{"id":39488,"date":"2017-08-04T09:23:07","date_gmt":"2017-08-04T07:23:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39488"},"modified":"2018-12-30T17:51:04","modified_gmt":"2018-12-30T16:51:04","slug":"venezuela-polarisierung-bis-an-den-rand-des-buergerkrieges","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39488","title":{"rendered":"Venezuela \u2013 Polarisierung bis an den Rand des B\u00fcrgerkrieges"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170804-Venezuela-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Am Sonntag, den 31. Juli, fand in Venezuela die Wahl zu einem verfassungsgebenden Konvent statt, &uuml;ber dessen Vorfeld in den Nachdenkseiten ausf&uuml;hrlich berichtet wurde (siehe insbesondere Ausgaben vom <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39150\">12. Juli<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39256\">20. Juli<\/a>). Schon kurz nach Schlie&szlig;ung der Wahllokale beeilte sich Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro, das Ereignis euphorisch zu bejubeln: &bdquo;Wir haben jetzt eine verfassungsgebende Versammlung&hellip; Dies ist die erfolgreichste Abstimmung der Bolivarischen Revolution in ihrer gesamten, 18-j&auml;hrigen Wahlgeschichte&rdquo;. Tibisay Lucena, Direktorin des Nationalen Wahlrats (CNE), pflichtete Maduro bei. Mehr als 8 Millionen W&auml;hler h&auml;tten sich an dem Urnengang beteiligt. Eine &bdquo;au&szlig;erordentliche und unerwartete Beteiligung&rdquo;, zelebrierte auch Lucena. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAllerdings sprechen die Zahlen eine beklemmend n&uuml;chternere Sprache: die Wahlbeteiligung lag bei 41,5 Prozent, nach unwahrscheinlichen Angaben der Opposition sogar nur 12,4 Prozent. Mehr als 59 Prozent der 19,5 Millionen venezolanischen W&auml;hler blieben zuhause.<\/p><p>Damit ist jedoch bisher nichts &uuml;ber die Stimmausz&auml;hlung gesagt, deren Ergebnis Ende der ersten August-Woche vorliegen soll. Douglas Bol&iacute;var, ein regierungsfreundlicher, doch Maduro-kritischer Kommentator, wagte zu orakeln: sollten 8 Millionen, bestenfalls 10 Millionen Venezolaner &bdquo;Ja&ldquo; zum Konvent gesagt haben, gewinnt der <em>Chavismo<\/em> seine F&uuml;hrungsrolle zur&uuml;ck und bestimmt die politische Agenda. Sollten es jedoch nur 5 Millionen gewesen sein &ndash; die die F&uuml;hrungsmannschaft um Maduro als Ermutigung zum Weitermachen wie bisher versteht &ndash; so  w&auml;re das <a href=\"http:\/\/supuestonegado.com\/web\/anc-los-resultados-cambiarian-las-reglas-negociacion\/\">der N&auml;hrboden<\/a> f&uuml;r schier unkontrollierbare Anarchie und eine ausl&auml;ndische Intervention.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170804-Venezuela-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<em>Bombenexplosion gegen Polizei Venezuelas am Tag der Wahl<\/em><\/p><p><strong>Kit f&uuml;r das zerrissene Land<\/strong><\/p><p>Die Einberufung des Verfassungskonvents folgt einem plausiblen Kalk&uuml;l. Die ideologische Polarisierung hat Venezuela in zwei unvers&ouml;hnliche Lager gespalten. Mit zwei Bl&ouml;cken regierungsfreundlicher und -feindlicher Gouverneure und B&uuml;rgermeister hat der Riss selbst das tiefe Hinterland erfasst. Zum ersten Mal seit sechzehn Jahren strafte 2015 die konservative Opposition den in s&auml;mtlichen Vorwahlen siegreichen Chavismo mit einem beachtlichen Wahlsieg in der Nationalversammlung (Parlament). Weil das Parlament jedoch kein Ausschlussverfahren gegen drei wegen erwiesenem Wahlbetrug angezeigte Oppositions-Abgeordnete einleitete, wie vom Gesetz vorgeschrieben, setzte