{"id":3945,"date":"2009-05-15T07:52:15","date_gmt":"2009-05-15T05:52:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3945"},"modified":"2009-05-15T07:52:15","modified_gmt":"2009-05-15T05:52:15","slug":"hinweise-des-tages-892","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3945","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li>Steinbr&uuml;cks &ldquo;Bad Bank&rdquo; kommt<\/li>\n<li>&ldquo;Steinbr&uuml;cks Bad-Bank-Modell ist abenteuerlich&rdquo;<\/li>\n<li>Bad Bank &ndash; Risiken f&uuml;r Steuerzahler<\/li>\n<li>Thorsten Hild: Wie der Ochs vor dem Berg<\/li>\n<li>Es kommen magere Jahre<\/li>\n<li>Zock-Stopp f&uuml;r die Weltwirtschaft<\/li>\n<li>Ungleich Abgabenlast: Eine inszenierte Kampagne vernebelt den Konstruktionsfehler der Staatsfinanzierung<\/li>\n<li>Linksfraktion: B&ouml;rsenumsatzsteuer und &ldquo;Bildungssoli&rdquo; einf&uuml;hren<\/li>\n<li>Wenn der Teufel die H&ouml;lle ausmistet<\/li>\n<li>Die neuen Karrieren der alten Versager<\/li>\n<li>Banken bleiben m&auml;chtigste US-Lobby<\/li>\n<li>Gro&szlig;reinemachen bei der Bahn<\/li>\n<li>&ldquo;Provision ist die Mission&rdquo; <\/li>\n<li>Niedriglohn der Weg in die Altersarmut<\/li>\n<li>Ein Rentner pro Arbeitnehmer<\/li>\n<li>Wolfgang Gerhardt: Sozialen Ausschluss verhindern<\/li>\n<li>Nochmals zu Sarrazin: &ldquo;Kinder kann kriegen, wer damit fertig wird&rdquo;<\/li>\n<li>Arbeitsagenturen &ndash; Jobvermittlung nach Schema F<\/li>\n<li>Firma k&uuml;ndigte M&uuml;llmann wegen &ldquo;Entnahme von Abfall&rdquo;<\/li>\n<li>Zeitarbeiter wie Billigware angepriesen<\/li>\n<li>Deutsche Kinderhilfe &ndash; der Versuch eines konservativen Rollbacks<\/li>\n<li>Kein neuer Gen-Mais in Europa!<\/li>\n<li>EU brummt Intel Rekordstrafe auf<\/li>\n<li>Studentenproteste: &ldquo;Geb&uuml;hren geh&ouml;ren abgeschafft&rdquo;<\/li>\n<li>Gutachter kritisieren Studiengeb&uuml;hren: Studiengeb&uuml;hren f&ouml;rdern die soziale Auslese an Saar-Hochschulen<\/li>\n<li>Von der Leyens unseri&ouml;se Argumentation<\/li>\n<li>Medien &ndash; Macht &ndash; Demokratie<\/li>\n<li>WDR verschiebt St&ouml;hn-Wahlspot der Linken ins Abendprogramm<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3945&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Steinbr&uuml;cks &ldquo;Bad Bank&rdquo; kommt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will den Banken wertlose Wertpapiere f&uuml;r bis zu 250 Milliarden Euro abnehmen, um deren Bilanzen aufzuh&uuml;bschen &ndash; im Notfall muss der Steuerzahler zahlen<br>\nSie wurden allseits gefordert: Ob beim Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) oder beim Davoser Weltwirtschaftsgipfel wurde nach so genannten Bad Banks gerufen, mit denen der Staat die Kreditinstitute noch fester in die rettenden Arme schlie&szlig;en m&uuml;sse. Hatte noch im Januar die Bundesregierung eine &ldquo;Bad Bank&rdquo; abgelehnt, so hat das Kabinett gestern die Pl&auml;ne von Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) f&uuml;r die Bad Banks (Gute Banken, schlechte Banken) abgenickt. Nun sollen &ldquo;Zweckgesellschaften&rdquo; gebildet werden, die Banken die wertlosen Wertpapiere f&uuml;r bis zu gesch&auml;tzten 250 Milliarden Euro abnehmen, damit die Bilanzen bald wieder Gewinne ausweisen k&ouml;nnen. Eingearbeitet werden soll bis zur Verabschiedung des Gesetzes auch ein eigenes Bad Bank-Modell f&uuml;r angeschlagene Landesbanken.<br>\nMan muss sich noch einmal die Aussagen Steinbr&uuml;cks vom Januar auf der Zunge zergehen lassen, als er sich eine Bad Bank &ldquo;&ouml;konomisch und vor allem politisch nicht vorstellen&rdquo; konnte. Als &ldquo;durchsichtig&rdquo; bezeichnete er die Forderungen.<br>\nIst Steinbr&uuml;ck derweil also verr&uuml;ckt geworden? Oder setzt er auf Vergessen und macht sich Adenauers &Auml;u&szlig;erung zu eigen: &ldquo;Was interessiert mich mein Geschw&auml;tz von gestern.&rdquo;? Oder scheren ihn 250 Milliarden nicht mehr, nachdem man bereit war, mehr als 100 Milliarden Euro allein in den abgeschmierten M&uuml;nchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) zu stecken, den man ohnehin schon als eine Bad Bank bezeichnen k&ouml;nnte? Die m&ouml;glichen Belastungen f&uuml;r die Steuerzahler sollen nach dem Modell institutionell umverteilt werden, treffen aber die Steuerzahler im Fall der F&auml;lle gleichsam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30330\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Steinbr&uuml;cks Bad-Bank-Modell ist abenteuerlich&rdquo;<\/strong><br>\nGeschenk ohne Gegenleistungen: Mit dem Bad-Bank-Modell knicke der Finanzminister vor der Finanzindustrie ein, kritisiert Henrik Enderlein. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht der renommierte &Ouml;konom &uuml;ber Vorteile von Verstaatlichungen, den Zwang zur Kreditvergabe &ndash; und Steinbr&uuml;cks Streit mit Wirtschaftsforschern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,624542,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Bad Bank &ndash; Risiken f&uuml;r Steuerzahler<\/strong><br>\nEnde April verk&uuml;ndete Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, der erstaunten Welt einen Quartalsgewinn von &uuml;ber 1,6 Milliarden Euro. Kritiker wiesen jedoch darauf hin, dass mehr als eine Milliarde davon auf einem Buchungstrick beruht. Wie der funktioniert, hatte plusminus schon im November berichtet. Zur Krisenbew&auml;ltigung wurden die Regeln f&uuml;r Bankbilanzen ge&auml;ndert. Falls der Wert eines Papieres gestiegen ist, d&uuml;rfen Banken den Wertzuwachs als Gewinn buchen, auch wenn sie die Papiere noch nicht zu diesem h&ouml;heren Preis verkauft haben. Das nennt sich Fair-Value-Bilanzierung. Und eigentlich w&uuml;rde das bedeuten, dass entsprechend auch sinkende Kurse als Verlust gebucht werden m&uuml;ssten. Doch zur Bew&auml;ltigung der Finanzkrise bekamen Banken weitgehend freie Auswahl: Ist der Kurs eines Wertpapieres gefallen, d&uuml;rfen sie neuerdings einfach den fr&uuml;heren Wert in die Bilanz schreiben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,aacapsrmc2itjhj0~cm.asp\">ARD PlusMinus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/2403114?pageId=487872&amp;moduleId=432744&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=\">ARD PlusMinus (Video)<\/a><\/li>\n<li><strong>Thorsten Hild: Wie der Ochs vor dem Berg<\/strong><br>\nDie Regierung Merkel hat am Steuerloch kr&auml;ftig mitgeschaufelt &ndash; nicht, weil sie zuviel, sondern weil sie zuwenig ausgegeben hat, um die Wirtschaftskrise zu bek&auml;mpfen<br>\nLeider nur macht es wenig Sinn, &uuml;ber die Politik nach der Krise zu philosophieren, wenn man noch mitten drin steckt, es also erst einmal darum geht, Wirtschaft und Gesellschaft aus der Krise herauszuf&uuml;hren. Und genau hier hat die Bundesregierung bisher bemerkenswert wenig geleistet. Wegen seiner z&ouml;gerlichen und kleinlichen Haltung gegen&uuml;ber Konjunkturpaketen, musste sich der Bundesfinanzminister deswegen schon vom amerikanischen Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Paul Krugman &bdquo;Holzk&ouml;pfigkeit&ldquo; vorwerfen lassen. Das ist deswegen im Zusammenhang mit der Bewertung des Einbruchs bei den Steuereinnahmen von Bedeutung, weil nun einmal die Ausgaben auch die Einnahmen bestimmen. Wenn das Sozialprodukt in diesem Jahr um sechs Prozent einbricht, wie es jetzt auch die Bundesregierung prognostiziert, dann auch deswegen, weil die gro&szlig;e Koalition aus CDU\/CSU und SPD sich nicht dazu hat bewegen lassen, mit h&ouml;heren &ouml;ffentlichen Ausgaben st&auml;rker die Nachfrage zu st&uuml;tzen. H&auml;tte sie das getan, w&auml;re das Minus bei der Wirtschaftsleistung entsprechend niedriger ausgefallen. Es w&uuml;rden nicht so viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Der jetzt ausge&uuml;bte Druck auf die L&ouml;hne w&auml;re geringer. Weil die Steuereinnahmen von all diesen Bedingungen abh&auml;ngen, wirkt sich das politische Handeln unmittelbar und mittelbar auf ihre H&ouml;he aus. Kurzum: Die Steuereinnahmen stehen und fallen gerade in der Wirtschaftskrise mit dem Volumen &ouml;ffentlicher Ausgaben. Umso st&auml;rker der wirtschaftliche Impuls durch h&ouml;here staatliche Ausgaben ausf&auml;llt, umso schneller und st&auml;rker sprudeln auch wieder die Steuerquellen. Gleichzeitig gilt: Umso st&auml;rker der wirtschaftliche Impuls durch h&ouml;here staatliche Ausgaben ausf&auml;llt, umso geringer die staatlichen Ausgaben, die f&uuml;r die sozialen Sicherungssysteme sonst wegen steigender Arbeitslosigkeit aufgewendet werden m&uuml;ssen.<br>\nWer diese zwei zentralen Zusammenh&auml;nge bei der Bewertung der Steuersch&auml;tzung nicht ber&uuml;cksichtigt, kann auch nicht die richtigen Schlussfolgerungen aus ihr ziehen, sondern steht wie der Ochs vor dem Berg, in diesem Fall vor dem Schuldenberg. Denn auch die Staatsschulden, die ja gerade in Deutschland als st&auml;ndige Bedrohung an die Wand gemalt werden, sind ja nur das Ergebnis der Steuerung von Staatseinnahmen- und ausgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=65&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Es kommen magere Jahre<\/strong><br>\nJetzt, in der Finanzkrise, b&uuml;&szlig;en die Deutschen nicht f&uuml;r die Fehler der vergangenen drei Jahre. Sie b&uuml;&szlig;en f&uuml;r die fehlerhafte Politik eines ganzen Vierteljahrhunderts. Viel zu lange hat man in Deutschland vers&auml;umt, auf die absehbar sinkenden Geburtenzahlen zu reagieren. Viel zu lange wurde zu wenig in Bildung und Forschung investiert. Und viel zu lange haben sich deutsche Regierungen und Wirtschaftslobbyisten auf dem vermeintlichen Ehrentitel des Exportweltmeisters ausgeruht statt die Binnennachfrage zu st&auml;rken. Auch deswegen geh&ouml;rt Deutschland im internationalen Vergleich zu den gro&szlig;en Verlierern der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/21\/steuerschaetzung-kommentar\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Zock-Stopp f&uuml;r die Weltwirtschaft<\/strong><br>\nEine globale Banken-Schufa, staatliche Rating-Agenturen, versch&auml;rfte Eigenkapitalregeln &ndash; Peter Bofinger fordert harte Reformen f&uuml;r die Finanzsysteme. Auf SPIEGEL ONLINE erkl&auml;rt der Wirtschaftsweise seinen Drei-Punkte-Plan: Wie die Welt nicht mehr in die Zocker-&Ouml;konomie zur&uuml;ckfallen kann.