{"id":39455,"date":"2017-08-02T08:38:04","date_gmt":"2017-08-02T06:38:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455"},"modified":"2017-08-02T08:38:04","modified_gmt":"2017-08-02T06:38:04","slug":"hinweise-des-tages-2928","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h01\">Das Kapital will Lindner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h02\">Abgase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h03\">The W&uuml;rstchen of Wall Street<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h04\">Syrien: &ldquo;Es ging und geht um geostrategische Interessen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h05\">Frankreich: Nationalversammlung stimmt f&uuml;r Arbeitsmarktreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h06\">A Shameful Silence: Where is the Outrage Over the Slaughter of Civilians in Mosul?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h07\">Mittleres Bruttomonatsentgelt Vollzeitbesch&auml;ftigter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h08\">F&uuml;r 555.000 Grundschulkinder fehlt die Betreuung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h09\">Abgeordnete erhalten teils &uuml;ppige Nebenverdienste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h10\">Deutscher Anwaltverein: Gesichtserkennung in Bahnh&ouml;fen greift massiv in Grundrechte ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h11\">Fl&uuml;chtlinge in Calais: Frankreich setzt auf Abschreckung und riskiert Verfassungskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h12\">&lsquo;Adding fuel to the fire&rsquo;: Russia blasts US plans to supply lethal arms to Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h13\">SPD l&auml;utet Wahlkampf ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39455#h14\">zu guter Letzt: &bdquo;Ich habe Angst, dass ich meinen Porsche nicht mehr fahren darf&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Kapital will Lindner<\/strong><br>\nDie SPD erhielt in diesem Jahr 100.000 Euro. Die FDP kassierte mehr als 1,5 Millionen an Spenden. Die Spender w&uuml;nschen sich die Lindner-Partei zur&uuml;ck.<br>\nSchwarz-Gelb hat wieder Hochkonjunktur &ndash; zumindest bei den Gro&szlig;spendern der Republik. Das deutsche Kapital zeigt sich nicht knausrig: In der Hoffnung auf eine Merkel-Lindner-Regierung nach der Bundestagswahl investiert es Rekordsummen. Mehr als 1,9 Millionen Euro hat die CDU in diesem Jahr bereits eingenommen, auf mehr als 1,5 Millionen Euro kommt die FDP. Zum Vergleich: SPD und Gr&uuml;ne erhielten bis Ende Juli je 100.000 Euro, die Linkspartei ging &ndash; wie &uuml;blich &ndash; leer aus.<br>\nBesonders bemerkenswert sind die vielen Gro&szlig;spenden f&uuml;r die derzeit noch au&szlig;erparlamentarische FDP. Denn das sah vor vier Jahren ganz anders aus. Noch bevor die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler sich der Partei an der Wahlurne verweigerten, hatte das gro&szlig;e Geld die FDP abgeschrieben. Im Vergleichszeitraum erhielt sie nicht einmal ein Zehntel der jetzigen Spendensumme. Das Kapital hat eben nichts zu verschenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Spenden-an-die-FDP\/!5431914\/\">taz<\/a>\n<p><strong>passend dazu: CDU und FDP kassieren am meisten<\/strong><br>\nIm Jahr der Bundestagswahl bevorzugen die Politik-Gro&szlig;spender CDU und FDP. Wie aus den Sofortver&ouml;ffentlichungen der Bundestagsverwaltung hervorgeht, verbuchten die beiden Parteien bislang den gr&ouml;&szlig;ten Anteil der Spenden &uuml;ber 50.000 Euro. Die CDU bekam 1,9 Millionen Euro, die FDP 1,5 Millionen Euro &ndash; und das obwohl die Liberalen seit 2013 gar nicht mehr im Bundestag vertreten sind. Die FDP erhielt achtmal so viele Gro&szlig;spenden wie SPD und Gr&uuml;ne zusammen. Diese