{"id":39491,"date":"2017-08-04T08:56:29","date_gmt":"2017-08-04T06:56:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491"},"modified":"2017-08-04T08:56:29","modified_gmt":"2017-08-04T06:56:29","slug":"hinweise-des-tages-2930","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h01\">Diesel-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h02\">Konsumverhalten im Westen: &ldquo;Sie sitzen in ihren kleinen Panzern und zerst&ouml;ren Natur&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h03\">Bundeskabinett verabschiedet Sozialbericht 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h04\">Armut in Deutschland geht zur&uuml;ck &ndash; aber nicht bei Migranten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h05\">Integration von Fl&uuml;chtlingen in den Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h06\">Fl&uuml;chtlingsrettung: &ldquo;Italien wird mit der Verantwortung allein gelassen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h07\">Griechenland &ndash; Armut trotz Tourismusboom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h08\">Wie die EZB trickst und t&auml;uscht um Katastrophen zu Erfolgsstorys zu machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h09\">&raquo;Sorge vor zuviel Aufkl&auml;rung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h10\">G20: Aufmarsch des Milit&auml;rs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h11\">Der Spion in der Hosentasche: Weiterhin viel &Uuml;berwachung von Mobiltelefonen durch Bundesbeh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h12\">Mali: Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h13\">Uno-Bericht: V&ouml;lkermord an Jesiden im Irak dauert an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39491#h14\">Verbietet Bertelsmann-Studien &ndash; jetzt!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Diesel-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sieg der Autolobby<\/strong><br>\nDer Dieselgipfel hat nochmal vor Augen gef&uuml;hrt, was Sache ist: Deutschland hat ein massives Lobbyismus-Problem. Da haben die Autokonzerne jahrelang Verbraucher und &Ouml;ffentlichkeit betrogen und belogen, gegen Gesetze versto&szlig;en, die Luft verdreckt und Menschen krank gemacht &ndash; und die Bundesregierung l&auml;dt die Unternehmer zum freundlichen Gespr&auml;ch. &bdquo;F&uuml;r die einen gelten Gesetze, f&uuml;r die anderen werden Gipfel veranstaltet&ldquo;, urteilte &bdquo;Die Zeit&ldquo; treffend.<br>\nAngesichts der engen Verflechtungen zwischen Politik und Industrie ist das Resultat des &bdquo;Dieselgipfels&ldquo; ebenso erwartbar wie besch&auml;mend: Die Bundesregierung l&auml;sst die Autokonzerne mal wieder viel zu billig davonkommen. Statt teurer technischer Nachr&uuml;stungen soll es lediglich Software-Updates geben. Die kosten die Autobauer schlappe 50 Euro pro Wagen. Klar ist: Die dadurch erwartete Minderung des Stickoxidaussto&szlig;es um 25 bis 30 Prozent reicht nicht, um die Belastung in St&auml;dten wie M&uuml;nchen, Stuttgart oder Hamburg ausreichend zu senken. Aufatmen dagegen bei den B&ouml;rsianern: Die Aktienkurse von BMW, Daimler und VW legten nach dem Gipfel wieder zu.<br>\nDoch es regt sich Widerstand. In Umfragen bef&uuml;rworten drei Viertel der Deutschen einen h&auml;rteren Kurs gegen die Autoindustrie. Auch viele Journalisten sind entsetzt. Das Handelsblatt kritisiert das &bdquo;Doppelkartell&ldquo; von Autoindustrie und Politik, Spiegel Online wirft der Politik vor, als Kontrollorgan der Industrie zu versagen und die S&uuml;ddeutsche Zeitung spricht von &bdquo;der Arroganz der Macht&ldquo;. (&hellip;)<br>\nUnsere Botschaft: Angesichts der starken personellen und finanziellen Verflechtungen zwischen Politik und Autoindustrie ist auf eine Einsicht bei den Verantwortlichen nicht zu setzen. Nur &ouml;ffentlicher Druck wird sie bewegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2017\/08\/dieselgipfel-sieg-der-autolobby\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><strong>dazu: So verflochten sind Autoindustrie und Politik<\/strong><br>\nBetrogen hat die Industrie. Es waren die deutsche Autokonzerne, die &uuml;ber Jahre ihre unerlaubt hohen Abgaswerte durch manipulierte Software vertuscht und sich dabei wohl auch unerlaubt abgesprochen hat. M&ouml;glich ist dieser Skandal aber nur, weil die Politik den Herstellern seit vielen Jahren den R&uuml;cken freih&auml;lt. Die Bundesregierung verhinderte in Br&uuml;ssel strengere Grenzwerte und sch&auml;rfere Kontrollen. Und auch in der Aufarbeitung des Diesel-Skandals zeigen deutsche Beh&ouml;rden bei weitem nicht die H&auml;rte wie etwa in Amerika.<br>\nDas liegt wom&ouml;glich auch daran, dass Berlin und die Konzerne personell h&auml;ufig eng verwoben sind. Immer wieder wechseln Spitzenpolitiker und Regierungsbeamte auf Positionen in der Autolobby. Und manchen gelingt nach einigen gut bezahlten Jahren in der Industrie gar der Sprung zur&uuml;ck in ein Regierungsamt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/lobbyismus-so-verflochten-sind-autoindustrie-und-politik-1.3611241\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Mit Abgas in den Abgrund<\/strong><br>\nDie Autohersteller sind angeschlagen, ihre Diesel-Verk&auml;ufe sinken dramatisch. Mit dem Gipfel sollte hektisch Vertrauen zur&uuml;ckgewonnen werden, doch das Gegenteil ist der Fall. So ist die Branche dem Untergang geweiht.