<br>\nOhne weitreichende Reformen ist die Gefahr sehr gro&szlig;, dass es nach Bew&auml;ltigung der aktuellen Krise und im unbegrenzten Vertrauen auf staatliche Rettungsschirme ganz schnell wieder zu einem R&uuml;ckfall ins hemmungslose Zocken kommt.<br>\nDie internationalen Finanzsysteme brauchen vor allem drei grundlegende neue Verkehrsregeln:\n<ul>\n<li>eine internationale Banken-Schufa<\/li>\n<li>eine Versch&auml;rfung der Eigenkapital-Vorschriften<\/li>\n<li>eine staatliche europ&auml;ische Rating-Agentur<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-623653,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ungleiche Abgabenlast: Eine inszenierte Kampagne vernebelt den Konstruktionsfehler der Staatsfinanzierung<\/strong><br>\nF&uuml;r diese zauberhafte Verwandlung von Progression in Degression sorgen die Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung (SV). Oberhalb eines monatlichen Arbeitnehmer-Brutto von 5.300 Euro (West) und 4.500 Euro (Ost) werden in der Renten- und Arbeitslosenversicherung die Beitr&auml;ge eingefroren. Bei der Krankenversicherung ist das schon ab 3.600 Euro der Fall und erlaubt ab 4.012,50 Euro den Abgang aus der Solidarit&auml;t in die private Absicherung. F&uuml;r die Spitzeneinkommen hat die Beitragskappung eine phantastische Wirkung: Prozentual sinken die SV-Beitr&auml;ge beziehungsweise ihr an private Krankenkassen entrichtetes Pendant auf marginale Gr&ouml;&szlig;en. So bleibt von dem Grundsatz, dass sich die Belastung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit richten soll, letztlich nichts &uuml;brig.<br>\nWer diesen fundamentalen Mangel ausblendet und sich ganz auf die Diskussion von Steuertarifen einl&auml;sst, hat gegen die geschickt inszenierte Brutto-Netto-Kampagne keine treffsicheren Argumente. Denn die Frage &ldquo;Was bleibt vom Lohn?&rdquo; hat f&uuml;r manchen Gehaltsempf&auml;nger, der sich &ndash; ob individuell oder im kollektiven Kampf &ndash; gerade erst eine Erh&ouml;hung erstritten hat, angesichts hoher Abz&uuml;ge vom Lohnzuwachs einen rationalen Kern. Diese Betroffenheit erfolgreich mit dem &ldquo;Skandal&rdquo; zu verkn&uuml;pfen, dass die Top-Zehn-Prozent rund die H&auml;lfte des gesamten Aufkommens der Einkommensteuer tragen &ndash; f&uuml;r CDU und FDP w&auml;re das ein gelungener Coup und eine Fessel f&uuml;r die SPD, die, man ahnt es schon, zu einer rationalen Position nicht die Kraft finden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/22\/08220601.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Linksfraktion: B&ouml;rsenumsatzsteuer und &ldquo;Bildungssoli&rdquo; einf&uuml;hren<\/strong><br>\nDie Linksfraktion verlangt die Einf&uuml;hrung einer B&ouml;rsenumsatzsteuer in Deutschland. &ldquo;Zur Eind&auml;mmung kurzfristiger Spekulation&rdquo; solle eine B&ouml;rsenumsatzsteuer nach dem Vorbild der britischen Stempelsteuer in H&ouml;he von 0,5 Prozent des Kurswertes eingef&uuml;hrt werden, fordert die Linksfraktion in einem Antrag (16\/12891).<br>\nDie Steuer soll ab einem Umsatz von 1.000 Euro erhoben werden und in Sonderf&auml;llen bis zu 1,5 Prozent betragen k&ouml;nnen. Um wichtige Investitionen vor allem in Bildung, Familien, Forschung, Infrastruktur, Kultur oder Sicherheit zu erm&ouml;glichen, sei der Staat auf solide und stabile Einnahmen angewiesen. Daher verlangt die Linksfraktion auch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes als &ldquo;Bildungssoli&rdquo; auf 47 Prozent. Der h&ouml;here Spitzensteuersatz soll ab einem zu versteuernden Einkommen von 125.000 Euro (Verheiratete 250.000 Euro) erhoben werden.<br>\nAusma&szlig; und Tiefe der Wirtschaftskrise w&uuml;rden entschiedene Schritte zu ihrer Bek&auml;mpfung verlangen, begr&uuml;ndet die Linksfraktion ihren Antrag. Die Krise sei kein Betriebsunfall, sondern Ergebnis einer &ldquo;Ideologie, bei der maximaler Profit und nicht der Mensch im Mittelpunkt steht&rdquo;. Die Jagd nach immer h&ouml;heren Renditen und Ma&szlig;losigkeit bei pers&ouml;nlichen Verg&uuml;tungen seien lange Jahre als normal erkl&auml;rt worden. &ldquo;Der Gier sollten keine Grenzen gesetzt werden&rdquo;, schreibt die Fraktion. M&auml;rkte br&auml;uchten jedoch Regeln und eine politische, kulturelle und soziale Einbettung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/68264\/linksfraktion-boersenumsatzsteuer-und-bildungssoli-einfuehren\/\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Im<a href=\"http:\/\/www.frankwaltersteinmeier.de\/_media\/pdf\/Entwurf_Regierungsprogramm.pdf\"> Regierungsprogramm der SPD hei&szlig;t es auf Seite 27 [PDF &ndash; 500 KB]<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>Anhebung des Spitzensteuersatzes als &bdquo;Bildungssoli&ldquo;.<\/strong> Wir machen mit dem Ziel des Bildungsgipfels 2008 Ernst, die gesellschaftlichen Ausgaben f&uuml;r Bildung und Forschung bis zum Jahr 2015 auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erh&ouml;hen und unser Land im Bildungsbereich zukunftsf&auml;higer zu machen. Um dieses Ziel erreichen zu k&ouml;nnen, schlagen wir einen Zuschlag als &bdquo;Bildungssoli&ldquo; bei der Besteuerung h&ouml;chster Einkommen vor. Dabei wird der Spitzensteuersatz auf 47 Prozent ab einem zu versteuernden Einkommen von 125.000 Euro (Verheiratete 250.000 Euro) angehoben.