{"id":39366,"date":"2017-07-27T08:44:45","date_gmt":"2017-07-27T06:44:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366"},"modified":"2017-07-27T08:44:45","modified_gmt":"2017-07-27T06:44:45","slug":"hinweise-des-tages-2924","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h01\">Der schwarze Motor-Block<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h02\">EU kennt seit Jahren Kartell-Verdacht in Autobranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h03\">Steigende Sozialabgaben: Arbeitgeber sehen Tausende Jobs in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h04\">Fl&uuml;chtlingskrise: EU braucht Marshallplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h05\">Das EU-Asylrecht bleibt ein System der Unverantwortlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h06\">EU verl&auml;ngert Marinemission &ldquo;Sophia&rdquo; vor Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h07\">Ein griechisches Wunder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h08\">A7 &ndash; &Ouml;PP-Fass ohne Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h09\">Russland warnt USA vor neuen Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h10\">H&uuml;tet euch vor der Diktatur der Mehrheit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h11\">&bdquo;Generation Y&ldquo;: individualistisch, aber nicht unsolidarisch &ndash; Hohe Wertsch&auml;tzung, aber relativ wenig Engagement f&uuml;r Mitbestimmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h12\">Angriff auf die Mitbestimmung abgewehrt &ndash; aber das Problem bleibt: Zum Erzberger-Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h13\">EuGH: Bruchlandung mit Terrorangst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h14\">&laquo;Sogar&raquo; Daimler und BASF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39366#h15\">Zu guter Letzt: Werbung f&uuml;r Fenster in Russland Martin Schulz, alter Schwede<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der schwarze Motor-Block<\/strong><br>\nWenn die TV-Satire im Sommer Sendepause hat, gilt das noch lange nicht f&uuml;r die Realit&auml;t. Die produziert derzeit mit Kartellabsprachen und Abgasskandal die sch&ouml;nsten Anl&auml;sse. Damit sich die politischen Verh&auml;ltnisse nicht so alleingelassen f&uuml;hlen, hat der Autor der Satiresendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo; ein Realkabarett f&uuml;r die 378. Montagsdemo verfasst.<br>\nNach den Ausschreitungen von Hamburg waren sich Politiker aller Parteien Gr&uuml;n bis Christlich einig: Die Stra&szlig;e ist kein rechtsfreier Raum. Gegen Autonome muss mit aller H&auml;rte vorgegangen werden. Ihre Straftaten d&uuml;rfen nicht verharmlost werden, sonst messen wir mit zweierlei Ma(as)&szlig; &ndash; Heiko und alle anderen: Das sind sehr gute Stichworte, die wir gern aufnehmen.<br>\nWir h&auml;tten da lediglich ein paar Fragen: Wenn wir gegen straff&auml;llige Autonome konsequent vorgehen k&ouml;nnen, warum lassen wir dann all die straff&auml;lligen Autonamen gew&auml;hren? Wenn wir mit aller H&auml;rte einschreiten gegen gewaltt&auml;tige Ausschreitungen auf der Stra&szlig;e, warum sehen wir dann illegalen Ausscheidungen auf unseren Stra&szlig;en tatenlos zu?<br>\nSie sagen, man sollte nicht mit dem gef&auml;hrlichen gro&szlig;en schwarzen Block auf die Stra&szlig;e gehen, man wei&szlig; schlie&szlig;lich, wie das ausgeht. Vielleicht sollten wir dann auch aufh&ouml;ren, jeden Tag mit gef&auml;hrlichen gro&szlig;en schwarzen Motorbl&ouml;cke auf die Stra&szlig;e zu fahren, wir wissen ja schlie&szlig;lich, was da hinten rauskommt.<br>\nSie erlassen Demonstrationsverbote f&uuml;r ganze Innenst&auml;dte, wenn die Sicherheit von Politikern gef&auml;hrdet ist. Aber obwohl die Gesundheit der B&uuml;rger nachweislich gef&auml;hrdet ist, gibt es bis heute kein Fahrverbot f&uuml;r Diesel. Die Stra&szlig;e darf kein rechtsfreier Raum sein? Tats&auml;chlich ist sie das in Deutschland jeden Tag, denn hier darf jeder nach Belieben gegen Umweltrecht versto&szlig;en.<br>\nSie pochen auf das Vermummungsverbot bei Auto-Anz&uuml;ndern, aber sie lassen es zu, dass Autohersteller massenhaft gegen das Verdummungsverbot versto&szlig;en: Die Rechtfertigungen der Autonomen mit und ohne R&auml;der sind gleicherma&szlig;en haneb&uuml;chen. Wir halten uns ja an die Regeln &ndash; gut, nicht &uuml;berall, aber im eigenen Viertel, sagt ein Sprecher der Roten Flora. Wir halten uns ja an die Regeln &ndash; gut, nicht auf der Stra&szlig;e, aber im Labor, sagen die Sprecher von Daimler und Co. Was k&ouml;nnen wir daf&uuml;r, dass die Leute partout an der Stra&szlig;e wohnen wollen und nicht im Labor?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/330\/der-schwarze-motor-block-4508.html\">Dietrich Krau&szlig; auf Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Wenn Abgase gef&auml;hrlicher als Attent&auml;ter sind<\/strong><br>\nEs ist viel wahrscheinlicher, durch die Abgasbelastung an der vierspurigen Zubringerstra&szlig;e zu sterben als durch die Kugeln eines Amokl&auml;ufers, meint der Soziologe Stefan K&uuml;hl: In den Medien h&ouml;re man dennoch nur von Attentaten, jedoch nichts von den 30 Toten pro Tag durch Stickoxide.