{"id":3947,"date":"2009-05-18T08:41:48","date_gmt":"2009-05-18T06:41:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3947"},"modified":"2014-11-25T10:05:50","modified_gmt":"2014-11-25T09:05:50","slug":"fdp-taeuschung-lohnt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3947","title":{"rendered":"FDP: T\u00e4uschung lohnt sich"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Arbeit muss sich wieder lohnen&ldquo;, das war das Motto des 60. ordentlichen Bundesparteitags der FDP in der Messe Hannover, in dessen Mittelpunkt &bdquo;Beratungen&ldquo; zum <a href=\"http:\/\/www.deutschlandprogramm.de\/files\/1547\/Leitantrag.pdf\">Wahlprogramm [PDF &ndash; 620 KB]<\/a> f&uuml;r die Bundestagswahl standen. Schon aus diesem Slogan kann man ablesen, dass die FDP nicht l&uuml;gen muss, um einen Wortbruch zu begehen. Nein, die FDP ist geschickter. Sie deutet schon die urspr&uuml;ngliche Bedeutung der Worte so um, dass sie eine L&uuml;ge enthalten. Bei &bdquo;Arbeit muss sich wieder lohnen&ldquo; geht es n&auml;mlich nicht darum, dass Arbeit wieder gut be-&ldquo;lohnt&ldquo; wird, sondern ausschlie&szlig;lich darum, dass die Steuern und Sozialabgaben auf den Lohn gesenkt werden. Und das &ndash; wie sollte es bei der FDP auch anders sein &ndash; besonders f&uuml;r diejenigen, die hohe L&ouml;hne beziehen.<br>\n&bdquo;Arbeit muss sich wieder lohnen&ldquo; ist tats&auml;chlich eine L&uuml;genphrase, um die wahren Gedanken und Absichten der FDP zu verschleiern. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Arbeit muss sich lohnen&ldquo; war z.B. auch eine Parole, die sich im Aufruf des DGB zum 1. Mai 2008 finden lie&szlig;. Die Bedeutung war dort allerdings, dass es f&uuml;r gute Arbeit auch einen guten Lohn geben m&uuml;sse. Ganz anders ist die Bedeutung dieser Parole bei der FDP. Es geht nicht darum, dass Arbeit besser bezahlt wird, sondern darum, dass die Steuern und Sozialabgaben auf den Lohn gesenkt werden, damit aus dem h&ouml;heren Netto etwa die private Vorsorge finanziert werden soll:<\/p><p><em><strong>Leistung muss sich lohnen.<\/strong> Die FDP will den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern wieder mehr ihres hart erarbeiteten Geldes belassen. Wir wollen <strong>einfache, niedrige und gerechte Steuern<\/strong> f&uuml;r mehr Netto vom Brutto. (S. 3)<\/em><\/p><p>Nein, die FDP fordert nat&uuml;rlich nicht einen Mindestlohn, f&uuml;r den es sich zu arbeiten lohnt, um sein Leben fristen zu k&ouml;nnen; im Gegenteil, sie ist ausdr&uuml;cklich dagegen (S. 17). Sie fordert auch nicht die Eingrenzung des Niedriglohnsektors, in dem inzwischen <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_90369.html\">6,6 Millionen oder 22,6 % aller Besch&auml;ftigten<\/a> arbeiten m&uuml;ssen. Nein, mit ihrem sog. &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; von 662 Euro im Monat erhielten ja die Betroffenen das notwendige Mindesteinkommen und so k&ouml;nnten sogar noch Arbeitnehmer mit einem darunter liegenden Lohn in den Arbeitsmarkt integriert werden (S. 17).<\/p><p><em>&bdquo;Der Mensch steht im Mittelpunkt liberaler Politik.&ldquo;<\/em> So lautet der erste Satz der Pr&auml;ambel. Genauer h&auml;tte es hei&szlig;en m&uuml;ssen: Der gehobene Mittelstand und die h&ouml;heren Einkommensbezieher stehen im Mittelpunkt liberaler Politik. Es ist eben die Mitte nach der Definition der FDP: <em>&bdquo;Es sind die Menschen in der Mittelschicht, die unsere Gemeinschaft stark machen. Sie k&uuml;mmern sich um eine gute Ausbildung ihrer Kinder, sorgen f&uuml;r die Familie vor und leben Solidarit&auml;t mit den Schwachen. &hellip; Die G&auml;ngelung der Mitte muss aufh&ouml;ren, damit sich Leistung endlich wieder lohnt.