beiden Parteien verbuchten jeweils nur eine einzige Einzahlung von 100.000 Euro. CSU und Linke gingen in Sachen Gro&szlig;spenden bislang leer aus. (&hellip;) Auch die Autoindustrie ist nach wie vor aktiv: Der Stuttgarter Autohersteller Daimler war mit 100.000 Euro bislang der einzige Gro&szlig;spender der SPD, der Konzern &uuml;berwies aber auch 100.000 Euro an die CDU. Aus der BMW-Gro&szlig;aktion&auml;rsfamilie Quandt gingen 200.000 Euro jeweils zur H&auml;lfte an CDU und FDP. Der als Milliard&auml;r geltende Gr&uuml;nder der Helios-Kliniken, Lutz Helmig, spendete der FDP im Januar 300.000 Euro. Die 100.000 Euro f&uuml;r die Gr&uuml;nen kamen vom schw&auml;bischen Unternehmer Frank Hansen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/parteispenden-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Abgase<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Volkswagen: Anti-Betrugsbeh&ouml;rde empfiehlt Ermittlungen<\/strong><br>\nVolkswagen ist im Zusammenhang mit der Abgasaff&auml;re mit neuen Betrugsvorw&uuml;rfen konfrontiert. Das geht aus einer Mitteilung des Europ&auml;ischen Amts f&uuml;r Betrugsbek&auml;mpfung, Olaf, hervor. Darin hei&szlig;t es, die Beh&ouml;rde habe der Staatsanwaltschaft Braunschweig empfohlen, juristische Schritte gegen zwei f&uuml;hrende VW-Mitarbeiter einzuleiten. Dabei geht es um Kredite der Europ&auml;ischen Investitionsbank im Umfang von rund 400 Millionen Euro. Diese sollten der Entwicklung umweltschonender Antriebstechnik dienen. Nach Bekanntwerden der Diesel-Manipulationen hatte Olaf mit einer &Uuml;berpr&uuml;fung begonnen, ob die Gelder zweckentfremdet wurden. Ein VW-Sprecher sagte dem &ldquo;Wall Street Journal&rdquo;, man habe alle EU-Mittel korrekt eingesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/volkswagen-anti-betrugsbehoerde-empfiehlt-ermittlungen.1939.de.html?drn:news_id=775159\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Mich w&uuml;rde nicht &uuml;berraschen, wenn die EU-Gelder im Bereich Softwareentwicklung verwendet worden sein sollten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der willige Komplize<\/strong><br>\nVolkswagen kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Diesmal ist der Schauplatz nicht Wolfsburg, sondern Brasilien. W&auml;hrend der brasilianischen Milit&auml;rdiktatur (1964-1985) lie&szlig;en die faschistischen Schergen &uuml;ber 20.000 politische Gegner foltern, 3.000 ermorden und &uuml;ber 200 spurlos verschwinden. VW do Brasil, ein Tochterunternehmen des Wolfsburger Autokonzerns, hat damals bereitwillig mit der Junta zusammengearbeitet: Schwarze Listen wurden erstellt, Gewerkschafter und Linke auf dem Werksgel&auml;nde bespitzelt und misshandelt. Neue Recherchen haben die nicht aufgearbeitete Geschichte einer Kollaboration &ndash; die Verstrickung des gr&ouml;&szlig;ten deutschen Autoproduzenten in die Machenschaften der brasilianischen Milit&auml;rdiktatur &ndash; ans Licht gezerrt.Neu sind die Vorw&uuml;rfe nicht: Schon in dem im Dezember 2014 vorgelegten, fast 2.000 Seiten starken Abschlussbericht der Wahrheitskommission (Comiss&atilde;o Nacional da Verdade, CNV), die 2012 von der damaligen Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei PT (Partido dos Trabalhadores) eingerichtet worden war, werden nicht nur die massiven Menschenrechtsverletzungen und die Namen der verantwortlichen Milit&auml;rangeh&ouml;rigen und Polizisten aufgelistet, sondern auch auf deren Zusammenarbeit mit 70 ausl&auml;ndischen, darunter deutschen Konzernen hingewiesen. Laut vorliegender Dokumente haben die Unternehmen regelm&auml;&szlig;ig an Treffen mit Milit&auml;r- und Polizeieinheiten der Region S&atilde;o Paulo teilgenommen, auf denen sie sich mit den Sicherheitsorganen &uuml;ber die Planung von