<br>\n<strong>B&ouml;rsenumsatzsteuer.<\/strong> Zur Eind&auml;mmung kurzfristiger Spekulationen wollen wir eine B&ouml;rsenumsatzsteuer nach dem Vorbild der britischen Stempelsteuer in H&ouml;he von 0,5 Prozent (Normalsatz) bis 1,5 Prozent (Sonderf&auml;lle) des Kurswertes auf b&ouml;rsliche Wertpapiergesch&auml;fte ab einem Umsatz von 1.000 Euro einf&uuml;hren. Gleichzeitig setzen wir uns daf&uuml;r ein, dass eine solche Steuer europaweit eingef&uuml;hrt wird.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Boshaft Die Linke, oder?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn der Teufel die H&ouml;lle ausmistet<\/strong><br>\nEs wird oft von einer &Auml;hnlichkeit der aktuellen Krise mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 gesprochen. Dem kann man n&auml;her treten, wenn man wei&szlig;, was man vergleichen kann und was nicht. Betrachtet man die bekannte Vorgeschichte von 1929 mit der von 2008, scheint es wenig Gemeinsamkeiten zu geben. Das t&auml;uscht jedoch, wie sich bei einem genaueren Blick hinter die Kulissen ergibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pt-magazin.de\/newsartikel\/datum\/2009\/05\/14\/wenn-der-teufel-die-hoelle-ausmistet\/\">PT-Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.M.:<\/strong> Erneut ein sehr lesenswerter Aufsatz von Rechtsanwalt Gallandi. Er war auch einer der ersten, der darauf aufmerksam gemacht hatte, welche Rolle Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen im Verbriefungsgesch&auml;ft in Deutschland spielt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die neuen Karrieren der alten Versager<\/strong><br>\nDie gescheiterten US-Banken-Bosse kommen zur&uuml;ck. Dabei wird erst jetzt klar, wie viele Titanen der Wall Street die Politik f&uuml;tterten, um ihre Ramsch-Kredite verkaufen zu k&ouml;nnen. Diese Namen wollten wir eigentlich nie wieder h&ouml;ren: Und schon gar nicht lesen. Aber es l&auml;sst sich nicht &auml;ndern. Denn die gr&ouml;&szlig;ten Geldvernichter der Welt-Finanzgeschichte steigen gerade wieder ins Gesch&auml;ft ein:<br>\nRichard (&bdquo;Dick&ldquo;) Fuld, der Mann, der im Herbst 2008 Lehman Brothers in den Abgrund st&uuml;rzte, bekommt einen Top-Job bei einem Hedge Fonds.<br>\nAlan Schwartz, der im Fr&uuml;hjahr 2008 mit seiner Bear-Stearns-Katastrophe die Weltfinanzkrise erst so richtig in Fahrt brachte, schl&uuml;pft wohl demn&auml;chst bei dem &uuml;berlebenden Geldkoloss Goldman Sachs unter.<br>\nChuck Prince, der einst &uuml;berm&auml;chtige Boss der ehemals wertvollsten Bank der Welt (Citigroup), hat nicht einmal ausreichend Zeit, seine 161 Millionen Dollar Abfindung aufzuzehren, sondern muss bereits wieder in den Aufsichtsr&auml;ten dreier Weltfirmen schuften.<br>\nNur John Thain, der mitten im Untergang von Merrill Lynch sein B&uuml;ro f&uuml;r zwei Millionen Dollar renovieren lie&szlig;, ist bisher noch ohne neuen Job. Noch. Aber er geht nie ohne seinen s&uuml;ndteuren Anzug aus dem Haus. Man kann ja nie wissen, wer einem in der n&auml;chsten Minute einen neuen Millionenjob anbietet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/doenchkolumne\/us-banken-die-neuen-karrieren-der-alten-versager_aid_398503.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><strong>Banken bleiben m&auml;chtigste US-Lobby<\/strong><br>\nNach dem umstrittenen Stresstest sind die Finanzinstitute zuversichtlich, dass die angek&uuml;ndigte Regulierung nicht kommt &ndash; schlie&szlig;lich finanzieren sie Teile der Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/34674\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;reinemachen bei der Bahn<\/strong><br>\nIm Zuge der Datenaff&auml;re trennt sich das Unternehmen von etlichen Vertrauten des fr&uuml;heren Konzernchefs Mehdorn. Die Sonderermittler legten ein langes S&uuml;ndenregister vor.<br>\nMit der Verabschiedung von vier Vorst&auml;nden und drei Topmanagern sowie einem Umbau der Vorstandsressorts haben der neue Bahnchef R&uuml;diger Grube und Aufsichtsratvorsitzender Werner M&uuml;ller einen vorl&auml;ufigen Schlussstrich unter die Datenaff&auml;re der Deutschen Bahn AG gezogen. Grube entschuldigte sich am Mittwoch in Berlin bei den Mitarbeitern f&uuml;r die massiven Verst&ouml;&szlig;e gegen Datenschutz und Mitbestimmung, die die Sonderermittler Herta D&auml;ubler-Gmelin und Gerhart Baum sowie die Wirtschaftspr&uuml;fer von KPMG aufgedeckt hatten. Die Vorstandsmitglieder Margret Suckale, Norbert Bensel, Norbert Hansen und Otto Wiesheu verlassen den Staatskonzern zum Monatsende, wie M&uuml;ller und Grube mitteilten.