{"id":39385,"date":"2017-07-30T09:30:43","date_gmt":"2017-07-30T07:30:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385"},"modified":"2017-07-28T09:49:09","modified_gmt":"2017-07-28T07:49:09","slug":"hinweise-der-woche-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h01\">Der schwarze Motor-Block<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h02\">Nur die Reichen jubeln noch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h03\">US-Willk&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h04\">How economics became a religion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h05\">Wie Amerikas Sanktionen gegen Russland Deutschland treffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h06\">Was &uuml;berhaupt ist &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h07\">Die M&auml;r der Kostenexplosion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h08\">Beschleunigter Artenschwund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h09\">Das American Empire und seine Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385#h10\">With New D.C. Policy Group, Dems Continue to Rehabilitate and Unify With Bush-Era Neocons<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der schwarze Motor-Block<\/strong><br>\nWenn die TV-Satire im Sommer Sendepause hat, gilt das noch lange nicht f&uuml;r die Realit&auml;t. Die produziert derzeit mit Kartellabsprachen und Abgasskandal die sch&ouml;nsten Anl&auml;sse. Damit sich die politischen Verh&auml;ltnisse nicht so alleingelassen f&uuml;hlen, hat der Autor der Satiresendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; ein Realkabarett f&uuml;r die 378. Montagsdemo verfasst.<br>\nNach den Ausschreitungen von Hamburg waren sich Politiker aller Parteien Gr&uuml;n bis Christlich einig: Die Stra&szlig;e ist kein rechtsfreier Raum. Gegen Autonome muss mit aller H&auml;rte vorgegangen werden. Ihre Straftaten d&uuml;rfen nicht verharmlost werden, sonst messen wir mit zweierlei Ma(as)&szlig; &ndash; Heiko und alle anderen: Das sind sehr gute Stichworte, die wir gern aufnehmen.<br>\nWir h&auml;tten da lediglich ein paar Fragen: Wenn wir gegen straff&auml;llige Autonome konsequent vorgehen k&ouml;nnen, warum lassen wir dann all die straff&auml;lligen Autonamen gew&auml;hren? Wenn wir mit aller H&auml;rte einschreiten gegen gewaltt&auml;tige Ausschreitungen auf der Stra&szlig;e, warum sehen wir dann illegalen Ausscheidungen auf unseren Stra&szlig;en tatenlos zu?<br>\nSie sagen, man sollte nicht mit dem gef&auml;hrlichen gro&szlig;en schwarzen Block auf die Stra&szlig;e gehen, man wei&szlig; schlie&szlig;lich, wie das ausgeht. Vielleicht sollten wir dann auch aufh&ouml;ren, jeden Tag mit gef&auml;hrlichen gro&szlig;en schwarzen Motorbl&ouml;cke auf die Stra&szlig;e zu fahren, wir wissen ja schlie&szlig;lich, was da hinten rauskommt.<br>\nSie erlassen Demonstrationsverbote f&uuml;r ganze Innenst&auml;dte, wenn die Sicherheit von Politikern gef&auml;hrdet ist. Aber obwohl die Gesundheit der B&uuml;rger nachweislich gef&auml;hrdet ist, gibt es bis heute kein Fahrverbot f&uuml;r Diesel. Die Stra&szlig;e darf kein rechtsfreier Raum sein? Tats&auml;chlich ist sie das in Deutschland jeden Tag, denn hier darf jeder nach Belieben gegen Umweltrecht versto&szlig;en.<br>\nSie pochen auf das Vermummungsverbot bei Auto-Anz&uuml;ndern, aber sie lassen es zu, dass Autohersteller massenhaft gegen das Verdummungsverbot versto&szlig;en: Die Rechtfertigungen der Autonomen mit und ohne R&auml;der sind gleicherma&szlig;en haneb&uuml;chen. Wir halten uns ja an die Regeln &ndash; gut, nicht &uuml;berall, aber im eigenen Viertel, sagt ein Sprecher der Roten Flora. Wir halten uns ja an die Regeln &ndash; gut, nicht auf der Stra&szlig;e, aber im Labor, sagen die Sprecher von Daimler und Co. Was k&ouml;nnen wir daf&uuml;r, dass die Leute partout an der Stra&szlig;e wohnen wollen und nicht im Labor?