<br>\nDie &ldquo;Auto Bild&rdquo; galt bislang nicht als Speerspitze umweltbewusster Mobilit&auml;t. Sie war im Gegenteil ein Refugium gusseiserner Auto-Ideale: Beschleunigung, Stra&szlig;enlage, das z&auml;hlte. Vernunft war vor allem gefragt, wenn es um das Ausmessen des Kofferraumvolumens ging. Anfang Juli hat die Fachzeitschrift einen Sieben-Punkte-Plan ver&ouml;ffentlicht mit Vorschl&auml;gen, wie man angesichts der Dieselkrise das Vertrauen der Kunden zur&uuml;ckgewinnen und die deutsche Autobranche retten k&ouml;nne.<br>\nDieser Plan der PS-Postille hatte mehr Substanz als alle Ma&szlig;nahmen, die Autohersteller und Politik auf dem sogenannten Dieselgipfel beschlossen haben. Neben verschiedenen sinnvollen Forderungen wie der Schaffung einer industrieunabh&auml;ngigen Kontrollbeh&ouml;rde (statt des industrienahen KBA) und einer Abschaffung der Diesel-Subventionen beinhaltete der Plan im Kern, was Experten schon l&auml;nger fordern: eine echte Umr&uuml;stung aller Euro-5-Diesel mit einem sogenannten SCR-System, einer Abgasreinigung mit Harnstoffeinspritzung. Dieses System ist erh&auml;ltlich, es ist getestet, es senkt die Stickoxidemissionen (Nox) auch im Realbetrieb auf Euro-6-Norm-Werte ab. Das einzige Problem: Es ist teuer.<br>\nDeutlich teurer zumindest als die nun von Herstellern und Politik beim &ldquo;Nationalen Forum Diesel&rdquo; ausgehandelte &ldquo;Umr&uuml;stung&rdquo;. Wobei &ldquo;Umr&uuml;stung&rdquo; f&uuml;r das, was die Hersteller dort anbieten, ein unzutreffender Begriff ist, der schleunigst aus dem Sprachgebrauch getilgt werden sollte. &ldquo;Umr&uuml;stung&rdquo; klingt nach Schraubenschl&uuml;ssel, dem Einbau von Teilen und damit verbundenen Kosten, aber genau die scheuen die Hersteller. Millionen von Pkw wollen sie heilen, indem sie ein Software-Update aufspielen, an dessen Wirkung Experten zweifeln. Im IT-Bereich w&uuml;rde so was h&ouml;chstens &ldquo;Patch&rdquo; hei&szlig;en. Flickwerk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/dieselgipfel-mit-abgas-in-den-abgrund-kommentar-a-1161116.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Sondersitzung des Verkehrsausschusses ist n&ouml;tig<\/strong><br>\n&bdquo;&lsquo;Weiter so&lsquo; hei&szlig;t die Devise der Bundesregierung nach dem Gespr&auml;ch mit der Automobilindustrie. Verkehrsminister Dobrindt bleibt das Sprachrohr der Industrie, Umweltministerin Hendricks akzeptiert das &ndash; zwar murrend, aber ohne Konsequenzen. Die von Schadstoffen geplagten B&uuml;rger und die geprellten Autofahrer bleiben auf ihrem Schaden sitzen&ldquo;, erkl&auml;rt Herbert Behrens, Verkehrsexperte der Fraktion DIE LINKE und Leiter des fr&uuml;heren Abgas-Untersuchungsausschusses, mit Blick auf den Diesel-Gipfel. Behrens weiter:<br>\n&bdquo;Der Gipfel diente ausschlie&szlig;lich dem Ziel, Fahrverbote und die damit verbundenen Nachteile f&uuml;r die Automobilkonzerne zu verhindern. Minister sind nicht dazu da, die Vorgaben der Automobilindustrie umzusetzen. Wer sein Amt so versteht, der muss seinen Sessel r&auml;umen. Die Informierung ausschlie&szlig;lich der Obleute der Aussch&uuml;sse f&uuml;r Wirtschaft, Umwelt und Verkehr am heutigen Donnerstag reicht nicht aus. Eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses ist n&ouml;tig: Fragen zu Gew&auml;hrleistungsanspr&uuml;chen, Kontrollen der Abgaswerte nach einem Software-Update, die Dauer der Verfahren und den Umgang mit zu erwartenden Fahrverboten sind ungekl&auml;rt. Ich unterst&uuml;tze die Forderung des Bundesverbandes Verbraucherzentralen nach einem weiteren Auto-Gipfel, wo unter anderem Fragen von Entsch&auml;digungen und Schutz der Verbraucher auf die Tagesordnung gesetzt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/sondersitzung-des-verkehrsausschusses-ist-noetig\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Konsumverhalten im Westen: &ldquo;Sie sitzen in ihren kleinen Panzern und zerst&ouml;ren Natur&rdquo;<\/strong><br>\nSUV-Fahrer repr&auml;sentieren den r&uuml;cksichtslosen Konsum unserer Gesellschaft, sagt der Politologe Markus Wissen. Auch Elektro-Autos seien keine L&ouml;sung. N&ouml;tig ist radikales Umdenken. [&hellip;]<br>\nDie Motorleistung der Autos in Deutschland ist von durchschnittlich 95 PS im Jahr 1995 auf 140 PS angestiegen. Das ist nur einer der Widerspr&uuml;che im Alltag der urbanen Mittelschicht: Man trennt Altpapier, aber auf Flugreisen will niemand verzichten. Wollen sich die Menschen bel&uuml;gen oder k&ouml;nnen sie nicht anders?