{"id":3949,"date":"2009-05-19T09:33:30","date_gmt":"2009-05-19T07:33:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3949"},"modified":"2009-05-19T09:37:15","modified_gmt":"2009-05-19T07:37:15","slug":"hinweise-des-tages-894","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3949","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li>Deutsche Banken geraten au&szlig;er Kontrolle<\/li>\n<li>Zus&auml;tzlicher Geldbedarf der Landesbanken noch nicht absch&auml;tzbar<\/li>\n<li>Verheugen kritisiert Finanzaufsicht: &ldquo;Deutschland Weltmeister bei riskanten Bankgesch&auml;ften&rdquo;<\/li>\n<li>Anleger st&uuml;rzen sich auf Ramschanleihen<\/li>\n<li>Siemens-Chef verteidigt Industriepolitik<\/li>\n<li>Heinz-Josef Bontrup: &bdquo;Wir machen so weiter &ndash; unfassbar&rdquo;<\/li>\n<li>Bund will sich nicht an Chip-Hersteller Qimonda beteiligen<\/li>\n<li>Wenn Luxus um St&uuml;tze bettelt<\/li>\n<li>Zahl der offenen Stellen deutlich zur&uuml;ckgegangen<\/li>\n<li>Berichte und Kommentare zum Armuts-Atlas<\/li>\n<li>Hartz IV sprengt 2010 den Bundeshaushalt<\/li>\n<li>Warum Hartz IV nach der Wahl abgeschafft wird<\/li>\n<li>Pensionskassen in der Schweiz: Die ganz gro&szlig;e Enteignung<\/li>\n<li>IWH-Chef Blum: &bdquo;Krise f&uuml;r Babypause nutzen&ldquo;<\/li>\n<li>H&auml;tte doch Springer blo&szlig; d&uuml;rfen<\/li>\n<li>Merkel auf RTL: Die Rouladenk&ouml;nigin der Nation<\/li>\n<li>Gutachten: Eigenverantwortliche Schule gestalten<\/li>\n<li>Elite fern der Demokratie<\/li>\n<li>Tipp: Grundrechte-Report 2009<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3949&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Deutsche Banken geraten au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nDer internationale W&auml;hrungsfonds fordert einen einheitlichen Stresstest f&uuml;r die Banken in Europa. Die Forderung kommt nicht von ungef&auml;hr: Der IWF vermutet noch zahlreiche Risiken in den B&uuml;chern der Institute. In Deutschland kommen die Kontrollen quasi zum Erliegen, da die Finanzaufsicht BaFin die &Uuml;berwachung der Banken deutlich zur&uuml;ckf&auml;hrt.\n<p>In einem Schreiben an das Bundesfinanzministerium, das dem Handelsblatt vorliegt, nennt die Finanzbeh&ouml;rde den Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Schieflage der Hypo Real Estate (HRE) als Grund. In den kommenden Wochen und Monaten werde man &bdquo;in einer f&uuml;r die deutsche Kreditwirtschaft &auml;u&szlig;erst schwierigen Zeit die Aufsicht in etlichen Bereichen fast vollst&auml;ndig einstellen, um den berechtigten Anforderungen des Untersuchungsausschusses fristgerecht nachzukommen&ldquo;, hei&szlig;t es in dem zweiseitigen Brief der Finanzaufsicht.<br>\nNach Angaben der BaFin legt der HRE-Untersuchungsausschuss die nationale Bankenaufsicht fast vollst&auml;ndig lahm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutsche-banken-geraten-ausser-kontrolle;2282416;0\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nun war ja die Kontrolle der Bafin schon fr&uuml;her offenbar nicht sehr streng &ndash; oder durfte nicht streng sein. Aber da schaut das Parlament nur in einem einzigen Fall bei der HRE etwas genauer darauf, was da im Dunkeln geschah und schon wird die Bankenaufsicht komplett lahm gelegt. Warum ist da eigentlich nur die BaFin gefordert und nicht die Banker selbst. Ach ja, fast h&auml;tte ich es vergessen, die k&ouml;nnen sich ja auf das Gesch&auml;ftsgeheimnis berufen und k&ouml;nnen sich in Schweigen h&uuml;llen. Aber das Parlament soll dann dennoch die Milliarden zur Sanierung abwinken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar eines NDS-Lesers, der sich im Pr&uuml;fungswesen auskennt:<\/strong> &bdquo;Sie haben es heute auch gelesen, dass die Bankenkontrolle angeblich durch den HRE-Untersuchungsausschuss leidet. Ich halte das f&uuml;r einen ausgemachten Schwachsinn und einen Versuch Steinbr&uuml;cks, den Untersuchungsausschuss zu sabotieren.<\/em><\/p>\n<p>Ich habe zwar keinen Einblick in die BaFin und ihre Personalangelegenheiten, aber was uns da aufgetischt wird, kann ich nicht glauben.<\/p>\n<p>Die BaFin sei im Rahmen der bislang bekannten Beweisantr&auml;ge des Untersuchungsausschusses zur Vorlage von umfangreichen Unterlagen an das Finanzministerium verpflichtet, zitierte das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; weiter. Die Arbeiten f&uuml;r den Untersuchungsausschuss h&auml;tten &ldquo;h&ouml;chste Priorit&auml;t&rdquo;. Das habe zur Folge, dass &ldquo;die laufende Arbeit in manchen Bereichen bereits heute eingestellt ist und in den restlichen nur noch sehr eingeschr&auml;nkt ausge&uuml;bt wird&rdquo;.<\/p>\n<p>Die BaFin muss lediglich ihre Pr&uuml;fungsunterlagen ein Mal durch den Kopierer schicken und zur Verf&uuml;gung stellen. Arbeit kann das nat&uuml;rlich dann verursachen, wenn man kritisches Material vorher entfernen m&ouml;chte.<\/p>\n<p>Ich bin bei meiner Arbeit ebenfalls schon mal in einen mehrere Monate dauernden Untersuchungsausschuss geraten. Ehrlich gesagt, der Arbeitsaufwand, der diesbez&uuml;glich bei uns angefallen war, hielt sich in Grenzen. Die BaFin tut hier ja geradezu so, als w&auml;re mehr als die H&auml;lfte ihres gesamten Pr&uuml;fungspersonals nun einzig f&uuml;r die HRE besch&auml;ftigt.