{"id":39465,"date":"2017-08-03T08:51:19","date_gmt":"2017-08-03T06:51:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465"},"modified":"2017-08-03T08:51:19","modified_gmt":"2017-08-03T06:51:19","slug":"hinweise-des-tages-2929","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h01\">Diesel-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h02\">Automobile Revolutionen und ihre Nebenwirkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h03\">Forscher &uuml;ber Gesamtbilanz von Fahrzeugen: &ldquo;Elektroauto ist &auml;hnlich sch&auml;dlich wie ein Diesel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h04\">Arbeitsmarktforscher: &bdquo;Viele Jobs sind schlechter bezahlt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h05\">Bundesregierung versagt bei Armutsbek&auml;mpfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h06\">EZB-Niedrigzinspolitik: Es gibt kein Recht auf Rendite &ndash; auch nicht f&uuml;r deutsche Sparer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h07\">&bdquo;Jetzt klare Kante gegen&uuml;ber Washington&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h08\">Donald Trump &ndash; Hoffnungen und Chaos (1\/4)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h09\">Wer hat Angst vor dem russischen Man&ouml;ver Zapad 2017?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h10\">Mali: Wie bei einem &bdquo;Routineeinsatz&ldquo; Soldaten &bdquo;verungl&uuml;cken&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h11\">Von Incirlik nach Al Asrak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h12\">Nato-Einsatz in Afghanistan: Keine Stabilit&auml;t in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h13\">Die humanit&auml;re Katastrophe im Jemen: Verdr&auml;ngt und nicht wichtig genug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h14\">Ei der Tauss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39465#h15\">Freundliche Industrie f&ouml;rdert Parteien durch Spenden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Diesel-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;nf Millionen Autos bekommen neue Software<\/strong><br>\nDas erste Ergebnis des Diesel-Gipfels steht fest: Die Autohersteller haben nach Angaben ihres Branchenverbands VDA in Berlin eine umfassende Nachr&uuml;stung von &uuml;ber f&uuml;nf Millionen Diesel-PKWs auf eigene Kosten zugesagt. Demnach sollen mehr als f&uuml;nf Millionen Dieselautos mit einer neuen Software ausgestattet werden. Darin enthalten sind 2,5 Millionen Fahrzeuge von Volkswagen, f&uuml;r die schon Abgas-Nachbesserungen angeordnet wurden.<br>\nNach Angaben des Verbands handele sich um Fahrzeuge der Emissionsklasse Euro 5 und teilweise Euro 6 &ndash; ungef&auml;hr 8,6 Millionen Fahrzeuge aus diesen Klassen sind derzeit in Deutschland insgesamt zugelassen. Damit deckt die Einigung einen Gro&szlig;teil dieser moderneren Flotten bei den deutschen Herstellern ab. Die Kosten f&uuml;r die Nachr&uuml;stungen &uuml;bernehmen die Hersteller, f&uuml;r die Fahrzeugbesitzer sollen keine Kosten entstehen.<br>\nDurch die neue Software soll der Stickoxid-Aussto&szlig; durchschnittlich um 25 bis 30 Prozent reduziert werden. Studien zeigten, dass damit die Schadstoffbelastung mindestens genauso stark reduziert werden k&ouml;nne wie durch Fahrverbote, hie&szlig; es beim VDA.<br>\nAktien der Autohersteller BMW, Daimler und VW legten nach der Ank&uuml;ndigung leicht zu. Investoren werten es positiv, dass den Autoherstellern keine teurere Hardware-Umr&uuml;stung droht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/diesel-affaere-fuenf-millionen-autos-bekommen-neue-software-a-1161056.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob die Luft lediglich insbesondere Stickoxid-&auml;rmer wird, kann bezweifelt werden. Jedenfalls scheint VW das Versprechen nicht einhalten zu k&ouml;nnen: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/abgasaffaere-vw-100.html\">Abgasaff&auml;re VW. Wie die Regierung den Konzern sch&uuml;tzt<\/a>. Andere Autohersteller d&uuml;rften wohl auf eine &auml;hnliche R&uuml;ckendeckung durch die Regierung hoffen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Diesel-Forum grandios gescheitert &ndash; Softwarel&ouml;sung bringt nur 2 bis 3 Prozent NOx-Reduktion der deutschen Diesel-Pkw &ndash; Fahrverbote kommen ab 2018<\/strong><br>\nDeutsche Umwelthilfe sieht die rechtliche Bewertung des Stuttgarter Verwaltungsgerichts zur Ungeeignetheit der Software-Updates als best&auml;tigt &ndash; Die im Autokartell zusammengeschlossenen Hersteller sowie Opel und die Bundesregierung einigen sich auf Software-Updates f&uuml;r weniger als 20 Prozent der deutschen Diesel-Pkws &ndash; Regierung erlaubt Industrie, bei Temperaturen unter plus 10 Grad Celsius die St&auml;dte unver&auml;ndert mit dem Dieselabgasgift zu fluten &ndash; DUH bewertet das Mitz&auml;hlen der bereits seit 2015 beschlossenen amtlichen R&uuml;ckrufe bei VW, Audi und Co als plumpen T&auml;uschungsversuch von Verkehrsminister Dobrindt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.duh.de\/pressemitteilung\/diesel-forum-grandios-gescheitert-softwareloesung-bringt-nur-2-bis-3-prozent-nox-reduktion-der-deut\/\">Deutsche