<br>\nIch sehe es da eher mit Karl Marx, der in den Feuerbach-Thesen schreibt, das Individuum sei ein &ldquo;Ensemble der gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse&rdquo;. Wir leben im Kapitalismus und sind also gepr&auml;gt durch Konkurrenz und Gewinnmaximierung. Das Beispiel der Bio-Lebensmittel, die im Jutebeutel zum SUV getragen werden, ist daher vielleicht gar nicht so widerspr&uuml;chlich. Es ist eine Form der privaten Nachhaltigkeit: Diese Menschen versorgen sich und ihre Familie mit gesunden Lebensmitteln und sch&uuml;tzen sich vor den Gefahren der Automobilit&auml;t, ohne selbst darauf verzichten zu m&uuml;ssen. Sie sitzen eben in ihrem kleinen Panzer. [&hellip;]<br>\nSie haben in Hamburg am Alternativgipfel teilgenommen, der parallel zum G-20-Treffen stattfand. Dort sagten Sie, dass der Kapitalismus durch China, Brasilien oder die T&uuml;rkei nicht gez&auml;hmt werde. H&auml;tten diese Schwellenl&auml;nder nicht ein gro&szlig;es Interesse, die Umweltsch&auml;den zu begrenzen?<br>\nEntscheidend ist die Betroffenheit. 2015 sind in Mariana in Brasilien zwei R&uuml;ckhaltebecken bei der Erzproduktion geborsten: Die Schl&auml;mme haben den Fluss Rio Doce verseucht und vielen Menschen die Lebensgrundlage geraubt. Das sind aber vor allem Arme, die Oberschicht st&ouml;rt das nicht, und der Bergbaukonzern Vale macht weiter Gewinne. Anders ist es mit China, wo die Mittel- und Oberschicht immer gr&ouml;&szlig;er wird. Diese Leute sp&uuml;ren am Smog in den St&auml;dten t&auml;glich die Folgen des Wirtschaftswachstums. Auch um diese wichtige Klientel nicht zu verlieren, engagiert sich Peking zunehmend im Kampf gegen Umweltverschmutzung. Und sofern das bedeutet, verst&auml;rkt auf erneuerbare Energien zu setzen, ist es auch eine klimapolitische Ma&szlig;nahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/konsumverhalten-im-westen-sie-sitzen-in-ihren-kleinen-panzern-und-zerstoeren-natur-1.3610212\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundeskabinett verabschiedet Sozialbericht 2017<\/strong><br>\nDie zentralen Ergebnisse f&uuml;r 2016 sind:\n<ul>\n<li>Der Sozialschutz ist auf einem soliden Niveau: F&uuml;r Sozialleistungen wurden insgesamt 918 Mrd. Euro ausgegeben. Gegen&uuml;ber 2015 stiegen die Leistungen um rund 33 Mrd. Euro bzw. rund. 3,7 %.<\/li>\n<li>Der Zuwachs f&auml;llt etwas h&ouml;her aus als das Wirtschaftswachstum. Die Sozialleistungsquote &ndash; das Verh&auml;ltnis der Leistungen zum BIP &ndash; ist mit 29,3 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr (29,2 %) leicht gewachsen.<\/li>\n<li>Im Mittelpunkt steht der Schutz vor den zentralen Lebensrisiken: Mehr als 80 % der Sozialleistungen bzw. gut 720 Mrd. Euro dienten zur Absicherung der Risiken Krankheit, Pflegebed&uuml;rftigkeit, Invalidit&auml;t, Alter und Tod.<\/li>\n<li>Der Sozialschutz in Deutschland ist auch im europ&auml;ischen Vergleich angemessen: Deutschland lag 2014 (letzte verf&uuml;gbare Daten) auf dem neunten Platz der EU-28 L&auml;nder mit einer Sozialleistungsquote leicht &uuml;ber dem EU-Durchschnitt. Deutlich h&ouml;here Sozialleistungsquoten wiesen z. B. Frankreich oder D&auml;nemark auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach den Ergebnissen einer Modellrechnung zur Entwicklung der Sozialleistungen bis 2021 wird die Sozialleistungsquote im Jahr 2017 um 0,5 Prozentpunkte auf 29,8 % steigen. Dieser Anstieg ist Folge von gesetzlich geregelten Leistungsverbesserungen in verschiedenen Bereichen der gesetzlichen Krankenversicherung, mit denen eine gut erreichbare Versorgung der Patientinnen und Patienten auf hohem Niveau gest&auml;rkt wird. Dazu kommt die Neuregelung in der Pflegeversicherung durch das zweite Pflegest&auml;rkungsgesetz 2016, mit der ein neuer Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriff eingef&uuml;hrt wurde. Zudem hat die hohe Rentenanpassung zum 1. Juli 2016 zum Anstieg der Sozialleistungen beigetragen, da sie 2017 als volles Jahr wirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmas.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2017\/bundeskabinett-verabschiedet-sozialbericht-2017.html;jsessionid=17E701E933AEC535007B0D3604B01860\">BMAS<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung versagt bei der Armutsbek&auml;mpfung<\/strong><br>\nNoch nie in der Geschichte der Bundesrepublik wurde in der &Ouml;ffentlichkeit so intensiv &uuml;ber Reiche und Arme debattiert wie zurzeit. Doch statt es offen auszusprechen, wird um den hei&szlig;en Brei herumgeredet. Millionen Menschen leben in Armut, daran hat diese Bundesregierung nichts ge&auml;ndert. Bei der Armutsbek&auml;mpfung hat sie versagt. Der Sozialbericht wird immer am Ende einer Wahlperiode vorgelegt. Der aktuelle Bericht zeigt, dass die Sozialhilfeausgaben immer st&auml;rker ansteigen. Flugs melden sich die Arbeitgeber zu Wort und beklagen die hohe Belastung durch Sozialabgaben. Die eigentliche Belastung tragen aber die Menschen in diesem Land.<br>\nDie soziale Sicherung greift f&uuml;r immer mehr Menschen nicht mehr. Arbeit ist in vielen F&auml;llen nicht mehr existenzsichernd. 