Streiks durch die Gewerkschaften sowie &uuml;ber Listen mit Namen oppositioneller Gewerkschafter und Mitgliedern der verbotenen Kommunistischen Partei ausgetauscht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/der-willige-komplize\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Pariser Kampf gegen das Auto<\/strong><br>\nFrankreich will sein nationales Bahnsystem ausbauen, doch das k&ouml;nnte dauern. Die franz&ouml;sische Staatsbahn SNCF ist hoch verschuldet. Schneller k&ouml;nnte es mit Ma&szlig;nahmen im Pariser Stadtverkehr gehen. (&hellip;) In den Gro&szlig;st&auml;dten dominiert nach wie vor das Auto, doch wurde der &ouml;ffentliche Nahverkehr w&auml;hrend der letzten zehn Jahre in vielen St&auml;dten bemerkenswert ausgebaut, die Pariser Verleihsysteme f&uuml;r Fahrr&auml;der und Elektroautos dienen anderen Gro&szlig;st&auml;dten inzwischen als Vorbild. Eine Feinstaub-Plakettenpflicht wurde in Paris eingef&uuml;hrt, aufgrund anhaltenden Smogalarms wurden schon mehrmals Fahrverbote ausgesprochen. Oberb&uuml;rgermeisterin Anne Hidalgo f&uuml;hrt einen regelrechten Kampf gegen das Auto: am deutlichsten sichtbar durch die von ihr durchgesetzte Sperrung langer Abschnitte der Schnellstra&szlig;en entlang der Seine. &ldquo;Meine Botschaft ist v&ouml;llig klar: die Luftverschmutzung ist eine Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit und die ist nicht verhandelbar! Es gibt andere Mittel, sich in der Stadt fortzubewegen als immer nur mit dem eigenen Auto! Die Geschichte der gro&szlig;en Stadtautobahnen &ndash; das ist die Geschichte des 20. Jahrhunderts &hellip;&rdquo; Ginge es nach Anne Hidalgo, w&auml;ren in Paris ab 2020 alle Dieselfahrzeuge, auch Neuwagen, verboten. Umweltminister Nicolas Hulot hat als Ziel ausgegeben, dass ab 2040 in Frankreich &uuml;berhaupt keine neuen Autos mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden sollen. Seit 2011 bieten die franz&ouml;sischen Autobauer Elektroautos an, &uuml;ber 100.000 Fahrzeuge wurden verkauft, deutlich mehr also als in Deutschland, wo trotz h&ouml;herer Einwohnerzahl nur 34.000 Elektrofahrzeuge angemeldet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zukunft-der-mobilitaet-pariser-kampf-gegen-das-auto.795.de.html?dram:article_id=392426\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>The W&uuml;rstchen of Wall Street<\/strong><br>\nEr hat sich mit rekordverd&auml;chtiger Selbstverleugnung bei Trump eingeschleimt. Dass es nicht langweilig wird mit Scaramucci, war sofort klar. Aber der neue Kommunikationsdirektor des Wei&szlig;en Hauses &uuml;bertrifft k&uuml;hnste Erwartungen. [&hellip;]<br>\nAn der Wall Street nennen sie Scaramucci &bdquo;The Mooch&ldquo;, was man in seinem Fall am besten mit einer Kombination der Worte &bdquo;Speichellecker&ldquo;, &bdquo;Schnorrer&ldquo;, &bdquo;Schmarotzer&ldquo; &uuml;bersetzen kann. Er spendete f&uuml;r Barack Obama und gab sich als gro&szlig;er Fan von Hillary Clinton aus, bevor sie f&uuml;rs Wei&szlig;e Haus kandidierte.<br>\nEs ist nicht viel l&auml;nger her als ein Jahr, dass Scaramucci in seiner Rolle als Talkshowgastgeber und Finanzchef f&uuml;r Trumps Kontrahenten Scott Walker im FOX Business Network verk&uuml;ndete: &bdquo;Trump ist ein politischer Betr&uuml;ger, ein Rotzl&ouml;ffel aus Queens County, der Geld geerbt hat. Er ist ein Spalter, sein Benehmen ist antiamerikanisch und ihr k&ouml;nnt Donald sagen, wovon er Pr&auml;sident sein wird: von der Queens County Vereinigung der Bullies.&ldquo; [&hellip;]<br>\nF&uuml;r einen Auftritt in &bdquo;Wall Street 2&ldquo; &uuml;berwies er einst 100 000 Dollar an Oliver Stone.