{"id":3943,"date":"2009-05-14T09:19:35","date_gmt":"2009-05-14T07:19:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3943"},"modified":"2009-05-14T09:19:35","modified_gmt":"2009-05-14T07:19:35","slug":"hinweise-des-tages-891","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3943","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li>Industrieproduktion sinkt im Rekordtempo<\/li>\n<li>Inflationsanzeichen als Ende der Krise<\/li>\n<li>Unternehmen leiden unter fehlenden Krediten<\/li>\n<li>Das Bad-Bank-Modell in der jetzigen Fassung ist Murks<\/li>\n<li>Die Bundesregierung stuft die Commerzbank als &ldquo;grunds&auml;tzlich gesunde Bank&rdquo; ein <\/li>\n<li>Steuersch&auml;tzung: Gigantisches Finanzloch<\/li>\n<li>Abwrackpr&auml;mie unter Experten umstritten<\/li>\n<li>Staatshilfen f&uuml;r Autokonzerne: Bsirske fordert gleiches Recht f&uuml;r Karstadt<\/li>\n<li>Vertrauenskrise der US-Verbraucher h&auml;lt an<\/li>\n<li>Schuften f&uuml;r niedrigste L&ouml;hne<\/li>\n<li>Bernd Raffelh&uuml;schen: &ldquo;Die Rente ist wieder unsicherer&rdquo;<\/li>\n<li>Sarrazin wirft Hartz-IV-Beziehern Verschwendung vor<\/li>\n<li>Lafontaine: &bdquo;Wir wollen den Kapitalismus &uuml;berwinden&ldquo;<\/li>\n<li>Reiche m&uuml;ssen Steuerregeln kaum f&uuml;rchten<\/li>\n<li>Nochmals zur OECD-Abgabenstudie 2008<\/li>\n<li>Krankenkassen verkauften offensichtlich Patienten-Daten<\/li>\n<li>Vera-Testwochen in allen Grundschulen<\/li>\n<li>&Auml;rger um Millionen f&uuml;r Elite-Uni <\/li>\n<li>Experten sprechen sich f&uuml;r Bildungsfinanzierung durch Bund und L&auml;nder aus<\/li>\n<li>Roland Berger &ndash; der Berater f&uuml;r alle<\/li>\n<li>Lobbyhinweise von einseitigen Studien bis zur Anti-Klimaschutz-Lobby<\/li>\n<li>K&ouml;lscher Kl&uuml;ngel importiert Berliner Filz<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. <a href=\"?p=3943&amp;email=1\">Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Industrieproduktion sinkt im Rekordtempo<\/strong><br>\nWegen der anhaltenden Auftragsflaute hat die Industrie in den 16 Euro-L&auml;ndern ihre Produktion in Rekordtempo gedrosselt. Die weltweite Rezession d&auml;mpfte auch das Wachstum der Industrieproduktion in China.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/industrieproduktion-sinkt-im-rekordtempo;2275872\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Inflationsanzeichen als Ende der Krise<\/strong><br>\nLucas Zeise ist Kolumnist bei der Financial Times Deutschland und vertritt in seinem Buch &ldquo;Das Ende der Party&rdquo; die These, dass die Notenbanken ein Zentrum der gegenw&auml;rtigen Finanz- und Wirtschaftskrise bilden. Speziell die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) beg&uuml;nstigte Zeise zufolge mit ihrer Geldpolitik nicht nur das Wachsen der Finanzm&auml;rkte, sondern behinderte zus&auml;tzlich massiv den G&uuml;termarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30289\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Hier eine Kostprobe: &ldquo;Dass die &ldquo;Schuldenbremse&rdquo; eine Absurdit&auml;t ist, stimmt auch. Sie wird sich als ebenso albernes Rechtskonstrukt erweisen wie die Maastricht-Kriterien.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Unternehmen leiden unter fehlenden Krediten<\/strong><br>\nDie Finanzierungsprobleme deutscher Unternehmen haben &ldquo;massiv und gravierend&rdquo; zugenommen, so das Ergebnis einer KfW-Umfrage. Eine fl&auml;chendeckende Kreditklemme gebe es zwar noch nicht, aber vor allem kleine Unternehmen leiden schon jetzt unter dem schleppenden Kreditgesch&auml;ft.<br>\n(&hellip;)<br>\nDer KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch sowie der KfW-Vorstandsvorsitzende Ulrich Schr&ouml;der betonten, eine so genannte Bad Bank sei dringend n&ouml;tig, um das schleppende Kreditgesch&auml;ft wieder in Gang zu bringen. Nur so k&ouml;nne das Vertrauen der Banken untereinander und das Vertrauen der Investoren in die Banken wieder hergestellt werden. Die Bundesregierung beschloss am Mittwoch Gesetzespl&auml;ne, wonach die Banken &uuml;ber Bad Banks von ihren Risikopapieren entlastet werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,624702,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das ist eine der &uuml;blichen Propagandameldungen, unterst&uuml;tzt von einer Umfrage &ndash; im konkreten Fall dient die Propaganda der Rettung aller Banken und im besonderen Fall dem aktuellen Steinbr&uuml;ck-Projekt Bad Banks. P&uuml;nktlich zum Kabinettsbeschluss ist die gef&uuml;gige KfW zu Diensten bereit.<\/em><\/p>\n<p>Wenn man den Text genau durchschaut, findet man nirgendwo einen Beleg f&uuml;r die angebliche Kreditklemme. Dass die Unternehmen unter Auftragsr&uuml;ckg&auml;ngen leiden und dass deshalb die Banken schon aus diesem Grund genauer hinschauen, ob der Kredit f&uuml;r eine Investition oder f&uuml;r ein Auslandsgesch&auml;ft einigerma&szlig;en sicher ist, ist doch selbstverst&auml;ndlich. Das ist die Folge der Wirtschaftskrise. Diese Skepsis der Banken wird man auch mithilfe der Auslagerung fauler Kredite nicht aufl&ouml;sen k&ouml;nnen. Auch eine Bank, die diesen &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Akt vollzogen hat, wird genauso kritisch pr&uuml;fen.