1,1 Millionen Besch&auml;ftigte beziehen erg&auml;nzende Hartz IV-Leistungen, da sie von ihrer Arbeit nicht leben k&ouml;nnen. Vorgelagerte Systeme wie die Renten- oder die Pflegeversicherung sind nicht mehr in der Lage soziale Sicherheit zu gew&auml;hrleisten, so dass die Betroffenen eine Sozialhilfeleistung in Anspruch nehmen m&uuml;ssen. Die Gesetzliche Rentenversicherung wurde so umgebaut, dass sie anders als in &Ouml;sterreich nicht mehr vor Altersarmut sch&uuml;tzt. Die Soziale Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der bei Pflege anfallenden Kosten. So kann ein Pflegefall in der Familie auch f&uuml;r relativ Gutverdienende schnell zum Armutsrisiko werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/bundesregierung-versagt-bei-der-armutsbekaempfung\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Armut in Deutschland geht zur&uuml;ck &ndash; aber nicht bei Migranten<\/strong><br>\nDie sozialen Unterschiede zwischen Menschen mit und Menschen ohne Migrationshintergrund haben 2016 zugenommen. Unter Einheimischen sank die Armut laut den j&uuml;ngsten Daten aus dem Mikrozensus von 12,5 Prozent im Jahr 2015 auf 12,1 Prozent. Unter Menschen mit Migrationshintergrund wuchs sie um 0,4 Prozentpunkte und liegt nun bei 28,1 Prozent.<br>\nEine Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Unterschied vor allem auf die Zuwanderung von Fl&uuml;chtlingen in den letzten Jahren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei. Die j&uuml;ngst Zugewanderten leben demnach mehrheitlich unter der Armutsgrenze. Als Beispiel nennen die Autoren des WSI-Berichts, Eric Seils und Jutta H&ouml;hne, Eingewanderte aus Syrien und dem Irak. So leben etwa acht von zehn Syrern und sieben von zehn Irakern in Armut.<br>\nInsgesamt stagniert die Armut in Deutschland weitgehend: Die Armutsquote f&uuml;r die Gesamtbev&ouml;lkerung liegt aktuell bei 15,8 Prozent und &ndash; 0,1 Prozentpunkte h&ouml;her als im Vorjahr. F&uuml;r Menschen mit Migrationshintergrund ziehen die WSI-Autoren dennoch ein ern&uuml;chterndes Fazit: &ldquo;Die Einwanderer und ihre Kinder tragen hingegen weiterhin ein hohes Armutsrisiko.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/armut-geht-zurueck-aber-nur-unter-einheimischen-a-1161088.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Weshalb schreibt &ldquo;SPON&rdquo; in der &Uuml;berschrift, dass die Armut hierzulande zur&uuml;ckgehe, wenn es wenige Zeilen tiefer hei&szlig;t, sie stagniere &ldquo;weitgehend&rdquo; und &ldquo;liegt aktuell bei 15,8 Prozent und &ndash; 0,1 Prozentpunkte h&ouml;her als im Vorjahr&rdquo;? Offensichtlich geht die Armut in Deutschland nicht zur&uuml;ck und die Situation sehr vieler Menschen hierzulande d&uuml;rfte alles andere als zufriedenstellend sein. F&uuml;r eines der reichsten L&auml;nder ist das Ergebnis ziemlich mager &ndash; wenn nicht sogar ersch&uuml;tternd.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: 7,07 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen<\/strong><br>\nKnapp 2,5 Millionen Arbeitslose gab es im Mai 2017. Doch mit knapp 7,07 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter &uuml;ber zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.<br>\nIm Mai (teilweise aktuellste verf&uuml;gbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es knapp 2,5 Millionen Arbeitslose gem&auml;&szlig; der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Gleichzeitig lebten aber rund 7,07 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld und\/oder Hartz-IV-Leistungen. &Uuml;ber 769.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und knapp 6,39 Millionen Menschen lebten in einem Hartz-IV-Haushalt, einer so genannten Bedarfsgemeinschaft, darunter &uuml;ber 2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (April 2017). 85.000 (gerundeter Wert aus M&auml;rz, aktuelle Zahlen sind nur mit Wartezeit verf&uuml;gbar) von ihnen waren Doppelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/707-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Integration von Fl&uuml;chtlingen in den Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nAuch wenn das Thema Fl&uuml;chtlinge nicht mehr die Medien beherrscht: Jetzt beginnt die eigentliche Integrationsarbeit und die Eingliederung in Arbeit und Ausbildung. Die neue Ausgabe von &ldquo;Arbeitsmarkt aktuell&rdquo; gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber den aktuellen Stand der Entwicklung und zeigt, wo nachgebessert werden muss. (&hellip;)<br>\nErst seit Juni 2016 k&ouml;nnen die Fl&uuml;chtlinge aus den acht Asylherkunftsl&auml;ndern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) statistisch genau erfasst werden. Damit ergibt sich erstmals ein genaues Bild der Integration der Fl&uuml;chtlinge in den Arbeitsmarkt.<br>\nKnapp 500.000 Fl&uuml;chtlinge im erwerbsf&auml;higen Alter haben einen Aufenthaltstitel und damit unbeschr&auml;nkten Zugang zum Arbeitsmarkt mit Anspruch auf Grundsicherung nach SGB II (Geduldete haben diesen Anspruch nicht). 