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/330\/der-schwarze-motor-block-4508.html\">Dietrich Krau&szlig; auf Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Wenn Abgase gef&auml;hrlicher als Attent&auml;ter sind<\/strong><br>\nEs ist viel wahrscheinlicher, durch die Abgasbelastung an der vierspurigen Zubringerstra&szlig;e zu sterben als durch die Kugeln eines Amokl&auml;ufers, meint der Soziologe Stefan K&uuml;hl: In den Medien h&ouml;re man dennoch nur von Attentaten, jedoch nichts von den 30 Toten pro Tag durch Stickoxide.<br>\nWenn man Menschen fragt, wovor sie Angst haben, h&ouml;rt man Antworten wie: Terroranschl&auml;ge, Gewaltverbrechen oder Schweinegrippe. Dabei sind andere Gefahren viel relevanter &ndash; die freiwillige Aufnahme von zu viel Alkohol, das weniger freiwillige Passivrauchen oder die schleichende allt&auml;gliche Vergiftung durch Autoabgase. Angesichts dieser verzerrten Wahrnehmung spricht man in der Soziologie von einem Risikoparadox. Gemeint ist die systematische &Uuml;bersch&auml;tzung von gut sichtbaren Risiken und die Untersch&auml;tzung von nicht gut erkennbaren Risiken.<br>\nDiese verzerrte Wahrnehmung h&auml;ngt mit der Funktionsweise der Massenmedien zusammen. Ein Islamist, der mit dem Lkw in eine Menge von Fu&szlig;g&auml;ngern f&auml;hrt, erzeugt viel mehr Aufmerksamkeit als die deutlich h&ouml;here Anzahl von Menschen, die tagt&auml;glich aufgrund des Stickoxid-Aussto&szlig;es von LKWs sterben. Ein Amoklauf vor einem Einkaufszentrum ist Brennpunkt der Berichterstattung &ndash; obwohl es viel wahrscheinlicher ist, durch die Feinstaubbelastung an der vierspurigen Zubringerstra&szlig;e zum Einkaufszentrum zu sterben als durch die Kugeln eines Amokl&auml;ufers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/risikowahrnehmung-wenn-abgase-gefaehrlicher-als-attentaeter.1005.de.html?dram:article_id=391849\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nur die Reichen jubeln noch<\/strong><br>\nIn kurzer Zeit hat Frankreichs Pr&auml;sident dramatisch an Zustimmung eingeb&uuml;&szlig;t. Der Grund sind seine ersten Reformen: K&uuml;rzungen bei den Armen und Geschenke f&uuml;r die Reichen. Es geht nur um f&uuml;nf Euro im Monat, aber Emmanuel Macron kostet diese kleine Summe viel Ansehen: Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident hat angek&uuml;ndigt, die Wohnungshilfe f&uuml;r die &auml;rmsten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger um f&uuml;nf Euro pro Monat zu k&uuml;rzen. Zugleich will er die Verm&ouml;gensteuer f&uuml;r besonders Wohlhabende streichen und die Unternehmensteuern sollen innerhalb von f&uuml;nf Jahren von 33 auf 25 Prozent fallen. &ldquo;Monsieur CAC 40&rdquo; &ndash; also der Herr der franz&ouml;sischen B&ouml;rse, titelten einige franz&ouml;sische Zeitungen daraufhin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/amp\/politik\/ausland\/2017-07\/emmanuel-macron-frankreich-praesident-umfrage-unbeliebtheit\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Leser der NachDenkSeiten werden von dieser Entwicklung wesentlich weniger &uuml;berrascht sein als die Redakteure der gro&szlig;en Zeitungen, die nun zumindest so tun, als k&auml;me das Alles vollkommen unerwartet. Ich wei&szlig;: Eigenlob stinkt. Aber vergleichen Sie doch ruhig einmal die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=macron-emmanuel\">Macron-Berichterstattung der NachDenkSeiten<\/a> mit der der traditionellen Medien und ziehen retrospektiv einen Vergleich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US-Willk&uuml;r<\/strong><br>\n&ldquo;Unlautere Motive: Der Kongress treibt Trump gegen Russland, auf Kosten der EU&rdquo;, titelt die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo;. Endlich aufgewacht? Die Politik aller Oligarchen-Systeme ist