<br>\nEinzig das Ausscheiden Hansens wurde mit gesundheitlichen Gr&uuml;nden begr&uuml;ndet. F&uuml;r die &uuml;brigen betonte M&uuml;ller zwar, sie h&auml;tten sich nichts zuschulden kommen lassen und auch keine der Datenabgleich- und E-Mail-Aussp&auml;h-Aktionen ausgel&ouml;st. Sie seien aber politisch verantwortlich, weil die jeweiligen Zust&auml;ndigkeiten in ihre Ressorts fielen. Der 61-j&auml;hrige heutige Logistikchef Bensel war bis 2005 Personalvorstand der Bahn, Suckale folgte ihm auf diesem Posten. Au&szlig;erdem verlieren auch der Leiter der Konzernrevision, Josef B&auml;hr, sein Kollege von der Konzernsicherheit, Jens Puls, und der Chef der Compliance-Abteilung, der fr&uuml;here Frankfurter Staatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner, ihre Jobs. Schaupensteiner beendet seine T&auml;tigkeit als Anti- Korruptionsbeauftragter der Bahn damit nach zwei Jahren. Der Jurist wolle in den Justizdienst des Landes Hessen zur&uuml;ckkehren, erkl&auml;rte Grube.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/845\/468410\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Provision ist die Mission&rdquo; <\/strong><br>\n&ndash; das k&ouml;nnte das Credo vieler Finanzberater sein. So jedenfalls lesen sich die Testergebnisse der angesehenen &ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo;: Sie hatte zusammen mit dem Hamburger Institut SWI 35 Tester zwischen Februar und April zu Altersvorsorge-Beratern von Banken, Versicherungen und Finanzvertrieben geschickt. 200 Beratungsgespr&auml;che wurden analysiert. Das Ergebnis ist ern&uuml;chternd: &ldquo;Gute Beratung ist oft Gl&uuml;ckssache. Selbst die Klassenbesten HypoVereinsbank, Axa, MLP und Hannoversche leben boten nicht immer erstklassige Hilfe und erzielten weniger als drei Viertel der m&ouml;glichen Punkte&rdquo;, so die Wirtschaftswoche.<br>\n&ldquo;Normale&rdquo; und Riester-Rentenversicherungen entpuppten sich als des Beraters liebstes Produkt: &ldquo;Neun von zehn Angeboten entfielen auf diese Policen&rdquo;, so die Wirtschaftswoche. Ausgerechnet von diesen Produkten sind Altersvorsorge-Experten jedoch wenig begeistert: &ldquo;Wir raten vor allem jungen Leuten von einer privaten Rentenversicherung ab&rdquo;, zitiert die Wirtschaftswoche Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten. Rentenversicherungen seien zu teuer, unflexibel und schwer durchschaubar.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Wirtschaftswoche-testet-Altersvorsorge-Beratung.html?nwsl=y\">Ihre Vorsorge<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/die-beste-rente-private-altersvorsorge-im-test-396398\/print\/\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Durch den dogmatischen Einleitungssatz disqualifizieren sich die Redakteure selbst: &bdquo;Die Rente wird nicht reichen, die Finanzkrise l&auml;sst die Ersparnisse schrumpfen. Altersvorsorge wird wichtig wie nie, die Rentenl&uuml;cke muss gestopft werden.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Niedriglohn der Weg in die Altersarmut<\/strong><br>\nEin durchschnittlicher Niedriglohnbesch&auml;ftigter hat keine Chance, mit seinen Beitr&auml;gen eine Rente &uuml;ber der Grundsicherung zu erzielen &ndash; auch nicht mit 45 Beitragsjahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32006_95365.html\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Rentner pro Arbeitnehmer<\/strong><br>\nMit erstmals &uuml;ber 40 Millionen Erwerbst&auml;tigen ist die Besch&auml;ftigung in Deutschland 2008 wohl am Gipfel angelangt. Jetzt folgt konjunkturell bedingt der Abstieg. Von 2015 an d&uuml;rfte aber auch der Bev&ouml;lkerungstrend daf&uuml;r sorgen, dass weniger Berufst&auml;tige das Bruttoinlandsprodukt erwirtschaften m&uuml;ssen. Auch die Zuwanderung aus dem Ausland bietet kaum einen Ausgleich. Als Folge der restriktiven Ausl&auml;nderpolitik ist der Saldo aus Ein- und Auswanderern auf 40.000 gesunken. Die Zahl der hier lebenden Ausl&auml;nder stagniert seit 1995. Durch fr&uuml;heren Start ins Berufsleben und sp&auml;teren Ausstieg k&ouml;nnte der R&uuml;ckgang der Erwerbst&auml;tigkeit in der Zeit bis 2040 gebremst werden, glaubt das Mannheimer Institut &Ouml;konomie und demographischer Wandel (MEA). Die Forscher gingen der Frage nach, wie l&auml;sst sich am Einwohnerschwund etwas &auml;ndern? In einem &ldquo;optimistischen Szenario&rdquo; gehen die Forscher von einer allm&auml;hlichen Angleichung der deutschen Erwerbsbeteiligung an die in D&auml;nemark aus. Dort sind 90 Prozent aller Frauen berufst&auml;tig, bei uns etwa zwei Drittel. &Auml;hnlich sieht es bei &auml;lteren M&auml;nnern aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1753551&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das meiste abgeschrieben &ndash; selbst nicht nachgedacht &ndash; setzen &ndash; sechs.<br>\nDemographische Prognosen bis 2040 sind irref&uuml;hrend und manipulativ. Heute vor 21 Jahren gab es noch zwei deutsche Staaten &ndash; h&auml;tten Sie damals Wirtschaftsprognosen f&uuml;r das Jahr 2009 f&uuml;r glaubw&uuml;rdig gehalten?<br>\nDas Nachdenkseiten-Publikum wei&szlig; mittlerweile auch, dass dieses Mannheimer Institut &Ouml;konomie und demographischer Wandel (MEA) von der Versicherungswirtschaft finanziert wird.<br>\nWenn ich hier auch den Wetterbericht f&uuml;r den Sommer 2010 bekomme, um meinen Urlaub planen zu k&ouml;nnen, wird die Frankfurter Rundschau in meiner Achtung wieder steigen.