<\/p>\n<p>Auch diese Erfahrung spricht daf&uuml;r, dass der Staat sich sehr viel mehr in das Finanzwesen einmischen muss, nicht durch Stabilisierung des jetzigen Systems sondern durch Sicherstellung der Finanzierung auch der kleineren und mittleren Betriebe in kritischen Lagen. Manche Unternehmen brauchen einen Kredit auch dann, wenn er engen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht gerecht wird. Sie brauchen aber vor allem Auftr&auml;ge. Die Milliarden f&uuml;r die Bad Banks w&auml;ren hier viel sinnvoller eingesetzt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Das Bad-Bank-Modell in der jetzigen Fassung (&hellip;)<\/strong><br>\n&hellip; ist Murks. Es ist eine riskante Wette auf h&ouml;chst verantwortungsvolle Banker. Geht sie schief, drohen der Volkswirtschaft unn&ouml;tig entbehrungsreiche Jahre. Und in ein paar Jahren m&uuml;ssen die Banken ein zweites Mal gerettet werden. Von Robert von Heusinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1752190_Leitartikel-Zu-viel-Vertrauen-in-die-Banker.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Bundesregierung stuft die Commerzbank als &ldquo;grunds&auml;tzlich gesunde Bank&rdquo; ein <\/strong><br>\nDies machte die Regierung in einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Mittwoch deutlich. Die FDP-Fraktion hatte wissen wollen, warum die EU-Kommission zu einer anderen Einstufung gekommen sei. Nach Angaben der Regierung bedeutet die EU-Einstufung als &ldquo;nicht grunds&auml;tzlich gesunde Bank&rdquo; nicht, dass ein Institut vor der Pleite stehe, sondern strukturelle Umbauten erforderlich seien. Die Frage einer kompletten Schlie&szlig;ung stelle sich &uuml;berhaupt nicht, versicherte die Regierung. Sie geht auch davon aus, dass die f&uuml;r die Rekapitalisierung der Bank zur Verf&uuml;gung gestellten &ouml;ffentlichen Mittel vollst&auml;ndig zur&uuml;ckgezahlt werden. Eine Einflussnahme auf das Tagesgesch&auml;ft der Commerzbank strebt die Bundesregierung nicht an. (Anmerkung WL: Deswegen werden wohl auch keine Regierungsvertreter in den Aufsichtsrat entsandt. Siehe Ziffer 7 der Hinweise vom 13.05.09.)\n<p>Bisher hat die Bundesregierung 18,2 Milliarden Euro f&uuml;r die Commerzbank als stille Einlagen oder f&uuml;r Aktien gegeben oder will dies noch tun. Die angestrebte Beteiligung betr&auml;gt 25 Prozent plus eine Aktie. Der B&ouml;rsenwert der Bank habe zun&auml;chst bei 3 Milliarden Euro gelegen und liege jetzt bei 6,5 Milliarden. Diese Diskrepanz ist aus Sicht der Regierung schon &ldquo;erstaunlich&rdquo;. Die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen kritisierte in diesem Zusammenhang, warum die Regierung mit so viel Kapital eingestiegen sei, wenn die Bank nur noch so wenig wert gewesen sei. Die Linksfraktion vertrat die Ansicht, es w&auml;re besser gewesen das Institut gleich ganz zu &uuml;bernehmen(&hellip;)<\/p>\n<p>Die CDU\/CSU kritisierte eine &ouml;ffentliche Mitteilung der Commerzbank, aus der hervorgeht, dass das Institut auf die beiden stillen Einlagen des &ldquo;Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung&rdquo; (SoFFin) in H&ouml;he von jeweils 8,2 Milliarden Euro 2009 und 2010 keine Zinsen zahlen wolle. Das Institut hatte weiter mitgeteilt, dass es 2012 mit der R&uuml;ckzahlung der staatlichen Mittel beginnen werde. Nach Angaben der Regierung soll die R&uuml;ckzahlung 2019 abgeschlossen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_142\/01.html%20\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Diskrepanz zwischen B&ouml;rsenwert und Kapitalzuschuss durch den Bund ist in der Tat &bdquo;erstaunlich&ldquo;. Interessant ist auch die Frage, warum die Commerzbank f&uuml;r die stillen Einlagen keine Zinsen zahlen will. Und noch interessanter d&uuml;rfte sein, ob die Milliardenbetr&auml;ge jemals wieder zur&uuml;ckbezahlt werden und wer f&uuml;r die kommenden (gesch&auml;tzten) 10 Jahre die Zinskosten tr&auml;gt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuersch&auml;tzung: Gigantisches Finanzloch<\/strong><br>\nBis 2013 m&uuml;ssen sich Bund, L&auml;nder und Kommunen auf rund 320 Milliarden Euro weniger Einnahmen einstellen als bisher geplant. Das zeichnete sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa am Mittwoch bei den Beratungen der Steuersch&auml;tzer in Bad Kreuznach ab.\n<p>F&uuml;r dieses Jahr k&ouml;nnten sich die Steuerausf&auml;lle f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise gegen&uuml;ber fr&uuml;heren Prognosen auf rund 45 Milliarden Euro belaufen. Das Minus d&uuml;rfte im n&auml;chsten Jahr nochmals gr&ouml;&szlig;er ausfallen.<\/p>\n<p>Zu Buche schl&auml;gt nicht nur der Konjunktureinbruch, sondern auch die von der Koalition bereits beschlossene Steuerentlastung f&uuml;r B&uuml;rger und Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1753673_Steuerschaetzung-Gigantisches-Finanzloch.