{"id":3948,"date":"2009-05-18T09:09:07","date_gmt":"2009-05-18T07:09:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3948"},"modified":"2009-05-18T09:09:07","modified_gmt":"2009-05-18T07:09:07","slug":"hinweise-des-tages-893","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3948","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li>DGB-Gro&szlig;demo gegen die Krise: &ldquo;Wir sind sozial unruhig&rdquo;<\/li>\n<li>Rudolf Hickel: Steuereinnahmen im Absturz<\/li>\n<li>Steuerrebellion anders herum: Reiche wollen mehr zahlen<\/li>\n<li>Buhlen um Staatshilfen<\/li>\n<li>Bundesbank-Pr&uuml;fer: Warum es bei der HRE zum Zusammenbruch kam frage ich mich jede Nacht<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: Bad Bank nach 48 Stunden gescheitert<\/li>\n<li>Banken m&uuml;ssen zurechtgestutzt werden<\/li>\n<li>Wer schrumpft, das ist die Frage<\/li>\n<li>Video: Bad Bank &ndash; Die Risiken f&uuml;r uns Steuerzahler <\/li>\n<li>Callcenter: Steuergelder f&uuml;r Lohndr&uuml;cker<\/li>\n<li>Eine soziale Therapie f&uuml;r den Exportjunkie<\/li>\n<li>Riesenfonds verzerrt Erdgaspreis<\/li>\n<li>Eric Hobsbawm:&nbsp; &ldquo;Es wird Blut flie&szlig;en, viel Blut&rdquo;<\/li>\n<li>Bahn-Managerin bekommt keine Abfindung<\/li>\n<li>Zur Kenntlichkeit entstellt &ndash; die Forderung nach Leistungsk&uuml;rzung der gesetzlichen Krankenversicherung und privater Zuzahlung&hellip;<\/li>\n<li>Von der Leyen: Die religi&ouml;se H&auml;rte hinter dem L&auml;cheln<\/li>\n<li>Nochmals zu Internetsperren <\/li>\n<li>Zum Fall Sarrazin<\/li>\n<li>B&uuml;ffeln in Deutschland<\/li>\n<li>GEW: Alternatives Leitbild zur &ldquo;unternehmerischen Hochschule&rdquo;<\/li>\n<li>Uni-Proteste in Frankreich  &ndash; &ldquo;Das ist nicht mehr lustig!&rdquo;<\/li>\n<li>Andere Bundesl&auml;nder, andere Aussichten: Der Wohnort ist mit entscheidend f&uuml;r Bildungschancen<\/li>\n<li>Springer druckt keine Linken-Anzeigen<\/li>\n<li>Tipp: Prokla &bdquo;Mit Steuern steuern&ldquo;<\/li>\n<li>Amnesty: Obama bricht Wahlversprechen<\/li>\n<li>Petition UNESCO Welterbe f&uuml;r Hasankeyf und das Tigristal statt Zerst&ouml;rung durch den Ilisu-Stausee<\/li>\n<li>Bilderberg-Treffen in Athen: Hintergr&uuml;nde und Abgr&uuml;nde<\/li>\n<li>FR-Spitze neu besetzt<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3948&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>DGB-Gro&szlig;demo gegen die Krise: &ldquo;Wir sind sozial unruhig&rdquo;<\/strong><br>\nHunderttausend gei&szlig;eln in Berlin die Verursacher der Wirtschafskrise und demonstrieren f&uuml;r ein soziales Europa. M&uuml;ntefering war da, aber sonst lie&szlig;en sich kaum Sozialdemokraten blicken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/wir-sind-sozial-unruhig\/\">taz<\/a>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>DGB-Chef Sommer: Politiker haben &bdquo;alle Schleusen f&uuml;r Voodoo-Geldgesch&auml;fte&ldquo; ge&ouml;ffnet<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/2009\/05\/16_sommer\/\">Link zur Rede \/ www.dgb.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Rudolf Hickel: Steuereinnahmen im Absturz<\/strong>\n<ul>\n<li>Generelle Steuersenkungen mit dem Schwerpunkt auf die Unternehmen sind absurd. Wer damit wirbt, handelt schlichtweg haushaltspolitisch unverantwortlich. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Entlastung der Unternehmen mangels Wachstumswirkung die Staatsschulden nach oben getrieben hat. Dagegen sollten Steuererh&ouml;hungen bei den Spitzenverdienern und Verm&ouml;genden zur Finanzierung staatlicher Aufgaben durchgesetzt werden.<\/li>\n<li>In dieser wirtschaftlichen Krise d&uuml;rfen die Staatsausgaben generell nicht gek&uuml;rzt werden. Das ist die Lehre aus der katastrophalen Notverordnungspolitik von Heinrich Br&uuml;ning unter dem Regime der Weltwirtschaftskrise am Ende der Weimarer Republik. Der Staat muss die gesamtwirtschaftliche F&uuml;hrungsrolle bei der St&auml;rkung der binnenwirtschaftlichen Nachfrage vor allem &uuml;ber &ouml;ffentliche Investitionsprogramme &uuml;bernehmen.<\/li>\n<li>Um deren gesamtwirtschaftliche Wirkung zu verbessern, m&uuml;ssen &ouml;ffentliche Investitionsprogramme &uuml;ber Kreditaufnahme finanziert werden. Kurzfristig tr&auml;gt diese Expansionspolitik zur konjunkturellen St&auml;rkung vor allem f&uuml;r die lokale Wirtschaft bei, was<br>\nauch f&uuml;r h&ouml;here Steuereinnahmen sorgen w&uuml;rde. Langfristig profitieren k&uuml;nftige Generationen von der Finanzierung der Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine bessere Umwelt und f&uuml;r Bildung.<\/li>\n<li>Nicht nur f&uuml;r die Banken m&uuml;ssen die Rettungsprogramme so gestaltet werden, dass die nutznie&szlig;enden Unternehmen nach einer gelungenen Rettung deren Finanzierung &uuml;bernehmen. Der vor&uuml;bergehenden Sozialisierung der Verluste muss die Sozialisierung der Gewinne folgen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/148877.steuereinnahmen-im-absturz.html?sstr=Rudolf|Hickel|Steuereinnahmen|im|Absturz\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuerrebellion anders herum: Reiche wollen mehr zahlen<\/strong><br>\nBruno Haas hat keine Geldsorgen. Trotzdem will er es nicht bei Worten belassen. Der Unternehmersohn will etwas tun gegen die &bdquo;Steuerungerechtigkeit in diesem Land&rdquo;.<br>\nGemeinsam mit 20 anderen Verm&ouml;genden, darunter die Hamburger Industrie-Magnaten-Tochter Susann Haltermann, will er rechtzeitig vor der Bundestagswahl den Parteien in Berlin und der &Ouml;ffentlichkeit Sinn und Zweck eines publikumswirksamen Vorsto&szlig;es nahe bringen: Reiche wollen mehr Steuern zahlen.<br>\nKlingt wie ein Aprilscherz, ist es aber nicht. Eine Gruppe wohlhabender Unternehmer will etwas gegen die Steuerungerechtigkeit in Deutschland tun und fordert eine Anhebung der Steuern auf Verm&ouml;gen. Ihr Vorschlag w&uuml;rde fast 40 Milliarden in die Staatskasse sp&uuml;len.