179.000 sind arbeitslos gemeldet, die &Uuml;brigen befinden sich in Ma&szlig;nahmen wie Berufsvorbereitung, Sprachkurs oder sind krank und stehen dem Arbeitsmarkt aktuell nicht zur Verf&uuml;gung. Bisher haben 138.000 Fl&uuml;chtlinge (aus den acht wichtigsten Herkunftsl&auml;ndern) eine sozialpflichtige Besch&auml;ftigung gefunden &ndash; hier werden allerdings auch die Migranten\/-innen mitgez&auml;hlt, die schon l&auml;nger in Deutschland leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++5c8ce51e-7762-11e7-a774-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ausf&uuml;hrliche Informationen enth&auml;lt die 14-seitige <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++5ce03fc0-7762-11e7-a774-525400e5a74a\">arbeitsmarkt aktuell 4\/2017: Integration von Fl&uuml;chtlingen in den Arbeitsmarkt<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsrettung: &ldquo;Italien wird mit der Verantwortung allein gelassen&rdquo;<\/strong><br>\nFlorian Westphal, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von &Auml;rzte ohne Grenzen, hat das Verhalten der europ&auml;ischen Staaten in puncto Seenotrettung im Mittelmeer kritisiert. Das Problem sei, dass Italien mit dieser Verantwortung alleingelassen werde. &ldquo;Die &uuml;brigen Staaten k&ouml;nnen sich dieser Verantwortung nicht entziehen&rdquo;, sagte Westphal im Dlf. [&hellip;]<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Finden Sie das denn grunds&auml;tzlich nachvollziehbar, dass Italien die Eins&auml;tze der Hilfsorganisationen reglementieren will?<br>\nWestphal: Italien hat in punkto Seenotrettung wirklich extrem viel geleistet. Die italienische K&uuml;stenwache hat sehr viele Menschenleben selbst retten k&ouml;nnen. Die Koordinationsstelle, die Leitstelle ist wirklich wesentlich in der Koordination dieser Eins&auml;tze. Aber das Problem ist ja, dass Italien mit dieser Verantwortung weitestgehend alleingelassen wird vom Rest der Europ&auml;ischen Union, von den anderen Mitgliedsstaaten. Dass die Europ&auml;ische Union und ihre Staaten sich weigert, die ja eigentlich staatliche Verantwortung Seenotrettung durchzuf&uuml;hren, endlich wahrzunehmen und stattdessen, weil das eben nicht geschah, sind wir und andere Nichtregierungsorganisationen dort angetreten, um das zu tun. Aber die Staaten k&ouml;nnen sich dieser Verantwortung nicht entziehen und sozusagen uns aufzufordern, transparent zu sein &uuml;ber das, was wir tun und wie wir das tun, ist absolut in Ordnung. Aber das &auml;ndert nichts daran, dass wir &uuml;berhaupt nicht dort pr&auml;sent sein sollten, sondern dass das die Verantwortung der Staaten ist, dort daf&uuml;r zu sorgen, dass nicht Tausende von Menschen ertrinken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlingsrettung-italien-wird-mit-der-verantwortung.694.de.html?dram:article_id=392617\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland &ndash; Armut trotz Tourismusboom<\/strong><br>\n&Uuml;ber 30 Millionen Urlauber werden in diesem Jahr erwartet. Das ist Rekord. Seit Reiseziele wie die T&uuml;rkei nicht mehr gefragt sind, kommen die Urlauber in Scharen. Davon profitieren vor allem die Touristik-Konzerne, die Fluglinien und die Hotelketten &ndash; weniger aber die Menschen im Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/video\/sendungen\/die-story\/video-griechenland--armut-trotz-tourismusboom-100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie die EZB trickst und t&auml;uscht um Katastrophen zu Erfolgsstorys zu machen<\/strong><br>\nDank verbesserter Institutionen haben es die baltischen Staaten geschafft, auf beeindruckende Weise beim Pro-Kopf-Einkommen zur &uuml;brigen EU aufzuschlie&szlig;en, lobt die Europ&auml;ische Zentralbank ausf&uuml;hrlich in ihrem aktuellen &bdquo;Wirtschaftsbericht&ldquo;. Wer den Artikel nicht ganz genau liest, bekommt gar nicht mit, dass Lettland und Litauen leergelaufen sein k&ouml;nnten, bis der Aufholprozess abgeschlossen ist. Die letzten Paartausend Dagebliebenen h&auml;tten dann ein Pro-Kopf-Einkommen auf EU-Niveau. (&hellip;)<br>\nDer Umgang mit Konjunkturschwankungen ist also f&uuml;r die EZB das gr&ouml;&szlig;te Problem der baltischen L&auml;nder. Das Problem der massiven Bev&ouml;lkerungsabwanderung und &Uuml;beralterung ist dagegen so nebens&auml;chlich, dass es gar nicht mehr erw&auml;hnt werden muss. Aber vielleicht hilft es ja, wenn sich die Regierung mal wieder, wie von der EZB vorgeschlagen, auf alte Tugenden besinnt und die L&ouml;hne zusammenstreicht. Vielleicht h&ouml;ren die jungen Letten und Litauer dann ja auf, ihr Gl&uuml;ck und einen Lohn, von dem man eine Familie ern&auml;hren kann, im Ausland zu suchen. Vielleicht liegt die Nichterw&auml;hnung auch daran, dass die Bev&ouml;lkerung als nicht zur Wirtschaft geh&ouml;rend betrachtet wird. Ich kann das nicht ausschlie&szlig;en. &bdquo;Der &Ouml;konom als Menschenfeind&ldquo;, hei&szlig;t ein sch&ouml;nes B&uuml;chlein aus den letzten Jahren, das ich jedem nur w&auml;rmstens zur Lekt&uuml;re empfehlen kann<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/870-ezb-lettland-litauen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Sorge vor zuviel Aufkl&auml;rung&laquo;<\/strong><br>\nNebenklagevertreter im NSU-Prozess wirft Bundesanw&auml;lten Vertuschung vor. V-Mann k&ouml;nnte bei Auswahl von Anschlagszielen geholfen haben. Ein Gespr&auml;ch mit Yavuz Narin<br>\nDie Bundesanwaltschaft sieht in ihrer Beweisw&uuml;rdigung die Mitt&auml;terschaft von Beate Zsch&auml;pe und die Beihilfe zu neun Morden durch Ralf Wohlleben und Carsten S. best&auml;tigt. Zugleich verteidigen die Staatsanw&auml;lte ihre Theorie einer &raquo;isolierten Vereinigung aus drei Personen&laquo; und bezeichnen Erkenntnisse zu NSU-Unterst&uuml;tzern an den Tatorten als &raquo;Irrlichter&laquo;. Wie beurteilen Sie das bisherige Pl&auml;doyer im NSU-Verfahren?