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.mea.uni-mannheim.de\/mea_neu\/start.php?page=carriers&amp;language=D\">MEA<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wolfgang Gerhardt: Sozialen Ausschluss verhindern<\/strong><br>\nWolfgang Gerhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, fordert ein &ldquo;verst&auml;ndliches Umbauszenarium&rdquo; f&uuml;r den deutschen Sozialstaat. In seiner neuen Schrift setzt sich Gerhardt intensiv mit den Fragen sozialer Gerechtigkeit auseinander. &ldquo;Der Sozialstaat verhindert nicht mehr den sozialen Ausschluss&hellip; | Wolfgang Gerhardt, Vorsitzender des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung f&uuml;r die Freiheit, fordert ein &bdquo;verst&auml;ndliches Umbauszenarium des deutschen Sozialstaates&ldquo;. In seiner neuen Schrift &bdquo;Marktwirtschaft und Gerechtigkeit &ndash; F&uuml;r ein Comeback der Werte&ldquo; setzt sich Gerhardt intensiv mit den Fragen sozialer Gerechtigkeit auseinander, die im Zuge der Finanzmarktkrise intensiver denn je diskutiert werden. &bdquo;Wer Menschen wirklich helfen will, wer ihnen mehr bieten will als haltlose Versprechen in Wahlkampfzeiten&ldquo;, der m&uuml;sse mehr tun, als nur &bdquo;f&uuml;r br&uuml;chig gewordene soziale Systeme immer neue Geldquellen zu erschlie&szlig;en&ldquo;, so Gerhardt.<br>\nZu den konkreten Forderungen Gerhardts geh&ouml;ren der Abbau der viel zu hohen Staatsquote, die Konsolidierung der Haushalte auch auf der Ausgabenseite und generationengerechte Sicherungssysteme. &bdquo;Das wiederum geht nur, wenn soziale Sicherungssysteme von den Kosten der Arbeit getrennt werden und mehr eigene Verantwortung den B&uuml;rgern &uuml;berlassen wird. Dazu wiederum fehlt vielen in Gesellschaft und Politik der Mut und der lange Atem.&ldquo; Au&szlig;erdem fordert Gerhardt die M&ouml;glichkeit, flexibler in die Rente einzutreten und im Gesundheitswesen eine Pflichtversicherung mit &bdquo;soviel individueller Gestaltungsfreiheit wie m&ouml;glich bei soviel kollektiver Absicherung wie n&ouml;tig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freiheit.org\/webcom\/show_article_bb.php?wc_c=616&amp;wc_id=10784\">Friedrich-Naumann-Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sozialer Ausschluss durch komplette Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme verhindern? Denn nichts anderes bedeutet ihre Trennung von den &bdquo;Kosten der Arbeit&ldquo; und mehr eigene Verantwortung. Das hei&szlig;t sozialen Ausschluss durch den Ausschluss des Sozialstaats verhindern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nochmals zu Sarrazin: &ldquo;Kinder kann kriegen, wer damit fertig wird&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/:Thilo-Sarrazin-Kinder\/700617.html\">stern.de<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Ein reines Gedankenspiel<\/strong><br>\nNehmen wir doch mal an, ein Politiker oder jemand, der bis vor kurzem in der Politik war, w&uuml;rde sich dieser Tage &ouml;ffentlich hinstellen und dar&uuml;ber sinnieren, dass es notwendig sei, daf&uuml;r zu sorgen, dass zuk&uuml;nftig nur solche Menschen Kinder kriegen k&ouml;nnen, die es sich finanziell auch leisten k&ouml;nnen. Nehmen wir das einfach nur mal an, auch wenn man sich das heutzutage nur schwer vorstellen kann, dass sich ein halbwegs gebildeter Mensch in diese Richtung &auml;u&szlig;ern w&uuml;rde; nehmen wir es nur mal an, auch wenn heute sicherlich niemand mehr Interesse an jener Diskussion hat, die schon einmal gef&uuml;hrt wurde, die dann in Zwangssterilisationsgesetzen und sp&auml;ter auch in Euthanasie endete. Man braucht schon eine gro&szlig;e, vielleicht sogar eine kindliche naive Phantasie, sich etwas derart Abwegiges vorstellen zu k&ouml;nnen und zu wollen.<br>\nDa stellt sich in unserer Phantasie so ein elit&auml;rer Zeitgenosse hin und will daf&uuml;r gesorgt wissen, dass k&uuml;nftig Kinder nurmehr einer bessergestellten Gesellschaftsgruppe m&ouml;glich gemacht werden. Kinder zu bekommen d&uuml;rfe keine finanziellen Vorteile mehr bieten, Kinder zu bekommen d&uuml;rfe den Lebensstandard der Unterschicht nicht steigern, so k&ouml;nnte so ein Kerl argumentieren, malt man sich geradezu bildlich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/05\/gedankenspiel-zur-beleidigung.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitsagenturen &ndash; Jobvermittlung nach Schema F<\/strong><br>\nDie Arbeitsverwaltung sollte mit dem dritten Hartz-Gesetz zum kundenorientierten Dienstleister werden. Statt individueller F&ouml;rderung bieten die Jobcenter aber ein Integrationsprogramm von der Stange.