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass bisher f&uuml;r die Mehrbelastung ausschlie&szlig;lich konjunkturelle Gr&uuml;nde, die Ausgaben f&uuml;r Konjunkturpakete oder f&uuml;r die Zusch&uuml;sse an die Sozialkassen genannt werden. Die Kapitelzufl&uuml;sse zur Rettung der Banken scheinen wohl irgendwo aus dem Nirwana zu kommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Abwrackpr&auml;mie unter Experten umstritten<\/strong><br>\nDie Umweltpr&auml;mie als Instrument der Wirtschaftsf&ouml;rderung ist unter Experten umstritten. In einer Anh&ouml;rung des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Technologie am Mittwoch zum Gesetzentwurf zur &Auml;nderung des Gesetzes zur Errichtung eines Sonderverm&ouml;gens &ldquo;Investitions- und Tilgungsfonds&rdquo; (16\/12662) lobten Autohersteller, Kfz-Gewerbe und Gewerkschaft die bei einem Neuwagenkauf f&uuml;r die Verschrottung des Altautos gezahlte Abwrackpr&auml;mie von 2.500 Euro. Kritik kam von Umweltorganisationen, die jede &ouml;kologische Wirkung vermissten. Mit dem Gesetzentwurf sollen die zur Verf&uuml;gung gestellten Mittel f&uuml;r die Abwrackpr&auml;mie von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erh&ouml;ht werden. Die Finanzierung erfolgt &uuml;ber eine h&ouml;here Schuldenaufnahme des &ldquo;Investitions- und Tilgungsfonds&rdquo;.\n<p>Babette Fr&ouml;hlich von der Industriegewerkschaft Metall best&auml;tigte, dass es im Kleinwagenbereich eine gro&szlig;e Nachfrage gebe. Daf&uuml;r gebe es aber Kurzarbeit im Bereich der Mittel- und Oberklasse, wo sich die Pr&auml;mie nicht auswirke. Insgesamt geht die Gewerkschaft aber davon aus, dass durch die Umweltpr&auml;mie 200.000 Arbeitspl&auml;tze gesichert werden.<\/p>\n<p>Dagegen empfahl Thorben Becker (Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz in Deutschland), die Pr&auml;mie sofort einzustellen, weil mit ihr eine enorme Ressourcenverschwendung einhergehe. Viele noch voll funktionsf&auml;hige Fahrzeuge w&uuml;rden in den Schrottpressen landen. Professor Justus Haucap (Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg), Vorsitzender der Monopolkommission, sprach ebenfalls von einer &ldquo;Vernichtung von Verm&ouml;gen&rdquo;, was &ldquo;&ouml;konomisch unsinnig und &ouml;kologisch fragw&uuml;rdig&rdquo; sei. Mit der Umwelt habe das Programm kaum etwas zu tun. Neuwagen seien gr&ouml;&szlig;er als die zu verschrottenden Kleinwagen und h&auml;tten oft eine Klimaanlage. Die Pr&auml;mie habe ein kurzfristiges Konjunkturfeuer entfacht. In den n&auml;chsten Jahren werde diese Nachfrage fehlen. J&uuml;rgen Resch (Deutsche Umwelthilfe) kritisierte die Pr&auml;mie als &ldquo;r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Industriepolitik&rdquo;. Mit 5 Milliarden Euro Kosten sie sie das teuerste Programm weltweit, das zudem auf jede &ouml;kologische Lenkungswirkung verzichte. Es entstehe die &ldquo;absurde Situation&rdquo;, dass Autos mit gr&uuml;ner Feinstaubplakette verschrottet und daf&uuml;r neue Fahrzeuge mit doppelt so hohem Spritverbrauch und Kohlendioxid-Aussto&szlig; gef&ouml;rdert w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_142\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Staatshilfen f&uuml;r Autokonzerne: Bsirske fordert gleiches Recht f&uuml;r Karstadt<\/strong><br>\n&ldquo;Ein Kaufhaus-Konzern ist nicht weniger wichtig als ein Autohersteller&rdquo;: Mit diesem Vergleich fordert Ver.di-Chef Bsirske auch eine Staatsb&uuml;rgschaft f&uuml;r Arcandor &ndash; der Karstadt-Mutterkonzern braucht &uuml;ber eine halbe Milliarde Euro. Scharfe Kritik kommt vom Konkurrenten Metro.\n<p>Ver.di-Chef Frank Bsirske hat die Bundesregierung aufgefordert, die angeschlagene Kaufhauskette Karstadt nicht pleitegehen zu lassen. &ldquo;Der Staat sollte Karstadt helfen, zumindest mit B&uuml;rgschaften&rdquo;, sagte Bsirske der &ldquo;Westdeutschen Allgemeinen Zeitung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-624543,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Prinzipiell hat Bsirske recht. Wieso soll ein Arbeitsplatz in der Autoindustrie mehr wert sein als im Einzelhandel? <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vertrauenskrise der US-Verbraucher h&auml;lt an<\/strong><br>\nUS-Einzelh&auml;ndler haben im April &uuml;berraschend Umsatzeinbu&szlig;en erlitten. Die Amerikaner kauften vor allem weniger Haushaltsger&auml;te und andere Elektronik. Experten bezeichneten den Umsatzr&uuml;ckgang als entt&auml;uschend. Die Erl&ouml;se gingen um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat zur&uuml;ck, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten dagegen einen unver&auml;nderten Wert erwartet. Ohne Autos gingen die Erl&ouml;se sogar mit 0,5 Prozent noch st&auml;rker zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/vertrauenskrise-der-us-verbraucher-haelt-an;2276043\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Was mag in den K&ouml;pfen von Experten vorgehen &ndash; oder vielmehr nicht vorgehen -, die die Umsatzeinbu&szlig;en allen Ernstes als &bdquo;&uuml;berraschend&ldquo; <\/em>bezeichnen?