<br>\nWenn man Menschen fragt, wovor sie Angst haben, h&ouml;rt man Antworten wie: Terroranschl&auml;ge, Gewaltverbrechen oder Schweinegrippe. Dabei sind andere Gefahren viel relevanter &ndash; die freiwillige Aufnahme von zu viel Alkohol, das weniger freiwillige Passivrauchen oder die schleichende allt&auml;gliche Vergiftung durch Autoabgase. Angesichts dieser verzerrten Wahrnehmung spricht man in der Soziologie von einem Risikoparadox. Gemeint ist die systematische &Uuml;bersch&auml;tzung von gut sichtbaren Risiken und die Untersch&auml;tzung von nicht gut erkennbaren Risiken.<br>\nDiese verzerrte Wahrnehmung h&auml;ngt mit der Funktionsweise der Massenmedien zusammen. Ein Islamist, der mit dem Lkw in eine Menge von Fu&szlig;g&auml;ngern f&auml;hrt, erzeugt viel mehr Aufmerksamkeit als die deutlich h&ouml;here Anzahl von Menschen, die tagt&auml;glich aufgrund des Stickoxid-Aussto&szlig;es von LKWs sterben. Ein Amoklauf vor einem Einkaufszentrum ist Brennpunkt der Berichterstattung &ndash; obwohl es viel wahrscheinlicher ist, durch die Feinstaubbelastung an der vierspurigen Zubringerstra&szlig;e zum Einkaufszentrum zu sterben als durch die Kugeln eines Amokl&auml;ufers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/risikowahrnehmung-wenn-abgase-gefaehrlicher-als-attentaeter.1005.de.html?dram:article_id=391849\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Britain to ban sale of all diesel and petrol cars and vans from 2040<\/strong><br>\nPlans follow French commitment to take polluting vehicles off the road owing to effect of poor air quality on people&rsquo;s health<br>\nBritain is to ban all new petrol and diesel cars and vans from 2040 amid fears that rising levels of nitrogen oxide pose a major risk to public health. The commitment, which follows a similar pledge in France, is part of the government&rsquo;s much-anticipated clean air plan, which has been at the heart of a protracted high court legal battle.<br>\nThe government warned that the move, which will also take in hybrid vehicles, was needed because of the unnecessary and avoidable impact that poor air quality was having on people&rsquo;s health. Ministers believe it poses the largest environmental risk to public health in the UK, costing up to &pound;2.7bn in lost productivity in one recent year.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2017\/jul\/25\/britain-to-ban-sale-of-all-diesel-and-petrol-cars-and-vans-from-2040\">The Guardian<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Nach China, Indien, Norwegen, Niederlande, Frankreich ein weiterer Markt, in dem es langfristig nichts wird, mit dem angeblichen Zukunftsprodukt Verbrennungsmotor aus Deutschland. Umdenken w&auml;re vor Jahren angezeigt gewesen, stattdessen wurde gekungelt und get&auml;uscht!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU kennt seit Jahren Kartell-Verdacht in Autobranche<\/strong><br>\nDie EU-Kommission in Br&uuml;ssel ist bereits seit Jahren dar&uuml;ber im Bilde, dass die gro&szlig;en deutschen Autohersteller gegen das Kartellrecht versto&szlig;en haben k&ouml;nnten.<br>\nNach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung hat Daimler sp&auml;testens im Verlauf des Jahres 2014 eine Art Selbstanzeige in Br&uuml;ssel erstattet. Daimler informierte gleichzeitig auch das Bundeskartellamt in Bonn.<br>\nDie EU habe bislang kein offizielles Kartell-Verfahren er&ouml;ffnet, betonte Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche am Mittwoch. Ein Kommissionssprecher hatte am Wochenende ge&auml;u&szlig;ert, die Beh&ouml;rde pr&uuml;fe den Verdacht illegaler Absprachen deutscher Autokonzerne. Langwierige Untersuchungen sind in solch komplexen F&auml;llen nicht ungew&ouml;hnlich. Auch in der Fahrzeugbranche pr&uuml;ft und ermittelt Br&uuml;ssel oft jahrelang, bis ein Ergebnis feststeht.<br>\nDabei geht es einer Kommissionssprecherin zufolge auch darum, die Entscheidungen so zu treffen, dass sie einer &Uuml;berpr&uuml;fung durch Gerichte standhalten. Die EU hat laut der Sprecherin in den vergangenen zehn Jahren neun Kartelle in der Autobranche entdeckt und mit Geldbu&szlig;en in H&ouml;he von insgesamt sechs Milliarden Euro geahndet. Die Kommissionssprecherin f&uuml;gte hinzu, wegen mutma&szlig;licher Kartelle in der Autoindustrie liefen derzeit mehrere Untersuchungen, die mit Nachdruck betrieben w&uuml;rden. Details nenne man nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/illegale-absprachen-eu-kennt-seit-jahren-kartell-verdacht-in-autobranche-1.3604314\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steigende Sozialabgaben: Arbeitgeber sehen Tausende Jobs in Gefahr<\/strong><br>\nArbeitgeber warnen vor rapide steigenden Sozialabgaben. Laut einer Studie des Prognos-Instituts droht bei einem Anstieg der Arbeitgeberbeitr&auml;ge der Verlust Zehntausender Arbeitspl&auml;tze.<br>\nDie Arbeitgeber raten von steigenden Sozialabgaben ab: Jeder zus&auml;tzliche Prozentpunkt mehr koste bis 2040 etwa 90.000 Jobs, teilte die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) unter Berufung auf eine von ihr beauftragte Prognos-Studie mit.<br>\nDer Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA), Steffen Kampeter, forderte, dass der Gesamtbeitragssatz f&uuml;r die vier zentralen Sozialversicherungen 40 Prozent des Bruttoarbeitslohn nicht &uuml;bersteigen d&uuml;rfe. An Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung flie&szlig;en derzeit rund 40 Prozent eines Bruttolohns. Davon tragen Arbeitgeber mit gut 19,4 Prozentpunkten etwas weniger als die H&auml;lfte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/sozialabgaben-arbeitgeber-warnen-vor-jobverlusten-durch-steigende-beitraege-a-1159809.