von &ldquo;unlauteren Motiven&rdquo; bestimmt: Gewinne machen um jeden Preis. Der US-Oligarchen-Kapitalismus ist dabei besonders unverfroren. Schlie&szlig;lich haben die USA den mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten Kriegsetat auf der Welt (&uuml;ber 600 Milliarden Dollar) und haben die ganze Welt mit &uuml;ber 800 Milit&auml;r-St&uuml;tzpunkten &uuml;berzogen. Schon Pr&auml;sident Eisenhower, lang ist&rsquo;s her, warnte vor dem milit&auml;risch-industriellen Komplex der USA. Er sah die Gefahr, f&uuml;r einen Weltkriegsgeneral erstaunlich, dass die R&uuml;stungsindustrie und die Wirtschaft die US-Politik bestimmen w&uuml;rden. Es ist an der Zeit, dass Europa seine eigenen Interessen wahrnimmt und die mehr oder weniger bedingungslose Gefolgschaft gegen&uuml;ber den USA aufgibt. Der plumpe Versuch des US-Kongresses, Europa den Bezug von russischem Gas zu verbieten und die Europ&auml;er zu zwingen, stattdessen Fl&uuml;ssiggas aus den USA zu kaufen, ist ein weiterer Beleg f&uuml;r die Willk&uuml;r der US-Politik. Aber wer soll sich in Europa an die Spitze des Widerstandes gegen diese r&uuml;cksichtslose Interessenpolitik stellen? Der Patron der Steuerhinterziehung der Konzerne, Juncker? Der Investmentbanker Macron? Oder doch die brave ehemalige FDJ-Sekret&auml;rin f&uuml;r Agitation und Propaganda Merkel, die bislang noch jede Wendung der US-Politik unterst&uuml;tzte?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1492798780781584\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>How economics became a religion<\/strong><br>\nIts moral code promises salvation, its high priests uphold their orthodoxy. But perhaps too many of its doctrines are taken on faith.<br>\nlthough England has an established church, few of us today pay it much mind. We follow an even more powerful religion, around which we have oriented our lives: economics. Think about it. Economics offers a comprehensive doctrine with a moral code promising adherents salvation in this world; an ideology so compelling that the faithful remake whole societies to conform to its demands. It has its gnostics, mystics and magicians who conjure money out of thin air, using spells such as &ldquo;derivative&rdquo; or &ldquo;structured investment vehicle&rdquo;. And, like the old religions it has displaced, it has its prophets, reformists, moralists and above all, its high priests who uphold orthodoxy in the face of heresy.<br>\nOver time, successive economists slid into the role we had removed from the churchmen: giving us guidance on how to reach a promised land of material abundance and endless contentment. For a long time, they seemed to deliver on that promise, succeeding in a way few other religions had ever done, our incomes rising thousands of times over and delivering a cornucopia bursting with new inventions, cures and delights.<br>\nThis was our heaven, and richly did we reward the economic priesthood, with status, wealth and power to shape our societies according to their vision. At the end of the 20th century, amid an economic boom that saw the western economies become richer than humanity had ever known, economics seemed to have conquered the globe. With nearly every country on the planet adhering to the same free-market playbook, and with university students flocking to do degrees in the subject, economics seemed to be attaining the goal that had eluded every other religious doctrine in history: converting the entire planet to its creed.<br>\nYet if history teaches anything, it&rsquo;s that whenever economists feel certain that they have found the holy grail of endless peace and prosperity, the end of the present regime is nigh. On the eve of the 1929 Wall Street crash, the American economist Irving Fisher advised people to go out and buy shares; in the 1960s, Keynesian economists said there would never be another recession because they had perfected the tools of demand management.