<br>\n&bdquo;Es ist ein Skandal, dass Deutschland im internationalen Vergleich die niedrigste Besteuerung f&uuml;r Verm&ouml;gensbest&auml;nde hat. Fasst man Grundsteuer, Erbschafts-, Schenkungs- und Verm&ouml;genssteuer zusammen, ist Gro&szlig;britannien mit einem Anteil von 4,3 Prozent am Bruttosozialprodukt Spitzenreiter; es folgen Frankreich mit 3,3, die USA mit 3,2, Japan mit 2,8 Prozent. Und Deutschland: 0,8 Prozent! Folgt Deutschland dem Beispiel von Gro&szlig;britannien und passt die Besteuerung u. a. von Verm&ouml;gen um weitere 3 Prozent an das Bruttosozialprodukt an, so erg&auml;be dies die Summe von 66 Milliarden Euro.&rdquo; Bereinigt um steuerliche Abz&uuml;ge, so die Initiatoren seinerzeit, blieben dem Fiskus 38 Milliarden Euro zur sinnhaften Verwendung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/nrz\/2009\/5\/16\/news-119901789\/detail.html\">Der Westen<\/a><br>\nQuelle 2: Den vollst&auml;ndigen Text des Appells lesen Sie ab dem 19.5. hier: <a href=\"http:\/\/www.appell-vermoegensabgabe.de\/index.php5?show=start\">www.appell-vermoegensabgabe.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Buhlen um Staatshilfen<\/strong><br>\nNamhafte deutsche Unternehmen wie die Autobauer BMW und Porsche bem&uuml;hen sich einem &ldquo;Spiegel&rdquo;-Bericht zufolge um Staatshilfen aus den Konjunkturprogrammen des Bundes.<br>\nPorsche habe bei der KfW-Bankengruppe vorgesprochen, um sich &uuml;ber die Konditionen f&uuml;r einen Staatskredit zu erkundigen, berichtete das Hamburger Magazin am Samstag vorab. Das Unternehmen wolle ein Darlehen in H&ouml;he von rund einer Milliarde Euro. Auch BMW  informierte sich demnach bei der staatlichen KfW &uuml;ber einen Kredit aus dem sogenannten Deutschlandfonds der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1758265_Porsche-und-VW-Buhlen-um-Staatshilfen.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesbank-Pr&uuml;fer: Warum es bei der HRE zum Zusammenbruch kam, frage ich mich jede Nacht<\/strong><br>\nMan habe Ende Februar\/Anfang M&auml;rz 2008 die irische HRE-Tochter Depfa &ldquo;intensiv gepr&uuml;ft, ich w&uuml;sste nicht, was wir h&auml;tten anders machen sollen&rdquo;: Dies erkl&auml;rte der Bundesbank-Pr&uuml;fer Rainer Englisch in seiner Zeugenaussage am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss, den der Bundestag zur Kl&auml;rung der Vorg&auml;nge um den Zusammenbruch und die staatliche Rettung der Hypo Real Estate (HRE) eingesetzt hat. Englisch reagierte damit auf die Frage, ob die Schieflage der Depfa als wesentliche Ursache des im Herbst 2008 offenbar gewordenen HRE-Desasters fr&uuml;her erkannt und eventuell h&auml;tte vermieden werden k&ouml;nnen. Nach den Worten Englischs, der die Sonderpr&uuml;fung bei der Depfa geleitet hat, stand in dem im Juni 2008 an die Bankaufsicht Bafin weitergeleiteten Untersuchungsbericht &ldquo;alles, was wir kritisch gesehen haben&rdquo;. F&uuml;r den Bundesbank-Mitarbeiter war die nicht vorhersehbare Pleite von Lehman Brothers im September 2008 der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Bankenkrise, auch wenn sich seit Ende 2007 Schwierigkeiten auf dem Finanzmarkt abzuzeichnen begonnen h&auml;tten. Warum es bei der HRE zum Zusammenbruch kam, &ldquo;frage ich mich jede Nacht&rdquo;, sagte Englisch.<br>\nMehrere Abgeordnete vor allem aus den Oppositionsreihen machten in ihren Fragen deutlich, dass aus ihrer Sicht m&ouml;glicherweise schon vor dem HRE-Debakel von staatlicher Seite h&auml;tte gehandelt werden k&ouml;nnen, wenn Krisenzeichen bei der Depfa rechtzeitig registriert worden w&auml;ren. Unter Hinweis auf die Wahrung des Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisses machte Englisch in der &ouml;ffentlichen Sitzung des Ausschusses jedoch keinerlei Angaben &uuml;ber die Ergebnisse der Depfa-Kontrolle. Ebenso schwieg sich Englisch &uuml;ber das Motiv f&uuml;r die Sonderpr&uuml;fung und &uuml;ber den konkreten Untersuchungsauftrag aus. &ldquo;Dazu will ich mich nicht &auml;u&szlig;ern&rdquo;, entgegnete Englisch auf die Frage, ob es bei der Depfa zu einer bei Kreditinstituten &uuml;blichen Nachschau durch die Bundesbank-Kontrolleure gekommen sei, sofern bei einer Pr&uuml;fung M&auml;ngel offenbar werden. Zur Frage, wie es bei der Depfa trotz des risikoarmen Hauptgesch&auml;ftsfelds Staatsfinanzierung zu Problemen bei der Refinanzierung haben kommen k&ouml;nnen und ob die HRE-Tochter vielleicht doch mit riskanten Papieren gehandelt habe, sagte er: Die Schwierigkeiten der Depfa bei der Refinanzierung seien vielleicht auf die allgemeine Krise nach der Pleite von Lehman Brothers zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nNachdem der von einem Rechtsbeistand aus den Reihen der Bundesbank unterst&uuml;tzte Zeuge zu Beginn seiner &ouml;ffentlichen Vernehmung unter Hinweis auf das Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnis fast gar keine Angaben machen wollte, intervenierte der Ausschussvorsitzende Hans-Ulrich Kr&uuml;ger bei der Bundesbank und verlangte binnen kurzem eine erweiterte Aussagegenehmigung f&uuml;r Englisch und die drei anderen f&uuml;r Donnerstag geladenen Pr&uuml;fer. Der SPD-Politiker betonte, die Zeugen h&auml;tten &ouml;ffentlich zu den Fragen der Abgeordneten Stellung zu nehmen und k&ouml;nnten sich nicht generell auf die Wahrung des Gesch&auml;ftsgeheimnisses berufen: Dies sei nur bei einzelnen Punkten m&ouml;glich und m&uuml;sse dann konkret begr&uuml;ndet werden. Zu den inhaltlichen Ergebnissen der Depfa-Pr&uuml;fung wollte der Ausschuss die Zeugen nach deren &ouml;ffentlicher Vernehmung hinter verschlossenen T&uuml;ren befragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_145\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Lehman Brothers ist als der S&uuml;ndenbock. Das Loch bei der Depfa, f&uuml;r deren Rettung der Bund 10 Milliarden stecken musste, war also bei einer Kontrolle der Bundesbank nicht zu erkennen. Entweder wurde bei der Depfa gelogen und betrogen oder die Aufsicht war unf&auml;hig. Konsequenzen bisher: Keine.