Umwelthilfe<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Automobilhersteller haben sich beim Diesel-Gipfel wieder einmal durchgesetzt<\/strong><br>\n&bdquo;Es hilft den Menschen in St&auml;dten &uuml;berhaupt nichts, wenn ein vielfach &uuml;berh&ouml;hter Schadstoffaussto&szlig; bei Diesel-Pkw um ein Viertel gesenkt wird und die Gesundheitsgef&auml;hrdung um null Prozent abnimmt. Wieder einmal haben sich die Automobilhersteller durchgesetzt. Sie bekommen eine Billigvariante, um schmutzige Diesel weiter verkaufen zu k&ouml;nnen. Die Gesundheit der Menschen wird weiterhin gesch&auml;digt&ldquo;, erkl&auml;rt Herbert Behrens, Verkehrsexperte der Fraktion DIE LINKE und fr&uuml;herer Leiter des Abgas-Untersuchungsausschusses, mit Blick auf den Diesel-Gipfel. Behrens weiter:<br>\n&bdquo;Besch&auml;ftigte in der Automobilindustrie gehen in eine unsichere Zukunft, denn der Dieselmarkt bricht ein, Dieselfahrer werden aus Innenst&auml;dten ausgesperrt, und wenn sie die f&uuml;r die Hersteller freiwillige Software-Updates nicht vornehmen lassen, droht ihnen die Stilllegung des Fahrzeugs.<br>\n All dies war bereits zu bef&uuml;rchten, als sich Politik und Autobosse dar&uuml;ber berieten, wie man preisg&uuml;nstig den Abgasbetrug erledigt.<br>\n Sich jetzt in einem Diesel-Gipfel gleich mit dem gesamten Berg ungel&ouml;ster Fragen einer &ouml;kologisch und sozial vertretbaren Verkehrspolitik zu besch&auml;ftigen, ist der falsche Ansatz. Die Bundesregierung ist schon an viel kleineren Fragen gescheitert. Zu Recht erwarten die Menschen konkrete Ma&szlig;nahmen zur sofortigen Senkung der gesundheitssch&auml;digenden NOx-Werte von Dieselfahrzeugen. Die Automobilindustrie muss verpflichtet werden, auf ihre Kosten die lange schon vorhandenen teuren, aber wirksamen Abgasreinigungsverfahren in Diesel-Pkw einzubauen. Die Profitpolster sind dick genug, um das finanzieren zu k&ouml;nnen. Zwischen 2010 und 2016 verdienten allein Daimler, VW und BMW 152 Milliarden Euro.<br>\nDIE LINKE wird im morgigen Obleutegespr&auml;ch von Umwelt-, Verkehrs- und Wirtschaftsausschuss die Forderungen der Bev&ouml;lkerung sowie der Kunden und Verbraucher ins Zentrum der Debatte stellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/automobilhersteller-haben-sich-beim-diesel-gipfel-wieder-einmal-durchgesetzt\/\">Fraktion die Linke<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Automobile Revolutionen und ihre Nebenwirkungen<\/strong><br>\nSeitdem ist Einiges passiert, vor allem der sogenannte Abgasskandal und die neuen Enth&uuml;llungen &uuml;ber die &ldquo;schockierenden&rdquo; Kartellabsprachen der deutschen Autobauer (&uuml;ber die die EU allerdings auch schon lange Bescheid wusste). Erschreckend! Unfassbar! Wer h&auml;tte vermuten k&ouml;nnen, dass Autos, deren Motorleistung, Gewicht und Gr&ouml;&szlig;e im Durchschnitt st&auml;ndig zunehmen, auch mehr Treibstoff verbrauchen und Abgase aussto&szlig;en, allen technologischen Fortschritten zum Trotz? Wer h&auml;tte ahnen k&ouml;nnen, dass in unseren pseudo-&ouml;kologischen Zeiten die Autohersteller diese Tatsache zu kaschieren suchen, indem sie tricksen, t&auml;uschen und l&uuml;gen, wo es nur geht?<br>\nKartellabsprachen geh&ouml;ren zwar zum sogenannten freien Markt wie die Butter zum Butterbrot, aber wer h&auml;tte sich auch nur in seinen k&uuml;hnsten Tr&auml;umen vorstellen k&ouml;nnen, dass das auch in Deutschland vorkommt, dem Musterland f&uuml;r Sauberkeit, Ordnung, Gerechtigkeit und nat&uuml;rlich auch &Ouml;kologie schlechthin? Mit einem Wort: Wer h&auml;tte sich vorstellen k&ouml;nnen, dass sich kapitalistische Unternehmen selbst in Deutschland so verhalten wie kapitalistische Unternehmen?<br>\nEs herrscht gro&szlig;e &Uuml;berraschung &uuml;ber die Verwandlung von offenen Geheimnissen in Nichtgeheimnisse, und diese &Uuml;berraschung kann eigentlich nur bedeuten, dass das ver&ouml;ffentlichte Bewusstsein, also die Medien, die Politik, die Werbung der betreffenden Hersteller dem Privatbewusstsein der B&uuml;rger dabei geholfen haben, Dinge vor sich selbst geheim zu halten, die ihm eigentlich l&auml;ngst bekannt waren. Ein Verblendungszusammenhang wie aus dem Bilderbuch: Alle halfen beim Verblenden mit.<br>\nWas geschieht jetzt? Zun&auml;chst einmal gibt es ein bisschen Geschrei und Gezeter, ein paar Parlamentsdebatten und Gerichtsprozesse, Softwareumr&uuml;stungen und Konzernumstrukturierungen, die alle gemeinsam zum Zweck haben, dass sich in Wirklichkeit gar nichts tut. So wie bei der Mietpreisbremse. Oder dem Emissionsrechtehandel. Oder den Steuermachenschaften der Banken. Ein bisschen Tamtam und Trara, und die Aufregung, die ja ohnehin k&uuml;nstlich ist, wird sich wieder legen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Automobile-Revolutionen-und-ihre-Nebenwirkungen-3790557.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Abgasskandal: Rendite um jeden Preis?