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die immer wiederkehrenden Forderungen der Arbeitgeber sind schon dreist, aber verst&auml;ndlich, weil sie darauf hoffen k&ouml;nnen, dass ihnen die Politik weiterhin folgt. Immerhin hat die seit Jahren betriebene Panikmache vor angeblich explodierenden und arbeitsplatzvernichtenden Sozialabgaben dazu gef&uuml;hrt, dass die Fokussierung auf Beitragss&auml;tze inzwischen wichtiger ist, als die soziale Absicherung der Arbeitnehmer. So konnte durch die anhaltende Lobbyarbeit und die ihr folgende sog. Reformpolitik etwa der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung auf das Niveau der 1980er Jahre gedr&uuml;ckt werden. Die Folge: Altersarmut. In der gesetzlichen Krankenversicherung haben die unz&auml;hligen Reformen zur Aufl&ouml;sung der parit&auml;tischen Finanzierung gef&uuml;hrt. Der Arbeitgeberbeitrag wurde festgeschrieben, w&auml;hrend die Versicherten die steigenden Kosten durch Zusatzbeitr&auml;ge allein zu finanzieren haben. Das Vertrauen in die Arbeitslosenversicherung ist mit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV im Grunde komplett zerst&ouml;rt worden und hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Arbeitnehmer eine Verschlechterung ihrer Arbeitsvertr&auml;ge und Arbeitsbedingungen hinnehmen, was wiederum Auswirkungen auf das allgemeine Lohnniveau hat. Steigende Sozialtransfers sind doch vor allem die Folge einer neoliberalen Politik, die es Arbeitgebern gestattet, auf eine Vielzahl prek&auml;rer Besch&auml;ftigungsformen zur&uuml;ckzugreifen und Dumpingl&ouml;hne zu zahlen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingskrise: EU braucht Marshallplan<\/strong><br>\nEine Pressemitteilung von Fabio De Masi zum Besuch von Martin Schulz beim italienischen Ministerpr&auml;sidenten<br>\nDer deutsch-italienische Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) erkl&auml;rt im Vorfeld des Besuchs des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz beim italienischen Ministerpr&auml;sidenten Paolo Gentiloni:<br>\n&ldquo;In Italien k&uuml;ndigt sich ein erneutes Fiasko an. Der Widerstand gegen eine dezentrale Verteilung von Fl&uuml;chtlingen in der EU kann nur gebrochen werden, wenn die Bundesregierung in den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in Europa investiert und Fluchtursachen wirksam bek&auml;mpft.<br>\nDies erfordert die Schlie&szlig;ung der Investitionsl&uuml;cke in Deutschland von &uuml;ber 100 Milliarden Euro j&auml;hrlich, um den EU-Partnern eine Perspektive zur wirtschaftlichen Erholung und der Abkehr Deutschlands von den chronischen Export&uuml;bersch&uuml;ssen zu geben. Investitionen in Wohnraum, Gesundheitswesen und Bildung w&uuml;rden auch die Voraussetzungen f&uuml;r eine erfolgreiche Integration von Fl&uuml;chtlingen schaffen. Der Fiskalpakt muss hierf&uuml;r endlich beerdigt werden. Kurzfristig muss der Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt reformiert werden, um &ouml;ffentliche Investitionen von den Maastricht-Kriterien auszunehmen.&rdquo;<br>\nDe Masi abschlie&szlig;end: &ldquo;Dar&uuml;ber hinaus brauchen wir eine EU-weit koordinierte zeitlich befristete Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Super-Reiche nach dem Vorbild des deutschen Lastenausgleichs, um die soziale Balance in der Fl&uuml;chtlingskrise wiederherzustellen und Mitgliedstaaten, die &uuml;berproportional Fl&uuml;chtlinge aufnehmen, zu unterst&uuml;tzen. Unter den Voraussetzungen eines solchen Politikwechsels ist auch eine K&uuml;rzung von EU-F&ouml;rdermitteln f&uuml;r unwillige EU-Mitgliedstaaten denkbar. Die SPD-gef&uuml;hrten Wirtschafts- und Au&szlig;enministerien m&uuml;ssen endlich ein umfassendes Verbot von Waffenexporten in Krisengebiete verwirklichen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1642.fl%C3%BCchtlingskrise-eu-braucht-marshallplan.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das EU-Asylrecht bleibt ein System der Unverantwortlichkeit<\/strong><br>\nVon den Dakota-Indianern stammt der Spruch: Wenn Du ein totes Pferd reitest, steig ab! Das tote Pferd ist in diesem Fall die sogenannte Dublin-Verordnung, die die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r Asylverfahren in Europa regelt. Die Richter steigen aber nicht ab, sie rufen stattdessen: &ldquo;Weiter so, weiter reiten.&rdquo; Sie tun so, als k&ouml;nne man mit der Dublin-Verordnung noch vorankommen. Fast jeder wei&szlig;, dass das nicht stimmt. Man kann die Indianer-Weisheit in die Gegenwart &uuml;bersetzen: Die Dublin-Verordnung ist dann so etwas wie der Diesel-Motor der Fl&uuml;chtlingspolitik, nur noch schlimmer. Die Richter lassen ihn weiterstinken.