<br>\nThe 2008 crash was no different. Five years earlier, on 4 January 2003, the Nobel laureate Robert Lucas had delivered a triumphal presidential address to the American Economics Association. Reminding his colleagues that macroeconomics had been born in the depression precisely to try to prevent another such disaster ever recurring, he declared that he and his colleagues had reached their own end of history: &ldquo;Macroeconomics in this original sense has succeeded,&rdquo; he instructed the conclave. &ldquo;Its central problem of depression prevention has been solved.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/news\/2017\/jul\/11\/how-economics-became-a-religion?subid=3966932&amp;CMP=longread_collection\">John Rapley im Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Amerikas Sanktionen gegen Russland Deutschland treffen<\/strong><br>\nHinter Amerikas neuen Russland-Sanktionen stecken knallharte Wirtschaftsinteressen. Es sieht nicht gut aus f&uuml;r die Freundschaft zwischen Amerika und Europa.<br>\nAn diesem Dienstag k&ouml;nnte das amerikanische Repr&auml;sentantenhaus einen Gesetzesentwurf verabschieden, der das Potential hat, das Verh&auml;ltnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Europ&auml;ischen Union auf Dauer zu tr&uuml;ben. Das Gesetz soll die Sanktionen gegen Russland versch&auml;rfen, das verd&auml;chtigt wird, die amerikanischen Wahlen manipuliert zu haben.<br>\nEine erste Version hat in der anderen Kammer des Parlaments, dem Senat, eine &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit von 97 der 100 m&ouml;glichen Stimmen gefunden. Das ist Beleg f&uuml;r eine partei&uuml;bergreifende Harmonie, die im polarisierten Washington selten geworden ist. [&hellip;]<br>\nEines der im Gesetzesentwurf klar formulierten Ziele ist Nord Stream 2. Die Pipeline soll russisches Erdgas nach Deutschland bringen. Die amerikanische Au&szlig;enpolitik hat schon lange schwere Bedenken gegen die Pipeline und warb bereits unter Pr&auml;sident Barack Obama daf&uuml;r, sie nicht zu genehmigen. Aus amerikanischer Sicht verst&auml;rkt sie die Abh&auml;ngigkeit der EU von Russland und schw&auml;cht ihre wichtigen Partner Polen und Ukraine, die in Washington eine starke Lobby haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/umstrittener-gesetzentwurf-wie-amerikas-sanktionen-gegen-russland-deutschland-treffen-15120165.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Was &uuml;berhaupt ist &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;?<\/strong><br>\nDeutschland lobt sich landauf, landab f&uuml;r seine Wettbewerbsf&auml;higkeit. Ein Mythos. Denn durch Lohnsenkungen und Flexibilisierungen wurden wichtige Funktionen des Wettbewerbs au&szlig;er Kraft gesetzt.<br>\nDie positiven Auswirkungen von Arbeitsmarktflexibilisierungen wurden schon im ersten Teil dieses Artikels in Frage gestellt. Doch flexible Arbeitsm&auml;rkte haben nicht nur negative Auswirkungen auf das langfristige Wachstum, sondern f&uuml;hren in der Eurozone auch zu hochproblematischen Wettbewerbsverzerrungen.<br>\nWettbewerb um Innovationen<br>\nH&auml;ufig wird &uuml;bersehen, dass ein rigider Arbeitsmarkt auch ein wettbewerbsf&ouml;rderndes Instrument sein kann. Dieser Punkt wurde zum Beispiel im Vorfeld der Mindestlohneinf&uuml;hrung diskutiert. Als Beispiel f&uuml;r die Erfolge des Mindestlohnes wurde England angef&uuml;hrt. Einige Arbeitgeber haben sich dort durchaus &uuml;ber die Einf&uuml;hrung des Mindestlohnes gefreut, da er die Phase des Dumpingwettbewerbs in einigen Branchen beendete.