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Bad Bank nach 48 Stunden gescheitert<\/strong><br>\nSelten hat sich ein Kabinettsbeschluss so rasch als komplette Fehlentscheidung erwiesen wie der zu den Bad Banks. Nur 48 Stunden nachdem die gro&szlig;e Koalition dem Entwurf zugestimmt hat, ist dieser grandios gescheitert.<br>\nCommerzbank-Chef Martin Blessing legt doch allen Ernstes nahe, seine Bank sehe aktuell keine Notwendigkeit zur Auslagerung toxischer Papiere. F&uuml;r wen, wenn nicht f&uuml;r die schwer angeschlagene Gro&szlig;bank, haben die Regierenden die Bad Banks ersonnen?<br>\nDamit wird der Konstruktionsfehler der Bad Bank offensichtlich: Er lautet Freiwilligkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1756889_Kommentar-zur-Commerzbank-Bad-Bank-nach-48-Stunden-gescheitert.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Banken m&uuml;ssen zurechtgestutzt werden<\/strong><br>\nF&uuml;r Allan Meltzer ist die Sache ganz einfach: Wenn Banken zu gro&szlig; sind, um pleitezugehen, sind sie einfach zu gro&szlig;. Mit anderen Worten, sie m&uuml;ssen zurechtgestutzt werden. Der renommierte amerikanische &Ouml;konom ber&uuml;hrt damit ein Problem, das nach Meinung von Finanzaufsehern nach dem Ende der Finanzkrise dringend gel&ouml;st werden muss.&nbsp;<br>\nWie soll man k&uuml;nftig mit Finanzinstituten umgehen, die so gro&szlig; oder systemrelevant sind, dass der Staat ihr &Uuml;berleben sicherstellen muss?<br>\nDie radikalste Antwort auf diese Frage hat der fr&uuml;here US-Notenbankchef Paul Volcker gegeben. Der Wirtschaftsberater von Pr&auml;sident Barack Obama fordert, den alten Glass-Steagall Act aus den 30er-Jahren wieder einzuf&uuml;hren. Die darin vorgeschriebene Trennung von Gesch&auml;fts- und Investmentbanken w&uuml;rde auf eine Zerschlagung der heutigen Bankenkolosse hinauslaufen. Politisch gibt es daf&uuml;r bislang nirgendwo eine Mehrheit. Einig ist man sich jedoch darin, dass gehandelt werden muss. Hat die Krise doch die Risiken, die von systemrelevanten Gro&szlig;banken ausgehen, schonungslos offengelegt. Der Staat wird erpressbar, wenn er implizit das &Uuml;berleben einer Bank garantiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handelsblatt-kommentar\/banken-muessen-zurechtgestutzt-werden;2277572\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer schrumpft, das ist die Frage<\/strong><br>\nDas Argument, Banken in privater Hand seien erfolgreicher als solche in Staatshand gewinnt an Plausibilit&auml;t, wenn die Entscheider in den staatlichen Gremien versuchen, die staatlichen Institute zu Gunsten der privaten zu schw&auml;chen.<br>\nDennoch ist es verbl&uuml;ffend, wie unterschiedlich Privatbanken und &ouml;ffentliche Banken behandelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/05\/15\/wer-schrumpft-das-ist-die-frage_815\">ZEIT-Blog Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Video: Bad Bank &ndash; Die Risiken f&uuml;r uns Steuerzahler <\/strong><br>\nGewinne der Deutschen Bank? In Wahrheit hat die Deutsche Bank seit Herbst letzten Jahres 4,4 Mrd &euro; Verluste gemacht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SW9l-I9YFVY\">Plusminus auf You Tube<\/a><\/li>\n<li><strong>Callcenter: Steuergelder f&uuml;r Lohndr&uuml;cker<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder f&ouml;rdern mit Millionen Steuergeldern Betriebe, die Dumpingl&ouml;hne an ihre Besch&auml;ftigten zahlen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei hervor. Demnach flossen zwischen 2004 und 2007 knapp hundert Millionen Euro an die Callcenter-Branche, die f&uuml;r eine extrem schlechte Bezahlung bekannt ist und in der es keinen Mindestlohn gibt.<br>\nEntsprechend hoch ist der Anteil der Aufstocker, die zur Existenzsicherung trotz der Arbeit auf zus&auml;tzliches Hartz IV angewiesen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1759126_Callcenter-Steuergelder-fuer-Lohndruecker.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine soziale Therapie f&uuml;r den Exportjunkie<\/strong><br>\nIn seinem Gastkommentar pl&auml;diert Verdi-Chefvolkswirt Michael Schlecht f&uuml;r ein besch&auml;ftigungswirksames soziales Gegenkonzept zur gegenw&auml;rtigen Lohndumping-Politik: &bdquo;Befristungen, Leiharbeit und Minijobs m&uuml;ssen zur&uuml;ckgedr&auml;ngt und abgeschafft werden. Das Arbeitslosengeld II muss auf 500 Euro erh&ouml;ht werden. Kurz: Die gesamte &bdquo;Agenda 2010&ldquo; geh&ouml;rt auf den Misthaufen der Geschichte. Und ich trete f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn von 8 Euro ein, der schnell auf 10 Euro ansteigt. Dies ist sozialer und eine gest&auml;rkte Binnennachfrage ist wirtschaftspolitisch notwendig. Zudem werden so auch Importe erh&ouml;ht und Ungleichgewichte im Au&szlig;enhandel abgebaut.<br>\nEin Umsteuern in der Wirtschaft muss zudem mit zwei Millionen zus&auml;tzlichen, tariflich abgesicherten Arbeitspl&auml;tze flankiert werden: eine Million im &ouml;ffentlichen Dienst, eine weitere Million in der Privatwirtschaft. So werden bessere Bildung und Erziehung m&ouml;glich, bessere Pflege in Krankenhaus und Altenheim. Der &ouml;kologische Umbau und die Infrastruktur kommen voran. Die exportlastige Wirtschaft kann mehr auf den Binnenmarkt umgesteuert werden. Etwa mehr Windr&auml;der als dicke Karossen f&uuml;r den Export. Und Besch&auml;ftigte, die in Exportbetrieben ihren Job verloren haben, erhalten eine neue Perspektive.