<br>\nDie Dublin-Regeln bedeuten bekanntlich: Zust&auml;ndig f&uuml;r die Asylpr&uuml;fung und die Gew&auml;hrung von Schutz ist der Staat, in dem ein Fl&uuml;chtling zuerst ankommt. Das ist immer der Staat an der EU-Au&szlig;engrenze. Die Richter scheren sich nicht sehr viel darum, was dort dann geschieht; sie scheren sich wenig darum, dass kleine EU-Grenzl&auml;nder Hundertausende von Fl&uuml;chtlingsverfahren unm&ouml;glich alleine bew&auml;ltigen konnten und k&ouml;nnen. Die Richter erkl&auml;ren nur: Die anderen Staaten, die nach den Dublin-Regeln fein heraus sind, weil sie von einem Kranz anderer EU-Staaten umgeben sind (Deutschland zumal), d&uuml;rfen ja, wenn sie m&ouml;gen, den &uuml;berlasteten Staaten freiwillig helfen. Anders gesagt: Solidarit&auml;t ist freiwillig, Stupidit&auml;t ist Trumpf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fluechtlingspolitik-das-eu-asylrecht-bleibt-ein-system-der-unverantwortlichkeit-1.3604256\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<p><strong>dazu: Fl&uuml;chtlinge in Serbien: Ein Leben ohne viel Hoffnung<\/strong><br>\nSeit Ungarn seine Grenze dicht gemacht hat, d&uuml;rfen nur noch f&uuml;nf Gefl&uuml;chtete pro Tag den Grenzzaun passieren. Wer illegal &uuml;bertritt, wird zur&uuml;ck nach Serbien geschickt. Das Land droht damit vom Transitland zu einer der gr&ouml;&szlig;ten Wartehallen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge im Herzen Europas zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/fluechtlinge-in-serbien-ein-leben-ohne-viel-hoffnung.2165.de.html?dram:article_id=391683\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU verl&auml;ngert Marinemission &ldquo;Sophia&rdquo; vor Libyen<\/strong><br>\nDie EU-Marinemission &ldquo;Sophia&rdquo; geht in die Verl&auml;ngerung. Italien hat seine Blockade in letzter Minute aufgegeben. Der politische Streit um die Migranten auf der Mittelmeerroute geht dennoch weiter. (&hellip;)<br>\nDer belgische Au&szlig;enminister Didier Reynders forderte deshalb, dass die &ldquo;Sophia&rdquo;-Schiffe k&uuml;nftig auch in libyschen Gew&auml;ssern gegen die Schlepper vorgehen. Daf&uuml;r aber w&auml;re eine Genehmigung der libyschen Regierung notwendig &ndash; doch eine solche gibt es in dem B&uuml;rgerkriegsland bisher nur in Ans&auml;tzen. Die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini erkl&auml;rte es gar zum &ldquo;obersten Ziel&rdquo;, keine EU-Pr&auml;senz in libyschen Hoheitsgew&auml;ssern zu haben.<br>\n&Ouml;sterreichs Au&szlig;enminister Sebastian Kurz wiederum verlangt, dass die &ldquo;Sophia&rdquo;-Schiffe gerettete Migranten nicht mehr auf das italienische Festland bringen. Die Regierung in Wien hat bereits mehrfach mit Grenzkontrollen am Brenner gedroht. Andere, darunter Luxemburgs Au&szlig;enminister Jean Asselborn, warnen davor, Migranten nach Libyen zur&uuml;ckzubringen, solange sich die Zust&auml;nde in den dortigen Lagern nicht verbesserten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/fluechtlinge-eu-verlaengert-mission-sophia-vor-libyen-a-1159583.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Verl&auml;ngerung der &ldquo;Sophia&rdquo;-Mission war wohl der Minimal-Konsens auf EU-Ebene. &Ouml;sterreichs M&ouml;chtegern-Kanzler Kurz (Vorsitzender der konservativen &Ouml;VP) bleibt die Antwort schuldig, was mit den geretteten Menschen passieren soll, wenn sie nicht nach Italien gebracht werden sollen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Europas Fl&uuml;chtlingspolitik: Keine Humanit&auml;t, keine Solidarit&auml;t<\/strong><br>\nSolidarit&auml;t und Humanit&auml;t sind beliebte Begriffe bei Politiker*innen. Doch in der Realit&auml;t kann davon nicht die Rede sein. Die Debatte um die Verhinderung von Fluchtbewegungen &uuml;ber das zentrale Mittelmeer wird immer abwegiger. In Einem ist man sich einig: Wenn Schutzsuchende in Libyen festsitzen, muss sich Europa die H&auml;nde nicht schmutzig machen.<br>\nAlle reden von Solidarit&auml;t, doch nach solidarischen Vorschl&auml;gen auf europ&auml;ischer Ebene sucht man vergeblich. Auf dem Treffen der Innenminister aus zw&ouml;lf europ&auml;ischen und afrikanischen Staaten (darunter auch Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re) sowie EU-Migrationskommissar Avramopoulos am 24. Juli in Tunis wurden altbekannte Deals im Stil von &raquo;Entwicklungshilfe f&uuml;r Grenzabschottung&laquo; beschworen.<br>\n&raquo;Die afrikanischen Staaten engagieren sich beim Ausbau ihrer Grenzverwaltung, die europ&auml;ischen Staaten ihrerseits willigen ein, sich in ihren Entwicklungshilfekonzepten den Herausforderungen der Migration zu stellen&laquo;, so berichtet das schweizerische Innenministerium zum Treffen. Anstatt legaler Wege nach Europa und einer europ&auml;ischen Seenotrettung sollen Todesf&auml;lle durch Festsetzen von Schutzsuchenden in Nordafrika verhindert werden: &raquo;Gemeinschaftliches Ziel ist die Rettung von Menschenleben dank weniger W&uuml;sten- und Meer&uuml;berquerungen&laquo;.<br>\nDer &ouml;sterreichische Innenminister Wolfgang Sobotka betonte, eine Rettung auf dem Mittelmeer d&uuml;rfe nicht automatisch die Anlandung in einem europ&auml;ischen Hafen mit sich bringen. &raquo;Vielmehr ist sicherzustellen, dass Fl&uuml;chtlinge an die n&auml;chste sichere Anlegestelle innerhalb nordafrikanischer Gew&auml;sser gebracht w&uuml;rden, um eine Anlandung in Europa im Vorhinein zu verhindern&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/europas-fluechtlingspolitik-keine-humanitaet-keine-solidaritaet\/\">Pro Asyl<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: EU-Migrationskommissar w&uuml;rdigt Fl&uuml;chtlingshelfer im Mittelmeer<\/strong><br>\nEU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos hat die Eins&auml;tze privater Rettungsschiffe im Mittelmeer ausdr&uuml;cklich gew&uuml;rdigt. &bdquo;Wir m&uuml;ssen den NGOs sehr dankbar sein&ldquo;, sagte er der S&uuml;ddeutschen Zeitung mit Blick auf die Nichtregierungsorganisationen (NGO), die dort aus Afrika &uuml;bersetzende