<\/p><\/li>\n<li><strong>Schuften f&uuml;r niedrigste L&ouml;hne<\/strong><br>\nZwangsarbeit bl&uuml;ht weltweit, auch in Europa. Die Krise k&ouml;nnte das Problem versch&auml;rfen. Sklaverei ist ein Problem der Gegenwart. &Uuml;ber zw&ouml;lf Millionen Menschen werden weltweit gezwungen, unter Bedingungen zu arbeiten, denen sie freiwillig nicht zugestimmt h&auml;tten. Dies erkl&auml;rt die ILO (Internationale Arbeitsorganisation) in ihrem gestern vorgelegten Bericht zu Zwangsarbeit weltweit und bekr&auml;ftigt damit die Angaben, die sie bereits vor vier Jahren in ihrem letzten Bericht zum Thema aufgestellt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/schuften-fuer-niedrigste-loehne\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Das gibt es auch in Deutschland durchaus auch au&szlig;erhalb der privaten Haushalte, siehe u.a. <a href=\"?p=3671\">Hinweis 12 vom 18.12.2008<\/a>: &bdquo;Wenn Arbeitslose unter Androhung von Existenz gef&auml;hrdenden Sanktionen gezwungen werden, Ein-Euro-Jobs anzunehmen, steht dies zudem im Widerspruch zu den Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bernd Raffelh&uuml;schen: &ldquo;Die Rente ist wieder unsicherer&rdquo;<\/strong><br>\nBernd Raffelh&uuml;schen kritisiert die Rentengarantie der Bundesregierung als &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;ndenfall&rdquo;. Die Arbeitnehmer werden das Versprechen mit steigenden Beitr&auml;gen bezahlen, warnt der Experte. Dennoch ist der Wissenschaftler zuversichtlich, dass heute 40-J&auml;hrige trotz Finanzkrise ihre Rentenl&uuml;cke noch schlie&szlig;en k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/geldanlage\/0,2828,druck-624521,00.html\">Manager-Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Meine G&uuml;te, bei den Fragen dieses Redakteurs zum Versagen des Umlageverfahrens und Beitragsinstabilit&auml;t kommt sogar Bernd Raffelh&uuml;schen in Versuchung, die gesetzliche Rente vor ihm in Schutz zu nehmen. Allerdings bringt das Manager-Magazin Hintergrundinformationen &uuml;ber den Versicherungsvertreter mit Professorentitel, die wir sonst nur selten in der herk&ouml;mmlichen Berichterstattung lesen: &bdquo;Bernd Raffelh&uuml;schen ist Professor f&uuml;r Finanzwissenschaft an der Uni Freiburg. Er leitet das Forschungszentrum Generationenvertr&auml;ge, ist Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft sowie Berater der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Nebent&auml;tigkeiten Raffelh&uuml;schens in der Versicherungswirtschaft hatten ihm in der Vergangenheit Kritik eingebracht, da er sich auch als Wissenschaftler f&uuml;r die kapitalbasierte, private Altersvorsorge stark macht.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung KR:<\/strong> Und in diesem Sinne agitiert er auch munter weiter: &bdquo;Ich halte es nicht f&uuml;r ausgemacht, dass ein 40-J&auml;hriger seine Rentenl&uuml;cke nicht mehr schlie&szlig;en kann.&ldquo;<\/p>\n<p>Klar doch, schlie&szlig;lich verdient Raffelh&uuml;schen daran.<\/p>\n<p>Doch dann folgt, da aus seinem Munde, eine kleine Sensation: &bdquo;Er hat noch mindestens 25 Jahre Zeit, in der sich das Bild deutlich aufhellen d&uuml;rfte. Im gleitenden Durchschnitt &uuml;ber 20 bis 30 Jahre hatten wir in kapitalgedeckten Systemen bislang immer eine reale Rendite von 2 bis 3 Prozent und bei Immobilien zwischen 1,5 und 2 Prozent. Mit diesen Gr&ouml;&szlig;en sollten wir uns vertraut machen. Es gibt keinen langfristigen realen Zinssatz, der bei 5 Prozent oder h&ouml;her liegt. Das ist und war schon immer eine M&auml;r.&ldquo;<\/p>\n<p>Das vergleichen wir doch mal eben mit der Rendite der <a href=\"?p=3936\">Gesetzlichen Rente<\/a> (Hinweis 12): &bdquo;Ledige M&auml;nner, die 2020 in Rente gehen, k&ouml;nnen eine Rendite von etwa 2,8 Prozent erwarten, Frauen und verheiratete M&auml;nner 3,3 Prozent. Selbst Versicherte, die heute noch keine 40 Jahre alt sind, machen ein rentables Gesch&auml;ft: Auch ihre Rentenrendite bleibt in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung.&ldquo; <\/p>\n<p>Die Gesetzliche Rente bringt dem Beitragszahler also 2,8 bis 3,3 % Rendite und die private &bdquo;Vorsorge&ldquo; 2 bis 3 %. Welchen Grund kann es da noch geben, sich den Risiken so genannter &bdquo;kapitalgedeckter&ldquo; System auszusetzen?<\/p>\n<p>Keinen. Und genau das wird das Motiv f&uuml;r die n&auml;chsten Versuche sein, die gesetzlichen Renten weiter zu k&uuml;rzen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Sarrazin wirft Hartz-IV-Beziehern Verschwendung vor<\/strong><br>\nDie Deutschen m&uuml;ssen sich auf sinkende Renten einstellen! \n<p>&bdquo;Langfristig m&uuml;ssen die Renten nat&uuml;rlich real fallen&rdquo;, sagte der jetzige Bundesbank-Vorstand dem &bdquo;Stern&rdquo;. Gegenw&auml;rtig komme auf einen Arbeitnehmer statistisch gesehen ein halber Rentner, in 25 bis 35 Jahren liege das Verh&auml;ltnis bei eins zu eins. &bdquo;Wir k&ouml;nnen die Erwerbst&auml;tigen aber nicht ohne Ende belasten&rdquo;, f&uuml;gte Sarrazin hinzu. <\/p>\n<p>Deshalb m&uuml;ssten die Renten &bdquo;langfristig auf das Niveau einer Grundsicherung sinken&rdquo;. Die Rentenerh&ouml;hung im Juli kritisierte er als &bdquo;v&ouml;llig unsinnige Ma&szlig;nahme&rdquo;. Dadurch w&uuml;rden die Altersbez&uuml;ge &bdquo;&uuml;berm&auml;&szlig;ig&rdquo; erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2009\/05\/13\/thilo-sarrazin\/wirft-hartz-iv-empfaengern-verschwendung-vor.html\">Bild<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Renten