daraufhin der vom Chavismo dominierte Oberste Gerichtshof die Befugnisse des gesamten Parlaments au&szlig;er Kraft. Als Repressalie erkl&auml;rte das Parlament seinerseits den Gerichtshof f&uuml;r &bdquo;illegal&ldquo; und w&auml;hlte vor wenigen Tagen einen &bdquo;eigenen&ldquo;, &bdquo;parallelen&ldquo; Gerichtshof, wovon einzelne Richter von der Regierung im Handumdrehen verhaftet wurden. Die Opposition, insbesondere ihre gewaltt&auml;tige Phalanx unter F&uuml;hrung des Abgeordneten Fredy Guevara, setzt auf totale Konfrontation. Sie ruft offen zur Bildung einer &bdquo;parallelen Regierung&ldquo; auf; eine B&uuml;rgerkriegs-Erkl&auml;rung, die, wenn auch demagogisch vorgetragen, offener nicht sein k&ouml;nnte, wettet sie doch auf eine milit&auml;rische Intervention der USA und verb&uuml;ndeter Nachbarl&auml;nder. Ebenso der erst vor wenigen Wochen freigelassene und wegen Nichteinhaltung der Bedingungen f&uuml;r seine Freilassung erneut verhaftete Vertreter der militanten Rechten, Leopoldo L&oacute;pez.<\/p><p>Das Kalk&uuml;l der F&uuml;hrungsriege um Maduro ist daher verst&auml;ndlich, doch nicht weniger riskant. Die verfassungsgebende Versammlung soll angeblich den politischen Fl&auml;chenbrand entsch&auml;rfen und Venezuela &bdquo;befrieden&ldquo;. Doch der Preis, den der Chavismo daf&uuml;r verlangt, ist f&uuml;r die Opposition selbstverst&auml;ndlich unannehmbar: unter anderem k&ouml;nnte der gew&auml;hlte Konvent nach Ausarbeitung der neuen Verfassung das immerhin 2015 demokratisch gew&auml;hlte und vom MUD mit Zweidrittel-Mehrheit dominierte Parlament ausschalten bzw. &bdquo;ersetzen&ldquo;, wie Diosdado Cabello, ehemaliger Pr&auml;sident der Nationalversammlung und Exponent des radikalen Chavismo bereits einen Monat vor der Wahl <a href=\"http:\/\/www.el-nacional.com\/noticias\/gobierno\/cabello-anc-puede-sustituir-asamblea-nacional_187314\">zu erkennen gab<\/a>.<\/p><p><strong>Zusammensetzung des Verfassungskonvents<\/strong><\/p><p>Mit der Regierung Maduro feierten auch einflussreiche Str&ouml;mungen der internationalen Linken die Wahl der verfassungsgebenden Versammlung als &bdquo;Sieg der Demokratie&ldquo;. Vor dem Hintergrund der massiven konservativen Restauration &ndash; vor allem in Brasilien, Argentinien und Peru &ndash; ist die Bewertung als Ausgleichs-Zelebrierung verst&auml;ndlich.<\/p><p>Im Vergleich mit den umstrittenen, formalen Wahldemokratien der meisten benachbarten L&auml;nder signalisiert der venezolanische Konvent in der Tat eine weitreichende Demokratisierung. Gew&auml;hlt wurden 545 Abgeordnete, darunter 364 sogenannte &bdquo;Territorial (oder ortsgebundene) Vertreter&ldquo; und 173 sogenannte &bdquo;Gesellschaftsgruppen-Vertreter&ldquo;, mit unterschiedlicher Sitzverteilung: 24 f&uuml;r die Studenten, 8 f&uuml;r Bauern und Fischer, jeweils 5 Sitze f&uuml;r Unternehmer und k&ouml;rperlich Versehrte, 28 f&uuml;r Pension&auml;re, 24 f&uuml;r die Kommunalr&auml;te, 79 f&uuml;r Arbeiter-Gewerkschaften und sonstige Berufsverb&auml;nde und 8 Sitze f&uuml;r die indianischen Gemeinden, deren Wahl wegen geografischer Hindernisse nachgereicht wird.