&ldquo;<\/em> (S. 3)<\/p><p>Bei dem vor allem auf die Steuerlast bezogenen Leistungsbegriff sind also etwa die 50 Prozent der Haushalte nicht inbegriffen, die nach <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_54\/DE\/Buergerinnen__und__Buerger\/Gesellschaft__und__Zukunft\/126__Steuerabgabenquote.html?__nnn=true\">Angaben des Bundesfinanzministeriums<\/a> aufgrund ihres geringen Einkommens gar keine Einkommensteuer zu zahlen haben. (Also etwa die Familie mit zwei Kindern, die unter Ber&uuml;cksichtigung des Kindergelds bis zu einem Bruttoeinkommen von 37.610,- Euro &uuml;berhaupt nicht entlastet w&uuml;rde, weil sie derzeit keine Einkommensteuer bezahlen muss.) Auch drei Viertel der Rentnerinnen und Rentner, die heute wegen ihres geringen Einkommens (bis 1.600 Euro) keine Steuern zahlen, <a href=\"?p=3241\">w&uuml;rden durch weitere Steuersenkungen nicht entlastet<\/a>. <\/p><p>Dasselbe T&auml;uschungsman&ouml;ver findet sich auch beim Drei-Stufen-Steuertarif wieder:<\/p><p><em>&bdquo;Unser einfacher und verst&auml;ndlicher <strong>Drei-Stufen-Tarif von 10, 25 und 35 Prozent senkt die Steuerbelastung<\/strong> und schafft den dringend ben&ouml;tigten finanziellen Spielraum f&uuml;r B&uuml;rger und Unternehmen (S. 5)&hellip;Dazu erh&auml;lt jeder B&uuml;rger &ndash; ob Erwachsener oder Kind &ndash; einen <strong>Grundfreibetrag von 8.004 Euro<\/strong>. Dar&uuml;ber hinaus gilt f&uuml;r Einkommen bis 20.000 Euro ein Steuersatz von 10 Prozent, f&uuml;r Einkommensteile zwischen 20.000 Euro und 50.000 Euro ein Steuersatz von 25 Prozent, f&uuml;r Einkommensteile ab 50.000 Euro ein Steuersatz von 35 Prozent (S.6).<\/em><\/p><p>Derzeit liegen der Grundfreibetrag bei 7.664 Euro und der Eingangssteuersatz bei 15 %. Also gut, alle Einkommensbezieher (und nicht nur die mit einem niedrigeren Einkommen) h&auml;tten nach dem Programm der FDP knapp 400 Euro im Jahr zus&auml;tzlich steuerfrei. Auch die Senkung des Steuersatzes um 5 % bis 20.000 Euro Jahreseinkommen h&ouml;rt sich noch gut an. Schaut man aber einmal auf die dritte Stufe, so wird deutlich, worum es der FDP eigentlich geht:<br>\nDerzeit liegt der Spitzensteuersatz bei 42 % und setzt bei einem Einkommen von etwa 52.000 Euro bei Alleinstehenden (104.000 Euro bei Verheirateten) und dar&uuml;ber an. F&uuml;r alle, die &uuml;ber 50.000 Euro (Einzel-)Einkommen haben, will die FDP nun den Steuersatz um 7% senken. Und die sog. &bdquo;Reichensteuer&ldquo; ab einem Einkommen von 250.000 Euro f&uuml;r Ledige mit einem Steuersatz von 45% wird dabei gleich mit abgeschafft. <\/p><p><strong>Was hier als <em>&bdquo;gerechte Steuer&ldquo;<\/em> verkauft wird, ist nichts anderes als eine Flat-Tax f&uuml;r Besserverdienende mit gewissen Erleichterungen f&uuml;r Minderverdiener.<\/strong> Der verbliebene &bdquo;Spitzensteuersatz&ldquo; w&uuml;rde demnach von 56% in den 70er Jahren und 53% ab 1998 und heute von 42 bzw. 45 % (&bdquo;Reichensteuer&ldquo;) auf 35 % weiter abgesenkt, daf&uuml;r allerdings schon f&uuml;r mittlere Einkommen greifen. <\/p><p>Schaut man noch genauer hin, wozu denn die Senkung der Steuerbelastung die <em>&bdquo;dringend ben&ouml;tigten finanziellen Spielr&auml;ume&ldquo;<\/em> schaffen soll, dann st&ouml;&szlig;t man unter anderem auf die (private) <em>&bdquo;Vorsorge f&uuml;r Alter, Gesundheit und Pflege&ldquo;<\/em>. <strong>Es geht also gar nicht um <em>&bdquo;mehr Netto vom Brutto&ldquo;<\/em>, sondern es geht um Steuerentlastung, damit das damit gewonnene Geld f&uuml;r die private Vorsorge eingesetzt werden kann.