auf Grundsicherungsniveau, und das fordert jemand, der gerade durch seinen Wechsel vom Berliner Finanzsenator in den Bundesbank-Vorstand f&uuml;r sich die beste Altersversorgung gesichert hat, die im &ouml;ffentlichen Bereich erreichbar ist. Zu kassieren und zu schweigen w&auml;re das allermindeste, jetzt aber noch zu fordern, dass anderen ihre schmale Rente noch weiter gesenkt werden soll, das ist einfach nur noch menschenverachtend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lafontaine: &bdquo;Wir wollen den Kapitalismus &uuml;berwinden&ldquo;<\/strong><br>\nEine Kanzlerin, die ihre DDR-Vergangenheit ausblendet, eine Gesellschaft, die im Kern unfrei ist: Im Interview mit SPIEGEL ONLINE zeichnet Linke-Chef Oskar Lafontaine ein d&uuml;steres Bild der Republik. Er prophezeit eine Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition &ndash; und bestreitet einen Linksruck seiner Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,624475,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mal wieder ein Beispiel f&uuml;r die Ignoranz und Arroganz der Spiegel-Interviewer Hengst und Malzahn. Und es ist immer wieder interessant und vergn&uuml;glich zu lesen, wie Lafontaine sie auflaufen l&auml;sst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reiche m&uuml;ssen Steuerregeln kaum f&uuml;rchten<\/strong><br>\nEs sollte ein Gro&szlig;projekt werden, nun bleibt davon wenig &uuml;brig: Das geplante Gesetz gegen Steuerhinterziehung trifft Reiche nur marginal. Laut einem Pressebericht wird es fl&auml;chendeckende Pr&uuml;fungen &ndash; anders als erwartet &ndash; auch in Zukunft nicht geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,624471,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Nochmals zur OECD-Abgabenstudie 2008<\/strong>\n<ul>\n<li>Die von den Medien aufgegriffenen OECD-Zahlen geben nicht die Abgabenbelastung der Bruttol&ouml;hne wieder, sondern beziehen sich auf die Gesamtkosten der Unternehmen f&uuml;r ihre Besch&auml;ftigten. Daher liegt die Belastung der Bruttoeinkommen f&uuml;r den einzelnen Arbeitnehmer rund 10 Prozent niedriger.&nbsp;\n<\/li>\n<li>Die OECD geht bei ihren Berechnungen von einem Durchschnittseinkommen (100%) in H&ouml;he von 43.942 Euro im Jahr aus. Laut Statistik lag das bundesdeutsche Durchschnittseinkommen im Jahr 2008 jedoch bei rund 30.000 Euro.\n<\/li>\n<li>Die im internationalen Vergleich hohen Abgabenbelastung f&uuml;r Singles gilt es in Relation zum Anteil der Kinderlosen in der Bev&ouml;lkerung zu setzen. Mit rund 30 Prozent liegt Deutschland auch hier international weit vorn. Daraus ergibt sich nach dem Urteil von Fachleuten in Deutschland auch ein st&auml;rkerer Ausgleichs- und Umverteilungsbedarf zwischen Familien und Familien. Dar&uuml;berhinaus zeigt der Langzeitvergleich, dass trotz der &ldquo;besonderen&rdquo; familienpolitischen Anstrengungen der Bundesregierungen von Rot-Gr&uuml;n bis Schwarz-Rot die effektive Entlastung von Kinderlosen weitaus h&ouml;her als bei den Familien ist. Damit hat sich der Einkommensnachteil von Familien weiter vergr&ouml;&szlig;ert.\n<\/li>\n<li>Der OECD-Vergleich beschr&auml;nkt sich nur auf die direkten Steuern und Sozialausgaben. Unber&uuml;cksichtigt bleibt dabei die zunehmende Verschiebung von den direkten hin zu den indirekten Steuern.\n<\/li>\n<li>Der Vergleich von Familien mit Allein- und Doppelverdienern ist nur eingeschr&auml;nkt aussagekr&auml;ftig. Die OECD &uuml;bersieht nicht nur, dass mit dem Elterngeld Doppelverdienerpaare weitaus st&auml;rker als Alleinverdiener profitieren. Hinzu kommt eine weitere erhebliche Steuerverg&uuml;nstigung, die nur Doppelverdiener-Eltern in Anspruch nehmen k&ouml;nnen, aber von der OECD &uuml;bersehen worden ist.\n<\/li>\n<li>Bei der Betrachtung von Ehepaaren weist die OECD (unabsichtlich?) auf die Schieflage der bundesdeutschen &ldquo;Familienf&ouml;rderung&rdquo; hin.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.heidelberger-familienbuero.de\/Archiv-2009\/OECD-Abgabenstudie-2008-0509.htm\">Heidelberger B&uuml;ro f&uuml;r Familienfragen und soziale Sicherheit<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Verteilungsgerechtigkeit auch in der Steuerpolitik notwendig<\/strong><br>\nDer Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarit&auml;t Dr. Bernd Niederland warnte vor Steuersenkungen, in deren Folge die staatlichen Einnahmen sinken und weiter in den sozialen Bereichen gespart wird. &ldquo;Wenn zu Recht die Belastungen f&uuml;r Gering- und Durchschnittsverdiener gesenkt werden, m&uuml;ssen die Verm&ouml;genden und Unternehmen wieder st&auml;rker in die Pflicht genommen und an der Finanzierung der gesellschaftlichen Aufgaben durch den Staat beteiligt werden. Die Diskussion darf zugleich nicht dazu f&uuml;hren, dass unter dem Deckmantel der Abgabensenkung die parit&auml;tische Finanzierung der Sozialsysteme weiter ausgeh&ouml;hlt wird.