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/19\/exportjunkie-gastkommentar-verdi-lohndumping\/print\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Riesenfonds verzerrt Erdgaspreis<\/strong><br>\nErst war es &Ouml;l, jetzt ist es Erdgas: Ein gro&szlig;er b&ouml;rsennotierter Fonds verzerrt nach Angaben von Experten den amerikanischen Erdgaspreis. Konkret handelt es sich um den United States Natural Gas Fund (UNG), der nach Angaben von Olivier Jakob vom Researchhaus Petromatrix 80 Prozent der offenen Positionen im Juni-Erdgaskontrakt an der New Yorker Energieb&ouml;rse Nymex h&auml;lt. &ldquo;Das ist besorgniserregend. Seit Ende M&auml;rz legte das Volumen um den Faktor 4,5 zu&rdquo;, schrieb Jakob in einem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/rohstoffe\/:Turbulenzen-bei-Rohstoffen-Riesenfonds-verzerrt-Erdgaspreis\/513356.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Eric Hobsbawm:&nbsp; &ldquo;Es wird Blut flie&szlig;en, viel Blut&rdquo;<\/strong><br>\nDie marktradikalen Theorien sind ja wunderbar &ndash; wenn man von der Wirklichkeit absieht. Man konstruiert sich ein System, nennt es Freiheit, und in der Theorie funktioniert es: Jedermann, jeder Mensch, jede Firma sucht f&uuml;r sich den Vorteil, den rational kalkulierbaren Vorteil, und der Markt, jenseits des menschlichen Urteils, regelt alles zum Guten. Eine primitive Ideologie. Das Wissen von Leuten jedoch, die den Kapitalismus analysiert und verstanden hatten, wurde dagegen verspottet und vergessen: Leute wie Marx und Schumpeter wussten, dass der Kapitalismus etwas Instabiles ist, dass er sich entwickelt und revolution&auml;r voranschreitet, aber auch zwangsl&auml;ufig zusammenbricht, dass er stets anf&auml;llig ist f&uuml;r Krisen von unterschiedlicher Dauer und bisweilen gro&szlig;er Heftigkeit.<br>\nDie Menschheit kann nicht zum Laisser-faire-Kapitalismus der letzten Jahrzehnte zur&uuml;ckkehren. Die Zukunft kann keine Fortsetzung der Vergangenheit oder auch der Gegenwart sein. Die L&ouml;sung liegt in der richtigen Kombination aus Markt und Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/maerkte\/:Eric-Hobsbawm-Es-Blut-Blut\/700669.html?p=2\">stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahn-Managerin bekommt keine Abfindung<\/strong><br>\nDie nach der Datenaff&auml;re bei der Deutschen Bahn ausscheidende Managerin Margret Suckale bekommt keine Abfindung. &ldquo;Ich habe den Aufsichtsratsvorsitzenden im April gebeten, meinen Vertrag aufzul&ouml;sen, weil ich zu BASF wechseln will&rdquo;, lie&szlig; Suckale auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstag erkl&auml;ren. &ldquo;Ich habe daher keine Abfindung gefordert und auch nicht erhalten.&rdquo;<br>\nBahn-Aufsichtsratschef Werner M&uuml;ller hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass Suckale den Konzern wie die Manager Otto Wiesheu und Norbert Bensel zum 31. Mai verl&auml;sst. Zu Frage von Abfindungen hatte M&uuml;ller gesagt, Suckale und Bensel erhielten vertragsgem&auml;&szlig; noch zwei Jahresgeh&auml;lter. Bei Wiesheu sei es &ldquo;etwas weniger&rdquo;, weil sein Vertrag 2010 endet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1755511&amp;\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &Uuml;berschrift m&uuml;sste eigentlich lauten: Bahn-Managerin leugnet Abfindung. Denn was sind zwei Jahresgeh&auml;lter, wenn man von einen Job in den anderen wechselt, anderes als eine Abfindung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung unserer Leserin H. Sch.:<\/strong> Norbert Bensel, 2002 zun&auml;chst noch bei Daimler Benz (debis) Arbeitsdirektor, 2002 aus dieser Funktion als Mitglied der Hartz -Kommission benannt, wechselte im Juni 2002 w&auml;hrend der Kommissionsarbeit in den Personalvorstand der Bahn.&nbsp;In der&nbsp;Kommission war auch&nbsp;Eggert Vorscherau, Vorstand bei der BASF. Und just die BASF nimmt jetzt die Nachfolgerin von Herrn Bensel, Frau Suckale, auf.<br>\nDa scheint die Kommission nachtr&auml;glich zumindest in einem Fall einen Arbeitsplatz und&nbsp;im andern Fall einen Karrieresprung gesichert zu haben.<br>\nTrotz ihrer Funktion werden weder Bensel noch Suckale pers&ouml;nliche Vorw&uuml;rfe gemacht. Sie bekommen sogar noch Geh&auml;lter f&uuml;r zwei Jahre.&nbsp;<br>\nNicht nur Mehdorn, sondern auch Bensel geh&ouml;ren zu den typischen Managementpers&ouml;nlichkeiten, auf die in der &Auml;ra Rot- Gr&uuml;n&nbsp;gesetzt wurde, und f&uuml;r die, wie wir heute mehr und mehr erkennen, weder die Pers&ouml;nlichkeitsrechte von Arbeitnehmern&nbsp;noch die von&nbsp;Arbeitslosen sch&uuml;tzenswert waren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zur Kenntlichkeit entstellt &ndash; die Forderung nach Leistungsk&uuml;rzung der gesetzlichen Krankenversicherung und privater Zuzahlung&hellip;<\/strong><br>\n&hellip;ist f&uuml;r die &Auml;rzte &auml;u&szlig;erst lukrativ. Denn solche Leistungen k&ouml;nnen dann privat und direkt mit den Patienten abgerechnet werden. Was bislang schon bei den Individuellen Gesundheits-Leistungen (IGeL) geschieht, soll nun im gro&szlig;en Stil und systematisch gemacht werden, so Dietrich weiter, und das unter dem Deckmantel der Ethik und nur &bdquo;zum Wohle des Patienten&ldquo;! Auch das Eingest&auml;ndnis von Hoppe, dass es eine Zwei-Klassenmedizin in Deutschland gebe, in der Privatpatienten bevorzugt behandelt werden, l&auml;sst an Deutlichkeit nichts mehr zu w&uuml;nschen &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdaeae.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=268&amp;Itemid=1\">Verein Demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte<\/a><\/li>\n<li><strong>Die religi&ouml;se H&auml;rte hinter dem L&auml;cheln<\/strong><br>\nInkompetenz und starres Beharren auf dem eigenen Standpunkt ist nichts Neues bei Politikern, weshalb die Kritik an der Bundesfamilienministerin und ihren &ldquo;Netzsperren gegen Kinderpornographie&rdquo; bei vielen lediglich auf Irritation st&ouml;&szlig;t. Sollte dieser so viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, wie es momentan der Fall ist? Wer sich einmal mit der Politik von der Leyens im allgemeinen besch&auml;ftigt, kommt zu dem Schluss, dass es mehr als wichtig ist, Frau von der Leyen nicht zu untersch&auml;tzen. Hinter ihrem L&auml;cheln verbirgt sich eine religi&ouml;se H&auml;rte, die gerade in ihrer Position strategisch eingesetzt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30290\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Nochmals zu Internetsperren <\/strong><br>\nUnsere Leserin H.S. schreibt uns dazu:\n<blockquote><p>Nat&uuml;rlich ist die gesamte Aktion zur Einf&uuml;hrung von Internetsperren des Bundesfamilienministeriums und der dahinter stehenden Kr&auml;ften eine gro&szlig; angelegte Manipulation, oder wie manche Blogger schreiben: eine L&uuml;genorgie. Generell Kinder und insbesondere missbrauchte Kinder werden instrumentalisiert um ein politisches Vorhaben durchzudr&uuml;cken.<br>\nAuch ein aktueller <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/auf-den-punkt\/Netzsperren-Indizierung-Kinderpornografie-Internet;art15890,2797766\">Kommentar im Tagesspiegel<\/a> sieht es &auml;hnlich.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Manipulation des Monats Mai ist nun die als Reaktion auf den Erfolg der ePetition erfolgte Einschaltung einer Organisation, die sich &ldquo;Deutsche Kinderhilfe&rdquo; nennt. Zahlreiche Blogger haben schon darauf tausend Mal besser recherchiert und zusammengefasst reagiert, al ich es vermag.<br>\nEine umfassende &Uuml;bersicht findet sich z.B. <a href=\"http:\/\/www.webmoritz.de\/2009\/05\/13\/die-geschichte-der-epetition-ist-eine-geschichte-voller-missverstandnisse\/\">hier<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nIch m&ouml;chte Ihnen noch einige weitere Links zu der Manipulation durch die &ldquo;Deutsche Kinderhilfe&rdquo; und zu deren Hintergrund (eventuell auch als &ldquo;nur&rdquo; Hinweise des Tages&rdquo;) empfehlen, auch wenn ab und zu der Sprachgebrauch nicht ganz Ihrem Niveau entspricht:<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"http:\/\/www.fixmbr.de\/deutsche-kinderhilfe-jetzt-wirds-schmutzig-zensursula\/\">www.fixmbr.de:<\/a><br>\n&hellip;Und wie das so ist &ndash; es scheint Menschen da drau&szlig;en zu geben, die schrecken vor keiner selten d&auml;mlichen Tat zur&uuml;ck. Da hat doch tats&auml;chlich Jemand versucht, uns in unserem Wohnzimmer zu, &auml;hm, beschei&szlig;en. Rein zuf&auml;llig wurde Vorgestern der Wikipedia-Eintrag zur Deutschen Kinderhilfe, &auml;hm, optimiert. Die IP, die Wikipedia gespeichert hat, f&uuml;hrt in unsere wundersch&ouml;ne Hauptstadt Berlin. &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"http:\/\/www.dondahlmann.de\/?p=258\">www.dondahlmann.de:<\/a>&nbsp;<br>\n&hellip;Interessanterweise hat es also die, mittlerweile von den meisten Medien als unvertr&auml;glich verk&uuml;rzte, Argumentation aus dem Hause des Familien- und Wirtschaftsministeriums in Sachen &ldquo;Contra ePetition&rdquo; fast wortgleich in einen Aufruf eines Vereins geschafft, dessen Titel zumindest suggeriert, dass man irgendwas mit &ldquo;Kinder&rdquo; und &ldquo;Schutz&rdquo; zu tun hat. &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2009\/deutsche-kinderhilfe-fuer-zensursula\/\">www.netzpolitik.org:<\/a>&nbsp;<br>\n&hellip;Die Deutsche Kinderhilfe hat sich zu Wort gemeldet und m&ouml;chte mit einer Unterschriftenaktion die Netzzensur-Pl&auml;ne der Bundesregierung gegen Kinderpornographie unterst&uuml;tzen. Die Aktion richtet sich explizit gegen die ePetition, die mittlerweile von 75.000 Mitzeichnern unterst&uuml;tzt wird. Aufgrund des Namens &ldquo;Deutsche Kinderhilfe&rdquo; d&uuml;rfte das jetzt etwas mediale Aufmerksamkeit bringen.<br>\n&nbsp;<br>\nIn einer Pressemitteilung (oder sowas &auml;hnlichem) wird manipulativ suggeriert, die ePetitions-Mitzeichner w&uuml;rden ein Grundrecht auf Verbreitung kinderpornographischer Seiten wollen &hellip;<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen war schon im Sommer 2008 ein anderes Kinderhilfswerk, namentlich die &ldquo;Innocence in Danger&rdquo; von der BKA mobilisiert worden &ndash; <a href=\"http:\/\/www.innocenceindanger.de\/index.php?id=743\">www.innocenceindanger.de<\/a>:<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Access Blocking &ndash; Kooperation mit dem BKA<\/strong><br>\n&nbsp;<br>\n2008 wurde die inhaltliche Kooperation mit dem Bundeskriminalamt intensiviert. Unter anderem lud der Pr&auml;sident des Bundeskriminalamts, J&ouml;rg Ziercke, Innocence in Danger auf der j&auml;hrlichen Pressekonferenz am 27.08.2008 in Berlin ein, um ein <a href=\"http:\/\/www.innocenceindanger.de\/fileadmin\/PDFs-Deutsch\/documents\/Statement__Innocence_in_Danger_e.V.__anlaesslich_der_BKA_Pressekonferenz_am_27.08.2008.pdf\">Statement [PDF &ndash; 112 KB]<\/a>&nbsp;zum Thema &bdquo;Kinderpornographie&ldquo; abzugeben.<br>\n&nbsp;<br>\nAngesichts der steigenden Zahlen &ndash; z.B. der Anstieg bei der Verschaffung von Kinderpornographie im Internet von 111 % von 2006 auf 2007 &ndash; und der immer brutaleren Gewalt gegen immer kleinere Kinder, forderte das BKA gemeinsam mit &bdquo;Dunkelziffer e.V.&ldquo; aus Hamburg und &bdquo;Innocence in Danger&ldquo; eine gesetzliche Verankerung des &bdquo;Access Blocking&ldquo; von Internetseiten mit illegalem Inhalt &ndash; insbesondere Kinderpornographie!<br>\n&nbsp;<br>\nIm November 2008 hat sich die Bundesfamilienministerin, Ursula von der Leyen dieser Forderung angeschlossen und treibt seit dem eine allseits verbindliche Regelung voran.<br>\n&nbsp;<br>\nDas Statement hat es auch in sich, ich bin aber jetzt schon viel zu lang. Nur den Vorstand der deutschen Sektion der IID m&ouml;chte ich Ihnen kurz noch vorstellen:<br>\n&nbsp;<br>\nInnocence in Danger Deutsche Sektion e.V.