<\/strong> Damit dann wiederum die sog. &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; gesenkt werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Eine weitere Verschleierung durch Tarnworte:<\/p><p><em>&bdquo;F&uuml;r Liberale gilt: <strong>Bildung ist B&uuml;rgerrecht<\/strong>. Nur gute Bildung erm&ouml;glicht gesellschaftliche Teilhabe und bef&auml;higt zu einem freiheitlichen und selbstbestimmten Leben.&ldquo;(S.4)<\/em><\/p><p>Aber statt freien Zugang zur Bildung von der Vorschule bis zum Studium fordert die FDP Bildungs- und Betreuungsgutscheine, die F&ouml;rderung von &bdquo;privat-gewerblichen&ldquo; Anbietern, gleichberechtigte (staatliche) Mitfinanzierung von privaten Schulen und &bdquo;Studienbeitr&auml;ge&ldquo;, &uuml;ber deren H&ouml;he jede Hochschule selbst entscheiden k&ouml;nnen soll.<br>\nB&uuml;rgerrecht auf Bildung f&uuml;r diejenigen also, die es sich leisten k&ouml;nnen.<\/p><p>Man k&ouml;nnte das gesamte Wahlprogramm der FDP durchgehen, nahezu bei jeder Forderung auf dem Felde der Wirtschafts-, Sozial oder Bildungspolitik finden wir den ganzen<br>\nKatalog neoliberaler Glaubenss&auml;tze. (Siehe dazu schon <a href=\"?p=3872\">Wahlprogramm der FDP: Eiskalter Neoliberalismus<\/a>)<\/p><p><em>&bdquo;Wir wollen die Ma&szlig;st&auml;be politischen Handelns neu (?) definieren: Freiheit vor Gleichheit, Erwirtschaften vor Verteilen, Privat vor Staat, Eigenverantwortung statt Staatsgl&auml;ubigkeit, Chancengleichheit statt Gleichmacherei. (S. 2)&ldquo;<\/em><\/p><p>Oder auch weitere Forderungen:<\/p><ul>\n<li><em>mehr Freiheit und Verantwortung und weniger staatliche Bevormundung,<\/em><\/li>\n<li><em>einen Staat, der seine St&auml;rke aus der Beschr&auml;nkung auf seine hoheitlichen Aufgabe sch&ouml;pft,<\/em><\/li>\n<li><em>Eigenverantwortung gegen die Bevormundung durch die b&uuml;rokratischen Ausw&uuml;chse des sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaates,<\/em><\/li>\n<li><em>Der Staat muss sich aus der Wirtschaft zur&uuml;ckziehen (S.14)<\/em><\/li>\n<li><em>Leistung muss sich lohnen<\/em><\/li>\n<\/ul><p>Es ist die alte neoliberale Litanei, die hier als &bdquo;neu&ldquo; verkauft werden soll.<br>\nGerade so, als g&auml;be es keinerlei neue Lehren aus der dramatischen Finanzmarktkrise zu ziehen. <\/p><p>Typischerweise gibt es f&uuml;r die Liberalen in der Finanzkrise auch kein Marktversagen, sondern ausschlie&szlig;lich ein Regulierungsversagen, und <em>&bdquo;Regulierungsversagen ist Staatsversagen&ldquo;<\/em> (S. 10). Der Staat ist eben immer schuld. <\/p><p>Bevor der Staat &uuml;berhaupt in die insolventen Banken eingestiegen ist, fordert die FDP einen <em>&bdquo;Re-Privatisierungsrat&ldquo;<\/em>. <em>Die FDP ist die einzige Partei, die ernsthaft und glaubhaft wieder aus der Staatswirtschaft aussteigen will.<\/em> (S. 10)<\/p><p>Man fragt sich angesichts der bisherigen staatlichen Krisenbew&auml;ltigung, von welchem Land die Liberalen eigentlich reden. <\/p><p>Und nat&uuml;rlich muss die Deregulierung weiter vorangetrieben werden: <\/p><ul>\n<li><em>&bdquo;Die Tarifautonomie muss vor staatlichen Lohndiktaten gesch&uuml;tzt werden.&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>&bdquo;Die Kosten der betrieblichen Mitbestimmung m&uuml;ssen begrenzt&ldquo;<\/em> werden.