<\/p><p>Rund 50.000 Venezolaner hatten sich als Individuen oder Wahlgruppenvertreter beworben, von denen der Wahlrat 6.000 Bewerber zulie&szlig;. Zu den Bedingungen f&uuml;r die Bewerbungen geh&ouml;rte das Verbot parteigebundener Kandidaten, womit die Regierung verhindern wollte, dass die Stimmabgabe auch die Ablehnung ihrer Politik wiederspiegele. Dennoch geh&ouml;rt die Mehrheit der angetretenen Kandidaten der regierenden Vereinigten Sozialistischen Partei (PSUV) an oder z&auml;hlt zu ihren Sympathisanten, wie Maduros Ehefrau Cilia Flores. <\/p><p>Die umstrittene Bewerbung hochrangiger Chavistas stie&szlig; auf unverhohlene Kritik von internationalen Bef&uuml;rwortern des Chavismo, wie der weltweit renommierte, portugiesische Jurist und Wirtschaftswissenschaftler an der Universit&auml;t Coimbra, Boaventura de Sousa Santos. &bdquo;Was Demokraten Sorgen bereiten soll &ndash; obwohl es die globalen Medien kaum k&uuml;mmert, die sich auf die Seite der Opposition geschlagen haben &ndash; ist die Art und Weise, wie die Bewerber f&uuml;r den Konvent ausgesucht werden. Wenn, wie vermutet wird, die b&uuml;rokratische Parteimaschinerie die Volksschichten ihres partizipativen Impulses beraubt haben, dann ist das Ziel des Verfassungskonvents, die politische Kraft der sozialen Basis zur Unterst&uuml;tzung der Revolution demokratisch zu erweitern, f&uuml;r die Katz&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.publico.pt\/2017\/07\/29\/mundo\/noticia\/em-defesa-da-venezuela-1780518\">schrieb der Portugiese<\/a> am Vorabend der Wahl.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170804-Venezuela-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<em>Rechte Opposition Venezuela &ndash; Extreme Gewalt gegen Rechtsstaat <\/em><\/p><p><strong>Blutiger Sonntag der Opposition<\/strong><\/p><p>Das Sammelbecken der konservativen Opposition MUD (Tisch der Demokratischen Einheit) blieb der Konventswahl fern. Gegen die bereits im April einberufene Wahl hatte der MUD am vergangenen 16. Juli ein Referendum abgehalten, an dem sich angeblich 7,6 Millionen Wahlberechtigte beteiligt und gegen den geplanten Verfassungskonvent der Regierung gestimmt h&auml;tten. <\/p><p>Das nach dem Buchstaben des Gesetzes illegale, daher symbolische Plebiszit war von vielf&auml;ltig erwiesenem Wahlbetrug gekennzeichnet, jedoch von der Regierung toleriert worden und verlief ohne nennenswerte Zwischenf&auml;lle. Doch der MUD erwiderte nicht etwa den friedlichen Ausgang seiner Veranstaltung mit Vers&ouml;hnlichkeit, sondern befeuerte am Vorabend neue Aufrufe zu &ouml;ffentlichen Massenprotesten. Die Opposition missachtete nicht nur das besonders f&uuml;r den Wahlsonntag verf&uuml;gte, verst&auml;ndliche Demonstrationsverbot, sondern &uuml;bers&auml;te die wichtigsten Gro&szlig;st&auml;dte mit erschreckender Gewalt, die mindestens 12 Todesopfer &ndash; darunter Polizisten, siehe <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1FCg2zdOC4U\">Video<\/a> &ndash; forderte und deren Tathergang noch von der Staatsanwaltschaft untersucht wird.<\/p><p><strong>Die US-Kubaner und die internationale Isolierung Venezuelas<\/strong><\/p><p>Unter F&uuml;hrung der USA erkl&auml;rten in Lateinamerika Mexiko, Kolumbien, Panama, Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Peru und Paraguay den Verfassungskonvent als &bdquo;Betrug&ldquo; und &bdquo;illegitim&ldquo; und lehnen seine Anerkennung ab. Die Europ&auml;ische Union schloss sich dem Protest an. Ihre au&szlig;enpolitische Vertreterin, Federica Mogherini, sagte, die EU k&ouml;nne den Verfassungskonvent &bdquo;wegen der Sorge um ihre Repr&auml;sentativit&auml;t und Legitimit&auml;t nicht anerkennen&ldquo;, verzichtete aber auf die Ausrufung von Sanktionen.<\/p><p>Die unmittelbar nach der Wahl von den USA verh&auml;ngten Strafma&szlig;nahmen gegen die Regierung Maduro stie&szlig;en selbst in konservativen Medien und innerhalb der venezolanischen Opposition auf Kritik und Ablehnung.