<br>\nIm Presseraum des Wei&szlig;en Hauses betont Scaramucci seinen italienischen Arbeiterklasse-Akzent noch mehr als sonst, denn dieser Akzent ist jetzt seine Visitenkarte: Seht her, ich bin in einer Motorradwerkstatt in Long Island aufgewachsen und habe mir meinen teuren Anzug selbst verdient. Mit ehrlicher Arbeit in der Hedgefund-Branche. &bdquo;Ich liebe Sean. Ich hoffe, dass er jetzt ein Verm&ouml;gen machen wird&ldquo;, rief Scaramucci seinem Vorg&auml;nger Spicer nach. Viel Geld zu verdienen: In diesem Wei&szlig;en Haus der einzige Sinn menschlichen Daseins. An Scaramuccis Handgelenk gl&auml;nzt der &uuml;berdimensionierte Sportchronograph von Audemars Piguet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/anthony-scaramucci-the-wuerstchen-of-wall-street-15126329.html?printPagedArticle=true\">FAZ<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Commedia dell&rsquo;arte im Wei&szlig;en Haus<\/strong><br>\nDer &ldquo;Scaramuccia&rdquo; oder &ldquo;Scaramouche&rdquo;, das &ldquo;Gro&szlig;maul&rdquo;, ist seit dem Ende des 17. Jahrhunderts eine feste Figur in der Commedia dell&rsquo;arte. Dort wird der dunkel gekleidete Aufschneider am Schluss eines St&uuml;cks h&auml;ufig vom Harlekin, einer Trickster-Figur, verpr&uuml;gelt. &Auml;hnlich erging es jetzt Donald Trumps Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci, der gestern nach nur zehn Tagen im Amt entlassen wurde, nachdem er vorher einem Reporter des New Yorker nicht nur offenbarte, dass er Trumps kurz darauf entlassenen Stabsschef Reince Priebus f&uuml;r einen &ldquo;schei&szlig;paranoiden Schizophrenen&rdquo; h&auml;lt, sondern auch sagte: &ldquo;Ich bin nicht Steve Bannon. Ich versuche nicht, meinen eigenen Schwanz zu lutschen.&rdquo;<br>\nDas Wei&szlig;e Haus nennt als offiziellen Grund f&uuml;r die Entlassung des ehemaligen Wall-Street-Bankers, der kurz vor einer Trennung von seiner Ehefrau stehen soll, einen &ldquo;sauberen Neuanfang&rdquo;, den man damit dem neuen Stabschef John Kelly erm&ouml;glichen wolle, der am Montag vereidigt wurde. Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders meinte zwar, ihr Chef sei &ldquo;ganz sicher der Ansicht&rdquo;, dass Scaramuccis &Auml;u&szlig;erungen im New Yorker &ldquo;unangemessen f&uuml;r einen Mann in dessen Position waren&rdquo;, blockte aber weitere Fragen dazu mit der Bemerkung ab, es sei wichtiger, sich um Jobs f&uuml;r alle Amerikaner als nur um die im Wei&szlig;en Haus zu k&uuml;mmern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Commedia-dell-arte-im-Weissen-Haus-3788069.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Syrien: &ldquo;Es ging und geht um geostrategische Interessen&rdquo;<\/strong><br>\nKarin Leukefeld &uuml;ber die Geschichte Syriens und die beiden Assads (&hellip;) &bdquo;Schon vor dem Krieg, noch zur Zeit von Hafez al-Assad, sollte Syrien &ndash; nach dem Willen der USA und deren Verb&uuml;ndeten in der Region (Israel und die Golfstaaten) &ndash; seine strategische Partnerschaft mit Iran (seit 1979) aufgeben, auf die Golan-H&ouml;hen verzichten und die Unterst&uuml;tzung der Pal&auml;stinenser einstellen. Die gleichen Forderungen &ndash; erweitert um die Forderung, die Hisbollah nicht mehr zu unterst&uuml;tzen &ndash; wurden auch an Baschar al-Assad gestellt. Auch von der EU, die ja &ndash; basierend auf dem Barcelona-Abkommen von 1995 &ndash; mit Syrien ein EU-Assoziierungsabkommen verhandelt hatte. Es geht nicht um &ldquo;Freiheit und Demokratie&rdquo; f&uuml;r die Syrer, die waren seit 2000 auf einem guten Weg dahin, man h&auml;tte Syrien gut dabei unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. (&hellip;) Es geht um den Zugriff auf die Rohstoffe und die Kontrolle von Transportwegen in der Region. Der Mittlere Osten ist &ndash; aus westlicher Sicht &ndash; nur ein Schritt auf dem Weg hin nach Zentralasien, wo sich noch mehr Rohstoffe befinden. Baschar al-Assad