<br>\nDas passt alles &uuml;berhaupt nicht. So weit meine Einsch&auml;tzung.&ldquo;<\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Es passt sehr wohl. Steinbr&uuml;ck und seine Mannen wollen verschleiern. Deshalb das Klagen der Bafin. Nebenbei kann diese dann auch noch  ihre bisher schon miserable Pr&uuml;fungsarbeit entschuldigen.  <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zus&auml;tzlicher Geldbedarf der Landesbanken noch nicht absch&auml;tzbar<\/strong><br>\nDie Bundesregierung kann die H&ouml;he des zus&auml;tzlichen Kapitalbedarfs der Landesbanken noch nicht quantifizieren. In der Antwort der Regierung (16\/12633) auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16\/12499) hei&szlig;t es, die H&ouml;he des zus&auml;tzlichen Kapitalbedarfs sei unter anderem von der Entwicklung auf den Kapitalm&auml;rkten und den k&uuml;nftigen Ratings bestimmter Wertpapierpositionen abh&auml;ngig. \n<p>Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) erhielt nach Angaben der Regierung bisher eine Garantie des Landes Nordrhein-Westfalen bis zu 5 Milliarden Euro. Die Bayerische Landesbank (BayernLB) bekam vom Freistaat Bayern eine Eigenkapitalma&szlig;nahme in H&ouml;he von 10 Milliarden Euro und Garantien bis zu 4,8 Milliarden Euro. Vom Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) erhielt die BayernLB Garantien f&uuml;r Schuldverschreibungen im Wert von 15 Milliarden Euro. Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) bekam von den L&auml;ndern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Garantien f&uuml;r ihr Emissionsprogramm. Bei der HSH Nordbank stimmten die L&auml;nder Hamburg und Schleswig-Holstein einer Kapitalerh&ouml;hung von 3 Milliarden Euro sowie einer Garantie &uuml;ber 10 Milliarden Euro zu. Der SoFFin gab der HSH Nordbank Garantien f&uuml;r Schuldverschreibungen in einem Umfang von 30 Milliarden Euro. <\/p>\n<p>Die Finanzmarktstabilisierungsanstalt gew&auml;hre der Commerzbank AG zwei Stille Einlagen von je 8,2 Milliarden Euro sowie einen Garantierahmen von 15 Milliarden Euro, schreibt die Regierung weiter. Es werde eine Beteiligung am Grundkapital in H&ouml;he von 25 Prozent plus eine Aktie erfolgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_147\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant, wenn man einmal offizielle Daten braucht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Verheugen kritisiert Finanzaufsicht: &ldquo;Deutschland Weltmeister bei riskanten Bankgesch&auml;ften&rdquo;<\/strong><br>\nDer scheidende EU- Industriekommissar G&uuml;nter Verheugen hat massive Kritik an der deutschen Finanzaufsicht ge&uuml;bt. &ldquo;Deutschland war Weltmeister in riskanten Bankgesch&auml;ften&rdquo;, sagte Verheugen der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;. Dies sei nur m&ouml;glich gewesen, weil die Aufsicht die Dinge habe laufen lassen.\n<p>&ldquo;Nirgendwo, auch nicht in Amerika, haben sich Banken mit gr&ouml;&szlig;erer Bereitschaft in unkalkulierbare Risiken gest&uuml;rzt, allen voran die Landesbanken&rdquo;, sagte der SPD-Politiker weiter. Dies habe &ldquo;jetzt dramatische Folgen f&uuml;r den deutschen Steuerzahler&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bankaufsicht100.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Anleger st&uuml;rzen sich auf Ramschanleihen<\/strong><br>\nVielen Firmen mit hoher Schuldenlast droht das Aus. Doch das scheint die Investoren nicht zu schrecken: Gerade in den USA stecken sie ihr Geld wieder verst&auml;rkt in Junkbonds. Das Tempo der Kursrally h&auml;lt locker mit dem der Aktienm&auml;rkte mit. Offen ist, ob der Trend nach Europa r&uuml;berschwappt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/anleihen_devisen\/:Gro%DFes-Risiko-Anleger-st%FCrzen-sich-auf-Ramschanleihen\/515286.html?p=1\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Zockerei geht munter weiter, die Spekulanten k&ouml;nnen sich ja darauf verlassen, dass sie mit &bdquo;Rettungsfallschirmen&ldquo; aufgefangen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Siemens-Chef verteidigt Industriepolitik<\/strong><br>\nDeutschland wird zu den Gewinnern der weltweiten Wirtschaftskrise geh&ouml;ren und die n&auml;chste Runde der Industrialisierung anf&uuml;hren. Diese Meinung vertrat Peter L&ouml;scher im Financial-Times-Interview.\n<p>Damit reiht sich der Siemens-Chef ein in die wachsende Schar derer, die die Exportabh&auml;ngigkeit der deutschen Wirtschaft in Schutz nehmen.<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel &hellip;sagte k&uuml;rzlich im Interview der Financial Times, dass man es sich angesichts der hohen Verschuldung und sinkender Bev&ouml;lkerungszahlen nicht erlauben k&ouml;nne, zulasten der Ausfuhren den Verbrauch anzukurbeln: &ldquo;Die deutsche Wirtschaft h&auml;ngt in hohem Ma&szlig;e von den Exporten ab, so etwas l&auml;sst sich nicht innerhalb von zwei Jahren ver&auml;ndern&rdquo;, sagte sie. &ldquo;Und das wollen wir auch nicht ver&auml;ndern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:Interview-Siemens-Chef-verteidigt-Industriepolitik\/515146.