<br>\nIn Hinblick auf die angeklagten Personen hat die Bundesanwaltschaft das N&ouml;tigste getan. Ihre beil&auml;ufigen &Auml;u&szlig;erungen sind hingegen v&ouml;llig verfehlt und unangebracht. Zum einen wurde weder Beweis erhoben &uuml;ber Unterst&uuml;tzer und Mitt&auml;ter, zum anderen war es gerade die Bundesanwaltschaft, die ihre Anklageschrift so eng gefasst und jede dar&uuml;ber hinausgehende Beweiserhebung verhindert hat.<br>\nIhre Klientinnen, die Witwe und die T&ouml;chter des 2005 in M&uuml;nchen ermordeten Theodoros Boulgarides, waren bei den Pl&auml;doyers anwesend. Wie war ihre Reaktion?<br>\nMeine Mandantinnen sind nat&uuml;rlich erleichtert, dass dieses Mammutverfahren nun ein Ende finden soll. Aber auch sie waren irritiert &uuml;ber die unsachlichen Angriffe der Vertreter der Bundesanwaltschaft gegen die Anw&auml;lte der Nebenklage.<br>\nWie erkl&auml;ren Sie sich diese Angriffe, nachdem gerade Ihre Beweisantr&auml;ge die Anklage entscheidend gest&uuml;tzt haben? So etwa die Erkenntnis, dass Zsch&auml;pe im Jahr 2000 am Aussp&auml;hen einer Berliner Synagoge beteiligt war?<br>\nIch h&auml;tte ja nicht gleich eine Liebeserkl&auml;rung erwartet. Allerdings war es die Bundesanwaltschaft, die solche Erkenntnisse bewusst nicht in das Verfahren einf&uuml;hren wollte, obwohl der Sachverhalt der Beh&ouml;rde bekannt war. Die &raquo;Synagogenbesucher&laquo;, darunter der mutma&szlig;liche V-Mann Jan Werner, hatten laut Observationsbericht des s&auml;chsischen Landesamts f&uuml;r Verfassungsschutz in einer Wohnung &uuml;bernachtet, die der Lebensgef&auml;hrtin des Chefs von &raquo;Blood and Honour&laquo; Deutschland, Stefan L., geh&ouml;rte. Von diesem wissen wir seit einigen Wochen, dass er f&uuml;r das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz t&auml;tig war. Vielleicht hatte die Bundesanwaltschaft Sorge vor zuviel Aufkl&auml;rung. (&hellip;)<br>\nWas ist Ihre Gesamtschau auf die vier Jahre NSU-Prozess im Hinblick auf den angestrebten Rechtsfrieden?<br>\nMit der dogmatischen Ausblendung offenkundiger Verstrickungen von V-Personen und Verfassungssch&uuml;tzern handelt die Bundesanwaltschaft verantwortungslos. Sie muss sich daher nicht wundern, dass das Vertrauen in die Sicherheitsbeh&ouml;rden &ndash; nicht nur der Opfer, sondern der gesamten Bev&ouml;lkerung &ndash; erodiert. Gleichzeitig sehe ich in dem Verhalten einen Freifahrtschein f&uuml;r Neonazis und andere Schwerkriminelle, die sich ermutigt f&uuml;hlen d&uuml;rften, dem NSU nachzueifern. Das ist ein nicht hinnehmbares Sicherheitsrisiko.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/315696.sorge-vor-zuviel-aufkl%C3%A4rung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>G20: Aufmarsch des Milit&auml;rs<\/strong><br>\nDie zunehmend milit&auml;risch agierende Polizei wurde in Hamburg auch durch die Bundeswehr unterst&uuml;tzt. Schon im Vorfeld des G20-Gipfels stellte die Stadt Hamburg mehr als 40 Amtshilfe-Ersuchen an die Bundeswehr. Neben logistischer Hilfe wurden durch die Bundeswehr unter anderem &bdquo;Experten mit ABC-Technik zum Aufsp&uuml;ren von chemischen oder biologischen Kampfstoffen&ldquo; (Spiegel Online, 5.7.2017), ein Mehrzwecklandungsboot, drei Hubschrauber, zwei Unterwasserdrohnen, sowie mehrere Abfangj&auml;ger zur Sicherung des Luftraums bereitgestellt (taz, 5.7.2017). Am Freitag wurden zwei Eurofighter-Abfangj&auml;ger sowie ein Tankflugzeug zur Luftbetankung der Kampfjets auch tats&auml;chlich eingesetzt, um den Luftraum in und um Hamburg zu &uuml;berwachen.<br>\nEbenfalls am Freitag wurden im Hamburger Stadtgebiet au&szlig;erdem drei Radpanzer vom Typ Fuchs gesichtet. Diese seien &bdquo;ausschlie&szlig;lich aus Platzgr&uuml;nden&ldquo; verlegt worden, wie ein Sprecher der Bundeswehr offiziell behauptet. Gleichzeitig r&auml;umt er jedoch ein, die Panzer seien dennoch wegen des G20-Gipfels in Hamburg. Man habe den Schutz und die Absicherung der milit&auml;rischen Anlagen und Kasernen in Hamburg verst&auml;rkt. Deshalb seien auch die drei Panzer mit speziell ausgebildetem Personal vor Ort. Die Transportfahrzeuge seien u.a. mit mehreren Rollen Stacheldraht ausger&uuml;stet, um im Bedarfsfall Geb&auml;ude absichern zu k&ouml;nnen. Zum Schutz der milit&auml;rischen Infrastruktur seien dar&uuml;ber hinaus 200 Reservisten aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz gewesen (Tagesschau.de, 7.7.2017).