<\/strong><br>\nWie konnte es zu den jahrelangen Betr&uuml;gereien der Automobilkonzerne kommen? Ulrich Thielemann sieht hier einen &ldquo;Rentabilit&auml;tsextremismus&rdquo; am Werk, der sich durch Managementausbildung und Unternehmenskultur ziehe. Gewinnmaximierung um jeden Preis. &ldquo;Made in Germany&rdquo;. Dies stand einmal f&uuml;r ein Wirtschaftsverst&auml;ndnis, welches just der Automobilhersteller Audi treffend auf den Punkt brachte: &ldquo;Vorsprung durch Technik&rdquo;. Damit eroberten die deutschen Autobauer die Welt. Heute m&uuml;sste es wohl eher hei&szlig;en: &ldquo;Vorsprung durch Betrug&rdquo;.<br>\nWie kann es sein, dass Ingenieure, die doch eigentlich einem professionellen Ethos verpflichtet sein sollten, jahrelang &Ouml;ffentlichkeit, Beh&ouml;rden und Kunden systematisch betrogen haben?<br>\nDem in den USA in Untersuchungshaft sitzenden Audi-Ingenieur Giovanni Pamino wird vorgeworfen, die Betrugssoftware aus finanziellen Motiven entwickelt zu haben. Um welche finanziellen Vorteile es sich bei dem Leiter einer untergeordneten technischen Abteilung h&auml;tte handeln k&ouml;nnen, bleibt allerdings unklar.<br>\nEr selbst sieht sich als Bauernopfer. Als leitender Ingenieur habe er sich einfach gezwungen gesehen, die Betrugssoftware zu entwickeln. Die Konstruktionsvorgaben aus vorgelagerten Abteilungen h&auml;tten ihm keine andere M&ouml;glichkeit gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/abgasskandal-rendite-um-jeden-preis.1005.de.html?dram:article_id=392505\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Autobauer, es dieselt!<\/strong><br>\nDer Druck auf VW, Daimler &amp; Co w&auml;chst t&auml;glich. Nun sollen sie beim &ldquo;Diesel-Gipfel&rdquo; publikumswirksam versprechen, dass sie ihre Diesel-Autos viel sauberer machen werden. Kann man darauf wirklich setzen? Ein Kommentar.<br>\n&bdquo;Diesel-Gipfel&ldquo; klingt positiv &ndash; und so gar nicht nach dem Krisentreffen, das es eigentlich ist. Nur: Wenn bislang etwas der Gipfel war, dann die Unversch&auml;mtheit, mit der Deutschlands gro&szlig;e Autokonzerne die &Ouml;ffentlichkeit und vor allem ihre Kunden belogen haben. Fast ebenso dreist haben allerdings auch die politisch Verantwortlichen gehandelt, die erst nichts wussten, dann nichts wissen wollten und zuletzt &ndash; wenn j&uuml;ngste Berichte stimmen &ndash; auch noch via Bundespr&uuml;fstelle Berichte zu Abgaswerten sprachlich sch&ouml;nen lie&szlig;en.<br>\nHinzu kommt der Verdacht, dass die deutschen Autokonzerne ein Kartell gebildet haben, um keine wirtschaftlichen Nachteile bei der Produktion von Dieselfahrzeugen zu haben. VW, Mercedes &amp; Co bestreiten illegale Absprachen, r&auml;umen aber ein, dass es durchaus regelm&auml;&szlig;ig einen legalen Austausch &uuml;ber technische Fragen zwischen den Autobauern gegeben hat. Das ist erlaubt, solange sie keine Preise absprechen oder anderweitig den Wettbewerb beschr&auml;nken. Wo allerdings die Grenze zwischen dem gew&ouml;hnlichen Erfahrungsaustausch und rechtlich nicht zul&auml;ssigen Absprachen liegt, wird vermutlich erst in langwierigen Gerichtsprozessen gekl&auml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++4072e174-76b5-11e7-99d4-525400e5a74a\">Gegenblende<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Forscher &uuml;ber Gesamtbilanz von Fahrzeugen: &ldquo;Elektroauto ist &auml;hnlich sch&auml;dlich wie ein Diesel&rdquo;<\/strong><br>\nIn einem Punkt aber scheinen sich alle einig zu sein: F&uuml;r die Umwelt sind Elektrofahrzeuge grunds&auml;tzlich die bessere Wahl. Das Umwelt- und Prognoseinstitut, ein gemeinn&uuml;tziges Forschungsinstitut mit Sitz in Heidelberg, kommt allerdings zu ganz anderen Ergebnissen. Der Leiter des Instituts, Dieter Teufel, sagte im Deutschlandfunk Kultur, der Ausbau regenerativer Energien ersetze bis 2030 lediglich den Strom, der durch die Abschaltung der Atomkraftwerke wegfalle. Die Verstromung von Stein- und Braunkohle werde im gleichen Zeitraum ungef&auml;hr gleich bleiben. Teufel weiter: &ldquo;Daraus entsteht bei der Stromerzeugung f&uuml;r die Elektroautos relativ viel CO2. Und wenn man eine Gesamtbilanz macht, Betrieb der Elektroautos und Herstellung der Elektroautos, insbesondere der Batterie, dann ergibt sich, dass ein einzelnes Elektroauto von der Klimawirksamkeit her praktisch &auml;hnlich sch&auml;dlich ist wie ein Benziner oder Diesel.&rdquo;<br>\nElektroautos sind f&uuml;r die Umwelt nur dann gut, wenn sie mit Wind-, Wasser- oder Solarstrom unterwegs sind. Eine komplette Umstellung auf Elektroautos w&auml;re in der Gesamtbilanz, in der auch der Ressourcenverbrauch bei der Herstellung der Wagen einflie&szlig;t, laut Teufel vor diesem Hintergrund sogar sch&auml;dlicher f&uuml;r die Umwelt, als wenn wir einfach nichts tun w&uuml;rden.<br>\nDie Automobilindustrie habe sich in den letzten 10, 15 Jahren durch die Umweltgesetzgebung hindurchgemogelt, sagte der Experte. Bei den Elektroautos sei ihr sogar ein &ldquo;besonderer Coup&rdquo; gelungen. Denn sie habe durchgesetzt, dass Elektroautos in der EU-Gesetzgebung per definitionem als Null-Emissionen-Fahrzeuge gelten &ndash; und sich damit g&uuml;nstig auf die Berechnung des gesamten CO2-Flottenverbrauchs eines Herstellers auswirken. Die Elektroautos glichen damit die hohen Emissionen der beliebten SUV aus. Zugleich finanziere der Steuerzahler Kaufpr&auml;mien f&uuml;r Elektroautos in H&ouml;he von 4000 Euro. Das sei &ldquo;der Einsatz von Steuergeldern zur Erh&ouml;hung der CO2-Emissionen, um der Automobilindustrie den Verkauf von gro&szlig;en Fahrzeugen, die &uuml;ber den Grenzwerten liegen, zu erm&ouml;glichen&rdquo;, so Teufel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/forscher-ueber-gesamtbilanz-von-fahrzeugen-elektroauto-ist.1008.de.html?dram:article_id=392519\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitsmarktforscher: &bdquo;Viele Jobs sind schlechter bezahlt&ldquo;<\/strong><br>\nTrotzdem ist die Arbeitslosigkeit r&uuml;ckl&auml;ufig. Die Zahl der Arbeitspl&auml;tze hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Was sind das f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze?<br>\nSell: Wir haben tats&auml;chlich einen Besch&auml;ftigungsrekord. Aber bei den neuen Jobs handelt es sich nur zu einem kleineren Teil um Vollzeitstellen. Deutlich st&auml;rker zugenommen haben Teilzeitarbeitspl&auml;tze oder Minijobs. Allein 5,1 Millionen Menschen waren 2016 ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt. Daneben gab es 2,6 Millionen Menschen, die nebenbei einen Minijob hatten, weil sie entweder mit dem Geld aus ihrem Vollzeitjob nicht &uuml;ber die Runden kamen, oder weil sie ihren Lebensstandard aufbessern wollten.<br>\nSelbst Selbstst&auml;ndige, die nur f&uuml;r ein paar Stunden Arbeit haben, tauchen in der Statistik als Erwerbst&auml;tige auf. So l&auml;sst sich auch zu erkl&auml;ren, dass in den vergangenen sechs Jahren die Zahl der Erwerbst&auml;tigen deutlich st&auml;rker gestiegen ist als die Zahl der in Deutschland geleisteten Arbeitsstunden.<br>\nSind sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen automatisch gute, ordentlich entlohnte Arbeitspl&auml;tze?<br>\nSell: Nein. Nur rund 60 Prozent der Vollzeitjobs entstehen in Bereichen, in denen das Lohnniveau halbwegs ordentlich ist. 40 Prozent dieser Arbeitspl&auml;tze werden hingegen deutlich schlechter bezahlt als fr&uuml;her. Wir beobachten eine deutliche Spreizung bei den L&ouml;hnen.<br>\nWoran liegt das?<br>\nSell: Das ist Folge der nachlassenden Tarifbindung. Nehmen wir als Beispiel den Einzelhandel. Nur noch 30 Prozent der Unternehmen zahlen Tariflohn. Der Rest ist aus der Tarifbindung ausgestiegen. Wenn in der Branche neue Jobs entstehen, sind sie deutlich schlechter entlohnt als noch vor zehn oder 15 Jahren. &Auml;hnliches ist in anderen Berufsbereichen zu beobachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/news\/politik\/arbeitsmarktforscher-viele-jobs-sind-schlechter-bezahlt-1.1684236\">Aachener Nachrichten<\/a>\n<p><strong>dazu: Neustart in der Arbeitsmarktpolitik ist notwendig<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170803-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170803-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\n&bdquo;Die Wahlperiode neigt sich dem Ende zu, die strukturellen Probleme am Arbeitsmarkt sind nach wie vor ungel&ouml;st. Noch immer sind viel zu viele Besch&auml;ftigte arm trotz Arbeit. 1,1 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beziehen erg&auml;nzende Hartz IV-Leistungen, 2,7 Millionen gehen einem Zweitjob nach, um &uuml;ber die Runden zu kommen. Langzeiterwerbslose bekommen nur selten einen Job am ersten Arbeitsmarkt. Insbesondere das Hartz-IV-System ist gekennzeichnet von Perspektivlosigkeit und Sanktionen. F&uuml;r Millionen von Menschen ist gute Arbeit ein leeres Versprechen dieser Bundesregierung geblieben. Deshalb braucht es einen Neustart in der Arbeitsmarktpolitik, f&uuml;r gute Arbeit und eine soziale Sicherung, die Armut verhindert&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/neustart-in-der-arbeitsmarktpolitik-ist-notwendig\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung versagt bei Armutsbek&auml;mpfung<\/strong><br>\n&bdquo;Die hohen Sozialausgaben belegen, dass sowohl die sozialen Sicherungssysteme als auch Arbeit in vielen F&auml;llen nicht mehr existenzsichernd sind. An den Sozialhilfeausgaben kann man klar erkennen, dass die soziale Sicherung f&uuml;r immer mehr Menschen nicht mehr greift. Vorgelagerte Systeme wie die Renten- oder die Pflegeversicherung sind nicht mehr in der Lage, soziale Sicherheit zu gew&auml;hrleisten, so dass die Betroffenen eine Sozialhilfeleistung in Anspruch nehmen m&uuml;ssen. Immer noch 1,1 Millionen Besch&auml;ftigte beziehen erg&auml;nzende Hartz IV-Leistungen, da sie von ihrer Arbeit nicht leben k&ouml;nnen. Millionen Menschen leben in Armut, daran hat diese Bundesregierung nichts ge&auml;ndert. Bei der Armutsbek&auml;mpfung hat sie versagt&ldquo;, erkl&auml;rt die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Sabine Zimmermann, zum aktuellen Sozialbericht. Sabine Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Ein Kurswechsel in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ist dringend notwendig. Arbeit muss wieder existenzsichernd werden. Dazu ist unter anderem der Mindestlohn auf zw&ouml;lf Euro die Stunde zu erh&ouml;hen, systematische Niedriglohnbesch&auml;ftigung wie Leiharbeit muss abgeschafft werden. Vor allem muss auch der Altersarmut endlich der Kampf angesagt werden. Die gesetzliche Rente muss gest&auml;rkt und armutsfest gemacht werden. Die Abschl&auml;ge bei der Erwerbsminderungsrente m&uuml;ssen weg. Das Sozialversicherungssystem bietet zunehmend weniger Schutz und franst aus. Dieser Entwicklung muss endlich Einhalt geboten werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bundesregierung-versagt-bei-armutsbekaempfung-1\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EZB-Niedrigzinspolitik: Es gibt kein Recht auf Rendite &ndash; auch nicht f&uuml;r deutsche Sparer<\/strong><br>\nOhne die Intervention der EZB w&auml;re der Euro l&auml;ngst Geschichte. Das sollten alle, die dauernd &uuml;ber die niedrigen Zinsen meckern, nie vergessen.