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Kurs der letzten Jahre soll also fortgesetzt werden. Mit Lohn- und Sozialdumping, einem (Unternehmens-)Steuersenkungswettlauf und der Vernachl&auml;ssigung der Binnennachfrage sollen die Konkurrenten weiter an die Wand gedr&auml;ngt werden und weiter f&uuml;r wirtschaftliche und finanzielle Ungleichgewichte gesorgt werden. Wenn ein Unternehmer mit seinem betrieblichen Horizont so denkt, k&ouml;nnte man sich damit noch abfinden, aber wenn die Kanzlerin eine solche Wirtschaftspolitik fordert, dann ist das einmal mehr ein Beleg daf&uuml;r, dass dieser Regierung der &ouml;konomische Sachverstand fehlt. <\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Heinz-Josef Bontrup: &bdquo;Wir machen so weiter &ndash; unfassbar&rdquo;<\/strong><br>\nDie Krise hat gezeigt, dass der blinde Glauben an die M&auml;rkte in die Irre f&uuml;hrt. Jetzt erobert sich die Politik das Primat des Handelns zur&uuml;ck. Manche sprechen gar von der Chance auf einen New Deal.\n<p>Daf&uuml;r sehe ich nicht die geringsten Anzeichen. Zuerst hat die Politik versagt, indem sie sich am Neoliberalismus orientiert und die Steuerungsebene und damit den Staat weitgehend abgeschafft hat. Nun versagt der sich selbst &uuml;berlassene Markt, und wir lassen die gleichen Politikversager noch einmal machen &ndash; und dann soll alles wieder gut werden? Schauen Sie sich nur das aktuelle Wahlprogramm der FDP an. Weiter Neoliberalismus pur. Unfassbar!&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/%5Cwir-machen-so-weiter-unfassbar%5C\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bund will sich nicht an Chip-Hersteller Qimonda beteiligen<\/strong><br>\nKeine Bank sei bereit gewesen, auch nur einen Euro-Cent zur Rettung des Dresdner Chip-Herstellers Qimonda auszugeben, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16\/12671) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16\/12583). Dabei habe es eine grunds&auml;tzliche staatliche Unterst&uuml;tzungsbereitschaft gegeben. Ein Umstrukturierungskonzept zum &Uuml;berleben des Chip-Herstellers, das auch private Kapitalgeber &uuml;berzeugt h&auml;tte, habe von dem Unternehmen nicht vorgelegt werden k&ouml;nnen. &ldquo;Dies machte die Insolvenz unausweichlich&rdquo;, schreibt die Bundesregierung. Die von der Insolvenz betroffenen Arbeitnehmer w&uuml;rden jetzt bis zu einer Dauer von zw&ouml;lf Monaten Transfer-Kurzarbeitergeld aus Mitteln der Arbeitsf&ouml;rderung erhalten. Somit werde Zeit f&uuml;r die Suche nach einem neuen Investor gewonnen. Bundesregierung und s&auml;chsische Staatsregierung seien an einem Investor f&uuml;r Qimonda interessiert. Der Bund beabsichtige jedoch nicht, sich am Eigenkapital eines m&ouml;glichen Nachfolgeunternehmens von Qimonda zu beteiligen, versichert die Regierung auf die Nachfrage der Linksfraktion, die im Vorwort zur Anfrage darauf hingewiesen hatte, dass zwar &uuml;ber Rettungspl&auml;ne f&uuml;r Autobauer diskutiert werde, andere Branchen aber weitgehend unbeachtet blieben. Die Regierung stellt dazu fest: &ldquo;In der sozialen Marktwirtschaft gilt ein bew&auml;hrter Grundsatz: So viel Markt wie m&ouml;glich &ndash; so viel Staat wie n&ouml;tig.&rdquo; In der Krise bed&uuml;rfe es sicher mehr staatlicher Unterst&uuml;tzung. Daf&uuml;r stelle die Bundesregierung auch ein Kredit- und B&uuml;rgschaftsprogramm &uuml;ber 115 Milliarden Euro bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_147\/05.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was ist der Unterschied zwischen Qimonda und Porsche, dem Handelskonzern Arcandor, Heidelberger Druckmaschinen (Schaeffler), die sich verzockt haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn Luxus um St&uuml;tze bettelt<\/strong><br>\nLuxus und St&uuml;tze passen nicht zusammen. So &auml;hnlich t&ouml;nte Wendelin Wiedeking fr&uuml;her gern. Jetzt ist der Vorstandsvorsitzende von Porsche auffallend still, obwohl der Sportwagenhersteller in der gr&ouml;&szlig;ten Krise seiner Geschichte steckt &ndash; in die er aus eigenem Verschulden geraten ist.\n<p>Der Grund f&uuml;r die Stille: Porsche hat in Berlin diskret nach Staatshilfe gefragt. Zwar l&auml;sst Wiedeking diese Nachricht halbherzig dementieren. Man wolle den Deutschlandfonds nicht direkt anzapfen, hei&szlig;t es besch&ouml;nigend. Doch mit der Staatsbank KfW spricht man schon &uuml;ber den Zins f&uuml;r einen Kredit, den man angeblich gar nicht brauche.<\/p>\n<p>Wiedeking hat mit kurzfristigen Kurswetten an der B&ouml;rse gezockt wie die Manager von Hedge-Fonds. Das ist kein Wunder, schlie&szlig;lich wird er ebenso extrem entlohnt wie diese.<\/p>\n<p>Fast ein Prozent des j&auml;hrlichen Vorsteuerergebnisses von Porsche geht an Wiedeking. Als Porsche im vergangenen Gesch&auml;ftsjahr dank Optionsgesch&auml;ften mehr Gewinn als Umsatz gemacht hat, sollen es knapp 80 Millionen Euro gewesen sein. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet Porsche, der Inbegriff von Luxus, nun um staatliche St&uuml;tze bettelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~E8FC17EC3940B4A43BBA15A36405D34C8~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ.Net<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zahl der offenen Stellen deutlich zur&uuml;ckgegangen<\/strong><br>\nIn den sozialen Berufen zeichnet sich dagegen zuk&uuml;nftiger Fachkr&auml;ftemangel ab\n<p>Im ersten Quartal 2009 gab es 870.000 offene Stellen, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind 221.000 weniger als im Vorquartal IV\/2008 und 273.000 weniger als im Vorjahresquartal I\/2008. Nach dem noch moderaten R&uuml;ckgang der Stellenangebote im vierten Quartal 2008 habe die Wirtschaftskrise mit der &uuml;blichen Verz&ouml;gerung von einigen Monaten inzwischen deutliche Spuren auf dem Stellenmarkt hinterlassen, so die N&uuml;rnberger Arbeitsmarktforscher. Der R&uuml;ckgang im ersten Quartal 2009 betraf nahezu ausschlie&szlig;lich Westdeutschland. Die ostdeutsche Wirtschaft ist weniger exportabh&auml;ngig und daher von der Wirtschaftskrise bislang auch weniger hart betroffen.<br>\nDas IAB erfasst viermal j&auml;hrlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Jeden Herbst werden rund 14.000 Betriebe schriftlich befragt, in den anderen drei Quartalen 8.000 Betriebe telefonisch.<\/p>\n<p>In den Branchen Metall, Elektro, Maschinen- und Fahrzeugbau gab es bereits im vierten Quartal 2008 fast 50 Prozent weniger offene Stellen als ein Jahr zuvor. Mittlerweile wirkt sich die Krise aber auch auf die Zahl der offenen Stellen in den meisten anderen Branchen deutlich aus. <\/p>\n<p>Im Bereich der sozialen Dienstleistungen verzeichnet die IAB-Studie dagegen Zuw&auml;chse: Bei den sofort zu besetzenden offenen Stellen kommen neuerdings nach den Ingenieurberufen bereits an zweiter Stelle die sozialen Berufe. Darunter fallen beispielsweise Stellen in den Bereichen Sozialarbeit und Sozialp&auml;dagogik, Erziehung sowie Alten- und Krankenpflege. Auf ganz Deutschland hochgerechnet erwarten 63.000 Arbeitgeber in den kommenden drei Jahren einen steigenden Bedarf in den sozialen Berufen, und mehr als die H&auml;lfte von ihnen bef&uuml;rchten sogar Engp&auml;sse bei den Arbeitskr&auml;ften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/\">IAB<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man k&ouml;nnte f&uuml;r  die &Uuml;berschrift des Berichts des IAB auch eine klarere Sprache w&auml;hlen: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/17\/0,3672,7588753,00.html\">Zahl der offenen Stellen bricht um 20 Prozent ein &ndash; Wirtschaftskrise schl&auml;gt auf den Arbeitsmarkt durch<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Christoph Butterwegge: &ldquo;Armut wird normal&rdquo;<\/strong><br>\nDie Krisenverlierer gibt es sicher haupts&auml;chlich in den Bev&ouml;lkerungsschichten, die ohnehin ein gr&ouml;&szlig;eres Armutsrisiko tragen: schlecht Qualifizierte, Leiharbeiter, Minijobber und ganz besonders die Alleinerziehenden und ihre Kinder. Auf uns kommt eine riesige Entlassungswelle zu, und als erste verlieren die ihren Job, die schlecht qualifiziert sind und die man f&uuml;r unflexibel h&auml;lt &ndash; wie Frauen mit Kindern. Aber auch der Niedriglohnsektor wird sich aufgrund fallender L&ouml;hne weiter ausweiten &ndash; und das bedeutet mehr Armut. Und es wird in bestimmten Regionen, die sehr durch industrielle Fertigung gepr&auml;gt sind, besonders starke Einbr&uuml;che geben(&hellip;)\n<p>Die Armut ist dabei, zur Normalit&auml;t in Deutschland zu werden. Und sie trifft auch ganz unterschiedliche Gruppen. Es k&ouml;nnten sogar viele Menschen arbeitslos werden, die hoch qualifiziert sind und ihr ganzes Leben lang in festen Arbeitsverh&auml;ltnissen waren. L&auml;ngerfristig f&uuml;rchte ich zudem, dass wir nach einer Verj&uuml;ngung der Armut in den letzten Jahren nun wieder verst&auml;rkt mit Altersarmut rechnen m&uuml;ssen &ndash; das hat aber vor allem mit der Rentenpolitik zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1760878_Interview-mit-Christoph-Butterwegge-Armut-wird-normal.html\">FR<\/a><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Armutsatlas zeigt soziale Schere: Vorpommern ist die &auml;rmste deutsche Region<\/strong><br>\nDie wirtschaftlich prosperierenden Bundesl&auml;nder S&uuml;ddeutschlands weisen eine sehr viel geringere Quote des Armutsrisikos aus als im Norden, am schlechtesten schneiden die ostdeutschen L&auml;nder ab &ndash; auch unter ihnen wachsen die Quoten tendenziell in Richtung Norden. So liegt der Anteil in Mecklenburg-Vorpommern mit 24,3 Prozent am h&ouml;chsten, mit 10 Prozent in Baden-W&uuml;rttemberg am niedrigsten.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/armutsgefaehrdung.jpg\" alt=\"Armutsgef&auml;hrdung\"><\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E7DDE4D66AD6A44129DC2CEB871D15469~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ.Net<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/download\/0,6741,7010515,00.pdf\">Download des Armutsatlasses des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes [PDF &ndash; 4,4 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/05\/PD09__189__221,templateId=renderPrint.psml\">Armutsgef&auml;hrdung in den Bundesl&auml;ndern unterschiedlich Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch: <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Armes Deutschland<\/strong><br>\n&ldquo;Wir haben uns viel zu lange durch bundesweite Durchschnittsquoten blenden lassen&rdquo;, sagt Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Verbands. &ldquo;Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland nicht l&auml;nger zwei- sondern mindestens dreigeteilt und im Hinblick auf die Armutsbetroffenheit zerrissener als je zuvor. Wenn die &auml;rmste Region eine viermal so hohe Armutsquote aufweist wie die reichste, hat das mit gleichwertigen Lebensverh&auml;ltnissen nichts mehr zu tun.