w&auml;re der beste Freund des Westens und der USA, wenn er ihnen wirtschaftlich und milit&auml;risch ungehinderten Zugang gew&auml;hren, wenn er Katar eine neue Pipeline durch Syrien bauen lassen, einen von Saudi-Arabien unterst&uuml;tzten Salafisten der Islamischen Armee (Mohamed Allousch) zum Verteidigungsminister ernennen, das Verbot der Muslimbruderschaft aufheben, Israel die besetzten Golan-H&ouml;hen &uuml;berlassen und seine strategische Partnerschaft mit Russland, Iran und der Hisbollah sowie die Unterst&uuml;tzung der PLO aufk&uuml;ndigen w&uuml;rde. Kurzum, Baschar al-Assad m&uuml;sste nur den Regime Change selber vollziehen, dann w&auml;re der Krieg morgen vorbei. Es geht in Syrien um geostrategische Interessen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-ging-und-geht-um-geostrategische-Interessen-3701916.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich: Nationalversammlung stimmt f&uuml;r Arbeitsmarktreform<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Nationalversammlung hat f&uuml;r die umstrittene Arbeitsmarktreform von Pr&auml;sident Emmanuel Macron gestimmt. Es geht um eine Lockerung des Arbeitsrechts. Die Abgeordneten sprachen sich mit breiter Mehrheit daf&uuml;r aus, dass die Regierung die Reform mittels Verordnungen umsetzen darf. Am Donnerstag muss noch der Senat abstimmen &ndash; Vertreter beider Parlamentskammern hatten sich zuvor auf einen Kompromisstext geeinigt. (&hellip;) Kritiker aus dem linken Lager f&uuml;rchten, dass die Reform zulasten von Arbeitnehmerrechten geht. Der Linkspolitiker Jean-Luc M&eacute;lenchon sprach von einem &ldquo;sozialen Staatsstreich&rdquo;. Die Regierung will die Verordnungen im September erlassen. Sie erhofft sich damit, die Reform schneller durchzubringen, als wenn sie den &uuml;blichen parlamentarischen Weg ginge. Einige Gewerkschaften haben bereits Proteste gegen die Pl&auml;ne Macrons angek&uuml;ndigt. Im vergangenen Jahr hatte es massive Proteste gegen Macrons Vorg&auml;nger Fran&ccedil;ois Hollande gegeben, der ebenfalls eine Arbeitsmarktreform durchbringen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-08\/frankreich-emmanuel-macron-nationalversammlung-arbeitsmarktreform\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>A Shameful Silence: Where is the Outrage Over the Slaughter of Civilians in Mosul?<\/strong><br>\nThe catastrophic number of civilian casualties in Mosul is receiving little attention internationally from politicians and journalists. This is in sharp contrast to the outrage expressed worldwide over the bombardment of east Aleppo by Syrian government and Russian forces at the end of 2016. Hoshyar Zebari, the Kurdish leader and former Iraqi finance and foreign minister, told me in an interview last week: &ldquo;Kurdish intelligence believes that over 40,000 civilians have been killed as a result of massive firepower used against them, especially by the Federal Police, air strikes and Isis itself.&rdquo; (&hellip;) The US-dominated coalition said that it tried to avoid carrying out air strikes where civilians were present, and its planes dropped leaflets telling them to move away from Isis positions. People on the ground in Mosul regarded this as a cruel joke, because they had nowhere else to go to and Isis would shoot them if they tried to run away.