<br>\nEs gibt nur sehr wenige Menschen, die mit einem einzigen Satz Geschichte geschrieben haben. Einer von ihnen ist Mario Draghi, der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank. &bdquo;Die EZB ist bereit, zu tun, was immer n&ouml;tig ist, um den Euro zu bewahren&ldquo;, erkl&auml;rte er am 26. Juli 2012 &ndash; und bewahrte Europa so vor einer wirtschaftlichen Katastrophe.<br>\nVon einer Minute zur anderen &uuml;berbr&uuml;ckte Draghi damals den zentralen Konstruktionsfehler der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion. Deren Mitgliedsl&auml;nder sind zwar wirtschaftlich und monet&auml;r auf Gedeih und Verderb miteinander verflochten. Aber sie agieren nicht als gemeinsamer Staat und stehen nicht f&uuml;reinander ein. Darum drohte den wirtschaftlich schw&auml;cheren Mittelmeerl&auml;ndern der Staatsbankrott. Der Zerfall der Euro-Zone w&auml;re die unvermeidliche Konsequenz gewesen. Dagegen setzte Draghi die ganze Macht einer Notenbank: Ausgestattet mit dem Recht zur Geldsch&ouml;pfung stellte er klar, dass keine Staatsanleihe in Euroland unbezahlt ausfalle, weil im Notfall die Zentralbank daf&uuml;r einsteht. Allein die Ank&uuml;ndigung reichte, um die Zinsen zur Erneuerung der auslaufenden Anleihen in den Krisenstaaten wieder auf Normalniveau zu senken. Gegen die Notenbank sind alle Spekulanten machtlos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ezb-niedrigzinspolitik-es-gibt-kein-recht-auf-rendite-auch-nicht-fuer-deutsche-sparer\/20134912.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Jetzt klare Kante gegen&uuml;ber Washington&ldquo;<\/strong><br>\nWirtschaftsministerin Zypries h&auml;lt die US-Sanktionen gegen Russland f&uuml;r inakzeptabel und ruft Washington zu Verhandlungen auf. Das wird kaum Wirkung zeigen. Berlin muss Gegenma&szlig;nahmen ergreifen. Ein Gastbeitrag.<br>\nDie neuen Sanktionen der USA gegen Russland zielen vor allem auf europ&auml;ische und deutsche Unternehmen. Gerade die Gaspipelines und die geplante Leitung Nord Stream 2 will man damit treffen. Statt mit russischem Gas soll Europa k&uuml;nftig vorrangig mit teurem und dem &ouml;kologisch katastrophalen Fracking-Gas aus den USA versorgt werden. Die US-Sanktionen sind daher nichts weiter als die Anbahnung eines Riesengesch&auml;fts f&uuml;r die US-Fracking-Konzerne.<br>\nMit dieser Attacke, die einen Bruch internationalen Rechts bedeutet, m&uuml;ssen sich die USA den Vorwurf gefallen lassen, auf diplomatischem Parkett wie ein Schurkenstaat zum billigen Vorteil der eigenen Gasindustrie zu agieren. Die Bundesregierung ist gefordert, ihrer richtigen Verurteilung des V&ouml;lkerrechtsbruchs jetzt auch Taten folgen zu lassen, um Gegendruck zu entfalten. Dies kann nicht allein der EU-Kommission &uuml;berlassen werden.<br>\nDen ersten politischen Kollateralschaden in Deutschland gibt es im &Uuml;brigen auch schon, denn es kommt einem politischen Bankrott der Gr&uuml;nen gleich, dass sich f&uuml;hrende Gr&uuml;nen-Politiker hinter diese Profitmaximierung der Umweltzerst&ouml;rer stellen und die US-Sanktionen unterst&uuml;tzen. Wer sich de facto f&uuml;r die Interessen der US-Frackingindustrie einsetzt, verspielt jede Glaubw&uuml;rdigkeit im Hinblick auf einen &ouml;kologischen Politikwechsel in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/gastbeitrag-von-sahra-wagenknecht-jetzt-klare-kante-gegenueber-washington\/20135178.html\">Sahra Wagenknecht im Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Donald Trump &ndash; Hoffnungen und Chaos (1\/4)<\/strong><br>\n1.Teil unserer Serie mit Ausz&uuml;gen aus Wolfgang Bittners Buch &bdquo;Die Eroberung Europas durch Amerika&ldquo;. Donalds Trump hat &ndash; bereits im Wahlkampf &ndash; viel Porzellan zerschlagen. Auf ihn richteten sich dennoch auch einige Hoffnungen auf einen Neuanfang. W&uuml;rde der Neue im Wei&szlig;en Haus entspannter mit Russland umgehen? Und w&uuml;rde er, der mit dem &bdquo;Establishment&ldquo; der USA oft im Clinch liegt, die Interventionspolitik der USA beenden? Vieles bleibt zum heutigen Zeitpunkt ungewiss. Wolfgang Bittner, Experte f&uuml;r transatlantische und Ost-West-Beziehungen, analysiert den Stand der Dinge scharfsinnig und gibt Anregungen, was zu tun ist. (Wolfgang Bittner)<br>\nEine Welle der Entr&uuml;stung in Politik und Medien und selbst bei seinen republikanischen Parteifreunden verursachte eine Interviewaussage Donald Trumps: Auf die kategorische Feststellung eines Journalisten, Wladimir Putin sei ein M&ouml;rder, antwortete er: &bdquo;Es gibt viele M&ouml;rder. Wir haben jede Menge M&ouml;rder. Junge, glauben Sie, unser Land ist unschuldig? &hellip; Nun schauen Sie sich an, was wir alles getan haben. Wir haben viele Fehler gemacht. Ich war von Anfang an gegen den Krieg im Irak.