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30348\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Zum Thema Armut auch die Serie in der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/410\/302406\/uebersicht\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant ist auch das Video in der SZ, in dem Menschen auf der Stra&szlig;e gefragt wird, was f&uuml;r Sie Armut bedeutet. Vor allem die Etablierteren belegen darin, wie Armut teilweise aggressiv verdr&auml;ngt wird und wie weit die Spaltung in unserer Gesellschaft schon fortgeschritten ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Franz Walter: Wieso die kleinen Leute verbittert sind<\/strong><br>\nDennoch findet man keine Bereitschaft, auch keine organisatorische oder ideelle Grundlage zur Gegenwehr. Daf&uuml;r ist der Fatalismus dominant (&ldquo;es hat keinen Sinn, sich aufzuregen&rdquo;, &ldquo;man kann eh nichts machen&rdquo;). Die kleinteilige Binnenperspektive &uuml;berwiegt: Man gr&uuml;belt nicht &uuml;ber die Umwelt, erregt sich nicht einmal &uuml;ber die Finanzkrise, hofft erst recht nicht auf Chancen durch Bildung, glaubt auch nicht an die segensreiche Wirkung von Konjunkturprogrammen. Im Gegenteil: Darin sehen sie ein weiteres raffiniertes Man&ouml;ver von Politikern und Wirtschaftsbossen, sich selbst die Taschen zu f&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,617625,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.R.:<\/strong> Die Probleml&ouml;sungsstrategie der Umverteilung von unten nach oben&nbsp;in diesen Wochen und Monaten, inszeniert von der Regierung unter Mitwirkung der Medien,&nbsp;ist an Brutalit&auml;t der Mittel\/Sprache kaum zu &uuml;berbieten. Das hat es so in der BRD noch nicht gegeben, die&nbsp;Kumpanei zwischen Kapital und Medien!<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Hartz IV sprengt 2010 den Bundeshaushalt<\/strong><br>\nDie Rezession wird die Ausgaben des Bundes f&uuml;r Langzeitarbeitslose im n&auml;chsten Jahr in die H&ouml;he treiben. Das ergeben Berechnungen des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW). Zus&auml;tzlich Belastungen f&uuml;r den Bundeshaushalt ergeben sich auch dadurch, dass neben Steuern andere Staatseinnahmen ausbleiben.\n<p>Das Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) erwartet, dass der Bund dann 44,6 Mrd. Euro f&uuml;r Hartz-IV ausgeben muss, nach 37,7 Mrd. Euro in diesem und 34,8 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. &ldquo;Unter Ber&uuml;cksichtigung der Steuermindereinnahmen wird der Bund 2010 wohl gut 91 Mrd. Euro neue Schulden machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2282332,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die vom erzkonservativen Kieler Institut gesch&auml;tzte Erh&ouml;hung der Hartz-IV-Kosten um knapp 7 Milliarden sprengen also den Bundeshaushalt. F&uuml;r den Schutz der Spekulanten werden aber &uuml;ber Nacht  dreistellige Milliarden-Betr&auml;ge locker gemacht und bei Firmen, die sich an &Uuml;bernahmen verschluckt haben, wird nur noch gefragt, wie viel Milliarden d&uuml;rfen es denn sein. <\/em><\/p>\n<p>Mit solchen &bdquo;Berechnungen&ldquo; wird Stimmung gemacht, wo und wie k&uuml;nftig wieder eingespart werden soll und wer die Opfer der Finanzkrise sein werden.<\/p>\n<p>Siehe dazu auch Professor Sinn im ZDF: Um die Staatsschulden bezahlen zu k&ouml;nnen, &ldquo;werden wir die Steuern erh&ouml;hen und die Staatsausgaben im Sozialbereich reduzieren m&uuml;ssen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/6\/0,3672,7588646,00.html\">ZDF <\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum Hartz IV nach der Wahl abgeschafft wird<\/strong><br>\nEs w&uuml;rde angesichts von drohenden Massenentlassungen auch gar keinen Sinn machen, den Druck auf Arbeitslose weiter zu erh&ouml;hen. Die Hartz-IV-Reform konnte ihre Wirkung, wenn &uuml;berhaupt, nur in der Aufschwungphase entfalten. In der historisch beispiellosen Krise hingegen wirkt sie vor allem deshalb kontraproduktiv, weil das Arbeitslosengeld II nun auch&nbsp; bei Facharbeitern und Kernbelegschaften von Gro&szlig;betrieben soziale Abstiegs&auml;ngste sch&uuml;rt, die noch vor f&uuml;nf Jahren nicht im Traum daran gedacht h&auml;tten, davon betroffen zu sein. Die Zeiten, in denen viele glaubten, nur Hilfsarbeiter, Randbesch&auml;ftigte oder Ungelernte k&ouml;nne es treffen, sind vorbei.\n<p>Der Paradigmenwechsel der Schr&ouml;der&rsquo;schen Reform steht l&auml;ngst auch verfassungsrechtlich auf der Kippe: bei den Jobcentern.<\/p>\n<p>Von der Schr&ouml;der&rsquo;schen Arbeitsmarktreform bliebe nur noch ein Torso und der weist mittlerweile so viele Widerspr&uuml;che und handwerkliche Fehler auf, dass die Sozialgerichte sich vor Klagen nicht mehr retten k&ouml;nnen. Das hei&szlig;t einerseits, an einer grundlegenden Arbeitsmarktreform wird in der kommenden Legislaturperiode keine Regierung vorbeikommen.