<br>\nWenn die L&ouml;hne v&ouml;llig flexibel sind, kann ein Unternehmen, welches den Marktpreis nicht mithalten kann, Wettbewerbsf&auml;higkeit erreichen, indem es einfach niedrigere L&ouml;hne als seine Konkurrenten zahlt. Anstatt die Produktionsprozesse zu optimieren oder in Modernisierung zu investieren, um die Wettbewerbsf&auml;higkeit zu erh&ouml;hen, geht man den einfacheren Weg der Lohnsenkung. Dies hat zur Folge, dass die Konkurrenten das nachahmen und eine Abw&auml;rtsspirale aus immer weiter sinkenden L&ouml;hnen und Preisen entsteht. Eine wichtige Funktion des Wettbewerbs ist somit au&szlig;er Kraft gesetzt. Investitionen und Produktivit&auml;tsentwicklung verlangsamen sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/07\/was-ueberhaupt-ist-wettbewerbsfaehigkeit\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die M&auml;r der Kostenexplosion<\/strong><br>\nDie Behauptung, das deutsche Gesundheitswesen sei nicht mehr bezahlbar, wird inzwischen von Vielen als gegeben akzeptiert. Das ist aber nicht richtig,<br>\nwie nachfolgender &ouml;konomischer und gesundheitspolitischer Diskurs darlegt.<br>\nIst Deutschlands Gesundheitswesen in den kommenden Jahrzehnten noch bezahlbar? Die Antwort ist: Ja, und zwar mindestens f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nfzig Jahre! F&uuml;r viele wenig glaubhaft, wird doch in der breiten &Ouml;ffentlichkeit die Behauptung von der Nichtfinanzierbarkeit und der Kostenexplosion im Gesundheitswesen l&auml;ngst als Tatsache akzeptiert. Diese Auffassung ist durch die Medien verbreitet und verfestigt worden. Begleitet wird diese Argumentation stets von einer weiteren, kaum angezweifelten &Uuml;berzeugung, n&auml;mlich der Vergreisung der Gesellschaft und einer dadurch kaum beherrschbaren Kostenexplosion .<br>\nDie nachfolgenden Thesen liefern Gegenargumente, die die Finanzierbarkeit unseres Gesundheitswesens aufzeigen. (&hellip;)<br>\nAm Ende dieser Entwicklung ist der Patient zum Kunden und Gesundheit zur Ware mutiert. Alles erscheint objektiv, weil in Zahlen und Rankings fassbar. Die Struktur des Gesundheitswesens ist durch &ouml;konomische &bdquo;Sachzw&auml;nge&ldquo; vorgegeben und<br>\ngesellschaftspolitischen Wertentscheidungen weitgehend entzogen. Mithin &bdquo;das Ende der klassischen Medizin&ldquo;. Eine kaum bemerkte Monetarisierung aller menschlicher Beziehungen, die Verinnerlichung einer kommerzgesteuerten Marktanpassung, letztlich die<br>\nAnpassung an die dominierende neoklassische Markttheorie, die bei genauerer Betrachtung an Skurrilit&auml;t kaum zu &uuml;berbieten ist. Worauf es ankommt, ist eine Orientierung in Relation zu den realisierbaren M&ouml;glichkeiten im Rahmen der Produktivit&auml;t. Welche der M&ouml;glichkeiten realisiert werden soll, obliegt Wertentscheidungen, die keinen Sachzw&auml;ngen unterliegen. M. a. W.: Daseinsf&uuml;rsorge ist das gesellschaftliche Ziel, Kostenreduktion ein Mittel und nicht Selbstzweck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170724-die-maer-der-kostenexplosion.pdf\">Deutsches &Auml;rzteblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Beschleunigter Artenschwund<\/strong><br>\nAktuellen Sch&auml;tzungen zufolge verschwinden auf der Erde jeden Tag bis zu 130 Arten. Im Gegensatz zu anderen Massensterben wurde das heutige vom Menschen ausgel&ouml;st<br>\nEine erschreckende Bilanz zieht das Bundesamt f&uuml;r Naturschutz (BfN) in seinem zuletzt im Juni erschienenen Agrarreport zur biologischen Vielfalt. So gut wie alle Tier- und Pflanzenarten in den Agrarlandschaften sind im Schwinden begriffen, insbesondere die Vogel- und Insektenwelt. Ursache daf&uuml;r ist die abnehmende Vielfalt an Lebensr&auml;umen und Biotopen. Dies geht aus der Roten Liste der gef&auml;hrdeten Biotoptypen Deutschlands hervor.