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2017\/07\/24\/a-shameful-silence-where-is-the-outrage-over-the-slaughter-of-civilians-in-mosul\/\">Patrick Cockburn in Counterpunch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mittleres Bruttomonatsentgelt Vollzeitbesch&auml;ftigter<\/strong><br>\nDas &bdquo;mittlere sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelt der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch&auml;ftigten der Kerngruppe&ldquo;1 (Median2) in der Bundesrepublik Deutschland betrug Ende 2016 nach Berechnung der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit 3.133  Euro. (&hellip;) Die Betrachtung der 401 Kreise zeigt: Das (&hellip;) Bruttomonatsentgelt (&hellip;) reichte 2016 von 4.579 Euro in Ingolstadt bis 2.103 Euro im Landkreis Vorpommern-R&uuml;gen. (&hellip;) Anmerkung: In diversen Presseberichten &uuml;ber die Ergebnisse der j&uuml;ngsten Entgeltstatistik der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit wurde ausgerechnet der Landkreis Vorpommern-R&uuml;gen vergessen (&hellip;). Dies verwundert in diesen Tagen besonders, denn beim Landkreis Vorpommern-R&uuml;gen handelt es sich nicht nur um eine beliebte Urlaubsregion sondern auch um den Wahlkreis der Bundeskanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/archiv-materialien\/949-mittleres-bruttomonatsentgelt-vollzeitbeschaeftigter-laender-und-kreisvergleich-wohnort-arbeitsort.html\">BIAJ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dass in Merkels Wahlkreis die Menschen bundesweit am schlechtesten verdienen, &bdquo;verga&szlig;&ldquo; insbesondere die Bild-Zeitung zu erw&auml;hnen. <a href=\"http:\/\/www.waz-online.de\/Nachrichten\/Wirtschaft\/Uebersicht\/Hier-verdienen-die-Deutschen-am-meisten\">Dort hie&szlig; es<\/a> stattdessen, in den Kreisen Prignitz und G&ouml;rlitz verdiene man am wenigsten. Das Schlusslicht ist aber laut Statistik Vorpommern-R&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>F&uuml;r 555.000 Grundschulkinder fehlt die Betreuung<\/strong><br>\nBeim Wechsel der Kinder von der Kita in die Schule kommen berufst&auml;tige Eltern ins Schleudern. Das Familienministerium l&auml;sst nun pr&uuml;fen, wie ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung umgesetzt werden kann. (&hellip;) Denn in vielen Grundschulen ist eine Nachmittagsbetreuung l&auml;ngst nicht der Standard. 44 Prozent aller Grundschulkinder haben nach wie vor kein Betreuungsangebot nach dem Unterricht &ndash; obwohl ein gutes Viertel der Eltern dieser Kinder dringenden Bedarf daf&uuml;r anmeldet. Und selbst 18 Prozent derjenigen, die schon eine nachschulische Betreuung haben, halten den Umfang nicht f&uuml;r ausreichend. Das ergab eine Prognos-Studie im Auftrag des Familienministeriums, die der WELT exklusiv vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article167180709\/Fuer-555-000-Grundschulkinder-fehlt-die-Betreuung.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wird mit einem solchen Rechtsanspruch in erster Linie den Kindern und ihren Eltern geholfen oder vielleicht doch eher den Unternehmen? Fr&uuml;her reichte ein Elternteil &ndash; meist der Vater &ndash;, um ausreichend Einkommen zu erzielen. W&auml;re es nicht besser, wenn sich das Bundesministerium f&uuml;r eine bessere Entlohnung der hiesigen Arbeitnehmerschaft einsetzen w&uuml;rde, anstatt den geschaffenen Niedriglohnsektor quasi einfach hinzunehmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Abgeordnete erhalten teils &uuml;ppige Nebenverdienste<\/strong><br>\n193 Abgeordnete erhalten f&uuml;r Nebent&auml;tigkeiten Geld; das sind 29 Prozent aller Abgeordneten. Das zeigt eine Studie des Sozialwissenschaftlers Sven Osterberg. Die meisten Nebeneink&uuml;nfte liegen zwischen 1000 und 30 000 Euro. Jene Abgeordneten, die auf mehr als 150 000 Euro nebenbei kommen, geh&ouml;ren alle CDU und CSU an. Die Abgeordneten des Bundestags sind nicht gekauft; diesen Eindruck m&ouml;chten der Autor und sein Auftraggeber erst gar nicht erwecken. Aber: &ldquo;Das Parlament suggeriert weiterhin, es sei k&auml;uflich.&rdquo; So steht es in der Studie, die die Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall bei dem Berliner Sozialwissenschaftler Sven Osterberg bestellt hat.