\/ Vorstand&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nPr&auml;sidentin<br>\nStephanie Freifrau zu Guttenberg<br>\n&nbsp;<br>\nVizepr&auml;sidenten<br>\nUrsula Raue<br>\nDorothea von Eberhardt<br>\n&nbsp;<br>\nSchatzmeister<br>\nFrank Christian Hansel<br>\n&nbsp;<br>\nMitglieder<br>\nDr. med. Sylvester von Bismarck<br>\nSoscha Gr&auml;fin zu Eulenburg<br>\nKlaus Fehsenfeld<br>\nChristian Graf von Hardenberg<br>\nS&eacute;bastien V&eacute;ron<br>\n&nbsp;<br>\nGesch&auml;ftsf&uuml;hrerin<br>\nDipl.-Psych. Julia Freifrau von und zu Weiler<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Zum Fall Sarrazin:<\/strong><br>\n<strong>Jens Berger: Sollen sie doch Kuchen essen<\/strong><br>\nSarrazin ist seit l&auml;ngerem Opfer tiefgreifender Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsst&ouml;rungen. Den studierten Volkswirt als Technokraten mit Empathiedefiziten zu beschreiben, w&auml;re zu einfach. Sarrazins Welt speist sich zum einen aus unreflektierten Stammtischargumenten, und zum anderen aus der kalten &ouml;konomischen Logik eines Finanzsenators. Nie w&uuml;rde er einen Hauch der Kritik an &bdquo;Privatiers&ldquo; &auml;u&szlig;ern, die zwar nicht selbst arbeiten, aber Steuern zahlen. Diejenigen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, sind f&uuml;r ihn Kostenfaktoren und &ndash; so will es die &ouml;konomische Logik &ndash; Kosten m&uuml;ssen minimiert werden. F&uuml;r Sarrazin ist vor allem der Hartz-IV-Empf&auml;nger ein herausragendes Exemplar dieser &bdquo;nichtsnutzigen Gattung&ldquo;. Mit sichtbarer Genugtuung keilt er dann auch regelm&auml;&szlig;ig gegen diese fetten, faulen und dummen M&uuml;&szlig;igg&auml;nger aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/20\/sarrazin-hartz-iv\/print\">Der Freitag<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Kompromisslose, Thilo Sarrazin<\/strong><br>\nSarrazin ist ein reine Medienkreatur. Er ist das medial hochgehobene Mittelma&szlig;, bar jeglicher ethischer Denkweise, bar jeglicher Bescheidenheit, frei von Intellekt, frei von Zur&uuml;ckhaltung. Er ist der gr&ouml;hlende und polemisierende Aggressor am Stammtisch, der seine Saufbr&uuml;der aufstachelt, sie mit ins Boot holt, um dann gemeinsam gegen Wehrlose zu wettern. Was ihn auszeichnet ist seine Banalit&auml;t, er ist ein schrecklich banaler Hanswurst, ein Irgendwer, der qua seiner Skrupellosigkeit und fehlenden Moral in Position gekommen ist. Der visualisierte Sarrazin macht deutlich, dass es sich bei ihm um einen kompromisslosen Wahrheitsfanatiker handelt, der nicht humorlos ist, sondern mit bravem L&auml;cheln anspricht, was viele denken und was vielen wehtut, weil sie Opfer seiner Eskapaden werden. Dank der Fotographie, dank der Begabung des Fotografen, wird aus einem mittelm&auml;&szlig;igen Gecken, ein regelrechter Denker und Sympathietr&auml;ger &ndash; die Banalit&auml;t ins rechte Licht gesetzt, kann F&uuml;hrerschaften begr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/05\/facie-prima.html\">Ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>B&uuml;ffeln in Deutschland<\/strong><br>\nZu verschult, zu vollgestopft, zu starr: Bachelor-Studieng&auml;nge halten Studierende vom Auslandsstudium ab, sagt eine Studie.<br>\nStudenten in den neuen Studieng&auml;ngen gehen deutlich seltener ins Ausland als diejenigen, die noch auf Magister oder Diplom studieren, wie eine am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte Studie des Hochschulforschungsinstituts HIS zeigt. Anstatt die Studenten zu globalen Bildungsreisenden zu machen, bleiben diese zum B&uuml;ffeln in Deutschland &ndash; eine direkte Folge der umstrittenen Bologna-Reform.<br>\nWie die Studie &ldquo;Internationale Mobilit&auml;t im Studium&rdquo; zeigt, gehen aber nur 15 Prozent der Bachelor-Studierenden an Universit&auml;ten zum Studieren, f&uuml;r ein Praktikum oder etwa eine Sprachreise ins Ausland. Bei den Master-Studenten sind es 27 Prozent &ndash; nochmals weniger als bei einer Befragung vor zwei Jahren.<br>\nMobiler geworden sind dagegen ausgerechnet die Studenten in den alten Studieng&auml;ngen: Unter den Diplom-Studenten gehen 35 Prozent w&auml;hrend der Unizeit ins Ausland, unter Magisterstudenten ist es inzwischen sogar fast die H&auml;lfte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/bueffeln-in-deutschland\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.his.de\/presse\/news\/ganze_pm?pm_nr=473\">Link zur Zusammenfassung der Studie bei HIS<\/a><\/li>\n<li><strong>GEW: Alternatives Leitbild zur &ldquo;unternehmerischen Hochschule&rdquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Wissenschaft demokratisieren, Hochschulen &ouml;ffnen, Qualit&auml;t von Forschung und Lehre entwickeln, Arbeits- und Studienbedingungen verbessern&ldquo;, lautet das Motto des neuen wissenschaftspolitischen Programms der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Der Gewerkschaftstag in N&uuml;rnberg hat das Papier am 28. April 2009 beschlossen. Das neue wissenschaftspolitische Programm ist Leitbild f&uuml;r eine alternative Entwicklung von Hochschule und Forschung &ndash; alternativ zum dominanten Leitbild einer &ldquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Alternatives_Leitbild_zur_unternehmerischen_Hochschule.html\">Der Link zum Download<\/a><\/li>\n<li><strong>Uni-Proteste in Frankreich  &ndash; &ldquo;Das ist nicht mehr lustig!&rdquo;<\/strong><br>\nSeit Monaten stehen die franz&ouml;sischen Unis im Streik. Doch Pr&auml;sident Sarkozy nimmt seine Reformpl&auml;ne nicht zur&uuml;ck und die Blockade f&auml;llt auf die Studenten zur&uuml;ck: Sie k&ouml;nnten ein Studienjahr verlieren. Die deutschen Gaststudenten schwanken zwischen &Auml;rger und Faszination.<br>\nBlockade, Randale, sogar Tr&auml;nengas-Eins&auml;tze der Polizei &ndash; schon mehr als drei Monate dauern die Hochschul-Proteste in Frankreich an. Zeitweise war jede zweite Uni im Land betroffen &ndash; komplett dicht oder in Teilen lahmgelegt. Derzeit sind noch gut 15 Hochschulen im Streik. Dabei ziehen Studierende und Dozenten an einem Strang &ndash; gegen die Hochschulpolitik der Regierung. Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy will die Unis eigenst&auml;ndiger und konkurrenzf&auml;higer machen. Sie sollen verst&auml;rkt selbst auf Suche nach privaten Finanzierungsmitteln gehen. Viele Studenten sehen darin einen Ausverkauf des Bildungssystems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/frankreich196.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Frankreich hat also den gleich &bdquo;Reform&ldquo;-Kurs eingeschlagen wie Deutschland: Wettbewerb um private Mittel als Steuerungsinstrument und &bdquo;unternehmerische&ldquo; Hochschulen. Im Gegensatz zu Deutschland ziehen allerdings Studierende und Hochschullehrer in ihrer Kritik an einem Strang.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Andere Bundesl&auml;nder, andere Aussichten: Der Wohnort ist mit entscheidend f&uuml;r Bildungschancen<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Prozesse und Mechanismen, die die ungleichen Bildungschancen in den Bun&shy;desl&auml;ndern produzieren, wissen wir bisher relativ wenig. In der Bildungsforschung wur&shy;de der Bundesl&auml;ndervergleich bislang stark vernachl&auml;ssigt. Hier ist in Zukunft mehr Forschung n&ouml;tig. Klar scheint, dass das f&ouml;derale Bildungssystem eine Vielzahl poten&shy;zieller Ungleichbehandlungen hervorbringt: Der Leistungsstand, der erreicht werden muss, um auf ein Gymnasium &uuml;berwiesen zu werden, die H&auml;ufigkeit des Einsatzes des Instruments der Klassenwiederholung, die M&ouml;glichkeit, die allgemeine Hochschulreife nachholen zu k&ouml;nnen, und der Leistungsstand, der zur Beurteilung angelegt wird, wann ein Kind auf die F&ouml;rderschule &uuml;berwiesen werden sollte, beeinflussen den Zugang zu Bildungsabschl&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bibliothek.wzb.eu\/wzbrief-bildung\/WZBriefBildung082009_Helbig.pdf\">Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung [PDF &ndash; 94 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Springer druckt keine Linken-Anzeigen<\/strong><br>\nDer Springer-Chef speist gern mit Gysi zu Mittag, verweigert der Linkspartei aber den Abdruck von Anzeigen. Im sonntaz-Interview spricht er &uuml;ber Lidl und lobt Bild-Chefredakteur Diekmann als K&uuml;nstler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/springer-druckt-keine-linken-anzeigen\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Daf&uuml;r macht Bild nahezu t&auml;glich, und zwar im redaktionellen Teil, unbezahlte Werbung f&uuml;r Merkel und die FDP. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Tipp: Prokla &bdquo;Mit Steuern steuern&ldquo;<\/strong><br>\nDas B&uuml;rgertum ist mit der Frage der Steuern seit Jahrhunderten eng vertraut. Immer wieder hat es K&auml;mpfe gef&uuml;hrt, um sich von der Belastung durch Steuern f&uuml;r absolutistische Herrscher und die staatlichen Apparate zu befreien. Die gro&szlig;en b&uuml;rgerlichen Revolutionen wurden im Namen der Freiheit veranstaltet, aber es ging nicht zuletzt um den eigenen Gelds&auml;ckel. Das B&uuml;rgertum verstand unter Freiheit auch und vor allem, den eigenen Gewinn vor dem Zugriff des Staates zu verteidigen&hellip;<br>\nDie gesetzgeberischen Ma&szlig;nahmen ebenso wie die politischen Unterlassungen haben systematisch gerade ihre Interessen beg&uuml;nstigt: die Einschr&auml;nkung der umlagefinanzierten Rente zugunsten einer st&auml;rkeren privaten Absicherung, die steuerliche Befreiung der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne, die Erleichterung von Anlagem&ouml;glichkeiten f&uuml;r Fonds, die F&ouml;rderung der Verbriefung von Krediten zu Wertpapieren, die Beg&uuml;nstigung von Private-Equity-Fonds, die Duldung von Steueroasen, der Verzicht auf die Besteuerung von Devisentransaktionen, die Beseitigung der Hindernisse f&uuml;r Hedge-Fonds, Private-Public-Partnerships, Cross-Border-Leasing-Vertr&auml;ge, die auf &ouml;ffentlich betriebene Steuerhinterziehung hinauslaufen sowie die Absenkung der L&ouml;hne und Lohnnebenkosten, was vor allem den exportorientierten Unternehmen nutzt. Dies hat zu einer progressiven Zunahme der Gewinne und Verm&ouml;gen eines kleiner werdenden Teils der b&uuml;rgerlichen Klasse und einer Verarmung weiter Bev&ouml;lkerungskreise gef&uuml;hrt, einer Verarmung, die auch Teile des Kleinb&uuml;rgertums trifft. Die steuerlichen Belastungen wurden in wachsendem Ma&szlig;e an die Lohnabh&auml;ngigen weiter gereicht, die mittlerweile 70 Prozent des gesamten Steueraufkommens zu tragen haben.<br>\nDer gesamte Komplex von Staatshaushalt, Besteuerung und Zur&uuml;ckfahren bestimmter Staatsausgaben ist somit zu einem Zentrum staatlicher Herrschaftsaus&uuml;bung geworden. Alle diese hier nur kurz skizzierten Entwicklungen bed&uuml;rfen der n&auml;heren Untersuchung, zu der die Artikel des Prokla-Heftes vom M&auml;rz 2009 beitragen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.prokla.de\/aktuell.htm\">Prokla, Zeitschrift f&uuml;r kritische Sozialwissenschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Amnesty: Obama bricht Wahlversprechen<\/strong><br>\nScharfe Kritik an Obama: Menschenrechtsorganisationen laufen Sturm gegen den US-Pr&auml;sidenten, weil er entschieden hat, an den umstrittenen Milit&auml;rtribunalen gegen Terrorverd&auml;chtige festzuhalten. Es handle sich um eine &ldquo;alarmierende Entwicklung&rdquo;.