<\/li>\n<li><em>Der K&uuml;ndigungsschutz sollte erst f&uuml;r Betriebe mit mehr als 20 Besch&auml;ftigten und nach einer Besch&auml;ftigungsdauer von zwei Jahren gelten.<\/em><\/li>\n<\/ul><p>Eine &bdquo;liberale Sozialpolitik&ldquo; hei&szlig;t f&uuml;r die FDP, dass die gesetzliche Rentenversicherung in Zukunft <em>&bdquo;nur noch die Grundversorgung gew&auml;hren&ldquo;<\/em> soll, deshalb m&uuml;ssten <em>&bdquo;die private und betriebliche kapitalgedeckte Vorsorge &hellip; gest&auml;rkt werden&ldquo;<\/em> (S. 18).<\/p><p>Auch bei der Krankenversicherung soll es nur noch eine <em>&bdquo;Grundversorgung ohne Risikozuschl&auml;ge&ldquo;<\/em> (S. 19) geben. <em>&bdquo;In der Krankenversicherung muss der Weg wegf&uuml;hren von der Lohnbezogenheit der Beitr&auml;ge und vom Umlageverfahren hin zu einem leistungsgerechten Pr&auml;miensystem, das &uuml;ber Kapitaldeckung eine sichere Grundlage f&uuml;r eine generationengerechte Verteilung der Lasten schafft und gleichzeitig daf&uuml;r sorgt, dass jeder B&uuml;rger so weit wie m&ouml;glich selbst bestimmen kann, was er wie absichern will.&ldquo;<\/em> (S. 19)<\/p><p>So geht das &uuml;ber fast 90 Seiten weiter.<\/p><p>Die Dinge falsch zu benennen, hei&szlig;t das Ungl&uuml;ck der Welt zu vergr&ouml;&szlig;ern, sagte Albert Camus. <strong>Das Wahlprogramm der FDP ist ein typisches Falschw&ouml;rterbuch, das den Sinn von Wort und Sprache zur Tarnung von einseitigen Interessen der Verm&ouml;genden und wirtschaftliche Macht Besitzenden missbraucht.<\/strong><br>\nMan m&uuml;sste am Beispiel dieses Programms Kurse zur sprachlichen Selbstverteidigung einrichten, damit sich die Menschen gegen die L&uuml;gen, die sich dahinter verbergen, besser wehren k&ouml;nnten.<br>\nDoch wenn man die mediale Rezeption dieses Programms betrachtet, muss man leider den Eindruck gewinnen, der Orwellsche Neusprech habe die Bedeutung der Worte in der Altsprache schon verdr&auml;ngt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Arbeit muss sich wieder lohnen&ldquo;, das war das Motto des 60. ordentlichen Bundesparteitags der FDP in der Messe Hannover, in dessen Mittelpunkt &bdquo;Beratungen&ldquo; zum <a href=\"http:\/\/www.deutschlandprogramm.de\/files\/1547\/Leitantrag.pdf\">Wahlprogramm [PDF &ndash; 620 KB]<\/a> f&uuml;r die Bundestagswahl standen. Schon aus diesem Slogan kann man ablesen, dass die FDP nicht l&uuml;gen muss, um einen Wortbruch zu begehen. Nein, die FDP<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3947\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1,193,123,137,190],"tags":[427,317,288,561,279,278,234],"class_list":["post-3947","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-kritische-tagebuch","category-fdp","category-kampagnentarnworteneusprech","category-steuern-und-abgaben","category-wahlen","tag-einkommensteuer","tag-mindestlohn","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-privatschulen","tag-spitzensteuersatz","tag-steuersenkungen","tag-studiengebuehren"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3947","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3947"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3947\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20374,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3947\/revisions\/20374"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3947"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3947"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3947"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}