<\/p><p>&bdquo;Die venezolanische Krise hat deutlich gemacht, dass die Administration Trump ihre S&uuml;damerika-Politik an &hellip; Senator Marco Rubio <em>outgesourced<\/em> hat. Eine schlechte Idee auch f&uuml;r diejenigen, die einen guten Eindruck vom Senator aus Florida haben&ldquo;, schrieb der konservative Kolumnist Andr&eacute;s Oppenheimer in der argentinischen Tageszeitung La Naci&oacute;n (Trump se equivoca con Venezuela, 01.08.2017).<\/p><p>Die dominante Rolle des US-Kubaners bei der Restauration des Kalten-Krieg-Kurses gegen&uuml;ber Kuba und die Befeuerung, wenn nicht zum Teil sogar auch die Finanzierung der rechten Opposition in Venezuela, mit ihren gewaltt&auml;tigen Stra&szlig;enblockierern und Attent&auml;tern, w&auml;chst sich f&uuml;r das State Department zum Problem aus.<\/p><p>Rubio tritt im US-Senat als Verb&uuml;ndeter des venezolanischen Rechtsau&szlig;en Leopoldo L&oacute;pez auf. Er war es, der zusammen mit dem ebenfalls US-kubanischen, demokratischen Senator Bob Men&eacute;ndez Pr&auml;sident Trump die Liste mit 13 hohen Funktion&auml;ren des Chavismo aush&auml;ndigte, gegen die die US-Regierung sechs Stunden sp&auml;ter Sanktionen erlie&szlig;, zu denen Einreiseverbot und Einfrierung pers&ouml;nlicher Bankguthaben in den USA geh&ouml;ren. <\/p><p>Rubio verlangt jedoch von Trump, was die venezolanische Opposition f&uuml;r eine schlechte Idee h&auml;lt, n&auml;mlich ein Embargo gegen venezolanisches &Ouml;l, von dem die USA der drittgr&ouml;&szlig;te Abnehmer sind. Solch ein Embargo w&uuml;rde Maduro in die Opferrolle dr&auml;ngen und eine ungewollte Solidarit&auml;t der konservativen Regierungen Lateinamerikas ausl&ouml;sen, die sich mit den USA gegen Maduros Verfassungskonvent verb&uuml;ndet haben.<\/p><p>Es ist jedenfalls zu erwarten, dass sich die Maduro-Regierung vorerst empfindlicher internationaler Isolierung gegen&uuml;bersieht und vom entscheidenden Goodwill Russlands und Chinas abh&auml;ngen wird, um in den kommenden Monaten wirtschaftlich zu &uuml;berleben. Venezuela schuldet China mindestens 45 Milliarden US-Dollar, die mit &Ouml;llieferungen bezahlt werden, sich jedoch eher als Problem statt als L&ouml;sung erweisen, denn es flie&szlig;en keine dringend gebrauchten Devisen herein und der &Ouml;lpreis bleibt weiter niedrig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170804-Venezuela-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Am Sonntag, den 31. Juli, fand in Venezuela die Wahl zu einem verfassungsgebenden Konvent statt, &uuml;ber dessen Vorfeld in den Nachdenkseiten ausf&uuml;hrlich berichtet wurde (siehe insbesondere Ausgaben vom <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39150\">12. Juli<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39256\">20. Juli<\/a>). Schon kurz nach Schlie&szlig;ung der Wahllokale beeilte sich Pr&auml;sident<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39488\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,20,190],"tags":[1276,282,379,1334,2071,1932,1850,259,1800,1556,1333,2128,1464,426,2121,1019],"class_list":["post-39488","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-wahlen","tag-attentat","tag-buergerproteste","tag-china","tag-erdoel","tag-maduro-nicolas","tag-randale","tag-rubio-marco","tag-russland","tag-trump-donald","tag-usa","tag-venezuela","tag-verfassung","tag-volksabstimmung","tag-wahlbeteiligung","tag-wahlfaelschung","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39488"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39488\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48130,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39488\/revisions\/48130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}