&rdquo;<\/p>\n<p>Mehr Steuergerechtigkeit sei ein Aspekt der wirtschaftlich und sozial notwendigen Verteilungsgerechtigkeit, betonte Niederland. Die Umverteilung von unten nach oben m&uuml;sse gestoppt werden. &ldquo;Die Volkssolidarit&auml;t unterst&uuml;tzt Forderungen, die Verm&ouml;genssteuer wieder einzuf&uuml;hren und die Erbschaftssteuer erneut auf den Pr&uuml;fstand zu stellen. Zugleich d&uuml;rfen die Verluste der Banken durch die Finanzkrise nicht sozialisiert werden, da das die Verteilungsungerechtigkeit verst&auml;rkt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/Presse+_+Medien-p-4363\/Presse+aktuell\/Verteilungsgerechtigkeit+auch+in+der+Steuerpolitik+notwendig.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Krankenkassen verkauften offensichtlich Patienten-Daten<\/strong><br>\nBei den gesetzlichen Krankenkassen bahnt sich einem Zeitungsbericht zufolge ein neuer Datenschutz-Skandal mit Patientendaten an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/Home\/Nachrichten\/Politik\/Artikel,-Krankenkassen-verkauften-offensichtlich-Patienten-Daten-_arid,1597041_regid,2_puid,2_pageid,4290.html\">Augsburger Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><strong>Vera-Testwochen in allen Grundschulen<\/strong><br>\nTests haben seit PISA 2001 in den Schulen Konjunktur. Sie k&ouml;nnen hilfreich f&uuml;r die Schulentwicklung sein. So hat PISA z.B. darauf aufmerksam gemacht, dass eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern keine hinreichende Lesekompetenz hat.\n<p>Tests k&ouml;nnen Schulentwicklungen aber auch behindern. Dazu geh&ouml;ren die j&auml;hrlichen fl&auml;chendeckenden Massentests in allen dritten Klassen(&hellip;) &Uuml;ber eine halbe Million Drittkl&auml;ssler br&uuml;ten in jeweils einer Zeitstunde an denselben Aufgaben, am Dienstag 12. Mai in Deutsch, am Donnerstag 14. Mai in Mathematik.<\/p>\n<p>Der Grundschulverband begleitet seit Jahren dieses Projekt der Kultusminister kritisch und stellt fest:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Vergleichsarbeiten geben keine Auskunft &uuml;ber die tats&auml;chlichen Leistungen der Kinder.<\/li>\n<li>Die Vergleichsarbeiten verf&uuml;hren an den Schulen zu Unehrlichkeit und Mogeleien.<\/li>\n<li>J&auml;hrliche fl&auml;chendeckende Massentests besch&auml;digen die Unterrichtskultur nachhaltig: Anregungsreicher Unterricht und vielf&auml;ltiges Schulleben werden zur&uuml;ckgedr&auml;ngt zugunsten der Ein&uuml;bung g&auml;ngiger Testformate.\n<\/li>\n<li>Die Vergleichsarbeiten sind eine Mogelpackung: Ein aufw&auml;ndiger Massentest mit fragw&uuml;rdigen Ergebnissen wird von der Bildungspolitik als Nachweis bildungspolitischer Aktivit&auml;t verkauft.<br>\nDer Vorsitzende des Grundschulverbandes, Dr. Horst Bartnitzky, stellt fest: &ldquo;Die massive Testerei an den Schulen ist ein verh&auml;ngnisvoller schulpolitischer Irrweg. Es wird getestet, verglichen und normiert, ohne dass dabei neue Erkenntnisse gewonnen werden. Konsequenzen werden nicht gezogen: Eine wirksame Unterst&uuml;tzung der Schulen, um alle Kinder besser f&ouml;rdern zu k&ouml;nnen, gibt es in der Regel nicht. Schon jetzt orientiert sich Unterricht oft mehr an simplen Testformaten als an qualit&auml;tsvollen Bildungsaufgaben.&rdquo;\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/68201\/vera-woche-in-allen-grundschulen\/\">bildungsklick<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>&Auml;rger um Millionen f&uuml;r Elite-Uni <\/strong><br>\nAbermals steht die Jamaika-Koalition vor einer Zerrei&szlig;probe. Diesmal geht es nicht um die Privatisierung der Kinderbetreuung oder die Verhinderung des Kraftwerkbaus, sondern um weitere Millionen-Zusch&uuml;sse f&uuml;r die private Hochschule European Business School (EBS). Die oppositionelle SPD bringt am Donnerstag einen Antrag ins Stadtparlament ein, der weitere &ouml;ffentliche Zusch&uuml;sse f&uuml;r die private Hochschule ablehnt.\n<p>Die Gr&uuml;nen-Basis ist ebenso wie SPD und Linke dagegen, der EBS weiteres Steuergeld zu geben. Doch die Koalitionspartner CDU und FDP sind daf&uuml;r. Die Gr&uuml;nen-Fraktion steckt im Dilemma: Stimmt sie gegen ihre B&uuml;ndnispartner, fliegt sie vielleicht aus der Stadtregierung. Stimmt sie aber gegen den Beschluss ihrer Basis, setzt sie sich dem Zorn der Gr&uuml;nen-Mitglieder aus.<\/p>\n<p>Doch es zeichnet sich ein Kompromiss mittels neuer Benennung ab: Der brisante Antrag der SPD werde durch einen Jamaika-Antrag ersetzt, sagte Gr&uuml;nen-Fraktionschefin Bettina Schreiber am Dienstag; der Text werde noch mit CDU und FDP austariert. Laut Schreiber diskutiert das Trio das Thema jetzt unter &ldquo;stadtentwicklungspolitischen Aspekten&rdquo;. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/wiesbaden\/1752397_Streitobjekt-EBS-Trickserei-a-la-Jamaika.html\">FR<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Dazu der Kommentar:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Etikett mit Schwindel<\/strong><br>\nDie Chancen, dass die Wiesbadener Steuerzahler Millionen in die private Hochschule EBS buttern, stehen bestens. Das Deckm&auml;ntelchen der &ldquo;Stadtentwicklung&rdquo; macht es m&ouml;glich. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/wiesbaden\/1752398_Kommentar-Etikett-mit-Schwindel.html\">FR<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p> <a href=\"?p=3845\">Hinweis des Tages Nr. 20 vom 24. M&auml;rz 2009<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> So machen das die Rechtskonservativen und die Jamaika-Koalitionen: sie privatisieren und lassen sich dann ihre Ideologischen Abenteuer vom <\/em>Steuerzahler finanzieren.<\/p><\/li>\n<li><strong>Experten sprechen sich f&uuml;r Bildungsfinanzierung durch Bund und L&auml;nder aus<\/strong><br>\nDas Kooperationsverbot von Bund und L&auml;ndern im Bildungsbereich sollte nach Meinung von Experten abgeschafft werden. Am Mittwochmittag sprach sich w&auml;hrend einer Anh&ouml;rung des Ausschusses f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung ein Gro&szlig;teil der Experten daf&uuml;r aus, dass der Bund Angebote im Bildungsbereich in Zukunft mitfinanzieren darf. Die vorgesehene Gesetzes&auml;nderung durch die F&ouml;deralismusreform II (16\/12410, 16\/12400), der zufolge der Staat in Notlagen Geld f&uuml;r Kinderg&auml;rten, Schulen und Universit&auml;ten bereitstellen k&ouml;nnen soll, ging einigen Experten aber nicht weit genug. \n<p>Professor Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, sagte, er k&ouml;nne keine verl&auml;ssliche Einsch&auml;tzung geben, wie sich seit der F&ouml;deralismusreform I die Ausgaben im Hochschulbereich entwickelt haben. Er sch&auml;tze jedoch, dass sie in den meisten Bundesl&auml;ndern zur&uuml;ckgegangen seien. Die vorgesehene Gesetzes&auml;nderung &ldquo;geht in die richtige Richtung, f&uuml;hrt aber nicht weit genug&rdquo;. Roman Jaich von der Gewerkschaft f&uuml;r Erziehung und Wissenschaft forderte, das Kooperationsverbot ganz zu streichen. &ldquo;Bildung m&uuml;sste im Grundgesetz als Gemeinschaftsaufgabe eingef&uuml;hrt werden&rdquo;, so Jaich. Laut Uwe L&uuml;bking vom Deutschen St&auml;dte- und Gemeindebund erh&ouml;hen die Entw&uuml;rfe die Rechtssicherheit f&uuml;r das Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Professor Ulrich Battis von der Humboldt-Universit&auml;t Berlin zufolge haben sich bisher viele Experten f&uuml;r eine Finanzierung der Bildung durch Bund und L&auml;nder ausgesprochen. Er stimmte L&uuml;bking zu, dass das Konjunkturpaket II vorher &ldquo;auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en&rdquo; gestanden habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_142\/07.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sie erinnern sich sicherlich noch gut daran: Erst vor vier Jahren, Ende 2005, wurde die &bdquo;Mutter aller Reformen&ldquo;, die F&ouml;deralismusreform, verabschiedet. Ein wichtiger Bestandteil dieser Reform, war, dass die Rahmengesetzgebungs-Kompetenz des Bundes im Hochschulwesen zugunsten der L&auml;nderzust&auml;ndigkeit weitgehend abgeschafft wurde. Es war der Systemwechsel vom kooperativen F&ouml;deralismus zum Wettbewerbsf&ouml;deralismus.<\/em><\/p>\n<p>Als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Vermehrung der L&auml;nderzust&auml;ndigkeiten h&ouml;rte man landauf landab, dass die gr&ouml;&szlig;ere Autonomie mehr Wettbewerb zwischen den L&auml;ndern und zwischen den Hochschulen erm&ouml;gliche und dass dies unser Land &ndash; endlich &ndash; voranbr&auml;chte. <\/p>\n<p>Schon vier Jahre sp&auml;ter muss man aber nun erkennen, dass der Wettbewerb zu Partikularismus und Kleinstaaterei f&uuml;hrte, z.B. zu einem Verlust der Vergleichbarkeit der Abschl&uuml;sse, und zu einem Chaos bei den Zugangsbedingungen. Man beginnt offenbar endlich zu begreifen, dass nationale Standards und Rahmensetzungen und vor allem eine gemeinschaftliche Finanzierung unumg&auml;nglich sind.<\/p><\/li>\n<li><strong>Roland Berger &ndash; der Berater f&uuml;r alle<\/strong><br>\nSergio Marchionne, Vorsitzender Fiat Group Automobiles, will Opel &uuml;bernehmen. Dazu hat er einen wichtigen Berater an seiner Seite- den Unternehmensberater Roland Berger. Berger ist der st&auml;ndige Begleiter Marchionnes und steht bei den Verhandlungsgespr&auml;chen mit der Bundesregierung beratend zur Seite, um seine &Uuml;bernahmepl&auml;ne zu realisieren. Die Financial Times hat gestern ausf&uuml;hrlich <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/koepfe\/whoiswho\/:Opel-Rettung-Wie-Roland-Berger-Fiat-ber%E4t\/510517.html?mode=print\">die Rolle und den gro&szlig;en Einfluss Bergers bei den Fiat\/ Opel-Verhandlungen<\/a> untersucht: Die von ihm gegr&uuml;ndete Roland Berger Strategy Consultants GmbH ber&auml;t den europ&auml;ischen Zweig von GM bei der Erstellung eines Sanierungs- und Integrationskonzepts f&uuml;r einen neuen europ&auml;ischen Autokonzern. Berger selbst sitzt aber nicht nur im Aufsichtsrat seiner eigenen Consultants &ndash; sondern auch im Aufsichtsrat von Fiat und ist dort seit 2006 Mitglied des f&uuml;nfzehnk&ouml;pfigen F&uuml;hrungsgremiums &ldquo;Board of Directors&rdquo; des italienischen Autokonzerns. Zudem sitzt er im Aufsichtsrat von WMP Eurocom, der deutschen Lobby-Agentur, die Fiat und Machionne ber&auml;t. Auch als Berater der Bundesregierung f&uuml;r den Fall Opel wurde Berger gehandelt &ndash; auch wenn es inzwischen nach Financial Times verschiedene Versionen &uuml;ber seinen (m&ouml;glichen) Auftrag kursieren. Die Regierung streitet