Fl&uuml;chtlinge aus Seenot retten und nach Europa bringen. Die Situation im Mittelmeer werde &bdquo;von den Menschenschmugglern missbraucht, nicht von den NGOs, privaten Rettungsorganisationen, wie einige behauptet haben&ldquo;, sagte Avramopoulos. Der EU-Migrationskommissar wandte sich damit gegen Kommentare verschiedener europ&auml;ischer Politiker, die die Eins&auml;tze von NGOs in ein schlechtes Licht ger&uuml;ckt hatten. Insgesamt sind nach UN-Angaben seit Anfang dieses Jahres weit mehr als 100.000 Fl&uuml;chtlinge &uuml;ber den Mittelmeerweg nach Europa gekommen. Knapp 85 Prozent von ihnen kommen in Italien an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/07\/26\/eu-migrationskommissar-wuerdigt-fluechtlingshelfer-im-mittelmeer\/\">Migazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein griechisches Wunder?<\/strong><br>\nZugegeben, ich h&auml;tte nicht daran geglaubt. Doch nun ist Griechenland tats&auml;chlich die R&uuml;ckkehr an den Kapitalmarkt gelungen. Die Regierung in Athen spricht von einem &ldquo;vollen Erfolg&rdquo; &ndash; stimmt das?<br>\nNun ja. &ldquo;Jubel sieht anders aus&rdquo;, kommentiert die &ldquo;B&ouml;rsenzeitung&rdquo; unter Verweis auf die bescheidene Nachfrage von gut 6,5 Mrd. Euro. Vor drei Jahren gelang eine Platzierung im Wert von mehr als 20 Mrd. Euro. Dazwischen liegt nicht nur eine Wahl, die Deutschland mit seiner Sturheit mit herbeigef&uuml;hrt hat, und ein Regierungswechsel. Dazwischen liegt auch ein Bailout, der Griechenland noch tiefer in die Krise st&uuml;rzte.<br>\nDass der Streit um die brutalen Auflagen dieses Bailouts nun beendet ist, haben die Anleger honoriert. Mehr aber auch nicht. Der griechische Schuldenberg ist &ndash; Tsipras und Sch&auml;uble sei dank &ndash; heute gr&ouml;&szlig;er denn je.<br>\nUnd die Misere der Griechen auch. &ldquo;Euronews&rdquo; zitiert eine Frau aus Athen:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Das hat doch keine Wirkung auf unsere Wirtschaft. Die Probleme bleiben gleich. Hohe Arbeitslosigkeit, die jungen Menschen wandern ab und versuchen im Ausland ihr Gl&uuml;ck.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Echte Besserung w&auml;re erst in Sicht, wenn die Gl&auml;ubiger auf einen Teil ihrer Schulden verzichten w&uuml;rden. Dann k&ouml;nnte der IWF gr&uuml;nes Licht geben, auch die EZB k&ouml;nnte wieder Anleihen kaufen. Doch dazu m&uuml;sste ein kleines Wunder geschehen: Merkel und Sch&auml;uble m&uuml;ssten &uuml;ber ihren Schatten springen. Erwartet das hier irgend jemand?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/ein-griechisches-wunder\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>A7 &ndash; &Ouml;PP-Fass ohne Boden<\/strong><br>\nDass mit &Ouml;PP oft etwas nicht stimmt, ist mittlerweile schon so etwas wie ein gefl&uuml;geltes Wort. Wo die Probleme im Einzelnen liegen, ist hingegen vielen nicht bekannt. Das &Ouml;PP-Projekt auf der A7 zwischen Salzgitter und G&ouml;ttingen ist ein Beispiel, und ein besonders krasses obendrein. [&hellip;]<br>\nEine weitere Lehre aus dem &Ouml;PP-Projekt auf der A7 in Niedersachsen ist, dass die Privaten gerne alles ausklammern, was Risiken birgt. Zur Erinnerung: Mit der Risiko&uuml;bernahme wird die inhaltlich die &Ouml;PP-Rendite begr&uuml;ndet. Nun werden bei der A7 offenbar Abschnitte, in denen Umweltrisiken vorliegen (dort wurden Teersande verbaut) &ouml;ffentlich saniert, und nur der Rest ging an das private Konsortium. [&hellip;]<br>\n&Ouml;PP wurde durchgesetzt &ndash; gegen jede Vernunft:\n<ul>\n<li>zu Lasten der Steuerzahlenden, die nun knapp 400 Millionen Euro mehr bezahlen, f&uuml;r weniger Leistung,<\/li>\n<li>zu Lasten der Besch&auml;ftigten, die ihre Sachen packen und die Autobahnmeistereien r&auml;umen mussten,<\/li>\n<li>zu Lasten der Autofahrenden, die immer noch auf eine Sanierung der Strecke warten &ndash; seit 2004.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/a7-oepp-fass-ohne-boden\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Russland warnt USA vor neuen Sanktionen<\/strong><br>\nSenat und US-Pr&auml;sident m&uuml;ssen den neuerlichen Sanktionen noch zustimmen &ndash; doch Russland setzt bereits auf Konfrontation: Man habe die USA mehrmals vor diesem Schritt gewarnt, so Vizeau&szlig;enminister Rjabkow. (&hellip;)<br>\nMehrere russische Politiker hatten umgehend eine &ldquo;schmerzhafte&rdquo; Antwort Moskaus auf die Entscheidung des US-Repr&auml;sentantenhauses gefordert, darunter Konstantin Kosatschjow. &ldquo;Eine solche Reaktion muss sein. Nicht symmetrisch, sie muss den Amerikanern wehtun&rdquo;, schrieb der Vorsitzende des Au&szlig;enausschusses im F&ouml;derationsrat auf seiner Facebook-Seite. &ldquo;Eine weitere Verschlechterung der bilateralen Zusammenarbeit ist unausweichlich.&rdquo;<br>\nAuch der Duma-Abgeordnete Leonid Sluzki sagte, die Beziehungen zu Washington w&uuml;rden komplizierter. &ldquo;Die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r diplomatische Man&ouml;ver, um den Knoten durch Dialog zu l&ouml;sen, reduzieren sich auf ein &auml;u&szlig;erst geringes Ma&szlig;.&rdquo; Wenn diese Sanktionen k&auml;men, w&uuml;rde dies auch europ&auml;ische L&auml;nder betreffen, die mit Russland zusammenarbeiten. (&hellip;)<br>\nBei Iran geht es um den Dauerstreit &uuml;ber dessen Raketenprogramm. Auch Irans Au&szlig;enminister Abbas Araghchi kritisierte die US-Pl&auml;ne. Die neuen Sanktionen seien ein &ldquo;feindlicher Akt und richteten sich gegen die Islamische Republik Iran&rdquo;, so Araghchi. Er k&uuml;ndigte eine &ldquo;entschlossene Antwort&rdquo; an. Er lie&szlig; offen, was er damit meinte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-moskau-warnt-usa-vor-neuen-sanktionen-a-1159754.