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundestag-abgeordnete-erhalten-teils-ueppige-nebenverdienste-1.3611767\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/otto-brenner-stiftung\/aktuelles\/aufstocker-im-bundestag.html\">Otto Brenner Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutscher Anwaltverein: Gesichtserkennung in Bahnh&ouml;fen greift massiv in Grundrechte ein<\/strong><br>\nDer Deutsche Anwaltverein (DAV) warnt vor dem Einsatz von Gesichtserkennungssystemen an &ouml;ffentlichen Pl&auml;tzen und bezweifelt, dass dies den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspricht. Nach Ansicht des DAV-Pr&auml;sidenten Ulrich Schellenberg gibt es keine Rechtsgrundlage f&uuml;r diese Ma&szlig;nahme. Anlass f&uuml;r die Kritik ist der Start des Pilotprojekts zur Gesichtserkennung am Bahnhof S&uuml;dkreuz in Berlin. &bdquo;Wenn massenhaft Gesichter von unbescholtenen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern an Bahnh&ouml;fen gescannt werden, dann greift der Staat schwerwiegend in Grundrechte ein&ldquo;, sagte der DAV&#8209;Pr&auml;sident Ulrich Schellenberg zum Start des Gesichtserkennungsprojekts am Dienstag in Berlin. &bdquo;Dieses Scannen f&uuml;hrt zu einem nicht hinnehmbaren Gef&uuml;hl des &Uuml;berwachtwerdens und der Einsch&uuml;chterung&ldquo;. Das Bundesverfassungsgericht habe in mehreren Entscheidungen ausdr&uuml;cklich vor derartigen Effekten gewarnt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/anwaltverein.de\/de\/newsroom\/pm-9-17-deutscher-anwaltverein-gesichtserkennung-in-bahnhoefen-greift-massiv-in-grundrechte-ein\">DeutscherAnwaltVerein<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-314057.html\">Ulrich Schellenberg in der Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge in Calais: Frankreich setzt auf Abschreckung und riskiert Verfassungskrise<\/strong><br>\nIn Frankreich kommt es zum offenen Streit zwischen dem Staatsrat, dem h&ouml;chsten Gericht des Landes, und der Politik. In einem Urteil hat der Staatsrat am heutigen Montag die Regierung und die Stadt Calais verpflichtet, f&uuml;r eine menschenw&uuml;rdige Behandlung der Fl&uuml;chtlinge dort zu sorgen. Beide Ebenen der Exekutive hatten sich gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Lille gewandt, dass sie bereits verpflichtete, zumindest Trinkwasser, Duschen und Toiletten bereitzustellen. Die B&uuml;rgermeisterin von Calais gab umgehend bekannt, sie werde auch den Spruch des h&ouml;chsten Gerichts missachten: &bdquo;Das ist in den Augen der B&uuml;rger von Calais keine Gerechtigkeit.&ldquo; (&hellip;) Der Innenminister liefert sich seit Monaten ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Migranten, die vor allem aus Afghanistan, dem Sudan und Eritrea stammen sowie den Hilfsorganisationen wie &bdquo;l&rsquo;Auberge des Migrants&ldquo;. Die haben, seit das gro&szlig;e Lager im November 2016 ger&auml;umt wurde, die Versorgung der nach und nach zur&uuml;ckkehrenden Menschen &uuml;bernommen. Der Staat unterst&uuml;tzt sie nicht dabei, sondern behindert sie: &bdquo;Wenn wir Essen ausgeben, kommt die Polizei und spr&uuml;ht Tr&auml;nengas auf die Umstehenden&ldquo;, beklagt Christian Salom&eacute; von l&rsquo;Auberge des Migrants. Zelte und Habseligkeiten der Obdachlosen w&uuml;rden regelm&auml;&szlig;ig von der Polizei vernichtet. Die Ordnungsh&uuml;ter verfolgen eine klare Strategie: In Calais soll kein neues Camp entstehen, die Fl&uuml;chtlinge sollen sich nicht festsetzen. Collomb hat die Linie seiner Vorg&auml;nger nahtlos fortgesetzt, sie sogar versch&auml;rft. Bei einem Besuch vor Ort bezeichnete er die sich wieder in Calais sammelnden Gestrandeten als &bdquo;Zysten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/fluechtlinge-in-calais-frankreich-setzt-auf-abschreckung-und-riskiert-verfassungskrise\/20130756.