&ldquo; Die Aussage zeugt von einer beachtlichen Einsichtsf&auml;higkeit eines amtierenden US-Pr&auml;sidenten.<br>\nNicht nur in der Welt wurde daraufhin die Frage gestellt: &bdquo;Steht die amerikanische Demokratie moralisch auf derselben Stufe wie die russische Autokratie?&ldquo; Schon die tendenzi&ouml;se Formulierung deutet an, wie die Antwort ausf&auml;llt: Selbstverst&auml;ndlich war das &bdquo;eine moralische Gleichsetzung, die viele auf die Palme brachte, etwa auch den russischen Oppositionspolitiker und ehemaligen Schachweltmeister Garri Kasparow, der Zuflucht gefunden hat in den USA.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/donald-trump-hoffnungen-und-chaos-14\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer hat Angst vor dem russischen Man&ouml;ver Zapad 2017?<\/strong><br>\nIm Westen wird von 100.000 russischen Soldaten gesprochen, die an der &ldquo;Suwalki-L&uuml;cke&rdquo; an der von Nato-Battlegroups gesicherten &ldquo;Ostflanke&rdquo; der Nato aufmarschieren sollen, nach Russland nehmen 10.000 an dem lange geplanten Man&ouml;ver teil<br>\n&Uuml;ber die geplante russische Herbstman&ouml;ver Zapad 2017 zirkulieren schon l&auml;ngere Zeit Ger&uuml;chte und werden &Auml;ngste gesch&uuml;rt. Das schon lange angek&uuml;ndigte Man&ouml;ver findet dort an der Ostgrenze der Nato-Staaten statt, in der die Nato-Strategen mit der sogenannten Suwalki-L&uuml;cke einen schwachen Punkt sehen, auf den es die Russen bei einem Konflikt abgesehen haben k&ouml;nnten. Mit der Besetzung dieser 100 km langen &ldquo;L&uuml;cke&rdquo; an der polnisch-litauischen Grenze zwischen der russischen Enklave Kaliningrad und Wei&szlig;russland k&ouml;nnten die russischen Streitkr&auml;fte die Landverbindung zwischen den baltischen Staaten und den europ&auml;ischen Nato-Staaten durchschneiden (Von der Fulda-L&uuml;cke des Kalten Kriegs zur Suwalki-L&uuml;cke der Nato).<br>\nOb man in der Nato wirklich glaubt, dass Russland in einem Landkrieg die baltischen L&auml;nder von der Rest-Nato separieren w&uuml;rde, muss man der Spekulation &uuml;berlassen. Das Aufbauschen der Suwalki-L&uuml;cke k&ouml;nnte durchaus auch ein Informationsman&ouml;ver sein, um die Angst vor Russland zu sch&uuml;ren und damit gr&ouml;&szlig;ere Verteidigungsanstrengungen sowie den Ausbau der dauerhaften milit&auml;rischen Pr&auml;senz an der Ostgrenze zu begr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wer-hat-Angst-vor-dem-russischen-Manoever-Zapad-2017-3789970.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mali: Wie bei einem &bdquo;Routineeinsatz&ldquo; Soldaten &bdquo;verungl&uuml;cken&ldquo;<\/strong><br>\nWenn statt &uuml;ber einen Krieg &uuml;ber technische Defekte diskutiert wird<br>\nAm 26.7.2017 ist um etwa 14:00 Uhr deutscher Zeit in Mali nach Angaben der Bundeswehr &bdquo;circa 70 km nord&ouml;stlich von Gao&ldquo; ein Kampfhubschrauber vom Typ Tiger in Mali abgest&uuml;rzt. Am Abend wurde best&auml;tigt, dass beide Besatzungsmitglieder verstorben seien. Man gehe zun&auml;chst von einem technischen Defekt aus, hie&szlig; es auf der Facebook-Seite der UN-Mission MINUSMA, in deren Rahmen die Bundeswehr vor Ort ist. Noch am sp&auml;ten Abend &auml;u&szlig;erte auch der stellvertretende Generalinspekteur, Admiral R&uuml;hle, dass keine Hinweise auf Fremdeinwirkung best&uuml;nden. Entsprechend sind wohl auch die Obleute im Bundestag informiert worden. Spiegel Online berichtet ebenfalls noch am Abend auf Grundlage der Beschreibung der Piloten eines weiteren Bundeswehr-Kampfhubschraubers in Sichtweite, &bdquo;dass der verungl&uuml;ckte Tiger urpl&ouml;tzlich und ohne einen Notruf mit der Nase nach vorne abgekippt und dann sofort im Sturzflug zu Boden gegangen sei.&ldquo;[1]<br>\nSomit dominierte bereits am ersten Tag nach dem Absturz, noch bevor der Flugschreiber gefunden wurde, die These vom technischen Defekt die Berichterstattung. Das Verteidigungsministerium hatte zudem als erste Reaktion angek&uuml;ndigt, dass die Tiger vorerst keine &bdquo;Routinefl&uuml;ge&ldquo; mehr in Mali absolvieren, sondern nur noch Eins&auml;tze &bdquo;bei unmittelbarer Gefahr f&uuml;r Leib und Leben&ldquo; stattfinden sollten. Damit bestand das herrschende Narrativ in den Medien darin, dass Deutsche Soldaten bei einem Routineeinsatz durch einen technischen Defekt &bdquo;verungl&uuml;ckt&ldquo; seien &ndash; so etwa die Frankfurter Rundschau.[2] Entsprechend fokussierte sich die Debatte, sobald der Verlust best&auml;tigt war &ndash; neben einer geheuchelten Anteilnahme gegen&uuml;ber den Toten und ihren Angeh&ouml;rigen &ndash;, auf vermeintlichen Ausr&uuml;stungs- und Personalm&auml;ngel, die es zu beheben gelte.<br>\nErstaunlich wenig wird demgegen&uuml;ber die Frage gestellt, was ein &bdquo;Routineeinsatz&ldquo; eines Kampfhubschraubers eigentlich bedeutet und welchen Sinn und Zweck der Einsatz der Bundeswehr in Mali hat. Im Narrativ des Unfalls schwingt mit, dass es keinerlei Bezug zu Kampfhandlungen gegeben h&auml;tte und was die Aufgabe der Soldaten angeht, wird meist von einer Friedensmission oder allenfalls der &bdquo;&Uuml;berwachung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den Rebellen&ldquo; gesprochen (so etwa die FR in bereits oben angesprochenen Artikel).