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich wird es also auch mit Trump keine besseren Beziehungen der USA zu Russland geben. Im Gegenteil: Die Konfrontation scheint noch gesteigert zu werden. Offenbar haben der Milit&auml;rkomplex und andere einflussreiche &ouml;konomische Eliten sich durchsetzen k&ouml;nnen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39345#h01\">US-Willk&uuml;r<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37812\">Befreien aus den F&auml;ngen der USA! Geht das &uuml;berhaupt? &Uuml;berleben wir das?<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: US-Sanktionen: Die Willk&uuml;r ersetzt das V&ouml;lkerrecht<\/strong><br>\nDie US-Sanktionen gegen Russland, Nordkorea und den Iran liefern eine neue Qualit&auml;t im internationalen Wirtschaftsleben: Im Grunde kann der US-Pr&auml;sident mit ihnen jeden, der im Wirtschaftsleben aktiv ist, verfolgen lassen. Der Gesetzestext hebelt an mehreren Stellen die fundamentalen Rechtsgrunds&auml;tze aus, nach denen auch das V&ouml;lkerrecht funktionieren sollte.<br>\nDas Gesetz ist in zwei Punkten besonders kritisch.<br>\nSo kann der US-Pr&auml;sident die gef&uuml;rchteten US-Strafermittler losschicken, wenn &bdquo;glaubhafte Informationen&ldquo; vorliegen, dass jemand gegen die Sanktionen versto&szlig;en hat. Ausdr&uuml;cklich soll dies im Bereich der &bdquo;Cyber-Kriminalit&auml;t&ldquo; m&ouml;glich sein. Das bedeutet: Wenn die US-Geheimdienste zur Auffassung gelangen, dass jemand als Hacker t&auml;tig geworden ist, reicht dies, um die Ermittlungen einzuleiten. Das Problem: Die Wikileaks-Enth&uuml;llungen &uuml;ber das Cyberarsenal der CIA haben gezeigt, dass die US-Dienste in der Lage sind, die Urheberschaft bei Cyber-Attacken zu verschleiern. Die Dienste sind in der Lage, selbst einen Angriff durchzuf&uuml;hren und die Spuren so zu verf&auml;lschen, dass jemand anders als T&auml;ter erscheint. F&uuml;r Beschuldigte ist es kaum m&ouml;glich, sich zu wehren. Denn der Hebel ist eine unzul&auml;ssige Beweisumkehr: Der Beschuldigte muss seine Unschuld beweisen. Der Grundsatz &bdquo;in dubio pro reo&ldquo; ist au&szlig;er Kraft gesetzt. Wie das konkret funktioniert, hat das angebliche Hacking der Russen bei der US-Wahl gezeigt: Obwohl die Dienste bis heute keine unabh&auml;ngig &uuml;berpr&uuml;fbaren Beweise vorgelegt hat, gilt es als Faktum, dass die russische Regierung die US-Wahlen gehackt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/2017\/07\/27\/us-sanktionen-die-willkuer-ersetzt-das-voelkerrecht\">Deutsche Wirtschafts Nachrichten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>H&uuml;tet euch vor der Diktatur der Mehrheit!<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdogan beruft sich mit seinem Gebaren auf das Volk &ndash; seine Partei hat die Mehrheit. Doch gerade dieser Schluss ist gef&auml;hrlich, nicht nur in der T&uuml;rkei.<br>\nDemokratie ist gef&auml;hrlich. Vor allem dann, wenn sie sich zu verabsolutieren sucht. Staatliche Macht, auch und gerade wenn sie sich demokratisch legitimiert, verf&uuml;hrt zu Machtmissbrauch. Deshalb braucht die Demokratie eine Begrenzung, die ihr vorgeordnet ist und gerade nicht demokratisch legitimiert sein kann. Dieses n&ouml;tige Gegengewicht zur Demokratie nennen wir Rechtsstaat. Die Unterscheidung zwischen Rechtsstaat und Demokratie ist h&ouml;chst relevant; leider werden die beiden Begriffe von vielen Menschen inzwischen fast wie Synonyme gebraucht.<br>\nDass dies alles mehr ist als die Einleitung der Seminararbeit f&uuml;rs verfassungsrechtliche Proseminar, l&auml;sst sich derzeit in Polen, Ungarn, den Vereinigten Staaten oder der T&uuml;rkei studieren. Da kommt einiges zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/machtmissbrauch-demokratie-ist-nicht-gleich-rechtsstaat-15117975.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Was Herr Hank in seinem Oberseminar nicht erkl&auml;rt, ist der Umstand, dass Unternehmen, ohne jegliche Legitimation, ausschlie&szlig;lich auf der Basis ihrer Finanzkraft, politische Willensbildung direkt und indirekt beeinflussen. Und obwohl er das besser wei&szlig;, bestreitet er im Presseclub der ARD von letzten Sonntag, dass es ein Kartell zwischen Politik und Automobilindustrie gibt. Das liegt wohl daran, dass auch die vierte Gewalt auf dem Feld der Meinungsbildung, in ihrer &ouml;konomischen Abh&auml;ngigkeit, Teil von Kartellen sein kann und damit zerst&ouml;rerisch auf die Substanz von Demokratie wirkt. Man muss also genau hinschauen, wer f&uuml;r sich den Anspruch erhebt, den Staat in seiner unermesslichen Machtf&uuml;lle zu begrenzen oder gar zu bevormunden. Hayek sagte auch: &bdquo;Eine wirksame Verteidigung der Freiheit muss daher notwendig unbeugsam, dogmatisch und doktrin&auml;r sein und darf keine Zugest&auml;ndnisse an Zweckm&auml;&szlig;igkeitserw&auml;gungen machen.