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32006_95363.html\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<li><strong>Firma k&uuml;ndigte M&uuml;llmann wegen &ldquo;Entnahme von Abfall&rdquo;<\/strong><br>\nIst die Aneignung eines weggeworfenen M&ouml;belst&uuml;cks Diebstahl? Diese Frage besch&auml;ftigt ein Gericht in Mannheim. Dort wurde Mehmet G., angestellt bei einer Abfall-Entsorgungsfirma, fristlos entlassen &ndash; weil er ein Kinderbett, das er im M&uuml;ll gefunden hatte, mit nach Hause nahm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/0,1518,624886,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Zeitarbeiter wie Billigware angepriesen<\/strong><br>\nEine aktuelle Werbeaktion, die Zeitarbeiter mit dem Slogan &ldquo;Alle m&uuml;ssen raus&rdquo; wie Discounter-Ware schmackhaft machen will, erregt die Gem&uuml;ter. Einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen nach bezieht sich die Kampagne auf s&auml;mtliche Arbeitnehmer der deutschen <a href=\"http:\/\/www.sf-personal.de\">Zeitarbeitsfirma S&amp;F Personal Dienstleistungen<\/a>, die im Rahmen der Aktion f&uuml;r 15 Prozent weniger Kosten von Unternehmen f&uuml;r eine bestimmte Zeit ausgeliehen werden k&ouml;nnen. Obwohl die Werbung mit dem Hinweis versehen ist, dass sie nur vom 27. April bis zum 30. Juni dieses Jahres G&uuml;ltigkeit besitzt, l&auml;uft die IG Metall bereits Sturm und sieht darin ein &ldquo;unmoralisches Angebot&rdquo;.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/img.pte.at\/\/lowrespics\/1242302292i22730.jpg\" alt=\"S&amp;F Personal Dienstleistungen\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pressetext.de\/news\/090514030\/zeitarbeiter-wie-billigware-angepriesen\/\">Pressetext<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Kinderhilfe &ndash; der Versuch eines konservativen Rollbacks<\/strong><br>\nDie &bdquo;Deutsche Kinderhilfe&ldquo; wurde im Jahre 2000 in personeller und organisatorischer N&auml;he zur 3 W GmbH gegr&uuml;ndet, einem Anbieter von &bdquo;Mehrwertprogrammen&ldquo; und &bdquo;Kundenkarten&ldquo;. In Zusammenarbeit mit der 3 W GmbH bietet die &bdquo;Deutsche Kinderhilfe&ldquo; ihren F&ouml;rderern dann auch das &bdquo;Mehrwertprogramm&ldquo; myfam an, mit dem unter anderem Zeitschriftenabonnements vertrieben werden. Die Verbindung von myfam und der &bdquo;Deutschen Kinderhilfe&ldquo; wird auch wegen &bdquo;nicht hinreichender Transparenz&ldquo; vom NRW-Landesbeauftragten f&uuml;r Datenschutz &uuml;berpr&uuml;ft. Es sei nicht erkennbar, wer die pers&ouml;nlichen Daten verwaltet und was mit ihnen geschehe.<br>\nDiese Verquickung von Vereins- und wirtschaftlichen Interessen lie&szlig;en dann auch die Experten an der Gemeinn&uuml;tzigkeit der &bdquo;Deutschen Kinderhilfe&ldquo; zweifeln. Als erstes reagierte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Dort wollte man mehreren dubiosen Vereinen verbieten, unter dem Schirm der Gemeinn&uuml;tzigkeit Spenden zu sammeln. Um einem Verbot zuvorzukommen, stellte die &bdquo;Deutsche Kinderhilfe&ldquo; im Juni 2007 ihre Aktivit&auml;ten in den rheinland-pf&auml;lzischen Fu&szlig;g&auml;ngerzonen ein. Ein Jahr sp&auml;ter schloss der Dachverband &bdquo;Deutscher Spendenrat e.V.&ldquo; die &bdquo;Deutsche Kinderhilfe&ldquo; aus seinen Reihen aus. Im Vorfeld hatte die &bdquo;Deutsche Kinderhilfe&ldquo; mit Massenabmahnungen erfolglos versucht, ihre Gegner mundtot zu machen. Der darauf folgende Versuch, beim DZI das Spendensiegel zu bekommen, schlug ebenfalls fehl. Spendenexperte Christoph M&uuml;llerleile wirft der &bdquo;selbsternannten Kinderlobby&ldquo; derweil vor, &bdquo;dass sie von Anfang an darauf ausgerichtet war, kommerziell zu wirtschaften. Dabei [sei] ein solches Organ eigentlich &uuml;berfl&uuml;ssig, weil es sehr viele gute F&uuml;rsprecher f&uuml;r Kinderangelegenheiten gibt.&ldquo; Nachdem die &bdquo;Deutsche Kinderhilfe&ldquo; es nicht schaffte, sich mit einem seri&ouml;sen Umfeld zu schm&uuml;cken, wechselte sie die Vereinsstrategie. Nicht mehr die Projektarbeit, sondern Lobbying und PR-Arbeit r&uuml;ckten nun in den Fokus. Und diese Lobby- und PR-Arbeit hat es in sich. Die &bdquo;Deutsche Kinderhilfe&ldquo; will sich als Gegenpart zu den &bdquo;etablierten Versorgungst&ouml;pfen der gro&szlig;en Wohlfahrtsverb&auml;nde&ldquo; (Eigenwerbung) positionieren. Dabei wirken die politischen Handlungsempfehlungen der Kinderhilfe wie aus der Feder konservativer Familienpolitiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/536\/deutsche-kinderhilfe-der-versuch-eines-konservativen-rollbacks\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein neuer Gen-Mais in Europa!<\/strong><br>\nTrotz des Verbots von Gen-Mais MON810 k&ouml;nnte der Risiko-Mais bald wieder auf unseren Feldern wachsen. Denn die EU will zwei neue Sorten zulassen. Die Bundesregierung kann dies noch mit verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.campact.de\/gentec\/sn6\/signer\">Campact<\/a><\/li>\n<li><strong>EU brummt Intel Rekordstrafe auf<\/strong><br>\nDie Ermittlungen dauerten acht Jahre und sie enden mit der h&ouml;chsten, von der Europ&auml;ischen Union (EU) je in einem einzelnen Verfahren verh&auml;ngten Strafe. 1,06 Milliarden Euro muss Intel &ndash; der weltgr&ouml;&szlig;te Hersteller von Computer-Chips &ndash; zahlen, weil dessen Management der Br&uuml;sseler Wettbewerbskommission zufolge die dominante Marktposition bei Prozessoren mehr als f&uuml;nf Jahre lang missbraucht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1753599_Machtmissbrauch-EU-brummt-Intel-Rekordstrafe-auf.