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/07\/28\/mali-wie-bei-einem-routineeinsatz-soldaten-verungluecken\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Von Incirlik nach Al Asrak<\/strong><br>\nAm vergangenen Montag wurde der letzte Tornado aus dem t&uuml;rkischen Incirlik nach B&uuml;chel in der Pfalz verlegt, wie u.a. Spiegel Online berichtet. Demnach soll deren Einsatz in Syrien und Irak ab Oktober von der jordanischen Luftwaffenbasis Al Asrak aus fortgesetzt werden. Als Gr&uuml;nde f&uuml;r den Umzug werden meist die verschlechterten Beziehungen zwischen Deutschland und der T&uuml;rkei sowie Probleme bei Besuchen von Bundestagsabgeordneten angegeben. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnte spekuliert werden, ob dem Verteidigungsministerium ein eigener quasi-St&uuml;tzpunkt in Jordanien wom&ouml;glich lieber sein k&ouml;nnte, als in Incirlik als Juniorpartner von T&uuml;rkei, NATO und USA zu agieren. Dass ein Zusammenhang zwischen der Bereitschaft Jordaniens, der Bundeswehr eine Basis zu bieten, mit der &bdquo;Ert&uuml;chtigungsinitiative&ldquo; besteht, kann durchaus angenommen werden. So berichtete Zeit Online im Dezember 2016: &bdquo;In einer feierlichen Zeremonie in der jordanischen Hauptstadt Amann hat die jordanische Armee die ersten 16 Marder-Sch&uuml;tzenpanzer aus Deutschland erhalten&hellip; Bis Ende 2017 soll Deutschland noch weitere 34 Panzer an Jordanien liefern. Diese sollen von der jordanischen Armee zum Grenzschutz eingesetzt werden. Die Waffenlieferung ist Teil der sogenannten &sbquo;Ert&uuml;chtigungsinitiative&lsquo;, mit der die Bundesregierung vertrauensw&uuml;rdige Staaten in Krisenregionen st&auml;rken will. Das l&auml;sst sie sich in diesem Jahr 100 Millionen und im n&auml;chsten 130 Millionen Euro kosten. Informationen des Spiegel zufolge liefert Deutschland dabei nicht nur Panzer. Auch Technologie, mit der Mobilfunkgespr&auml;che, SMS-Nachrichten und Datenkommunikation abgeh&ouml;rt werden k&ouml;nnen, sollen Anfang 2017 mitgeliefert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/08\/02\/von-incirlik-nach-al-asrak\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nato-Einsatz in Afghanistan: Keine Stabilit&auml;t in Sicht<\/strong><br>\nSeit 2001 sind die Bundeswehr und andere internationale Truppen in Afghanistan stationiert. Aus einer zun&auml;chst popul&auml;ren Mission ist ein langer und verlustreicher Kriegseinsatz geworden. Trotz Milliarden-Investitionen sind die afghanischen Sicherheitskr&auml;fte weiterhin nicht in der Lage, das ganze Land zu sichern. [&hellip;]<br>\nVor allem afghanische Zivilisten fallen dem Konflikt zum Opfer. Die UNO z&auml;hlte in der ersten H&auml;lfte 2017 rund 1.700 Tote und etwa 3.600 Verletzte, &uuml;berwiegend durch Angriffe von Taliban und anderen islamistischen Gruppen, Milizen und organisierte Kriminalit&auml;t.<br>\nDabei dauert der internationale Afghanistan-Einsatz nun schon sechzehn Jahre. Deutschland ist als Teil des internationalen B&uuml;ndnisses dabeigeblieben. Rund 135.000 deutsche Soldaten waren inzwischen in Afghanistan eingesetzt, 56 kamen dort ums Leben. Tausende deutsche Entwicklungshelfer und Berater waren in dem Land t&auml;tig. Bis Ende 2014 kostete der Milit&auml;reinsatz die Bundesrepublik knapp neun Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nato-einsatz-in-afghanistan-keine-stabilitaet-in-sicht.724.de.html?dram:article_id=392504\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die humanit&auml;re Katastrophe im Jemen: Verdr&auml;ngt und nicht wichtig genug<\/strong><br>\nIm Jemen entfalte sich lautlos eine menschliche Trag&ouml;die, die au&szlig;erhalb des Landes kaum auf Interesse sto&szlig;e, kommentiert J&uuml;rgen Stryjak im Dlf. An Krieg und Elend seien zwar alle Konfliktparteien schuld, aber Saudi-Arabien spielte eine besondere Rolle. Denn mit dem K&ouml;nigreich bombardiere eines der reichsten L&auml;nder der Welt eines der &auml;rmsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-humanitaere-katastrophe-im-jemen-verdraengt-und-nicht.720.de.html?dram:article_id=392592\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK.:<\/strong> Einer der wichtigsten Verb&uuml;ndeten der USA, die islamische Diktatur Saudi-Arabien, ist wesentlicher Antreiber des Krieges im Jemen. Dieser wird, bis auf Ausnahmen, wie obigen Kommentar, durch die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; einfach totgeschwiegen. Man vergleiche dagegen etwa die aktuelle Berichterstattung &uuml;ber die Lage in Venezuela und deren Tenor, womit sich zweifellos publizistisch ein Regime Change ank&uuml;ndigt oder man stelle sich vor im Jemen w&auml;re Russland engagiert, die Meldungen w&uuml;rden sich &uuml;berschlagen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ei der Tauss<\/strong><br>\nWer auf die Krim reist, lebt gef&auml;hrlich. Zuhause kann der Staatsanwalt warten. Wie im Fall des J&ouml;rg Tauss, den Ex-Kollegen von der SPD angezeigt haben.