<br>\nObama hatte am Freitag offiziell erkl&auml;rt, dass er grunds&auml;tzlich an den Milit&auml;rtribunalen festhalten will, zugleich aber einen besseren Rechtsschutz f&uuml;r die Angeklagten und das Verbot von Beweismitteln angek&uuml;ndigt, die durch folter&auml;hnliche Methoden gewonnen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/3\/0,3672,7588291,00.html\">ZDF heute.de<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>US-Gerichtsentscheid und spanische Folter-Ermittlungen verst&auml;rken Dilemma der Obama-Regierung<\/strong><br>\nMit seinem halbherzigen und inkonsequenten Agieren hofft Pr&auml;sident Obama offenbar, einerseits die schwelende Folterkontroverse zu ersticken und seine liberalen Anh&auml;nger sowie die Welt&ouml;ffentlichkeit zu beschwichtigen und gleichzeitig andererseits dem geheimdienstlichen und milit&auml;rischen Establishment, wie auch den hohen Beamten der Bush-Regierung, entgegenzukommen. Tats&auml;chlich hat er damit jedoch das Establishment zu &ouml;ffentlichen Angriffen auf die Regierung geradezu ermutigt. So versuchen Ex-Vizepr&auml;sident Richard Cheney und der Direktor Michael Hayden, unzufriedene Schichten im Geheimdienst und im milit&auml;rischen Apparat, wie auch ganz allgemein rechte Kr&auml;fte, zu mobilisieren. Sie haben Obama beschuldigt, er untergrabe die nationale Sicherheit der USA.<br>\nAngesichts des wachsenden Konflikts im Land haben sich Teile der Regierung gegen jede &ouml;ffentliche Untersuchung von Bushs Folterprogramm ausgesprochen. Das hat zur Folge, dass Staatsverbrechen der Vorg&auml;ngerregierung einr&auml;umt, aber die T&auml;ter verteidigt. Die f&uuml;hrenden Demokraten im Kongress folgen dieser Politik. Sie lehnen jede strafrechtliche Ermittlung gegen Beamte der Bush-Regierung ab und bef&uuml;rworten stattdessen eine Untersuchung des Senats-Geheimdienstkomitees, also eine Untersuchung hinter verschlossenen T&uuml;ren. Sie soll angeblich &ldquo;partei-unabh&auml;ngig&rdquo; und &ldquo;unpolitisch&rdquo; sein, und ihre Ergebnisse werden aller Erfahrung nach geheim gehalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30308\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Petition UNESCO Welterbe f&uuml;r Hasankeyf und das Tigristal statt Zerst&ouml;rung durch den Ilisu-Stausee<\/strong><br>\nEine &Uuml;berpr&uuml;fung durch Wissenschaftler hatte ergeben, dass Hasankeyf und das Tigristal eine der wertvollsten Kultur- und Naturlandschaften der Welt sind.<br>\nDanach erf&uuml;llt das Gebiet neun von zehn m&ouml;glichen Kriterien der Vereinten Nationen. Zum Vergleich: Venedig mit seinen Lagunen erf&uuml;llt sechs, die Pyramiden in &Auml;gypten vier, die Salzburger Innenstadt drei, das Dresdner Elbetal vier Kriterien und die Altstadt von Bern ein Kriterium.<br>\nDie Petition wurde gestern auf der Web-Seite des t&uuml;rkischen Magazins Atlas ver&ouml;ffentlicht. Seit dem haben dort &uuml;ber 1.000 Leute unterschrieben, darunter auch zahlreiche Prominente wie etwa Tarkan, Fatih Akin, Prof. Dr. Michael Succow, Monika Griefahn und Prof Dr. Bernd L&ouml;tsch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/hasankeyfesadakat.kesfetmekicinbak.com\/\">Petition<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"?p=3119\">&bdquo;Der Bau des Ilisu-Staudamms in der T&uuml;rkei&ndash; die Bundesregierung f&ouml;rdert ein Staudamm-Projekt unter Auflagen, die offensichtlich von der t&uuml;rkischen Regierung ignoriert werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><strong>Bilderberg-Treffen in Athen: Hintergr&uuml;nde und Abgr&uuml;nde<\/strong><br>\nEinmal j&auml;hrlich trifft sich die Welt-Geld-Elite. Die Meetings sind top secret. Trotz Star-Aufgebots internationaler Finanzprominenz beim diesj&auml;hrigen Bilderberg-Treffen in Athen: Die Presse schweigt. Das hat seinen guten Grund.&nbsp; Auf der brisanten Konferenz geht es ums Geld &ndash; oder besser gesagt: Um das Geldsystem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mmnews.de\/index.php\/200905162940\/MM-News\/BilderbergTreffen-in-Athen.html\">MM News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man m&ouml;chte sich ja nur ungern unter die Verschw&ouml;rungstheoretiker begeben, aber solche Geheimtreffen der Geld-Elite passen nicht in eine demokratische Kultur. Es ist makaber, dass die Presse sich dieser Zensur unterwirft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>FR-Spitze neu besetzt<\/strong><br>\nDr. Uwe Vork&ouml;tter, seit Juni 2006 Chefredakteur, wechselt zum 1. Juni 2009 in gleicher Funktion zur Berliner Zeitung, die seit kurzem wie die FR mehrheitlich zum Verlagshaus M. DuMont Schauberg (MDS) in K&ouml;ln geh&ouml;rt.<br>\nDer bisherige stellvertretende Chefredakteur der FR, Rouven Schellenberger, r&uuml;ckt gemeinsam mit Joachim Frank, bislang stellvertretender Chefredakteur beim K&ouml;lner Stadt-Anzeiger, zum Chefredakteur auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/medien\/1755341_In-eigener-Sache-FR-Spitze-neu-besetzt.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Rochaden zwischen FR, K&ouml;lner Stadt-Anzeiger, Berliner Zeitung und Mitteldeutscher Zeitung belegen eigentlich nur, dass innerhalb des DuMont-Zeitungs-Imperiums alle Bl&auml;tter gleichgeschaltet und durch das sog. Syndication-Modell die Redaktionen ausged&uuml;nnt werden. Es ist v&ouml;llig egal, wer wo arbeitet. Damit hat es DuMont endg&uuml;ltig geschafft, das Profil der FR abzuschleifen. Ein weiterer Anschlag auf die Meinungsvielfalt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>DGB-Gro&szlig;demo gegen die Krise: &ldquo;Wir sind sozial unruhig&rdquo;<\/li>\n<li>Rudolf Hickel: Steuereinnahmen im Absturz<\/li>\n<li>Steuerrebellion anders herum: Reiche wollen mehr zahlen<\/li>\n<li>Buhlen um Staatshilfen<\/li>\n<li>Bundesbank-Pr&uuml;fer: Warum es bei der HRE zum Zusammenbruch kam frage ich mich jede Nacht<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: Bad Bank nach 48 Stunden gescheitert<\/li>\n<li>Banken m&uuml;ssen<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3948\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3948","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3948"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3948\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}