geben, so Xavier Darcos.\n<p>Der Geist der Rebellion an Frankreichs Universit&auml;ten war bislang nicht klein zu kriegen. Seit Monaten schon legen Studenten immer wieder Uni-Veranstaltungen lahm, auch Professoren und Assistenten gingen auf die Stra&szlig;e gegen die Reformen von Bildungsminister Xavier Darcos und Hochschulministerin Val&eacute;rie P&eacute;cresse. Seit 15 Wochen versammeln sich t&auml;glich Reformgegner auf dem Pariser Rathausvorplatz und wandern schweigend im Kreis.<\/p>\n<p>Die Protestbewegung ging von Dozenten aus, weitete sich dann aber auf die Studenten aus. Sie richtete sich gegen das &ldquo;Gesetz &uuml;ber die Autonomie an Universit&auml;ten&rdquo;, das kurz nach der Wahl Pr&auml;sident Sarkozys 2007 beschlossen wurde. Demnach sollen alle 85 Universit&auml;ten bis 2012 ihre Finanzmittel, R&auml;umlichkeiten und Lehrpersonal selbst verwalten. &ldquo;Die Universit&auml;t ist kein Unternehmen, Bildung ist keine Ware&rdquo;, lautet das Credo der Demonstranten. Zus&auml;tzlich sieht das neue Gesetz vor, die Arbeit der Hochschullehrer durch die Universit&auml;tspr&auml;sidenten evaluieren zu lassen. Die Reformgegner bef&uuml;rchten auch den Abbau von Stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,624079,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise: Obama gleicht Bush, nicht Roosevelt<\/strong><br>\nDas Team der neuen Regierung kann den Banken gar nicht genug Dollar hinterherwerfen. Zum Anfachen einer neuen Spekulationswelle bietet sich ein &ldquo;Gr&uuml;ner New Deal&rdquo; geradezu an. Ein Grund, weshalb sich der Vergleich der jetzigen Lage mit der vor vier Jahren anbietet, ist die zum Verwechseln gro&szlig;e &Auml;hnlichkeit der Wirtschaftspolitik Obamas mit der seines Vorg&auml;ngers. Barack Obama sieht anders aus als George W. Bush, er redet anders als Bush, aber er macht exakt die gleiche Politik wie Bush. Bush wiederum hat diese von seinem Vorg&auml;nger Bill Clinton geerbt. Unter Clinton hie&szlig; sie &ldquo;Politik des starken Dollar&rdquo; und bedeutete, die USA attraktiv f&uuml;r Kapitalzufuhr aus dem Ausland zu machen. Steigende Assetpreise, vor allem Aktien &ndash; anders ausgedr&uuml;ckt, Spekulationsblasen -, wurden zum Ziel der Politik. \n<p>Als ihr Erfinder galt jener Robert Rubin, der vom Chefposten bei Goldman Sachs in den des Finanzministers wechselte. Bei Bush war es Henry Paulson, der vom Chefposten bei Goldman Sachs in den des Finanzministers wechselte. Die Kontinuit&auml;t der Wirtschaftspolitik &uuml;ber mindestens drei Pr&auml;sidentschaften hinweg dr&uuml;ckt man deshalb wohl am besten als Kontinuit&auml;t des Einflusses von Goldman Sachs aus. <\/p>\n<p>Obamas Finanzminister Timothy Geithner f&auml;llt nur auf den ersten Blick aus dem Rahmen. Weil die Republikaner sich jetzt in der Opposition befinden, skandalisieren sie im Moment die in Bushs Regierungszeit arrangierte Doppelrolle Stephen Friedmans als Aufsichtsrat bei Goldman Sachs und zugleich Aufsichtsrats-Chairman bei der Fed New York, jener wichtigsten Untergliederung der Notenbank, der Geithner als Chef der Exekutive vorstand. Paulsons Plan vom letzten September, 700 Mrd. $ willk&uuml;rlich und ohne n&auml;here Kontrolle des Parlaments an die gro&szlig;en Banken zu verteilen, stammt aus der Fed New York. Geithners Ma&szlig;nahmen, die Spekulation mit faulen Krediten durch viel Staatsknete wieder in Gang zu setzen, stammt &ndash; nun ja, von Geithner oder von der Fed New York oder direkt von Goldman Sachs. <\/p>\n<p>Es soll hier nicht behauptet werden, andere Banken h&auml;tten keinen Einfluss auf die Wirtschaftspolitik. Nur ist der von Goldman Sachs auch personell besonders augenf&auml;llig. Die Bank tr&auml;gt traditionell erhebliche Beitr&auml;ge f&uuml;r den Wahlkampf der beiden Gro&szlig;parteien bei. Sie setzt dabei auch regelm&auml;&szlig;ig aufs richtige Pferd. Anders ausgedr&uuml;ckt: Wem Goldman Sachs mehr Geld zukommen l&auml;sst, der gewinnt die Wahl. Das war bei Clinton so, das war bei Bush so, und das ist nun auch bei Obama so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Lucas-Zeise-Obama-gleicht-Bush-nicht-Roosevelt\/512345.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>B&uuml;rger verlieren 140 Milliarden<\/li>\n<li>Union bef&uuml;rchtet 500 Mrd. Schulden<\/li>\n<li>Gespr&auml;ch der Bundesregierung mit Spitzenvertretern von Banken und Versicherungen 2003<\/li>\n<li>Sicherungsklausel f&uuml;r Rente: DGB fordert weitere Reformen<\/li>\n<li>Rentenrendite: Immer im gr&uuml;nen Bereich<\/li>\n<li>DGB: Stoppt die Schuldenbremse &ndash; Sie bremst die Zukunft aus<\/li>\n<li>&ldquo;Eine Kultur der Sprachlosigkeit&rdquo;<\/li>\n<li>Heribert Prantl: Operation Enterhaken<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3936\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3936","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3936","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3936"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3936\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3936"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3936"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3936"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}