ab, dass Berger offiziell f&uuml;r das Wirtschaftsministerium gearbeitet habe. Berger sagt dazu &ldquo;ich werde daf&uuml;r nicht mal bezahlt, weder von Fiat noch von General Motors noch von der Regierung&rdquo;. Seine verschiedenen Beratungst&auml;tigkeiten scheinen f&uuml;r ihn keinen Interessenkonflikt darzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/05\/roland-berger-der-berater-fur-alle\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Lobbyhinweise von einseitigen Studien bis zur Anti-Klimaschutz-Lobby<\/strong><br>\nEin paar Hinweise aus den letzten Tagen und Wochen zu einseitigen Studien, Microsoft vs Google, Spionage der Atomlobby, Stiftungen und Anti-Klimaschutzlobby (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/05\/lobbyhinweise-von-einseitigen-studien-bis-zur-anti-klimaschutz-lobby\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>K&ouml;lscher Kl&uuml;ngel importiert Berliner Filz<\/strong><br>\nDer einstige Berliner Finanzsenator Peter Kurth will K&ouml;lner Oberb&uuml;rgermeister werden. Die K&ouml;lner CDU wird in der n&auml;chsten Zeit sicher nicht m&uuml;de werden, die gro&szlig;en Kompetenzen, Begabungen und Qualit&auml;ten ihres Kandidaten herauszukehren. Einige Aspekte der politischen Biographie ihres Kandidaten wird sie aber wohl versuchen, tunlichst unter dem Teppich zu halten. \n<p>Einige Jahre war es um den ehemaligen Berliner Finanzsenator still geworden. Im Zuge eines erfolgreichen Misstrauensvotums gegen den Diepgen-Senat im Sommer 2001, das die SPD zusammen mit den Gr&uuml;nen und der damaligen PDS angezettelt hatte, musste auch Peter Kurth (CDU) seinen Hut nehmen.<\/p>\n<p>Der Grund, warum in Berlin im Sommer 2001 ein Misstrauensvotum gestellt wurde, war der &bdquo;Berliner Bankenskandal&ldquo;. Damit sind die Vorg&auml;nge um die zum gr&ouml;&szlig;ten Teil landeseigene Bankenholding &bdquo;Berliner Bankgesellschaft AG&ldquo; gemeint, einem typischen Produkt des Berliner Filzes.<\/p>\n<p>Eine Tochterfirma der Bankgesellschaft war in den 90er Jahren zur Marktf&uuml;hrerin im Bereich geschlossener Immobilienfonds aufgestiegen. Diese Position konnte sie einnehmen, weil sie den Fondszeichnern vollkommen marktun&uuml;bliche Garantien gab. Das ganze funktionierte wie ein Schneeballgesch&auml;ft: Zur Bedienung der Garantien aus aufgelegten Fonds mussten, um schnelle und kurzfristige Einnahmen zu erzielen, immer neue und gr&ouml;&szlig;ere Fonds aufgelegt werden. Hierzu wurden massenweise mittelm&auml;&szlig;ige und schlechte Immobilien angekauft und in die Fonds gepackt. Den Zeichnern war das egal, sie bekamen ihre garantierte Rendite, denn wenn die Immobilien nicht die erwarteten Mieteinnahmen brachten, kam die Bank aus eigener Tasche daf&uuml;r auf. Somit blieben alle Risiken aus diesen Gesch&auml;ften bei der Bank. Auf einmal sa&szlig; sie auf einem riesigen Berg von Risiken aus ihren Immobilienfonds und stand deshalb Anfang 2001 kurz vor dem Zusammenbruch.<\/p>\n<p>(Kurth) war einer der h&ouml;chstrangigen Aufseher der Bankenholding. In seiner Zeit als Staatssekret&auml;r (1994-1996) vertrat er seine Dienstherrin, Finanzsenatorin Annette Fugmann-Heesing (SPD), im Aufsichtsrat der Landesbank Berlin, einer Teilbank der Bankgesellschaft. Als Kurth Fugmann-Heesing auf den Senatorensessel folgte wurde er vollwertiges Mitglied im Aufsichtsrat der Landesbank und gleichzeitig Mitglied im Aufsichtsrat der Bankgesellschaft. Dies war er in der Zeit von Anfang 2000 bis Mitte 2001.<\/p>\n<p>Bei der Bankgesellschaft handelte es sich (&hellip;) um ein gr&ouml;&szlig;tenteils landeseigenes Unternehmen, welches unter den verschlafenen Augen von Peter Kurth gegen die Wand gefahren wurde. Und f&uuml;r welches alle Berlinerinnen und Berliner mit einer vom Nachfolgesenat beschlossenen &bdquo;Risikoabschirmung&ldquo; in einer damals angegebenen H&ouml;he von bis zu 21,6 Milliarden Euro l&ouml;hnen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinerumschau.com\/index.php?set_language=de&amp;cccpage=13052009ArtikelBBChacon1\">Berliner Umschau<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>Industrieproduktion sinkt im Rekordtempo<\/li>\n<li>Inflationsanzeichen als Ende der Krise<\/li>\n<li>Unternehmen leiden unter fehlenden Krediten<\/li>\n<li>Das Bad-Bank-Modell in der jetzigen Fassung ist Murks<\/li>\n<li>Die Bundesregierung stuft die Commerzbank als &ldquo;grunds&auml;tzlich gesunde Bank&rdquo; ein <\/li>\n<li>Steuersch&auml;tzung: Gigantisches Finanzloch<\/li>\n<li>Abwrackpr&auml;mie unter Experten umstritten<\/li>\n<li>Staatshilfen f&uuml;r Autokonzerne: Bsirske fordert gleiches Recht f&uuml;r Karstadt<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3943\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3943","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3943","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3943"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3943\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3943"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3943"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3943"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}