<br>\nDie &ldquo;Marke&rdquo; Hartz IV ist verbrannt. Was von der urspr&uuml;nglichen Idee noch &uuml;brig ist, l&auml;sst sich politisch nicht mehr gestalten. Wenn die k&uuml;nftige Bundesregierung in der Arbeitsmarktpolitik einerseits wieder handlungsf&auml;hig werden und anderseits die Langzeitarbeitslosen von dem Stigma befreien will, wird sie das Arbeitslosengeld II wieder abschaffen m&uuml;ssen. Nur eines hei&szlig;t dies noch lange nicht, dass es f&uuml;r die Betroffenen anschlie&szlig;end mehr Geld gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/21\/hartz-iv-wird-abgeschafft?page=1\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein systemimmanente Kritik an Hartz. Vieles was da an Zielen der Hartz-Reformen genannt wird, ist reine Besch&ouml;nigung. Dennoch die Kritik ist zutreffend. Nur, auf welche politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse der Autor Christoph Seils seine Erwartung auf eine Abschaffung von Hartz IV st&uuml;tzt, bleibt v&ouml;llig vage. Meint er etwa Schwarz-gelb w&uuml;rden Hartz IV abschaffen oder sollten es gar die Sozialdemokraten tun, die ihr vorausgegangenes Tun mit Zehen und Klauen verteidigen? <\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch noch einmal:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bricht Hartz IV die Verfassung? Rechtsprobleme des SGB II<\/strong><br>\nFachanh&ouml;rung der Fraktion Die Linke am 13. Juni 2008 im Deutschen Bundestag, Dokumentation<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dokumente.linksfraktion.net\/pdfdownloads\/7799335424.pdf\">Die Linke im Bundestag [PDF &ndash; 312 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Pensionskassen in der Schweiz: Die ganz gro&szlig;e Enteignung<\/strong><br>\nUnser Rentensystem steckt in einer tiefen Krise. Die Pen&shy;sionskassen sind gezwungen, Renten zu zahlen, die sie nicht finanzieren k&ouml;nnen. Dazu br&auml;uchten sie gut 4,5 Prozent Rendite. Im Schnitt der letzten acht Jahre erzielten sie aber je nach Quelle nur 0 bis 1 Prozent. Praktisch haben damit die aktiven Arbeitnehmer rund ein Viertel ihrer BVG-Beitr&auml;ge unfreiwillig den Rentnern &uuml;berwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/vontobel\/die-ganz-grosse-enteignung-119327\">Blick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Soviel zum auch bei uns vielfach gelobten Schweizer Modell.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>IWH-Chef Blum: &bdquo;Krise f&uuml;r Babypause nutzen&ldquo;<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund der derzeitigen Wirtschaftskrise hat der Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, dazu aufgerufen, mehr staatliche Anreize zu setzen, um Familien zum Kinderkriegen zu motivieren. &bdquo;Wir spannen Schutzschirme f&uuml;r die Banken und f&uuml;r Unternehmen wie Opel und Porsche &ndash; wo bleibt der Schutzschirm f&uuml;r die Familie?&ldquo;, sagte der Wirtschaftsforscher.\n<p>Der demographische Wandel und der damit verbundene Fachkr&auml;ftemangel werde nach dem Ende der Krise mit unerwarteter Heftigkeit zu sp&uuml;ren sein. &bdquo;Da m&uuml;ssen wir heute schon gegensteuern&ldquo;, sagte Blum. Das spreche daf&uuml;r, die Krise als Babypause zu nutzen: &bdquo;Gerade in Zeiten h&ouml;herer Arbeitslosigkeit kann es f&uuml;r Paare Sinn machen, sich ihren Kinderwunsch zu erf&uuml;llen.&ldquo;<\/p>\n<p>Es gehe darum die wirtschaftliche Unsicherheit von Familien mit Kindern zu verringern &ndash; auch wenn ein Staatseingriff zu diesem Zwecke ordnungs&ouml;konomisch nur schwer zu rechtfertigen sei.<\/p>\n<p>Axel Pl&uuml;nnecke, Bildungs&ouml;konom am arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln, h&auml;lt diese Argumentation allerdings f&uuml;r wenig zielf&uuml;hrend. Dass Paare erst dann Zeit f&uuml;r ein Kind h&auml;tten, wenn einer von beiden den Job verliert, l&auml;sst er nicht gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E8831D5D82E9B4C679389BA9018C9F6FC~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ Net<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> An diesem Gequatsche kann man gut ablesen, wie viel weltfernen Unsinn uns &Ouml;konomen erz&auml;hlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>H&auml;tte doch Springer blo&szlig; d&uuml;rfen<\/strong><br>\nDie CDU will Fusionen und weniger Vielfalt im Markt erlauben &ndash; und ARD &amp; Co. extern kontrollieren. \n<p>G&uuml;nther Oettinger will wieder Medienpolitik machen&hellip;(Es) soll nun wieder Augenma&szlig; und &ldquo;Weiterentwicklung statt Revolution einziehen&rdquo;, sagte Oettinger in Berlin bei der Pr&auml;sentation der &ldquo;Medienpolitischen Thesen der CDU Deutschlands&rdquo;.<\/p>\n<p>Das Papier ist dezidiert privatsender- und verlegerfreundlich, bringt aber wenig Neues: Den &ldquo;privaten Rundfunkveranstaltern m&uuml;ssen neue Gesch&auml;ftsmodelle unabh&auml;ngig vom Werbemarkt&rdquo; erm&ouml;glicht und im Bereich des privaten Rundfunks wie der Presse die kartellrechtlichen Vorschriften gelockert werden.