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Studentenproteste: &ldquo;Geb&uuml;hren geh&ouml;ren abgeschafft&rdquo;<\/strong><br>\nBayernweit protestieren Studenten gegen Studiengeb&uuml;hren. Nun sollen F&ouml;rderprogramme ausgebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/896\/468461\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Gutachter kritisieren Studiengeb&uuml;hren: Studiengeb&uuml;hren f&ouml;rdern die soziale Auslese an Saar-Hochschulen<\/strong><br>\nDas geht aus einer Studie des Saarbr&uuml;cker Instituts f&uuml;r Sozialforschung und Sozialwirtschaft hervor, die im Auftrag der Arbeitskammer erstellt und gestern vorgestellt wurde. Kinder aus sozial schw&auml;cheren Familien schrieben sich wegen der Geb&uuml;hren seltener an Hochschulen ein. Die Autoren hatten 400 Studenten und 261 Sch&uuml;ler im Land befragt. Laut SPD stie&szlig; die &bdquo;Uni-Maut&ldquo; in einer Anh&ouml;rung des Wirtschaftsausschusses im Landtag auch beim Studentenwerk auf Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sol.de\/news\/saarland\/saarland-aktuell\/saarbruecken\/Saarbruecken-Instituts-fuer-Sozialforschung-und-Sozialwirtschaft-Studiengebuehren-Studie-Kritik;art27374,2972014\">Mein Sol<\/a><\/li>\n<li><strong>Von der Leyens unseri&ouml;se Argumentation<\/strong><br>\nIn der Debatte um die Sperrung von Internetseiten zur Bek&auml;mpfung von Kinderpornografie steht man nicht fundierten Argumenten gegen&uuml;ber, sondern einem Berg wilder Behauptungen. Einige Beispiele &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2009\/20\/kinderpornografie-fakten\">Zeit<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Reine Demagogen<\/strong><br>\nDie Online-Petition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten war erfolgreich. Jetzt muss sich der Bundestag damit befassen, ob die Gesetzesvorhaben der Regierung gegen die Vergewaltigung von Kindern und deren Zurschaustellung im Netz tats&auml;chlich geeignet sind, diese Verbrechen zu bek&auml;mpfen. Das ist prima so &ndash; denn vielleicht f&auml;llt dann dem einen oder anderen doch noch auf, dass die Bef&uuml;rworter von Internetsperren mit perfiden Unterstellungen und unredlichen Behauptungen argumentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/auf-den-punkt\/Netzsperren-Indizierung-Kinderpornografie-Internet;art15890,2797766\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Medien &ndash; Macht &ndash; Demokratie<\/strong><br>\nMedien k&ouml;nnen in demokratischen Systemen weitgehend frei agieren &ndash; sie informieren, diskutieren und kontrollieren. Das ist gut so, doch lange nicht so selbstverst&auml;ndlich, wie es sich anh&ouml;rt. Auch machtpolitische, vor allem aber wirtschaftliche Interessen beeinflussen die Berichterstattung. Zeitungen beziehen Gemeinschaftsredaktionen und geben so die Konkurrenz auf; Werbeanzeigen verdr&auml;ngen Artikel &ndash; auf Kosten eines Qualit&auml;tsjournalismus. Die Medien entfernen sich von ihrer Aufgabe als &ldquo;Vierte Gewalt&rdquo; im demokratischen System. Welche Rolle sollen Medien in unserer Demokratie spielen? Wie und weshalb klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander? Lassen sich die &ouml;konomischen Interessen der Medien mit ihrer demokratischen Kontrollfunktion vereinbaren &ndash; und wenn ja, wie? Kann direkte Demokratie den Medienalltag positiv beeinflussen oder wird sie selbst von ihm beherrscht? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Jahrestagung 2009.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.mehr-demokratie.de\/jahrestagung.html\">Mehr Demokratie e.V. (Einleitung)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.mehr-demokratie.de\/3628.html\">Mehr Demokratie e.V. (Programm)<\/a><\/li>\n<li><strong>WDR verschiebt St&ouml;hn-Wahlspot der Linken ins Abendprogramm<\/strong><br>\n&Ouml;ffentlich-rechtliche Sex-Bedenken: Der WDR will einen Radiospot der Linken nur abends ausstrahlen. Der Sender h&auml;lt akustische Liebesszenen in der sonst eher bieder anmutenden Wahlwerbung f&uuml;r jugendgef&auml;hrdend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-624736,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>Steinbr&uuml;cks &ldquo;Bad Bank&rdquo; kommt<\/li>\n<li>&ldquo;Steinbr&uuml;cks Bad-Bank-Modell ist abenteuerlich&rdquo;<\/li>\n<li>Bad Bank &ndash; Risiken f&uuml;r Steuerzahler<\/li>\n<li>Thorsten Hild: Wie der Ochs vor dem Berg<\/li>\n<li>Es kommen magere Jahre<\/li>\n<li>Zock-Stopp f&uuml;r die Weltwirtschaft<\/li>\n<li>Ungleich Abgabenlast: Eine inszenierte Kampagne vernebelt den Konstruktionsfehler der Staatsfinanzierung<\/li>\n<li>Linksfraktion: B&ouml;rsenumsatzsteuer und &ldquo;Bildungssoli&rdquo; einf&uuml;hren<\/li>\n<li>Wenn der Teufel<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3945\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3945","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3945"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3945\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}