<br>\nDiese Vorf&auml;lle zeigen, dass Polizei und Bundeswehr eng zusammenarbeiten und die Bundeswehr auf einen Einsatz im Inneren vorbereitet war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/08\/03\/g20-aufmarsch-des-militaers\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><strong>dazu: G20: Aufkl&auml;ren statt Aussitzen<\/strong><br>\nHumanistische Union fordert die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses<br>\nDie B&uuml;rgerrechtsorganisation Humanistische Union hat sich drei Wochen nach dem G20-Gipfel mit einem dreiseitigen Fragenkatalog an die Abgeordneten der Hamburgischen B&uuml;rgerschaft gewandt. Denn auch mehrere Wochen nach dem G20-Gipfel ist eine Aufkl&auml;rung der zahlreichen Vorw&uuml;rfe rechtswidrigen staatlichen Handelns nicht in Sicht. Die Humanistische Union fordert daher dringend die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der die Fragen zu kl&auml;ren hat, die w&auml;hrend und nach dem G20-Gipfel aufgetreten sind.<br>\nDen von den Hamburger Regierungsfraktionen geplanten Sonderausschuss, der sich erst am 31. August 2017 konstituieren soll, h&auml;lt die Humanistische Union f&uuml;r ungeeignet, um Umst&auml;nde und Hintergr&uuml;nde der Ereignisse aufzukl&auml;ren. Denn ein Sonderausschuss verf&uuml;gt &ndash; anders als ein Untersuchungsausschuss &ndash; &uuml;ber keinerlei Ermittlungsbefugnisse. Weder k&ouml;nnen Akten eingesehen noch Zeugen verbindlich geladen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.humanistische-union.de\/nc\/aktuelles\/aktuelles_detail\/back\/aktuelles\/article\/g20-aufklaeren-statt-aussitzen\/\">Humanistische Union<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Spion in der Hosentasche: Weiterhin viel &Uuml;berwachung von Mobiltelefonen durch Bundesbeh&ouml;rden<\/strong><br>\nWie oft nutzen das Bundeskriminalamt (BKA), die Bundespolizei, der Zollfahndungsdienst sowie das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) ein Mobiltelefon als Spion in der Hosentasche? Das fragen die linken Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko und Jan Korte mittlerweile regelm&auml;&szlig;ig ab. Die Anfragen werden durch das Bundesinnenministerium beantwortet. (&hellip;)<br>\nSogenannte stille SMS werden auf dem Handy der Empf&auml;ngerInnen nicht angezeigt. Sie erzeugen jedoch Verbindungsdaten, die unter anderem den ungef&auml;hren Standort des Ger&auml;ts protokollieren. Ermittlungsbeh&ouml;rden k&ouml;nnen die Daten anschlie&szlig;end mit richterlichem Befehl von den Mobilfunkbetreibern abfragen und dadurch Bewegungsprofile erstellen.<br>\nIm letzten Halbjahr nahm der Versand stiller SMS beim BKA deutlich zu, beim Verfassungsschutz und der Bundespolizei aber wieder ab. Der bereits im vorangegangenen Halbjahr zu beobachtende R&uuml;ckgang bei der Bundespolizei ist vielleicht auf den Abschluss eines Ermittlungsverfahrens zum Nachteil der Deutschen Bahn zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Dies hatte das Bundesinnenministerium in der Antwort auf eine andere Anfrage mitgeteilt.<br>\nDie Zahlen zu den einzelnen &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen m&uuml;ssen mit der Zahl der betroffenen Personen und Ermittlungsverfahren ins Verh&auml;ltnis gesetzt werden. So kann beispielsweise die Zahl von stillen SMS deutlich zur&uuml;ckgehen, aber trotzdem mehr Personen betreffen. Leider l&auml;sst sich hierzu keine Aussage machen, da die Anzahl &uuml;berwachter Personen oder Ermittlungsverfahren nicht statistisch erfasst wird. Ebenfalls unbeantwortet bleibt die Frage, ob die Ma&szlig;nahmen &uuml;berhaupt Erkenntnisse liefern, die zur Aufkl&auml;rung von Straftaten bzw. Gefahren beitrugen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/der-spion-in-der-hosentasche-weiterhin-viel-ueberwachung-von-mobiltelefonen-durch-bundesbehoerden\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mali: Debatte<\/strong><br>\nIn der ZDF-Talkshow Dunja Hayali wurde ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den Mali-Einsatz diskutiert &ndash; und mehr nat&uuml;rlich noch &uuml;ber &bdquo;Ausr&uuml;stungsm&auml;ngel&ldquo; und &bdquo;fehlende Anerkennung&ldquo; der Soldaten. Die Moderatorin war selbst zuvor im Camp Castor, wie ein relativ ausf&uuml;hrlicher Bericht zur Einstimmung darstellt. Auch hier sieht man nat&uuml;rlich deutsche Soldaten mit Kindern, eine Sanit&auml;tssoldatin, einen Transporthubschrauber und die Drohne Luna, zu der dann ausdr&uuml;cklich betont wird, dass sie keine Waffen trage, da &bdquo;Kampfeins&auml;tze&ldquo; ja nicht zum Auftrag geh&ouml;rten. Vom Kampfhubschrauber Tiger war dann wegen des k&uuml;rzlichen Absturzes doch die Rede &ndash; vom K&auml;mpfen aber nat&uuml;rlich nicht.<br>\nUrspr&uuml;nglich sollte auch die Verteidigungsministerin an der Diskussion teilnehmen, hat sich jedoch wohl wegen einer Fieberattacke zur&uuml;ckgezogen. Vertreten wurde sie von einer Soldatin, die sich vehement f&uuml;r die Auslandseins&auml;tze und eine entsprechende Aufr&uuml;stung aussprach.<br>\nDeutlich wurde in der Debatte insgesamt, dass das Thema Flucht und Verhinderung von Flucht sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Argumente der Bef&uuml;rworter_innen von Auslandseins&auml;tzen geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/08\/03\/mali-debatte-2\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Wahrheitsgehalt f&uuml;r die offizielle Begr&uuml;ndung des Bundeswehr-Einsatzes &ndash; Flucht und Verhinderung von Flucht &ndash; d&uuml;rfte bei Null liegen. Viel wichtiger d&uuml;rften &ouml;konomische Interessen sein, denn Mali gilt als rohstoffreich. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mali-frankreich-kaempft-gegen-islamisten-und-um-bodenschaetze-a-877679.html\">Anfang 2013 schrieb &ldquo;SPON&rdquo;<\/a> u.a.:<\/em><br>\n<em>&ldquo;So liegen rund um Nordmali viele der von Frankreich ausgebeuteten Uranminen, die das Land dringend f&uuml;r seine Atomkraftwerke braucht. Der staatliche franz&ouml;sische Atomkonzern Areva f&ouml;rdert Uran in Malis Nachbarland Niger, das inzwischen der gr&ouml;&szlig;te Uranproduzent des Kontinents ist. Auch in Mali selbst wurde Uran gefunden. Die atomare Unabh&auml;ngigkeit ist in Frankreich mehr oder minder eine Frage der Staatsr&auml;son und ganz oben auf der Agenda jeder Regierung. Entsprechend kam in den vergangenen Tagen bei Kritikern der franz&ouml;sischen Intervention schnell der Verdacht auf, es gehe Paris nicht allein um die Bek&auml;mpfung von Terroristen. Das milit&auml;rische Engagement Frankreichs diene &ldquo;auch der Sicherung seiner eigenen Energieversorgung mit preiswertem Uran aus Malis Nachbarland Niger&rdquo;, erkl&auml;rte etwa die Gesellschaft f&uuml;r bedrohte V&ouml;lker.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Uno-Bericht: V&ouml;lkermord an Jesiden im Irak dauert an<\/strong><br>\n2014 wurde bekannt, dass die Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; die Volksgruppe der Jesiden im Nordirak brutal verfolgte. Jetzt mahnt die Uno: Die Grausamkeiten dauern unvermindert an. Die Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) setzt Uno-Ermittlern zufolge den V&ouml;lkermord an der Minderheit der Jesiden im Irak fort. Trotz der Verpflichtung der Weltgemeinschaft, solche Taten zu verhindern, werde der Genozid aber praktisch nicht thematisiert, kritisierte die Uno-Ermittlungskommission f&uuml;r Syrien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/uno-bericht-voelkermord-an-jesiden-dauert-an-a-1161251.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Gab es eigentlich auch einen V&ouml;lkermord an den Jesiden vor dem Einmarsch der Amerikaner? Falls nicht sollte man hier von Beihilfe sprechen. Ohne amerikanischen Einmarsch keinen V&ouml;lkermord &ndash; Punkt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der IS im Irak: Besiegt, aber nicht geschlagen<\/strong><br>\nMossul ist milit&auml;risch befreit, aber die Folgen des Kampfes gegen den IS werden noch lange sichtbar bleiben. Armut und Zerst&ouml;rung sind allgegenw&auml;rtig. Noch schlimmer ist jedoch, was der Krieg in den K&ouml;pfen der Menschen angerichtet hat: Propaganda, Gewalt und der Wunsch nach Rache. Der Irak ist zerrissener denn je.<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Was ich in der Altstadt von Mossul gesehen habe, grenzt an totale Zerst&ouml;rung. Kein Stein liegt mehr auf dem anderen. Man kann den Tod riechen. Vielerorts liegen Leichen, menschliche Kadaver. K&ouml;rperteile ragen unter Ruinen hervor. Die Menschen verlangen nach Wasser, etwas zu essen. Viele sind ohne ein Dach &uuml;ber dem Kopf.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Rodi Hesen, ein kurdischer Journalist aus Erbil im Norden vom Irak, hat Dutzende Male ausl&auml;ndische Reporter in das Inferno von Mossul und zur&uuml;ck gef&uuml;hrt. Als geb&uuml;rtiger Syrer findet er:  <\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Zwischen Aleppo und Mossul gibt es keinen Unterschied. Beides sind Trag&ouml;dien von unbeschreiblichem Ausma&szlig;. F&uuml;r die Menschen und die Jugend von Mossul wird es schwer, in ihrem Leben &uuml;berhaupt noch einmal zu tr&auml;umen, eine Perspektive zu entwickeln. Die Menschen haben nach wie vor die Angst, dass der IS zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnte.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-is-im-irak-besiegt-aber-nicht-geschlagen.724.de.html?dram:article_id=392686\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verbietet Bertelsmann-Studien &ndash; jetzt!<\/strong><br>\nIn einer Populismus-Studie wurde der Begriff zu einer Haltung von &uuml;berkritischem Wichtiggetue umgedeutet<br>\nSie haben heute schon Herrn Dobrindt f&uuml;r seine Kulanz gegen&uuml;ber der Autoindustrie kritisiert und vielleicht auch sinngem&auml;&szlig; festgestellt, dass Sie mit der Demokratie in diesem Lande nur teilweise zufrieden sind? Hatten Sie unter Umst&auml;nden heute auch schon ein Gespr&auml;ch, in dem Sie zum Beispiel durchschimmern lie&szlig;en, dass Sie mit der Europ&auml;ischen Union, die sich als reine W&auml;hrungs- nicht aber als Sozialunion staffelt, nichts anfangen k&ouml;nnen? Falls ja, passen Sie blo&szlig; auf. Denn mit diesen Aussagen fallen Sie f&uuml;r die Meinungsforscher von Infratest &ndash; die f&uuml;r Bertelsmann diese Studie aust&uuml;ftelten &ndash; schon unter das Label populistischer Anf&auml;lligkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1059437.verbietet-bertelsmann-studien-n-jetzt.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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