<\/p>\n<p>Dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk m&ouml;chte die Union dagegen ganz neue Aufsichtsstrukturen verpassen: Unter der &Uuml;berschrift &ldquo;gleiche Standards&rdquo; fordert das Papier eine &ldquo;gemeinsame Aufsicht&rdquo;, zum Beispiel durch die Landesmedienanstalten, f&uuml;r Private wie &Ouml;ffentlich-Rechtliche bei Werbeauflagen und beim Jugendschutz. Das w&auml;re in der Tat eine kleine Revolution, weil die g&uuml;ltige Rundfunkordnung vorsieht, dass ARD und ZDF sich &uuml;ber ihre Gremien selbst kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/haette-doch-springer-bloss-duerfen\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Neue externe Aufsichtsstrukturen bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern, das macht hellh&ouml;rig. Da k&ouml;nnen nur noch mehr parteipolitische Einflussnahme und noch mehr Einschr&auml;nkungen zugunsten der Kommerzsender herauskommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merkel auf RTL: Die Rouladenk&ouml;nigin der Nation<\/strong><br>\nHeimspiel f&uuml;r Angela Merkel: Im &ldquo;Townhall Meeting&rdquo; auf RTL gab sich die Kanzlerin durch und durch b&uuml;rgerlich &ndash; eine politische Mutter Beimer.<br>\nDas Leben als Bundeskanzlerin kann so sch&ouml;n sein, selbst im Fernsehen. Lauter nette Fragen, sympathische Menschen und ganz viel Zeit f&uuml;r politische Luftblasen &ndash; Angela Merkel war am Sonntagabend zu Gast bei RTL.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/329\/468890\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><strong>Dagegen die Hofberichterstattung im Spiegel:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Raus aus dem Raumschiff, ran an die Rouladen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,625386,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die unterw&uuml;rfige Berichterstattung im Spiegel &uuml;ber eine Sendung des gleichfalls zum Bertelsmannkonzern geh&ouml;renden Kommerzsenders RTL nennt man neudeutsch Crossmedia oder schlicht den sich gegenseitig unterst&uuml;tzenden Vertrieb von Produkten.<\/em><\/p>\n<p>Wir von den NachDenkSeiten vermuten ja h&auml;ufiger, dass es ein Zusammenspiel der Leitmedien zumindest innerhalb der Medienoligopole gibt. Manchmal wird man daf&uuml;r als Verschw&ouml;rungstheoretiker verunglimpft. Den Beweis f&uuml;r eine solche Gleichschaltung liefert der Spiegelbericht &uuml;ber die RTL-Sendung mit Angela Merkel. Und noch etwas: Mit redaktioneller Wahlwerbung hat das nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nichts zu tun!?<\/p>\n<p>Wie eine solche Gleichschaltung funktioniert konnten Sie &uuml;brigens gut am letzten Wochenende selbst beobachten. Vergleichen Sie doch nur einmal welchen Raum die Berichterstattung &uuml;ber den Parteitag der FDP, die wenn sie sich auch anders br&uuml;stet eine Spitter- und vor allem eine Klientelpartei ist, mit den sp&auml;rlichen Berichten &uuml;ber die Demonstrationen zu denen zur gleichen Zeit die Europ&auml;ischen Gewerkschaften aufgerufen hatten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Gutachten: Eigenverantwortliche Schule gestalten<\/strong><br>\nErstellt im Rahmen des Projektes &bdquo;Schulleitungscoaching durch SeniorExperten NRW&ldquo;\n<p>Unter dem Vorsitz des Unternehmensberaters Roland Berger geben angeregt durch das Ministerium f&uuml;r Schule und Weiterbildung NRW (ca. 150) ehemalige F&uuml;hrungskr&auml;fte aus der Wirtschaft ihr Managementwissen zur F&ouml;rderung der Eigenverantwortung von Schulen weiter.<\/p>\n<p>Die Schulen sollen best&auml;rkt werden, mehr Eigenverantwortung zu &uuml;bernehmen.<\/p>\n<p>Die im Gesetz vorgegebene Eigenverantwortung sei weder im Schulalltag noch in den K&ouml;pfen der Mehrzahl der Verantwortlichen angekommen.<\/p>\n<p>Im Fokus der Schult&auml;tigkeit st&uuml;nden Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler als die &bdquo;eigentlichen Kunden&ldquo; von Schule.<\/p>\n<p>Von Unterricht verst&uuml;nden die SeniorExperten wenig, aber daf&uuml;r einiges von Personalmanagement, Motivation und Rahmenbedingungen. <\/p>\n<p>Viele Konzerne seien in teils sehr kleine Firmen gegliedert, die mit umfassender Eigenverantwortung in ihrem Marktsegment erfolgreich arbeiteten. Die Ergebniskontrolle sei rigoros, einschlie&szlig;lich der Zielvereinbarung und -verfolgung; in der Gestaltung der Arbeit, des Weges zum Erfolg seien diese Firmen aber frei.<\/p>\n<p>Im Fokus des Gutachtens st&uuml;nden die Schulleitungen, nicht nur, weil diese die Coaching-Partner seien, sondern weil der Weg in die Eigenverantwortung der jeweiligen Schule davon abh&auml;nge, wie schnell und wie gut es der Schulleitung gelinge, sich vom p&auml;dagogischen Primus inter Pares zum Schulmanager mit Verantwortung f&uuml;r Personal und Budget zu wandeln.<br>\nDie Verbesserung der Unterrichtsqualit&auml;t k&ouml;nne nur gelingen, wenn Lehrkr&auml;fte zu gef&uuml;hrten Mitarbeitern w&uuml;rden. Hilfreich w&auml;re auch eine Leistungsorientierung bei der Bezahlung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.partner-fuer-schule.nrw.de\/download\/seniorexperten\/gut_evsg.pdf\">Partner f&uuml;r Schule NRW [PDF &ndash; 1,8 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r Lehrer interessant und wichtig, damit sie wissen, wie ihr k&uuml;nftiger Berufsalltag und ihre Rolle aussehen soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Elite fern der Demokratie<\/strong><br>\nDie &raquo;Bilderberger&laquo; m&ouml;chten im geheimen agieren. Doch das j&uuml;ngste Treffen in Griechenland erhielt &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit &ndash; es gab Proteste und Presseberichte. \n<p>Wie seit mehr als einem halben Jahrhundert, so versammelten sich auch dieses Jahr Teile einer international agierenden Machtelite zur sogenannten Bilderberg-Konferenz.