<br>\nBesonders Wiesen und Weiden sind Bedingungen ausgesetzt, die zu ihrem Schwinden beitragen. So ist eine qualitative Verschlechterung des Gr&uuml;nlands infolge intensiver Bewirtschaftung festzustellen, zum Beispiel bei bl&uuml;tenreichen M&auml;hwiesen, wo rund 40 Prozent der in Deutschland gef&auml;hrdeten Arten an Farn- und Bl&uuml;tenpflanzen wachsen. Wildkr&auml;uter wie Acker-Rittersporn und Sommer-Adonisr&ouml;schen, die fr&uuml;her auf &Auml;ckern weit verbreitet waren, sind hier nur noch selten zu finden. So sank die Zahl der Wildkr&auml;uter im Inneren von Ackerfl&auml;chen bereits um mehr als 70 Prozent. (&hellip;)<br>\n2013 z&auml;hlte das BfN in Deutschland rund 48.000 Tier-, 10.000 Pflanzen- und 14.400 Pilzarten. Dem BfN-Artenschutz-Report von 2015 zufolge sind von den 32.000 der auf der Roten Liste stehenden Tier- und Pflanzenarten etwa ein Drittel im Bestand gef&auml;hrdet, vier Prozent sind ausgestorben. Rund 20 Prozent aller Farn- und Bl&uuml;tenpflanzen &ndash; zwischen 48.000 und 57.000 Arten &ndash; werden f&uuml;r Heilzwecke genutzt, wobei die meisten der bekannten Arten noch auf ihren Nutzen f&uuml;r den Menschen untersucht wurden.<br>\n28 Prozent aller Wirbeltierarten &ndash; Fische, Amphibien, Reptilien, V&ouml;gel und S&auml;ugetiere &ndash; gelten als gef&auml;hrdet. Ein Drittel einheimischer Brutvogelarten hat w&auml;hrend der letzten zw&ouml;lf Jahre im Bestand abgenommen. Ein Viertel aller Zugv&ouml;gel ist gef&auml;hrdet.<br>\nWir Menschen verbrauchen mehr nat&uuml;rliche Ressourcen, als die Erde erneuern kann. Nach Sch&auml;tzungen des Living Planet Report des WWF schrumpfen die Wirbeltierbest&auml;nde zusehends. H&auml;lt diese Entwicklung an, w&uuml;rden sich die Best&auml;nde bis 2020 noch um 67 Prozent reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Beschleunigter-Artenschwund-3780778.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das American Empire und seine Medien<\/strong><br>\nViele F&uuml;hrungspersonen und Top-Journalisten von nahezu allen bekannten amerikanischen Medien sind in das Netzwerk des einflussreichen Council on Foreign Relations (CFR) eingebunden.<br>\nGegr&uuml;ndet 1921 als eine private, &uuml;berparteiliche Organisation, pr&auml;gt der CFR und seine knapp 5000 renommierten Mitglieder seit Jahrzehnten die amerikanische Au&szlig;enpolitik und deren mediale Darstellung. Ein bekanntes CFR-Mitglied erkl&auml;rte einst, dass das Ziel tats&auml;chlich die Etablierung eines &bdquo;Imperiums&ldquo; sei, allerdings eines &bdquo;benevolenten&ldquo;, d.h. &bdquo;wohlwollenden&ldquo;, Imperiums.<br>\nDie folgende Abbildung zeigt &ndash; basierend auf den offiziellen Mitgliederlisten &ndash; erstmals das umfangreiche Mediennetzwerk des CFR und seiner zwei wichtigsten internationalen Partner-Organisationen: der Bilderberg-Gruppe (die prim&auml;r die USA und Europa abdeckt) sowie der Trilateralen Kommission (die Nordamerika, Europa und Ostasien abdeckt). Beide wurden von F&uuml;hrungspersonen des Councils gegr&uuml;ndet, um die Kooperation zwischen Eliten auf der internationalen Ebene zu f&ouml;rdern.<br>\nRichard Harwood, der ehemalige leitende Redakteur und Ombudsmann der Washington Post, schrieb &uuml;ber den Council on Foreign Relations anerkennend, dass seine Mitglieder &bdquo;am ehesten dem entsprechen, was man das herrschende Establishment der Vereinigten Staaten nennen k&ouml;nnte&rdquo;.<br>\nHarwood fuhr fort: &ldquo;Die Mitgliedschaft dieser Journalisten im Council, was auch immer sie von sich selbst denken m&ouml;gen, ist eine Best&auml;tigung ihrer aktiven und wichtigen Rolle in &ouml;ffentlichen Angelegenheiten und ihres Aufstiegs in die herrschende Klasse Amerikas. Sie analysieren und interpretieren die Au&szlig;enpolitik der USA nicht nur; sie helfen sie zu machen. () Sie sind ein Teil des Establishments, ob sie es wollen oder nicht, und sie teilen die meisten seiner Werte und Ansichten.