&ldquo; Das h&auml;tte Erdogan auch nicht besser sagen k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Generation Y&ldquo;: individualistisch, aber nicht unsolidarisch &ndash; Hohe Wertsch&auml;tzung, aber relativ wenig Engagement f&uuml;r Mitbestimmung<\/strong><br>\nIn vielen Punkten unterschieden sich die j&uuml;ngeren gar nicht wesentlich von &auml;lteren Besch&auml;ftigten &ndash; ein grundlegender Wertewandel sei bezogen auf Arbeit und Betrieb nicht erkennbar, schreiben die Wissenschaftler. Eine Besonderheit stellen sie aber doch fest: Die unter 35-J&auml;hrigen berichten fast durchweg von einem holprigen, durch Krisen gepr&auml;gten Einstieg in die Arbeitswelt. In ihren wenigen Berufsjahren haben sie mehrere (Wirtschafts-)Krisen erlebt, verbunden mit Entlassungen und Umbr&uuml;chen in den Betrieben. Viele von ihnen mussten von Beginn an mit prek&auml;ren oder befristeten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen umgehen.<br>\nDiese weit verbreitete Erfahrung hat Spuren hinterlassen: Die Wissenschaftler stellen eine &bdquo;gewisse Anspannung&ldquo; unter den jungen Besch&auml;ftigten fest. Bei vielen habe sich &ndash; trotz gro&szlig;er Anpassungsf&auml;higkeit &ndash; ein Gef&uuml;hl der Unsicherheit festgesetzt, das selbst dann noch anh&auml;lt, wenn sie eine unbefristete Vollzeitstelle gefunden haben. Die Folge: Aus Angst um den Arbeitsplatz trauten sich viele nicht, gerechtfertigte Forderungen zu stellen oder Grenzen zu setzen, so die Forscher. Die &auml;lteren Besch&auml;ftigten leiden zwar genauso unter den Krisen der j&uuml;ngsten Zeit, aber sie k&ouml;nnen h&auml;ufig Selbstbewusstsein aus fr&uuml;heren, &bdquo;besseren&ldquo; Zeiten ihres Berufslebens ziehen.<br>\nAuff&auml;llig sei auch, dass die J&uuml;ngeren eher bereit sind, Entscheidungen der Unternehmensf&uuml;hrung zu akzeptieren, die mit &bdquo;Sachzw&auml;ngen&ldquo; oder &bdquo;Anforderungen des Marktes&ldquo; begr&uuml;ndet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/106575_110148.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Angriff auf die Mitbestimmung abgewehrt &ndash; aber das Problem bleibt: Zum Erzberger-Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs<\/strong><br>\nEigentlich handelte es sich um eine Variante eines schon oft aufgef&uuml;hrten St&uuml;cks: Extensiv ausgelegte europ&auml;ische Grundfreiheit kollidiert mit mitgliedstaatlichem Rechtsbestand, genauer: die Kommission behauptet, dies sei der Fall. Und doch war es diesmal anders, denn auf dem Pr&uuml;fstand befand sich nicht das Verbot der Einfuhr eines Lik&ouml;rs mit zu niedrigem Alkoholgehalt, sondern einer der Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft deutscher Pr&auml;gung. Die Gro&szlig;e Kammer des EuGH hatte zu entscheiden, ob die deutschen Regelungen zur Aufsichtsratsmitbestimmung gegen das Verbot der Diskriminierung aus Gr&uuml;nden der Staatsangeh&ouml;rigkeit (in Art. 18 AEUV) und gegen das Verbot ungerechtfertigter Beschr&auml;nkungen der Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit (in Art. 45 AEUV) versto&szlig;en. Es liegt in der Natur der Sache, dass der deutsche Gesetzgeber Wahlen zu den Arbeitnehmerb&auml;nken der Aufsichtsr&auml;te nur im Inland anordnen kann. In diese Konstellation interpretierte der Kl&auml;ger im deutschen Ausgangsverfahren eine &bdquo;Beschr&auml;nkung durch Diskriminierung&ldquo; hinein: Das fehlende aktive und passive Wahlrecht diskriminiere die Auslandsbesch&auml;ftigten und hindere die Inl&auml;nder daher zudem am Arbeitsplatzwechsel in ein ausl&auml;ndisches Tochterunternehmen, weil hierdurch der Verlust des Wahlrechts drohe.<br>\nW&auml;re der EuGH dieser Argumentation gefolgt, h&auml;tte das auf die Entfernung der Arbeitnehmervertreter aus den Aufsichtsr&auml;ten hinauslaufen k&ouml;nnen. Der eigentliche Skandal war bei alledem nicht, dass sich ein Mitbestimmungsgegner fand, der als Kl&auml;ger im Ausgangsverfahren fungierte &ndash; Feinde der Arbeitnehmermitbestimmung gibt es zuhauf und es wird sie immer geben. Der Skandal war auch nicht, dass sich mit dem Berliner Kammergericht ein Gericht fand, das den Fall dem EuGH vorlegte, auch wenn man hier&uuml;ber nur traurig den Kopf sch&uuml;tteln kann. Und auch war der Skandal nicht, dass der EuGH die Vorlagefrage annahm und sich mit dem Fall besch&auml;ftigte. Der EuGH muss auf die Fragen vorlegender Gerichte antworten. Nein, der Skandal war das bizarre Verhalten der Kommission.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/angriff-auf-die-mitbestimmung-abgewehrt-aber-das-problem-bleibt-zum-erzberger-urteil-des-europaeischen-gerichtshofs\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EuGH: Bruchlandung mit Terrorangst<\/strong><br>\nGrundrechte einschr&auml;nken, um den Terror zu bek&auml;mpfen, ist heikel. Wie oft wollen die EU-Mitgliedstaaten mit ihren Vorratsdatenfantasien eigentlich noch am EuGH scheitern?<br>\nEs hat mittlerweile etwas von einem Ritual: Wann immer die EU-Mitgliedstaaten eine Form der Vorratsdatenspeicherung beschlie&szlig;en, holen sie sich beim Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) eine blutige Nase. Es w&auml;re zum Lachen, wenn die Lernresistenz der Mitgliedstaaten und ihre st&auml;ndige Missachtung von Grundrechten nicht so traurig w&auml;ren.<br>\nDie EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung von 2006 hatte der EuGH im April 2014 f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt. Eine unterschiedslose Datensammlung &uuml;ber 500 Millionen EU-B&uuml;rger hielt das Gericht f&uuml;r unzul&auml;ssig: Zwar seien die damit einhergehenden Eingriffe in die Grundrechte auf Privatsph&auml;re und Datenschutz im Prinzip legitim, hie&szlig; es im Urteil. Dann m&uuml;ssen sie sich aber auf das absolut Notwendige beschr&auml;nken. Eine solche Beschr&auml;nkung sah die Richtlinie aber nicht vor.