<\/p>\n<p>Massive Proteste von Griechenlands Linken wie Rechten vor dem Hotel, angereiste Journalisten aus der englischsprachigen Mainstreampresse sowie Berichte von gut organisierten Bloggern im Internet sorgten daf&uuml;r, da&szlig; die elit&auml;re Zusammenkunft soviel &Ouml;ffentlichkeit wie noch bei keiner Konferenz zuvor bekam.<\/p>\n<p>Die Linke-Abgeordnete Gesine L&ouml;tzsch will nun die Bilderberg-Konferenz im Deutschen Bundestag thematisieren. So k&ouml;nnte &uuml;ber eine parlamentarische Anfrage in Erfahrung gebracht werden, &raquo;welche Regierungsmitglieder bisher an dieser Konferenz teilgenommen haben und inwiefern die Ergebnisse dieser Konferenz Auswirkungen auf die Politik der Regierung hatten oder haben&laquo;.<\/p>\n<p>Der Elitenforscher Michael Hartmann hinterfragt die Konferenz ebenfalls kritisch. Gegen&uuml;ber junge Welt betonte er, da&szlig; solche Treffen den demokratischen Staat unterh&ouml;hlen k&ouml;nnen. Zwar schr&auml;nkt Hartmann ein, da&szlig; der Einflu&szlig; von Bilderberg wom&ouml;glich nicht so gro&szlig; sein mu&szlig;, wie &raquo;die regelm&auml;&szlig;igen informellen Treffen zwischen Wirtschaftsvertretern und hohen Politikern wie Regierungsbeamten in Berlin oder den anderen Hauptst&auml;dten&laquo;, aber dennoch gelte auch f&uuml;r die Konferenzen: &raquo;Je enger die Kooperation von wirtschaftlichen und politischen Eliten ausf&auml;llt, umso gr&ouml;&szlig;er ist die Gefahr, da&szlig; politische Entscheidungen zugunsten der Wirtschaft und der Reichen ausfallen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/05-19\/037.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Tipp: Grundrechte-Report 2009<\/strong><br>\nZur Lage der B&uuml;rger- und Menschenrechte in Deutschland<br>\nEin Projekt der Humanistischen Union, der Gustav Heinemann-Initiative, des Komitees f&uuml;r Grundrechte und Demokratie,&nbsp;des Bundesarbeitskreises Kritischer Juragruppen, von Pro Asyl, des Republikanischen Anw&auml;ltinnen- und Anw&auml;ltevereins, der Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen, der Internationalen Liga f&uuml;r Menschenrechte und der Neuen Richtervereinigung.\n<p>Das Buch kann ab dem 18. Mai 2009 &uuml;ber den Buchhandel bezogen oder direkt hier im Online-Shop der Humanistischen Union bestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte_report\/ausgaben\/archiv\/2009\/\">Humanistische Union<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu ein Interview mit Dr. Rolf G&ouml;ssner einem der Mitherausgeber: <\/strong><\/p>\n<p><strong>&raquo;Das ist ein Wettlauf um den niedrigsten Standard&laquo;<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik hat eine Verfassung, um die uns viele in der Welt beneiden und die manchen L&auml;ndern als Vorbild dient. Doch im Laufe der Zeit haben zahlreiche Ver&auml;nderungen dazu gef&uuml;hrt, da&szlig; die Freiheitsrechte im Namen der Freiheit drastisch beschr&auml;nkt und liberal-rechtsstaatliche Prinzipien verk&uuml;rzt worden sind. Denken wir nur an die Notstandsgesetze, die Aush&ouml;hlung des Grundrechts auf Asyl f&uuml;r politisch Verfolgte und die Unverletzlichkeit der Wohnung mit Hilfe des Gro&szlig;en Lauschangriffs &ndash; und nicht zuletzt an die zahlreichen Antiterrorgesetze seit den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001. Auch die Praktiken der &raquo;wehrhaften Demokratie&laquo; vertreiben uns rasch aus dem Verfassungshimmel in die Niederungen der Verfassungsrealit&auml;t &ndash; erinnert sei etwa an die exzessive Kommunistenverfolgung der 50er und 60er Jahre.<\/p>\n<p>Und viele &auml;rmere und benachteiligte Menschen haben nur wenig Chancen auf die Segnungen des Rechtsstaats; sie sind kaum in der Lage, die verbrieften Gleichheits- und Freiheitsrechte auszukosten. Diese Rechte bed&uuml;rfen deshalb einer Erg&auml;nzung durch einklagbare soziale und wirtschaftliche Grundrechte und erweiterte Teilhaberrechte &ndash; von einer gerechteren Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung ganz zu schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/05-19\/019.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>Deutsche Banken geraten au&szlig;er Kontrolle<\/li>\n<li>Zus&auml;tzlicher Geldbedarf der Landesbanken noch nicht absch&auml;tzbar<\/li>\n<li>Verheugen kritisiert Finanzaufsicht: &ldquo;Deutschland Weltmeister bei riskanten Bankgesch&auml;ften&rdquo;<\/li>\n<li>Anleger st&uuml;rzen sich auf Ramschanleihen<\/li>\n<li>Siemens-Chef verteidigt Industriepolitik<\/li>\n<li>Heinz-Josef Bontrup: &bdquo;Wir machen so weiter &ndash; unfassbar&rdquo;<\/li>\n<li>Bund will sich nicht an Chip-Hersteller Qimonda beteiligen<\/li>\n<li>Wenn Luxus um St&uuml;tze bettelt<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3949\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3949","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3949\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}