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&lsquo;Adding fuel to the fire&rsquo;: Russia blasts US plans to supply lethal arms to Ukraine<\/strong><br>\nA reported US plan to supply lethal arms to Kiev will escalate the conflict in eastern Ukraine, Russia&rsquo;s foreign ministry has warned, adding that the alleged defensive nature of the weaponry doesn&rsquo;t mean Washington wouldn&rsquo;t be responsible for a potential spike of violence. (&hellip;) On Monday, the Wall Street Journal reported that the Pentagon and the US State Department have prepared a plan to supply Ukraine with antitank missiles and other weaponry. The unnamed high-ranked officials cited by the publication claimed that Kiev would require the American &ldquo;defensive arms&rdquo; to protect itself from possible aggression by Moscow. Ukraine has repeatedly asked Washington for arms supplies, with the issue being discussed during talks between president Donald Trump and Ukrainian president Poroshenko in June. The sources said though, that the plan has not been approved by the White House with Trump being unaware of the move.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/news\/398253-us-weapon-supplies-ukraine-russia\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SPD l&auml;utet Wahlkampf ein<\/strong><br>\nDie SPD er&ouml;ffnet ihre Kampagne f&uuml;r die Bundestagswahl. Als Auftakt pr&auml;sentiert Generalsekret&auml;r Hubertus Heil die ersten Plakate. Die hei&szlig;e Wahlkampfphase beginnt am 21. August: Dann geht Kanzlerkandidat Martin Schulz auf Tour durch ganz Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/bundestagswahl-spd-laeutet-wahlkampf\">Vorw&auml;rts<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die richtigen Themen benennt die SPD seit vielen Wahlen. Sie hat jedoch inhaltlich die Weichen falsch gestellt. Beispielsweise zum Thema &ldquo;Lohngerechtigkeit&rdquo;: Die wesentlichen Grundz&uuml;ge der Politik der Agenda 2010 werden nicht infrage gestellt, sondern nach wie vor als positive Leistung hervor gehoben. &Auml;hnlich bei der Rente: Es wird nicht alle Kraft in die gesetzliche Rente gesteckt, sondern am privaten S&auml;ulenprogramm festgehalten. Von einem programmatischen Alleinstellungsmerkmal fehlt jede Spur. Eine Alternative insbesondere zu FDP und Union? Fehlanzeige! Wenn die politischen Inhalte nicht stimmen, kann Herr Schulz so viele Kilometer zur&uuml;cklegen wie er will. Es hilft nichts. Selbst wenn er die Strecke zum Mond erklimmen w&uuml;rde. Und wer wei&szlig;: Vielleicht w&uuml;nschen sich manche Genossen Herrn Schulz nach der Wahl genau dort hin &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &bdquo;Ich habe Angst, dass ich meinen Porsche nicht mehr fahren darf&ldquo;<\/strong><br>\nDieses Traumauto k&ouml;nnte jetzt zum Albtraum-Auto werden&hellip;<br>\nMagdalena B. (40) hat 150 000 Euro f&uuml;r das Geschoss hingebl&auml;ttert. Doch nun steht der Porsche Cayenne Diesel ganz oben in den Schlagzeilen.<br>\nDie Besitzerin zu BILD: &bdquo;Ich habe totale Angst, dass ich den Wagen bald nicht mehr fahren darf. Ich denke ernsthaft dar&uuml;ber nach, das Auto an Porsche zur&uuml;ckzugeben.&ldquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.bild.de\/news\/inland\/dieselmotor\/ich-habe-angst-dass-ich-meinen-porsche-nicht-mehr-fahren-darf-52709892.bildMobile.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> BILD setzt sich halt immer f&uuml;r die kleinen Leute ein. Obgleich man bei solchen Stories nie genau wei&szlig;, ob das nun Satire oder echt ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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