<br>\nZweieinhalb Jahre sp&auml;ter, also Ende 2016, bekr&auml;ftigte der EuGH seine Entscheidung. Im Rahmen eines sogenannten Vorabentscheidungsersuchens teilte der Gerichtshof mit, dass eine &ldquo;allgemeine und unterschiedslose Vorratsspeicherung von Verkehrs- und Standortdaten&rdquo; nicht mit EU-Recht vereinbar sei. Gemeint waren nationale Gesetze in Schweden und Gro&szlig;britannien.<br>\nNun war das Abkommen mit Kanada zum Austausch von Fluggastdaten (Passenger Name Records, kurz PNR) an der Reihe. Es sollte festlegen, dass die EU bis zu 60 Einzeldaten jedes einreisenden Passagiers &ndash; darunter Abflug- und Zielort, Reiseroute, Angaben zum Reiseb&uuml;ro, Kontaktdaten, Zahlungsinformationen, Sitzplatz, Nummer des Gep&auml;ckanh&auml;ngers sowie Essensw&uuml;nsche &ndash; an die kanadischen Beh&ouml;rden &uuml;bermittelt. Die h&auml;tten diese Daten dann bis zu f&uuml;nf Jahre lang speichern d&uuml;rfen. Doch auch dieses Abkommen darf nach dem Gutachten des EuGH vom Mittwoch in dieser Form nicht in Kraft treten.<br>\nWie schon im Fall der Vorratsdatenrichtlinie hat das Gericht zwar die &Uuml;bermittlung und Speicherung der Daten nicht grunds&auml;tzlich ausgeschlossen. Aber wie schon 2014 verwies es darauf, dass die Einschr&auml;nkung von Grundrechten nicht auf das absolut Notwendige beschr&auml;nkt wird.<br>\nDie Richter entschieden zudem, dass eine f&uuml;nfj&auml;hrige Aufbewahrung s&auml;mtlicher Daten &uuml;ber das eigentliche Ziel des Abkommens hinausgehe, n&auml;mlich die Bek&auml;mpfung von Terrorismus und grenz&uuml;bergreifender schwerer Kriminalit&auml;t. Wer nach der &Uuml;berpr&uuml;fung seiner PNR-Daten ins Land gelassen und bis zur Ausreise nicht zum Terroristen oder Schwerkriminellen werde, m&uuml;sse anschlie&szlig;end auch nicht mehr in der Datenbank gespeichert werden, hei&szlig;t es sinngem&auml;&szlig; im Gutachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2017-07\/eugh-fluggastdaten-vorratsdatenspeicherung-ritual\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&laquo;Sogar&raquo; Daimler und BASF<\/strong><br>\nNicht die Auflistung von Journalisten und Menschenrechtlern in einem &bdquo;Terroristendossier&ldquo; des t&uuml;rkischen Alleinherrschers Erdogan hat Gabriel auf die Palme gebracht und damit zu dem H&ouml;chststeigerungsbegriff &bdquo;sogar&ldquo;, nicht die Inhaftierung Zigtausender v&ouml;llig unschuldiger Menschen &bdquo;ganz unten&ldquo; in der T&uuml;rkei hat unserem Staatsmann das hochfahrende Wort &bdquo;sogar&ldquo; in den Mund gelegt! Nein, die Tatsache, dass nunmehr auch Unternehmen, deutsche Unternehmen, deutsche Gro&szlig;unternehmen dem Terrorismusverdacht ausgesetzt worden sind, hat den Sozialdemokraten Gabriel in &auml;u&szlig;erste H&ouml;chstrage versetzt. Auf der kapitalistischen Emp&ouml;rungsskala des Sozen Gabriel ist genau dieses der ganz gro&szlig;e Skandal! Der Vertreter einer Partei, die es angeblich mit den kleinen Leuten h&auml;lt, nach wie vor, l&auml;uft zu ganz gro&szlig;er Entr&uuml;stung auf nicht bei den Menschenrechtlern, nicht bei den Journalisten, nicht bei den unschuldigen &sbquo;Normalb&uuml;rgern&rsquo; in der T&uuml;rkei, nein, bei den bundesdeutschen Gro&szlig;konzernen schl&auml;gt urpl&ouml;tzlich das Menschenrechtlerherz des Sozialdemokraten Gabriel aufs heftigste aus. Der ganz gro&szlig;e Skandal &ndash; verr&auml;terisch eingefangen in diesem W&ouml;rtchen &bdquo;sogar&ldquo; &ndash; wird erst dort vom SPD-Vize gesehen, wo Deutschlands ganz gro&szlig;es Geld zuhause ist! Wir haben es mit Ethik auf Vorstandsebene zu tun, mit Entr&uuml;stung, die erst zum Schutze von Gro&szlig;konzernen rhetorisch so richtig in Gang kommt, mit gro&szlig;er Emp&ouml;rung, stattlich-staatlich in Szene gesetzt, auf dem Level des ganz gro&szlig;en Gelds.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/sogar-daimler-und-basf\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Werbung f&uuml;r Fenster in Russland Martin Schulz, alter Schwede<\/strong><br>\nJa, das ist doch Martin Schulz! Eine russische Firma wirbt mit einem Bild des SPD-Kanzlerkandidaten f&uuml;r Holzfenster. Die Moskauer Handwerkerfirma besteht darauf, es handle sich um den schwedischen Experten Tim Erikson.<br>\nEs gibt Augenblicke, da muss ein Politiker Gesicht zeigen. Ein solcher Moment, so entnehmen wir der Zeitung &ldquo;Abendliches Moskau&rdquo;, ist offenbar im Leben des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz eingetreten. In der Rubrik Kleinanzeigen sieht man sein Foto in einer Reklame f&uuml;r die Renovierung von Holzfenstern: &ldquo;Holzfenster durch Plastikfenster ersetzen, davon rate ich ab&rdquo;, sagt Martin Schulz darauf l&auml;chelnd.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/russland-handwerkerfirma-in-moskau-wirbt-mit-martin-schulz-a-1159658.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Den Verdacht, dass Martin Schulz nicht echt ist, hatte man ja schon immer. Jetzt die Enth&uuml;llungen, die SPD will uns einen schwedischen Experten f&uuml;r Holzfenster als Kanzlerkandidaten unterjubeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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