&ldquo;<br>\nAllerdings machen Medienpers&ouml;nlichkeiten nur einen kleinen Teil des umfangreichen CFR-Netzwerkes aus. Wie die folgende Abbildung zeigt, z&auml;hlten und z&auml;hlen zu den Mitgliedern des privaten Council on Foreign Relations unter anderem:\n<ul>\n<li>mehrere US-Pr&auml;sidenten und Vize-Pr&auml;sidenten beider Parteien;<\/li>\n<li>nahezu alle Au&szlig;en-, Verteidigungs- und Finanzminister;<\/li>\n<li>die meisten Generalstabschefs und Kommandeure des US-Milit&auml;rs und der NATO;<\/li>\n<li>nahezu alle Nationalen Sicherheitsberater, CIA-Direktoren, UNO-Botschafter, Vorsitzende der Zentralbank (Fed), Weltbank-Pr&auml;sidenten, sowie Direktoren des Nationalen Wirtschaftsrates;<\/li>\n<li>einige der einflussreichsten Kongressabgeordneten (insb. Au&szlig;en- und Sicherheitspolitiker);<\/li>\n<li>zahlreiche Medienmanager und Top-Journalisten, sowie einige der bekanntesten Schauspieler;<\/li>\n<li>zahlreiche prominente Akademiker, insbesondere in den Schl&uuml;sselgebieten der &Ouml;konomie, der Internationalen Beziehungen, der Politik- und Geschichtswissenschaften und des Journalismus;<\/li>\n<li>zahlreiche F&uuml;hrungskr&auml;fte von Think Tanks, Universit&auml;ten, NGOs, und der Wall Street;<\/li>\n<li>sowie die Schl&uuml;sselmitglieder der 9\/11-Kommission und der Warren-Kommission (JFK)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/swisspropaganda.wordpress.com\/das-american-empire-und-seine-medien\/\">swisspropaganda<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>With New D.C. Policy Group, Dems Continue to Rehabilitate and Unify With Bush-Era Neocons<\/strong><br>\nOne of the most under-discussed yet consequential changes in the American political landscape is the reunion between the Democratic Party and the country&rsquo;s most extreme and discredited neocons. While the rise of Donald Trump, whom neocons loathe, has accelerated this realignment, it began long before the ascension of Trump and is driven by far more common beliefs than contempt for the current president. A newly formed and, by all appearances, well-funded national security advocacy group, devoted to more hawkish U.S. policies toward Russia and other adversaries, provides the most vivid evidence yet of this alliance. Calling itself the Alliance for Securing Democracy, the group describes itself as &ldquo;a bipartisan, transatlantic initiative&rdquo; that &ldquo;will develop comprehensive strategies to defend against, deter, and raise the costs on Russian and other state actors&rsquo; efforts to undermine democracy and democratic institutions,&rdquo; and also &ldquo;will work to publicly document and expose Vladimir Putin&rsquo;s ongoing efforts to subvert democracy in the United States and Europe.&rdquo;  (&hellip;) What we see instead are leading Democratic foreign policy experts joining hands with the world&rsquo;s worst neocons to form new, broad-based policy advocacy groups to re-shape U.S. foreign policy toward a more hostile, belligerent and hawkish posture. We see not isolated agreement with neocons in opposition to Trump or on single-issue debates, but a full-scale embrace of them that is rehabilitating their standing, empowering their worst elements, and reintegrating them back into the Democratic Party power structure.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/07\/17\/with-new-d-c-policy-group-dems-continue-to-rehabilitate-and-unify-with-bush-era-neocons\/\">Glenn Greenwald in The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Demokratische Partei in den USA geht gerade eine Allianz mit den radikalsten Neocons aus der Bush-&Auml;ra ein. Glenn Greenwald analysiert diese Entwicklung warnend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39385\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-39385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39385"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39388,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39385\/revisions\/39388"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}