<br>\nEinmal angenommen, Neckermann b&ouml;te eine Reise auf die Krim an. Baden im Schwarzen Meer, Sch&ouml;nheitssalon, Casino, Nachtclub. Das w&auml;re verboten, weil die Europ&auml;ische Union nicht will, dass Neckermann und Co. die Sanktionen gegen Russland unterlaufen. Unter Strafe stellt sie die &ldquo;Erbringung von Dienstleistungen&rdquo; in unmittelbarem Zusammenhang mit &ldquo;tourismusbezogenen Aktivit&auml;ten&rdquo; auf der Krim. Putin soll sp&uuml;ren, was ihm die Annexion bringt.<br>\nWenn jetzt aber neun Personen beschlie&szlig;en, mit einem Verein namens West-Ost-Gesellschaft Baden-W&uuml;rttemberg (WOG) nach Jalta, Simferopol und Jevpatorija zu fahren, was ist dann? Dann besuchen sie die Partnerst&auml;dte von Baden-Baden, Heidelberg und Ludwigsburg und kriegen ein Kulturprogramm geboten, mit B&uuml;rgermeister und Volkstanzgruppen. Und der Vereinsvorsitzende hat den Staatsanwalt an der Backe. Um es konkreter zu machen: Er hat morgens um halb neun vier Polizisten vor der Haust&uuml;r im badischen Kraichtal, ausgestattet mit kugelsicheren Westen und einem Durchsuchungsbeschluss. Darin steht, dass gegen ihn wegen eines &ldquo;Versto&szlig;es gegen das Au&szlig;enwirtschaftsgesetz&rdquo; ermittelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/331\/ei-der-tauss-4518.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Freundliche Industrie f&ouml;rdert Parteien durch Spenden<\/strong><br>\nDie Auswertung aller Gro&szlig;spenden an Parteien seit Beginn der Wahlperiode zeigt: Mehr als 50% stammen von BMW, Daimler und den Verb&auml;nden der Metall- und Elektroindustrie. Auf treue Einzelspender kann sich besonders die CDU verlassen, Platz 2 nimmt die FDP ein. Doch die Einzelspenden sind nur ein Bruchteil der Spenden, die den Parteien insgesamt zuflie&szlig;en. Die Bundestagsverwaltung macht Empfehlungen zur Verbesserung der Transparenz dieser Finanzierung. Die Umsetzung steht jedoch noch aus &hellip;<br>\nEin letztes Mal vor der Bundestagswahl hat die Bundestagsverwaltung die Liste der Gro&szlig;spenden vorgelegt, die Parteien im Zeitraum von Januar bis Juli diesen Jahres erhalten haben. Nach dem Parteienfinanzierungsgesetz sind sie verpflichtet, alle Einzelspenden von 50.000&euro; oder mehr unverz&uuml;glich bei der Bundestagsverwaltung anzugeben. Und die Bundestagsverwaltung ver&ouml;ffentlicht diese Angaben l&uuml;ckenlos seit 2002 [1]. Dies gab die M&ouml;glichkeit, die Spenden auszuwerten, die seit 2013, also w&auml;hrend der zu Ende gehenden 18. Wahlperiode, aufgelaufen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/freundliche-industrie-foerdert-parteien-5824\">Cives<\/a>\n<p><strong>dazu: (Auto-) Konzerne und Verb&auml;nde kaufen sich Schwarz-Gelb<\/strong><br>\nZu den im Jahr 2017 von Konzernen und Verb&auml;nden insbesondere an die CDU (1,9 Millionen Euro) und die FDP (1,5 Millionen Euro) gezahlten Gro&szlig;spenden erkl&auml;rt der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Partei DIE LINKE, Matthias H&ouml;hn:<br>\nKonzerne und Lobbyverb&auml;nde versuchen sich im Bundestagswahljahr die ihnen genehme Koalition von Union und FDP zusammenzukaufen. Mit insgesamt 3,4 Millionen Euro werden Konservative und Liberale von Konzernen und Milliard&auml;ren hofiert. Mit der Annahme dieser betr&auml;chtlichen Summen begeben sich CDU und FDP in Abh&auml;ngigkeiten moralischer und struktureller Natur. Denn auch in der Politik wollen die, die das Orchester bezahlen, schlie&szlig;lich auch bestimmen, welche Musik gespielt wird.<br>\nBesonders abstrus ist die Bereitschaft von CDU, FDP und SPD, inmitten des Diesel-Skandals Riesensummen von Autokonzernen und Metallunternehmensverb&auml;nden in Empfang zu nehmen. Die BMW-Gro&szlig;aktion&auml;rsfamilie Quandt zahlte 200 000 Euro, die jeweils zur H&auml;lfte an die CDU und FDP gingen. Daimler schrieb einen Scheck &uuml;ber zwei Mal 100 000 Euro f&uuml;r SPD und CDU aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/start\/presse\/detail\/auto-konzerne-und-verbaende-kaufen-sich-schwarz-gelb\/\">Die Linke<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: CDU und FDP erhalten so viele Spenden aus der Wirtschaft, weil sie so gute Politik f&uuml;r die B&uuml;rger machen<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Ein Blick auf die ver&ouml;ffentlichungspflichtigen Gro&szlig;spenden ab 50.000 Euro zeigt, dass CDU und FDP in diesem und im letzten Jahr mit Abstand am meisten Geld aus der deutschen Wirtschaft und von wohlhabenden Privatpersonen erhalten haben. Experten vermuten, dass dies daran liegt, dass diese beiden Parteien die beste Politik f&uuml;r die einfachen Leute machen. [&hellip;]<br>\nEin Blick in die Vergangenheit zeigt, dass solche finanziellen Wohltaten ganz nebenbei auch das Karma des Geldgebers positiv beeinflussen k&ouml;nnen. So wurde etwa die Hotelgruppe M&ouml;venpick, die der FDP vor der Bundestagswahl 2009 mit 1,1 Millionen Euro unter die Arme griff, wenig sp&auml;ter vom Schicksal mit einer Senkung der Mehrwertsteuer f&uuml;r Hotel&uuml;bernachtungen von 19 auf 7 Prozent belohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/08\/cdu-fdp-spenden.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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